<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[ahavta - Begegnungen: Wochenabschnitt]]></title><description><![CDATA[Ab Oktober 2026 erscheint hier die Verdeutschung der Bibel durch Martin Buber und Franz Rosenzweig. Sie wollten Struktur, Klang und Denkweise des Hebräischen als gesprochenes Wort hörbar machen. Ihre Übertragung enthält eine poetische, manchmal sperrige Sprache, in der der Text als hebräischer erkennbar bleibt.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bi2S!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe9a77d9d-c51f-4dd3-aa0b-553b2e45ec43_768x768.png</url><title>ahavta - Begegnungen: Wochenabschnitt</title><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Sat, 31 Oct 2026 14:24:58 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://plus.ahavta.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Ricklef Münnich]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[info@ahavta.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Die Verdeutschung der Schrift || Wajera]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren (24 Min.) | Die &#220;bertragung des Wochenabschnitts &#8222;Er lie&#223; sehen&#8220; (1. Mose 18,1&#8211;22,24) durch Martin Buber und Franz Rosenzweig.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-wajera</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-wajera</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Fri, 30 Oct 2026 07:01:15 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/222247739/466ca540f072dbe53c1ecc483983cee3.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Parascha Wajera</strong></p><p><strong>1. Mose 18,1&#8211;22,24</strong></p><p>ER lie&#223; von ihm an den Steineichen Mamres sich sehen, als er bei der Hitze des Tags im Einla&#223; des Zeltes sa&#223;. Er hob seine Augen, sah: da, drei M&#228;nner, aufrecht &#252;ber ihm. Er sah, lief vom Einla&#223; des Zelts ihnen entgegen und neigte sich zur Erde und sprach: Mein Herr, m&#246;chte ich doch Gunst in deinen Augen gefunden haben, schreite an deinem Knecht doch nimmer vor&#252;ber! Es werde doch ein wenig Wasser geholt, dann badet eure F&#252;&#223;e und lehnet unter dem Baum, ich hole einen Bissen Brot, ihr labt euer Herz, danach m&#246;gt ihr weiterschreiten. Warum sonst w&#228;rt ihr bei euerm Knecht vor&#252;bergeschritten! Sie sprachen: Tu so, wie du geredet hast. Abraham eilte ins Zelt zu Ssara und sprach: Eil dich! Drei Ma&#223; Mehl, feines! knete, mache Kuchen! Und zu den Rindern lief Abraham, holte ein Jungrind, zart und gut, und gabs dem Knaben, da&#223; ers eilends zurechtmache. Dann holte er Sahne und Milch und das Jungrind, das er hatte zurechtmachen lassen, und gab es vor sie. Er aber stand &#252;ber ihnen unter dem Baum, w&#228;hrend sie a&#223;en. Sie sprachen zu ihm: Wo ist Ssara dein Weib? Er sprach: Da im Zelt. Nun sprach er: Kehren, kehren will ich zu dir, wann die lebenspendende Zeit ist, da hat Ssara dein Weib einen Sohn. Ssara aber horchte am Einla&#223; des Zelts, der war hinter ihm. Abraham und Ssara waren alt, hochgekommen in die Tage, aufgeh&#246;rt hatte es Ssara zu gehen nach der Art der Weiber. Ssara lachte in sich hinein, sprechend: Nachdem ich zermorscht bin, w&#252;rde mir &#220;ppigkeit? Und auch mein Herr ist alt. ER aber sprach zu Abraham: Warum lacht Ssara und spricht: Soll ich wahrhaftig geb&#228;ren, und ich bin doch alt! Ist IHM ein Ding entr&#252;ckt? Zur Frist kehre ich zu dir, wann die lebenspendende Zeit ist, und Ssara hat einen Sohn. Ssara leugnete, sprechend: Ich habe nicht gelacht. Denn sie f&#252;rchtete sich. Er aber sprach: Nein, wohl hast du gelacht. Die M&#228;nner brachen von dort auf und lugten &#252;ber die Fl&#228;che von Sodom hinab, und Abraham ging mit ihnen, sie zu geleiten. ER aber hatte zu sich gesprochen: Sollte ich Abraham verh&#252;llen, was ich tun will? Abraham, ein Stamm wird er werden, gro&#223; und kernhaft, und mit ihm werden sich segnen alle St&#228;mme der Erde! Ja, ich habe ihn erkannt, auf da&#223; er entbiete seinen S&#246;hnen und seinem Hause nach ihm: sie sollen h&#252;ten MEINEN Weg, Wahrhaftigkeit und Recht zu tun, da&#223; ER &#252;ber Abraham kommen lasse, was er &#252;ber ihm geredet hat. ER sprach: Der Klageschrei &#252;ber Sodom und Gomorra, wohl, er schwoll, und ihre S&#252;nde, wohl, sie wuchtet sehr, niederziehen will ich doch und sehen &#8212; haben sie nach dem Schrei dar&#252;ber, der zu mir kam, getan: &#8212; Vertilgung! und wenn nicht: &#8212; ich wills erkennen. Die M&#228;nner wandten sich von dort und gingen auf Sodom zu, Abraham aber, noch stand er vor IHM. Nun trat Abraham vor und sprach: Willst du wirklich den Bew&#228;hrten raffen mit dem Frevler? Vielleicht sind f&#252;nfzig Bew&#228;hrte anwesend drin in der Stadt, willst du die wirklich raffen? Willst dus dem Ort nicht tragen der f&#252;nfzig Bew&#228;hrten wegen in ihrer Mitte? Weitab sei dir nach dieser Rede zu tun, den Bew&#228;hrten mit dem Frevler zu t&#246;ten, da&#223; Gleiches dem Bew&#228;hrten, Gleiches dem Frevler geschehe, weitab sei es dir! Alles Erdlands Richter, wird der nicht das Recht tun? ER sprach: Finde ich in Sodom f&#252;nfzig Bew&#228;hrte, drin in der Stadt, will ichs all dem Ort tragen um ihretwillen. Abraham antwortete, er sprach: Da habe ich mich doch vorgewagt zu meinem Herrn zu reden, und ich bin ja Staub und Asche: vielleicht fehlen an den f&#252;nfzig Bew&#228;hrten f&#252;nf &#8212; willst du um die f&#252;nf all die Stadt verderben? Er sprach: Nicht will ich verderben, finde ich dort f&#252;nfundvierzig. Er aber fuhr fort noch zu ihm zu reden, er sprach: Vielleicht finden sich dort nur vierzig? Er sprach: So tue ichs nicht, um der vierzig willen. Er aber sprach: Nimmer entflamme es doch meinen Herrn, da&#223; ich weiter rede: vielleicht finden sich nur drei&#223;ig dort? Er sprach: So tue ichs nicht, finde ich dort drei&#223;ig. Er aber sprach: Da habe ich mich nun doch vorgewagt zu meinem Herrn zu reden: vielleicht finden sich nur zwanzig dort? Er sprach: Nicht will ich verderben, um der zwanzig willen. Er aber sprach: Nimmer entflamme es doch meinen Herrn, da&#223; ich noch das eine Mal rede: vielleicht finden sich dort nur zehn? Er sprach: Nicht will ich verderben, um der zehn willen. ER ging, als er vollendet hatte zu Abraham zu reden, und Abraham kehrte an seinen Ort.</p><p><strong>Kapitel 19</strong></p><p>Die zwei Boten kamen nach Sodom am Abend. Lot aber sa&#223; eben im Tore von Sodom. Lot sah auf, erhob sich ihnen entgegen und verneigte sich, Stirn zur Erde, und sprach: Wohlan doch, meine Herrn, biegt doch ab ins Haus eures Knechts, n&#228;chtigt, badet eure F&#252;&#223;e, fr&#252;hmorgens m&#246;gt ihr eures Weges gehn. Sie sprachen: Nein, sondern auf der Stra&#223;e n&#228;chtigen wir. Er aber drang heftig in sie, so bogen sie zu ihm ab und kamen in sein Haus. Er machte ihnen ein Trinkmahl, buk Fladen, und sie a&#223;en. Kaum da&#223; sie sich legen wollten, hatten die M&#228;nner der Stadt, die M&#228;nner von Sodom, das Haus umringt, vom Knaben zum Alten, alles Volk bis vom Ende her, die riefen nach Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die M&#228;nner, die die Nacht zu dir kamen? Gib sie uns heraus, wir wollen sie erkennen! Lot begab sich zu ihnen hinaus an den Einla&#223;, die T&#252;r verschlo&#223; er hinter sich, und sprach: &#220;bt doch nimmer Arges, meine Br&#252;der! Da, ich habe doch zwei T&#246;chter, die noch keinen Mann kennen, die gebe ich euch doch heraus, tut an ihnen, was euern Augen gutd&#252;nkt; nur diesen M&#228;nnern tut nichts, denn warum sonst w&#228;ren sie unter den Schatten meines Geb&#228;lks gekommen! Sie aber sprachen: Tritt beiseit! und sprachen: Kam da der eine zu gasten und will nun rechten und richten?! an dir &#252;ben wir nun noch &#196;rgres als an ihnen. Sie drangen heftig gegen den Mann, gegen Lot ein und traten herzu, die T&#252;r aufzubrechen. Aber die M&#228;nner schickten ihre Hand aus, bekamen Lot zu sich ins Haus, und die T&#252;r verschlossen sie; und die M&#228;nner, die am Einla&#223; des Hauses waren, vom Kleinsten bis zum Gr&#246;&#223;ten, schlugen sie mit Blendung, die erm&#252;deten sich, den Einla&#223; zu finden. Die M&#228;nner sprachen zu Lot: Hast du wen noch hier, einen Eidam, S&#246;hne, T&#246;chter? Alle die dein sind in der Stadt f&#252;hre zum Ort hinaus! denn wir sind daran diesen Ort zu verderben, denn der Klageschrei &#252;ber sie wuchs gro&#223; vor IHM, und ER schickte uns, sie zu verderben. Lot begab sich hinaus und redete zu seinen Eidamen, die seine T&#246;chter genommen hatten, sprechend: Auf, hinaus aus diesem Ort, denn verderben will ER die Stadt! Aber er war in den Augen seiner Eidame wie einer, der Scherz treibt. Wie nun das Morgengrauen aufstieg, best&#252;rmten die Boten Lot, sprechend: Auf, nimm dein Weib und deine zwei T&#246;chter, die sich da befinden, sonst wirst du mitgerafft in der Verfehlung der Stadt! Er zauderte noch, aber die M&#228;nner fa&#223;ten seine Hand, die Hand seines Weibs und die Hand seiner zwei T&#246;chter, weil IHN sein dauerte, sie f&#252;hrten ihn weg und lie&#223;en ihn drau&#223;en vor der Stadt los. Wie sie nun sie hinausgef&#252;hrt hatten, sprach einer: Rette dich, es ist um dich selber, blick nimmer hinter dich, bleib in all dem Gau nimmer stehn, rette dich ins Gebirg, sonst wirst du gerafft! Lot sprach zu ihnen: Nicht doch, mein Herr! Wohlan, dein Knecht hat doch Gunst in deinen Augen gefunden, gro&#223;gemacht hast du deine Huld, die du an mir tatest, mich selber am Leben zu halten &#8212; aber ich, nicht vermag ich mich ins Gebirg zu retten, anheften m&#246;chte sich mir sonst das Arge, da&#223; ich sterbe. Wohl, diese Stadt da ist doch nah genug, dorthin zu fliehn, und so winzig klein ist sie; da&#223; ich mich dorthin doch retten darf &#8212; ist sie nicht winzig klein? &#8212; und selber am Leben bleibe! Er sprach zu ihm: Wohl, auch darin achte ich dein, unumgest&#252;rzt zu lassen die Stadt, von der du redest, eile, rette dich dorthin, denn ich vermag nichts zu tun, eh du dort hineinkamst. Darum ruft man den Namen der Stadt: Zoar, Winzig. Die Sonne fuhr aus &#252;ber die Erde und Lot kam nach Zoar, ER aber lie&#223; auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen, von IHM her, vom Himmel, um st&#252;rzte er diese St&#228;dte und all den Gau, alle Insassen der St&#228;dte und das Gew&#228;chs des Ackers. Sein Weib blickte sich hinter ihm um und ward eine Salzs&#228;ule. Fr&#252;hmorgens machte Abraham sich auf an den Ort, wo er vor IHM gestanden hatte, er lugte hinab auf alle Fl&#228;che von Sodom und Gomorra und auf all die Landfl&#228;che des Gaus und sah: da, der Qualm des Lands stieg auf wie der Qualm des Schmelzofens. Es war geschehen, als Gott die St&#228;dte des Gaus verdarb: Gott gedachte Abrahams und schickte Lot aus dem Sturz, als er umst&#252;rzte die St&#228;dte, darin Lot siedelte. Lot stieg dann von Zoar weiter und sa&#223; im Gebirg, seine zwei T&#246;chter mit ihm, denn in Zoar zu siedeln f&#252;rchtete er sich. So sa&#223; er in einer H&#246;hle, er und seine zwei T&#246;chter. Die Erste sprach zur J&#252;ngern: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist im Land, zu uns einzugehen nach der Weise alles Erdlands, &#8212; komm, wir wollen unsern Vater tr&#228;nken mit Wein und wollen bei ihm liegen und von unserm Vater Samen beleben. So tr&#228;nkten sie in jener Nacht ihren Vater mit Wein, dann ging die Erste hinein und legte sich zu ihrem Vater, er aber wu&#223;te nichts, als sie sich legte, noch als sie sich erhob. Am Nachmorgen dann wars, da sprach die Erste zur J&#252;ngern: Wohl, gestern habe ich bei meinem Vater gelegen, wir wollen ihn auch die Nacht mit Wein tr&#228;nken, dann geh hinein und leg dich zu ihm, da&#223; wir von unserm Vater Samen beleben. Sie tr&#228;nkten auch in dieser Nacht ihren Vater mit Wein, dann erhob sich die J&#252;ngre und legte sich zu ihm, er aber wu&#223;te nichts, als sie sich legte, noch als sie sich erhob. Schwanger wurden beide T&#246;chter Lots von ihrem Vater. Die Erste gebar einen Sohn und rief seinen Namen Moab, Vaterswasser, Stammvater Moabs ist der bis heut. Auch die J&#252;ngre gebar einen Sohn und rief seinen Namen Ben-Ammi, Sohn meiner Leute, Stammvater der S&#246;hne Ammons ist der bis heut.</p><p><strong>Kapitel 20</strong></p><p>Abraham zog von dort ins S&#252;dland, er siedelte zwischen Kadesch und Schur und gastete in Grar. Abraham sprach von Ssara seinem Weibe: Meine Schwester ist sie. Da schickte Abimelech, K&#246;nig von Grar, und nahm sich Ssara. Gott aber kam zu Abimelech im Traum der Nacht und sprach zu ihm: Nun mu&#223;t du sterben um des Weibes willen, das du genommen hast, einem Gemahl ist sie verm&#228;hlt. Abimelech war ihr nicht genaht. Er sprach: Mein Herr, willst du einen Stamm, ob auch schuldlos, umbringen? Sprach nicht er, er zu mir: sie ist meine Schwester, und auch sie, sie sprach: er ist mein Bruder?! In Einfalt meines Herzens und in Unstr&#228;flichkeit meiner H&#228;nde habe ich das getan. Gott sprach zu ihm im Traum: Auch ich selber wei&#223;, da&#223; du das in Einfalt deines Herzens getan hast, so hielt selber ich dich ab, mir zu s&#252;ndigen, darum lie&#223; ich dir nicht zu, sie zu ber&#252;hren. Jetzt also erstatte das Weib des Mannes zur&#252;ck &#8212; er ist ja ein K&#252;nder, er soll f&#252;r dich sich einsetzen &#8212; und bleibe am Leben. Erstattest du aber nicht zur&#252;ck: wisse, da&#223; du sterben, sterben mu&#223;t, du und alle die dein sind. Fr&#252;hmorgens erhob sich Abimelech und berief alle seine Diener, er redete vor ihren Ohren all die Rede, und die M&#228;nner f&#252;rchteten sich sehr. Dann lie&#223; Abimelech Abraham rufen und sprach zu ihm: Was hast du uns getan! Womit habe ich dir ges&#252;ndigt, da&#223; du &#252;ber mich und mein K&#246;nigreich so gro&#223;e Vers&#252;ndigung hast kommen lassen? Taten, die man nicht tun soll, hast du an mir getan. So sprach Abimelech zu Abraham: Was ersahst du, da&#223; du dies getan hast? Abraham sprach: Wohl, ich sprach zu mir, gar keine Furcht Gottes sei an diesem Ort, man werde mich meines Weibes wegen umbringen. Auch ist sie wahrhaftig meine Schwester, meines Vaters Tochter, nur nicht meiner Mutter Tochter, so ist sie mein Weib geworden. Als nun Gottesm&#228;chte mich vom Haus meines Vaters abirren lie&#223;en, sprach ich zu ihr: Dies sei deine Huld, die du an mir tun sollst, an jedem Ort, wohin wir kommen, sprich von mir: mein Bruder ist er. Abimelech nahm Schafe und Rinder, Dienstknechte und M&#228;gde, und gab sie Abraham, und Ssara sein Weib erstattete er ihm zur&#252;ck. Abimelech sprach: Nun liegt mein Land vor dir, siedle, wo es deinen Augen gutd&#252;nkt. Und zu Ssara sprach er: Ich habe nun deinem Bruder tausend Silberst&#252;cke gegeben, das sei dir nun f&#252;r alle, die bei dir sind, zum Augenschleier und bei aller Welt, da&#223; du erwiesen seist. Abraham aber setzte sich ein bei Gott, und Gott heilte Abimelech, sein Weib und seine Sklavinnen, da&#223; sie Kinder gewannen. Versperrt n&#228;mlich, versperrt hatte ER alljeden Scho&#223; im Haus Abimelechs wegen Ssaras, des Weibes Abrahams.</p><p><strong>Kapitel 21</strong></p><p>ER ordnete es Ssara zu, wie er gesprochen hatte, an Ssara tat ER, wie er geredet hatte. Ssara wurde schwanger und gebar Abraham auf sein Alter einen Sohn, zu der Frist, von der Gott ihm geredet hatte. Und Abraham rief den Namen seines Sohnes, der ihm geboren worden war, den Ssara ihm geboren hatte: Jizchak, Er lacht. Abraham beschnitt Jizchak seinen Sohn zu acht Tagen, wie Gott ihm geboten hatte. Abraham aber war hundert Jahre, als Jizchak sein Sohn ihm geboren wurde. Ssara sprach: Ein Lachen hat Gott mir gemacht, alljeder ders h&#246;rt lacht &#252;ber mich. Und wieder sprach sie: Wer h&#228;tte Abraham zugeraunt: S&#246;hnlein wird Ssara s&#228;ugen?! Wohl, einen Sohn hab ich ihm auf sein Alter geboren! Das Kind wuchs gro&#223; und wurde entw&#246;hnt, und Abraham machte ein gro&#223;es Trinkmahl, am Tag da Jizchak entw&#246;hnt wurde. Einst sah Ssara den Sohn Hagars der &#196;gypterin, den sie Abraham geboren hatte, spottlachen. Sie sprach zu Abraham: Vertreibe diese Sklavin und ihren Sohn, denn nicht soll der Sohn dieser Sklavin mit meinem Sohn, mit Jizchak, erben. Sehr arg war die Rede in den Augen Abrahams wegen seines Sohns. Aber Gott sprach zu Abraham: Nicht sei es arg in deinen Augen um den Knaben und um deine Sklavin, in allem, was Ssara zu dir spricht, h&#246;re auf ihre Stimme, denn in Jizchak wird dir Same berufen. Aber auch den Sohn der Sklavin, zum Stamm will ich ihn machen, denn dein Same ist er. Abraham stand fr&#252;hmorgens auf, nahm ein Brot und einen Schlauch Wassers und gab es Hagar &#8212; legte es auf ihre Schulter &#8212; samt dem Kind und schickte sie fort. Sie ging und verirrte sich in der W&#252;ste Ber-Scheba. Als nun das Wasser im Schlauch zuende war, warf sie das Kind unter einen der Str&#228;ucher und ging und sa&#223; f&#252;r sich, gegen&#252;ber, wie Bogenzieler entfernt, denn sie sprach: Ich kann nimmer zusehn, wie das Kind stirbt. So sa&#223; sie gegen&#252;ber, erhob ihre Stimme und weinte. Gott aber h&#246;rte die Stimme des Knaben, Gottes Bote rief Hagar vom Himmel her zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar! f&#252;rchte dich nimmer, denn geh&#246;rt hat Gott auf die Stimme des Knaben ebendort wo er ist, &#8212; auf, hebe den Knaben und umfasse ihn mit deiner Hand, denn zum gro&#223;en Stamm will ich ihn machen. Gott kl&#228;rte ihre Augen, und sie sah einen Wasserbrunnen. Sie ging hin, f&#252;llte den Schlauch mit Wasser und letzte den Knaben. Und Gott war bei dem Knaben. Er wuchs gro&#223; und sa&#223; in der W&#252;ste, und er wurde ein Sch&#252;tz, ein Bogenf&#252;hrer. Er sa&#223; in der W&#252;ste Paran, und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus dem Land &#196;gypten. Es geschah um dieselbe Zeit, Abimelech sprach samt Pichol seinem Heeresobersten zu Abraham, sprach: Gott ist bei dir in allem was du tust. So schw&#246;re mir jetzt hier bei Gott: l&#252;gst du je mir, meinem Spro&#223; und Scho&#223;, ...! sondern Huld, wie ich sie an dir tat, tue an mir und an dem Land, darin du gastest. Abraham sprach: Ich also will schw&#246;ren. Doch Abraham ermahnte Abimelech wegen des Wasserbrunnens, den hatten Abimelechs Knechte entrissen. Abimelech sprach: Ich wei&#223; nicht, wer dieses Ding tat, auch du selber hast mirs nicht gemeldet, auch habe ichs selber nicht geh&#246;rt au&#223;er heute. Sodann nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und die beiden schlossen einen Bund. Abraham aber stellte die sieben L&#228;mmer der Schafherde besonders. Abimelech sprach zu Abraham: Was sollen die, diese sieben L&#228;mmer, die du besonders gestellt hast? Der sprach: Da&#223; du die sieben L&#228;mmer aus meiner Hand nehmest, damit es mir zum Zeugnis sei, da&#223; ich diesen Brunnen gegraben habe. Darum ruft man jenen Ort Ber-Scheba, Brunnen des Sieben-Schwurs, denn dort haben die beiden geschworen. So schlossen sie einen Bund in Berscheba. Dann machte sich auf Abimelech und Pichol sein Heeresoberster, und sie kehrten ins Land der Philister zur&#252;ck. Er aber pflanzte eine Tamariske in Berscheba und rief dort den Namen aus: ER Gottheit der Weltzeit. Und Abraham gastete viele Tage im Land der Philister.</p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Nach diesen Begebnissen geschahs, Gott pr&#252;fte Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Er sprach: Da bin ich. Er aber sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen Einzigen, den du liebst, Jizchak, und geh vor dich hin in das Land von Morija, und h&#246;he ihn dort zur Darh&#246;hung auf einem der Berge, den ich dir zusprechen werde. Abraham stand fr&#252;hmorgens auf, er sattelte seinen Esel, er nahm seine beiden Knaben mit sich und Jizchak seinen Sohn, er spaltete H&#246;lzer f&#252;r die Darh&#246;hung und machte sich auf und ging nach dem Ort, von dem Gott ihm gesprochen hatte. Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von fern. Abraham sprach zu seinen Knaben: Bleibt ihr hier mit dem Esel, ich aber und der Knabe wollen bis dr&#252;ben hin gehen, niederwerfen wollen wir uns und dann zu euch kehren. Abraham nahm die H&#246;lzer zur Darh&#246;hung, er legte sie Jizchak seinem Sohn auf, in seine Hand nahm er das Feuer und das Messer. So gingen die beiden mitsammen. Jizchak sprach zu Abraham seinem Vater, er sprach: Vater! Der sprach: Da bin ich, mein Sohn. Er sprach: Da ist nun das Feuer und die H&#246;lzer, aber wo ist das Lamm zur Darh&#246;hung? Abraham sprach: Gott ersieht sich das Lamm zur Darh&#246;hung, mein Sohn. So gingen die beiden mitsammen. Sie kamen an den Ort, den Gott ihm zugesprochen hatte. Dort baute Abraham die Schlachtstatt und schichtete die H&#246;lzer und fesselte Jizchak seinen Sohn und legte ihn auf die Schlachtstatt zuoberst der H&#246;lzer. Abraham schickte seine Hand aus, er nahm das Messer, seinen Sohn hinzumetzen. Aber SEIN Bote rief ihm vom Himmel her zu und sprach: Abraham, Abraham! Er sprach: Da bin ich. Er sprach: Schicke nimmer deine Hand nach dem Knaben aus, tu ihm nimmer irgendwas! Denn jetzt habe ich erkannt, da&#223; du Gottes f&#252;rchtig bist, &#8212; nicht vorenthalten hast du mir deinen Sohn, deinen Einzigen. Abraham hob seine Augen und sah: da, ein Widder hatte sich dahinter im Gestr&#252;pp mit den H&#246;rnern verfangen. Abraham ging hin, er nahm den Widder und h&#246;hte ihn zur Darh&#246;hung anstatt seines Sohns. Abraham rief den Namen jenes Orts: ER ersieht. Wie man noch heute spricht: Auf SEINEM Berg wird ersehn. SEIN Bote aber rief Abraham ein zweites Mal vom Himmel her zu und sprach: Bei mir schw&#246;re ich &#8212; SEIN Erlauten &#8212; ja, dieweil du dieses getan hast, hast deinen Sohn, deinen Einzigen, nicht vorenthalten, segne, ja segne ich dich, mehren will ich, mehren deinen Samen wie die Sterne des Himmels und wie den Sand der am Ufer des Meers ist, ererben soll dein Same das Hochtor seiner Feinde, segnen sollen einander mit deinem Samen alle St&#228;mme der Erde, dem zu Folge da&#223; du auf meine Stimme geh&#246;rt hast. Abraham kehrte zu seinen Knaben zur&#252;ck, sie machten sich auf und gingen mitsammen nach Ber-Scheba. Und Abraham blieb in Ber-Scheba. Nach diesen Begebnissen wars, man meldete Abraham, sprechend: Auch Milka hat doch deinem Bruder Nachor S&#246;hne geboren, Uz seinen Erstling, Bus dessen Bruder, Kmuel Vater von Aram, Kassed, Chaso, Pildasch, Jidlaf und Btuel. Nun hat Btuel Ribka gezeugt. &#8212; Jene acht gebar Milka dem Nachor, Abrahams Bruder. Seines Kebsweibs Name war Ruma, auch sie gebar: Tabach, Gacham, Tachasch und Maacha. </p><div><hr></div><p><em>Die Schrift.<br>Verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig.</em></p><p><em>Neuausgabe 1997, verbesserte Auflage der neu bearbeiteten Ausgaben von 1954/1955/1958/1962.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Verdeutschung der Schrift || Lech Lecha]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren (19 Min.) | Die &#220;bertragung des Wochenabschnitts &#8222;Geh vor dich hin&#8220; (1. Mose 12,1&#8211;17,27) durch Martin Buber und Franz Rosenzweig.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-lech-lecha</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-lech-lecha</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:02:13 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/221217768/da706be45eaf8f03c0d31af26b8d4b2b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Parascha Lech Lecha</strong></p><p><strong>1. Mose 12,1&#8211;17,27</strong></p><p>ER sprach zu Abram:  Geh vor dich hin aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft, aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dich sehn lassen werde. Ich will dich zu einem gro&#223;en Stamme machen und will dich segnen und will deinen Namen gro&#223;wachsen lassen. Werde ein Segen. Segnen will ich, die dich segnen, die dich l&#228;stern, verfluche ich. Mit dir werden sich segnen alle Sippen des Bodens. Abram ging, wie ER zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Siebzig Jahre und f&#252;nf Jahre war Abram, als er aus Charan fuhr. Abram nahm Ssarai sein Weib und Lot seinen Brudersohn, allen Zuchtgewinn, den sie gewonnen, und die Seelen, die sie sich zu eigen gemacht hatten in Charan. Sie fuhren aus, in das Land Kanaan zu gehen. Sie kamen in das Land Kanaan. Abram durchquerte das Land bis zum Weihplatz von Sichem, bis zur Steineiche des Rechtweisers. Der Kanaaniter war aber damals im Land. ER lie&#223; von Abram sich sehen und sprach: Deinem Samen gebe ich dieses Land. Er baute dort eine Schlachtstatt IHM, der von ihm sich hatte sehen lassen. Von da r&#252;ckte er vor zum Gebirge, &#246;stlich von Bet-El, und spannte sein Zelt, Bet-El im Westen und Ai im Osten. Dort baute er IHM eine Schlachtstatt und rief den NAMEN aus. Dann zog Abram fortgehenden Zugs nach dem S&#252;dstrich. Eine Hungersnot ward im Lande. Abram wanderte hinab nach &#196;gypten, dort zu gasten, denn schwer war der Hunger im Land. Als er nun &#196;gypten nahkam, sprach er zu Ssarai, seinem Weib: Da, ich wei&#223; doch, da&#223; du ein Weib sch&#246;n anzusehn bist. Wenn dich nun die &#196;gypter sehn und sprechen: Sein Weib ist die, werden sie mich umbringen und dich leben lassen. Sprich doch, du seist meine Schwester, damit mir um deinetwillen Gutes geschehe, ich selber deinethalb lebe. Als nun Abram nach &#196;gypten kam, sahn die &#196;gypter das Weib, da&#223; es sehr sch&#246;n war. Die H&#246;flinge Pharaos sahn sie und priesen sie dem Pharao, und das Weib wurde weggenommen, in Pharaos Haus. Dem Abram tat er Gutes um ihretwillen, ihm wurden Schafe und Rinder und Eselhengste, Knechte und M&#228;gde, Graustuten und Kamele. ER aber sch&#228;digte den Pharao mit gro&#223;en Sch&#228;den, und auch sein Haus, wegen Ssarais, des Weibes Abrams. Pharao lie&#223; Abram rufen und sprach: Was hast du mir da getan! warum meldetest du mir nicht, da&#223; sie dein Weib ist? warum sprachst du: Meine Schwester ist sie? Und so nahm ich sie mir zum Weib. Jetzt aber, hier ist dein Weib, nimm sie und geh! So entbot Pharao ihm Mannschaft, die geleiteten ihn und sein Weib und alles was sein war.</p><p><strong>Kapitel 13</strong></p><p>Abram reiste von &#196;gypten hinauf, er und sein Weib und alles was sein war, auch Lot mit ihm nach dem S&#252;dstrich. Schwerreich war Abram an Vieh, an Silber und an Gold. Vom S&#252;dstrich ging er seinen Zughalten nach bis Bet-El, bis an den Ort, wo sein Zelt zu Beginn gewesen war, zwischen Bet-El und Ai, an den Ort der Schlachtstatt, die er dort fr&#252;her gemacht hatte. Dort rief Abram den NAMEN aus. Auch Lot, der mit Abram gegangen war, hatte Schafe und Rinder und Zelte. Und nicht trug sie das Land, beisammen zu siedeln, denn ihres Zuchtgewinns war viel, beisammen konnten sie nicht siedeln. Streit ward zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Der Kanaaniter aber sa&#223; und der Prisiter damals im Land. Abram sprach zu Lot: Nicht sei doch Streitigkeit zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, wir sind ja verbr&#252;derte M&#228;nner! Alles Land, liegt es nicht vor dir? Trenne dich doch von mir ab! ists zur Linken, will ich zur Rechten, ists zur Rechten, will ich zur Linken. Lot hob seine Augen und sah allen Gau des Jordan, &#8212; dies alles ja war eine Aue, ehe ER Sodom und Gomorra verdarb, wie SEIN Garten, wie das Land &#196;gypten, bis wo du nach Zoar kommst. Lot w&#228;hlte sich allen Gau des Jordan. Lot zog nach Osten hin, und sie trennten sich voneinander. Im Lande Kanaan siedelte Abram, in den St&#228;dten des Gaus siedelte Lot und zeltete bis nach Sodom. Die M&#228;nner von Sodom aber waren sehr b&#246;se und s&#252;ndig vor IHM. ER sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen und sieh von dem Ort wo du bist nordw&#228;rts, s&#252;dw&#228;rts, ostw&#228;rts, westw&#228;rts: denn alles Land das du siehst, dir gebe ich es und deinem Samen auf Weltzeit. Ich will deinen Samen machen wie den Staub der Erde, &#8212; da&#223;, verm&#246;chte jemand den Staub der Erde zu z&#228;hlen, auch dein Same w&#252;rde gez&#228;hlt. Auf, ergeh dich im Land, die L&#228;nge und Breite, denn ich gebe es dir. Abram zeltete und kam und setzte sich an den Steineichen des Mamre die bei Hebron sind. Dort baute er IHM eine Schlachtstatt.</p><p><strong>Kapitel 14</strong></p><p>Es geschah in den Tagen Amrafels K&#246;nigs von Schinear, Arjochs K&#246;nigs von Elassar, Kdor-Laomers K&#246;nigs von Elam und Tidals K&#246;nigs von Gojim: die machten Krieg mit Bara K&#246;nig von Sodom, Birscha K&#246;nig von Gomorra, Schinab K&#246;nig von Adma, Schemeber K&#246;nig von Zbojim und dem K&#246;nig von Bala, das ist Zoar. Im Tale Ssiddim, das ist nun das Salzmeer, verbanden sich diese alle. Zw&#246;lf Jahre waren sie Kdor-Laomer dienstbar gewesen und im dreizehnten Jahr hatten sie sich emp&#246;rt, im vierzehnten Jahr aber kam Kdor-Laomer und die K&#246;nige, die mit ihm waren, sie schlugen die Refaer in Aschtrot-Karnajim, die Suser in Ham, die Emer in der Ebene von Kirjatajim und den Choriter in ihrem Gebirge Se&#239;r bis El Paran das an der W&#252;ste ist. Sie kehrten um und kamen nach Rechtspruch-Quell, das ist Kadesch, und schlugen alles Gefild des Amalekiters und den Amoriter auch, der in Chazazon-Tamar sa&#223;. Aus fuhr der K&#246;nig von Sodom, der K&#246;nig von Gomorra, der K&#246;nig von Adma, der K&#246;nig von Zbojim und der K&#246;nig von Bala, das ist Zoar, sie r&#252;steten Kriegsmacht gegen sie im Tale Ssiddim, gegen Kdor-Laomer K&#246;nig von Elam, Tidal K&#246;nig von Gojim, Amrafel K&#246;nig von Schinear und Arjoch K&#246;nig von Elassar, vier K&#246;nige das gegen jene f&#252;nf. Das Tal Ssiddim aber ist: Erdpech, Grube an Grube; als nun der K&#246;nig von Sodom und der von Gomorra flohen, warfen sie sich hinein, die &#220;brigen flohen ins Gebirg. Jene aber nahmen alle Habe von Sodom und Gomorra und all ihren E&#223;vorrat und gingen davon. Auch Lot nahmen sie mitsamt seiner Habe, den Brudersohn Abrams, und gingen davon, der war ja in Sodom ans&#228;ssig. Ein Entronnener kam und meldete es Abram dem Ebr&#228;er, der wohnte an den Steineichen Mamres des Amoriters, des Bruders von Eschkol und Bruders von Aner, die waren Abrams Bundesmeister. Als Abram h&#246;rte, da&#223; sein Bruder gefangen war, sch&#252;ttete er seine Eingeweihten, seine Hausgebornen aus, dreihundertundachtzehn, und folgte bis Dan. Er teilte sich wider sie in der Nacht, er und seine Dienstleute, er schlug sie und verfolgte sie bis Choba, das links von Damaskus ist. Er brachte alle Habe zur&#252;ck, und auch Lot seinen Bruder und dessen Habe brachte er zur&#252;ck und die Weiber auch und das Volk. Der K&#246;nig von Sodom fuhr aus ihm entgegen, nachdem er zur&#252;ckkehrte vom Schlag gegen Kdor-Laomer und gegen die K&#246;nige die mit ihm waren, ins Tal Schawe, das ist das K&#246;nigstal. Malki-Zedek aber, der K&#246;nig von Salem, f&#252;hrte heran Brot und Wein, Priester war der dem Hohen Gott, und segnete ihn und sprach: Gesegnet, Abram, dem Hohen Gott, Stifter von Himmel und Erde! Und gesegnet der Hohe Gott, der deine Dr&#228;nger in deine Hand geliefert hat! Er aber gab ihm den Zehnten von allem. Der K&#246;nig von Sodom sprach zu Abram: Gib mir das Menschenwesen, die Habe nimm dir. Abram sprach zum K&#246;nig von Sodom: Ich hebe meine Hand zu IHM, dem Hohen Gott, dem Stifter von Himmel und Erde: wenn von Faden bis Schuhriem, wenn ich nehme aus allem was dein ist, ...! Da&#223; du nicht sprechest: Ich habe Abram reichgemacht. Ohne mich! Nur was die Knappen verzehrten, und den Anteil der M&#228;nner, die mit mir gegangen sind, Aner, Eschkol und Mamre, &#8212; die la&#223; ihren Anteil nehmen.</p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Nach diesem Beredeten ward SEINE Rede an Abram in der Schau, ein Sprechen: F&#252;rchte dich nimmer, Abram, ich bin dir Schild, deines Lohns ist sehr viel. Abram sprach: Mein Herr, DU, was magst du mir geben, ich gehe ja kinderblo&#223; dahin, und Wirtschaftssohn meinem Haus ist der damaskische Elieser. Abram sprach: Da, mir hast Samen du nicht gegeben, da mu&#223; mein Haussohn denn mein Erbe sein. Da aber: SEINE Rede an ihn, ein Sprechen: Nicht wird dich dieser beerben, sondern der von deinem Leibe ausf&#228;hrt, der wird dich beerben. Er f&#252;hrte ihn hinaus ins Freie und sprach: Blicke doch himmelan und z&#228;hle die Sterne, kannst du sie wohl z&#228;hlen? Und sprach zu ihm: So wird dein Same sein. Er aber vertraute IHM; das achtete er ihm als Bew&#228;hrung. Er sprach zu ihm: ICH bins, der ich dich aus Ur in Chald&#228;a f&#252;hrte, dir dieses Land zu geben, es zu ererben. Er aber sprach: Mein Herr, DU, woran mag ich erkennen, da&#223; ichs ererben soll? Er aber sprach zu ihm: Hole mir eine drittb&#252;rtige F&#228;rse, eine drittb&#252;rtige Ziege, einen drittb&#252;rtigen Widder, eine Turtel und eine Nestlingstaube. Er holte ihm alle diese. Er h&#228;lftete sie mitten durch und legte jede H&#228;lfte der zugeh&#246;rigen gegen&#252;ber, das Gefl&#252;gel aber h&#228;lftete er nicht. Das Geiervolk stie&#223; auf die Aase nieder, Abram hie&#223; sie von dannen kehren. Als nun die Sonne im Eingehn war, fiel auf Abram Bet&#228;ubung &#8212; eine Angst, und gro&#223;e Verfinstrung f&#228;llt da auf ihn. Er sprach zu Abram: Erkennen sollst du, erkennen, &#8212; da&#223; Gastsasse dein Same sein wird in einem Land, nicht dem ihren, dienstbar machen wird man sie und sie dr&#252;cken, ins vierhundertste Jahr. Aber: auch der Stamm, dem sie dienstbar sind &#8212; ich urteile ihn ab, danach werden sie ausfahren mit gro&#223;er Habe. Du, zu deinen V&#228;tern sollst du eingehn in Frieden und begraben werden in gutem Greisentum. Aber im vierten Geschlecht kehren sie hierher. Denn noch nicht voll ist die Verfehlung des Amoriters bisher. Die Sonne war eingegangen, Nachtschw&#228;rze war, da: rauchender Ofen, Feuerfackel, das zog zwischen diesen St&#252;cken querdurch. An jenem Tag schlo&#223; ER mit Abram einen Bund, sprechend: Deinem Samen habe ich dieses Land gegeben vom Strom &#196;gyptens bis an den gro&#223;en Strom, den Strom Euphrat, den Keniter, den Knisiter, den Kadmoniter, den Chetiter, den Prisiter, die Refaer, den Amoriter, den Kanaaniter, den Girgaschiter, den Jebussiter.</p><p><strong>Kapitel 16</strong></p><p>Ssarai, Abrams Weib, hatte ihm nicht geboren. Sie hatte aber eine &#228;gyptische Magd, ihr Name war Hagar. Ssarai sprach zu Abram: Da ER mich doch versperrte f&#252;rs Geb&#228;ren, geh doch ein zu meiner Magd, vielleicht, da&#223; ich aus ihr bekindet werde. Abraham h&#246;rte auf die Stimme Ssarais. Ssarai, Abrams Weib, nahm Hagar die &#196;gypterin, ihre Magd, nach Ablauf von zehn Jahren, die Abram im Lande Kanaan siedelte, und gab sie Abram, ihrem Mann, ihm zum Weib. Er ging ein zu Hagar, und sie wurde schwanger. Als sie aber sah, da&#223; sie schwanger war, wurde ihre Herrin gering in ihren Augen. Ssarai sprach zu Abram: &#220;ber dich meine Unbill! Selber gab ich meine Magd in deinen Scho&#223;, nun sie sieht, da&#223; sie schwanger ist, bin ich in ihren Augen gering geworden. Richte ER zwischen mir und dir! Abram sprach zu Ssarai: Da, deine Magd ist in deiner Hand, tu mit ihr was deinen Augen gutd&#252;nkt. Ssarai dr&#252;ckte sie. Sie aber entfloh ihr. SEIN Bote fand sie am Wasserquell in der W&#252;ste, am Quell auf dem Wege nach Schur. Er sprach: Hagar, Ssarais Magd, woher bist du gekommen, wo ziehst du hin? Sie sprach: Vor meiner Herrin Ssarai bin ich fl&#252;chtig. SEIN Bote sprach zu ihr: Kehre zu deiner Herrin und dr&#252;cke dich unter ihre H&#228;nde! SEIN Bote sprach zu ihr: Mehren will ich, mehren deinen Samen, er werde nicht gez&#228;hlt vor Menge. SEIN Bote sprach zu ihr: Da, schwanger bist du, geb&#228;ren wirst du einen Sohn, seinen Namen rufe: Jischmael, Gott erh&#246;rt, denn erh&#246;rt hat ER deinen Druck. Ein Wildeselmensch wird der, seine Hand wider alle, aller Hand wider ihn, all seinen Br&#252;dern ins Gesicht macht er Wohnung. Sie aber rief SEINEN Namen, des zu ihr Redenden: Du Gott der Sicht! Denn sie sprach: Sah auch wirklich ich hier dem Michsehenden nach? Darum rief man den Brunnen Brunn des Lebenden Michsehenden. Da ist er, zwischen Kadesch und Bared. Hagar gebar dem Abram einen Sohn. Abram rief den Namen seines Sohns, den Hagar gebar: Jischmael. Abram war sechsundachtzig Jahre, als Hagar Abram den Jischmael gebar.</p><p><strong>Kapitel 17</strong></p><p>Als aber Abram neunundneunzig Jahre war, lie&#223; ER von Abram sich sehen und sprach zu ihm: Ich bin der Gewaltige Gott. Geh einher vor meinem Antlitz! sei ganz! Ich aber gebe meinen Bund zwischen mich und dich und mehre dich reich, &#252;berreich. Abram fiel auf sein Antlitz. Gott aber redete mit ihm, sprechend: Ich, da, mein Bund ists mit dir, da&#223; du Vater wirst eines Get&#252;mmels von St&#228;mmen. Nicht werde fortan Abram dein Name gerufen, sondern dein Name sei Abraham, denn zum Ab-Hamon Gojim &#8212; zum Vater eines Get&#252;mmels von St&#228;mmen gebe ich dich. Ich lasse dich fruchttragen reich, &#252;berreich, ich gebe dir, zu St&#228;mmen zu werden, K&#246;nige fahren von dir aus. Ich errichte meinen Bund zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir in ihre Geschlechter, zu einem Weltzeit-Bund, dir Gott zu sein und deinem Samen nach dir. Ich gebe dir und deinem Samen nach dir das Land deiner Gastschaft, alles Land Kanaan, zu Weltzeit-Hufe, und ich will ihnen Gott sein. Gott sprach zu Abraham: Du aber, du wahre meinen Bund, du und dein Same nach dir in ihre Geschlechter. Dies ist mein Bund, den ihr wahren sollt, zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Beschnitten unter euch sei alles M&#228;nnliche. Am Fleisch eurer Vorhaut sollt ihr beschnitten werden, das sei zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch. Mit acht Tagen soll alles M&#228;nnliche unter euch beschnitten werden, in eure Geschlechter, Hausgeborner und von allirgend Fremdem um Geld Erworbner, der also nicht deines Samens ist, beschnitten werde, beschnitten dein Hausgeborner und dein Gelderworbner, mein Bund sei an euerm Fleisch zum Weltzeit-Bund. Ein vorhautiger Mann aber, der am Fleisch seiner Vorhaut sich nicht beschneiden l&#228;&#223;t, gerodet werde solch Wesen aus seinen Volkleuten, meinen Bund hat er gesprengt. Gott sprach zu Abraham: Ssarai, dein Weib, ihren Namen sollst du nicht mehr Ssarai rufen, denn Ssara, Gebieterin, ist ihr Name. Segnen will ich sie und will dir auch aus ihr einen Sohn geben, segnen will ich sie, da&#223; sie zu St&#228;mmen werde, K&#246;nige von V&#246;lkern sollen werden aus ihr. Abraham fiel auf sein Antlitz und lachte, er sprach in seinem Herzen: Einem Hundertj&#228;hrigen soll geboren werden? Und Ssara soll als Neunzigj&#228;hrige geb&#228;ren? Abraham sprach zu Gott: Wenn nur Jischmael lebt vor dir! Gott sprach: Dennoch, Ssara dein Weib gebiert dir einen Sohn, seinen Namen sollst du rufen: Jizchak, Er lacht. Mit ihm will ich meinen Bund errichten zum Weltzeit-Bund f&#252;r seinen Samen nach ihm. Doch auch f&#252;r Jischmael erh&#246;re ich dich: da, ich habe ihn gesegnet, ich lasse ihn fruchttragen, lasse ihn sich mehren reich, &#252;berreich, zw&#246;lf F&#252;rsten wird er erzeugen, ich will ihm geben zu einem gro&#223;en Stamme zu werden. Meinen Bund aber werde ich mit Jizchak errichten, den Ssara dir gebiert zu dieser Frist im anderen Jahr. Er hatte vollendet mit ihm zu reden und Gott stieg auf, hinauf von Abraham. Abraham nahm Jischmael seinen Sohn und alle seine Hausgebornen und all seine Gelderworbnen, alles M&#228;nnliche unter den Leuten in Abrahams Haus, und beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut an ebendem Tag, wie Gott mit ihm geredet hatte. Neunundneunzig Jahre war Abraham, als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde, und dreizehn Jahre war Jischmael, sein Sohn, als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. An ebendem Tag wurde Abraham und Jischmael, sein Sohn, beschnitten, und alle M&#228;nner seines Hauses, Hausgeborner, von Fremden Gelderworbner, wurden beschnitten mit ihm. </p><div><hr></div><p><em>Die Schrift.<br>Verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig.</em></p><p><em>Neuausgabe 1997, verbesserte Auflage der neu bearbeiteten Ausgaben von 1954/1955/1958/1962.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Verdeutschung der Schrift || Noach]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren (30 Min.) | Die &#220;bertragung des Wochenabschnitts &#8222;Noach&#8220; (1. Mose 6,9&#8211;11,32) durch Martin Buber und Franz Rosenzweig.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-noach</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-noach</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Fri, 16 Oct 2026 06:02:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/220082953/d648b74a26a8e4d2e502f1834ff77866.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Parascha Noach</strong></p><p><strong>1. Mose 6,9&#8211;11,32</strong></p><p>Dies sind die Zeugungen Noachs:  Noach war ein bew&#228;hrter, ganzer Mann unter seinen Geschlechtern, mit Gott ging Noach um. Noach zeugte drei S&#246;hne: den Schem, den Cham und den Jafet. Die Erde aber verdarb vor Gott, die Erde f&#252;llte sich mit Unbill. Gott sah die Erde: da, sie war verdorben, denn verderbt hatte alles Fleisch seinen Weg auf Erden. Gott sprach zu Noach: Ein Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen, denn die Erde ist voll durch sie der Unbill, da, ich verderbe sie samt der Erde. Mache aus Tannenst&#228;mmen dir einen Kasten, in Zellen mache den Kasten, und decke ihn innen und au&#223;en mit einer Pechdecke. Und dies ists, wie du ihn machen sollst: dreihundert Ellen die L&#228;nge des Kastens, f&#252;nfzig Ellen seine Breite, und drei&#223;ig Ellen seine H&#246;he. Einen Lichteinfall mache dem Kasten, indem du ihn oben all auff&#252;hrst bis an eine Elle. Die T&#252;r&#246;ffnung des Kastens setze in seine Seite. Ein untres, ein zweites und ein drittes Gescho&#223;, so mache ihn. Ich aber, da, ich lasse die Flut kommen, Wasser &#252;ber die Erde, alles Fleisch zu verderben, drin Braus des Lebens ist, unterhalb des Himmels, alles was auf Erden ist wird verscheiden. Mit dir aber errichte ich meinen Bund: du sollst in den Kasten kommen, du, und deine S&#246;hne, dein Weib, die Weiber deiner S&#246;hne mit dir, und sollst von all dem Lebendigen, von allem Fleisch, zwei von allen in den Kasten kommen lassen, sie mit dir am Leben zu halten, ein M&#228;nnliches und ein Weibliches sollen es sein, vom Vogel nach seiner Art und vom Getier nach seiner Art, von allem Gerege des Ackers nach seiner Art, zwei von allen kommen zu dir, sie am Leben zu halten. Du aber, nimm du dir von allem E&#223;baren, was gegessen wird, und heimse es bei dir, es soll dir und ihnen zum Essen sein. Noach machte es, allwie Gott ihm geboten hatte, so machte ers.</p><p><strong>Kapitel 7</strong></p><p>ER sprach zu Noach: Komm, du und all dein Haus, in den Kasten! Denn dich habe ich bew&#228;hrt vor mir in diesem Geschlecht ersehn. Von allem reinen Getier nimm dir je sieben und sieben, ein M&#228;nnchen und sein Weibchen, und von dem Getier das nicht rein ist je zwei, ein M&#228;nnchen und sein Weibchen, auch vom Vogel des Himmels je sieben und sieben, m&#228;nnlich und weiblich, Samen neuzubeleben auf dem Antlitz all der Erde. Denn noch sieben Tage, dann lasse ich auf die Erde regnen vierzig Tage und vierzig N&#228;chte und wische alles Bestehende, das ich machte, weg von dem Antlitz des Ackers. Noach machte es, allwie ER ihm gebot. Sechshundert Jahre war Noach, als die Flut geschah, Wasser &#252;ber die Erde, und Noach, mit ihm seine S&#246;hne, sein Weib, die Weiber seiner S&#246;hne, vor den Wassern der Flut in den Kasten kam, und von dem reinen Getier und von dem Getier das unrein ist und von dem Vogel und allem, was auf dem Acker sich regt, zwei und zwei zu Noach in den Kasten kamen, m&#228;nnlich und weiblich, wie Gott dem Noach geboten hatte. Nach dem Tagsiebent wars, da waren die Wasser der Flut &#252;ber der Erde. Im Jahr der sechshundert Jahre des Lebens Noachs, in der zweiten Mondneuung, am siebzehnten Tag auf die Neuung, an diesem Tag aufbrachen alle Quellen des gro&#223;en Wirbels, und die Luken des Himmels &#246;ffneten sich. Der Schwall geschah vierzig Tage, vierzig N&#228;chte auf die Erde. An ebendem Tag kam Noach, und Schem, Cham, Jafet, die S&#246;hne Noachs, das Weib Noachs und die drei Weiber seiner S&#246;hne mit ihnen in den Kasten, sie und alles Wildlebende nach seiner Art, alles Herdentier nach seiner Art, alles Kriechgerege, das auf Erden sich regt, nach seiner Art, aller Vogel nach seiner Art, alles Zwitschernde, alles Befittichte, die kamen zu Noach in den Kasten, zwei und zwei von allem Fleisch, worin Braus des Lebens ist, und die kamen, M&#228;nnliches und Weibliches von allem Fleisch kamen sie, wie Gott ihm geboten hatte. ER schlo&#223; hinter ihm zu. Vierzig Tage war die Flut &#252;ber der Erde. Die Wasser stiegen und trugen den Kasten, er hob sich weg &#252;ber die Erde. Die Wasser wuchsen und stiegen mehr &#252;ber der Erde, der Kasten fuhr &#252;ber das Antlitz des Wassers. Mehr und mehr wuchsen die Wasser &#252;ber der Erde, alle hohen Berge waren zugeh&#252;llt unter allem Himmel. F&#252;nfzehn Ellen oben auf wuchsen die Wasser, so waren die Berge zugeh&#252;llt. Da verschied alles Fleisch, das auf Erden sich regt, Vogel, Herdentier, Wildlebendes und alles Gewimmel, das auf Erden wimmelt, und alle Menschen. Alles, das Hauch, Braus des Lebens in seinen Nasenl&#246;chern hatte, was alles auf dem Festland war, es starb. Er wischte alles Bestehende weg, das auf dem Antlitz des Ackers war, vom Menschen bis zum Tier, bis zum Kriechgerege, und bis zum Vogel des Himmels, weggewischt wurden sie von der Erde. Noach allein blieb &#252;brig und was mit ihm in dem Kasten war. Die Wasser wuchsen &#252;ber der Erde hundertundf&#252;nfzig Tage.</p><p><strong>Kapitel 8</strong></p><p>Gott gedachte Noachs und alles Lebendigen, alles Getiers, das mit ihm in dem Kasten war. Gott f&#252;hrte einen Windbraus quer &#252;ber die Erde, und die Wasser duckten sich. Verstopft wurden die Quellen des Wirbels und die Luken des Himmels, und der Schwall vom Himmel wurde gehemmt. Das Wasser kehrte, ein Gehn, ein Kehren, weg von der Erde, das Wasser wich am Ende von hundertundf&#252;nfzig Tagen. Der Kasten ruhte in der siebenten Mondneuung, am siebzehnten Tag auf die Neuung, auf dem Gebirge Ararat. Des Wassers war ein Gehen und ein Weichen bis an die zehnte Neuung. In der zehnten, am ersten Tag auf die Neuung, waren die H&#228;upter der Berge zu sehen. Am Ende von vierzig Tagen geschahs: Noach &#246;ffnete das Fenster des Kastens, das er gemacht hatte, und schickte den Raben frei, der zog in Zug und Kehre, bis das Wasser von der Erde getrocknet war. Er schickte die Taube von sich aus frei, zu sehen, ob das Wasser von dem Antlitz des Ackers verringert sei. Die Taube fand keine Ruhstatt f&#252;r ihre Fu&#223;sohle, sie kehrte zu ihm in den Kasten, denn Wasser war auf dem Antlitz aller Erde, er schickte seine Hand aus und nahm sie und lie&#223; sie zu sich in den Kasten kommen. Er wartete nochmals ein andres Tagsiebent und schickte wieder die Taube aus dem Kasten. Zur Abendzeit kam die Taube zu ihm, und, da, ein gepfl&#252;cktes &#214;lblatt in ihrem Schnabel! Noach erkannte, da&#223; sich das Wasser von der Erde verringert hatte. Er wartete nochmals ein andres Tagsiebent und schickte die Taube aus; sie kehrte nicht nochmals wieder zu ihm. Im sechshundertundersten Jahr, im Anfangsmonat, am ersten Tag auf die Neuung lie&#223; das Wasser Festland auf der Erde. Noach tat die Decke vom Kasten ab und sah sich um: wohl, fest war das Antlitz des Ackers. In der zweiten Mondneuung aber, am siebenundzwanzigsten Tag auf die Neuung, war die Erde ausgetrocknet. Gott redete zu Noach, sprechend: Zieh aus dem Kasten, du, und dein Weib, deine S&#246;hne und die Weiber deiner S&#246;hne mit dir. Alles Lebendige, das mit dir ist, von allem Fleisch, Vogel, Herdentier und alles Gerege das auf Erden sich regt, la&#223; hinausziehn mit dir, da&#223; es auf Erden wimmle, da&#223; es fruchte und sich mehre auf Erden. So zog Noach hinaus, seine S&#246;hne, sein Weib und die Weiber seiner S&#246;hne mit ihm, alles Lebendige, alles Gerege, aller Vogel, alles was auf Erden sich regt, nach ihren Sippen zogen sie aus dem Kasten. Noach baute IHM eine Schlachtstatt. Er nahm von allem reinen Getier und von allem reinen Vogel und h&#246;hte Darh&#246;hungen auf der Schlachtstatt. Da roch ER den Ruch des Geruhens, und ER sprach zu seinem Herzen: Nicht will ich hinfort den Acker wieder verw&#252;nschen um des Menschen willen, weil das Gebild des Menschenherzens von seiner Jugend her b&#246;s ist, nicht will ich hinfort wieder alles Lebende schlagen wie ich tat, hinfort soll, alle Tage der Erde, Saat und Ernte, Frost und Glut, Sommer und Winter, Tag und Nacht niemals feiern.</p><p><strong>Kapitel 9</strong></p><p>Gott segnete Noach und seine S&#246;hne und sprach zu ihnen: Fruchtet und mehret euch und f&#252;llet die Erde. Eure Furcht und euer Schrecken sei auf allem Wildlebenden der Erde und allem Vogel des Himmels, allem was auf dem Acker sich regt und allen Fischen des Meers, in eure Hand sind sie gegeben. Alles Rege, das lebt, euch sei es zum Essen, wie das gr&#252;ne Kraut gebe ich euch alles; doch Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut sollt ihr nicht essen. Jedoch euer Blut, das eurer Seelen, will ich heimfordern, von der Hand alles Wildlebenden will ich es heimfordern, und von der Hand des Menschen, f&#252;r jedermann von der Hand seines Bruders heimfordern die Seele des Menschen. Wer Blut des Menschen vergie&#223;t, durch den Menschen werde vergossen sein Blut, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. Ihr denn, fruchtet und mehrt euch, wimmelt auf Erden und mehrt euch darauf! Gott sprach zu Noach und seinen S&#246;hnen mit ihm, er sprach: Ich aber, da, ich errichte meinen Bund mit euch und mit euerm Samen nach euch und mit aller lebenden Seele, die bei euch ist, Vogel, Herdentier und allem Wildlebenden der Erde bei euch, allen die aus dem Kasten zogen, von allem Lebendigen der Erde. Meinen Bund errichte ich mit euch: nicht werde nochmals gerottet alles Fleisch von Wassern der Flut, nicht geschehe nochmals Flut, die Erde zu verderben! Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bunds, den ich gebe zwischen mich und euch und alljede lebende Seele, die mit euch ist, auf Weltzeit-Geschlechter: meinen Bogen gebe ich ins Gew&#246;lk, er werde Zeichen des Bunds zwischen mir und der Erde. So seis: wann Gew&#246;lk ich w&#246;lke &#252;ber der Erde und im Gew&#246;lk der Bogen zu sehn ist, will ich meines Bunds gedenken, der ist zwischen mir und euch und alljeder lebenden Seele von allem Fleisch: nicht werde nochmals das Wasser zur Flut, alles Fleisch zu verderben. Wenn der Bogen im Gew&#246;lk ist, will ich ihn ansehn, zu gedenken des Weltzeit-Bunds zwischen Gott und alljeder lebenden Seele von allem Fleisch das auf Erden ist. Gott sprach zu Noach: Dies ist das Zeichen des Bunds, den ich zwischen mir und allem Fleisch auf Erden errichtet habe. Die S&#246;hne Noachs, die aus dem Kasten zogen, waren Schem, Cham und Jafet. Cham aber ist der Vater Kanaans. Diese drei sind die S&#246;hne Noachs, aus ihnen verstreute sich alles Erdvolk. Noach begann nun als der Mann des Ackers und pflanzte einen Rebgarten. Als er vom Wein trank, berauschte er sich und lag kleiderbar mitten in seinem Zelt. Cham, der Vater Kanaans, sah die Bl&#246;&#223;e seines Vaters an, er meldete es seinen zwei Br&#252;dern drau&#223;en. Schem nahm und Jafet das Tuch, sie legten es auf die Schulter zuzweit, sie gingen r&#252;ckw&#228;rts und h&#252;llten die Bl&#246;&#223;e ihres Vaters, ihr Antlitz r&#252;ckw&#228;rts gewandt, sie sahen die Bl&#246;&#223;e ihres Vaters nicht an. Noach erwachte von seinem Wein, ihm wurde bekannt, was sein j&#252;ngster Sohn ihm tat. Er sprach: Verflucht Kanaan, Knecht der Knechte sei er seinen Br&#252;dern! Er sprach: Gesegnet ER, Gott Schems, Kanaan aber sei ihm Knecht! Jaft &#8212; ausdehne Gott es dem Jafet, er wohne in den Zelten Schems, Kanaan aber sei ihm Knecht! Noach lebte nach der Flut dreihundert Jahre und f&#252;nfzig Jahre. Und aller Tage Noachs waren neunhundert Jahre und f&#252;nfzig Jahre, da starb er.</p><p><strong>Kapitel 10</strong></p><p>Dies sind die Zeugungen der S&#246;hne Noachs Schem, Cham und Jafet. Ihnen wurden S&#246;hne nach der Zerst&#246;rung geboren. Die S&#246;hne Jafets sind Gomer und Magog, Madai, Jawan und Tubal, Maschech und Tiras. Die S&#246;hne Gomers sind Aschknas, Rifat und Togarma. Die S&#246;hne Jawans sind Elischa und Tarschisch, Kitt&#228;er und Dodaner. Von diesen aus trennten sich ab die Inseln der St&#228;mme, in ihren Erdl&#228;ndern, jedermann seiner Zunge nach: nach ihren Sippen, in ihren St&#228;mmen. Die S&#246;hne Chams sind Kusch und Mizrajim, Put und Kanaan. Die S&#246;hne Kuschs sind Sba und Chawila, Ssabta, Raama und Ssabtcha, die S&#246;hne Raamas Schba und Dedan. Kusch zeugte Nimrod, der begann, ein Held auf Erden zu sein. Er war ein Held der Jagd vor SEINEM Antlitz, darum spricht man: Gleich Nimrod ein Held der Jagd vor SEINEM Antlitz. Der Anfang seiner K&#246;nigschaft war Babel, und Arech, Akkad und Kalne, im Lande Schinar, von diesem Land zog er aus nach Assyrien und baute Ninive &#8212; dazu Rechobot die Stadt und Kalach, und Ressen zwischen Ninive und Kalach &#8212; , das ist die gro&#223;e Stadt. Mizrajim zeugte die Ludier, die Anamer, die Lehaber, die Naftucher, die Patrusser, die Kasslucher, von denen die Philister kommen, und die Kaftorer. Kanaan zeugte Zidon, seinen Erstling, und Chet, dazu den Jebussiter, den Amoriter und den Girgaschiter, den Chiwwiter, den Arkiter und den Ssiniter, den Arwaditer, den Zmariter und den Chamatiter. Danach zerstreuten sich die Sippen des Kanaaniters, und die Markgrenze des Kanaaniters war: von Sidon aus, dann wo du nach Grar kommst, bis gegen Gasa, dann wo du nach Sodom und Gomorra, Adma und Zbojim kommst, bis gegen Lascha. Dies sind die S&#246;hne Chams nach ihren Sippen, nach ihren Zungen, in ihren Erdl&#228;ndern, in ihren St&#228;mmen. Auch dem Schem wurden Kinder geboren: dem Urvater aller S&#246;hne Ebers, Jafets des &#196;lteren Bruder. Die S&#246;hne Schems sind Elam und Aschur, Arpachschad, Lud und Aram. Die S&#246;hne Arams sind Uz und Chul, Gater und Masch. Arpachschad zeugte Schalach, Schalach zeugte Eber. Dem Eber wurden zwei S&#246;hne geboren, der Name des einen war Paleg, Spalt, denn in seinen Tagen wurde das Erdvolk zerspalten, und der Name seines Bruders Joktan. Joktan zeugte Almodad und Schalef, Chazarmawet und Jarach, Hadoram, Usal und Dikla, Obal, Abimael und Schba, Ofir, Chawila und Jobab, all diese sind S&#246;hne Joktans, ihr Sitz aber war von Mescha aus, dann wo du nach Sfar kommst, ans &#246;stliche Gebirge. Dies sind die S&#246;hne Schems nach ihren Sippen, nach ihren Zungen, in ihren Erdl&#228;ndern, nach ihren St&#228;mmen. Dies sind die Sippen der S&#246;hne Noachs nach ihren Zeugungen, in ihren St&#228;mmen. Von diesen aus trennten sich nach der Flut die St&#228;mme auf Erden.</p><p><strong>Kapitel 11</strong></p><p>&#220;ber die Erde allhin war eine Mundart und einerlei Rede. Da wars wie sie nach Osten wanderten: sie fanden ein Gesenk im Lande Schinar und setzten sich dort fest. Sie sprachen ein Mann zum Genossen: Heran! backen wir Backsteine und brennen wir sie zu Brande! So war ihnen der Backstein statt Bausteins und das Roherdpech war ihnen statt Roterdm&#246;rtels. Nun sprachen sie: Heran! bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, sein Haupt bis an den Himmel, und machen wir uns einen Namen, sonst werden wir zerstreut &#252;bers Antlitz aller Erde! ER fuhr nieder, die Stadt und den Turm zu besehen, die die S&#246;hne des Menschen bauten. ER sprach: Da, einerlei Volk ist es und eine Mundart in allen, und nur der Beginn dies ihres Tuns &#8212; nichts w&#228;re nunmehr ihnen zu steil, was alles sie zu tun sich ers&#228;nnen. Heran! fahren wir nieder und vermengen wir dort ihre Mundart, da&#223; sie nicht mehr vernehmen ein Mann den Mund des Genossen. ER zerstreute sie von dort &#252;bers Antlitz aller Erde, da&#223; sie es lassen mu&#223;ten, die Stadt zu bauen. Darum ruft man ihren Namen Babel, Gemenge, denn vermengt hat ER dort die Mundart aller Erde, und zerstreut von dort hat ER sie &#252;bers Antlitz aller Erde. Dies sind die Zeugungen Schems: Als Schem hundert Jahre war, zeugte er Arpachschad, ein Jahrespaar nach der Flut. Nach Arpachschads Erzeugung lebte Schem f&#252;nfhundert Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Arpachschad f&#252;nfunddrei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er Schalach. Nach Schalachs Erzeugung lebte Arpachschad vierhundert Jahre und drei Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Schalach drei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er Eber. Nach Ebers Erzeugung lebte Schalach vierhundert Jahre und drei Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Eber vierunddrei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er Paleg. Nach Palegs Erzeugung lebte Eber vierhundert Jahre und drei&#223;ig Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Paleg drei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er Ru. Nach Rus Erzeugung lebte Paleg zweihundert Jahre und neun Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Ru zweiunddrei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er Ssrug. Nach Ssrugs Erzeugung lebte Ru zweihundert Jahre und sieben Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Ssrug drei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er Nachor. Nach Nachors Erzeugung lebte Ssrug zweihundert Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Nachor neunundzwanzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Tarach. Nach Tarachs Erzeugung lebte Nachor hundert Jahre und neunzehn Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Als Tarach siebzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Abram, Nachor und Haran. Und dies sind die Zeugungen Tarachs: Tarach zeugte Abram, Nachor und Haran. Und Haran zeugte Lot. Haran starb unterm Angesicht seines Vaters im Land seiner Geburt, in dem chald&#228;ischen Ur. Abram nahm und Nachor sich Weiber. Der Name von Abrams Weib war Ssarai, der Name von Nachors Weib war Milka: eine Tochter Harans, des Vaters von Milka und Vaters von Jiska. Ssarai aber war eine Wurzelverstockte: sie hatte kein Kind. Tarach nahm Abram seinen Sohn und Lot Sohn Harans seinem Sohnessohn, und Ssarai seine Schwiegerin, Abrams seines Sohnes Weib, sie zogen mitsammen aus dem chald&#228;ischen Ur, ins Land Kanaan zu gehen. Doch als sie bis Charan kamen, siedelten sie sich dort an. Und der Tage Tarachs waren zweihundert Jahre und f&#252;nf Jahre, da starb Tarach in Charan. </p><div><hr></div><p><em>Die Schrift.<br>Verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig.</em></p><p><em>Neuausgabe 1997, verbesserte Auflage der neu bearbeiteten Ausgaben von 1954/1955/1958/1962.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Verdeutschung der Schrift || Bereschit]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren (31 Min.) | Die &#220;bertragung des Wochenabschnitts &#8222;Bereschit&#8220; (1. Mose 1,1&#8211;6,8) durch Martin Buber und Franz Rosenzweig.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-bereschit</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/verdeutschung-bereschit</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Fri, 09 Oct 2026 06:01:56 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/219453681/65e47d30d803521692edab135aef1bae.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Parascha Bereschit</strong></p><p><strong>1. Mose 1,1&#8211;6,8</strong></p><p>Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal. Finsternis &#252;ber Urwirbels Antlitz. Braus Gottes schwingend &#252;ber dem Antlitz der Wasser. Gott sprach: Licht werde! Licht ward. Gott sah das Licht: da&#223; es gut ist. Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis. Gott rief dem Licht: Tag! und der Finsternis rief er: Nacht! Abend ward und Morgen ward: Ein Tag. Gott sprach: Gew&#246;lb werde inmitten der Wasser und sei Scheide von Wasser und Wasser! Gott machte das Gew&#246;lb und schied zwischen dem Wasser das unterhalb des Gew&#246;lbs war und dem Wasser das oberhalb des Gew&#246;lbs war. Es ward so. Dem Gew&#246;lb rief Gott: Himmel! Abend ward und Morgen ward: zweiter Tag. Gott sprach: Das Wasser unterm Himmel staue sich an einen Ort, und das Trockne lasse sich sehn! Es ward so. Dem Trocknen rief Gott: Erde! und der Stauung der Wasser rief er: Meere! Gott sah, da&#223; es gut ist. Gott sprach: Sprie&#223;en lasse die Erde Gespro&#223;, Kraut, das Samen samt, Fruchtbaum, der nach seiner Art Frucht macht darin sein Same ist, auf der Erde! Es ward so. Die Erde trieb Gespro&#223;, Kraut, das nach seiner Art Samen samt, Baum, der nach seiner Art Frucht macht darin sein Same ist. Gott sah, da&#223; es gut ist. Abend ward und Morgen ward: dritter Tag. Gott sprach: Leuchten seien am Gew&#246;lb des Himmels, zwischen dem Tag und der Nacht zu scheiden, da&#223; sie werden zu Zeichen, so f&#252;r Gezeiten so f&#252;r Tage und Jahre, und seien Leuchten am Gew&#246;lb des Himmels, &#252;ber die Erde zu leuchten! Es ward so. Gott machte die zwei gro&#223;en Leuchten, die gr&#246;&#223;re Leuchte zur Waltung des Tags und die kleinre Leuchte zur Waltung der Nacht, und die Sterne. Gott gab sie ans Gew&#246;lb des Himmels, &#252;ber die Erde zu leuchten, des Tags und der Nacht zu walten, zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis. Gott sah, da&#223; es gut ist. Abend ward und Morgen ward: vierter Tag. Gott sprach: Das Wasser wimmle, ein Wimmeln lebenden Wesens, und Vogelflug fliege &#252;ber der Erde vor&#252;ber dem Antlitz des Himmelsgew&#246;lbs! Gott schuf die gro&#223;en Unget&#252;me und alle lebenden regen Wesen, von denen das Wasser wimmelte, nach ihren Arten, und allen befittichten Vogel nach seiner Art. Gott sah, da&#223; es gut ist. Gott segnete sie, sprechend: Fruchtet und mehrt euch und f&#252;llt das Wasser in den Meeren, und der Vogel mehre sich auf Erden! Abend ward und Morgen ward: f&#252;nfter Tag. Gott sprach: Die Erde treibe lebendes Wesen nach seiner Art, Herdentier, Kriechgerege und das Wildlebende des Erdlands nach seiner Art! Es ward so. Gott machte das Wildlebende des Erdlands nach seiner Art und das Herdentier nach seiner Art und alles Gerege des Ackers nach seiner Art. Gott sah, da&#223; es gut ist. Gott sprach: Machen wir den Menschen in unserem Bild nach unserem Gleichnis! Sie sollen schalten &#252;ber das Fischvolk des Meeres, den Vogel des Himmels, das Getier, die Erde all, und alles Gerege, das auf Erden sich regt. Gott schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde Gottes schuf er ihn, m&#228;nnlich, weiblich schuf er sie. Gott segnete sie, Gott sprach zu ihnen: Fruchtet und mehrt euch und f&#252;llet die Erde und bem&#228;chtigt euch ihrer! schaltet &#252;ber das Fischvolk des Meers, den Vogel des Himmels und alles Lebendige, das auf Erden sich regt! Gott sprach: Da gebe ich euch alles samens&#228;ende Kraut, das auf dem Antlitz der Erde all ist, und alljeden Baum, daran samens&#228;ende Baumfrucht ist, euch sei es zum Essen, und allem Lebendigen der Erde, allem Vogel des Himmels, allem was auf Erden sich regt, darin lebendes Wesen ist, alles Gr&#252;n des Krauts zum Essen. Es ward so. Gott sah alles, was er gemacht hatte, und da, es war sehr gut. Abend ward und Morgen ward: der sechste Tag.</p><p><strong>Kapitel 2</strong></p><p>Vollendet waren der Himmel und die Erde, und all ihre Schar. Vollendet hatte Gott am siebenten Tag seine Arbeit, die er machte, und feierte am siebenten Tag von all seiner Arbeit, die er machte. Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, denn an ihm feierte er von all seiner Arbeit, die machend Gott schuf. Dies sind die Zeugungen des Himmels und der Erde: ihr Erschaffensein. Am Tag, da ER, Gott, Erde und Himmel machte, noch war aller Busch des Feldes nicht auf der Erde, noch war alles Kraut des Feldes nicht aufgeschossen, denn nicht hatte regnen lassen ER, Gott, &#252;ber die Erde, und Mensch, Adam, war keiner, den Acker, Adama, zu bedienen: aus der Erde stieg da ein Dunst und netzte all das Antlitz des Ackers, und ER, Gott, bildete den Menschen, Staub vom Acker, er blies in seine Nasenl&#246;cher Hauch des Lebens, und der Mensch wurde zum lebenden Wesen. ER, Gott, pflanzte einen Garten in Eden, &#220;ppigland, ostw&#228;rts, und legte darein den Menschen, den er gebildet hatte. ER, Gott, lie&#223; aus dem Acker allerlei B&#228;ume schie&#223;en, reizend zu sehn und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis von Gut und B&#246;se. Ein Strom aber f&#228;hrt aus von Eden, den Garten zu netzen, und trennt sich von dort und wird zu vier Flu&#223;k&#246;pfen. Der Name des einen ist Pischon, der ists der alles Land Chawila umkreist, wo das Gold ist, gut ist das Gold des Lands, dort ist das Edelharz und der Stein Karneol. Der Name des zweiten Stroms ist Gichon, der ists der alles Land Kusch umkreist. Der Name des dritten Stroms ist Chiddekel, der ists der im Osten von Assyrien hingeht. Der vierte Strom, das ist der Euphrat. ER, Gott, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, ihn zu bedienen und ihn zu h&#252;ten. ER, Gott, gebot &#252;ber den Menschen, sprechend: Von allen B&#228;umen des Gartens magst essen du, essen, aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und B&#246;se, von dem sollst du nicht essen, denn am Tag, da du von ihm issest, mu&#223;t sterben du, sterben. ER, Gott, sprach: Nicht gut ist, da&#223; der Mensch allein sei, ich will ihm eine Hilfe machen, ihm Gegenpart. ER, Gott, bildete aus dem Acker alles Lebendige des Feldes und allen Vogel des Himmels und brachte sie zum Menschen, zu sehn wie er ihnen rufe, und wie alles der Mensch einem rufe, als einem lebenden Wesen, das sei sein Name. Der Mensch rief mit Namen allem Herdentier und dem Vogel des Himmels und allem Wildlebenden des Feldes. Aber f&#252;r einen Menschen erfand sich keine Hilfe, ihm Gegenpart. ER senkte auf den Menschen Bet&#228;ubung, da&#223; er entschlief, und nahm von seinen Rippen eine und schlo&#223; Fleisch an ihre Stelle. ER, Gott, baute die Rippe, die er vom Menschen nahm, zu einem Weibe und brachte es zum Menschen. Der Mensch sprach: Diesmal ist sies! Bein von meinem Gebein, Fleisch von meinem Fleisch! Die sei gerufen Ischa, Weib, denn von Isch, vom Mann, ist die genommen. Darum l&#228;&#223;t ein Mann seinen Vater und seine Mutter und haftet seinem Weibe an, und sie werden zu Einem Fleisch. Die beiden aber, der Mensch und sein Weib, waren nackt, und sie sch&#228;mten sich nicht.</p><p><strong>Kapitel 3</strong></p><p>Die Schlange war listiger als alles Lebendige des Feldes, das ER, Gott, gemacht hatte. Sie sprach zum Weib: Ob schon Gott sprach: E&#223;t nicht von allen B&#228;umen des Gartens ...! Das Weib sprach zur Schlange: Von der Frucht der B&#228;ume im Garten m&#246;gen wir essen, aber von der Frucht des Baums, der mitten im Garten ist, hat Gott gesprochen: E&#223;t nicht davon und r&#252;hrt nicht daran, sonst m&#252;&#223;t ihr sterben. Die Schlange sprach zum Weib: Sterben, sterben werdet ihr nicht, sondern Gott ists bekannt, da&#223; am Tag, da ihr davon esset, eure Augen sich kl&#228;ren und ihr werdet wie Gott, erkennend Gut und B&#246;se. Das Weib sah, da&#223; der Baum gut war zum Essen und da&#223; er eine Wollust den Augen war und anreizend der Baum, zu begreifen. Sie nahm von seiner Frucht und a&#223; und gab auch ihrem Mann bei ihr, und er a&#223;. Die Augen kl&#228;rten sich ihnen beiden, und sie erkannten, &#8212; da&#223; sie nackt waren. Sie flochten Feigenlaub und machten sich Schurze. Sie h&#246;rten SEINEN Schall, Gottes, der sich beim Tageswind im Garten erging. Es versteckte sich der Mensch und sein Weib vor SEINEM, Gottes, Antlitz mitten unter den B&#228;umen des Gartens. ER, Gott, rief den Menschen an und sprach zu ihm: Wo bist du? Er sprach: Deinen Schall habe ich im Garten geh&#246;rt und f&#252;rchtete mich, weil ich nackt bin, und ich versteckte mich. ER sprach: Wer hat dir gemeldet, da&#223; du nackt bist? Hast du vom Baum, von dem nicht zu essen ich dir gebot, gegessen? Der Mensch sprach: Das Weib, das du mir beigegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich a&#223;. ER, Gott, sprach zum Weib: Was hast du da getan! Das Weib sprach: Die Schlange verlockte mich, und ich a&#223;. ER, Gott, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sei verflucht vor allem Getier und vor allem Lebendigen des Feldes, auf deinem Bauch sollst du gehn und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens, Feindschaft stelle ich zwischen dich und das Weib, zwischen deinen Samen und ihren Samen, er st&#246;&#223;t dich auf das Haupt, du st&#246;&#223;est ihm in die Ferse. Zum Weibe sprach er: Mehren, mehren will ich deine Beschwernis, deine Schwangerschaft, in Beschwer sollst du Kinder geb&#228;ren. Nach deinem Mann sei deine Begier, er aber walte dir ob. Zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deines Weibes geh&#246;rt hast und von dem Baum gegessen hast, den ich dir verbot, sprechend: I&#223; nicht davon!, sei verflucht der Acker um deinetwillen, in Beschwer sollst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Dorn und Stechstrauch l&#228;&#223;t er dir schie&#223;en, so i&#223; denn das Kraut des Feldes! Im Schwei&#223; deines Antlitzes magst du Brot essen, bis du zum Acker kehrst, denn aus ihm bist du genommen. Denn Staub bist du und zum Staub wirst du kehren. Der Mensch rief den Namen seines Weibes: Chawwa, Leben! Denn sie wurde Mutter alles Lebendigen. ER, Gott, machte Adam und seinem Weibe R&#246;cke aus Fell und kleidete sie. ER, Gott, sprach: Da, der Mensch ist geworden wie unser einer im Erkennen von Gut und B&#246;se. Und nun k&#246;nnte er gar seine Hand ausschicken und auch vom Baum des Lebens nehmen und essen und in Weltzeit leben! So schickte ER, Gott, ihn aus dem Garten von Eden, den Acker zu bedienen, daraus er genommen war. Er vertrieb den Menschen und lie&#223; vor dem Garten von Eden ostw&#228;rts die Cheruben wohnen und das Lodern des kreisenden Schwerts, den Weg zum Baum des Lebens zu h&#252;ten.</p><p><strong>Kapitel 4</strong></p><p>Der Mensch erkannte Chawwa sein Weib, sie wurde schwanger, und sie gebar den Kajin. Da sprach sie: Kaniti &#8212; Erworben habe ich mit IHM einen Mann. Sie fuhr fort zu geb&#228;ren, seinen Bruder, den Habel. Habel wurde ein Schafhirt, Kajin wurde ein Diener des Ackers. Nach Verlauf der Tage wars, Kajin brachte von der Frucht des Ackers IHM eine Spende, und auch Habel brachte von den Erstlingen seiner Schafe, von ihrem Fett. ER achtete auf Habel und seine Spende, auf Kajin und seine Spende achtete er nicht. Das entflammte Kajin sehr, und sein Antlitz fiel. ER sprach zu Kajin: Warum entflammt es dich? Warum ist dein Antlitz gefallen? Ists nicht so: meinst du Gutes, trags hoch, meinst du nicht Gutes aber: vorm Einla&#223; S&#252;nde, ein Lagerer, nach dir seine Begier &#8212; du aber walte ihm ob. Kajin sprach zu Habel, seinem Bruder. Aber dann wars, als sie auf dem Felde waren: Kaijn stand auf wider Habel seinen Bruder und t&#246;tete ihn. ER sprach zu Kajin: Wo ist Habel dein Bruder? Er sprach: Ich wei&#223; nicht. Bin ich meines Bruders H&#252;ter? ER aber sprach: Was hast du getan! die Stimme des Gebl&#252;ts deines Bruders schreit zu mir aus dem Acker. Und nun, verflucht seist du hinweg vom Acker, der seinen Mund aufmachte, das Gebl&#252;t deines Bruders aus deiner Hand zu empfangen. Wenn du den Acker bedienen willst, nicht gibt er dir fortan seine Kraft. Schwank und schweifend mu&#223;t du auf Erden sein. Kajin sprach zu IHM: Allzu gro&#223; zum Tragen ist meine Verfehlung. Da, du vertreibst mich heute vom Antlitz des Ackers, vor deinem Antlitz mu&#223; ich mich bergen, schwank und schweifend mu&#223; ich sein auf Erden, &#8212; so mu&#223; es sein: allwer mich findet, t&#246;tet mich! ER sprach zu ihm: So denn, allwer Kajin t&#246;tete, siebenfach w&#252;rde es geahndet. Und ER legte Kajin ein Zeichen an, da&#223; ihn unerschlagen lasse, allwer ihn f&#228;nde. Kajin zog von SEINEM Antlitz hinweg und wurde erst se&#223;haft im Lande Nod, Schweife, &#246;stlich von Eden. Kajin erkannte sein Weib, sie wurde schwanger und gebar den Chanoch. Er aber wurde Erbauer einer Stadt und rief den Namen der Stadt nach seines Sohnes Namen Chanoch. Dem Chanoch wurde Irad geboren, Irad zeugte Mechujael, Mechujael zeugte Metuschael, Metuschael zeugte Lamech. Lamech nahm sich zwei Weiber, der Name der einen war Ada, der Name der zweiten Zilla. Ada gebar den Jabal, der wurde Vater der Besitzer von Zelt und Herde. Der Name seines Bruders war Jubal, der wurde Vater aller Spieler auf Harfe und Fl&#246;te. Und auch Zilla gebar, den Tubal-Kajin, Sch&#228;rfer allerlei Schneide aus Erz und Eisen. Tubal-Kajins Schwester war Naama. Lamech sprach zu seinen Weibern: Ada und Zilla, h&#246;rt meine Stimme, Weiber Lamechs, lauscht meinem Spruch: Ja, einen Mann t&#246;t ich f&#252;r eine Wunde und einen Knaben f&#252;r eine Strieme! Ja, siebenfach wird Kajin geahndet, aber siebenundsiebzigfach Lamech! Adam erkannte nochmals sein Weib, und sie gebar einen Sohn. Sie rief seinen Namen: Schet, Setzling! denn: gesetzt hat Gott mir einen andern Samen f&#252;r Habel, weil ihn Kajin erschlug. Auch dem Schet wurde ein Sohn geboren, er rief seinen Namen Enosch, Menschlein. Damals begann man den NAMEN auszurufen.</p><p><strong>Kapitel 5</strong></p><p>Dies ist die Urkunde der Zeugungen Adams, des Menschen. Am Tag, da Gott den Menschen erschuf, machte er ihn in Gottes Gleichnis, m&#228;nnlich und weiblich schuf er sie und segnete sie und rief ihren Namen: Adam, Mensch! am Tag ihrer Erschaffung. Als Adam hundertunddrei&#223;ig Jahre gelebt hatte, zeugte er in seinem Gleichnis nach seinem Bilde und rief ihn mit Namen Schet. Der Tage Adams nach Schets Erzeugung waren achthundert Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Aller Tage Adams, die er lebte, waren neunhundert Jahre und drei&#223;ig Jahre, dann starb er. Als Schet hundert Jahre und f&#252;nf Jahre gelebt hatte, zeugte er Enosch, und nach Enoschs Erzeugung lebte Schet achthundert Jahre und sieben Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Schets waren neunhundert Jahre und zw&#246;lf Jahre, dann starb er. Als Enosch neunzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Kenan, und nach Kenans Erzeugung lebte Enosch achthundert Jahre und f&#252;nfzehn Jahre und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Enoschs waren neunhundert Jahre und f&#252;nf Jahre, dann starb er. Als Kenan siebzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Mahalalel, und nach Mahalalels Erzeugung lebte Kenan achthundert Jahre und vierzig Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Kenans waren neunhundert Jahre und zehn Jahre, dann starb er. Als Mahalalel sechzig Jahre und f&#252;nf Jahre gelebt hatte, zeugte er Jared, und nach Jareds Erzeugung lebte Mahalalel achthundert Jahre und drei&#223;ig Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Mahalalels waren achthundert Jahre und f&#252;nfundneunzig Jahre, dann starb er. Als Jared hundert Jahre und zweiundsechzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Chanoch, und nach Chanochs Erzeugung lebte Jared achthundert Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Jareds waren neunhundert Jahre und zweiundsechzig Jahre, dann starb er. Als Chanoch f&#252;nfundsechzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Metuschalach, und nach Metuschalachs Erzeugung ging Chanoch dreihundert Jahre mit Gott um und zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Chanochs waren dreihundert Jahre und f&#252;nfundsechzig Jahre. Chanoch ging mit Gott um, dann war er nicht mehr, denn Gott hatte ihn genommen. Als Metuschalach hundert Jahre und siebenundachtzig Jahre gelebt hatte, zeugte er Lamech, und nach Lamechs Erzeugung lebte Metuschalach siebenhundert Jahre und zweiundachtzig Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter, und aller Tage Metuschalachs waren neunhundert Jahre und neunundsechzig Jahre, dann starb er. Als Lamech hundert Jahre und zweiundachtzig Jahre gelebt hatte, zeugte er einen Sohn. Er rief seinen Namen: Noach! sprechend: Se jenachmenu &#8212; Dieser wird uns leidtr&#246;sten in unserm Tun und der Beschwernis unsrer H&#228;nde an dem Acker, den ER verflucht hat. Und nach Noachs Erzeugung lebte Lamech f&#252;nfhundert Jahre und f&#252;nfundneunzig Jahre, er zeugte S&#246;hne und T&#246;chter. Und aller Tage Lamechs waren siebenhundert Jahre und siebenundsiebzig Jahre, dann starb er. Als Noach f&#252;nfhundert Jahre alt war, zeugte Noach den Schem, den Cham und den Jafet.</p><p><strong>Kapitel 6</strong></p><p>Es geschah als der Mensch auf dem Antlitz des Ackers sich zu mehren begann und T&#246;chter wurden ihnen geboren: die Gottess&#246;hne sahen die Menschent&#246;chter: da&#223; sie sch&#246;n sind, und nahmen sich Weiber, allwelche sie w&#228;hlten. ER sprach: Nicht niedre mein Geistbraus sich im Menschen f&#252;r eine Weltzeit, dieweil er auch Fleisch ist, seien denn seine Tage: hundertundzwanzig Jahre. In jenen Tagen waren die Riesen auf Erden, und danach auch, als die Gottess&#246;hne zu den Menschent&#246;chtern eingingen und die ihnen gebaren, das sind die Helden, die aus der Vorwelt, die M&#228;nner von Namen. ER sah: ja, gro&#223; war die Bosheit des Menschen auf Erden und alles Gebild der Planungen seines Herzens blo&#223; b&#246;se all den Tag, da leidete IHN, da&#223; er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und er gr&#228;mte sich in sein Herz. ER sprach: Wegwischen will ich vom Antlitz des Ackers den Menschen, den ich schuf, vom Menschen bis zum Tier, bis zum Kriechgerege und bis zum Vogel des Himmels, denn leid ists mir, da&#223; ich sie machte. Noach aber fand Gunst in SEINEN Augen.</p><div><hr></div><p><em>Die Schrift.<br>Verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig.</em></p><p><em>Neuausgabe 1997, verbesserte Auflage der neu bearbeiteten Ausgaben von 1954/1955/1958/1962.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[WeSot HaBeracha]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren (8 Min.) | &#8222;Und dies ist der Segen&#8220; &#8226; 5. Mose 33,1&#8211;34,12]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wesot-haberacha</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wesot-haberacha</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:04:34 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/216813589/eb359ede5eddb0f7e67804a80b505f4b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt WeSot HaBeracha</strong></p><p><strong>5. Mose 33,1&#8211;34,12</strong></p><p>Und dies ist der Segen, mit welchem Mosche, der Mann Gottes, Jisraels S&#246;hne vor seinem Tode segnete. </p><p>Er sprach: Gott, von Sinai trat er ein und war von Seir schon ihnen aufgegangen, hatte ihnen vom Gebirge Paran her getagt und war nun aus Myriaden Heiligtums gekommen; aus Seiner Rechten ward Gesetz gewordenes Feuer ihnen. </p><p>Auch V&#246;lker zur Pflicht zu f&#252;hren nimmst Du alle seine Heiligen in die Hand; sie werden bei deiner Waltung Schritt ihrer Ohnmacht inne, es aber tr&#228;gt deine dich aussprechenden Worte. </p><p>Die Lehre, welche uns Mosche geboten, sie ist das Erbgut, Jaakobs Gemeinde! </p><p>Sie ward in Jeschurun K&#246;nig. Indem zu ihr sich die Volkesh&#228;upter sammelten, wurden allvereint die St&#228;mme Jisraels. </p><p>So wird auch Reuben leben, soll nicht untergehen, und seine Unedlen seien stets gez&#228;hlt. </p><p>Und dasselbe gilt f&#252;r Jehuda, wenn er sprach: H&#246;re Gott Jehudas Stimme und bringe ihn hin zu seinem Volke; f&#252;r es streitet er mit seiner Macht, Beistand gegen seine Feinde seiest Du. </p><p>Und von Levi sprach er: Deine Tumim und deine Urim dem Manne der Hingebung an dich, den du wiederholt erprobt hattest und mit ihm am Haderwasser rechtetest, </p><p>der von Vater und Mutter spricht: Ich habe ihn nicht gesehen, seine Br&#252;der nicht erkannte, seiner Kinder sich nicht bewusst wurde; denn deine Zusage haben sie gesch&#252;tzt und warten nun deines Bundes. </p><p>Sie lehren deine Ordnungen Jaakob und deine Lehre Jisrael; bringen R&#228;ucherduft f&#252;r deine Wahrnehmung und Ganzopfer auf deinen Altar. </p><p>Segne Gott seine Schar und nimm mit Wohlgefallen auf das Vollbringen seiner H&#228;nde; schlage auf die Lenden seinen Widersachern, da&#223; seine Hasser sich nicht zum Widerstand erheben. </p><p>Von Binjamin sprach er: Von Gott geliebt ruht er in Sicherheit bei ihm. Auf ihm l&#228;&#223;t Er jederzeit seine Umh&#252;llung ruhen und nimmt zwischen seinen H&#246;hen seine St&#228;tte. </p><p>Und von Josef sprach er: Gottgesegnet sein Land, von Himmels Frucht, von Tau und von tief unten ruhender Flut, </p><p>von Frucht der Sonnenspenden und von Frucht des Mondentriebes, </p><p>von Urgebirge-Gipfel und von Frucht ewiger H&#252;gel, </p><p>von Frucht des Bodens und seiner F&#252;lle, und dabei das Wohlgefallen dessen, der mir im Dornbusch St&#228;tte nahm, &#8212; o, da&#223; es so Josefs Haupt heimkomme, heim dem Scheitel des Enthaltsamsten seiner Br&#252;der! </p><p>Seines Stieres Erstgeborenem wird W&#252;rde zu teil, und Reems H&#246;rner sind seine H&#246;rner; mit ihnen st&#246;&#223;t er V&#246;lker zusammen bis ans Ende der Erde; es sind dies die Zehntausende Efraims, sind die Tausende Menasches, </p><p>Und von Sebulun sprach er: Freue dich, Sebulun, wenn du hinausziehst, und Jissachar, du, in deinen Zelten! </p><p>V&#246;lker laden sie zum Berge hin, dort lernen sie Opfer der Gerechtigkeit bringen. Denn der Meere Reichtum saugen sie und was in den geheimen Sch&#228;tzen des Sandes verborgen ist. </p><p>Und von Gad sprach er: Gesegnet, der Gad Raum gew&#228;hrte! Wie ein L&#246;we ruht er nun da und hat bereits Arm und Scheitel bew&#228;ltigt. </p><p>Ein Erstes hat er sich ersehen; denn dort liegt auch der Anteil des Gesetzgebers, des Verborgenbleibenden. An die Spitze des Volkes war er gekommen, hat die Wohltat Gottes vollbracht und dessen Rechtswaltungen mitt Jisrael. </p><p>Und von Dan sprach er: Dan, ein junger L&#246;we, der weithin von Baschan hinabspringt. </p><p>Und von Naftali sprach er: Naftali aber, wunschbefriedigt und des Gottessegens voll, f&#228;llt West und S&#252;d ihm zu. </p><p>Und von Ascher sprach er: Gesegnet von S&#246;hnen Ascher. Er wird der Angestrebte seiner Br&#252;der und taucht in &#214;l seinen Fu&#223;. </p><p>Eisen und Kupfer ist dein Abschluss und deinen Tagen entsprechend dein Altern. </p><p>Nichts gleicht diesem Gott, Jeschurun! Er lenket Himmel in deinem Beistand und in seiner Erhabenheit Wolken. </p><p>Tr&#228;ger jedes verrinnenden Zeitmomentes ist der Gott der Vorzeit, und Er ist aus der Tiefe herauf der ewig alles tragende Halt. Er hat vor dich her den Feind vertrieben, Er Vernichtung gesprochen. </p><p>Da gewann nun Israel St&#228;tte, sicher gesondert Jaakobs Quell, f&#252;r ein Land von Korn und Most, selbst Tau triefen seine Himmel. </p><p>Dein ist aller Fortschritt, Jisrael, wer gleicht dir, Volk, im Heil durch Gott, den Schild deines Beistandes, und der das Schwert ist deiner Hoheit; es verleugnen deine Feinde sich dir, und auf ihre H&#246;hen trittst du! </p><p><strong>Kapitel 34</strong></p><p>Mosche ging von den &#214;den Moabs hinan zu dem Berge Rebo, zu dem Gipfel der H&#246;he, welche vor Jericho liegt, und Gott zeigte ihm das ganze Land, das Gilead bis Dan, </p><p>das ganze Naftali, das Land Efrajim und Menasche, und das ganze Land Jehuda bis zum Hintermeer, </p><p>den S&#252;den und die Talebene, die Ebene Jerichos, der Dattelstadt, bis Zoar. </p><p>Und es sprach Gott zu ihm: Dies ist das Land, von dem ich Abraham, Jizchak und Jaakob geschworen: deinen Nachkommen werde ich es geben. Gezeigt habe ich es dir mit deinen Augen, dorthin hin&#252;ber sollst du nicht kommen. </p><p>Da starb dort Mosche, der Diener Gottes, im Lande Moab nach Gottes Ausspruch. </p><p>Er begrub ihn im Tal im Lande Moab, Bet Peor gegen&#252;ber, und niemand hat sein Grab erkannt bis auf diesen Tag. </p><p>Mosche war hundertundzwanzig Jahre alt, als er starb; sein Auge war nicht schwach geworden und seine Frische nicht gewichen. </p><p>Jisraels S&#246;hne beweinten Mosche in Moabs &#214;den drei&#223;ig Tage; da waren die Tage des Weinens der Trauer um Mosche zu Ende. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, war erf&#252;llt vom Geist der Weisheit, denn Mosche hatte seine H&#228;nde auf ihn gest&#252;tzt; und Jisraels S&#246;hne gehorchten ihm und taten wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Und nicht steht wieder ein Prophet auf in Jisrael wie Mosche, dem Gott Angesicht zu Angesicht sein Erkennen zugewandt, </p><p>in Hinblick auf alle die Zeichen und &#220;berzeugungstaten, die im Lande Mizrajim an Pharao, an allen seinen Dienern und an seinem ganzen Lande zu vollbringen, Gott ihn gesandt hatte, </p><p>und in Hinblick auf die ganze starke Hand und auf all das gro&#223;e Furchtbare, welches Mosche vor den Augen von ganz Jisrael vollbracht hat. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Haasinu]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren (10 Min.) | &#8222;H&#246;ret!&#8220; &#8226; 5. Mose 32,1&#8211;52]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/haasinu-a53</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/haasinu-a53</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 17 Sep 2026 12:02:11 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/216122902/0f566ffe6b0a629748bef0f212a230f5.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Haasinu</strong></p><p><strong>5. Mose 32,1&#8211;52</strong></p><div class="preformatted-block" data-component-name="PreformattedTextBlockToDOM"><label class="hide-text" contenteditable="false">Text within this block will maintain its original spacing when published</label><pre class="text">Neigt euer Ohr, Himmel, ich m&#246;chte sprechen, 
und es h&#246;re die Erde meines Mundes Reden. 
Da&#223; wie ein Regen lockernd eindringe meine Lehre, 
riesele wie Tau meine Verhei&#223;ung, 
wie Schauerst&#252;rme &#252;ber die Flur, 
und wie Regeng&#252;sse auf&#8217;s Kraut. 
Denn, es ist Gottes Name, den ich verk&#252;nde, 
unserem Gott gebet die Gr&#246;&#223;e! 
Der Hort, vollkommen ist sein Wirken, 
denn alle seine Wege sind Rechtswaltung; 
Ein Gott des Vertrauens und keiner Gewalt, 
gerecht und gerad ist Er. 
Ihr sittliches Gebrechen hat zu Nicht-Kindern ihm verderbt 
ein in Kr&#252;mmen verharrendes, in Widerstreit sich losringendes Geschlecht. 
Fragt euch doch: Gott wollt ihr das vergelten? 
Entwelktes, mit nichten weises Volk, 
ist Er nicht dein Vater, der dich sein eigen nennt, 
hatte Er dich nicht gebildet, da er dir deine Bestimmung gab? 
Gedenket der Tage der Vorzeit, 
begreifet die Jahre der Geschlechter, 
frag deinen Vater, da&#223; er dir erz&#228;hle, 
deine Alten, da&#223; sie dir es deuten: 
Als der H&#246;chste V&#246;lkern Besitz anwies, 
als er der Menschheit S&#246;hne schied, 
bestimmte er V&#246;lkergebiete 
f&#252;r noch zu z&#228;hlende S&#246;hne Jisraels. 
Denn Gottes Teil ist sein Volk, 
Jaakob das ihm zugefallene Erbe. 
Er sucht es auf in Steppenland, 
in der &#214;de, wo die W&#252;ste heult; 
umgibt es, belehrt es, 
wartet sein wie des Auges Apfels. 
Wie der Adler weckt zuerst sein Rest, 
&#252;ber seinen Jungen schwebt, 
dann seine Fl&#252;gel breitet, nimmt es, tr&#228;gt es auf seinen Schwingen: 
So will Gott es gesondert leiten, 
und neben ihm kein fremder Gott. 
Er l&#228;&#223;t es besteigen die H&#246;hen der Erde, 
es genoss die Fr&#252;chte der Felder; 
er s&#228;ugte es mit Honig aus dem Fels 
und &#214;l aus Gesteines Kiesel. 
Rinderrahm und Schafes Milch, 
nebst Fett der Schafe, und Basan erzeugte Widder und B&#246;cke, 
nebst Fett von Weizennieren; 
der Beere Blut trinkst du gegorenen Wein! 
Da ward Jeschurun fett und da schlug es aus &#8212; 
so oft du fett wardst, wurdest du feist und &#252;bermannt vom Fett &#8212; 
da verlie&#223; es Gott, der es gebildet hatte, 
und betrachtete als wertlos den Hort seines Heils. 
Durch Fremde schm&#228;lern sie ihm sein Recht, 
erz&#252;rnen ihn durch Abscheulichkeiten. 
Opfern D&#228;monen, Ung&#246;ttern, Gottheiten, von denen sie nie etwas erfahren, 
neuerdachten, j&#252;ngst aufgekommenen, 
vor denen euren V&#228;tern nie gegraut. 
Hat dein Hort dich erst geboren, so gibst du ihn zur Huldigung anderer auf;
verga&#223;est du doch Gott, indem er dich erzeugte! 
Das sah Gott und wandte sich wegwerfend ab 
vor Verdruss von seinen S&#246;hnen und T&#246;chtern, 
und sagte: Ich will ihnen mein Angesicht verbergen, 
will sehen, was ihr Ende sein wird. 
Denn ein Geschlecht voll Wandlungen sind sie, 
S&#246;hne, in welchen nichts Zuverl&#228;ssiges ist. 
Sie haben in mein Recht durch Ung&#246;tter eingegriffen, 
haben mich mit ihren Nichtigkeiten erz&#252;rnt: 
Ich lasse durch Unv&#246;lker in ihre Rechte eingreifen, 
durch entwelktes Volk ihnen Gram bereiten. 
Denn das Feuer war durch meinen Zorn angefacht, 
darum brannte es bis in die tiefste Gruft, 
verzehrte Land und seine Frucht 
und entflammte der Berge Gr&#252;nde. 
Leid auf Leid lasse ich &#252;ber sie kommen, 
verschie&#223;e meine Pfeile wider sie. 
Hungergemergelt, Glut verzehrt und bitteren Todes, 
und Tiergebiss lasse ich wider sie los, 
neben Wut der Staubesschleicher. 
Von drau&#223;en rafft das Schwert, 
von drinnen Angst, J&#252;ngling wie Jungfrau, S&#228;ugling mit dem Greis. 
Ich spr&#228;che: In einen Winkel weise ich sie, 
lasse aus der Menschheit ihr Andenken schwinden; 
Sammelte ich damit nicht Verdru&#223; vom Feinde, 
ihre Dr&#228;nger k&#246;nnten es verkennen, 
K&#246;nnten sagen: Unsere Hand ist hoch, 
nicht Gott hat alles dies bewirkt! 
Denn ein in seinen Pl&#228;nen zu Grunde gehendes Volk sind auch sie, 
und Einsicht findet sich nicht bei ihnen. 
W&#228;ren sie weise, w&#252;rden sie hierauf ihren Verstand wenden, 
w&#252;rden auf ihr eigenes Ende schlie&#223;en: 
Wie verfolgte einer tausend, 
und schl&#252;gen zwei zehntausend in die Flucht, 
wenn nicht ihr Hort sie preisgegeben, 
Gott sie ausgeliefert h&#228;tte. 
Denn nicht unserm Horte gleicht ihr Hort, 
des sind unsere Feinde selber Richter, 
Denn von Sedoms Weinstock ist ihr Weinstock 
und von Amoras Gefilden, 
ihre Beeren sind giftige Beeren, 
bew&#228;hren sich als Bitterkeit-Trauben ihnen! 
Drachenwut ist ihr Wein 
und grausames Otterngift. 
Darum liegt es geborgen bei mir, 
besiegelt in meinen Sch&#228;tzen: 
Mein ist das R&#228;cheramt und die Vergeltung, 
zur bestimmten Zeit wankt ihr Fuss. 
Denn nahe ist der Tag ihres Dunstgew&#246;lkes 
und eilt ihnen in kommenden Ereignissen herbei. 
Denn es richtet Gott einst sein Volk 
und zeigt sich in anderem Ratschluss &#252;ber seine Diener. 
Wenn er sieht, da&#223; jede Macht geschwunden 
und fort ist, was man bewahrt und verl&#228;&#223;t. 
Dann sagt er: Wo nun ihre G&#246;tter, 
der Hort, in den sie Zuversicht gehabt. 
Die ihr Mahlopferfett sollten essen, Trinken ihren Gu&#223;opferwein; 
La&#223;t sie doch aufstehen und euch helfen, da&#223; euch Besch&#252;tzung werde! 
Sehet nun, da&#223; Ich Ich bin 
und kein Gott neben mir; 
ich t&#246;te und belebe, 
ich habe verwundet, 
ich heile wieder, 
meiner Hand entreisst man nichts. 
Denn ich hebe zum Himmel hin meine Hand 
und spreche: Ich lebe ewig! 
H&#228;tte ich den Blitz meines Schwertes gesch&#228;rft, 
griffe zum Recht meine Hand, 
wendete ich Rache auf meine Feinde zur&#252;ck 
und &#252;bte Vergeltung an meine Hasser: 
So m&#252;sste ich trunken machen meine Pfeile von Blut, 
und Fleisch fr&#228;&#223;e mein Schwert 
von Blut Erschlagener und Gefangener, 
von Feindes Lockenhaupt. 
Darum, V&#246;lker, machet heiter seines Volkes Los, 
denn das Blut seiner Diener r&#228;cht Er, 
und Rache wendet Er auf seine Feinde zur&#252;ck, &#8212; 
und seine Menschenerde s&#252;hnt sein Volk. </pre></div><p>Mosche kam und sprach alle Worte dieses Gesanges zu den Ohren des Volkes, er und Hoschea, Sohn Nuns. </p><p>Als nun Mosche alle diese Worte zu ganz Jisrael zu reden vollendet hatte, </p><p>sagte er zu ihnen: Gebet euren Sinn mit Ernst allen den Worten hin, die ich heute an euch bezeuge, da&#223; ihr auf sie eure Kinder verpflichtet, gewissenhaft alle Worte dieser Lehre zu erf&#252;llen. </p><p>Denn es ist kein von euch leeres Wort, es ist vielmehr euer Leben, und hierdurch verl&#228;ngert ihr eure Tage auf dem Boden, wohin ihr den Jarden &#252;berschreitet, ihn in Besitz zu nehmen. </p><p>An demselben Tage sprach Gott zu Mosche: </p><p>Gehe zu diesem Berge der &#220;berg&#228;nge, zu dem Berg Nebo hinan, welcher im Lande Moab, welcher vor Jericho liegt, und siehe das Land Kenaan, welches ich Jisraels S&#246;hnen zum Besitz gebe, </p><p>und stirb auf dem Berge, wohin du hinauf steigst, und werde zu deines Volkes Kreisen gesammelt, wie dein Bruder Aharon auf dem Berge Hor gestorben und zu seines Volkes Kreisen gesammelt worden. </p><p>Weil ihr in der Mitte der S&#246;hne Jisraels bei den Kadesch-Haderwassern in der W&#252;ste Zin euch an mir vergangen; weil ihr mich nicht in der Mitte der S&#246;hne Jisraels geheiligt habt. </p><p>Denn aus der Ferne sollst du das Land sehen, dorthin nicht kommen, zu dem Lande nicht, das ich Jisraels S&#246;hnen gebe.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wajelech]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er ging&#8220; &#8226; 5. Mose 31,1&#8211;30]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajelech-700</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajelech-700</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:05:10 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/213439348/8a73ed36b2416ccbab59c1b90de2ff95.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajelech</strong></p><p><strong>5. Mose 31,1&#8211;30</strong></p><p>Darauf ging Mosche und sprach diese Worte zu ganz Jisrael. </p><p>Er sagte ihnen: Hundertundzwanzig Jahre bin ich heute alt, ich werde ferner nicht ausgehen und eingehen k&#246;nnen, und Gott hat mir auch gesagt: du sollst diesen Jarden nicht &#252;berschreiten. </p><p>Gott, dein Gott, Er zieht vor dir her, Er wird diese V&#246;lker vor dir wegtilgen, damit du ihnen im Besitze folgst. Jehoschua, er geht dir voran, wie Gott gesprochen. </p><p>Und es wird Gott an ihnen vollbringen, wie Er an Sichon und Og, den K&#246;nigen der Emoriter, und an ihrem Lande vollbracht hat, die er vernichtete. </p><p>Gott wird sie vor euch hingeben und ihr habt mit ihnen zu verfahren, v&#246;llig nach dem Gebote, zu welchem ich euch verpflichtet habe. </p><p>Seid fest und seid stark, f&#252;rchtet euch nicht und schreckt nicht vor ihnen; denn Gott, dein Gott, Er ist es, der mit dir geht, er l&#228;&#223;t dich nicht los und er verl&#228;&#223;t dich nicht. </p><p>Dann rief Mosche Jehoschua und sagte zu ihm vor den Augen von ganz Jisrael: Sei fest und stark; denn du sollst mit diesem Volke zu dem Lande hinkommen, welches Gott ihren V&#228;tern zugeschworen ihnen zu geben, du sollst es sie als Erbe in Besitz nehmen lassen. </p><p>Gott, Er ist es, der vor dir hergeht, Er wird mit dir sein, er l&#228;&#223;t dich nicht los und er verl&#228;&#223;t dich nicht; f&#252;rchte nichts und schrecke nicht. </p><p>Mosche schrieb diese Lehre und &#252;bergab sie nun den Priestern, den S&#246;hnen Levi&#8217;s, welche die Lade des Gottesbundes trugen, und allen &#196;ltesten Jisraels. </p><p>Und Mosche gebot ihnen: Nach Ablauf von sieben Jahren, zur Zusammenkunftsbestimmungszeit des Erlassjahres, am H&#252;ttenfeste, </p><p>wenn ganz Jisrael kommt, sich unmittelbar vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes, an der St&#228;tte, die er erw&#228;hlen wird, zu sehen: sollst du diese Lehre in Gegenwart von ganz Jisrael vor ihren Ohren lesen. </p><p>Du hast dazu das Volk, die M&#228;nner und die Frauen und die Kinder zu versammeln und den zu dir eingetretenen Fremden, der in deinen Toren, damit sie h&#246;ren und damit sie lernen und Gott, euren Gott, f&#252;rchten und gewissenhaft erf&#252;llen alle Worte dieser Lehre. </p><p>Und auch ihre Kinder, die noch kein Verst&#228;ndnis haben, sollen h&#246;ren und lernen, Gott, euren Gott, zu f&#252;rchten, alle Tage, die ihr auf dem Boden lebet, wohin ihr den Jarden &#252;berschreitet, ihn in Besitz zu nehmen. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Siehe, deine Tage sind heran gekommen zu sterben; rufe Jehoschua und stellet euch im Zusammenkunftsbestimmungszelt hin, damit Ich ihn verpflichte. Mosche ging und Jehoschua und sie stellten sich hin im Zusammenkunftsbestimmungszelte. </p><p>Da ward Gott im Zelte sichtbar in einer Wolkens&#228;ule, und es stand die Wolkens&#228;ule am Eingang des Zeltes. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Du legst dich nun nieder neben deine V&#228;ter, und auf steht dieses Volk, und, den Gottheiten des dem Lande fremden Unwesens, in dessen Mitte es dort kommt, nachh&#228;ngend, wird es untreu und verl&#228;&#223;t mich und zerst&#246;rt meinen Bund, den ich mit ihm errichtet. </p><p>In dieser Zeit wird dann mein Zorn wider es rege werden, ich werde sie verlassen, mein Angesicht ihnen verbergen, so da&#223; es der Vernichtung verf&#228;llt und viele Leiden und N&#246;ten es treffen. In solcher Zeit wird es dann sagen: F&#252;rwahr, weil mein Gott nicht in meiner Mitte ist, haben mich diese Leiden getroffen. </p><p>Und Ich, ich berge doch mein Angesicht in solcher Zeit nur all des Schlechten willen, das es getan, da es sich anderen G&#246;ttern zugewendet. </p><p>Und nun, schreibet euch auch diesen Gesang nieder und lehre ihn Jisraels S&#246;hnen, lege ihn in ihren Mund, damit dieser Gesang mir zum Zeugen wider Jisraels S&#246;hne werde. </p><p>Wenn ich es zu dem Boden hinbringen werde, den ich seinen V&#228;tern zugeschworen, der von Milch und Honig flie&#223;t, und es i&#223;t und s&#228;ttigt sich und wird feist, und wendet sich andern G&#246;ttern zu, sie dienen ihnen, h&#246;hnen mich und es zerst&#246;rt meinen Bund: </p><p>So wird es geschehen, wenn es dann viele dr&#228;ngende Leiden treffen, so wird dieser Gesang vor ihm als Zeuge aussagen; denn vergessen wird er nicht werden von seiner Kinder Mund. Denn ich kenne seinen Sinn, den es schon heute bet&#228;tigt, bevor ich es zu dem Lande hinbringe, das ich zugeschworen. </p><p>Und Mosche schrieb an diesem Tage diesen Gesang und lehrte ihn Jisraels S&#246;hne. </p><p>Jehoschua aber verpflichtete Er und sagte: Sei fest und stark! denn du sollst Jisraels S&#246;hne zu dem Lande hin, welches ich ihnen zugeschworen, bringen, und Ich werde mit dir sein. </p><p>Darauf war es, als Mosche vollendet hatte die Worte dieser Lehre in ein Buch bis ganz zu Ende niederzuschreiben, </p><p>gebot Mosche den Leviten, den Tr&#228;gern der Lade des Gottesbundes: </p><p>Nehmet dieses Buch der Lehre und leget es der Lade des Bundes Gottes, eures Gottes, zur Seite; dort soll es wider dich zum Zeugen bleiben. </p><p>Denn ich kenne deinen Ungehorsam und deinen harten Nacken. Siehe, w&#228;hrend ich noch jetzt im Leben bei euch bin, wart ihr ungehorsam mit Gott, und nun gar nach meinem Tode! </p><p>Versammelt zu mir her alle &#196;ltesten eurer St&#228;mme und eure Amtleute, vor ihren Ohren will ich diese Worte sprechen und will den Himmel und die Erde zu Zeugen wider sie bestellen. </p><p>Denn ich wei&#223; es, nach meinem Tode werdet ihr sehr in Verderbnis geraten, werdet von dem Wege, den ich euch geboten habe, abweichen, und es trifft euch das Ungl&#252;ck am Ende der Tage, wenn ihr, was in Gottes Augen schlecht ist, &#252;bet, ihn durch eure Handlungen zu erz&#252;rnen. </p><p>Mosche sprach vor den Ohren der ganzen Versammlung Jisraels die Worte dieses Gesanges bis zu Ende.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nizawim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Ihr steht&#8220; &#8226; 5. Mose 29,9&#8211;30,20]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/nizawim-f17</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/nizawim-f17</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:02:21 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/213438561/8eceff4c26f092baff382c961871ad93.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Nizawim</strong></p><p><strong>5. Mose 29,9&#8211;30,20</strong></p><p>Ihr stehet da heute alle vor Gott, eurem Gotte, eure H&#228;upter, eure St&#228;mme, eure &#196;ltesten und eure Amtleute, alle Jisraels M&#228;nner, </p><p>eure Kinder, eure Frauen, und wer dir aus der Fremde in die Mitte deiner Lager eingetreten, von deinem Holzhauer bis zu deinem Wassersch&#246;pfer: </p><p>auf da&#223; du einheitlich hin&#252;bertretest in den Bund Gottes, deines Gottes, und in seinen Eid, den Gott, dein Gott, heute mit dir feststellt, </p><p>um dich sich heute zum Volke aufzurichten, und da&#223; er dir sich als Gott erweise, wie er dir verhei&#223;en, und wie er deinen V&#228;tern Abraham, Jizchak und Jaakob zugeschworen. </p><p>Und nicht mit euch allein stelle ich diesen Bund fest und diesen Eid, </p><p>sondern mit dem, der hier mit uns heute steht vor Gott, unserem Gotte, und mit dem, der nicht hier mit uns heute ist. </p><p>Denn ihr wisset, wie wir im Lande Mizrajim gewohnt, und wie wir durch die Mitte der V&#246;lker gewandert, die ihr durchzogen; </p><p>da habt ihr ihre Abscheulichkeiten und Verwerflichkeiten gesehen, Holz und Stein, Silber und Gold, das sich bei ihnen befindet. </p><p>Nun k&#246;nnte unter euch ein Mann sein oder eine Frau, oder eine Familie, oder ein Stamm, dessen Herz sich heute abwendet von Gott, unserem Gotte, hinzugehen, den G&#246;ttern dieser V&#246;lker zu dienen; es k&#246;nnte unter euch erst eine Wurzel sein, die als Frucht in Gift und Wermut aufgehen wird. </p><p>Wenn da nun ein solcher die Worte dieses Eides h&#246;rt, und etwa sich im Herzen segnend spricht: &#8220;Mir wird Heil zu teil werden, wenn ich auch in dem festen Halt meines Herzens wandle, damit das Getr&#228;nke das durstend zu Bleibende mit versorge!&#8221; </p><p>so wird Gott einem solchen nicht verzeihen wollen, vielmehr wird dann Gottes Zorn und seine Rechtsforderung an diesem Manne zur &#196;u&#223;erung kommen, und auf ihm der ganze Eid, der in dieses Buch geschrieben ist, ruhn; es l&#246;scht Gott seinen Namen weg von unter dem Himmel, </p><p>und es sondert ihn Gott zum B&#246;sen ab aus allen St&#228;mmen Jisraels nach allen Eiden des Bundes, der in dieses Buch der Lehre niedergeschrieben ist. </p><p>Und es sagt dann das sp&#228;tere Geschlecht, eure S&#246;hne, die von euren Nachkommen erstehen, und der Fremde, der aus fernem Landekommt, und sie sehen die Schl&#228;ge dieses Landes und seine Erkrankungen, welche Gott &#252;ber es gebracht: </p><p>Schwefel und Salz, verbrannt der ganze Boden, wird nicht bes&#228;t, l&#228;&#223;t nichts wachsen, kein Kraut kommt darin auf, wie Sedoms und Amoras Verw&#252;stung, Admas und Zebojims, die Gott in seinem Zorn und seinem Unwillen verw&#252;stet hat; </p><p>es sagen dann alle V&#246;lker: &#8220;Warum hat Gott also diesem Lande getan, was ist die Erregung dieses gro&#223;en Zornes?&#8221; </p><p>Und sie sagen dann: Weil sie den Bund Gottes, des Gottes ihrer V&#228;ter verlassen hatten, den er mit ihnen errichtete, als er sie aus dem Lande Mizrajim f&#252;hrte, </p><p>und hingingen, anderen G&#246;ttern dienten und ihnen sich hinwarfen, G&#246;ttern, von denen sie nichts erfahren hatten und die er ihnen nicht zuerteilt hatte: </p><p>darum ergl&#252;hte Gottes Zorn wider dieses Land, all den Fluch, der in dieses Buch geschrieben steht, &#252;ber es zu bringen. </p><p>Darum hat Gott sie ausgerissen und von ihrem Boden entfernt, mit Zorn und Unwillen und gro&#223;er Entr&#252;stung, und hat sie in ein anderes Land wie heute geworfen. &#8212;&#8221; </p><p>Das Verborgene ist Gottes, unseres Gottes; aber, was offenbar ist, das ist unser und unserer Kinder auf ewig: alle Worte dieser Lehre zu erf&#252;llen. </p><p><strong>Kapitel 30</strong></p><p>Und es wird geschehen, wenn &#252;ber dich alle diese Worte, der Segen und der Fluch, die ich vor dich hingegeben habe, gekommen sein werden, so wirst du dir es zu Herzen bringen unter allen V&#246;lkern, wohin Gott, dein Gott, dich verwiesen, </p><p>und wirst ganz bis zu Gott, deinem Gotte, zur&#252;ckkehren und auf seine Stimme h&#246;ren, nach allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. </p><p>Und dann wird auch Gott, dein Gott, sich wieder zur&#252;ckwendend deine Vertriebenen aufsuchen und wird sich deiner erbarmen, und wird dich zusammen sammeln aus all den V&#246;lkern, wohin Gott, dein Gott; dich zerstreut. </p><p>Wenn auch einer deiner Verwiesenen am Ende des Himmels sein wird, wird von dort Gott, dein Gott, dich zusammen sammeln und von dort dich zu sich nehmen, </p><p>und Gott, dein Gott, dich heimbringen zu dem Lande, das deine V&#228;ter einst in Besitz genommen, und wird dich nun noch in gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e als deine V&#228;ter begl&#252;cken und vermehren. </p><p>Es wird Gott, dein Gott, dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, Gott, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zu lieben, um deines Lebens willen. </p><p>Es gibt dann Gott, dein Gott, alle diese Eide &#252;ber deine Feinde und deine Hasser, die dich verfolgt haben. </p><p>Du aber kehrst zur&#252;ck und h&#246;rst auf die Stimme Gottes und erf&#252;llst alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, </p><p>und Gott, dein Gott, zeichnet dich in all deinem H&#228;ndewerk, in der Frucht deines Leibes, in der Frucht deines Viehes und in der Frucht deines Bodens zum Guten aus. Denn Gott wird sich &#252;ber dich zum Guten freuen, wie er sich &#252;ber deine V&#228;ter gefreut. </p><p>Denn du wirst nun auf die Stimme Gottes, deines Gottes, die in dieses Buch der Lehre niedergeschrieben ist, h&#246;ren, alle seine Gebote und seine Gesetze zu beobachten; denn du wirst nun zu Gott, deinem Gotte, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zur&#252;ckkehren. </p><p>Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, es ist deinem Verst&#228;ndnis nicht zu hoch und es liegt nicht in der Ferne. </p><p>Es ist nicht im Himmel, da&#223; du sprechen k&#246;nntest: wer stiege f&#252;r uns zum Himmel und holte es uns, und g&#228;be es uns zu verstehen, da&#223; wir es vollbr&#228;chten; </p><p>und es ist nicht jenseit des Meeres, da&#223; du sprechen k&#246;nntest: wer ginge f&#252;r uns jenseit des Meeres hin und holte es uns, und g&#228;be es uns zu verstehen, da&#223; wir es vollbr&#228;chten: Von allem diesem nichts. </p><p>denn nahe ist dir das Wort ungemein, mit deinem Munde und mit deinem Herzen es zu vollbringen. </p><p>Siehe, ich habe heute das Leben und das Gute und auch den Tod und das Schlechte vor dich hingegeben. </p><p>Da ich dich heute verpflichte, Gott, deinen Gott, zu lieben, in seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote, seine Gesetze und seine Rechtsordnungen zu h&#252;ten, und du dann leben wirst und dich vermehren und Gott, dein Gott, dich in dem Lande segnen wird, wohin du kommst, es in Besitz zu nehmen. </p><p>Wenn aber dein Herz sich dahin wendet, da&#223; du nicht gehorchen willst, und du dich hinrei&#223;en l&#228;ssest und andern G&#246;ttern dich hinwirfst und ihnen dienst: </p><p>so habe ich es euch heute angek&#252;ndigt, da&#223; ihr rasch zu Grunde gehen, da&#223; ihr nicht lange Zeit auf dem Boden vollbringen werdet, wohin zu kommen und ihn in Besitz zu nehmen du jetzt den Jarden &#252;berschreitest. </p><p>Himmel und Erde habe ich heute zu Zeugen wider euch bestellt, ich habe das Leben und den Tod vor dich hingegeben, den Segen und den Fluch. W&#228;hle das Leben, damit du lebest, du und deine Nachkommen, </p><p>Gott, deinen Gott, zu lieben, auf seine Stimme zu h&#246;ren und fest an ihm zu hangen; denn das ist dein Leben und die Dauer deiner Tage, auf dem Boden zu bleiben, den Gott deinen V&#228;tern Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen hat, ihnen zu geben.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ki Tawo]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du hineinkommst&#8220; &#8226; 5. Mose 26,1&#8211;29,8]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ki-tawo-1bd</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ki-tawo-1bd</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:01:02 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/212715562/58821b443bc8ec554c2d22fbc2b66d51.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ki Tawo</strong></p><p><strong>5. Mose 26,1&#8211;29,8</strong></p><p>Es sei, wenn du zu dem Lande hinkommst, welches Gott, dein Gott, dir als Erbe gibt, und du hast es in Besitz genommen und wohnst darin: </p><p>so nimmst du eine Auswahl der Erstlinge aller Bodenfrucht, die du von deinem Lande, welches Gott, dein Gott, dir gibt, heimbringst, und legst sie in einen Korb und gehest zu dem Orte hin, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben, </p><p>und kommst zu dem Priester, der in jenen Tagen sein wird, und sagst zu ihm: Ich habe es heute Gott, deinem Gotte, an den Tag gelegt, da&#223; ich zu dem Lande hingelangt bin, welches Gott unseren V&#228;tern zugeschworen, uns zu geben. </p><p>Und es nimmt der Priester den Korb aus deiner Hand entgegen, um ihn vor den Altar Gottes, deines Gottes, niederzustellen. </p><p>Du aber beginnst und sagst vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes: Ein Aram&#228;er, dem Untergange nahe, war mein Vater, da zog er nach Mizrajim, nahm dort seinen Fremdlingsaufenthalt mit geringer Zahl und dort wurde er zu einem gro&#223;en Volke, stark und zahlreich. </p><p>Da misshandelten uns die Mizrer und qu&#228;lten uns und legten uns harte Arbeit auf. </p><p>Da schrien wir zu Gott, dem Gotte unserer V&#228;ter, und Gott h&#246;rte unsere Stimme und sah unser Elend, unsere M&#252;hseligkeit und unsern Druck. </p><p>Da f&#252;hrte Gott uns aus Mizrajim hinaus mit starker Hand, mit gestrecktem Arm und mit gro&#223;er Furchtbarkeit, durch Lehrzeichen und Strafwunder, </p><p>und brachte uns zu diesem Ort, gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig flie&#223;t. </p><p>Und nun habe ich hier die Erstlinge der Frucht des Bodens gebracht, den Du mir, Gott, gegeben. Sodann stellst du ihn vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes, nieder und beugst dich vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes. </p><p>Und du freust dich dann all des Guten, das Gott, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben, du und der Levite und der Fremdling, der in deine Mitte eingetreten. </p><p>Wenn du allen Zehnten deines Bodenertrags im dritten Jahre, dem Zehntjahre, zu verzehnten vollendest, und gibst ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe, und sie genie&#223;en ihn in deinen Toren und s&#228;ttigen sich: </p><p>so sagst du dann vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes: Ich habe das Heilige aus dem Hause geschafft und habe es auch dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben, ganz nach Deinem Gebote, das Du mir geboten; ich habe von Deinen Geboten nichts &#252;bertreten und habe nichts vergessen; </p><p>ich habe in meinem Trauerschmerz nicht davon gegessen, ich habe nichts davon in Reinheitlosigkeit verbraucht, und habe nichts davon f&#252;r einen Toten verwendet;ich habe der Stimme Gottes, meines Gottes, gehorcht, ich habe getan ganz, wie Du mir geboten: </p><p>senke Deinen pr&#252;fenden Blick hernieder von Deiner heiligen St&#228;tte vom Himmel, und segne Dein Volk Jisrael und den Boden, den Du uns gegeben, wie Du unseren V&#228;tern zugeschworen, ein Land, das von Milch und Honig flie&#223;t. </p><p>Am heutigen Tage verpflichtet dich nun Gott, dein Gott, diese Gesetze und Rechtsordnungen zu erf&#252;llen; h&#252;te und erf&#252;lle sie mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele. </p><p>Du hast es heute bewirkt, da&#223; man von Gott sagt, er solle dir Gott sein und du wollest in seinen Wegen wandeln, seine Gesetze, seine Gebote und seine Rechtsordnungen h&#252;ten und wollest seiner Stimme gehorchen. </p><p>Und Gott hat es heute bewirkt, da&#223; man von dir sagt, du sollst ihm ein nur ihm angeh&#246;rendes Volk werden, wie er dir verhei&#223;en hat, und sollest alle seine Gebote h&#252;ten; </p><p>und er wolle dich hoch &#252;ber alle V&#246;lker, die er geschaffen, zur Tatverk&#252;ndigung, zum Namen und zur Verherrlichung hinausstellen, und du sollest Gott, deinem Gotte, eine heilige Nation sein, wie er es ausgesprochen. </p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Da gebot Mosche und die &#196;ltesten Jisraels dem Volke: An euch ist es nun, das ganze Gebot, das ich euch heute gebiete, zu h&#252;ten! </p><p>Darum sei es, an dem Tage, an welchem ihr den Jarden zu dem Lande hin &#252;berschreiten werdet, welches Gott, dein Gott, dir gibt, so richtest du dir gro&#223;e Steine auf und &#252;berziehst sie mit Kalk, </p><p>und wenn du hin&#252;ber geschritten bist, schreibst du auf sie alle Worte dieser Lehre, damit du zu dem Lande kommest, welches Gott, dein Gott, dir gibt, einem Lande, das von Milch und Honig flie&#223;t, wie Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir verhei&#223;en. </p><p>Wenn ihr n&#228;mlich den Jarden &#252;berschritten habt, richtet ihr diese Steine, die ich euch eben gebiete, auf dem Berge Ebal auf, und du &#252;berziehst sie mit Kalk, </p><p>und baust dort Gott, deinem Gotte, einen Altar, einen Altar aus Steinen, &#252;ber welche du nicht Eisen schwingen darfst. </p><p>Aus ungek&#252;rzten Steinen baust du den Altar Gottes, deines Gottes, und bringst darauf Emporopfer Gott, deinem Gotte. </p><p>Und du schlachtest Friedensmahlopfer und i&#223;est dort und freuest dich vor Gott, deinem Gotte, </p><p>und schreibst auf die Steine alle Worte dieser Lehre zu hinl&#228;nglichem Verst&#228;ndnis. </p><p>Darauf sprach Mosche und die Priester, die Leviten, zu ganz Jisrael: Merke auf und h&#246;re Jisrael: an diesem Tage bist du zu einem Volke geworden, Gott, deinem Gott! </p><p>So gehorche denn der Stimme Gottes, deines Gottes, und vollbringe seine einheitlichen Gebote, und seine Gesetze, zu denen ich dich heute verpflichte. </p><p>Endlich gebot Mosche dem Volke an demselben Tage: </p><p>Diese sollen, das Volk zu segnen, auf dem Berge Gerisim stehen, wenn ihr den Jarden &#252;berschritten habt: Schimeon, Levi, Jehuda, Jissachar, Josef und Benjamin. </p><p>Und diese sollen bei dem Fluche stehen auf dem Berge Ebal: Reuben, Gad und Ascher, Sebulun, Dan und Naftali. </p><p>Es heben die Leviten an und sagen zu jedem Manne Jisraels mit erhobener Stimme: </p><p>Fluch dem Manne, der gehauenes oder Gu&#223;bild macht, Gottes Abscheu. Werk von K&#252;nstlerh&#228;nden, und stellt&#8217;s in Verborgenem hin! Und das ganze Volk hebt an und sagt Amen. </p><p>Fluch, wer Vater oder Mutter geringsch&#228;tzt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer des N&#228;chsten Grenze verr&#252;ckt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer einen Blinden irre f&#252;hrt im Wege! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer das Recht eines verwaisten Fremden und einer Witwe beugt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei seines Vaters Weibe liegt, wenn er seines Vaters Gewand aufgedeckt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei irgend einem Tiere liegt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei seiner Schwester liegt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei seiner Schwiegermutter liegt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer seinen N&#228;chsten im Verborgenen schl&#228;gt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch dem, der Bestechung nimmt, einen Menschen zu erschlagen, ein unschuldiges Blut. Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch dem, der die Worte dieser Lehre nicht aufrecht h&#228;lt, sie zur Erf&#252;llung zu bringen! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p><strong>Kapitel 28</strong></p><p>Und es wird geschehen, wenn du h&#246;ren, immer ernster h&#246;ren wirst auf die Stimme Gottes, deines Gottes, gewissenhaft alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, zu erf&#252;llen: so wird Gott, dein Gott, dich hoch hinausstellen, hoch &#252;ber alle V&#246;lker der Erde. </p><p>Es kommen &#252;ber dich alle diese Segnungen und sie erreichen dich, wenn du h&#246;rst auf die Stimme Gottes, deines Gottes. </p><p>Gesegnet bist du in der Stadt, gesegnet auf dem Felde. </p><p>Gesegnet die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Bodens und die Frucht deines Viehes, der Wurf deiner Rinder und der Reichtum deiner Schafe. </p><p>Gesegnet dein Korb und dein Trog. </p><p>Gesegnet bist du bei deinem Eingehen, gesegnet bei deinem Ausgehen. </p><p>Es gibt Gott deine Feinde, die wider dich aufstehen, geschlagen vor dich hin; auf einem Wege ziehen sie dir entgegen, und auf sieben Wegen fliehen sie vor dir. </p><p>Es befiehlt Gott mit dir den Segen in deinen Vorr&#228;ten und in allem, woran du deine Hand legst, und er segnet dich in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>So stellt dich Gott sich zu einer heiligen Nation auf, wie er dir geschworen, wenn du die Gebote Gottes, deines Gottes, h&#252;test und wandelst in seinen Wegen, </p><p>und es sehen es alle Nationen der Erde, da&#223; Gottes Name &#252;ber dich genannt ist, und f&#252;rchten sich vor dir. </p><p>Es zeichnet dich Gott zum Guten aus in der Frucht deines Leibes, in der Frucht deines Viehes und in der Frucht deines Bodens, auf dem Boden, den Gott deinen V&#228;tern zugeschworen hat, dir zu geben. </p><p>Dir &#246;ffnet Gott seinen besten Schatz, den Himmel, den Regen deines Landes in seiner Zeit zu geben und alles Werk deiner Hand zu segnen. Vielen V&#246;lkern wirst du leihen, du aber wirst nichts borgen. </p><p>Es l&#228;&#223;t dich Gott zum Haupt werden und nicht zum Schweif, du wirst nur der H&#246;he angeh&#246;ren und nie dem Niedern, wenn du auf die Gebote Gottes, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, hinh&#246;rst, sie zu h&#252;ten und zu erf&#252;llen, </p><p>und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, nicht rechts oder links, anderen G&#246;ttern nachzuwandeln, ihnen zu dienen. </p><p>Und es wird geschehen, wenn du auf die Stimme Gottes, deines Gottes, nicht h&#246;ren wirst, gewissenhaft alle seine Gebote und seine Gesetze, die ich dir heute gebiete, zu erf&#252;llen: so werden &#252;ber dich alle diese Fl&#252;che kommen und werden dich erreichen. </p><p>Fluch wird dir sein in der Stadt, Fluch auf dem Felde. </p><p>Fluch deinem Korbe und deinem Troge. </p><p>Fluch der Frucht deines Leibes und der Frucht deines Bodens, dem Wurf deiner Rinder und dem Reichtum deiner Schafe. </p><p>Fluch dir bei deinem Eingehen und Fluch dir bei deinem Ausgehen. </p><p>Es l&#228;&#223;t Gott wider dich den Fluch, die Unruhe, los und das Vorwurfsgef&#252;hl in all deiner Hantierung, die du ausf&#252;hrst, bis du gar bald vernichtet wirst und zu Grunde gehst, wegen der Schlechtigkeit deiner Handlungsweisen, da&#223; du mich verlassen hast. </p><p>Es l&#228;&#223;t Gott die Pest an dir haften, bis er dich von dem Boden weggetilgt, wohin du jetzt zur Besitznahme kommst. </p><p>Es schl&#228;gt dich Gott mit der Schwindsucht und der Fieberglut, mit dem Brand und der Darrsucht und der Ents&#228;ftung, der Ausmergelung und der Bleichsucht; sie verfolgen dich, bis du zu Grunde bist. </p><p>Deine Himmel, die &#252;ber deinem Haupte sind, werden ehern, und die Erde, die unter dir ist, eisern. </p><p>Gott gibt den Niederschlag deines Landes als Staub und Erde; vom Himmel herab kommt es &#252;ber dich, bis du vernichtet bist. </p><p>Es l&#228;&#223;t dich Gott vor deinen Feinden geschlagen werden; auf einem Wege ziehst du ihm entgegen, und auf sieben Wegen fliehst du vor ihm, so da&#223; du zum Entsetzen allen Reichen der Erde wirst. </p><p>Dein Leichnam bleibt zum Fra&#223; allem Gefl&#252;gel des Himmels und dem Getier der Erde, und keiner verscheucht sie. </p><p>Dich schl&#228;gt Gott mit dem Aussatz Mizrajims und mit Knoten, mit feuchtem und trockenem Grind, von denen du nicht geheilt werden kannst. </p><p>Dich schl&#228;gt Gott mit Irrsinn und mit Blindheit und mit Gem&#252;tesst&#246;rung. </p><p>Du wirst am Mittag tappen, wie der Blinde in der Finsternis tappt, und wirst deine Wege nicht zum gl&#252;cklichen Ende ausf&#252;hren; du wirst nur rechtsgekr&#228;nkt und beraubt sein alle Tage, und niemand hilft. </p><p>Eine Frau wirst du dir antrauen, und ein anderer Mann wird mit ihr Umgang, pflegen; ein Haus bauen und wirst nicht darin wohnen; einen Weinberg pflanzen und wirst nicht die erste Lese davon halten. </p><p>Dein Ochs wird vor deinen Augen geschlachtet, und du wirst nichts davon genie&#223;en; dein Esel wird vor deinem Angesicht weggeraubt und kommt dir nicht wieder; deine Schafe werden deinen Feinden gegeben, und du hast keinen Helfer. </p><p>Deine S&#246;hne und deine T&#246;chter werden einem anderen Volke hingegeben und deine Augen sehen es und schmachten nach ihnen den ganzen Tag, und deiner Hand fehlt die Kraft. </p><p>Die Frucht deines Bodens und all deinen Erwerb verzehrt ein Volk, das du nicht kennst; und so bist du nur rechtsgekr&#228;nkt und geknickt alle Tage, </p><p>und wirst wahnsinnig durch den Anblick deiner Augen, den du siehst. </p><p>Dich schl&#228;gt Gott mit b&#246;sem Aussatz auf Knien und Schenkeln, von dem du nicht geheilt werden kannst, von Fu&#223;es Sohle bis zum Scheitel. </p><p>Es f&#252;hrt Gott dich und deinen K&#246;nig, den du &#252;ber dich stellst, zu einem Volke, das weder du noch deine V&#228;ter gekannt, und dort wirst du andern G&#246;ttern, Holz und Stein, untert&#228;nig. </p><p>Du wirst aber zur Ver&#246;dung, zu Beispiel und Lehre unter allen Nationen, wohin Gott dich f&#252;hren wird. </p><p>Viel Saat bringst du aufs Feld hinaus; und wenig bringst du ein, denn die Heuschrecke frisst es ab. </p><p>Weinberge pflanzest und bearbeitest du; und Wein trinkst du nicht und tust du nicht ein, denn es verzehrt ihn der Wurm. </p><p>&#214;lb&#228;ume hast du in deinem ganzen Gebiete; und mit &#214;l salbst du dich nicht, denn dein &#214;lbaum wirft die Frucht ab. </p><p>S&#246;hne und T&#246;chter erzeugst du; und sie bleiben dir nicht, denn sie gehen in die Gefangenschaft. </p><p>Alle deine B&#228;ume und die Frucht deines Bodens nimmt der Heuschreckenschwarm v&#246;llig in Besitz. </p><p>Der Fremde aber, der in deiner Mitte weilt, steigt &#252;ber dich immer h&#246;her, und du sinkst immer tiefer. </p><p>Er leiht dir, du hast ihm nichts zu leihen; er wird zum Haupt, und du wirst zum Schweif. </p><p>Und es kommen &#252;ber dich alle diese Fl&#252;che, verfolgen dich und erreichen dich, bis du vernichtet wirst, weil du auf die Stimme Gottes, deines Gottes, nicht geh&#246;rt, seine Gebote und seine Gesetze zu h&#252;ten, die er dir geboten. </p><p>Und so werden sie an dir zu einem Zeichen und einem Belehrungswunder und an deinen Nachkommen auf ewig. </p><p>Anstatt, da&#223; du Gott, deinem Gotte, nicht gedient hast in Freude und in Herzensgl&#252;ck, aus &#220;berflu&#223; an allem: </p><p>wirst du deinen Feinden, die Gott wider dich kommen l&#228;&#223;t, in Hunger und Durst, in Nacktheit und Mangel an allem dienen, und er wird ein eisern Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vernichtet. </p><p>Es bringt Gott &#252;ber dich ein Volk aus der Ferne von der Erden Ende herauf, wie der Adler herbeischwebt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, </p><p>ein Volk harten Gesichts, das keine R&#252;cksicht kennt f&#252;r den Greis und keine Gnade schenkt dem Knaben. </p><p>Es verzehrt die Frucht deines Viehes und die Frucht deines Bodens, bis du vernichtet bist, indem es dir nicht Korn, nicht Most, nicht &#214;l, nicht Zucht deiner Rinder l&#228;&#223;t, noch Reichtum deiner Schafe; bis es dich zu Grunde bringt. </p><p>Es bedr&#228;ngt dich in allen deinen Toren, bis deine hohen und festen Mauern, auf welche du dich verl&#228;&#223;est, darniederliegen in deinem ganzen Lande; es bedr&#228;ngt dich in allen deinen Toren in deinem ganzen Lande, welches Gott, dein Gott, dir gegeben hat. </p><p>Du wirst dich n&#228;hren von der Frucht deines Leibes, von dem Fleisch deiner S&#246;hne und T&#246;chter, die dir Gott, dein Gott, gegeben hat, in der Belagerung und der Bedr&#228;ngung, mit welcher dein Feind dich dr&#228;ngt. </p><p>Der zarteste Mann unter dir und der wohllebendste wird missg&#252;nstigen Auges sein gegen seinen Bruder, gegen das Weib seines Scho&#223;es, gegen, den Rest seiner Kinder, die er &#252;brig l&#228;&#223;t, </p><p>einem von ihnen von dem Fleische seiner Kinder zu geben, die er verzehrt, weil ihm sonst nichts geblieben, in der Belagerung und der Bedr&#228;ngnis, mit welcher dein Feind in allen deinen Toren dich dr&#228;ngt. </p><p>Die Zarteste unter dir und die Wohllebendste, die sonst ihres Fu&#223;es Sohle nicht versucht hat auf die Erde zu setzen wegen Verw&#246;hnung und Zartheit, wird missg&#252;nstigen Auges sein gegen den Mann ihres Scho&#223;es, gegen ihren Sohn, gegen ihre Tochter, </p><p>gegen ihre Leibesfrucht, gegen ihre Kinder, die sie gebiert, wenn sie von ihnen aus g&#228;nzlichem Mangel heimlich i&#223;t, in der Belagerung und der Bedr&#228;ngnis, mit welcher dein Feind dich in deinen Toren dr&#228;ngt. </p><p>Wenn du nicht achten wirst, alle die Worte dieser Lehre zu erf&#252;llen, die in dieses Buch niedergeschrieben sind, diesen zu ehrenden und zu f&#252;rchtenden Namen, den Namen Gottes, deines Gottes, zu f&#252;rchten: </p><p>wird Gott deine Leiden und die Leiden deiner Nachkommen wunderbar gestalten, gro&#223;e und dauernde Leiden, b&#246;se und dauernde Krankheiten, </p><p>wird auf dich zur&#252;ckbringen all das Siechtum Mizrajims, vor denen dir graute, und sie werden dir anhaften. </p><p>Auch jegliche Krankheit und jegliches Leiden, das in das Buch dieser Lehre nicht niedergeschrieben ist, wird Gott &#252;ber dich herauff&#252;hren, bis du vernichtet bist. </p><p>Und ihr werdet nur in geringer Anzahl bleiben, statt da&#223; ihr wie die Sterne des Himmels an Menge gewesen seid, weil du auf die Stimme Gott&#1511;&#1491;, deines Gottes, nicht geh&#246;rt. </p><p>Und es wird geschehen, wie sich Gott &#252;ber euch gefreut, euch wohl zu tun und euch zu vermehren, so wird sich Gott &#252;ber euch freuen, euch zu Grunde gehen zu lassen und euch zu verderben, und werdet ihr fortgerissen werden von dem Boden, wohin du nun kommst, ihn in Besitz zu nehmen. </p><p>Es wird dich Gott unter alle Nationen von einem Ende der Erde zum anderen Ende der Erde zerstreuen, und dort wirst du anderen G&#246;ttern untert&#228;nig, von denen du und deine V&#228;ter nichts gewusst, Holz und Stein. </p><p>Und unter diesen V&#246;lkern wirst du keine Ruhe finden, und der Sohle deines Fu&#223;es wird keine Ruhest&#228;tte werden. Es gibt dir Gott dort ein Herz voller Zittern, und Schmachten der Augen und Betr&#252;bnis der Seele. </p><p>Dein Leben wird dir immer in ferner Schwebe sein; du wirst nachts und tags in Angst sein und keinen Glauben an dein Leben haben. </p><p>Morgens sagst du: Wer g&#228;be uns Abend! und abends sagst du: Wer g&#228;be uns Morgen! vor der Angst deines Herzens, die dich erf&#252;llt, und vor dem Anblick deiner Augen, den du siehst. </p><p>Ja, es l&#228;&#223;t dich Gott in Schiffen nach Mizrajim zur&#252;ckkehren, in der Weise, von der ich dir gesagt, da&#223; du sie nie wieder sehen sollst; dort werdet ihr euch selbst euren Feinden zu Knechten und M&#228;gden zum Verkauf anbieten, und es findet sich kein K&#228;ufer. </p><p>Dies sind die Worte des Bundes, den Gott Mosche im Lande Moab mit Jisraels S&#246;hnen zu errichten geboten hatte, au&#223;er dem Bunde, den er mit ihnen zu Choreb errichtete. </p><p><strong>Kapitel 29</strong></p><p>Mosche rief ganz Jisrael zu und sagte zu ihnen: Ihr habt gesehen alles, was Gott vor euren Augen im Lande Mizrajim an Pharao und an allen seinen Dienern und an seinem ganzen Lande getan, </p><p>die gro&#223;en Erprobungstaten, die deine Augen gesehen, jene gro&#223;en Zeichen und Belehrungswunder, </p><p>und es, hatte damit euch Gott noch kein Herz zum Erkennen, keine Augen zum Sehen und keine Ohren zum H&#246;ren gegeben bis auf diesen Tag. </p><p>Da f&#252;hrte ich euch vierzig Jahre in der W&#252;ste, eure Kleider sind euch nicht abgealtert, dein Schuh ist dir nicht vom Fu&#223;e abgealtert, </p><p>Brot habt ihr nicht gegessen, Wein und Berauschendes nicht getrunken, damit ihr es wissen sollet, da&#223; &#8216;&#1488;&#1504;&#1497; &#1491; euer Gott ist. </p><p>Ihr kamt auch zu diesem Orte, da ging Sichon, K&#246;nig von Cheschbon, und Og, K&#246;nig von Baschan, uns zum Kriege entgegen, und wir haben sie geschlagen, </p><p>haben ihnen ihr Land abgenommen und es dem Reubenischen und Gadischen und der H&#228;lfte des Menaschischen Stammes gegeben. </p><p>Darum beachtet wohl die Worte dieses Bundes und erf&#252;llet sie, damit ihr mit &#220;berlegung &#252;bet alles, was ihr tut.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ki Tezé]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du ausziehst&#8220; &#8226; 5. Mose 21,10&#8211;25,19]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ki-teze-406</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ki-teze-406</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 12:03:01 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/211775625/bb74cf88023cc498cba17aab5ebcd175.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ki Tez&#233;</strong></p><p><strong>5. Mose 21,10&#8211;25,19</strong></p><p>Wenn du ausziehst zum Kriege wider deine Feinde, und es gibt einen Gott, dein Gott, in deine Hand und du machst seine Gefangenen, </p><p>und siehst in der Gefangenschaft ein Weib von sch&#246;ner Gestalt, du hast Liebe zu ihr und nimmst sie dir zur Frau: </p><p>so bringst du sie heim in dein Haus, und sie schert ihr Haupt und pflegt ihre N&#228;gel, </p><p>und legt das Gewand ihrer Gefangenschaft ab und sitzt in deinem Hause und beweint ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang; nachher erst kannst du zu ihr kommen und sie ehelichen, da&#223; sie dir zur Frau werde. </p><p>Es sei aber, wenn du keinen Gefallen an ihr findest, so entl&#228;&#223;est du sie ihrem freien Willen; verkaufen darfst du sie nicht f&#252;r Geld, darfst &#252;berhaupt von ihr keinen Vorteil ziehen, daf&#252;r, da&#223; du sie geschw&#228;cht. </p><p>Wenn eines Mannes zwei Frauen sein werden, eine geliebte und eine geha&#223;te, und sie haben ihm S&#246;hne geboren, die geliebte und die geha&#223;te, und der erstgeborene Sohn ist der geha&#223;ten: </p><p>so sei es, am Tage, wenn er seinen S&#246;hnen das, was sein Eigentum ist, vererbt, ist er nicht befugt, dem Sohne der geliebten das Erstgeburtsrecht vor dem Sohne der geha&#223;ten, dem Erstgeborenen, zu erteilen. </p><p>Vielmehr hat er den Erstgeborenen, den Sohn der Geha&#223;ten, anzuerkennen, ihm einen doppelten Anteil an allem dem vorhandenen Seinigen zu geben; denn er ist der erste seiner Habe, sein ist das Recht der Erstgeburt. </p><p>Wenn ein Mann einen Sohn hat, der ungehorsam ist und widerspenstig ist, er h&#246;rt nicht auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter; sie z&#252;chtigen ihn und er gehorcht ihnen dennoch nicht: </p><p>so ergreifen ihn sein Vater und seine Mutter, und f&#252;hren ihn hinaus zu den &#196;ltesten seiner Stadt und zum Tore seines Ortes, </p><p>und sagen zu den &#196;ltesten seiner Stadt: dieser unser Sohn ist ungehorsam und widerspenstig, er h&#246;rt nicht auf unsere Stimme, er ist ein Schlemmer und ein S&#228;ufer. </p><p>Und es steinigen ihn alle Leute seiner Stadt, da&#223; er sterbe, und du schaffest das B&#246;se weg aus deiner Mitte. Ganz Jisrael aber h&#246;re es und f&#252;rchte sich. </p><p>Wenn aber an einem Manne eine todesschuldige S&#252;nde ist und er wird hingerichtet und du h&#228;ngst ihn an einen Pfahl, </p><p>sollst du seine Leiche nicht in die Nacht hinein am Pfahle h&#228;ngen lassen, denn auch ihn hast du an demselben Tage zu begraben; denn nur Gottesfluch dr&#252;ckt ein Schwebender aus. Und du sollst nicht deinen Boden, den Gott, dein Gott, dir zum Erbteil gibt, entreinigen. </p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Du sollst nicht den Ochsen deines Bruders oder sein Schaf verlaufen sehen und dich ihnen entziehen wollen; vielmehr hast du sie deinem Bruder zur&#252;ckzubringen. </p><p>Ist aber dein Bruder dir nicht nahe oder du kennst ihn nicht, so hast du es in dein Haus aufzunehmen und es bleibt bei dir, bis dein Bruder es erfragt; dann gibst du es ihm zur&#252;ck. </p><p>Also tust du seinem Esel, also tust du seinem Kleide, und also tust du jedem verlorenen Gute deines Bruders, das ihm verloren geht und dir zu H&#228;nden kommt; es soll nicht in deiner Macht stehen, dich zu entziehen. </p><p>Du sollst nicht den Esel deines Bruders oder seinen Ochsen am Wege liegen sehen und dich ihnen entziehen wollen; vielmehr hast du sie mit ihm aufzurichten. </p><p>Nicht sei Mannesger&#228;te an einem Weibe und nicht kleide sich ein Mann in Frauengewand; denn Abscheu Gottes, deines Gottes, ist jeder, der diese Dinge &#252;bt. </p><p>Wenn ein Vogelnest vor dir auf dem Wege betroffen wird, auf irgend einem Baum oder auf der Erde, Junge oder Eier, und die Mutter ruht auf den Jungen oder auf den Eiern, sollst du nicht die Mutter auf den Jungen nehmen. </p><p>Freischicken sollst du die Mutter, die Jungen aber darfst du dir nehmen; darob wird es dir gut ergehen, und du wirst lange leben. </p><p>Wenn du ein neues Haus baust, so mache ein Gel&#228;nder deinem Dache, und veranlasse keine Blutschuld in deinem Hause, wenn irgend ein Fallender davon herabf&#228;llt. </p><p>Bes&#228;e deinen Weinberg nicht mit einander ausschlie&#223;enden Gattungen, da&#223; nicht der Heiligung verfalle das Wachstum oder schon die Saat, die du s&#228;est, und der Ertrag des Weinberges. </p><p>Pfl&#252;ge nicht mit Ochs und Esel zusammen. </p><p>Bekleide dich nicht mit Schaatnes, Wolle und Flachs zusammen. </p><p>Schn&#252;re mache dir an vier Ecken deines Gewandes, mit welchem du dich bedeckest. </p><p>Wenn ein Mann eine Frau sich aneignet, und er kommt zu ihr und ha&#223;t sie, </p><p>und er veranstaltet ihr einen Anklageprozess und bringt &#252;ber sie einen schlechten Namen aus und sagt: Diese Frau habe ich mir angeeignet und nahte ihr, ich habe ihr aber keine Jungfr&#228;ulichkeit gefunden; </p><p>und es nimmt der Vater des M&#228;dchens und ihre Mutter sich dessen an und bringen die Jungfr&#228;ulichkeit des M&#228;dchens vor den &#196;ltesten der Stadt im Gerichte an den Tag; </p><p>und es sagt der Vater des M&#228;dchens zu den &#196;ltesten: Meine Tochter habe ich diesem Manne zur Frau gegeben und nun ha&#223;t er sie; </p><p>und da hat er nun einen Anklageprozess veranstaltet des Inhalts: ich habe deiner Tochter keine Jungfr&#228;ulichkeit gefunden, und hier sind die Beweise der Jungfr&#228;ulichkeit meiner Tochter; und sie legen das die Wahrheit Verdeckende vor den &#196;ltesten der Stadt auseinander: </p><p>so nehmen die &#196;ltesten der Stadt den Mann und z&#252;chtigen ihn, </p><p>und strafen ihn mit hundert Silberst&#252;cken und geben sie dem Vater des M&#228;dchens; denn er hat &#252;ber eine Jungfrau Jisraels einen schlechten Namen ausgebracht. Ihm aber soll sie zur Frau bleiben, er hat nicht mehr die Befugnis, sie zu entlassen sein Leben lang. </p><p>Wenn aber diese Sache wahr gewesen, es ist dem M&#228;dchen keine Jungfr&#228;ulichkeit befunden worden, </p><p>so f&#252;hren sie das M&#228;dchen hinaus zur T&#252;re ihres Vaterhauses hin, und die Leute ihrer Stadt steinigen sie mit Steinen, so da&#223; sie stirbt; denn sie hat Schandtat in Jisrael ver&#252;bt, im Hause ihres Vaters Unzucht zu treiben; du hast das Schlechte aus deiner Mitte fortzuschaffen. </p><p>Wenn ein Mann betroffen wird einer von einem andern geehelichten Frau beiwohnend, so haben sie alle beide zu sterben, der Mann, welcher der Frau beiwohnt, und die Frau; und hast du das Schlechte fortzuschaffen aus Jisrael. </p><p>Wenn ein jungfr&#228;uliches M&#228;dchen einem Manne angetraut sein wird, und es findet sie ein Mann in der Stadt und wohnt ihr bei, </p><p>so f&#252;hrt ihr beide hinaus zu dem Tore dieser Stadt hin, und steinigt sie mit Steinen, da&#223; sie sterben, das M&#228;dchen auf Grund des Erweises, da&#223; sie nicht geschrien in der Stadt, und den Mann auf Grund des Erweises, da&#223; er das Weib seines N&#228;chsten geschw&#228;cht, und hast du das Schlechte fortzuschaffen aus deiner Mittte. </p><p>Wenn aber auf dem Felde der Mann das angetraute M&#228;dchen trifft und es erfa&#223;t sie der Mann und wohnt ihr bei, so stirbt der Mann, der ihr beigewohnt, allein, </p><p>dem M&#228;dchen aber tust du nicht das Geringste, dem M&#228;dchen haftet keine Todess&#252;nde an; denn wie wenn jemand &#252;ber seinen N&#228;chsten aufsteht und ihn totschl&#228;gt, so ist dieser Vorgang; </p><p>denn auf dem Felde hat er sie getroffen; hat auch das verlobte M&#228;dchen geschrien, war ihr kein Retter. </p><p>Findet ein Mann ein jungfr&#228;uliches M&#228;dchen, das noch nicht verlobt ist, und ergreift sie und wohnt ihr bei, und sie werden betroffen: </p><p>so gibt der Mann, der ihr beiwohnt, dem Vater des M&#228;dchens f&#252;nfzig Silberst&#252;cke; ihm aber hat sie zum Weibe zu werden, weil er sie geschw&#228;cht; er ist nicht befugt, sie zu entlassen sein Leben lang. </p><p><strong>Kapitel 23</strong></p><p>Es darf keiner die Frau seines Vaters heiraten, und darf auch nicht das Gewand seines Vaters aufdecken. </p><p>Es komme nicht durch Druck Verwundeter und Gliedverst&#252;mmelter in die Versammlung Gottes. </p><p>Es komme nicht ein Bastard in die Versammlung Gottes; auch das zehnte Geschlecht komme von ihm nicht in die Versammlung Gottes. </p><p>Es komme nicht ein Ammoniter und ein Moabiter in die Versammlung Gottes; auch das zehnte Geschlecht komme von ihnen nicht in die Versammlung Gottes auf ewig. </p><p>Weil sie euch nicht mit Brot und Wasser auf der Wanderung entgegengekommen sind, als ihr aus Mizrajim zoget, und weil er wider dich Bileam, den Sohn Beors aus Petor Aram Naharajim, gedungen, dir zu fluchen, </p><p>und Gott, dein Gott, Bileam kein Geh&#246;r zuwenden wollte, vielmehr Gott, dein Gott, dir den Fluch in Segen umwandelte, weil Gott, dein Gott, dich liebte. </p><p>Deren Friede und Wohl sollst du alle deine Tage auf ewig nicht suchen. </p><p>Weise den Edomiten nicht ganz zur&#252;ck; denn er ist dein Bruder. Weise den &#196;gypter nicht ganz zur&#252;ck; denn Fremdling warst du in seinem Lande. </p><p>Kinder, die ihnen geboren werden, das dritte Geschlecht, kann von ihnen in die Versammlung Gottes kommen. </p><p>Wenn du in Lager hinausziehst gegen deine Feinde, so h&#252;te dich vor jeglichem Schlechten. </p><p>Ist unter dir ein Mann, der durch n&#228;chtliches Begegnis nicht rein ist, so gehe er au&#223;erhalb des Lagers hinaus, komme nicht in das Innere des Lagers. </p><p>Gegen Abendwende bade er sich erst in Wasser, und wenn die Sonne unter ist, komme er in das Innere des Lagers. </p><p>Und eine Stelle soll dir au&#223;erhalb des Lagers sein, dorthin gehest du hinaus. </p><p>Und einen Spaten sollst du bei deinem R&#252;stzeug haben, so da&#223;, wenn du dich au&#223;erhalb niederl&#228;&#223;est, du damit grabest, und das, was du zur&#252;ckl&#228;&#223;est, wieder zudeckest. </p><p>Denn Gott, dein Gott, wandelt in der Mitte deines Lagers, dich zu retten und deine Feinde vor dich hinzugeben; so seien deine Lager ein Heiliges, da&#223; er an dir keine Bl&#246;&#223;e schaue und sich zur&#252;ckhalte, dich zu begleiten. </p><p>Du darfst einen Sklaven nicht an seinen Herrn ausliefern, der sich zu dir von seinem Herrn rettet. </p><p>Bei dir in deiner Mitte soll er sich niederlassen, an dem Orte, den er sich w&#228;hlt, in einem deiner Tore, wo es ihm am besten ist; du darfst ihn nicht kr&#228;nken. </p><p>Es sei keine der Unzucht Geweihte von Jisraels T&#246;chtern, und es sei kein der Unzucht Geweihter von Jisraels S&#246;hnen. </p><p>Du darfst keinen Buhlerinnenlohn und keinen Hundetausch in das Haus Gottes, deines Gottes, zu irgend einer Gelobung bringen; denn Abscheu Gottes, deines Gottes, sind sie alle beide. </p><p>Du darfst deinem Bruder keine Zinsen geben, sei es Zins an Geld oder Zins an Speise, keinen Zins, was nur als Zins zu begreifen w&#228;re. </p><p>Dem Fremden darfst du Zinsen geben, deinem Bruder darfst du keine Zinsen geben, damit Gott, dein Gott, dich segne in allem, woran du deine Hand legst, in dem Lande, wohin du kommst, es in Besitz zu nehmen. </p><p>Wenn du Gott, deinem Gott, ein Gel&#252;bde gelobst, verschiebe nicht es zu erf&#252;llen; denn es wird Gott, dein Gott, es von dir einfordern und an dir w&#252;rde Vers&#252;ndigung haften. </p><p>Wenn du es unterl&#228;&#223;est, Gel&#252;bde zu tun, so wird keine Vers&#252;ndigung an dir haften. </p><p>Was aber deine Lippen ge&#228;u&#223;ert, das musst du halten und erf&#252;llen, wie du Gott, deinem Gotte, eine Weihung gelobt hast, was du mit deinem Munde ausgesprochen. </p><p>Wenn du in den Weinberg deines N&#228;chsten kommst, so darfst du Beeren nach deinem Verlangen zu deiner S&#228;ttigung essen, aber darfst in dein Ger&#228;te nichts tun. </p><p>Wenn du in das Korn deines N&#228;chsten kommst, so darfst du K&#246;rner mit deiner Hand abrupfen, aber darfst die Sichel nicht schwingen &#252;ber das Korn deines N&#228;chsten. </p><p><strong>Kapitel 24</strong></p><p>Wenn ein Mann sich eine Frau aneignet und ehelicht sie, so sei es, wenn sie keine Zuneigungsw&#252;rdigkeit in seinen Augen findet, weil er eine klageberechtigende Bl&#246;&#223;e an ihr gefunden, und er schreibt ihr einen Scheidebrief und gibt ihn in ihre Hand und entl&#228;&#223;t sie damit aus seinem Hause, </p><p>und sie scheidet aus seinem Hause und geht und wird eines andern Mannes; </p><p>und nun ha&#223;t sie der letzte Mann und schreibt ihr einen Scheidebrief und gibt ihn in ihre Hand und entl&#228;&#223;t sie damit aus seinem Hause; oder wenn dieser letzte Mann, der sie sich zur Frau angeeignet hat, stirbt: </p><p>so soll ihr erster Mann, der sie entlassen hat, nicht befugt sein, sie sich wieder anzueignen, seine Frau zu werden, nachdem sie durch ihn veranla&#223;t worden war, aufzuh&#246;ren f&#252;r ihn rein zu sein; denn das ist ein zu Verabscheuendes vor Gott, und du sollst das Land nicht vers&#252;ndigen, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt. </p><p>Wenn jemand eine neue Frau sich aneignet, soll er nicht ins Heer hinausr&#252;cken, und nichts soll &#252;ber ihn ergehen in irgend einer Beziehung; frei soll er ein Jahr seinem Hause verbleiben und seine Frau erfreuen, die er sich aneignet. </p><p>Man soll nicht untern und obern M&#252;hlstein pf&#228;nden; denn der pf&#228;ndet das Leben. </p><p>Wenn ein Mann betroffen wird, der einen Menschen von seinen Br&#252;dern von Jisraels S&#246;hnen stiehlt und hat sich seiner bedient und hat ihn verkauft: so soll dieser Dieb sterben, und du hast das Schlechte aus deiner Mitte fortzuschaffen. </p><p>H&#252;te dich in Betreff des Aussatzschadens, &#252;beraus sorgf&#228;ltig zu beachten und zu &#252;ben; allem gem&#228;&#223;, was euch die Priester, die Leviten lehren, wie Ich ihnen geboten habe, sollt ihr sorgf&#228;ltig aus&#252;ben. </p><p>Gedenke, was Gott, dein Gott, Mirjam getan, auf dem Wege, indem ihr aus &#196;gypten zoget! </p><p>Wenn du an deinen N&#228;chsten eine Schuldforderung geltend zu machen hast, sollst du nicht in sein Haus kommen, sein Pfand zu pf&#228;nden. </p><p>Drau&#223;en sollst du stehen, und der Mann, an den du eine Forderung hast, soll dir das Pfand hinausbringen. </p><p>Und ist er ein armer Mann, so sollst du nicht mit seinem Pfande dich niederlegen. </p><p>Immer musst du ihm das Pfand mit Sonnenuntergang zur&#252;ckgeben, da&#223; er in seinem Gewande ruhe und dich segne. Dir aber wird dies als Pflichtgerechtigkeit dastehen vor Gott, deinem Gotte. </p><p>Vorentalte nichts einem Tagel&#246;hner, der arm und d&#252;rftig ist, von deinen Br&#252;dern oder von dem Fremden, der in deinem Lande wohnt, in deinen Toren. </p><p>An seinem Tage gib ihm seinen Lohn und lasse die Sonne nicht dar&#252;ber untergehen; denn er ist arm und ihm zu tr&#228;gt er seine Seele. M&#246;ge er nicht &#252;ber dich zu Gott schreien, und an dir wi&#252;rde S&#252;nde sein. </p><p>Es sollen nicht V&#228;ter hingerichtet werden in Veranlassung von S&#246;hnen, und S&#246;hne nicht hingerichtet werden in Veranlassung von V&#228;tern. Jeder werde durch eigene Vers&#252;ndigung hingerichtet. </p><p>Auch eines verwaisten Fremden Recht sollst du nicht beugen, und sollst nicht pf&#228;nden das Gewand einer Witwe. </p><p>Du sollst eingedenk bleiben, da&#223; du Sklave warst in Mizrajim, als Gott, dein Gott, dich von dort erl&#246;ste; darum verpflichte ich dich, dieses zu tun. </p><p>Wenn du deine Ernte in deinem Felde schneidest und vergissest eine Garbe auf dem Felde, sollst du nicht wieder zur&#252;ckkehren, sie zu nehmen; des Fremdlings, der Waise und der Witwe soll es sein, damit Gott, dein Gott, dich in allem Vollbringen deiner H&#228;nde segne. </p><p>Wenn du deinen &#214;lbaum schl&#228;gst, sollst du die Krone, die du zur&#252;ckgelassen, nicht abbrechen; des Fremdlings, der Waise und der Witwe soll es sein. </p><p>Wenn du deinen Weinberg winzerst, sollst du die unfertigen Trauben, die du zur&#252;ckgelassen, nicht abnehmen; des Fremdlings, der Waise und der Witwe soll es sein. </p><p>Bleibe eingedenk, da&#223; du Sklave gewesen bist im Lande Mizrajim; darum verpflichte ich dich, dieses zu tun. </p><p><strong>Kapitel 25</strong></p><p>Wenn eine Streitsache zwischen M&#228;nnern ist und sie treten zum Gericht hin, da&#223; sie ihnen Recht sprechen, so haben sie den Gerechten gerecht und den Schuldigen schuldig zu sprechen. </p><p>Es sei aber, wenn der Schuldige schlagstraff&#228;llig ist, so hat ihn der Richter niederlegen und vor seinem Angesicht schlagen zu lassen, seiner Verschuldung entsprechend in bestimmter Zahl. </p><p>Ihn vierzig zu schlagen soll er nicht fortfahren; schl&#252;ge er ihn dar&#252;ber hinaus einen &#252;berm&#228;&#223;igen Schlag, so w&#252;rde dein Bruder vor deinen Augen entw&#252;rdigt. </p><p>Du sollst einem Ochsen nicht den Mund schlie&#223;en, wenn er drischt. </p><p>Wenn Br&#252;der gleichzeitig auf Erden sind und es stirbt einer von ihnen und es ist von ihm kein Kind vorhanden, soll die Frau des Verstorbenen nicht ent&#228;u&#223;ert eines fremden Mannes werden. Ihr Schwager komme zu ihr und eigne sie sich zur Frau an und erf&#252;lle die Schwagerehe mit ihr. </p><p>Und er sei der Erstgeborene, den sie gebiert; er trete ein auf den Namen seines verstorbenen Bruders, und so werde dessen Name nicht aus Jisrael verl&#246;scht. </p><p>Will aber der Mann nicht seine Schw&#228;gerin nehmen, so geht seine Schw&#228;gerin hinauf zum Tore zu den &#196;ltesten und sagt: mein Schwager will nicht seinem Bruder einen Namen aufrechthalten in Jisrael, er will mit mir nicht die Schwagerehe erf&#252;llen. </p><p>Und es rufen ihn die &#196;ltesten seiner Stadt und reden ihm zu und steht er dann auf und spricht: ich will sie nicht nehmen: </p><p>so n&#228;hert sich seine Schw&#228;gerin zu ihm vor den Augen der &#196;ltesten, und entzieht seinen Schuh von seinem Fu&#223; und speit aus vor seinem Angesicht; und beginnt dann und sagt: So geschehe dem Manne, der das Haus seines Bruders nicht bauen will, </p><p>sein Name werde in Jisrael genannt: das Haus des Schuhentzogenen. </p><p>Wenn M&#228;nner sich zusammen schlagen, der eine mit dem andern, und es tritt die Frau des einen hin, ihren Mann aus der Hand dessen zu retten, der ihn schl&#228;gt, und sie streckt die Hand und greift an seine Scham, </p><p>sollst du ihr die Hand abschlagen, sollst nicht schonen. </p><p>Du sollst nicht in deiner Tasche haben zweierlei Gewichtsteine, einen gro&#223;en und einen kleinen. </p><p>Du sollst nicht in deinem Hause haben zweierlei Ma&#223;, ein gro&#223;es und ein kleines. </p><p>Vollkommene Gewichtsteine und gerecht sollst du haben, vollkommenes Ma&#223; und gerecht sollst du haben. Darob werden deine Tage lange dauern auf dem Boden, den Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>Denn ein Abscheu Gottes, deines Gottes ist jeder, der solche Dinge tut, jeder, der Unrecht tut. </p><p>Gedenke dessen, was dir Amalek getan, auf der Wanderung, als ihr aus Mizrajim zoget. </p><p>Wie er dich anfiel auf der Wanderung und Nachz&#252;gler von dir metzelte, alle die nur schwach dir folgten, w&#228;hrend du matt und abgem&#252;ht warst, und f&#252;rchtete nicht Gott! </p><p>So sei es denn: wenn Gott, dein Gott, dir Ruhe gegeben haben wird von allen deinen Feinden ringsum in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir als Erbe zur Besitznahme gibt, sollst du das Andenken Amaleks von unter dem Himmel wegl&#246;schen; vergi&#223; dies nicht.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schoftim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Richter&#8220; &#8226; 5. Mose 16,18&#8211;21,9]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schoftim-bb0</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schoftim-bb0</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:03:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/210805166/4a5ff20c017ab01d4893190821c68c87.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schoftim</strong></p><p><strong>5. Mose 16,18&#8211;21,9</strong></p><p>Richter und Ausf&#252;hrungsbeamte bestellst du dir in allen deinen Toren, die Gott, dein Gott, dir f&#252;r deine St&#228;mme gibt, da&#223; sie das Volk nach Rechtsspruch des Rechts richten. </p><p>Du sollst den Rechtsspruch nicht beugen und sollst kein Angesicht kennen und sollst keine Bestechung nehmen; denn die Bestechung blendet die Augen der Weisen und macht schwankend die Worte Gerechter. </p><p>Recht, Recht verfolge, damit du lebest und das Land in Besitz nehmest, das Gott, dein Gott, dir gibt! </p><p>Pflanze dir keine Aschera, &#252;berhaupt keinen Baum neben den Altar Gottes, deines Gottes, den du dir errichten sollst, </p><p>und stelle dir keinen Denkstein auf, den Gott, dein Gott, ha&#223;t. </p><p><strong>Kapitel 17</strong></p><p>Opfere Gott, deinem Gotte, nicht Ochs und Schaf, an welchem ein Fehler, an welchem irgend etwas Schlechtes ist; denn Gottes, deines Gottes, Abscheu ist es. </p><p>Wenn in deiner Mitte in einem deiner Tore, die Gott, dein Gott, dir gibt, ein Mann oder eine Frau betroffen wird, welche was schlecht ist in den Augen Gottes, deines Gottes, ver&#252;ben, seinen Bund zu &#252;berschreiten; </p><p>er ist hingegangen und hat andern G&#246;ttern gedient und hat sich ihnen hingeworfen, und der Sonne oder dem Mond oder allem Heer des Himmels, das ich nicht befehligt h&#228;tte; </p><p>und es wird dir ausgesagt und du hast es in Verh&#246;r genommen, so sollst du sorgf&#228;ltig forschen, und ist es dann Wahrheit, ist die Aussage begr&#252;ndet, ist eine solche Verworfenheit in Israel geschehen: </p><p>so f&#252;hrst du diesen Mann, oder diese Frau, welche diese Schlechtigkeit ver&#252;bt haben, hinaus zu deinen Toren hin, den Mann oder die Frau, und steinigst sie mit Steinen, da&#223; sie sterben. </p><p>Auf den Ausspruch zweier Zeugen oder dreier Zeugen soll der Tote get&#246;tet werden; er soll nicht get&#246;tet werden auf den Ausspruch eines einzelnen Zeugnisses. </p><p>Die Hand der Zeugen sei zuerst an ihn, um ihn zu t&#246;ten, und die Hand des ganzen Volkes zuletzt; du hast das Schlechte wegzuschaffen aus deiner Mitte, </p><p>Wenn sich dir etwas zur Entscheidung entzieht, zwischen Blut und Blut, zwischen Recht und Recht, zwischen Schaden und Schaden, &#252;berhaupt Streitfragen in deinen Toren: so stehst du auf und gehst hinauf zu dem Orte, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, </p><p>und kommst zu den Priestern, den Leviten, und zu dem Richter, der in jenen Tagen sein wird, und legst die Frage vor, und sie sagen dir das Wort der Entscheidung. </p><p>Nach dem Ausspruch des Wortes, das sie dir von jenem Orte aus, den Gott erw&#228;hlen wird, sagen werden, hast du zu tun, hast sorgf&#228;ltig zu vollbringen allem gem&#228;&#223;, was sie dich lehren. </p><p>Auf den Ausspruch der Lehre, die sie dich lehren, und auf das Recht, das sie dir sagen, hast du dein Tun zu gr&#252;nden, darfst nicht weichen von dem Worte, das sie dir sagen, rechts und links. </p><p>Der Mann aber, welcher in Frevel handeln wird, dem Priester, der dort Gott, deinem Gotte, zu dienen steht, oder dem Richter nicht zu gehorchen, der Mann soll sterben, und du sollst das Schlechte fortschaffen aus Jisrael, </p><p>und das ganze Volk h&#246;re es und f&#252;rchte sich und frevele also nie mehr. </p><p>Wenn du zu dem Lande hinkommst, welches Gott, dein Gott, dir gibt, und du hast es in Besitz genommen und wohnst darin, so wirst du sagen: Ich m&#246;chte &#252;ber mich einen K&#246;nig setzen, wie alle V&#246;lker, die um mich sind. </p><p>Dann sollst du &#252;ber dich einen K&#246;nig setzen, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird. Aus der Mitte deiner Br&#252;der sollst du &#252;ber dich einen K&#246;nig setzen; du kannst &#252;ber dich keinen fremden Mann geben, der nicht dein Bruder ist. </p><p>Jedoch darf er sich nicht viele Pferde anschaffen und das Volk nicht nach Mizrajim zur&#252;ckkehren lassen, um viele Pferde zu schaffen, und Gott hat euch gesagt: Ihr sollt ferner nicht mehr auf diesem Wege zur&#252;ckkehren. </p><p>Er darf sich auch nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht auf Abwege komme, und Silber und Gold darf er sich nicht &#252;berm&#228;&#223;ig sammeln. </p><p>Vielmehr wenn er auf dem Thron seiner Herrschaft sitzt, soll er sich eine Doppelschrift dieser Lehre in ein Buch schreiben von dem unter Obhut der Priester, der Leviten sich Befindenden. </p><p>Sie sei bei ihm, in ihr lese er so lange er lebt, damit er lerne, Gott, seinen Gott, zu f&#252;rchten, alle Worte dieser Lehre und alle diese Gesetze gewissenhaft zu erf&#252;llen. </p><p>Damit sein Herz sich nicht &#252;ber seine Br&#252;der erhebe und damit er von dem Gebote nicht rechts und links abweiche, damit er bei seiner Herrschaft lange bleibe, er und seine S&#246;hne in der Mitte Jisraels. </p><p><strong>Kapitel 18</strong></p><p>Den Priestern, den Leviten, sowie dem ganzen Stamm Levi, soll kein Anteil und Erbe mit Jisrael werden; die Hingebungen an Gottes Feuer und das ihm Zugewendete genie&#223;en sie. </p><p>Erbe aber soll ihm nicht werden in der Mitte seiner Br&#252;der; Gott ist sein Erbe, wie er es ihm zugesprochen. </p><p>Und dies sei ein Recht der Priester von dem Volke, von denen, die ein zum Mahle taugliches Tier, sei es Ochs oder Schaf, schlachten: er hat dem Priester den Vorderfu&#223;, die beiden Unterkieferteile und den Magen zu geben. </p><p>Das Erste deines Getreides, deines Mosts und deines &#214;les, und auch das Erste von der Schur deiner Schafe gibst du ihm. </p><p>Denn ihn hat Gott, dein Gott, aus allen deinen St&#228;mmen erw&#228;hlt zu stehen, im Namen Gottes zu dienen, ihn und seine S&#246;hne alle Tage. </p><p>Und wenn der Levite aus einem deiner Tore, wo er sich aufh&#228;lt, aus Jisraels Gesamtheit kommt, und wenn er ganz nach der Wahl seines Willens zu dem Orte hinkommt, den Gott erw&#228;hlen wird: </p><p>so kann er im Namen Gottes, seines Gottes, Dienst vollbringen wie alle seine Br&#252;der die Leviten, die dort vor Gott stehen. </p><p>Ganz gleichen Anteil sollen sie zum Genuss bekommen, mit Ausnahme seiner Abtretungen nach den Stammh&#228;uptern. </p><p>Wenn du in das Land kommst, das Gott, dein Gott, dir gibt, so lerne nicht nach den Abscheulichkeiten dieser V&#246;lker zu tun. </p><p>Unter dir soll keiner gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer f&#252;hrt, kein Wahrsager, kein Zeitenw&#228;hler, Ahnungsdeuter und Zauberer, </p><p>kein Bann&#252;bender, Ob- und Jidonifrager, und keiner, der Fragen an die Toten richtet. </p><p>Denn von Gott verabscheut ist jeder, der diese Dinge tut, und infolge dieser Abscheulichkeiten vertreibt sie Gott, dein Gott, vor dir. </p><p>Ganz sei mit Gott, deinem Gotte. </p><p>Denn diese V&#246;lker, denen du in Besitz nachfolgst, auf Zeitenw&#228;hler und auf Wahrsager h&#246;ren sie; du aber, nicht also hat Gott, dein Gott, dir gegeben. </p><p>Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Br&#252;dern, wie mich, wird dir Gott, dein Gott, aufstellen; auf den sollt ihr h&#246;ren. </p><p>Ganz so wie du von Gott, deinem Gotte, zu Choreb am Tage der Versammlung erbeten, und gesprochen: Ich kann nicht fortfahren, die Stimme Gottes, meines Gottes, zu h&#246;ren, und kann dieses gro&#223;e Feuer nicht weiter sehen, damit ich nicht sterbe. </p><p>Da sagte Gott zu mir: Es ist gut, was sie gesprochen. </p><p>Einen Propheten werde ich ihnen aufstellen aus ihren Br&#252;dern, wie dich, und werde meine Worte in seinen Mund geben, da&#223; er ihnen alles ausspreche, was, ich ihm auftragen werde. </p><p>Und es sei, der Mann, der auf meine Worte, die er in meinem Namen spricht, nicht h&#246;ren wird, von dem werde Ich es fordern. </p><p>Jedoch der Prophet, welcher in Frevel ein Wort in meinem Namen sprechen wird, das ich ihm nicht zu sprechen aufgetragen habe, und der, welcher im Namen anderer G&#246;tter sprechen wird, der Prophet soll des Todes sein. </p><p>Und wenn du nun in deinem Herzen sagen wirst: Wie k&#246;nnen wir das Wort erkennen, da&#223; Gott es nicht gesprochen? </p><p>Was der Prophet im Namen Gottes spricht, und das Wort verwirklicht sich nicht und trifft nicht ein, das ist das Wort, welches Gott nicht gesprochen hat, in Frevel hat der Prophet es gesprochen. Du hast dich vor ihm nicht zu scheuen. </p><p><strong>Kapitel 19</strong></p><p>Wenn Gott, dein Gott, die V&#246;lker vernichtet, deren Land Gott, dein Gott, dir gibt, und du bist ihnen im Besitz gefolgt und hast dich in ihren St&#228;dten und in ihren H&#228;usern niedergelassen, </p><p>so sollst du dir drei St&#228;dte in der Mitte deines Landes, welches Gott, dein Gott, dir zur Besitznahme gibt, absondern. </p><p>Bereit machen sollst du dir den Weg dahin und das Gebiet deines Landes, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt, durch drei Punkte teilen; und er diene, da&#223; dorthin jeder M&#246;rder fliehe. </p><p>Dies aber ist der Anspruch des M&#246;rders, der dorthin fliehen und leben bleiben soll: wer seinen N&#228;chsten in Unwissenheit erschl&#228;gt und er ist ihm von gestern und vorgestern nicht feind; </p><p>Und wer mit seinem N&#228;chsten in den Wald kommt, B&#228;ume zu f&#228;llen, und es ger&#228;t seine Hand mit der Axt in Schwung, den Baum zu f&#228;llen, und er schwingt das Eisen ab von dem Holze und trifft seinen N&#228;chsten und der stirbt: der hat zu einer dieser St&#228;dte zu fliehen und bleibt leben. </p><p>Es k&#246;nnte der Blutannehmer dem M&#246;rder nachsetzen, wenn sein Gem&#252;t hei&#223; geworden, und er k&#246;nnte ihn erreichen, wenn der Weg, zu weit ist, und k&#246;nnte ihn aufs Leben schlagen, und er ist doch nicht todesschuldig, weil er ihm nicht feind gewesen von gestern und vorgestern. </p><p>Darum verpflichte ich dich: drei St&#228;dte sondere dir ab. </p><p>Und wenn Gott, dein Gott, dein Gebiet, wie er deinen V&#228;tern geschworen hat, erweitern und dir das ganze Land geben wird, das er deinen V&#228;tern zu geben verhei&#223;en hat, </p><p>wenn du diese ganze Verpflichtung sorgf&#228;ltig erf&#252;llst, zu der ich dich heute verpflichte, Gott, deinen Gott, zu lieben und in seinen Wegen zu wandeln alle Tage: so f&#252;gst du dir noch drei St&#228;dte zu diesen dreien hinzu. </p><p>Damit nicht unschuldiges Blut in der Mitte deines Landes, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt, vergossen werde und Blutschuld auf dir ruhe. </p><p>Wenn aber einer feind ist seinem N&#228;chsten und lauert ihm auf und macht sich auf &#252;ber ihn und schl&#228;gt ihn aufs Leben und er stirbt, und flieht in eine dieser St&#228;dte: </p><p>so schicken die &#196;ltesten seiner Stadt und lassen ihn von dort holen und geben ihn in die Hand des Blutannehmers, da&#223; er sterbe. </p><p>Seiner darf dein Auge nicht schonen; du hast das Blut des Unschuldigen von Jisrael zu tilgen, so wird dir Heil. </p><p>Verr&#252;cke nicht die Grenze deines N&#228;chsten, welche Vordere in deinem Erbe gezogen haben, welches du in dem Lande zu Erbe nimmst, das Gott, dein Gott, dir in Besitz zu nehmen gibt. </p><p>Es soll nicht das Zeugnis eines Einzelnen gegen einen Mann Bestand haben in Beziehung auf irgend ein Verbrechen und in Beziehung auf irgend ein Vergehen, in jeder Vers&#252;ndigung, die er begehen k&#246;nnte; auf der Aussage zweier Zeugen oder auf der Aussage dreier Zeugen soll eine Klage Bestand haben. </p><p>Wenn ein gewaltt&#228;tiges Zeugenpaar wider einen Mann auftritt, von Grund aus Nichtiges wider ihn auszusagen, </p><p>so sollen die zwei M&#228;nner, die diesen Einspruch vor Gott erheben, vor den Priestern und Richtern, die in jenen Tagen sein werden, stehen. </p><p>Und forschen dann die Richter sorgf&#228;ltig und es zeigt sich, da&#223; das Zeugenpaar ein erlogenes Zeugenpaar ist, in Erlogenheit hat es wider seinen Bruder ausgesagt: </p><p>so la&#223;et ihr ihm geschehen, wie es geplant hatte, seinem Bruder geschehen zu lassen; und du schaffest das Schlechte fort aus deiner Mitte, </p><p>da&#223; es die &#220;brigen h&#246;ren und sich f&#252;rchten und nie wieder dieser Schlechtigkeit Gleiches in deiner Mitte ver&#252;ben. </p><p>Dein Auge darf keine Schonung &#252;ben, Leben um Leben, Aug&#8217; um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fu&#223; um Fu&#223;. </p><p><strong>Kapitel 20</strong></p><p>Wenn du zum Kampfe gegen deinen Feind ausziehst und siehst Ro&#223; und Wagen, eine Mannschaft zahlreicher als du, so f&#252;rchte dich nicht vor ihnen; denn Gott, dein Gott, ist mit dir, der dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt. </p><p>Und es sei dann, wenn ihr dem Kampfe n&#228;her kommt, so tritt der Priester hin und spricht zu dem Volke, </p><p>und sagt zu ihnen: H&#246;re, Jisrael, ihr nahet heute zum Kampfe gegen eure Feinde, la&#223;et euer Herz nicht schwach sein und f&#252;rchtet euch nicht und werdet nicht fl&#252;chtig und schreckt nicht vor ihnen. </p><p>Denn Gott, euer Gott, ist es, der mit euch geht f&#252;r euch mit euren Feinden zu streiten, euch den Sieg zu verleihen. </p><p>Es sprechen aber die Amtsleute zum Volke: Ist wer ein Mann, der ein neues Haus gebaut hat und hat es noch nicht eingeweiht, der gehe und kehre nach Hause; er k&#246;nnte im Kriege sterben und ein anderer es einweihen. </p><p>Und ist wer ein Mann, der einen Weinberg gepflanzt und ihn noch nicht zum Genu&#223; gebracht hat, der gehe und kehre nach Hause; er k&#246;nnte im Kriege sterben und ein anderer ihn zum Genusse bringen. </p><p>Und ist wer ein Mann, der sich eine Frau angetraut hat und hat sie noch nicht heimgef&#252;hrt, der gehe und kehre nach Hause; er k&#246;nnte im Kriege sterben und ein anderer sie heimf&#252;hren. </p><p>Und es fahren die Amtsleute fort zum Volke zu sprechen und sagen: Ist wer ein Mann, der sich f&#252;rchtet und schwachherzig ist, der gehe und kehre nach Hause und mache nicht das Herz seiner Br&#252;der feig, wie das seine. </p><p>Und es sei, wenn die Amtsleute ihr Reden an das Volk beendigt haben, sodann treten die Heerf&#252;hrer den Befehl an an der Spitze des Volkes. </p><p>Wenn du einer Stadt nahst, sie zu bekriegen, so hast du ihr erst Aufforderungen zum Frieden zu verk&#252;nden. </p><p>Und es sei, wenn sie dir Frieden antwortet und dir sich &#246;ffnet, so sei die ganze Bev&#246;lkerung, die sich darin findet, dir pflichtig und dienstbar. </p><p>Wenn sie aber nicht Frieden mit dir eingeht und Krieg mit dir f&#252;hrt und du sie belagerst, </p><p>Und Gott, dein Gott, gibt sie in deine Hand, so schl&#228;gst du alle ihre Mannschaft mit dem Schwerte, </p><p>allein die Frauen und Kinder und die Tiere und alles, was sonst in der Stadt ist, alle ihre Beute erbeutest du dir, und genie&#223;est die Beute deiner Feinde, die Gott, dein Gott, dir gegeben hat. </p><p>So verf&#228;hrst du mit allen den St&#228;dten, die sehr fern von dir sind, die nicht von den St&#228;dten dieser V&#246;lker sind. </p><p>Allein von den St&#228;dten dieser Nationen, welcher dir Gott, dein Gott zum Erbe gibt, sollst du keine Seele leben lassen, </p><p>vielmehr dem Vernichtungsbanne hast du sie zu &#252;bergeben, den Chittiten, den Emoriten, den Kenaaniten, den Perisiten, den Chiwiten und den Jebu&#223;iten, wie dir Gott, dein Gott, geboten, </p><p>damit sie euch nicht lehren, ihren Abscheulichkeiten gleich zu tun, die sie ihren G&#246;ttern ge&#252;bt, und ihr Gott, eurem Gotte, euch vers&#252;ndigen w&#252;rdet. </p><p>Wenn du eine Stadt viele Tage belagerst, sie durch Krieg in deine Gewalt zu bringen, sollst du ihren Mann nicht verderben, eine Axt an ihn zu schwingen; denn von ihm sollst du essen, ihn aber nicht f&#228;llen. Denn die Menschenexistenz ist der Baum des Feldes, vor dir mit in die Belagerung einzugehen. </p><p>Jedoch einen Baum, von dem du wei&#223;t, da&#223; er keine Nahrung gew&#228;hrender Baum ist, den darfst du verderben und f&#228;llen, und baust Belagerungswerk gegen die Stadt, die mit dir Krieg f&#252;hrt, bis sie sich ergibt. </p><p><strong>Kapitel 21</strong></p><p>Wenn auf dem Erdboden, den Gott, dein Gott, dir zum Besitze gibt, ein Erschlagener gefunden wird, hingefallen aufs Feld, es ist nicht bekannt, wer ihn erschlagen: </p><p>so gehen deine &#196;ltesten und Richter hinaus und messen zu den St&#228;dten hin, welche die Umgegend des Erschlagenen bilden. </p><p>Und es sei dann die Stadt, welche dem Erschlagenen die n&#228;chste ist, die &#196;ltesten dieser Stadt nehmen ein weibliches Rinderkalb, mit welchem keine Arbeit verrichtet worden, das noch nicht am Joche gezogen. </p><p>Und es f&#252;hren die &#196;ltesten dieser Stadt das Kalb zu einem urharten Grund hinab, der nicht beackert und nicht bes&#228;et werden darf, und dort t&#246;ten sie mit Nackenschnitt das Kalb im Grunde. </p><p>Und die Priester, die S&#246;hne Levis, treten hin &#8212; denn sie hat Gott, dein Gott, erw&#228;hlt, ihm zu dienen und Segen auszusprechen im Namen Gottes, und nach ihrem Ausspruch wird jede Streitsache und jeder Schaden &#8212; </p><p>und alle &#196;ltesten dieser Stadt, welche dem Erschlagenen die n&#228;chsten sind, waschen ihre H&#228;nde &#252;ber dem Kalbe, das im Grunde den Nackenschnitt bekommen, </p><p>und beginnen und sprechen: Unsere H&#228;nde haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben ihn nicht gesehen. </p><p>Gew&#228;hre S&#252;hne deinem Volke Jisrael, das du erl&#246;st hast, Gott, und gib nicht unschuldiges Blut in die Mitte deines Volkes Jisrael! Und es wird damit ihnen das Blut ges&#252;hnt. </p><p>Du aber hast das unschuldige Blut fortzuschaffen aus deiner Mitte, indem du tust, was recht ist in den Augen Gottes.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Re‘eh]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Siehe!&#8220; &#8226; 5. Mose 11,26&#8211;16,17]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/reeh-d95</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/reeh-d95</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:01:33 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/209637159/f27c1377d6c3951c89a75b8f36e105f0.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Re&#8217;eh</strong></p><p><strong>5. Mose 11,26&#8211;16,17</strong></p><p>Siehe, so gebe ich heute vor euch hin: Segen und Fluch.</p><p>Den Segen: da&#223; ihr auf die Gebote Gottes, eures Gottes, h&#246;ren werdet, die ich euch heute gebiete;</p><p>und den Fluch, wenn ihr auf die Gebote Gottes, eures Gottes, nicht h&#246;ren werdet und weichen werdet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, anderen G&#246;ttern, von denen ihr nichts erfahren habt, nachzugehen.</p><p>Und es sei, wenn dich Gott, dein Gott, zu dem Lande bringen wird, wohin du es in Besitz zu nehmen kommst, so sollst du den Segen geben auf dem Berg Gerisim und den Fluch auf dem Berg Ebal.</p><p>Diese sind doch jenseits des Jardens, weiterhin in der Richtung zum Sonnenuntergang, im Lande des Kenaani, der in der &#214;de wohnt, Gilgal gegen&#252;ber neben den Hainen Morehs.</p><p>Denn ihr &#252;berschreitet den Jarden hinzukommen, das Land, das Gott, euer Gott, euch gibt, in Besitz zu nehmen, und werdet es in Besitz nehmen und darin wohnen,</p><p>und habt dann gewissenhaft alle Gesetze und Rechtsordnungen auszuf&#252;hren, die ich heute euch vorlege.</p><p><strong>Kapitel 12</strong></p><p>Dies sind die Gesetze und die Rechtsordnungen, die ihr gewissenhaft in dem Lande erf&#252;llen sollt, welches Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir in Besitz zu nehmen gegeben hat, alle die Tage, welche ihr auf der Erde lebt:</p><p>V&#246;llig vernichten sollt ihr die Stellen, wo die V&#246;lker, denen ihr im Besitze folgt, ihren G&#246;ttern auf den hohen Bergen gedient haben und auf den H&#252;geln und unter jedem gr&#252;nenden Baum.</p><p>Ihr sollt ihre Alt&#228;re zerst&#246;ren und zerbrechen ihre Denksteine, und ihre heiligen B&#228;ume sollt ihr in Feuer verbrennen und die Bilder ihrer G&#246;tter umhauen; sollt ihren Namen von diesem Orte vernichten.</p><p>Nichts dergleichen d&#252;rft ihr Gott, eurem Gotte, tun;</p><p>vielmehr nach dem Orte hin, den Gott, euer Gott, aus allen euren St&#228;mmen erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort eine St&#228;tte zu geben, nach der Kundgebung seiner Gegenwart sollt ihr forschen, da&#223; du dorthin kommest,</p><p>und dorthin ihr dann eure Emporopfer bringet und eure Mahlopfer, eure Zehnten und die Hebe eurer Hand, eure Gelobungen und Weihungen, die Erstgeburten eurer Rinder und eurer Schafe,</p><p>dort vor Gott, eurem Gott, ihr genie&#223;et und euch mit allem freuet, was eurer Hand zusteht, ihr und eure H&#228;user, da&#223; Gott, dein Gott, dich gesegnet.</p><p>Inzwischen d&#252;rft ihr nicht alles das vollziehen, was wir hier heute vollziehen; jeder einzelne alles das nur, was seinem Belieben gem&#228;&#223; ist.</p><p>Denn ihr seid bis dann noch nicht zu der Ruhe und dem Erbe gekommen, welches Gott, dein Gott, dir gibt.</p><p>Habt ihr aber den Jarden &#252;berschritten und wohnet in dem Lande, welches Gott, euer Gott, euch zum Erbe gibt und hat er euch von allen euren Feinden ringsum Ruhe gegeben und ihr wohnet sicher:</p><p>Dann wird der Ort, den Gott, euer Gott, erw&#228;hlen wird, seinen Namen dort ruhen zu lassen, dorthin sollt ihr alles, wozu ich euch verpflichte, bringen: eure Emporopfer und eure Mahlopfer, eure Zehnten und die Hebe eurer Hand, und alle Auswahl eurer Gelobungen, die ihr Gott gelobet.</p><p>Und ihr freut euch dann vor Gott, eurem Gott, ihr, eure S&#246;hne und eure T&#246;chter, eure Knechte und eure M&#228;gde, und der Levi, der in, euren Toren wohnt, weil er keinen Anteil und kein Erbe bei euch hat.</p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; du deine Emporopfer nicht an jeglichem Orte darbringest, den du siehest,</p><p>sondern an dem Orte, welchen Gott in einem deiner St&#228;mme erw&#228;hlen wird, dort bringst du deine Emporopfer dar und dort vollziehst du alles, was ich dir gebiete.</p><p>Jedoch nach dem ganzen Belieben deines Willens darfst du schlachten und das Fleisch genie&#223;en wie den Segen, den Gott, dein Gott, dir in allen deinen Toren gegeben, das, was der Unreine und der Reine essen darf, wie den Hirsch und das Reh.</p><p>Nur das Blut d&#252;rft ihr nicht essen, auf die Erde hin sollst du es wie Wasser sch&#252;tten.</p><p>Nicht unbeschr&#228;nkt bist du befugt, in deinen Toren den Zehnten deines Korns, deines Mostes und deines &#214;ls zu essen, die Erstgeborenen deines Rinds und deines Schafes, und alle deine Gelobungen, die du gelobst, deine Weihungen und die Hebe deiner Hand.</p><p>Sondern vor Gott, deinem Gotte, sollst du ihn essen an dem Orte, welchen Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und der Levite, welcher in deinen Toren wohnt, und sollst dich freuen vor Gott, deinem Gotte, an all dem Machtgebot deiner Hand.</p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; du den Levi nicht verlassest alle deine Tage auf deinem Boden.</p><p>Wenn Gott, dein Gott, dein Gebiet erweitern wird, wie er dir verhei&#223;en, und du sagen wirst: ich m&#246;chte Fleisch essen, denn es verlangt dein Wille Fleisch zu essen, so darfst du nach dem ganzen Belieben deines Willens Fleisch essen.</p><p>Weil der Ort, den Gott, dein Gott erw&#228;hlen wird, dort seinem Namen die St&#228;tte zu geben, fern von dir sein wird, so sollst du von deinem Rind und deinem Schafe, die Gott dir gegeben hat, schlachten nach der Weise, die ich dir geboten habe, und in deinen Toren essen, nach dem ganzen Belieben deines Willens.</p><p>Jedoch wie der Hirsch und das Reh gegessen wird, so sollst du es essen, der Unreine und der Reine zusammen d&#252;rfen es essen.</p><p>Nur bleibe fest, das Blut nicht zu essen; denn das Blut, es ist die Seele. Und iss auch nicht die Seele mit dem Fleische.</p><p>I&#223; es nicht! An die Erde hin gie&#223;e es wie Wasser.</p><p>I&#223; es nicht! Damit es dir und deinen dir nachfolgenden Kindern gut ergehe; denn du tust das, was in den Augen Gottes das Gerade ist.</p><p>Nur deine Heiligt&#252;mer, die dir werden, und deine Gelobungen tr&#228;gst du hinan und kommst zu dem Orte hin, welchen Gott erw&#228;hlen wird.</p><p>Und du vollziehst deine Emporopfer in dem Fleische und dem Blute auf dem Altare Gottes, deines Gottes; und das Blut deiner Mahlopfer werde an dem Altare Gottes, deines Gottes, ausgegossen, das Fleisch aber issest du.</p><p>H&#246;re sorgf&#228;ltig alle diese Worte, die ich dir gebiete, damit es dir und deinen dir nachfolgenden Kindern auf ewig gut ergehe; denn du tust das, was in den Augen Gottes, deines Gottes, das Gute ist und das Gerade.</p><p>Wenn Gott, dein Gott, die V&#246;lker vernichten wird, zu denen du hinkommst, sie vor dir zu vertreiben, und du folgst ihnen in dem Besitz und wohnst in ihrem Lande:</p><p>dann h&#252;te dich dir, da&#223; du nicht dich hinziehen lassest, ihnen nachzufolgen, nachdem sie vor dir vernichtet worden, und da&#223; du nicht nach ihren Gottheiten forschest und sagest: Wie dienen diese V&#246;lker ihren G&#246;ttern, also will auch ich tun.</p><p>Richt also darfst du tun, auch nicht Gott, deinem Gotte; denn alles von Gott Verabscheute, was er hasst, haben sie ihren G&#246;ttern getan; denn selbst ihre S&#246;hne und ihre T&#246;chter verbrennen sie ihren G&#246;ttern im Feuer!</p><p><strong>Kapitel 13</strong></p><p>Alles das, was Ich euch gebiete, das erf&#252;llet gewissenhaft; du darfst nichts daran hinzutun und nichts davon ablassen!</p><p>Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufstehen wird oder ein Traumempf&#228;nger und er gibt dir ein Zeichen oder einen &#220;berzeugungsbeweis,</p><p>es tritt auch ein das Zeichen oder der &#220;berzeugungsbeweis, die er f&#252;r dich ausgesprochen, um dir zu sagen: Lasset uns anderen G&#246;ttern nachfolgen, die du nicht kennst und lasset ihnen uns dienen:</p><p>so h&#246;re nicht auf die Worte dieses Propheten oder auf diesen Traumempf&#228;nger, denn Gott, euer Gott, pr&#252;ft euch damit, zu erkennen, ob ihr in Wirklichkeit Gott, euren Gott, liebet mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele.</p><p>Gott, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen und ihn f&#252;rchten, seine Gebote sollt ihr h&#252;ten und auf seine Stimme h&#246;ren, ihm sollt ihr dienen und an ihm festhalten.</p><p>Jener Prophet aber oder jener Traumempf&#228;nger soll hingerichtet werden; denn er hat Unwahres ausgesprochen &#252;ber Gott, euren Gott, der euch aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt und der dich aus der Sklavenheimat erl&#246;st, dich abzuf&#252;hren von dem Wege in dem zu wandeln Gott, dein Gott, dir geboten; du hast das B&#246;se fortzuschaffen aus deiner Mitte.</p><p>Wenn dich dein Bruder verf&#252;hren will, ein Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn, oder deine Tochter, oder das Weib deines Scho&#223;es, oder dein Genosse, der dir deiner Seele gleich ist, im Geheimen: lasse uns gehen und andern G&#246;ttern dienen, von denen du nichts erfahren, du nicht und deine Eltern,</p><p>von den G&#246;ttern der V&#246;lker, die um euch sind, die dir nahe sind, oder die fern von dir sind, von Erdenende bis zum Erdenende:</p><p>so willige ihm nicht ein und h&#246;re nicht auf ihn, und nicht darf dein Auge Schonung &#252;ber ihn hegen, und du darfst nicht Erbarmen und Verschweigen &#252;ber ihn &#252;ben.</p><p>Vielmehr zur Hinrichtung musst du ihn bringen, deine Hand soll die erste an ihm sein, ihn zu t&#246;ten, und die Hand des ganzen Volkes zuletzt.</p><p>Du sollst ihn steinigen, so da&#223; er stirbt; denn er hat es gewollt, dich von Gott, deinem Gotte, abzuf&#252;hren, der dich aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt, aus der Sklavenheimat.</p><p>Und ganz Jisrael sollen es h&#246;ren und sich f&#252;rchten und nie mehr eine solche Schlechtigkeit in deiner Mitte ver&#252;ben.</p><p>Wenn du in einer deiner St&#228;dte, welche Gott, dein Gott, dir dort zu wohnen gibt, h&#246;rest:</p><p>Hinausgetreten sind nichtsw&#252;rdige M&#228;nner aus deiner Mitte und haben die Bewohner ihrer Stadt verf&#252;hrt, indem sie sagten: wir wollen gehen und anderen G&#246;ttern dienen, von denen ihr nichts wisset:</p><p>so sollst du forschen und ergr&#252;nden und sorgf&#228;ltig ausfragen; und ist es dann Wahrheit, ist begr&#252;ndet die Aussage, es ist geschehen diese Verworfenheit in deiner Mitte:</p><p>dann sollst du mit der Sch&#228;rfe des Schwertes die Bewohner jener Stadt schlagen, sollst sie und alles, was in ihr ist, und ihr Vieh mit der Sch&#228;rfe des Schwertes als bannverfallen vernichten.</p><p>Sollst alle ihre Beute auf ihren Markt zusammenh&#228;ufen und die Stadt samt ihrer ganzen Beute um Gottes, deines Gottes, willen v&#246;llig im Feuer verbrennen; sie soll ein ewiger Schutthaufe bleiben, soll nicht wieder aufgebaut werden.</p><p>Es soll an deiner Hand nicht das Geringste von dem Banne kleben bleiben, damit Gott von dem Ergl&#252;hen seines Z&#252;rnens zur&#252;ckkehre, dir Erbarmen gew&#228;hre, dich mit Barmherzigkeit liebe und dich vermehre, wie er deinen V&#228;tern zugeschworen,</p><p>wenn du der Stimme Gottes, deines Gottes, gehorchest, alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, zu h&#252;ten, das zu tun, was das Gerade ist in den Augen Gottes, deines Gottes.</p><p><strong>Kapitel 14</strong></p><p>S&#246;hne seid ihr Gott, eurem Gotte: zerschneidet euch nicht und bringet keine Glatzstelle an zwischen euren Augen um einen Toten.</p><p>Denn eine heilige Nation bist du Gott, deinem Gotte, und dich hat Gott erw&#228;hlt, ihm zu einer ausschlie&#223;lich ihm geh&#246;renden Nation zu werden aus allen Nationen, die auf dem Erdboden hin sich befinden.</p><p>Du sollst nicht zu Verabscheuendes essen.</p><p>Dies ist das Vieh, das ihr essen d&#252;rft: Ochs, Schaflamm und Ziegenlamm,</p><p>Reh, Hirsch und Jachmur, Acko, Dischon, Teo und Semer.</p><p>Und jedes Vieh, das einen Huf bildet und ihn ganz durchspaltet zu zwei Hufen und zugleich wiederkauend ist unter dem Viehe, das d&#252;rft ihr essen.</p><p>Jedoch dies d&#252;rft ihr nicht essen von den Wiederk&#228;uern und den also Behuften, das Gespaltene, das Kamel, den Hasen und das Kaninchen; denn Wiederk&#228;uer sind sie, aber einen Huf haben sie nicht gebildet, unrein sind sie euch.</p><p>Und das Schwein, denn Hufe bildend ist es, aber nicht wiederkauend, unrein ist es euch; von ihrem Fleische sollt ihr nicht essen und ihr Aas nicht ber&#252;hren.</p><p>Dies d&#252;rft ihr essen von allem, was im Wasser ist; alles, was Flossen und Schuppen hat, d&#252;rft ihr essen.</p><p>Alles aber, was nicht Flossen und Schuppen hat, d&#252;rft ihr nicht essen, unrein ist es euch.</p><p>Jeden reinen Vogel d&#252;rft ihr essen.</p><p>Dies aber ists, von denen ihr nicht essen d&#252;rft: den Nescher, den Pere&#223; und die Osnia;</p><p>die Raa, die Aja und die Daja nach ihrer Art;</p><p>jeden Oreb nach seiner Art;</p><p>Die Bat Hajaana, den Tachmas, den Schachaf und den Nez nach seiner Art;</p><p>den Kos, den Janschuf und die Tinschemet.</p><p>die Kaas und die Rachama und den Schalach,</p><p>die Cha&#223;ida und die Anafa nach ihrer Art, die Duchifat und den Atalef.</p><p>Jedes gefl&#252;gelte Kriechtier ist euch, unrein, sie d&#252;rfen nicht gegessen werden.</p><p>Alles reine Gefl&#252;gelte d&#252;rft ihr essen.</p><p>Ihr sollt kein Aas essen, dem aus der Fremde Eingetretenen, der in deinen Toren ist, kannst du es geben, da&#223; er es esse, oder verkaufen einem Ausl&#228;nder, denn eine heilige Nation bist du Gott, deinem Gotte; du sollst nicht ein Junges in der Milch seiner Mutter kochen.</p><p>Wiederholt hast du allen Heimertrag deiner Saat, die auf das Feld hinausgeht, Jahr f&#252;r Jahr zu verzehnten,</p><p>und genie&#223;est vor Gott, deinem Gotte, an dem Orte, welchen er erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben, einen Zehnten deines Getreides, deines Mosts und deines &#214;ls, sowie die Erstgeborenen deiner Rinder und deiner Schafe; damit du lernest, Gott, deinen Gott, alle Tage zu f&#252;rchten.</p><p>Und wenn dir der Weg zu gro&#223; wird, da&#223; du es nicht hinaufbringen kannst, weil der Ort dir zu ferne ist, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben, da Gott, dein Gott, dich segnen wird:</p><p>so legst du es in Geld an und nimmst das Geld in deiner Hand zusammen und gehst zu dem Orte hin, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird.</p><p>Und du legst das Geld an in allem, wozu du Lust hast, in Rindern, in Schafen, in Wein, in Rauschtrank und in allem, wonach deine Seele verlangt, und genie&#223;est dort vor Gott, deinem Gotte, und freust dich, du und dein Haus.</p><p>Aber auch den Levi, der in deinen Toren ist, sollst du nicht verlassen, denn es ist ihm kein Anteil und Erbe neben dir geworden.</p><p>Ende dreier Jahre gibst du den ganzen Zehnten deines Heimertrags in diesem Jahre hinaus und legst ihn in deinen Toren nieder.</p><p>Und es kommt der Levi, weil ihm kein Anteil und Erbe bei dir geworden, und der Fremdling, die Waise und die Witwe, welche in deinen Toren, und essen ihn und s&#228;ttigen sich, damit Gott, dein Gott, dich in allem Tun deiner H&#228;nde segne, das du vollbringst.</p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Mit dem Ende von sieben Jahren vollziehst du einen Erlass.</p><p>Und dies ist der Ausspruch des Erlasses: es l&#228;&#223;t jeder Berechtigte fahren die Schuldforderung seiner Hand, die er an seinen N&#228;chsten zu fordern hat. Er darf seinen N&#228;chsten und seinen Bruder nicht weiter zur Zahlung anhalten, denn er hat Erlass ausgesprochen, um Gottes willen.</p><p>Den Fremden darfst du zur Zahlung anhalten; was dir aber bei deinem Bruder steht, das soll deine Hand fahren lassen.</p><p>Jedoch, es soll bei dir kein D&#252;rftiger sein, denn es will dich Gott in dem Lande segnen, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt, es in Besitz zu nehmen.</p><p>Allein nur, wenn du mit Ernst h&#246;rst auf die Stimme Gottes, deines Gottes, gewissenhaft dieses ganze Gebot zu erf&#252;llen, das ich dir heute gebiete,</p><p>wenn dann Gott, dein Gott, dich gesegnet hat, wie er dir zugesprochen, so wirst du viele V&#246;lker dir verpflichtet machen, du aber wirst nicht verpflichtet werden, wirst eine Herrschaft &#252;ben &#252;ber viele V&#246;lker, sie aber werden dich nicht beherrschen.</p><p>Wenn unter dir ein D&#252;rftiger sein wird, von einem deiner Br&#252;der, in einem deiner Tore, in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir gibt, sollst du dein Herz nicht gef&#252;hllos machen und deine Hand nicht verschlie&#223;en deinem Bruder, dem D&#252;rftigen.</p><p>Vielmehr &#246;ffnen, &#246;ffnen sollst du ihm deine Hand, und ebenso leihen, leihen sollst du ihm seinem Bed&#252;rfnis gen&#252;gend, was ihm fehlen wird.</p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; nicht das nichtsw&#252;rdige Wort bei deinem Herzen Platz greife zu sagen: Nahe ist das siebte Jahr, das Jahr des Erlasses, und da w&#252;rde dein Auge schlecht blicken auf deinen Bruder, den D&#252;rftigen, und du w&#252;rdest ihm nicht geben; er w&#252;rde dann &#252;ber dich zu Gott schreien, und an dir w&#252;rde eine S&#252;nde haften.</p><p>Vielmehr geben, geben sollst du ihm, und dein Herz soll nicht missgestimmt sein, indem du ihm gibst; denn infolge dessen wird Gott, dein Gott, dich segnen in allem deinem Schaffen, und in allem, was deiner Hand zu Gebote steht.</p><p>Denn es werden D&#252;rftige nicht aufh&#246;ren auf der Erde; darum gebiete ich dir: &#214;ffnen, &#246;ffnen sollst du deine Hand deinem Bruder, deinem Armen und deinem D&#252;rftigen in deinem Lande.</p><p>Wenn dir dein Bruder der Ebr&#228;er oder die Ebr&#228;erin verkauft wird, so dient er dir sechs Jahre und mit dem siebten Jahre entl&#228;&#223;est du ihn zur Freiheit von dir.</p><p>Wenn du ihn dann zur Freiheit von dir entl&#228;&#223;est, so entlasse ihn nicht leer.</p><p>Vielmehr ausstatten, ausstatten sollst du ihn von deinem Kleinvieh, von deiner Scheuer und deiner Kelter; was dir Gott, dein Gott, gesegnet hat, sollst du ihm geben.</p><p>Erinnere dich, da&#223; du im Lande Mizrajim Sklave gewesen bist, als Gott, dein Gott, dich erl&#246;ste; darum verpflichte ich dich heute hierzu.</p><p>Und es sei, wenn gleichwohl er dir sagt: Ich will nicht von dir gehen, und er hat dich lieb gewonnen und dein Haus, denn er hat es gut bei dir:</p><p>so nimmst du einen Pfriemen und bohrst ihn durch sein Ohr, und zwar an die T&#252;re, und er hat dir f&#252;r immer Knecht zu bleiben. Auch deiner Magd sollst du solches leisten.</p><p>Und es sei dies in deinen Augen keine Ungeb&#252;hr, wenn du ihn also in die Freiheit von dir entl&#228;&#223;est, denn doppelt f&#252;r einen Tagel&#246;hnerlohn hat er dir sechs Jahre gedient und es wird dich Gott, dein Gott, in allem, was du tust, segnen.</p><p>Jede Erstgeburt, welche unter deinem Rind- und deinem Kleinvieh geboren wird, die m&#228;nnliche, hast du Gott, deinem Gotte, zu heiligen; du darfst keine Arbeit verrichten mit dem Erstgeborenen deines Ochsen und darfst den Erstgeborenen deines Kleinviehs nicht scheren.</p><p>Vor Gott, deinem Gotte, sollst du ihn genie&#223;en Jahr f&#252;r Jahr an dem Orte, den Gott erw&#228;hlen wird, du und dein Haus.</p><p>Wenn aber ein Gebrechen an ihm ist, er ist lahm oder blind, irgend ein b&#246;ses Gebrechen, so darfst du ihn Gott, deinem Gotte nicht opfern,</p><p>in deinen Toren darfst du ihn essen, der Unreine und der Reine zusammen wie Hirsch und Reh.</p><p>Jedoch sein Blut darfst du nicht essen, an die Erde hin hast du es zu gie&#223;en wie Wasser.</p><p><strong>Kapitel 16</strong></p><p>Wahre den Halmmonat und vollziehe das Pe&#223;achopfer Gott, deinem Gotte, denn im Halmmonat hat dich Gott, dein Gott, aus Mizrajim herausgef&#252;hrt nachts.</p><p>Du vollziehst aber das Pe&#223;ach als Opfermahl Gott, deinem Gotte, aus Kleinvieh und Rindern an dem Orte, den Gott erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort eine St&#228;tte zu geben.</p><p>Du sollst im Anschluss an dasselbe nicht Ges&#228;uertes genie&#223;en, sieben Tage vielmehr sollst du im Anschluss an dasselbe unges&#228;uerte Brote, das Brot der Unselbst&#228;ndigkeit essen; denn in Eile bist du aus dem Lande Mizrajim gezogen, damit du des Tages deines Auszugs aus dem Lande Mizrajim alle Tage deines Lebens gedenkest.</p><p>In deinem ganzen Gebiete soll dir nicht Sauerteig gesehen werden sieben Tage, und nicht soll von dem Fleische, das du am Abend zum Mahle opferst, am ersten Tage in die Nacht hinein bis zum Morgen bleiben.</p><p>Du sollst nicht befugt sein, das Pe&#223;achopfer in einem deiner Tore zu vollziehen, welche Gott, dein Gott, dir gibt.</p><p>Sondern du musst zu dem Orte hin, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, dort seinem Namen St&#228;tte zu geben, dort vollziehst du das Pe&#223;achmahlopfer am Abend, wenn die Sonne untergegangen, zur Bestimmungszeit deines Auszugs aus Mizrajim.</p><p>Und du kochest und i&#223;est an dem Orte, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, und wendest dich dann am Morgen und gehest zu deinen Zelten.</p><p>Sechs Tage i&#223;est du dann noch Mazzot, und am siebten Tage ist ein bewahrendes Zusammenfassen Gott, deinem Gotte, zugewandt, du darfst nicht Werk schaffen.</p><p>Sieben Wochen z&#228;hlst du dir; vom Beginn der Sichel am Getreide beginnst du zu z&#228;hlen sieben Wochen,</p><p>und vollbringst dann Gott, deinem Gotte, das Wochenfest mit dem Tribut, mit der Weihegabe deiner Hand, die du gibst; wie Gott, dein Gott, dich segnen wird.</p><p>Und freust dich vor Gott, deinem Gotte, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd, und der Levite, der in deinen Toren, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die sich in deiner Mitte befinden, an dem Orte, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben.</p><p>Bleibe eingedenk, da&#223; du Sklave in Mizrajim gewesen, und erf&#252;lle gewissenhaft diese Gesetze.</p><p>Das Fest der H&#252;tten machst du dir sieben Tage, indem du aufliesest aus deiner Scheuer und deiner Kelter,</p><p>und freust dich mit deinem Feste, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd, und der Levite und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren.</p><p>Sieben Tage begehst du Gott, deinem Gotte, das Fest an dem Orte, den Gott erw&#228;hlt; denn es wird Gott, dein Gott, dich in allem deinem Heimertrag und in allem Werke deiner H&#228;nde segnen, und da sollst du nur freudig bleiben.</p><p>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes sich sehen unmittelbar vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes, an dem Orte, den Er erw&#228;hlen wird, am Feste der Mazzot, am Feste der Wochen und am Feste der H&#252;tten, und er soll sich unmittelbar vor Gottes Angesicht nicht mit leeren H&#228;nden sehen.</p><p>Jeder nach der Spende seiner Hand, nach dem Segen Gottes, deines Gottes, den er dir gegeben hat.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ekew]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Infolge&#8220; &#8226; 5. Mose 7,12&#8211;11,25]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ekew-bb1</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ekew-bb1</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:03:23 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/208752786/334450034adc9d9bf00e0fa9900b11f3.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ekew</strong></p><p><strong>5. Mose 7,12&#8211;11,25</strong></p><p>Als Folge davon, da&#223; ihr diese Rechtsordnungen h&#246;ret und sie achtsam erf&#252;llet, wird es geschehen, da&#223; Gott, dein Gott, dir den Bund und die Liebe wahren wird, die er deinen V&#228;tern geschworen. </p><p>Er wird dich lieben und wird dich segnen und wird dich vermehren, wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Bodens, dein Korn und deinen Most und dein &#214;l, den Wurf deiner Rinder und den Reichtum deiner Schafe auf dem Boden, den er deinen V&#228;tern dir zu geben geschworen. </p><p>Gesegnet wirst du sein mehr als alle V&#246;lker, nicht wird ein Unfruchtbarer und eine Unfruchtbare unter dir sein und in deinem Viehstande. </p><p>Es wird Gott von dir jede Krankheit fern halten, und alle die b&#246;sen Leiden Mizrajims, die du kennst, wird er an dich nicht geben, wird sie geben an alle, die dich hassen. </p><p>Du wirst alle die V&#246;lker, die Gott, dein Gott, dir gibt, zu vernichten haben, keine Schonung soll dein Auge &#252;ber sie f&#252;hlen, &#8212; damit du ihren G&#246;ttern nicht dienest &#8212; denn das ist deine Falle. </p><p>Wenn du in deinem Herzen sprechen wirst, diese V&#246;lker sind mir zu m&#228;chtig, wie werde ich sie zu vertreiben verm&#246;gen: </p><p>So f&#252;rchte dich nicht vor ihnen; bleibe immer dessen eingedenk, was Gott, dein Gott, an Pharao und an ganz Mizrajim ge&#252;bt, </p><p>der gro&#223;en Erprobungstaten, die deine Augen gesehen, der Zeichen und der &#220;berzeugungshandlungen, der starken Hand und des gestreckten Arms, womit Gott, dein Gott, dich herausgef&#252;hrt. So wird Gott, dein Gott, allen V&#246;lkern tun, vor denen du dich f&#252;rchtest. </p><p>Auch die Horniss wird Gott, dein Gott, wider sie schicken, bis zu Grunde gehen die &#252;brig und vor dir verborgen Gebliebenen. </p><p>Schrecke nicht vor ihnen, denn Gott, dein Gott, in deiner Mitte ist ein gro&#223;er und furchtbarer Gott. </p><p>Nach und nach wird Gott, dein Gott, diese V&#246;lker vor dir haltlos machen, nicht rasch wirst du sie vernichten k&#246;nnen, sonst w&#252;rde das Tier des Feldes sich &#252;ber dich vermehren. </p><p>Es wird Gott, dein Gott, sie vor dich hingeben, wird sie in gro&#223;e Verwirrung bringen, bis sie vernichtet sind. </p><p>Er wird ihre K&#246;nige in deine Hand geben und du wirst ihren Namen unter dem Himmel wegtilgen; kein Mann wird sich vor dir aufrecht halten, bis du sie vernichtet hast. </p><p>Die Bilder ihrer G&#246;tter sollt ihr in Feuer verbrennen, erl&#252;ste nicht das Silber und Gold, das an ihnen ist, da&#223; du es dir nehmest, sonst wirst du dadurch in die Falle geraten; denn ein Abscheu Gott, deines Gottes, ist es. </p><p>Bringe nichts, was Abscheu ist, in dein Haus, du w&#252;rdest bannverfallen ihm gleich werden. Widerwillen sollst du daran haben und verabscheuen sollst du es, denn bannverfallen ist es. </p><p><strong>Kapitel 8</strong></p><p>Das ganze Gebot, auf welches ich dich heute verpflichte, m&#246;get ihr wahren zu erf&#252;llen, damit ihr lebet und euch vermehret und hinkommet und das Land in Besitz nehmet, welches Gott euren V&#228;tern zugeschworen. </p><p>Bleibe eingedenk des ganzen Weges, den Gott, dein Gott, dich nun vierzig Jahre in der W&#252;ste gef&#252;hrt, um dich darben zu lassen, dich zu erproben, damit du erkennest, wie es in deinem Herzen bestellt ist, ob du seine Gebote h&#252;ten wirst oder nicht. </p><p>Er lie&#223; dich darben, lie&#223; dich hungern, und speiste dich dann mit dem Man, das du nicht gekannt und deine V&#228;ter nicht gekannt, um dich erfahren zu lassen, da&#223; nicht auf dem Brot allein der Mensch das Leben zu fristen verm&#246;ge, sondern auf allem, was dem Munde Gottes entstammt, leben k&#246;nne der Mensch. </p><p>Dein Kleid ist dir nicht abgealtert und dein Fuss nicht geschwollen nun vierzig Jahre. </p><p>So behalte denn die Erkenntnis fest an deinem Herzen, da&#223;, wie ein Mann seinen Sohn erzieht, also Gott, dein Gott, dich erziehe, </p><p>und h&#252;te die Gebote Gottes, deines Gottes, in seinen Wegen zu gehen und ihn zu f&#252;rchten. </p><p>Denn Gott, dein Gott, bringt dich hin zu einem guten Lande, zu einem Lande voll Wasserz&#252;gen, Quellen und Fluten, die im Tale und im Gebirge hervorbrechen, </p><p>zu einem Weizen- und Gerste-, Wein- und Feigen- und Granatapfellande, zu einem Oliven- und Dattelland, </p><p>einem Lande, in welchem du nicht mit Kargheit Brot essen wirst, in welchem dir nichts fehlen wird, einem Lande, dessen Gestein Eisen und aus dessen Bergen du Kupfer graben wirst. </p><p>Issest du dann und hast dich ges&#228;ttigt, so segne Gott, deinen Gott, f&#252;r das gute Land, das er dir gegeben. </p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; du Gottes, deines Gottes, nicht vergessest, seine Gebote, seine Rechtsordnungen und seine Gesetze nicht zu h&#252;ten, die ich dir heute gebiete. </p><p>Du k&#246;nntest essen und dich s&#228;ttigen, gute H&#228;user bauen und bewohnen, </p><p>deine Rinder und Schafe k&#246;nnten sich vermehren, Silber und Gold sich dir mehren, alles, was du hast, sich mehren, </p><p>und dann k&#246;nnte hochm&#252;tig werden dein Sinn und du Gottes, deines Gottes vergessen, der dich aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt, aus der Sklavenheimat; </p><p>der dich in der gro&#223;en und furchtbaren W&#252;ste gef&#252;hrt, wo Schlangen, Saraph und Skorpionen, Durst und kein Wasser; der dir Wasser aus dem Kieselfels heraus gegeben, </p><p>der dich mit Man in der W&#252;ste gespeist, den deine V&#228;ter nicht gekannt, um dich darben zu lassen und um dich zu erproben, dir am Ende dann wohl zu tun. </p><p>Du k&#246;nntest dann sagen in deinem Sinn: meine Kraft und die M&#228;chtigkeit meiner Hand hat mir dieses Verm&#246;gen geschaffen. </p><p>Bleibe daher eingedenk Gottes, deines Gottes, da&#223; Er es ist, der dir Kraft gibt, Verm&#246;gen zu schaffen, um seinen Bund aufrecht zu halten, den er deinen V&#228;tern geschworen, wie heutigen Tages. </p><p>Es wird sein, solltest du gleichwohl Gottes, deines Gottes, vergessen, andern G&#246;ttern nachwandeln, ihnen dienen und dich ihnen beugen: so bezeuge ich euch heute, da&#223; ihr sicher zu Grunde gehen werdet. </p><p>Wie die V&#246;lker, die Gott vor euch zu Grunde gehen l&#228;&#223;t, so werdet ihr zu Grunde gehen, infolge davon, da&#223; ihr auf die Stimme Gottes, eures Gottes, nicht h&#246;ren werdet. </p><p><strong>Kapitel 9</strong></p><p>H&#246;re, Jisrael: Du &#252;berschreitest jetzt den Jarden, um einzuziehen, in den Besitz von V&#246;lkern zu treten, die gr&#246;&#223;er sind und m&#228;chtiger als du, von St&#228;dten, die gro&#223; und fest bis in den Himmel. </p><p>Eine gro&#223;e und hochragende Bev&#246;lkerung, S&#246;hne der Anaker, von denen du wei&#223;t und du geh&#246;rt hast: wer kann vor den S&#246;hnen Anaks bestehen! </p><p>So wei&#223;t du es denn heute, da&#223; Gott, dein Gott, Er es ist, der vor dir herzieht als zehrendes Feuer. Er will sie vernichten, darum beugt Er sie vor dir, so da&#223; du sie rasch vertreiben und vernichten wirst, wie dir Gott zugesprochen hat. </p><p>Sage nicht in deinem Herzen, wenn Gott, dein Gott, sie vor dir her fortst&#246;&#223;t: um meiner Pflichttreue willen hat mich Gott hingebracht, dieses Land in Besitz zu nehmen, und doch nur wegen der Schlechtigkeit dieser V&#246;lker vertreibt sie Gott vor dir. </p><p>Nicht wegen deiner Pflichttreue und wegen der Geradheit deines Herzens kommst du hin, ihr Land in Besitz zu nehmen; sondern wegen der Schlechtigkeit dieser V&#246;lker vertreibt sie Gott, dein Gott, vor dir, und um das Wort in Erf&#252;llung zu bringen, welches Gott deinen V&#228;tern, Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen. </p><p>Du kannst es ja wissen, da&#223; nicht wegen deiner Pflichttreue Gott, dein Gott, dir dieses gute Land gibt, es in Besitz zu nehmen; denn du bist ja ein hartn&#228;ckiges Volk. </p><p>Bleibe eingedenk, vergiss nicht, wie du Gott, deinen Gott, in der W&#252;ste erz&#252;rnt hast; zur&#252;ck von dem Tage an, da du aus dem Lande Mizrajim gezogen, bis ihr zu diesem Orte gekommen, waret ihr ungehorsam mit Gott. </p><p>Selbst zu Choreb habt ihr Gott erz&#252;rnt, und es z&#252;rnte Gott so wider euch, da&#223; er euch vernichten wollte. </p><p>Als ich den Berg hinan gegangen war, steinerne Tafeln, Tafeln des Bundes zu empfangen, welchen Gott mit euch geschlossen hatte, und ich auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N&#228;chte verweilte, &#8212; Brot hatte ich nicht gegessen und Wasser nicht getrunken &#8212; </p><p>da gab mir Gott die zwei steinernen Tafeln, geschrieben mit dem Gottesfinger, und auf ihnen war allen den Worten gem&#228;&#223;, die Gott mit euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus am Tage der Versammlung gesprochen hatte. </p><p>Es war nach Ablauf von vierzig Tagen und vierzig N&#228;chten, &#8212; Gott hatte mir bereits die beiden steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes, gegeben, &#8212; </p><p>da sagte Gott zu mir: Auf, gehe rasch hinunter von hier, denn dein Volk, das du aus Mizrajim herausgef&#252;hrt, hat es verderbt! Sie sind gar rasch aus dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein Gussbild gemacht! </p><p>Gott sagte weiter zu mir: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein hartn&#228;ckiges Volk. </p><p>Lasse ab von mir, da&#223; ich sie vernichte und ihren Namen unter dem Himmel fortl&#246;sche; ich will dich zu einem noch zahlreicheren und m&#228;chtigeren Volke machen. </p><p>Ich wandte mich und ging von dem Berge hinunter, der Berg loderte noch in Feuer, und die beiden Tafeln des Bundes waren auf meinen beiden H&#228;nden. </p><p>Als ich da sah und siehe, ihr hattet gegen Gott, euren Gott, ges&#252;ndigt, hattet euch ein gegossenes Kalb gemacht, waret rasch von dem Wege gewichen, den euch Gott geboten hatte: </p><p>da ergriff ich die beiden Tafeln und warf sie hinab von meinen beiden H&#228;nden, und zerbrach sie vor euren Augen. </p><p>Und ich warf mich hin vor Gott, wie das erste Mal, vierzig Tage und vierzig N&#228;chte, Brot a&#223; ich nicht und trank kein Wasser; &#252;ber all eure S&#252;nde, die ihr begangen, das, was das B&#246;se in den Augen Gottes ist, zu vollbringen, ihn zu erz&#252;rnen. </p><p>Denn mir graute vor dem Zorn und dem Unwillen, da Gott &#252;ber euch gez&#252;rnt hatte, euch zu vernichten. Auch diesesmal erh&#246;rte mich Gott. </p><p>Auch &#252;ber Aharon war Gott sehr erz&#252;rnt, ihn zu vernichten, und ich betete auch f&#252;r Aharon in jener Zeit. </p><p>Eure S&#252;nde aber, das Kalb, das ihr gemacht hattet, hatte ich genommen und es in Feuer verbrannt, es vollst&#228;ndig zersto&#223;en und zerrieben, bis es fein zu Staub wurde, und seinen Staub in den Bach hingeworfen, der vom Berge herabkommt. </p><p>Ebenso in Tabera und in Massa und in Kibrot Hathaawa habet ihr Gott erz&#252;rnt. </p><p>Und als Gott euch von Kadesch Barnea mit dem Auftrag entsandte: Gehet hinauf und nehmet das Land in Besitz, das ich euch gegeben, da wart ihr gegen den Ausspruch Gottes, eures Gottes, ungehorsam und glaubtet ihm nicht und h&#246;rtet nicht auf seine Stimme. </p><p>Ungehorsam w&#228;ret ihr mit Gott seitdem ich euch kannte! </p><p>Als ich aber vor Gott mich niederwarf in jenen vierzig Tagen und vierzig N&#228;chten, die ich niedergeworfen verbrachte, weil Gott gesprochen hatte, euch zu vernichten, </p><p>da betete ich zu Gott und sagte: In Liebe Recht &#252;bender Gott, mein Herr! Verh&#228;nge nicht Verderben &#252;ber dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner Gr&#246;&#223;e erl&#246;st! das du aus Mizrajim mit gewaltiger Hand gef&#252;hrt! </p><p>Gedenke deiner Diener, Abrahams, Jizchaks und Jakobs, wende dich nicht an die Starrheit dieses Volkes, an seine Gesetzlosigkeit und seinen Leichtsinn! </p><p>da&#223; nicht das Land, aus welchem du uns herausgef&#252;hrt, sage: Es liegt nicht in der Macht Gottes, sie in das Land hinzubringen, das er ihnen zugesprochen hat, und aus Hass gegen sie hat er sie hinausgef&#252;hrt, um sie in der W&#252;ste umkommen zu lassen, </p><p>Und sie sind doch dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner gro&#223;en Kraft und deinem gestreckten Arm hinausgef&#252;hrt! </p><p><strong>Kapitel 10</strong></p><p>In jener Zeit sprach Gott zu mir: Haue dir zwei Tafeln aus Stein wie die ersten, und gehe herauf zu mir den Berg hinan, und mache dir eine Lade aus Holz. </p><p>Ich will auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast, und sie legst du in die Lade. </p><p>Da machte ich eine Lade aus Schittimh&#246;lzern, hieb zwei Tafeln aus Stein, wie die ersten, ging den Berg hinan, und die beiden Tafeln in meiner Hand. </p><p>Da schrieb Er auf die Tafeln wie die erste Schrift die zehn Ausspr&#252;che, die Gott zu euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus &#228;m Tage der Versammlung gesprochen hatte, und Gott gab sie mir. </p><p>Da wandte ich mich, ging von dem Berge herab und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte; und dort blieben sie, wie mir Gott geboten. </p><p>Und Jisraels S&#246;hne zogen von den Brunnen der Bne-Jaakon nach Mo&#223;era, dort starb Aharon und wurde dort begraben, und sein Sohn Elasar ward an seiner Stelle Priester. </p><p>Von dort zogen sie nach Gudgod und von Gudgod nach Jatba, einem Lande mit Wasserb&#228;chen. </p><p>In jener Zeit hatte Gott auch den Stamm Levi ausgesondert, die Lade des Gottesbundes zu tragen, vor Gott zu stehen, ihm zu dienen und mit seinem Namen zu segnen, bis auf diesen Tag. </p><p>Darum erhielt Levi keinen Teil und kein Erbe mit seinen Br&#252;dern, Gott ist sein Erbe, wie Gott, dein Gott, ihm zugesprochen. </p><p>Und ich war auf dem Berge geblieben, wie die erste Zeit, vierzig Tage und vierzig N&#228;chte, und Gott erh&#246;rte mich auch zu jener Zeit, es hatte ja Gott der Forderung nicht nachgegeben, dich zu verderben. </p><p>Und es sagte Gott zu mir: Auf, gehe zum Fortzug vor das Volk hin, da&#223; sie einziehen und das Land in Besitz nehmen, welches ich ihren V&#228;tern geschworen habe, ihnen zu geben. </p><p>Und nun, Israel, was fordert Gott, dein Gott, von dir? Nichts, als Gott, deinen Gott, zu f&#252;rchten, in allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben, und Gott, deinem Gotte zu dienen mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. </p><p>Die Gebote Gottes und seine Gesetze zu h&#252;ten, die ich dir heute gebiete, zu deinem eigenen Besten. </p><p>Siehe Gottes, deines Gottes, sind die Himmel und der Himmel Himmel, die Erde und alles, was auf ihr ist. </p><p>Nur an deinen V&#228;tern hatte Gott Gefallen, sie zu lieben, und erw&#228;hlte ihre Nachkommen nach ihnen, euch, aus allen V&#246;lkern, wie heutigen Tages. </p><p>So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und lasset ferner euren Nacken nicht hart sein. </p><p>Denn Gott, euer Gott, ist Gott der G&#246;tter und Herr der Herren, ist der gro&#223;e, starke und gef&#252;rchtete Gott, der kein Ansehen ber&#252;cksichtigt und keine Bestechung annimmt. </p><p>Der das Recht der Waise und der Witwe schafft und den Fremdling liebt, ihm Brot und Gewand zu geben. </p><p>Liebt ihr auch den Fremden; denn Fremde waret ihr im Lande Mizrajim. </p><p>Gott, deinen Gott, f&#252;rchte so, da&#223; du ihm dienst, an Ihn schlie&#223;e dich an und bei Seinem Namen schw&#246;re. </p><p>Er ist dein Ruhm und Er ist dein Gott, der mit dir all das Gro&#223;e und Furchtbare vollbracht hat, das dein Auge gesehen. </p><p>Mit siebzig Seelen zogen deine V&#228;ter nach Mizrajim, und jetzt hat dich Gott, dein Gott, wie die Sterne des Himmels an Menge werden lassen. </p><p><strong>Kapitel 11</strong></p><p>So liebe denn Gott, deinen Gott, und h&#252;te sein dir Anvertrautes: seine Gesetze, seine Rechtsordnungen und seine Gebote alle Tage. </p><p>Ihr wisset doch heute, da&#223; nicht mit euren Kindern, die die Erziehung Gottes, eures Gottes, nicht erfahren und nicht gesehen haben, seine Gr&#246;&#223;e und seine starke Hand und seinen gestreckten Arm, </p><p>Seine Zeichen und seine Taten, die er in Mizrajim vollbracht hat, an Pharao, K&#246;nig von Mizrajim, und an seinem ganzen Land, </p><p>was er an Mizrajims Heer vollbracht hat, an seinen Rossen und seinen Wagen, da er das Wasser des Schilfmeeres &#252;ber sie hinschwemmte, als sie euch nachsetzten, und so Gott sie vernichtete bis auf diesen Tag, </p><p>und was er an euch in der W&#252;ste vollbracht hat, bis ihr zu diesem Orte gekommen seid, </p><p>und was er an Datan und Abiram, den S&#246;hnen Eliabs, Sohn Reubens, vollbracht hat, da&#223; die Erde ihren Schlund &#246;ffnete und sie samt ihren H&#228;usern und ihren Zelten verschlang und alles Bestehende, das in ihrem Gefolge war, in Mitte von ganz Jisrael: </p><p>sondern eure Augen sinds, die das ganze gro&#223;e Gotteswerk sehen, das er vollbracht hat. </p><p>So h&#252;tet denn das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, damit ihr stark werdet und hinkommt und das Land in Besitz nehmet, wohin ihr hin&#252;berzieht, es in Besitz zu nehmen, </p><p>und damit ihr lange auf dem Boden bleibt, welchen Gott euren V&#228;tern ihnen und ihren Nachkommen zu geben geschworen hat, ein Land, das flie&#223;en kann von Milch und Honig. </p><p>Denn das Land, das in Besitz zu nehmen du hinkommst, ist nicht wie das Land Mizrajim, aus welchem ihr ausgezogen seid, da&#223; du deine Saat s&#228;test und mit deinem Fu&#223;e tr&#228;nktest, wie einen Krautgarten; </p><p>das Land, wohin ihr zieht, es in Besitz zu nehmen, ist ein Land von Bergen und T&#228;lern, durch den Regen vom Himmel trinkt es Wasser; </p><p>ein Land, welchem Gott, dein Gott, f&#252;rsorgt, stets sind darauf die Augen Gottes, deines Gottes, gerichtet, von des Jahres Anfang bis ans Ende des Jahres. </p><p>Und so wird es denn sein, wenn ihr h&#246;ren, immer ernster h&#246;ren werdet auf meine Gebote, die ich euch heute gebiete, so da&#223; ihr Gott, euren Gott, liebt und ihm dienet mit euret ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele: </p><p>so werde ich den Regen eures Landes in seiner Zeit geben, den Fr&#252;hund Sp&#228;tregen, so da&#223; du dein Korn, deinen Most und dein &#214;l einsammelst, </p><p>und werde Kraut auf deinem Felde deinem Viehe geben; du issest davon und s&#228;ttigst dich. </p><p>H&#252;tet euch aber euch, da&#223; euer Herz, sich nicht der Verf&#252;hrung &#246;ffne und ihr abweichet und fremden G&#246;ttern dienet und ihnen euch niederwerfet. </p><p>Es wird dann der Zorn Gottes wider euch ergl&#252;hen, wird den Himmel zur&#252;ckhalten, und es wird kein Regen kommen, und der Boden wird seinen Ertrag nicht geben; und ihr werdet rasch von dem guten Lande fortkommen, welches Gott euch gibt. </p><p>Aber auch dann leget diese meine Worte euch ans Herz und an die Seele und kn&#252;pfet sie zum Zeichen an eure Hand und seien sie zum Hauptschmuck zwischen euren Augen, </p><p>und lehret sie eure S&#246;hne von ihnen zu sprechen, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege wanderst, wenn du liegst und wenn du aufstehst. </p><p>Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore, </p><p>damit eure Tage und die Tage eurer Kinder lange dauern auf dem Boden, den Gott euren V&#228;tern ihnen zu geben geschworen, wie die Tage des Himmels auf der Erde. </p><p>Denn wenn ihr h&#252;ten und immerfort h&#252;ten werdet dieses Gebot, das ich euch gebiete, es zu vollbringen, Gott, euren Gott, zu lieben, in allen seinen Wegen zu gehen und fest an ihm zu hangen: </p><p>so wird Gott diese V&#246;lker alle vor euch her vertreiben, und ihr werdet in das Eigentum von V&#246;lkern eintreten, die gr&#246;&#223;er sind und m&#228;chtiger als ihr. </p><p>Jeder Ort, den euer Fu&#223;ballen betreten wird, soll euer werden, von der W&#252;ste und den Libanon hinan, von dem Strome, dem Euphratstrom, bis zu dem Hintermeer soll euer Gebiet sein. </p><p>Kein Mann wird vor euch aufrecht bleiben; euren Schrecken und eure Furcht wird Gott, euer Gott, &#252;ber das ganze Land geben, das ihr betretet, wie er es euch gesprochen.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wa'etchanan]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und ich flehte&#8220; &#8226; 5. Mose 3,23&#8211;7,11]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/waetchanan-1e6</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/waetchanan-1e6</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Jul 2026 12:03:04 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/207603526/057a632a7da1e51c0e7ddf3bccd41768.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wa&#8217;etchanan</strong></p><p><strong>5. Mose 3,23&#8211;7,11</strong></p><p>Ich suchte Gew&#228;hrung bei Gott in jener Zeit und sprach: </p><p>Gott, Gott, mein Herr! Du hast angefangen, deinem Diener eine Einsicht zu geben in deine Gr&#246;&#223;e und deine starke Hand; wo ist auch eine Macht im Himmel und auf Erden, die wie deine Sch&#246;pfungen und deine Allmacht vollbringen k&#246;nnte! </p><p>Lasse mich doch hin&#252;berziehen und das gute Land sehen, welches jenseits des Jardens liegt, diesen guten Berg und den Libanon! </p><p>Da wendete sich Gott z&#252;rnend gegen mich um euretwillen und gab mir kein Geh&#246;r. Und es sagte Gott zu mir: Du hast Gen&#252;ge, sprich zu mir nicht mehr von dieser Sache! </p><p>Gehe zum Gipfel der Anh&#246;he hinan und hebe deine Augen westw&#228;rts und nordw&#228;rts, s&#252;dw&#228;rts und ostw&#228;rts, und siehe mit deinen Augen; denn du sollst diesen Jarden nicht &#252;berschreiten. </p><p>Verpflichte Jehoschua und festige ihn und st&#228;rke ihn; denn er soll vor diesem Volke herziehen und er sie das Land in Besitz nehmen lassen, welches du siehst. </p><p>Wir weilten damals im Tale Bet-Peor gegen&#252;ber. </p><p><strong>Kapitel 4</strong></p><p>Und nun Jisrael, h&#246;re auf die Gesetze und Rechtsordnungen, die ich euch zu erf&#252;llen lehre, damit ihr lebet und kommet und das Land in Besitz nehmet, welches Gott, der Gott eurer V&#228;ter, euch gibt. </p><p>F&#252;get dem, was ich euch gebiete, nichts hinzu und lasset nichts daran fehlen, die Gebote Gottes, eures Gottes, zu h&#252;ten, die ich euch gebiete. </p><p>Eure Augen sinds, die sehen, was Gott bei Baal Peor getan. Denn jedermann, der dem Baal Peor nachgewandelt, den hat Gott, dein Gott, aus deiner Mitte vertilgt, </p><p>und ihr, die ihr bei Gott, eurem Gotte, fest geblieben, ihr alle lebet heute. </p><p>Siehe, ich habe euch Gesetze und Rechtsordnungen gelehrt, wie mich Gott, mein Gott, verpflichtet, damit ihr danach handelt in Mitte des Landes, wohin ihr es in Besitz zu nehmen kommet. </p><p>So h&#252;tet denn und erf&#252;llet; denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Nationen, welche alle diese Gesetze h&#246;ren werden und werden sagen: Es ist doch eine weise und einsichtsvolle Nation dieses gro&#223;e Volk! </p><p>Denn welches ist ein gro&#223;es Volk? Das ihm nahe Gottheit hat, wie Gott, unser Gott, so oft wir zu ihm rufen. </p><p>Und welches ist ein gro&#223;es Volk? Das gerechte Gesetze und Rechtsordnungen hat, wie diese ganze Lehre, die ich euch heute vorlege! </p><p>Nur h&#252;te dich f&#252;r dich und h&#252;te deine Seele sehr, da&#223; du die Tatsachen nicht verge&#223;est, die deine Augen gesehen, und da&#223; sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens, und bringe sie deinen Kindern zur Erkenntnis und deinen Kindeskindern: </p><p>den Tag, da du vor Gott, deinem Gott, standest zu Choreb, als Gott zu mir sagte: Versammle mir das Volk, ich will sie meine Worte h&#246;ren lassen, da&#223; sie lernen, mich zu f&#252;rchten alle Tage, die sie auf Erden leben, und ihre Kinder also lehren. </p><p>Ihr tratet nahe, ihr standet unten am Berge; und der Berg lohend in Feuer bis an das Herz des Himmels hinan; Finsternis, Gew&#246;lke und Wolkend&#252;ster. </p><p>Da sprach Gott zu euch mitten aus dem Feuer heraus; Stimme der Worte h&#246;rtet ihr, Gestalt sahet ihr keine, ausschlie&#223;lich Stimme. </p><p>Da verk&#252;ndete er euch seinen Bund, den er euch zu erf&#252;llen gebot, in den zehn S&#228;tzen, und schrieb sie auf zwei Tafeln von Stein. </p><p>Mir aber gebot Gott in jener Zeit, euch Gesetze und Rechtsordnungen zu lehren, damit ihr sie erf&#252;llet in dem Lande, wohin ihr hin&#252;berzieht, es in Besitz zu nehmen. </p><p>So h&#252;tet euch denn sehr f&#252;r eure Seelen! Denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tage, da Gott zu euch zu Choreb mitten aus dem Feuer sprach. </p><p>da&#223; ihr nicht in das Verderbnis geratet und euch ein Bild machet, die Darstellung irgend einer Form, die Gestalt eines M&#228;nnlichen oder Weiblichen, </p><p>die Gestalt irgend eines Tieres auf Erden, die Gestalt irgend eines beschwingten Vogels, der am Himmel fliegt, </p><p>die Gestalt irgend eines Kriechenden am Boden, die Gestalt irgend eines Fischtieres, das im Wasser unterhalb der Erde. </p><p>Und da&#223; du deine Augen nicht zum Himmel erhebst und siehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und du dich hinrei&#223;en l&#228;ssest und wirfst dich ihnen hin und dienest ihnen, die Gott, dein Gott, allen Nationen unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat; </p><p>euch aber hat Gott genommen, da er euch aus dem Eisentiegel, aus Mizrajim, f&#252;hrte, da&#223; ihr ihm zu einer Erbnation angeh&#246;rig bleibet, wie am heutigen Tage. </p><p>Und Gott z&#252;rnte mir &#252;ber die Auslassungen von euch und schwur, da&#223; ich den Jarden nicht &#252;berschreiten, ich in das gute Land nicht, kommen soll, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt. </p><p>Denn ich sterbe in diesem Lande; ich &#252;berschreite den Jarden nicht. Ihr aber ziehet hin&#252;ber und nehmet dieses gute Land in Besitz. </p><p>So h&#252;tet euch f&#252;r euch, da&#223; ihr des B&#252;ndnisses Gottes, eures Gottes, nicht vergesset, welches er mit euch geschlossen hat, und ihr euch ein Bild, die Darstellung von irgend etwas machet, wor&#252;ber Gott, dein Gott, dich verpflichtet hat. </p><p>Denn Gott, dein Gott, ist ein zehrendes Feuer, ein rechtfordernder Gott! </p><p>Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr werdet alt geworden sein im Lande, und werdet Verderbnis &#252;ben und ein Bild machen, die Darstellung von irgend etwas, und werdet tun, was in den Augen Gottes, deines Gottes, schlecht ist, Ihn zu erz&#252;rnen: </p><p>So bestelle ich heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen, da&#223; verloren, rasch verloren ihr gehen werdet von dem Lande weg, wohin ihr den Jarden &#252;berschreitet, es in Besitz zu nehmen; ihr werdet nicht l&#228;ngere Zeit darin bleiben, ihr w&#252;rdet sonst g&#228;nzlich vernichtet werden. </p><p>Es wird Gott euch unter die Nationen hin zerstreuen, und ihr werdet in geringer Anzahl bleiben unter den V&#246;lkern, wohin Gott euch f&#252;hren wird. </p><p>Dort werdet ihr G&#246;ttern untert&#228;nig werden, Menschenh&#228;ndewerk, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht h&#246;ren, und nicht essen und nicht riechen. </p><p>Von dort werdet ihr Gott, deinen Gott, suchen und du wirst ihn finden; denn du wirst ihn suchen mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. </p><p>In dieser dir werdenden Bedr&#228;ngnis, und wenn dich erst alle diese Bestimmungen erreicht haben, am Ende der Tage, wirst du zu Gott, deinem Gotte, zur&#252;ckkehren und auf seine Sitmme h&#246;ren. </p><p>Denn ein barmherziger Gott ist Gott, dein Gott, er wird dich nicht los lassen und dich nicht zu Grunde gehen lassen, und wird den Bund deiner V&#228;ter nicht vergessen, den er ihnen geschworen. </p><p>Denn frage doch nach den fr&#252;heren Zeiten, die vor dir waren, von dem Tage an, da Gott Menschen auf Erden geschaffen, und von Himmelsende bis Himmelsende, ob wie dieses Gro&#223;e schon je sich ereignet oder ihm &#196;hnliches geh&#246;rt worden. </p><p>Hat ein Volk die Stimme Gottes geh&#246;rt, redend aus der Mitte des Feuers, wie du geh&#246;rt hast, und ist lebend geblieben? </p><p>Oder hat ein Gott sich erprobt, zu kommen, ein Volk aus der Mitte eines Volkes herauszugreifen, mit Machterprobungen, mit Zeichen und mit Belehrungswundern und mit Krieg, und mit starker Hand und mit gestrecktem Arm und mit gro&#223;en Furchtbarkeiten, gleich allem dem, was Gott, euer Gott, f&#252;r euch in Mizrajim vor deinen Augen vollbracht hat? </p><p>Du bist durch Sehen zum Wissen gebracht worden, da&#223; Gott allein Gott ist, nichts sonst au&#223;er Ihm. </p><p>Vom Himmel hat er dich seine Stimme h&#246;ren lassen, um dich in das Band seiner Zucht zu nehmen; und auf der Erde hat er dich sein gro&#223;es Feuer sehen lassen, und seine Worte hast du geh&#246;rt aus dem Feuer. </p><p>Und an die Stelle, da&#223; er deine V&#228;ter geliebt hat, erw&#228;hlte er Seinen Ihm nachfolgenden Samen und f&#252;hrte dich mit seinem Angesichte in seiner gro&#223;en Kraft aus Mizrajim, </p><p>gr&#246;&#223;ere und m&#228;chtigere V&#246;lker, als du vor dir zu vertreiben, dich hinzubringen, dir ihr Land zum Erbe zu geben, wie nun heute geschieht. </p><p>So wisse es denn heute und bringe es dir wiederholt zu Herzen, da&#223; Gott allein Gott ist, im Himmel in der H&#246;he und auf Erden in der Tiefe, nichts sonst. </p><p>Und h&#252;te seine Gesetze und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, was dir und deinen Kindern nach dir wohl tun wird, und damit du lange Zeit auf dem Boden bleibest, den Gott, dein Gott, dir f&#252;r alle Zeiten gibt. </p><p>Damals schied Mosche drei St&#228;dte jenseits des Jardens aus, zum Sonnenaufgang. </p><p>Damit dorthin ein M&#246;rder fliehe, der seinen N&#228;chsten ohne Wissen t&#246;tet und ihm kein Feind ist von gestern und vorgestern, er hat sich zu einer dieser St&#228;dte zu fl&#252;chten und bleibt am Leben. </p><p>Bezer in der W&#252;ste im Lande der Ebene, vom Stamme Reuben; Ramoth in Gilead vom Stamme Gad, und Golan im Baschan vom Stamme Menasche. </p><p>Und dies ist das Gesetz, welches Mosche niedergelegt hat vor Jisraels S&#246;hne. </p><p>Dies die Zeugnisse, die Gesetze und die Rechtsordnungen, welche Mosche Jisraels S&#246;hnen m&#252;ndlich ausgesprochen hat, als sie aus Mizrajim zogen, </p><p>jenseits des Jardens in dem Tale Betpeor gegen&#252;ber, im Lande Sichons, K&#246;nigs der Emoriter, welcher in Cheschbon residierte, den Mosche und Jisraels S&#246;hne bei ihrem Auszuge aus Mizrajim geschlagen hatten, </p><p>und sein Land und das Land Ogs des K&#246;nigs vom Baschan, der beiden K&#246;nige des Emoriters, in Besitz nahmen, welche jenseits des Jardens liegen nach Sonnenaufgang, </p><p>von Aroer, welches am Ufer des Flusses Arnon, bis zum Berge Sion, das ist: Chermon, </p><p>und die ganze &#214;de jenseits des Jardens ostw&#228;rts bis zum Meere der &#214;de unter den Ausg&#252;ssen der Anh&#246;he. </p><p><strong>Kapitel 5</strong></p><p>Da rief Mosche ganz Jisrael zu und sagte zu ihnen: H&#246;re Jisrael die Gesetze und die Rechtsordnungen, die ich heute vor euren Ohren darstelle; lernet sie und habet acht, sie zu erf&#252;llen. </p><p>Gott, unser Gott, hat mit uns einen Bund zu Choreb geschlossen. </p><p>Nicht mit unseren Vorfahren hat Gott diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, wir, die wir hier heute alle noch am Leben sind. </p><p>Angesicht in Angesicht hat Gott mit euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus gesprochen. </p><p>Ich stand zu jener Zeit zwischen Gott und euch, euch das Wort Gottes entgegen zu bringen; denn ihr f&#252;rchtetet euch vor dem Feuer und waret nicht den Berg hinangegangen zum Ausspruch: </p><p>Ich &#8216;&#1492; sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgef&#252;hrt. </p><p>Es soll dir nicht ein anderer Gott sein vor meinem Angesichte. </p><p>Mache dir nicht in Bild, nicht in irgend einer Darstellung, was im Himmel in der H&#246;he, was auf Erden in der Tiefe oder was im Wasser ist tief unter der Erde; </p><p>wirf dich ihnen nicht hin und diene ihnen nicht; denn ich &#8216;&#1492;, dein Gott, bin ein sein ausschlie&#223;endes Recht fordernder Gott, denke die S&#252;nde von Eltern an Kindern und an dritten und vierten Geschlechtern denen, die mich hassen, </p><p>und &#252;be Liebe tausenden, denen, die mich lieben und denen, die meine Gebote h&#252;ten. </p><p>Nimm nicht den Namen &#8216;&#1492;, deines Gottes, zu Gleichg&#252;ltigem auf dich; denn es l&#228;&#223;t Gott den nicht frei, der seinen Namen zu Gleichg&#252;ltigem auf sich nimmt. </p><p>H&#252;te den Schabbattag, ihn zu heiligen, wie dir Gott, dein Gott, geboten. </p><p>Sechs Tage diene und schaffe all dein Werk, </p><p>und der siebente Tag ist Schabbat Gott, deinem Gotte; keinerlei Werk sollst du schaffen, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und dein Ochs und dein Esel und all dein Vieh und dein Fremder, der in deinen Toren, damit dein Knecht und deine Magd dir gleich ruhen; </p><p>und gedenke, da&#223; du Sklave im Lande Mizrafim warst, als Gott, dein Gott, dich von dort mit starker Hand und mit gestrecktem Arme hinausgef&#252;hrt; darum hat Gott, dein Gott, dir geboten, den Schabbattag in Tat zu vollziehen. </p><p>Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie dir Gott, dein Gott, geboten, damit lange deine Tage dauern, und damit es dir gut ergehe auf dem Boden, den Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>Du sollst nicht morden, und du sollst nicht ehebrechen; und du sollst nicht stehlen; und du sollst nicht als nichtiger Zeuge wider deinen N&#228;chsten aussagen. </p><p>Und du sollst nicht erl&#252;sten das Weib deines N&#228;chsten, und sollst dir nicht gel&#252;sten das Haus deines N&#228;chsten, sein Feld, seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen und seinen Esel, noch irgend, was deinem N&#228;chsten geh&#246;rt. </p><p>Diese Worte sprach Gott zu eurer ganzen Versammlung auf dem Berge aus dem Feuer heraus, dem Gew&#246;lke und dem Wolkend&#252;ster &#8212; eine gro&#223;e Stimme, und reichte nicht weiter &#8212; und schrieb sie auf zwei Steintafeln und gab sie mir. </p><p>Da war es, als ihr die Stimme aus der Dunkelheit heraus h&#246;rtet und der Berg in Feuer lohete: da tratet ihr zu mir hin, alle H&#228;upter eurer St&#228;mme und eure &#196;ltesten, </p><p>und sagtet: Siehe, es hat Gott, unser Gott, uns seine Herrlichkeit und seine Gr&#246;&#223;e sehen lassen, und seine Stimme haben wir aus dem Feuer heraus geh&#246;rt; heute haben wir gesehen, da&#223; Gott mit dem Menschen spreche und er am Leben bleibe. </p><p>Und nun, warum sollen wir sterben, da&#223; uns dieses gro&#223;e Feuer verzehre! Fahren wir noch fort, Gottes, unseres Gottes, Stimme zu h&#246;ren, so sterben wir. </p><p>Denn irgend wer in seiner Leiblichkeit ist es, der die Stimme des lebendigen Gottes aus dem Feuer heraus uns gleich reden geh&#246;rt hat und ist am Leben geblieben! </p><p>Tritt du hin und h&#246;re alles, was Gott, unser Gott sagen wird, und du sprich getreu zu uns alles, was Gott, unser Gott, zu dir sprechen wird, wir werden es h&#246;ren und vollbringen. </p><p>Da h&#246;rte Gott die Stimme eurer Worte, indem ihr zu mir sprachet, und Gott sagte zu mir: Ich habe die Stimme der Worte dieses Volkes geh&#246;rt, welche sie zu dir gesprochen haben; sie haben alles gut gemeint, was sie gesprochen. </p><p>Wer g&#228;be, da&#223; diese ihre Gesinnung ihnen bleibe, mich zu f&#252;rchten und alle meine Gebote zu h&#252;ten alle Tage, damit es ihnen und ihren Kindern auf ewig wohl ergehe. </p><p>Gehe, sage ihnen: Kehret zu euren Zelten zur&#252;ck. </p><p>Und du, hier bleibe bei mir, damit ich zu dir die ganze Verpflichtung, die Gesetze und die Rechtsordnungen ausspreche, welche du sie lehren sollst, und haben sie sie in dem Lande zu vollbringen, welches ich ihnen zum Besitze gebe. </p><p>So erf&#252;llet denn achtsam, wie euch Gott, euer Gott geboten, weichet nicht rechts und links. </p><p>In dem ganzen Wege, den euch Gott, euer Gott, geboten, wandelt, damit ihr lebet und euch wohl sei und ihr lange in dem Lande bleibet, welches ihr in Besitz nehmet. </p><p><strong>Kapitel 6</strong></p><p>Und dies ist nun die Verpflichtung, die Gesetze und Rechtsordnungen, welche Gott, euer Gott, geboten euch zu lehren, zur Vollbringung in dem Lande, wohin ihr hin&#252;berziehet, es in Besitz zu nehmen, </p><p>damit du Gott, deinen Gott, f&#252;rchtest, alle seine Gesetzesvorschriften und Gebote, die ich dir gebiete, zu h&#252;ten, du und dein Kind und deines Kindes Kind, alle Tage deines Lebens, damit deine Tage lange dauern. </p><p>H&#246;re, Jisrael, und sorge f&#252;r die Ausf&#252;hrung, da&#223; es dir wohl ergehe, und da&#223; ihr euch sehr vermehret, wie Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir durch das Land, das von Milch und Honig flie&#223;t, zugesprochen hat. </p><p>H&#246;re, Jisrael: Haschem, unser Gott, ist Haschem der einzig Eine. </p><p>Und liebe Gott, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verm&#246;gen. </p><p>Es seien diese Worte, die ich dir heute gebiete, dir auf deinem Herzen, </p><p>und sch&#228;rfe sie deinen S&#246;hnen ein und sprich von ihnen, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege wanderst, wenn du liegst und wenn du aufstehst, </p><p>und binde sie zum Zeichen an deine Hand und sie seien zum Hauptschmuck zwischen deinen Augen. </p><p>Und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore. </p><p>Und es sei, wenn Gott, dein Gott, dich zu dem Lande bringen wird, das er deinen V&#228;tern, Abraham, Jizchak und Jaakob zugeschworen hat, dir zu geben, St&#228;dte gro&#223; und gut, die du nicht gebaut, </p><p>H&#228;user, alles Guten voll, die du nicht gef&#252;llt, ausgehauene Zisternen, die du nicht gehauen, Weinberge und &#214;lb&#228;ume, die du nicht gepflanzt, und du dann issest und satt wirst: </p><p>H&#252;te dich dann dir, da&#223; du Gott nicht vergissest, der dich aus dem Lande Mizrajim, aus der Sklavenheimat, hinausgef&#252;hrt. </p><p>Gott, deinen Gott, f&#252;rchte, ihm diene und bei seinem Namen schw&#246;re. </p><p>Gehet nicht anderen G&#246;ttern nach von den G&#246;ttern der V&#246;lker, die euch umgeben. </p><p>Denn ein Recht fordernder Gott ist Gott, dein Gott, in deiner Mitte, da&#223; nicht der Zorn Gottes, deines Gottes, rege werde wider dich und er dich von dem Erdboden vertilge. </p><p>Versuchet Gott, euren Gott, nicht wie ihr in Massa versucht habt. </p><p>H&#252;tet vielmehr, h&#252;tet die Gebote Gottes, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Gesetze, die er dir geboten! </p><p>Und tue, was recht und gut ist in den Augen Gottes; darum wird es dir gut sein, und du wirst kommen und das gute Land, welches Gott deinen V&#228;tern zugeschworen hat, in Besitz nehmen, </p><p>alle deine Feinde vor dich hin zu sto&#223;en, wie Gott gesprochen. </p><p>Wenn dein Sohn dich in sp&#228;terer Zeit fragen wird: Welches sind die Zeugnisse, die Gesetze und Rechtsordnungen, die Gott, unser Gott, euch geboten hat? </p><p>So sage deinem Sohne: Sklaven waren wir dem Pharao in Mizrajim, da f&#252;hrte uns Gott aus Mizrajim mit starker Hand, </p><p>und es gab Gott Zeichen und &#220;berzeugungstaten, gro&#223; und schmerzlich, an Mizrajim, an Pharao und an sein ganzes Haus vor unseren Augen. </p><p>Uns aber f&#252;hrte Er von dort hinaus, uns in die Heimat zu bringen, uns das Land zu geben, das er unsern V&#228;tern zugeschworen. </p><p>Da gebot uns Gott, alle diese Gesetze zu erf&#252;llen, Gott, unsern Gott, zu f&#252;rchten, zu unserem Heile alle Tage uns wie heute lebend zu erhalten. </p><p>Und Pflichttreue bleibt es uns, da&#223; wir gewissenhaft dieses ganze Gebot vor Gott, unserm Gott, erf&#252;llen, wie er es uns geboten. </p><p><strong>Kapitel 7</strong></p><p>Wenn Gott, dein Gott, dich zu dem Lande bringt, wohin du es in Besitz zu nehmen kommst, so wird er viele V&#246;lker vor dir haltlos machen, den Chitti und Girgaschi, Emori, Kanaani, Perisi, Chiwi und Jebussi, sieben dir zu gro&#223;e und m&#228;chtige V&#246;lker. </p><p>Gott, dein Gott, gibt sie vor dich hin und du schl&#228;gst sie; da sollst du sie g&#228;nzlich der Vernichtung &#252;bergeben, sollst mit ihnen kein B&#252;ndnis errichten und ihnen keine Gunst zuwenden. </p><p>Du sollst dich mit ihnen nicht verschw&#228;gern, sollst deine Tochter nicht seinem Sohne geben und seine Tochter nicht nehmen f&#252;r deinen Sohn. </p><p>Denn er wird deinen Sohn aus meiner Nachfolge entfernen, und sie werden fremden G&#246;ttern dienen, und es wird dann Gott Unwille wider euch ergl&#252;hen, und rasch wird er dich vernichten. </p><p>Vielmehr also sollt ihr ihnen tun: ihre Alt&#228;re sollt ihr einrei&#223;en, ihre Stands&#228;ulen zerbrechen, ihre Haine umhauen und ihre Bilder in Feuer verbrennen. </p><p>Denn ein heiliges Volk bist du Gott, deinem Gotte! Dich hat Gott, dein Gott, erw&#228;hlt, ihm ein ausschlie&#223;lich ihm angeh&#246;rendes Volk zu sein, mehr als alle V&#246;lker, welche auf der Erde sind. </p><p>Nicht weil ihr zahlreicher als alle V&#246;lker seid, hat Gott an euch Wohlgefallen gefunden und euch erw&#228;hlt; denn ihr seid das kleinste unter allen V&#246;lkern; </p><p>sondern aus Liebe Gottes zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren V&#228;tern geschworen, f&#252;hrte Gott euch mit starker Hand hinaus und befreite dich aus der Sklavenheimat, aus der Hand Pharaos, K&#246;nigs von Mizrajim. </p><p>So wei&#223;t du denn, da&#223; Gott, dein Gott, &#8220;Gott&#8221; ist der Gott, dem man vertrauen kann, der den Bund und die Liebe denen bewahrt, die ihn lieben und die seine Gebote h&#252;ten, bis ins tausendste Geschlecht: </p><p>Er belohnt auch die, die ihn hassen, aber in sein Angesicht, ihn verloren gehen zu lassen! Er verschiebt es nicht seinem Hasser, in sein Angesicht belohnt er ihn. </p><p>So h&#252;te denn das Gebot, die Gesetze und Rechtsordnungen, die ich dir gebiete, heute sie zu erf&#252;llen.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dewarim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Reden&#8220; &#8226; 5. Mose 1,1&#8211;3,22]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/dewarim-817</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/dewarim-817</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:03:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/207213414/1a92ae1eb710b4990291798440bc65f1.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Dewarim</strong></p><p><strong>5. Mose 1,1&#8211;3,22</strong></p><p>Dies sind die Worte, die Mosche zu ganz Jisrael jenseits des Jardens gesprochen hat, in der W&#252;ste, in der &#214;de, Suf gegen&#252;ber, zwischen Paran und Tofel, Laban, Chazerot und Di-Sahab. </p><p>Elf Tagereisen vom Horeb, auf dem Wege des Gebirges Seir bis Kadesch Barnea. elf Tagereisen zum Gebirge Seir hin. </p><p>Es war im vierzigsten Jahr, im elften Monat am ersten des Monats, sprach Mosche nochmals zu Jisraels S&#246;hnen es aus, wie alles ihm Gott f&#252;r sie geboten hatte, </p><p>nachdem er den K&#246;nig des Emori Sichon geschlagen hatte, der in Cheschbon wohnte, und Og, den K&#246;nig des Baschan, der in Aschtarot in Edrei wohnte. </p><p>Jenseits des Jardens im Lande Moab fing aber Mosche, indem er das Gesetz erl&#228;uterte, also an: </p><p>Gott, unser Gott, hat zu uns in Choreb gesprochen: Ihr habt genug an diesem Berge geweilt, </p><p>wendet euch und ziehet nun und gehet ein in das Gebirge des Emoriten und zu allen dessen Anwohnern in der &#214;de, im Gebirge, in der Niederung, im S&#252;den und an der Meeresk&#252;ste, in das Land des Kenaniten, und den Libanon bis zum gro&#223;en Strome, dem Strome Perat. </p><p>Siehe, ich habe vor euch das Land gegeben; gehet ein und nehmet das Land in Besitz, welches Gott euren V&#228;tern Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen hat, es ihnen zu geben und ihren Nachkommen nach ihnen. </p><p>In jener Zeit sagte ich euch: Ich kann nicht allein euch tragen, </p><p>Gott, euer Gott, hat euch vermehrt, und ihr seid jetzt wie die Sterne des Himmels an Menge. </p><p>Gott, der Gott eurer V&#228;ter, m&#246;ge euch noch hinzugeben tausendmal so viel als ihr jetzt seid, und n&#246;ge euch segnen, wie er es euch ausgesprochen. </p><p>Wie soll ich allein eure M&#252;he, eure Last und euren Streit tragen! </p><p>Gebet euch M&#228;nner, weise und einsichtige und euren St&#228;mmen bekannt, so will ich sie an eure Spitze stellen. </p><p>Da antwortetet ihr mir und sagtet: Gut ist das, was du zu tun gesprochen. </p><p>Da nahm ich die H&#228;upter eurer St&#228;mme, weise und erkannte M&#228;nner, und gab sie zu H&#228;uptern &#252;ber euch, F&#252;rsten aus tausenden, F&#252;rsten aus hunderten, F&#252;rsten aus f&#252;nfzigen und F&#252;rsten aus zehnen und Aufseher &#252;ber eure St&#228;mme. </p><p>In jener Zeit nahm ich eure Richter in Pflicht und sagte: H&#246;ret zwischen euren Br&#252;dern und bringet das Recht durch euer Urteil zur Geltung zivischen jedem und seinem Bruder und seinem aus der Fremde ihm Gekommenen. </p><p>Erkennet kein Angesicht im Gerichte, Kleines wie Gro&#223;es habt ihr anzuh&#246;ren; habt euch vor niemandem zu f&#252;rchten; denn das Gericht ist Gottes. Die Sache, die euch zu schwer ist, bringt ihr zu mir, so werde ich sie vernehmen, </p><p>In jener Zeit gebot ich euch alles, was ihr zu tun habt. </p><p>Da zogen wir von Choreb und gingen jene ganze gro&#223;e und furchtbare W&#252;ste, die ihr gesehen habet, den Weg zum Gebirge des Emoriten, wie uns Gott, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis Kadesch Barnea. </p><p>Da sagte ich zu euch: Ihr seid bis zu dem Gebirge des Emoriten gekommen, welches Gott, unser Gott, uns gibt. </p><p>Siehe, es hat Gott, dein Gott, das Land vor dich hingegeben, ziehe hinauf, nimm es in Besitz, wie Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir gesprochen, f&#252;rchte nicht und schrecke nicht! </p><p>Da tratet ihr alle zu mir hin und sagtet: Wir m&#246;chten M&#228;nner vor uns her senden, da&#223; sie uns das Land ersp&#228;hen und uns Antwort bringen &#252;ber den Weg, in welchem wir hinaufziehen, und die St&#228;dte, zu welchen wir kommen sollen. </p><p>Die Sache fand Billigung in meinen Augen, und ich nahm zw&#246;lf M&#228;nner von euch, je einen Mann vom Stamme. </p><p>Sie wandten sich und gingen das Gebirge hinan und kamen bis zum Traubentale und erkundeten es. </p><p>Sie nahmen von der Frucht des Landes mit sich in H&#228;nden, trugen sie zu uns herab, brachten uns Antwort und sagten: Gut ist das Land, welches Gott, unser Gott, uns gibt. </p><p>Ihr aber wolltet nicht hinaufziehen und waret dem Ausspruch Gottes, eures Gottes, ungehorsam. </p><p>Ihr hetztet euch einander auf in euren Zelten und sagtet: Weil Gott uns ha&#223;t, hat er uns aus dem Lande Mizrajim herausgef&#252;hrt, uns in die Hand des Emoriten zu geben, uns zu vernichten. </p><p>Wohin sollen wir hinaufziehen! Unsere Br&#252;der haben unser Herz verzagt gemacht, indem sie sagen: Eine weit gr&#246;&#223;ere und h&#246;her ragende Bev&#246;lkerung als wir, St&#228;dte gro&#223; und fest bis in den Himmel, auch Nachkommen von Anak&#228;ern haben wir dort gesehen! </p><p>Da sagte ich zu euch: Seid nicht best&#252;rzt und f&#252;rchtet euch nicht vor ihnen! </p><p>Gott, euer Gott, der vor euch hergeht, Er wird f&#252;r euch streiten, ganz wie er euch beistehend in Mizrajim vor euren Augen vollbracht hat. </p><p>Und auch in der W&#252;ste, wo du gesehen, da&#223; Gott, dein Gott, dich getragen, wie einer seinen Sohn tr&#228;gt, auf dem ganzen Wege, den ihr gegangen seid, bis ihr zu diesem Ort gekommen. </p><p>Und in dieser Sache habt ihr kein Vertrauen in Gott, in euren Gott! </p><p>Er, der vor euch her auf dem Wege geht, euch einen Ort f&#252;r euer Lagern zu ersp&#228;hen, in Feuer nachts euch zu leuchten auf dem Wege, den ihr gehet, und in der Wolke tags. </p><p>Gott aber h&#246;rte die Stimme eurer Reden und z&#252;rnte und schwur: </p><p>Kein Mann unter diesen M&#228;nnern, dieses b&#246;se Geschlecht, soll das gute Land sehen, das ich euren V&#228;tern zu geben geschworen. </p><p>Nur Kaleb, Sohn Jefunnes, er soll es sehen und ihm werde ich das Land geben, das er betreten, und seinen S&#246;hnen; weil er die Nachfolge Gottes treu erf&#252;llt hat. </p><p>Auch wider mich hat Gott um euretwillen z&#252;rnend gesprochen: auch du sollst nicht dorthin kommen. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, der vor dir steht, er soll  kommen, ihn festige, denn er soll es Jisrael in Besitz bringen. </p><p>Und eure Kinder, von denen ihr gesprochen, sie werden zur Beute werden, und eure S&#246;hne, die heute noch nicht Gutes und B&#246;ses kennen, sie werden  kommen, ihnen werde ich es geben, und sie sollen es erben. </p><p>Ihr aber wendet euch und ziehet in die W&#252;ste dem Schilfmeer zu. </p><p>Da antwortetet ihr und sagtet zu mir: Wir haben ges&#252;ndigt gegen Gott, wir wollen hinaufziehen und k&#228;mpfen, ganz so, wie uns Gott, unser Gott, geboten hat. Ihr g&#252;rtetet jeder seine Kriegswaffen um und hieltet dies f&#252;r hinreichend, um das Gebirge zu ersteigen. </p><p>Gott aber sagte zu mir: Sage ihnen, steiget nicht hinan und k&#228;mpfet nicht, denn Ich bin nicht in eurer Mitte, damit ihr nicht von euren Feinden geschlagen werdet. </p><p>Ich sprach dies zu euch, ihr aber h&#246;rtet nicht, waret dem Ausspruche Gottes zuwider, erdreistetet euch und stiegt das Gebirge hinan. </p><p>Da zog der Emorite, welcher auf diesem Gebirge wohnt, euch entgegen, und sie verfolgten euch, wie die Bienen tun, und sie schlugen euch bis zur Zermalmung in Seir bis Chorma. </p><p>Ihr kehrtet zur&#252;ck und weintet vor Gott, Gott aber h&#246;rte nicht auf eure Stimme und neigte sein Ohr nicht euch zu. </p><p>Darauf bliebt ihr lange Zeit in Kadesch, so lange als ihr zu weilen hattet. </p><p><strong>Kapitel 2</strong></p><p>Darauf wandten wir uns und zogen in die W&#252;ste, dem Schilfmeer zu, wie Gott zu mir gesprochen hatte, und wir umgingen lange Zeit das Gebirge Seir. </p><p>Da sagte Gott zu mir: </p><p>Ihr habt schon lange genug dieses Gebirge umgangen, wendet euch jetzt nordw&#228;rts. </p><p>Dem Volk aber gebiete: Ihr zieht jetzt hin&#252;ber in das Gebiet eurer Br&#252;der, der S&#246;hne Esaws, die in Seir wohnen; sie werden sich vor euch f&#252;rchten, nehmet euch sehr in acht. </p><p>Bringt euch nicht in Streit mit ihnen, denn ich gebe euch von ihrem Lande nicht so viel, als eines Fu&#223;es Sohle betritt; denn Esaw habe ich das Gebirge Seir als Erbe gegeben. </p><p>Speise sollt ihr von ihnen einkaufen f&#252;r Geld, wenn ihr essen wollt, und auch Wasser sollt ihr von ihnen f&#252;r Geld erlangen, wenn ihr trinken wollt. </p><p>Denn Gott, dein Gott, hat dich in allem Werk deiner H&#228;nde gesegnet, hat sein Auge auf deine Wanderung durch diese gro&#223;e W&#252;ste gehabt; es sind nun vierzig Jahre, da&#223; Gott, dein Gott, mit dir war, du hast nichts vermisst. </p><p>Da zogen wir von unsern Br&#252;dern, den S&#246;hnen Esaws, die in Seir wohnen, ab, von dem Wege der &#214;de, von Elat und Ezjon Geber, und wandten uns und gingen zu dem Wege nach der W&#252;ste Moab hin. </p><p>Da sagte Gott zu mir: Bedr&#228;nge Moab nicht und bringe dich nicht in Kriegsstreit mit ihm; denn ich gebe dir von seinem Lande kein Erbe; denn den S&#246;hnen Lots habe ich Or zum Erbe gegeben. </p><p>(Vormals sa&#223;en die Emim darin, ein gro&#223;es und zahlreiches Volk, und hoch wie Anak&#228;er. </p><p>Sie werden auch wie Anak&#228;er zu den Rephaim gerechnet; die Moabiter nennen sie Emim. </p><p>Auch in Seir wohnten die Chorim vormals, als die S&#246;hne Esaws sie vertreiben sollten. Da vernichteten sie sie vor sich her und lie&#223;en sich an ihre Stelle nieder, wie Jisrael bereits mit dem Lande seines Erbes getan hat, welches Gott ihnen gegeben.) </p><p>Nun, machet euch auf und &#252;berschreitet den Bach Sered! Da &#252;berschritten wir den Bach Sered. </p><p>Die Zeit aber, die wir gewandert sind von Kadesch Barnea, bis wir den Bach Sered &#252;berschritten, ist achtunddrei&#223;ig Jahre, bis das ganze Geschlecht, die kriegsf&#228;higen M&#228;nner aus des Lagers Mitte geschwunden waren, wie Gott es ihnen geschworen hatte. </p><p>Auch Gottes Hand erwies sich an ihnen, sie pl&#246;tzlich fortzuraffen aus der Mitte des Lagers, bis sie nun ausgestorben sind. </p><p>Es war, als alle kriegsf&#228;higen M&#228;nner aus des Volkes Mitte fortgestorben waren, </p><p>da sprach Gott zu mir: </p><p>Du &#252;berschreitest heute Moabs Grenze, Or, </p><p>und n&#228;herst dich den S&#246;hnen Ammons gegen&#252;ber, bedr&#228;nge sie nicht und lasse dich nicht in Streit mit ihnen ein; denn ich gebe dir von dem Lande der S&#246;hne Ammons nichts zum Erbe; denn den S&#246;hnen Lots habe ich es zum Erbe gegeben. </p><p>(Zum Lande der Rephaim wird es auch gerechnet. Rephaim wohnten vormals darin, und die Ammoniten nennen sie Samsumim, </p><p>ein gro&#223;es und zahlreiches Volk, und hoch wie Anak&#228;er; Gott hat sie vor ihnen her vernichtet, da vertrieben sie sie und lie&#223;en sich an ihre Stelle nieder. </p><p>Wie er f&#252;r die S&#246;hne Esaws getan, die in Seir wohnen, vor welchen er die Choriten vernichtete, so da&#223; sie sie vertrieben und sich an ihre Stelle niederlie&#223;en bis heute. </p><p>Auch die Awim, welche in Geh&#246;ften bis Asa wohnten, haben die aus Kaftor ausgezogenen Kaftorim vernichtet und sich an ihre Stelle niedergelassen.) </p><p>Machet euch auf und ziehet weiter, &#252;berschreitet den Flu&#223; Arnon; siehe, ich habe Sichon, den emoritischen K&#246;nig von Cheschbon, und sein Land in deine Hand gegeben; fange die Besitznahme an und lasse dich mit ihm in Kriegsstreit ein. </p><p>Heute fange ich an, deine Angst und deine Furcht &#252;ber die V&#246;lker hin unter dem ganzen Himmel zu verbreiten, die die Kunde von dir h&#246;ren werden, und werden zittern und schrecken vor dir. </p><p>Da sandte ich Boten von der W&#252;ste Kedemot zu Sichon, K&#246;nig von Cheschbon, Worte des Friedens: </p><p>Lasse mich durch dein Land ziehen, auf dem Wege, nur auf dem Wege will ich wandern, will nicht rechts und links abweichen. </p><p>Speise magst du f&#252;r Geld mich einkaufen lassen, wenn ich essen will, und Wasser mir f&#252;r Geld geben, wenn ich trinken will, nur mit meinen F&#252;&#223;en will ich durchziehen; </p><p>&#8212; wie mir die S&#246;hne Esaws, welche in Seir wohnen, getan und die in Or wohnenden Moabiter &#8212; bis ich den Jarden &#252;berschreite, zu dem Lande hin, welches Gott, unser Gott, uns gibt. </p><p>Aber Sichon, der K&#246;nig von Cheschbon, wollte uns nicht den Durchzug gestatten; denn es hatte Gott, dein Gott, seinen Sinn hart und sein Herz fest sein lassen, um ihn in deine Hand zu geben, wie heute. </p><p>Da sagte Gott zu mir: Siehe, ich habe angefangen, Sichon und sein Land vor dich hinzugeben, fange die Besitznahme an, sein Land in Besitz zu nehmen. </p><p>Da zog Sichon hinaus uns entgegen, er und sein ganzes Volk, zum Kriege nach Jahaz. </p><p>Gott, unser Gott, gab ihn vor uns hin, wir schlugen ihn und seine S&#246;hne und sein ganzes Volk. </p><p>Wir eroberten in jener Zeit alle seine St&#228;dte und ver&#246;deten jede bev&#246;lkerte Stadt, Frauen und Kinder, wir lie&#223;en keinen &#252;brig. </p><p>Nur das Vieh erbeuteten wir f&#252;r uns, und die Beute der St&#228;dte, die wir erobert hatten. </p><p>Von Aroer, welches am Ufer des Flusses Arnon liegt, und auch die Stadt, die im Flu&#223;bette liegt, bis zum Gilead hin, war keine Stadt, die uns zu stark gewesen w&#228;re. Alle gab Gott, unser Gott, vor uns hin. </p><p>Nur zu dem Lande der S&#246;hne Ammons bist du nicht genaht, zur ganzen Seite des Jabbokflusses und den St&#228;dten des Gebirges und alles, was Gott, unser Gott, uns geboten. </p><p><strong>Kapitel 3</strong></p><p>Wir wendeten uns sodann und gingen dem Baschan zu hinauf. Da zog Og, K&#246;nig des Baschan, hinaus uns entgegen, er und sein ganzes Volk zum Kriege nach Edrei. </p><p>Da sagte Gott zu mir: F&#252;rchte ihn nicht, denn ich habe ihn und sein ganzes Volk und sein Land in deine Hand gegeben; tue ihm, wie du Sichon, dem K&#246;nige des Emoriten, getan, der in Cheschbon wohnt. </p><p>Da gab Gott, unser Gott, auch Og, K&#246;nig des Baschan, und sein ganzes Volk in unsere Hand, wir schlugen ihn, bis da&#223; ihm nichts &#252;brig blieb. </p><p>Wir eroberten in jener Zeit alle seine St&#228;dte, es war keine Stadt, die wir ihnen nicht abgenommen h&#228;tten, sechzig St&#228;dte, den ganzen Strich Argob, das Reich Ogs im Baschan. </p><p>Alle diese waren feste St&#228;dte mit hoher Mauer, T&#252;ren und Riegel, au&#223;er den sehr vielen St&#228;dten des offenen Landes. </p><p>Wir ver&#246;deten sie, wie wir Sichon, dem K&#246;nige von Cheschbon getan, ver&#246;deten jede Bev&#246;lkerungsstadt, Frauen und Kinder. </p><p>Alles Vieh aber und die Beute der St&#228;dte erbeuteten wir uns. </p><p>So nahmen wir in jener Zeit das Land aus der Hand der beiden K&#246;nige des Emoriten, welcher diesseits des Jordans wohnte, vom Arnonfluss bis zum Berge Chermon. </p><p>(Die Zidonim nennen den Chermon Sirjon, bei den Emoriten nennen sie ihn Senir.) </p><p>Alle St&#228;dte der Ebene und das ganze Gilead, sowie den ganzen Baschan bis Salcha und Edrei, die St&#228;dte des Reiches Ogs im Baschan. </p><p>(Denn nur Og, K&#246;nig von Baschan, war von dem Rest der Rephaim &#252;brig geblieben, siehe sein Bett, ein eisernes Bett, ist in Rabbat der S&#246;hne Ammons, es ist neun Ellen lang und vier Ellen breit nach Mannes Elle.) </p><p>Und dieses Land, das wir in jener Zeit in Besitz genommen, von Aroer, welches am Flusse Arnon liegt, und die H&#228;lfte des Gebirges Gilead und seine St&#228;dte habe ich dem Reubenischen und Gadischen Stamme gegeben. </p><p>Das &#252;brige Gilead und das ganze Baschan, das Reich Ogs, habe ich dem halben Stamme Menasche gegeben. Der ganze Strich Argob zum ganzen Baschan hin, der wird das Land der Rephaim genannt. </p><p>Jair, Sohn Menasches, nahm den ganzen Strich Argob bis zum Gebiete des Geschuri und des Maachati, und er nannte sie nach seinem Namen: das Baschan Jairs D&#246;rfer bis heute. </p><p>Dem Machir habe ich das Gilead gegeben. </p><p>Dem Reubenischen und dem Gadischen Stamm habe ich von dem Gilead bis zum Arnonfluss die Mitte des Flusses und das Gebiet gegeben bis zum Flusse Jabbok, der Grenze der S&#246;hne Ammons. </p><p>Dazu die &#214;de, nebst dem Jarden und das Gebiet vom Kineret bis zum Meer der &#214;de, dem Salzmeer, unter den Ausfl&#252;ssen der Anh&#246;he ostw&#228;rts. </p><p>Euch gebot ich zu jener Zeit: Gott, euer Gott, hat euch dieses Land zur Besitznahme gegeben, als Vorhut habt ihr vor euren Br&#252;dern, den S&#246;hnen Jisraels herzuziehen, alle Heeresm&#228;nner. </p><p>Nur eure Frauen und eure Kinder und euer Viehstand &#8212; ich wei&#223;, da&#223; ihr einen gro&#223;en Viehstand habt &#8212; sollen in euren St&#228;dten bleiben, die ich euch gegeben habe. </p><p>Bis da&#223; Gott euren Br&#252;dern ebenso wie euch Ruhe bereitet und auch sie das Land, welches Gott, euer Gott, ihnen jenseits des Jardens gibt, in Besitz genommen haben; dann k&#246;nnt ihr jeder zu seinem Erbe zur&#252;ckkehren, das ich euch gegeben habe. </p><p>Jehoschua aber habe ich in jener Zeit geboten: Deine eigenen Augen sinds, welche alles sehen, was Gott, euer Gott, diesen beiden K&#246;nigen getan; so wird Gott all den K&#246;nigreichen tun, wohin du hin&#252;berziehest. </p><p>F&#252;rchtet sie nicht; denn Gott, euer Gott, Er ist es, der f&#252;r euch streitet.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Massej]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Reisen&#8220; &#8226; 4. Mose 33,1&#8211;36,13]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/massej-11c</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/massej-11c</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:06:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/205961397/9927e49a6d9707b904e9c56e5e7c88a7.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Massej</strong></p><p><strong>4. Mose 4. Mose 33,1&#8211;36,13</strong></p><p>Dies sind die Z&#252;ge der S&#246;hne Jisraels, welche aus dem Lande Mizrajim nach ihren Heeresgruppen gezogen waren, unter der F&#252;hrung Mosches und Aharons.</p><p>Mosche schrieb ihre Aufbr&#252;che zu ihren Weiterz&#252;gen auf Befehl Gottes nieder, und dies sind ihre Weiterz&#252;ge zu ihren Aufbr&#252;chen.</p><p>Sie zogen von Raamses im ersten Monat am f&#252;nfzehnten Tag des ersten Monats; am Morgen nach dem Pe&#223;achopfer zogen Jisraels S&#246;hne mit gehobener Hand vor den Augen aller Mizrer hinaus.</p><p>Und die Mizrer begruben, was Gott unter ihnen erschlagen hatte, alles Erstgeborene; und auch an ihren G&#246;ttern hatte Gott Gerichte ge&#252;bt.</p><p>Jisraels S&#246;hne zogen von Raamses und lagerten in Suckot.</p><p>Sie zogen von Suckot und lagerten in Etam, welches im Anfang der W&#252;ste liegt.</p><p>Sie zogen von Etam, und es kehrte zur&#252;ck an Pi Hachirot hin, welches vor Baal Zefon liegt, und sie lagerten vor Migdol.</p><p>Von Hachirot weg zogen sie und schritten mitten durchs Meer hindurch der W&#252;ste zu. Sie machten einen Weg von drei Tagen in der W&#252;ste Etam und lagerten in Mara.</p><p>Sie zogen von Mara und kamen gen Elim. In Elim waren zw&#246;lf Wasserquellen und siebzig Dattelpalmen, dort lagerten sie.</p><p>Sie zogen von Elim und lagerten am Schilfmeer,</p><p>zogen vom Schilfmeer und lagerten in der W&#252;ste Sin,</p><p>zogen von der W&#252;ste Sin und lagerten in Dofka,</p><p>zogen von Dofka und lagerten in Alusch,</p><p>zogen von Alusch und lagerten in Refidim, dort war f&#252;r das Volk kein Wasser zum Trinken.</p><p>Sie zogen von Refidim und lagerten in der W&#252;ste Sinai,</p><p>zogen von der W&#252;ste Sinai und lagerten in Kibrot Hatawa,</p><p>zogen von Kibrot Hatawa und lagerten in Chazerot,</p><p>zogen von Chazerot und lagerten in Ritma,</p><p>zogen von Ritma und lagerten in Rimmon Perez,</p><p>zogen von Rimmon Perez und lagerten in Libna,</p><p>zogen von Libna und lagerten in Ri&#223;a,</p><p>zogen von Ri&#223;a und lagerten in Kehelata,</p><p>zogen von Kehelata und lagerten in Har Schefer,</p><p>zogen von Har Schefer und lagerten in Charada,</p><p>zogen von Charada und lagerten in Makhelot,</p><p>zogen von Makhelot und lagerten in Tachat.</p><p>zogen von Tachat und lagerten in Terach.</p><p>zogen von Terach und lagerten in Mitka,</p><p>zogen von Mitka und lagerten in Chaschmona,</p><p>zogen von Chaschmona und lagerten in Mo&#223;erot,</p><p>zogen von Mo&#223;erot und lagerten in Bene Jaakan,</p><p>zogen von Bene Jaakan und lagerten in Chor Hagidgad,</p><p>zogen von Chor Hagidgad und lagerten in Jatbata,</p><p>zogen von Jatbata und lagerten in Abrona,</p><p>zogen von Abrona und lagerten in Ezjon Geber,</p><p>zogen von Ezjon Geber und lagerten in der W&#252;ste Zin, d.i. Kadesch.</p><p>Sie zogen von Kadesch und lagerten am Berge Hor am Anfange des Landes Edom.</p><p>Zum Berge Hor ging Aharon der Priester hinan, auf Gottes Befehl und starb dort, im vierzigsten Jahre nach dem Auszuge der S&#246;hne Jisraels aus dem Lande Mizrajim, im f&#252;nften Monat am ersten des Monats.</p><p>Und Aharon war hundertunddreiundzwanzig Jahre alt, als er auf dem Berge Hor starb.</p><p>Da h&#246;rte der Kenaanite der K&#246;nig von Arad &#8212; er wohnte im S&#252;den im Lande Kenaan, &#8212; da&#223; Jisraels S&#246;hne im Anzuge seien.</p><p>Sie zogen vom Berge Hor und lagerten in Zalmona,</p><p>zogen von Zalmona und lagerten in Punon,</p><p>zogen von Punon und lagerten in Obot.</p><p>zogen von Obot und lagerten in den Oden der &#220;berg&#228;nge an der Grenze Moabs,</p><p>zogen von den Oden und lagerten in Dibon Gad,</p><p>zogen von Dibon Gad und lagerten in Almon Diblotaimw&#228;rts,</p><p>zogen von Almon Diblotaimw&#228;rts und lagerten an den Bergen der &#220;berg&#228;nge vor Nebo,</p><p>zogen von den Bergen der &#220;berg&#228;nge und lagerten in den &#214;den Moabs am Jarden bei Jerecho.</p><p>Sie lagerten am Jarden von Bet Hajeschimot bis Abel Haschitim in den &#214;den Moabs.</p><p>Gott sprach zu Mosche in den &#214;den Moabs am Jarden vor Jerecho:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr den Jarden &#252;berschreitet in das Land Kenaan,</p><p>so sollt ihr alle Bewohner des Landes vor euch vertreiben und alle ihre Symbole vernichten; alle ihre Gu&#223;bilder sollt ihr vernichten und alle ihre Anh&#246;hen sollt ihr zerst&#246;ren.</p><p>Ihr sollt das Land erst zur Besitznahme s&#228;ubern und dann euch darin niederlassen; denn euch habe ich das Land gegeben, es in Besitz zu nehmen.</p><p>Ihr erteilt euch das Land durchs Los nach euren Familien, dem Zahlreichen vermehrt ihr sein Erbe und dem Geringern an Zahl verringerst du sein Erbe; , wohin sein Los ihm herausgekommen, soll es ihm werden; nach den St&#228;mmen eurer V&#228;ter erteilt ihr euch den Besitz.</p><p>Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreiben werdet, so werden diejenigen, die ihr von ihnen &#252;brig lasset, zu Gehegen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten; sie werden euch auf dem Boden, den ihr bewohnet, feindlich bedr&#228;ngen.</p><p>Es wird dann geschehen, da&#223;, wie ich vor hatte, ihnen zu tun, ich euch tun werde.</p><p><strong>Kapitel 34</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne und sage ihnen: Wenn ihr zu dem Lande Kenaan kommet, ist dies das Land, das euch in Besitz zufallen soll, das Land Kenaan nach seinen Grenzen.</p><p>Es sei euch S&#252;dspitze von der W&#252;ste Zin an Edoms Seite, und es sei euch die S&#252;dgrenze nach Osten das Ende des Salzmeeres.</p><p>Dann wendet sich euch die Grenze von S&#252;den der Anh&#246;he Akrabim zu, geht nach Zin hin&#252;ber, und ihre Ausg&#228;nge sind im S&#252;den von Kadesch Barnea. Sie geht sodann nach Chazar Adar hinaus und nach Azmon hin&#252;ber.</p><p>Es wendet sich die Grenze von Azmon dem Bache Mizrajim zu, und ihre Ausg&#228;nge hinan zum Meere.</p><p>Und die Westgrenze: sie sei euch das gro&#223;e Meer und dessen Gebiet. Dies sei euch die Westgrenze.</p><p>Und die Nordgrenze sei euch dies: Von dem gro&#223;en Meere zieht ihr euch eine Linie bis zum Berge Hor,</p><p>vom Berge Hor zieht ihr eine Linie bis zum Wege nach Chamat, und die Ausg&#228;nge der Grenze seien gegen Zedad;</p><p>Sodann geht die Grenze nach Sifron hinaus, und ihre Ausg&#228;nge seien Chazar Enon. Dies sei euch die Nordgrenze.</p><p>Ihr bezeichnet euch dann zur Ostgrenze das Gebiet von Chazar Enon nach Schefam.</p><p>Und es geht die Grenze von Schefam nach dem Ribla zu von Osten Asin hinab, die Grenze geht sodann hinab und streicht an das Ufer des Kineret-Sees ostw&#228;rts.</p><p>Sodann geht die Grenze den Jarden hinab, und ihre Ausg&#228;nge bilden das Salzmeer. Dies sei euch das Land nach seinen Grenzen ringsum.</p><p>Da gebot Mosche Jisraels S&#246;hnen: Dies ist das Land, das ihr euch durchs Los zum Besitze verteilen sollt, welches Gott geboten hat, den neunundeinhalb St&#228;mmen zu geben;</p><p>Denn der Stamm der S&#246;hne Reuben nach ihrem V&#228;terhaus und der Stamm der S&#246;hne Gad nach ihrem V&#228;terhaus und der halbe Stamm Menasche haben ihr Erbteil empfangen.</p><p>Die zwei St&#228;mme und der halbe Stamm haben ihr Erbteil diesseits des Jardens bei Jerecho ostw&#228;rts zur Morgenseite empfangen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Dies sind die Namen der M&#228;nner, die f&#252;r euch das Land in Besitz nehmen sollen: der Priester Eleasar und Jehoschua Sohn Nuns.</p><p>Und je einen F&#252;rsten vom Stamme nehmet ihr, das Land in Besitz zu nehmen.</p><p>Dies sind die Namen der M&#228;nner: f&#252;r den Stamm Jehuda Kaleb, Sohn Jefunnes.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Schinions: Schemuel, Sohn Amihuds.</p><p>F&#252;r den Stamm Binjamin Elidad, Sohn Kislons.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Dan als F&#252;rst: Bucki, Sohn Joglis.</p><p>F&#252;r die S&#246;hne Josefs, f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Menasches als F&#252;rst: Channiel, Sohn Efods.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Efraims als F&#252;rst: Kemuel, Sohn Schiftans.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Sebuluns als F&#252;rst: Elizafan, Sohn Parnachs.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Jisachars als F&#252;rst: Paltiel, Sohn Asans.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Aschers als F&#252;rst: Achihud, Sohn Schelomis.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Naftalis als F&#252;rst: Pedahel, Sohn Amihuds.</p><p>Diese sind es, welche Gott bestellt hat, Jisraels S&#246;hne im Lande Kenaan in ihren Besitz einzusetzen.</p><p><strong>Kapitel 35</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche in den &#214;den Moabs am Jarden vor Jerecho:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie den Leviten von dem Erbe ihres Besitzes St&#228;dte zum Wohnen geben; und ein Weichbild zu den St&#228;dten gebt ihr den Leviten zu ihrer Umgegend.</p><p>Die St&#228;dte seien ihnen zum Wohnen, und ihre Weichbilde seien f&#252;r ihr Vieh, f&#252;r ihre bewegliche Habe und f&#252;r all ihren Lebensbedarf.</p><p>Die Weichbilde der St&#228;dte, die ihr den Leviten gebet, seien von der Stadtmauer und dem Au&#223;enraum tausend Ellen im Umkreis.</p><p>Ihr messet aber von au&#223;erhalb der Stadt die Ostseite zweitausend Ellen, die S&#252;dseite zweitausend Ellen, die Westseite zweitausend Ellen, die Nordseite zweitausend Ellen und die Stadt in der Mitte; dies werde ihnen zu Weichbilden der St&#228;dte.</p><p>Und die St&#228;dte, die ihr den Leviten geben sollt, sind zuerst die sechs Aufnahmst&#228;dte, die ihr bestimmen sollt, da&#223; dahin der M&#246;rder fliehe; und zu ihnen gebet ihr noch zweiundvierzig St&#228;dte.</p><p>All die St&#228;dte, die ihr den Leviten gebet: achtundvierzig St&#228;dte, sie und ihre Weichbilde.</p><p>Die St&#228;dte, die ihr von dem Besitze der S&#246;hne Jisraels gebet, sollt ihr von den gr&#246;&#223;eren mehr und von den kleineren weniger sein lassen. Jeder nach Verh&#228;ltnis seines Erbes, das ihnen zuteil wird, gebe er von seinen St&#228;dten den Leviten.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr den Jarden &#252;berschreitet zum Lande Kenaan hin,</p><p>so sollt ihr euch in entgegenkommender Lage St&#228;dte bestimmen, Aufnahmest&#228;dte sollen sie euch sein; dorthin fliehe ein M&#246;rder, der einen Totschlag in Absichtslosigkeit begangen.</p><p>Die St&#228;dte sollen euch zur Aufnahme dienen vor dem Annehmer, und nicht sterbe der M&#246;rder, bevor er vor der Gemeinde zu Gericht gestanden.</p><p>Die St&#228;dte, die ihr hergeben sollt, sollen sechs Aufnahmest&#228;dte euch sein.</p><p>Drei der St&#228;dte gebet ihr diesseits des Jardens, und drei der St&#228;dte gebet ihr im Lande Kenaan; Aufnahmest&#228;dte sollen sie sein.</p><p>F&#252;r Jisraels S&#246;hne und f&#252;r den aus der Fremde Eingetretenen und den Beisassen in ihrer Mitte sollen diese sechs St&#228;dte zur Aufnahme dienen, da&#223; jeder fliehe, der einen Totschlag in Absichtslosigkeit begangen.</p><p>Hat jemand mit einem eisernen Ger&#228;te einen geschlagen, so da&#223; er gestorben, so ist er ein M&#246;rder, und der M&#246;rder muss hingerichtet werden.</p><p>Hat jemand mit einem Handstein, durch welchen er sterben kann, einen geschlagen, so da&#223; er gestorben, so ist er ein M&#246;rder, und der M&#246;rder muss hingerichtet werden.</p><p>Oder es hat jemand mit einem h&#246;lzernen Handger&#228;te, durch welches er sterben kann, einen geschlagen, so da&#223; er gestorben, so ist er ein M&#246;rder, und der M&#246;rder muss hingerichtet werden.</p><p>Der Blutannehmer, der hat den M&#246;rder zu t&#246;ten; wo er ihn trifft, darf er ihn t&#246;ten.</p><p>Auch wenn er ihn aus Hass hinabst&#246;sst oder hat etwas mit Nachstellung auf ihn geworfen, so da&#223; er gestorben,</p><p>oder hat ihn in Feindschaft mit der Hand so geschlagen, da&#223; er gestorben, so muss der Schl&#228;ger hingerichtet werden, er ist ein M&#246;rder; der Blutannehmer darf den M&#246;rder t&#246;ten, wo er ihn trifft.</p><p>Wenn er aber in Unvorsichtigkeit, ohne Feindschaft ihn hinabgesto&#223;en hat, oder hat irgend ein Ger&#228;te ohne Nachstellung auf ihn geworfen,</p><p>oder mit irgend einem Stein, durch welchen er sterben kann, ohne ihn zu sehen, warf er ihn auf ihn, so da&#223; er gestorben, er ist ihm aber nicht feind und will keineswegs sein Ungl&#252;ck:</p><p>so richtet die Gemeinde zwischen dem Schl&#228;ger und dem Blutannehmer auf Grund dieser Rechtsordnungen,</p><p>und es rettet die Gemeinde den M&#246;rder aus der Hand des Blutannehmers und es l&#228;&#223;t ihn die Gemeinde wieder zu seiner Aufnahmestadt, wohin er geflohen war, zur&#252;ckbringen, und dort hat er zu bleiben, bis der Hohepriester stirbt, den er mit dem heiligen &#214;le gesalbt hat.</p><p>Wenn gleichwohl der M&#246;rder &#252;ber das Gebiet seiner Aufnahmestadt, wohin er geflohen, hinausgeht,</p><p>und es findet ihn der Blutannehmer au&#223;erhalb des Gebietes seiner Aufnahmestadt, so darf der Blutannehmer den M&#246;rder morden, es ist seinetwegen keine Blutschuld.</p><p>Denn in seiner Aufnahmestadt hat er zu bleiben, bis zum Tode des Hohenpriesters. Nach dem Tode des Hohenpriesters kehrt der M&#246;rder zu dem Lande seines Eigentums zur&#252;ck.</p><p>Es seien euch diese Bestimmungen zum Rechtsgesetz f&#252;r eure Nachkommen in allen euren Niederlassungen.</p><p>Wer einen Menschen erschl&#228;gt, nur nach Ausspruch von Zeugen hat er den M&#246;rder zu t&#246;ten. Ein Zeuge aber hat nichts gegen einen Menschen zur Todesschuld auszusagen.</p><p>Ihr d&#252;rft kein L&#246;segeld f&#252;r das Leben eines M&#246;rders nehmen, der todesschuldig ist; denn er muss hingerichtet werden.</p><p>Und ihr d&#252;rft kein L&#246;segeld f&#252;r das Fliehen in seine Aufnahmestadt nehmen, um wieder zur&#252;ckzukehren, im Lande zu wohnen, bis der Priester gestorben.</p><p>Machet das Land, in welchem ihr seid, nicht zum Heuchler, denn das Blut macht das Land zum Heuchler, und dem Lande wird f&#252;r das Blut, das in ihm vergossen worden, keine S&#252;hne, wenn nicht mit dem Blute dessen, der es vergossen.</p><p>Und verunlautert das Land nicht, in welchem ihr wohnet, in dessen Mitte ich gegenw&#228;rtig bin; denn Ich, Gott, bin gegenw&#228;rtig in der Mitte der S&#246;hne Jisraels.</p><p><strong>Kapitel 36</strong></p><p>Die H&#228;upter der V&#228;ter der Familie der S&#246;hne Gilads, Sohn Machirs, Sohn Menasches, von den Familien der S&#246;hne Josefs, traten n&#228;her und sprachen vor Mosche und vor den F&#252;rsten, den H&#228;uptern der V&#228;ter der S&#246;hne Jisraels;</p><p>sie sagten: Meinem Herrn hat Gott geboten, das Land durchs Los den S&#246;hnen Jisraels in Erbbesitz zu geben, und meinem Herrn wurde von Gott geboten, das Erbe unseres Bruders Zelaschad seinen T&#246;chtern zu geben.</p><p>Werden diese nun einen von den S&#246;hnen der St&#228;mme der S&#246;hne Jisraels zu Frauen, so wird ihr Erbe von dem Erbe unserer V&#228;ter abgehen und zu dem Erbe des Stammes, denen sie in der Ehe werden, hinzukommen, und von dem Lose unseres Erbes wird es abgehen.</p><p>Auch wenn das Jobel f&#252;r die S&#246;hne Jisraels eintritt, wird ihr Erbe dem Erbe des Stammes hinzugef&#252;gt bleiben, denen sie in der Ehe werden, und von dem Erbe des Stammes unserer V&#228;ter wird ihr Erbe entnommen bleiben.</p><p>Da gebot Mosche Jisraels S&#246;hnen auf Gottes Befehl: Recht redet der Stamm der S&#246;hne Josefs.</p><p>Dies ist das Wort, welches Gott f&#252;r die T&#246;chter Zelafchads geboten: Dem, der ihnen gef&#228;llt, m&#246;gen sie zu Frauen werden; jedoch der Familie ihres v&#228;terlichen Stammes m&#246;gen sie zu Frauen werden.</p><p>Damit nicht Jisraels S&#246;hnen ein Erbe von Stamm zu Stamm abgewendet werde; denn Jisraels S&#246;hne sollen jeder an das Erbe des Stammes seiner V&#228;ter sich anschlie&#223;en.</p><p>Und jede Tochter, welche ein Erbe von den St&#228;mmen der S&#246;hne Jisraels erbt, soll einem aus der Familie ihres v&#228;terlichen Stammes zur Frau werden, damit Jisraels S&#246;hne jeder das Erbe seiner V&#228;ter erbe,</p><p>Und ein Erbe nicht von einem Stamme zu dem Stamme eines andern abgewendet werde; denn die St&#228;mme der S&#246;hne Jisraels sollen jeder an sein Erbe sich anschlie&#223;en.</p><p>Wie Gott Mosche geboten, so taten die T&#246;chter Zelafchads.</p><p>Es wurden Machla, Tirza, Chogla, Milka und Noa, die T&#246;chter Zelafchads, den S&#246;hnen ihrer Oheime zu Frauen.</p><p>Aus den Familien der S&#246;hne Menasches, Sohn Josefs, wurden sie zu Frauen, und so ward ihr Erbteil bei dem Stamme ihrer v&#228;terlichen Familien.</p><p>Dies sind die Gebote und die Rechtsordnungen, welche Gott durch Mosche f&#252;r Jisraels S&#246;hne in Moabs &#214;den am Jarden vor Jerecho geboten hat.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mattot]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;St&#228;mme&#8220; &#8226; 4. Mose 30,2&#8211;32,42]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/mattot-3b9</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/mattot-3b9</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:03:02 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/205751002/74b39cfba64e0651aa6a019b013f9567.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Mattot</strong></p><p><strong>4. Mose 30,2&#8211;32,42</strong></p><p>Es sprach aber Mosche zu den H&#228;uptern der St&#228;mme der S&#246;hne Jisraels. Dies ist das Wort, das Gott geboten: </p><p>Wenn ein Mann Gott ein Gel&#252;bde gelobt, oder indem er einen Eid schw&#246;rt, seinem Willen eine Fessel zu binden, darf er sein Wort nicht kraftlos lassen; nach allem, was aus seinem Munde ge&#228;u&#223;ert worden, hat er zu tun. </p><p>Eine Frau aber, wenn sie Gott ein Gel&#252;bde gelobt, und im Hause ihres Vaters in ihrer Jugend eine Fessel bindet, </p><p>der Vater h&#246;rt ihr Gel&#252;bde und ihre Fessel, die sie ihrem Willen gebunden, und es schweigt ihr Vater: so haben alle ihre Gel&#252;bde Bestand, und jede Fessel, die sie ihrem Willen gebunden, soll Bestand haben. </p><p>Wenn aber ihr Vater an dem Tage, da er es h&#246;rte, sie gehindert hat, so soll nichts an ihren Gel&#252;bden und an ihren Fesseln, die sie ihrem Willen gebunden, Bestand haben. Gott wird ihr verzeihen; denn ihr Vater hat sie gehindert. </p><p>Und wenn sie einem Manne wird und hat ihr Gel&#252;bde auf sich oder einen Ausspruch ihrer Lippen, den sie ihrem Willen gebunden, </p><p>und es h&#246;rt es ihr Mann am Tage, da er es h&#246;rt, und schweigt ihr, so haben ihre Gel&#252;bde Bestand, und ihre Fesseln, die sie ihrem Willen gebunden, sollen Bestand haben. </p><p>Wenn aber am Tage, da ihr Mann es h&#246;rt, er sie hindert, so st&#246;rt er ihr Gel&#252;bde, das sie auf sich hat, und den Ausspruch ihrer Lippen, den sie ihrem Willen gebunden, und Gott wird ihr verzeihen. </p><p>Das Gel&#252;bde einer Witwe und einer Geschiedenen, alles was sie ihrem Willen gebunden, hat Bestand auf ihr. </p><p>Wenn sie aber ein Gel&#252;bde im Hause ihres Mannes getan, oder ihrem Willen eine Fessel eidlich gebunden hat, </p><p>und es hat ihr Mann es geh&#246;rt und hat ihr geschwiegen, hat sie nicht gehindert: so haben alle ihre Gel&#252;bde Bestand, und jegliche Fessel, die sie ihrem Willen gebunden, soll Bestand haben. </p><p>Wenn aber ihr Mann sie st&#246;rt am Tage, da er sie h&#246;rt, so soll jede &#196;u&#223;erung ihrer Lippen in Beziehung auf ihre Gel&#252;bde und ihre Willensfesselung keinen Bestand haben. Ihr Mann hat sie gest&#246;rt und Gott wird ihr verzeihen. </p><p>Jedes Gel&#252;bde und jeden fesselnden Eid zur Selbstverk&#252;mmerung kann ihr Mann bestehen lassen und ihr Mann kann es st&#246;ren. </p><p>Sobald aber ihr Mann ihr schweigt von einem Tage zum andern Tage, so hat er allen ihren Gel&#252;bden oder allen ihren Fesseln, die sie auf sich hat, Bestand gegeben; er hat ihnen Bestand gegeben, weil er ihr am Tage, da er es h&#246;rte, geschwiegen. </p><p>St&#246;rt er sie dann, nachdem er sie geh&#246;rt hatte, so tr&#228;gt er ihre S&#252;nde. </p><p>Dies sind die Gesetze, die Gott Mosche geboten hat, zwischen Mann und Frau, zwischen Vater und Tochter in ihrer Jugend im Hause ihres Vaters. </p><p><strong>Kapitel 31</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Vollbringe die r&#228;chende Aufrichtung der S&#246;hne Jisraels von den Midjaniten; dann sollst du zu deinen V&#246;lkern eingesammelt werden. </p><p>Da sprach Mosche zum Volke: Ziehet aus in Auswahl aus eurer Mitte M&#228;nner zum Heere, sie seien &#252;ber Midjan Gottes Vergeltung an Midjan zu bringen. </p><p>Tausend vom Stamme, tausend vom Stamme, von allen St&#228;mmen Jisraels sendet zum Heere. </p><p>Da wurden von den tausenden Jisraels tausend vom Stamme &#252;bergeben, zw&#246;lf tausend Heeresger&#252;stete: </p><p>Da schickte sie Mosche tausend vom Stamme zum Heere, sie und Pinchas, Sohn Elasars des Priesters, zum Heere, und Ger&#228;te des Heiligtums und Trompeten der Terua in seiner Hand. </p><p>Sie machten Heereszug &#252;ber Midjan, wie Gott Mosche geboten hatte, und erschlugen alles M&#228;nnliche. </p><p>Die K&#246;nige Midjans erschlugen sie auf ihren Gefallenen, Ewi, Rekem, Zur, Chur und Rewa, f&#252;nf K&#246;nige von Midjan; auch Bileam, den Sohn Beors, erschlugen sie mit dem Schwerte. </p><p>Jisraels S&#246;hne f&#252;hrten Midjans Frauen und ihre Kinder gefangen fort, all ihr Vieh und all ihre Herden und all ihr Verm&#246;gen m&#228;chten sie zur Beute. </p><p>Alle ihre St&#228;dte in ihren Wohnsitzen und alle ihre Burgen verbrannten sie im Feuer. </p><p>Sie nahmen die ganze Beute und alles an Menschen und Vieh Ergriffene, </p><p>und brachten zu Mosche, zu Elasar dem Priester, und zu der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels die Gefangenen, die Ergriffenen und die Beute ins Lager zu den moabitischen &#214;den, welche am Jarden bei Jericho liegen. </p><p>Da gingen Mosche und der Priester Elasar und alle F&#252;rsten der Gemeinde ihnen entgegen hinaus au&#223;erhalb des Lagers. </p><p>Da z&#252;rnte Mosche &#252;ber die Beamten der Heeresmacht, &#252;ber die F&#252;rsten der tausende und die F&#252;rsten der hunderte, die vom Heeresdienst des Krieges zur&#252;ckkamen, </p><p>Und es sagte Mosche zu ihnen: Habt ihr alle Weiber leben lassen?! </p><p>Seht, diese waren doch gerade Jisraels S&#246;hnen auf Bileams Rat zur Untreuveranlassung gegen Gott um Peors willen, so da&#223; die Seuche unter Gottes Gemeinde ausbrach! </p><p>Und nun, t&#246;tet alles M&#228;nnliche unter den Kindern; und jedes Frauenzimmer, das einen Mann zum geschlechtlichen Umgang kennt, t&#246;tet; </p><p>alle Kinder unter den Frauenzimmern, die noch nichts vom geschlechtlichen Umgang erfahren, erhaltet euch. </p><p>Ihr lagert au&#223;erhalb des Lagers sieben Tage. Jeder, der einen Menschen get&#246;tet, und alles, was einen Erschlagenen ber&#252;hrt hat, habt ihr euch zu ents&#252;ndigen, am dritten und am siebten Tage, ihr und eure Gefangenen. </p><p>Jedes Gewand und jedes lederne Ger&#228;t, jedes aus Ziegenstoff Bereitete und jedes h&#246;lzerne Ger&#228;t habt ihr euch zu ents&#252;ndigen. </p><p>Da sagte der Priester Elasar zu den Heeresleuten, die in den Krieg gegangen waren: Dies ist ein Grundgesetz der Lehre, welche Gott Mosche geboten hat: </p><p>jedoch das Gold und das Silber, das Kupfer und das Eisen, das Zinn und das Blei, </p><p>alles, was durch Feuer eingezogen ist, bringt ihr durch Feuer wieder hinaus, und dann kann es rein werden, jedoch hat es sich durch Entfernungswasser zu ents&#252;ndigen; und alles, was nicht durch Feuer eingezogen ist, bringt ihr durch Wasser hinaus. </p><p>Eure Kleider badet ihr am siebten Tage und werdet rein; nachher kommt ihr ins Lager. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: </p><p>Erhebe die Summe der ergriffenen Beute der Gefangenschaft an Menschen und Tieren, du und der Priester Elasar und die H&#228;upter der V&#228;ter der Gemeinde. </p><p>Und du teilest die ergriffene Beute zwischen den Kriegshandhabern, die zum Heere auszogen, und der ganzen Gemeinde. </p><p>Und du erhebst einen Tribut f&#252;r Gott von den Kriegsleuten, die zum Heere auszogen, eines von f&#252;nfhundert, von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen. </p><p>Aus ihrer H&#228;lfte nehmet ihr und du gibst dem Priester Eleasar die Gotteshebe. </p><p>Und von der den S&#246;hnen Jisraels gewordenen H&#228;lfte nimmst du eines herausgegriffen von f&#252;nfzig von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen, von allen Tieren, und du gibst sie den Leviten, den Wahrnehmern der Hut der Gotteswohnung. </p><p>Mosche tat und der Priester Eleasar, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Es war die ergriffene Beute, au&#223;er dem, was das Heeresvolk gepl&#252;ndert hatte, Schafe: sechsmalhundertf&#252;nfundsiebzigtausend. </p><p>Rinder: zweiundsiebzigtausend. </p><p>Esel: einundsechzigtausend. </p><p>Menschenseelen: von den weiblichen, die noch nichts von geschlechtlichem Umgang erfahren, alle Seelen, zweiunddrei&#223;igtausend. </p><p>Also war die H&#228;lfte, der Anteil der ins Heer Gezogenen, die Zahl der Schafe dreimalhundertsiebenunddrei&#223;igtausendf&#252;nfhundert. </p><p>Somit war der Tribut an Gott von den Schafen: sechshundertf&#252;nfundsiebzig. </p><p>Und die Rinder sechsunddrei&#223;igtausend, und deren Tribut an Gott: zweiundsiebzig. </p><p>Und Esel: drei&#223;igtausendundf&#252;nfhundert, und deren Tribut an Gott: einundsechzig. </p><p>Menschenseelen: sechzehntausend, und deren Tribut an Gott: zweiunddrei&#223;ig Seelen. </p><p>Mosche gab den Tribut, die Hebe Gottes dem Priester Eleasar, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Und von der den S&#246;hnen Jisraels gewordenen H&#228;lfte, welche Mosche von den ins Heer gezogenen M&#228;nnern abgeteilt hatte, </p><p>war die der Gemeinde gewordene H&#228;lfte, von Schafen: dreihundertsiebenunddrei&#223;igtausendf&#252;nfhundert. </p><p>Rinder: sechsunddrei&#223;igtausend, </p><p>Esel: drei&#223;igtausendf&#252;nfhundert, </p><p>Menschenseelen: sechszehntausend. </p><p>Da nahm Mosche von der den S&#246;hnen Jisraels gewordenen H&#228;lfte das herausgegriffene eins von je f&#252;nfzig, von Menschen und von den Tieren, und gab sie den Leviten, den Wahrnehmern der Hut der Gotteswohnung, wie Gott geboten hatte. </p><p>Da naheten die Beamten, welche die Heerestausende hatten, zu Mosche, die F&#252;rsten der Tausende und die F&#252;rsten der Hunderte, </p><p>und sagten zu Mosche: Deine Diener haben die Summe der Kriegsleute, welche unserer Hand anvertraut waren, aufgenommen, und es wird von uns kein Mann vermisst. </p><p>Darum haben wir das Gottesopfer geweiht, jeder der ein goldenes Ger&#228;t erlangte, Fu&#223;band oder Armband, Fingerring, Ohrring und Schloss, f&#252;r unsere Seelen S&#252;hne vor Gott zu erlangen. </p><p>Da nahm von ihnen Mosche und der Priester Elasar das Gold, alles Gebr&#228;uchsger&#228;te. </p><p>Da war alles Gold der Hebe, welche sie Gott geweiht hatten, sechzehntausendsiebenhundertundf&#252;nfzig Schekel von den F&#252;rsten der Tausende und von den F&#252;rsten der Hunderte. </p><p>Die Heeresleute hatten jeder f&#252;r sich gepl&#252;ndert. </p><p>Mosche und der Priester Eleasar nahmen das Gold von den F&#252;rsten der Tausende und der Hunderte und brachten es in das Zusammenkunftsbestimmungszelt zum Ged&#228;chtnis den S&#246;hnen Jisraels vor Gott. </p><p><strong>Kapitel 32</strong></p><p>Und vieles Herdenverm&#246;gen hatten die S&#246;hne Reuben und die S&#246;hne Gad in m&#228;chtigem Ma&#223;e. Da sahen sie das Land Jaaser und das Land Gilead und siehe, die Gegend war eine Herdengegend. </p><p>Da kamen die S&#246;hne Gad und die S&#246;hne Reuben und sagten zu Mosche und dem Priester Eleasar und zu den F&#252;rsten der Gemeinde: </p><p>Atarot, Dibon, Jaaser,Nimra,Cheschbon, Elaleh, Sebam, Nebo und Beon, </p><p>das Land, welches Gott vor der Gemeinde Jisraels niedergeworfen, ist ein Herdenland, und deine Diener haben Herden. </p><p>Sie sagten: Wenn wir Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen gefunden haben, gebe man dieses Land deinen Dienern zum Besitze, lasse uns den Jarden nicht &#252;berschreiten. </p><p>Da sagte Mosche zu den S&#246;hnen Gad und den S&#246;hnen Reuben: Sollen eure Br&#252;der zum Kriege kommen und ihr wollt hier sitzen? </p><p>Und warum hemmt ihr das Herz der S&#246;hne Jisraels, vom Hin&#252;berzug in das Land hin, welches ihnen Gott gegeben hat. </p><p>So haben eure V&#228;ter gehandelt, als ich sie von Kadesch Barnea sandte, Einsicht vom Lande zu nehmen. </p><p>Da zogen sie bis zum Traubentale hinauf, sahen das Land und hemmten das Herz der S&#246;hne Jisraels, so da&#223; sie nicht in das Land kommen sollten, welches ihnen Gott gegeben hatte. </p><p>Da ward Gottes Zorn an jenem Tage rege und er schwur: </p><p>Richt sollen alle die M&#228;nner, die von zur&#252;ckgelegten zwanzig Jahren aufw&#228;rts aus Mizrajim heraufgezogen sind, das Land sehen, welches ich Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen habe; denn sie haben nicht mir nachfolgend ihre Pflicht erf&#252;llt. </p><p>Au&#223;er Kaleb Sohn Jefunnes, dem Kenisi, und Jehoschua Sohn Nuns; denn sie haben Gott nachfolgend ihre Pflicht erf&#252;llt. </p><p>So ward Gottes Zorn rege wider Jisrael, und er lie&#223; sie vierzig Jahre in der W&#252;ste herumwandern, bis das ganze Geschlecht, welches das, was in. Gottes Augen b&#246;se war, getan, nun dahin ist. </p><p>Und nun seid ihr aufgestanden, an eurer V&#228;ter Stelle, Zucht s&#252;ndiger M&#228;nner, noch hinzuzuf&#252;gen zu Gottes erregtem Zorn gegen Jisrael! </p><p>Wenn ihr von seiner Nachfolge zur&#252;ckbleibt, so wird er es noch l&#228;nger in der W&#252;ste lassen, und ihr werdet diesem ganzen Volke Verderben bereitet haben. </p><p>Da traten sie zu ihm hin und sagten: Schafh&#252;rden wollen wir f&#252;r unsere Herden bauen und St&#228;dte f&#252;r unsere Kinder, </p><p>wir aber wollen hurtig ausziehen vor Jisraels S&#246;hnen, bis da&#223; wir sie zu ihrem Orte gebracht haben. Unsere Kinder m&#246;gen in den Festungsst&#228;dten bleiben vor den Bewohnern des Landes, </p><p>wir wollen zu unseren H&#228;usern nicht zur&#252;ckkehren, bis Jisraels S&#246;hne, jeder sich sein Erbe hingenommen hat; </p><p>denn wir wollen nicht mit ihnen dr&#252;ben jenseits des Jardens Besitz erhalten, wenn uns unser Erbe bereits diesseits des Jardens nach Osten zugekommen ist. </p><p>Da sagte Mosche zu ihnen: Wenn ihr dieses tun werdet, wenn ihr ausziehen werdet vor Gott zum Kriege, </p><p>und von euch jeder zum Vortrab Gezogene den Jarden vor Gott hin &#252;berschreiten wird, bis Er seine Feinde vor sich her vertrieben hat, </p><p>und das Land vor Gott bezwungen ist, und ihr dann erst zur&#252;ckkehret, und ihr so von Gott und von Jisrael eurer Pflicht freigesprochen seid: so soll dieses Land euch vor Gott zum Besitze werden. </p><p>Wenn ihr aber nicht also tun werdet, sehet, so habet ihr gegen Gott ges&#252;ndigt; und erkennt sehr wohl eure S&#252;nde, die euch treffen wird! </p><p>Bauet euch St&#228;dte f&#252;r eure Kinder und H&#252;rden f&#252;r eure Schafe, und was von eurem Munde ge&#228;u&#223;ert worden, vollbringet. </p><p>Da sagten Gads S&#246;hne und Reubens S&#246;hne einm&#252;tig: Deine Diener werden tun, wie mein Herr gebietet. </p><p>Unsere Kinder, unsere Frauen, unsere Herden und all unser Viehstand, sie sollen dort bleiben in den St&#228;dten des Gilead, </p><p>und deine Diener sollen, jeder zum Heer Ausgezogene vor Gott zum Kriege hin&#252;ber gehen, wie mein Herr spricht. </p><p>Da gebot Mosche dem Priester Elasar, Jehoschua dem Sohne Nuns und den H&#228;uptern der Stammesv&#228;ter der S&#246;hne Jisraels in betreff ihrer. </p><p>Und Mosche sagte zu ihnen: Wenn die S&#246;hne Gad und die S&#246;hne Reuben mit euch den Jarden &#252;berschreiten werden, jeder zum Krieg Ausgezogene vor Gott, und das Land vor euch bezwungen sein wird: so gebet ihr ihnen das Land des Gilead zum Besitze. </p><p>Wenn sie aber nicht mit euch kampfbereit hin&#252;bergehen, so sollen sie mitten unter euch im Lande Kenaan sich niederlassen. </p><p>Da antworteten die S&#246;hne Gad und die S&#246;hne Reuben: Was Gott zu deinen Dienern gesprochen hat, also werden wir tun. </p><p>Wir ziehen kampfbereit vor Gott in das Land Kenaan hin&#252;ber, und mit uns die Besitznahme unseres Erbes diesseits des Jardens. </p><p>Da gab ihnen Mosche, den S&#246;hnen Gad und den S&#246;hnen Reuben und dem halben Stamm Menasche, Sohn Josefs, das Reich Sichons, K&#246;nigs des Emoriten, und das Reich Ogs, K&#246;nigs des Baschan, das Land nach seinen St&#228;dten in Grenzen, die St&#228;dte des Landes im Umkreis. </p><p>Die S&#246;hne Gad bauten Dibon und Atarot und Aroer, </p><p>Atrot Schofan, Jaaser und Jogbeha, </p><p>Bet Nimra und Bet Haran zu Festungsst&#228;dten undSchafh&#252;rden aus. </p><p>Die S&#246;hne Reuben bauten Cheschbon und Elale und Kirjatajim, </p><p>Nebo und Baal Meon mit ver&#228;nderten Namen und Sibma, sonst behielten sie die Namen der St&#228;dte, die sie ausgebaut hatten, bei. </p><p>Die S&#246;hne Machirs Sohn Menasches gingen nach Gilead und eroberten es, und er vertrieb den Emoriten, der darin wohnte. </p><p>Da gab Mosche das Gilead Machir dem Sohne Menasches, und er lie&#223; sich dort nieder. </p><p>Jair Sohn Menasches ging und eroberte ihre D&#246;rfer und nannte sie Jairs D&#246;rfer. </p><p>Nobach ging und eroberte Kenats und dessen T&#246;chterst&#228;dte und nannte es Nobach nach seinem Namen.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Pinchas]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Pinchas&#8220; &#8226; 4. Mose 25,10&#8211;30,1]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/pinchas-a16</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/pinchas-a16</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:02:47 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/204519013/285ef39488d78c213c7b6bef4e703f9f.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Pinchas</strong></p><p><strong>4. Mose 25,10&#8211;30,1</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Pinchas, Sohn Elasars, des Sohnes Aharons des Priesters, hat meinen Unwillen von Jisraels S&#246;hnen abgewendet, indem er meine Rechtsforderung in ihrer Mitte, zur Geltung gebracht, so da&#223; Ich Jisraels S&#246;hne nicht durch meine Rechtsforderung vernichtet.</p><p>Darum sprich es aus: Siehe, Ich gebe ihm meinen Bund: Friede.</p><p>Und ihm und seinen ihm folgenden Nachkommen werde ein Bund ewigen Priestertums, daf&#252;r, da&#223; er das Recht f&#252;r seinen Gott zur Geltung gebracht und S&#252;hne &#252;ber Jisraels S&#246;hne vollzogen.</p><p>Der Name des erschlagenen Jisraelmannes, der mit der Midjaniterin erschlagen worden, war: Simri, Sohn Salus, F&#252;rst eines Vaterhauses des Simeonitischen Stammes.</p><p>Und der Name der erschlagenen midjanitischen Frau: Kosbi, Tochter Zurs; dieser war V&#246;lkerhaupt eines Vaterhauses in Midjan.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Die Midjaniten sind zu befeinden und sollt ihr sie schlagen.</p><p>Denn sie befeinden euch noch mit denselben R&#228;nken, die sie gegen euch in betreff Peors ge&#252;bt und zugleich wegen der midjanitischen F&#252;rstentochter Kosbi, ihrer Schwester, welche am Tage der wegen Peor gewesenen Seuche erschlagen worden.</p><p><strong>Kapitel 26</strong></p><p>Es war nach der Seuche: Da sagte Gott zu Mosche und zu Elasar, dem Sohne Aharons des Priesters:</p><p>Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels auf, vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts nach dem Hause ihrer V&#228;ter, jeden in den Gesamtdienst Hinaustretenden in Jisrael.</p><p>Da sprach Mosche und der Priester Elasar sie aus in den &#214;den Moabs, bei dem Jarden von Jericho:</p><p>Vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, wie Gott Mosche und Jisraels S&#246;hnen, welche aus dem Lande Mizrajim gezogen waren, geboten hatte.</p><p>Reuben, Jisraels Erstgeborener: Reubens S&#246;hne: Chanoch, die Familie des chanochischen Zweiges, von Palu die Familie des paluischen Zweiges;</p><p>von Chezron die Familie des chezronischen Zweiges, von Karmi die Familie des karmischen Zweiges;</p><p>dieses sind die Familien des reubenischen Stammes. Ihre Gez&#228;hlten waren dreiundvierzigtausendsiebenhundertunddrei&#223;ig.</p><p>Palus S&#246;hne: Eliab,</p><p>und die S&#246;hne Eliabs: Nemuel, Dathan und Abiram. Es ist dies Dathan und Abiram, Berufene der Gemeinde, welche gegen Mosche und Aharon mit der Gemeinde Korachs Streit erregt haben, als sie gegen Gott Streit erregten.</p><p>Da &#246;ffnete die Erde ihren Mund und verschlang sie und Korach, als die Gemeinde starb, als das Feuer die zweihundertundf&#252;nfzig Mann verzehrte, da wurden sie zum Wahrzeichen.</p><p>Korachs S&#246;hne aber waren nicht gestorben.</p><p>Simeons S&#246;hne nach ihren Familien: von Nemuel die Familie des nemuelischen Zweiges, von Jamin die Familie des jaminischen Zweiges, von Jachin die Familie des jachinischen Zweiges;</p><p>von Serach die Familie des sarchischen Zweiges, von Schaul die Familie des schaulischen Zweiges;</p><p>diese Familien des schimeonischen Stammes: zweiundzwanzigtausendzweihundert.</p><p>Die S&#246;hne Gads nach ihren Familien: von Zefon die Familie des zefonischen Zweiges, von Chaggi die Familie des chaggischen Zweiges, von Schuni die Familie des schunischen Zweiges,</p><p>von Osni die Familie des osnischen Zweiges, von Eri die Familie des erischen Zweiges,</p><p>von Arod die Familie des arodischen Zweiges, von Areli die Familie des arelischen Zweiges;</p><p>diese Familien der S&#246;hne Gads nach ihren Gez&#228;hlten: vierzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Die S&#246;hne Jehudas: Er und Onan; Er und Onan starben im Lande Kenaan.</p><p>Da waren Jehudas S&#246;hne nach ihren Familien: Von Schela die Familie des schelanischen Zweiges, von Perez die Familie des parzischen Zweiges, von Serach die Familie des sarchischen Zweiges.</p><p>Es waren aber die S&#246;hne Perez: von Chezron die Familie des chezronischen Zweiges, von Chamul die Familie des chamulischen Zweiges.</p><p>Diese Familien Jehudas nach ihren Gez&#228;hlten: sechsundsiebzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Die S&#246;hne Jissachars nach ihren Familien: Tola, die Familie des tolaischen Zweiges, von Puwa die Familie des punischen Zweiges,</p><p>von Jaschub die Familie des jaschubischen Zweiges, von Schimron die Familie des schimronischen Zweiges;</p><p>diese Familien Jissachars nach ihren Gez&#228;hlten: vierundsechzigtausenddreihundert.</p><p>Die S&#246;hne Sebuluns nach ihren Familien: von Sered die Familie des sardischen Zweiges, von Elon die Familie des elonischen Zweiges, von Jachleel die Familie des jachleelischen Zweiges;</p><p>diese Familien des sebulonischen Stammes nach ihren Gez&#228;hlten: sechzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Die S&#246;hne Josefs nach ihren Familien: Menasche und Efrajim.</p><p>Die S&#246;hne Menasches: von Machir die Familie des machirischen Zweiges; und Machir zeugte Gilead, von Gilead die Familie des gileadischen Zweiges.</p><p>Dies die S&#246;hne Gileads: Jeser, die Familie des jesrischen Zweiges, von Chelek die Familie des chelkischen Zweiges,</p><p>und Asriel die Familie des afrielischen Zweiges und Schechem die Familie des schichemischen Zweiges,</p><p>und Schemida die Familie des schemidaischen Zweiges, und Chefer die Familie des chefrischen Zweiges.</p><p>Zelaschad, Chefers Sohn, hatte aber keine S&#246;hne, nur T&#246;chter, und der Name der T&#246;chter Zelaschads: Machla, Roa, Chagla, Milka und Tirza.</p><p>Dies die Familien Menasches. Ihre Gez&#228;hlten waren zweiundf&#252;nfzigtausendsiebenhundert.</p><p>Dies die S&#246;hne Efrajims nach ihren Familen: von Schuthelach die Familie des schuthalchischen Zweiges, von Becher die Familie des bachrischen Zweiges, von Tachan die Familie des tachnischen Zweiges.</p><p>Und die S&#246;hne Schuthelachs: von Eran die Familie des eranischen Zweiges.</p><p>Diese Familien der S&#246;hne Efrajims nach ihren Gez&#228;hlten: zweiunddrei&#223;igtausendf&#252;nfhundert; dies die S&#246;hne Josefs nach ihren Familien.</p><p>Die S&#246;hne Binjamins nach ihren Familien: von Bela die Familie des balischen Zweiges, von Aschbel die Familie des aschbelischen Zweiges, von Achiram die Familie des achiramischen Zweiges;</p><p>von Schefufam die Familie des schufamischen Zweiges, von Chufam die Familie des chufamischen Zweiges.</p><p>Die S&#246;hne Belas waren Ard und Naaman; die Familie des ardischen Zweiges, von Naaman die Familie des naamischen Zweiges.</p><p>Dies die S&#246;hne Binjamins nach ihren Familien, und ihre Gez&#228;hlten: f&#252;nfundvierzigtausendsechshundert.</p><p>Dies die S&#246;hne Dans nach ihren Familien: von Schucham die Familie des schuchamischen Zweiges, dies die Familien Dans nach ihren Familien.</p><p>Alle Familien des schuchamischen Zweiges nach ihren Gez&#228;hlten: vierundsechszigtausendvierhundert.</p><p>Die S&#246;hne Aschers nach ihren Familien: von Jimna die Familie des jimnischen Zweiges, von Iischwi die Familie des jischwischen Zweiges, von Beria die Familie des beriischen Zweiges.</p><p>Von den S&#246;hnen Berias, von Chewer die Familie des chewrischen Zweiges, von Malkiel die Familie des malkielischen Zweiges.</p><p>Und der Name einer Tochter Aschers war Serach.</p><p>Dies die Familien der S&#246;hne Aschers nach ihren Gez&#228;hlten: dreiundf&#252;nfzigtausendvierhundert.</p><p>Die S&#246;hne Naftalis nach ihren Familien: Von Jachzeel die Familie des jachzeelischen Zweiges, von Guni die Familie des gunischen Zweiges,</p><p>von Jezer die Familie des jizrischen Zweiges, von Schilem die Familie des schilemischen Zweiges.</p><p>Dies die Familien Naftalis nach ihren Familien. Und ihre Gez&#228;hlten: f&#252;nfundvierzigtausendvierhundert.</p><p>Diese Gez&#228;hlten der S&#246;hne Jisraels waren: sechsmalhunderteintausendsiebenhundertunddrei&#223;ig.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Diesen soll das Land als Erbteil nach Anzahl der Namen zugeteilt werden.</p><p>Dem Zahlreichen gibst du ein gro&#223;es Erbteil und dem an Zahl Geringen ein kleines Erbteil, jedem nach Ma&#223;gabe seiner Gez&#228;hlten soll man sein Erbteil geben.</p><p>Nur durchs Los verteile man das Land; f&#252;r den Namen der St&#228;mme ihrer V&#228;ter sollen sie es in Besitz erhalten.</p><p>Nach Ausspruch des Loses soll ihm das Erbe zugeteilt werden mit R&#252;cksicht auf Gr&#246;&#223;e und Kleinheit.</p><p>Und dies sind die Gez&#228;hlten des levitischen Stammes nach ihren Familien: von Gerschon die Familie des gerschonischen Zweiges, von Kehath die Familie des kehathischen Zweiges, von Merari die Familie des merarischen Zweiges.</p><p>Dies die levitischen Familien: die Familie des liwnischen Zweiges, die Familie des chebronischen Zweiges, die Familie des machlischen Zweiges, die Familie des muschischen Zweiges, die Familie des korchischen Zweiges. Und Kehath hatte Amram erzeugt.</p><p>Amrams Frau hie&#223; Jochebed, Tochter Levis, die sie Levi in Mizrajim geboren hatte. Diese gebar dem Amram Aharon und Mosche und ihre Schwester Mirjam.</p><p>Dem Aharon waren Nadab und Abihu, Elasar und Jtamar geboren.</p><p>Nadab und Abihu aber starben, als sie fremdes Feuer vor Gott nahebrachten.</p><p>Ihre Gez&#228;hlten waren dreiundzwanzigtausend, alle M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten Monat aufw&#228;rts; denn sie wurden nicht veranlasst, sich unter Jisraeks S&#246;hnen zu z&#228;hlen, denn ihnen wurde kein Erbteil unter Jisraels S&#246;hnen gegeben.</p><p>Dies sind die von Mosche und dem Priester Elasar Gez&#228;hlten, welche Jisraels S&#246;hne in Moabs &#214;den, am Jarden von Jericho z&#228;hlten.</p><p>Unter diesen war kein Mann von den von Mosche und dem Priester Aharon Gez&#228;hlten, welche Jisraels S&#246;hne in der W&#252;ste Sinai gez&#228;hlt hatten;</p><p>denn Gott hatte &#252;ber sie bestimmt: Sterben sollen sie in der W&#252;ste! es blieb daher keiner von ihnen &#252;brig, au&#223;er Kaleb, Sohn Jefunes, und Jehoschua, Sohn Nuns.</p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Da nahten sich die T&#246;chter Zelafchads, Sohn Chefers, Sohn Gileads, Sohn Machirs, Sohn Menasches von den Familien Menasches, des Sohnes Josefs &#8212; und dies waren die Namen seiner T&#246;chter: Machla, Noa und Chagla, Milka und Tirza,</p><p>und sie stellten sich vor Mosche, vor Elasar den Priester, vor die F&#252;rsten und die ganze Gemeinde im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und sagten:</p><p>Unser Vater ist in der W&#252;ste gestorben, er war nicht unter den Verb&#252;ndeten, die sich gegen Gott zusammen verbunden, nicht unter Korachs Verb&#252;ndeten, sondern durch seine Einzels&#252;nde ist er gestorben, und S&#246;hne hat er nicht gehabt.</p><p>Warum soll nun der Name unseres Vaters aus der Mitte seiner Familie schwinden, weil er keinen Sohn hat? Gib doch uns Besitz mitten unter den Br&#252;dern unseres Vaters.</p><p>Mosche brachte ihren Rechtsanspruch vor Gott.</p><p>Da sagte Gott zu Mosche:</p><p>Ganz recht reden die T&#246;chter Zelafchads, gewiss sollst du ihnen m&#228;nnlich berechtigt Erbbesitz unter den Br&#252;dern ihres Vaters geben und f&#252;hrst das Erbe ihres Vaters ihnen zu.</p><p>Zu Jisraels S&#246;hnen aber sprichst du: Wenn jemand stirbt und es ist von ihm kein Sohn vorhanden, so f&#252;hrt ihr sein Erbe seiner Tochter zu.</p><p>Ist von ihm keine Tochter vorhanden, so gebet ihr seinen Br&#252;dern sein Erbe.</p><p>Sind von ihm keine Br&#252;der vorhanden, so gebet ihr sein Erbe den Br&#252;dern seines Vaters.</p><p>Sind von seinem Vater keine Br&#252;der vorhanden, so gebet ihr sein Erbe seiner Verwandtschaft, die ihm die n&#228;chste ist aus seiner Familie, und diese erbt es. Es bleibe Jisraels S&#246;hnen zur Rechtsnorm, wie Gott Mosche geboten.</p><p>Gott sagte aber zu Mosche: Gehe zu diesem Berge der &#220;berg&#228;nge hinan und siehe das Land, das ich Jisraels S&#246;hnen gegeben habe.</p><p>Und hast du es gesehen, so sollst auch du zu deinen Genossen eingesammelt werden, wie dein Bruder Aharon eingesammelt worden,</p><p>wie ihr meinen Worten entgegengehandelt habet in der W&#252;ste Zin bei dem Hadern der Gemeinde, mich durch das Wasser vor ihren Augen zu heiligen. Es sind dies die Wasser des Haderns zu Kadesch in der W&#252;ste Zin.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott:</p><p>So bestelle Gott, der Gott der Geister allem Fleische, einen Mann &#252;ber die Gemeinde,</p><p>welcher vor ihnen ausgehe und welcher vor ihnen eingehe, und der sie ausf&#252;hre und der sie einf&#252;hre, da&#223; nicht die Gemeinde Gottes wie Schafe sei, die keinen Hirten haben.</p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Nimm dir Jehoschua, Sohn Nuns, einen Mann, in welchem Geist ist, und st&#252;tze deine Hand auf ihn,</p><p>und stelle ihn dem Priester Elasar und der ganzen Gemeinde vor, und beauftrage du ihn vor ihren Augen.</p><p>Du gibst so von deinem Ansehen auf ihn, damit die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels gehorchen.</p><p>Vor dem Priester Elasar aber stehe er, und dieser erfrage f&#252;r ihn durch die Entscheidung der Urim vor Gott. Nach dessen Ausspruch sollen sie ausgehen und nach dessen Ausspruch sollen sie eingehen, er und alle S&#246;hne Jisraels mit ihm und die ganze Gemeinde.</p><p>Mosche tat wie Gott ihm geboten. Er nahm Jehoschua und stellte ihn dem Priester Elasar und der ganzen Gemeinde vor;</p><p>und st&#252;tzte seine H&#228;nde auf ihn und beauftragte ihn, wie Gott durch Mosche geboten hatte.</p><p><strong>Kapitel 28</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne und sage ihnen: Das mir als mein Opfer, f&#252;r meine Feuerhingebungen Nahezubringende, den Ausdruck meiner Willfahrung, sollt ihr h&#252;ten, mir in seiner Zusammenkunftsbestimmungszeit nahezubringen.</p><p>Sage ihnen sodann: Dies ist die Feuerhingebung, die ihr Gott nahe bringen sollt: j&#228;hrige Schafe in ihrer Ganzheit, dem Tage entsprechend zwei, als ein stetes Emporopfer.</p><p>Das Schaf vollziehst du, und zwar nur eins, am Morgen; &#8212; das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden, &#8212;</p><p>und das Zehntel eines Efa Feinmehl zu einer Huldigungsgabe, durchmengt mit einem Viertel Hin durch Pressen gewonnenen &#214;ls.</p><p>Ein st&#228;ndiges Emporopfer, das auf dem Berge Sinai vollzogen wird, zum Ausdruck der Willfahrung, Gott zur Feuerhingebung.</p><p>Und sein Gussopfer das Viertel eines Hin f&#252;r das eine Schaf, im Heiligtume geistigen Weines Guss Gott hinzugie&#223;en.</p><p>Und das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden, wie die Huldigungsgabe des morgens und wie dessen Gu&#223;opfer vollziehst du Gott eine Feuerhingebung des Willfahrungsausdrucks.</p><p>Am Tage des Schabbats aber: zwei j&#228;hrige Schafe in ihrer Ganzheit; und zwei Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe, durchmengt mit &#214;l und sein Gu&#223;opfer.</p><p>Das Emporopfer des &#8220;Schabbats&#8221; an seinem Schabbat, hinzukommend zu dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Gu&#223;opfer.</p><p>Und an den Anf&#228;ngen eurer Monate bringt ihr Gott ein Emporopfer nahe: zwei junge Stiere und einen Widder, j&#228;hrige Schafe sieben in ihrer Ganzheit.</p><p>Drei Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe mit &#214;l durchmengt f&#252;r je einen Stier, zwei Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe mit &#214;l durchmengt f&#252;r den einen Widder,</p><p>und je ein Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe mit &#214;l durchmengt f&#252;r je ein Schaf: ein Emporopfer als Willfahrungsausdruck Gott zur Feuerhingebung.</p><p>Und ihre Gu&#223;opfer: ein halbes Hin sei f&#252;r je einen Stier, ein drittel Hin f&#252;r den Widder und ein viertel Hin f&#252;r jedes Schaf, Wein. Dies das Emporopfer des Neumonds an seinem Neumond f&#252;r die Monate des Jahres.</p><p>Und einen Ziegenbock Gott zum Ents&#252;ndigungsopfer, hinzukommend zu dem best&#228;ndigen Emporopfer soll es vollzogen werden und dessen Gu&#223;opfer.</p><p>Und im ersten Monat am vierzehnten Tage des Monats ist Gott geweihtes Pe&#223;ach.</p><p>Und am f&#252;nfzehnten Tage dieses Monats ein Fest: sieben Tage hat man Mazzot zu essen.</p><p>Am ersten Tage ist Berufung zum Heiligtume, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung als Emporopfer nahe: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben j&#228;hrige Schafe, in ihrer Ganzheit sollen sie euch sein.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl; drei Zehntel vollzieht ihr f&#252;r jeden Stier und zwei Zehntel f&#252;r den Widder.</p><p>Je ein Zehntel vollziehst du f&#252;r je ein Schaf; so den sieben Schafen.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsopfer-Bock, S&#252;hne f&#252;r euch zu vollziehen.</p><p>Au&#223;er dem Morgenemporopfer, das zum best&#228;ndigen Emporopfer, vollziehet ihr diese.</p><p>Wie diese vollziehet ihr sieben Tage f&#252;r jeden Tag Gott ein Opfer als Feuerhingabe des Willfahrungsausdrucks; zum best&#228;ndigen Emporopfer hinzukommend werde es vollzogen und sein Gu&#223;opfer.</p><p>Am siebten Tage soll Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und am Tage der Erstlinge, wenn ihr Gott eine neue Huldigungsgabe nahebringt, an eurem Wochenfeste, soll eine Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet Gott als Emporopfer zum Willfahrungsausdruck nahe: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben j&#228;hrige Schafe.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r je einen Stier, zwei Zehntel f&#252;r den einen Widder.</p><p>Je ein Zehntel f&#252;r ein Schaf, so den sieben Schafen.</p><p>Ein Bock vom Ziegengeschlechte, S&#252;hne f&#252;r euch zu erwirken.</p><p>Au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe vollzieht ihr sie; in ihrer Ganzheit sollen sie euch sein und ihre Gu&#223;opfer.</p><p><strong>Kapitel 29</strong> </p><p>Und im siebten Monat am ersten des Monats soll Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen; ein Tag ersch&#252;tternden Tones soll euch sein.</p><p>Und ihr vollziehet als Emporopfer Gott zum Willfahrungsausdruck&#1512; einen jungen Stier, einen Widder, j&#228;hrige Schafe sieben in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r den Stier, zwei Zehntel f&#252;r den Widder,</p><p>und ein Zehntel f&#252;r je ein Schaf: so f&#252;r die sieben Schafe.</p><p>Einen Bock vom Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer, S&#252;hne f&#252;r euch zu vollziegen.</p><p>Au&#223;er dem Neumondsemporopfer und dessen Huldigungsgabe und dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe, und ihre Gu&#223;opfer nach ihrer Vorschrift, zum Willfahrungsausdruck, Gott eine Feuerhingabe.</p><p>Und am zehnten dieses siebten Monats soll Berufung zum Heiligtum euch sein; und ihr lasset eure Seelen darben, keinerlei Werk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet Gott als Emporopfer zum Willf&#228;hrungsausdruck einen jungen Stier, einen Widder, sieben j&#228;hrige Schafe, in ihrer Ganzheit sollen sie euch sein.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r den Stier, zwei Zehntel f&#252;r den einen Widder.</p><p>Je ein Zehntel f&#252;r je ein Schaf, so f&#252;r die sieben Schafe.</p><p>Einen Bock v&#246;m Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer, au&#223;er dem Ents&#252;ndigungsopfer der S&#252;hnungen, dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe, und ihre Gu&#223;opfer.</p><p>Und am f&#252;nfzehnten Tag des siebten Monats soll Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen, und ihr feiert Gott ein Fest sieben Tage.</p><p>Und ihr bringet ein Emporopfer, eine Feuerhingebung zum Willfahrungsausdruck Gott nahe: junge Stiere dreizehn, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn, in ihrer Ganzheit seien sie.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r je einen Stier der dreizehn Stiere, zwei Zehntel f&#252;r je einen Widder der zwei Widder,</p><p>und je ein Zehntel f&#252;r je ein Schaf der vierzehn Schafe.</p><p>Und einen Bock vom Ziegengeschlechte alsEnts&#252;ndigungsopfer; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Aber am zweiten Tage: junge Stiere zw&#246;lf, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Bock vom Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe und deren Gu&#223;opfern.</p><p>Und am dritten Tage: Stiere elf, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Und am vierten Tage: Stiere zehn, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit,</p><p>ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Bock vom Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Und am f&#252;nften Tage: Stiere neun, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigenEmporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Und am sechsten Tage: Stiere acht, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und dessen Gu&#223;opfern.</p><p>Und am siebten Tage: Stiere sieben, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie ihre Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Am achten Tage soll euch ein Fest des Verharrens sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen,</p><p>und ihr bringet ein Emporopfer, eine Feuerhingebung zum Ausdruck der Willfahrung Gott nahe: einen Stier, einen Widder, j&#228;hrige Schafe sieben, in ihrer Ganzheit.</p><p>Ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r den Stier, f&#252;r den Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Diese vollziehet ihr Gott an euren Zusammenkunftsbestimmungszeiten, au&#223;er euren Gelobungen und euren Weihungen, euren Emporopfern und euren Huldigungsgaben, euren Gu&#223;opfern und euren Friedensopfern.</p><p><strong>Kapitel 30</strong></p><p>Mosche sagte Jisraels S&#246;hnen erl&#228;uternd alles das, was Gott Mosche geboten hatte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Balak]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Balak&#8220; &#8226; 4. Mose 22,2&#8211;25,9]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/balak-e4d</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/balak-e4d</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:05:18 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/203386120/591dfa8449e72845267ca8afeeebe45c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Balak</strong></p><p><strong>4. Mose 22,2&#8211;25,9</strong></p><p>Als Balak, Sohn Zippors, alles sah, was Jisrael an den Emoriten vollbracht hatte, &#8212; </p><p>und Moab ungemein angst wurde vor dem Volke, weil es so gro&#223;m&#228;chtig w&#228;re und Moab alles andere widerw&#228;rtig fand vor der Gegenwart der S&#246;hne Jisraels, </p><p>und Moab schon zu den &#196;ltesten von Midjan hatte sagen lassen: Jetzt wird diese vereinigte Menge unsere ganze Umgebung aufschlucken, wie der Ochse das Kraut des Feldes aufschluckt &#8212; und Balak, Sohn Zippors, war doch K&#246;nig f&#252;r Moab in jener Zeitl &#8212; </p><p>Da schickte er Boten zu Bileam, Sohn Beors nach Petor, welches am Strome liegt, in das Land seiner Volksgenossen, um ihn zu sich laden; sie sollten ihm sagen: Siehe, ein Volk ist aus Mizrajim hinangezogen; siehe, es hat bereits das Auge der Erde bedeckt, und es hat sich nun mir gegen&#252;ber niedergelassen &#8212;: </p><p>und nun komme doch, fluche mir diesem Volke, denn es ist mir zu m&#228;chtig, vielleicht vermag ich dann, da&#223; wir ihm einen Schlag versetzen und ich es aus dem Lande vertreibe, denn ich wei&#223;, wen du segnest, der ist gesegnet, und wem du fluchst, den trifft Fluch. </p><p>Da gingen die &#196;ltesten Moabs und die &#196;ltesten Midjans und Zaubermittel in ihrer Hand, kamen zu Bileam und sprachen zu ihm die Worte Balaks. </p><p>Da sagte er zu ihnen: Verweilet hier &#252;ber Nacht, dann werde ich euch Antwort geben, wie Gott zu mir sprechen wird. Es blieben die F&#252;rsten Moabs bei Bileam. </p><p>Da trat Gott zu Bileam ein und sprach: Wer sind diese Leute bei dir? </p><p>Bileam sprach zu Gott: Balak, Sohn Zippors, K&#246;nig von Moab, hat zu mir geschickt: </p><p>Siehe, da ist das Volk, das aus Mizrajim gezogen und bereits das Auge der Erde bedeckt, nun, komme doch, verfluche es mir, vielleicht vermag ich dann es zu bekriegen, und werde es vertreiben. </p><p>Da sprach Gott zu Bileam: Gehe nicht mit ihnen! Du wirst dem Volke nicht fluchen, es ist vielmehr gesegnet. </p><p>Bileam stand am Morgen auf und sagte zu den F&#252;rsten Balaks: Gehet zu eurem Lande; denn Gott hat es verweigert, mir zu gestatten, mit euch zu gehen. </p><p>Da machten sich die F&#252;rsten Moabs auf und kamen zu Balak und sagten: Bileam hat sich geweigert, mit uns zu gehen. </p><p>Balak fuhr doch noch fort, schickte F&#252;rsten, mehrere und vornehmere als diese. </p><p>Sie kamen zu Bileam und sagten ihm: So l&#228;&#223;t dir Balak, Sohn Zippors, sagen: versage dich doch mir nicht, zu mir zu kommen; </p><p>denn ich werde dich ungemein ehren, und alles, was du mir sagen wirst, tun; und komme doch, verfluche mir dieses Volk. </p><p>Da antwortete Bileam und sprach zu den Dienern Balaks: Wenn mir Balak auch sein Haus voll Silber und Gold geben wird, kann ich doch nicht den Ausspruch Gottes, meines Gottes &#252;bertreten, Kleines oder Gro&#223;es zu tun. </p><p>Und nun, bleibet doch auch ihr hier diese Nacht, ich will erfahren, was Gott weiter mit mir sprechen wird. </p><p>Da trat Gott zu Bileam nachts ein und sagte ihm: Wenn dich einzuladen die M&#228;nner gekommen sind, so stehe auf, gehe mit ihnen; jedoch das Wort, das ich zu dir sprechen werde, das musst du vollbringen. </p><p>Da stand Bileam am Morgen auf, sattelte seine Eselin und ging mit den F&#252;rsten Moabs. </p><p>Da ward Gottes Zorn wach, weil er so seinem Ziele zuging, und es stellte sich ein Engel Gottes in den Weg, ihm zur Hinderung. Er ritt dabei auf seiner Eselin und zwei seiner Leute waren bei ihm. </p><p>Die Eselin sah den Engel Gottes im Wege stehend und sein gezogenes Schwert in der Hand, da neigte die Eselin vom Wege ab und ging auf das Feld. Darauf schlug Bileam die Eselin, sie wieder in den Weg zu lenken. </p><p>Da stellte sich der Engel Gottes in einen Fu&#223;pfad der Weinberge, ein Zaun war hier und ein Zaun war dort. </p><p>Die Eselin sah den Engel Gottes und dr&#228;ngte sich an die Wand und dr&#228;ngte auch Bileams Fu&#223; an die Wand; da schlug er sie wieder. </p><p>Der Engel Gottes ging weiter voran und stellte sich an einen engen Ort, wo es keinen Weg gab, rechts oder links auszuweichen. </p><p>Als die Eselin den Engel Gottes sah, legte sie sich unter Bileam nieder, da ward Bileams Zorn rege und er schlug die Eselin mit dem Stab. </p><p>Da &#246;ffnete Gott den Mund der Eselin und sie sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, da&#223; du mich nun schon dreimal geschlagen hast? </p><p>Da sagte Bileam zur Eselin: Weil du dich in Mutwillen an mir ge&#252;bt! H&#228;tte ich doch ein Schwert in H&#228;nden gehabt! ich h&#228;tte dich bereits erschlagen. </p><p>Da sagte die Eselin zu Bileam: Bin ich denn nicht deine Eselin, auf welcher du von deinem Dasein bis heute geritten? Pflegte ich denn sonst dir solches zu tun? Er antwortete: Nein. </p><p>Da ent&#252;llte Gott Bileams Augen, und er sah den Engel Gottes im Wege stehend und sein gezogenes Schwert in der Hand. Da b&#252;ckte er sich und warf sich hin vor sein Angesicht. </p><p>Der Engel Gottes sagte aber zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun schon dreimal geschlagen? Siehe, ich war dir zur Hinderung ausgegangen, denn der Weg war zu j&#228;h mir entgegen, </p><p>da sah mich die Eselin und neigte vor mir nun bereits dreimal ab. Vielleicht ist sie aus Furcht vor mir ausgewichen. Denn auch dich h&#228;tte ich sonst erschlagen, sie aber h&#228;tte ich leben lassen. </p><p>Da sagte Bileam zum Engel Gottes: Ich habe ges&#252;ndigt, denn ich wusste nicht, da&#223; du mir entgegen im Wege stehest. Und nun, wenn es in deinen Augen missf&#228;llig ist, will ich gerne zur&#252;ckkehren. </p><p>Der Engel Gottes sagte aber zu Bileam: Gehe mit den M&#228;nnern, jedoch, das Wort, das ich zu dir sprechen werde, das wirst du sprechen m&#252;ssen. Da ging Bileam mit Balaks F&#252;rsten. </p><p>Als Balak h&#246;rte, da&#223; Bileam komme, ging er ihm zur Moabsstadt entgegen, die an der Arnongrenze liegt, welche am &#228;u&#223;ersten Ende des Gebietes ist. </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Habe ich denn nicht geb&#252;hrend zu dir geschickt, dich einzuladen, warum bist du nicht zu mir gekommen? Sollte denn in Wahrheit ich dich nicht ehren k&#246;nnen? </p><p>Bileam antwortete Balak: Siehe, ich bin nun zu dir gekommen, werde ich gleichwohl etwas sprechen k&#246;nnen? Das Wort, welches Gott mir in den Mund legen wird, das werde ich sprechen m&#252;ssen. </p><p>Darauf ging Bileam mit Balak und sie kamen zu der Stra&#223;enburg. </p><p>Balak schlachtete Rinder und Schafe und schickte es f&#252;r Bileam und die F&#252;rsten, die bei ihm waren. </p><p>Am Morgen nahm Balak Bileam und f&#252;hrte ihn hinan zu den Baalsh&#246;hen. Von dort sah er einen Teil des Volkes. </p><p><strong>Kapitel 23</strong></p><p>Und Bileam sagte zu Balak: Baue mir hier sieben Alt&#228;re und stelle mir hier bereit sieben Stiere und sieben Widder. </p><p>Da tat Balak wie Bileam gesprochen hatte, und Balak und Bileam brachten einen Stier und einen Widder auf jeden Altar zum Emporopfer. </p><p>Und Bileam sagte zu Balak: Stelle dich hierher bei deinem Emporopfer, ich will hingehen, vielleicht wird Gott sich mir entgegenf&#252;gen und davon, was er mich wird erschauen lassen, werde ich das Wort dir mitteilen. Er ging zur Anh&#246;he. </p><p>Gott f&#252;gte sich zu Bileam, und dieser sagte zu Ihm: Die sieben Alt&#228;re habe ich geordnet und habe als Emporopfer Stier und Widder auf jeden Altar gebracht. </p><p>Da legte Gott ein Wort in Bileams Mund und sagte: Kehre zur&#252;ck zu Balak und so sollst du sprechen. </p><p>Er kam zu ihm zur&#252;ck, und siehe, er stand noch bei seinem Emporopfer, er und alle F&#252;rsten Moabs. </p><p>Da hub er seine Spruchrede an und sagte: Von Aram her f&#252;hrt mich Balak, Moabs K&#246;nig, von den Bergen des Ostens: Gehe, fluche mir Jaakob, und gehe, wirf Zorn auf Jisrael. </p><p>Was kann ich l&#246;chern, das Gott nicht geh&#246;hlt? Was mit Zorn treffen, wo Gott nicht gez&#252;rnt? </p><p>Denn von Felsengipfel sehe ich&#8217;s und von H&#252;geln schau ich&#8217;s, das ist ein Volk, gesondert wird es wohnen, und unter die V&#246;lker sich nicht rechnen. </p><p>Wer z&#228;hlt denn den Staub von Jaakob, und die Zahl der tierischen Geburten Jisraels! Sterben m&#246;chte ich selber den Tod der Geraden und mein Ende sei wie seines! </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Was hast du mir getan! Meine Feinde zu verw&#252;nschen habe ich dich geholt, und nun hast du sie gar gesegnet! </p><p>Er aber erwiderte: Wahrlich, was Gott mir in den Mund legt, das muss ich gewissenhaft aussprechen. </p><p>Da sagte Balak zu ihm: Komme mit mir zu einem anderen Orte, von wo aus du es sehen kannst. Jedoch nur einen Teil von ihm wirst du sehen, ganz wirst du es nicht sehen, und verw&#252;nsche es mir von dort. </p><p>Er nahm ihn hin zu dem Felde der Seher, den Gipfel der Anh&#246;he hinan. Er baute sieben Alt&#228;re und brachte als Emporopfer einen Stier und einen Widder auf jeden Altar. </p><p>Und er sagte zu Balak: Stelle dich hierher bei deinem Emporopfer und ich will mich dorthin der F&#252;gung hingeben. </p><p>Da f&#252;gte Gott sich zu Bileam und legte ein Wort in seinen Mund und sagte: Kehre zur&#252;ck zu Balak und also sollst du sprechen. </p><p>Er kam zu ihm und fand ihn stehend bei seinem Emporopfer und Balaks F&#252;rsten bei ihm. Da sagte ihm Balak: Was hat Gott gesprochen? </p><p>Da hob er seine Spruchrede an und sagte: Stehe auf, Balak, und h&#246;re, neig dein Ohr zu mir heran, den Zippor seinen Sohn nennt. </p><p>Nicht ein Mensch ist Gott, da&#223; er t&#228;usche, ein Adamssohn, da&#223; er Seinen Sinn &#228;ndere. Er h&#228;tte verhei&#223;en und vollbr&#228;chte es nicht, und er hat gesprochen und sollte es nicht aufrecht halten!? </p><p>Siehe, Segen habe ich empfangen, Er hat gesegnet, ich werde es nicht &#228;ndern! </p><p>Er hat keinen Machtmissbrauch in Jaakob geschaut, darum hat er kein Ungl&#252;ck in Jisrael gesehen, Gott, sein Gott ist mit ihm und K&#246;nigshuldigung in ihm. </p><p>Der Gott, der sie aus Mizrajim gef&#252;hrt, der ist ihm wie Reems aufsteigende Macht. </p><p>Denn nicht der Ahnung bedarfs in Jaakob, des Zaubers nicht in Jisrael. In diesem Augenblick wird Jaakob und Jisrael mitgeteilt, was hier Gott gewirkt! </p><p>Siehe, als Volksverein steht wie ein Leopard es auf und erhebt sich wie ein L&#246;we, der sich nicht niederlegt, bis er Fang verzehrt und Erschlagener Blut getrunken. </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Verw&#252;nschen sollst du es nicht, so solltest du es doch auch nicht segnen! </p><p>Bileam entgegnete aber und sagte zu Balak: Habe ich zu dir nicht gesprochen und gesagt: Alles, was Gott sprechen wird, das muss ich tun? </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Komme doch, ich will dich noch zu einem anderen Orte hinf&#252;hren, vielleicht wird es in Gottes Augen recht sein, da&#223; du es mir von dort verw&#252;nschest. </p><p>Balak f&#252;hrte Bileam zur Peorsspitze, die auf die &#214;de hinausschaut. </p><p>Und Bileam sagte zu Balak: Baue mir hier sieben Alt&#228;re und stelle mir hier bereit sieben Stiere und sieben Widder. </p><p>Balak tat also wie Bileam gesagt hatte und brachte einen Stier und einen Widder auf jeden Altar zum Emporopfer. </p><p><strong>Kapitel 24</strong></p><p>Bileam aber sah nun ein, da&#223; in Gottes Augen es nur gut sei, Israel zu segnen, darum ging er nicht, wie wiederholt bisher, Ahnungen entgegen, sondern richtete sein Angesicht der W&#252;ste zu. </p><p>Als da nun Bileam seine Augen erhob und Jisrael lagernd nach seinen St&#228;mmen sah, da ward Gottes Geist auf ihn, </p><p>und er hub seine Spruchrede an und sagte: Es spricht Bileam, den Beor seinen Sohn nennt, spricht der Mann ge&#246;ffneten Auges. </p><p>Spricht, h&#246;rend Gottes Reden, der, was &#1513;&#1491;&#1497; schauen l&#228;&#223;t, schaut, hingefallen und doch Aug&#8217; enth&#252;llt: </p><p>Was sind deine Zelte, Jaakob, gut, deine Wohnungen, Jisrael! </p><p>Wie B&#228;che sind sie geneiget, wie G&#228;rten an dem Strom; wie Aholsb&#228;ume, die Gott gepflanzt, wie Zedern an Gew&#228;sser! </p><p>Das Wasser flie&#223;t aus Seinen Eimern, und Seine Saat ists an reicher Flut. &#8212; Darum wird h&#246;her als Agag sein K&#246;nig und erhebet sich sein Reich. </p><p>Der Gott, der es aus Mizrajim gef&#252;hrt, der ist ihm wie Reems aufsteigende Macht. Es verzehrt V&#246;lker, weil sie Seine Feinde sind, und entmarkt deren Gebein, und als Seine Pfeile verwundet es. </p><p>Kniet es dann, ruht es wie ein L&#246;we und wie ein Leopard &#8212; wer st&#246;rt es auf! &#8212; Die dich segnen sind das Gesegnete, und die dir fluchen, das Fluchbeladene selbst. </p><p>Da ward Balaks Zorn gegen Bileam rege, und er schlug seine H&#228;nde zusammen. Und Balak sagte zu Bileam: Meine Feinde zu verw&#252;nschen habe ich dich gerufen, und nun hast du sie gar gesegnet schon dreimal! </p><p>Nun fl&#252;chte dich zu deiner Heimat hin!. Ich habe gedacht, ich werde dir gro&#223;e Ehre erweisen, siehe, aber Gott hat dich der Ehre entzogen. </p><p>Da sagte Bileam zu Balak: Habe ich es nicht auch zu deinen Boten, die du zu mir gesandt hast, ausgesprochen: </p><p>Wenn Balak mir sein Haus voll Silber und Gold geben w&#252;rde, k&#246;nnte ich doch nicht &#252;ber Gottes Wort hinausgehen, etwas Gutes oder B&#246;ses aus meinem Sinne zu tun, was Gott sprechen wird, das werde ich sprechen m&#252;ssen. </p><p>Nun, ich gehe zu meinem Volke. Komm, ich will dir einen Rat geben. Was dieses Volk deinem Volke tun wird, das wird erst am Ende der Tage sein. </p><p>Und er hub seine Spruchrede an und sagte: Es spricht Bileam, den Beor seinen Sohn nennt, und es spricht der Mann ge&#246;ffneten Auges, </p><p>spricht h&#246;rend Gottes Rede, und erkennend des H&#246;chsten Sinnen. Was schauen l&#228;&#223;t, schaut er, hingefallen &#1513;&#1491;&#1523; und doch Aug&#8217; enth&#252;llt. </p><p>Ich sehe es, aber nicht jetzt, ich schaue es und nicht nahe: Es hat ein Stern von Jaakob seinen Weg angetreten und ein Zepter sich erhoben von Jisrael, der schl&#228;gt die Angeln Moabs und entmauert alle S&#246;hne Seths. </p><p>Und Edom geht an einen Herrn &#252;ber, an einen Herrn &#252;ber Seir, seine Feinde, und Jisrael w&#228;chst an Macht. </p><p>Er herrscht von Jaakob aus, und das l&#228;&#223;t das letzte verloren gehen aus den St&#228;dten. </p><p>Er sah Amalek und hub seine Spruchrede an und sagte: Erstes der denn Gottesh&#252;lfe setzt er statt Mauer und Wall! V&#246;lker Amalek und sein Ende &#8212; bis es ein Verlorenes wird. </p><p>Und er sah den Keniten, und hub seine Spruchrede an und sagte: Lass deinen Sitz urfest bleiben und baue in den Fels dein Rest, </p><p>denn wenn Kajin zur Zerst&#246;rung wird, wohin w&#252;rde Aschur dich dann f&#252;hren! </p><p>Und er hub seine Spruchrede an und sagte: Wehe! Wer bleibt leben, seitdem Gott es gr&#252;ndet! </p><p>Schiffe kommen vom Kitterstrand und schw&#228;chen Aschur und schw&#228;chen Eber und auch er &#8212; bis er ein Verlorener wird. </p><p>Darauf erhub sich Bileam, ging und kehrte zu seiner Heimat zur&#252;ck, und auch Balak ging seines Weges. </p><p><strong>Kapitel 25</strong></p><p>Jisrael hatte sich niedergelassen in Schittim, da fing das Volk an unz&#252;chtig zu den T&#246;chtern Moabs hin abzufallen. </p><p>Sie luden das Volk ein zu den Opferm&#228;hlern ihrer G&#246;tter, das Volk speiste mit und sie b&#252;ckten sich ihren G&#246;ttern. </p><p>Da schloss sich Jisrael dem Peor-Baal an und Gottes Zorn ward rege wider Jisrael. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Nimm mit dir alle H&#228;upter des Volkes und h&#228;nge sie in Gegenwart der Sonne Gott hin, so wird Gottes rege gewordener Zorn von Jisrael sich abwenden. </p><p>Da sagte Mosche zu Jisraels Richtern: Richte jeder diejenigen der ihm &#220;berwiesenen hin, welche dem Peor-Baal angeschlossen sind. </p><p>Und siehe, da kam ein Mann von Jisraels S&#246;hnen und f&#252;hrte die Midjaniterin vor Mosches Augen und die Augen der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels hin, und diese weinten am Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Pinchas, Sohn Elasars, Sohn Aharons des Priesters, sah es, stand auf aus der Mitte der Gemeinde, nahm einen Speer in die Hand, </p><p>ging dem Manne Jisraels nach in den Alkoven und durchbohrte beide, den Mann Jisraels und das Weib in den Leib &#8212; und das Sterben ward gehemmt von Jisraels S&#246;hnen. </p><p>Es waren aber die in dem Sterben Umgekommenen vierundzwanzigtausend.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Chukkat]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Satzung&#8220; &#8226; 4. Mose 19,1&#8211;22,1]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/chukkat-5eb</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/chukkat-5eb</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:02:59 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/203302822/cc2dcc8a4ba7a74cfe6023defcf093f2.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Chukkat</strong></p><p><strong>4. Mose 19,1&#8211;22,1</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und Aharon: </p><p>Dies ist ein Grundgesetz der Lehre, das Gott geboten: Sprich zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie dir eine vollkommen rote Kuh nehmen, an welcher kein Fehler ist, auf welche kein Joch gekommen. </p><p>Und sie gebet ihr Elasar dem Priester; er f&#252;hrt sie hinaus au&#223;erhalb des Lagers hin, und er schlachtet sie vor seinem Angesicht. </p><p>Und es nimmt Elasar der Priester von ihrem Blute mit seinem Finger und sprengt gegen die Front des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hin von ihrem Blute siebenmal. </p><p>Man verbrennt sodann die Kuh vor seinen Augen; ihre Haut, ihr Fleisch, ihr Blut, samt ihrem Mist verbrenne man. </p><p>Und es nimmt der Priester ein Zedernscheit und Ysop und karmoisinrote Wolle und wirft es in den Brand der Kuh hinein. </p><p>Und es badet seine Kleider der Priester, und er badet seinen Leib im Wasser, und erst dann darf er eingehen ins Lager. Unrein aber bleibt der Priester bis zum Abend. </p><p>Auch der sie verbrennt, badet seine Kleider im Wasser und badet seinen Leib im Wasser und ist unrein bis zum Abend. </p><p>Es sammelt ein reiner Mann die Asche der Kuh und legt sie au&#223;erhalb des Lagers an einem reinen Ort nieder. Sie bleibt der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels zur Bewahrung, zu einem Entfernungswasser, ein Ents&#252;ndigungsopfer ists. </p><p>Und es badet, der die Asche der Kuh sammelt, seine Kleider, und ist unrein bis zum Abend. Und es sei dies Jisraels S&#246;hnen und dem in ihre Mitte eingetretenen Fremden zu einem ewigen Gesetz. </p><p>Wer die Leiche von irgend einer Menschenseele ber&#252;hrt, wird sieben Tage unrein. </p><p>Er hat sich damit zu ents&#252;ndigen am dritten Tage und am siebten Tage, damit er rein werde. Wenn er sich nicht am dritten Tage ents&#252;ndigt und am siebten Tage, wird er nicht rein. </p><p>Wer durch eine Leiche mit der Seele des Menschen in Ber&#252;hrung kommt, welcher dem Tode erliegt, und sich nicht ents&#252;ndigt, hat dann der Wohnung Gottes Unreinheit gebracht, so wird diese Seele aus Jisrael entwurzelt. Wenn das Entfernungswasser an ihn nicht geworfen worden, so bleibt er unrein, bleibend ist seine Unreinheit an ihm. </p><p>Dies ist nun die Lehre: Wenn ein Mensch in einem Zelte stirbt, so soll allen, was in das Zelt kommt, und alles, was im Zelte ist, sieben Tage unrein sein. </p><p>Und jedes offene Ger&#228;t, auf welchem kein Deckelverband ist, ist unrein. </p><p>Und allen, was &#252;ber die Feldesfl&#228;che mit Schwert-Erschlagenem oder mit einem Toten oder mit Menschengebein oder mit einem Grabe in Ber&#252;hrung kommt, soll sieben Tage unrein sein. </p><p>Und sie nehmen f&#252;r den Unreinen von dem Brandstaub des Ents&#252;ndigungsopfers, und er gibt darauf lebendiges Wasser in ein Gef&#228;&#223;. </p><p>Und es nimmt Ysop und tunkt es ins Wasser ein reiner Mann und sprengt an das Zelt und an alle Ger&#228;te und an alle die Personen, welche dort waren, und an den, welcher das Gebein oder den Erschlagenen oder den Toten oder das Grab ber&#252;hrt, </p><p>es sprengt der Reine an den Unreinen am dritten Tage und am siebten Tage und ents&#252;ndigt ihn am siebten Tage, er w&#228;scht seine Kleider und badet im Wasser und wird rein am Abend. </p><p>Derjenige aber, welcher unrein wird und sich nicht ents&#252;ndigt, die Seele wird aus der Mitte der Gemeinde entwurzelt; denn er hat das Heiligtum Gottes entreinigt, Entfernungswasser ist nicht an ihn geworfen worden, unrein ist er. </p><p>Es bleibe ihnen zu ewigem Gesetz. Wer sonst aber Entfernungswasser sprengt, hat seine Kleider zu waschen, und wer Entfernungswasser ber&#252;hrt, wird unrein bis zum Abend. </p><p>Auch allen, welches der Unreine ber&#252;hrt, wird unrein, auch die ihn ber&#252;hrende Person wird unrein bis zum Abend. </p><p><strong>Kapitel 20</strong></p><p>Es kamen Jisraels S&#246;hne, die ganze Gemeinde, in die W&#252;ste Zin im ersten Monat, und das Volk lie&#223; sich in Kadesch nieder. Da starb dort Mirjam und wurde dort begraben, </p><p>und es war kein Wasser f&#252;r die Gemeinde, und sie versammelten sich &#252;ber Mosche und Aharon. </p><p>Es haderte das Volk mit Mosche und sie sagten: W&#228;ren wir doch verschieden, als unsere Br&#252;der vor Gott verschieden! </p><p>Wozu habt ihr die Gemeinde Gottes zu dieser W&#252;ste hingebracht, damit dort wir und unsere Tiere sterben? </p><p>Wozu habt ihr uns aus Mizrajim heraufgef&#252;hrt? Uns zu diesem schlechten Ort hinzubringen? Das ist kein Ort von Saaten, Feigen, Wein, Granat&#228;pfeln &#8211; selbst Wasser zum Trinken ist nicht vorhanden! </p><p>Da zogen sich Mosche und Aharon vor der Versammlung zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zur&#252;ck und fielen auf ihr Angesicht. Da ward ihnen die Herrlichkeit Gottes sichtbar. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: </p><p>Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aharon, und sprechet zu dem Felsen vor ihren Augen, da&#223; er sein Wasser hergebe, so wirst du ihnen Wasser aus dem Felsen herausbringen und wirst die Gemeinde und ihre Tiere tr&#228;nken. </p><p>Da nahm Mosche den vor Gott niedergelegten Stab, wie er ihm geboten. </p><p>Und Mosche und Aharon versammelten die Gemeinde vor den Felsen hin. Da sagte er zu ihnen: H&#246;ret doch, ihr Ungehorsamen! Werden aus diesem Felsen wir euch Wasser herausbringen!? </p><p>Und Mosche hob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stabe zweimal, da kamen viel Wasser heraus, und es trank die Gemeinde und ihre Tiere. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche und Aharon: Weil ihr nicht fest an mir gehalten, mich zu heiligen vor den Augen der S&#246;hne Jisraels, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht zu dem Lande hinbringen, das ich ihnen gegeben habe. </p><p>Dies sind die Haderwasser, da Jisraels S&#246;hne mit Gott gehadert und er sich an ihnen in seiner Heiligkeit gezeigt. </p><p>Da schickte Mosche Boten von Kadesch zu dem K&#246;nige von Edom: So sagt dir dein Bruder Jisrael: Du hast alle die M&#252;hseligkeit erfahren, die uns betroffen. </p><p>Unsere V&#228;ter zogen nach Mizrajim hinab, und lange Zeit blieben wir in Mizrajim, die Mizrajim aber taten uns B&#246;ses und unsern V&#228;tern. </p><p>Da schrien wir zu Gott und Er h&#246;rte unsere Stimme, sandte einen Boten und f&#252;hrte uns aus Mizrajim. Nun sind wir in Kadesch, einer Stadt an der Grenze deines Gebietes, </p><p>Lasse uns doch durch dein Land ziehen, wir werden nicht durch Feld und Weinberg ziehen, werden nicht Wasser aus Brunnen trinken, den K&#246;nigsweg wollen wir ziehen, wollen nicht rechts und links abweichen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben. </p><p>Da lie&#223; ihm Edom sagen: Du sollst nicht durch mich ziehen, sonst werde ich mit dem Schwerte dir entgegen ausr&#252;cken. </p><p>Jisraels S&#246;hne lie&#223;en ihm wieder sagen: Den H&#246;henweg wollen wir hinaufziehen, und wenn wir deine Gew&#228;sser trinken, ich oder mein Vieh, so werde ich deren Kaufpreis zahlen, durchaus nichts anderes, lasse mich nur mit meinen F&#252;&#223;en durchwandern. </p><p>Da lie&#223; er sagen: Du sollst nicht durchziehen. Und Edom r&#252;ckte ihm entgegen mit schwerer Mannschaft und gewaltiger Macht. </p><p>Edom weigerte sich also, Jisrael zu gestatten, durch sein Gebiet zu ziehen, und Jisrael lenkte von ihm ab. </p><p>Sie zogen von Kadesch, und es kamen Jisraels S&#246;hne, die ganze Gemeinde, zum Berge Hor. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche und zu Aharon am Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom: </p><p>Aharon soll zu seines Volkes Kreisen eingesammelt werden; denn er soll nicht zu dem Lande hinkommen, das ich Jisraels S&#246;hnen gegeben habe, weil ihr meinem Munde zuwidergehandelt habet in Beziehung auf die Haderwasser. </p><p>Nimm Aharon und seinen Sohn Elasar und f&#252;hre sie den Berg Hor hinan, </p><p>und entkleide Aharon seiner Gew&#228;nder und bekleide damit seinen Sohn Elasar; Aharon aber soll eingesammelt werden und dort sterben. </p><p>Da tat Mosche, wie ihm Gott geboten hatte. Sie gingen zum Berge Hor hinauf vor den Augen der ganzen Gemeinde. </p><p>Mosche entkleidete Aharon seiner Gew&#228;nder und bekleidete damit seinen Sohn Elasar, und Aharon starb dort auf dem Gipfel des Berges. Mosche und Elasar stiegen herab vom Berge. </p><p>Da sah die ganze Gemeinde, da&#223; Aharon verschieden war, und das ganze Haus Jisraels weinte um Aharon drei&#223;ig Tage. </p><p><strong>Kapitel 21</strong></p><p>Da h&#246;rte der Kenaaniter K&#246;nig Arad, der den S&#252;den bewohnte, da&#223; Jisrael den Weg der Kundschafter komme, er begann Krieg gegen Jisrael und nahm von ihm gefangen. </p><p>Da gelobte Jisrael Gott ein Gel&#252;bde und sprach: Wenn du dieses Volk in meine Macht geben wirst, so werde ich ihre St&#228;dte zu Bann weihen. </p><p>Gott h&#246;rte auf Jisraels Stimme und gab den Kenaaniter hin. Es machte sie und ihre St&#228;dte zu Bann. Es nannte darum den Ort Chorma. </p><p>Sie zogen vom Berge Hor dem roten Meere zu, das Land Edom zu umgehen, da ward das Volk ungeduldig auf dem Wege. </p><p>Da sprach das Volk wider Gott und wider Mosche: Warum habt ihr uns aus Mizrajim heraufgef&#252;hrt, in der W&#252;ste zu sterben? Denn wir haben kein Brot und kein Wasser, und unser Sinn hat schon &#220;berdru&#223; an der gehaltlosen Nahrung. </p><p>Da lie&#223; Gott wider das Volk die Giftschlangen los, diese bissen das Volk, und es starb vieles Volk von Jisrael. </p><p>Da kam das Volk zu Mosche und sagten: Wir haben ges&#252;ndigt, indem wir gegen Gott und dich gesprochen. Bete zu Gott, da&#223; Er die Schlangen von uns abwende. Da betete Mosche zu Gott f&#252;r das Volk. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Mache dir eine Giftschlange und setze sie auf eine hohe Stange und es sei dann: jeder Gebissene sehe hin und so wird er leben bleiben. </p><p>Da machte Mosche eine kupferne Schlange, und setzte sie auf die hohe Stange, und es war, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte, so schaute er die kupferne Schlange an und blieb leben. </p><p>Jisraels S&#246;hne zogen weiter und lagerten in Obot. </p><p>Sie zogen von Obot und lagerten in den Ein&#246;den der &#220;berg&#228;nge in der W&#252;ste, welche vor Moab von Sonnenaufgang her liegt. </p><p>Von dort zogen sie und lagerten im Grunde Sared. </p><p>Von dort zogen sie und lagerten an der Seite des Arnon, welche in der W&#252;ste ist, die von dem Gebiet des Emoriten ausgeht. Denn der Arnon bildet die Grenze Moabs, zwischen Moab und den Emoriten. </p><p>Darum wird in dem Buche der Gottesk&#228;mpfe gesagt: Waheb in Sufah und die den Arnon bildenden B&#228;che. </p><p>Und der B&#228;cheergu&#223;, der sich ausbog, um Or Wohnraum zu geben, und sich dann an das Gebiet Moabs lehnt. </p><p>Von dort zum Brunnen hin. Es ist dies der Brunnen, von welchem Gott Moses gesagt hatte: Versammle das Volk, ich gebe ihnen Wasser. </p><p>Damals sang Jisrael diesen Gesang: Steig wieder herauf, Brunnen, wettsinget ihm. </p><p>Bist ja der Brunnen, den F&#252;rsten gegraben, den Edle des Volkes geh&#246;hlt mit dem Gesetzesgriffel an ihren St&#228;ben! Und aus der W&#252;ste ward er wieder gegeben. </p><p>Und von der Wiedergabe ein Gottesstrom und vom Gottesstrom H&#246;hen hinan. </p><p>Und von H&#246;hen ins Tal, das im Felde Moabs, den H&#246;hengipfel hinan, und schaut nun heraus auf der &#214;de Plan. </p><p>Da schickte Jisrael Boten zu Sichon, K&#246;nig der Emoriten: </p><p>Lasse mich durch dein Land ziehen, wir wollen nicht in Feld und in Weinberg ablenken, wollen Brunnenwasser nicht trinken, in dem K&#246;nigswege wollen wir gehen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben. </p><p>Aber Sichon gestattete Jisrael nicht durch sein Gebiet zu ziehen. Sichon sammelte all sein Volk, ging Jisrael der W&#252;ste zu entgegen, kam nach Jahza und griff Jisrael an. </p><p>Da schlug ihn Jisrael mit des Schwertes Sch&#228;rfe, nahm sein Land in Besitz vom Arnon bis zum Jabbok bis zu den S&#246;hnen Ammon, denn dies Gebiet der S&#246;hne Ammon war fest. </p><p>Jisrael nahm alle diese St&#228;dte und Jisrael lie&#223; sich in allen St&#228;dten der Emoriten nieder, in Cheschbon und in allen seinen T&#246;chterst&#228;dten. </p><p>Denn Cheschbon war damals eine Stadt Sichons, des K&#246;nigs des Emoriters. Er hatte den fr&#252;heren K&#246;nig von Moab mit Krieg &#252;berzogen, und hatte sein ganzes Land bis zum Arnon aus seiner Gewalt genommen. </p><p>Darum sagen die Spruchredner: Gehet einmal hin nach Cheschbon! Es wird nun als Sichons Stadt gebaut und neu gegr&#252;ndet. </p><p>Denn von Cheschbon ging dann Feuer aus, Flamme aus Sichons Burg, verzehrte Moabs Or, Beherrscher von Arnons H&#246;hen. </p><p>Wehe dir Moab! Du bist verloren, Kemoschs Volk! Er hat seine S&#246;hne Fl&#252;chtlinge werden und seine T&#246;chter in die Gefangenschaft kommen lassen, dem K&#246;nige des Emori Sichon. </p><p>Und umwarfen wir sie, verloren ging Cheschbon bis Dibon, bis Nofach, das bis Medwa reicht, verw&#252;steten wir! </p><p>Jisrael lie&#223; sich im Lande des Emoriten nieder. </p><p>Mosche aber entsendete, Jaaser auszukundschaften, da nahmen sie dessen T&#246;chterst&#228;dte ein, und er vertrieb den Emoriten, welcher dort wohnte. </p><p>Sie wendeten sich sodann und zogen den Weg nach dem Baschan hinauf, da zog ihnen Og, der K&#246;nig des Baschan entgegen, er und sein ganzes Volk zum Kriege nach Edre&#239;. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: F&#252;rchte ihn nicht, denn in deine Hand habe ich ihn und sein ganzes Volk und sein Land gegeben, verfahre mit ihm, wie du mit Sichon, dem K&#246;nige des Emoriters getan, der in Cheschbon residierte. </p><p>Sie schlugen ihn und seine S&#246;hne und sein ganzes Volk, so da&#223; man von ihm keinen &#252;brig lie&#223;, und sie nahmen sein Land in Besitz. </p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Darauf zogen Jisraels S&#246;hne und lagerten in den &#214;den Moabs, jenseits des Jordans von Jericho.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>