<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[ahavta - Begegnungen: Sidra deutsch]]></title><description><![CDATA[Zur Vorbereitung auf das „Wort zum Schabbat“ findest du in dieser Rubrik die „Sidra“ zum Toraabschnitt. Das Besondere: Es ist eine Audio-Datei. Du kannst dir also den Wochenabschnitt anhören. Der Text beruht auf der Übersetzung der Tora, die Rabbiner Dr. Simon Bernfeld 1902 veröffentlichte. ]]></description><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bi2S!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe9a77d9d-c51f-4dd3-aa0b-553b2e45ec43_768x768.png</url><title>ahavta - Begegnungen: Sidra deutsch</title><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Wed, 17 Jun 2026 08:21:58 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://plus.ahavta.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Ricklef Münnich]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[info@ahavta.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Schlach lecha]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Entsende dir&#8220; &#8226; 4. Mose 13,1&#8211;15,41]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schlach-lecha</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schlach-lecha</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 12:03:31 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/201374297/998dfda039ab6ce161bfffb1691cb375.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schlach lecha</strong></p><p><strong>4. Mose 13,1&#8211;15,41</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Entsende du dir M&#228;nner, da&#223; sie das Land Kenaan erforschen, welches ich den S&#246;hnen Jisraels gebe. Je einen Mann f&#252;r den Stamm seiner V&#228;ter sollt ihr entsenden, jeder sei ein Hervorragender unter ihnen. </p><p>Da entsandte sie Mosche von der W&#252;ste Paran nach Gottes Gebot, alle M&#228;nner, H&#228;upter der S&#246;hne Jisraels waren sie. </p><p>Und dies waren ihre Namen: F&#252;r den Stamm Reuben Schamua, Sohn Sakkurs, </p><p>f&#252;r den Stamm Schimeon Schafat, Sohn Choris, </p><p>f&#252;r den Stamm Jehuda Kaleb, Sohn Jefunnes, </p><p>f&#252;r den Stamm Jissachar Jigal, Sohn Josefs, </p><p>f&#252;r den Stamm Efrajim Hoschea, Sohn Nuns, </p><p>f&#252;r den Stamm Binjamin Palti, Sohn Rafus, </p><p>f&#252;r den Stamm Sebulun Gadiel, Sohn Sodis, </p><p>f&#252;r den Stamm Josef, den Stamm Menasche, Gadi, Sohn Sussis, </p><p>f&#252;r den Stamm Dan Amiel, Sohn Gemalis, </p><p>f&#252;r den Stamm Ascher Setur, Sohn Michaels, </p><p>f&#252;r den Stamm Naftali Nachbi, Sohn Wafsis, </p><p>f&#252;r den Stamm Gad Geuel, Sohn Machis. </p><p>Dies sind die Namen der M&#228;nner, welche Mosche entsandte, das Land zu erforschen. Es nannte dabei Mosche Hoschea, Sohn Nuns: Jehoschua. </p><p>Mosche entsandte sie, das Land Kenaan zu erforschen und sprach zu ihnen: Gehet hier im S&#252;den hinauf und ersteiget das Gebirge. </p><p>Und betrachtet das Land, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob es stark, ob es schwach, ob es gering an Zahl, oder ob es zahlreich ist. </p><p>Und wie das Land ist, in welchem es wohnt, ob es ein gutes oder ein schlechtes ist, und wie die St&#228;dte sind, in welchen es wohnt, ob in offenen, oder in befestigten Pl&#228;tzen. </p><p>Auch wie der Boden ist, ob er fett oder mager ist, ob auch Waldung darin ist oder nicht, und erdreistet euch und nehmet von den Fr&#252;chten des Landes. Die Zeit war die Zeit der ersten Traubenreife. </p><p>Sie gingen hinauf und erforschten das Land von der W&#252;ste Zin bis Rechob gegen Chamat hin. </p><p>Sie gingen im S&#252;den hinauf und einm&#252;tig gelangte man bis Chebron, dort waren Achiman, Scheschai und Talmai die Erzeugten des Anaks. Und Chebron war sieben Jahre gebaut worden, lange vor Zoan Mizrajim. </p><p>Sie kamen bis zum Traubentale und schnitten von dort eine Rebe ab und eine Traube mit Beeren, und sie trugen sie zu zweien auf einer Bahre; auch von den Granat&#228;pfeln und von den Feigen. </p><p>Diesen Ort nannte man Traubental in Veranlassung der Traube, welche Jisraels S&#246;hne von dort abgeschnitten haben. </p><p>Sie kehrten von der Erforschung des Landes am Ende von vierzig Tagen zur&#252;ck. </p><p>Sie gingen und kamen zu Mosche und zu Aharon und zu der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels zur W&#252;ste Paran nach Kadesch und brachten ihnen Antwort und der ganzen Gemeinde und zeigten ihnen die Frucht des Landes. </p><p>Sie erz&#228;hlten ihm und sagten: Wir sind in das Land gekommen, wohin du uns gesandt hast, es ist auch flie&#223;end an Milch und Honig und dies ist seine Frucht. </p><p>Allein das Volk, das in dem Lande wohnt, ist zu stark, und die St&#228;dte sind &#252;beraus gro&#223;e Festungen, auch Erzeugte des Anaks haben wir da gesehen. </p><p>Amalek wohnt im Lande des S&#252;dens, der Chiti, Jebu&#223;i und Emori wohnt im Gebirge, und der Kenaani wohnt am Meere und am Ufer des Jardens. </p><p>Da beschwichtigte Kaleb das Volk f&#252;r Mosche und sprach: Wir k&#246;nnen wohl hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir sind ihm wahrlich m&#228;chtig genug. </p><p>Die M&#228;nner aber, welche mit ihm hinaufgewandert waren, sagten: Wir k&#246;nnen nicht gegen dieses Volk hinaufziehen, denn es ist uns zu stark, </p><p>Und brachten nun Verleumdung des Landes, das sie erforscht hatten, unter Jisraels S&#246;hnen aus, und sagten: Das Land, das wir bereisten, um es zu erforschen, ist ein Land, das seine Bewohner aufreibt, und die ganze Bev&#246;lkerung, die wir darin gesehen, sind Leute von starkem Ma&#223;; </p><p>dort haben wir die Riesen gesehen, Anaks S&#246;hne, von den Riesen stammend. Wir waren wie Heuschrecken in unseren Augen, und so waren wir auch in ihren Augen. </p><p><strong>Kapitel 14</strong></p><p>Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und lie&#223;en ihr freien Lauf, und es weinte das Volk diese Nacht hindurch. </p><p>Darauf murrten &#252;ber Mosche und &#252;ber Aharon alle S&#246;hne Jisraels und es sprach zu ihnen die ganze Gemeinde: w&#228;ren wir doch im Lande Mizrajim gestorben, oder in dieser W&#252;ste, w&#228;ren wir da gestorben! </p><p>Warum bringt uns Gott zu diesem Lande hin, um durchs Schwert zu fallen. Unsere Frauen und unsere Kinder werden zur Beute! Besser wahrlich ist es f&#252;r uns, nach Mizrajim zur&#252;ckzukehren. </p><p>Da sprachen sie einer zum andern: Wir wollen uns einen Anf&#252;hrer geben und wollen zur&#252;ck nach Mizrajim! </p><p>Da fiel Mosche und Aharon auf ihr Angesicht, in Gegenwart der ganzen Versammlung der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, aber und Kaleb, Sohn Jefunnes, von den Kundschaftern des Landes, hatten ihre Kleider zerrissen, </p><p>und sprachen zur ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels: Das Land, das wir bereist haben, um es zu erforschen, ist ein ungemein gutes Land. </p><p>Wenn Gott Wohlgefallen an uns findet, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben, ein Land, das in Wahrheit von Milch und Honig flie&#223;t. </p><p>Nur emp&#246;rt euch nicht gegen Gott! Und ihr, ihr solltet die Bev&#246;lkerung dieses Landes nicht f&#252;rchten, denn unser Brot sind sie! Gewichen ist ihr Schatten von ihnen, da Gott mit uns ist, f&#252;rchtet sie nicht. </p><p>Da sprach die ganze Gemeinde davon, sie zu steinigen, als die Herrlichkeit Gottes im Zelte der Zusammenkunftsbestimmung allen S&#246;hnen Jisraels sichtbar ward. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: Wie lange soll dieses Volk mich h&#246;hnen! Und wie lange werden sie kein Vertrauen in mich setzen, bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte vollbracht! </p><p>Ich will sie mit Pest schlagen und sie aus dem Hiersein vertreiben und will dich zu einem gr&#246;&#223;eren und m&#228;chtigeren Volk machen, als es ist. </p><p>Da sprach Mosche: Und es h&#246;ren dies dann die Mizrer &#8212;, denn Du hast ja mit deiner Kraft dies Volk aus ihrer Mitte herausgef&#252;hrt &#8212;, </p><p>und werden zu dem Bewohner dieses Landes sprechen, &#8212; sie haben auch bereits geh&#246;rt, da&#223; Du, Gott, in Mitte dieses Volkes weilest, da&#223; Aug in Aug Du, Gott, sichtbar bist, deine Wolke &#252;ber ihnen ruht, und in Wolkens&#228;ule Du vor ihnen wandelst am Tage und in einer Wolkens&#228;ule nachts, &#8212; </p><p>und t&#246;test Du nun dieses Volk wie einen Mann, so werden diese V&#246;lker, die den Ruf von Dir vernommen, sprechen: </p><p>Es ist au&#223;er Gottes Verm&#246;gen, dieses Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zugeschworen, darum hat er sie in der W&#252;ste hingeschlachtet. &#8212; </p><p>Und nun sei doch die Kraft meines Herrn gro&#223;, wie du es ausgesprochen: </p><p>Gott, lange geduldend und liebereich, hinweghebend Kr&#252;mme und Emp&#246;rung und erl&#228;&#223;t doch nichts, denkt Elternkr&#252;mme an Kindern, an drittem und an viertem Geschlecht; </p><p>verzeihe doch der Kr&#252;mme dieses Volkes nach der Gr&#246;&#223;e deiner Liebe und wie du Ertragung diesem Volke gew&#228;hrt von Mizrajim bis hierher. </p><p>Da sprach Gott: Ich habe verziehen nach deinem Worte, </p><p>jedoch, so gewi&#223; ich lebe, und der Herrlichkeit Gottes die ganze Erde voll werden wird: </p><p>alle die M&#228;nner, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen, die ich in Mizrajim und in der W&#252;ste vollbracht, und mich nun bereits zehnmal erprobt und doch nicht meiner Stimme gehorcht haben, </p><p>nicht werden sie das Land sehen, das ich ihren V&#228;tern zugesprochen, und alle, die mich verh&#246;hnen, werden es nicht sehen. </p><p>Mein Diener Kaleb aber, weil ein anderer Geist mit ihm war, und er mir nachfolgend seine Pflicht erf&#252;llte, ihn werde ich in das Land bringen, wohin er gekommen, und seinen Nachkommen wird er es vererben. </p><p>Der Amalekiter und Kenaaniter wohnt im Tale, morgen wendet euch und ziehet in die W&#252;ste den Weg zum Schilfmeer. </p><p>Zu Mosche und Aharon aber sprach Gott: </p><p>Wie lange soll es dieser schlechten Gemeinde gestattet bleiben, da&#223; sie Aufruhr wider mich anstiften! Die Klagen der S&#246;hne Jisraels, welche sie zum Aufruhr wider mich bringen, habe ich geh&#246;rt. </p><p>Sage ihnen: So gewiss ich lebe, also ists von Gott gesprochen, wie ihr vor meinen Ohren gesprochen habet, also werde ich euch tun. </p><p>In dieser W&#252;ste werden eure Leichen fallen und alle eure Gez&#228;hlten bei jeder eurer Z&#228;hlung vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts; eben die, die ihr zum Aufruhr wider mich gebracht. </p><p>Nicht sollet ihr in das Land kommen, in welches euch wohnen zu setzen ich meine Hand erhoben habe, nur Kaleb, Sohn Jefunnes und Jehoschua, Sohn Nuns. </p><p>Eure Kinder, von denen ihr gesagt, da&#223; sie zur Beute werden w&#252;rden, sie werde ich hineinbringen, sie werden das Land kennen lernen, das ihr verschm&#228;ht habet. </p><p>Ihr aber, eure Leichen werden in dieser W&#252;ste fallen. </p><p>Und eure S&#246;hne werden vierzig Jahre in der W&#252;ste umherwandern und tragen euren Abfall, bis die letzte eurer Leichen in der W&#252;ste f&#228;llt. </p><p>Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land erforscht habet, vierzig Tage, jeden Tag zum Jahre sollt ihr eure S&#252;nden tragen: vierzig Jahre; und werdet die gegen mich ge&#252;bte Weigerung kennen lernen. </p><p>Ich, Gott, habe es gesprochen, dies werde ich an dieser ganzen schlechten Gemeinde vollbringen, die sich wider mich zusammen geeint: in dieser W&#252;ste sollen sie ihr Ende finden und dort sollen sie sterben. </p><p>Die M&#228;nner aber, welche Mosche das Land zu erforschen entsendet hatte und die zur&#252;ckgekehrt waren und hatten die ganze Gemeinde wider ihn aufgehetzt, indem sie Verleumdung &#252;ber das Land ausgebracht: </p><p>die M&#228;nner, welche die b&#246;se Verleumdung des Landes vorgebracht hatten, starben eines pl&#246;tzlichen Todes vor Gott. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, und Kaleb, Sohn Jefunnes, aber blieben leben von diesen M&#228;nnern, welche zur Erforschung des Landes gegangen waren. </p><p>Mosche sprach diese Worte zu allen S&#246;hnen Jisraels, da trauerte das Volk sehr, </p><p>und am Morgen erhoben sie sich fr&#252;h und gingen zum Gipfel des Berges hinan, damit sagend: wir sind bereit, zu dem Orte hin hinaufzugehen, welchen Gott bestimmt hat, denn wir haben ges&#252;ndigt. </p><p>Da sprach Mosche: Warum &#252;bertretet ihr nun Gottes Befehl? Das wird ja nicht gelingen! </p><p>Geht nicht hinauf, denn Gott ist nicht in eurer Mitte. Werdet doch nicht vor euren Feinden geschlagen! </p><p>Denn der Amalekiter und der Kenaaniter ist dort vor euch, ihr werdet durchs Schwert fallen! Denn darum, weil ihr von der Nachfolge Gottes zur&#252;ckgewichen seid, wird Gott nicht mit euch sein. </p><p>Sie stemmten sich darauf, zum Gipfel des Berges hinanzusteigen; die Bundeslade Gottes und Mosche wichen jedoch nicht aus dem Lager. </p><p>Da kam der Amalekiter und Kenaaniter, der in diesem Gebirge wohnte, herab, und sie schlugen sie und zermalmten sie bis Chorma. </p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr in das Land eurer Niederlassungen, das Ich euch gebe, kommen werdet, </p><p>und werdet Gott eine Feuerhingebung, ein Emporopfer oder ein Mahlopfer vollziehen, f&#252;r einen Gelobungsvorsatz oder in freiwilliger Weihe oder an euren Festzeiten, Gott einen Willfahrungsausdruck vom Rind oder vom Schafe zu gestalten: </p><p>so soll der sein Opfer Gott Nahebringende zugleich eine Huldigungsgabe nahebringen, feines Mehl ein Zehntel mit einem Viertel Hin &#214;l durchr&#252;hrt. </p><p>Und Wein vollziehst du zum Gu&#223;opfer ein Viertel Hin beim Emporopfer oder zum Mahlopfer. So f&#252;r ein Schaf. </p><p>Oder f&#252;r einen Widder vollziehst du eine Huldigungsgabe: feines Mehl zwei Zehntel, durchr&#252;hrt mit einem Drittel Hin &#214;l. </p><p>Und Wein zum Gu&#223;opfer, ein Drittel Hin bringst du Gott als Willfahrungsausdruck nahe. </p><p>Und wenn du Gott ein Tier vom Rindgeschlechte als Emporopfer oder Mahlopfer vollziehst, f&#252;r einen Gelobungsvorsatz oder als Friedensopfer, </p><p>so hat er bei dem Tiere vom Rindgeschlechte eine Huldigungsgabe zu vollziehen: feines Mehl drei Zehntel, mit einem Halben Hin &#214;l durchr&#252;hrt. </p><p>Und Wein bringst du zum Gu&#223;opfer nahe ein Halbes Hin; es ist eine Feuerhingebung Gott zum Ausdruck der Willfahrung. </p><p>So werde f&#252;r je einen Ochsen oder je einen Widder vollzogen, oder f&#252;r das Lamm unter den Schafen oder Ziegen. </p><p>Also vollzieht ihr, nach der Anzahl, die ihr vollzieht, f&#252;r jedes eine nach ihrer Zahl. </p><p>Jeder Eingeborene kann auch in dieser Weise diese vollziehen, Gott eine Feuerhingebung des Willfahrungsausdrucks nahe zu bringen. </p><p>Und wann bei euch ein Fremder aus der Fremde eintritt, oder wer in eure Mitte bei euren Nachkommen eintritt und er vollzieht Gott eine Feuerhingebung des Willfahrungsausdrucks: wie ihr, also soll auch er vollziehen. </p><p>Volksgemeinel Ein Gesetz gilt f&#252;r euch und den aus der Fremde eingetretenen Fremden. Es ist ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen: Euch gleich sei der aus der Fremde Eingetretene vor Gott. </p><p>Eine Lehre und ein Recht sollt ihr und der aus der Fremde bei euch eingetretene Fremde haben. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: wenn ihr in das Land kommet, wohin ich euch bringe, </p><p>so sei es: wenn ihr von dem Brote des Landes esset, hebt ihr Gott eine Hebe. </p><p>Als Erstling eurer Tr&#246;ge, hebt ihr einen Brotkuchen als Hebe. Wie die Hebe der Scheuer, so hebet ihr diese. </p><p>Von dem ersten eurer Tr&#246;ge gebet ihr Gott eine Hebe f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Und wenn ihr einmal in den Irrtum geraten solltet, da&#223; ihr nicht mehr alle diese Gebote zu erf&#252;llen h&#228;ttet, die Gott zu Mosche gesprochen, </p><p>Alles, was Gott euch durch Mosche geboten, von dem Tage, da&#223; Gott Gebote erteilt hat und weiter zu euren Nachkommen: </p><p>so sei es, wenn von den Augen der Gemeinde es zu einer Unachtsamkeit in Tat geworden ist, so vollzieht die ganze Gemeinde je einen jungen Stier zum Emporopfer Gott zum Willfahrungsausdruck, und seine Huldigungsgabe und sein Gu&#223;opfer nach Vorschrift, und einen Ziegenbock zum Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Es vollzieht der Priester &#252;ber die ganze Gemeinde Jisraels S&#252;hne und es wird ihnen verziehen; denn es ist eine Unachtsamkeit, und sie haben ihre Wiederann&#228;herung Gott in einer Feuerhingebung gebracht, und ihr Ents&#252;ndigungsopfer vor Gott &#252;ber ihre Unachtsamkeit. </p><p>Der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels und dem in ihre Mitte aus der Fremde Eingetretenen wird verziehen; denn es kam dem ganzen Volke in Unachtsamkeit zu. </p><p>Und wenn eine Person sich in Unachtsamkeit vergeht, so bringt sie eine einj&#228;hrige Ziege zum Ents&#252;ndigungsopfer, </p><p>und es vollzieht der Priester &#252;ber die unachtsame Person, indem sie in Unachtsamkeit sich vergangen, S&#252;hne vor Gott und es wird ihr verziehen. </p><p>Der Eingeborene unter Jisraels S&#246;hnen und dem unter sie aus der Fremde Eingetretenen, eine Lehre soll euch f&#252;r denjenigen sein, der etwas in Unachtsamkeit ver&#252;bt. </p><p>Die Person aber, die es mit gehobener Hand tut, von Eingeborenen oder aus der Fremde Eingetretenen einer, der spricht damit Gottes L&#228;sterung aus, und diese Seele wird entwurzelt aus ihres Volkes Mitte. </p><p>Denn ein Wort Gottes hat er verachtet, hat ein Gebot von Ihm unwirksam gemacht, entwurzelt, entwurzelt wird diese Seele, ihre S&#252;nde kehrt wider sie. </p><p>Jisraels S&#246;hne waren in der W&#252;ste, da fanden sie einen Mann, H&#246;lzer zusammenlesend am Schabbattage. </p><p>Da brachten ihn diejenigen, welche ihn H&#246;lzer zusammenlesend fanden, zu Mosche, zu Aharon und zu der ganzen Gemeinde. </p><p>Diese legten ihn in Gewahrsam; denn es war nicht erkl&#228;rt, was ihm zu geschehen habe. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Der Mann werde hingerichtet, es bewerfe ihn mit Steinen die ganze Gemeinde au&#223;erhalb des Lagers. </p><p>Die ganze Gemeinde f&#252;hrte ihn au&#223;erhalb des Lagers hinaus, und sie bewarfen ihn mit Steinen so, da&#223; er starb, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage es ihnen so, da&#223; sie sich Sprossen an die Ecken ihrer Kleider machen f&#252;r ihre Nachkommen, und sollen sie an die Sprossen der Ecke einen Faden himmelblauer Wolle geben. </p><p>Das werde euch zu Sprossen, so da&#223; ihr sie sehet und euch an alle Gebote Gottes erinnert und sie erf&#252;llet, und nicht kundschaftet nach euren Herzen und nach euren Augen, denen nachfolgend ihr mir untreu werdet. </p><p>Damit ihr eingedenk bleibet und erf&#252;llet alle meine Gebote und eurem Gott heilig bleibet. </p><p>Ich, Gott, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, um euch Gott zu sein; Ich, Gott, euer Gott.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Behaalotcha]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du anz&#252;ndest&#8220; &#8226; 4. Mose 8,1&#8211;12,16]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/behaalotcha-fdb</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/behaalotcha-fdb</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:04:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/200335343/48870a92de937b9028faa39832e2967b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Behaalotcha</strong></p><p><strong>4. Mose 8,1&#8211;12,16</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Aharon und sage ihm: Wenn du die Lampen aufleuchten l&#228;ssest, sollen der Richtung des Leuchters zu die sieben Lampen leuchten.</p><p>Aharon tat also, der Richtung des Leuchters zu lie&#223; er seine Lampen aufleuchten, wie Gott Mosche geboten hatte.</p><p>Und dies ist das Werk des Leuchters: aus einem St&#252;ck Gold geh&#228;mmert, zu Wurzelstock, zu Bl&#252;te ist er Hammerwerk. Wie das Gesicht, welches Gott Mosche hatte sehen lassen, also hatte er den Leuchter gestaltet.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Nimm die Leviten aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels, und vollziehe ihre Reinigung.</p><p>Also tue du ihnen zu ihrer Reinigung: sprenge an sie Ents&#252;ndigungswasser. Sie f&#252;hren dann ein Schermesser &#252;ber ihren ganzen Leib, baden ihre Gew&#228;nder und vollziehen ihre Reinigung an sich.</p><p>Sie nehmen dann einen jungen Stier, und seine Huldigungsgabe: feines Weizenmehl mit &#214;l durchr&#252;hrt; und einen zweiten jungen Stier nimmst du zu einem Ents&#252;ndigungsopfer.</p><p>Du l&#228;ssest die Leviten vor das Zusammenkunftsbestimmungszelt hintreten und versammelst die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels,</p><p>und l&#228;ssest die Leviten vor Gott hintreten, und Jisraels S&#246;hne st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf die Leviten.</p><p>Aharon vollzieht dann mit den Leviten eine Wendung vor Gott von den S&#246;hnen Jisraels; damit erhalten sie die Weihe, den Dienst Gottes zu vollbringen.</p><p>Und die Leviten st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf der Stiere, und du vollziehst Gott den einen als Ents&#252;ndigungsopfer und den andern als Emporopfer, S&#252;hne &#252;ber die Leviten zu erwirken.</p><p>Du stellst sodann die Leviten vor Aharon und seine S&#246;hne, und vollziehst mit ihnen Gott eine Wendung.</p><p>Damit sonderst du die Leviten aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels, und die Leviten werden mein.</p><p>Sodann kommen die Leviten, den Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten, daf&#252;r vollziehst du ihre Reinigung und daf&#252;r vollziehst du eine Wendung mit ihnen.</p><p>Denn gegeben, gegeben sind sie mir aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels; an die Stelle der Er&#246;ffnung jeden Mutterscho&#223;es, der Erstgeborenen aller von Jisraels S&#246;hnen, habe Ich sie Mir genommen.</p><p>Denn Mein wurde jeder Erstgeborene unter Jisraels S&#246;hnen unter Menschen und unter dem Viehe; am Tage, da ich jeden Erstgeborenen im Lande Mizrajim schlug, habe ich sie mir geheiligt.</p><p>Nun nahm ich die Leviten an die Stelle jedes Erstgeborenen unter den S&#246;hnen Jisraels,</p><p>und gab die Leviten, Aharon und seinen S&#246;hnen aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels gegeben, um den Dienst der S&#246;hne Jisraels am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten und &#252;ber Jisraels S&#246;hne S&#252;hne zu erwirken. So wird die S&#246;hne Jisraels kein Sterben treffen, indem Jisraels S&#246;hne dem Heiligtum nahen.</p><p>Mosche, Aharon und die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels taten also den Leviten allem gem&#228;&#223;, was Gott Mosche in betreff der Leviten geboten hatte, also taten ihnen die S&#246;hne Jisraels.</p><p>Es ents&#252;ndigten sich die Leviten und badeten ihre Gew&#228;nder, Aharon vollzog mit ihnen eine Wendung vor Gott und Aharon erwirkte S&#252;hne &#252;ber sie, ihre Reinigung zu vollbringen.</p><p>Nachher kamen die Leviten ihren Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten vor Aharon und vor seinen S&#246;hnen; wie Gott Mosche hinsichtlich der Leviten geboten hatte, also taten sie ihnen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Dies ist das f&#252;r die Leviten Bestimmte: Vom zur&#252;ckgelegten f&#252;nfundzwanzigsten Jahre aufw&#228;rts kommt er zur Leistung &#246;ffentlichen Dienstes im Dienste des Zusammenkunftsbestimmungszeltes,</p><p>und vom zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre tritt er zur&#252;ck von &#246;ffentlicher Leistung des Dienstes und hat nicht mehr Dienst zu leisten.</p><p>Wohl aber dient er mit seinen Br&#252;dern am Zusammenkunftsbestimmungszelt Wache zu halten, aber Dienst verrichtet er nicht mehr. Also verf&#228;hrst du mit den Leviten in ihren Amtsobliegenheiten.</p><h4>Kapitel 9</h4><p>Gott sprach zu Mosche in der W&#252;ste Sinai im zweiten Jahre nach ihrem Auszuge aus dem Lande Mizrajim im ersten Monat:</p><p>Lasse Jisraels S&#246;hne das Pe&#223;ach vollziehen in seiner bestimmten Zeit.</p><p>Am vierzehnten Tage dieses Monats zwischen den beiden Abenden sollt ihr es in seiner bestimmten Zeit vollziehen. Nach allen seinen Gesetzen und nach allen darauf bez&#252;glichen Vorschriften sollt ihr es vollziehen.</p><p>Da sprach Mosche zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie das Pe&#223;ach vollz&#246;gen;</p><p>und sie vollzogen das Pe&#223;ach im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats zwischen den beiden Abenden in der W&#252;ste Sinai; allem entsprechend, was Gott Mosche geboten hatte, also erf&#252;llten die S&#246;hne Jisraels.</p><p>Es waren aber M&#228;nner, welche in Beziehung zu einer Menschenperson unrein waren, und deshalb das Pe&#223;ach nicht an diesem Tage vollziehen konnten; diese traten vor Mosche und vor Aharon an diesem Tage hin,</p><p>und es sprachen diese M&#228;nner zu ihm: Wir sind unrein in Beziehung zu einer Menschenperson; warum sollen wir zur&#252;ckstehen, das Opfer Gottes nicht in seiner bestimmten Zeit nahe zu bringen in der Mitte der S&#246;hne Jisraels?</p><p>Da sagte ihnen Mosche: Wartet, ich will h&#246;ren, was Gott &#252;ber euch gebieten wird.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Wenn irgend einer in Beziehung auf eine Person unrein oder auf einem fernen Wege sein wird, bei euch oder euren Nachkommen, und hat Gott das Pe&#223;achopfer zu vollziehen,</p><p>so sollen sie es im zweiten Monat am vierzehnten Tage zwischen den beiden Abenden vollziehen, mit Mazzot und bitteren Kr&#228;utern sollen sie es essen;</p><p>sie sollen nichts davon bis zum Morgen &#252;brig lassen und keinen Knochen davon zerbrechen, dem ganzen Gesetze des Pe&#223;achopfers entsprechend sollen sie es vollziehen.</p><p>Derjenige aber, der rein ist und nicht auf einem Wege war und unterl&#228;&#223;t die Vollziehung des Pe&#223;achopfers, die Person wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt, derselbe Mann, wenn er das Opfer Gottes nicht in seiner bestimmten Zeit nahegebracht hat, hat seine S&#252;nde zu tragen.</p><p>Und wenn jemand aus der Fremde bei euch eingetreten sein wird, so hat er Gott das Pe&#223;achopfer zu vollziehen, nach dem Gesetze des Pe&#223;achopfers und nach der darauf bez&#252;glichen Vorschrift, also hat er es zu vollziehen. Ein Gesetz soll euch sein f&#252;r den aus der Fremde Eingetretenen und den Eingeborenen des Landes.</p><p>Und am Tage der Aufrichtung der Wohnung bedeckte die Wolke die Wohnung, dem Zelte des Zeugnisses zu, und am Abend war &#252;ber der Wohnung wie ein Feuerschein bis Morgens.</p><p>So war es stets, die Wolke bedeckte sie; und ein Feuerschein nachts.</p><p>Und je wie sich die Wolke von dem Zelt erhob, erst dann brachen Jisraels S&#246;hne auf; und da, wo die Wolke sich niederlie&#223;, dort nahmen Jisraels S&#246;hne Lager.</p><p>Nach Gottes Ausspruch zogen Jisraels S&#246;hne und nach Gottes Ausspruch lagerten sie; so lange die Wolke auf der Wohnung ruhte, lagerten sie.</p><p>Auch wann die Wolke viele Tage lang auf der Wohnung weilte, beachteten Jisraels S&#246;hne das ihnen von Gott zur Beachtung Gegebene und zogen nicht weiter.</p><p>Es kam auch vor, da&#223; die Wolke nur wenige Tage auf der Wohnung blieb; nach Gottes Ausspruch lagerten sie, und nach Gottes Ausspruch zogen sie.</p><p>Es kam auch vor, da&#223; die Wolke von Abend zu Morgen blieb, und es erhob sich die Wolke am Morgen und sie zogen; oder an einem Tage und nachts, und es erhob sich die Wolke und sie zogen.</p><p>Oder zwei Tage oder einen Monat oder ein Jahr: wenn die Wolke lange &#252;ber der Wohnung weilte und auf ihr ruhte, lagerten Jisraels S&#246;hne und zogen nicht weiter; wenn sie sich erhob, zogen sie.</p><p>Nach Gottes Ausspruch lagerten sie und nach Gottes Ausspruch zogen sie; das ihnen von Gott zur Beachtung Gegebene beachteten sie nach Gottes Ausspruch durch Mosche.</p><h4>Kapitel 10</h4><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Mache dir zwei silberne Trompeten, aus einem St&#252;ck geh&#228;mmert sollst du sie machen, und sie sollen dir dienen zur Berufung der Gemeinde und die Lager aufbrechen zu lassen.</p><p>Bl&#228;st man mit ihnen, so wird die ganze Gemeinde zu dir hin beschieden, zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes.</p><p>Wenn man aber mit einer bl&#228;st, so werden zu dir die F&#252;rsten beschieden, die H&#228;upter der Tausende Jisraels.</p><p>Und blaset ihr eine Terua, so brechen die Lager auf, die ostw&#228;rts lagern.</p><p>Und blaset ihr zum zweitenmale eine Terua, so brechen die Lager auf, die s&#252;dw&#228;rts lagern; Terua bl&#228;st man zu ihren Aufbr&#252;chen.</p><p>Bei Versammlung der Gemeindeversammlung blaset ihr, aber blaset keine Terua.</p><p>Aharons S&#246;hne, die Priester, sollen mit den Trompeten blasen; sie bleiben euch zu ewigem Gesetze f&#252;r eure Nachkommen.</p><p>Und wenn ihr in Krieg kommt in eurem Lande gegen den Dr&#228;nger, der euch dr&#228;ngt, so blaset ihr Teruot mit den Trompeten, und eurer wird gedacht vor Gott, eurem Gotte, und euch wird geholfen von euren Feinden.</p><p>Aber an einem Tage eurer Freude und an euren Festzeiten und an den Anf&#228;ngen eurer Monate blaset ihr mit den Trompeten bei euren Emporopfern und bei euren Friedensmahlopfern und sie werden euch zum Ged&#228;chtnis vor eurem Gotte, Ich, Gott, euer Gott.</p><p>Es war im zweiten Jahre, im zweiten Monate am zwanzigsten des Monats erhob sich die Wolke von ihrem Weilen &#252;ber der Wohnung des Zeugnisses.</p><p>Da brachen Jisraels S&#246;hne auf zu ihren Z&#252;gen von der W&#252;ste Sinai, und die Wolke lie&#223; sich zur Ruhe nieder in der W&#252;ste Paran.</p><p>Es was dies das erste Mal, da&#223; sie nach der durch Mosche von Gott erteilten Anordnung zogen.</p><p>Es brach die Fahne des Lagers der S&#246;hne Jehuda zuerst auf nach ihren Heeresgruppen, und sein Heeresoberer war Nachschon, Sohn Aminadabs.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Iissachar: Netanel, Sohn Zuars.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Sebulun: Eliab, Sohn Chelons.</p><p>War dann die Wohnung abgenommen, so brachen die S&#246;hne Gerschons und die S&#246;hne Meraris auf, die Tr&#228;ger der Wohnung.</p><p>Sodann brach die Fahne des Lagers Reuben nach ihren Heeresgruppen auf, und sein Heeresoberer: Elizur, Sohn Schedeurs.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Schimeon: Schlumiel, Sohn Zurischaddais.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Gad: Elja&#223;af, Sohn Deuels.</p><p>Es brachen sodann erst die Kehatiden, die Tr&#228;ger des Heiligtums auf, so da&#223; man die Wohnung aufrichtete, bis sie eintrafen.</p><p>Sodann brach die Fahne des Lagers Efrajim nach ihren Heeresgruppen auf, und sein Heeresoberer: Elischama, Sohn Amihuds.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Menasche: Gamliel, Sohn Pedazurs.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Binjamin: Abidan, Sohn Gidonis.</p><p>Sodann brach die Fahne des Lagers der S&#246;hne Dan auf, als Nachhut aller Lager nach ihren Heeresgruppen, und sein Heeresoberer: Achieser, Sohn Amischaddais.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes des S&#246;hne Ascher: Pagiel, Sohn Ochrans.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Naftali: Achira, Sohn Enans.</p><p>So waren die Z&#252;ge der S&#246;hne Jisraels nach ihren Heeresgruppen; und nun zogen sie.</p><p>Mosche aber sprach zu Chobab, Sohn Reuels des Midjaniten, Schwiegervater Mosches: Wir ziehen zu dem Orte hin, von welchem Gott gesprochen: ihn gebe ich euch; gehe doch mit uns, so werden wir dir Gutes erweisen, denn Gott hat Gutes &#252;ber Jisrael verhei&#223;en.</p><p>Da sprach er zu ihm: Ich werde nicht mitgehen, vielmehr werde ich zu meinem Lande und meinem Geburtsorte gehen.</p><p>Er aber sprach: Verlasse uns doch nicht! Denn darum bitte ich, weil du unseres Lagerns in der W&#252;ste kundig bist und uns zu Augen dienen kannst.</p><p>Wirst du mit uns gehen, so sei es: dasselbe Gute, das uns Gott in seiner G&#252;te erweisen wird, werden wir dir zu Teil werden lassen.</p><p>Sie zogen also vom Berge Gottes einen dreit&#228;gigen Weg, und die Lade des Gottesbundes zog ihnen voran einen dreit&#228;gigen Weg, ihnen Ruhe zu ersp&#228;hen.</p><p>Und die Wolke Gottes war &#252;ber ihnen am Tage, indem sie aus dem Lager zogen.</p><p>Es war, wenn die Lade aufbrach, sprach Mosche: Stehe auf, Gott, da&#223; zerstieben deine Feinde und fliehen deine Hasser vor deinem Angesicht.</p><p>Und wenn sie mild zu Raste ging, sprach er: Kehre wieder ein, Gott, in die Myriaden der Tausende Jisraels!</p><h4>Kapitel 11</h4><p>Das Volk aber war wie leidtragend &#252;ber sich selber, war schlecht vor Gottes Ohren. Gott h&#246;rte es, sein Zorn ergl&#252;hte, und es brach Feuer Gottes wider sie aus und verzehrte an einem Ende des Lagers.</p><p>Da schrie das Volk zu Mosche; Mosche betete zu Gott und das Feuer versank.</p><p>Den Namen dieses Ortes nannte er Tabera; denn Feuer Gottes war wider sie ausgebrochen.</p><p>Das Gesindel aber, das sie unter sich aufgenommen hatten, hatte sich zu L&#252;sternheit aufgestachelt, und da fingen auch Jisraels S&#246;hne wieder an zu weinen und sprachen: Wer g&#228;be uns doch Fleisch zu essen!</p><p>Wir gedenken noch der Fische, die wir in Mizrajim umsonst zu essen pflegten, der Gurken und der Melonen, des Lauchs und der Zwiebeln und des Knoblauchs,</p><p>und jetzt ist unsere Seele d&#252;rr, ohne allen; auf nichts, als auf das Man sind unsere Augen gewiesen!</p><p>Und das Man war doch wie Gadsamen, und sein Schein war wie der Anblick des Kristalls!</p><p>Es streifte das Volk und sammelte, und sie mahlten es auf M&#252;hlen oder stie&#223;en es in M&#246;rsern, kochten es im Topfe oder bereiteten es zu Kuchen; und es war sein Geschmack wie der eines &#214;lkuchens.</p><p>Fiel nachts der Tau auf das Lager, dann fiel das Man auf ihn.</p><p>Mosche h&#246;rte das Volk weinen nach seinen Familien, jeden an seines Zeltes T&#252;r. Gottes Zorn ergl&#252;hte sehr, und in Mosches Augen war es schlecht.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott: Wozu hast du deinem Diener solch Leid beschieden &#8212; und warum habe ich nicht Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen erlangt &#8212; die Last dieses ganzen Volkes auf mich zu legen!</p><p>Habe ich dieses ganze Volk unter dem Herzen getragen, oder habe ich es erzeugt, da&#223; du zu mir sprichst: trage es in deinem Scho&#223;e, wie der W&#228;rter den S&#228;ugling tr&#228;gt, hinauf zu dem Lande, das du seinen V&#228;tern zugeschworen!</p><p>Woher mir Fleisch diesem ganzen Volke zu geben! Denn &#252;ber mich weinen sie und sprechen: Gib uns doch Fleisch, da&#223; wir essen.</p><p>Nicht ich allein kann dieses ganze Volk tragen; denn mir ist es zu schwer.</p><p>Und wenn du so dich zur&#252;ckziehend mir geschehen l&#228;ssest, so lasse mich doch lieber umkommen, wenn ich Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen gefunden habe, und lass mich mein Ungl&#252;ck nicht sehen!</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Sammle mir siebzig M&#228;nner von Jisraels &#196;ltesten, die du kennst, da&#223; sie die &#196;ltesten des Volkes und seine Aufseher sind, und nimm sie hin zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt und lasse sie dort sich neben dich hinstellen.</p><p>Ich werde mich hinablassen und werde mit dir dort reden und werde von dem Geiste, der auf dich kommt, zur&#252;ckhalten und auf sie legen. Sie werden dann mit dir an der Last des Volkes tragen und du wirst sie nicht allein zu tragen haben.</p><p>Und zum Volke sprich: Haltet euch zu morgen bereit, da&#223; ihr dann Fleisch zu essen bekommt, denn ihr habet vor Gottes Ohren geweint und gesprochen: wer g&#228;be uns Fleisch zu essen! Denn besser hatten wir es in Mizrajim. So gibt euch denn Gott Fleisch zu essen.</p><p>Nicht einen Tag werdet ihr zu essen haben, und nicht zwei Tage, nicht f&#252;nf Tage, und nicht zehn Tage und nicht zwanzig Tage;</p><p>bis zu einem vollen Monate, bis es euch aus dem Halse wachsen und euch zum Erbrechen werden wird; weil ihr Gott, der in eurer Mitte weilt, verschm&#228;het habet, und habet vor ihm geweint und gesprochen: warum auch sind wir aus Mizrajim gezogen!</p><p>Da sprach Mosche: Sechsmalhunderttausend Fu&#223;volk ist das Volk, in dessen Mitte ich mich befinde, und du sagst, Fleisch soll ich ihnen geben, da&#223; sie einen vollen Monat zu essen haben!</p><p>Sollen Schaf und Rind ihnen geschlachtet werden, da&#223; es ihnen gen&#252;ge, oder soll man alle Fische des Meeres ihnen sammeln, da&#223; es ihnen gen&#252;ge?</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Wird Gottes Hand nicht ausreichen? Du wirst sogleich sehen, ob mein Wort dir zutreffen wird oder nicht.</p><p>Mosche ging hinaus und redete die Worte Gottes zum Volke. Er sammelte dann siebzig M&#228;nner aus den &#196;ltesten des Volkes und stellte sie rings um das Zelt.</p><p>Da lie&#223; sich Gott in der Wolke hinab und sprach mit ihm und hielt abschattend von dem Geiste, der auf ihn kam, zur&#252;ck, und gab es auf die siebzig als &#196;lteste berufenen M&#228;nner. Es war, sobald der Geist auf sie niedergekommen war, sprachen sie Prophetenreden, wie nie wieder.</p><p>Es blieben aber zwei M&#228;nner im Lager zur&#252;ck, der Name des einen: Eldad, der Name des zweiten: Medad, es kam auch auf sie der Geist nieder, sie waren mit unter den Aufgeschriebenen, waren aber nicht zum Zelte hinausgegangen. Sie redeten Prophetenreden im Lager.</p><p>Da lief der Knabe und berichtete es Mosche und sprach: Eldad und Medad reden Prophetenreden im Lager.</p><p>Da entgegnete Jehoschua, Sohn Nun, Mosches Diener von seiner Jugend an, und sprach: Mein Herr Mosche, halte sie ein!</p><p>Da sprach Mosche zu ihm: Eiferst du f&#252;r mich? Wer g&#228;be, da&#223; das ganze Volk Gottes Propheten w&#228;ren, da&#223; Gott seinen Geist auf sie g&#228;be!</p><p>Da zog sich Mosche ins Lager zur&#252;ck, er und die &#196;ltesten Jisraels.</p><p>Ein Wind aber war von Gott ausgegangen und hob Wachteln vom Meere ab und lie&#223; sie auf das Lager nieder, etwa eine Tagereise diesseits und eine Tagereise jenseits rings um das Lager, und ungef&#228;hr zwei Ellen hoch &#252;ber der Erde.</p><p>Da stand das Volk diesen ganzen Tag auf und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag, und sie sammelten die Wachteln. Der am wenigsten hatte, hatte zehn Chomer gesammelt, und sie breiteten sie rings um das Lager aus.</p><p>Noch war das Fleisch zwischen ihren Z&#228;hnen, bevor es noch verzehrt war, und der Zorn Gottes brach wider das Volk aus, und Gott schlug das Volk mit einer sehr gro&#223;en Niederlage.</p><p>Den Namen dieses Ortes nannte er Gr&#228;ber der L&#252;sternheit; denn dort hatte man das l&#252;sterne Volk begraben.</p><p>Von den Gr&#228;bern der L&#252;sternheit zog das Volk nach Chazerot, und sie waren in Chazerot.</p><h4>Kapitel 12</h4><p>Da sprach Mirjam und Aharon &#252;ber Mosche in betreff der &#8220;Mohrin&#8221;, die er geheiratet; denn &#8220;eine Mohrin&#8221; hatte er geheiratet.</p><p>Sie sagten: Hat denn ganz allein nur an Mosche Gott geredet? Hat nicht auch an uns Er geredet? Und es h&#246;rte es Gott.</p><p>Und der Mann Mosche war &#228;u&#223;erst dem&#252;tig, mehr als alle Menschen, welche auf der Erdenfl&#228;che leben.</p><p>Da sprach Gott pl&#246;tzlich zu Mosche, zu Aharon und zu Mirjam: Tretet ihr alle drei hinaus zum Zusammenkunftsbestimmungszelt. Sie traten alle drei hinaus.</p><p>Da lie&#223; sich Gott in einer Wolkens&#228;ule hinab, und er stand am Eingang des Zeltes. Er rief Aharon und Mirjam, sie gingen beide hinaus.</p><p>Er sprach: H&#246;ret doch meine Worte; w&#228;re er euer Prophet, w&#252;rde Gott, Ich, im Wiederschein mich ihm kund geben, im Traume an ihn reden.</p><p>Nicht also mein Diener Mosche; in meinem ganzen Hause ist er betraut.</p><p>Mund zu Mund rede ich an ihn, und Gesehenes und nicht in R&#228;tseln, und Gestaltung Gottes schauet er; warum denn habt ihr euch nicht gescheut, &#252;ber meinen Diener, &#252;ber Mosche zu reden?</p><p>Es ergl&#252;hte Gottes Zorn wider sie und er ging.</p><p>Wie aber die Wolke von dem Zelte gewichen war, siehe, da war Mirjam auss&#228;tzig wie Schnee. Da wendete sich Aharon zu Mirjam und siehe, sie war eine Auss&#228;tzige.</p><p>Da sprach Aharon zu Mosche: O, mein Herr, lege uns nicht als ernste Vers&#252;ndigung auf, was wir un&#252;berlegt getan, und was wir gefehlt!</p><p>Lasse sie doch nicht wie eine Leiche bleiben! Da sie dem Scho&#223;e deiner Mutter entstammt, w&#228;re doch eine H&#228;lfte deines Fleisches verzehrt!</p><p>Da schrie Mosche zu Gott: O Gott! doch, heile doch sie.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Und h&#228;tte ihr Vater vor ihr ausgespieen, w&#252;rde nicht sieben Tage sie sich sch&#228;men?! Bleibe sie sieben Tage au&#223;erhalb des Lagers abgeschlossen, und nachher soll sie wieder aufgenommen werden.</p><p>Da ward Mirjam sieben Tage au&#223;erhalb des Lagers abgeschlossen; das Volk aber zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen wurde.</p><p>Nachher zog das Volk von Chazerot, und sie lagerten in der W&#252;ste Paran.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nasso]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Erhebe&#8220; &#8226; 4. Mose 4,21&#8211;7,89]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/nasso-3c1</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/nasso-3c1</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 28 May 2026 12:03:45 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/199309191/883cc12829c9e2c3c5f6cbd71c620486.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Nasso</strong></p><p><strong>4. Mose 4,21&#8211;7,89</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Nimm auch die Gesamtsumme der S&#246;hne Gerschons auf, nach ihrem Vaterhause, nach ihren Familien. </p><p>Vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre sollst du sie z&#228;hlen, jeden, der dazu kommt, &#246;ffentlichen Gesamtdienst zu leisten, Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten. </p><p>Dies ist der Dienst der Familien des Gerschunischen Hauses zu dienen und zu tragen: </p><p>sie tragen die Teppiche der Wohnung und das Zusammenkunftsbestimmungszelt, seine Bedachung und die Tachaschbedachung, die oben dar&#252;ber ist, und auch den Schutzvorhang des Eingangs zum Zusammenkunftsbestimmungszelt, </p><p>die Umh&#228;nge des Vorhofes, den Schutzvorhang des Toreingangs des Vorhofs, welcher rings um die Wohnung und um den Altar ist, ihre Seile und alle ihre Dienstger&#228;te; und alles, was f&#252;r diese Gegenst&#228;nde zu leisten ist, haben sie zu verrichten. </p><p>Nach dem Ausspruch Aharons und seiner S&#246;hne soll der ganze Dienst des Gerschunischen Hauses sein in bezug auf alles, was sie zu tragen und zu leisten haben. Alles, was sie zu tragen haben, habt ihr ihnen mit Hutverpflichtung aufzutragen. </p><p>Dies ist der Dienst der S&#246;hne des Gerschunischen Hauses am Zusammenkunftsbestimmungszelt, und ihr Hutauftrag geschieht durch Itamar, Sohn Aharons des Priesters. </p><p>Die S&#246;hne Meraris betreffend, so z&#228;hlst du sie nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer V&#228;ter. </p><p>Vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre sollst du sie, z&#228;hlen, jeden, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, den Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zu verrichten. </p><p>Und dies ist ihre Tr&#228;gerhutaufgabe f&#252;r all ihren Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt; die Bretter der Wohnung, ihre Riegel, S&#228;ulen und F&#252;&#223;e, </p><p>die Vorhofs&#228;ulen ringsum, deren F&#252;&#223;e, Pfl&#246;cke und Seile, samt allen ihren Ger&#228;ten und allem ihren Dienstbedarf; und mit Namennennung habt ihr die Ger&#228;te ihrer Tr&#228;gerhutaufgabe ihnen zu &#252;bergeben. </p><p>Dies ist der Dienst der Familien der S&#246;hne Meraris f&#252;r alle ihre Leistung am Zusammenkunftsbestimmungszelt durch Itamar, Sohn Aharons des Priesters. </p><p>Da z&#228;hlte Mosche und Aharon und die F&#252;rsten der Gemeinde die S&#246;hne des Kehatischen Hauses nach ihren Familien und nach dem Hause ihrer V&#228;ter, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeden, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, zum Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten nach ihrenFamilien zweitausendsiebenhundertundf&#252;nfzig. </p><p>Dies sind die Gez&#228;hlten der Familien des Kehatischen Hauses, jeder Diensttuende am Zusammenkunftsbestimmungszelt, welche Mosche und Aharon gez&#228;hlt haben, nach Gottes Ausspruch durch Mosche. </p><p>Und die Gez&#228;hlten der S&#246;hne Gerschons nach ihren Familien und nach dem Hause ihrer V&#228;ter, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeder, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, zum Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter zweitausendsechshundertunddrei&#223;ig. </p><p>Dies sind die Gez&#228;hlten der Familien der S&#246;hne Gerschons, jeder Diensttuende am Zusammenkunftsbestimmungszelt, welche Mosche und Aharon nach Gottes Ausspruch gez&#228;hlt haben. </p><p>Und die Gez&#228;hlten der Familien der S&#246;hne Meraris nach ihren Familien und nach dem Hause ihrer V&#228;ter, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeder, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, zum Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten nach ihren Familien dreitausendzweihundert. </p><p>Dies sind die Gez&#228;hlten der Familien der S&#246;hne Meraris, welche Mosche und Aharon nach Gottes Ausspruch durch Mosche gez&#228;hlt haben. </p><p>Alle die Gez&#228;hlten, welche Mosche und Aharon und die F&#252;rsten Jisraels bei den Leviten gez&#228;hlt haben, waren nach ihren Familien und nach ihrem Vaterhause, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeder, der kommt, den Dienst des Dienstes und den Dienst des Tragens am Zusammenkunftsbestimmungszelte zu leisten. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten achttausendf&#252;nfhundertundachtzig. </p><p>Nach Gottes Ausspruch, er hatte einen jeden durch Mosche in betreff seines Dienstes und seines Tragens beauftragt, und Seine Gez&#228;hlten waren es, da Gott es Mosche geboten hatte. </p><p>Kapitel 5</p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie aus dem Lager jeden Auss&#228;tzigen, jeden Flu&#223;leidenden und jeden in Beziehung auf eine Person unrein Gewordenen hinausschicken. </p><p>Vom M&#228;nnlichen bis Weiblichen sollt ihr hinausschicken; au&#223;erhalb des Lagers hinaus sollt ihr sie schicken, und sie sollen ihren Lagern nicht die Reinheit nehmen, in deren Mitte Ich wohne. </p><p>Jisraels S&#246;hne taten also, sie schickten sie hinaus au&#223;erhalb des Lagers; wie Gott zu Mosche gesprochen hatte, also taten Jisraels S&#246;hne. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Wenn ein Mann oder eine Frau von allen Vergehungen des Menschen eine &#252;bt, Untreue gegen Gott zu begehen, und diese Person sich mit Schuld belastet hat: </p><p>so haben sie sich das Vergehen, das sie ge&#252;bt, zu gestehen, und hat er dann den Gegenstand seiner Verschuldung in seinem Kapitalwert zu erstatten und dessen F&#252;nftel hinzuzuf&#252;gen, und hat es dem zu geben, dem er sich verschuldet. </p><p>Wenn aber der Mann keinen Verm&#246;gensantreter hat, da&#223; diesem der Gegenstand der Verschuldung erstattet werden k&#246;nnte, so werde der Gott zur&#252;ckerstattete Verschuldungsgegenstand dem Priester; au&#223;er dem Widder der S&#252;hnungen, mit welchem ihm S&#252;hne erwirkt wird. </p><p>Auch alle Hebe in Beziehung auf alle Heiligt&#252;mer der S&#246;hne Jisraels, welche sie Gott n&#228;her dem Priester bringen, soll sein sein. </p><p>Jeder aber seine Heiligt&#252;mer &#8212; ihm stehen sie zu; nur was einer gibt dem Priester, das ist sein. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: jeder Mann, dessen Frau vom rechten Pfade abweicht und eine Untreue gegen ihn begeht, </p><p>es hat sich ein Mann zu ihr mit geschlechtlichem Lager gelegt, es ist aber ihrem Manne verborgen geblieben, sie ist aber in geheime &#214;rtlichkeit gegangen, so da&#223; sie ihre Reinheit eingeb&#252;&#223;t: so bedarf es keines vollen Zeugnisses wider sie, es kommt nur darauf an, da&#223; ihr nicht Gewalt geschehen. </p><p>Ist aber ein Geist der Rechtswahrung &#252;ber ihn gekommen, und er hat seine Frau gewarnt, sie aber mag gleichwohl ihre Reinheit eingeb&#252;st haben; oder es ist &#252;ber ihn ein Geist der Rechtswahrung gekommen, er hat seine Frau gewarnt, sie aber mag ihre Reinheit nicht eingeb&#252;st haben: </p><p>so bringt der Mann seine Frau zum Priester, und bringt f&#252;r sie ihr Opfer: ein Zehntel Epha Gerstenmehl; nicht &#214;l gie&#223;t er darauf und gibt darauf keinen Weihrauch; denn eine Gottunterwerfungsgabe der Rechtsverwahrungen ist es, eine Gottunterwerfungsgabe des Ged&#228;chtnisses, eine S&#252;nde zu gedenken gebend. </p><p>Es l&#228;&#223;t der Priester sie n&#228;her treten und er stellt sie vor Gott. </p><p>Und es nimmt der Priester heiliges Wasser in einem irdenen Gef&#228;&#223;, und von dem Erdenstaub, der auf dem Fu&#223;boden der Wohnung vorhanden sein soll, nimmt der Priester und gibt zu dem Wasser. </p><p>Und es stellt der Priester die Frau wieder vor Gott und entbl&#246;&#223;t den Kopf der Frau und gibt auf ihre H&#228;nde die Unterwerfungsgabe des Ged&#228;chtnisses, eine Unterwerfungsgabe der Rechtsverwahrungen ist sie; und in der Hand des Priesters seien die fluchbringenden Wasser der Bitterkeiten. </p><p>Es beschw&#246;rt der Priester sie und sagt zu der Frau: wenn kein Mann sich zu dir gelegt, und wenn du nicht bis zur Einbu&#223;e der Reinheit in dem Verh&#228;ltnisse zu deinem Manne abgewichen bist, so bleibe unber&#252;hrt von den Wassern dieser fluchbringenden Bitterkeiten. </p><p>Wenn du aber in dem Verh&#228;ltnis zu deinem Manne abgewichen bist und deine Reinheit eingeb&#252;&#223;t hast, indem dir ein Mann au&#223;er deinem Manne sein Lager gegeben: </p><p>&#8212; nun beschw&#246;rt der Priester die Frau mit einem Eide des Fluches und es sagt der Priester zur Frau &#8212;: so gebe Gott dich zum Fluchwort und zum Eide in der Mitte deines Volkes, indem Gott deine H&#252;fte abfallen und deinen Leib aufschwellen l&#228;&#223;t; </p><p>es kommen diese fluchbringenden Wasser in deine Eingeweide zur Anschwellung des Leibes und zum Abwurf der H&#252;fte; und es spricht die Frau: Amen, Amen. </p><p>Es schreibt sodann diese Fl&#252;che der Priester auf ein Schriftblatt und l&#246;scht sie in die Wasser der Bitterkeiten ab. </p><p>Und er l&#228;&#223;t die Frau die Fluch bringenden Wasser der Bitterkeiten trinken; und es kommen in sie die Fluch bringenden Wasser als Bitterkeiten. </p><p>Es nimmt der Priester sodann aus der Hand der Frau die Unterwerfungsgabe der Rechtswahrungen und wendet die Unterwerfungsgabe vor Gott und bringt sie n&#228;her an den Altar. </p><p>Es greift sodann der Priester aus der Unterwerfungsgabe deren Gedenkteil heraus und &#252;bergibt ihn zum Aufdampfen dem Altare hin. Und erst dann kann er die Frau die Wasser trinken lassen. </p><p>Er gibt ihr die Wasser zu trinken, und dann geschiehts, wenn sie ihre Reinheit eingeb&#252;&#223;t hat, indem sie Untreue an ihrem Manne begangen, so kommen in sie die Fluch bringenden Wasser und werden zu bittern, es schwillt ihr Leib auf und es f&#228;llt ihre H&#252;fte ab, und die Frau wird zum Fluchwort in der Mitte ihres Volkes. </p><p>Wenn aber die Frau ihre Reinheit nicht eingeb&#252;&#223;t hat und noch rein ist: so bleibt sie davon unber&#252;hrt, ja, wird mit Kindersegen bedacht. </p><p>Dies ist die Lehre der Rechtsverwahrungen, wenn eine Frau abweicht in dem Verh&#228;ltnis zu ihrem Manne und ihre Reinheit eingeb&#252;&#223;t hat, </p><p>oder wenn &#252;ber einen Mann der Geist der Rechtswahrung gekommen ist und er seine Frau gewarnt hat, und er die Frau vor Gott hinstellt und an ihr der Priester diese ganze Lehre vollzieht. </p><p>Ist der Mann frei von Schuld, so hat die Frau ihre Schuld zu tragen. </p><p>Kapitel 6</p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: sei es ein Mann oder eine Frau, wenn jemand den besonderen Willensvorsatz ausspricht, das Gel&#252;bde eines Nasirs zu geloben, Gott die Nasiraufgabe zu l&#246;sen, </p><p>so hat er von schwachem und von starkem Weine sich enthaltend sein Nasirtum zu l&#246;sen, Essig von schwachem und Essig von starkem Weine soll er nicht trinken, alles, worin Trauben eingeweicht waren, soll er nicht trinken, und Trauben, frisch oder trocken, nicht essen. </p><p>So lange seine Nasirtage dauern soll er von allem, was aus dem Wein spendenden Weinstocke bereitet wird, von Kernen bis H&#252;lse, nichts essen. </p><p>So lange die Tage seines Nasirgel&#252;bdes dauern, soll kein Schermesser &#252;ber sein Haupt kommen; bis die Tage voll sind, in denen er Gott die Nasiraufgabe zu l&#246;sen &#252;bernommen, soll es heilig sein, indem er ungehemmt wachsen l&#228;&#223;t das Haar seines Hauptes. </p><p>So lange die Tage seiner Gott zu l&#246;senden Nasiraufgabe dauern, darf er in die N&#228;he der Person eines Gestorbenen nicht kommen. </p><p>Selbst in Beziehung zu seinem Vater und seiner Mutter, seinem Bruder und seiner Schwester, selbst in Beziehung zu diesen darf er, wenn sie gestorben sind, sich nicht verunreinigen; denn das Diadem seines Gottes ist auf seinem Haupte. </p><p>So lange seine Nasirtage dauern, ist er Gott heilig. </p><p>Und wenn jemand in unvorhergesehener Pl&#246;tzlichkeit neben ihm stirbt, und dies seinem Nasirhaupte die Reinheit nimmt, so schert er sein Haupt am Tage seiner wieder erlangten Reinheit, am siebten Tage schert er es. </p><p>Und am achten Tage bringt er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zum Priester zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>der Priester vollzieht eine als Ents&#252;ndigungsopfer und die andere als Emporopfer und erwirkt f&#252;r ihn S&#252;hne von dem, was er an der Person gefehlt; und er heiligt wieder sein Haupt an diesem Tage. </p><p>Er l&#246;st dann Gott die Nasiraufgabe w&#228;hrend der Tage seines Nasirtums, bringt aber ein Schaf in seinem ersten Jahre als Schuldopfer; die fr&#252;heren Tage entfallen, denn sein Nasirtum hatte seine Reinheit verloren. </p><p>Dies aber ist die Lehre des Nasirs: Am Tage, wenn seine Nasirtage voll sind, begibt er sich zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>und bringt Gott sein Opfer nahe: ein Schaf in seinem ersten Jahre in seiner Ganzheit zum Emporopfer und ein weibliches Schaf in seinem ersten Jahre in seiner Ganzheit zum Ents&#252;ndigungsopfer, und einen Widder in seiner Ganzheit zum Friedensopfer. </p><p>Und einen Korb Mazzot, aus feinem Weizenmehl, mit &#214;l durchr&#252;hrte Kuchen und d&#252;nne, mit &#214;l bestrichene Mazzot, und ihr Huldigungsopfer und ihre Gu&#223;opfer. </p><p>Und es bringt der Priester vor Gott n&#228;her und vollzieht sein Ents&#252;ndigungsopfer und sein Emporopfer. </p><p>Und den Widder vollzieht er Gott als Friedensmahlopfer f&#252;r den Korb Mazzot, und es vollzieht der Priester sein Huldigungsopfer und sein Gu&#223;opfer. </p><p>Und es schert der Nasir bei ge&#246;ffnetem Zusammenkunftsbestimmungszelte sein Nasirhaupt und nimmt das Haar seines Nasirhauptes und gibt es auf das Feuer, das unter dem Friedensmahle ist. </p><p>Es nimmt dann der Priester den Vorderfu&#223; gekocht von dem Widder und einen Mazzakuchen aus dem Korbe und eine d&#252;nne Mazza, und legt es auf die H&#228;nde des Nasirs, nachdem er sich sein Nasirhaupt geschoren, </p><p>und es wendet sie der Priester in einer Wendung vor Gott; als Heiligtum ist es des Priesters nebst der Brust der Wende und dem Schenkel der Hebe; und dann darf der Nasir Wein trinken. </p><p>Dies ist die Lehre des Nasirs, der Gott sein Opfer f&#252;r sein Nasirtum gelobt, au&#223;er dem, was sein Verm&#246;gen erm&#246;glicht; nach seinem Gel&#252;bde, das er gelobt, also vollbringt er au&#223;er dem f&#252;r sein Nasirtum Vorgeschriebenen. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen: So sollt ihr Jisraels S&#246;hne segnen &#8212; zu sagen ist zu ihnen &#8212; </p><p>Es segne dich Gott und beh&#252;te dich. </p><p>Es erleuchte Gott sein Angesicht dir und begnade dich. </p><p>Es trage Gott sein Angesicht dir zu und gr&#252;nde dir Frieden. </p><p>Sie legen Meinen Namen auf Jisraels S&#246;hne; und Ich, ich segne sie. </p><p>Kapitel 7</p><p>Es war schon am Tage, als Mosche die Wohnung aufzurichten vollendete, als er sie salbte und sie und ihre Ger&#228;te, den Altar und alle seine Ger&#228;te heiligte, als er zusammen sie salbte und heiligte: </p><p>brachten Jisraels F&#252;rsten, die H&#228;upter ihres Vaterhauses n&#228;her &#8212; es waren dies die F&#252;rsten der St&#228;mme, dieselben, die sodann den Z&#228;hlungen beistanden, </p><p>und brachten ihr Opfer vor Gott hin: sechs Wagen mit Bedeckung und zw&#246;lf Rinder; je ein Wagen auf zwei F&#252;rsten und ein Ochse von je einem. Sie brachten sie vor die Wohnung hin. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Nimm sie von ihnen; sie sollen bleiben, um zum Dienste des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zu dienen, und du gibst sie den Leviten, jeglichem nach seinem Dienste. </p><p>Da nahm Mosche die Wagen und die Rinder und gab sie den Leviten. </p><p>Zwei der Wagen und vier der Rinder gab er den S&#246;hnen Gerschons nach ihrem Dienste, </p><p>und vier der Wagen und acht der Rinder gab er den S&#246;hnen Meraris; entsprechend ihrem Dienste, unter Leitung Itamars, des Sohnes Aharons, des Priesters. </p><p>Den S&#246;hnen Kehats gab er keine; denn ihnen lag der Dienst des Heiligtums ob, sie hatten auf der Schulter zu tragen. </p><p>Sodann brachten die F&#252;rsten die Einweihung des Altars n&#228;her, am Tage da man ihn salbte; es brachten die F&#252;rsten ihr Opfer n&#228;her vor den Altar. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Je ein F&#252;rst f&#252;r den Tag, je ein F&#252;rst f&#252;r den Tag sollen sie ihr Opfer zur Einweihung des Altares n&#228;her bringen. </p><p>Da war es, der am ersten Tage sein Opfer n&#228;her brachte: Nachschon, Sohn Aminadabs vom Stamme Jehuda. </p><p>Und sein Opfer war: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums; beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Nachschons, Sohn Aminadabs. </p><p>Am zweiten Tage brachte n&#228;her Netanel, Sohn Zuars, der F&#252;rst Jissachars. </p><p>Er brachte sein Opfer n&#228;her: Eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Retanels, Sohn Zuars. </p><p>Am dritten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Sebuluns: Eliab, Sohn Chelons. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Eliabs, Sohn Chelons. </p><p>Am vierten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Reubens: Elizur, Sohn Schedeurs. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe, dies das Opfer Elizurs, Sohn Schedeurs. </p><p>Am f&#252;nften Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Schimeons. Schlumiel, Sohn Zurischaddais. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafer dies das Opfer Schlumiels, Sohn Zurischaddais. </p><p>Am sechsten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Gads: Elja&#223;af, Sohn Deuels. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Elja&#223;afs, Sohn Deuels. </p><p>Am siebten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Efrajims: Elischama, Sohn Amihuds. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Elischamas, Sohn Amihuds. </p><p>Am achten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Menasches: Gamliel, Sohn Pedazurs. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe, dies das Opfer Gamliels, Sohn Pedazurs. </p><p>Am neunten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Binjamins: Abidan, Sohn Gidonis. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe dies das Opfer Abidans, Sohn Gidonis. </p><p>Am zehnten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Dans: Achieser, Sohn Amischaddais. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe, </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe: dies das Opfer Achiesers, Sohn Amischaddais. </p><p>Am elften Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Aschers: Pagiel, Sohn Acherans. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Pagiels, Sohn Acherans. </p><p>Am zw&#246;lften Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Naftalis: Achira, Sohn Enans. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Achiras, Sohn Enans. </p><p>Dies die Einweihung des Altars, am Tage, da man ihn salbte von den F&#252;rsten Jisraels: silberne Schalen zw&#246;lf, silberne Gie&#223;becken zw&#246;lf, goldene L&#246;ffel zw&#246;lf. </p><p>Je eine Schale hundertunddrei&#223;ig an Silber und siebzig je ein Gie&#223;becken; alles Silber der Gef&#228;&#223;e: zweitausendvierhundert im Gewichte des Heiligtumes. </p><p>Goldene L&#246;ffel zw&#246;lf mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt, jeder L&#246;ffel zehn im Gewichte des Heiligtums, alles Gold der L&#246;ffel: hundertundzwanzig. </p><p>Alle Rinder zum Emporopfer: zw&#246;lf Stiere, Widder zw&#246;lf, j&#228;hrige Schafe zw&#246;lf nebst ihrer Huldigungsgabe, und Ziegenb&#246;cke zw&#246;lf zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und alle Rinder zum Friedensmahlopfer: vierundzwanzig Stiere, Widder sechszig, B&#246;cke sechszig, j&#228;hrige Schafe sechszig. Dies die Einweihung des Altares, nachdem man ihn gesalbt hatte. </p><p>Und wann Mosche einging in das Zusammenkunftsbestimmungszelt mit Ihm zu reden, h&#246;rte er die Stimme sich zu ihm aussprechend von &#252;ber dem Deckel her, welcher auf der Lade des Zeugnisses war, zwischen den beiden Cherubim her; so sprach Er zu ihm.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bamidbar]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;In der W&#252;ste&#8220; &#8226; 4. Mose 1,1&#8211;4,20]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/bamidbar-f7a</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/bamidbar-f7a</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 14 May 2026 12:03:34 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/197240085/ed5289ea6a2ac4f326fa8f7f138cb609.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Bamidbar</strong></p><p><strong>4. Mose 1,1&#8211;4,20</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche in der W&#252;ste Sinai im Zusammenkunftsbestimmungszelt am ersten des zweiten Monats im zweiten Jahre von ihrem Auszuge aus dem Lande Mizrajim:</p><p>Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels auf nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen, alle M&#228;nnlichen nach ihren K&#246;pfen.</p><p>Vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeden in den Gesamtdienst Hinaustretenden in Jisrael, sollt ihr sie nach ihren Heeresgruppen z&#228;hlen, du und Aharon.</p><p>Und mit euch sollen je ein Mann vom Stamme sein, jeder sei das Haupt von dem Hause seiner V&#228;ter.</p><p>Dieses sind die Namen der M&#228;nner, welche euch zur Seite stehen sollen: f&#252;r Reuben Elizur, Sohn Schdeurs.</p><p>F&#252;r Schimon Schelumiel, Sohn Zurischadais.</p><p>F&#252;r Jehuda Nachschon, Sohn Aminadabs.</p><p>F&#252;r Ji&#223;achar Netanel, Sohn Zuars.</p><p>F&#252;r Sebulun Eliab, Sohn Chelons.</p><p>F&#252;r die S&#246;hne Josefs, f&#252;r Efraim Elischama, Sohn Amihuds; f&#252;r Menasche Gamliel, Sohn Pedazurs.</p><p>F&#252;r Binjamin Abidan, Sohn Gidonis.</p><p>F&#252;r Dan Achieser, Sohn Amischadais.</p><p>F&#252;r Ascher Pagiel, Sohn Acherans.</p><p>F&#252;r Gad Elia&#223;af, Sohn Deuels,</p><p>F&#252;r Naftali Achira, Sohn Enans.</p><p>Dies sind Berufene der Gemeinde, F&#252;rsten der St&#228;mme ihrer V&#228;ter, H&#228;upter der Tausende Jisraels sind sie.</p><p>Mosche nahm und Aharon diese M&#228;nner, welche mit Namen bezeichnet worden waren,</p><p>und die ganze Gemeinde versammelten sie am ersten des zweiten Monats, und sie gaben sich nach ihren Geburten bei ihren Familien an nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts nach ihren K&#246;pfen.</p><p>Wie Gott Mosche geboten hatte, so z&#228;hlte er sie in der W&#252;ste Sinai.</p><p>Es waren die S&#246;hne Reubens, des Erstgeborenen Jisraels, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen nach ihren K&#246;pfen, alle M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Reuben: sechsundvierzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Schimeons, deren Geburten nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer V&#228;ter, auch seine Gez&#228;hlten mit Z&#228;hlung der Namen nach ihren K&#246;pfen, alle M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Schimeon: neunundf&#252;nfzigtausenddreihundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Gads, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten vom Stamme Gad: f&#252;nfundvierzigtausendsechshundertundf&#252;nfzig.</p><p>Zu den S&#246;hnen Jehudas, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Jehuda: vierundsiebzigtausendsechshundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Jissachars, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Jissachar: vierundf&#252;nfzigtausendvierhundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Sebuluns, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Sebulun: siebenundf&#252;nfzigtausendvierhundert.</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/bamidbar-f7a">
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   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bechukotai]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;In meinen Satzungen&#8220; &#8226; 3. Mose 26,3&#8211;27,34]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/bechukotai-05b</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/bechukotai-05b</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 07 May 2026 12:05:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188900940/51b6eacbca5ae631731a80f6c311f157.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Bechukotai</strong></p><p><strong>3. Mose 26,3&#8211;27,34</strong></p><p>Wenn ihr in meinen Gesetzen gehen werdet und meine Gebote h&#252;ten und sie aus&#252;ben werdet: </p><p>so werde ich eure Regen in ihrer Zeit geben, es gibt dann die Erde ihren Ertrag und der Baum des Feldes gibt seine Frucht. </p><p>Es erreicht euch die Dreschzeit die Weinlese und die Weinlese erreicht die Aussaat. Ihr esset euer Brot zur S&#228;ttigung und ihr wohnet sorgenfrei in eurem Lande. </p><p>Ich gebe Frieden im Lande, ihr legt euch nieder und nichts st&#246;rt eure Ruhe. Ich lasse wildes Tier aus dem Lande schwinden und kein Schwert wird durch euer Land ziehen. </p><p>Verfolgt ihr eure Feinde, so fallen sie dem Schwerte vor euch hin. </p><p>Es verfolgen eurer F&#252;nfe Hundert, und Hundert von euch verfolgen Zehntausend, und es fallen eure Feinde dem Schwerte vor euch hin. </p><p>Und ich wende mich zu euch und mache euch fruchtbar und vermehre euch und halte mit euch meinen Bund aufrecht. </p><p>Ihr esset verj&#228;hrtes Altes und r&#228;umet Altes vor Neuem aus. </p><p>Ich gebe meine Gegenwart unter euch und es st&#246;&#223;t meine Seele euch nicht zur&#252;ck. </p><p>Ich wandle unter euch und erweise mich euch als Gott, und ihr werdet mir zum Volke. </p><p>Ich, Gott, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, da&#223; ihr ihnen nicht Knechte bleibet; ich zerbrach dann auch die Schirrstangen eures Joches und lehrte euch aufrecht zu wandeln. </p><p>Wenn ihr aber mich nicht h&#246;ren werdet, und werdet nicht ausf&#252;hren alle diese Gebote; </p><p>und wenn ihr meine Gesetze verachten werdet und wenn eure Seele meine Rechtsordnungen verwerfen wird, damit alle meine Gebote nicht ausgef&#252;hrt werden, so da&#223; ihr meinen Bund aufhebet: </p><p>so werde auch ich euch dasselbe tun, werde Best&#252;rzung &#252;ber euch verh&#228;ngen, die Erschlaffung und Fieber erzeugt, welche die Augen in Verschmachtung verzehren und das Gem&#252;t mit Weh erf&#252;llen; ihr s&#228;et dann vergebens eure Saat, es essen sie eure Feinde. </p><p>Und mein Angesicht wende ich gegen euch, ihr werdet geschlagen vor euren Feinden. Eure Hasser beherrschen euch, und ihr fliehet, wo keiner euch verfolgt. </p><p>Und wenn ihr, bis es so weit gekommen, mich nicht h&#246;ren werdet, so werde ich fortfahren euch zu z&#252;chtigen, siebenmal &#252;ber eure S&#252;nden, </p><p>werde den Hochmut eurer Macht brechen, werde eure Himmel wie Eisen und euer Land wie kupfern sein lassen. </p><p>Vergebens reibt sich eure Kraft auf, euer Land gibt nicht mehr seinen Ertrag und des Landes Baum gibt nicht mehr seine Frucht. </p><p>Und wenn ihr mit mir im Zufall wandelt und euch nicht entschlie&#223;t, mich zu h&#246;ren, so f&#252;ge ich noch einen Schlag auf euch, siebenmal wie eure S&#252;nden. </p><p>Und lasse das Getier des Feldes wider euch los, da&#223; es euch der Kinder beraube, euren Viehstand vernichte und euch vermindere; und ver&#246;det liegen eure Wege. </p><p>Und wenn mit diesen ihr mir nicht durch Zucht gebessert werdet, und wandelt mit mir in Zufall: </p><p>so werde auch ich mit euch in Zufall gehen und werde auch ich euch siebenmal schlagen &#252;ber eure S&#252;nde. </p><p>Ich lasse ein Bundesrache r&#228;chendes Schwert &#252;ber euch kommen, und ihr sammelt euch in eure St&#228;dte. Da sende ich Pest in eure Mitte und ihr ergebt euch in die Hand des Feindes. </p><p>Indem ich euch da den Brotstab zerbreche, werden zehn Frauen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot nach dem Gewicht zur&#252;ckbringen; ihr werdet essen und werdet nicht satt. </p><p>Und wenn trotzdem ihr mich nicht h&#246;ret und wandelt mit mir in Zufall: </p><p>so gehe ich mit euch in die Wut des Zufalls und z&#252;chtige auch ich euch siebenmal &#252;ber eure S&#252;nden. </p><p>Ihr werdet das Fleisch eurer S&#246;hne essen, und das Fleisch eurer T&#246;chter werdet ihr essen. </p><p>Und ich lasse eure Anh&#246;hen vernichtet und eure Sonnenbilder zerst&#246;rt werden und ich gebe eure Leichen hin neben die Leichen eures G&#246;tterunwesens, und es verwirft euch meine Seele. </p><p>Ich gebe eure St&#228;dte der Zertr&#252;mmerung hin, und lasse eure Heiligt&#252;mer ver&#246;den, und nehme nicht mehr hin den Opferausdruck eurer Willfahrung. </p><p>Ich selber aber mache dann das Land zur &#214;de und es ver&#246;den darauf eure Feinde, die darin sich niederlassen. </p><p>Euch aber zerstreue ich unter die V&#246;lker und z&#252;cke hinter euch her das Schwert; euer Land aber bleibt &#246;de und eure St&#228;dte bleiben Tr&#252;mmer. </p><p>Dann wird das Land seine Befriedigung an seinen Schabbaten haben, so lange es ver&#246;det ist und ihr im Lande eurer Feinde seid, dann wird das Land Schabbat halten und seine Schabbatjahre befriedigen. </p><p>So lange es ver&#246;det ist, wird es Schabbat halten, den Schabbat, den es nicht gehabt w&#228;hrend eurer Schabbatjahre, als ihr in ihm wohntet. </p><p>Und die von euch &#252;bergeblieben, in deren Herz werde ich Verzagtheit bringen in den L&#228;ndern ihrer Feinde, das Ger&#228;usch eines verwehten Blattes wird sie zur Flucht bringen; sie fliehen wie man vor dem Schwerte flieht, sie fallen und es verfolgt sie keiner. </p><p>Sie straucheln einer durch den andern, wie vor dem Schwerte, und es ist gar kein Verfolger da, und es wird euch kein Aufkommen sein vor euren Feinden. </p><p>Ihr werdet euch verlieren unter den V&#246;lkern, und es verzehrt euch das Land eurer Feinde. </p><p>Die aber von euch &#252;berbleiben, werden in den L&#228;ndern eurer Feinde durch ihre S&#252;nde verwesen, und auch durch die noch bei ihnen vorhandenen S&#252;nden ihrer Eltern werden sie verwesen, </p><p>bis sie sich ihre S&#252;nde und die S&#252;nde ihrer Eltern in der Untreue, die sie an mir ge&#252;bt, gestehen, und auch, da&#223; sie mit mir in Zufall gewandelt. </p><p>Und auch ich werde im Zufall mit ihnen gehen und werde im Lande ihrer Feinde sie heimbringen. Oder es wird dann ihr ungef&#252;giges Herz sich beugen und dann werden sie ihre S&#252;ndenschuld befriedigen. </p><p>Dann gedenke ich meines Bundes &#8220;Jaakob&#8221;; und auch meines Bundes &#8220;Jizchak&#8221; und auch meines Bundes &#8220;Abraham&#8221; gedenke ich, und des Landes gedenke ich. </p><p>Und das Land, verlassen von ihnen, hat Befriedigung an seinen Schabbaten, so lange es von ihnen ver&#246;det ist, und sie befriedigen ihre S&#252;ndenschuld, &#8212; entsprechend und mit Entsprechendem dem, da&#223; sie meine Rechtsordnungen verachtet und ihre Seele meine Gesetze verworfen hatte. </p><p>Aber selbst auch dies: selbst w&#228;hrend sie im Lande ihrer Feinde sind, habe ich sie damit nicht verachtet und nicht verworfen, sie zu vernichten, meinen Bund mit ihnen aufzuheben; denn ich, Gott, bleibe ihr Gott, </p><p>und gedenke ihnen den Bund der Vordern, die ich ja aus Mizrajims Land hinausgef&#252;hrt vor Augen der V&#246;lker, mich ihnen als Gott zu bew&#228;hren, Ich, Gott. </p><p>Dieses sind die Gesetze, die Rechtsordnungen und die Lehren, welche Gott zwischen sich und Jisraels S&#246;hne gegeben hat, auf dem Berge Sinai in Mosches Hand. </p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn jemand seinen besonderen Willensvorsatz als Gel&#252;bde ausspricht in deiner Sch&#228;tzung von Seelen f&#252;r Gott, </p><p>so sei deine Sch&#228;tzung des M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre bis zur&#252;ckgelegtem sechzigsten Jahre; und daf&#252;r sei deine Sch&#228;tzung f&#252;nfzig Schekel Silber nach Gewicht des Heiligtums. </p><p>Ist es aber eine weibliche Person, so sei deine Sch&#228;tzung drei&#223;ig Schekel. </p><p>Und wenn vom zur&#252;ckgelegten f&#252;nften Jahre bis zum zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre: so sei deine Sch&#228;tzung des M&#228;nnlichen zwanzig Schekel und f&#252;r eine weibliche Person zehn Schekel. </p><p>Und wenn von zur&#252;ckgelegtem einem Monat bis zur&#252;ckgelegtem f&#252;nften Jahre, so sei deine Sch&#228;tzung des M&#228;nnlichen f&#252;nf Schekel Silber und f&#252;r die weibliche Person deine Sch&#228;tzung drei Schekel Silber. </p><p>Und wenn von zur&#252;ckgelegtem sechzigsten Jahre und dar&#252;ber, ists eine m&#228;nnliche Person, so sei deine Sch&#228;tzung f&#252;nfzehn Schekel und f&#252;r die weibliche Person zehn Schekel. </p><p>Ist er aber f&#252;r deine Sch&#228;tzung zu unverm&#246;gend, so stellt er ihn vor den Priester und es sch&#228;tzt ihn der Priester; nach dem, wof&#252;r das Verm&#246;gen des Gelobenden hinreicht, soll ihn der Priester sch&#228;tzen. </p><p>Ist es aber ein Tier, von welchem man Gott ein Opfer darbringen kann, so soll allen, was er davon Gott zu gewendet, heilig bleiben. </p><p>Er soll es nicht auswechseln und soll es nicht austauschen, Gutes gegen Schlechtes oder Schlechtes gegen Gutes. Wenn er wie immer auch ein Tier gegen Tier ausgetauscht, so bleibt es und auch sein Austausch, auch es wird heilig. </p><p>Ist es aber irgend ein Tier, das untauglich geworden, so da&#223; man davon Gott kein Opfer darbringen kann, so stellt man das Tier vor den Priester, </p><p>und der Priester sch&#228;tzt es, ob es gut oder schlecht ist, wie dir es der Priester sch&#228;tzt, also soll es sein. </p><p>L&#246;st er es selbst ein, so f&#252;gt er dessen F&#252;nftel auf deine Sch&#228;tzung hinzu. </p><p>Und wenn jemand sein Haus Gott als Heiligtum heiligt, so sch&#228;tzt es der Priester, ob gut oder schlecht; wie der Priester es sch&#228;tzt, so kann es erstanden werden. </p><p>Wenn aber der, der es geheiligt hat, selbst sein Haus wieder einl&#246;st, so f&#252;gt er ein F&#252;nftel deines Sch&#228;tzungswertes hinzu und dann wird es wieder sein. </p><p>Heiligt jemand Gott von dem Felde seines Erbeigentums, so sei deine Sch&#228;tzung nach seinem Saatma&#223;: ein Chomer Gerstensaatma&#223; f&#252;r f&#252;nfzig Schekel Silber. </p><p>Heiligt er sein Feld sofort nach dem Jobeljahre, so ist es nach dieser deiner Sch&#228;tzung zu erstehen; </p><p>wenn er aber nach dem Jobel sein Feld heiligt, so berechnet ihm der Priester den Wert nach Verh&#228;ltnis der noch bis zum Jobeljahre &#252;brigen Jahre; und er wird so geringer als deine Sch&#228;tzung. </p><p>Und wenn immer derjenige das Feld einl&#246;st, der es geheiligt hat, so f&#252;gt er ein F&#252;nftel deines Sch&#228;tzungswertes hinzu, und dann wird es wieder von ihm erstanden. </p><p>Wenn er aber das Feld nicht wieder einl&#246;st oder man hat das Feld bereits an einen andern verkauft, so kann es nicht mehr eingel&#246;st werden. </p><p>Vielmehr wird dann das Feld, wenn es im Jobel hinausgeht, Gott zur Heiligung, wie das Feld eines Banngel&#246;bnisses; dem Priester f&#228;llt sein Besitzrecht zu. </p><p>Wenn aber ein Kauffeld, das nicht vom Felde seines Erbeigentums ist, er Gott heiligt: </p><p>so berechnet ihm der Priester den Betrag deiner Sch&#228;tzung bis zum Jobeljahre, und er gibt an diesem Tage deine Sch&#228;tzung Gott als Heiligtum. </p><p>Im Jobeljahr kehrt das Feld an den zur&#252;ck, von welchem er es gekauft hat, an den n&#228;mlich, dem das Erbeigentum des Bodens zusteht. </p><p>Jede deine Sch&#228;tzung sei in Schekel des Heiligtums, zwanzig Gera der Schekel. </p><p>Jedoch ein Erstgeborenes, welches unter den Tieren als Erstgeborenes Gottes ist, hat keiner zu heiligen, sei es Ochse oder Schaf, so ist es Gottes. </p><p>Was man aber an unreinem Viehe weiht, das hat man nach deiner Sch&#228;tzung auszul&#246;sen und dessen F&#252;nftel hinzuzuf&#252;gen. Wird es nicht ausgel&#246;st, so wird es nach deiner Sch&#228;tzung verkauft. </p><p>Jedoch jedes Banngel&#246;bnis, das jemand Gott als Bann gelobt, von allem, was ihm eigen ist, von Menschen und Tieren und vom Felde seines Erbeigentums, soll nicht verkauft und nicht eingel&#246;st werden. Alles Banngelobte ist als ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer Gottes. </p><p>Wer aber der Bannausscheidung aus dem Kreise der Menschen verfallen ist, hat keine Ausl&#246;sung; vielmehr ist an ihm die Todesstrafe zu vollziehen. </p><p>Jeder Zehnte von der Saat des Landes, von der Baumfrucht, ist Gottes, ist Gott heilig. </p><p>Wenn immer jemand von seinem Zehnten einl&#246;st, so hat er dessen F&#252;nftel hinzuzuf&#252;gen. </p><p>Aller Zehnte aber von Rind oder Schafen, alles, was unter den Stab durchgeht, das Zehnte soll Gott heilig sein. </p><p>Er soll nicht unterscheiden zwischen Gutem und Schlechtem und soll es nicht austauschen; wenn er wie immer es austauscht, so bleibt es und sein Austausch, auch es wird heilig. Es darf nicht ausgel&#246;st werden. </p><p>Dies sind die Gebote, welche Gott Mosche f&#252;r Jisraels S&#246;hne geboten hat auf dem Berge Sinai. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Behar]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Auf dem Berg&#8220; &#8226; 3. Mose 25,1&#8211;26,2]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/behar-8c6</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/behar-8c6</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 07 May 2026 12:02:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188845306/813a09d0c25ee2cc96cbd1a6faf7ce97.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Behar</strong></p><p><strong>3. Mose 25,1&#8211;26,2</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche auf dem Berge Sinai: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr in das Land hinkommt, das ich euch gebe, so feiere das Land Gott einen Schabbat. </p><p>Sechs Jahre bes&#228;e dein Feld und sechs Jahre beschneide deinen Weinberg und sammle ein seinen Ertrag, </p><p>aber im siebten Jahre sei ein durch Werkeinstellung zu begehender Schabbat dem Lande, Gott ein Schabbat: dein Feld sollst du nicht bes&#228;en und deinen Weinberg nicht beschneiden, </p><p>an dem Nachwuchs deines Schnittes sollst du keinen Schnitt, und an den Trauben deines sich selbst &#252;berlassenen Weinstockes keine Lese halten; ein Jahr der Werkeinstellung soll dem Lande sein. </p><p>Es sei aber der Schabbat des Landes euch zum Essen gestattet, dir und deinem Knecht, und deiner Magd, auch deinem L&#246;hnling und deinem Beisassen, die sich bei dir aufhalten, </p><p>und deinem Vieh, sowie deinem Tiere, welches in deinem Lande sich befindet, sei all sein Ertrag zum Essen. </p><p>Und du z&#228;hlst dir sieben Jahresschabbate, sieben Jahre siebenmal; und die Tage der sieben Jahresschabbate seien dir neunundvierzig Jahre. </p><p>Dann l&#228;ssest du Teruaschofart&#246;ne ergehen im siebten Monat am zehnten des Monats; am Tage der S&#252;hnen lasset ihr Schofart&#246;ne durch euer ganzes Land ergehen. </p><p>Und ihr heiligt das f&#252;nfzigste Jahr, und ihr verk&#252;ndet Freiheit im Lande allen seinen Bewohnern. Ein Heimbringer ist es und ein solcher soll es euch sein und ihr kehret jeder zur&#252;ck zu seinem Grundbesitze und jeder kehrt ihr zu seiner Familie zur&#252;ck. </p><p>Ein Heimbringer ist es, das f&#252;nfzigste Jahr soll es euch sein; nicht s&#228;en sollt ihr und sollt an seinen Nachw&#252;chsen keine Ernte halten, und keine Weinlese an seinen sich selbst &#252;berlassenen St&#246;cken. </p><p>Denn ein Heimbringer ist es, ein Heiligtum soll es euch sein; vom Felde weg sollt ihr seinen Ertrag essen. </p><p>In diesem Heimbringerjahr kehrt ihr jeder zu seinem Grundbesitz zur&#252;ck. </p><p>Und wenn ihr nun einen Verkauf an den N&#228;chsten vollziehet, oder sonst etwas erwerbet aus der Hand des N&#228;chsten, sollt ihr einer dem andern nicht zu nahe tun. </p><p>Nach Zahl der Jahre seit dem Jobel sollst du von dem N&#228;chsten kaufen, nach Zahl der Ertragsjahre soll er dir verkaufen. </p><p>Je nach der gr&#246;&#223;eren Zahl der Jahre wirst du den Kaufpreis vergr&#246;&#223;ern und je nach der geringern Zahl der Jahre den Kaufpreis verringern; denn eine Anzahl Ertr&#228;ge verkauft er dir. </p><p>Und ihr sollt nicht kr&#228;nken einer den andern, und du sollst dich f&#252;rchten vor deinem Gott, denn Ich, Gott, bin euer Gott. </p><p>Erf&#252;llet meine Gesetze und meine Rechtsordnungen h&#252;tet und erf&#252;llet sie, so werdet ihr vom Lande sorgenfrei getragen wohnen. </p><p>Das Land wird seine Frucht geben, ihr werdet zur S&#228;ttigung essen, und werdet sorgenfrei von ihm getragen wohnen. </p><p>Und wenn ihr sagen werdet: was sollen wir essen im siebten Jahre, wir d&#252;rfen ja nicht s&#228;en und was uns heimw&#228;chst nicht einsammeln: </p><p>so werde ich euch meinen Segen im sechsten Jahre bestellen, es wird den Ertrag f&#252;r die drei Jahre schaffen. </p><p>Ihr werdet das achte Jahr s&#228;en und von dem Ertrage Altes essen; bis zum neunten Jahre, bis dessen Ertrag heimkommt, werdet ihr Altes essen. </p><p>Und das Land soll nicht zur starren Aneignung verkauft werden; denn mein ist das Land; denn nur Fremdlinge und Einsassen seid ihr bei mir. </p><p>Und im ganzen Lande eures Besitzes sollt ihr eine Wiedereinl&#246;sung dem Lande gew&#228;hren. </p><p>Wenn dein Bruder verm&#246;gensschwach wird und von seinem Grundbesitz verkauft, so kommt sein Annehmer, der ihm der n&#228;chste ist, und l&#246;st den Verkauf seines Bruders ein. </p><p>Und derjenige, der keinen Annehmer hat, seine eigene Hand erreicht aber, und er erlangt so weit, als zu dessen Einl&#246;sung gen&#252;gt: </p><p>so berechnet er die Jahre seines Verkaufs und gibt den Mehrbetrag dem Manne zur&#252;ck, dem er es verkauft hatte, und kehrt zu seinem Grundbesitz zur&#252;ck. </p><p>Erlangt aber seine eigene Hand nicht das zur R&#252;ckerstattung Gen&#252;gende, so bleibt sein Verkauf in der Hand des K&#228;ufers bis zum Jobeljahre; im Jobel geht er heraus, und er kehrt zu seinem Grundbesitz zur&#252;ck. </p><p>Wenn aber jemand ein Wohnhaus einer ummauerten Stadt verkauft, so sei seine Wiedereinl&#246;sung bis das Jahr seines Verkaufes zu Ende ist; ein ganzes Jahr sei seine Wiedereinl&#246;sung. </p><p>L&#246;st er es aber nicht ein bis ihm ein ganzes Jahr voll geworden, so bleibt das Haus, welches in einer Stadt ist, die mauerberechtigt ist, dem K&#228;ufer zum starren Eigentum f&#252;r seine Nachkommen; es geht im Jobel nicht aus. </p><p>H&#228;user offener Pl&#228;tze, die keine Mauer ringsum haben, rechnet man zum Feld des Landes; daf&#252;r findet Wiedereinl&#246;sung statt, und es geht im Jobel aus. </p><p>Und was die St&#228;dte der Leviten betrifft, die H&#228;user der St&#228;dte ihres Grundbesitzes, so soll den Leviten eine jederzeitige Wiedereinl&#246;sung zustehen. </p><p>Und so auch was er von den Leviten wieder einzul&#246;sen hat. Es geht der Verkauf eines Hauses und einer Stadt seines Grundbesitzes im Jobel wieder aus; denn die H&#228;user der St&#228;dte der Leviten, das ist ihr Eigentum in der Mitte der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Und das Weichbildgefilde ihrer St&#228;dte soll nicht entfremdet werden; denn es ist ihnen ein Besitztum f&#252;r alle Zeit. </p><p>Und wenn dein Bruder verm&#246;gensschwach wird und es schwankt seine Hand bei dir, so unterst&#252;tze ihn, auch den nur Beisasse gewordenen Fremden so, da&#223; er bei dir lebe. </p><p>Von ihm jedoch darfst du keine Einbu&#223;e und Vermehrung nehmen und hast dich vor deinem Gott zu f&#252;rchten; und deines Bruders Leben sei mit dir verbunden. </p><p>Dein Geld darfst du ihm nicht auf Einbu&#223;e geben, und auf Vermehrung nicht geben deine Speise. </p><p>Ich, Gott, bin euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt, euch das Land Kenaan zu geben, um euch Gott zu sein. </p><p>Und wenn dein Bruder neben dir verm&#246;gensschwach wird und sich verkauft, sollst du keinen Knechtesdienst mit ihm verrichten. </p><p>Wie Tagl&#246;hner, wie Beisasse sei er bei dir; bis zum Jobeljahre diene er bei dir. </p><p>Dann gehe er von dir aus, er und seine Kinder mit ihm; er kehrt dann zu seiner Familie zur&#252;ck und kehrt ja auch zu dem Grundbesitz seiner V&#228;ter zur&#252;ck. </p><p>Denn meine Knechte sind sie, der Ich sie aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, sie sollen nicht in Knechtsverkauf verkauft werden. </p><p>Nicht darfst du ihn mit Strenge beherrschen, und f&#252;rchte dich vor deinem Gotte. </p><p>Knechte und M&#228;gde aber, die dir bleiben von den V&#246;lkern, die um euch wohnen, von ihnen k&#246;nnt ihr Knechte und M&#228;gde erwerben. </p><p>Und auch von den Nachkommen der Beisassen, die als Fremde bei euch wohnen, von ihnen k&#246;nnt ihr erwerben, und von ihren bei euch befindlichen Familien, die sie in eurem Lande gezeugt, so da&#223; sie euch bleibendes Eigentum werden. </p><p>Sie vererbt ihr euch euren Kindern nach euch zum Erbeigentum. Sie behaltet ihr immer als Knechte; allein eure Br&#252;der, Jisraels S&#246;hne, einer den andern, den darfst du nicht mit Strenge beherrschen. </p><p>Und wenn die Hand eines Beisasse gewordenen Fremden bei dir zu Verm&#246;gen kommt, und neben ihm verarmt dein Bruder, und er verkauft sich einem Beisa&#223;fremden oder selbst an den Halt einer Fremdlingsfamilie: </p><p>so soll, nachdem er sich verkauft hat, ihm eine Einl&#246;sung werden; einer von seinen Br&#252;dern soll ihn einl&#246;sen. </p><p>Sein Oheim oder seines Oheims Sohn soll ihn einl&#246;sen oder von seiner Blutsverwandtschaft, von seiner Familie einer soll ihn einl&#246;sen, oder wenn seine Hand zu Verm&#246;gen gekommen, soll er sich einl&#246;sen. </p><p>Er rechnet mit seinem K&#228;ufer von dem Jahre, da&#223; er sich ihm verkauft hat, bis zum Jobeljahre, und das Geld seines Verkaufs wird auf die Zahl der Jahre geteilt, wie die Zeit eines Gemieteten soll es bei ihm sein. </p><p>Sind noch viel der Jahre, so hat er diesen gem&#228;ss seine Einl&#246;sung von seinem Kaufgelde zu erstatten. </p><p>Und ist nur noch ein weniges an Jahren bis zum Jobel zur&#252;ck, so hat er es ihm zu berechnen. Nach den von ihm noch zu dienenden Jahren hat er seine Einl&#246;sung zu erstatten. </p><p>Wie von Jahr zu Jahr gemietet, soll er bei ihm sein; er soll ihn nicht mit Strenge vor deinen Augen beherrschen. </p><p>Wird er durch diese nicht ausgel&#246;st, so geht er im Jobeljahre aus, er und seine Kinder mit ihm. </p><p>Denn mir sind Jisraels S&#246;hne Knechte, meine Knechte sind sie, der ich sie aus dem Lande Mizrajim herausgef&#252;hrt, Ich, Gott, ihr Gott. </p><p><strong>Kapitel 26</strong></p><p>Machet euch keine G&#246;tter, und stellet euch kein Bild und keinen Denkstein auf und keinen Aufmerkstein sollt ihr irgendwo in eurem Lande einlegen euch darauf niederzuwerfen, Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Meine Schabbate h&#252;tet und mein Heiligtum f&#252;rchtet, Ich, Gott. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Emor]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Sprich&#8220; &#8226; 3. Mose 21,1&#8211;24,23]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/emor-913</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/emor-913</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:00:52 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188703940/f2c880814003a57fa4e0c14ab4876e02.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Emor</strong></p><p><strong>3. Mose 21,1&#8211;24,23</strong></p><p>Gott redete zu Mosche: Rede nun zu den Priestern, den S&#246;hnen Aharons. Sage ihnen: In Beziehung zu keiner Person darf er sich unter seinen Volksgenossen verunreinigen.</p><p>Nur in Beziehung zu seiner Eheh&#228;lfte, die ihm nahe ist, in Beziehung zu seiner Mutter, seinem Vater, seinem Sohne, seiner Tochter, und seinem Bruder,</p><p>auch zu seiner jungfr&#228;ulichen Schwester, die ihm noch nahe ist, die keines Mannes geworden, in Beziehung zu ihr hat er sich zu verunreinigen.</p><p>Nicht hat ein Ehemann sich unter seinen Volksgenossen zu verunreinigen in Beziehung zu einer Ehe, die ihm Entweihung war.</p><p>Sie sollen keine Glatzstelle auf ihren Kopf machen und die Ecke ihres Bartes nicht abscheeren, und an ihren Leib sollen sie keine Verwundung machen.</p><p>Heilig sollen sie ihrem Gotte sein und sollen den Namen ihres Gottes nicht entweihen; denn was durch Hingebung an Gottes Feuer zum Opfer ihres Gottes gestaltet werden soll, bringen sie nahe, darum sollen sie ein Heiligtum sein.</p><p>Eine Unz&#252;chtige und Entweihte sollen sie nicht heiraten und eine von ihrem Manne Geschiedene sollen sie nicht heiraten, denn heilig ist er (der Aharonsstamm) seinem Gotte.</p><p>Und du sollst ihn zur Heiligkeit anhalten; denn das Opfer deines Gottes bringt er nahe; heilig auch soll er dir sein; denn heilig bin Ich, Gott, der euch zur Heiligkeit beruft.</p><p>Und wenn die Tochter eines Mannes, der Priester ist, sich entweiht Unzucht zu &#252;ben, so entweiht sie ihren Vater, sie soll verbrannt werden.</p><p>Der Priester aber, der von seinen Br&#252;dern der gr&#246;&#223;te ist, auf dessen Haupt das Salb&#246;l gegossen sein soll und den man erm&#228;chtigt hat sich mit den Gew&#228;ndern zu bekleiden, soll sein Haupthaar nicht vernachl&#228;ssigen und seine Gew&#228;nder nicht einrei&#223;en,</p><p>und zu keinerlei als Leiche darliegenden Pers&#246;nlichkeiten eingehen (oder: zu keinen die Pers&#246;nlichkeit repr&#228;sentierenden Teilen einer Leiche), nicht in Beziehung zu seinem Vater und nicht in Beziehung zu seiner Mutter darf er sich verunreinigen.</p><p>Und aus dem Heiligtum hat er nicht zu weichen, um nicht das Heiligtum seines Gottes zu entweihen; denn die Salbungskrone seines Gottes ruht auf ihm, Ich, Gott.</p><p>Und er soll eine Frau in ihrer ganzen Jungfr&#228;ulichkeit heiraten;</p><p>eine Witwe und eine Geschiedene, und eine Entweihte, eine Unz&#252;chtige, keine von diesen soll er heiraten; vielmehr eine Jungfrau von seinen Volksgenossen soll er heiraten,</p><p>und soll seine Nachkommen nicht zu Entweihten machen unter seinen Volksgenossen; denn Ich, Gott, heilige ihn.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Aharon: Ein Mann von deiner Nachkommenschaft f&#252;r alle Zukunft, an welchem ein Leibesfehler sein wird, soll nicht nahen, ein Opfer seines Gottes nahe zu bringen.</p><p>Denn jeder Mann, an welchem ein Leibesfehler ist, soll nicht nahen; ein blinder Mann, oder ein Lahmer, oder dem das Nasenbein eingesenkt, oder die H&#252;fte hervorgestreckt ist;</p><p>oder ein Mann, an welchem ein Beinbruch oder ein Handbruch ist;</p><p>oder dessen Brauen herabh&#228;ngen, oder in dessen Auge ein H&#228;utchen oder eine Mischung ist; oder trockner oder feuchter Grind, oder Hodenverletzung:</p><p>kein Mann, an welchem ein Leibesfehler ist von den Nachkommen Aharons des Priesters, darf hintreten, die Hingebungen an das Gottesfeuer n&#228;her zu bringen; so lange an ihm ein Leibesfehler ist, darf er ein Opfer seines Gottes n&#228;her zu bringen nicht hintreten.</p><p>Ein Opfer seines Gottes von den Heiligt&#252;mern der Heiligt&#252;mer und von den Heiligt&#252;mern darf er genie&#223;en;</p><p>jedoch zu dem Scheidevorhang darf er nicht eingehen und zu dem Altar nicht hintreten; denn es ist ein Leibesfehler an ihm; er soll meine Heiligt&#252;mer nicht entweihen, denn Ich, Gott, heilige sie.</p><p>Mosche sprach es zu Aharon und seinen S&#246;hnen aus, und zu allen S&#246;hnen Jisraels.</p><p>Kapitel 22</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Aharon und seinen S&#246;hnen, da&#223; sie sich zu Zeiten entfremdet halten von den Heiligt&#252;mern der S&#246;hne Jisraels und nicht meinen heiligen Namen entweihen, den diese mir heiligen, Ich, Gott.</p><p>Sage ihnen: F&#252;r eure Nachkommen, jeder der von aller eurer Nachkommenschaft sich den Heiligt&#252;mern naht, welche Jisraels S&#246;hne Gott heiligen, w&#228;hrend seine Unreinheit auf ihm ist, diese Person wird entwurzelt aus dem Bereiche meines Angesichts, Ich, Gott.</p><p>Jeder, jeder von Aharons Nachkommenschaft, der auss&#228;tzig oder flu&#223;leidend ist, darf von den Heiligt&#252;mern nichts genie&#223;en, bis er rein geworden sein wird. Und wer irgend einen an einer Leiche unrein Gewordenen ber&#252;hrt, oder wem Samenergu&#223; entgangen,</p><p>oder wer irgend etwas von einem Kriechtier, das ihm unrein ist, ber&#252;hrt, oder einen Menschen, der ihm unrein ist, in Beziehung aller seiner unreinen Zust&#228;nde,</p><p>die Person, die solches ber&#252;hrt, bleibt unrein bis zum Abend und sie darf von den Heiligt&#252;mern nichts essen, so lange sie nicht ihren Leib in Wasser gebadet.</p><p>Ist dann die Sonne untergegangen und er rein geworden, dann erst darf er von den Heiligt&#252;mern essen, denn es ist die ihm zugewiesene Nahrung.</p><p>Gefallenes und Entrissenes darf er nicht essen, dadurch unrein zu werden; Ich, Gott.</p><p>Sie haben mein ihnen Anvertrautes zu h&#252;ten und dadurch keine S&#252;nde auf sich zu laden, sie w&#252;rden daran sterben, wenn sie es entweihten; Ich, Gott, bin es, der sie heiligt.</p><p>Und kein Fremder soll Heiliges essen, Beisasse eines Priesters und Mietling soll nichts Heiliges essen.</p><p>Aber wenn ein Priester eine Seele als Eigentum erwirbt, die darf davon genie&#223;en, auch seines Hauses Geborener, diese d&#252;rfen von der ihm &#252;berwiesenen Nahrung genie&#223;en.</p><p>Eine Priestertochter aber, wenn sie eines fremden Mannes wird, die darf von der Hebe der Heiligt&#252;mer nicht mit genie&#223;en.</p><p>Wenn aber eine Priesterstochter Witwe und Geschiedene wird und kein Kind hat und zu dem Hause ihres Vaters wie in ihrer Jugend zur&#252;ckkehrt, so darf sie von der ihrem Vater &#252;berwiesenen Nahrung essen, kein Fremder aber darf davon mit essen.</p><p>Wenn aber jemand Heiliges im Irrtum i&#223;t, so hat er dessen f&#252;nften Teil hinzuzuf&#252;gen und gibt dem Priester das Heilige.</p><p>Die Heiligt&#252;mer der S&#246;hne Jisraels sollen sie nicht entweihen, die sie zu Gott zu heben haben.</p><p>Sie w&#252;rden sich mit S&#252;nde einer Verschuldung belasten, indem sie ihre Heiligt&#252;mer essen; denn ich, Gott, heilige sie.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sage zu Aharon und seinen S&#246;hnen und zu allen S&#246;hnen Jisraels, und sage ihnen: Jeder, jeder vom Hause Jisraels und von den aus der Fremde in Jisrael Eingetretenen, der f&#252;r alle ihre Gelobungen und alle ihre Weihungen sein Opfer nahebringen will, das sie Gott zum Emporopfer nahebringen wollen:</p><p>zu eurem Willensausdruck muss es ganz, m&#228;nnlich sein, vom Rind, von Schafen und von Ziegen.</p><p>Alles, woran ein Fehler ist, sollt ihr nicht nahebringen, denn es soll euch nicht zum Willensausdruck dienen.</p><p>Und wenn jemand Gott ein Friedensopfermahl nahebringt, f&#252;r einen Gelobungsvorsatz oder eine Weihung vom Rind oder vom Kleinvieh: soll es als Ganzes zum Willensausdruck bleiben; kein Fehler soll daran kommen.</p><p>Blindheit oder Gebrochenes, oder Eingeritztes, oder eine Warze, oder trockener oder feuchter Grind, diese sollt ihr Gott nicht nahebringen, und als Feuerhingebung sollt ihr von diesen nichts Gott auf den Altar geben.</p><p>Und Ochs und Lamm mit einem zu gro&#223;en Glied oder einem Klumpfu&#223;e, ein solches kannst du wohl zu einer Weihegabe machen, aber als Gelobung soll es nicht zum Willensausdruck dienen.</p><p>Und Zerdr&#252;cktes und Zersto&#223;enes, Abgerissenes und Abgeschnittenes sollt ihr Gott nicht nahebringen und auch in eurem Lande nicht machen.</p><p>Auch aus der Hand eines Fremden sollt ihr das Opfer eures Gottes von allen diesen nicht nahebringen; denn sie tragen ihr Verderbnis an sich in dem an ihnen befindlichen Fehler; sie k&#246;nnen euch nicht zum Willensausdruck dienen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Wenn ein Ochs oder ein Schaf oder eine Ziege geboren wird, soll es sieben Tage unter seiner Mutter sein, und von dem achten Tage und weiter kann es als Willensausdruck Gott zur Nahebringung einer Feuergabe dienen.</p><p>Und Ochse oder ein Schaf, es und sein Junges sollt ihr nicht an einem Tage schlachten.</p><p>Und wenn ihr Gott ein Dankopfermahl schlachtet, sollt ihr zu eurem Willensausdruck schlachten.</p><p>An demselben Tage soll es gegessen werden, nichts sollt ihr davon bis zum Morgen &#252;brig lassen, Ich, Gott.</p><p>H&#252;tet meine Gebote und erf&#252;llet sie, Ich, Gott.</p><p>Und entweihet nicht meinen heiligen Namen, vielmehr la&#223;t mich geheiligt werden inmitten der S&#246;hne Jisraels, Ich, Gott, heilige euch.</p><p>Der ich euch aus dem Lande Mizrajim herausf&#252;hre, euch zum Gott zu sein, Ich, Gott.</p><p>Kapitel 23</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes, die ihr als Berufungen zum Heiligtum verk&#252;nden werdet, diese sind meine Zusammenkunftsbestimmungszeiten.</p><p>Sechs Tage soll Werk geschaffen werden und am siebten Tage ist der Schabbat der Werkeinstellung eine Berufung zum Heiligtum, kein Werk d&#252;rft ihr dann schaffen; es ist Gott Schabbat in allen euren Wohnst&#228;tten.</p><p>Dies sind die Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes, Berufungen zum Heiligtum, die ihr in der f&#252;r sie bestimmten Zeit zu verk&#252;nden habet.</p><p>Im ersten Monat am vierzehnten des Monats zwischen den beiden Abenden ist das an Gott gerichtete Pe&#223;ach.</p><p>Und am f&#252;nfzehnten dieses Monats ist das Gott geweihte Mazzotfest; sieben Tage sollt ihr nur unges&#228;uerte Brote essen.</p><p>Am ersten Tage soll euch Berufung zum Heiligtum sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet sieben Tage Gott eine Feuerhingabe nahe; am siebten Tage ist Berufung zum Heiligtum, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr zu dem Lande kommt, das ich euch gebe, und seine Ernte schneidet, so bringt ihr das Erstlingsomer eures Schnittes zum Priester.</p><p>Und er wendet das Omer vor Gott zum Ausdruck eures Willens, am Tage nach diesem Schabbat wendet es der Priester.</p><p>Und ihr vollzieht am Tage eurer Omerwende ein ganzes j&#228;hriges Schaf, Gott zum Emporopfer.</p><p>Und seine Huldigungsgabe zwei Zehntel feines mit &#214;l durchmengtes Weizenmehl, eine Feuerhingebung an Gott, zum Ausdruck der Willfahrung; und sein Weingu&#223;opfer ein Viertel Hin.</p><p>Und Brot, durch R&#246;sten gewonnenes Mehl und gr&#252;ne K&#246;rner sollt ihr nicht essen bis eben an diesem Tage, bis ihr das Opfer eures Gottes gebracht habet; ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen in allen euren Wohnst&#228;tten.</p><p>Und ihr z&#228;hlt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des Omers der Wende; sieben volle Schabbate sollen es sein;</p><p>bis zum Tage nach dem siebten Schabbat z&#228;hlt ihr f&#252;nfzig Tage; und bringt dann Gott eine neue Huldigungsgabe nahe.</p><p>Aus euren Wohnst&#228;tten bringt ihr zwei Brote der Wende aus zwei Zehnteln; sie sollen feines Weizenmehl sein, sie ges&#228;uert gebacken werden; Erstlinge sind es Gott.</p><p>Und ihr bringt mit dem Brote sieben Schafe nahe, ganz, j&#228;hrig, und einen jungen Stier und zwei Widder. Sie sollen Gott ein Emporopfer sein, und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer: eine Feuerhingabe des Willfahrungsausdrucks an Gott.</p><p>Und ihr vollziehet einen Ziegenbock zum Ents&#252;ndigungsopfer und zwei j&#228;hrige Schafe zum Friedensmahlopfer.</p><p>Und es wendet der Priester diese zusammen mit dem Brote der Erstlinge eine Wende vor Gott, zusammen mit zwei Schafen. Heilig seien sie Gott, und von Ihm dem Priester.</p><p>Und ihr verk&#252;ndet an eben diesem Tage, eine Berufung zum Heiligtum soll euch sein; kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen: ein ewiges Gesetz in allen euren Wohnst&#228;tten f&#252;r eure Nachkommen.</p><p>Und wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, sollst du die Ecke deines Feldes nicht ganz fortnehmen indem du schneidest, und sollst das Aufzulesende deines Schnittes nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen, Ich, Gott, euer Gott.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Im siebten Monat am ersten des Monats soll euch Werkeinstellung sein, Teruar&#252;ckblick, Berufung zum Heiligtum.</p><p>Kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen, und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung nahe.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Nur am zehnten dieses siebten Monats ist der Tag der S&#252;hnungen, Berufung zum Heiligtum soll er euch sein, und ihr lasset eure Lebensgeister darben; und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung nahe.</p><p>Und kein Werk d&#252;rft ihr an eben diesem Tage schaffen; denn ein Tag der S&#252;hnungen ist er, euch S&#252;hne vor Gott, eurem Gotte, zu erwirken.</p><p>Denn jede Seele, die man an eben diesem Tage nicht darben l&#228;&#223;t, die wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt,</p><p>und jede Seele, die an eben diesem Tage irgend ein Werk schafft, diese Seele lasse ich aus ihres Volkes Mitte zu Grunde gehen.</p><p>Kein Werk d&#252;rft ihr schaffen; ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen, in allen euren Wohnst&#228;tten.</p><p>Ein durch T&#228;tigkeitseinstellung zu begehender Schabbat ist er euch, und ihr lasset eure Lebensgeister darben; am neunten des Monats am Abend, von Abend zu Abend begeht ihr euren Schabbat.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Am f&#252;nfzehnten Tage dieses siebten Monats ist das Fest der H&#252;tten, sieben Tage Gott geweihet.</p><p>Am ersten Tage Berufung zum Heiligtum, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Sieben Tage bringet ihr Gott eine Feuerhingebung nahe; am achten Tage soll euch Berufung zum Heiligtume sein, und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung nahe, ein bewahrendes Zusammenfassen ist es, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Das sind die Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes, die ihr als Berufung zum Heiligtum verk&#252;nden sollt, Gott eine Feuerhingebung nahe zu bringen, Emporopfer und Huldigungsgabe, Mahl- und Gu&#223;opfer, das dem Tage Entsprechende an seinem Tage.</p><p>Au&#223;er den Schabbaten Gottes und au&#223;er euren Pflichtgaben und au&#223;er allen euren Gelobungen und au&#223;er allen euren Weihungen, die ihr Gott zu geben habet.</p><p>Nur am f&#252;nfzehnten Tage des siebten Monats, wenn ihr das Ertr&#228;gnis des Landes einsammelt, sollt ihr das Gottesfest sieben Tage begehen; am ersten Tage ist Werkeinstellung und am achten Tage ist Werkeinstellung.</p><p>Und ihr nehmet euch am ersten Tage Frucht vom Prachtbaume, Palmzweigbl&#228;tter und Zweig vom Myrtenbaume und Bachweiden, und freuet euch vor Gott, eurem Gotte, sieben Tage.</p><p>Ihr feiert es als Gottesfest sieben Tage im Jahre, ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen, im siebten Monat feiert ihr es.</p><p>In den H&#252;tten sollt ihr sieben Tage wohnen, wer in Jisrael eingeboren ist, sollen alle in den H&#252;tten wohnen.</p><p>Damit eure Nachkommen es wissen, da&#223; in den H&#252;tten ich Jisraels S&#246;hne habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Lande Mizrajim f&#252;hrte; Ich, Gott, euer Gott.</p><p>Es sprach Mosche die Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes Jisraels S&#246;hnen aus.</p><p>Kapitel 24</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie dir reines Oliven&#246;l, gepresst zur Leuchte nehmen, um best&#228;ndig Licht aufleuchten zu lassen.</p><p>Au&#223;erhalb des Scheidevorhangs des Zeugnisses im Zusammenkunftsbestimmungszelte soll es Aharon von Abend zu Morgen best&#228;ndig vor Gott ordnen; ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Geschlechter.</p><p>Auf dem reinen Leuchter soll er die Lampen ordnen; best&#228;ndig vor Gott.</p><p>Und du nimmst feines Weizenmehl und backst es zu zw&#246;lf Broten, ein Quantum von zwei Zehnteln werde das einzelne Brot.</p><p>Und du setzest sie zu zwei Schichten, je sechs die Schicht, auf den reinen Tisch vor Gott.</p><p>Und du gibst zu jeder Schicht reinen Weihrauch; der sei dem Brote zum Gedenkteil, Gott eine Feuerhingebung.</p><p>Am Schabbat f&#252;r Schabbat soll er es ordnen, best&#228;ndig vor Gott; von Jisraels S&#246;hnen zu ewigem Bund.</p><p>Es werde aber Aharon und seinen S&#246;hnen, und sie essen es an heiliger St&#228;tte; denn als ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer wird es ihm von Gottes Feuerhingebungen zu ewiger Geb&#252;hr.</p><p>Es trat der Sohn einer jisraelitischen Frau, der aber der Sohn eines mizrischen Mannes war, in die Mitte der S&#246;hne Jisraels hinaus, und es gerieten im Lager der Sohn der Jisraelitin und ein Mann, der ein Jisraelite war, in Streit.</p><p>Der Sohn der jisraelitischen Frau nannte ausdr&#252;cklich den Gottesnamen und l&#228;sterte, und man brachte ihn zu Mosche. Der Name seiner Mutter war Schelomit, Tochter des Dibri, aus dem Stamme Dan.</p><p>Man brachte ihn ins Gewahrsam, damit ihnen nach Gottes Ausspruch Erkl&#228;rung werde.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche:</p><p>F&#252;hre den L&#228;sterer au&#223;erhalb des Lagers hinaus, und alle, die es geh&#246;rt haben, st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf sein Haupt, und es steinige ihn die ganze Gemeinde.</p><p>Zu Jisraels S&#246;hnen aber sprichst du: Jeder, jeder, der seinen Gott l&#228;stert, hat seine S&#252;nde zu tragen.</p><p>Wer aber dabei ausdr&#252;cklich den Namen Gott nennt, soll get&#246;tet werden, steinigend soll die ganze Gemeinde ihn mit Steinen werfen; der aus der Fremde Eingetretene wie der Eingeborene, indem er dabei ausdr&#252;cklich den Gottesnamen nennt, soll get&#246;tet werden.</p><p>Und wenn jemand irgend ein Menschenwesen erschl&#228;gt, soll er get&#246;tet werden.</p><p>Wer aber ein Tierwesen erschl&#228;gt, hat es zu ersetzen, Wesen zum Ersatz des Wesens.</p><p>Und wenn jemand eine Verletzung an seinen N&#228;chsten bringt, so soll, wie er getan, ihm getan werden.</p><p>Bruch aber zum Ersatz eines Bruches, Auge zum Ersatz eines Auges, Zahn zum Ersatz eines Zahnes, wie er eine Verletzung an den Menschen bringt, so soll durch ihn gegeben werden.</p><p>Der Totschl&#228;ger eines Tieres hat es zu bezahlen, und der Totschl&#228;ger eines Menschen ist zu t&#246;ten.</p><p>Ein Recht soll euch sein, gleich sei der aus der Fremde Eingetretene und der Eingeborene; denn Ich, Gott, bin euer Gott.</p><p>Mosche sprach&#8217;s zu Jisraels S&#246;hnen, da f&#252;hrten sie den L&#228;sterer au&#223;erhalb des Lagers hinaus und steinigten ihn; Jisraels S&#246;hne verfuhren, wie Gott Mosche geboten hatte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kedoschim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Heilige&#8220; &#8226; 3. Mose 19,1&#8211;20,27]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/kedoschim-342</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/kedoschim-342</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:05:48 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188614953/91d66b4967a4222ed22c188f0af18a79.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Kedoschim</strong></p><p><strong>3. Mose 19,1&#8211;20,27</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zur ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels, und sage ihnen: Heilig sollt ihr sein; denn heilig bin Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Ehrf&#252;rchtet jeder seine Mutter und seinen Vater und meine Schabbate h&#252;tet; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Wendet euch nicht zu den verneinenden G&#246;ttern, und Gottheiten aus Gu&#223; machet euch nicht; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Und wenn ihr Gott ein Friedensmahlopfer schlachtet, so schlachtet es zum Ausdruck eures Willens. </p><p>Am Tage eures Schlachtens soll es auch gegessen werden und auch am anderen Tage; was bis zum dritten Tage &#252;brig bleibt, soll in Feuer verbrannt werden. </p><p>Wenn es hat am dritten Tage gegessen werden sollen, so ist es ein Verworfenes, es wird darin nicht ein Entsprechen des g&#246;ttlichen Willens erblickt. </p><p>Wer es isst, hat seine S&#252;nde zu tragen; denn er hat das Heiligtum Gottes entweiht; es wird diese Seele aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Und wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, sollst du die Ecke deines Feldes nicht vollends abschneiden, und sollst das Aufzulesende deines Schnittes nicht auflesen; </p><p>und deinem Weinberg die unfertigen Trauben nicht entnehmen und den Beerenabfall deines Weinbergs nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Nicht sollt ihr stehlen, und ihr sollt nicht leugnen und ihr sollt nicht l&#252;gen einer wider den anderen. </p><p>Und ihr sollt nicht schw&#246;ren bei meinem Namen zur L&#252;ge; du w&#252;rdest den Namen deines Gottes entweihen, ich Gott. </p><p>Vorenthalte deinem N&#228;chsten nichts und &#252;be keinen Raub, nicht &#252;bernachten soll bei dir der erarbeitete Lohn eines Tagel&#246;hners bis zum Morgen. </p><p>Fluche keinem Tauben und vor einen Blinden lege kein Strauchelwerk, und f&#252;rchte dich vor deinem Gotte, ich Gott. </p><p>Tut nicht Unrecht im Gerichte! Schenke einem Herabgekommenen nicht Ber&#252;cksichtigung und einem Gro&#223;en nicht bevorzugende Ehre: nach Recht richte deinen N&#228;chsten. </p><p>Gehe nicht als Herumtr&#228;ger in deines Volkes Kreisen; stehe nicht m&#252;&#223;ig bei dem Blute deines N&#228;chsten, ich Gott. </p><p>Hasse deinen Bruder nicht in deinem Herzen. Zur Rede, wiederholt zur Rede stelle deinen N&#228;chsten, lade aber darob nicht S&#252;nde auf dich. </p><p>R&#228;che dich nicht und grolle nicht den S&#246;hnen deines Volkes und liebe deines N&#228;chsten Wohl wie deines, Ich Gott. </p><p>Meine Gesetze h&#252;tet: du darfst dein Tier nicht in Gattungsmischung z&#252;chten, dein Feld nicht in Gattungsmischung s&#228;en, und ein Gewand aus Gattungsmischung Schaatnes darf nicht auf dich kommen. </p><p>Und ein Mann, der einer Frau mit Samenergu&#223; beiwohnt, und sie ist eine einem Manne angetraute Sklavin, vollst&#228;ndig ist sie noch nicht ausgel&#246;st, oder ein Freibrief ihr noch nicht gegeben: so soll sie einer Disziplinarstrafe unterliegen, nicht get&#246;tet sollen sie werden, weil sie noch nicht ganz frei geworden war. </p><p>Er aber bringt Gott sein Schuldopfer zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes in einem Schuldopferwidder. </p><p>Es vollzieht der Priester f&#252;r ihn S&#252;hne mit dem Widder des Schuldopfers vor Gott wegen seines Vergehens, das er begangen, und es wird ihm f&#252;r das von ihm begangene Vergehen verziehen. </p><p>Und wenn ihr in das Land kommt und irgend einen Baum zum Fruchtgenuss pflanzt, so sollt ihr, w&#228;hrend einer ihn eurem Gebrauch entziehenden Zeit, in Beziehung auf seine Frucht im Gebrauche gehemmt sein. Drei Jahre soll sie euch nur im Gebrauche gehemmt zustehen, soll nicht genossen werden. </p><p>Im vierten Jahre werde dann all seine Frucht Gott ein Heiligtum des Tatenpreises, </p><p>und erst im f&#252;nften Jahre sollt ihr seine Frucht genie&#223;en, da&#223; er fortan euch seinen Ertrag zuwachsen lasse; ich, Gott, euer Gott. </p><p>Esset nicht beim Blute; haltet nicht auf Ahnungen und nicht auf Zeitenwahl. </p><p>Die Ecke eures Haupthaares sollt ihr nicht abrunden, und die Ecke deines Bartes sollst du nicht glattscheren. </p><p>Und Verwundung um einen Verstorbenen sollt ihr an euren Leib nicht geben und eine eingedrungene Schrift nicht geben an euch, ich, Gott. </p><p>Du sollst deine Tochter nicht entweihen, sie zu Unzucht zu verleiten, da&#223; nicht das Land euch die Treue bricht, wie das Land voller Sinnlichkeit wird. </p><p>Meine Schabbate h&#252;tet und mein Heiligtum f&#252;rchtet, ich, Gott. </p><p>Wendet euch nicht zu den Obot und den Jidonim, suchet nicht durch sie eurer Reinheit beraubt zu werden; ich, Gott, euer Gott. </p><p>Vor einem greisen Haupte stehe auf und ehre das Angesicht eines an Weisheit Gereiften, und f&#252;rchte dich vor deinem Gotte, ich, Gott. </p><p>Und wenn ein Fremder bei dir aus der Fremde eingetreten sein wird in eurem Lande, sollt ihr ihn nicht kr&#228;nken. </p><p>Wie ein Eingeborener von euch soll euch der bei euch aus der Fremde eingetretene Fremde sein, du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremdlinge waret ihr im Lande Mizrajim; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Tuet kein Unrecht im Rechtsausspruch: im L&#228;ngenmass, im Gewichte und im Umfangsma&#223;. </p><p>Gerechte Waage, gerechte Gewichtssteine, gerechtes Epha und gerechtes Hin soll euch sein; Ich, Gott, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt habe. </p><p>So h&#252;tet denn alle meine Gesetze und alle meine Rechtsvorschriften und erf&#252;llet sie, Ich, Gott. </p><p>Kapitel 20</p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Zu den S&#246;hnen Jisraels aber sage: Jeder, jeder von Jisraels S&#246;hnen und von den Fremden, der aus der Fremde in Jisrael eingetreten, der von seiner Nachkommenschaft dem Molech &#252;bergibt, soll get&#246;tet werden; die Landesvolksgemeine soll ihn steinigen. </p><p>Und auch Ich richte mein Angesicht gegen diesen Mann und lasse ihn aus der Mitte seines Volkes entwurzelt werden; denn er hat von seiner Nachkommenschaft dem Molech &#252;bergeben, um meinem Heiligtum die Reinheit zu rauben und meinen heiligen Namen zu entweihen. </p><p>Wenn aber die Landesvolksgemeine ihre Augen von diesem Manne entziehen sollte, indem er von seiner Nachkommenschaft dem Molech &#252;bergeben, so da&#223; sie ihn nicht t&#246;ten: </p><p>so setze ich mein Angesicht gegen diesen Mann und gegen seine Familie und lasse ihn entwurzelt werden und alle die, die ihm im Abfall nachfolgen, dem Molech mir entgegen nachzuh&#228;ngen, aus der Mitte ihres Volkes. </p><p>Und die Person, die sich zu den Obot und den Jidonim wendet, ihnen abfallend nachzufolgen, gegen diese Person richte ich mein Angesicht und lasse ihn aus seines Volkes Mitte entwurzelt werden. </p><p>Haltet euch heilig, so werdet ihr heilig sein; denn Ich, Gott, bin euer Gott. </p><p>So wachet denn &#252;ber meine Gesetze und vollf&#252;hret sie; Ich, Gott, f&#252;hre euch zur Heiligkeit. </p><p>Denn jeder, jeder, der seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll get&#246;tet werden; er hat seinem Vater oder seiner Mutter geflucht, sein Blut f&#228;llt in ihn zur&#252;ck. </p><p>Und wer mit dem Weibe eines Mannes Ehebruch begeht, mit dem Weibe seines N&#228;chsten Ehebruch begeht, soll er, der Verbrecher, und die Ehebrecherin get&#246;tet werden. </p><p>Und wer der Frau seines Vaters beiwohnt, der hat die Bl&#246;&#223;e seines Vaters ent&#252;llt; beide sollen sie get&#246;tet werden, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wer seiner Schwiegertochter beiwohnt, sollen sie beide get&#246;tet werden; Entmenschung haben sie ge&#252;bt, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wenn ein Mann einem M&#228;nnlichen wie einem Weibe beiwohnt, so haben sie beide Abscheuliches ge&#252;bt; sie sollen get&#246;tet werden, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wer eine Frau und ihre Mutter nimmt, das ist eine unz&#252;chtige Sinnlichkeit, durch Feuer sollen sie verbrannt werden, er und sie, und es soll unz&#252;chtige Sinnlichkeit kein Dasein haben unter euch. </p><p>Und wer sein Lager bei einem Tiere gibt, der soll get&#246;tet werden, und auch das Tier sollt ihr umbringen. </p><p>Und eine Frau, die sich irgend einem Tiere n&#228;hert, sie zu begatten, die Frau und das Tier sollst du umbringen; get&#246;tet sollen sie werden, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wer seine Schwester, die Tochter seines Vaters oder die Tochter seiner Mutter nimmt und er sieht ihre Bl&#246;&#223;e und sie sieht seine Bl&#246;&#223;e, eine s&#252;ndhafte Hingebung ists, sie werden entwurzelt vor den Augen ihrer Volksgenossen; er hat die Bl&#246;&#223;e seiner Schwester enth&#252;llt, er hat seine S&#252;nde zu tragen. </p><p>Und wer einer Frau, wenn sie unwohl ist, beiwohnt und enth&#252;llt ihre Bl&#246;&#223;e, hat er auch nur entbl&#246;&#223;t ihren Born und auch sie hat den Born ihrer Bluterscheinungen enth&#252;llt, so werden sie beide aus der Mitte ihres Volkes entwurzelt. </p><p>Und die Bl&#246;&#223;e der Schwester deiner Mutter oder der Schwester deines Vaters sollst du nicht entbl&#246;&#223;en. Wenn einer seine Blutverwandtschaft auch nur entbl&#246;&#223;t, werden sie ihre Schuld zu tragen haben. </p><p>Und wer seiner Tante beiwohnt, der hat seines Onkels Bl&#246;&#223;e enth&#252;llt, ihre S&#252;nde haben sie zu tragen, kinderlos werden sie sterben. </p><p>Und wer die Frau seines Bruders nimmt, so lange sie ihm eine zu Meidende ist, der hat die Bl&#246;&#223;e seines Bruders enth&#252;llt, kinderlos werden sie bleiben. </p><p>So h&#252;tet alle meine Gesetze und alle meine Rechtsordnungen und erf&#252;llet sie, damit das Land, wohin ich euch bringe, um dort euren Wohnsitz zu haben, euch nicht ausspeie. </p><p>Und gehet nicht in den Satzungen der Bev&#246;lkerung, die ich vor euch fortschicke, denn dies alles hatten sie getan, da sie mein Widerwillen traf, </p><p>und ich zu euch sprach: Ihr seid geeignet, ihren Boden in Besitz zu nehmen, und Ich gebe ihn euch, ihn zu besitzen, als ein an Milch und Honig &#252;berflie&#223;endes Land, Ich, Gott, euer Gott, der ich euch von den V&#246;lkern ausgeschieden. </p><p>Unterscheidet zwischen dem reinen Tiere und dem unreinen und zwischen dem unreinen Vogel und dem reinen, und machet eure Seelen nicht zum Abscheu durch Tiere und V&#246;gel und durch alles, was den Erdboden betritt, was Ich euch ausscheidend f&#252;r unrein erkl&#228;rte. </p><p>Und bleibet mir heilig, denn Ich, Gott, bin heilig und euch habe ich aus den V&#246;lkern ausgeschieden, mein zu sein. </p><p>Wenn aber unter M&#228;nnern oder Frauen ein Ob oder Jidoni sein wird, sollen sie get&#246;tet werden; steinigen soll man sie, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Acharej Mot]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Nach dem Tod&#8220; &#8226; 3. Mose 16,1&#8211;18,30]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/acharej-mot-41b</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/acharej-mot-41b</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:03:11 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188254276/03a2e5d02f9ab78c61e286131722160a.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Acharej Mot</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche nach dem Tode der beiden S&#246;hne Aharons: in ihrem Nahetreten vor Gott lag es, da&#223; sie starben! </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Sprich zu deinem Bruder Aharon, da&#223; er nicht zu jeder Zeit zum Heiligtum eingehe, nicht hinter den Scheidevorhang; nicht vor den Deckel hin, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe; denn durch die Wolke soll man auf mich hinschauen &#252;ber dem Deckel. </p><p>Mit diesem gehe Aharon ein zum Heiligtum hin: mit einem jungen Stier zum Ents&#252;ndigungsopfer und einem Widder zum Emporopfer. </p><p>Mit einem leinenen Rock des Heiligtums bekleide er sich, und leinene Beinkleider seien bereits auf seinem Leibe, und mit einem leinenen G&#252;rtel g&#252;rte er sich, und mit einem leinenen Bunde umwinde er den Kopf; Heiligtums Gew&#228;nder sind sie, er badet im Wasser seinen Leib und zieht sie an. </p><p>Und von der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels nehme er zwei Ziegenb&#246;cke zum Ents&#252;ndigungsopfer und einen Widder zum Emporopfer. </p><p>Den Ents&#252;ndigungsopferstier, der der seine ist, f&#252;hrt Aharon nahe und erstrebt S&#252;hne f&#252;r sich und f&#252;r sein Haus. </p><p>Er nimmt sodann die beiden B&#246;cke und stellt sie vor Gott in den Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>es gibt Aharon auf die beiden B&#246;cke Lose, ein Los: &#8220;Gottes&#8221;, und ein Los: &#8220;Asasels&#8221;. </p><p>Den Bock, &#252;ber welchen das Los: &#8220;Gottes&#8221; ergangen, f&#252;hrt Aharon n&#228;her und bestimmt ihn zum Ents&#252;ndigungsopfer, </p><p>der Bock aber, &#252;ber welchen das Los: &#8220;Asasels&#8221; ergangen, bleibt vor Gott lebendig bestehen, S&#252;hne auf ihm zu erstreben, ihn als &#8220;Asasels&#8221; fortzuschicken in die W&#252;ste hin. </p><p>Wiederum f&#252;hrt Aharon den Ents&#252;ndigungsstier, der der seine ist, n&#228;her und erstrebt S&#252;hne f&#252;r sich und f&#252;r sein Haus und schlachtet den Ents&#252;ndigungsstier, der der seine ist, </p><p>nimmt sodann die Pfanne voll Feuerkohlen vom Altar herab, von der Gott zugewandten Seite, und seine H&#228;nde voll feines R&#228;ucherwerk, und bringt es hinein hinterhalb des Scheidevorhangs, </p><p>gibt sodann das R&#228;ucherwerk auf das Feuer vor Gott, so da&#223; die Wolke des R&#228;ucherwerks den Deckel bedecke, welcher auf dem Zeugnis ruht, und er nicht sterbe. </p><p>Darauf nimmt er von dem Blute des Stieres und sprengt mit seinem Finger an die ostw&#228;rts gewandte Fl&#228;che des Deckels hinan, vor den Deckel hin aber sprengt er siebenmal von dem Blute mit seinem Finger. </p><p>Hierauf schlachtet er den Bock des Ents&#252;ndigungsopfers, welcher des Volkes ist, und bringt dessen Blut hinein hinterhalb des Scheidevorhanges, und verf&#228;hrt mit dessen Blut, wie er mit dem Blute des Stieres verfahren, sprengt es an den Deckel hinan und vor den Deckel hin, </p><p>und vollzieht so S&#252;hne &#252;ber das Heiligtum von den Unreinheiten der S&#246;hne Jisraels und von ihren Verbrechen in Beziehung aller ihrer Verirrungen; und ebenso vollbringt er f&#252;r das Zusammenkunftsbestimmungszelt, das bei ihnen mitten in ihren Unreinheiten St&#228;tte hat. </p><p>Kein Mensch aber sei im Zusammenkunftsbestimmungszelt, wenn er eingeht im Heiligtum S&#252;hne zu vollziehen, bis er wieder heraustritt und f&#252;r sich und f&#252;r sein Haus und f&#252;r die ganze Gemeinde Jisraels S&#252;hne vollbracht hat. </p><p>Er tritt sodann zu dem Altare hinaus, welcher vor Gott steht und vollzieht S&#252;hne &#252;ber ihn. Er nimmt n&#228;mlich von dem Blute des Stieres und von dem Blute des Bockes und gibt an die H&#246;henwinkel des Altares allseitig, </p><p>sprengt auf ihn von dem Blute siebenmal mit seinem Finger, und reinigt ihn und heiligt ihn von den Unreinheiten der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Hat er so das Heiligtum ges&#252;hnt, das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar: so f&#252;hrt er den lebendigen Bock nahe, </p><p>Aharon st&#252;tzt seine beiden H&#228;nde vereinigt auf den Kopf des lebendigen Bockes und bekennt sich auf ihm alle S&#252;nden der S&#246;hne Iisraels und alle ihre Verbrechen in Beziehung zu allen ihren Verirrungen, und gibt sie auf den Kopf des Bockes, und entsendet ihn durch einen dazu l&#228;ngst bereiten Mann zur W&#252;ste hin. </p><p>Der Bock tr&#228;gt auf sich alle ihre S&#252;nden zu einem steil abgeschnittenen Boden hin, und von dort entsendet er den Bock hinab in die W&#252;ste. </p><p>Noch einmal kommt Aharon in das Zusammenkunftsbestimmungszelt; dann zieht er die leinenen Gew&#228;nder aus, die er, als er in das Heiligtum eingegangen war, wieder angezogen hatte, und l&#228;&#223;t sie dort. </p><p>Zuvor aber badet er seinen Leib im Wasser an einer heiligen Stelle und zieht seine Kleider an, geht hinaus und vollbringt sein Emporopfer, das Emporopfer des Volkes, und vollzieht S&#252;hne f&#252;r sich und f&#252;r das Volk. </p><p>Und das Fett des Ents&#252;ndigungsopfers gibt er zum Aufdampfen dem Altare hin. </p><p>Der aber den Bock als Asasels entsendet, hat seine Kleider zu waschen und er badet seinen Leib im Wasser; nachher kommt er wieder hinein ins Lager. </p><p>Den Ents&#252;ndigungsstier und den Ents&#252;ndigungsbock aber, dessen Blut hineingebracht worden im Heiligtum S&#252;hne zu vollziehen, l&#228;&#223;t er au&#223;erhalb des Lagers hinausbringen, und sie verbrennen ihre Haut, ihr Fleisch und ihren Mist im Feuer. </p><p>Der aber, der sie verbrennt, hat seine Kleider zu waschen, und er badet seinen Leib im Wasser; nachher kommt er wieder hinein in das Lager. </p><p>Es sei euch zu ewigem Gesetz: im siebten Monat, am Zehnten des Monats lasset ihr eure Lebensgeister darben und vollbringet keinerlei Werk, der Eingeborene und der Fremdling, der aus der Fremde in eure Mitte eingetreten. </p><p>Denn an diesem Tage soll er S&#252;hne &#252;ber euch bringen, euch zu reinigen; von allen euren Verirrungen sollt vor Gott ihr rein werden. </p><p>Ein durch T&#228;tigkeitseinstellung zu begehender Schabbat ist es euch, und ihr lasset eure Lebensgeister darben, als ewiges Gesetz. </p><p>Aber auch der Priester vollzieht S&#252;hne, den man salben und bevollm&#228;chtigen wird, an der Stelle seines Vaters Priesterdienst zu verrichten, und er bekleidet sich mit den leinenen Gew&#228;ndern, den Gew&#228;ndern des Heiligtums. </p><p>Er s&#252;hnt zun&#228;chst die Heiligkeitsst&#228;tte des Heiligtums, und das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar s&#252;hnt er, und vollzieht &#252;ber die Priester S&#252;hne und &#252;ber alles Volk der Gemeinde. </p><p>Und es bleibe euch dies zu ewigem Gesetz, &#252;ber Jisraels S&#246;hne S&#252;hne von allen ihren Verirrungen zu erwirken einmal im Jahre; er tat, wie Gott Mosche geboten. </p><p><strong>Kapitel 17</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen und zu allen S&#246;hnen Jisraels und sage ihnen: Dies ist das Wort, welches Gott geboten: </p><p>Jeder, jeder vom Hause Jisraels, der einen Ochsen, oder ein Schaf, oder eine Ziege im Lager schlachtet, oder der sie au&#223;erhalb des Lagers schlachtet, </p><p>und hat es nicht zu dem Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes gebracht, es als Opfer Gott nahezubringen vor der Wohnungsst&#228;tte Gottes: dem Manne wird es als Blut geachtet, Blut hat er vergossen; und es wird dieser Mann aus seines Volkes Mitte entwurzelt. </p><p>Damit, da&#223; Jisraels S&#246;hne ihre Schlachtm&#228;hler, die sie auf freiem Felde schlachten, hineinbringen und sie Gott bringen zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, zum Priester hin, und sie Gott als Friedensmahlopfer schlachten. </p><p>Und der Priester gie&#223;t das Blut an Gottes Altar im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hinan und l&#228;&#223;t das Fett Gott zum Willfahrungsausdruck aufdampfen, </p><p>so da&#223; sie nicht ferner ihre Schlachtm&#228;hler den B&#246;cken schlachten, denen sie von mir abfallend nachh&#228;ngen. Ein ewiges Gesetz sei dies ihnen f&#252;r ihre Nachkommen. </p><p>Und ihnen sage ferner: Jeder, jeder vom Hause Jisraels und von dem Fremdling, welcher aus der Fremde in ihre Mitte eingetreten sein wird, der ein Emporopfer oder ein Mahlopfer darbringt, </p><p>und bringt es nicht zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, es Gott zu vollziehen, der Mann wird aus seines Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Und jeder, jeder vom Hause Jisraels und von dem Fremden, der in eure Mitte eingetreten ist, welcher irgend Blut i&#223;t, gegen die Blut essende Seele richte ich mein Angesicht und lasse sie aus ihres Volkes Mitte entwurzeln. </p><p>Denn die Seele des Fleisches ist im Blute gegenw&#228;rtig, und habe ich es euch darum dem Altare bestimmt, S&#252;hne &#252;ber eure Seelen zu erwirken; denn das Blut bedeutet: mit der Seele erwirkt man S&#252;hne. </p><p>Darum habe ich zu Jisraels S&#246;hnen gesprochen: Jede Seele von euch soll kein Blut essen, und der Fremde, der in eure Mitte eingetreten, soll kein Blut essen. </p><p>Und jeder, jeder von Jisraels S&#246;hnen und von dem Fremden, der in ihre Mitte eingetreten ist, welcher einen Fang an Wild oder an V&#246;gel gemacht, welcher zu essen ist, der hat dessen Blut hinzugie&#223;en und es in Erdstaub zu bedecken. </p><p>Denn die Seele allen Fleisches ist sein von seiner Seele beherrschtes Blut, weshalb ich zu Jisraels S&#246;hnen gesprochen: Blut von irgend welchem Fleisch sollt ihr nicht essen, denn die Seele allen Fleisches, sie ist sein Blut, jeder derer, die es essen, wird entwurzelt werden. </p><p>Und jede Seele, welche Gefallenes und Entrissenes i&#223;t, unter den Eingeborenen und unter den Fremden, hat ihre Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden, bleibt unrein bis zum Abend und wird dann rein. </p><p>Wenn er nicht w&#228;scht und seinen Leib nicht badet, so hat er seine Vers&#252;ndigung zu tragen. </p><p><strong>Kapitel 18</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Ich, Gott, bin euer Gott! </p><p>Nach dem Verfahren des Landes Mizrajim, in welchem ihr gewohnt habt, sollt ihr nicht handeln, und nach dem Verfahren des Landes Kenaan, wohin ich euch bringe, sollt ihr nicht handeln, und sollt in ihren Satzungen nicht wandeln. </p><p>Meine Rechtsordnungen &#252;bet und meine Gesetze h&#252;tet, um in ihnen zu wandeln, Ich, Gott, bin euer Gott. </p><p>H&#252;tet meine Gesetze und meine Rechtsordnungen, die der Mensch zu erf&#252;llen hat und Leben durch sie gewinnt; Ich, Gott. </p><p>Jeder, jeder, zu aller Verwandtschaft seines Fleisches sollt ihr euch nicht n&#228;hern, Bl&#246;&#223;e zu enth&#252;llen, Ich, Gott. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e deines Vaters und die Bl&#246;&#223;e deiner Mutter sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist deine Mutter, du darfst ihre Bl&#246;&#223;e nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Frau deines Vaters sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Bl&#246;&#223;e deines Vaters. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, einer Geburt des Hauses oder einer au&#223;erh&#228;uslichen Geburt, deren Bl&#246;&#223;e sollst du nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter, deren Bl&#246;&#223;e sollst du nicht enth&#252;llen, denn deine Bl&#246;&#223;e sind sie. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Tochter der Frau deines Vaters, der Geburt deines Vaters, sie ist deine Schwester; ihre Bl&#246;&#223;e sollst du nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Schwester deines Vaters sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Verwandte deines Vaters. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Schwester deiner Mutter sollst du nicht enth&#252;llen; denn sie ist die Verwandte deiner Mutter. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e des Bruders deines Vaters sollst du nicht enth&#252;llen, seiner Frau sollst du dich nicht n&#228;hern, sie ist deine Tante. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e deiner Schwiegertochter sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Frau deines Sohnes, du darfst ihre Bl&#246;&#223;e nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Frau deines Bruders sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Bl&#246;&#223;e deines Bruders. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht enth&#252;llen; ihres Sohnes Tochter und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen ihre Bl&#246;&#223;e zu ent&#252;llen; Verwandtschaft sind sie, unz&#252;chtige Sinnlichkeit ist es. </p><p>Und eine Frau zu ihrer Schwester sollst du nicht nehmen, sie zusammen zu verbinden, ihre Bl&#246;&#223;e neben ihr bei ihrem Leben zu ent&#252;llen. </p><p>Und zu einer Frau in der Entfernungszeit ihrer Unreinheit sollst du dich nicht n&#228;hern, ihre Bl&#246;&#223;e zu enth&#252;llen. </p><p>Und zum Weibe deines N&#228;chsten sollst du dein Lager nicht geben, das der Zeugung eignet, durch sie deine Reinheit zu verlieren. </p><p>Und von deiner Nachkommenschaft sollst du nichts hingeben, es dem Molech durch zu f&#252;hren, und sollst den Namen deines Gottes nicht entweihen, Ich, Gott. </p><p>Und einem M&#228;nnlichen sollst du nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; eine Abscheulichkeit ist dies. </p><p>Und bei einem Tiere sollst du dein Lager nicht geben, dich dadurch zu verunreinigen; und ein Weib soll nicht vor einem Tiere zur Begattung stehen; Entmenschung ist es. </p><p>Macht euch durch keines von diesem allen unrein! Denn durch alles dieses sind die V&#246;lker, die ich vor euch entsende, unrein geworden. </p><p>Da ward das Land unrein, und ich suchte seine S&#252;nden &#252;ber es heim, und das Land spie seine Bewohner aus. </p><p>So h&#252;tet denn ihr meine Gesetze und meine Rechtsordnungen, und &#252;bet, der Eingeborene und der als Fremder in eure Mitte Eingetretene, nichts von allen diesen Abscheulichkeiten. </p><p>Denn all solche Abscheulichkeiten haben die Menschen des Landes, die euch vorangingen, ge&#252;bt, und da ist das Land unrein geworden. </p><p>da&#223; euch nicht das Land ausspeie, indem ihr es unrein machet, wie es das Volk ausgespien, das euch vorangegangen. </p><p>Denn jeder, der von diesen Abscheulichkeiten etwas &#252;bt, die es ver&#252;benden Seelen werden aus der Mitte ihres Volkes entwurzelt. </p><p>Darum h&#252;tet das euch von mir zur Hut &#220;bergebene, da&#223; nichts von den abscheulichen Satzungen, die vor euch in &#220;bung waren, geschehe, auf da&#223; ihr nicht unrein durch sie werdet; Ich, Gott, euer Gott.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mezora]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Auss&#228;tziger&#8220; &#8226; 3. Mose 14,1&#8211;15,33]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/mezora-8dc</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/mezora-8dc</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:05:39 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187978042/f5421f5549686601dfe626a040d91cf0.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Mezora</strong></p><p><strong>3. Mose 14,1&#8211;15,33</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Dies sei die Lehre des Auss&#228;tzigen am Tage seines Reinwerdens: er wird zum Priester gebracht. </p><p>Der Priester geht hinaus, au&#223;erhalb des Lagers; und sieht der Priester, und siehe, der Schaden des Aussatzes ist von dem Auss&#228;tzigen fort geheilt: </p><p>so befiehlt der Priester und man nimmt f&#252;r den sich Reinigenden zwei lebendige, reine V&#246;gel und ein Zedernscheit, karmoisinrote Wolle und Ysop. </p><p>Es befiehlt der Priester, man schlachtet den einen Vogel in ein irdenes Gef&#228;&#223; &#252;ber lebendiges Wasser; </p><p>den lebendigen Vogel nimmt er allein und das Zedernscheit mit der karmoisinroten Wolle und dem Ysop, und tunkt diese zugleich mit dem lebendigen Vogel in das Blut des geschlachteten Vogels auf dem lebendigen Wasser, </p><p>und sprengt an den sich vom Aussatze Reinigenden siebenmal, und l&#228;&#223;t den lebendigen Vogel auf das Feld fortfliegen. </p><p>Der sich Reinigende w&#228;scht seine Kleider, schert all sein Haar, badet in Wasser und wird rein, und danach darf er ins Lager kommen, hat aber sieben Tage au&#223;erhalb seines Zeltes zu bleiben. </p><p>Am siebten Tage schert er all sein Haar: seinen Kopf, seinen Bart, die Brauen seiner Augen, all sein Haar soll er scheren, und w&#228;scht seine Kleider, badet seinen Leib in Wasser und wird rein. </p><p>Am achten Tage soll er zwei Schafe in ihrer Ganzheit nehmen und ein einj&#228;hriges weibliches Schaf in seiner Ganzheit, und drei Zehntel feines Mehl als Huldigungsgabe, mit &#214;l durchger&#252;hrt, und ein Log &#214;l. </p><p>Und es stellt der die Reinigung vollziehende Priester den sich reinigenden Mann und sie vor Gott in den Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelt, </p><p>es nimmt der Priester das eine Schaf und bringt es zum Schuldopfer nahe und das Log &#214;l und wendet sie eine Wende vor Gott, </p><p>und schlachtet das Schaf an der St&#228;tte, wo er das Ents&#252;ndigungs- und das Emporopfer schlachtet, an der St&#228;tte des Heiligtums; denn wie das Ents&#252;ndigungsopfer ist das Schuldopfer dem Priester, ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Es nimmt sodann der Priester von dem Blut des Schuldopfers auf, und es gibt der Priester auf den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden, und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den Daumen seines rechten Fu&#223;es. </p><p>Es nimmt der Priester ferner von dem Log &#214;l und gie&#223;t auf die innere linke Hand des Priesters; </p><p>der Priester betunkt seinen rechten Zeigefinger von dem &#214;le, das sich auf seiner inneren linken Hand befindet, und sprengt von dem &#214;le mit seinem Zeigefinger siebenmal vor Gott; </p><p>und von dem Reste des &#214;les, welches sich auf seiner inneren Hand befindet, gibt der Priester an den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden und an den Daumen seiner rechten Hand und an den Daumen seines rechten Fu&#223;es auf das Blut des Schuldopfers, </p><p>und was am &#214;le, das sich auf der inneren Hand des Priesters befindet, &#252;brig ist, soll er auf den Kopf des sich Reinigenden geben, und es erwirkt der Priester S&#252;hne f&#252;r ihn vor Gott. </p><p>Der Priester vollzieht sodann das Ents&#252;ndigungsopfer und erwirkt f&#252;r den sich Reinigenden S&#252;hne von seiner Unreinheit; sodann soll er das Emporopfer schlachten. </p><p>Und es &#252;bergibt der Priester das Emporopfer und die Huldigungsgabe auf den Altar hin; der Priester erwirkt S&#252;hne f&#252;r ihn und er wird rein. </p><p>Und wenn er arm ist, so da&#223; sein Verm&#246;gen nicht hinreicht, so nimmt er ein Schaf als Schuldopfer zur Wende, f&#252;r ihn S&#252;hne zu erwirken, und ein Zehntel feines Mehl mit &#214;l durchger&#252;hrt zu einer Huldigungsgabe, und ein Log &#214;l. </p><p>Ferner zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, wozu sein Verm&#246;gen ausreicht: die eine werde ein Ents&#252;ndigungsopfer, die andere ein Emporopfer. </p><p>Er bringt sie am achten Tage zu seiner Reinigung zum Priester, hin zu dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelt vor Gott. </p><p>Der Priester nimmt das Schaf des Schuldopfers und das Log &#214;l und es wendet der Priester sie eine Wende vor Gott, </p><p>schlachtet das Schaf des Schuldopfers, und es nimmt der Priester von dem Blute des Schuldopfers und gibt auf den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den Daumen seines rechten Fu&#223;es. </p><p>Von dem &#214;le soll der Priester auf die innere linke Hand des Priesters gie&#223;en; </p><p>es sprengt der Priester mit seinem rechten Zeigefinger von dem &#214;le, das sich auf seiner inneren linken Hand befindet, siebenmal vor Gott; </p><p>es gibt der Priester von dem &#214;le, das sich auf seiner inneren Hand befindet, an den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den Daumen seines rechten Fu&#223;es auf die Stelle des Blutes des Schuldopfers, </p><p>und was von dem &#214;le, das sich auf der inneren Hand des Priesters befindet, &#252;brig ist, soll er auf den Kopf des sich Reinigenden geben, S&#252;hne f&#252;r ihn vor Gott zu erwirken. </p><p>Er vollzieht dann die eine von den Turteltauben, oder von den jungen Tauben, von dem, wozu sein Verm&#246;gen reicht, </p><p>Das, wozu sein Verm&#246;gen reicht, die eine als Ents&#252;ndigungsopfer und die eine als Emporopfer samt der Huldigungsgabe; und es erwirkt der Priester f&#252;r den sich Reinigenden S&#252;hne vor Gott. </p><p>Das ist die Lehre dessen, an welchem ein Aussatzschaden ist, dessen Verm&#246;gen nicht ausreicht in seiner Reinigung. </p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Wenn ihr in das Land Kenaan, das Ich euch zum Besitze gebe, kommt, und ich einen Aussatzschaden an einem Hause des Landes eures Besitztums entstehen lasse: </p><p>so kommt der, dem das Haus eignet, und berichtet dem Priester: als ob ein Schaden am Hause sei, scheint mir. </p><p>Und es befiehlt der Priester, da&#223; sie das Haus, bevor der Priester den Schaden zu sehen kommt, r&#228;umen, damit nicht alles, was im Hause ist, unrein werde, und nachher komme der Priester, das Haus zu untersuchen. </p><p>Sieht er den Schaden, und siehe, der Schaden ist an den W&#228;nden des Hauses, dunkelgr&#252;ne oder dunkelrote Tiefflecken, und deren Schein ist tiefer als die Wand: </p><p>so geht der Priester aus dem Hause hinaus hin zu dem Eingang des Hauses und erkl&#228;rt das Haus unter Verschluss auf sieben Tage. </p><p>Kehrt der Priester am siebten Tage zur&#252;ck und sieht, und siehe, der Schaden hat sich an den W&#228;nden des Hauses ausgebreitet: </p><p>so befiehlt der Priester, da&#223; sie die Steine, an welchen der Schaden sich befindet, herausnehmen und sie au&#223;erhalb der Stadt hinaus an einen unreinen Ort hinwerfen. </p><p>Das Haus aber l&#228;&#223;t er von innen rings herum abschaben, und die Erde, die sie abgeschabt, sch&#252;tten sie au&#223;erhalb der Stadt hin an einen unreinen Ort. </p><p>Sie nehmen sodann andere Steine und bringen sie hin an die Stelle der Steine, und andere Erde nimmt er und bekleidet damit das Haus. </p><p>Kehrt der Schaden wieder zur&#252;ck und bricht im Hause aus, nachdem er die Steine hinausgenommen und nachdem das Haus abgeschabt und nachdem es wieder bekleidet worden, </p><p>und es kommt der Priester und er sieht, und siehe, der Schaden ist weiter gewachsen im Hause: so ist dies ein verderblicher Schaden im Hause, unrein ist es. </p><p>Er rei&#223;t das Haus nieder, seine Steine, sein Holz, und alle Erde des Hauses, und bringt es au&#223;erhalb der Stadt hinaus an einen unreinen Ort. </p><p>Wer in das Haus kommt w&#228;hrend aller der Tage, die er es unter Verschluss erkl&#228;rt hat, soll unrein sein bis Abend. </p><p>Wer aber in dem Hause sich niedergelegt, hat seine Kleider zu waschen, auch wer in dem Hause speist, hat seine Kleider zu waschen. </p><p>Kommt aber der Priester wieder und sieht, und siehe, der Schaden ist im Hause nicht weiter gewachsen, nachdem das Haus wieder bekleidet worden: so hat er das Haus f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, denn der Schaden ist geheilt. </p><p>Um das Haus zu ents&#252;ndigen, nimmt er zwei V&#246;gel und ein Zedernscheit, karmoisinrote Wolle und Ysop, </p><p>schlachtet den einen Vogel in ein irdenes Gef&#228;&#223; hin &#252;ber lebendiges Wasser, </p><p>nimmt sodann das Zedernscheit, das Ysop und die karmoisinrote Wolle und den lebendigen Vogel, betunkt sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebendige Wasser und sprengt siebenmal zum Hause hin. </p><p>Er ents&#252;ndigt das Haus mit dem Blute des Vogels und mit dem lebendigen Wasser, und mit dem lebendigen Vogel, dem Zedernscheit, dem Ysop und der karmoisinroten Wolle, </p><p>und l&#228;&#223;t den lebendigen Vogel au&#223;erhalb der Stadt hinaus zum freien Felde hin fliegen, vollzieht so S&#252;hne &#252;ber das Haus und es ist rein. </p><p>Dies ist die Lehre f&#252;r allen Aussatzschaden und f&#252;r die Enthaarung, </p><p>f&#252;r den Schaden des Gewandes und f&#252;r das Haus, </p><p>f&#252;r das Hochwei&#223;, f&#252;r das sich ihm Anschlie&#223;ende und f&#252;r das Glanzwei&#223;, </p><p>zu lehren am Tage des unrein und am Tage des rein zu Erkl&#228;renden; dies ist die Lehre des Aussatzes. </p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Sprechet zu Jisraels S&#246;hnen und saget zu ihnen: Jeder Mann, wenn er flu&#223;leidend von seinem K&#246;rperteil wird, so ist sein Ausfluss unrein. </p><p>Dies aber soll seine durch seinen Ausfluss verursachte Unreinheit sein &#8212; es mag sein K&#246;rperteil seinen Ausfluss rinnen, oder seinen K&#246;rperteil schlie&#223;en lassen durch seinen Ausflu&#223;, immer bewirkt es seine Unreinheit &#8212;: </p><p>jedes Lager, auf welchem der Flu&#223;leidende liegt, wird unrein, und jedes Ger&#228;te, auf welchem er sitzt, wird unrein. </p><p>Und jeder, der sein Lager ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden, und bleibt unrein bis zum Abend; </p><p>wer auf dem Ger&#228;te sitzt, auf welchen der Flu&#223;leidende sitzt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend; </p><p>und wer den K&#246;rper des Flu&#223;leidenden ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Auch wenn der Flu&#223;leidende an einen Reinen Speichel wirft, hat dieser seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Jedes Reitzeug, auf welchem der Flu&#223;leidende reitet, wird unrein. </p><p>Und jeder, der das, was ihm unterliegt, ber&#252;hrt, wird unrein bis zum Abend. Wer sie aber tr&#228;gt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und jeder, den der Flu&#223;leidende ber&#252;hrt, und seine H&#228;nde nicht im Wasser abgebadet hat, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Ein irdenes Ger&#228;t, das der Flu&#223;leidende ber&#252;hrt, soll zerbrochen, und jedes h&#246;lzerne Ger&#228;t im Wasser abgebadet werden. </p><p>Und wenn der Flu&#223;leidende von seinem Flusse rein wird, so hat er sich sieben Tage zu seiner Reinigung zu z&#228;hlen und seine Kleider zu waschen. Er badet seinen K&#246;rper in lebendigem Wasser und wird rein. </p><p>Am achten Tage nimmt er sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, kommt vor Gott zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und gibt sie dem Priester hin. </p><p>Der Priester vollzieht sie, die eine als Ents&#252;ndigungsopfer, die andere als Emporopfer, und es vollzieht der Priester &#252;ber ihn S&#252;hne vor Gott von seinem Ausflusse. </p><p>Ein Mann aber, dem ein Samenergu&#223; entgehet, hat sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und jedes Gewand und jedes Fell, auf welches Samenergu&#223; kommt, das ist im Wasser zu waschen und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und eine Frau, der ein Mann mit Samenergu&#223; beiwohnt, sie haben sich im Wasser zu baden und bleiben unrein bis Abend. </p><p>Eine Frau aber, die ihren Flu&#223; erh&#228;lt, deren Fluss soll Blut sein in ihrem K&#246;rper; sieben Tage bleibe sie in ihrer Entfernung, und alles, was sie ber&#252;hrt, wird unrein bis zum Abend. </p><p>Und allen, worauf sie in ihrer Entfernung liegt, wird unrein, und unrein alles, worauf sie sitzt. </p><p>Wer ihr Lager ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, badet sich im Wasser und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Wer irgend ein Ger&#228;te, worauf sie sitzt, ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, badet sich im Wasser und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und so auch, wenn er sich &#252;ber dem Lager befindet, oder &#252;ber dem Ger&#228;te, auf welchem sie sitzt, wodurch, wenn er es nur ber&#252;hrt, er bis zum Abend unrein wird. </p><p>Wenn aber ein Mann ihr beiwohnt, so komme ihre Entfernung auf ihn, und er wird sieben Tage unrein; jedes Lager, auf welches er sich legt, wird unrein. </p><p>Eine Frau aber, bei der sich ein Blutflu&#223; mehrere Tage in der nicht mehr zu ihrer Entfernung geh&#246;renden Zeit eingestellt, oder wenn sie nach zur&#252;ckgelegter Entfernung wieder einen Fluss hat, so soll sie alle Tage des Flusses ihrer Unreinheit wie in den Tagen ihrer Entfernung sein, unrein ist sie. </p><p>Jedes Lager, auf welchem sie an irgend einem Tage ihres Flusses liegt, soll ihr wie das Lager ihrer Entfernung sein; und jedes Ger&#228;te, auf welchem sie sitzt, soll wie ihre Entfernungsunreinheit unrein sein, </p><p>und wer ihnen nahe kommt, wird unrein; er hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und wenn sie von ihrem Flusse rein geworden ist, so z&#228;hlt sie sich sieben Tage und nachher wird sie rein. </p><p>Am achten Tage nimmt sie sich zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben und bringt sie zum Priester zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>der Priester vollzieht die eine als Ents&#252;ndigungsopfer und die andere als Emporopfer, und der Priester vollzieht vor Gott &#252;ber sie S&#252;hne von dem Flusse ihrer Unreinheit. </p><p>Lehret Jisraels S&#246;hne sich von ihrer Unreinheit fern zu halten, damit sie nicht durch ihre Unreinheit sterben, indem sie meine Wohnung unrein machen, die sich in ihrer Mitte befindet. </p><p>Dies ist die Lehre des Flu&#223;leidenden und dessen, dem Samenergu&#223; entgangen, durch welchen er unrein wird, </p><p>der Unwohlen in ihrer Entfernung und dessen, bei dem sich ein Flu&#223; einstellt, sei es ein M&#228;nnlicher, oder eine Weibliche, und f&#252;r den Mann, der einer Unreinen beiwohnt. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Tasria]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Sie empf&#228;ngt&#8220; &#8226; 3. Mose 12,1&#8211;13,59]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/tasria-424</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/tasria-424</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:01:03 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187527537/6a68236bee60f97fa4bf0759038ff6b6.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Tasria</strong></p><p><strong>3. Mose 12,1&#8211;13,59</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Eine Frau, wenn sie einen Menschenspross zeitigt und geb&#228;rt ein M&#228;nnliches, so soll sie sieben Tage unrein sein; wie die Entfernungstage ihres Unwohlseins soll sie unrein sein. </p><p>Und am achten Tage soll er an dem Fleische seiner Vorhaut beschnitten werden. </p><p>Dreiunddrei&#223;ig Tage aber bleibe sie im Reinigungsgebl&#252;te; nichts Geheiligtes soll sie ber&#252;hren und in das Heiligtum nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinheit voll sind. </p><p>Wenn sie aber ein Weibliches geb&#228;rt, so soll sie zwei Wochen wie ihre Entfernungszeit unrein sein und sechsundsechzig Tage auf dem Reinigungsgebl&#252;te bleiben. </p><p>Und wenn die Tage ihrer Reinheit bei einem Sohn oder einer Tochter voll sind, bringt sie ein noch in seinem ersten Jahre stehendes Schaf zu einem Emporopfer und eine junge oder Turteltaube zu einem Ents&#252;ndigungsopfer zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zum Priester hin. </p><p>Er bringt es vor Gott nahe und vollzieht S&#252;hne &#252;ber sie, so wird sie rein von dem Quell ihres Gebl&#252;tes. Das ist die Lehre der Geb&#228;rerin beim M&#228;nnlichen oder Weiblichen. </p><p>Reicht aber ihr Verm&#246;gen nicht hin, ein Lamm zu bestreiten, so nimmt sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine zu einem Emporopfer und eine zu einem Ents&#252;ndigungsopfer; es vollzieht der Priester S&#252;hne &#252;ber sie und sie wird rein. </p><p><strong>Kapitel 13</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Ein Mensch, wenn an der Haut seines Fleisches etwas Hochwei&#223;es oder dem Nahekommendes oder Glanzwei&#223;es ist, und es gestaltet sich in der Haut seines Fleisches zu einem Aussatzschaden: so werde er zu Aharon, dem Priester, oder zu einem von seinen S&#246;hnen, den Priestern, gebracht, </p><p>und es sieht der Priester den Schaden in der Haut des Fleisches, das Haar in dem Schaden hat sich in Wei&#223; verwandelt und die Farbe des Schadens ist tiefer als die Haut seines Fleisches, so ist es ein Aussatzschaden; der Priester hat ihn zu sehen und hat ihn f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren. </p><p>Ist es aber eine wei&#223;gl&#228;nzende Stelle in der Haut seines Fleisches, und selbst wenn ihre Farbe nicht so viel tiefer als die Haut ist, und das Haar hat sich nicht in Wei&#223; verwandelt: so l&#228;&#223;t der Priester den Schaden sieben Tage unter Verschluss bleiben. </p><p>Und es sieht ihn der Priester am siebten Tage, und siehe, es ist noch der Schaden, er ist innerhalb seiner Farbenn&#252;ancen geblieben, es hat sich auch der Schaden in der Haut nicht ausgebreitet: so l&#228;&#223;t der Priester ihn zum zweitenmale sieben Tage unter Verschlu&#223; bleiben. </p><p>Und es sieht ihn der Priester am siebten Tage zum zweitenmale, und siehe, der Schaden ist dunkler geworden und es hat sich der Schaden nicht in der Haut ausgebreitet: so hat ihn der Priester f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, ein nur dem Aussatz nahekommender Schaden ist es, er hat seine Gew&#228;nder zu waschen und ist dann rein. </p><p>Breitet sich aber der dem Aussatz nahegekommene Schaden, nachdem er dem Priester zu seiner Reinerkl&#228;rung gezeigt worden, in der Haut weiter aus, so wird er wiederum dem Priester gezeigt. </p><p>Sieht dann dem Priester und siehe, der dem Aussatz nahegekommene Schaden hat sich in der Haut weiter ausgebreitet, so erkl&#228;rt ihn der Priester f&#252;r unrein, es ist Aussatz. </p><p>Wenn ein Aussatzschaden an einem Menschen entsteht, so werde er zum Priester gebracht, </p><p>und es sieht der Priester und siehe, es ist eine hochwei&#223;e Stelle in der Haut, und sie hat das Haar in Wei&#223; umwandelt; und ebenso wenn eine gesunde Stelle gesunden Fleisches in dem Hochwei&#223;en sich befindet: </p><p>so ist es ein bereits alter Aussatz in der Haut seines Fleisches, der Priester hat ihn f&#252;r unrein zu erll&#228;ren, er hat ihn nicht unter Verschluss bleiben zu lassen, denn er ist unrein. </p><p>Bricht aber dann der Aussatz in der Haut weiter hervor und es bedeckt der Aussatz die ganze f&#252;r den Schaden empf&#228;ngliche Haut von seinem Kopfe bis zu seinen F&#252;&#223;en, so weit die Augen des Priesters sehen, </p><p>und es sieht der Priester und siehe, es hat der Aussatz seinen ganzen Leib bedeckt: so hat er den Schaden f&#252;r rein zu erkl&#228;ren. Er hat sich ganz in Wei&#223; umwandelt, so ist er rein. </p><p>An dem Tage aber, an welchem wieder gesundes Fleisch zur Besichtigung kommt, wird er unrein. </p><p>Es sieht der Priester das gesunde Fleisch und hat ihn f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren. Das gesunde Fleisch, es ist unrein, Aussatz ist es. </p><p>Oder, wenn das gesunde Fleisch wieder zur&#252;cktritt und sich in Wei&#223; umwandelt hat, so komme er zum Priester. </p><p>Es sieht ihn der Priester und siehe, der Schaden hat sich in Wei&#223; umwandelt, so hat der Priester den Schaden f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, rein ist er. </p><p>Und Fleisch, wenn daran in seiner Haut ein Entz&#252;ndungsgeschw&#252;r ist und es ist geheilt, </p><p>es ist aber an der Stelle des Entz&#252;ndungsgeschw&#252;rs eine hochwei&#223;e oder gl&#228;nzend wei&#223;e ins Rothe spielende Stelle, so ist es dem Priester zu zeigen; </p><p>und sieht der Priester, und siehe, ihre Farbe ist niedriger als die Haut, und ihr Haar hat sich in Wei&#223; umwandelt: so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, ein Aussatzschaden ist es, der auf dem Entz&#252;ndungsgeschw&#252;r ausgebrochen ist. </p><p>Wenn aber der Priester sie sieht und siehe, es ist kein wei&#223;es Haar darauf, und selbst wenn sie nicht so viel niedriger als die Haut, vielmehr dunkler ist: so hat der Priester ihn sieben Tage unter Verschluss bleiben zu lassen. </p><p>Wenn sie dann in der Haut sich weiter ausbreitet, so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, es ist ein Schaden. </p><p>Wenn aber das Glanzwei&#223;e auf seine Stelle beschr&#228;nkt bleibt, sich nicht ausgebreitet hat, so ist es eine Vernarbung des Entz&#252;ndungsgeschw&#252;rs, der Priester hat ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren. </p><p>Oder Fleisch, wenn in seiner Haut ein durch Feuer entstandenes Brandgeschw&#252;r ist und die Heilstelle des Brandgeschw&#252;rs ist ins R&#246;tliche spielendes Glanzwei&#223; oder Reinwei&#223;, </p><p>und es sieht sie der Priester, und siehe, es ist zu Wei&#223; umwandeltes Haar in dem Glanzwei&#223;en, und dessen Farbe ist tiefer als die Haut: so ist es Aussatz, in dem Brandgeschw&#252;r ist er ausgebrochen, der Priester hat ihn f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, Aussatz ist es. </p><p>Wenn aber der Priester sie sieht und siehe, in dem Glanzwei&#223;en ist kein wei&#223;es Haar, selbst wenn sie nicht so viel niedriger als die Haut, vielmehr dunkler ist: so hat der Priester ihn sieben Tage unter Verschluss bleiben zu lassen. </p><p>Und es sieht ihn der Priester am siebten Tage, ist sie dann weiter in der Haut ausgebreitet, so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, ein Aussatzschaden ist es. </p><p>Wenn aber das Glanzwei&#223;e auf seine Stelle beschr&#228;nkt bleibt, sich nicht in der Haut ausgebreitet hat, und ebenso wenn sie dunkler ist, so ist es ein Hochwei&#223; des Brandgeschw&#252;rs, der Priester hat ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren; denn es ist eine Vernarbung des Brandgeschw&#252;rs. </p><p>Und ein Mann, oder eine Frau, wenn an ihnen ein Schaden ist am Kopfe, oder am Barte, </p><p>es sieht der Priester den Schaden und siehe, seine Farbe ist tiefer als die Haut und darauf ist kurzes goldfarbiges Haar: so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, eine Enthaarung ist es, es ist ein Aussatz des Kopfes oder des Bartes. </p><p>Wenn aber der Priester den Enthaarungsschaden sieht und siehe, seine Farbe ist nicht tiefer als die Haut und schwarzes Haar ist nicht darauf, so l&#228;&#223;t der Priester den Enthaarungsschaden sieben Tage unter Verschluss bleiben. </p><p>Am siebten Tage sieht der Priester den Schaden und siehe, der Enthaarungsschaden hat sich nicht ausgebreitet, es ist auch kein goldfarbiges Haar darin entstanden, und die Farbe des Enthaarungsschadens ist nicht tiefer als die Haut: </p><p>so soll er sich scheren; den Enthaarungsschaden aber schert er nicht fort, und es l&#228;&#223;t der Priester den Enthaarungsschaden sieben Tage zum zweitenmal unter Verschluss bleiben. </p><p>Und es sieht der Priester den Enthaarungsschaden am siebten Tag und siehe, der Enthaarungsschaden hat sich in der Haut nicht ausgebreitet und seine Farbe ist nicht tiefer als die Haut, so hat der Priester ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, er w&#228;scht seine Gew&#228;nder und ist rein. </p><p>Wenn sich aber der Enthaarungsschaden in der Haut ausbreitet selbst nach seiner Reinerkl&#228;rung, </p><p>und es sieht ihn der Priester und siehe, der Enthaarungsschaden hat sich in der Haut ausgebreitet: so soll der Priester nicht nach dem goldfarbigen Haar suchen, unrein ist er. </p><p>Wenn aber der Enthaarungsschaden in seinen Erscheinungen geblieben und schwarzes Haar darauf gewachsen ist, so ist der Enthaarungsschaden geheilt, er ist rein und der Priester hat ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren. </p><p>Ein Mann oder eine Frau, wenn in der Haut ihres Fleisches Glanzstellen sind, die Glanzstellen sind wei&#223;. </p><p>und es sieht der Priester und siehe, in der Haut ihres Fleisches sind Glanzstellen, aber dunkelwei&#223;: so ist dies nur ein Glanz, der in der Haut aufgegangen ist, er ist rein. </p><p>Und jemand, wenn ihm sein Kopf kahl wird, so ist er ein Hinterglatzkopf, rein ist er. </p><p>Wird ihm sein Kopf von der Vorderseite kahl, so ist er ein Vorderglatzkopf, rein ist er. </p><p>Entsteht aber auf der Hinterglatze oder auf der Vorderglatze ein wei&#223;r&#246;tlicher Schaden, so ist es ein auf seiner Hinterglatze oder auf seiner Vorderglatze hervorbrechender Aussatz. </p><p>Sieht ihn der Priester und siehe, das Hochwei&#223;e des Schadens ist ins R&#246;tliche spielendes Wei&#223; auf seiner Vorderglatze oder auf seiner Hinterglatze, &#228;hnlich der Aussatzfarbe an der Fleischhaut: </p><p>so ist es ein auss&#228;tziger Mann, unrein ist er, f&#252;r unrein hat ihn der Priester zu erkl&#228;ren, er hat seinen Schaden auf seinem Kopf. </p><p>Jeder Auss&#228;tzige aber, an welchem der Schaden haftet, dessen Kleider sollen eingerissen sein, sein Kopf soll ungeschoren sein, bis &#252;ber den Lippenbart soll er sich verh&#252;llen, und &#8220;unrein!&#8221; &#8220;unrein!&#8221; soll er rufen. </p><p>Alle Tage, so lange der Schaden an ihm ist, soll er unrein sein, unrein ist er. Abgesondert soll er bleiben, au&#223;erhalb des Lagers ist sein Sitz. </p><p>Und das Gewand, in welchem ein Aussatzschaden ist, an einem wollenen oder an einem leinenen Gewande, </p><p>oder an Kette- oder an Einschlaggarn von Flachs oder von Wolle, oder an einem Felle, oder an irgend einer Verarbeitung von Fell; </p><p>und es ist der Schaden dunkelgr&#252;n oder dunkelrot, an dem Gewande, oder an dem Fell oder an dem Kette- oder an dem Einschlaggarn, oder an irgend einem Ger&#228;te aus Fell: so ist es ein Aussatzschaden und ist dem Priester zu zeigen. </p><p>Sieht der Priester den Schaden, so hat er den Schaden sieben Tage unter Verschluss bleiben zu lassen. </p><p>Und sieht er den Schaden am siebten Tag, da&#223; der Schaden in dem Gewande sich ausgebreitet hat, oder in dem Kette- oder in dem Einschlaggarn, oder in dem Fell, zu welchem Werk auch das Fell verarbeitet sein mag: so ist der Schaden ein verderblicher Aussatz, unrein ist er. </p><p>Er verbrennt das Gewand oder das Kette- oder das Einschlaggarn von Wolle oder von Flachs, oder irgendwelches Ger&#228;te aus Fell, an welchem der Schaden sich befindet; dem ein verderblicher Aussatz ist er, es soll in Feuer verbrannt werden. </p><p>Sieht aber der Priester und siehe, der Schaden hat sich in dem Gewande, oder in dem Kette- oder in dem Einschlaggarn, oder in irgend einem Ger&#228;te aus Fell nicht ausgebreitet: </p><p>so befiehlt der Priester und man w&#228;scht das, woran der Schaden befindlich ist, und er l&#228;&#223;t ihn zum zweitenmale sieben Tage unter Verschluss halten. </p><p>Sieht dann der Priester, nachdem der Schaden gewaschen worden, und siehe, es hat der Schaden seine Farbe nicht verwandelt, und es hat der Schaden sich nicht ausgebreitet: so ist er unrein, du sollst ihn in Feuer verbrennen, eine Vertiefung ist es im Abgetragenen oder Vollwolligen. </p><p>Sieht aber der Priester und siehe, der Schaden ist, nachdem man ihn gewaschen, blasser geworden, so rei&#223;t er ihn aus dem Gewande, oder aus dem Felle, oder aus dem Kette- oder aus dem Einschlaggarn. </p><p>Und wenn er wieder in dem Gewande, oder in dem Kette- oder in dem Einschlaggarn, oder in irgend einem Ger&#228;te aus Fell sichtbar wird, so ist es ein wiederausbrechender, in Feuer sollst du es verbrennen, das, woran der Schaden ist. </p><p>Das Gewand aber, oder das Kette- oder das Einschlaggarn, oder irgendwelches Ger&#228;te aus Fell, welches du w&#228;schest und es verschwindet der Schaden daraus, das werde zum zweitenmale gewaschen und werde rein. </p><p>Dies ist die Lehre des Aussatzschadens des wollenen oder des leinenen Gewandes, oder des Kette- oder des Einschlaggarns, oder irgend eines Ger&#228;tes aus Fell, es f&#252;r rein zu erkl&#228;ren oder es f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schemini]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Am achten&#8220; &#8226; 3. Mose 9,1&#8211;11,47]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schemini-3ff</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schemini-3ff</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 12:01:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187456450/374207109adfcdd9895c38a275395531.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schemini</strong></p><p><strong>3. Mose 9,1&#8211;11,47</strong></p><p>Und es war am achten Tage, da hatte Mosche Aharon und seine S&#246;hne und die &#196;ltesten Jisraels gerufen, </p><p>und sprach zu Aharon: Nimm dir ein vom Rind erzeugtes Kalb zum Ents&#252;ndigungsopfer und einen Widder zum Emporopfer in ihrer Ganzheit, und bringe sie vor Gott n&#228;her. </p><p>Und zu Jisraels S&#246;hnen sprich: Nehmet einen Ziegenbock zum Ents&#252;ndigungsopfer und ein Kalb und ein Schaf, einj&#228;hrig, in ihrer Ganzheit, zum Emporopfer. </p><p>Und einen Ochsen und einen Widder zum Friedensopfer, Mahlopfer vor Gott zu vollziehen, und eine mit &#214;l durchr&#252;hrte Huldigungsgabe; denn heute erscheint euch Gott. </p><p>Sie nahmen was Mosche geboten hin zum Zelte der Zusammenkunftsbestimmung; es trat die ganze Gemeinde n&#228;her und sie standen vor Gott. </p><p>Da sprach Mosche: Dieses Wort, welches Gott geboten, verwirklicht, so wird euch die Herrlichkeit Gottes sich zeigen. </p><p>Und Mosche sprach zu Aharon: Tritt n&#228;her zum Altare hin und vollziehe dein Ents&#252;ndigungsopfer und dein Emporopfer und vollbringe S&#252;hne f&#252;r dich und f&#252;r das Volk, und vollziehe dann das Opfer des Volkes und vollbringe S&#252;hne f&#252;r sie, wie Gott geboten. </p><p>Da trat Aharon n&#228;her hin zum Altare und schlachtete das ihm geh&#246;rige Ents&#252;ndigungsopferkalb. </p><p>Die S&#246;hne Aharons brachten ihm das Blut nahe, er tunkte seinen Finger in das Blut und gab an die H&#246;henwinkel des Altars, das Blut aber goss er zu dem Altargrunde hin. </p><p>Das Fett und die Nieren samt dem Zwerchfell von der Leber von dem Ents&#252;ndigungsopfer gab er zum Verdampfen dem Altare hin, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Das Fleisch aber und das Fell verbrannte er au&#223;erhalb des Lagers in Feuer. </p><p>Er schlachtete sodann das Emporopfer; die S&#246;hne Aharons reichten ihm das Blut hin und er warf es an den Altar allseitig. </p><p>Das Emporopfer hatten sie ihm nach seinen Teilen und den Kopf hingereicht, und er lie&#223; sie auf dem Altare verdampfen, </p><p>wusch sodann das Eingeweide und die Fu&#223;glieder und &#252;bergab sie zum Verdampfen auf dem Emporopfer dem Altare hin. </p><p>Darauf brachte er das Opfer des Volkes nahe, nahm den dem Volke geh&#246;rigen Ents&#252;ndigungsopferbock, schlachtete ihn und vollzog ihn als Ents&#252;ndigungsopfer wie das erste, </p><p>brachte das Emporopfer nahe und vollzog es nach Vorschrift, </p><p>brachte das Huldigungsopfer nahe, f&#252;llte seine Hand davon und lie&#223; es auf dem Altare verdampfen, au&#223;er dem Emporopfer des Morgens. </p><p>Er schlachtete sodann den Ochsen und den Widder, das dem Volke geh&#246;rige Friedensmahlopfer, die S&#246;hne Aharons reichten ihm das Blut hin und er warf es an den Altar allseitig. </p><p>Auch die Fettteile von dem Ochsen, und von dem Widder das Schwanzst&#252;ck, die Decke und die Nieren und das Zwerchfell der Leber; </p><p>sie legten die Fettteile auf die Brustst&#252;cke, er &#252;bergab die Fettteile zum Verdampfen dem Altare hin. </p><p>Die Brustst&#252;cke aber und den rechten Schenkel hatte Aharon in einer Wendung vor Gott gewendet, wie Mosche geboten hatte. </p><p>Da erhub Aharon seine H&#228;nde dem Volke zu und segnete sie und ging dann von Vollziehung des Ents&#252;ndigungsopfers, des Emporopfers und der Friedensopfer hinab. </p><p>Darauf ging Mosche und Aharon in das Zusammenkunftsbestimmungszelt; sie traten wieder hinaus, segneten das Volk &#8212; da zeigte sich die Herrlichkeit Gottes dem ganzen Volke. </p><p>Es ging Feuer von Gott her aus und verzehrte auf dem Altar das Emporopfer und die Fettteile; das Volk sah und jauchzte und sie sanken auf ihr Angesicht. </p><p><strong>Kapitel 10</strong></p><p>Da nahmen Aharons S&#246;hne, Nadab und Abihu, jeder seine Pfanne, gaben Feuer in sie und legten darauf R&#228;ucherwerk; und brachten vor Gott fremdes Feuer nahe, das Er ihnen nicht geboten hatte. </p><p>Da ging Feuer von Gott her aus und verzehrte sie, und sie starben vor Gott. </p><p>Da sprach Mosche zu Aharon: Das ist, was Gott gesprochen: Durch die mir Nahen will ich geheiligt und so vor dem ganzen Volke geehrt werden; da schwieg Aharon. </p><p>Mosche aber rief Mischael und Elzaphan, S&#246;hne Usiels, Oheims Aharons, und sagte ihnen: Tretet n&#228;her, tragt eure Br&#252;der aus dem Angesicht des Heiligtums hinaus au&#223;erhalb des Lagers. </p><p>Sie traten n&#228;her und trugen sie in ihren R&#246;cken hinaus au&#223;erhalb des Lagers, wie Mosche gesprochen hatte. </p><p>Zu Aharon und Eleasar und Ithamar, seinen S&#246;hnen, sprach aber Mosche: Eure H&#228;upter lasset nicht ungeschoren und machet in eure Kleider keinen Riss, damit ihr nicht sterbet und Er so &#252;ber die ganze Gemeinde z&#252;rne; eure Br&#252;der aber, das ganze Haus Jisraels, sollen den Brand beweinen, welchen Gott gez&#252;ndet. </p><p>Und von dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes gehet nicht fort, damit ihr nicht sterbet; denn das &#214;l der Gottesweihe ist auf euch. Sie taten nach Mosches Wort. </p><p>Gott sprach zu Aharon: </p><p>Wein und Berauschendes trinke du nicht und deine dir zur Seite stehenden S&#246;hne, wenn ihr zum Zusammenkunftsbestimmungszelt eingeht, damit ihr nicht sterbet; ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Und so auch zum Unterscheiden zwischen Geheiligtem und Ungeheiligtem, und zwischen Unreinem und Reinem, </p><p>und Jisraels S&#246;hne alle die Gesetze zu lehren, welche Gott f&#252;r sie durch Mosche ausgesprochen hat. </p><p>Mosche sprach zu Aharon und zu seinen &#252;brig gebliebenen S&#246;hnen Elasar und Itamar: Nehmet das von den Feuergaben Gottes &#252;brige Huldigungsopfer und esset es als Mazzot neben dem Altar, denn ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Esset es an heiliger St&#228;tte, denn es ist dies dein und deiner S&#246;hne Geb&#252;hr von Gottes Feuergaben; denn also ward mir geboten. </p><p>Und die Brust der Wendung und den Schenkel der Hebe sollt ihr an einem reinen Orte essen, du und deine S&#246;hne und deine T&#246;chter mit dir; denn sie sind von den Friedensmahlopfern der S&#246;hne Jisraels als dein und deiner S&#246;hne Geb&#252;hr gegeben. </p><p>Den Schenkel der Hebe und die Brust der Wende auf den Feuergaben der Fettst&#252;cke bringen sie, um vor Gott eine Wende zu vollziehen; und es soll dir und deinen dir zur Seite stehenden S&#246;hnen eine ewige Geb&#252;hr sein, wie Gott geboten. </p><p>Nach dem Ents&#252;ndigungsopferbock forschte Mosche, und siehe, er war verbrannt worden. Da z&#252;rnte er &#252;ber Elasar und Itamar, die &#252;briggebliebenen S&#246;hne Aharons, und sprach: </p><p>Warum habt ihr das Ents&#252;ndigungsopfer nicht an der Stelle des Heiligtums gegessen, es ist doch ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer, und eben es hat er euch gegeben, um die S&#252;nde der Gemeinde aufzuheben, S&#252;hne f&#252;r sie vor Gott zu erwirken. </p><p>Sehet, es ist doch sein Blut nicht zum Heiligtum ins Innere gebracht worden, es h&#228;ttet ihr im heiligen Raum essen sollen, wie ich geboten! </p><p>Da sprach Aharon zu Mosche: Siehe, heute haben sie ihr Ents&#252;ndigungs- und ihr Emporopfer vor Gott nahe gebracht und da traf mich solches: h&#228;tte ich heutigen Tages Ents&#252;ndigungsopfer gegessen, w&#228;re es das, was in Gottes Augen recht gewesen? </p><p>Als Mosche dies vernahm, war es recht in seinen Augen. </p><p><strong>Kapitel 11</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon ihnen zu sagen: </p><p>Sprechet zu Jisraels S&#246;hnen: Dies, wenn es lebenskr&#228;ftig ist, ist, was ihr von allem Vieh, das auf dem Lande lebt, essen d&#252;rft: </p><p>alles, was einen Huf bildet und ihn ganz durchspaltet zu zwei Hufen, zugleich wiederkauend ist unter dem Viehe, das d&#252;rft ihr essen. </p><p>Jedoch dies d&#252;rft ihr nicht essen, von den Wiederk&#228;uern und den also Behuften: das Kamel, denn wiederkauend ist es, jedoch den rechten Huf bildet es nicht, unrein ist es euch; </p><p>und das Kaninchen, denn wiederkauend ist es, aber einen Huf bildet es nicht, unrein ist es euch; </p><p>Und den Hasen, denn wiederkauend ist er, aber er hat keinen Huf gebildet, unrein ist er euch; </p><p>Und das Schwein, denn hufebildend ist es und spaltet ganz durch den Huf, es wiederkaut aber nicht, unrein ist es euch. </p><p>Von ihrem Fleische sollt ihr nicht essen und ihr Aas nicht ber&#252;hren, unrein sind sie euch. </p><p>Dies d&#252;rft ihr essen von allem was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, die d&#252;rft in Meeren und in Str&#246;men ihr essen. </p><p>Alles aber, was Flossen und Schuppen nicht hat in Meeren und in Str&#246;men, von allem Kleintier des Wassers und von allem Tierwesen, das im Wasser lebt, Abscheu sind sie euch. </p><p>Und Abscheu sollen sie euch sein, von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihren ihrem Element entnommenen Leib als Abscheu halten. </p><p>Alles, was nicht Flosse und Schuppe hat im Wasser, das ist euch Abscheu. </p><p>Und diese sollt ihr als Abscheu halten von dem Gefl&#252;gel, sie sollen nicht gegessen werden, Abscheu sind sie: den Rescher, den Peres und die Osnijah; </p><p>die Daah und die Ajah nach ihrer Art; </p><p>jeden Oreb nach seiner Art; </p><p>die Bat Hajaanah, den Tachmas, den Schachaf und den Nez nach seiner Art; </p><p>den Kos, den Schalach und den Janschuf; </p><p>die Tinschemet, den Kaat und den Racham; </p><p>die Cha&#223;ida, die Anafah nach ihrer Art, die Duchifat und den Atalef. </p><p>Jedes gefl&#252;gelte Kriechtier, das auf Vieren geht, ist euch Abscheu. </p><p>Nur dieses d&#252;rft ihr von allem auf Vieren gehenden gefl&#252;gelten Kriechtier essen, das Springf&#252;&#223;e oberhalb seiner F&#252;&#223;e hat, mit ihnen auf der Erde zu springen, </p><p>diese von ihnen d&#252;rft ihr essen: den Arbeh nach seiner Art, den Solam nach seiner Art, den Chargol nach seiner Art, und den Chagab nach seiner Art. </p><p>Jedes gefl&#252;gelte Kriechtier, das vier F&#252;&#223;e hat, ist euch Abscheu. </p><p>Und in Beziehung auf diese sollt ihr euch als unrein halten, wer ihren Leichnam ber&#252;hrt, soll unrein bleiben bis zum Abend, </p><p>und jeder, der von ihrem Leichnam tr&#228;gt, soll seine Kleider waschen und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>In Beziehung auf jedes Tier, das Klauen hat, aber sie nicht durchspaltet und nicht wiederkaut; sie sind euch unrein, was sie ber&#252;hrt, soll unrein sein. </p><p>Und auch alles, was auf seinen Pfoten geht unter allem auf Vieren gehenden Tier, unrein sind sie euch, wer ihren Leichnam ber&#252;hrt, soll bis zum Abend unrein sein, </p><p>und wer ihren Leichnam tr&#228;gt, soll seine Kleider waschen und bleibt unrein bis zum Abend; unrein sind sie euch. </p><p>Und dies ist euch das Unreine unter dem Kriechtier, das auf der Erde kriecht: das Wiesel, die Maus und die Kr&#246;te nach ihrer Art, </p><p>der Igel, der Koach, die Eidechse, der Chomet und der Maulwurf. </p><p>Diese sind es, die euch unter allem Kriechtier unrein sind, wer sie in ihrem Tode ber&#252;hrt, soll bis zum Abend unrein sein. </p><p>Und alles, worauf etwas von ihnen in ihrem Tode f&#228;llt, &#8212; sei es von allem h&#246;lzernen Ger&#228;te, oder Kleid, oder von Leder, oder ein Sack, jegliches Ger&#228;te, mit welchem man ein Werk verrichtet, &#8212; soll in Wasser gebracht werden, bis zum Abend unrein bleiben und dann rein sein. </p><p>Und jedes irdene Ger&#228;t, in dessen Hohlraum etwas von ihnen hineinf&#228;llt, so wird alles, was in seinem Hohlraum sich befindet, unrein, und es sollt ihr zerbrechen; </p><p>von irgend Speise, die gegessen wird, auf welche Wasser kommt, wird so unrein, und so auch wird jedes Getr&#228;nk, das getrunken wird, in irgend einem Gef&#228;&#223;e unrein. </p><p>Und alles, worauf etwas von ihrem Leichnam f&#228;llt, wird unrein, selbst Ofen und Herd muss man einreissen, sie sind unrein, und nur als unrein d&#252;rfen sie euch dienen. </p><p>Ein Quell jedoch und eine Zisterne, eine Ansammlung von Wasser bleibt rein, was aber auch dort ihren Leichnam ber&#252;hrt, wird unrein. </p><p>Und wenn von ihrem Leichnam auf irgend Aussaatsamen, der ges&#228;t wird, f&#228;llt, ist er rein. </p><p>Wird aber Wasser auf Samen gegeben, und es f&#228;llt von ihrem Leichnam darauf, so ist er euch unrein. </p><p>Und wenn von dem Tiere, das euch zum Essen gestattet ist, stirbt, soll, der dessen Leichnam ber&#252;hrt, bis zum Abend unrein sein. </p><p>Wer von dessen Leichnam i&#223;t, hat seine Kleider zu waschen und ist unrein bis zum Abend; auch wer nur dessen Leichnam tr&#228;gt, hat seine Kleider zu waschen und ist unrein bis zum Abend. </p><p>Und jedes Kriechtier, das auf der Erde kriecht, Abscheu ist es, es soll nicht gegessen werden. </p><p>Alles, was auf dem Bauche geht und alles, was auf Vieren geht, bis zu allem Vielf&#252;&#223;igen, von irgend einem Kriechtier, das auf der Erde kriecht, sie sollt ihr nicht essen, denn Abscheu sind sie. </p><p>Machet eure Seelen nicht zum Abscheu durch alles Kriechtier, das kriecht, und macht euch durch sie nicht unrein, ihr w&#252;rdet durch sie v&#246;llig untergehen. </p><p>Denn ich, Gott, bin euer Gott, darum heiliget euch, so werdet ihr heilig werden, denn heilig bin ich, und machet eure Seelen nicht unrein durch alles Kriechtier, das auf der Erde schreitet. </p><p>Denn ich, Gott, bin es, der euch aus dem Lande &#196;gypten emporf&#252;hrt, euch Gott zu sein; so seiet denn heilig, denn heilig bin ich. </p><p>Dies ist die Lehre des Tiers und des Vogels, und jedes lebenden Wesens, das im Wasser sich bewegt, und f&#252;r alles Wesen, das auf der Erde kriecht, </p><p>zu unterscheiden zwischen dem Unreinen und dem Reinen, und zwischen dem Lebendigen, das gegessen wird, und dem Lebendigen, das nicht gegessen werden soll. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Zaw]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Gebiete!&#8220; &#8226; 3. Mose 6,1&#8211;8,36]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/zaw-ab8</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/zaw-ab8</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:01:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187035757/91feeae14987877d4608c878e2404d39.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Zaw</strong></p><p><strong>3. Mose 6,1&#8211;8,36</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Verpflichte Aharon und seine S&#246;hne also: Dies ist die Lehre des Emporopfers: Es ist das Emporopfer auf der Brandst&#228;tte auf dem Altar die ganze Nacht bis gegen Morgen, wo dann das Feuer des Altars auf ihm wieder angez&#252;ndet wird. </p><p>Es zieht der Priester seine leinene Bekleidung an und leinene Beinkleider zieht er an auf seinen Leib und hebt die Asche, zu welcher das Feuer das Emporopfer auf dem Altar verzehrt, und legt sie zur Seite des Altars nieder. </p><p>Er zieht sodann seine Kleider aus und bekleidet sich mit anderen Kleidern und bringt die Asche au&#223;erhalb des Lagers hinaus an einen reinen Ort. </p><p>Das Feuer aber soll f&#252;r den Altar auf ihm angez&#252;ndet werden, soll nicht ausgehen; es legt darauf der Priester am fr&#252;hen Morgen H&#246;lzer zum Brennen, ordnet darauf das Emporopfer und l&#228;&#223;t auf diesem die Fettteile der Friedensopfer aufdampfen. </p><p>Feuer soll stets auf dem Altare angez&#252;ndet werden, wo es nie ausgeht. </p><p>Und dies ist die Lehre des Huldigungsopfers: Aharons S&#246;hne haben es vor Gott an die Vorseite des Altars nahezubringen. </p><p>Er hebt davon mit seinem Handgriffe von dem Feinmehl des Huldigungsopfers und von seinem &#214;le heraus und all den Weihrauch, der auf dem Huldigungsopfer ist, und gibt seinen Gedenkteil dem Altare zum Aufdampfen hin als Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Das &#220;brige davon essen Aharon und seine S&#246;hne; als Mazzot soll es an einem heiligen Orte gegessen werden, im Vorhof des Zusammenkunftsbestimmungszeltes sollen sie es essen. </p><p>Es darf nicht gegoren gebacken werden, als ihren Anteil habe ich es von den Feuergaben an mich gegeben; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es, wie das Ents&#252;ndigungsopfer und wie das Schuldopfer. </p><p>Jeder M&#228;nnliche unter den S&#246;hnen Aharons darf es essen, es ist eine ewige Geb&#252;hr f&#252;r eure Nachkommen von den Feuergaben an Gott; alles was mit ihnen in Ber&#252;hrung kommt wird heilig. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: </p><p>Dies ist das Opfer Aharons und seiner S&#246;hne, welche Gott, jeder am Tage, da man ihn ins Amt eingeweiht, ein Zehntel Epha Feinmehl als stetes Huldigungsopfer nahe bringen sollen, die H&#228;lfte davon am Morgen und die H&#228;lfte davon am Abend. </p><p>Auf der Pfanne in &#214;l soll es bereitet werden, weichgesotten sollst du es bringen, vielf&#228;ltig gebacken nach Art des in St&#252;cke zu zerbrechenden Huldigungsopfers sollst du es als Willfahrungsausdruck Gott nahe bringen. </p><p>Der Priester, der an seiner Stelle von seinen S&#246;hnen gesalbt wird, soll es vollbringen. Als ein ewiger Tribut soll es Gott ganz dem Aufdampfen &#252;bergeben werden. </p><p>Jedes Huldigungsopfer eines Priesters soll also ganz geschehen, soll nicht gegessen werden. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen: Dies ist die Lehre des Ents&#252;ndigungsopfers: an der Stelle, wo das Emporopfer geschlachtet wird, wird auch das Ents&#252;ndigungsopfer vor Gott geschlachtet, ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Der Priester, dem seine Vollziehung als Ents&#252;ndigungsopfer obliegt, soll es zum Genuss erhalten; an heiliger St&#228;tte soll es gegessen werden, im Vorhof des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Alles, was mit seinem Fleische in Ber&#252;hrung tritt, soll heilig werden,und was von seinem Blute auf ein Gewand spritzt, sollst du, das n&#228;mlich worauf es spritzt, an heiliger St&#228;tte waschen. </p><p>Und ein irdenes Gef&#228;&#223;, in welchem es gekocht worden, soll zerbrochen werden; ist es aber in einem kupfernen Gef&#228;&#223; gekocht worden, so wird es durch Wasser gereinigt und abgeschwenkt. </p><p>Jeder M&#228;nnliche unter den Priestern soll es zum Genuss erhalten; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Jedes Ents&#252;ndigungsopfer, von dessen Blut in das Zusammenkunftsbestimmungszelt gebracht wird, um im Heiligtum S&#252;hne zu vollziehen, darf nicht gegessen werden, es muss im Feuer verbrannt werden. </p><p><strong>Kapitel 7</strong></p><p>Und dies ist die Lehre des Schuldopfers: ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern ist es. </p><p>In dem Raume, wo sie das Emporopfer schlachten, schlachten sie auch das Schuldopfer, und sein Blut wirft er an den Atar allseitig. </p><p>All sein Fett bringt er davon nahe: das Schwanzst&#252;ck und das Fett, das die Eingeweide deckt, </p><p>die beiden Nieren und das Fett, welches auf ihnen sitzt, das an den Lenden sich befindet; auch das Zwerchfell an der Leber, mit den Nieren hat er es herauszunehmen. </p><p>Es gibt sie der Priester an den Altar zum Aufdampfen hin, Gott zur Feuerhingebung: ein Schuldopfer ist es. </p><p>Jeder M&#228;nnliche unter den Priestern erh&#228;lt davon zum Genuss; in heiligem Raume soll es gegessen werden: ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern ist es. </p><p>Dem Ents&#252;ndigungsopfer ist das Schuldopfer gleich, eine Lehre gilt f&#252;r sie der Priester, der damit S&#252;hne zu vollziehen hat, dem wird es zu teil. </p><p>Und der Priester, der eines Mannes Emporopfer nahebringt, das Fell des Emporopfers, das er nahe gebracht hat, ist des Priesters, ihm wird es zu teil. </p><p>Auch jedes Huldigungsopfer, das im Ofen gebacken wird und jedes im Tiegel und auf der Pfanne bereitete, ist des Priesters, der es nahebringt, ihm wird es zu teil. </p><p>Und so auch jedes Huldigungsopfer, mit &#214;l durchr&#252;hrt oder trocken, allen S&#246;hnen Aharons soll es zu teil werden, einem wie dem andern. </p><p>Und dies ist die Lehre des Friedensmahlopfers, welches er Gott nahebringt. </p><p>Wenn wegen Dankespflicht er es nahebringt, so bringt er bei dem Dankesmahlopfer mit &#214;l durchr&#252;hrte Mazzotbrote und mit &#214;l bestrichene d&#252;nne Mazzotfladen und aus weichgesottenem Feinmehl mit &#214;l durchr&#252;hrte Brote. </p><p>Gleichzeitig mit Broten gegorenen Brotes bringt er sein Opfer, zugleich mit seinem Friedensdankmahlopfer. </p><p>Er bringt davon eines von jedem Opfer als Hebe zu Gott; dem Priester, der das Blut des Friedensopfers wirft, dem wird es zu teil. </p><p>Und das Fleisch seines Friedensdankmahlopfers soll am Tage seiner Nahebringung gegessen werden, er soll nichts davon bis zum Morgen liegen lassen. </p><p>Wenn aber sein Mahlopfer ein Gel&#252;bde oder ein freiwillig geweihtes ist, so soll es am Tage seiner Opfernahebringung gegessen werden, und auch am folgenden Tage soll, was n&#228;mlich davon &#252;brig geblieben, gegessen werden d&#252;rfen. </p><p>Was dann aber von dem Fleisch des Mahlopfers &#252;brig bleibt, soll am dritten Tage im Feuer verbrannt werden. </p><p>Und wenn von dem Fleische seines Friedensopfermahls am dritten Tage gegessen werden soll, so wird darin nicht ein Entsprechen des g&#246;ttlichen Willens f&#252;r den, der es nahebringt, erkl&#228;rt, es wird ihm nicht gedacht, ein Verworfenes soll es sein; die Person, welche davon i&#223;t, wird ihre S&#252;nde tragen. </p><p>Auch das Fleisch, das irgend Unreines ber&#252;hrt, soll nicht gegessen werden, es soll im Feuer verbrannt werden. Und das Fleisch, jeder Reine darf Fleisch essen. </p><p>Die Person aber, welche Fleisch von dem Friedensmahlopfer i&#223;t, welches Gottes ist, und es ruht ihre Unreinheit auf ihr, diese Person soll aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt werden. </p><p>Eine Person, die irgend Unreines ber&#252;hrt, die Unreinheit eines Menschen, ein unreines Tier, oder irgend ein unreines Kriechtier und i&#223;t vom Fleisch des Friedensmahlopfers, welches Gottes ist, diese Person soll aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt werden. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Irgend Fett von Ochsen, Schafen und Ziegen sollt ihr nicht essen. </p><p>Und Fett von Gefallenem und Fett von zum Fra&#223; Ergriffenem darf zu jeglichem Werke verbraucht werden, aus beiden Gr&#252;nden jedoch d&#252;rft ihr es nicht essen. </p><p>Denn, wer immer Fett von einem Viehe isst, von welchem Gott eine Feuergabe nahe gebracht werden kann, die Person, welche solches i&#223;t, wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Und irgend welches Blut sollt ihr nicht essen in allen euren Wohnsitzen, vom Vogel und vom Viehe. </p><p>Jegliche Person, welche irgend welches Blut i&#223;t, diese Person wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Derjenige, der ein Friedensopfermahl Gott nahe bringt, der bringe Gott sein Opfer von seinem Friedensopfermahl. </p><p>Seine H&#228;nde sollen die Feuergaben Gottes bringen; das Fett auf der Brust, es soll er bringen; die Brust, um damit vor Gott eine Wendung vorzunehmen. </p><p>Der Priester gibt das Fett dem Altare zum Verdampfen hin, und die Brust wird dann Aharon und seinen S&#246;hnen zu teil. </p><p>Auch den rechten Schenkel sollt ihr als Hebe dem Priester geben von euren Friedensopfermahlen. </p><p>Derjenige von den S&#246;hnen Aharons, der das Blut des Friedensopfers und das Fett nahebringt, dem soll der rechte Schenkel zum Anteil werden. </p><p>Denn die Brust der Wende und den Schenkel der Hebe habe ich von Jisraels S&#246;hnen von ihren Friedensopfermahlen genommen, und habe sie dem Priester Aharon und seinen S&#246;hnen zur ewigen Geb&#252;hr von Jisraels S&#246;hnen gegeben. </p><p>Es ist dies die Weihe Aharons und die Weihe seiner S&#246;hne von den Feuergaben Gottes, an dem Tage, da er sie n&#228;her treten lie&#223;, Gott als Priester zu dienen. </p><p>Es ist dies, was Gott am Tage, da er sie weihte, geboten, da&#223; ihnen von Jisraels S&#246;hnen gegeben werde: ein ewiges Gesetz f&#252;r ihre Nachkommen. </p><p>Dies ist die Lehre f&#252;r das Emporopfer, f&#252;r das Huldigungsopfer, und f&#252;r das Ents&#252;ndigungsopfer und f&#252;r das Schuldopfer; und f&#252;r die Bevollm&#228;chtigungsopfer und f&#252;r das Friedensopfermahl, </p><p>welche Gott bereits Mosche auf dem Berge Sinai geboten hatte, am Tage, da er Jisraels S&#246;hne verpflichtete, ihre Opfer Gott nahe zu bringen, in der W&#252;ste Sinai. </p><p><strong>Kapitel 8</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Nimm Aharon und seine S&#246;hne mit ihm, und die Kleider und das Salb&#246;l; den Stier des Ents&#252;ndigungsopfers und die beiden Widder und den Korb der Mazzot. </p><p>Und die ganze Gemeinde versammele hin zu dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Mosche tat wie ihm Gott geboten, und die Gemeinde versammelte sich hin zu dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Da sprach Mosche zur Gemeinde: Dies ist der Ausspruch, den Gott zu vollf&#252;hren geboten. </p><p>Darauf lie&#223; Mosche Aharon und seine S&#246;hne n&#228;hertreten, badete sie in Wasser, </p><p>gab ihm den Rock &#252;ber, g&#252;rtete ihn mit dem G&#252;rtel, bekleidete ihn mit dem Mantel, gab ihm das Ephod &#252;ber, g&#252;rtete ihn mit dem Latze des Ephod und umschloss ihn damit. </p><p>Er legte ihm das Brustschild an und gab in das Brustschild die Urim und die Tumim. </p><p>Er setzte den Kopfbund auf sein Haupt und gab an den Kopfbund seinem Angesichte zu das goldene Schauband, das Diadem des Heiligtums, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Mosche nahm sodann das Salb&#246;l und salbte die Wohnung und alles darin Befindliche, und heiligte sie. </p><p>Er sprengte davon siebenmal auf den Altar, und salbte den Altar und alle seine Ger&#228;te, und das Becken und seinen Untersatz, sie zu heiligen. </p><p>Er goss von dem Salb&#246;l auf Aharons Haupt und salbte ihn, ihn zu heiligen. </p><p>Und Mosche lie&#223; Aharons S&#246;hne n&#228;her treten, bekleidete sie mit R&#246;cken, g&#252;rtete sie mit einem G&#252;rtel und umwand ihnen Hochbunde, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er f&#252;hrte sodann den Stier des Ents&#252;ndigungsopfers n&#228;her, Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzten ihre H&#228;nde auf den Kopf des Ents&#252;ndigungsopferstiers. </p><p>Er schlachtete, und es nahm Mosche das Blut, gab davon mit seinem Finger allseitig an die H&#246;hewinkel des Altars und ents&#252;ndigte den Altar; das Blut aber goss er in den Grund des Altars hin und heiligte ihn zur S&#252;hnevollbringung auf ihm. </p><p>Er nahm alles Fett, das an dem Eingeweide aufsitzt, das Zwerchfell der Leber und die beiden Nieren samt deren Fett, und es &#252;bergab Mosche es zum Aufdampfen dem Altare hin. </p><p>Den Stier aber, sowohl seine Haut, als sein Fleisch und seinen Mist, verbrannte er au&#223;erhalb des Lagers im Feuer, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er brachte darauf den Emporopferwidder nahe, und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzten ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Er schlachtete, und Mosche warf das Blut an den Altar allseitig. </p><p>Den Widder aber zerlegte er in seine Teile, und Mosche &#252;bergab den Kopf, die Teile und das Fett dem Aufdampfen hin. </p><p>Die Eingeweide und die Fu&#223;glieder wusch er in Wasser, und Mosche &#252;bergab den ganzen Widder dem Altare zum Aufdampfen hin, er ist ein Emporopfer zum Willfahrungsausdruck; eine Feuergabe an Gott ist er; wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er brachte sodann den zweiten Widder nahe, den Widder der Bevollm&#228;chtigung, und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzten ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Er schlachtete, und Mosche nahm von seinem Blute und gab an Aharons rechten Ohrknorpel, an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro&#223;e Zehe seines rechten Fu&#223;es. </p><p>Er lie&#223; sodann die S&#246;hne Aharons n&#228;hertreten, und Mosche gab von dem Blute an ihren rechten Ohrknorpel, an den Daumen ihrer rechten Hand und an die gro&#223;e Zehe ihres rechten Fu&#223;es, und es warf Mosche das Blut allseitig an den Altar. </p><p>Er nahm das Fett, das Schwanzst&#252;ck und alles Fett, das an dem Eingeweide aufsitzt, das Zwerchfell der Leber und die beiden Nieren samt deren Fett und den rechten Schenkel, </p><p>nahm aus dem Korb der Mazzot, welcher vor Gott stand, einen Mazzakuchen, einen &#214;lbrotkuchen und einen d&#252;nnen Fladen und legte sie auf die Fettteile und auf den rechten Schenkel, </p><p>gab alles auf Aharons H&#228;nde und auf die H&#228;nde seiner S&#246;hne, und wendete sie in einer Wende vor Gott. </p><p>Mosche nahm sie sodann von ihren H&#228;nden und gab sie dem Altare zum Aufdampfen zu dem Emporopfer hin; Bevollm&#228;chtigungsopfer sind sie zum Willfahrungsausdr&#252;ck, eine Feuergabe an Gott ist es. </p><p>Mosche nahm sodann die Brust, wendete sie in einer Wendung vor Gott; von dem Bevollm&#228;chtigungsopferwidder ward es Mosche zuteil, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Endlich nahm Mosche von dem Salb&#246;l und von dem Blute, welches an dem Altare war, und sprengte an Aharon, an seine Gew&#228;nder, an seine S&#246;hne und an die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne mit ihm, und heiligte Aharon, seine Gew&#228;nder, seine S&#246;hne und die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne mit ihm. </p><p>Mosche sprach sodann zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen: Kochet das Fleisch im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, und dort sollt ihr es und das Brot, das im Korb der Bevollm&#228;chtigungsopfer ist, essen, wie ich das Gebot &#252;berbracht: Aharon und seine S&#246;hne sollen es essen. </p><p>Was an dem Fleische und an dem Brote &#252;brig bleibt, sollt ihr in Feuer verbrennen. </p><p>Und von dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes sollt ihr sieben Tage euch nicht entfernen bis zum Vollendungstage der Tage eurer Bevollm&#228;chtigung; denn sieben Tage vollzieht er eure Bevollm&#228;chtigung. </p><p>Wie er heute vollzogen, hat Gott noch wiederholt zu vollziehen geboten, um die S&#252;hne f&#252;r euch zu vollbringen. </p><p>Tags und nachts sollt ihr im Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes weilen, und h&#252;tet den Gottesauftrag, so da&#223; ihr nicht sterbet; denn also ward mir geboten. </p><p>Aharon und seine S&#246;hne erf&#252;llten alle die Ausspr&#252;che, die Gott durch Mosche geboten hatte. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wajikra]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er rief&#8220; &#8226; 3. Mose 1,1&#8211;5,26]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajikra-0c9</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajikra-0c9</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Mar 2026 13:03:14 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186927474/143ecbab67fe656d0df5a42c2e8fd5e0.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajikra</strong></p><p><strong>3. Mose 1,1&#8211;5,26</strong></p><p>Es rief Mosche und sprach Gott zu ihm aus dem Zelte der Zusammenkunftsbestimmung: </p><p>Sprich es aus zu Jisraels S&#246;hnen und erl&#228;utere es ihnen: ein Mensch, wenn er von euch ein Opfer Gott nahebringen will, aus dem Viehgeschlecht, aus der Rinder- und aus der Kleinviehgattung sollt ihr euer Opfer nahebringen. </p><p>Wenn ein Emporopfer sein Opfer, und zwar aus dem Rindergeschlechte ist, so soll er m&#228;nnlich, ganz, es nahebringen; zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hin soll er es nahebringen, als Ausdruck seines Strebens vor Gott. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf das Haupt des Emporopfers; so wird es ihm als dem g&#246;ttlichen Willen entsprechend aufgenommen, S&#252;hne f&#252;r ihn zu erwirken. </p><p>Er schlachtet sodann das Tier vom Rindgeschlechte vor Gott und Aharons S&#246;hne, die Priester, bringen das Blut n&#228;her und werfen das Blut an den Altar allseitig, welcher Eingangs zum Zusammenkunftsbestimmungszelt steht. </p><p>Er enth&#228;utet das Emporopfer und zerlegt es in seine Teile. </p><p>Es geben aber S&#246;hne Aharons, des Priesters, Feuer auf den Altar und ordnen H&#246;lzer auf das Feuer. </p><p>S&#246;hne Aharons, die Priester, ordnen die Teile, den Kopf und das freie Fett, auf die H&#246;lzer, welche auf dem Feuer liegen, das auf dem Altare sich befindet. </p><p>Seine Eingeweide und seine Fu&#223;glieder w&#228;scht er in Wasser, und es &#252;bergibt der Priester das Ganze zur Aufdampfung dem Altare hin als ein Emporopfer, als einen durch Feuerhingebung zu gestaltenden Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Auch wenn aus dem Kleinvieh sein Opfer ist, aus den Schafen oder aus den Ziegen zum Emporopfer, soll er es als ein M&#228;nnliches Vollst&#228;ndiges n&#228;her bringen. </p><p>Er schlachtet es an der R&#252;ckseite des Altars nordw&#228;rts vor Gott, und die S&#246;hne Aharons, die Priester, werfen sein Blut allseitig an den Altar hinan. </p><p>Er zerlegt es in seine Teile, so wie seinen Kopf und sein freies Fett; und der Priester ordnet sie f&#252;r die H&#246;lzer, welche auf dem Feuer liegen, das sich auf dem Altar befindet. </p><p>Die Eingeweide und die unteren Fu&#223;glieder aber w&#228;scht er in Wasser, und der Priester bringt das Ganze n&#228;her und gibt es zum Aufdampfen auf den Altar hin, ein Emporopfer ist es, ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Und wenn ein Emporopfer aus demn Gefl&#252;gel sein Opfer an Gott ist, so bringt er von den Turteltauben oder von den Jungen der Taube sein Opfer n&#228;her. </p><p>Und der Priester bringt es n&#228;her hin zu dem Altar, dr&#252;ckt ihm den Kopf ab und &#252;bergibt ihn zum Verdampfen dem Altar hin, w&#228;hrend sein Blut an die Wand des Altares ausgedr&#252;ckt worden. </p><p>Er nimmt seinen Kropf mit dessen Federn heraus und wirft ihn neben den Altar ostw&#228;rts zur St&#228;tte der Asche. </p><p>Er zerreisst es an seinen Fl&#252;geln, ohne es jedoch ganz zu trennen, und es &#252;bergibt der Priester es auf den Altar hin zum Verdampfen, auf die H&#246;lzer, welche auf dem Feuer sich befinden; ein Emporopfer ist es, ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p><strong>Kapitel 2</strong></p><p>Eine Person aber, die das Opfer einer Huldigungsgabe Gott n&#228;her bringen will, feines Weizenmehl soll sein Opfer sein; er gie&#223;t &#214;l dar&#252;ber und gibt Weihrauch darauf. </p><p>Und bringt es zu den S&#246;hnen Aharons, den Priestern, deren einer von dort seinen Griff voll von dessen Mehle und von dessen &#214;le herausgreift samt all dessen Weihrauch; und es &#252;bergibt der Priester dessen Gedenkteil dem Altare zum Verdampfen hin, als ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Das &#252;brige von der Huldigungsgabe wird Aharon und seinen S&#246;hnen zu teil, ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern von den Feuerhingebungen Gottes. </p><p>Und wenn du das Opfer einer Huldigungsgabe von im Ofen Gebackenem nahebringen willst, so komme feines Weizenmehl als mit &#214;l durchmengte Mazzotbrote oder d&#252;nne mit &#214;l bestrichene Mazzotfladen. </p><p>Und wenn eine Huldigungsgabe auf der Pfanne dein Opfer ist, so sei es mit &#214;l durchmengtes feines Weizenmehl, Mazza. </p><p>Man zerbricht es in St&#252;cke und du gie&#223;est &#214;l dar&#252;ber; eine Huldigungsgabe ist es. </p><p>Und wenn eine Huldigungsgabe eines Tigels dein Opfer ist, so werde es aus feinem Weizenmehl in &#214;l bereitet. </p><p>Du bringst Gott die Huldigungsgabe, die man von diesen bereitet; man n&#228;hert sie zum Priester, der aber reicht sie dem Altare hin, </p><p>es hebt der Priester aus der Huldigungsgabe deren Gedenkteil und &#252;bergibt es zum Verdampfen dem Altare hin als ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Das &#252;brige von der Huldigungsgabe wird Aharon und seinen S&#246;hnen zu teil, ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern von den Feuerhingebungen Gottes. </p><p>Jede Huldigungsgabe, die ihr Gott nahebringt, darf nicht gegoren bereitet werden; denn von dem mindesten Sauerteig und der mindesten Fruchts&#252;&#223;e d&#252;rft ihr keine Feuerhingebung an Gott aufdampfen lassen. </p><p>Als Erstlingsopfer sollt ihr sie Gott nahebringen, aber auf den Altar d&#252;rfen sie nicht zum Willfahrungsausdruck kommen. </p><p>Und alles Nahezubringende deiner Huldigungsgabe sollst du mit Salz salzen, und lasse nicht Salz, das B&#252;ndnis deines Gottes, von deiner Huldigungsgabe fortbleiben; bei allem, was du nahebringst, bringe Salz nahe. </p><p>Wann du eine Erstlingshuldigungsgabe an Gott nahebringst, in erster Halmreife, an Feuer ger&#246;stet, die Kerne noch frisch enth&#252;lst, bringst du die Huldigungsgabe deiner Erstlinge nahe. </p><p>Du gibst &#214;l dar&#252;ber und legst Weihrauch darauf; eine Huldigungsgabe ist es. </p><p>Der Priester &#252;bergibt ihren Gedenkteil von ihrem Kernmehl und ihrem &#214;le s&#228;mt allem ihren Weihrauch zum Verdampfen als eine Feuerhingebung an Gott. </p><p><strong>Kapitel 3</strong></p><p>Und wenn ein Friedensmahl sein Opfer ist, wenn von dem Rinde er nahebringt, ob m&#228;nnlich oder weiblich, ganz soll er es vor Gott hin nahebringen. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf seines Opfers, und er schlachtet es im Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelte, und S&#246;hne Aharons, die Priester, werfen das Blut allseitig an den Altar. </p><p>Und er bringt von dem Friedensmahl Gott eine Feuerhingebung nahe: das Fett, das die Eingeweide deckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Ferner die beiden Nieren und das Fett, das auf ihnen sitzt, das an den Lenden sich befindet; auch das Zwerchfell an der Leber, mit den Nieren hat er es herauszusondern. </p><p>Und S&#246;hne Aharons &#252;bergeben es dem Altare hin zum Verdampfen, auf das Emporopfer, das auf den H&#246;lzern vorhanden ist, welche auf dem Feuer liegen; ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Und wenn aus dem Kleinvieh sein Opfer zum Friedensmahle an Gott ist, soll er, m&#228;nnlich oder weiblich, ganz es nahebringen. </p><p>Bringt er ein Schaf als sein Opfer nahe, so hat er es vor Gott hin nahezubringen. </p><p>Und er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf seines Opfers, und er schlachtet es vor dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, und S&#246;hne Aharons werfen sein Blut an den Altar ringsum. </p><p>Von dem Friedensmahle bringt er sodann als Feuergabe vor Gott nahe sein Fett: das ganze Schwanzst&#252;ck, gegen das R&#252;ckgrat soll er es abl&#246;sen, &#8212; und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, auch alles Fett, welches an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Die beiden Nieren und das auf ihnen sitzende Fett, welches an den Lenden sich befindet; auch das Zwerchfell an der Leber, mit den Nieren hat er es herauszusondern. </p><p>Und der Priester gibt es auf den Altar zum Verdampfen hin, als ein durch Feuerhingebung zu gestaltendes Opfer an Gott. </p><p>Und ist eine Ziege sein Opfer, so bringt er es nahe vor Gott hin. </p><p>Und st&#252;tzt seine Hand auf dessen Kopf, und er schlachtet es vor dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, und S&#246;hne Aharons werfen sein Blut an den Altar ringsum. </p><p>Er bringt davon sodann sein Opfer als eine Feuerhingebung an Gott nahe: das Fett, welches die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Auch die beiden Nieren und das auf ihnen sitzende Fett, das an den Lenden aufsitzt, und das Zwerchfell an der Leber, samt den Nieren, hat er es herauszusondern. </p><p>Der Priester &#252;bergiebt sie zum Verdampfen auf den Altar hin als ein durch Feuerhingebung zu gestaltendes Opfer zum Willfahrungsausdruck; alles Fett ist Gottes. </p><p>Ein Gesetz f&#252;r die Ewigkeit ist es f&#252;r eure Nachkommen in allen euren Wohnsitzen: alles Fett und alles Blut sollt ihr nicht essen. </p><p><strong>Kapitel 4</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Wenn eine Person sich in Unachtsamkeit vergeht in Beziehung auf einige von allen den Dingen, die Gott geboten, da&#223; sie nicht geschehen sollen, und sie &#252;bt etwas von einem von diesen: </p><p>Wenn der gesalbte Priester sich vergeht zur Verschuldung des Volkes, so bringt er &#252;ber seine S&#252;nde, die er begangen, einen jungen ganzen Stier, zum S&#252;ndopfer nahe an Gott. </p><p>Er bringt den Stier zu dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes vor Gott, st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Stieres und schlachtet den Stier vor Gott. </p><p>Es nimmt der gesalbte Priester von dem Stierblute in Empfang und bringt es in das Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Der Priester tunkt seinen Finger in dieses Blut und sprengt von diesem Blute siebenmal vor Gott zu dem Scheidevorhang des Heiligtums hin. </p><p>Sodann gibt der Priester von dem Blute an die H&#246;hewinkel des Spezereir&#228;ucherwerkaltares vor Gott, welcher im Zusammenkunftsbestimmungszelt ist; das ganze Blut des Stiers aber gie&#223;t er in den Grund des Emporopferaltars, der dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelt zun&#228;chst sich befindet. </p><p>Alles Fett des Ents&#252;ndigungsstiers hebt er aus ihm heraus: das Fett, das &#252;ber den Eingeweiden deckt, und all das Fett, das an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Die beiden Nieren und das an ihnen aufsitzende Fett, das an den Lenden aufsitzt, und das Zwerchfell an der Leber, samt den Nieren hat er es herauszusondern, </p><p>sowie vom Ochsen des Friedensmahles abgehoben wird; und es &#252;bergibt sie der Priester auf den Emporopferaltar zum Verdampfen. </p><p>Die Haut des Stieres und all sein Fleisch aber, samt dessen Kopf und samt dessen Fu&#223;gelenken, sowie seine Eingeweide und seinen Mist, </p><p>den ganzen Stier bringt er au&#223;erhalb des Lagers an einen reinen Ort zu dem Aschenschutt hinaus und verbrennt ihn auf H&#246;lzern mit Feuer; auf dem Aschenschutt soll er verbrannt werden. </p><p>Und wenn Jisraels ganzes Kollegium irrt, und es entzieht sich etwas den Augen der Gemeinde, und diese &#252;ben eines von allen Dingen, von denen Gott geboten, da&#223; sie nicht geschehen sollen, und haben so sich verschuldet; </p><p>und es ist das Vergehen erkannt worden, in Beziehung auf welches sie sich vergangen: so bringt die Gemeinde einen jungen Stier zum S&#252;ndopfer nahe, und sie bringen ihn vor das Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Die &#196;ltesten des Kollegiums st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Stieres vor Gott, und man schlachtet den Stier vor Gott. </p><p>Der gesalbte Priester bringt von dem Blute des Stieres hinein in das Zusammenkunftsbestimmungszelt, </p><p>und es betunkt der Priester seinen Finger von dem Blute und sprengt siebenmal vor Gott hin gegen den Scheidevorhang. </p><p>Und von dem Blute gibt er an die H&#246;henwinkel des Altars, der vor Gott, der in dem Zusammenkunftsbestimmungszelte steht; alles Blut aber gie&#223;t er hin in den Grund des Emporopferaltars, welcher dem Eingange zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt zun&#228;chst sich befindet. </p><p>All sein Fett hebt er von ihm aus und gibt es auf den Altar zum Aufdampfen hin, </p><p>und verf&#228;hrt mit diesem Stier, wie er mit dem Stier des Ents&#252;ndigungsopfers verfahren, ganz so hat er mit ihm zu verfahren. Es erwirkt der Priester S&#252;hne f&#252;r sie, und ihnen wird verziehen. </p><p>Man bringt den Stier hinaus au&#223;erhalb des Lagers, und man verbrennt ihn, wie man den ersten Stier verbrannte: ein Ents&#252;ndigungsopfer der Gemeinde ist er. </p><p>Wenn aber ein F&#252;rst sich vergeht und in Unachtsamkeit eines von den Dingen &#252;bt, in Beziehung auf welche Gott, sein Gott, geboten, da&#223; sie nicht ge&#252;bt werden sollen: so lastet; auf ihm eine Schuld. </p><p>Oder ist ihm sein Vergehen, worin er sich vergangen, zum Bewusst sein gebracht, so bringt er als sein Opfer einen Bock vom Ziegengeschlechte, m&#228;nnlich, ganz. </p><p>Und er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Bockes und schlachtet ihn an der Stelle, wo man das Emporopfer schlachtet, vor Gott: ein Ents&#252;ndigungsopfer ist er. </p><p>Der Priester nimmt von dem Blute des Ents&#252;ndigungsopfers mit seinem Finger und gibt an die H&#246;henwinkel des Emporopferaltars; sein Blut gie&#223;t er dann in den Grund des Emporopferaltars. </p><p>All sein Fett gibt er dem Altare hin zum Aufdampfen, wie das Fett des Friedensmahlopfers; es erwirkt &#252;ber ihn der Priester S&#252;hne wegen seines Vergehens, und es wird ihm verziehen. </p><p>Und wenn eine Person sich in Unachtsamkeit vergeht von dem Volke des Landes, indem sie eines von den Dingen &#252;bt, von denen Gott geboten, da&#223; sie nicht geschehen sollen, so lastet eine Schuld auf ihr. </p><p>Oder, ist ihm sein Vergehen, das er begangen, zum Bewusstsein gebracht, so bringt er als sein Opfer eine Gei&#223;, vom Ziegengeschlechte, ganz, weiblich, in Beziehung auf das Vergehen. das er begangen. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Ents&#252;ndigungsopfers, und man schlachtet das Ents&#252;ndigungsopfer an dem Orte des Emporopfers. </p><p>Es nimmt der Priester von ihrem Blute mit seinem Finger und gibt an die H&#246;henwinkel des Emporopferaltars; all ihr Blut aber gie&#223;t er dann in den Grund des Altars. </p><p>All ihr Fett sondert er aus wie das Fett vom Friedensmahlopfer ausgesondert worden, und der Priester gibt es zum Verdampfen an den Altar hin zum Willfahrungsausdruck an Gott; der Priester vollzieht f&#252;r ihn S&#252;hne, und ihm wird verziehen. </p><p>Bringt er ein Schaf als sein Opfer zum Ents&#252;ndigungsopfer, so soll er weiblich, ganz, es bringen. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Ents&#252;ndigungsopfers, und man schlachtet es (das weibliche Schaf) zum Ents&#252;ndigungsopfer an dem Orte, wo man das Emporopfer schlachtet. </p><p>Der Priester nimmt von dem Blute des Ents&#252;ndigungsopfers mit seinem Finger und gibt an die H&#246;henwinkel des Emporopferaltars, all sein Blut aber gie&#223;t er dann in den Grund des Altars. </p><p>All sein Fett sondert er aus wie das Fett des Schafes vom Friedensmahlopfer auszusondern ist, und der Priester gibt sie zum Verdampfen an den Altar hin zu den Feuergaben Gottes; der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn in Beziehung auf sein Vergehen, das er begangen, und ihm wird verziehen. </p><p><strong>Kapitel 5</strong></p><p>Und wenn eine Person sich vergeht und h&#246;rt die Aufforderung eines Eides, und er ist ein Zeuge &#8212; hat entweder gesehen oder erfahren &#8212; so da&#223;, wenn er nicht aussagt, er seine S&#252;nde tr&#228;gt; </p><p>oder eine Person, die irgend einen unreinen Gegenstand ber&#252;hrt, sei es das Aas eines unreinen Tieres, oder das Aas eines unreinen Viehes, oder das Aas eines unreinen Kleintiers, es entzieht sich seinem Bewusstsein, er ist aber unrein und verschuldet sich; </p><p>oder wenn er mit dem unreinen Zustand eines Menschen in Ber&#252;hrung kommt, in Beziehung auf jeglichen unreinen Zustand desselben, durch welchen er unrein wird, und es entzieht sich seinem Bewusstsein, er hat es aber erfahren, und es lastet also Verschuldung auf ihm; </p><p>oder wenn eine Person schw&#246;rend mit den Lippen &#228;u&#223;ert etwas zu versagen oder zu gew&#228;hren, in Beziehung auf alles, was der Mensch im Schwur &#228;u&#223;ern mag, und es hat sich seinem Bewusstsein entzogen; er hat es nun erfahren, und es lastet in Beziehung zu einem von diesen Verschuldung auf ihm: </p><p>so sei es, wenn er sich in Beziehung zu einem von diesem verschuldet, so soll er sich das, in Beziehung auf welches er sich vergangen, gestehen, </p><p>und bringt Gott als Ausdruck seiner Verschuldung in Beziehung auf sein Vergehen, das er begangen, ein Weibliches vom Kleinvieh, ein weibliches Schaf oder eine Gei&#223; vom Ziegengeschlechte zum Ents&#252;ndigungsopfer, und es vollzieht f&#252;r ihn der Priester S&#252;hnung von seinem Vergehen. </p><p>Reicht aber sein Verm&#246;gen nicht hinl&#228;nglich aus f&#252;r ein Lamm, so bringt er als Ausdruck seiner Verschuldung, die er begangen, Gott zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine zu einem Ents&#252;ndigungsopfer und eine zu einem Emporopfer. </p><p>Er bringt sie zum Priester und dieser bringt das zum Ents&#252;ndigungsopfer zu Bestimmende zuerst nahe, dr&#252;ckt dessen Kopf von der Nackengegend ab, ohne da&#223; er ihn v&#246;llig trennt, </p><p>und sprengt von dem Blute des Ents&#252;ndigungsopfers an die Wand des Altars; was aber von dem Blute &#252;brig ist, wird in den Grund des Altars ausgedr&#252;ckt: es ist ein Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Das zweite vollzieht er als Emporopfer nach der Vorschrift; es vollzieht der Priester f&#252;r ihn S&#252;hnung von seinem Vergehen, das er begangen, und es wird ihm verziehen. </p><p>Reicht aber sein Verm&#246;gen nicht hin f&#252;r zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, so bringt er als Ausdruck seiner Wiederann&#228;herung, die er verfehlt, ein Zehntel Epha Feinmehl zu einem Ents&#252;ndigungsopfer, tut kein &#214;l darauf und gibt darauf keinen Weihrauch; denn es ist ein Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Er bringt es zum Priester, und der Priester greift davon seinen Griff voll dessen Gedenkteil heraus und gibt es zum Verdampfen dem Altar hin zu den Feuergaben Gottes; es ist ein Ents&#252;ndigungsopfer </p><p>Der Priester vollzieht f&#252;r ihn S&#252;hnung &#252;ber sein Vergehen, das er von einem von diesen begangen, und ihm wird verziehen. Es aber werde dem Priester wie die Huldigungsgabe. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Wenn eine Person Untreue begeht und sich in Sorglosigkeit an einigen von Gottes Heiligt&#252;mern vergeht, so bringt er Gott als Ausdruck seiner Verschuldung einen ganzen von den Schafen ausgew&#228;hlten Widder, in deiner Sch&#228;tzung Silberschekel wert, in Schekel des Heiligtums, zum Schuldopfer. </p><p>Und das, wogegen er sich vom Heiligtum verschuldet hat, ersetzt er und f&#252;gt sein F&#252;nftel darauf und gibt es dem Priester; der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn mit dem Widder der Verschuldung, und es wird ihm verziehen. </p><p>Und wenn eine Person, da sie sich vergeht und eine von allen denjenigen Handlungen &#252;bt, von welchen Gott geboten, da&#223; sie nicht ge&#252;bt werden sollen, aber ungewiss ist und von Schuld belastet, und seine S&#252;nde zu tragen hat, </p><p>so bringt er einen Widder, in seiner Ganzheit, von den Schafen, in deinem Sch&#228;tzungswerte zum Schuldopfer zu dem Priester. Der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn wegen seiner Unachtsamkeit, die er begangen und er noch ungewiss ist, und es wird ihm verziehen. </p><p>Ein Schuldopfer ist es, er hat sich Gott gegen&#252;ber sehr verschuldet. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Wenn eine Person sich vergeht und begeht eine Untreue gegen Gott: er hat seinem N&#228;chsten ein anvertrautes Gut, oder Darlehen, oder einen Raub abgeleugnet, oder hat seinem N&#228;chsten etwas vorenthalten; </p><p>oder hat ein Verlorenes gefunden und es abgeleugnet, und hat die L&#252;ge beschworen, in Beziehung auf irgend etwas von allem, was der Mensch ver&#252;bt, sich darin zu vergehen: </p><p>So sei es, wenn er sich des Vergehens schuldig und schuldbelastet wei&#223;, so soll er den Raub, den er geraubt, zur&#252;ckgeben, oder das, was er vorenthalten, oder das anvertraute Gut, das bei ihm zur Bewahrung gegeben war, oder das Verlorene, das er gefunden, </p><p>oder irgend anderes, wor&#252;ber er zur L&#252;ge geschworen, das zahlt er im Kapitalwert und f&#252;gt sein F&#252;nftel hinzu. Demjenigen, dem es zukommt, soll er es am Tage, da er seine Schuld gesteht, geben. </p><p>Sein Schuldopfer aber bringt er Gott, einen Widder im ganzen Zustande von den Schafen in deinem Sch&#228;tzungswert als Schuldopfer zu dem Priester. </p><p>Der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn vor Gott und ihm wird verziehen, in Beziehung auf eines von allem, was er ver&#252;bt, sich dadurch mit Schuld zu belasten. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Pekude]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Berechnungen&#8220; &#8226; 2. Mose 38,21&#8211;40,38]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/pekude</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/pekude</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:05:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186349925/8dc908b1cacc3fab3726965e6391bbba.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Pekude</strong></p><p><strong>2. Mose 38,21&#8211;40,38</strong></p><p>Das sind die Berechnungsaufnahmen der Wohnung, der Wohnung des Zeugnisses, welche man auf Befehl Mosches aufgenommen hatte; es war dies das Dienstgesch&#228;ft der Leviten unter Leitung Itamars, des Sohnes des Priesters Aharon. </p><p>Bezalel, Sohn Uris, Sohn Churs vom Stamme Jehuda, hatte alles angefertigt, was Gott Mosche befohlen hatte. </p><p>Neben ihm war Oholiab, Sohn Achi&#223;amachs, vom Stamme Dan, Bildhauer und Wirker, und Sticker in himmelblauer, purpurroter, karmoisinroter Wolle und in Byssus. </p><p>Alles zum Werke geschaffte Gold war in dem ganzen Werke des Heiligtums; es war aber das Gold der Spende neunundzwanzig Kikar, siebenhundertunddrei&#223;ig Schekel im Gewichte des Heiligtums. </p><p>Das Silber der Gemeindez&#228;hlung war hundert Kikar und tausend siebenhundertundf&#252;nfundsiebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums. </p><p>Ein Beka f&#252;r den Kopf, die H&#228;lfte eines Schekels des Heiligtums f&#252;r jeden, der zu den Gez&#228;hlten hin&#252;bertrat, von zwanzig Jahren aufw&#228;rts, f&#252;r sechsmalhunderttausend, dreitausendf&#252;nfhundertundf&#252;nfzig. </p><p>Hundert Kikar dieses Silbers diente die F&#252;&#223;e des Heiligtums und die F&#252;&#223;e des Scheidevorhangs zu gie&#223;en, hundert F&#252;&#223;e von hundert Kikar, ein Kikar f&#252;r den Fu&#223;. </p><p>Die Eintausendsiebenhundertf&#252;nfundsiebzig aber verarbeitete er zu Haken f&#252;r die S&#228;ulen, &#252;berzog ihre H&#228;upter damit und umreifte sie. </p><p>Das Kupfer der Spende war siebzig Kikar und zweitausendvierhundert Schekel. </p><p>Daraus machte er die F&#252;&#223;e des Eingangs des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, den kupfernen Altar, das daran befindliche kupferne Sieb und alle Ger&#228;te des Altars, </p><p>auch die F&#252;&#223;e des Vorhofs ringsum und die F&#252;&#223;e des Vorhoftors, alle Pfl&#246;cke der Wohnung und alle Pfl&#246;cke des Vorhofs ringsum. </p><p><strong>Kapitel 39</strong></p><p>Von der himmelblauen, der purpur- und karmoisinroten Wolle machten sie Gew&#228;nder der Auszeichnung, im Heiligtum Dienst zu verrichten; sie machten n&#228;mlich die Gew&#228;nder des Heiligtums, welche Aharon bestimmt waren, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er machte den Ephod aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Sie schlugen die Goldbleche d&#252;nn und er schnitt F&#228;den daraus, sie in der himmelblauen, in der purpurroten, in der karmoisinroten Wolle und in dem Byssus zu verarbeiten; Wirkerarbeit. </p><p>Zusammenh&#228;ngende Achseln machten sie daran, an seinen beiden Enden war er ganz zusammenh&#228;ngend. </p><p>Der an ihm befindliche Latz seiner Umg&#252;rtung war aus ihm selber von gleicher Arbeit, aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Sie machten die Schohamsteine umgeben von goldenen Einfassungen, graviert nach Art der Siegelgravierungen, nach den Namen der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Er setzte sie auf die Achsel des Ephods als Steine des Ged&#228;chtnisses f&#252;r Jisraels S&#246;hne, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er machte den Schild von Wirkerarbeit wie die Arbeit des Ephods aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Viereck war er, doppelt machten sie den Schild, eine Spanne seine L&#228;nge, eine Spanne seine Breite, doppelt. </p><p>Sie setzten vier Steinreihen in ihn ein. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareket; also die eine Reihe; </p><p>die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom; </p><p>die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama; </p><p>und die vierte Reihe: Tarschisch, Schoham und Jaschefe; von goldenen Einfassungen in ihren Einsetzungen umgeben. </p><p>Die Steine sind nach den Namen der S&#246;hne Jisraels, zw&#246;lf nach ihren Namen, siegelgraviert jeder nach seinem Namen f&#252;r die zw&#246;lf St&#228;mme. </p><p>Sie machten an den Schild seilartige Endketten von reinem Golde. </p><p>Sie machten zwei goldene Einfassungen und zwei goldene Ringe und gaben die beiden Ringe an die beiden Enden des Schildes. </p><p>Sie gaben die beiden goldenen Seile an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes. </p><p>Die beiden Enden der beiden Seile gaben sie an die beiden Einfassungen, und gaben diese an die Achseln des Ephods an die vordere Seite. </p><p>Sie machten zwei goldene Ringe und setzten sie an die beiden Enden des Schildes an seinen unteren Saum, der der Seite des Ephods einw&#228;rts zugewendet ist. </p><p>Sie machten ferner zwei goldene Ringe und gaben sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vorderen Seite, in der N&#228;he seiner Verbindung, oberhalb des Latzes des Ephods; </p><p>und vermittelst einer himmelblauen Schnur hielten sie den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin fest, damit er an dem Latz des Ephods bleibe und der Schild nicht von dem Ephod weiche, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er machte den Mantel des Ephods von Weberarbeit, ganz von himmelblauer Wolle. </p><p>Die M&#252;ndung des Mantels nach innen gewandt, wie die M&#252;ndung eines Panzerhemdes, seine M&#252;ndung hatte einen Saum ringsum, er soll nicht eingerissen werden. </p><p>Sie machten an die unteren S&#228;ume des Mantels Granat&#228;pfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter gedrehter Wolle. </p><p>Glocken von reinem Golde machten sie und gaben die Glocken zwischen die Granat&#228;pfel ringsum zwischen die Granat&#228;pfel an die unteren S&#228;ume des Mantels. </p><p>Je eine Glocke und einen Granatapfel, eine Glocke und einen Granatapfel ringsum an die unteren S&#228;ume des Mantels, zur Dienstverrichtung, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Sie machten die R&#246;cke aus Byssus von Weberarbeit f&#252;r Aharon und f&#252;r seine S&#246;hne, </p><p>den Kopfbund von Byssus und die Zierde der Hochbunde von Byssus, auch die leinenen Beinkleider von sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Den G&#252;rtel von sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, himmelblauer, purpurund karmoisinroter Wolle, Stickerarbeit, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Sie machten das Schauband, das Diadem des Heiligtums, aus reinem Golde und schrieben darauf mit Siegelgravierungsschrift: Gottes das Heiligtum. </p><p>Sie gaben daran eine Schnur von himmelblauer Wolle, sie &#252;ber den Kopfbund von oben zu geben, so wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Die ganze zu l&#246;sende Aufgabe der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes war vollendet; Jisraels S&#246;hne vollbrachten es; ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also vollbrachten sie. </p><p>Nun brachten sie die Wohnung zu Mosche, das Zelt und alle seine Ger&#228;te, seine Spangen, seine Bretter, seine Riegel, seine S&#228;ulen und seine F&#252;&#223;e; </p><p>die Decke von rotgef&#228;rbten Widderfellen, die Decke von Tachaschfellen, und den deckenden Scheidevorhang. </p><p>Die Lade des Zeugnisses und seine Stangen und den Deckel; </p><p>den Tisch und alle seine Ger&#228;te und das Angesichtsbrot; </p><p>den reinen Leuchter, seine Lampen, die Lampen der Ordnung und alle seine Ger&#228;te, und das &#214;l der Leuchte; </p><p>den goldenen Altar, das Salb&#246;l und das Spezereir&#228;ucherwerk und auch den T&#252;rvorhang des Zeltes. </p><p>Den kupfernen Altar und das zu ihm geh&#246;rige kupferne Sieb, seine Stangen und alle seine Ger&#228;te; das Becken und seinen Untersatz; </p><p>die Umh&#228;nge des Vorhofs, seine S&#228;ulen und seine F&#252;&#223;e, und die Decke f&#252;r das Vorhoftor, seine Seile und seine Pfl&#246;cke und alle die zum Dienst der Wohnung f&#252;r das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung erforderlichen Ger&#228;te. </p><p>Die Gew&#228;nder der Auszeichnung zur Dienstverrichtung im Heiligtum, die Heiligtumsgew&#228;nder f&#252;r den Priester Aharon und die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne zum Priesterdienst. </p><p>Ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also hatten Jisraels S&#246;hne die ganze zu l&#246;sende Aufgabe vollbracht. </p><p>Mosche sah das ganze Werk und siehe, sie hatten es ausgef&#252;hrt; wie Gott geboten, also hatten sie getan: da segnete sie Mosche. </p><p><strong>Kapitel 40</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Am ersten Neumondstage, am ersten des Monats, sollst du die Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes aufrichten. </p><p>Du stellst dort die Lade des Zeugnisses, deckst &#252;ber die Lade den Scheidevorhang, </p><p>bringst den Tisch herein und ordnest seine Ordnung, bringst den Leuchter hinein und z&#252;ndest seine Lampen an. </p><p>Du gibst den goldenen Altar zum R&#228;uchern vor die Lade des Zeugnisses, und befestigst den T&#252;rschutzvorhang der Wohnung. </p><p>Du gibst den Altar des Emporopfers vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Du gibst das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gibst darin Wasser. </p><p>Und stellst den Vorhof ringsum, und gibst den Schutzvorhang des Vorhoftores. </p><p>Du nimmst das Salb&#246;l und salbst die Wohnung und alles, was darin ist, und heiligst sie und alle ihre Ger&#228;te, so wird sie ein Heiligtum. </p><p>Du salbst den Emporopferaltar und alle seine Ger&#228;te, du heiligst den Altar, so wird der Altar ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer. </p><p>Du salbst das Becken und seinen Untersatz und heiligst es. </p><p>Du l&#228;ssest Aharon und seine S&#246;hne zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hertreten und badest sie in Wasser, </p><p>bekleidest Aharon mit den Heiligtumsgew&#228;ndern, salbst ihn und heiligst ihn, da&#223; er mir Priesterdienst verrichte. </p><p>Und seine S&#246;hne lasse hertreten und bekleide sie mit R&#246;cken, </p><p>und salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt, da&#223; sie mir Priesterdienst verrichten. Es sei dies, da&#223; ihnen ihre Salbung zum ewigen Priestertum f&#252;r ihre Nachkommen bleibe. </p><p>Mosche vollbrachte es; ganz wie ihm Gott geboten hatte, also tat er. </p><p>Es war im ersten Monat, im zweiten Jahre, am ersten des Monats, da war die Wohnung aufgerichtet. </p><p>Mosche richtete die Wohnung auf, gab ihre F&#252;&#223;e hin, stellte ihre Bretter, gab ihre Riegel, und richtete ihre S&#228;ulen auf. </p><p>Er breitete das Zelt &#252;ber die Wohnung, und legte die Zeltdecke oberhalb dar&#252;ber, wie GottMosche geboten hatte. </p><p>Er nahm und gab das Zeugnis in die Lade, gab die Stangen an die Lade und gab den Deckel oberhalb auf die Lade. </p><p>Er brachte die Lade in die Wohnung und befestigte den deckenden Scheidevorhang, so da&#223; er vor der Lade des Zeugnisses eine sch&#252;tzende Decke bildete, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er gab den Tisch in das Zusammenkunftsbestimmungszelt an die Seite der Wohnung nordw&#228;rts, au&#223;erhalb des Scheidevorhangs. </p><p>Er ordnete darauf eine Ordnung Brot vor Gott, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er stellte den Leuchter in das Zusammenkunftsbestimmungszelt dem Tische gegen&#252;ber, an die Seite der Wohnung s&#252;dw&#228;rts. </p><p>Er z&#252;ndete die Lampen vor Gott an, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er stellte den goldenen Altar in das Zusammenkunftsbestimmungszelt vor den Scheidevorhang, </p><p>lie&#223; auf ihm Spezereir&#228;ucherwerk aufdampfen, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er befestigte die T&#252;rschutzdecke der Wohnung, </p><p>den Emporopferaltar stellte er vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, lie&#223; darauf das Emporopfer und das Huldigungsopfer aufsteigen, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er stellte das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gab Wasser hinein zum Waschen. </p><p>Mosche, Aharon und seine S&#246;hne wuschen daraus ihre H&#228;nde und ihre F&#252;&#223;e. </p><p>Bei ihrem Eingehen ins Zusammenkunftsbestimmungszelt und bei ihrem Hintreten zum Altar hatten sie sie zu waschen, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er richtete den Vorhof rings um die Wohnung und den Altar auf, gab den Schutzvorhang des Vorhofthors hin, und Mosche vollendete das Werk. </p><p>Da deckte die Wolke das Zusammenkunftsbestimmungszelt, und die Herrlichkeit Gottes f&#252;llte die Wohnung. </p><p>Mosche konnte nicht in das Zusammenkunftsbestimmungszelt eingehen, weil die Wolke darauf ruhte, und die Herrlichkeit Gottes die Wohnung erf&#252;llte. </p><p>Wenn die Wolke sich von der Wohnung erhob, brachen Jisraels S&#246;hne auf in allen ihren Z&#252;gen. </p><p>Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob. </p><p>Denn Gottes Wolke war tags &#252;ber der Wohnung, und Feuer war nachts darin, vor den Augen des ganzen Hauses Jisraels auf allen ihren Z&#252;gen. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wajakhel]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er versammelte&#8220; &#8226; 2.Mose 35,1&#8211;38,20]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajakhel-b47</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajakhel-b47</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:01:29 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186251647/fd833d348d00264cea963c338e23662c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajakhel</strong></p><p><strong>2.Mose 35,1&#8211;38,20</strong></p><p>Mosche lie&#223; die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels sich versammeln und sprach zu ihnen: Dies sind die Gegenst&#228;nde, die Gott zu machen geboten hat. </p><p>Sechs Tage soll Werk geschaffen werden, aber am siebten Tage soll euch ein Heiligtum, ein durch Werkeinstellung Gott zu begehender Schabbat sein; wer an ihm ein Werk schafft, soll hingerichtet werden. </p><p>Ihr sollt kein Feuer in allen euren Wohnst&#228;tten am Tage des Schabbats anz&#252;nden. </p><p>Mosche sprach zur ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels: Das ist es, was Gott geboten: </p><p>Nehmet von euch Gott eine Hebe, jeder, von seinem Herzen getrieben, bringe sie, die Gotteshebe an Gold, Silber und Kupfer, </p><p>an himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle, an Byssus und Ziegenhaaren; </p><p>an rot gef&#228;rbten Widderfellen, Tachaschfellen und Schittimholz; </p><p>an &#214;l zur Leuchte und Gew&#252;rzen zum Salb&#246;l und zum Spezereir&#228;ucherwerk, </p><p>und an Schohamsteinen und Einsatzsteinen f&#252;r den Ephod und den Brustschild. </p><p>Und jeder Herzensweise unter euch, sie sollen kommen und alles, was Gott geboten, anfertigen: </p><p>die Wohnung und ihr Zelt und dessen Decke; ihre Spangen und Bretter, ihre Riegel, S&#228;ulen und F&#252;&#223;e; </p><p>die Lade und ihre Stangen, den Deckel, und den Scheidevorhang der Bedeckung; </p><p>den Tisch samt seinen Stangen und allen seinen Ger&#228;ten und das Schaubrot; </p><p>den Leuchter der Leuchte samt seinen Ger&#228;ten und Lampen, und das &#214;l der Leuchte; </p><p>Den R&#228;ucheraltar samt seinen Stangen, das Salb&#246;l und das Spezereir&#228;ucherwerk; und den T&#252;rschutzvorhang f&#252;r den Eingang der Wohnung; </p><p>den Altar des Emporopfers samt dem dazu geh&#246;rigen kupfernen Sieb, seinen Stangen und all seinen Ger&#228;ten; das Becken und seinen Untersatz; </p><p>die Umh&#228;nge des Vorhofs, dessen S&#228;ulen und seine F&#252;&#223;e; und den Schutzvorhang des Vorhoftors; </p><p>die Pfl&#246;cke der Wohnung, die Pfl&#246;cke des Vorhofs und deren Stricke; </p><p>die Gew&#228;nder der Auszeichnung zur Bedienung im Heiligtum: die Heiligtumsgew&#228;nder f&#252;r den Priester Aharon und die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne zum Priesterdienst. </p><p>Die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels gingen aus der Versammlung vor Mosche fort; </p><p>und darauf kamen jeder, den sein Herz erhoben; und jeder, den sein Geist getrieben, brachte die Gotteshebe zum Werke des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und f&#252;r alles dazu Erforderliche, sowie f&#252;r die Gew&#228;nder des Heiligtums. </p><p>Es kamen die M&#228;nner nebst den Frauen; alle, vom Herzen getrieben, brachten Tuchnadeln, Nasenringe, Fingerringe und Halter, alle Arten goldener Ger&#228;te, und jeder, der Gott eine Spende an Gold zugewendet hatte; der vor Moses stattgehabten Versammlung. </p><p>jeder auch, bei dem sich himmelblaue, purpur- und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare gefunden, rotgef&#228;rbte Widderfelle und Tachaschfelle, brachte es. </p><p>Jeder auch, der eine Hebe an Silber und Kupfer gemacht, brachte darin die Gotteshebe, auch jeder, bei dem Schittimholz f&#252;r jegliches Werk der zu l&#246;senden Aufgabe gefunden, brachte es. </p><p>Alle herzensweisen Frauen spannen mit eigenen H&#228;nden und brachten als Gespinnst die himmelblaue und die Purpurwolle, die Karmoisinwolle und den Byssus. </p><p>Und alle Frauen, deren Herz sie in Weisheit erhoben, spannen die Ziegenhaare. </p><p>Die F&#252;rsten aber brachten die Schohamsteine und die Einsatzsteine f&#252;r den Ephod und den Brustschild, </p><p>das Gew&#252;rze und das &#214;l zur Leuchte und zum Salb&#246;l und zum Spezereir&#228;ucherwerke. </p><p>Jeder Mann und jede Frau, deren Herz sie getrieben, zum ganzen Werke, welches Gott durch Mosche anzufertigen geboten hatte, beizutragen, brachten als Jisraels S&#246;hne Gott aus freiem Antrieb eine Spende. </p><p>Da sprach Mosche zu Jisraels S&#246;hnen: Sehet, es hat Gott mit Namen Bezalel, den Sohn Uris, Sohn Churs, vom Stamme Jehuda berufen, </p><p>da er ihn mit Gottesgeist erf&#252;llte, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Erkenntnis und mit jeglicher Ausf&#252;hrung, </p><p>und Ideen zu verbinden, sie in Gold, in Silber und in Kupfer auszuf&#252;hren, </p><p>im Steinschnitt zum Einsetzen und im Holzschnitt, in jeglichem Gedanken ausf&#252;hrenden Werke herzustellen. </p><p>Und auch die Gabe der Belehrung hat er in sein Herz gegeben; ihm und Oholiab, dem Sohne Achi&#223;amachs vom Stamme Dan. </p><p>Er hat sie mit Herzensweisheit erf&#252;llt, jegliches Werk eines Schneidek&#252;nstlers, Wirkers und Stickers in himmelblauer und in Purpurwolle, in Karmoisinwolle und in Byssus, und eines Webers auszuf&#252;hren; sie f&#252;hren jegliches Werk aus und verbinden Ideen. </p><p><strong>Kapitel 36</strong></p><p>Bezalel und Oholiab und jeglicher herzensweise Mann, in welche Gott Weisheit und Einsicht zu kenntnisvoller Ausf&#252;hrung gegeben, sollen alles zum Dienst des Heiligtums erforderliche Werk ausf&#252;hren in Beziehung auf alles, was Gott geboten. </p><p>Da rief Mosche Bezalel und Oholiab und jeden herzensweisen Mann, in dessen Herz Gott Weisheit gegeben, jeden, den sein Herz erhoben, hinzutreten zum Werke, es auszuf&#252;hren, </p><p>und diese empfingen von Mosche aus alle die Hebe, die Jisraels S&#246;hne f&#252;r das zum Dienst des Heiligtums erforderliche Werk, es auszuf&#252;hren gebracht hatten; sie brachten ihm noch an jedem Morgen aus freiem Antrieb Spenden. </p><p>Da kamen alle die Weisen, die all das Werk des Heiligtums ausf&#252;hrten, jeder von seinem Werke, das sie ausf&#252;hrten, </p><p>und sprachen zu Mosche: Das Volk bringt zu viel, mehr als f&#252;r den zum Werk erforderlichen Dienst gen&#252;gt, das Gott auszuf&#252;hren geboten hat. </p><p>Da befahl Mosche und sie lie&#223;en den Ruf durchs Lager gehen: Mann und Frau, keiner schaffe mehr Werk f&#252;r die Hebe des Heiligtums; da hielt das Volk sich zur&#252;ck vom Bringen. </p><p>Das Werk war ihnen gen&#252;gend f&#252;r alles Werk es auszuf&#252;hren; und war noch mehr. </p><p>Alle die Herzensweisen unter den Werkausf&#252;hrern machten die Wohnung aus zehn Teppichen, aus sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus und himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit machte er sie. </p><p>Die L&#228;nge des einen Teppichs achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Ma&#223; hatten alle Teppiche. </p><p>F&#252;nf Teppiche verband er einen mit dem andern, und f&#252;nf Teppiche einen mit dem andern. </p><p>Er machte Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der Verbindung war; so machte er auch an den Saum des &#228;u&#223;eren Teppichs an der anderen Verbindung. </p><p>F&#252;nfzig Schleifen machte er an den einen Teppich und f&#252;nfzig Schleifen machte er an das Teppichende, welches an der anderen Verbindung war; gegen&#252;berstehend waren die Schleifen, die eine entsprechend der andern. </p><p>Er machte f&#252;nfzig goldene Spangen und verband die Teppiche einen mit dem andern durch die Spangen, und so ward die Wohnung eine. </p><p>Er machte Ziegenhaarteppiche zum Zelte &#252;ber die Wohnung; elf Teppiche machte er sie. </p><p>Die L&#228;nge des einen Teppichs war drei&#223;ig Ellen und vier Ellen war die Breite des einen Teppichs, ein Ma&#223; hatten elf Teppiche. </p><p>Er verband je f&#252;nf der Teppiche allein und sechs der Teppiche allein, </p><p>und machte f&#252;nfzig Schleifen an den Saum des &#228;u&#223;ersten Teppichs in der Verbindung, und f&#252;nfzig Schleifen machte er an den Saum des andern sich ihm anschlie&#223;enden Teppichs. </p><p>Er machte f&#252;nfzig kupferne Spangen, das Zelt zu verbinden, damit es eins werde. </p><p>Er machte eine Decke f&#252;r das Zelt von rotgef&#228;rbten Widderfellen und eine Decke von Tachaschfellen noch dar&#252;ber. </p><p>Er machte die Bretter f&#252;r die Wohnung von stehenden Schittimh&#246;lzern, </p><p>zehn Ellen die L&#228;nge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes. </p><p>Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also machte er an alle Bretter der Wohnung. </p><p>Er machte diese Bretter f&#252;r die Wohnung: zwanzig Bretter f&#252;r die S&#252;dseite, rechts, </p><p>und vierzig silberne F&#252;&#223;e machte er unter die zwanzig Bretter, zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett, f&#252;r dessen zwei Zapfen, und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett, f&#252;r dessen zwei Zapfen. </p><p>Und f&#252;r die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite machte er zwanzig Bretter, </p><p>und deren vierzig F&#252;&#223;e von Silber, zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett. </p><p>Und f&#252;r die Hinterseite der Wohnung westw&#228;rts machte er sechs Bretter, </p><p>und zwei Bretter machte er zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite. </p><p>Sie sollten von unten genau zusammen und am Oberende zusammen in einen Ring ausgehen, so machte er sie beide an die beiden Winkel. </p><p>Es waren somit acht Bretter, und ihre silbernen F&#252;&#223;e sechzehn F&#252;&#223;e, je zwei F&#252;&#223;e unter einem Brett. </p><p>Er machte Riegel von Schittimholz, f&#252;nf f&#252;r die Bretter der einen Wand der Wohnung, </p><p>und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der zweiten Wand der Wohnung, und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der Wohnung an der Hinterseite westw&#228;rts. </p><p>Er machte den mittleren Riegel innerhalb der Bretter, von einem Ende zum andern zu riegeln. </p><p>Die Bretter belegte er mit Gold, ihre Ringe machte er von Gold zu Geh&#228;usen f&#252;r die Riegel und &#252;berdeckte auch die Riegel mit Gold. </p><p>Er machte den Scheidevorhang von himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, von Wirkerarbeit Cherubim bildend machte er ihn. </p><p>Er machte dazu vier S&#228;ulen von Schittim und &#252;berzog sie mit Gold, deren Haken von Gold, und goss f&#252;r sie vier silberne F&#252;&#223;e. </p><p>Er machte einen Schutzvorhang f&#252;r den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus von Stickerarbeit, </p><p>dessen S&#228;ulen f&#252;nf, und deren Haken und machte den &#220;berzug ihrer H&#228;upter, sowie ihre Umreifungen von Gold, ihre f&#252;nf F&#252;&#223;e aber von Kupfer. </p><p><strong>Kapitel 37</strong></p><p>Bezalel selbst machte die Lade von Schittimholz, zwei Ellen und eine halbe ihre L&#228;nge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre H&#246;he. </p><p>Er &#252;berzog sie von innen und von au&#223;en mit reinem Gold und machte ihr einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Er goss f&#252;r sie vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite. </p><p>Er machte Stangen von Schittimholz und &#252;berzog sie mit Gold, </p><p>und brachte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, um die Lade zu tragen. </p><p>Er machte einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine L&#228;nge und eine Elle und eine halbe seine Breite. </p><p>Er machte zwei Cherubim von Gold, getrieben machte er sie aus den beiden Enden des Deckels. </p><p>Einen Cherub aus dem Ende diesseits und einen Cherub aus dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst machte er die Cherubim aus seinen beiden Enden. </p><p>Es waren die Cherubim Fl&#252;gel aufw&#228;rts breitend, deckend mit ihren Fl&#252;geln &#252;ber den Deckel, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt waren die Gesichter der Cherubim. </p><p>Er machte einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine L&#228;nge, eine Elle seine Breite und eine Elle und eine halbe seine H&#246;he. </p><p>Er belegte ihn mit reinem Golde und machte ihm einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Er machte ihm einen handbreiten Rand ringsum und einen goldenen Reif machte er ringsum an seinen Rand. </p><p>Er goss ihm vier goldene Ringe und gab die Ringe an die vier Ecken, die seine vier F&#252;&#223;e bilden. </p><p>Gegen den Rand waren die Ringe, zu Geh&#228;usen f&#252;r die Stangen, den Tisch zu tragen. </p><p>Er machte die Stangen von Schittimholz und &#252;berzog sie mit Gold, um den Tisch zu tragen. </p><p>Er machte die Ger&#228;te, die zu dem Tisch geh&#246;rten, seine Sch&#252;sseln, seine L&#246;ffel, seine Reinhaltungsr&#246;hren und die St&#252;tzen, vermittelst deren er bedeckt wird, von reinem Golde. </p><p>Er machte den Leuchter aus reinem Golde, aus einem St&#252;ck getrieben machte er den Leuchter, seinen Fu&#223; und seinen Schaft; seine Kelche, seine Kn&#228;ufe, seine Bl&#252;ten waren aus ihm selbst heraus. </p><p>Sechs Arme gingen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite. </p><p>Drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl&#252;te, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl&#252;te, also an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgingen. </p><p>An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Bl&#252;ten. </p><p>Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus ihm hervorgingen. </p><p>Ihre Knaufe und deren Stiele waren aus ihm heraus, das Ganze ein getriebenes St&#252;ck von reinem Golde. </p><p>Er machte seine Lampen sieben, auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde. </p><p>Aus einem Kikar reinen Goldes machte er ihn und alle seine Ger&#228;te. </p><p>Er machte den Altar des R&#228;ucherwerks aus Schittimholz, eine Elle seine L&#228;nge und eine Elle seine Breite, viereck, und zwei Ellen seine H&#246;he, aus ihm selber waren seine H&#246;henwinkel. </p><p>Er belegte ihn mit reinem Golde, seine Dachfl&#228;che, seine W&#228;nde ringsum und seine H&#246;henwinkel, und machte ihm ringsum einen goldenen Reif. </p><p>Zwei goldene Ringe machte er ihm unterhalb seines Reifes an seinen beiden Seiten, n&#228;mlich an zwei seiner einander gegen&#252;ber liegenden Seiten, so da&#223; sie Stangen zu Geh&#228;usen dienen, ihn durch sie zu tragen. </p><p>Er machte die Stangen aus Schittimholz und &#252;berzog sie mit Gold. </p><p>Er machte das Salb&#246;l als Heiligtum und rein das Spezereir&#228;ucherwerk, nach Art des Wohlgeruchstoffbereiters. </p><p><strong>Kapitel 38</strong></p><p>Er machte den Altar des Emporopfers aus Schittimholz, f&#252;nf Ellen seine L&#228;nge und f&#252;nf Ellen seine Breite, viereck, und drei Ellen seine H&#246;he. </p><p>Er machte seine H&#246;henwinkel auf seine vier Winkel, aus ihm selber waren seine H&#246;henwinkel; und er belegte ihn mit Kupfer. </p><p>Er machte alle Ger&#228;te des Altars: die T&#246;pfe, die Schaufeln, die Sprengbecken, die Gabeln und die Pfannen; alle seine Ger&#228;te machte er aus Kupfer. </p><p>Er machte an den Altar ein Sieb, netzartig, aus Kupfer, unter seinen Vorsprung, unterhalb bis zu seiner H&#228;lfte. </p><p>Er goss vier Ringe an die vier Ecken an das kupferne Sieb, als Geh&#228;use f&#252;r die Stangen. </p><p>Er machte die Stangen aus Schittimholz und &#252;berzog sie mit Kupfer. </p><p>Er brachte die Stangen in die Ringe an die Seiten des Altars, ihn durch sie zu tragen; hohl von Tafeln machte er ihn. </p><p>Er machte das Becken aus Kupfer und seinen Untersatz aus Kupfer, aus den Spiegeln der versammelten Frauen, die sich am Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes versammelt hatten. </p><p>Er machte den Vorhof: f&#252;r die S&#252;dseite rechts Umh&#228;nge des Vorhofs aus sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus hundert Ellen; </p><p>ihre S&#228;ulen zwanzig und ihre F&#252;&#223;e zwanzig aus Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>F&#252;r die Nordseite hundert Ellen, ihre S&#228;ulen zwanzig und deren F&#252;&#223;e zwanzig aus Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>F&#252;r die Westseite Umh&#228;nge f&#252;nfzig Ellen; ihre S&#228;ulen zehn und deren F&#252;&#223;e zehn, die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>Die Vorderseite ostw&#228;rts hatte f&#252;nfzig Ellen. </p><p>F&#252;nfzehn Ellen Umh&#228;nge zur Nebenseite, hre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei; </p><p>und zur zweiten Nebenseite, zu beiden Seiten des Vorhofthores, f&#252;nfzehn Ellen Umh&#228;nge, ihre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei. </p><p>Alle Umh&#228;nge des Vorhofs ringsum von sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Die F&#252;&#223;e der S&#228;ulen von Kupfer, die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber, auch der &#220;berzug ihrer H&#228;upter von Silber, sie, alle S&#228;ulen des Vorhofs, waren mit Silber umreift. </p><p>Der Schutzvorhang des Vorhoftors von Stickerarbeit aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, und zwar zwanzig Ellen die L&#228;nge, die H&#246;he durch die Breite: f&#252;nf Ellen, entsprechend den Umh&#228;ngen des Vorhofs. </p><p>Ihre S&#228;ulen vier und deren F&#252;&#223;e vier von Kupfer; ihre Haken von Silber und der &#220;berzug ihrer H&#228;upter sowie ihre Umreifungen von Silber. </p><p>Alle Pfl&#246;cke f&#252;r die Wohnung und f&#252;r den Vorhof ringsum von Kupfer.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ki Tissa]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du erhebst&#8220; &#8226; 2. Mose 30,11&#8211;34,35]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ki-tissa-33d</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ki-tissa-33d</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:00:56 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186123491/03eb6a5c8678832b0f888138d798ee1c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ki Tissa</strong></p><p><strong>2. Mose 30,11&#8211;34,35</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Wenn du die Gesamtsumme der S&#246;hne Jisraels nach ihren Gez&#228;hlten aufnimmst, soll jeder von ihnen Gott eine S&#252;hne seiner Person geben, indem man sie z&#228;hlt, so wird kein Sterben unter ihnen sein, indem man sie z&#228;hlt.</p><p>Dies sollen sie geben, jeder, der hin&#252;bergeht hin zu den Gez&#228;hlten: die H&#228;lfte eines Schekels im Gewichte des Heiligtums; zwanzig Gera der Schekel, die H&#228;lfte eines solchen Schekels Gott als Hebe.</p><p>&#220;berhaupt jeder, der zu den Gez&#228;hlten hin&#252;bergeht, von zwanzig Jahren aufw&#228;rts, soll eine Gotteshebe geben.</p><p>Der Reiche soll nicht mehr und der Arme nicht weniger als die H&#228;lfte eines Schekels spenden, damit die Gotteshebe zu geben, um f&#252;r eure Seelen S&#252;hne zu vollziehen.</p><p>Das Geld der S&#252;hnungen aber nimmst du von den S&#246;hnen Jisraels und verwendest es zum Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes; es soll Jisraels S&#246;hnen zum Gedenken vor Gott sein, f&#252;r eure Seelen S&#252;hne zu vollziehen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Mache ein Becken aus Kupfer und seinen Untersatz aus Kupfer zum Waschen; stelle es zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar und gib Wasser hinein.</p><p>Aharon und seine S&#246;hne sollen sich daraus ihre H&#228;nde und ihre F&#252;&#223;e waschen.</p><p>Wenn sie in das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung eingehen, sollen sie sie mit Wasser waschen, und so nicht sterben, oder indem sie zum Altare zur Bedienung hintreten, Gott eine Feuergabe aufdampfen zu lassen.</p><p>H&#228;nde und F&#252;&#223;e sollen sie waschen und dann nicht sterben; es sei ihnen dies ein ewiges Gesetz, ihm und seinen Kindern, f&#252;r ihre Nachkommen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Und du nimm dir Gew&#252;rze bester Art: reine Myrrhe f&#252;nfhundert, w&#252;rzigen Zimmt in H&#228;lften von zweihundertundf&#252;nfzig, Gew&#252;rzrohr zweihundertundf&#252;nfzig,</p><p>und Cassia f&#252;nfhundert Schekel des Heiligtums, und Oliven&#246;l ein Hin.</p><p>Das machst du zu einem &#214;l heiliger Salbung, Wohlgeruchsstoffbereitung, nach der Art des Wohlgeruchstoffbereiters; ein &#214;l heiliger Salbung soll es sein.</p><p>Und du salbst damit das Zusammenkunftsbestimmungszelt und die Lade des Zeugnisses,</p><p>den Tisch und alle seine Ger&#228;te, den Leuchter und seine Ger&#228;te und den Altar des R&#228;ucherwerks,</p><p>den Altar des Emporopfers und alle seine Ger&#228;te, das Becken und seinen Untersatz,</p><p>und heiligst sie, so da&#223; sie ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer werden; alles, was sie ber&#252;hrt, wird heilig.</p><p>Auch Aharon und seine S&#246;hne sollst du salben, und heiligst sie, mir als Priester zu dienen.</p><p>Zu Jisraels S&#246;hnen aber sprichst du: &#214;l einer heiligen Salbung soll dies mir f&#252;r eure Nachkommen sein,</p><p>auf den K&#246;rper eines Menschen soll es nicht gesalbt werden, und in seinem Mischungsverh&#228;ltnis sollt ihr ihm Gleiches nicht machen; ein Heiligtum ist es, ein Heiligtum soll es euch sein.</p><p>Wer ihm Gleiches bereitet, und wer von ihm auf einen Fremden gibt, wird aus seinem Volke entwurzelt werden.</p><p>Gott sprach zu Mosche: Nimm dir Spezereien wie Balsamharz, Seenagel und Galban; solche Spezereien und reinen Weihrauch; jedes sei f&#252;r sich gesondert.</p><p>Und du bereitest es zu einem R&#228;ucherwerk, Wohlgeruchsstoffbereitung nach Art des Wohlgeruchsstoffbereiters, durchdrungen, rein, heilig.</p><p>Davon zerreibst du ganz fein und gibst davon vor das Zeugnis im Zelte der Zusammenkunftbestimmung, wohin ich mich dir zur Zusammenkunft bestimme; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer soll es euch sein.</p><p>Und dieses R&#228;ucherwerk, das du bereitest, sollt ihr in seinem bestimmten Mischungsverh&#228;ltnisse nicht f&#252;r euch machen; Gott heilig soll es dir sein.</p><p>Wer ihm Gleiches macht daran zu riechen, wird aus seines Volkes Kreisen entwurzelt.</p><p><strong>Kapitel 31</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, Sohn Uris, des Sohnes Churs vom Stamme Jehuda,</p><p>da ich ihn mit Geist Gottes erf&#252;llte, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Erkenntnis und mit jeglicher Ausf&#252;hrung,</p><p>Ideen zu verbinden, sie in Gold, in Silber und in Kupfer herzustellen,</p><p>im Steinschnitt zum Einsetzen und im Holzschnitt; in jeglicher Ausf&#252;hrungsart herzustellen.</p><p>Und ebenso, siehe, habe ich ihm Ahaliab, Sohn Achi&#223;amachs, vom Stamme Dan, zur Seite gestellt, und habe in das Herz jedes Herzensweisen Weisheit gegeben; sie werden alles, was ich dir geboten, herstellen:</p><p>Das Zusammenkunftbestimmungszelt und die Lade f&#252;r das Zeugnis sowie den Deckel, der darauf sein soll, und alle Ger&#228;te des Zeltes:</p><p>sowohl den Tisch und seine Ger&#228;te, wie den reinen Leuchter und alle seine Ger&#228;te und den Altar des R&#228;ucherwerks,</p><p>den Altar des Emporopfers und alle seine Ger&#228;te, das Becken und seinen Untersatz,</p><p>die Gew&#228;nder der Auszeichnung, sowohl die Gew&#228;nder des Heiligtums f&#252;r Aharon, den Priester, als die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne zum Priesterdienst,</p><p>das Salb&#246;l und das R&#228;ucherwerk der Spezereien f&#252;r das Heiligtum; ganz dem entsprechend, wie ich dir jegliches befohlen, werden sie es herstellen.</p><p>Gott sagte zu Mosche:</p><p>Du aber sprich es aus zu den S&#246;hnen Jisraels: Nur meine Schabbate h&#252;tet! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch f&#252;r eure Nachkommen, zur Erkenntnis, da&#223; Ich, Gott, euch heilige.</p><p>Darum h&#252;tet den Schabbat; denn ein Heiligtum ist er euch. Die ihn entweihen, soll man hinrichten; denn wer an ihm ein Werk ausf&#252;hrt, die Seele wird aus der Gemeinschaft ihrer Genossenschaftskreise entwurzelt.</p><p>Sechs Tage soll man Werk ausf&#252;hren, aber am siebten Tage ist ein durch Werkeinstellung zu feiernder Schabbat, ein Gott eignendes Heiligtum; wer am Tage des Schabbats Werk ausf&#252;hrt, soll hingerichtet werden.</p><p>So sollen Jisraels S&#246;hne den Schabbat h&#252;ten, den Schabbat f&#252;r ihre Nachkommen als ewigen Bund zu verwirklichen.</p><p>Zwischen mir und den S&#246;hnen Jisraels ist er f&#252;r ewig ein Zeichen, da&#223; sechs Tage Gott den Himmel und die Erde geschaffen und mit dem siebten Tage zu schaffen aufgeh&#246;rt hatte, da er sich in sein Wesen zur&#252;ckzog.</p><p>Als er mit ihm auf dem Berge Sinai zu reden vollendet hatte, gab er Mosche zwei Tafeln des Zeugnisses, Tafeln von Stein, geschrieben mit Gottes Finger.</p><p><strong>Kapitel 32</strong></p><p>Als das Volk sah, da&#223; Mosche ihre Erwartung vom Berge herabzukommen nicht erf&#252;llte, versammelte sich das Volk &#252;ber Aharon, und sie sprachen zu ihm: Auf, mache uns G&#246;tter, die vor uns hergehen sollen; denn dieser Mosche, der uns aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt, wir wissen nicht, was ihm geschehen ist.</p><p>Aharon sagte zu ihnen: Entnehmet die goldenen Ringe, die in den Ohren eurer Frauen, eurer S&#246;hne und T&#246;chter sind, und bringet sie mir.</p><p>Da entnahm das ganze Volk sich die goldenen Ringe, die in ihren Ohren waren, und brachten sie zu Aharon.</p><p>Er nahm es aus ihrer Hand, bildete es mit dem Gravirstichel und machte es so zu einem Kalbe aus Guss; da sagten sie: Dies sind deine G&#246;tter, Jisrael, die dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt!</p><p>Als Aharon dieses sah, baute er einen Altar vor sich hin, und Aharon rief aus und sprach: Morgen ist Gott ein Fest.</p><p>Sie standen aber am anderen Tage fr&#252;h auf, lie&#223;en Emporopfer aufsteigen, brachten Friedensmahlopfer n&#228;her, und das Volk setzte sich zu essen und zu trinken, und sie erhoben sich, Mutwillen zu treiben.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Geh, geh hinab; denn dein Volk hat es verderbt, das du aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt,</p><p>sie sind gar rasch aus dem Wege gewichen, den ich ihnen befohlen, haben sich ein Kalb von Guss gemacht! Und haben sich ihm sodann niedergeworfen, haben ihm Opfer gebracht, haben gesagt: dies sind deine G&#246;tter, Jisrael, die dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt!</p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein hartn&#228;ckiges Volk,</p><p>und nun, &#252;berlasse es mir, so wird mein Zorn wider sie ergl&#252;hen, so da&#223; ich sie vernichte, und dich werde ichzu einem gro&#223;en Volke machen.</p><p>Da flehte Mosche vor Gott seinem Gotte und sprach: Zu welchem Zweck, o Gott, soll dein Zorn wider dein Volk ergl&#252;hen, das du aus dem Lande Mizrajim mit gro&#223;er Kraft und mit starker Hand gef&#252;hrt?!</p><p>Warum sollen die Mizrer sagen: in b&#246;ser Absicht hat er sie hinausgef&#252;hrt, sie in den Bergen umzubringen und sie von der Fl&#228;che des Erdbodens zu vertilgen?! Kehre zur&#252;ck von dem Ergl&#252;hen deines Zornes und lasse dich zur &#196;nderung deines Sinnes bestimmen &#252;ber das deinem Volke zugedachte Ungl&#252;ck!</p><p>Gedenke Abrahams, Jizchaks und Jisraels, deiner Diener, denen du bei dir geschworen und zu denen du gesprochen hast: ich werde eure Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren, und dieses ganze Land, von dem ich gesagt, da&#223; ich es euren Nachkommen geben werde, das sollen sie f&#252;r immer als Eigentum behalten.</p><p>Da lie&#223; sich Gottzur &#196;nderung seines Sinnes hinsichtlich des Ungl&#252;cks bestimmen, das er seinem Volke schaffen zu wollen ausgesprochen hatte.</p><p>Nun wendete sich und ging Mosche von dem Berge hinab, und die beiden Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, Tafeln, geschrieben von ihren beiden Seiten, von hier und von hier sind sie geschrieben.</p><p>Und die Tafeln sind ein Werk Gottes, und die Schrift ist eine Gottesschrift, durchgegraben auf die Tafeln.</p><p>Als Jehoschua die Stimme des Volkes in dem L&#228;rm seiner Ausgelassenheit h&#246;rte, sprach er zu Mosche: Kriegsstimme ist im Lager!</p><p>Dieser aber sprach: Nicht eine Stimme, die ein Siegen ank&#252;ndigt, und nicht eine Stimme, die ein Erliegen ank&#252;ndigt; eine Stimme, die uns niederschl&#228;gt, h&#246;re ich.</p><p>Da war es, als er n&#228;her zum Lager gekommen war und das Kalb und T&#228;nze sah &#8212; da ergl&#252;hte Mosches Zorn, und er warf aus seinen vereinten H&#228;nden die Tafeln, und zerschmetterte sie unten am Berge.</p><p>Er nahm sodann das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer, zerrieb es, bis es ganz fein worden, streuete es auf das Wasser hin und gab davon Jisraels S&#246;hnen zu trinken.</p><p>Nun sprach Mosche zu Aharon: Was hat dir dieses Volk getan, da&#223; du &#252;ber dasselbe eine gro&#223;e S&#252;nde hast kommen lassen?</p><p>Aharon erwiderte: Ergl&#252;he der Zorn meines Herrn nicht! Du kennst das Volk, wenn es in B&#246;sem ist.</p><p>Sie sagten mir: Mache uns Gottheiten, die vor uns hergehen sollen; denn dieser Mann Mosche, der uns aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt, wir wissen nicht, was ihm geworden.</p><p>Da ich ihnen sagte: Wer hat Gold, hatten sie sich dessen schon entledigt und gaben es mir; ich warf es ins Feuer, und so kam dieses Kalb heraus.</p><p>Da sah Mosche das Volk, da&#223; es z&#252;gellos war, da&#223; Aharon es seiner sittlichen Schw&#228;che ungez&#252;gelt &#252;berlassen inmitten ihrer Gesetzemp&#246;rer,</p><p>Und da stellte sich Mosche in das Tor des Lagers und sprach: Wer Gottes ist, zu mir! Da sammelten sich zu ihm alle S&#246;hne Levis.</p><p>Zu ihnen sprach er: So hat Gott, der Gott Jisraels, gesprochen: Leget jeder sein Schwert an seine H&#252;fte und durchzieht hin und zur&#252;ck, von Tor zu Tor im Lager, und richtet hin, jeder seinen Bruder, jeder seinen Freund, jeder seinen Verwandten!</p><p>Die S&#246;hne Levis taten nach Mosches Wort, und es fielen von dem Volke an diesem Tage an dreitausend Mann.</p><p>Da sprach Mosche: Bevollm&#228;chtigt euch selber heute f&#252;r Gott, &#8212; denn jeder bleibe wider seinen Sohn und wider seinen Bruder, &#8212; und &#252;ber euch heute Segen zu geben.</p><p>Es war am anderen Tage, da sprach Mosche zum Volke: Ihr habt eine gro&#223;e Vers&#252;ndigung begangen; und nun will ich zu Gott hinangehen, vielleicht vermag ich S&#252;hne f&#252;r eure S&#252;nde zu erwirken.</p><p>Da kehrte Mosche zu Gott zur&#252;ck und sprach: O, doch! Es hat dieses Volk eine gro&#223;e Vers&#252;ndigung begangen, indem sie sich G&#246;tter aus Gold gemacht.</p><p>Und nun, wenn du ihre S&#252;nde verzeihen m&#246;chtest &#8212; wenn aber nicht, so l&#246;sche mich doch aus aus deinem Buche, das du geschrieben.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Wer mir ges&#252;ndigt hat, den l&#246;sche ich aus meinem Buche aus!</p><p>Und nun, gehe, f&#252;hre das Volk dorthin, wohin ich dir gesagt habe; siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tage aber, wo Ich gedenke, werde ich ihrer S&#252;nde &#252;ber sie gedenken.</p><p>Da traf Gott mit pl&#246;tzlichem Tode das Volk, weil sie das Kalb gemacht hatten, welches Aharon gemacht hatte.</p><p><strong>Kapitel 33</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: Gehe, ziehe hinauf von hier, du und das Volk, das du aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt, zu dem Lande hin, das ich Abraham, Jizchak und Jaakob also zugeschworen: deiner Nachkommenschaft werde ich es geben;</p><p>&#8212; Ich werde einen Engel vor dich her senden und den Kenaani, den Emori, den Chitti und den Perisi, den Chiwi und den Jebu&#223;i vertreiben &#8212;</p><p>zu einem Lande hin, das von Milch und Honig flie&#223;t; denn ich werde nicht in deiner Mitte weiter ziehen, weil du ein hartn&#228;ckiges Volk bist; ich w&#252;rde dich auf dem Wege verderben.</p><p>Da das Volk dieses b&#246;se Wort h&#246;rte, versenkten sie sich in Trauer, und es legte niemand seinen Schmuck an.</p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Sage es Jisraels S&#246;hnen: ihr seid ein hartn&#228;ckiges Volk, in einem Augenblick, den ich in deiner Mitte weiterz&#246;ge, w&#252;rde ich dich verderben. Und nun, lasse deinen Schmuck ferner von dir ab, ich will erkennen, was ich dir zu tun habe.</p><p>So entkleideten sich Jisraels S&#246;hne selbst ihres Schmuckes vom Berge Choreb.</p><p>Und Mosche sollte das Zelt nehmen und es sich au&#223;erhalb des Lagers, fern vom Lager aufspannen, und es Zusammenkunftsbestimmungszelt nennen; es sollte jeder, der Gott suchte, zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, das au&#223;erhalb des Lagers war, hinausgehen.</p><p>So war es denn, wenn Mosche zu dem Zelte hinausging, stand das ganze Volk auf, und jeder blieb am Eingang seines Zeltes stehen, und so schauten sie Mosche nach, bis er in das Zelt hineingekommen war.</p><p>Und es geschah dann, wie Mosche in das Zelt gekommen war, stieg die Wolkens&#228;ule herab und stand am Eingang des Zeltes, und dann sprach er mit Mosche.</p><p>Das ganze Volk sah die Wolkens&#228;ule am Eingang des Zeltes stehen; es erhob sich das ganze Volk, und jeder warf sich am Eingang seines Zeltes nieder.</p><p>Es sprach Gott Angesicht zu: Angesicht zu Mosche, wie ein Mann zu seinem Genossen spricht; kehrte er dann zum Lager zur&#252;ck, so wich sein jugendlicher Diener Jehoschua, Sohn Nuns, nicht aus dem Zelte.</p><p>Mosche sprach zu Gott: Siehe, du sprichst zu mir: f&#252;hre dieses Volk weiter! und du hast mich nicht wissen lassen, was du mit mir sendest; und du hast gesagt: ich habe dich mit Namen erkannt und du hast auch Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in meinen Augen erreicht.</p><p>Und nun, wenn ich denn in deinen Augen Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit erreicht habe, lasse mich doch die Einheit in der Mannigfaltigkeit deiner Wege erkennen, so da&#223; ich dich erkenne, damit ich ferner Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen erreiche; und siehe ferner, da&#223; ja doch dein Volk diese Nation ist.</p><p>Er sprach: Mein Angesicht selbst wird gehen, und ich werde dir willfahren.</p><p>Da sprach er zu ihm: Wenn dein Angesicht nicht selbst geht, lasse uns von hier nicht weiter ziehen.</p><p>Wodurch sonst wird denn erkannt werden, da&#223; ich in deinen Augen Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit erlangt habe, ich und dein Volk, ist es nicht, indem du mit uns wandelst? Dann w&#252;rden wir, ich und dein Volk, wunderbar von jedem Volke ausgezeichnet sein, das auf der Oberfl&#228;che des Erdbodens ist.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Auch dieses Wort, das du gesprochen hast, will ich erf&#252;llen; denn du hast Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in meinen Augen erreicht, seitdem ich dich mit Namen erkannt habe.</p><p>Da sprach er: Lasse mich doch deine Herrlichkeit sehen!</p><p>Er sprach: Ich werde alle meine G&#252;te deinem Angesicht vor&#252;ber f&#252;hren, werde Gott mit Namen vor dir verk&#252;nden, werde mit Gew&#228;hrung segnen, dem ich gew&#228;hre, und werde mich erbarmen, dessen ich mich erbarme.</p><p>Er sprach: Du kannst mein Angesicht nicht sehen; denn es sieht mich der Mensch nicht und lebt.</p><p>Es sprach Gott: Siehe, einen Standpunkt gibt es neben mir; auf den Fels stelle dich.</p><p>Wenn dann meine Herrlichkeit hin&#252;berzieht, so berge ich dich in die Kl&#252;ftung des Felsens und decke meine Hand &#252;ber dich, bis ich hin&#252;ber gezogen.</p><p>Ich entferne meine Hand dann, wird nicht gesehen.</p><p><strong>Kapitel 34</strong></p><p>Und es sprach Gott zu Mosche: Haue dir zwei Tafeln von Steinen wie die ersten; ich werde auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln, welche du zerbrochen hast, gewesen waren.</p><p>Sei bereit zum Morgen, und am Morgen steigst du den Berg Sinai hinan, und stellst dich meiner gew&#228;rtig auf den Gipfel des Berges.</p><p>Kein Mensch soll mit dir hinangehen, auch kein Mensch auf dem ganzen Berge gesehen werden, auch die Schafe und die Rinder sollen nicht der Richtung dieses Berges zugewandt weiden.</p><p>Er bildete zwei Tafeln von Steinen wie die ersten, und fr&#252;h erhob sich Mosche am Morgen und ging den Berg Sinai hinan, wie ihm Gott geboten hatte, und nahm zwei Tafeln von Steinen in seine Hand.</p><p>Und Gott stieg nieder in der Wolke und stellte sich neben ihn dort, und nannte Gott mit Namen.</p><p>Es zog Gott seinem Angesicht vor&#252;ber und verk&#252;ndete: Gott bleibt immer Gott, kraft&#252;bend, sein Werk liebend und gew&#228;hrungsbereit; lange geduldend, und liebereich und wahrheitreich;</p><p>pflegend Liebe f&#252;r die Tausendsten, hinweghebend Kr&#252;mme und Emp&#246;rung und Leichtsinn; und erl&#228;&#223;t doch nichts, denkt Elternkr&#252;mme an Kindern und Kindeskindern, an drittem und viertem Geschlecht.</p><p>Da eilte Mosche, neigte sein Haupt zur Erde und warf sich hin,</p><p>und sprach: Wenn ich denn Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen erreicht habe, mein Herr, gehe doch mein Herr in unserer Mitte; weil es ein hartn&#228;ckiges Volk ist, wirst du unsere Kr&#252;mme und unseren Leichtsinn verzeihen und uns so zu deinem bleibenden Eigentum gewinnen!</p><p>Darauf sprach er: Siehe, ich errichte einen Bund: in Gegenwart deines ganzen Volkes werde ich Wunder vollbringen, die auf der ganzen Erde und unter allen V&#246;lkern nicht geschaffen worden; es soll das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, das Werk Gottes sehen, wie zu f&#252;rchten es ist, was ich mit dir vollbringe.</p><p>Bewahre dir, was ich dir heute gebiete: siehe, ich vertreibe vor dir den Emori und den Kenaani, den Chitti und den Perisi, den Chiwi und den Jebu&#223;i;</p><p>nimm dich um deiner selbst willen in acht, da&#223; du dem Bewohner des Landes, &#252;ber welches du kommst, keinen Bund errichtest, damit er nicht zum Fallstrick in deiner Mitte werde.</p><p>Denn ihre Alt&#228;re sollt eben ihr zerst&#246;ren, und ihre Denksteine ihr zerbrechen, und seine heiligen B&#228;ume ihr umhauen.</p><p>Denn du sollst dich nicht einem anderen Gotte niederwerfen; denn Gott, ausschlie&#223;end ist sein Name, sein ausschlie&#223;endes Recht fordernder Gott ist er.</p><p>W&#252;rdest du dem Bewohner des Landes einen Bund errichten, so w&#252;rden sie ihren G&#246;ttern nach abweichen, w&#252;rden ihren G&#246;ttern opfern, und es ladet dich einer ein und du issest von seinem Mahle,</p><p>und nimmst von seinen T&#246;chtern f&#252;r deine S&#246;hne, es weichen dann seine T&#246;chter ihren G&#246;ttern nach ab und bringen auch deine S&#246;hne zum Ab- und Hinfall an ihre G&#246;tter.</p><p>G&#246;tter aus Guss sollst du dir nicht machen!</p><p>Das Fest der unges&#228;uerten Brote sollst du h&#252;ten, sieben Tage unges&#228;uerte Brote, die ich dir geboten, essen, zur Zusammenkunftszeit des Halmmonats; denn im Halmmonat bist du aus Mizrajim gezogen.</p><p>Jede Mutterscho&#223;er&#246;ffnung ist mein, und all dein Besitz soll in seiner Abh&#228;ngigkeit Erinnerungsweihe durchs M&#228;nnliche erhalten, das die Geburt er&#246;ffnet bei Ochs und Schaf;</p><p>und die Geburtser&#246;ffnung eines Esels l&#246;sest du mit einem Lamme aus; l&#246;sest du sie nicht aus, so t&#246;test du sie durch Nackenschlag; jeden Erstgeborenen deiner S&#246;hne l&#246;sest du aus, und nicht mit leeren H&#228;nden wird mein Angesicht geschaut.</p><p>Dienend schaffst du sechs Tage, und am siebten Tage stellst du dein Werk ein; in der Pflugzeit und in der Erntezeit stellst du dein Werk ein.</p><p>Und als ein Wochenfest hast du dir das Fest der Erstlinge des Weizenschnittes zu gestalten, und ein Fest der Ernte mit der Jahreswende.</p><p>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes sich sehen unmittelbar vor dem Angesicht des Herrn, Gottes, des Gottes Jisraels.</p><p>Wenn ich V&#246;lker vor dir austreibe und dein Gebiet ein weites sein lasse, so wird doch niemand dein Land l&#252;stern antasten, wenn du hinaufziehst, unmittelbar vor dem Angesicht Gottes, deines Gottes, dich zu sehen dreimal im Jahre!</p><p>Du sollst aber auch nicht bei Gegorenem das Blut meines Mahlopfers schlachten, und es soll nicht das Opfermahl des Pe&#223;achopfers bis zum Morgen &#252;bernachten.</p><p>Heim in das Haus Gottes, deines Gottes, bringst du das erste der Erstlinge deines Bodens; du kochest nicht ein Junges in der Milch seiner Mutter.</p><p>Gott sprach zu Mosche: Schreibe dir diese Worte nieder; denn &#252;ber den lebendigen Inhalt dieser Worte habe ich mit dir einen Bund errichtet und mit Jisrael.</p><p>Vierzig Tage und vierzig N&#228;chte war er dort bei Gott, Brot hatte er nicht gegessen und Wasser nicht getrunken, und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die zehn Worte.</p><p>Da war es, als Mosche vom Berge Sinai herab kam und die beiden Tafeln des Zeugnisses in Mosches Hand waren, da er vom Berge herab kam &#8212; und Mosche wusste nicht, da&#223; die Haut seines Angesichts strahlend geworden war, indem Er mit ihm sprach &#8212;</p><p>da sah Aharon und alle S&#246;hne Jisraels Mosche und siehe, es war die Haut seines Angesichts strahlend geworden, und sie f&#252;rchteten sich, zu ihm hinzutreten.</p><p>Mosche aber rief ihnen zu, da kehrten Aharon und alle F&#252;rsten in der Gemeinde wieder zu ihm hin, und Mosche sprach mit ihnen.</p><p>Nachher traten auch alle S&#246;hne Jisraels zu ihm hin, und er gebot ihnen alles, was Gott mit ihm auf dem Berge Sinai gesprochen hatte.</p><p>Als Mosche mit ihnen zu Ende geredet hatte, gab er eine Decke &#252;ber sein Angesicht.</p><p>Wenn Mosche hineintrat vor Gott, um mit ihm zu reden, nahm er die Decke ab, bis er wieder hinausging; dann ging er hinaus und sprach zu Jisraels S&#246;hnen, was ihm aufgetragen worden.</p><p>Dann sahen Jisraels S&#246;hne Mosches Angesicht, da&#223; die Haut des Angesichts Mosches strahlend geworden; sodann aber legte Mosche die Decke wieder &#252;ber sein Angesicht, bis er wieder hineintrat, mit ihm zu reden.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Tezawe]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Du sollst gebieten&#8220; &#8226; 2. Mose 27,20&#8211;30,10]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/tezawe-db2</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/tezawe-db2</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 13:01:27 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186019327/806f5043267cd4d5980fd6cc90371c95.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Tezawe</strong></p><p><strong>2. Mose 27,20&#8211;30,10</strong></p><p>Und du verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie dir reines Oliven&#246;l, gepresst, zur Leuchte nehmen, um best&#228;ndig Licht aufleuchten zu lassen. </p><p>Im Zusammenkunftbestimmungszelte, au&#223;erhalb des Scheidevorhanges, welcher &#252;ber dem Zeugnis ist, soll es Aharon und seine S&#246;hne von Abend zu Morgen vor Gott ordnen; ein ewiges Gesetz f&#252;r ihre Geschlechter: von Jisraels S&#246;hnen. </p><p><strong>Kapitel 28</strong></p><p>Und lasse du ferner deinen Bruder Aharon und seine S&#246;hne mit ihm aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels zu dir n&#228;her treten, da&#223; er mir als Priester diene: Aharon, Nadab und Abihu, Elasar und Itamar, als S&#246;hne Aharons. </p><p>Und mache heilige Gew&#228;nder f&#252;r deinen Bruder Aharon, zur Ehre und zur Auszeichnung. </p><p>Und sprich du zu allen Weisen, deren Herz ich mit Geist der Weisheit erf&#252;llt habe, da&#223; sie Aharons Gew&#228;nder machen, ihn zu heiligen, da&#223; er mir als Priester diene. </p><p>Dies sind die Gew&#228;nder, die sie machen sollen: Einen Schild, einen Ephod und einen Mantel, und einen Rock von Kassettenarbeit, einen Kopfbund und einen G&#252;rtel; sie sollen sie als heilige Gew&#228;nder f&#252;r deinen Bruder Aharon und f&#252;r seine S&#246;hne machen, damit er mir als Priester diene. </p><p>Sie sollen das Gold, die himmelblaue, die Purpurwolle, die karmoisinrote Wolle und den Byssus in Empfang nehmen; </p><p>und den Ephod machen aus Gold, himmelblauer und Purpurwolle, karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, Wirkerarbeit. </p><p>Zwei zusammenh&#228;ngende Schulterst&#252;cke soll er an seinen beiden Ecken haben und ganz zusammenh&#228;ngen. </p><p>Der an ihm befindliche Latz seiner Umg&#252;rtung soll von gleicher Arbeit aus ihm selber sein: Gold, himmelblaue, Purpurwolle, karmoisinrote Wolle und sechsf&#228;dig gedrehter Byssus. </p><p>Nimm dann zwei Schohamstein und graviere auf sie die Namen der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Sechs ihrer Namen auf den einen Stein und die Namen der &#252;brigen sechs auf den zweiten Stein, nach ihrer Geburt. </p><p>Steinschneiderarbeit, nach Art der Siegelgravierungen sollst du die beiden Steine nach den Namen der S&#246;hne Jisraels ausgravieren, von goldenen Einfassungen umgeben sollst du sie machen. </p><p>Und du setzest die beiden Steine auf die Achseln des Ephods, als Ged&#228;chtnissteine f&#252;r Jisraels S&#246;hne; ihre Namen soll Aharon vor Gott auf seinen beiden Achseln zum Ged&#228;chtnis tragen. </p><p>Mache ferner Einfassungen von Gold, </p><p>und zwei Ketten von reinem Golde, als Endketten machst du sie nach Art von Seilen und gibst die Seilketten an die Einfassungen. </p><p>Und mache einen Rechtsschild von Wirkerarbeit, nach Art des Ephods sollst du ihn machen; von Gold, himmelblauer und Purpurwolle, karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus sollst du ihn machen. </p><p>Viereckig sei er, doppelt; eine Spanne seine L&#228;nge und eine Spanne seine Breite. </p><p>Und du setzest einen Einsatz von Steinen in ihn ein, vier Reihen von Steinen. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareket; so die eine Reihe. </p><p>Die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom. </p><p>Die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama. </p><p>Und die vierte Reihe: Tarschisch. Schoham und Jaschefe; von Gold umfa&#223;t sollen sie in ihren Einsetzungen sein. </p><p>Die Steine sollen nach den Namen der S&#246;hne Jisraels zw&#246;lf sein nach ihren Namen: jeder nach seinem Namen siegelgraviert sollen sie f&#252;r zw&#246;lf St&#228;mme sein. </p><p>Und an den Schild machst du seilartige Endketten von reinem Golde. </p><p>Du machst n&#228;mlich f&#252;r den Schild zwei goldene Ringe und gibst die beiden Ringe in die beiden Ecken des Schildes, </p><p>und die beiden goldenen Seile gibst du an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes. </p><p>Die beiden Enden der beiden Seile gibst du aber an die beiden Einfassungen und gibst diese an die Achseln des Ephods, an die vordere Seite. </p><p>Du machst zwei goldene Ringe und setzest sie an die beiden Enden des Schildes an dessen unteren Saum, der der Seite des Ephods einw&#228;rts zugewendet ist. </p><p>Du machst ferner zwei goldene Ringe und gibst sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vordern Seite in der N&#228;he seiner Verbindung oberhalb des Latzes des Ephods, </p><p>und mit einer himmelblauen wollenen Schnur soll man den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin festhalten, damit er an dem Latze des Ephods sei, und es soll der Schild nicht weichen von dem Ephod. </p><p>Aharon trage so die Namen der S&#246;hne Jisraels durch den Rechtsschild auf seinem Herzen, wenn er in das Heiligtum kommt, stets zum Ged&#228;chtnis vor Gott. </p><p>In den Rechtsschild gibst du die Urim und die Tummim, da&#223; sie auf Aharons Herz seien, wenn er vor Gott kommt; Aharon trage das Recht der S&#246;hne Jisraels auf seinem Herzen stets vor Gott. </p><p>Und mache den Mantel des Ephods ganz von himmelblauer Wolle. </p><p>Die M&#252;ndung seines Oberendes soll nach innen gewandt sein, ringsum soll seine M&#252;ndung einen Saum von Wirkerarbeit haben, wie die M&#252;ndung eines Panzerhemdes soll auch die seine sein, er soll nicht eingerissen werden. </p><p>An seine unteren S&#228;ume machst du Granat&#228;pfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter Wolle, rings um seine unteren S&#228;ume, und goldene Glocken zwischen ihnen ringsum. </p><p>Eine goldene Glocke und einen Granatapfel, eine goldene Glocke und einen Granatapfel, an die unteren S&#228;ume des Mantels ringsum. </p><p>Aharon habe ihn an zur Dienstverrichtung; es soll seine Stimme geh&#246;rt werden, wenn er vor Gott ins Heiligtum kommt, und wenn er hinausgeht, damit er nicht sterbe. </p><p>Und mache ferner ein Schauband von reinem Golde, und graviere darauf mit Siegelgravierung: Gottes das Heiligtum. </p><p>Und du befiehlst es an eine Schnur von himmelblauer Wolle und diese soll &#252;ber den Kopfbund gehen; es aber soll gegen die Vorderseite des Kopfbundes sein. </p><p>Auf Aharons Stirne soll es sein, und Aharon so die Kr&#252;mmung der Heiligt&#252;mer aufheben, die Jisraels S&#246;hne dem Heiligtume weihen, in Beziehung auf alle ihre heiligen Hingebungen. Auf seiner Stirne soll es stets f&#252;r sie zum Ausdruck ihres Willens vor Gottes Angesicht sein. </p><p>Den Rock machst du kassettenartig von Byssus, und machst einen Kopfbund von Byssus; den G&#252;rtel aber machst du von Stickerarbeit. </p><p>F&#252;r Aharons S&#246;hne mache R&#246;cke, und machst ihnen G&#252;rtel, und Hochbunde mache ihnen zur Ehre und zur Auszeichnung. </p><p>Mit diesen bekleide deinen Bruder Aharon und zugleich mit ihm seine S&#246;hne; salbe sie und bevollm&#228;chtige sie und heilige sie, da&#223; sie mir als Priester dienen. </p><p>Mache ihnen auch leinene Beinkleider zur Bedeckung der Bl&#246;&#223;e; von den Lenden bis &#252;ber die H&#252;fte hinab sollen sie reichen. </p><p>Sie sollen Aharon und seine S&#246;hne bedecken, indem sie in das Zusammenkunftbestimmungszelt eingehen, oder zum Altare hintreten, im Heiligtum zu dienen, so werden sie keine Vers&#252;ndigung auf sich laden und sterben. Ein ewiges Gesetz ist es f&#252;r ihn und f&#252;r seine Nachkommen nach ihm. </p><p><strong>Kapitel 29</strong></p><p>Und dies ist das, was du ihnen tun sollst, um sie zu heiligen, mir als Priester zu dienen: Nimm einen jungen Stier und zwei fehlerlose Widder. </p><p>Und Mazzotbrot, und Mazzotkuchen mit &#214;l durchger&#252;hrt und d&#252;nne, mit &#214;l bestrichene Mazzot; aus feinem Weizenmehl bereite sie. </p><p>Lege sie auf einen Korb und bringe sie in dem Korbe hin mit dem Stiere und mit den beiden Widdern. </p><p>Und Aharon und seine S&#246;hne l&#228;ssest du zum Eingang des Zeltes der Zusammenkunftsbestimmung n&#228;her treten, und badest sie in Wasser. </p><p>Du nimmst dann die Gew&#228;nder und bekleidest Aharon mit dem Rocke, mit dem Ephodmantel, mit dem Ephod und dem Brustschild, und umschlie&#223;est sie ihm mit dem Latze des Ephod. </p><p>Setzest den Kopfbund auf sein Haupt und gibst das Diadem des Heiligtums an den Bund, </p><p>nimmst das Salb&#246;l und gie&#223;est auf sein Haupt und salbest ihn. </p><p>L&#228;ssest sodann seine S&#246;hne n&#228;her treten und bekleidest sie mit R&#246;cken, </p><p>und g&#252;rtest sie, Aharon wie seine S&#246;hne, mit G&#252;rteln und umwindest ihnen Hochbunde; damit wird ihnen das Priestertum zur ewigen Geb&#252;hr, und du bevollm&#228;chtigst damit Aharon und seine S&#246;hne. </p><p>Du bringst sodann den Stier vor das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Stieres. </p><p>Dann schlachtest du den Stier vor Gott, vor dem Eingang zum Zelte der Zusammenkunftsbestimmung, </p><p>nimmst von dem Blute des Stieres und du gibst es an die H&#246;henwinkel des Altars mit deinem Finger; alles Blut aber gie&#223;est du in den Grund des Altars. </p><p>Du nimmst sodann alles Fett, das die Eingeweide bedeckt, und das Zwerchfell mit der Leber, auch die beiden Nieren und das an ihnen befindliche Fett, und giebst es zum Aufdampfen dem Altare hin. </p><p>Das Fleisch des Stieres aber, sein Fell und seinen Mist verbrennst du in Feuer au&#223;erhalb des Lagers: er ist ein Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Den einen Widder nimmst du sodann, und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Du schlachtest den Widder, nimmst sein Blut und wirfst es an den Altar ringsum. </p><p>Den Widder selbst aber zerlegst du in seine Teile, w&#228;schest seine Eingeweide und seine F&#252;&#223;e und legst sie zu seinen Teilen und zu seinem Kopfe, </p><p>und gibst den ganzen Widder zum Aufdampfen dem Altare hin, es ist ein Gott gebrachtes Emporopfer; Willfahrungsausdr&#252;ck, Feuergabe ist es Gott. </p><p>Und du nimmst den zweiten Widder, und es st&#252;tzt Aharon mit seinen S&#246;hnen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Du schlachtest den Widder, nimmst von seinem Blute und du gibst an den rechten Ohrknorpel Aharons und an den rechten Ohrknorpel seiner S&#246;hne, ebenso an den Daumen ihrer rechten Hand und an die gro&#223;e Zehe ihres rechten Fu&#223;es, und wirfst das Blut an den Altar ringsum. </p><p>Du nimmst dann von dem Blute, welches an dem Altare ist, und von dem Salb&#246;l und sprengest an Aharon und an seine Gew&#228;nder, an seine S&#246;hne und an die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne mit ihm: so wird er heilig und seine Gew&#228;nder und seine S&#246;hne und ihre Gew&#228;nder mit ihm. </p><p>Und du nimmst von dem Widder das Fett und das Schwanzst&#252;ck und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das Zwerchfell der Leber, die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen ist, und den rechten Schenkel &#8212; denn es ist Widder der Bevollm&#228;chtigung &#8212; </p><p>und einen Laib Brot, einen &#214;lbrotkuchen und einen d&#252;nnen Fladen aus dem Korb der Mazzot, der vor Gott steht, </p><p>und legst alles auf Aharons H&#228;nde und auf die H&#228;nde seiner S&#246;hne, und wendest sie in einer Wendung vor Gott. </p><p>Sodann nimmst du sie von ihren H&#228;nden und gibst sie zum Aufdampfen dem Altare hin zu dem Emporopfer; zum Ausdruck der Willfahrung vor Gott ist es Gott eine Feuergabe. </p><p>Und du nimmst die Brust von dem Widder der Bevollm&#228;chtigung, der Aharons ist, und wendest sie in einer Wendung vor Gott; sie wird sodann dir zum Anteil. </p><p>So heiligst du die Brust der Wende und den Schenkel der Hebe, die gewendet und gehoben worden, von dem Widder der Bevollm&#228;chtigung, von dem, was Aharons und von dem, was seiner S&#246;hne ist. </p><p>Und so bleibe es Aharon und seinen S&#246;hnen zu ewiger Geb&#252;hr von Jisraels S&#246;hnen, denn es ist eine Hebe; und eine Hebe soll es von Jisraels S&#246;hnen von ihren Friedenopfern bleiben, es ist ihre Gott gespendete Hebe. </p><p>Die Heiligtumsgew&#228;nder aber, die jetzt Aharons sind, sollen auch f&#252;r seine ihm nachfolgenden S&#246;hne bleiben, durch sie ihre Salbung, und durch sie ihre Bevollm&#228;chtigung zu vollziehen. </p><p>Sieben Tage soll, der an seiner Stelle von seinen S&#246;hnen Priester wird, der n&#228;mlich in das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung eingehen soll im Heiligtum zu bedienen, sich mit ihnen bekleiden. </p><p>Den Widder der Bevollm&#228;chtigung nimmst du und kochest sein Fleisch an einem heiligen Ort. </p><p>Es soll Aharon und seine S&#246;hne das Fleisch des Widders und das Brot, das im Korbe ist, vor dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelte essen. </p><p>Essen sollen sie nun dieselben Gegenst&#228;nde, mit welchen zuvor S&#252;hne erwirkt worden, ihnen Vollmacht zu erteilen, sie zu heiligen; ein Fremder aber soll nicht davon genie&#223;en, denn sie sind ein Heiligtum. </p><p>Bleibt von dem Fleische der Bevollm&#228;chtigung und von dem Brote bis zum Morgen &#252;brig, so verbrennst du das &#220;briggebliebene in Feuer, es soll nicht gegessen werden, denn es ist ein Heiligtum. </p><p>So, ganz wie ich dir befohlen, sollst du Aharon und seinen S&#246;hnen tun; sieben Tage sollst du ihre Bevollm&#228;chtigung wiederholen, </p><p>und einen Ents&#252;ndigungsstier t&#228;glich au&#223;er diesen S&#252;hnungen vollziehen; du ents&#252;ndigst zugleich den Altar, indem du S&#252;hne auf ihm vollziehst, und sollst ihn salben, ihn zu heiligen. </p><p>Sieben Tage vollziehst du S&#252;hne auf dem Altar und heiligst ihn. Fortan ist der Altar ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer, was einmal den Altar ber&#252;hrt, bleibt heilig. </p><p>Und dies ist, was du auf dem Altare vollziehen sollst: einj&#228;hrige Schafe, dem Tag entsprechend zwei, stets. </p><p>Das eine Schaf vollziehst du am Morgen und das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden. </p><p>Und ein Zehntel Feinmehl, mit einem starken Viertel Hin durch Pressen gewonnenen &#214;les durchger&#252;hrt, und als Gu&#223;opfer ein Viertel Hin Wein: f&#252;r das eine Schaf. </p><p>Das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden; wie die Huldigungsgabe des Morgens und wie deren Gussopfer vollziehst du ihr, zum Ausdruck der Willfahrung, Gott eine Feuergabe. </p><p>Es ist ein Emporopfer der Best&#228;ndigkeit f&#252;r eure Nachkommen, im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes vor Gott, wohin ich mich euch zur Zusammenkunft bestimme, dort mit dir zu reden. </p><p>Dorthin bestimme ich mich Jisraels S&#246;hnen zur Zusammenkunft, und so wird es durch meine Herrlichkeit geheiligt. </p><p>Ich heilige das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und Aharon und seine S&#246;hne werde ich heiligen, mir Priesterdienst zu verrichten. </p><p>Wohnen werde ich in der Mitte der S&#246;hne Jisraels und werde ihnen zum Gott sein. </p><p>Sie werden es erfahren, da&#223; Ich, Gott, ihr Gott bin, der ich sie aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, um in ihrer Mitte zu wohnen, Ich, Gott, ihr Gott. </p><p><strong>Kapitel 30</strong></p><p>Mache einen Altar, eine R&#228;ucherst&#228;tte f&#252;r R&#228;ucherwerk, aus Schittimholz sollst du ihn machen. </p><p>Eine Elle seine L&#228;nge und eine Elle seine Breite, viereckig soll er sein, und zwei Ellen seine H&#246;he; aus ihm selber sollen seine H&#246;henwinkel hervorgehen. </p><p>Du belegst ihn mit reinem Golde, seine Dachfl&#228;che, seine W&#228;nde ringsum und seine H&#246;henwinkel; und einen goldenen Reif machst du ihm ringsum. </p><p>Zwei goldene Ringe mache ihm unterhalb seines Reifes an seinen beiden Seiten, n&#228;mlich an zwei seiner einander gegen&#252;ber liegenden Seiten sollst du sie machen, so da&#223; es Stangen zu Geh&#228;usen diene, ihn durch sie zu tragen. </p><p>Du machst die Stangen aus Schittimholz und belegst sie mit Gold. </p><p>Und du stellst ihn vor den Scheidevorhang, welcher &#252;ber der Lade des Zeugnisses ist; vor den Deckel, der &#252;ber dem Zeugnis liegt, wohin ich mich dir zur Zusammenkunft bestimme. </p><p>Es l&#228;&#223;t Aharon auf ihm Spezerei-R&#228;ucherwerk aufdampfen; und jeden Morgen, w&#228;hrend er die Lampen herrichtet, soll er es aufdampfen lassen. </p><p>Und wenn Aharon die Lampen zwischen den beiden Abenden anz&#252;ndet, soll er es aufdampfen lassen: eine stete R&#228;ucherung vor Gott f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Kein fremdes R&#228;ucherwerk, kein Empor- noch Huldigungsopfer sollt ihr auf ihn bringen und kein Gu&#223;opfer auf ihn gie&#223;en. </p><p>Einmal im Jahre soll Aharon an seinen H&#246;hewinkeln S&#252;hne vollbringen; vom Blute des Ents&#252;ndigungsopfers der S&#252;hnungen soll er einmal im Jahre auf ihm S&#252;hne vollbringen f&#252;r eure Nachkommen; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist er Gott.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Teruma]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Hebopfer&#8220; &#8226; 2. Mose 25,1&#8211;27,19]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/teruma-fd7</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/teruma-fd7</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 13:02:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/185463110/e839b14269789407fbffc34f5200439e.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Teruma</strong></p><p><strong>2. Mose 25,1&#8211;27,19</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie f&#252;r mich eine Hebe in Empfang nehmen. Von jedermann, den sein Herz zur freiwilligen Spende bewegt, sollt ihr meine Hebe in Empfang nehmen. </p><p>Dies ist die Hebe, die ihr von ihnen in Empfang nehmen sollt: Gold und Silber und Kupfer; </p><p>himmelblaue Wolle, purpurrote und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare; </p><p>rotgef&#228;rbte Widderfelle, Tachaschfelle und Schittimholz; </p><p>&#214;l zur Leuchte, Gew&#252;rze zum Salb&#246;l und f&#252;r das Spezereir&#228;ucherwerk; </p><p>Schohamsteine und Einsatzsteine f&#252;r den Ephod und den Brustschild: </p><p>Sie sollen mir ein Heiligtum schaffen, so werde ich unter ihnen wohnen. </p><p>Ganz so wie ich dir die Gestaltung der Wohnung und die Gestaltung aller ihrer Ger&#228;te zeige; und also sollt ihr auch in Zukunft anfertigen. </p><p>Sie sollen eine Lade von Schittimholz machen, zwei Ellen und eine halbe ihre L&#228;nge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre H&#246;he. </p><p>&#220;berziehe sie mit reinem Golde, von innen und von au&#223;en sollst du sie &#252;berziehen, und mache sie &#252;berragend einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Und gie&#223;e f&#252;r sie vier goldene Ringe und gieb sie an ihre vier Schreitecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite. </p><p>Und mache Stangen von Schittimholz und &#252;berziehe sie mit Gold, </p><p>und bringe die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, die Lade mit ihnen zu tragen. </p><p>In den Ringen der Lade sollen die Stangen bleiben; sie sollen nie von ihr weichen. </p><p>In die Lade gibst du dann das Zeugnis, das ich dir geben werde. </p><p>Und mache einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine L&#228;nge, eine Elle und eine halbe seine Breite. </p><p>Und mache zwei Cherubim aus Gold; aus den beiden Enden des Deckels getrieben, sollst du sie machen. </p><p>Einen Cherub mache aus dem dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst sollt ihr die Cherubim an seine beiden Enden machen. </p><p>Die Cherubim sollen die Fl&#252;gel aufw&#228;rts breiten, deckend &#252;ber den Deckel mit ihren Fl&#252;geln, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt sollen die Gesichter der Cherubim sein. </p><p>Den Deckel gibst du oben auf die Lade, in die Lade aber lege das Zeugnis, das ich dir geben werde. </p><p>Dort werde ich mich dir zur Zusammenkunft bestimmen und mit dir von oberhalb des Deckels, von zwischen den beiden Cherubim her, die auf der Zeugnislade sind, alles das reden, was ich dir f&#252;r Jisraels S&#246;hne auftrage. </p><p>Und mache einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine L&#228;nge und eine Elle seine Breite, und eine Elle und eine halbe seine H&#246;he. </p><p>Und belege ihn mit reinem Golde und mache ihm einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Mache ihm einen handbreiten Rand ringsum, und den goldenen Reif mache ringsum an seinen Rand. </p><p>Und mache ihm vier goldene Ringe, und gib die Ringe an die vier Ecken, die seine vier F&#252;&#223;e bilden. </p><p>Gegen den Rand sollen die Ringe sein zu Geh&#228;usen f&#252;r die Stangen, den Tisch zu tragen. </p><p>Die Stangen mache von Schittimholz und &#252;berziehe sie mit Gold; vermittelst ihrer werde der Tisch getragen. </p><p>Und mache seine Sch&#252;sseln, seine L&#246;ffel, seine St&#252;tzen, und seine Reinhaltungsr&#246;hren, mit denen er bedeckt wird; von reinem Golde sollst du sie machen. </p><p>Und auf diesen Tisch gibst du Angesichtsbrot vor mein Angesicht stets. </p><p>Und mache einen Leuchter aus reinem Golde; aus einem St&#252;cke getrieben soll der Leuchter gefertigt werden, sein Fu&#223; und sein Schaft; seine Kelche, seine Knaufe und seine Bl&#252;ten sollen aus ihm heraus sein. </p><p>Und sechs Arme gehen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite. </p><p>Drei Mandelkelche an dem einen Arme, Knauf und Bl&#252;te, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl&#252;te; so an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen. </p><p>An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Bl&#252;ten. </p><p>Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen. </p><p>Ihre Knaufe und deren Stiele sollen aus ihm heraus sein; das Ganze ein getriebenes St&#252;ck von reinem Golde. </p><p>Und seine Lampen machst du sieben. Wer seine Lampen anz&#252;ndet, l&#228;&#223;t sie der Seite seiner Richtung zu leuchten. </p><p>Auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde. </p><p>Aus einem Kikar reinen Goldes soll man ihn machen, samt allen diesen Ger&#228;ten. </p><p>Siehe und fertige an, in ihrer Gestalt, die dir auf dem Berge gezeigt wird. </p><p><strong>Kapitel 26</strong></p><p>Und die Wohnung machst du aus zehn Teppichen. Aus sechsf&#228;dig gedrehtem By&#223;us, himmelblauer, purpur- und karmoisin-roter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit sollst du sie machen. </p><p>Die L&#228;nge eines Teppichs: achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Ma&#223; aber sollen alle Teppiche haben. </p><p>F&#252;nf dieser Teppiche sollen einer mit dem andern verbunden sein, und f&#252;nf Teppiche einer mit dem andern verbunden. </p><p>Und mache Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der einen Teppichverbindung sich befindet, und ebenso mache an den Saum des &#228;u&#223;ersten Teppichs in der andern Teppichverbindung. </p><p>F&#252;nfzig Schleifen mache an den einen Teppich, und f&#252;nfzig Schleifen mache an das Teppichende, welches in der andern Verbindung ist, gegen&#252;berstehend die Schleifen, eine der entsprechenden andern. </p><p>Und mache f&#252;nfzig goldene Spangen und verbinde die Teppiche einen mit dem andern vermittelst der Spangen, so da&#223; die Wohnung eins wird. </p><p>Mache ferner Teppiche von Ziegenhaaren zum Zelte &#252;ber die Wohnung; elf Teppiche sollst du sie machen. </p><p>Die L&#228;nge eines Teppichs drei&#223;ig Ellen und die Breite vier Ellen; so einen Teppich. Ein Ma&#223; aber sollen elf Teppiche haben. </p><p>F&#252;nf dieser Teppiche verbindest du allein, und sechs Teppiche allein; und den sechsten Teppich schl&#228;gst du zur H&#228;lfte zur Vorderseite des Zeltes &#252;ber. </p><p>Und mache f&#252;nfzig Schleifen an den Saum des einen &#228;u&#223;ersten Teppichs in der Verbindung, und f&#252;nfzig Schleifen an den Teppichsaum der zweiten Verbindung. </p><p>Und f&#252;nfzig kupferne Spangen mache und bringe die Spangen in die Schleifen, so verbinde das Zelt, da&#223; es eins werde. </p><p>Die an den Zeltteppichen &#252;bersch&#252;ssige Mehrl&#228;nge, die H&#228;lfte n&#228;mlich des &#252;bersch&#252;ssigen Teppichs, soll an der R&#252;ckseite der Wohnung &#252;berh&#228;ngen. </p><p>Eine Elle diesseits und eine Elle jenseits von dem Mehrbetrag in der L&#228;nge der Zeltteppiche, soll an den Seiten der Wohnung diesseits und jenseits sie zu bedecken &#252;berh&#228;ngen. </p><p>Mache ferner eine Decke f&#252;r das Zelt von rotgef&#228;rbten Widderfellen und eine Decke von Thechaschimfellen noch dar&#252;ber. </p><p>Und die Bretter f&#252;r die Wohnung mache von stehenden Schittimh&#246;lzern. </p><p>Zehn Ellen die L&#228;nge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes. </p><p>Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also mache an alle Bretter der Wohnung. </p><p>Und diese Bretter der Wohnung machst du zwanzig Bretter zur S&#252;dseite, rechts. </p><p>Und vierzig silberne F&#252;&#223;e machst du unter die zwanzig Bretter, zwei; F&#252;&#223;e unter das eine Brett f&#252;r dessen zwei Zapfen, und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett f&#252;r seine zwei Zapfen. </p><p>Und f&#252;r die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite: zwanzig Bretter, </p><p>und ihre vierzig F&#252;&#223;e von Silber, zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett. </p><p>Und f&#252;r die Hinterseite der Wohnung westw&#228;rts machst du sechs Bretter, </p><p>und zwei Bretter machst du zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite. </p><p>Sie sollen unten genau zusammenpassen und am Oberrande sollen sie zusammen in einen Ring ausgehen; so sei es f&#252;r beide, an den beiden Winkeln sollen sie sein. </p><p>Es sind somit acht Bretter und ihre silbernen F&#252;&#223;e, sechszehn F&#252;&#223;e; zwei F&#252;&#223;e unter einem Brett, zwei F&#252;&#223;e unter einem Brett. </p><p>Und mache Riegel von Schittimh&#246;lzern, f&#252;nf f&#252;r die Bretter der einen Wand der Wohnung, </p><p>und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der zweiten Wand der Wohnung und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der Wand der Wohnung an der Hinterseite westw&#228;rts. </p><p>Der mittlere Riegel, innerhalb der Bretter, riegelt von einem Ende zum andern. </p><p>Die Bretter belegst du mit Gold, ihre Ringe machst du von Gold zu Geh&#228;usen f&#252;r die Riegel, und &#252;berdeckst auch die Riegel mit Gold. </p><p>Und du richtest die Wohnung nach der Weise auf, die dir auf dem Berge gezeigt worden. </p><p>Einen Scheidevorhang mache ferner aus himmelblauer-, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus; von Wirkerarbeit soll man ihn Cherubim bildend machen. </p><p>Und gibst ihn an vier mit Gold &#252;berzogene Schittims&#228;ulen, deren Haken von Gold, auf vier silbernen F&#252;&#223;en. </p><p>Du gibst den Scheidevorhang unter die Spangen, und bringst dorthin innerhalb des Scheidevorhanges die Lade des Zeugnisses; es scheide euch der Scheidevorhang zwischen dem Heiligtum und dem Heiligtum der Heiligt&#252;mer. </p><p>Und du legst den Deckel auf die Lade des Zeugnisses in dem Heiligtum der Heiligt&#252;mer. </p><p>Und du stellst den Tisch au&#223;erhalb des Scheidevorhangs und den Leuchter dem Tische gegen&#252;ber an die Seite der Wohnung s&#252;dw&#228;rts, den Tisch aber gibst du an die Nordseite. </p><p>Und mache einen Schutzvorhang f&#252;r den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, Stickerarbeit. </p><p>Und mache f&#252;r den Schutzvorhang f&#252;nf Schittims&#228;ulen und &#252;berziehe sie mit Gold, deren Haken von Gold, und gie&#223;e f&#252;r sie f&#252;nf kupferne F&#252;&#223;e. </p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Und den Altar mache von Schittimholz, f&#252;nf Ellen lang und f&#252;nf Ellen breit, viereckig soll der Altar sein und drei Ellen seine H&#246;he. </p><p>Seine H&#246;henwinkel mache auf seine vier Winkel, aus ihm selber sollen seine H&#246;henwinkel sein, und belege ihn mit Kupfer. </p><p>Und mache seine T&#246;pfe, um ihn zu entaschen, seine Schaufeln und seine Sprengbecken, seine Gabeln und seine Pfannen; Kupfer verarbeitest du zu allen seinen Ger&#228;ten. </p><p>Und mache ihm ein Sieb, netzartig aus Kupfer, und vier kupferne Ringe mache an das Netz an seine vier Ecken, </p><p>und gib es unter den Vorsprung des Altars abw&#228;rts, so da&#223; das Netz bis zur H&#228;lfte des Altars reiche. </p><p>Und mache Stangen f&#252;r den Altar, Stangen von Schittimholz, und belege sie mit Kupfer. </p><p>Man bringe seine Stangen in die Ringe, und es seien die Stangen an den beiden Seiten des Altars, wenn man ihn tr&#228;gt. </p><p>Hohl von Tafeln mache ihn; wie man dir auf dem Berge gezeigt hat, so sollen sie verfertigen. </p><p>Und mache den Vorhof der Wohnung: F&#252;r die S&#252;dseite rechts Umh&#228;nge f&#252;r den Vorhof aus sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, hundert Ellen an L&#228;nge f&#252;r die eine Seite. </p><p>Und seine S&#228;ulen zwanzig, deren F&#252;&#223;e zwanzig von Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>Ebenso der L&#228;nge nach zur Nordseite, Umh&#228;nge von hundert (Ellen) L&#228;nge; seine S&#228;ulen zwanzig und deren F&#252;&#223;e zwanzig von Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>Die Breite des Vorhofes zur Westseite f&#252;nfzig Ellen Umh&#228;nge, ihre S&#228;ulen zehn und deren F&#252;&#223;e zehn. </p><p>Die Breite des Vorhofs vorne nach Osten f&#252;nfzig Ellen. </p><p>F&#252;nfzehn Ellen Umh&#228;nge zur Nebenseite, ihre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei. </p><p>Und zur zweiten Nebenseite f&#252;nfzehn Umh&#228;nge, ihre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei. </p><p>Zum Tor des Vorhofs einen Schutzvorhang von zwanzig Ellen aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;digem Byssus gedreht, Stickerarbeit; ihre S&#228;ulen vier und deren F&#252;&#223;e vier. </p><p>Alle S&#228;ulen des Vorhofs ringsum mit Silber umreift, ihre Haken von Silber, ihre F&#252;&#223;e aber von Kupfer. </p><p>Die L&#228;nge des Vorhofs: hundert Ellen, die freie Breite: f&#252;nfzig auf f&#252;nfzig, die H&#246;he: f&#252;nf Ellen, sechsf&#228;dig gedrehten Byssus; ihre F&#252;&#223;e aber von Kupfer. </p><p>Zu allen Werkzeugen der Wohnung in ihrer ganzen Bedienung, auch alle ihre Pfl&#246;cke und die Pfl&#246;cke des Vorhofes von Kupfer.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mischpatim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Rechtsordnungen&#8220; &#8226; 2. Mose 21,1&#8211;24,18]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/mischpatim-d6d</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/mischpatim-d6d</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 13:02:06 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/184818335/48fe83eed4510aa7a85a6e206b3390e2.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Mischpatim</strong></p><p><strong>2. Mose 21,1&#8211;24,18</strong></p><p>Dies aber sind die Rechtsordnungen, die du ihnen ausf&#252;hrlich auseinander setzen sollst. </p><p>Wenn du einen ibrischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen; aber im siebten soll er zur Freiheit unentgeltlich hinausgehen. </p><p>Tritt er nur mit seiner Person ein, so geht er auch mit seiner Person hinaus; ist er Gatte einer Frau, so geht seine Frau mit ihm hinaus. </p><p>Gibt ihm sein Herr eine Frau, und sie gebiert ihm S&#246;hne oder T&#246;chter, so verbleibt die Frau mit ihren Kindern ihrem Herrn, und er geht mit seiner Person hinaus. </p><p>Sagt aber der Knecht wiederholt: Ich habe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder lieb gewonnen, ich will nicht frei hinausgehen: </p><p>so f&#252;hrt ihn sein Herr zum Gerichte hin, f&#252;hrt ihn hin zu der T&#252;re oder zu dem Pfosten, es bohrt sein Herr das Ohr ihm mit dem Pfriemen, und er hat ihm dann f&#252;r immer zu dienen. </p><p>Wenn ein Mann seine Tochter zur Magd verkauft, soll sie nicht wie die Knechte ausgehen. </p><p>Ist sie missf&#228;llig in den Augen ihres Herrn, der sie sich bedingungsweise zur Ehe bestimmt hat, so hat er ihre Ausl&#246;sung zu vermitteln; einem ihr fremd bleibenden Kreise hat er nicht die Befugnis sie zu verkaufen, indem er unv&#228;terlich an ihr handelt. </p><p>Wird er sie aber seinem Sohne zur Ehe bestimmen, so hat er ihr nach Recht der T&#246;chter zu leisten; </p><p>nimmt er sich auch eine andere, so darf er ihre Kost, ihre Gewandung und den Umgang mit ihr nicht schm&#228;lern, </p><p>Wenn er keines von diesen dreien ihr bewerkstelligt, so geht sie umsonst hinaus, ohne Entgelt. </p><p>Wer einen Menschen schl&#228;gt, da&#223; er stirbt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Wer aber nicht dahin gezielt, aber Gott hat ihn seiner Hand zugeschickt, f&#252;r den werde ich dir einen Ort bestimmen, wohin er fliehen soll. </p><p>Sinnt aber einer &#252;ber den andern, ihn mit bewu&#223;tvoller Absicht zu t&#246;ten, von meinem Altare weg sollst du ihn nehmen zu sterben. </p><p>Auch wer Vater oder Mutter schl&#228;gt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Und wer einen Menschen stiehlt und verkauft ihn und er war in seiner Hand befunden worden, soll get&#246;tet werden. </p><p>Und wer Vater oder Mutter flucht, soll get&#246;tet werden. </p><p>Wenn M&#228;nner im Streit begriffen sind, und es schl&#228;gt einer den andern mit einem Steine oder einer Faust, es ist nicht t&#246;dlich, er kommt aber zu liegen: </p><p>steht er auf und geht auf der Stra&#223;e auf seiner fr&#252;hern St&#252;tze, so ist der Schl&#228;ger frei; nur sein Vers&#228;umnis hat er zu geben, und hat ihn heilen zu lassen. </p><p>Wenn einer seinen Knecht oder seine Magd in der Zucht schl&#228;gt, und er stirbt unter seiner Hand, soll er ger&#228;cht werden. </p><p>Jedoch wenn er ein oder zwei Tage noch sich erh&#228;lt, soll er nicht ger&#228;cht werden, weil er sein Eigentum ist. </p><p>Wenn M&#228;nner sich schlagen und treffen eine schwangere Frau, so da&#223; deren Kinder entweichen, es erfolgt aber kein Todesfall, so soll er mit Geld bestraft werden, wenn der Mann der Frau die Auferlegung fordert, und hat sie nach Richterausspruch zu geben. </p><p>Wenn aber ein Todesfall eintritt, so hast du zu geben Leben f&#252;r Leben. </p><p>Auge Ersatz f&#252;r Auge, Zahn Ersatz f&#252;r Zahn; Hand Ersatz f&#252;r Hand, Fu&#223; Ersatz f&#252;r Fu&#223;. </p><p>Brand Ersatz f&#252;r Brand, Wunde Ersatz f&#252;r Wunde; Geschwulst Ersatz f&#252;r Geschwulst. </p><p>Wenn jemand das Auge seines Knechtes oder das Auge seiner Magd schl&#228;gt und vernichtet es, soll er ihn zur Freiheit entlassen als Ersatz seines Auges. </p><p>Und wenn er den Zahn seines Knechtes oder den Zahn seiner Magd ausschl&#228;gt, soll er ihn zur Freiheit entlassen als Ersatz f&#252;r seinen Zahn. </p><p>Wenn ein Ochse einen Mann oder eine Frau st&#246;&#223;t, so da&#223; er stirbt, so muss der Ochse gesteinigt werden und es darf nicht sein Fleisch genossen werden, der Eigent&#252;mer des Ochsen ist aber frei. </p><p>Ist es aber nun ein st&#246;&#223;iger Ochse, dadurch da&#223; er bereits gestern und vorgestern gesto&#223;en, und es ist dies nun seinem Eigent&#252;mer bezeugt worden, er t&#246;tet einen Mann oder eine Frau: so wird der Ochse gesteinigt und auch sein Eigent&#252;mer ist todesschuldig. </p><p>Wann ihm ein S&#252;hnegeld auferlegt wird, hat er die Ausl&#246;sung seiner Person zu geben, ganz so wie es ihm auferlegt wird. </p><p>Er mag auch einen Knaben sto&#223;en, oder ein M&#228;dchen sto&#223;en, so ist mit ihm nach diesem Recht zu verfahren. </p><p>St&#246;&#223;t der Ochse einen Knecht oder eine Magd, so hat er drei&#223;ig Schekel seinem Herrn zu geben, der Ochse aber muss gesteinigt werden. </p><p>Wenn jemand eine Grube &#246;ffnet, oder wenn jemand eine Grube bereitet und bedeckt sie nicht, und es f&#228;llt dort ein Ochse oder ein Esel hinein: </p><p>so hat der Herr der Grube zu zahlen, den Wert hat er seinem Eigent&#252;mer zu erstatten; dessen aber ist das Tote. </p><p>Wenn der Ochse eines Mannes den Ochsen seines N&#228;chsten st&#246;&#223;t, so da&#223; er stirbt, so verkaufen sie den lebenden Ochsen und teilen sich seinen Wert und auch den toten teilen sie sich. </p><p>Oder es ist nun erkannt, da&#223; er ein st&#246;&#223;iger Ochse ist, dadurch, da&#223; er auch gestern und vorgestern gesto&#223;en, und es h&#252;tet ihn fortan sein Eigent&#252;mer nicht: so hat er voll zu ersetzen Ochsen f&#252;r Ochsen, der tote aber bleibt sein. </p><p>Wenn ein Mann einen Ochsen oder ein Schaf stiehlt und hat es geschlachtet oder hat es verkauft, so soll er f&#252;nf Rinder zahlen zum Ersatz des Ochsen und vier Schafe zum Ersatz des Schafes. </p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Wenn im Einbruch der Dieb befunden wird und wird geschlagen, da&#223; er stirbt, so ist seinetwegen keine Blutschuld. </p><p>Hat die Sonne &#252;ber ihm getagt, so ist Blutschuld seinetwegen. Zum Ersatz ist er verpflichtet; hat er nichts, so wird er f&#252;r seinen Diebstahl verkauft. </p><p>Wird jedoch der Diebstahl in seinem Besitz aufgefunden, so hat er &#8212; sei es Ochs, Esel, Schaf, vollst&#228;ndig, und zwar zwiefach zu zahlen. </p><p>Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg durch Vieh besch&#228;digen l&#228;&#223;t, er l&#228;&#223;t entweder sein Vieh herrenlos laufen, oder l&#228;&#223;t sein Vieh fressen in dem Felde eines andern, so hat er das Beste seines Feldes und das Beste seines Weinberges zum Ersatz zu geben. </p><p>Wenn Feuer hinausgeht und findet D&#246;rner, und es wird Getreidehaufen oder stehendes Getreide oder der Acker verzehrt, so hat derjenige, der den Brand angez&#252;ndet, vollen Ersatz zu leisten. </p><p>Wenn ein Mann seinem N&#228;chsten Geld oder Ger&#228;te zu h&#252;ten gibt, und es soll aus dem Hause des Mannes gestohlen worden sein: wird der Dieb gefunden, so hat er zwiefach zu ersetzen. </p><p>Wird der Dieb nicht gefunden, so hat er sich als Herr des Hauses Gott nahe zu stellen, wenn er nicht an das Gut seines N&#228;chsten seine Hand gestreckt hat, </p><p>( &#8212; &#252;ber jede Anschuldigung, &#252;ber Ochs, &#252;ber Esel, &#252;ber Schaf, &#252;ber Gewand, &#252;ber jedes verlorene Gut, hinsichtlich deren er sagt, da&#223; es dies sei, hat beider Wort bis zu Gott zu kommen &#8212;) finden ihn dann Richter schuldig, so hat er zwiefach seinem N&#228;chsten zu ersetzen. </p><p>Wenn ein Mann seinem N&#228;chsten einen Esel oder einen Ochsen oder ein Schaf oder irgend ein Tier zu h&#252;ten gibt, und es ist gestorben oder gebrochen oder gewaltsam weggef&#252;hrt ohne Augenzeugen: </p><p>so hat ein Gotteseid zwischen sie beide einzutreten, wenn er nicht seine Hand an das Gut seines N&#228;chsten gestreckt hat, den hat dessen Eigent&#252;mer entgegenzunehmen, zu ersetzen hat er nicht. </p><p>Wenn es aber irgendwie ihm entwendet wird, so hat er es dessen Eigent&#252;mer zu ersetzen. </p><p>Wenn es aber irgendwie zerrissen worden, so hat er den Fall durch Zeugnis vorzubringen: das Zerrissene hat er nicht zu ersetzen. </p><p>Wenn ein Mann von seinem N&#228;chsten leiht, und es wird gebrochen oder stirbt: ist dessen Eigent&#252;mer nicht bei ihm, so hat er es voll zu ersetzen. </p><p>War aber dessen Eigent&#252;mer bei ihm, so hat er es nicht zu ersetzen. War es ein Gemietetes, so war es f&#252;r sein Mietgeld gekommen. </p><p>Wenn jemand eine Jungfrau, die nicht einem Manne angetraut ist, verf&#252;hrt und legt sich zu ihr, so soll er sie sich zur Frau erwerben. </p><p>Wenn aber ihr Vater sich weigert, sie ihm zu geben, so soll er so viel Silber zuw&#228;gen, wie das Ehegut der Jungfrauen. </p><p>Eine Zauberin sollst du nicht leben lassen. </p><p>Wer bei einem Tiere liegt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Wer den G&#246;ttern &#8212; wer nicht ausschlie&#223;lich Gott allein &#8212; opfert, soll durch Vernichtung ausgeschieden werden. </p><p>Einen zu euch &#252;bergetretenen Fremden aber sollst du nicht kr&#228;nken und ihn nicht dr&#228;ngen, denn Fremde waret ihr im Lande Mizrajim. </p><p>Keine Witwe und Waise sollt ihr ihre Abh&#228;ngigkeit f&#252;hlen lassen. </p><p>Weh&#8217;, wenn auch du sie ihre Abh&#228;ngigkeit f&#252;hlen l&#228;ssest! Denn wenn sie erst zu mir aufschreien muss, ich h&#246;re gewiss ihr Geschrei, </p><p>und mein Zorn ergl&#252;ht dann, und ich lasse euch durchs Schwert umkommen, und eure Frauen werden Witwen und eure Kinder Waisen! </p><p>Wenn du meinem Volke, dem Armen neben dir, Geld leihest, sollst du ihm nicht wie ein Schuldforderer sein; ihr sollt ihm keinen Zins auflegen. </p><p>Wenn du, auf welche Weise auch immer, das Kleid deines N&#228;chsten pf&#228;ndest, bis zum Sonnenuntergang gib es ihm zur&#252;ck; </p><p>denn es allein ist seine Bedeckung, es ist sein Gewand f&#252;r seinen Leib. Worauf soll er sich betten? Wird er zu mir schreien, so h&#246;re ich, denn ich bin gnadevoll. </p><p>Einem Richter sollst du nicht fluchen, und einem F&#252;rsten in deinem Volke sollst du nicht fluchen. </p><p>Von deiner Ackerf&#252;lle und deiner Traubenpresse sollst du die Spenden nicht verschieben; den Erstgeborenen deiner S&#246;hne gibst du mir. </p><p>So sollst du auch mit deinem Ochsen, mit deinem Kleinvieh verfahren. Sieben Tage soll es bei seiner Mutter bleiben, am achten kannst du mir es geben. </p><p>Und M&#228;nner eines heiligen Berufes sollt ihr mir sein; Fleisch, im Felde zum Fra&#223;e entrissen, sollt ihr nicht essen, dem Hunde sollt ihr es hinwerfen. </p><p><strong>Kapitel 23</strong></p><p>Nimm keine unwahre Aussage auf. Stelle deine Macht nicht einem schlechten Menschen zur Seite, da&#223; er ein gewaltt&#228;tiger Zeuge sein k&#246;nne. </p><p>Folge nicht einer einfachen Majorit&#228;t zu Strafurteilen, und stimme bei streitigen Meinungen nicht also ab, da&#223; einer von seiner Meinung abgehe, damit nach der Majorit&#228;t der Ausschlag erfolge. </p><p>Und selbst einen herabgekommenen Armen sollst du in seinem Rechtsstreite nicht mit Ehren bevorzugen. </p><p>Wenn du den Ochsen deines Feindes oder seinen Esel herumirrend triffst, sollst du ihn ihm wiederholt zur&#252;ckbringen. </p><p>Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last liegen siehest, so sollst du dir nicht gestatten, es ihm zu &#252;berlassen; vielmehr alles fahren lassen und ihm beispringen. </p><p>Neige nicht das Recht deines Armen in seinem Rechtsstreite. </p><p>Halte dich fern von einem Worte der L&#252;ge; und einen Unschuldigen und einen Freigesprochenen lasse nicht hinrichten, denn ich werde einen Schuldigen nicht frei sprechen. </p><p>Und Bestechung sollst du nicht nehmen; denn die Bestechung blendet Hellsehende und macht schwankend die Worte der Gerechten. </p><p>Einen Fremden sollst du also nicht beschr&#228;nken, &#8212; ihr kennet ja das Gem&#252;t des Fremden, denn ihr waret Fremde im Lande Mizrajim &#8212; </p><p>und sechs Jahre sollst du dein Land bes&#228;en, und seinen Ertrag einsammeln, </p><p>aber das siebte hindurch l&#228;ssest du es fahren und sagst dich von ihm los, da&#223; es die Armen deines Volkes genie&#223;en und, was diese &#252;brig lassen, das Tier des Feldes esse; also tust du deinem Weinberge, deinem &#214;lbaum. </p><p>Sechs Tage schaffst du deine Werke und am siebten Tage feierst du, damit dein Ochse und dein Esel ruhe, und der Sohn deiner Magd und der Fremde zu sich komme. </p><p>Und in allem, was ich euch gesagt habe, sollt ihr euch unter die eigene Hut stellen; den Namen anderer G&#246;tter sollt ihr nicht erw&#228;hnen, er soll durch deine Veranlassung nicht genannt werden. </p><p>Drei Wanderfeste sollst du mir im Jahre feiern. </p><p>Das Fest der unges&#228;uerten Brote sollst du h&#252;ten, sieben Tage unges&#228;uerte Brote essen, wie ich dich verpflichtet, zur Zusammenkunftzeit des Halm-Monats; denn in ihm bist du aus Mizrajim gezogen; und nicht leer soll mein Angesicht erblickt werden. </p><p>Und das Fest des Schnittes, der Erstlinge deiner T&#228;tigkeiten, die du in das Feld eins&#228;est, und das Fest des Einerntens, wenn das Jahr zu Ende gegangen, wenn du deine T&#228;tigkeit einerntest von dem Felde. </p><p>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes in Beziehung zu dem Angesichte Gottes, des Herrn, sich zeigen. </p><p>Opfere nicht bei Ges&#228;uertem das Blut meines Mahlopfers, und lasse das Fett meines Festopfers nicht bis zum Morgen &#252;bernachten. </p><p>Das Erste der Erstlinge deines Bodens bringst du in das Haus Gottes, deines Gottes; koche nicht Tierfleisch in der Milch seiner Mutter. </p><p>Siehe, ich sende einen Boten vor dich her, dich auf dem Wege zu h&#252;ten und dich zu der St&#228;tte, die ich vorbereitet habe, hinzubringen. </p><p>H&#252;te dich vor ihm und gehorche ihm, lasse keine Bitterkeiten wider ihn aufkommen! Denn er kann eurem Ungehorsam keine Nachsicht schenken; denn meinen Namen tr&#228;gt er in sich. </p><p>Vielmehr gehorche, gehorche ihm, und tue alles, was ich aussprechen werde, so werde ich deinen Feinden feind sein und dr&#228;ngen, die dich dr&#228;ngen. </p><p>Wenn nun mein Bote vor dir hergeht und dich zu dem Emori, dem Chitti, dem Perisi, dem Kenaani, dem Chiwi und dem Jebu&#223;i gebracht haben wird und ich diese einzeln vernichtet haben werde: </p><p>sollst du dich ihren G&#246;ttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen und nicht nach ihren Handlungsweisen tun; vielmehr niederreissen sollst du sie und ihre Gedenksteine v&#246;llig zerbrechen; </p><p>Und sollet Gott, eurem Gotte, dienen, so wird er dein Brot und deine Gew&#228;sser segnen, und Ich werde Krankheit aus deiner Mitte scheuchen. </p><p>Es wird keine Fehlgeb&#228;rerin und keine Unfruchtbare in deinem Lande sein; die Zahl deiner Tage lasse ich voll werden. </p><p>Den Schrecken meiner Macht sende ich vor dich her und bringe die ganze Bev&#246;lkerung, unter welche du einziehst, in j&#228;he Verwirrung; alle deine Feinde lasse ich dir den Nacken zuwenden. </p><p>Ich sende die Hornisse vor dich her, da&#223; sie den Chiwi, den Kenaani und den Chitti vor dir vertreibe. </p><p>Nicht in einem Jahre werde ich ihn vor dir vertreiben, das Land k&#246;nnte &#246;de werden, und sich das Tier des Feldes dir in &#220;berma&#223; vermehren. </p><p>Nach und nach werde ich ihn vor dir vertreiben, bis da&#223; du heranwachsest und das Land besetzen kannst. </p><p>Ich werde deine Grenze vom Schilfmeere bis zum Philistermeere und von der W&#252;ste bis zum Strome setzen; denn ich werde die Bewohner des Landes in eure Gewalt geben, und du wirst sie vor dir her vertreiben. </p><p>Du sollst mit ihnen und ihren G&#246;ttern kein B&#252;ndnis schlie&#223;en, </p><p>sie sollen nicht in deinem Lande wohnen bleiben, damit sie dich nicht zu S&#252;nden wider mich bringen; denn du wirst ihren G&#246;ttern dienen; denn es wird dir zur Falle werden. </p><p><strong>Kapitel 24</strong></p><p>Zu Mosche aber hatte er gesprochen: Steige zu Gott hinan, du und Aharon, Nadab und Abihu, und siebzig aus den &#196;ltesten Jisraels, und beuget euch aus der Ferne nieder. </p><p>N&#228;her aber soll Mosche allein zu Gott hintreten, sie hingegen sollen nicht n&#228;her treten; das Volk aber soll gar nicht mit ihm hinansteigen. </p><p>Da kam nun Mosche und erz&#228;hlte dem Volke alle Worte Gottes und alle die Rechtsordnungen. Da antwortete das ganze Volk einstimmig und sprachen: Alle die Worte, die Gott gesprochen hat, wollen wir vollbringen. </p><p>Darauf schrieb Mosche alle die Worte Gottes nieder, stand am Morgen fr&#252;h auf, baute einen Altar unten am Berge, und zw&#246;lf Gedenksteine f&#252;r die zw&#246;lf St&#228;mme Jisraels, </p><p>und schickte die J&#252;nglinge der S&#246;hne Jisraels, sie brachten Emporopfer und opferten Gott Friedensmahlopfer von Stieren. </p><p>Da nahm Mosche die H&#228;lfte des Blutes und behielt es in den Becken, die andere H&#228;lfte des Blutes aber hatte er an den Altar hingegossen, </p><p>nahm das Buch des Bundes und las es dem Volke vor. Da sprachen sie: Alles, was Gott gesprochen, wollen wir tun und h&#246;ren. </p><p>Da nahm Mosche das Blut, goss es gegen das Volk hin und sprach: Seht da das Blut des Bundes, den Gott mit euch &#252;ber alle diese Worte geschlossen hat. </p><p>Darauf gingen Mosche und Aharon, Nadab und Abihu und siebzig aus den &#196;ltesten Jisraels hinan, </p><p>und sie sahen &#8212; Jisraels Gott &#8212; und ihm zu F&#252;&#223;en wie das Schaffen eines saphirenen Ziegels, und wie des Himmels Wesen an Reine. </p><p>Zu den Entfernteren der S&#246;hne Jisraels aber sendete er nicht seine Hand; sie schauten innerlich Gott und a&#223;en und tranken. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Gehe hinauf zu mir den Berg hinan und bleibe dort. Ich m&#246;chte dir die steinernen Tafeln, die Lehre und das Gebot geben, die ich geschrieben habe, um sie zu lehren. </p><p>Da erhub sich Mosche und sein Diener Jehoschua, und Mosche ging zum Gottesberg hinan. </p><p>Zu den &#196;ltesten aber hatte er gesprochen: Bleibet uns erwartend hier, bis wir zu euch zur&#252;ckommen; sehet, Aharon und Chur sind bei euch; wer etwas vorzutragen hat, trete zu ihnen hin. </p><p>Als Mosche den Berg hinan stieg, h&#252;llte die Wolke den Berg ein. </p><p>Die Herrlichkeit Gottes ruhte auf dem Berge Sinai, und sechs Tage umh&#252;llte ihn die Wolke. Am siebten Tage rief er Mosche mitten aus der Wolke. </p><p>Und die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes war wie ein zehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Mosche ging hinein in die Mitte der Wolke und stieg den Berg hinan, und Mosche blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N&#228;chte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>