<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[ahavta - Begegnungen: Sidra deutsch]]></title><description><![CDATA[Zur Vorbereitung auf das „Wort zum Schabbat“ findest du in dieser Rubrik die „Sidra“ zum Toraabschnitt. Das Besondere: Es ist eine Audio-Datei. Du kannst dir also den Wochenabschnitt anhören. Der Text beruht auf der Übersetzung der Tora, die Rabbiner Dr. Simon Bernfeld 1902 veröffentlichte. ]]></description><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bi2S!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe9a77d9d-c51f-4dd3-aa0b-553b2e45ec43_768x768.png</url><title>ahavta - Begegnungen: Sidra deutsch</title><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2026 12:25:13 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://plus.ahavta.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Ricklef Münnich]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[info@ahavta.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Wajelech]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er ging&#8220; &#8226; 5. Mose 31,1&#8211;30]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajelech-700</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajelech-700</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:05:10 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/213439348/8a73ed36b2416ccbab59c1b90de2ff95.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajelech</strong></p><p><strong>5. Mose 31,1&#8211;30</strong></p><p>Darauf ging Mosche und sprach diese Worte zu ganz Jisrael. </p><p>Er sagte ihnen: Hundertundzwanzig Jahre bin ich heute alt, ich werde ferner nicht ausgehen und eingehen k&#246;nnen, und Gott hat mir auch gesagt: du sollst diesen Jarden nicht &#252;berschreiten. </p><p>Gott, dein Gott, Er zieht vor dir her, Er wird diese V&#246;lker vor dir wegtilgen, damit du ihnen im Besitze folgst. Jehoschua, er geht dir voran, wie Gott gesprochen. </p><p>Und es wird Gott an ihnen vollbringen, wie Er an Sichon und Og, den K&#246;nigen der Emoriter, und an ihrem Lande vollbracht hat, die er vernichtete. </p><p>Gott wird sie vor euch hingeben und ihr habt mit ihnen zu verfahren, v&#246;llig nach dem Gebote, zu welchem ich euch verpflichtet habe. </p><p>Seid fest und seid stark, f&#252;rchtet euch nicht und schreckt nicht vor ihnen; denn Gott, dein Gott, Er ist es, der mit dir geht, er l&#228;&#223;t dich nicht los und er verl&#228;&#223;t dich nicht. </p><p>Dann rief Mosche Jehoschua und sagte zu ihm vor den Augen von ganz Jisrael: Sei fest und stark; denn du sollst mit diesem Volke zu dem Lande hinkommen, welches Gott ihren V&#228;tern zugeschworen ihnen zu geben, du sollst es sie als Erbe in Besitz nehmen lassen. </p><p>Gott, Er ist es, der vor dir hergeht, Er wird mit dir sein, er l&#228;&#223;t dich nicht los und er verl&#228;&#223;t dich nicht; f&#252;rchte nichts und schrecke nicht. </p><p>Mosche schrieb diese Lehre und &#252;bergab sie nun den Priestern, den S&#246;hnen Levi&#8217;s, welche die Lade des Gottesbundes trugen, und allen &#196;ltesten Jisraels. </p><p>Und Mosche gebot ihnen: Nach Ablauf von sieben Jahren, zur Zusammenkunftsbestimmungszeit des Erlassjahres, am H&#252;ttenfeste, </p><p>wenn ganz Jisrael kommt, sich unmittelbar vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes, an der St&#228;tte, die er erw&#228;hlen wird, zu sehen: sollst du diese Lehre in Gegenwart von ganz Jisrael vor ihren Ohren lesen. </p><p>Du hast dazu das Volk, die M&#228;nner und die Frauen und die Kinder zu versammeln und den zu dir eingetretenen Fremden, der in deinen Toren, damit sie h&#246;ren und damit sie lernen und Gott, euren Gott, f&#252;rchten und gewissenhaft erf&#252;llen alle Worte dieser Lehre. </p><p>Und auch ihre Kinder, die noch kein Verst&#228;ndnis haben, sollen h&#246;ren und lernen, Gott, euren Gott, zu f&#252;rchten, alle Tage, die ihr auf dem Boden lebet, wohin ihr den Jarden &#252;berschreitet, ihn in Besitz zu nehmen. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Siehe, deine Tage sind heran gekommen zu sterben; rufe Jehoschua und stellet euch im Zusammenkunftsbestimmungszelt hin, damit Ich ihn verpflichte. Mosche ging und Jehoschua und sie stellten sich hin im Zusammenkunftsbestimmungszelte. </p><p>Da ward Gott im Zelte sichtbar in einer Wolkens&#228;ule, und es stand die Wolkens&#228;ule am Eingang des Zeltes. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Du legst dich nun nieder neben deine V&#228;ter, und auf steht dieses Volk, und, den Gottheiten des dem Lande fremden Unwesens, in dessen Mitte es dort kommt, nachh&#228;ngend, wird es untreu und verl&#228;&#223;t mich und zerst&#246;rt meinen Bund, den ich mit ihm errichtet. </p><p>In dieser Zeit wird dann mein Zorn wider es rege werden, ich werde sie verlassen, mein Angesicht ihnen verbergen, so da&#223; es der Vernichtung verf&#228;llt und viele Leiden und N&#246;ten es treffen. In solcher Zeit wird es dann sagen: F&#252;rwahr, weil mein Gott nicht in meiner Mitte ist, haben mich diese Leiden getroffen. </p><p>Und Ich, ich berge doch mein Angesicht in solcher Zeit nur all des Schlechten willen, das es getan, da es sich anderen G&#246;ttern zugewendet. </p><p>Und nun, schreibet euch auch diesen Gesang nieder und lehre ihn Jisraels S&#246;hnen, lege ihn in ihren Mund, damit dieser Gesang mir zum Zeugen wider Jisraels S&#246;hne werde. </p><p>Wenn ich es zu dem Boden hinbringen werde, den ich seinen V&#228;tern zugeschworen, der von Milch und Honig flie&#223;t, und es i&#223;t und s&#228;ttigt sich und wird feist, und wendet sich andern G&#246;ttern zu, sie dienen ihnen, h&#246;hnen mich und es zerst&#246;rt meinen Bund: </p><p>So wird es geschehen, wenn es dann viele dr&#228;ngende Leiden treffen, so wird dieser Gesang vor ihm als Zeuge aussagen; denn vergessen wird er nicht werden von seiner Kinder Mund. Denn ich kenne seinen Sinn, den es schon heute bet&#228;tigt, bevor ich es zu dem Lande hinbringe, das ich zugeschworen. </p><p>Und Mosche schrieb an diesem Tage diesen Gesang und lehrte ihn Jisraels S&#246;hne. </p><p>Jehoschua aber verpflichtete Er und sagte: Sei fest und stark! denn du sollst Jisraels S&#246;hne zu dem Lande hin, welches ich ihnen zugeschworen, bringen, und Ich werde mit dir sein. </p><p>Darauf war es, als Mosche vollendet hatte die Worte dieser Lehre in ein Buch bis ganz zu Ende niederzuschreiben, </p><p>gebot Mosche den Leviten, den Tr&#228;gern der Lade des Gottesbundes: </p><p>Nehmet dieses Buch der Lehre und leget es der Lade des Bundes Gottes, eures Gottes, zur Seite; dort soll es wider dich zum Zeugen bleiben. </p><p>Denn ich kenne deinen Ungehorsam und deinen harten Nacken. Siehe, w&#228;hrend ich noch jetzt im Leben bei euch bin, wart ihr ungehorsam mit Gott, und nun gar nach meinem Tode! </p><p>Versammelt zu mir her alle &#196;ltesten eurer St&#228;mme und eure Amtleute, vor ihren Ohren will ich diese Worte sprechen und will den Himmel und die Erde zu Zeugen wider sie bestellen. </p><p>Denn ich wei&#223; es, nach meinem Tode werdet ihr sehr in Verderbnis geraten, werdet von dem Wege, den ich euch geboten habe, abweichen, und es trifft euch das Ungl&#252;ck am Ende der Tage, wenn ihr, was in Gottes Augen schlecht ist, &#252;bet, ihn durch eure Handlungen zu erz&#252;rnen. </p><p>Mosche sprach vor den Ohren der ganzen Versammlung Jisraels die Worte dieses Gesanges bis zu Ende.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nizawim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Ihr steht&#8220; &#8226; 5. Mose 29,9&#8211;30,20]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/nizawim-f17</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/nizawim-f17</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:02:21 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/213438561/8eceff4c26f092baff382c961871ad93.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Nizawim</strong></p><p><strong>5. Mose 29,9&#8211;30,20</strong></p><p>Ihr stehet da heute alle vor Gott, eurem Gotte, eure H&#228;upter, eure St&#228;mme, eure &#196;ltesten und eure Amtleute, alle Jisraels M&#228;nner, </p><p>eure Kinder, eure Frauen, und wer dir aus der Fremde in die Mitte deiner Lager eingetreten, von deinem Holzhauer bis zu deinem Wassersch&#246;pfer: </p><p>auf da&#223; du einheitlich hin&#252;bertretest in den Bund Gottes, deines Gottes, und in seinen Eid, den Gott, dein Gott, heute mit dir feststellt, </p><p>um dich sich heute zum Volke aufzurichten, und da&#223; er dir sich als Gott erweise, wie er dir verhei&#223;en, und wie er deinen V&#228;tern Abraham, Jizchak und Jaakob zugeschworen. </p><p>Und nicht mit euch allein stelle ich diesen Bund fest und diesen Eid, </p><p>sondern mit dem, der hier mit uns heute steht vor Gott, unserem Gotte, und mit dem, der nicht hier mit uns heute ist. </p><p>Denn ihr wisset, wie wir im Lande Mizrajim gewohnt, und wie wir durch die Mitte der V&#246;lker gewandert, die ihr durchzogen; </p><p>da habt ihr ihre Abscheulichkeiten und Verwerflichkeiten gesehen, Holz und Stein, Silber und Gold, das sich bei ihnen befindet. </p><p>Nun k&#246;nnte unter euch ein Mann sein oder eine Frau, oder eine Familie, oder ein Stamm, dessen Herz sich heute abwendet von Gott, unserem Gotte, hinzugehen, den G&#246;ttern dieser V&#246;lker zu dienen; es k&#246;nnte unter euch erst eine Wurzel sein, die als Frucht in Gift und Wermut aufgehen wird. </p><p>Wenn da nun ein solcher die Worte dieses Eides h&#246;rt, und etwa sich im Herzen segnend spricht: &#8220;Mir wird Heil zu teil werden, wenn ich auch in dem festen Halt meines Herzens wandle, damit das Getr&#228;nke das durstend zu Bleibende mit versorge!&#8221; </p><p>so wird Gott einem solchen nicht verzeihen wollen, vielmehr wird dann Gottes Zorn und seine Rechtsforderung an diesem Manne zur &#196;u&#223;erung kommen, und auf ihm der ganze Eid, der in dieses Buch geschrieben ist, ruhn; es l&#246;scht Gott seinen Namen weg von unter dem Himmel, </p><p>und es sondert ihn Gott zum B&#246;sen ab aus allen St&#228;mmen Jisraels nach allen Eiden des Bundes, der in dieses Buch der Lehre niedergeschrieben ist. </p><p>Und es sagt dann das sp&#228;tere Geschlecht, eure S&#246;hne, die von euren Nachkommen erstehen, und der Fremde, der aus fernem Landekommt, und sie sehen die Schl&#228;ge dieses Landes und seine Erkrankungen, welche Gott &#252;ber es gebracht: </p><p>Schwefel und Salz, verbrannt der ganze Boden, wird nicht bes&#228;t, l&#228;&#223;t nichts wachsen, kein Kraut kommt darin auf, wie Sedoms und Amoras Verw&#252;stung, Admas und Zebojims, die Gott in seinem Zorn und seinem Unwillen verw&#252;stet hat; </p><p>es sagen dann alle V&#246;lker: &#8220;Warum hat Gott also diesem Lande getan, was ist die Erregung dieses gro&#223;en Zornes?&#8221; </p><p>Und sie sagen dann: Weil sie den Bund Gottes, des Gottes ihrer V&#228;ter verlassen hatten, den er mit ihnen errichtete, als er sie aus dem Lande Mizrajim f&#252;hrte, </p><p>und hingingen, anderen G&#246;ttern dienten und ihnen sich hinwarfen, G&#246;ttern, von denen sie nichts erfahren hatten und die er ihnen nicht zuerteilt hatte: </p><p>darum ergl&#252;hte Gottes Zorn wider dieses Land, all den Fluch, der in dieses Buch geschrieben steht, &#252;ber es zu bringen. </p><p>Darum hat Gott sie ausgerissen und von ihrem Boden entfernt, mit Zorn und Unwillen und gro&#223;er Entr&#252;stung, und hat sie in ein anderes Land wie heute geworfen. &#8212;&#8221; </p><p>Das Verborgene ist Gottes, unseres Gottes; aber, was offenbar ist, das ist unser und unserer Kinder auf ewig: alle Worte dieser Lehre zu erf&#252;llen. </p><p><strong>Kapitel 30</strong></p><p>Und es wird geschehen, wenn &#252;ber dich alle diese Worte, der Segen und der Fluch, die ich vor dich hingegeben habe, gekommen sein werden, so wirst du dir es zu Herzen bringen unter allen V&#246;lkern, wohin Gott, dein Gott, dich verwiesen, </p><p>und wirst ganz bis zu Gott, deinem Gotte, zur&#252;ckkehren und auf seine Stimme h&#246;ren, nach allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. </p><p>Und dann wird auch Gott, dein Gott, sich wieder zur&#252;ckwendend deine Vertriebenen aufsuchen und wird sich deiner erbarmen, und wird dich zusammen sammeln aus all den V&#246;lkern, wohin Gott, dein Gott; dich zerstreut. </p><p>Wenn auch einer deiner Verwiesenen am Ende des Himmels sein wird, wird von dort Gott, dein Gott, dich zusammen sammeln und von dort dich zu sich nehmen, </p><p>und Gott, dein Gott, dich heimbringen zu dem Lande, das deine V&#228;ter einst in Besitz genommen, und wird dich nun noch in gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e als deine V&#228;ter begl&#252;cken und vermehren. </p><p>Es wird Gott, dein Gott, dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, Gott, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zu lieben, um deines Lebens willen. </p><p>Es gibt dann Gott, dein Gott, alle diese Eide &#252;ber deine Feinde und deine Hasser, die dich verfolgt haben. </p><p>Du aber kehrst zur&#252;ck und h&#246;rst auf die Stimme Gottes und erf&#252;llst alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, </p><p>und Gott, dein Gott, zeichnet dich in all deinem H&#228;ndewerk, in der Frucht deines Leibes, in der Frucht deines Viehes und in der Frucht deines Bodens zum Guten aus. Denn Gott wird sich &#252;ber dich zum Guten freuen, wie er sich &#252;ber deine V&#228;ter gefreut. </p><p>Denn du wirst nun auf die Stimme Gottes, deines Gottes, die in dieses Buch der Lehre niedergeschrieben ist, h&#246;ren, alle seine Gebote und seine Gesetze zu beobachten; denn du wirst nun zu Gott, deinem Gotte, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zur&#252;ckkehren. </p><p>Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, es ist deinem Verst&#228;ndnis nicht zu hoch und es liegt nicht in der Ferne. </p><p>Es ist nicht im Himmel, da&#223; du sprechen k&#246;nntest: wer stiege f&#252;r uns zum Himmel und holte es uns, und g&#228;be es uns zu verstehen, da&#223; wir es vollbr&#228;chten; </p><p>und es ist nicht jenseit des Meeres, da&#223; du sprechen k&#246;nntest: wer ginge f&#252;r uns jenseit des Meeres hin und holte es uns, und g&#228;be es uns zu verstehen, da&#223; wir es vollbr&#228;chten: Von allem diesem nichts. </p><p>denn nahe ist dir das Wort ungemein, mit deinem Munde und mit deinem Herzen es zu vollbringen. </p><p>Siehe, ich habe heute das Leben und das Gute und auch den Tod und das Schlechte vor dich hingegeben. </p><p>Da ich dich heute verpflichte, Gott, deinen Gott, zu lieben, in seinen Wegen zu wandeln und seine Gebote, seine Gesetze und seine Rechtsordnungen zu h&#252;ten, und du dann leben wirst und dich vermehren und Gott, dein Gott, dich in dem Lande segnen wird, wohin du kommst, es in Besitz zu nehmen. </p><p>Wenn aber dein Herz sich dahin wendet, da&#223; du nicht gehorchen willst, und du dich hinrei&#223;en l&#228;ssest und andern G&#246;ttern dich hinwirfst und ihnen dienst: </p><p>so habe ich es euch heute angek&#252;ndigt, da&#223; ihr rasch zu Grunde gehen, da&#223; ihr nicht lange Zeit auf dem Boden vollbringen werdet, wohin zu kommen und ihn in Besitz zu nehmen du jetzt den Jarden &#252;berschreitest. </p><p>Himmel und Erde habe ich heute zu Zeugen wider euch bestellt, ich habe das Leben und den Tod vor dich hingegeben, den Segen und den Fluch. W&#228;hle das Leben, damit du lebest, du und deine Nachkommen, </p><p>Gott, deinen Gott, zu lieben, auf seine Stimme zu h&#246;ren und fest an ihm zu hangen; denn das ist dein Leben und die Dauer deiner Tage, auf dem Boden zu bleiben, den Gott deinen V&#228;tern Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen hat, ihnen zu geben.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ki Tawo]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du hineinkommst&#8220; &#8226; 5. Mose 26,1&#8211;29,8]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ki-tawo-1bd</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ki-tawo-1bd</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:01:02 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/212715562/58821b443bc8ec554c2d22fbc2b66d51.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ki Tawo</strong></p><p><strong>5. Mose 26,1&#8211;29,8</strong></p><p>Es sei, wenn du zu dem Lande hinkommst, welches Gott, dein Gott, dir als Erbe gibt, und du hast es in Besitz genommen und wohnst darin: </p><p>so nimmst du eine Auswahl der Erstlinge aller Bodenfrucht, die du von deinem Lande, welches Gott, dein Gott, dir gibt, heimbringst, und legst sie in einen Korb und gehest zu dem Orte hin, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben, </p><p>und kommst zu dem Priester, der in jenen Tagen sein wird, und sagst zu ihm: Ich habe es heute Gott, deinem Gotte, an den Tag gelegt, da&#223; ich zu dem Lande hingelangt bin, welches Gott unseren V&#228;tern zugeschworen, uns zu geben. </p><p>Und es nimmt der Priester den Korb aus deiner Hand entgegen, um ihn vor den Altar Gottes, deines Gottes, niederzustellen. </p><p>Du aber beginnst und sagst vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes: Ein Aram&#228;er, dem Untergange nahe, war mein Vater, da zog er nach Mizrajim, nahm dort seinen Fremdlingsaufenthalt mit geringer Zahl und dort wurde er zu einem gro&#223;en Volke, stark und zahlreich. </p><p>Da misshandelten uns die Mizrer und qu&#228;lten uns und legten uns harte Arbeit auf. </p><p>Da schrien wir zu Gott, dem Gotte unserer V&#228;ter, und Gott h&#246;rte unsere Stimme und sah unser Elend, unsere M&#252;hseligkeit und unsern Druck. </p><p>Da f&#252;hrte Gott uns aus Mizrajim hinaus mit starker Hand, mit gestrecktem Arm und mit gro&#223;er Furchtbarkeit, durch Lehrzeichen und Strafwunder, </p><p>und brachte uns zu diesem Ort, gab uns dieses Land, ein Land, das von Milch und Honig flie&#223;t. </p><p>Und nun habe ich hier die Erstlinge der Frucht des Bodens gebracht, den Du mir, Gott, gegeben. Sodann stellst du ihn vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes, nieder und beugst dich vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes. </p><p>Und du freust dich dann all des Guten, das Gott, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben, du und der Levite und der Fremdling, der in deine Mitte eingetreten. </p><p>Wenn du allen Zehnten deines Bodenertrags im dritten Jahre, dem Zehntjahre, zu verzehnten vollendest, und gibst ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe, und sie genie&#223;en ihn in deinen Toren und s&#228;ttigen sich: </p><p>so sagst du dann vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes: Ich habe das Heilige aus dem Hause geschafft und habe es auch dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben, ganz nach Deinem Gebote, das Du mir geboten; ich habe von Deinen Geboten nichts &#252;bertreten und habe nichts vergessen; </p><p>ich habe in meinem Trauerschmerz nicht davon gegessen, ich habe nichts davon in Reinheitlosigkeit verbraucht, und habe nichts davon f&#252;r einen Toten verwendet;ich habe der Stimme Gottes, meines Gottes, gehorcht, ich habe getan ganz, wie Du mir geboten: </p><p>senke Deinen pr&#252;fenden Blick hernieder von Deiner heiligen St&#228;tte vom Himmel, und segne Dein Volk Jisrael und den Boden, den Du uns gegeben, wie Du unseren V&#228;tern zugeschworen, ein Land, das von Milch und Honig flie&#223;t. </p><p>Am heutigen Tage verpflichtet dich nun Gott, dein Gott, diese Gesetze und Rechtsordnungen zu erf&#252;llen; h&#252;te und erf&#252;lle sie mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele. </p><p>Du hast es heute bewirkt, da&#223; man von Gott sagt, er solle dir Gott sein und du wollest in seinen Wegen wandeln, seine Gesetze, seine Gebote und seine Rechtsordnungen h&#252;ten und wollest seiner Stimme gehorchen. </p><p>Und Gott hat es heute bewirkt, da&#223; man von dir sagt, du sollst ihm ein nur ihm angeh&#246;rendes Volk werden, wie er dir verhei&#223;en hat, und sollest alle seine Gebote h&#252;ten; </p><p>und er wolle dich hoch &#252;ber alle V&#246;lker, die er geschaffen, zur Tatverk&#252;ndigung, zum Namen und zur Verherrlichung hinausstellen, und du sollest Gott, deinem Gotte, eine heilige Nation sein, wie er es ausgesprochen. </p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Da gebot Mosche und die &#196;ltesten Jisraels dem Volke: An euch ist es nun, das ganze Gebot, das ich euch heute gebiete, zu h&#252;ten! </p><p>Darum sei es, an dem Tage, an welchem ihr den Jarden zu dem Lande hin &#252;berschreiten werdet, welches Gott, dein Gott, dir gibt, so richtest du dir gro&#223;e Steine auf und &#252;berziehst sie mit Kalk, </p><p>und wenn du hin&#252;ber geschritten bist, schreibst du auf sie alle Worte dieser Lehre, damit du zu dem Lande kommest, welches Gott, dein Gott, dir gibt, einem Lande, das von Milch und Honig flie&#223;t, wie Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir verhei&#223;en. </p><p>Wenn ihr n&#228;mlich den Jarden &#252;berschritten habt, richtet ihr diese Steine, die ich euch eben gebiete, auf dem Berge Ebal auf, und du &#252;berziehst sie mit Kalk, </p><p>und baust dort Gott, deinem Gotte, einen Altar, einen Altar aus Steinen, &#252;ber welche du nicht Eisen schwingen darfst. </p><p>Aus ungek&#252;rzten Steinen baust du den Altar Gottes, deines Gottes, und bringst darauf Emporopfer Gott, deinem Gotte. </p><p>Und du schlachtest Friedensmahlopfer und i&#223;est dort und freuest dich vor Gott, deinem Gotte, </p><p>und schreibst auf die Steine alle Worte dieser Lehre zu hinl&#228;nglichem Verst&#228;ndnis. </p><p>Darauf sprach Mosche und die Priester, die Leviten, zu ganz Jisrael: Merke auf und h&#246;re Jisrael: an diesem Tage bist du zu einem Volke geworden, Gott, deinem Gott! </p><p>So gehorche denn der Stimme Gottes, deines Gottes, und vollbringe seine einheitlichen Gebote, und seine Gesetze, zu denen ich dich heute verpflichte. </p><p>Endlich gebot Mosche dem Volke an demselben Tage: </p><p>Diese sollen, das Volk zu segnen, auf dem Berge Gerisim stehen, wenn ihr den Jarden &#252;berschritten habt: Schimeon, Levi, Jehuda, Jissachar, Josef und Benjamin. </p><p>Und diese sollen bei dem Fluche stehen auf dem Berge Ebal: Reuben, Gad und Ascher, Sebulun, Dan und Naftali. </p><p>Es heben die Leviten an und sagen zu jedem Manne Jisraels mit erhobener Stimme: </p><p>Fluch dem Manne, der gehauenes oder Gu&#223;bild macht, Gottes Abscheu. Werk von K&#252;nstlerh&#228;nden, und stellt&#8217;s in Verborgenem hin! Und das ganze Volk hebt an und sagt Amen. </p><p>Fluch, wer Vater oder Mutter geringsch&#228;tzt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer des N&#228;chsten Grenze verr&#252;ckt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer einen Blinden irre f&#252;hrt im Wege! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer das Recht eines verwaisten Fremden und einer Witwe beugt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei seines Vaters Weibe liegt, wenn er seines Vaters Gewand aufgedeckt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei irgend einem Tiere liegt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei seiner Schwester liegt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer bei seiner Schwiegermutter liegt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch, wer seinen N&#228;chsten im Verborgenen schl&#228;gt! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch dem, der Bestechung nimmt, einen Menschen zu erschlagen, ein unschuldiges Blut. Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p>Fluch dem, der die Worte dieser Lehre nicht aufrecht h&#228;lt, sie zur Erf&#252;llung zu bringen! Und das ganze Volk sagt Amen. </p><p><strong>Kapitel 28</strong></p><p>Und es wird geschehen, wenn du h&#246;ren, immer ernster h&#246;ren wirst auf die Stimme Gottes, deines Gottes, gewissenhaft alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, zu erf&#252;llen: so wird Gott, dein Gott, dich hoch hinausstellen, hoch &#252;ber alle V&#246;lker der Erde. </p><p>Es kommen &#252;ber dich alle diese Segnungen und sie erreichen dich, wenn du h&#246;rst auf die Stimme Gottes, deines Gottes. </p><p>Gesegnet bist du in der Stadt, gesegnet auf dem Felde. </p><p>Gesegnet die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Bodens und die Frucht deines Viehes, der Wurf deiner Rinder und der Reichtum deiner Schafe. </p><p>Gesegnet dein Korb und dein Trog. </p><p>Gesegnet bist du bei deinem Eingehen, gesegnet bei deinem Ausgehen. </p><p>Es gibt Gott deine Feinde, die wider dich aufstehen, geschlagen vor dich hin; auf einem Wege ziehen sie dir entgegen, und auf sieben Wegen fliehen sie vor dir. </p><p>Es befiehlt Gott mit dir den Segen in deinen Vorr&#228;ten und in allem, woran du deine Hand legst, und er segnet dich in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>So stellt dich Gott sich zu einer heiligen Nation auf, wie er dir geschworen, wenn du die Gebote Gottes, deines Gottes, h&#252;test und wandelst in seinen Wegen, </p><p>und es sehen es alle Nationen der Erde, da&#223; Gottes Name &#252;ber dich genannt ist, und f&#252;rchten sich vor dir. </p><p>Es zeichnet dich Gott zum Guten aus in der Frucht deines Leibes, in der Frucht deines Viehes und in der Frucht deines Bodens, auf dem Boden, den Gott deinen V&#228;tern zugeschworen hat, dir zu geben. </p><p>Dir &#246;ffnet Gott seinen besten Schatz, den Himmel, den Regen deines Landes in seiner Zeit zu geben und alles Werk deiner Hand zu segnen. Vielen V&#246;lkern wirst du leihen, du aber wirst nichts borgen. </p><p>Es l&#228;&#223;t dich Gott zum Haupt werden und nicht zum Schweif, du wirst nur der H&#246;he angeh&#246;ren und nie dem Niedern, wenn du auf die Gebote Gottes, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, hinh&#246;rst, sie zu h&#252;ten und zu erf&#252;llen, </p><p>und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, nicht rechts oder links, anderen G&#246;ttern nachzuwandeln, ihnen zu dienen. </p><p>Und es wird geschehen, wenn du auf die Stimme Gottes, deines Gottes, nicht h&#246;ren wirst, gewissenhaft alle seine Gebote und seine Gesetze, die ich dir heute gebiete, zu erf&#252;llen: so werden &#252;ber dich alle diese Fl&#252;che kommen und werden dich erreichen. </p><p>Fluch wird dir sein in der Stadt, Fluch auf dem Felde. </p><p>Fluch deinem Korbe und deinem Troge. </p><p>Fluch der Frucht deines Leibes und der Frucht deines Bodens, dem Wurf deiner Rinder und dem Reichtum deiner Schafe. </p><p>Fluch dir bei deinem Eingehen und Fluch dir bei deinem Ausgehen. </p><p>Es l&#228;&#223;t Gott wider dich den Fluch, die Unruhe, los und das Vorwurfsgef&#252;hl in all deiner Hantierung, die du ausf&#252;hrst, bis du gar bald vernichtet wirst und zu Grunde gehst, wegen der Schlechtigkeit deiner Handlungsweisen, da&#223; du mich verlassen hast. </p><p>Es l&#228;&#223;t Gott die Pest an dir haften, bis er dich von dem Boden weggetilgt, wohin du jetzt zur Besitznahme kommst. </p><p>Es schl&#228;gt dich Gott mit der Schwindsucht und der Fieberglut, mit dem Brand und der Darrsucht und der Ents&#228;ftung, der Ausmergelung und der Bleichsucht; sie verfolgen dich, bis du zu Grunde bist. </p><p>Deine Himmel, die &#252;ber deinem Haupte sind, werden ehern, und die Erde, die unter dir ist, eisern. </p><p>Gott gibt den Niederschlag deines Landes als Staub und Erde; vom Himmel herab kommt es &#252;ber dich, bis du vernichtet bist. </p><p>Es l&#228;&#223;t dich Gott vor deinen Feinden geschlagen werden; auf einem Wege ziehst du ihm entgegen, und auf sieben Wegen fliehst du vor ihm, so da&#223; du zum Entsetzen allen Reichen der Erde wirst. </p><p>Dein Leichnam bleibt zum Fra&#223; allem Gefl&#252;gel des Himmels und dem Getier der Erde, und keiner verscheucht sie. </p><p>Dich schl&#228;gt Gott mit dem Aussatz Mizrajims und mit Knoten, mit feuchtem und trockenem Grind, von denen du nicht geheilt werden kannst. </p><p>Dich schl&#228;gt Gott mit Irrsinn und mit Blindheit und mit Gem&#252;tesst&#246;rung. </p><p>Du wirst am Mittag tappen, wie der Blinde in der Finsternis tappt, und wirst deine Wege nicht zum gl&#252;cklichen Ende ausf&#252;hren; du wirst nur rechtsgekr&#228;nkt und beraubt sein alle Tage, und niemand hilft. </p><p>Eine Frau wirst du dir antrauen, und ein anderer Mann wird mit ihr Umgang, pflegen; ein Haus bauen und wirst nicht darin wohnen; einen Weinberg pflanzen und wirst nicht die erste Lese davon halten. </p><p>Dein Ochs wird vor deinen Augen geschlachtet, und du wirst nichts davon genie&#223;en; dein Esel wird vor deinem Angesicht weggeraubt und kommt dir nicht wieder; deine Schafe werden deinen Feinden gegeben, und du hast keinen Helfer. </p><p>Deine S&#246;hne und deine T&#246;chter werden einem anderen Volke hingegeben und deine Augen sehen es und schmachten nach ihnen den ganzen Tag, und deiner Hand fehlt die Kraft. </p><p>Die Frucht deines Bodens und all deinen Erwerb verzehrt ein Volk, das du nicht kennst; und so bist du nur rechtsgekr&#228;nkt und geknickt alle Tage, </p><p>und wirst wahnsinnig durch den Anblick deiner Augen, den du siehst. </p><p>Dich schl&#228;gt Gott mit b&#246;sem Aussatz auf Knien und Schenkeln, von dem du nicht geheilt werden kannst, von Fu&#223;es Sohle bis zum Scheitel. </p><p>Es f&#252;hrt Gott dich und deinen K&#246;nig, den du &#252;ber dich stellst, zu einem Volke, das weder du noch deine V&#228;ter gekannt, und dort wirst du andern G&#246;ttern, Holz und Stein, untert&#228;nig. </p><p>Du wirst aber zur Ver&#246;dung, zu Beispiel und Lehre unter allen Nationen, wohin Gott dich f&#252;hren wird. </p><p>Viel Saat bringst du aufs Feld hinaus; und wenig bringst du ein, denn die Heuschrecke frisst es ab. </p><p>Weinberge pflanzest und bearbeitest du; und Wein trinkst du nicht und tust du nicht ein, denn es verzehrt ihn der Wurm. </p><p>&#214;lb&#228;ume hast du in deinem ganzen Gebiete; und mit &#214;l salbst du dich nicht, denn dein &#214;lbaum wirft die Frucht ab. </p><p>S&#246;hne und T&#246;chter erzeugst du; und sie bleiben dir nicht, denn sie gehen in die Gefangenschaft. </p><p>Alle deine B&#228;ume und die Frucht deines Bodens nimmt der Heuschreckenschwarm v&#246;llig in Besitz. </p><p>Der Fremde aber, der in deiner Mitte weilt, steigt &#252;ber dich immer h&#246;her, und du sinkst immer tiefer. </p><p>Er leiht dir, du hast ihm nichts zu leihen; er wird zum Haupt, und du wirst zum Schweif. </p><p>Und es kommen &#252;ber dich alle diese Fl&#252;che, verfolgen dich und erreichen dich, bis du vernichtet wirst, weil du auf die Stimme Gottes, deines Gottes, nicht geh&#246;rt, seine Gebote und seine Gesetze zu h&#252;ten, die er dir geboten. </p><p>Und so werden sie an dir zu einem Zeichen und einem Belehrungswunder und an deinen Nachkommen auf ewig. </p><p>Anstatt, da&#223; du Gott, deinem Gotte, nicht gedient hast in Freude und in Herzensgl&#252;ck, aus &#220;berflu&#223; an allem: </p><p>wirst du deinen Feinden, die Gott wider dich kommen l&#228;&#223;t, in Hunger und Durst, in Nacktheit und Mangel an allem dienen, und er wird ein eisern Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vernichtet. </p><p>Es bringt Gott &#252;ber dich ein Volk aus der Ferne von der Erden Ende herauf, wie der Adler herbeischwebt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, </p><p>ein Volk harten Gesichts, das keine R&#252;cksicht kennt f&#252;r den Greis und keine Gnade schenkt dem Knaben. </p><p>Es verzehrt die Frucht deines Viehes und die Frucht deines Bodens, bis du vernichtet bist, indem es dir nicht Korn, nicht Most, nicht &#214;l, nicht Zucht deiner Rinder l&#228;&#223;t, noch Reichtum deiner Schafe; bis es dich zu Grunde bringt. </p><p>Es bedr&#228;ngt dich in allen deinen Toren, bis deine hohen und festen Mauern, auf welche du dich verl&#228;&#223;est, darniederliegen in deinem ganzen Lande; es bedr&#228;ngt dich in allen deinen Toren in deinem ganzen Lande, welches Gott, dein Gott, dir gegeben hat. </p><p>Du wirst dich n&#228;hren von der Frucht deines Leibes, von dem Fleisch deiner S&#246;hne und T&#246;chter, die dir Gott, dein Gott, gegeben hat, in der Belagerung und der Bedr&#228;ngung, mit welcher dein Feind dich dr&#228;ngt. </p><p>Der zarteste Mann unter dir und der wohllebendste wird missg&#252;nstigen Auges sein gegen seinen Bruder, gegen das Weib seines Scho&#223;es, gegen, den Rest seiner Kinder, die er &#252;brig l&#228;&#223;t, </p><p>einem von ihnen von dem Fleische seiner Kinder zu geben, die er verzehrt, weil ihm sonst nichts geblieben, in der Belagerung und der Bedr&#228;ngnis, mit welcher dein Feind in allen deinen Toren dich dr&#228;ngt. </p><p>Die Zarteste unter dir und die Wohllebendste, die sonst ihres Fu&#223;es Sohle nicht versucht hat auf die Erde zu setzen wegen Verw&#246;hnung und Zartheit, wird missg&#252;nstigen Auges sein gegen den Mann ihres Scho&#223;es, gegen ihren Sohn, gegen ihre Tochter, </p><p>gegen ihre Leibesfrucht, gegen ihre Kinder, die sie gebiert, wenn sie von ihnen aus g&#228;nzlichem Mangel heimlich i&#223;t, in der Belagerung und der Bedr&#228;ngnis, mit welcher dein Feind dich in deinen Toren dr&#228;ngt. </p><p>Wenn du nicht achten wirst, alle die Worte dieser Lehre zu erf&#252;llen, die in dieses Buch niedergeschrieben sind, diesen zu ehrenden und zu f&#252;rchtenden Namen, den Namen Gottes, deines Gottes, zu f&#252;rchten: </p><p>wird Gott deine Leiden und die Leiden deiner Nachkommen wunderbar gestalten, gro&#223;e und dauernde Leiden, b&#246;se und dauernde Krankheiten, </p><p>wird auf dich zur&#252;ckbringen all das Siechtum Mizrajims, vor denen dir graute, und sie werden dir anhaften. </p><p>Auch jegliche Krankheit und jegliches Leiden, das in das Buch dieser Lehre nicht niedergeschrieben ist, wird Gott &#252;ber dich herauff&#252;hren, bis du vernichtet bist. </p><p>Und ihr werdet nur in geringer Anzahl bleiben, statt da&#223; ihr wie die Sterne des Himmels an Menge gewesen seid, weil du auf die Stimme Gott&#1511;&#1491;, deines Gottes, nicht geh&#246;rt. </p><p>Und es wird geschehen, wie sich Gott &#252;ber euch gefreut, euch wohl zu tun und euch zu vermehren, so wird sich Gott &#252;ber euch freuen, euch zu Grunde gehen zu lassen und euch zu verderben, und werdet ihr fortgerissen werden von dem Boden, wohin du nun kommst, ihn in Besitz zu nehmen. </p><p>Es wird dich Gott unter alle Nationen von einem Ende der Erde zum anderen Ende der Erde zerstreuen, und dort wirst du anderen G&#246;ttern untert&#228;nig, von denen du und deine V&#228;ter nichts gewusst, Holz und Stein. </p><p>Und unter diesen V&#246;lkern wirst du keine Ruhe finden, und der Sohle deines Fu&#223;es wird keine Ruhest&#228;tte werden. Es gibt dir Gott dort ein Herz voller Zittern, und Schmachten der Augen und Betr&#252;bnis der Seele. </p><p>Dein Leben wird dir immer in ferner Schwebe sein; du wirst nachts und tags in Angst sein und keinen Glauben an dein Leben haben. </p><p>Morgens sagst du: Wer g&#228;be uns Abend! und abends sagst du: Wer g&#228;be uns Morgen! vor der Angst deines Herzens, die dich erf&#252;llt, und vor dem Anblick deiner Augen, den du siehst. </p><p>Ja, es l&#228;&#223;t dich Gott in Schiffen nach Mizrajim zur&#252;ckkehren, in der Weise, von der ich dir gesagt, da&#223; du sie nie wieder sehen sollst; dort werdet ihr euch selbst euren Feinden zu Knechten und M&#228;gden zum Verkauf anbieten, und es findet sich kein K&#228;ufer. </p><p>Dies sind die Worte des Bundes, den Gott Mosche im Lande Moab mit Jisraels S&#246;hnen zu errichten geboten hatte, au&#223;er dem Bunde, den er mit ihnen zu Choreb errichtete. </p><p><strong>Kapitel 29</strong></p><p>Mosche rief ganz Jisrael zu und sagte zu ihnen: Ihr habt gesehen alles, was Gott vor euren Augen im Lande Mizrajim an Pharao und an allen seinen Dienern und an seinem ganzen Lande getan, </p><p>die gro&#223;en Erprobungstaten, die deine Augen gesehen, jene gro&#223;en Zeichen und Belehrungswunder, </p><p>und es, hatte damit euch Gott noch kein Herz zum Erkennen, keine Augen zum Sehen und keine Ohren zum H&#246;ren gegeben bis auf diesen Tag. </p><p>Da f&#252;hrte ich euch vierzig Jahre in der W&#252;ste, eure Kleider sind euch nicht abgealtert, dein Schuh ist dir nicht vom Fu&#223;e abgealtert, </p><p>Brot habt ihr nicht gegessen, Wein und Berauschendes nicht getrunken, damit ihr es wissen sollet, da&#223; &#8216;&#1488;&#1504;&#1497; &#1491; euer Gott ist. </p><p>Ihr kamt auch zu diesem Orte, da ging Sichon, K&#246;nig von Cheschbon, und Og, K&#246;nig von Baschan, uns zum Kriege entgegen, und wir haben sie geschlagen, </p><p>haben ihnen ihr Land abgenommen und es dem Reubenischen und Gadischen und der H&#228;lfte des Menaschischen Stammes gegeben. </p><p>Darum beachtet wohl die Worte dieses Bundes und erf&#252;llet sie, damit ihr mit &#220;berlegung &#252;bet alles, was ihr tut.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ki Tezé]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du ausziehst&#8220; &#8226; 5. Mose 21,10&#8211;25,19]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ki-teze-406</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ki-teze-406</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 20 Aug 2026 12:03:01 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/211775625/bb74cf88023cc498cba17aab5ebcd175.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ki Tez&#233;</strong></p><p><strong>5. Mose 21,10&#8211;25,19</strong></p><p>Wenn du ausziehst zum Kriege wider deine Feinde, und es gibt einen Gott, dein Gott, in deine Hand und du machst seine Gefangenen, </p><p>und siehst in der Gefangenschaft ein Weib von sch&#246;ner Gestalt, du hast Liebe zu ihr und nimmst sie dir zur Frau: </p><p>so bringst du sie heim in dein Haus, und sie schert ihr Haupt und pflegt ihre N&#228;gel, </p><p>und legt das Gewand ihrer Gefangenschaft ab und sitzt in deinem Hause und beweint ihren Vater und ihre Mutter einen Monat lang; nachher erst kannst du zu ihr kommen und sie ehelichen, da&#223; sie dir zur Frau werde. </p><p>Es sei aber, wenn du keinen Gefallen an ihr findest, so entl&#228;&#223;est du sie ihrem freien Willen; verkaufen darfst du sie nicht f&#252;r Geld, darfst &#252;berhaupt von ihr keinen Vorteil ziehen, daf&#252;r, da&#223; du sie geschw&#228;cht. </p><p>Wenn eines Mannes zwei Frauen sein werden, eine geliebte und eine geha&#223;te, und sie haben ihm S&#246;hne geboren, die geliebte und die geha&#223;te, und der erstgeborene Sohn ist der geha&#223;ten: </p><p>so sei es, am Tage, wenn er seinen S&#246;hnen das, was sein Eigentum ist, vererbt, ist er nicht befugt, dem Sohne der geliebten das Erstgeburtsrecht vor dem Sohne der geha&#223;ten, dem Erstgeborenen, zu erteilen. </p><p>Vielmehr hat er den Erstgeborenen, den Sohn der Geha&#223;ten, anzuerkennen, ihm einen doppelten Anteil an allem dem vorhandenen Seinigen zu geben; denn er ist der erste seiner Habe, sein ist das Recht der Erstgeburt. </p><p>Wenn ein Mann einen Sohn hat, der ungehorsam ist und widerspenstig ist, er h&#246;rt nicht auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter; sie z&#252;chtigen ihn und er gehorcht ihnen dennoch nicht: </p><p>so ergreifen ihn sein Vater und seine Mutter, und f&#252;hren ihn hinaus zu den &#196;ltesten seiner Stadt und zum Tore seines Ortes, </p><p>und sagen zu den &#196;ltesten seiner Stadt: dieser unser Sohn ist ungehorsam und widerspenstig, er h&#246;rt nicht auf unsere Stimme, er ist ein Schlemmer und ein S&#228;ufer. </p><p>Und es steinigen ihn alle Leute seiner Stadt, da&#223; er sterbe, und du schaffest das B&#246;se weg aus deiner Mitte. Ganz Jisrael aber h&#246;re es und f&#252;rchte sich. </p><p>Wenn aber an einem Manne eine todesschuldige S&#252;nde ist und er wird hingerichtet und du h&#228;ngst ihn an einen Pfahl, </p><p>sollst du seine Leiche nicht in die Nacht hinein am Pfahle h&#228;ngen lassen, denn auch ihn hast du an demselben Tage zu begraben; denn nur Gottesfluch dr&#252;ckt ein Schwebender aus. Und du sollst nicht deinen Boden, den Gott, dein Gott, dir zum Erbteil gibt, entreinigen. </p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Du sollst nicht den Ochsen deines Bruders oder sein Schaf verlaufen sehen und dich ihnen entziehen wollen; vielmehr hast du sie deinem Bruder zur&#252;ckzubringen. </p><p>Ist aber dein Bruder dir nicht nahe oder du kennst ihn nicht, so hast du es in dein Haus aufzunehmen und es bleibt bei dir, bis dein Bruder es erfragt; dann gibst du es ihm zur&#252;ck. </p><p>Also tust du seinem Esel, also tust du seinem Kleide, und also tust du jedem verlorenen Gute deines Bruders, das ihm verloren geht und dir zu H&#228;nden kommt; es soll nicht in deiner Macht stehen, dich zu entziehen. </p><p>Du sollst nicht den Esel deines Bruders oder seinen Ochsen am Wege liegen sehen und dich ihnen entziehen wollen; vielmehr hast du sie mit ihm aufzurichten. </p><p>Nicht sei Mannesger&#228;te an einem Weibe und nicht kleide sich ein Mann in Frauengewand; denn Abscheu Gottes, deines Gottes, ist jeder, der diese Dinge &#252;bt. </p><p>Wenn ein Vogelnest vor dir auf dem Wege betroffen wird, auf irgend einem Baum oder auf der Erde, Junge oder Eier, und die Mutter ruht auf den Jungen oder auf den Eiern, sollst du nicht die Mutter auf den Jungen nehmen. </p><p>Freischicken sollst du die Mutter, die Jungen aber darfst du dir nehmen; darob wird es dir gut ergehen, und du wirst lange leben. </p><p>Wenn du ein neues Haus baust, so mache ein Gel&#228;nder deinem Dache, und veranlasse keine Blutschuld in deinem Hause, wenn irgend ein Fallender davon herabf&#228;llt. </p><p>Bes&#228;e deinen Weinberg nicht mit einander ausschlie&#223;enden Gattungen, da&#223; nicht der Heiligung verfalle das Wachstum oder schon die Saat, die du s&#228;est, und der Ertrag des Weinberges. </p><p>Pfl&#252;ge nicht mit Ochs und Esel zusammen. </p><p>Bekleide dich nicht mit Schaatnes, Wolle und Flachs zusammen. </p><p>Schn&#252;re mache dir an vier Ecken deines Gewandes, mit welchem du dich bedeckest. </p><p>Wenn ein Mann eine Frau sich aneignet, und er kommt zu ihr und ha&#223;t sie, </p><p>und er veranstaltet ihr einen Anklageprozess und bringt &#252;ber sie einen schlechten Namen aus und sagt: Diese Frau habe ich mir angeeignet und nahte ihr, ich habe ihr aber keine Jungfr&#228;ulichkeit gefunden; </p><p>und es nimmt der Vater des M&#228;dchens und ihre Mutter sich dessen an und bringen die Jungfr&#228;ulichkeit des M&#228;dchens vor den &#196;ltesten der Stadt im Gerichte an den Tag; </p><p>und es sagt der Vater des M&#228;dchens zu den &#196;ltesten: Meine Tochter habe ich diesem Manne zur Frau gegeben und nun ha&#223;t er sie; </p><p>und da hat er nun einen Anklageprozess veranstaltet des Inhalts: ich habe deiner Tochter keine Jungfr&#228;ulichkeit gefunden, und hier sind die Beweise der Jungfr&#228;ulichkeit meiner Tochter; und sie legen das die Wahrheit Verdeckende vor den &#196;ltesten der Stadt auseinander: </p><p>so nehmen die &#196;ltesten der Stadt den Mann und z&#252;chtigen ihn, </p><p>und strafen ihn mit hundert Silberst&#252;cken und geben sie dem Vater des M&#228;dchens; denn er hat &#252;ber eine Jungfrau Jisraels einen schlechten Namen ausgebracht. Ihm aber soll sie zur Frau bleiben, er hat nicht mehr die Befugnis, sie zu entlassen sein Leben lang. </p><p>Wenn aber diese Sache wahr gewesen, es ist dem M&#228;dchen keine Jungfr&#228;ulichkeit befunden worden, </p><p>so f&#252;hren sie das M&#228;dchen hinaus zur T&#252;re ihres Vaterhauses hin, und die Leute ihrer Stadt steinigen sie mit Steinen, so da&#223; sie stirbt; denn sie hat Schandtat in Jisrael ver&#252;bt, im Hause ihres Vaters Unzucht zu treiben; du hast das Schlechte aus deiner Mitte fortzuschaffen. </p><p>Wenn ein Mann betroffen wird einer von einem andern geehelichten Frau beiwohnend, so haben sie alle beide zu sterben, der Mann, welcher der Frau beiwohnt, und die Frau; und hast du das Schlechte fortzuschaffen aus Jisrael. </p><p>Wenn ein jungfr&#228;uliches M&#228;dchen einem Manne angetraut sein wird, und es findet sie ein Mann in der Stadt und wohnt ihr bei, </p><p>so f&#252;hrt ihr beide hinaus zu dem Tore dieser Stadt hin, und steinigt sie mit Steinen, da&#223; sie sterben, das M&#228;dchen auf Grund des Erweises, da&#223; sie nicht geschrien in der Stadt, und den Mann auf Grund des Erweises, da&#223; er das Weib seines N&#228;chsten geschw&#228;cht, und hast du das Schlechte fortzuschaffen aus deiner Mittte. </p><p>Wenn aber auf dem Felde der Mann das angetraute M&#228;dchen trifft und es erfa&#223;t sie der Mann und wohnt ihr bei, so stirbt der Mann, der ihr beigewohnt, allein, </p><p>dem M&#228;dchen aber tust du nicht das Geringste, dem M&#228;dchen haftet keine Todess&#252;nde an; denn wie wenn jemand &#252;ber seinen N&#228;chsten aufsteht und ihn totschl&#228;gt, so ist dieser Vorgang; </p><p>denn auf dem Felde hat er sie getroffen; hat auch das verlobte M&#228;dchen geschrien, war ihr kein Retter. </p><p>Findet ein Mann ein jungfr&#228;uliches M&#228;dchen, das noch nicht verlobt ist, und ergreift sie und wohnt ihr bei, und sie werden betroffen: </p><p>so gibt der Mann, der ihr beiwohnt, dem Vater des M&#228;dchens f&#252;nfzig Silberst&#252;cke; ihm aber hat sie zum Weibe zu werden, weil er sie geschw&#228;cht; er ist nicht befugt, sie zu entlassen sein Leben lang. </p><p><strong>Kapitel 23</strong></p><p>Es darf keiner die Frau seines Vaters heiraten, und darf auch nicht das Gewand seines Vaters aufdecken. </p><p>Es komme nicht durch Druck Verwundeter und Gliedverst&#252;mmelter in die Versammlung Gottes. </p><p>Es komme nicht ein Bastard in die Versammlung Gottes; auch das zehnte Geschlecht komme von ihm nicht in die Versammlung Gottes. </p><p>Es komme nicht ein Ammoniter und ein Moabiter in die Versammlung Gottes; auch das zehnte Geschlecht komme von ihnen nicht in die Versammlung Gottes auf ewig. </p><p>Weil sie euch nicht mit Brot und Wasser auf der Wanderung entgegengekommen sind, als ihr aus Mizrajim zoget, und weil er wider dich Bileam, den Sohn Beors aus Petor Aram Naharajim, gedungen, dir zu fluchen, </p><p>und Gott, dein Gott, Bileam kein Geh&#246;r zuwenden wollte, vielmehr Gott, dein Gott, dir den Fluch in Segen umwandelte, weil Gott, dein Gott, dich liebte. </p><p>Deren Friede und Wohl sollst du alle deine Tage auf ewig nicht suchen. </p><p>Weise den Edomiten nicht ganz zur&#252;ck; denn er ist dein Bruder. Weise den &#196;gypter nicht ganz zur&#252;ck; denn Fremdling warst du in seinem Lande. </p><p>Kinder, die ihnen geboren werden, das dritte Geschlecht, kann von ihnen in die Versammlung Gottes kommen. </p><p>Wenn du in Lager hinausziehst gegen deine Feinde, so h&#252;te dich vor jeglichem Schlechten. </p><p>Ist unter dir ein Mann, der durch n&#228;chtliches Begegnis nicht rein ist, so gehe er au&#223;erhalb des Lagers hinaus, komme nicht in das Innere des Lagers. </p><p>Gegen Abendwende bade er sich erst in Wasser, und wenn die Sonne unter ist, komme er in das Innere des Lagers. </p><p>Und eine Stelle soll dir au&#223;erhalb des Lagers sein, dorthin gehest du hinaus. </p><p>Und einen Spaten sollst du bei deinem R&#252;stzeug haben, so da&#223;, wenn du dich au&#223;erhalb niederl&#228;&#223;est, du damit grabest, und das, was du zur&#252;ckl&#228;&#223;est, wieder zudeckest. </p><p>Denn Gott, dein Gott, wandelt in der Mitte deines Lagers, dich zu retten und deine Feinde vor dich hinzugeben; so seien deine Lager ein Heiliges, da&#223; er an dir keine Bl&#246;&#223;e schaue und sich zur&#252;ckhalte, dich zu begleiten. </p><p>Du darfst einen Sklaven nicht an seinen Herrn ausliefern, der sich zu dir von seinem Herrn rettet. </p><p>Bei dir in deiner Mitte soll er sich niederlassen, an dem Orte, den er sich w&#228;hlt, in einem deiner Tore, wo es ihm am besten ist; du darfst ihn nicht kr&#228;nken. </p><p>Es sei keine der Unzucht Geweihte von Jisraels T&#246;chtern, und es sei kein der Unzucht Geweihter von Jisraels S&#246;hnen. </p><p>Du darfst keinen Buhlerinnenlohn und keinen Hundetausch in das Haus Gottes, deines Gottes, zu irgend einer Gelobung bringen; denn Abscheu Gottes, deines Gottes, sind sie alle beide. </p><p>Du darfst deinem Bruder keine Zinsen geben, sei es Zins an Geld oder Zins an Speise, keinen Zins, was nur als Zins zu begreifen w&#228;re. </p><p>Dem Fremden darfst du Zinsen geben, deinem Bruder darfst du keine Zinsen geben, damit Gott, dein Gott, dich segne in allem, woran du deine Hand legst, in dem Lande, wohin du kommst, es in Besitz zu nehmen. </p><p>Wenn du Gott, deinem Gott, ein Gel&#252;bde gelobst, verschiebe nicht es zu erf&#252;llen; denn es wird Gott, dein Gott, es von dir einfordern und an dir w&#252;rde Vers&#252;ndigung haften. </p><p>Wenn du es unterl&#228;&#223;est, Gel&#252;bde zu tun, so wird keine Vers&#252;ndigung an dir haften. </p><p>Was aber deine Lippen ge&#228;u&#223;ert, das musst du halten und erf&#252;llen, wie du Gott, deinem Gotte, eine Weihung gelobt hast, was du mit deinem Munde ausgesprochen. </p><p>Wenn du in den Weinberg deines N&#228;chsten kommst, so darfst du Beeren nach deinem Verlangen zu deiner S&#228;ttigung essen, aber darfst in dein Ger&#228;te nichts tun. </p><p>Wenn du in das Korn deines N&#228;chsten kommst, so darfst du K&#246;rner mit deiner Hand abrupfen, aber darfst die Sichel nicht schwingen &#252;ber das Korn deines N&#228;chsten. </p><p><strong>Kapitel 24</strong></p><p>Wenn ein Mann sich eine Frau aneignet und ehelicht sie, so sei es, wenn sie keine Zuneigungsw&#252;rdigkeit in seinen Augen findet, weil er eine klageberechtigende Bl&#246;&#223;e an ihr gefunden, und er schreibt ihr einen Scheidebrief und gibt ihn in ihre Hand und entl&#228;&#223;t sie damit aus seinem Hause, </p><p>und sie scheidet aus seinem Hause und geht und wird eines andern Mannes; </p><p>und nun ha&#223;t sie der letzte Mann und schreibt ihr einen Scheidebrief und gibt ihn in ihre Hand und entl&#228;&#223;t sie damit aus seinem Hause; oder wenn dieser letzte Mann, der sie sich zur Frau angeeignet hat, stirbt: </p><p>so soll ihr erster Mann, der sie entlassen hat, nicht befugt sein, sie sich wieder anzueignen, seine Frau zu werden, nachdem sie durch ihn veranla&#223;t worden war, aufzuh&#246;ren f&#252;r ihn rein zu sein; denn das ist ein zu Verabscheuendes vor Gott, und du sollst das Land nicht vers&#252;ndigen, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt. </p><p>Wenn jemand eine neue Frau sich aneignet, soll er nicht ins Heer hinausr&#252;cken, und nichts soll &#252;ber ihn ergehen in irgend einer Beziehung; frei soll er ein Jahr seinem Hause verbleiben und seine Frau erfreuen, die er sich aneignet. </p><p>Man soll nicht untern und obern M&#252;hlstein pf&#228;nden; denn der pf&#228;ndet das Leben. </p><p>Wenn ein Mann betroffen wird, der einen Menschen von seinen Br&#252;dern von Jisraels S&#246;hnen stiehlt und hat sich seiner bedient und hat ihn verkauft: so soll dieser Dieb sterben, und du hast das Schlechte aus deiner Mitte fortzuschaffen. </p><p>H&#252;te dich in Betreff des Aussatzschadens, &#252;beraus sorgf&#228;ltig zu beachten und zu &#252;ben; allem gem&#228;&#223;, was euch die Priester, die Leviten lehren, wie Ich ihnen geboten habe, sollt ihr sorgf&#228;ltig aus&#252;ben. </p><p>Gedenke, was Gott, dein Gott, Mirjam getan, auf dem Wege, indem ihr aus &#196;gypten zoget! </p><p>Wenn du an deinen N&#228;chsten eine Schuldforderung geltend zu machen hast, sollst du nicht in sein Haus kommen, sein Pfand zu pf&#228;nden. </p><p>Drau&#223;en sollst du stehen, und der Mann, an den du eine Forderung hast, soll dir das Pfand hinausbringen. </p><p>Und ist er ein armer Mann, so sollst du nicht mit seinem Pfande dich niederlegen. </p><p>Immer musst du ihm das Pfand mit Sonnenuntergang zur&#252;ckgeben, da&#223; er in seinem Gewande ruhe und dich segne. Dir aber wird dies als Pflichtgerechtigkeit dastehen vor Gott, deinem Gotte. </p><p>Vorentalte nichts einem Tagel&#246;hner, der arm und d&#252;rftig ist, von deinen Br&#252;dern oder von dem Fremden, der in deinem Lande wohnt, in deinen Toren. </p><p>An seinem Tage gib ihm seinen Lohn und lasse die Sonne nicht dar&#252;ber untergehen; denn er ist arm und ihm zu tr&#228;gt er seine Seele. M&#246;ge er nicht &#252;ber dich zu Gott schreien, und an dir wi&#252;rde S&#252;nde sein. </p><p>Es sollen nicht V&#228;ter hingerichtet werden in Veranlassung von S&#246;hnen, und S&#246;hne nicht hingerichtet werden in Veranlassung von V&#228;tern. Jeder werde durch eigene Vers&#252;ndigung hingerichtet. </p><p>Auch eines verwaisten Fremden Recht sollst du nicht beugen, und sollst nicht pf&#228;nden das Gewand einer Witwe. </p><p>Du sollst eingedenk bleiben, da&#223; du Sklave warst in Mizrajim, als Gott, dein Gott, dich von dort erl&#246;ste; darum verpflichte ich dich, dieses zu tun. </p><p>Wenn du deine Ernte in deinem Felde schneidest und vergissest eine Garbe auf dem Felde, sollst du nicht wieder zur&#252;ckkehren, sie zu nehmen; des Fremdlings, der Waise und der Witwe soll es sein, damit Gott, dein Gott, dich in allem Vollbringen deiner H&#228;nde segne. </p><p>Wenn du deinen &#214;lbaum schl&#228;gst, sollst du die Krone, die du zur&#252;ckgelassen, nicht abbrechen; des Fremdlings, der Waise und der Witwe soll es sein. </p><p>Wenn du deinen Weinberg winzerst, sollst du die unfertigen Trauben, die du zur&#252;ckgelassen, nicht abnehmen; des Fremdlings, der Waise und der Witwe soll es sein. </p><p>Bleibe eingedenk, da&#223; du Sklave gewesen bist im Lande Mizrajim; darum verpflichte ich dich, dieses zu tun. </p><p><strong>Kapitel 25</strong></p><p>Wenn eine Streitsache zwischen M&#228;nnern ist und sie treten zum Gericht hin, da&#223; sie ihnen Recht sprechen, so haben sie den Gerechten gerecht und den Schuldigen schuldig zu sprechen. </p><p>Es sei aber, wenn der Schuldige schlagstraff&#228;llig ist, so hat ihn der Richter niederlegen und vor seinem Angesicht schlagen zu lassen, seiner Verschuldung entsprechend in bestimmter Zahl. </p><p>Ihn vierzig zu schlagen soll er nicht fortfahren; schl&#252;ge er ihn dar&#252;ber hinaus einen &#252;berm&#228;&#223;igen Schlag, so w&#252;rde dein Bruder vor deinen Augen entw&#252;rdigt. </p><p>Du sollst einem Ochsen nicht den Mund schlie&#223;en, wenn er drischt. </p><p>Wenn Br&#252;der gleichzeitig auf Erden sind und es stirbt einer von ihnen und es ist von ihm kein Kind vorhanden, soll die Frau des Verstorbenen nicht ent&#228;u&#223;ert eines fremden Mannes werden. Ihr Schwager komme zu ihr und eigne sie sich zur Frau an und erf&#252;lle die Schwagerehe mit ihr. </p><p>Und er sei der Erstgeborene, den sie gebiert; er trete ein auf den Namen seines verstorbenen Bruders, und so werde dessen Name nicht aus Jisrael verl&#246;scht. </p><p>Will aber der Mann nicht seine Schw&#228;gerin nehmen, so geht seine Schw&#228;gerin hinauf zum Tore zu den &#196;ltesten und sagt: mein Schwager will nicht seinem Bruder einen Namen aufrechthalten in Jisrael, er will mit mir nicht die Schwagerehe erf&#252;llen. </p><p>Und es rufen ihn die &#196;ltesten seiner Stadt und reden ihm zu und steht er dann auf und spricht: ich will sie nicht nehmen: </p><p>so n&#228;hert sich seine Schw&#228;gerin zu ihm vor den Augen der &#196;ltesten, und entzieht seinen Schuh von seinem Fu&#223; und speit aus vor seinem Angesicht; und beginnt dann und sagt: So geschehe dem Manne, der das Haus seines Bruders nicht bauen will, </p><p>sein Name werde in Jisrael genannt: das Haus des Schuhentzogenen. </p><p>Wenn M&#228;nner sich zusammen schlagen, der eine mit dem andern, und es tritt die Frau des einen hin, ihren Mann aus der Hand dessen zu retten, der ihn schl&#228;gt, und sie streckt die Hand und greift an seine Scham, </p><p>sollst du ihr die Hand abschlagen, sollst nicht schonen. </p><p>Du sollst nicht in deiner Tasche haben zweierlei Gewichtsteine, einen gro&#223;en und einen kleinen. </p><p>Du sollst nicht in deinem Hause haben zweierlei Ma&#223;, ein gro&#223;es und ein kleines. </p><p>Vollkommene Gewichtsteine und gerecht sollst du haben, vollkommenes Ma&#223; und gerecht sollst du haben. Darob werden deine Tage lange dauern auf dem Boden, den Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>Denn ein Abscheu Gottes, deines Gottes ist jeder, der solche Dinge tut, jeder, der Unrecht tut. </p><p>Gedenke dessen, was dir Amalek getan, auf der Wanderung, als ihr aus Mizrajim zoget. </p><p>Wie er dich anfiel auf der Wanderung und Nachz&#252;gler von dir metzelte, alle die nur schwach dir folgten, w&#228;hrend du matt und abgem&#252;ht warst, und f&#252;rchtete nicht Gott! </p><p>So sei es denn: wenn Gott, dein Gott, dir Ruhe gegeben haben wird von allen deinen Feinden ringsum in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir als Erbe zur Besitznahme gibt, sollst du das Andenken Amaleks von unter dem Himmel wegl&#246;schen; vergi&#223; dies nicht.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schoftim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Richter&#8220; &#8226; 5. Mose 16,18&#8211;21,9]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schoftim-bb0</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schoftim-bb0</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:03:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/210805166/4a5ff20c017ab01d4893190821c68c87.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schoftim</strong></p><p><strong>5. Mose 16,18&#8211;21,9</strong></p><p>Richter und Ausf&#252;hrungsbeamte bestellst du dir in allen deinen Toren, die Gott, dein Gott, dir f&#252;r deine St&#228;mme gibt, da&#223; sie das Volk nach Rechtsspruch des Rechts richten. </p><p>Du sollst den Rechtsspruch nicht beugen und sollst kein Angesicht kennen und sollst keine Bestechung nehmen; denn die Bestechung blendet die Augen der Weisen und macht schwankend die Worte Gerechter. </p><p>Recht, Recht verfolge, damit du lebest und das Land in Besitz nehmest, das Gott, dein Gott, dir gibt! </p><p>Pflanze dir keine Aschera, &#252;berhaupt keinen Baum neben den Altar Gottes, deines Gottes, den du dir errichten sollst, </p><p>und stelle dir keinen Denkstein auf, den Gott, dein Gott, ha&#223;t. </p><p><strong>Kapitel 17</strong></p><p>Opfere Gott, deinem Gotte, nicht Ochs und Schaf, an welchem ein Fehler, an welchem irgend etwas Schlechtes ist; denn Gottes, deines Gottes, Abscheu ist es. </p><p>Wenn in deiner Mitte in einem deiner Tore, die Gott, dein Gott, dir gibt, ein Mann oder eine Frau betroffen wird, welche was schlecht ist in den Augen Gottes, deines Gottes, ver&#252;ben, seinen Bund zu &#252;berschreiten; </p><p>er ist hingegangen und hat andern G&#246;ttern gedient und hat sich ihnen hingeworfen, und der Sonne oder dem Mond oder allem Heer des Himmels, das ich nicht befehligt h&#228;tte; </p><p>und es wird dir ausgesagt und du hast es in Verh&#246;r genommen, so sollst du sorgf&#228;ltig forschen, und ist es dann Wahrheit, ist die Aussage begr&#252;ndet, ist eine solche Verworfenheit in Israel geschehen: </p><p>so f&#252;hrst du diesen Mann, oder diese Frau, welche diese Schlechtigkeit ver&#252;bt haben, hinaus zu deinen Toren hin, den Mann oder die Frau, und steinigst sie mit Steinen, da&#223; sie sterben. </p><p>Auf den Ausspruch zweier Zeugen oder dreier Zeugen soll der Tote get&#246;tet werden; er soll nicht get&#246;tet werden auf den Ausspruch eines einzelnen Zeugnisses. </p><p>Die Hand der Zeugen sei zuerst an ihn, um ihn zu t&#246;ten, und die Hand des ganzen Volkes zuletzt; du hast das Schlechte wegzuschaffen aus deiner Mitte, </p><p>Wenn sich dir etwas zur Entscheidung entzieht, zwischen Blut und Blut, zwischen Recht und Recht, zwischen Schaden und Schaden, &#252;berhaupt Streitfragen in deinen Toren: so stehst du auf und gehst hinauf zu dem Orte, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, </p><p>und kommst zu den Priestern, den Leviten, und zu dem Richter, der in jenen Tagen sein wird, und legst die Frage vor, und sie sagen dir das Wort der Entscheidung. </p><p>Nach dem Ausspruch des Wortes, das sie dir von jenem Orte aus, den Gott erw&#228;hlen wird, sagen werden, hast du zu tun, hast sorgf&#228;ltig zu vollbringen allem gem&#228;&#223;, was sie dich lehren. </p><p>Auf den Ausspruch der Lehre, die sie dich lehren, und auf das Recht, das sie dir sagen, hast du dein Tun zu gr&#252;nden, darfst nicht weichen von dem Worte, das sie dir sagen, rechts und links. </p><p>Der Mann aber, welcher in Frevel handeln wird, dem Priester, der dort Gott, deinem Gotte, zu dienen steht, oder dem Richter nicht zu gehorchen, der Mann soll sterben, und du sollst das Schlechte fortschaffen aus Jisrael, </p><p>und das ganze Volk h&#246;re es und f&#252;rchte sich und frevele also nie mehr. </p><p>Wenn du zu dem Lande hinkommst, welches Gott, dein Gott, dir gibt, und du hast es in Besitz genommen und wohnst darin, so wirst du sagen: Ich m&#246;chte &#252;ber mich einen K&#246;nig setzen, wie alle V&#246;lker, die um mich sind. </p><p>Dann sollst du &#252;ber dich einen K&#246;nig setzen, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird. Aus der Mitte deiner Br&#252;der sollst du &#252;ber dich einen K&#246;nig setzen; du kannst &#252;ber dich keinen fremden Mann geben, der nicht dein Bruder ist. </p><p>Jedoch darf er sich nicht viele Pferde anschaffen und das Volk nicht nach Mizrajim zur&#252;ckkehren lassen, um viele Pferde zu schaffen, und Gott hat euch gesagt: Ihr sollt ferner nicht mehr auf diesem Wege zur&#252;ckkehren. </p><p>Er darf sich auch nicht viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht auf Abwege komme, und Silber und Gold darf er sich nicht &#252;berm&#228;&#223;ig sammeln. </p><p>Vielmehr wenn er auf dem Thron seiner Herrschaft sitzt, soll er sich eine Doppelschrift dieser Lehre in ein Buch schreiben von dem unter Obhut der Priester, der Leviten sich Befindenden. </p><p>Sie sei bei ihm, in ihr lese er so lange er lebt, damit er lerne, Gott, seinen Gott, zu f&#252;rchten, alle Worte dieser Lehre und alle diese Gesetze gewissenhaft zu erf&#252;llen. </p><p>Damit sein Herz sich nicht &#252;ber seine Br&#252;der erhebe und damit er von dem Gebote nicht rechts und links abweiche, damit er bei seiner Herrschaft lange bleibe, er und seine S&#246;hne in der Mitte Jisraels. </p><p><strong>Kapitel 18</strong></p><p>Den Priestern, den Leviten, sowie dem ganzen Stamm Levi, soll kein Anteil und Erbe mit Jisrael werden; die Hingebungen an Gottes Feuer und das ihm Zugewendete genie&#223;en sie. </p><p>Erbe aber soll ihm nicht werden in der Mitte seiner Br&#252;der; Gott ist sein Erbe, wie er es ihm zugesprochen. </p><p>Und dies sei ein Recht der Priester von dem Volke, von denen, die ein zum Mahle taugliches Tier, sei es Ochs oder Schaf, schlachten: er hat dem Priester den Vorderfu&#223;, die beiden Unterkieferteile und den Magen zu geben. </p><p>Das Erste deines Getreides, deines Mosts und deines &#214;les, und auch das Erste von der Schur deiner Schafe gibst du ihm. </p><p>Denn ihn hat Gott, dein Gott, aus allen deinen St&#228;mmen erw&#228;hlt zu stehen, im Namen Gottes zu dienen, ihn und seine S&#246;hne alle Tage. </p><p>Und wenn der Levite aus einem deiner Tore, wo er sich aufh&#228;lt, aus Jisraels Gesamtheit kommt, und wenn er ganz nach der Wahl seines Willens zu dem Orte hinkommt, den Gott erw&#228;hlen wird: </p><p>so kann er im Namen Gottes, seines Gottes, Dienst vollbringen wie alle seine Br&#252;der die Leviten, die dort vor Gott stehen. </p><p>Ganz gleichen Anteil sollen sie zum Genuss bekommen, mit Ausnahme seiner Abtretungen nach den Stammh&#228;uptern. </p><p>Wenn du in das Land kommst, das Gott, dein Gott, dir gibt, so lerne nicht nach den Abscheulichkeiten dieser V&#246;lker zu tun. </p><p>Unter dir soll keiner gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer f&#252;hrt, kein Wahrsager, kein Zeitenw&#228;hler, Ahnungsdeuter und Zauberer, </p><p>kein Bann&#252;bender, Ob- und Jidonifrager, und keiner, der Fragen an die Toten richtet. </p><p>Denn von Gott verabscheut ist jeder, der diese Dinge tut, und infolge dieser Abscheulichkeiten vertreibt sie Gott, dein Gott, vor dir. </p><p>Ganz sei mit Gott, deinem Gotte. </p><p>Denn diese V&#246;lker, denen du in Besitz nachfolgst, auf Zeitenw&#228;hler und auf Wahrsager h&#246;ren sie; du aber, nicht also hat Gott, dein Gott, dir gegeben. </p><p>Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Br&#252;dern, wie mich, wird dir Gott, dein Gott, aufstellen; auf den sollt ihr h&#246;ren. </p><p>Ganz so wie du von Gott, deinem Gotte, zu Choreb am Tage der Versammlung erbeten, und gesprochen: Ich kann nicht fortfahren, die Stimme Gottes, meines Gottes, zu h&#246;ren, und kann dieses gro&#223;e Feuer nicht weiter sehen, damit ich nicht sterbe. </p><p>Da sagte Gott zu mir: Es ist gut, was sie gesprochen. </p><p>Einen Propheten werde ich ihnen aufstellen aus ihren Br&#252;dern, wie dich, und werde meine Worte in seinen Mund geben, da&#223; er ihnen alles ausspreche, was, ich ihm auftragen werde. </p><p>Und es sei, der Mann, der auf meine Worte, die er in meinem Namen spricht, nicht h&#246;ren wird, von dem werde Ich es fordern. </p><p>Jedoch der Prophet, welcher in Frevel ein Wort in meinem Namen sprechen wird, das ich ihm nicht zu sprechen aufgetragen habe, und der, welcher im Namen anderer G&#246;tter sprechen wird, der Prophet soll des Todes sein. </p><p>Und wenn du nun in deinem Herzen sagen wirst: Wie k&#246;nnen wir das Wort erkennen, da&#223; Gott es nicht gesprochen? </p><p>Was der Prophet im Namen Gottes spricht, und das Wort verwirklicht sich nicht und trifft nicht ein, das ist das Wort, welches Gott nicht gesprochen hat, in Frevel hat der Prophet es gesprochen. Du hast dich vor ihm nicht zu scheuen. </p><p><strong>Kapitel 19</strong></p><p>Wenn Gott, dein Gott, die V&#246;lker vernichtet, deren Land Gott, dein Gott, dir gibt, und du bist ihnen im Besitz gefolgt und hast dich in ihren St&#228;dten und in ihren H&#228;usern niedergelassen, </p><p>so sollst du dir drei St&#228;dte in der Mitte deines Landes, welches Gott, dein Gott, dir zur Besitznahme gibt, absondern. </p><p>Bereit machen sollst du dir den Weg dahin und das Gebiet deines Landes, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt, durch drei Punkte teilen; und er diene, da&#223; dorthin jeder M&#246;rder fliehe. </p><p>Dies aber ist der Anspruch des M&#246;rders, der dorthin fliehen und leben bleiben soll: wer seinen N&#228;chsten in Unwissenheit erschl&#228;gt und er ist ihm von gestern und vorgestern nicht feind; </p><p>Und wer mit seinem N&#228;chsten in den Wald kommt, B&#228;ume zu f&#228;llen, und es ger&#228;t seine Hand mit der Axt in Schwung, den Baum zu f&#228;llen, und er schwingt das Eisen ab von dem Holze und trifft seinen N&#228;chsten und der stirbt: der hat zu einer dieser St&#228;dte zu fliehen und bleibt leben. </p><p>Es k&#246;nnte der Blutannehmer dem M&#246;rder nachsetzen, wenn sein Gem&#252;t hei&#223; geworden, und er k&#246;nnte ihn erreichen, wenn der Weg, zu weit ist, und k&#246;nnte ihn aufs Leben schlagen, und er ist doch nicht todesschuldig, weil er ihm nicht feind gewesen von gestern und vorgestern. </p><p>Darum verpflichte ich dich: drei St&#228;dte sondere dir ab. </p><p>Und wenn Gott, dein Gott, dein Gebiet, wie er deinen V&#228;tern geschworen hat, erweitern und dir das ganze Land geben wird, das er deinen V&#228;tern zu geben verhei&#223;en hat, </p><p>wenn du diese ganze Verpflichtung sorgf&#228;ltig erf&#252;llst, zu der ich dich heute verpflichte, Gott, deinen Gott, zu lieben und in seinen Wegen zu wandeln alle Tage: so f&#252;gst du dir noch drei St&#228;dte zu diesen dreien hinzu. </p><p>Damit nicht unschuldiges Blut in der Mitte deines Landes, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt, vergossen werde und Blutschuld auf dir ruhe. </p><p>Wenn aber einer feind ist seinem N&#228;chsten und lauert ihm auf und macht sich auf &#252;ber ihn und schl&#228;gt ihn aufs Leben und er stirbt, und flieht in eine dieser St&#228;dte: </p><p>so schicken die &#196;ltesten seiner Stadt und lassen ihn von dort holen und geben ihn in die Hand des Blutannehmers, da&#223; er sterbe. </p><p>Seiner darf dein Auge nicht schonen; du hast das Blut des Unschuldigen von Jisrael zu tilgen, so wird dir Heil. </p><p>Verr&#252;cke nicht die Grenze deines N&#228;chsten, welche Vordere in deinem Erbe gezogen haben, welches du in dem Lande zu Erbe nimmst, das Gott, dein Gott, dir in Besitz zu nehmen gibt. </p><p>Es soll nicht das Zeugnis eines Einzelnen gegen einen Mann Bestand haben in Beziehung auf irgend ein Verbrechen und in Beziehung auf irgend ein Vergehen, in jeder Vers&#252;ndigung, die er begehen k&#246;nnte; auf der Aussage zweier Zeugen oder auf der Aussage dreier Zeugen soll eine Klage Bestand haben. </p><p>Wenn ein gewaltt&#228;tiges Zeugenpaar wider einen Mann auftritt, von Grund aus Nichtiges wider ihn auszusagen, </p><p>so sollen die zwei M&#228;nner, die diesen Einspruch vor Gott erheben, vor den Priestern und Richtern, die in jenen Tagen sein werden, stehen. </p><p>Und forschen dann die Richter sorgf&#228;ltig und es zeigt sich, da&#223; das Zeugenpaar ein erlogenes Zeugenpaar ist, in Erlogenheit hat es wider seinen Bruder ausgesagt: </p><p>so la&#223;et ihr ihm geschehen, wie es geplant hatte, seinem Bruder geschehen zu lassen; und du schaffest das Schlechte fort aus deiner Mitte, </p><p>da&#223; es die &#220;brigen h&#246;ren und sich f&#252;rchten und nie wieder dieser Schlechtigkeit Gleiches in deiner Mitte ver&#252;ben. </p><p>Dein Auge darf keine Schonung &#252;ben, Leben um Leben, Aug&#8217; um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fu&#223; um Fu&#223;. </p><p><strong>Kapitel 20</strong></p><p>Wenn du zum Kampfe gegen deinen Feind ausziehst und siehst Ro&#223; und Wagen, eine Mannschaft zahlreicher als du, so f&#252;rchte dich nicht vor ihnen; denn Gott, dein Gott, ist mit dir, der dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt. </p><p>Und es sei dann, wenn ihr dem Kampfe n&#228;her kommt, so tritt der Priester hin und spricht zu dem Volke, </p><p>und sagt zu ihnen: H&#246;re, Jisrael, ihr nahet heute zum Kampfe gegen eure Feinde, la&#223;et euer Herz nicht schwach sein und f&#252;rchtet euch nicht und werdet nicht fl&#252;chtig und schreckt nicht vor ihnen. </p><p>Denn Gott, euer Gott, ist es, der mit euch geht f&#252;r euch mit euren Feinden zu streiten, euch den Sieg zu verleihen. </p><p>Es sprechen aber die Amtsleute zum Volke: Ist wer ein Mann, der ein neues Haus gebaut hat und hat es noch nicht eingeweiht, der gehe und kehre nach Hause; er k&#246;nnte im Kriege sterben und ein anderer es einweihen. </p><p>Und ist wer ein Mann, der einen Weinberg gepflanzt und ihn noch nicht zum Genu&#223; gebracht hat, der gehe und kehre nach Hause; er k&#246;nnte im Kriege sterben und ein anderer ihn zum Genusse bringen. </p><p>Und ist wer ein Mann, der sich eine Frau angetraut hat und hat sie noch nicht heimgef&#252;hrt, der gehe und kehre nach Hause; er k&#246;nnte im Kriege sterben und ein anderer sie heimf&#252;hren. </p><p>Und es fahren die Amtsleute fort zum Volke zu sprechen und sagen: Ist wer ein Mann, der sich f&#252;rchtet und schwachherzig ist, der gehe und kehre nach Hause und mache nicht das Herz seiner Br&#252;der feig, wie das seine. </p><p>Und es sei, wenn die Amtsleute ihr Reden an das Volk beendigt haben, sodann treten die Heerf&#252;hrer den Befehl an an der Spitze des Volkes. </p><p>Wenn du einer Stadt nahst, sie zu bekriegen, so hast du ihr erst Aufforderungen zum Frieden zu verk&#252;nden. </p><p>Und es sei, wenn sie dir Frieden antwortet und dir sich &#246;ffnet, so sei die ganze Bev&#246;lkerung, die sich darin findet, dir pflichtig und dienstbar. </p><p>Wenn sie aber nicht Frieden mit dir eingeht und Krieg mit dir f&#252;hrt und du sie belagerst, </p><p>Und Gott, dein Gott, gibt sie in deine Hand, so schl&#228;gst du alle ihre Mannschaft mit dem Schwerte, </p><p>allein die Frauen und Kinder und die Tiere und alles, was sonst in der Stadt ist, alle ihre Beute erbeutest du dir, und genie&#223;est die Beute deiner Feinde, die Gott, dein Gott, dir gegeben hat. </p><p>So verf&#228;hrst du mit allen den St&#228;dten, die sehr fern von dir sind, die nicht von den St&#228;dten dieser V&#246;lker sind. </p><p>Allein von den St&#228;dten dieser Nationen, welcher dir Gott, dein Gott zum Erbe gibt, sollst du keine Seele leben lassen, </p><p>vielmehr dem Vernichtungsbanne hast du sie zu &#252;bergeben, den Chittiten, den Emoriten, den Kenaaniten, den Perisiten, den Chiwiten und den Jebu&#223;iten, wie dir Gott, dein Gott, geboten, </p><p>damit sie euch nicht lehren, ihren Abscheulichkeiten gleich zu tun, die sie ihren G&#246;ttern ge&#252;bt, und ihr Gott, eurem Gotte, euch vers&#252;ndigen w&#252;rdet. </p><p>Wenn du eine Stadt viele Tage belagerst, sie durch Krieg in deine Gewalt zu bringen, sollst du ihren Mann nicht verderben, eine Axt an ihn zu schwingen; denn von ihm sollst du essen, ihn aber nicht f&#228;llen. Denn die Menschenexistenz ist der Baum des Feldes, vor dir mit in die Belagerung einzugehen. </p><p>Jedoch einen Baum, von dem du wei&#223;t, da&#223; er keine Nahrung gew&#228;hrender Baum ist, den darfst du verderben und f&#228;llen, und baust Belagerungswerk gegen die Stadt, die mit dir Krieg f&#252;hrt, bis sie sich ergibt. </p><p><strong>Kapitel 21</strong></p><p>Wenn auf dem Erdboden, den Gott, dein Gott, dir zum Besitze gibt, ein Erschlagener gefunden wird, hingefallen aufs Feld, es ist nicht bekannt, wer ihn erschlagen: </p><p>so gehen deine &#196;ltesten und Richter hinaus und messen zu den St&#228;dten hin, welche die Umgegend des Erschlagenen bilden. </p><p>Und es sei dann die Stadt, welche dem Erschlagenen die n&#228;chste ist, die &#196;ltesten dieser Stadt nehmen ein weibliches Rinderkalb, mit welchem keine Arbeit verrichtet worden, das noch nicht am Joche gezogen. </p><p>Und es f&#252;hren die &#196;ltesten dieser Stadt das Kalb zu einem urharten Grund hinab, der nicht beackert und nicht bes&#228;et werden darf, und dort t&#246;ten sie mit Nackenschnitt das Kalb im Grunde. </p><p>Und die Priester, die S&#246;hne Levis, treten hin &#8212; denn sie hat Gott, dein Gott, erw&#228;hlt, ihm zu dienen und Segen auszusprechen im Namen Gottes, und nach ihrem Ausspruch wird jede Streitsache und jeder Schaden &#8212; </p><p>und alle &#196;ltesten dieser Stadt, welche dem Erschlagenen die n&#228;chsten sind, waschen ihre H&#228;nde &#252;ber dem Kalbe, das im Grunde den Nackenschnitt bekommen, </p><p>und beginnen und sprechen: Unsere H&#228;nde haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben ihn nicht gesehen. </p><p>Gew&#228;hre S&#252;hne deinem Volke Jisrael, das du erl&#246;st hast, Gott, und gib nicht unschuldiges Blut in die Mitte deines Volkes Jisrael! Und es wird damit ihnen das Blut ges&#252;hnt. </p><p>Du aber hast das unschuldige Blut fortzuschaffen aus deiner Mitte, indem du tust, was recht ist in den Augen Gottes.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Re‘eh]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Siehe!&#8220; &#8226; 5. Mose 11,26&#8211;16,17]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/reeh-d95</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/reeh-d95</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 12:01:33 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/209637159/f27c1377d6c3951c89a75b8f36e105f0.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Re&#8217;eh</strong></p><p><strong>5. Mose 11,26&#8211;16,17</strong></p><p>Siehe, so gebe ich heute vor euch hin: Segen und Fluch.</p><p>Den Segen: da&#223; ihr auf die Gebote Gottes, eures Gottes, h&#246;ren werdet, die ich euch heute gebiete;</p><p>und den Fluch, wenn ihr auf die Gebote Gottes, eures Gottes, nicht h&#246;ren werdet und weichen werdet von dem Wege, den ich euch heute gebiete, anderen G&#246;ttern, von denen ihr nichts erfahren habt, nachzugehen.</p><p>Und es sei, wenn dich Gott, dein Gott, zu dem Lande bringen wird, wohin du es in Besitz zu nehmen kommst, so sollst du den Segen geben auf dem Berg Gerisim und den Fluch auf dem Berg Ebal.</p><p>Diese sind doch jenseits des Jardens, weiterhin in der Richtung zum Sonnenuntergang, im Lande des Kenaani, der in der &#214;de wohnt, Gilgal gegen&#252;ber neben den Hainen Morehs.</p><p>Denn ihr &#252;berschreitet den Jarden hinzukommen, das Land, das Gott, euer Gott, euch gibt, in Besitz zu nehmen, und werdet es in Besitz nehmen und darin wohnen,</p><p>und habt dann gewissenhaft alle Gesetze und Rechtsordnungen auszuf&#252;hren, die ich heute euch vorlege.</p><p><strong>Kapitel 12</strong></p><p>Dies sind die Gesetze und die Rechtsordnungen, die ihr gewissenhaft in dem Lande erf&#252;llen sollt, welches Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir in Besitz zu nehmen gegeben hat, alle die Tage, welche ihr auf der Erde lebt:</p><p>V&#246;llig vernichten sollt ihr die Stellen, wo die V&#246;lker, denen ihr im Besitze folgt, ihren G&#246;ttern auf den hohen Bergen gedient haben und auf den H&#252;geln und unter jedem gr&#252;nenden Baum.</p><p>Ihr sollt ihre Alt&#228;re zerst&#246;ren und zerbrechen ihre Denksteine, und ihre heiligen B&#228;ume sollt ihr in Feuer verbrennen und die Bilder ihrer G&#246;tter umhauen; sollt ihren Namen von diesem Orte vernichten.</p><p>Nichts dergleichen d&#252;rft ihr Gott, eurem Gotte, tun;</p><p>vielmehr nach dem Orte hin, den Gott, euer Gott, aus allen euren St&#228;mmen erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort eine St&#228;tte zu geben, nach der Kundgebung seiner Gegenwart sollt ihr forschen, da&#223; du dorthin kommest,</p><p>und dorthin ihr dann eure Emporopfer bringet und eure Mahlopfer, eure Zehnten und die Hebe eurer Hand, eure Gelobungen und Weihungen, die Erstgeburten eurer Rinder und eurer Schafe,</p><p>dort vor Gott, eurem Gott, ihr genie&#223;et und euch mit allem freuet, was eurer Hand zusteht, ihr und eure H&#228;user, da&#223; Gott, dein Gott, dich gesegnet.</p><p>Inzwischen d&#252;rft ihr nicht alles das vollziehen, was wir hier heute vollziehen; jeder einzelne alles das nur, was seinem Belieben gem&#228;&#223; ist.</p><p>Denn ihr seid bis dann noch nicht zu der Ruhe und dem Erbe gekommen, welches Gott, dein Gott, dir gibt.</p><p>Habt ihr aber den Jarden &#252;berschritten und wohnet in dem Lande, welches Gott, euer Gott, euch zum Erbe gibt und hat er euch von allen euren Feinden ringsum Ruhe gegeben und ihr wohnet sicher:</p><p>Dann wird der Ort, den Gott, euer Gott, erw&#228;hlen wird, seinen Namen dort ruhen zu lassen, dorthin sollt ihr alles, wozu ich euch verpflichte, bringen: eure Emporopfer und eure Mahlopfer, eure Zehnten und die Hebe eurer Hand, und alle Auswahl eurer Gelobungen, die ihr Gott gelobet.</p><p>Und ihr freut euch dann vor Gott, eurem Gott, ihr, eure S&#246;hne und eure T&#246;chter, eure Knechte und eure M&#228;gde, und der Levi, der in, euren Toren wohnt, weil er keinen Anteil und kein Erbe bei euch hat.</p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; du deine Emporopfer nicht an jeglichem Orte darbringest, den du siehest,</p><p>sondern an dem Orte, welchen Gott in einem deiner St&#228;mme erw&#228;hlen wird, dort bringst du deine Emporopfer dar und dort vollziehst du alles, was ich dir gebiete.</p><p>Jedoch nach dem ganzen Belieben deines Willens darfst du schlachten und das Fleisch genie&#223;en wie den Segen, den Gott, dein Gott, dir in allen deinen Toren gegeben, das, was der Unreine und der Reine essen darf, wie den Hirsch und das Reh.</p><p>Nur das Blut d&#252;rft ihr nicht essen, auf die Erde hin sollst du es wie Wasser sch&#252;tten.</p><p>Nicht unbeschr&#228;nkt bist du befugt, in deinen Toren den Zehnten deines Korns, deines Mostes und deines &#214;ls zu essen, die Erstgeborenen deines Rinds und deines Schafes, und alle deine Gelobungen, die du gelobst, deine Weihungen und die Hebe deiner Hand.</p><p>Sondern vor Gott, deinem Gotte, sollst du ihn essen an dem Orte, welchen Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und der Levite, welcher in deinen Toren wohnt, und sollst dich freuen vor Gott, deinem Gotte, an all dem Machtgebot deiner Hand.</p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; du den Levi nicht verlassest alle deine Tage auf deinem Boden.</p><p>Wenn Gott, dein Gott, dein Gebiet erweitern wird, wie er dir verhei&#223;en, und du sagen wirst: ich m&#246;chte Fleisch essen, denn es verlangt dein Wille Fleisch zu essen, so darfst du nach dem ganzen Belieben deines Willens Fleisch essen.</p><p>Weil der Ort, den Gott, dein Gott erw&#228;hlen wird, dort seinem Namen die St&#228;tte zu geben, fern von dir sein wird, so sollst du von deinem Rind und deinem Schafe, die Gott dir gegeben hat, schlachten nach der Weise, die ich dir geboten habe, und in deinen Toren essen, nach dem ganzen Belieben deines Willens.</p><p>Jedoch wie der Hirsch und das Reh gegessen wird, so sollst du es essen, der Unreine und der Reine zusammen d&#252;rfen es essen.</p><p>Nur bleibe fest, das Blut nicht zu essen; denn das Blut, es ist die Seele. Und iss auch nicht die Seele mit dem Fleische.</p><p>I&#223; es nicht! An die Erde hin gie&#223;e es wie Wasser.</p><p>I&#223; es nicht! Damit es dir und deinen dir nachfolgenden Kindern gut ergehe; denn du tust das, was in den Augen Gottes das Gerade ist.</p><p>Nur deine Heiligt&#252;mer, die dir werden, und deine Gelobungen tr&#228;gst du hinan und kommst zu dem Orte hin, welchen Gott erw&#228;hlen wird.</p><p>Und du vollziehst deine Emporopfer in dem Fleische und dem Blute auf dem Altare Gottes, deines Gottes; und das Blut deiner Mahlopfer werde an dem Altare Gottes, deines Gottes, ausgegossen, das Fleisch aber issest du.</p><p>H&#246;re sorgf&#228;ltig alle diese Worte, die ich dir gebiete, damit es dir und deinen dir nachfolgenden Kindern auf ewig gut ergehe; denn du tust das, was in den Augen Gottes, deines Gottes, das Gute ist und das Gerade.</p><p>Wenn Gott, dein Gott, die V&#246;lker vernichten wird, zu denen du hinkommst, sie vor dir zu vertreiben, und du folgst ihnen in dem Besitz und wohnst in ihrem Lande:</p><p>dann h&#252;te dich dir, da&#223; du nicht dich hinziehen lassest, ihnen nachzufolgen, nachdem sie vor dir vernichtet worden, und da&#223; du nicht nach ihren Gottheiten forschest und sagest: Wie dienen diese V&#246;lker ihren G&#246;ttern, also will auch ich tun.</p><p>Richt also darfst du tun, auch nicht Gott, deinem Gotte; denn alles von Gott Verabscheute, was er hasst, haben sie ihren G&#246;ttern getan; denn selbst ihre S&#246;hne und ihre T&#246;chter verbrennen sie ihren G&#246;ttern im Feuer!</p><p><strong>Kapitel 13</strong></p><p>Alles das, was Ich euch gebiete, das erf&#252;llet gewissenhaft; du darfst nichts daran hinzutun und nichts davon ablassen!</p><p>Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufstehen wird oder ein Traumempf&#228;nger und er gibt dir ein Zeichen oder einen &#220;berzeugungsbeweis,</p><p>es tritt auch ein das Zeichen oder der &#220;berzeugungsbeweis, die er f&#252;r dich ausgesprochen, um dir zu sagen: Lasset uns anderen G&#246;ttern nachfolgen, die du nicht kennst und lasset ihnen uns dienen:</p><p>so h&#246;re nicht auf die Worte dieses Propheten oder auf diesen Traumempf&#228;nger, denn Gott, euer Gott, pr&#252;ft euch damit, zu erkennen, ob ihr in Wirklichkeit Gott, euren Gott, liebet mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele.</p><p>Gott, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen und ihn f&#252;rchten, seine Gebote sollt ihr h&#252;ten und auf seine Stimme h&#246;ren, ihm sollt ihr dienen und an ihm festhalten.</p><p>Jener Prophet aber oder jener Traumempf&#228;nger soll hingerichtet werden; denn er hat Unwahres ausgesprochen &#252;ber Gott, euren Gott, der euch aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt und der dich aus der Sklavenheimat erl&#246;st, dich abzuf&#252;hren von dem Wege in dem zu wandeln Gott, dein Gott, dir geboten; du hast das B&#246;se fortzuschaffen aus deiner Mitte.</p><p>Wenn dich dein Bruder verf&#252;hren will, ein Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn, oder deine Tochter, oder das Weib deines Scho&#223;es, oder dein Genosse, der dir deiner Seele gleich ist, im Geheimen: lasse uns gehen und andern G&#246;ttern dienen, von denen du nichts erfahren, du nicht und deine Eltern,</p><p>von den G&#246;ttern der V&#246;lker, die um euch sind, die dir nahe sind, oder die fern von dir sind, von Erdenende bis zum Erdenende:</p><p>so willige ihm nicht ein und h&#246;re nicht auf ihn, und nicht darf dein Auge Schonung &#252;ber ihn hegen, und du darfst nicht Erbarmen und Verschweigen &#252;ber ihn &#252;ben.</p><p>Vielmehr zur Hinrichtung musst du ihn bringen, deine Hand soll die erste an ihm sein, ihn zu t&#246;ten, und die Hand des ganzen Volkes zuletzt.</p><p>Du sollst ihn steinigen, so da&#223; er stirbt; denn er hat es gewollt, dich von Gott, deinem Gotte, abzuf&#252;hren, der dich aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt, aus der Sklavenheimat.</p><p>Und ganz Jisrael sollen es h&#246;ren und sich f&#252;rchten und nie mehr eine solche Schlechtigkeit in deiner Mitte ver&#252;ben.</p><p>Wenn du in einer deiner St&#228;dte, welche Gott, dein Gott, dir dort zu wohnen gibt, h&#246;rest:</p><p>Hinausgetreten sind nichtsw&#252;rdige M&#228;nner aus deiner Mitte und haben die Bewohner ihrer Stadt verf&#252;hrt, indem sie sagten: wir wollen gehen und anderen G&#246;ttern dienen, von denen ihr nichts wisset:</p><p>so sollst du forschen und ergr&#252;nden und sorgf&#228;ltig ausfragen; und ist es dann Wahrheit, ist begr&#252;ndet die Aussage, es ist geschehen diese Verworfenheit in deiner Mitte:</p><p>dann sollst du mit der Sch&#228;rfe des Schwertes die Bewohner jener Stadt schlagen, sollst sie und alles, was in ihr ist, und ihr Vieh mit der Sch&#228;rfe des Schwertes als bannverfallen vernichten.</p><p>Sollst alle ihre Beute auf ihren Markt zusammenh&#228;ufen und die Stadt samt ihrer ganzen Beute um Gottes, deines Gottes, willen v&#246;llig im Feuer verbrennen; sie soll ein ewiger Schutthaufe bleiben, soll nicht wieder aufgebaut werden.</p><p>Es soll an deiner Hand nicht das Geringste von dem Banne kleben bleiben, damit Gott von dem Ergl&#252;hen seines Z&#252;rnens zur&#252;ckkehre, dir Erbarmen gew&#228;hre, dich mit Barmherzigkeit liebe und dich vermehre, wie er deinen V&#228;tern zugeschworen,</p><p>wenn du der Stimme Gottes, deines Gottes, gehorchest, alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, zu h&#252;ten, das zu tun, was das Gerade ist in den Augen Gottes, deines Gottes.</p><p><strong>Kapitel 14</strong></p><p>S&#246;hne seid ihr Gott, eurem Gotte: zerschneidet euch nicht und bringet keine Glatzstelle an zwischen euren Augen um einen Toten.</p><p>Denn eine heilige Nation bist du Gott, deinem Gotte, und dich hat Gott erw&#228;hlt, ihm zu einer ausschlie&#223;lich ihm geh&#246;renden Nation zu werden aus allen Nationen, die auf dem Erdboden hin sich befinden.</p><p>Du sollst nicht zu Verabscheuendes essen.</p><p>Dies ist das Vieh, das ihr essen d&#252;rft: Ochs, Schaflamm und Ziegenlamm,</p><p>Reh, Hirsch und Jachmur, Acko, Dischon, Teo und Semer.</p><p>Und jedes Vieh, das einen Huf bildet und ihn ganz durchspaltet zu zwei Hufen und zugleich wiederkauend ist unter dem Viehe, das d&#252;rft ihr essen.</p><p>Jedoch dies d&#252;rft ihr nicht essen von den Wiederk&#228;uern und den also Behuften, das Gespaltene, das Kamel, den Hasen und das Kaninchen; denn Wiederk&#228;uer sind sie, aber einen Huf haben sie nicht gebildet, unrein sind sie euch.</p><p>Und das Schwein, denn Hufe bildend ist es, aber nicht wiederkauend, unrein ist es euch; von ihrem Fleische sollt ihr nicht essen und ihr Aas nicht ber&#252;hren.</p><p>Dies d&#252;rft ihr essen von allem, was im Wasser ist; alles, was Flossen und Schuppen hat, d&#252;rft ihr essen.</p><p>Alles aber, was nicht Flossen und Schuppen hat, d&#252;rft ihr nicht essen, unrein ist es euch.</p><p>Jeden reinen Vogel d&#252;rft ihr essen.</p><p>Dies aber ists, von denen ihr nicht essen d&#252;rft: den Nescher, den Pere&#223; und die Osnia;</p><p>die Raa, die Aja und die Daja nach ihrer Art;</p><p>jeden Oreb nach seiner Art;</p><p>Die Bat Hajaana, den Tachmas, den Schachaf und den Nez nach seiner Art;</p><p>den Kos, den Janschuf und die Tinschemet.</p><p>die Kaas und die Rachama und den Schalach,</p><p>die Cha&#223;ida und die Anafa nach ihrer Art, die Duchifat und den Atalef.</p><p>Jedes gefl&#252;gelte Kriechtier ist euch, unrein, sie d&#252;rfen nicht gegessen werden.</p><p>Alles reine Gefl&#252;gelte d&#252;rft ihr essen.</p><p>Ihr sollt kein Aas essen, dem aus der Fremde Eingetretenen, der in deinen Toren ist, kannst du es geben, da&#223; er es esse, oder verkaufen einem Ausl&#228;nder, denn eine heilige Nation bist du Gott, deinem Gotte; du sollst nicht ein Junges in der Milch seiner Mutter kochen.</p><p>Wiederholt hast du allen Heimertrag deiner Saat, die auf das Feld hinausgeht, Jahr f&#252;r Jahr zu verzehnten,</p><p>und genie&#223;est vor Gott, deinem Gotte, an dem Orte, welchen er erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben, einen Zehnten deines Getreides, deines Mosts und deines &#214;ls, sowie die Erstgeborenen deiner Rinder und deiner Schafe; damit du lernest, Gott, deinen Gott, alle Tage zu f&#252;rchten.</p><p>Und wenn dir der Weg zu gro&#223; wird, da&#223; du es nicht hinaufbringen kannst, weil der Ort dir zu ferne ist, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben, da Gott, dein Gott, dich segnen wird:</p><p>so legst du es in Geld an und nimmst das Geld in deiner Hand zusammen und gehst zu dem Orte hin, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird.</p><p>Und du legst das Geld an in allem, wozu du Lust hast, in Rindern, in Schafen, in Wein, in Rauschtrank und in allem, wonach deine Seele verlangt, und genie&#223;est dort vor Gott, deinem Gotte, und freust dich, du und dein Haus.</p><p>Aber auch den Levi, der in deinen Toren ist, sollst du nicht verlassen, denn es ist ihm kein Anteil und Erbe neben dir geworden.</p><p>Ende dreier Jahre gibst du den ganzen Zehnten deines Heimertrags in diesem Jahre hinaus und legst ihn in deinen Toren nieder.</p><p>Und es kommt der Levi, weil ihm kein Anteil und Erbe bei dir geworden, und der Fremdling, die Waise und die Witwe, welche in deinen Toren, und essen ihn und s&#228;ttigen sich, damit Gott, dein Gott, dich in allem Tun deiner H&#228;nde segne, das du vollbringst.</p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Mit dem Ende von sieben Jahren vollziehst du einen Erlass.</p><p>Und dies ist der Ausspruch des Erlasses: es l&#228;&#223;t jeder Berechtigte fahren die Schuldforderung seiner Hand, die er an seinen N&#228;chsten zu fordern hat. Er darf seinen N&#228;chsten und seinen Bruder nicht weiter zur Zahlung anhalten, denn er hat Erlass ausgesprochen, um Gottes willen.</p><p>Den Fremden darfst du zur Zahlung anhalten; was dir aber bei deinem Bruder steht, das soll deine Hand fahren lassen.</p><p>Jedoch, es soll bei dir kein D&#252;rftiger sein, denn es will dich Gott in dem Lande segnen, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt, es in Besitz zu nehmen.</p><p>Allein nur, wenn du mit Ernst h&#246;rst auf die Stimme Gottes, deines Gottes, gewissenhaft dieses ganze Gebot zu erf&#252;llen, das ich dir heute gebiete,</p><p>wenn dann Gott, dein Gott, dich gesegnet hat, wie er dir zugesprochen, so wirst du viele V&#246;lker dir verpflichtet machen, du aber wirst nicht verpflichtet werden, wirst eine Herrschaft &#252;ben &#252;ber viele V&#246;lker, sie aber werden dich nicht beherrschen.</p><p>Wenn unter dir ein D&#252;rftiger sein wird, von einem deiner Br&#252;der, in einem deiner Tore, in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir gibt, sollst du dein Herz nicht gef&#252;hllos machen und deine Hand nicht verschlie&#223;en deinem Bruder, dem D&#252;rftigen.</p><p>Vielmehr &#246;ffnen, &#246;ffnen sollst du ihm deine Hand, und ebenso leihen, leihen sollst du ihm seinem Bed&#252;rfnis gen&#252;gend, was ihm fehlen wird.</p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; nicht das nichtsw&#252;rdige Wort bei deinem Herzen Platz greife zu sagen: Nahe ist das siebte Jahr, das Jahr des Erlasses, und da w&#252;rde dein Auge schlecht blicken auf deinen Bruder, den D&#252;rftigen, und du w&#252;rdest ihm nicht geben; er w&#252;rde dann &#252;ber dich zu Gott schreien, und an dir w&#252;rde eine S&#252;nde haften.</p><p>Vielmehr geben, geben sollst du ihm, und dein Herz soll nicht missgestimmt sein, indem du ihm gibst; denn infolge dessen wird Gott, dein Gott, dich segnen in allem deinem Schaffen, und in allem, was deiner Hand zu Gebote steht.</p><p>Denn es werden D&#252;rftige nicht aufh&#246;ren auf der Erde; darum gebiete ich dir: &#214;ffnen, &#246;ffnen sollst du deine Hand deinem Bruder, deinem Armen und deinem D&#252;rftigen in deinem Lande.</p><p>Wenn dir dein Bruder der Ebr&#228;er oder die Ebr&#228;erin verkauft wird, so dient er dir sechs Jahre und mit dem siebten Jahre entl&#228;&#223;est du ihn zur Freiheit von dir.</p><p>Wenn du ihn dann zur Freiheit von dir entl&#228;&#223;est, so entlasse ihn nicht leer.</p><p>Vielmehr ausstatten, ausstatten sollst du ihn von deinem Kleinvieh, von deiner Scheuer und deiner Kelter; was dir Gott, dein Gott, gesegnet hat, sollst du ihm geben.</p><p>Erinnere dich, da&#223; du im Lande Mizrajim Sklave gewesen bist, als Gott, dein Gott, dich erl&#246;ste; darum verpflichte ich dich heute hierzu.</p><p>Und es sei, wenn gleichwohl er dir sagt: Ich will nicht von dir gehen, und er hat dich lieb gewonnen und dein Haus, denn er hat es gut bei dir:</p><p>so nimmst du einen Pfriemen und bohrst ihn durch sein Ohr, und zwar an die T&#252;re, und er hat dir f&#252;r immer Knecht zu bleiben. Auch deiner Magd sollst du solches leisten.</p><p>Und es sei dies in deinen Augen keine Ungeb&#252;hr, wenn du ihn also in die Freiheit von dir entl&#228;&#223;est, denn doppelt f&#252;r einen Tagel&#246;hnerlohn hat er dir sechs Jahre gedient und es wird dich Gott, dein Gott, in allem, was du tust, segnen.</p><p>Jede Erstgeburt, welche unter deinem Rind- und deinem Kleinvieh geboren wird, die m&#228;nnliche, hast du Gott, deinem Gotte, zu heiligen; du darfst keine Arbeit verrichten mit dem Erstgeborenen deines Ochsen und darfst den Erstgeborenen deines Kleinviehs nicht scheren.</p><p>Vor Gott, deinem Gotte, sollst du ihn genie&#223;en Jahr f&#252;r Jahr an dem Orte, den Gott erw&#228;hlen wird, du und dein Haus.</p><p>Wenn aber ein Gebrechen an ihm ist, er ist lahm oder blind, irgend ein b&#246;ses Gebrechen, so darfst du ihn Gott, deinem Gotte nicht opfern,</p><p>in deinen Toren darfst du ihn essen, der Unreine und der Reine zusammen wie Hirsch und Reh.</p><p>Jedoch sein Blut darfst du nicht essen, an die Erde hin hast du es zu gie&#223;en wie Wasser.</p><p><strong>Kapitel 16</strong></p><p>Wahre den Halmmonat und vollziehe das Pe&#223;achopfer Gott, deinem Gotte, denn im Halmmonat hat dich Gott, dein Gott, aus Mizrajim herausgef&#252;hrt nachts.</p><p>Du vollziehst aber das Pe&#223;ach als Opfermahl Gott, deinem Gotte, aus Kleinvieh und Rindern an dem Orte, den Gott erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort eine St&#228;tte zu geben.</p><p>Du sollst im Anschluss an dasselbe nicht Ges&#228;uertes genie&#223;en, sieben Tage vielmehr sollst du im Anschluss an dasselbe unges&#228;uerte Brote, das Brot der Unselbst&#228;ndigkeit essen; denn in Eile bist du aus dem Lande Mizrajim gezogen, damit du des Tages deines Auszugs aus dem Lande Mizrajim alle Tage deines Lebens gedenkest.</p><p>In deinem ganzen Gebiete soll dir nicht Sauerteig gesehen werden sieben Tage, und nicht soll von dem Fleische, das du am Abend zum Mahle opferst, am ersten Tage in die Nacht hinein bis zum Morgen bleiben.</p><p>Du sollst nicht befugt sein, das Pe&#223;achopfer in einem deiner Tore zu vollziehen, welche Gott, dein Gott, dir gibt.</p><p>Sondern du musst zu dem Orte hin, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, dort seinem Namen St&#228;tte zu geben, dort vollziehst du das Pe&#223;achmahlopfer am Abend, wenn die Sonne untergegangen, zur Bestimmungszeit deines Auszugs aus Mizrajim.</p><p>Und du kochest und i&#223;est an dem Orte, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, und wendest dich dann am Morgen und gehest zu deinen Zelten.</p><p>Sechs Tage i&#223;est du dann noch Mazzot, und am siebten Tage ist ein bewahrendes Zusammenfassen Gott, deinem Gotte, zugewandt, du darfst nicht Werk schaffen.</p><p>Sieben Wochen z&#228;hlst du dir; vom Beginn der Sichel am Getreide beginnst du zu z&#228;hlen sieben Wochen,</p><p>und vollbringst dann Gott, deinem Gotte, das Wochenfest mit dem Tribut, mit der Weihegabe deiner Hand, die du gibst; wie Gott, dein Gott, dich segnen wird.</p><p>Und freust dich vor Gott, deinem Gotte, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd, und der Levite, der in deinen Toren, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die sich in deiner Mitte befinden, an dem Orte, den Gott, dein Gott, erw&#228;hlen wird, seinem Namen dort St&#228;tte zu geben.</p><p>Bleibe eingedenk, da&#223; du Sklave in Mizrajim gewesen, und erf&#252;lle gewissenhaft diese Gesetze.</p><p>Das Fest der H&#252;tten machst du dir sieben Tage, indem du aufliesest aus deiner Scheuer und deiner Kelter,</p><p>und freust dich mit deinem Feste, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd, und der Levite und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren.</p><p>Sieben Tage begehst du Gott, deinem Gotte, das Fest an dem Orte, den Gott erw&#228;hlt; denn es wird Gott, dein Gott, dich in allem deinem Heimertrag und in allem Werke deiner H&#228;nde segnen, und da sollst du nur freudig bleiben.</p><p>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes sich sehen unmittelbar vor dem Angesichte Gottes, deines Gottes, an dem Orte, den Er erw&#228;hlen wird, am Feste der Mazzot, am Feste der Wochen und am Feste der H&#252;tten, und er soll sich unmittelbar vor Gottes Angesicht nicht mit leeren H&#228;nden sehen.</p><p>Jeder nach der Spende seiner Hand, nach dem Segen Gottes, deines Gottes, den er dir gegeben hat.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ekew]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Infolge&#8220; &#8226; 5. Mose 7,12&#8211;11,25]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ekew-bb1</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ekew-bb1</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:03:23 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/208752786/334450034adc9d9bf00e0fa9900b11f3.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ekew</strong></p><p><strong>5. Mose 7,12&#8211;11,25</strong></p><p>Als Folge davon, da&#223; ihr diese Rechtsordnungen h&#246;ret und sie achtsam erf&#252;llet, wird es geschehen, da&#223; Gott, dein Gott, dir den Bund und die Liebe wahren wird, die er deinen V&#228;tern geschworen. </p><p>Er wird dich lieben und wird dich segnen und wird dich vermehren, wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Bodens, dein Korn und deinen Most und dein &#214;l, den Wurf deiner Rinder und den Reichtum deiner Schafe auf dem Boden, den er deinen V&#228;tern dir zu geben geschworen. </p><p>Gesegnet wirst du sein mehr als alle V&#246;lker, nicht wird ein Unfruchtbarer und eine Unfruchtbare unter dir sein und in deinem Viehstande. </p><p>Es wird Gott von dir jede Krankheit fern halten, und alle die b&#246;sen Leiden Mizrajims, die du kennst, wird er an dich nicht geben, wird sie geben an alle, die dich hassen. </p><p>Du wirst alle die V&#246;lker, die Gott, dein Gott, dir gibt, zu vernichten haben, keine Schonung soll dein Auge &#252;ber sie f&#252;hlen, &#8212; damit du ihren G&#246;ttern nicht dienest &#8212; denn das ist deine Falle. </p><p>Wenn du in deinem Herzen sprechen wirst, diese V&#246;lker sind mir zu m&#228;chtig, wie werde ich sie zu vertreiben verm&#246;gen: </p><p>So f&#252;rchte dich nicht vor ihnen; bleibe immer dessen eingedenk, was Gott, dein Gott, an Pharao und an ganz Mizrajim ge&#252;bt, </p><p>der gro&#223;en Erprobungstaten, die deine Augen gesehen, der Zeichen und der &#220;berzeugungshandlungen, der starken Hand und des gestreckten Arms, womit Gott, dein Gott, dich herausgef&#252;hrt. So wird Gott, dein Gott, allen V&#246;lkern tun, vor denen du dich f&#252;rchtest. </p><p>Auch die Horniss wird Gott, dein Gott, wider sie schicken, bis zu Grunde gehen die &#252;brig und vor dir verborgen Gebliebenen. </p><p>Schrecke nicht vor ihnen, denn Gott, dein Gott, in deiner Mitte ist ein gro&#223;er und furchtbarer Gott. </p><p>Nach und nach wird Gott, dein Gott, diese V&#246;lker vor dir haltlos machen, nicht rasch wirst du sie vernichten k&#246;nnen, sonst w&#252;rde das Tier des Feldes sich &#252;ber dich vermehren. </p><p>Es wird Gott, dein Gott, sie vor dich hingeben, wird sie in gro&#223;e Verwirrung bringen, bis sie vernichtet sind. </p><p>Er wird ihre K&#246;nige in deine Hand geben und du wirst ihren Namen unter dem Himmel wegtilgen; kein Mann wird sich vor dir aufrecht halten, bis du sie vernichtet hast. </p><p>Die Bilder ihrer G&#246;tter sollt ihr in Feuer verbrennen, erl&#252;ste nicht das Silber und Gold, das an ihnen ist, da&#223; du es dir nehmest, sonst wirst du dadurch in die Falle geraten; denn ein Abscheu Gott, deines Gottes, ist es. </p><p>Bringe nichts, was Abscheu ist, in dein Haus, du w&#252;rdest bannverfallen ihm gleich werden. Widerwillen sollst du daran haben und verabscheuen sollst du es, denn bannverfallen ist es. </p><p><strong>Kapitel 8</strong></p><p>Das ganze Gebot, auf welches ich dich heute verpflichte, m&#246;get ihr wahren zu erf&#252;llen, damit ihr lebet und euch vermehret und hinkommet und das Land in Besitz nehmet, welches Gott euren V&#228;tern zugeschworen. </p><p>Bleibe eingedenk des ganzen Weges, den Gott, dein Gott, dich nun vierzig Jahre in der W&#252;ste gef&#252;hrt, um dich darben zu lassen, dich zu erproben, damit du erkennest, wie es in deinem Herzen bestellt ist, ob du seine Gebote h&#252;ten wirst oder nicht. </p><p>Er lie&#223; dich darben, lie&#223; dich hungern, und speiste dich dann mit dem Man, das du nicht gekannt und deine V&#228;ter nicht gekannt, um dich erfahren zu lassen, da&#223; nicht auf dem Brot allein der Mensch das Leben zu fristen verm&#246;ge, sondern auf allem, was dem Munde Gottes entstammt, leben k&#246;nne der Mensch. </p><p>Dein Kleid ist dir nicht abgealtert und dein Fuss nicht geschwollen nun vierzig Jahre. </p><p>So behalte denn die Erkenntnis fest an deinem Herzen, da&#223;, wie ein Mann seinen Sohn erzieht, also Gott, dein Gott, dich erziehe, </p><p>und h&#252;te die Gebote Gottes, deines Gottes, in seinen Wegen zu gehen und ihn zu f&#252;rchten. </p><p>Denn Gott, dein Gott, bringt dich hin zu einem guten Lande, zu einem Lande voll Wasserz&#252;gen, Quellen und Fluten, die im Tale und im Gebirge hervorbrechen, </p><p>zu einem Weizen- und Gerste-, Wein- und Feigen- und Granatapfellande, zu einem Oliven- und Dattelland, </p><p>einem Lande, in welchem du nicht mit Kargheit Brot essen wirst, in welchem dir nichts fehlen wird, einem Lande, dessen Gestein Eisen und aus dessen Bergen du Kupfer graben wirst. </p><p>Issest du dann und hast dich ges&#228;ttigt, so segne Gott, deinen Gott, f&#252;r das gute Land, das er dir gegeben. </p><p>H&#252;te dich dir, da&#223; du Gottes, deines Gottes, nicht vergessest, seine Gebote, seine Rechtsordnungen und seine Gesetze nicht zu h&#252;ten, die ich dir heute gebiete. </p><p>Du k&#246;nntest essen und dich s&#228;ttigen, gute H&#228;user bauen und bewohnen, </p><p>deine Rinder und Schafe k&#246;nnten sich vermehren, Silber und Gold sich dir mehren, alles, was du hast, sich mehren, </p><p>und dann k&#246;nnte hochm&#252;tig werden dein Sinn und du Gottes, deines Gottes vergessen, der dich aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt, aus der Sklavenheimat; </p><p>der dich in der gro&#223;en und furchtbaren W&#252;ste gef&#252;hrt, wo Schlangen, Saraph und Skorpionen, Durst und kein Wasser; der dir Wasser aus dem Kieselfels heraus gegeben, </p><p>der dich mit Man in der W&#252;ste gespeist, den deine V&#228;ter nicht gekannt, um dich darben zu lassen und um dich zu erproben, dir am Ende dann wohl zu tun. </p><p>Du k&#246;nntest dann sagen in deinem Sinn: meine Kraft und die M&#228;chtigkeit meiner Hand hat mir dieses Verm&#246;gen geschaffen. </p><p>Bleibe daher eingedenk Gottes, deines Gottes, da&#223; Er es ist, der dir Kraft gibt, Verm&#246;gen zu schaffen, um seinen Bund aufrecht zu halten, den er deinen V&#228;tern geschworen, wie heutigen Tages. </p><p>Es wird sein, solltest du gleichwohl Gottes, deines Gottes, vergessen, andern G&#246;ttern nachwandeln, ihnen dienen und dich ihnen beugen: so bezeuge ich euch heute, da&#223; ihr sicher zu Grunde gehen werdet. </p><p>Wie die V&#246;lker, die Gott vor euch zu Grunde gehen l&#228;&#223;t, so werdet ihr zu Grunde gehen, infolge davon, da&#223; ihr auf die Stimme Gottes, eures Gottes, nicht h&#246;ren werdet. </p><p><strong>Kapitel 9</strong></p><p>H&#246;re, Jisrael: Du &#252;berschreitest jetzt den Jarden, um einzuziehen, in den Besitz von V&#246;lkern zu treten, die gr&#246;&#223;er sind und m&#228;chtiger als du, von St&#228;dten, die gro&#223; und fest bis in den Himmel. </p><p>Eine gro&#223;e und hochragende Bev&#246;lkerung, S&#246;hne der Anaker, von denen du wei&#223;t und du geh&#246;rt hast: wer kann vor den S&#246;hnen Anaks bestehen! </p><p>So wei&#223;t du es denn heute, da&#223; Gott, dein Gott, Er es ist, der vor dir herzieht als zehrendes Feuer. Er will sie vernichten, darum beugt Er sie vor dir, so da&#223; du sie rasch vertreiben und vernichten wirst, wie dir Gott zugesprochen hat. </p><p>Sage nicht in deinem Herzen, wenn Gott, dein Gott, sie vor dir her fortst&#246;&#223;t: um meiner Pflichttreue willen hat mich Gott hingebracht, dieses Land in Besitz zu nehmen, und doch nur wegen der Schlechtigkeit dieser V&#246;lker vertreibt sie Gott vor dir. </p><p>Nicht wegen deiner Pflichttreue und wegen der Geradheit deines Herzens kommst du hin, ihr Land in Besitz zu nehmen; sondern wegen der Schlechtigkeit dieser V&#246;lker vertreibt sie Gott, dein Gott, vor dir, und um das Wort in Erf&#252;llung zu bringen, welches Gott deinen V&#228;tern, Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen. </p><p>Du kannst es ja wissen, da&#223; nicht wegen deiner Pflichttreue Gott, dein Gott, dir dieses gute Land gibt, es in Besitz zu nehmen; denn du bist ja ein hartn&#228;ckiges Volk. </p><p>Bleibe eingedenk, vergiss nicht, wie du Gott, deinen Gott, in der W&#252;ste erz&#252;rnt hast; zur&#252;ck von dem Tage an, da du aus dem Lande Mizrajim gezogen, bis ihr zu diesem Orte gekommen, waret ihr ungehorsam mit Gott. </p><p>Selbst zu Choreb habt ihr Gott erz&#252;rnt, und es z&#252;rnte Gott so wider euch, da&#223; er euch vernichten wollte. </p><p>Als ich den Berg hinan gegangen war, steinerne Tafeln, Tafeln des Bundes zu empfangen, welchen Gott mit euch geschlossen hatte, und ich auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N&#228;chte verweilte, &#8212; Brot hatte ich nicht gegessen und Wasser nicht getrunken &#8212; </p><p>da gab mir Gott die zwei steinernen Tafeln, geschrieben mit dem Gottesfinger, und auf ihnen war allen den Worten gem&#228;&#223;, die Gott mit euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus am Tage der Versammlung gesprochen hatte. </p><p>Es war nach Ablauf von vierzig Tagen und vierzig N&#228;chten, &#8212; Gott hatte mir bereits die beiden steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes, gegeben, &#8212; </p><p>da sagte Gott zu mir: Auf, gehe rasch hinunter von hier, denn dein Volk, das du aus Mizrajim herausgef&#252;hrt, hat es verderbt! Sie sind gar rasch aus dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein Gussbild gemacht! </p><p>Gott sagte weiter zu mir: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein hartn&#228;ckiges Volk. </p><p>Lasse ab von mir, da&#223; ich sie vernichte und ihren Namen unter dem Himmel fortl&#246;sche; ich will dich zu einem noch zahlreicheren und m&#228;chtigeren Volke machen. </p><p>Ich wandte mich und ging von dem Berge hinunter, der Berg loderte noch in Feuer, und die beiden Tafeln des Bundes waren auf meinen beiden H&#228;nden. </p><p>Als ich da sah und siehe, ihr hattet gegen Gott, euren Gott, ges&#252;ndigt, hattet euch ein gegossenes Kalb gemacht, waret rasch von dem Wege gewichen, den euch Gott geboten hatte: </p><p>da ergriff ich die beiden Tafeln und warf sie hinab von meinen beiden H&#228;nden, und zerbrach sie vor euren Augen. </p><p>Und ich warf mich hin vor Gott, wie das erste Mal, vierzig Tage und vierzig N&#228;chte, Brot a&#223; ich nicht und trank kein Wasser; &#252;ber all eure S&#252;nde, die ihr begangen, das, was das B&#246;se in den Augen Gottes ist, zu vollbringen, ihn zu erz&#252;rnen. </p><p>Denn mir graute vor dem Zorn und dem Unwillen, da Gott &#252;ber euch gez&#252;rnt hatte, euch zu vernichten. Auch diesesmal erh&#246;rte mich Gott. </p><p>Auch &#252;ber Aharon war Gott sehr erz&#252;rnt, ihn zu vernichten, und ich betete auch f&#252;r Aharon in jener Zeit. </p><p>Eure S&#252;nde aber, das Kalb, das ihr gemacht hattet, hatte ich genommen und es in Feuer verbrannt, es vollst&#228;ndig zersto&#223;en und zerrieben, bis es fein zu Staub wurde, und seinen Staub in den Bach hingeworfen, der vom Berge herabkommt. </p><p>Ebenso in Tabera und in Massa und in Kibrot Hathaawa habet ihr Gott erz&#252;rnt. </p><p>Und als Gott euch von Kadesch Barnea mit dem Auftrag entsandte: Gehet hinauf und nehmet das Land in Besitz, das ich euch gegeben, da wart ihr gegen den Ausspruch Gottes, eures Gottes, ungehorsam und glaubtet ihm nicht und h&#246;rtet nicht auf seine Stimme. </p><p>Ungehorsam w&#228;ret ihr mit Gott seitdem ich euch kannte! </p><p>Als ich aber vor Gott mich niederwarf in jenen vierzig Tagen und vierzig N&#228;chten, die ich niedergeworfen verbrachte, weil Gott gesprochen hatte, euch zu vernichten, </p><p>da betete ich zu Gott und sagte: In Liebe Recht &#252;bender Gott, mein Herr! Verh&#228;nge nicht Verderben &#252;ber dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner Gr&#246;&#223;e erl&#246;st! das du aus Mizrajim mit gewaltiger Hand gef&#252;hrt! </p><p>Gedenke deiner Diener, Abrahams, Jizchaks und Jakobs, wende dich nicht an die Starrheit dieses Volkes, an seine Gesetzlosigkeit und seinen Leichtsinn! </p><p>da&#223; nicht das Land, aus welchem du uns herausgef&#252;hrt, sage: Es liegt nicht in der Macht Gottes, sie in das Land hinzubringen, das er ihnen zugesprochen hat, und aus Hass gegen sie hat er sie hinausgef&#252;hrt, um sie in der W&#252;ste umkommen zu lassen, </p><p>Und sie sind doch dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner gro&#223;en Kraft und deinem gestreckten Arm hinausgef&#252;hrt! </p><p><strong>Kapitel 10</strong></p><p>In jener Zeit sprach Gott zu mir: Haue dir zwei Tafeln aus Stein wie die ersten, und gehe herauf zu mir den Berg hinan, und mache dir eine Lade aus Holz. </p><p>Ich will auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast, und sie legst du in die Lade. </p><p>Da machte ich eine Lade aus Schittimh&#246;lzern, hieb zwei Tafeln aus Stein, wie die ersten, ging den Berg hinan, und die beiden Tafeln in meiner Hand. </p><p>Da schrieb Er auf die Tafeln wie die erste Schrift die zehn Ausspr&#252;che, die Gott zu euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus &#228;m Tage der Versammlung gesprochen hatte, und Gott gab sie mir. </p><p>Da wandte ich mich, ging von dem Berge herab und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte; und dort blieben sie, wie mir Gott geboten. </p><p>Und Jisraels S&#246;hne zogen von den Brunnen der Bne-Jaakon nach Mo&#223;era, dort starb Aharon und wurde dort begraben, und sein Sohn Elasar ward an seiner Stelle Priester. </p><p>Von dort zogen sie nach Gudgod und von Gudgod nach Jatba, einem Lande mit Wasserb&#228;chen. </p><p>In jener Zeit hatte Gott auch den Stamm Levi ausgesondert, die Lade des Gottesbundes zu tragen, vor Gott zu stehen, ihm zu dienen und mit seinem Namen zu segnen, bis auf diesen Tag. </p><p>Darum erhielt Levi keinen Teil und kein Erbe mit seinen Br&#252;dern, Gott ist sein Erbe, wie Gott, dein Gott, ihm zugesprochen. </p><p>Und ich war auf dem Berge geblieben, wie die erste Zeit, vierzig Tage und vierzig N&#228;chte, und Gott erh&#246;rte mich auch zu jener Zeit, es hatte ja Gott der Forderung nicht nachgegeben, dich zu verderben. </p><p>Und es sagte Gott zu mir: Auf, gehe zum Fortzug vor das Volk hin, da&#223; sie einziehen und das Land in Besitz nehmen, welches ich ihren V&#228;tern geschworen habe, ihnen zu geben. </p><p>Und nun, Israel, was fordert Gott, dein Gott, von dir? Nichts, als Gott, deinen Gott, zu f&#252;rchten, in allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben, und Gott, deinem Gotte zu dienen mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. </p><p>Die Gebote Gottes und seine Gesetze zu h&#252;ten, die ich dir heute gebiete, zu deinem eigenen Besten. </p><p>Siehe Gottes, deines Gottes, sind die Himmel und der Himmel Himmel, die Erde und alles, was auf ihr ist. </p><p>Nur an deinen V&#228;tern hatte Gott Gefallen, sie zu lieben, und erw&#228;hlte ihre Nachkommen nach ihnen, euch, aus allen V&#246;lkern, wie heutigen Tages. </p><p>So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und lasset ferner euren Nacken nicht hart sein. </p><p>Denn Gott, euer Gott, ist Gott der G&#246;tter und Herr der Herren, ist der gro&#223;e, starke und gef&#252;rchtete Gott, der kein Ansehen ber&#252;cksichtigt und keine Bestechung annimmt. </p><p>Der das Recht der Waise und der Witwe schafft und den Fremdling liebt, ihm Brot und Gewand zu geben. </p><p>Liebt ihr auch den Fremden; denn Fremde waret ihr im Lande Mizrajim. </p><p>Gott, deinen Gott, f&#252;rchte so, da&#223; du ihm dienst, an Ihn schlie&#223;e dich an und bei Seinem Namen schw&#246;re. </p><p>Er ist dein Ruhm und Er ist dein Gott, der mit dir all das Gro&#223;e und Furchtbare vollbracht hat, das dein Auge gesehen. </p><p>Mit siebzig Seelen zogen deine V&#228;ter nach Mizrajim, und jetzt hat dich Gott, dein Gott, wie die Sterne des Himmels an Menge werden lassen. </p><p><strong>Kapitel 11</strong></p><p>So liebe denn Gott, deinen Gott, und h&#252;te sein dir Anvertrautes: seine Gesetze, seine Rechtsordnungen und seine Gebote alle Tage. </p><p>Ihr wisset doch heute, da&#223; nicht mit euren Kindern, die die Erziehung Gottes, eures Gottes, nicht erfahren und nicht gesehen haben, seine Gr&#246;&#223;e und seine starke Hand und seinen gestreckten Arm, </p><p>Seine Zeichen und seine Taten, die er in Mizrajim vollbracht hat, an Pharao, K&#246;nig von Mizrajim, und an seinem ganzen Land, </p><p>was er an Mizrajims Heer vollbracht hat, an seinen Rossen und seinen Wagen, da er das Wasser des Schilfmeeres &#252;ber sie hinschwemmte, als sie euch nachsetzten, und so Gott sie vernichtete bis auf diesen Tag, </p><p>und was er an euch in der W&#252;ste vollbracht hat, bis ihr zu diesem Orte gekommen seid, </p><p>und was er an Datan und Abiram, den S&#246;hnen Eliabs, Sohn Reubens, vollbracht hat, da&#223; die Erde ihren Schlund &#246;ffnete und sie samt ihren H&#228;usern und ihren Zelten verschlang und alles Bestehende, das in ihrem Gefolge war, in Mitte von ganz Jisrael: </p><p>sondern eure Augen sinds, die das ganze gro&#223;e Gotteswerk sehen, das er vollbracht hat. </p><p>So h&#252;tet denn das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, damit ihr stark werdet und hinkommt und das Land in Besitz nehmet, wohin ihr hin&#252;berzieht, es in Besitz zu nehmen, </p><p>und damit ihr lange auf dem Boden bleibt, welchen Gott euren V&#228;tern ihnen und ihren Nachkommen zu geben geschworen hat, ein Land, das flie&#223;en kann von Milch und Honig. </p><p>Denn das Land, das in Besitz zu nehmen du hinkommst, ist nicht wie das Land Mizrajim, aus welchem ihr ausgezogen seid, da&#223; du deine Saat s&#228;test und mit deinem Fu&#223;e tr&#228;nktest, wie einen Krautgarten; </p><p>das Land, wohin ihr zieht, es in Besitz zu nehmen, ist ein Land von Bergen und T&#228;lern, durch den Regen vom Himmel trinkt es Wasser; </p><p>ein Land, welchem Gott, dein Gott, f&#252;rsorgt, stets sind darauf die Augen Gottes, deines Gottes, gerichtet, von des Jahres Anfang bis ans Ende des Jahres. </p><p>Und so wird es denn sein, wenn ihr h&#246;ren, immer ernster h&#246;ren werdet auf meine Gebote, die ich euch heute gebiete, so da&#223; ihr Gott, euren Gott, liebt und ihm dienet mit euret ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele: </p><p>so werde ich den Regen eures Landes in seiner Zeit geben, den Fr&#252;hund Sp&#228;tregen, so da&#223; du dein Korn, deinen Most und dein &#214;l einsammelst, </p><p>und werde Kraut auf deinem Felde deinem Viehe geben; du issest davon und s&#228;ttigst dich. </p><p>H&#252;tet euch aber euch, da&#223; euer Herz, sich nicht der Verf&#252;hrung &#246;ffne und ihr abweichet und fremden G&#246;ttern dienet und ihnen euch niederwerfet. </p><p>Es wird dann der Zorn Gottes wider euch ergl&#252;hen, wird den Himmel zur&#252;ckhalten, und es wird kein Regen kommen, und der Boden wird seinen Ertrag nicht geben; und ihr werdet rasch von dem guten Lande fortkommen, welches Gott euch gibt. </p><p>Aber auch dann leget diese meine Worte euch ans Herz und an die Seele und kn&#252;pfet sie zum Zeichen an eure Hand und seien sie zum Hauptschmuck zwischen euren Augen, </p><p>und lehret sie eure S&#246;hne von ihnen zu sprechen, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege wanderst, wenn du liegst und wenn du aufstehst. </p><p>Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore, </p><p>damit eure Tage und die Tage eurer Kinder lange dauern auf dem Boden, den Gott euren V&#228;tern ihnen zu geben geschworen, wie die Tage des Himmels auf der Erde. </p><p>Denn wenn ihr h&#252;ten und immerfort h&#252;ten werdet dieses Gebot, das ich euch gebiete, es zu vollbringen, Gott, euren Gott, zu lieben, in allen seinen Wegen zu gehen und fest an ihm zu hangen: </p><p>so wird Gott diese V&#246;lker alle vor euch her vertreiben, und ihr werdet in das Eigentum von V&#246;lkern eintreten, die gr&#246;&#223;er sind und m&#228;chtiger als ihr. </p><p>Jeder Ort, den euer Fu&#223;ballen betreten wird, soll euer werden, von der W&#252;ste und den Libanon hinan, von dem Strome, dem Euphratstrom, bis zu dem Hintermeer soll euer Gebiet sein. </p><p>Kein Mann wird vor euch aufrecht bleiben; euren Schrecken und eure Furcht wird Gott, euer Gott, &#252;ber das ganze Land geben, das ihr betretet, wie er es euch gesprochen.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wa'etchanan]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und ich flehte&#8220; &#8226; 5. Mose 3,23&#8211;7,11]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/waetchanan-1e6</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/waetchanan-1e6</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Jul 2026 12:03:04 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/207603526/057a632a7da1e51c0e7ddf3bccd41768.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wa&#8217;etchanan</strong></p><p><strong>5. Mose 3,23&#8211;7,11</strong></p><p>Ich suchte Gew&#228;hrung bei Gott in jener Zeit und sprach: </p><p>Gott, Gott, mein Herr! Du hast angefangen, deinem Diener eine Einsicht zu geben in deine Gr&#246;&#223;e und deine starke Hand; wo ist auch eine Macht im Himmel und auf Erden, die wie deine Sch&#246;pfungen und deine Allmacht vollbringen k&#246;nnte! </p><p>Lasse mich doch hin&#252;berziehen und das gute Land sehen, welches jenseits des Jardens liegt, diesen guten Berg und den Libanon! </p><p>Da wendete sich Gott z&#252;rnend gegen mich um euretwillen und gab mir kein Geh&#246;r. Und es sagte Gott zu mir: Du hast Gen&#252;ge, sprich zu mir nicht mehr von dieser Sache! </p><p>Gehe zum Gipfel der Anh&#246;he hinan und hebe deine Augen westw&#228;rts und nordw&#228;rts, s&#252;dw&#228;rts und ostw&#228;rts, und siehe mit deinen Augen; denn du sollst diesen Jarden nicht &#252;berschreiten. </p><p>Verpflichte Jehoschua und festige ihn und st&#228;rke ihn; denn er soll vor diesem Volke herziehen und er sie das Land in Besitz nehmen lassen, welches du siehst. </p><p>Wir weilten damals im Tale Bet-Peor gegen&#252;ber. </p><p><strong>Kapitel 4</strong></p><p>Und nun Jisrael, h&#246;re auf die Gesetze und Rechtsordnungen, die ich euch zu erf&#252;llen lehre, damit ihr lebet und kommet und das Land in Besitz nehmet, welches Gott, der Gott eurer V&#228;ter, euch gibt. </p><p>F&#252;get dem, was ich euch gebiete, nichts hinzu und lasset nichts daran fehlen, die Gebote Gottes, eures Gottes, zu h&#252;ten, die ich euch gebiete. </p><p>Eure Augen sinds, die sehen, was Gott bei Baal Peor getan. Denn jedermann, der dem Baal Peor nachgewandelt, den hat Gott, dein Gott, aus deiner Mitte vertilgt, </p><p>und ihr, die ihr bei Gott, eurem Gotte, fest geblieben, ihr alle lebet heute. </p><p>Siehe, ich habe euch Gesetze und Rechtsordnungen gelehrt, wie mich Gott, mein Gott, verpflichtet, damit ihr danach handelt in Mitte des Landes, wohin ihr es in Besitz zu nehmen kommet. </p><p>So h&#252;tet denn und erf&#252;llet; denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Nationen, welche alle diese Gesetze h&#246;ren werden und werden sagen: Es ist doch eine weise und einsichtsvolle Nation dieses gro&#223;e Volk! </p><p>Denn welches ist ein gro&#223;es Volk? Das ihm nahe Gottheit hat, wie Gott, unser Gott, so oft wir zu ihm rufen. </p><p>Und welches ist ein gro&#223;es Volk? Das gerechte Gesetze und Rechtsordnungen hat, wie diese ganze Lehre, die ich euch heute vorlege! </p><p>Nur h&#252;te dich f&#252;r dich und h&#252;te deine Seele sehr, da&#223; du die Tatsachen nicht verge&#223;est, die deine Augen gesehen, und da&#223; sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens, und bringe sie deinen Kindern zur Erkenntnis und deinen Kindeskindern: </p><p>den Tag, da du vor Gott, deinem Gott, standest zu Choreb, als Gott zu mir sagte: Versammle mir das Volk, ich will sie meine Worte h&#246;ren lassen, da&#223; sie lernen, mich zu f&#252;rchten alle Tage, die sie auf Erden leben, und ihre Kinder also lehren. </p><p>Ihr tratet nahe, ihr standet unten am Berge; und der Berg lohend in Feuer bis an das Herz des Himmels hinan; Finsternis, Gew&#246;lke und Wolkend&#252;ster. </p><p>Da sprach Gott zu euch mitten aus dem Feuer heraus; Stimme der Worte h&#246;rtet ihr, Gestalt sahet ihr keine, ausschlie&#223;lich Stimme. </p><p>Da verk&#252;ndete er euch seinen Bund, den er euch zu erf&#252;llen gebot, in den zehn S&#228;tzen, und schrieb sie auf zwei Tafeln von Stein. </p><p>Mir aber gebot Gott in jener Zeit, euch Gesetze und Rechtsordnungen zu lehren, damit ihr sie erf&#252;llet in dem Lande, wohin ihr hin&#252;berzieht, es in Besitz zu nehmen. </p><p>So h&#252;tet euch denn sehr f&#252;r eure Seelen! Denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tage, da Gott zu euch zu Choreb mitten aus dem Feuer sprach. </p><p>da&#223; ihr nicht in das Verderbnis geratet und euch ein Bild machet, die Darstellung irgend einer Form, die Gestalt eines M&#228;nnlichen oder Weiblichen, </p><p>die Gestalt irgend eines Tieres auf Erden, die Gestalt irgend eines beschwingten Vogels, der am Himmel fliegt, </p><p>die Gestalt irgend eines Kriechenden am Boden, die Gestalt irgend eines Fischtieres, das im Wasser unterhalb der Erde. </p><p>Und da&#223; du deine Augen nicht zum Himmel erhebst und siehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und du dich hinrei&#223;en l&#228;ssest und wirfst dich ihnen hin und dienest ihnen, die Gott, dein Gott, allen Nationen unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat; </p><p>euch aber hat Gott genommen, da er euch aus dem Eisentiegel, aus Mizrajim, f&#252;hrte, da&#223; ihr ihm zu einer Erbnation angeh&#246;rig bleibet, wie am heutigen Tage. </p><p>Und Gott z&#252;rnte mir &#252;ber die Auslassungen von euch und schwur, da&#223; ich den Jarden nicht &#252;berschreiten, ich in das gute Land nicht, kommen soll, welches Gott, dein Gott, dir zum Erbe gibt. </p><p>Denn ich sterbe in diesem Lande; ich &#252;berschreite den Jarden nicht. Ihr aber ziehet hin&#252;ber und nehmet dieses gute Land in Besitz. </p><p>So h&#252;tet euch f&#252;r euch, da&#223; ihr des B&#252;ndnisses Gottes, eures Gottes, nicht vergesset, welches er mit euch geschlossen hat, und ihr euch ein Bild, die Darstellung von irgend etwas machet, wor&#252;ber Gott, dein Gott, dich verpflichtet hat. </p><p>Denn Gott, dein Gott, ist ein zehrendes Feuer, ein rechtfordernder Gott! </p><p>Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr werdet alt geworden sein im Lande, und werdet Verderbnis &#252;ben und ein Bild machen, die Darstellung von irgend etwas, und werdet tun, was in den Augen Gottes, deines Gottes, schlecht ist, Ihn zu erz&#252;rnen: </p><p>So bestelle ich heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen, da&#223; verloren, rasch verloren ihr gehen werdet von dem Lande weg, wohin ihr den Jarden &#252;berschreitet, es in Besitz zu nehmen; ihr werdet nicht l&#228;ngere Zeit darin bleiben, ihr w&#252;rdet sonst g&#228;nzlich vernichtet werden. </p><p>Es wird Gott euch unter die Nationen hin zerstreuen, und ihr werdet in geringer Anzahl bleiben unter den V&#246;lkern, wohin Gott euch f&#252;hren wird. </p><p>Dort werdet ihr G&#246;ttern untert&#228;nig werden, Menschenh&#228;ndewerk, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht h&#246;ren, und nicht essen und nicht riechen. </p><p>Von dort werdet ihr Gott, deinen Gott, suchen und du wirst ihn finden; denn du wirst ihn suchen mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele. </p><p>In dieser dir werdenden Bedr&#228;ngnis, und wenn dich erst alle diese Bestimmungen erreicht haben, am Ende der Tage, wirst du zu Gott, deinem Gotte, zur&#252;ckkehren und auf seine Sitmme h&#246;ren. </p><p>Denn ein barmherziger Gott ist Gott, dein Gott, er wird dich nicht los lassen und dich nicht zu Grunde gehen lassen, und wird den Bund deiner V&#228;ter nicht vergessen, den er ihnen geschworen. </p><p>Denn frage doch nach den fr&#252;heren Zeiten, die vor dir waren, von dem Tage an, da Gott Menschen auf Erden geschaffen, und von Himmelsende bis Himmelsende, ob wie dieses Gro&#223;e schon je sich ereignet oder ihm &#196;hnliches geh&#246;rt worden. </p><p>Hat ein Volk die Stimme Gottes geh&#246;rt, redend aus der Mitte des Feuers, wie du geh&#246;rt hast, und ist lebend geblieben? </p><p>Oder hat ein Gott sich erprobt, zu kommen, ein Volk aus der Mitte eines Volkes herauszugreifen, mit Machterprobungen, mit Zeichen und mit Belehrungswundern und mit Krieg, und mit starker Hand und mit gestrecktem Arm und mit gro&#223;en Furchtbarkeiten, gleich allem dem, was Gott, euer Gott, f&#252;r euch in Mizrajim vor deinen Augen vollbracht hat? </p><p>Du bist durch Sehen zum Wissen gebracht worden, da&#223; Gott allein Gott ist, nichts sonst au&#223;er Ihm. </p><p>Vom Himmel hat er dich seine Stimme h&#246;ren lassen, um dich in das Band seiner Zucht zu nehmen; und auf der Erde hat er dich sein gro&#223;es Feuer sehen lassen, und seine Worte hast du geh&#246;rt aus dem Feuer. </p><p>Und an die Stelle, da&#223; er deine V&#228;ter geliebt hat, erw&#228;hlte er Seinen Ihm nachfolgenden Samen und f&#252;hrte dich mit seinem Angesichte in seiner gro&#223;en Kraft aus Mizrajim, </p><p>gr&#246;&#223;ere und m&#228;chtigere V&#246;lker, als du vor dir zu vertreiben, dich hinzubringen, dir ihr Land zum Erbe zu geben, wie nun heute geschieht. </p><p>So wisse es denn heute und bringe es dir wiederholt zu Herzen, da&#223; Gott allein Gott ist, im Himmel in der H&#246;he und auf Erden in der Tiefe, nichts sonst. </p><p>Und h&#252;te seine Gesetze und seine Gebote, die ich dir heute gebiete, was dir und deinen Kindern nach dir wohl tun wird, und damit du lange Zeit auf dem Boden bleibest, den Gott, dein Gott, dir f&#252;r alle Zeiten gibt. </p><p>Damals schied Mosche drei St&#228;dte jenseits des Jardens aus, zum Sonnenaufgang. </p><p>Damit dorthin ein M&#246;rder fliehe, der seinen N&#228;chsten ohne Wissen t&#246;tet und ihm kein Feind ist von gestern und vorgestern, er hat sich zu einer dieser St&#228;dte zu fl&#252;chten und bleibt am Leben. </p><p>Bezer in der W&#252;ste im Lande der Ebene, vom Stamme Reuben; Ramoth in Gilead vom Stamme Gad, und Golan im Baschan vom Stamme Menasche. </p><p>Und dies ist das Gesetz, welches Mosche niedergelegt hat vor Jisraels S&#246;hne. </p><p>Dies die Zeugnisse, die Gesetze und die Rechtsordnungen, welche Mosche Jisraels S&#246;hnen m&#252;ndlich ausgesprochen hat, als sie aus Mizrajim zogen, </p><p>jenseits des Jardens in dem Tale Betpeor gegen&#252;ber, im Lande Sichons, K&#246;nigs der Emoriter, welcher in Cheschbon residierte, den Mosche und Jisraels S&#246;hne bei ihrem Auszuge aus Mizrajim geschlagen hatten, </p><p>und sein Land und das Land Ogs des K&#246;nigs vom Baschan, der beiden K&#246;nige des Emoriters, in Besitz nahmen, welche jenseits des Jardens liegen nach Sonnenaufgang, </p><p>von Aroer, welches am Ufer des Flusses Arnon, bis zum Berge Sion, das ist: Chermon, </p><p>und die ganze &#214;de jenseits des Jardens ostw&#228;rts bis zum Meere der &#214;de unter den Ausg&#252;ssen der Anh&#246;he. </p><p><strong>Kapitel 5</strong></p><p>Da rief Mosche ganz Jisrael zu und sagte zu ihnen: H&#246;re Jisrael die Gesetze und die Rechtsordnungen, die ich heute vor euren Ohren darstelle; lernet sie und habet acht, sie zu erf&#252;llen. </p><p>Gott, unser Gott, hat mit uns einen Bund zu Choreb geschlossen. </p><p>Nicht mit unseren Vorfahren hat Gott diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, wir, die wir hier heute alle noch am Leben sind. </p><p>Angesicht in Angesicht hat Gott mit euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus gesprochen. </p><p>Ich stand zu jener Zeit zwischen Gott und euch, euch das Wort Gottes entgegen zu bringen; denn ihr f&#252;rchtetet euch vor dem Feuer und waret nicht den Berg hinangegangen zum Ausspruch: </p><p>Ich &#8216;&#1492; sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgef&#252;hrt. </p><p>Es soll dir nicht ein anderer Gott sein vor meinem Angesichte. </p><p>Mache dir nicht in Bild, nicht in irgend einer Darstellung, was im Himmel in der H&#246;he, was auf Erden in der Tiefe oder was im Wasser ist tief unter der Erde; </p><p>wirf dich ihnen nicht hin und diene ihnen nicht; denn ich &#8216;&#1492;, dein Gott, bin ein sein ausschlie&#223;endes Recht fordernder Gott, denke die S&#252;nde von Eltern an Kindern und an dritten und vierten Geschlechtern denen, die mich hassen, </p><p>und &#252;be Liebe tausenden, denen, die mich lieben und denen, die meine Gebote h&#252;ten. </p><p>Nimm nicht den Namen &#8216;&#1492;, deines Gottes, zu Gleichg&#252;ltigem auf dich; denn es l&#228;&#223;t Gott den nicht frei, der seinen Namen zu Gleichg&#252;ltigem auf sich nimmt. </p><p>H&#252;te den Schabbattag, ihn zu heiligen, wie dir Gott, dein Gott, geboten. </p><p>Sechs Tage diene und schaffe all dein Werk, </p><p>und der siebente Tag ist Schabbat Gott, deinem Gotte; keinerlei Werk sollst du schaffen, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und dein Ochs und dein Esel und all dein Vieh und dein Fremder, der in deinen Toren, damit dein Knecht und deine Magd dir gleich ruhen; </p><p>und gedenke, da&#223; du Sklave im Lande Mizrafim warst, als Gott, dein Gott, dich von dort mit starker Hand und mit gestrecktem Arme hinausgef&#252;hrt; darum hat Gott, dein Gott, dir geboten, den Schabbattag in Tat zu vollziehen. </p><p>Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie dir Gott, dein Gott, geboten, damit lange deine Tage dauern, und damit es dir gut ergehe auf dem Boden, den Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>Du sollst nicht morden, und du sollst nicht ehebrechen; und du sollst nicht stehlen; und du sollst nicht als nichtiger Zeuge wider deinen N&#228;chsten aussagen. </p><p>Und du sollst nicht erl&#252;sten das Weib deines N&#228;chsten, und sollst dir nicht gel&#252;sten das Haus deines N&#228;chsten, sein Feld, seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen und seinen Esel, noch irgend, was deinem N&#228;chsten geh&#246;rt. </p><p>Diese Worte sprach Gott zu eurer ganzen Versammlung auf dem Berge aus dem Feuer heraus, dem Gew&#246;lke und dem Wolkend&#252;ster &#8212; eine gro&#223;e Stimme, und reichte nicht weiter &#8212; und schrieb sie auf zwei Steintafeln und gab sie mir. </p><p>Da war es, als ihr die Stimme aus der Dunkelheit heraus h&#246;rtet und der Berg in Feuer lohete: da tratet ihr zu mir hin, alle H&#228;upter eurer St&#228;mme und eure &#196;ltesten, </p><p>und sagtet: Siehe, es hat Gott, unser Gott, uns seine Herrlichkeit und seine Gr&#246;&#223;e sehen lassen, und seine Stimme haben wir aus dem Feuer heraus geh&#246;rt; heute haben wir gesehen, da&#223; Gott mit dem Menschen spreche und er am Leben bleibe. </p><p>Und nun, warum sollen wir sterben, da&#223; uns dieses gro&#223;e Feuer verzehre! Fahren wir noch fort, Gottes, unseres Gottes, Stimme zu h&#246;ren, so sterben wir. </p><p>Denn irgend wer in seiner Leiblichkeit ist es, der die Stimme des lebendigen Gottes aus dem Feuer heraus uns gleich reden geh&#246;rt hat und ist am Leben geblieben! </p><p>Tritt du hin und h&#246;re alles, was Gott, unser Gott sagen wird, und du sprich getreu zu uns alles, was Gott, unser Gott, zu dir sprechen wird, wir werden es h&#246;ren und vollbringen. </p><p>Da h&#246;rte Gott die Stimme eurer Worte, indem ihr zu mir sprachet, und Gott sagte zu mir: Ich habe die Stimme der Worte dieses Volkes geh&#246;rt, welche sie zu dir gesprochen haben; sie haben alles gut gemeint, was sie gesprochen. </p><p>Wer g&#228;be, da&#223; diese ihre Gesinnung ihnen bleibe, mich zu f&#252;rchten und alle meine Gebote zu h&#252;ten alle Tage, damit es ihnen und ihren Kindern auf ewig wohl ergehe. </p><p>Gehe, sage ihnen: Kehret zu euren Zelten zur&#252;ck. </p><p>Und du, hier bleibe bei mir, damit ich zu dir die ganze Verpflichtung, die Gesetze und die Rechtsordnungen ausspreche, welche du sie lehren sollst, und haben sie sie in dem Lande zu vollbringen, welches ich ihnen zum Besitze gebe. </p><p>So erf&#252;llet denn achtsam, wie euch Gott, euer Gott geboten, weichet nicht rechts und links. </p><p>In dem ganzen Wege, den euch Gott, euer Gott, geboten, wandelt, damit ihr lebet und euch wohl sei und ihr lange in dem Lande bleibet, welches ihr in Besitz nehmet. </p><p><strong>Kapitel 6</strong></p><p>Und dies ist nun die Verpflichtung, die Gesetze und Rechtsordnungen, welche Gott, euer Gott, geboten euch zu lehren, zur Vollbringung in dem Lande, wohin ihr hin&#252;berziehet, es in Besitz zu nehmen, </p><p>damit du Gott, deinen Gott, f&#252;rchtest, alle seine Gesetzesvorschriften und Gebote, die ich dir gebiete, zu h&#252;ten, du und dein Kind und deines Kindes Kind, alle Tage deines Lebens, damit deine Tage lange dauern. </p><p>H&#246;re, Jisrael, und sorge f&#252;r die Ausf&#252;hrung, da&#223; es dir wohl ergehe, und da&#223; ihr euch sehr vermehret, wie Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir durch das Land, das von Milch und Honig flie&#223;t, zugesprochen hat. </p><p>H&#246;re, Jisrael: Haschem, unser Gott, ist Haschem der einzig Eine. </p><p>Und liebe Gott, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verm&#246;gen. </p><p>Es seien diese Worte, die ich dir heute gebiete, dir auf deinem Herzen, </p><p>und sch&#228;rfe sie deinen S&#246;hnen ein und sprich von ihnen, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege wanderst, wenn du liegst und wenn du aufstehst, </p><p>und binde sie zum Zeichen an deine Hand und sie seien zum Hauptschmuck zwischen deinen Augen. </p><p>Und schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore. </p><p>Und es sei, wenn Gott, dein Gott, dich zu dem Lande bringen wird, das er deinen V&#228;tern, Abraham, Jizchak und Jaakob zugeschworen hat, dir zu geben, St&#228;dte gro&#223; und gut, die du nicht gebaut, </p><p>H&#228;user, alles Guten voll, die du nicht gef&#252;llt, ausgehauene Zisternen, die du nicht gehauen, Weinberge und &#214;lb&#228;ume, die du nicht gepflanzt, und du dann issest und satt wirst: </p><p>H&#252;te dich dann dir, da&#223; du Gott nicht vergissest, der dich aus dem Lande Mizrajim, aus der Sklavenheimat, hinausgef&#252;hrt. </p><p>Gott, deinen Gott, f&#252;rchte, ihm diene und bei seinem Namen schw&#246;re. </p><p>Gehet nicht anderen G&#246;ttern nach von den G&#246;ttern der V&#246;lker, die euch umgeben. </p><p>Denn ein Recht fordernder Gott ist Gott, dein Gott, in deiner Mitte, da&#223; nicht der Zorn Gottes, deines Gottes, rege werde wider dich und er dich von dem Erdboden vertilge. </p><p>Versuchet Gott, euren Gott, nicht wie ihr in Massa versucht habt. </p><p>H&#252;tet vielmehr, h&#252;tet die Gebote Gottes, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Gesetze, die er dir geboten! </p><p>Und tue, was recht und gut ist in den Augen Gottes; darum wird es dir gut sein, und du wirst kommen und das gute Land, welches Gott deinen V&#228;tern zugeschworen hat, in Besitz nehmen, </p><p>alle deine Feinde vor dich hin zu sto&#223;en, wie Gott gesprochen. </p><p>Wenn dein Sohn dich in sp&#228;terer Zeit fragen wird: Welches sind die Zeugnisse, die Gesetze und Rechtsordnungen, die Gott, unser Gott, euch geboten hat? </p><p>So sage deinem Sohne: Sklaven waren wir dem Pharao in Mizrajim, da f&#252;hrte uns Gott aus Mizrajim mit starker Hand, </p><p>und es gab Gott Zeichen und &#220;berzeugungstaten, gro&#223; und schmerzlich, an Mizrajim, an Pharao und an sein ganzes Haus vor unseren Augen. </p><p>Uns aber f&#252;hrte Er von dort hinaus, uns in die Heimat zu bringen, uns das Land zu geben, das er unsern V&#228;tern zugeschworen. </p><p>Da gebot uns Gott, alle diese Gesetze zu erf&#252;llen, Gott, unsern Gott, zu f&#252;rchten, zu unserem Heile alle Tage uns wie heute lebend zu erhalten. </p><p>Und Pflichttreue bleibt es uns, da&#223; wir gewissenhaft dieses ganze Gebot vor Gott, unserm Gott, erf&#252;llen, wie er es uns geboten. </p><p><strong>Kapitel 7</strong></p><p>Wenn Gott, dein Gott, dich zu dem Lande bringt, wohin du es in Besitz zu nehmen kommst, so wird er viele V&#246;lker vor dir haltlos machen, den Chitti und Girgaschi, Emori, Kanaani, Perisi, Chiwi und Jebussi, sieben dir zu gro&#223;e und m&#228;chtige V&#246;lker. </p><p>Gott, dein Gott, gibt sie vor dich hin und du schl&#228;gst sie; da sollst du sie g&#228;nzlich der Vernichtung &#252;bergeben, sollst mit ihnen kein B&#252;ndnis errichten und ihnen keine Gunst zuwenden. </p><p>Du sollst dich mit ihnen nicht verschw&#228;gern, sollst deine Tochter nicht seinem Sohne geben und seine Tochter nicht nehmen f&#252;r deinen Sohn. </p><p>Denn er wird deinen Sohn aus meiner Nachfolge entfernen, und sie werden fremden G&#246;ttern dienen, und es wird dann Gott Unwille wider euch ergl&#252;hen, und rasch wird er dich vernichten. </p><p>Vielmehr also sollt ihr ihnen tun: ihre Alt&#228;re sollt ihr einrei&#223;en, ihre Stands&#228;ulen zerbrechen, ihre Haine umhauen und ihre Bilder in Feuer verbrennen. </p><p>Denn ein heiliges Volk bist du Gott, deinem Gotte! Dich hat Gott, dein Gott, erw&#228;hlt, ihm ein ausschlie&#223;lich ihm angeh&#246;rendes Volk zu sein, mehr als alle V&#246;lker, welche auf der Erde sind. </p><p>Nicht weil ihr zahlreicher als alle V&#246;lker seid, hat Gott an euch Wohlgefallen gefunden und euch erw&#228;hlt; denn ihr seid das kleinste unter allen V&#246;lkern; </p><p>sondern aus Liebe Gottes zu euch, und weil er den Eid hielt, den er euren V&#228;tern geschworen, f&#252;hrte Gott euch mit starker Hand hinaus und befreite dich aus der Sklavenheimat, aus der Hand Pharaos, K&#246;nigs von Mizrajim. </p><p>So wei&#223;t du denn, da&#223; Gott, dein Gott, &#8220;Gott&#8221; ist der Gott, dem man vertrauen kann, der den Bund und die Liebe denen bewahrt, die ihn lieben und die seine Gebote h&#252;ten, bis ins tausendste Geschlecht: </p><p>Er belohnt auch die, die ihn hassen, aber in sein Angesicht, ihn verloren gehen zu lassen! Er verschiebt es nicht seinem Hasser, in sein Angesicht belohnt er ihn. </p><p>So h&#252;te denn das Gebot, die Gesetze und Rechtsordnungen, die ich dir gebiete, heute sie zu erf&#252;llen.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Dewarim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Reden&#8220; &#8226; 5. Mose 1,1&#8211;3,22]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/dewarim-817</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/dewarim-817</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:03:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/207213414/1a92ae1eb710b4990291798440bc65f1.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Dewarim</strong></p><p><strong>5. Mose 1,1&#8211;3,22</strong></p><p>Dies sind die Worte, die Mosche zu ganz Jisrael jenseits des Jardens gesprochen hat, in der W&#252;ste, in der &#214;de, Suf gegen&#252;ber, zwischen Paran und Tofel, Laban, Chazerot und Di-Sahab. </p><p>Elf Tagereisen vom Horeb, auf dem Wege des Gebirges Seir bis Kadesch Barnea. elf Tagereisen zum Gebirge Seir hin. </p><p>Es war im vierzigsten Jahr, im elften Monat am ersten des Monats, sprach Mosche nochmals zu Jisraels S&#246;hnen es aus, wie alles ihm Gott f&#252;r sie geboten hatte, </p><p>nachdem er den K&#246;nig des Emori Sichon geschlagen hatte, der in Cheschbon wohnte, und Og, den K&#246;nig des Baschan, der in Aschtarot in Edrei wohnte. </p><p>Jenseits des Jardens im Lande Moab fing aber Mosche, indem er das Gesetz erl&#228;uterte, also an: </p><p>Gott, unser Gott, hat zu uns in Choreb gesprochen: Ihr habt genug an diesem Berge geweilt, </p><p>wendet euch und ziehet nun und gehet ein in das Gebirge des Emoriten und zu allen dessen Anwohnern in der &#214;de, im Gebirge, in der Niederung, im S&#252;den und an der Meeresk&#252;ste, in das Land des Kenaniten, und den Libanon bis zum gro&#223;en Strome, dem Strome Perat. </p><p>Siehe, ich habe vor euch das Land gegeben; gehet ein und nehmet das Land in Besitz, welches Gott euren V&#228;tern Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen hat, es ihnen zu geben und ihren Nachkommen nach ihnen. </p><p>In jener Zeit sagte ich euch: Ich kann nicht allein euch tragen, </p><p>Gott, euer Gott, hat euch vermehrt, und ihr seid jetzt wie die Sterne des Himmels an Menge. </p><p>Gott, der Gott eurer V&#228;ter, m&#246;ge euch noch hinzugeben tausendmal so viel als ihr jetzt seid, und n&#246;ge euch segnen, wie er es euch ausgesprochen. </p><p>Wie soll ich allein eure M&#252;he, eure Last und euren Streit tragen! </p><p>Gebet euch M&#228;nner, weise und einsichtige und euren St&#228;mmen bekannt, so will ich sie an eure Spitze stellen. </p><p>Da antwortetet ihr mir und sagtet: Gut ist das, was du zu tun gesprochen. </p><p>Da nahm ich die H&#228;upter eurer St&#228;mme, weise und erkannte M&#228;nner, und gab sie zu H&#228;uptern &#252;ber euch, F&#252;rsten aus tausenden, F&#252;rsten aus hunderten, F&#252;rsten aus f&#252;nfzigen und F&#252;rsten aus zehnen und Aufseher &#252;ber eure St&#228;mme. </p><p>In jener Zeit nahm ich eure Richter in Pflicht und sagte: H&#246;ret zwischen euren Br&#252;dern und bringet das Recht durch euer Urteil zur Geltung zivischen jedem und seinem Bruder und seinem aus der Fremde ihm Gekommenen. </p><p>Erkennet kein Angesicht im Gerichte, Kleines wie Gro&#223;es habt ihr anzuh&#246;ren; habt euch vor niemandem zu f&#252;rchten; denn das Gericht ist Gottes. Die Sache, die euch zu schwer ist, bringt ihr zu mir, so werde ich sie vernehmen, </p><p>In jener Zeit gebot ich euch alles, was ihr zu tun habt. </p><p>Da zogen wir von Choreb und gingen jene ganze gro&#223;e und furchtbare W&#252;ste, die ihr gesehen habet, den Weg zum Gebirge des Emoriten, wie uns Gott, unser Gott, geboten hatte, und kamen bis Kadesch Barnea. </p><p>Da sagte ich zu euch: Ihr seid bis zu dem Gebirge des Emoriten gekommen, welches Gott, unser Gott, uns gibt. </p><p>Siehe, es hat Gott, dein Gott, das Land vor dich hingegeben, ziehe hinauf, nimm es in Besitz, wie Gott, der Gott deiner V&#228;ter, dir gesprochen, f&#252;rchte nicht und schrecke nicht! </p><p>Da tratet ihr alle zu mir hin und sagtet: Wir m&#246;chten M&#228;nner vor uns her senden, da&#223; sie uns das Land ersp&#228;hen und uns Antwort bringen &#252;ber den Weg, in welchem wir hinaufziehen, und die St&#228;dte, zu welchen wir kommen sollen. </p><p>Die Sache fand Billigung in meinen Augen, und ich nahm zw&#246;lf M&#228;nner von euch, je einen Mann vom Stamme. </p><p>Sie wandten sich und gingen das Gebirge hinan und kamen bis zum Traubentale und erkundeten es. </p><p>Sie nahmen von der Frucht des Landes mit sich in H&#228;nden, trugen sie zu uns herab, brachten uns Antwort und sagten: Gut ist das Land, welches Gott, unser Gott, uns gibt. </p><p>Ihr aber wolltet nicht hinaufziehen und waret dem Ausspruch Gottes, eures Gottes, ungehorsam. </p><p>Ihr hetztet euch einander auf in euren Zelten und sagtet: Weil Gott uns ha&#223;t, hat er uns aus dem Lande Mizrajim herausgef&#252;hrt, uns in die Hand des Emoriten zu geben, uns zu vernichten. </p><p>Wohin sollen wir hinaufziehen! Unsere Br&#252;der haben unser Herz verzagt gemacht, indem sie sagen: Eine weit gr&#246;&#223;ere und h&#246;her ragende Bev&#246;lkerung als wir, St&#228;dte gro&#223; und fest bis in den Himmel, auch Nachkommen von Anak&#228;ern haben wir dort gesehen! </p><p>Da sagte ich zu euch: Seid nicht best&#252;rzt und f&#252;rchtet euch nicht vor ihnen! </p><p>Gott, euer Gott, der vor euch hergeht, Er wird f&#252;r euch streiten, ganz wie er euch beistehend in Mizrajim vor euren Augen vollbracht hat. </p><p>Und auch in der W&#252;ste, wo du gesehen, da&#223; Gott, dein Gott, dich getragen, wie einer seinen Sohn tr&#228;gt, auf dem ganzen Wege, den ihr gegangen seid, bis ihr zu diesem Ort gekommen. </p><p>Und in dieser Sache habt ihr kein Vertrauen in Gott, in euren Gott! </p><p>Er, der vor euch her auf dem Wege geht, euch einen Ort f&#252;r euer Lagern zu ersp&#228;hen, in Feuer nachts euch zu leuchten auf dem Wege, den ihr gehet, und in der Wolke tags. </p><p>Gott aber h&#246;rte die Stimme eurer Reden und z&#252;rnte und schwur: </p><p>Kein Mann unter diesen M&#228;nnern, dieses b&#246;se Geschlecht, soll das gute Land sehen, das ich euren V&#228;tern zu geben geschworen. </p><p>Nur Kaleb, Sohn Jefunnes, er soll es sehen und ihm werde ich das Land geben, das er betreten, und seinen S&#246;hnen; weil er die Nachfolge Gottes treu erf&#252;llt hat. </p><p>Auch wider mich hat Gott um euretwillen z&#252;rnend gesprochen: auch du sollst nicht dorthin kommen. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, der vor dir steht, er soll  kommen, ihn festige, denn er soll es Jisrael in Besitz bringen. </p><p>Und eure Kinder, von denen ihr gesprochen, sie werden zur Beute werden, und eure S&#246;hne, die heute noch nicht Gutes und B&#246;ses kennen, sie werden  kommen, ihnen werde ich es geben, und sie sollen es erben. </p><p>Ihr aber wendet euch und ziehet in die W&#252;ste dem Schilfmeer zu. </p><p>Da antwortetet ihr und sagtet zu mir: Wir haben ges&#252;ndigt gegen Gott, wir wollen hinaufziehen und k&#228;mpfen, ganz so, wie uns Gott, unser Gott, geboten hat. Ihr g&#252;rtetet jeder seine Kriegswaffen um und hieltet dies f&#252;r hinreichend, um das Gebirge zu ersteigen. </p><p>Gott aber sagte zu mir: Sage ihnen, steiget nicht hinan und k&#228;mpfet nicht, denn Ich bin nicht in eurer Mitte, damit ihr nicht von euren Feinden geschlagen werdet. </p><p>Ich sprach dies zu euch, ihr aber h&#246;rtet nicht, waret dem Ausspruche Gottes zuwider, erdreistetet euch und stiegt das Gebirge hinan. </p><p>Da zog der Emorite, welcher auf diesem Gebirge wohnt, euch entgegen, und sie verfolgten euch, wie die Bienen tun, und sie schlugen euch bis zur Zermalmung in Seir bis Chorma. </p><p>Ihr kehrtet zur&#252;ck und weintet vor Gott, Gott aber h&#246;rte nicht auf eure Stimme und neigte sein Ohr nicht euch zu. </p><p>Darauf bliebt ihr lange Zeit in Kadesch, so lange als ihr zu weilen hattet. </p><p><strong>Kapitel 2</strong></p><p>Darauf wandten wir uns und zogen in die W&#252;ste, dem Schilfmeer zu, wie Gott zu mir gesprochen hatte, und wir umgingen lange Zeit das Gebirge Seir. </p><p>Da sagte Gott zu mir: </p><p>Ihr habt schon lange genug dieses Gebirge umgangen, wendet euch jetzt nordw&#228;rts. </p><p>Dem Volk aber gebiete: Ihr zieht jetzt hin&#252;ber in das Gebiet eurer Br&#252;der, der S&#246;hne Esaws, die in Seir wohnen; sie werden sich vor euch f&#252;rchten, nehmet euch sehr in acht. </p><p>Bringt euch nicht in Streit mit ihnen, denn ich gebe euch von ihrem Lande nicht so viel, als eines Fu&#223;es Sohle betritt; denn Esaw habe ich das Gebirge Seir als Erbe gegeben. </p><p>Speise sollt ihr von ihnen einkaufen f&#252;r Geld, wenn ihr essen wollt, und auch Wasser sollt ihr von ihnen f&#252;r Geld erlangen, wenn ihr trinken wollt. </p><p>Denn Gott, dein Gott, hat dich in allem Werk deiner H&#228;nde gesegnet, hat sein Auge auf deine Wanderung durch diese gro&#223;e W&#252;ste gehabt; es sind nun vierzig Jahre, da&#223; Gott, dein Gott, mit dir war, du hast nichts vermisst. </p><p>Da zogen wir von unsern Br&#252;dern, den S&#246;hnen Esaws, die in Seir wohnen, ab, von dem Wege der &#214;de, von Elat und Ezjon Geber, und wandten uns und gingen zu dem Wege nach der W&#252;ste Moab hin. </p><p>Da sagte Gott zu mir: Bedr&#228;nge Moab nicht und bringe dich nicht in Kriegsstreit mit ihm; denn ich gebe dir von seinem Lande kein Erbe; denn den S&#246;hnen Lots habe ich Or zum Erbe gegeben. </p><p>(Vormals sa&#223;en die Emim darin, ein gro&#223;es und zahlreiches Volk, und hoch wie Anak&#228;er. </p><p>Sie werden auch wie Anak&#228;er zu den Rephaim gerechnet; die Moabiter nennen sie Emim. </p><p>Auch in Seir wohnten die Chorim vormals, als die S&#246;hne Esaws sie vertreiben sollten. Da vernichteten sie sie vor sich her und lie&#223;en sich an ihre Stelle nieder, wie Jisrael bereits mit dem Lande seines Erbes getan hat, welches Gott ihnen gegeben.) </p><p>Nun, machet euch auf und &#252;berschreitet den Bach Sered! Da &#252;berschritten wir den Bach Sered. </p><p>Die Zeit aber, die wir gewandert sind von Kadesch Barnea, bis wir den Bach Sered &#252;berschritten, ist achtunddrei&#223;ig Jahre, bis das ganze Geschlecht, die kriegsf&#228;higen M&#228;nner aus des Lagers Mitte geschwunden waren, wie Gott es ihnen geschworen hatte. </p><p>Auch Gottes Hand erwies sich an ihnen, sie pl&#246;tzlich fortzuraffen aus der Mitte des Lagers, bis sie nun ausgestorben sind. </p><p>Es war, als alle kriegsf&#228;higen M&#228;nner aus des Volkes Mitte fortgestorben waren, </p><p>da sprach Gott zu mir: </p><p>Du &#252;berschreitest heute Moabs Grenze, Or, </p><p>und n&#228;herst dich den S&#246;hnen Ammons gegen&#252;ber, bedr&#228;nge sie nicht und lasse dich nicht in Streit mit ihnen ein; denn ich gebe dir von dem Lande der S&#246;hne Ammons nichts zum Erbe; denn den S&#246;hnen Lots habe ich es zum Erbe gegeben. </p><p>(Zum Lande der Rephaim wird es auch gerechnet. Rephaim wohnten vormals darin, und die Ammoniten nennen sie Samsumim, </p><p>ein gro&#223;es und zahlreiches Volk, und hoch wie Anak&#228;er; Gott hat sie vor ihnen her vernichtet, da vertrieben sie sie und lie&#223;en sich an ihre Stelle nieder. </p><p>Wie er f&#252;r die S&#246;hne Esaws getan, die in Seir wohnen, vor welchen er die Choriten vernichtete, so da&#223; sie sie vertrieben und sich an ihre Stelle niederlie&#223;en bis heute. </p><p>Auch die Awim, welche in Geh&#246;ften bis Asa wohnten, haben die aus Kaftor ausgezogenen Kaftorim vernichtet und sich an ihre Stelle niedergelassen.) </p><p>Machet euch auf und ziehet weiter, &#252;berschreitet den Flu&#223; Arnon; siehe, ich habe Sichon, den emoritischen K&#246;nig von Cheschbon, und sein Land in deine Hand gegeben; fange die Besitznahme an und lasse dich mit ihm in Kriegsstreit ein. </p><p>Heute fange ich an, deine Angst und deine Furcht &#252;ber die V&#246;lker hin unter dem ganzen Himmel zu verbreiten, die die Kunde von dir h&#246;ren werden, und werden zittern und schrecken vor dir. </p><p>Da sandte ich Boten von der W&#252;ste Kedemot zu Sichon, K&#246;nig von Cheschbon, Worte des Friedens: </p><p>Lasse mich durch dein Land ziehen, auf dem Wege, nur auf dem Wege will ich wandern, will nicht rechts und links abweichen. </p><p>Speise magst du f&#252;r Geld mich einkaufen lassen, wenn ich essen will, und Wasser mir f&#252;r Geld geben, wenn ich trinken will, nur mit meinen F&#252;&#223;en will ich durchziehen; </p><p>&#8212; wie mir die S&#246;hne Esaws, welche in Seir wohnen, getan und die in Or wohnenden Moabiter &#8212; bis ich den Jarden &#252;berschreite, zu dem Lande hin, welches Gott, unser Gott, uns gibt. </p><p>Aber Sichon, der K&#246;nig von Cheschbon, wollte uns nicht den Durchzug gestatten; denn es hatte Gott, dein Gott, seinen Sinn hart und sein Herz fest sein lassen, um ihn in deine Hand zu geben, wie heute. </p><p>Da sagte Gott zu mir: Siehe, ich habe angefangen, Sichon und sein Land vor dich hinzugeben, fange die Besitznahme an, sein Land in Besitz zu nehmen. </p><p>Da zog Sichon hinaus uns entgegen, er und sein ganzes Volk, zum Kriege nach Jahaz. </p><p>Gott, unser Gott, gab ihn vor uns hin, wir schlugen ihn und seine S&#246;hne und sein ganzes Volk. </p><p>Wir eroberten in jener Zeit alle seine St&#228;dte und ver&#246;deten jede bev&#246;lkerte Stadt, Frauen und Kinder, wir lie&#223;en keinen &#252;brig. </p><p>Nur das Vieh erbeuteten wir f&#252;r uns, und die Beute der St&#228;dte, die wir erobert hatten. </p><p>Von Aroer, welches am Ufer des Flusses Arnon liegt, und auch die Stadt, die im Flu&#223;bette liegt, bis zum Gilead hin, war keine Stadt, die uns zu stark gewesen w&#228;re. Alle gab Gott, unser Gott, vor uns hin. </p><p>Nur zu dem Lande der S&#246;hne Ammons bist du nicht genaht, zur ganzen Seite des Jabbokflusses und den St&#228;dten des Gebirges und alles, was Gott, unser Gott, uns geboten. </p><p><strong>Kapitel 3</strong></p><p>Wir wendeten uns sodann und gingen dem Baschan zu hinauf. Da zog Og, K&#246;nig des Baschan, hinaus uns entgegen, er und sein ganzes Volk zum Kriege nach Edrei. </p><p>Da sagte Gott zu mir: F&#252;rchte ihn nicht, denn ich habe ihn und sein ganzes Volk und sein Land in deine Hand gegeben; tue ihm, wie du Sichon, dem K&#246;nige des Emoriten, getan, der in Cheschbon wohnt. </p><p>Da gab Gott, unser Gott, auch Og, K&#246;nig des Baschan, und sein ganzes Volk in unsere Hand, wir schlugen ihn, bis da&#223; ihm nichts &#252;brig blieb. </p><p>Wir eroberten in jener Zeit alle seine St&#228;dte, es war keine Stadt, die wir ihnen nicht abgenommen h&#228;tten, sechzig St&#228;dte, den ganzen Strich Argob, das Reich Ogs im Baschan. </p><p>Alle diese waren feste St&#228;dte mit hoher Mauer, T&#252;ren und Riegel, au&#223;er den sehr vielen St&#228;dten des offenen Landes. </p><p>Wir ver&#246;deten sie, wie wir Sichon, dem K&#246;nige von Cheschbon getan, ver&#246;deten jede Bev&#246;lkerungsstadt, Frauen und Kinder. </p><p>Alles Vieh aber und die Beute der St&#228;dte erbeuteten wir uns. </p><p>So nahmen wir in jener Zeit das Land aus der Hand der beiden K&#246;nige des Emoriten, welcher diesseits des Jordans wohnte, vom Arnonfluss bis zum Berge Chermon. </p><p>(Die Zidonim nennen den Chermon Sirjon, bei den Emoriten nennen sie ihn Senir.) </p><p>Alle St&#228;dte der Ebene und das ganze Gilead, sowie den ganzen Baschan bis Salcha und Edrei, die St&#228;dte des Reiches Ogs im Baschan. </p><p>(Denn nur Og, K&#246;nig von Baschan, war von dem Rest der Rephaim &#252;brig geblieben, siehe sein Bett, ein eisernes Bett, ist in Rabbat der S&#246;hne Ammons, es ist neun Ellen lang und vier Ellen breit nach Mannes Elle.) </p><p>Und dieses Land, das wir in jener Zeit in Besitz genommen, von Aroer, welches am Flusse Arnon liegt, und die H&#228;lfte des Gebirges Gilead und seine St&#228;dte habe ich dem Reubenischen und Gadischen Stamme gegeben. </p><p>Das &#252;brige Gilead und das ganze Baschan, das Reich Ogs, habe ich dem halben Stamme Menasche gegeben. Der ganze Strich Argob zum ganzen Baschan hin, der wird das Land der Rephaim genannt. </p><p>Jair, Sohn Menasches, nahm den ganzen Strich Argob bis zum Gebiete des Geschuri und des Maachati, und er nannte sie nach seinem Namen: das Baschan Jairs D&#246;rfer bis heute. </p><p>Dem Machir habe ich das Gilead gegeben. </p><p>Dem Reubenischen und dem Gadischen Stamm habe ich von dem Gilead bis zum Arnonfluss die Mitte des Flusses und das Gebiet gegeben bis zum Flusse Jabbok, der Grenze der S&#246;hne Ammons. </p><p>Dazu die &#214;de, nebst dem Jarden und das Gebiet vom Kineret bis zum Meer der &#214;de, dem Salzmeer, unter den Ausfl&#252;ssen der Anh&#246;he ostw&#228;rts. </p><p>Euch gebot ich zu jener Zeit: Gott, euer Gott, hat euch dieses Land zur Besitznahme gegeben, als Vorhut habt ihr vor euren Br&#252;dern, den S&#246;hnen Jisraels herzuziehen, alle Heeresm&#228;nner. </p><p>Nur eure Frauen und eure Kinder und euer Viehstand &#8212; ich wei&#223;, da&#223; ihr einen gro&#223;en Viehstand habt &#8212; sollen in euren St&#228;dten bleiben, die ich euch gegeben habe. </p><p>Bis da&#223; Gott euren Br&#252;dern ebenso wie euch Ruhe bereitet und auch sie das Land, welches Gott, euer Gott, ihnen jenseits des Jardens gibt, in Besitz genommen haben; dann k&#246;nnt ihr jeder zu seinem Erbe zur&#252;ckkehren, das ich euch gegeben habe. </p><p>Jehoschua aber habe ich in jener Zeit geboten: Deine eigenen Augen sinds, welche alles sehen, was Gott, euer Gott, diesen beiden K&#246;nigen getan; so wird Gott all den K&#246;nigreichen tun, wohin du hin&#252;berziehest. </p><p>F&#252;rchtet sie nicht; denn Gott, euer Gott, Er ist es, der f&#252;r euch streitet.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Massej]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Reisen&#8220; &#8226; 4. Mose 33,1&#8211;36,13]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/massej-11c</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/massej-11c</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:06:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/205961397/9927e49a6d9707b904e9c56e5e7c88a7.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Massej</strong></p><p><strong>4. Mose 4. Mose 33,1&#8211;36,13</strong></p><p>Dies sind die Z&#252;ge der S&#246;hne Jisraels, welche aus dem Lande Mizrajim nach ihren Heeresgruppen gezogen waren, unter der F&#252;hrung Mosches und Aharons.</p><p>Mosche schrieb ihre Aufbr&#252;che zu ihren Weiterz&#252;gen auf Befehl Gottes nieder, und dies sind ihre Weiterz&#252;ge zu ihren Aufbr&#252;chen.</p><p>Sie zogen von Raamses im ersten Monat am f&#252;nfzehnten Tag des ersten Monats; am Morgen nach dem Pe&#223;achopfer zogen Jisraels S&#246;hne mit gehobener Hand vor den Augen aller Mizrer hinaus.</p><p>Und die Mizrer begruben, was Gott unter ihnen erschlagen hatte, alles Erstgeborene; und auch an ihren G&#246;ttern hatte Gott Gerichte ge&#252;bt.</p><p>Jisraels S&#246;hne zogen von Raamses und lagerten in Suckot.</p><p>Sie zogen von Suckot und lagerten in Etam, welches im Anfang der W&#252;ste liegt.</p><p>Sie zogen von Etam, und es kehrte zur&#252;ck an Pi Hachirot hin, welches vor Baal Zefon liegt, und sie lagerten vor Migdol.</p><p>Von Hachirot weg zogen sie und schritten mitten durchs Meer hindurch der W&#252;ste zu. Sie machten einen Weg von drei Tagen in der W&#252;ste Etam und lagerten in Mara.</p><p>Sie zogen von Mara und kamen gen Elim. In Elim waren zw&#246;lf Wasserquellen und siebzig Dattelpalmen, dort lagerten sie.</p><p>Sie zogen von Elim und lagerten am Schilfmeer,</p><p>zogen vom Schilfmeer und lagerten in der W&#252;ste Sin,</p><p>zogen von der W&#252;ste Sin und lagerten in Dofka,</p><p>zogen von Dofka und lagerten in Alusch,</p><p>zogen von Alusch und lagerten in Refidim, dort war f&#252;r das Volk kein Wasser zum Trinken.</p><p>Sie zogen von Refidim und lagerten in der W&#252;ste Sinai,</p><p>zogen von der W&#252;ste Sinai und lagerten in Kibrot Hatawa,</p><p>zogen von Kibrot Hatawa und lagerten in Chazerot,</p><p>zogen von Chazerot und lagerten in Ritma,</p><p>zogen von Ritma und lagerten in Rimmon Perez,</p><p>zogen von Rimmon Perez und lagerten in Libna,</p><p>zogen von Libna und lagerten in Ri&#223;a,</p><p>zogen von Ri&#223;a und lagerten in Kehelata,</p><p>zogen von Kehelata und lagerten in Har Schefer,</p><p>zogen von Har Schefer und lagerten in Charada,</p><p>zogen von Charada und lagerten in Makhelot,</p><p>zogen von Makhelot und lagerten in Tachat.</p><p>zogen von Tachat und lagerten in Terach.</p><p>zogen von Terach und lagerten in Mitka,</p><p>zogen von Mitka und lagerten in Chaschmona,</p><p>zogen von Chaschmona und lagerten in Mo&#223;erot,</p><p>zogen von Mo&#223;erot und lagerten in Bene Jaakan,</p><p>zogen von Bene Jaakan und lagerten in Chor Hagidgad,</p><p>zogen von Chor Hagidgad und lagerten in Jatbata,</p><p>zogen von Jatbata und lagerten in Abrona,</p><p>zogen von Abrona und lagerten in Ezjon Geber,</p><p>zogen von Ezjon Geber und lagerten in der W&#252;ste Zin, d.i. Kadesch.</p><p>Sie zogen von Kadesch und lagerten am Berge Hor am Anfange des Landes Edom.</p><p>Zum Berge Hor ging Aharon der Priester hinan, auf Gottes Befehl und starb dort, im vierzigsten Jahre nach dem Auszuge der S&#246;hne Jisraels aus dem Lande Mizrajim, im f&#252;nften Monat am ersten des Monats.</p><p>Und Aharon war hundertunddreiundzwanzig Jahre alt, als er auf dem Berge Hor starb.</p><p>Da h&#246;rte der Kenaanite der K&#246;nig von Arad &#8212; er wohnte im S&#252;den im Lande Kenaan, &#8212; da&#223; Jisraels S&#246;hne im Anzuge seien.</p><p>Sie zogen vom Berge Hor und lagerten in Zalmona,</p><p>zogen von Zalmona und lagerten in Punon,</p><p>zogen von Punon und lagerten in Obot.</p><p>zogen von Obot und lagerten in den Oden der &#220;berg&#228;nge an der Grenze Moabs,</p><p>zogen von den Oden und lagerten in Dibon Gad,</p><p>zogen von Dibon Gad und lagerten in Almon Diblotaimw&#228;rts,</p><p>zogen von Almon Diblotaimw&#228;rts und lagerten an den Bergen der &#220;berg&#228;nge vor Nebo,</p><p>zogen von den Bergen der &#220;berg&#228;nge und lagerten in den &#214;den Moabs am Jarden bei Jerecho.</p><p>Sie lagerten am Jarden von Bet Hajeschimot bis Abel Haschitim in den &#214;den Moabs.</p><p>Gott sprach zu Mosche in den &#214;den Moabs am Jarden vor Jerecho:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr den Jarden &#252;berschreitet in das Land Kenaan,</p><p>so sollt ihr alle Bewohner des Landes vor euch vertreiben und alle ihre Symbole vernichten; alle ihre Gu&#223;bilder sollt ihr vernichten und alle ihre Anh&#246;hen sollt ihr zerst&#246;ren.</p><p>Ihr sollt das Land erst zur Besitznahme s&#228;ubern und dann euch darin niederlassen; denn euch habe ich das Land gegeben, es in Besitz zu nehmen.</p><p>Ihr erteilt euch das Land durchs Los nach euren Familien, dem Zahlreichen vermehrt ihr sein Erbe und dem Geringern an Zahl verringerst du sein Erbe; , wohin sein Los ihm herausgekommen, soll es ihm werden; nach den St&#228;mmen eurer V&#228;ter erteilt ihr euch den Besitz.</p><p>Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreiben werdet, so werden diejenigen, die ihr von ihnen &#252;brig lasset, zu Gehegen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten; sie werden euch auf dem Boden, den ihr bewohnet, feindlich bedr&#228;ngen.</p><p>Es wird dann geschehen, da&#223;, wie ich vor hatte, ihnen zu tun, ich euch tun werde.</p><p><strong>Kapitel 34</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne und sage ihnen: Wenn ihr zu dem Lande Kenaan kommet, ist dies das Land, das euch in Besitz zufallen soll, das Land Kenaan nach seinen Grenzen.</p><p>Es sei euch S&#252;dspitze von der W&#252;ste Zin an Edoms Seite, und es sei euch die S&#252;dgrenze nach Osten das Ende des Salzmeeres.</p><p>Dann wendet sich euch die Grenze von S&#252;den der Anh&#246;he Akrabim zu, geht nach Zin hin&#252;ber, und ihre Ausg&#228;nge sind im S&#252;den von Kadesch Barnea. Sie geht sodann nach Chazar Adar hinaus und nach Azmon hin&#252;ber.</p><p>Es wendet sich die Grenze von Azmon dem Bache Mizrajim zu, und ihre Ausg&#228;nge hinan zum Meere.</p><p>Und die Westgrenze: sie sei euch das gro&#223;e Meer und dessen Gebiet. Dies sei euch die Westgrenze.</p><p>Und die Nordgrenze sei euch dies: Von dem gro&#223;en Meere zieht ihr euch eine Linie bis zum Berge Hor,</p><p>vom Berge Hor zieht ihr eine Linie bis zum Wege nach Chamat, und die Ausg&#228;nge der Grenze seien gegen Zedad;</p><p>Sodann geht die Grenze nach Sifron hinaus, und ihre Ausg&#228;nge seien Chazar Enon. Dies sei euch die Nordgrenze.</p><p>Ihr bezeichnet euch dann zur Ostgrenze das Gebiet von Chazar Enon nach Schefam.</p><p>Und es geht die Grenze von Schefam nach dem Ribla zu von Osten Asin hinab, die Grenze geht sodann hinab und streicht an das Ufer des Kineret-Sees ostw&#228;rts.</p><p>Sodann geht die Grenze den Jarden hinab, und ihre Ausg&#228;nge bilden das Salzmeer. Dies sei euch das Land nach seinen Grenzen ringsum.</p><p>Da gebot Mosche Jisraels S&#246;hnen: Dies ist das Land, das ihr euch durchs Los zum Besitze verteilen sollt, welches Gott geboten hat, den neunundeinhalb St&#228;mmen zu geben;</p><p>Denn der Stamm der S&#246;hne Reuben nach ihrem V&#228;terhaus und der Stamm der S&#246;hne Gad nach ihrem V&#228;terhaus und der halbe Stamm Menasche haben ihr Erbteil empfangen.</p><p>Die zwei St&#228;mme und der halbe Stamm haben ihr Erbteil diesseits des Jardens bei Jerecho ostw&#228;rts zur Morgenseite empfangen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Dies sind die Namen der M&#228;nner, die f&#252;r euch das Land in Besitz nehmen sollen: der Priester Eleasar und Jehoschua Sohn Nuns.</p><p>Und je einen F&#252;rsten vom Stamme nehmet ihr, das Land in Besitz zu nehmen.</p><p>Dies sind die Namen der M&#228;nner: f&#252;r den Stamm Jehuda Kaleb, Sohn Jefunnes.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Schinions: Schemuel, Sohn Amihuds.</p><p>F&#252;r den Stamm Binjamin Elidad, Sohn Kislons.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Dan als F&#252;rst: Bucki, Sohn Joglis.</p><p>F&#252;r die S&#246;hne Josefs, f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Menasches als F&#252;rst: Channiel, Sohn Efods.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Efraims als F&#252;rst: Kemuel, Sohn Schiftans.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Sebuluns als F&#252;rst: Elizafan, Sohn Parnachs.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Jisachars als F&#252;rst: Paltiel, Sohn Asans.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Aschers als F&#252;rst: Achihud, Sohn Schelomis.</p><p>Und f&#252;r den Stamm der S&#246;hne Naftalis als F&#252;rst: Pedahel, Sohn Amihuds.</p><p>Diese sind es, welche Gott bestellt hat, Jisraels S&#246;hne im Lande Kenaan in ihren Besitz einzusetzen.</p><p><strong>Kapitel 35</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche in den &#214;den Moabs am Jarden vor Jerecho:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie den Leviten von dem Erbe ihres Besitzes St&#228;dte zum Wohnen geben; und ein Weichbild zu den St&#228;dten gebt ihr den Leviten zu ihrer Umgegend.</p><p>Die St&#228;dte seien ihnen zum Wohnen, und ihre Weichbilde seien f&#252;r ihr Vieh, f&#252;r ihre bewegliche Habe und f&#252;r all ihren Lebensbedarf.</p><p>Die Weichbilde der St&#228;dte, die ihr den Leviten gebet, seien von der Stadtmauer und dem Au&#223;enraum tausend Ellen im Umkreis.</p><p>Ihr messet aber von au&#223;erhalb der Stadt die Ostseite zweitausend Ellen, die S&#252;dseite zweitausend Ellen, die Westseite zweitausend Ellen, die Nordseite zweitausend Ellen und die Stadt in der Mitte; dies werde ihnen zu Weichbilden der St&#228;dte.</p><p>Und die St&#228;dte, die ihr den Leviten geben sollt, sind zuerst die sechs Aufnahmst&#228;dte, die ihr bestimmen sollt, da&#223; dahin der M&#246;rder fliehe; und zu ihnen gebet ihr noch zweiundvierzig St&#228;dte.</p><p>All die St&#228;dte, die ihr den Leviten gebet: achtundvierzig St&#228;dte, sie und ihre Weichbilde.</p><p>Die St&#228;dte, die ihr von dem Besitze der S&#246;hne Jisraels gebet, sollt ihr von den gr&#246;&#223;eren mehr und von den kleineren weniger sein lassen. Jeder nach Verh&#228;ltnis seines Erbes, das ihnen zuteil wird, gebe er von seinen St&#228;dten den Leviten.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr den Jarden &#252;berschreitet zum Lande Kenaan hin,</p><p>so sollt ihr euch in entgegenkommender Lage St&#228;dte bestimmen, Aufnahmest&#228;dte sollen sie euch sein; dorthin fliehe ein M&#246;rder, der einen Totschlag in Absichtslosigkeit begangen.</p><p>Die St&#228;dte sollen euch zur Aufnahme dienen vor dem Annehmer, und nicht sterbe der M&#246;rder, bevor er vor der Gemeinde zu Gericht gestanden.</p><p>Die St&#228;dte, die ihr hergeben sollt, sollen sechs Aufnahmest&#228;dte euch sein.</p><p>Drei der St&#228;dte gebet ihr diesseits des Jardens, und drei der St&#228;dte gebet ihr im Lande Kenaan; Aufnahmest&#228;dte sollen sie sein.</p><p>F&#252;r Jisraels S&#246;hne und f&#252;r den aus der Fremde Eingetretenen und den Beisassen in ihrer Mitte sollen diese sechs St&#228;dte zur Aufnahme dienen, da&#223; jeder fliehe, der einen Totschlag in Absichtslosigkeit begangen.</p><p>Hat jemand mit einem eisernen Ger&#228;te einen geschlagen, so da&#223; er gestorben, so ist er ein M&#246;rder, und der M&#246;rder muss hingerichtet werden.</p><p>Hat jemand mit einem Handstein, durch welchen er sterben kann, einen geschlagen, so da&#223; er gestorben, so ist er ein M&#246;rder, und der M&#246;rder muss hingerichtet werden.</p><p>Oder es hat jemand mit einem h&#246;lzernen Handger&#228;te, durch welches er sterben kann, einen geschlagen, so da&#223; er gestorben, so ist er ein M&#246;rder, und der M&#246;rder muss hingerichtet werden.</p><p>Der Blutannehmer, der hat den M&#246;rder zu t&#246;ten; wo er ihn trifft, darf er ihn t&#246;ten.</p><p>Auch wenn er ihn aus Hass hinabst&#246;sst oder hat etwas mit Nachstellung auf ihn geworfen, so da&#223; er gestorben,</p><p>oder hat ihn in Feindschaft mit der Hand so geschlagen, da&#223; er gestorben, so muss der Schl&#228;ger hingerichtet werden, er ist ein M&#246;rder; der Blutannehmer darf den M&#246;rder t&#246;ten, wo er ihn trifft.</p><p>Wenn er aber in Unvorsichtigkeit, ohne Feindschaft ihn hinabgesto&#223;en hat, oder hat irgend ein Ger&#228;te ohne Nachstellung auf ihn geworfen,</p><p>oder mit irgend einem Stein, durch welchen er sterben kann, ohne ihn zu sehen, warf er ihn auf ihn, so da&#223; er gestorben, er ist ihm aber nicht feind und will keineswegs sein Ungl&#252;ck:</p><p>so richtet die Gemeinde zwischen dem Schl&#228;ger und dem Blutannehmer auf Grund dieser Rechtsordnungen,</p><p>und es rettet die Gemeinde den M&#246;rder aus der Hand des Blutannehmers und es l&#228;&#223;t ihn die Gemeinde wieder zu seiner Aufnahmestadt, wohin er geflohen war, zur&#252;ckbringen, und dort hat er zu bleiben, bis der Hohepriester stirbt, den er mit dem heiligen &#214;le gesalbt hat.</p><p>Wenn gleichwohl der M&#246;rder &#252;ber das Gebiet seiner Aufnahmestadt, wohin er geflohen, hinausgeht,</p><p>und es findet ihn der Blutannehmer au&#223;erhalb des Gebietes seiner Aufnahmestadt, so darf der Blutannehmer den M&#246;rder morden, es ist seinetwegen keine Blutschuld.</p><p>Denn in seiner Aufnahmestadt hat er zu bleiben, bis zum Tode des Hohenpriesters. Nach dem Tode des Hohenpriesters kehrt der M&#246;rder zu dem Lande seines Eigentums zur&#252;ck.</p><p>Es seien euch diese Bestimmungen zum Rechtsgesetz f&#252;r eure Nachkommen in allen euren Niederlassungen.</p><p>Wer einen Menschen erschl&#228;gt, nur nach Ausspruch von Zeugen hat er den M&#246;rder zu t&#246;ten. Ein Zeuge aber hat nichts gegen einen Menschen zur Todesschuld auszusagen.</p><p>Ihr d&#252;rft kein L&#246;segeld f&#252;r das Leben eines M&#246;rders nehmen, der todesschuldig ist; denn er muss hingerichtet werden.</p><p>Und ihr d&#252;rft kein L&#246;segeld f&#252;r das Fliehen in seine Aufnahmestadt nehmen, um wieder zur&#252;ckzukehren, im Lande zu wohnen, bis der Priester gestorben.</p><p>Machet das Land, in welchem ihr seid, nicht zum Heuchler, denn das Blut macht das Land zum Heuchler, und dem Lande wird f&#252;r das Blut, das in ihm vergossen worden, keine S&#252;hne, wenn nicht mit dem Blute dessen, der es vergossen.</p><p>Und verunlautert das Land nicht, in welchem ihr wohnet, in dessen Mitte ich gegenw&#228;rtig bin; denn Ich, Gott, bin gegenw&#228;rtig in der Mitte der S&#246;hne Jisraels.</p><p><strong>Kapitel 36</strong></p><p>Die H&#228;upter der V&#228;ter der Familie der S&#246;hne Gilads, Sohn Machirs, Sohn Menasches, von den Familien der S&#246;hne Josefs, traten n&#228;her und sprachen vor Mosche und vor den F&#252;rsten, den H&#228;uptern der V&#228;ter der S&#246;hne Jisraels;</p><p>sie sagten: Meinem Herrn hat Gott geboten, das Land durchs Los den S&#246;hnen Jisraels in Erbbesitz zu geben, und meinem Herrn wurde von Gott geboten, das Erbe unseres Bruders Zelaschad seinen T&#246;chtern zu geben.</p><p>Werden diese nun einen von den S&#246;hnen der St&#228;mme der S&#246;hne Jisraels zu Frauen, so wird ihr Erbe von dem Erbe unserer V&#228;ter abgehen und zu dem Erbe des Stammes, denen sie in der Ehe werden, hinzukommen, und von dem Lose unseres Erbes wird es abgehen.</p><p>Auch wenn das Jobel f&#252;r die S&#246;hne Jisraels eintritt, wird ihr Erbe dem Erbe des Stammes hinzugef&#252;gt bleiben, denen sie in der Ehe werden, und von dem Erbe des Stammes unserer V&#228;ter wird ihr Erbe entnommen bleiben.</p><p>Da gebot Mosche Jisraels S&#246;hnen auf Gottes Befehl: Recht redet der Stamm der S&#246;hne Josefs.</p><p>Dies ist das Wort, welches Gott f&#252;r die T&#246;chter Zelafchads geboten: Dem, der ihnen gef&#228;llt, m&#246;gen sie zu Frauen werden; jedoch der Familie ihres v&#228;terlichen Stammes m&#246;gen sie zu Frauen werden.</p><p>Damit nicht Jisraels S&#246;hnen ein Erbe von Stamm zu Stamm abgewendet werde; denn Jisraels S&#246;hne sollen jeder an das Erbe des Stammes seiner V&#228;ter sich anschlie&#223;en.</p><p>Und jede Tochter, welche ein Erbe von den St&#228;mmen der S&#246;hne Jisraels erbt, soll einem aus der Familie ihres v&#228;terlichen Stammes zur Frau werden, damit Jisraels S&#246;hne jeder das Erbe seiner V&#228;ter erbe,</p><p>Und ein Erbe nicht von einem Stamme zu dem Stamme eines andern abgewendet werde; denn die St&#228;mme der S&#246;hne Jisraels sollen jeder an sein Erbe sich anschlie&#223;en.</p><p>Wie Gott Mosche geboten, so taten die T&#246;chter Zelafchads.</p><p>Es wurden Machla, Tirza, Chogla, Milka und Noa, die T&#246;chter Zelafchads, den S&#246;hnen ihrer Oheime zu Frauen.</p><p>Aus den Familien der S&#246;hne Menasches, Sohn Josefs, wurden sie zu Frauen, und so ward ihr Erbteil bei dem Stamme ihrer v&#228;terlichen Familien.</p><p>Dies sind die Gebote und die Rechtsordnungen, welche Gott durch Mosche f&#252;r Jisraels S&#246;hne in Moabs &#214;den am Jarden vor Jerecho geboten hat.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mattot]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;St&#228;mme&#8220; &#8226; 4. Mose 30,2&#8211;32,42]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/mattot-3b9</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/mattot-3b9</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:03:02 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/205751002/74b39cfba64e0651aa6a019b013f9567.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Mattot</strong></p><p><strong>4. Mose 30,2&#8211;32,42</strong></p><p>Es sprach aber Mosche zu den H&#228;uptern der St&#228;mme der S&#246;hne Jisraels. Dies ist das Wort, das Gott geboten: </p><p>Wenn ein Mann Gott ein Gel&#252;bde gelobt, oder indem er einen Eid schw&#246;rt, seinem Willen eine Fessel zu binden, darf er sein Wort nicht kraftlos lassen; nach allem, was aus seinem Munde ge&#228;u&#223;ert worden, hat er zu tun. </p><p>Eine Frau aber, wenn sie Gott ein Gel&#252;bde gelobt, und im Hause ihres Vaters in ihrer Jugend eine Fessel bindet, </p><p>der Vater h&#246;rt ihr Gel&#252;bde und ihre Fessel, die sie ihrem Willen gebunden, und es schweigt ihr Vater: so haben alle ihre Gel&#252;bde Bestand, und jede Fessel, die sie ihrem Willen gebunden, soll Bestand haben. </p><p>Wenn aber ihr Vater an dem Tage, da er es h&#246;rte, sie gehindert hat, so soll nichts an ihren Gel&#252;bden und an ihren Fesseln, die sie ihrem Willen gebunden, Bestand haben. Gott wird ihr verzeihen; denn ihr Vater hat sie gehindert. </p><p>Und wenn sie einem Manne wird und hat ihr Gel&#252;bde auf sich oder einen Ausspruch ihrer Lippen, den sie ihrem Willen gebunden, </p><p>und es h&#246;rt es ihr Mann am Tage, da er es h&#246;rt, und schweigt ihr, so haben ihre Gel&#252;bde Bestand, und ihre Fesseln, die sie ihrem Willen gebunden, sollen Bestand haben. </p><p>Wenn aber am Tage, da ihr Mann es h&#246;rt, er sie hindert, so st&#246;rt er ihr Gel&#252;bde, das sie auf sich hat, und den Ausspruch ihrer Lippen, den sie ihrem Willen gebunden, und Gott wird ihr verzeihen. </p><p>Das Gel&#252;bde einer Witwe und einer Geschiedenen, alles was sie ihrem Willen gebunden, hat Bestand auf ihr. </p><p>Wenn sie aber ein Gel&#252;bde im Hause ihres Mannes getan, oder ihrem Willen eine Fessel eidlich gebunden hat, </p><p>und es hat ihr Mann es geh&#246;rt und hat ihr geschwiegen, hat sie nicht gehindert: so haben alle ihre Gel&#252;bde Bestand, und jegliche Fessel, die sie ihrem Willen gebunden, soll Bestand haben. </p><p>Wenn aber ihr Mann sie st&#246;rt am Tage, da er sie h&#246;rt, so soll jede &#196;u&#223;erung ihrer Lippen in Beziehung auf ihre Gel&#252;bde und ihre Willensfesselung keinen Bestand haben. Ihr Mann hat sie gest&#246;rt und Gott wird ihr verzeihen. </p><p>Jedes Gel&#252;bde und jeden fesselnden Eid zur Selbstverk&#252;mmerung kann ihr Mann bestehen lassen und ihr Mann kann es st&#246;ren. </p><p>Sobald aber ihr Mann ihr schweigt von einem Tage zum andern Tage, so hat er allen ihren Gel&#252;bden oder allen ihren Fesseln, die sie auf sich hat, Bestand gegeben; er hat ihnen Bestand gegeben, weil er ihr am Tage, da er es h&#246;rte, geschwiegen. </p><p>St&#246;rt er sie dann, nachdem er sie geh&#246;rt hatte, so tr&#228;gt er ihre S&#252;nde. </p><p>Dies sind die Gesetze, die Gott Mosche geboten hat, zwischen Mann und Frau, zwischen Vater und Tochter in ihrer Jugend im Hause ihres Vaters. </p><p><strong>Kapitel 31</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Vollbringe die r&#228;chende Aufrichtung der S&#246;hne Jisraels von den Midjaniten; dann sollst du zu deinen V&#246;lkern eingesammelt werden. </p><p>Da sprach Mosche zum Volke: Ziehet aus in Auswahl aus eurer Mitte M&#228;nner zum Heere, sie seien &#252;ber Midjan Gottes Vergeltung an Midjan zu bringen. </p><p>Tausend vom Stamme, tausend vom Stamme, von allen St&#228;mmen Jisraels sendet zum Heere. </p><p>Da wurden von den tausenden Jisraels tausend vom Stamme &#252;bergeben, zw&#246;lf tausend Heeresger&#252;stete: </p><p>Da schickte sie Mosche tausend vom Stamme zum Heere, sie und Pinchas, Sohn Elasars des Priesters, zum Heere, und Ger&#228;te des Heiligtums und Trompeten der Terua in seiner Hand. </p><p>Sie machten Heereszug &#252;ber Midjan, wie Gott Mosche geboten hatte, und erschlugen alles M&#228;nnliche. </p><p>Die K&#246;nige Midjans erschlugen sie auf ihren Gefallenen, Ewi, Rekem, Zur, Chur und Rewa, f&#252;nf K&#246;nige von Midjan; auch Bileam, den Sohn Beors, erschlugen sie mit dem Schwerte. </p><p>Jisraels S&#246;hne f&#252;hrten Midjans Frauen und ihre Kinder gefangen fort, all ihr Vieh und all ihre Herden und all ihr Verm&#246;gen m&#228;chten sie zur Beute. </p><p>Alle ihre St&#228;dte in ihren Wohnsitzen und alle ihre Burgen verbrannten sie im Feuer. </p><p>Sie nahmen die ganze Beute und alles an Menschen und Vieh Ergriffene, </p><p>und brachten zu Mosche, zu Elasar dem Priester, und zu der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels die Gefangenen, die Ergriffenen und die Beute ins Lager zu den moabitischen &#214;den, welche am Jarden bei Jericho liegen. </p><p>Da gingen Mosche und der Priester Elasar und alle F&#252;rsten der Gemeinde ihnen entgegen hinaus au&#223;erhalb des Lagers. </p><p>Da z&#252;rnte Mosche &#252;ber die Beamten der Heeresmacht, &#252;ber die F&#252;rsten der tausende und die F&#252;rsten der hunderte, die vom Heeresdienst des Krieges zur&#252;ckkamen, </p><p>Und es sagte Mosche zu ihnen: Habt ihr alle Weiber leben lassen?! </p><p>Seht, diese waren doch gerade Jisraels S&#246;hnen auf Bileams Rat zur Untreuveranlassung gegen Gott um Peors willen, so da&#223; die Seuche unter Gottes Gemeinde ausbrach! </p><p>Und nun, t&#246;tet alles M&#228;nnliche unter den Kindern; und jedes Frauenzimmer, das einen Mann zum geschlechtlichen Umgang kennt, t&#246;tet; </p><p>alle Kinder unter den Frauenzimmern, die noch nichts vom geschlechtlichen Umgang erfahren, erhaltet euch. </p><p>Ihr lagert au&#223;erhalb des Lagers sieben Tage. Jeder, der einen Menschen get&#246;tet, und alles, was einen Erschlagenen ber&#252;hrt hat, habt ihr euch zu ents&#252;ndigen, am dritten und am siebten Tage, ihr und eure Gefangenen. </p><p>Jedes Gewand und jedes lederne Ger&#228;t, jedes aus Ziegenstoff Bereitete und jedes h&#246;lzerne Ger&#228;t habt ihr euch zu ents&#252;ndigen. </p><p>Da sagte der Priester Elasar zu den Heeresleuten, die in den Krieg gegangen waren: Dies ist ein Grundgesetz der Lehre, welche Gott Mosche geboten hat: </p><p>jedoch das Gold und das Silber, das Kupfer und das Eisen, das Zinn und das Blei, </p><p>alles, was durch Feuer eingezogen ist, bringt ihr durch Feuer wieder hinaus, und dann kann es rein werden, jedoch hat es sich durch Entfernungswasser zu ents&#252;ndigen; und alles, was nicht durch Feuer eingezogen ist, bringt ihr durch Wasser hinaus. </p><p>Eure Kleider badet ihr am siebten Tage und werdet rein; nachher kommt ihr ins Lager. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: </p><p>Erhebe die Summe der ergriffenen Beute der Gefangenschaft an Menschen und Tieren, du und der Priester Elasar und die H&#228;upter der V&#228;ter der Gemeinde. </p><p>Und du teilest die ergriffene Beute zwischen den Kriegshandhabern, die zum Heere auszogen, und der ganzen Gemeinde. </p><p>Und du erhebst einen Tribut f&#252;r Gott von den Kriegsleuten, die zum Heere auszogen, eines von f&#252;nfhundert, von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen. </p><p>Aus ihrer H&#228;lfte nehmet ihr und du gibst dem Priester Eleasar die Gotteshebe. </p><p>Und von der den S&#246;hnen Jisraels gewordenen H&#228;lfte nimmst du eines herausgegriffen von f&#252;nfzig von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen, von allen Tieren, und du gibst sie den Leviten, den Wahrnehmern der Hut der Gotteswohnung. </p><p>Mosche tat und der Priester Eleasar, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Es war die ergriffene Beute, au&#223;er dem, was das Heeresvolk gepl&#252;ndert hatte, Schafe: sechsmalhundertf&#252;nfundsiebzigtausend. </p><p>Rinder: zweiundsiebzigtausend. </p><p>Esel: einundsechzigtausend. </p><p>Menschenseelen: von den weiblichen, die noch nichts von geschlechtlichem Umgang erfahren, alle Seelen, zweiunddrei&#223;igtausend. </p><p>Also war die H&#228;lfte, der Anteil der ins Heer Gezogenen, die Zahl der Schafe dreimalhundertsiebenunddrei&#223;igtausendf&#252;nfhundert. </p><p>Somit war der Tribut an Gott von den Schafen: sechshundertf&#252;nfundsiebzig. </p><p>Und die Rinder sechsunddrei&#223;igtausend, und deren Tribut an Gott: zweiundsiebzig. </p><p>Und Esel: drei&#223;igtausendundf&#252;nfhundert, und deren Tribut an Gott: einundsechzig. </p><p>Menschenseelen: sechzehntausend, und deren Tribut an Gott: zweiunddrei&#223;ig Seelen. </p><p>Mosche gab den Tribut, die Hebe Gottes dem Priester Eleasar, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Und von der den S&#246;hnen Jisraels gewordenen H&#228;lfte, welche Mosche von den ins Heer gezogenen M&#228;nnern abgeteilt hatte, </p><p>war die der Gemeinde gewordene H&#228;lfte, von Schafen: dreihundertsiebenunddrei&#223;igtausendf&#252;nfhundert. </p><p>Rinder: sechsunddrei&#223;igtausend, </p><p>Esel: drei&#223;igtausendf&#252;nfhundert, </p><p>Menschenseelen: sechszehntausend. </p><p>Da nahm Mosche von der den S&#246;hnen Jisraels gewordenen H&#228;lfte das herausgegriffene eins von je f&#252;nfzig, von Menschen und von den Tieren, und gab sie den Leviten, den Wahrnehmern der Hut der Gotteswohnung, wie Gott geboten hatte. </p><p>Da naheten die Beamten, welche die Heerestausende hatten, zu Mosche, die F&#252;rsten der Tausende und die F&#252;rsten der Hunderte, </p><p>und sagten zu Mosche: Deine Diener haben die Summe der Kriegsleute, welche unserer Hand anvertraut waren, aufgenommen, und es wird von uns kein Mann vermisst. </p><p>Darum haben wir das Gottesopfer geweiht, jeder der ein goldenes Ger&#228;t erlangte, Fu&#223;band oder Armband, Fingerring, Ohrring und Schloss, f&#252;r unsere Seelen S&#252;hne vor Gott zu erlangen. </p><p>Da nahm von ihnen Mosche und der Priester Elasar das Gold, alles Gebr&#228;uchsger&#228;te. </p><p>Da war alles Gold der Hebe, welche sie Gott geweiht hatten, sechzehntausendsiebenhundertundf&#252;nfzig Schekel von den F&#252;rsten der Tausende und von den F&#252;rsten der Hunderte. </p><p>Die Heeresleute hatten jeder f&#252;r sich gepl&#252;ndert. </p><p>Mosche und der Priester Eleasar nahmen das Gold von den F&#252;rsten der Tausende und der Hunderte und brachten es in das Zusammenkunftsbestimmungszelt zum Ged&#228;chtnis den S&#246;hnen Jisraels vor Gott. </p><p><strong>Kapitel 32</strong></p><p>Und vieles Herdenverm&#246;gen hatten die S&#246;hne Reuben und die S&#246;hne Gad in m&#228;chtigem Ma&#223;e. Da sahen sie das Land Jaaser und das Land Gilead und siehe, die Gegend war eine Herdengegend. </p><p>Da kamen die S&#246;hne Gad und die S&#246;hne Reuben und sagten zu Mosche und dem Priester Eleasar und zu den F&#252;rsten der Gemeinde: </p><p>Atarot, Dibon, Jaaser,Nimra,Cheschbon, Elaleh, Sebam, Nebo und Beon, </p><p>das Land, welches Gott vor der Gemeinde Jisraels niedergeworfen, ist ein Herdenland, und deine Diener haben Herden. </p><p>Sie sagten: Wenn wir Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen gefunden haben, gebe man dieses Land deinen Dienern zum Besitze, lasse uns den Jarden nicht &#252;berschreiten. </p><p>Da sagte Mosche zu den S&#246;hnen Gad und den S&#246;hnen Reuben: Sollen eure Br&#252;der zum Kriege kommen und ihr wollt hier sitzen? </p><p>Und warum hemmt ihr das Herz der S&#246;hne Jisraels, vom Hin&#252;berzug in das Land hin, welches ihnen Gott gegeben hat. </p><p>So haben eure V&#228;ter gehandelt, als ich sie von Kadesch Barnea sandte, Einsicht vom Lande zu nehmen. </p><p>Da zogen sie bis zum Traubentale hinauf, sahen das Land und hemmten das Herz der S&#246;hne Jisraels, so da&#223; sie nicht in das Land kommen sollten, welches ihnen Gott gegeben hatte. </p><p>Da ward Gottes Zorn an jenem Tage rege und er schwur: </p><p>Richt sollen alle die M&#228;nner, die von zur&#252;ckgelegten zwanzig Jahren aufw&#228;rts aus Mizrajim heraufgezogen sind, das Land sehen, welches ich Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen habe; denn sie haben nicht mir nachfolgend ihre Pflicht erf&#252;llt. </p><p>Au&#223;er Kaleb Sohn Jefunnes, dem Kenisi, und Jehoschua Sohn Nuns; denn sie haben Gott nachfolgend ihre Pflicht erf&#252;llt. </p><p>So ward Gottes Zorn rege wider Jisrael, und er lie&#223; sie vierzig Jahre in der W&#252;ste herumwandern, bis das ganze Geschlecht, welches das, was in. Gottes Augen b&#246;se war, getan, nun dahin ist. </p><p>Und nun seid ihr aufgestanden, an eurer V&#228;ter Stelle, Zucht s&#252;ndiger M&#228;nner, noch hinzuzuf&#252;gen zu Gottes erregtem Zorn gegen Jisrael! </p><p>Wenn ihr von seiner Nachfolge zur&#252;ckbleibt, so wird er es noch l&#228;nger in der W&#252;ste lassen, und ihr werdet diesem ganzen Volke Verderben bereitet haben. </p><p>Da traten sie zu ihm hin und sagten: Schafh&#252;rden wollen wir f&#252;r unsere Herden bauen und St&#228;dte f&#252;r unsere Kinder, </p><p>wir aber wollen hurtig ausziehen vor Jisraels S&#246;hnen, bis da&#223; wir sie zu ihrem Orte gebracht haben. Unsere Kinder m&#246;gen in den Festungsst&#228;dten bleiben vor den Bewohnern des Landes, </p><p>wir wollen zu unseren H&#228;usern nicht zur&#252;ckkehren, bis Jisraels S&#246;hne, jeder sich sein Erbe hingenommen hat; </p><p>denn wir wollen nicht mit ihnen dr&#252;ben jenseits des Jardens Besitz erhalten, wenn uns unser Erbe bereits diesseits des Jardens nach Osten zugekommen ist. </p><p>Da sagte Mosche zu ihnen: Wenn ihr dieses tun werdet, wenn ihr ausziehen werdet vor Gott zum Kriege, </p><p>und von euch jeder zum Vortrab Gezogene den Jarden vor Gott hin &#252;berschreiten wird, bis Er seine Feinde vor sich her vertrieben hat, </p><p>und das Land vor Gott bezwungen ist, und ihr dann erst zur&#252;ckkehret, und ihr so von Gott und von Jisrael eurer Pflicht freigesprochen seid: so soll dieses Land euch vor Gott zum Besitze werden. </p><p>Wenn ihr aber nicht also tun werdet, sehet, so habet ihr gegen Gott ges&#252;ndigt; und erkennt sehr wohl eure S&#252;nde, die euch treffen wird! </p><p>Bauet euch St&#228;dte f&#252;r eure Kinder und H&#252;rden f&#252;r eure Schafe, und was von eurem Munde ge&#228;u&#223;ert worden, vollbringet. </p><p>Da sagten Gads S&#246;hne und Reubens S&#246;hne einm&#252;tig: Deine Diener werden tun, wie mein Herr gebietet. </p><p>Unsere Kinder, unsere Frauen, unsere Herden und all unser Viehstand, sie sollen dort bleiben in den St&#228;dten des Gilead, </p><p>und deine Diener sollen, jeder zum Heer Ausgezogene vor Gott zum Kriege hin&#252;ber gehen, wie mein Herr spricht. </p><p>Da gebot Mosche dem Priester Elasar, Jehoschua dem Sohne Nuns und den H&#228;uptern der Stammesv&#228;ter der S&#246;hne Jisraels in betreff ihrer. </p><p>Und Mosche sagte zu ihnen: Wenn die S&#246;hne Gad und die S&#246;hne Reuben mit euch den Jarden &#252;berschreiten werden, jeder zum Krieg Ausgezogene vor Gott, und das Land vor euch bezwungen sein wird: so gebet ihr ihnen das Land des Gilead zum Besitze. </p><p>Wenn sie aber nicht mit euch kampfbereit hin&#252;bergehen, so sollen sie mitten unter euch im Lande Kenaan sich niederlassen. </p><p>Da antworteten die S&#246;hne Gad und die S&#246;hne Reuben: Was Gott zu deinen Dienern gesprochen hat, also werden wir tun. </p><p>Wir ziehen kampfbereit vor Gott in das Land Kenaan hin&#252;ber, und mit uns die Besitznahme unseres Erbes diesseits des Jardens. </p><p>Da gab ihnen Mosche, den S&#246;hnen Gad und den S&#246;hnen Reuben und dem halben Stamm Menasche, Sohn Josefs, das Reich Sichons, K&#246;nigs des Emoriten, und das Reich Ogs, K&#246;nigs des Baschan, das Land nach seinen St&#228;dten in Grenzen, die St&#228;dte des Landes im Umkreis. </p><p>Die S&#246;hne Gad bauten Dibon und Atarot und Aroer, </p><p>Atrot Schofan, Jaaser und Jogbeha, </p><p>Bet Nimra und Bet Haran zu Festungsst&#228;dten undSchafh&#252;rden aus. </p><p>Die S&#246;hne Reuben bauten Cheschbon und Elale und Kirjatajim, </p><p>Nebo und Baal Meon mit ver&#228;nderten Namen und Sibma, sonst behielten sie die Namen der St&#228;dte, die sie ausgebaut hatten, bei. </p><p>Die S&#246;hne Machirs Sohn Menasches gingen nach Gilead und eroberten es, und er vertrieb den Emoriten, der darin wohnte. </p><p>Da gab Mosche das Gilead Machir dem Sohne Menasches, und er lie&#223; sich dort nieder. </p><p>Jair Sohn Menasches ging und eroberte ihre D&#246;rfer und nannte sie Jairs D&#246;rfer. </p><p>Nobach ging und eroberte Kenats und dessen T&#246;chterst&#228;dte und nannte es Nobach nach seinem Namen.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Pinchas]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Pinchas&#8220; &#8226; 4. Mose 25,10&#8211;30,1]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/pinchas-a16</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/pinchas-a16</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:02:47 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/204519013/285ef39488d78c213c7b6bef4e703f9f.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Pinchas</strong></p><p><strong>4. Mose 25,10&#8211;30,1</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Pinchas, Sohn Elasars, des Sohnes Aharons des Priesters, hat meinen Unwillen von Jisraels S&#246;hnen abgewendet, indem er meine Rechtsforderung in ihrer Mitte, zur Geltung gebracht, so da&#223; Ich Jisraels S&#246;hne nicht durch meine Rechtsforderung vernichtet.</p><p>Darum sprich es aus: Siehe, Ich gebe ihm meinen Bund: Friede.</p><p>Und ihm und seinen ihm folgenden Nachkommen werde ein Bund ewigen Priestertums, daf&#252;r, da&#223; er das Recht f&#252;r seinen Gott zur Geltung gebracht und S&#252;hne &#252;ber Jisraels S&#246;hne vollzogen.</p><p>Der Name des erschlagenen Jisraelmannes, der mit der Midjaniterin erschlagen worden, war: Simri, Sohn Salus, F&#252;rst eines Vaterhauses des Simeonitischen Stammes.</p><p>Und der Name der erschlagenen midjanitischen Frau: Kosbi, Tochter Zurs; dieser war V&#246;lkerhaupt eines Vaterhauses in Midjan.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Die Midjaniten sind zu befeinden und sollt ihr sie schlagen.</p><p>Denn sie befeinden euch noch mit denselben R&#228;nken, die sie gegen euch in betreff Peors ge&#252;bt und zugleich wegen der midjanitischen F&#252;rstentochter Kosbi, ihrer Schwester, welche am Tage der wegen Peor gewesenen Seuche erschlagen worden.</p><p><strong>Kapitel 26</strong></p><p>Es war nach der Seuche: Da sagte Gott zu Mosche und zu Elasar, dem Sohne Aharons des Priesters:</p><p>Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels auf, vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts nach dem Hause ihrer V&#228;ter, jeden in den Gesamtdienst Hinaustretenden in Jisrael.</p><p>Da sprach Mosche und der Priester Elasar sie aus in den &#214;den Moabs, bei dem Jarden von Jericho:</p><p>Vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, wie Gott Mosche und Jisraels S&#246;hnen, welche aus dem Lande Mizrajim gezogen waren, geboten hatte.</p><p>Reuben, Jisraels Erstgeborener: Reubens S&#246;hne: Chanoch, die Familie des chanochischen Zweiges, von Palu die Familie des paluischen Zweiges;</p><p>von Chezron die Familie des chezronischen Zweiges, von Karmi die Familie des karmischen Zweiges;</p><p>dieses sind die Familien des reubenischen Stammes. Ihre Gez&#228;hlten waren dreiundvierzigtausendsiebenhundertunddrei&#223;ig.</p><p>Palus S&#246;hne: Eliab,</p><p>und die S&#246;hne Eliabs: Nemuel, Dathan und Abiram. Es ist dies Dathan und Abiram, Berufene der Gemeinde, welche gegen Mosche und Aharon mit der Gemeinde Korachs Streit erregt haben, als sie gegen Gott Streit erregten.</p><p>Da &#246;ffnete die Erde ihren Mund und verschlang sie und Korach, als die Gemeinde starb, als das Feuer die zweihundertundf&#252;nfzig Mann verzehrte, da wurden sie zum Wahrzeichen.</p><p>Korachs S&#246;hne aber waren nicht gestorben.</p><p>Simeons S&#246;hne nach ihren Familien: von Nemuel die Familie des nemuelischen Zweiges, von Jamin die Familie des jaminischen Zweiges, von Jachin die Familie des jachinischen Zweiges;</p><p>von Serach die Familie des sarchischen Zweiges, von Schaul die Familie des schaulischen Zweiges;</p><p>diese Familien des schimeonischen Stammes: zweiundzwanzigtausendzweihundert.</p><p>Die S&#246;hne Gads nach ihren Familien: von Zefon die Familie des zefonischen Zweiges, von Chaggi die Familie des chaggischen Zweiges, von Schuni die Familie des schunischen Zweiges,</p><p>von Osni die Familie des osnischen Zweiges, von Eri die Familie des erischen Zweiges,</p><p>von Arod die Familie des arodischen Zweiges, von Areli die Familie des arelischen Zweiges;</p><p>diese Familien der S&#246;hne Gads nach ihren Gez&#228;hlten: vierzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Die S&#246;hne Jehudas: Er und Onan; Er und Onan starben im Lande Kenaan.</p><p>Da waren Jehudas S&#246;hne nach ihren Familien: Von Schela die Familie des schelanischen Zweiges, von Perez die Familie des parzischen Zweiges, von Serach die Familie des sarchischen Zweiges.</p><p>Es waren aber die S&#246;hne Perez: von Chezron die Familie des chezronischen Zweiges, von Chamul die Familie des chamulischen Zweiges.</p><p>Diese Familien Jehudas nach ihren Gez&#228;hlten: sechsundsiebzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Die S&#246;hne Jissachars nach ihren Familien: Tola, die Familie des tolaischen Zweiges, von Puwa die Familie des punischen Zweiges,</p><p>von Jaschub die Familie des jaschubischen Zweiges, von Schimron die Familie des schimronischen Zweiges;</p><p>diese Familien Jissachars nach ihren Gez&#228;hlten: vierundsechzigtausenddreihundert.</p><p>Die S&#246;hne Sebuluns nach ihren Familien: von Sered die Familie des sardischen Zweiges, von Elon die Familie des elonischen Zweiges, von Jachleel die Familie des jachleelischen Zweiges;</p><p>diese Familien des sebulonischen Stammes nach ihren Gez&#228;hlten: sechzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Die S&#246;hne Josefs nach ihren Familien: Menasche und Efrajim.</p><p>Die S&#246;hne Menasches: von Machir die Familie des machirischen Zweiges; und Machir zeugte Gilead, von Gilead die Familie des gileadischen Zweiges.</p><p>Dies die S&#246;hne Gileads: Jeser, die Familie des jesrischen Zweiges, von Chelek die Familie des chelkischen Zweiges,</p><p>und Asriel die Familie des afrielischen Zweiges und Schechem die Familie des schichemischen Zweiges,</p><p>und Schemida die Familie des schemidaischen Zweiges, und Chefer die Familie des chefrischen Zweiges.</p><p>Zelaschad, Chefers Sohn, hatte aber keine S&#246;hne, nur T&#246;chter, und der Name der T&#246;chter Zelaschads: Machla, Roa, Chagla, Milka und Tirza.</p><p>Dies die Familien Menasches. Ihre Gez&#228;hlten waren zweiundf&#252;nfzigtausendsiebenhundert.</p><p>Dies die S&#246;hne Efrajims nach ihren Familen: von Schuthelach die Familie des schuthalchischen Zweiges, von Becher die Familie des bachrischen Zweiges, von Tachan die Familie des tachnischen Zweiges.</p><p>Und die S&#246;hne Schuthelachs: von Eran die Familie des eranischen Zweiges.</p><p>Diese Familien der S&#246;hne Efrajims nach ihren Gez&#228;hlten: zweiunddrei&#223;igtausendf&#252;nfhundert; dies die S&#246;hne Josefs nach ihren Familien.</p><p>Die S&#246;hne Binjamins nach ihren Familien: von Bela die Familie des balischen Zweiges, von Aschbel die Familie des aschbelischen Zweiges, von Achiram die Familie des achiramischen Zweiges;</p><p>von Schefufam die Familie des schufamischen Zweiges, von Chufam die Familie des chufamischen Zweiges.</p><p>Die S&#246;hne Belas waren Ard und Naaman; die Familie des ardischen Zweiges, von Naaman die Familie des naamischen Zweiges.</p><p>Dies die S&#246;hne Binjamins nach ihren Familien, und ihre Gez&#228;hlten: f&#252;nfundvierzigtausendsechshundert.</p><p>Dies die S&#246;hne Dans nach ihren Familien: von Schucham die Familie des schuchamischen Zweiges, dies die Familien Dans nach ihren Familien.</p><p>Alle Familien des schuchamischen Zweiges nach ihren Gez&#228;hlten: vierundsechszigtausendvierhundert.</p><p>Die S&#246;hne Aschers nach ihren Familien: von Jimna die Familie des jimnischen Zweiges, von Iischwi die Familie des jischwischen Zweiges, von Beria die Familie des beriischen Zweiges.</p><p>Von den S&#246;hnen Berias, von Chewer die Familie des chewrischen Zweiges, von Malkiel die Familie des malkielischen Zweiges.</p><p>Und der Name einer Tochter Aschers war Serach.</p><p>Dies die Familien der S&#246;hne Aschers nach ihren Gez&#228;hlten: dreiundf&#252;nfzigtausendvierhundert.</p><p>Die S&#246;hne Naftalis nach ihren Familien: Von Jachzeel die Familie des jachzeelischen Zweiges, von Guni die Familie des gunischen Zweiges,</p><p>von Jezer die Familie des jizrischen Zweiges, von Schilem die Familie des schilemischen Zweiges.</p><p>Dies die Familien Naftalis nach ihren Familien. Und ihre Gez&#228;hlten: f&#252;nfundvierzigtausendvierhundert.</p><p>Diese Gez&#228;hlten der S&#246;hne Jisraels waren: sechsmalhunderteintausendsiebenhundertunddrei&#223;ig.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Diesen soll das Land als Erbteil nach Anzahl der Namen zugeteilt werden.</p><p>Dem Zahlreichen gibst du ein gro&#223;es Erbteil und dem an Zahl Geringen ein kleines Erbteil, jedem nach Ma&#223;gabe seiner Gez&#228;hlten soll man sein Erbteil geben.</p><p>Nur durchs Los verteile man das Land; f&#252;r den Namen der St&#228;mme ihrer V&#228;ter sollen sie es in Besitz erhalten.</p><p>Nach Ausspruch des Loses soll ihm das Erbe zugeteilt werden mit R&#252;cksicht auf Gr&#246;&#223;e und Kleinheit.</p><p>Und dies sind die Gez&#228;hlten des levitischen Stammes nach ihren Familien: von Gerschon die Familie des gerschonischen Zweiges, von Kehath die Familie des kehathischen Zweiges, von Merari die Familie des merarischen Zweiges.</p><p>Dies die levitischen Familien: die Familie des liwnischen Zweiges, die Familie des chebronischen Zweiges, die Familie des machlischen Zweiges, die Familie des muschischen Zweiges, die Familie des korchischen Zweiges. Und Kehath hatte Amram erzeugt.</p><p>Amrams Frau hie&#223; Jochebed, Tochter Levis, die sie Levi in Mizrajim geboren hatte. Diese gebar dem Amram Aharon und Mosche und ihre Schwester Mirjam.</p><p>Dem Aharon waren Nadab und Abihu, Elasar und Jtamar geboren.</p><p>Nadab und Abihu aber starben, als sie fremdes Feuer vor Gott nahebrachten.</p><p>Ihre Gez&#228;hlten waren dreiundzwanzigtausend, alle M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten Monat aufw&#228;rts; denn sie wurden nicht veranlasst, sich unter Jisraeks S&#246;hnen zu z&#228;hlen, denn ihnen wurde kein Erbteil unter Jisraels S&#246;hnen gegeben.</p><p>Dies sind die von Mosche und dem Priester Elasar Gez&#228;hlten, welche Jisraels S&#246;hne in Moabs &#214;den, am Jarden von Jericho z&#228;hlten.</p><p>Unter diesen war kein Mann von den von Mosche und dem Priester Aharon Gez&#228;hlten, welche Jisraels S&#246;hne in der W&#252;ste Sinai gez&#228;hlt hatten;</p><p>denn Gott hatte &#252;ber sie bestimmt: Sterben sollen sie in der W&#252;ste! es blieb daher keiner von ihnen &#252;brig, au&#223;er Kaleb, Sohn Jefunes, und Jehoschua, Sohn Nuns.</p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Da nahten sich die T&#246;chter Zelafchads, Sohn Chefers, Sohn Gileads, Sohn Machirs, Sohn Menasches von den Familien Menasches, des Sohnes Josefs &#8212; und dies waren die Namen seiner T&#246;chter: Machla, Noa und Chagla, Milka und Tirza,</p><p>und sie stellten sich vor Mosche, vor Elasar den Priester, vor die F&#252;rsten und die ganze Gemeinde im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und sagten:</p><p>Unser Vater ist in der W&#252;ste gestorben, er war nicht unter den Verb&#252;ndeten, die sich gegen Gott zusammen verbunden, nicht unter Korachs Verb&#252;ndeten, sondern durch seine Einzels&#252;nde ist er gestorben, und S&#246;hne hat er nicht gehabt.</p><p>Warum soll nun der Name unseres Vaters aus der Mitte seiner Familie schwinden, weil er keinen Sohn hat? Gib doch uns Besitz mitten unter den Br&#252;dern unseres Vaters.</p><p>Mosche brachte ihren Rechtsanspruch vor Gott.</p><p>Da sagte Gott zu Mosche:</p><p>Ganz recht reden die T&#246;chter Zelafchads, gewiss sollst du ihnen m&#228;nnlich berechtigt Erbbesitz unter den Br&#252;dern ihres Vaters geben und f&#252;hrst das Erbe ihres Vaters ihnen zu.</p><p>Zu Jisraels S&#246;hnen aber sprichst du: Wenn jemand stirbt und es ist von ihm kein Sohn vorhanden, so f&#252;hrt ihr sein Erbe seiner Tochter zu.</p><p>Ist von ihm keine Tochter vorhanden, so gebet ihr seinen Br&#252;dern sein Erbe.</p><p>Sind von ihm keine Br&#252;der vorhanden, so gebet ihr sein Erbe den Br&#252;dern seines Vaters.</p><p>Sind von seinem Vater keine Br&#252;der vorhanden, so gebet ihr sein Erbe seiner Verwandtschaft, die ihm die n&#228;chste ist aus seiner Familie, und diese erbt es. Es bleibe Jisraels S&#246;hnen zur Rechtsnorm, wie Gott Mosche geboten.</p><p>Gott sagte aber zu Mosche: Gehe zu diesem Berge der &#220;berg&#228;nge hinan und siehe das Land, das ich Jisraels S&#246;hnen gegeben habe.</p><p>Und hast du es gesehen, so sollst auch du zu deinen Genossen eingesammelt werden, wie dein Bruder Aharon eingesammelt worden,</p><p>wie ihr meinen Worten entgegengehandelt habet in der W&#252;ste Zin bei dem Hadern der Gemeinde, mich durch das Wasser vor ihren Augen zu heiligen. Es sind dies die Wasser des Haderns zu Kadesch in der W&#252;ste Zin.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott:</p><p>So bestelle Gott, der Gott der Geister allem Fleische, einen Mann &#252;ber die Gemeinde,</p><p>welcher vor ihnen ausgehe und welcher vor ihnen eingehe, und der sie ausf&#252;hre und der sie einf&#252;hre, da&#223; nicht die Gemeinde Gottes wie Schafe sei, die keinen Hirten haben.</p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Nimm dir Jehoschua, Sohn Nuns, einen Mann, in welchem Geist ist, und st&#252;tze deine Hand auf ihn,</p><p>und stelle ihn dem Priester Elasar und der ganzen Gemeinde vor, und beauftrage du ihn vor ihren Augen.</p><p>Du gibst so von deinem Ansehen auf ihn, damit die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels gehorchen.</p><p>Vor dem Priester Elasar aber stehe er, und dieser erfrage f&#252;r ihn durch die Entscheidung der Urim vor Gott. Nach dessen Ausspruch sollen sie ausgehen und nach dessen Ausspruch sollen sie eingehen, er und alle S&#246;hne Jisraels mit ihm und die ganze Gemeinde.</p><p>Mosche tat wie Gott ihm geboten. Er nahm Jehoschua und stellte ihn dem Priester Elasar und der ganzen Gemeinde vor;</p><p>und st&#252;tzte seine H&#228;nde auf ihn und beauftragte ihn, wie Gott durch Mosche geboten hatte.</p><p><strong>Kapitel 28</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne und sage ihnen: Das mir als mein Opfer, f&#252;r meine Feuerhingebungen Nahezubringende, den Ausdruck meiner Willfahrung, sollt ihr h&#252;ten, mir in seiner Zusammenkunftsbestimmungszeit nahezubringen.</p><p>Sage ihnen sodann: Dies ist die Feuerhingebung, die ihr Gott nahe bringen sollt: j&#228;hrige Schafe in ihrer Ganzheit, dem Tage entsprechend zwei, als ein stetes Emporopfer.</p><p>Das Schaf vollziehst du, und zwar nur eins, am Morgen; &#8212; das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden, &#8212;</p><p>und das Zehntel eines Efa Feinmehl zu einer Huldigungsgabe, durchmengt mit einem Viertel Hin durch Pressen gewonnenen &#214;ls.</p><p>Ein st&#228;ndiges Emporopfer, das auf dem Berge Sinai vollzogen wird, zum Ausdruck der Willfahrung, Gott zur Feuerhingebung.</p><p>Und sein Gussopfer das Viertel eines Hin f&#252;r das eine Schaf, im Heiligtume geistigen Weines Guss Gott hinzugie&#223;en.</p><p>Und das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden, wie die Huldigungsgabe des morgens und wie dessen Gu&#223;opfer vollziehst du Gott eine Feuerhingebung des Willfahrungsausdrucks.</p><p>Am Tage des Schabbats aber: zwei j&#228;hrige Schafe in ihrer Ganzheit; und zwei Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe, durchmengt mit &#214;l und sein Gu&#223;opfer.</p><p>Das Emporopfer des &#8220;Schabbats&#8221; an seinem Schabbat, hinzukommend zu dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Gu&#223;opfer.</p><p>Und an den Anf&#228;ngen eurer Monate bringt ihr Gott ein Emporopfer nahe: zwei junge Stiere und einen Widder, j&#228;hrige Schafe sieben in ihrer Ganzheit.</p><p>Drei Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe mit &#214;l durchmengt f&#252;r je einen Stier, zwei Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe mit &#214;l durchmengt f&#252;r den einen Widder,</p><p>und je ein Zehntel Feinmehl als Huldigungsgabe mit &#214;l durchmengt f&#252;r je ein Schaf: ein Emporopfer als Willfahrungsausdruck Gott zur Feuerhingebung.</p><p>Und ihre Gu&#223;opfer: ein halbes Hin sei f&#252;r je einen Stier, ein drittel Hin f&#252;r den Widder und ein viertel Hin f&#252;r jedes Schaf, Wein. Dies das Emporopfer des Neumonds an seinem Neumond f&#252;r die Monate des Jahres.</p><p>Und einen Ziegenbock Gott zum Ents&#252;ndigungsopfer, hinzukommend zu dem best&#228;ndigen Emporopfer soll es vollzogen werden und dessen Gu&#223;opfer.</p><p>Und im ersten Monat am vierzehnten Tage des Monats ist Gott geweihtes Pe&#223;ach.</p><p>Und am f&#252;nfzehnten Tage dieses Monats ein Fest: sieben Tage hat man Mazzot zu essen.</p><p>Am ersten Tage ist Berufung zum Heiligtume, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung als Emporopfer nahe: zwei junge Stiere, einen Widder und sieben j&#228;hrige Schafe, in ihrer Ganzheit sollen sie euch sein.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl; drei Zehntel vollzieht ihr f&#252;r jeden Stier und zwei Zehntel f&#252;r den Widder.</p><p>Je ein Zehntel vollziehst du f&#252;r je ein Schaf; so den sieben Schafen.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsopfer-Bock, S&#252;hne f&#252;r euch zu vollziehen.</p><p>Au&#223;er dem Morgenemporopfer, das zum best&#228;ndigen Emporopfer, vollziehet ihr diese.</p><p>Wie diese vollziehet ihr sieben Tage f&#252;r jeden Tag Gott ein Opfer als Feuerhingabe des Willfahrungsausdrucks; zum best&#228;ndigen Emporopfer hinzukommend werde es vollzogen und sein Gu&#223;opfer.</p><p>Am siebten Tage soll Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und am Tage der Erstlinge, wenn ihr Gott eine neue Huldigungsgabe nahebringt, an eurem Wochenfeste, soll eine Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet Gott als Emporopfer zum Willfahrungsausdruck nahe: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben j&#228;hrige Schafe.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r je einen Stier, zwei Zehntel f&#252;r den einen Widder.</p><p>Je ein Zehntel f&#252;r ein Schaf, so den sieben Schafen.</p><p>Ein Bock vom Ziegengeschlechte, S&#252;hne f&#252;r euch zu erwirken.</p><p>Au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe vollzieht ihr sie; in ihrer Ganzheit sollen sie euch sein und ihre Gu&#223;opfer.</p><p><strong>Kapitel 29</strong> </p><p>Und im siebten Monat am ersten des Monats soll Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen; ein Tag ersch&#252;tternden Tones soll euch sein.</p><p>Und ihr vollziehet als Emporopfer Gott zum Willfahrungsausdruck&#1512; einen jungen Stier, einen Widder, j&#228;hrige Schafe sieben in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r den Stier, zwei Zehntel f&#252;r den Widder,</p><p>und ein Zehntel f&#252;r je ein Schaf: so f&#252;r die sieben Schafe.</p><p>Einen Bock vom Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer, S&#252;hne f&#252;r euch zu vollziegen.</p><p>Au&#223;er dem Neumondsemporopfer und dessen Huldigungsgabe und dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe, und ihre Gu&#223;opfer nach ihrer Vorschrift, zum Willfahrungsausdruck, Gott eine Feuerhingabe.</p><p>Und am zehnten dieses siebten Monats soll Berufung zum Heiligtum euch sein; und ihr lasset eure Seelen darben, keinerlei Werk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet Gott als Emporopfer zum Willf&#228;hrungsausdruck einen jungen Stier, einen Widder, sieben j&#228;hrige Schafe, in ihrer Ganzheit sollen sie euch sein.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r den Stier, zwei Zehntel f&#252;r den einen Widder.</p><p>Je ein Zehntel f&#252;r je ein Schaf, so f&#252;r die sieben Schafe.</p><p>Einen Bock v&#246;m Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer, au&#223;er dem Ents&#252;ndigungsopfer der S&#252;hnungen, dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe, und ihre Gu&#223;opfer.</p><p>Und am f&#252;nfzehnten Tag des siebten Monats soll Berufung zum Heiligtum euch sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen, und ihr feiert Gott ein Fest sieben Tage.</p><p>Und ihr bringet ein Emporopfer, eine Feuerhingebung zum Willfahrungsausdruck Gott nahe: junge Stiere dreizehn, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn, in ihrer Ganzheit seien sie.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe: mit &#214;l durchmengtes Feinmehl, drei Zehntel f&#252;r je einen Stier der dreizehn Stiere, zwei Zehntel f&#252;r je einen Widder der zwei Widder,</p><p>und je ein Zehntel f&#252;r je ein Schaf der vierzehn Schafe.</p><p>Und einen Bock vom Ziegengeschlechte alsEnts&#252;ndigungsopfer; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Aber am zweiten Tage: junge Stiere zw&#246;lf, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Bock vom Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe und deren Gu&#223;opfern.</p><p>Und am dritten Tage: Stiere elf, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Und am vierten Tage: Stiere zehn, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit,</p><p>ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Bock vom Ziegengeschlechte als Ents&#252;ndigungsopfer; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Und am f&#252;nften Tage: Stiere neun, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigenEmporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Und am sechsten Tage: Stiere acht, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und dessen Gu&#223;opfern.</p><p>Und am siebten Tage: Stiere sieben, Widder zwei, j&#228;hrige Schafe vierzehn in ihrer Ganzheit.</p><p>Und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r die Stiere, f&#252;r die Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie ihre Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer, dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Am achten Tage soll euch ein Fest des Verharrens sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen,</p><p>und ihr bringet ein Emporopfer, eine Feuerhingebung zum Ausdruck der Willfahrung Gott nahe: einen Stier, einen Widder, j&#228;hrige Schafe sieben, in ihrer Ganzheit.</p><p>Ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer f&#252;r den Stier, f&#252;r den Widder und f&#252;r die Schafe nach ihrer Zahl wie Vorschrift.</p><p>Und einen Ents&#252;ndigungsbock; au&#223;er dem best&#228;ndigen Emporopfer und dessen Huldigungsgabe und Gu&#223;opfer.</p><p>Diese vollziehet ihr Gott an euren Zusammenkunftsbestimmungszeiten, au&#223;er euren Gelobungen und euren Weihungen, euren Emporopfern und euren Huldigungsgaben, euren Gu&#223;opfern und euren Friedensopfern.</p><p><strong>Kapitel 30</strong></p><p>Mosche sagte Jisraels S&#246;hnen erl&#228;uternd alles das, was Gott Mosche geboten hatte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Balak]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Balak&#8220; &#8226; 4. Mose 22,2&#8211;25,9]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/balak-e4d</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/balak-e4d</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:05:18 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/203386120/591dfa8449e72845267ca8afeeebe45c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Balak</strong></p><p><strong>4. Mose 22,2&#8211;25,9</strong></p><p>Als Balak, Sohn Zippors, alles sah, was Jisrael an den Emoriten vollbracht hatte, &#8212; </p><p>und Moab ungemein angst wurde vor dem Volke, weil es so gro&#223;m&#228;chtig w&#228;re und Moab alles andere widerw&#228;rtig fand vor der Gegenwart der S&#246;hne Jisraels, </p><p>und Moab schon zu den &#196;ltesten von Midjan hatte sagen lassen: Jetzt wird diese vereinigte Menge unsere ganze Umgebung aufschlucken, wie der Ochse das Kraut des Feldes aufschluckt &#8212; und Balak, Sohn Zippors, war doch K&#246;nig f&#252;r Moab in jener Zeitl &#8212; </p><p>Da schickte er Boten zu Bileam, Sohn Beors nach Petor, welches am Strome liegt, in das Land seiner Volksgenossen, um ihn zu sich laden; sie sollten ihm sagen: Siehe, ein Volk ist aus Mizrajim hinangezogen; siehe, es hat bereits das Auge der Erde bedeckt, und es hat sich nun mir gegen&#252;ber niedergelassen &#8212;: </p><p>und nun komme doch, fluche mir diesem Volke, denn es ist mir zu m&#228;chtig, vielleicht vermag ich dann, da&#223; wir ihm einen Schlag versetzen und ich es aus dem Lande vertreibe, denn ich wei&#223;, wen du segnest, der ist gesegnet, und wem du fluchst, den trifft Fluch. </p><p>Da gingen die &#196;ltesten Moabs und die &#196;ltesten Midjans und Zaubermittel in ihrer Hand, kamen zu Bileam und sprachen zu ihm die Worte Balaks. </p><p>Da sagte er zu ihnen: Verweilet hier &#252;ber Nacht, dann werde ich euch Antwort geben, wie Gott zu mir sprechen wird. Es blieben die F&#252;rsten Moabs bei Bileam. </p><p>Da trat Gott zu Bileam ein und sprach: Wer sind diese Leute bei dir? </p><p>Bileam sprach zu Gott: Balak, Sohn Zippors, K&#246;nig von Moab, hat zu mir geschickt: </p><p>Siehe, da ist das Volk, das aus Mizrajim gezogen und bereits das Auge der Erde bedeckt, nun, komme doch, verfluche es mir, vielleicht vermag ich dann es zu bekriegen, und werde es vertreiben. </p><p>Da sprach Gott zu Bileam: Gehe nicht mit ihnen! Du wirst dem Volke nicht fluchen, es ist vielmehr gesegnet. </p><p>Bileam stand am Morgen auf und sagte zu den F&#252;rsten Balaks: Gehet zu eurem Lande; denn Gott hat es verweigert, mir zu gestatten, mit euch zu gehen. </p><p>Da machten sich die F&#252;rsten Moabs auf und kamen zu Balak und sagten: Bileam hat sich geweigert, mit uns zu gehen. </p><p>Balak fuhr doch noch fort, schickte F&#252;rsten, mehrere und vornehmere als diese. </p><p>Sie kamen zu Bileam und sagten ihm: So l&#228;&#223;t dir Balak, Sohn Zippors, sagen: versage dich doch mir nicht, zu mir zu kommen; </p><p>denn ich werde dich ungemein ehren, und alles, was du mir sagen wirst, tun; und komme doch, verfluche mir dieses Volk. </p><p>Da antwortete Bileam und sprach zu den Dienern Balaks: Wenn mir Balak auch sein Haus voll Silber und Gold geben wird, kann ich doch nicht den Ausspruch Gottes, meines Gottes &#252;bertreten, Kleines oder Gro&#223;es zu tun. </p><p>Und nun, bleibet doch auch ihr hier diese Nacht, ich will erfahren, was Gott weiter mit mir sprechen wird. </p><p>Da trat Gott zu Bileam nachts ein und sagte ihm: Wenn dich einzuladen die M&#228;nner gekommen sind, so stehe auf, gehe mit ihnen; jedoch das Wort, das ich zu dir sprechen werde, das musst du vollbringen. </p><p>Da stand Bileam am Morgen auf, sattelte seine Eselin und ging mit den F&#252;rsten Moabs. </p><p>Da ward Gottes Zorn wach, weil er so seinem Ziele zuging, und es stellte sich ein Engel Gottes in den Weg, ihm zur Hinderung. Er ritt dabei auf seiner Eselin und zwei seiner Leute waren bei ihm. </p><p>Die Eselin sah den Engel Gottes im Wege stehend und sein gezogenes Schwert in der Hand, da neigte die Eselin vom Wege ab und ging auf das Feld. Darauf schlug Bileam die Eselin, sie wieder in den Weg zu lenken. </p><p>Da stellte sich der Engel Gottes in einen Fu&#223;pfad der Weinberge, ein Zaun war hier und ein Zaun war dort. </p><p>Die Eselin sah den Engel Gottes und dr&#228;ngte sich an die Wand und dr&#228;ngte auch Bileams Fu&#223; an die Wand; da schlug er sie wieder. </p><p>Der Engel Gottes ging weiter voran und stellte sich an einen engen Ort, wo es keinen Weg gab, rechts oder links auszuweichen. </p><p>Als die Eselin den Engel Gottes sah, legte sie sich unter Bileam nieder, da ward Bileams Zorn rege und er schlug die Eselin mit dem Stab. </p><p>Da &#246;ffnete Gott den Mund der Eselin und sie sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, da&#223; du mich nun schon dreimal geschlagen hast? </p><p>Da sagte Bileam zur Eselin: Weil du dich in Mutwillen an mir ge&#252;bt! H&#228;tte ich doch ein Schwert in H&#228;nden gehabt! ich h&#228;tte dich bereits erschlagen. </p><p>Da sagte die Eselin zu Bileam: Bin ich denn nicht deine Eselin, auf welcher du von deinem Dasein bis heute geritten? Pflegte ich denn sonst dir solches zu tun? Er antwortete: Nein. </p><p>Da ent&#252;llte Gott Bileams Augen, und er sah den Engel Gottes im Wege stehend und sein gezogenes Schwert in der Hand. Da b&#252;ckte er sich und warf sich hin vor sein Angesicht. </p><p>Der Engel Gottes sagte aber zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun schon dreimal geschlagen? Siehe, ich war dir zur Hinderung ausgegangen, denn der Weg war zu j&#228;h mir entgegen, </p><p>da sah mich die Eselin und neigte vor mir nun bereits dreimal ab. Vielleicht ist sie aus Furcht vor mir ausgewichen. Denn auch dich h&#228;tte ich sonst erschlagen, sie aber h&#228;tte ich leben lassen. </p><p>Da sagte Bileam zum Engel Gottes: Ich habe ges&#252;ndigt, denn ich wusste nicht, da&#223; du mir entgegen im Wege stehest. Und nun, wenn es in deinen Augen missf&#228;llig ist, will ich gerne zur&#252;ckkehren. </p><p>Der Engel Gottes sagte aber zu Bileam: Gehe mit den M&#228;nnern, jedoch, das Wort, das ich zu dir sprechen werde, das wirst du sprechen m&#252;ssen. Da ging Bileam mit Balaks F&#252;rsten. </p><p>Als Balak h&#246;rte, da&#223; Bileam komme, ging er ihm zur Moabsstadt entgegen, die an der Arnongrenze liegt, welche am &#228;u&#223;ersten Ende des Gebietes ist. </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Habe ich denn nicht geb&#252;hrend zu dir geschickt, dich einzuladen, warum bist du nicht zu mir gekommen? Sollte denn in Wahrheit ich dich nicht ehren k&#246;nnen? </p><p>Bileam antwortete Balak: Siehe, ich bin nun zu dir gekommen, werde ich gleichwohl etwas sprechen k&#246;nnen? Das Wort, welches Gott mir in den Mund legen wird, das werde ich sprechen m&#252;ssen. </p><p>Darauf ging Bileam mit Balak und sie kamen zu der Stra&#223;enburg. </p><p>Balak schlachtete Rinder und Schafe und schickte es f&#252;r Bileam und die F&#252;rsten, die bei ihm waren. </p><p>Am Morgen nahm Balak Bileam und f&#252;hrte ihn hinan zu den Baalsh&#246;hen. Von dort sah er einen Teil des Volkes. </p><p><strong>Kapitel 23</strong></p><p>Und Bileam sagte zu Balak: Baue mir hier sieben Alt&#228;re und stelle mir hier bereit sieben Stiere und sieben Widder. </p><p>Da tat Balak wie Bileam gesprochen hatte, und Balak und Bileam brachten einen Stier und einen Widder auf jeden Altar zum Emporopfer. </p><p>Und Bileam sagte zu Balak: Stelle dich hierher bei deinem Emporopfer, ich will hingehen, vielleicht wird Gott sich mir entgegenf&#252;gen und davon, was er mich wird erschauen lassen, werde ich das Wort dir mitteilen. Er ging zur Anh&#246;he. </p><p>Gott f&#252;gte sich zu Bileam, und dieser sagte zu Ihm: Die sieben Alt&#228;re habe ich geordnet und habe als Emporopfer Stier und Widder auf jeden Altar gebracht. </p><p>Da legte Gott ein Wort in Bileams Mund und sagte: Kehre zur&#252;ck zu Balak und so sollst du sprechen. </p><p>Er kam zu ihm zur&#252;ck, und siehe, er stand noch bei seinem Emporopfer, er und alle F&#252;rsten Moabs. </p><p>Da hub er seine Spruchrede an und sagte: Von Aram her f&#252;hrt mich Balak, Moabs K&#246;nig, von den Bergen des Ostens: Gehe, fluche mir Jaakob, und gehe, wirf Zorn auf Jisrael. </p><p>Was kann ich l&#246;chern, das Gott nicht geh&#246;hlt? Was mit Zorn treffen, wo Gott nicht gez&#252;rnt? </p><p>Denn von Felsengipfel sehe ich&#8217;s und von H&#252;geln schau ich&#8217;s, das ist ein Volk, gesondert wird es wohnen, und unter die V&#246;lker sich nicht rechnen. </p><p>Wer z&#228;hlt denn den Staub von Jaakob, und die Zahl der tierischen Geburten Jisraels! Sterben m&#246;chte ich selber den Tod der Geraden und mein Ende sei wie seines! </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Was hast du mir getan! Meine Feinde zu verw&#252;nschen habe ich dich geholt, und nun hast du sie gar gesegnet! </p><p>Er aber erwiderte: Wahrlich, was Gott mir in den Mund legt, das muss ich gewissenhaft aussprechen. </p><p>Da sagte Balak zu ihm: Komme mit mir zu einem anderen Orte, von wo aus du es sehen kannst. Jedoch nur einen Teil von ihm wirst du sehen, ganz wirst du es nicht sehen, und verw&#252;nsche es mir von dort. </p><p>Er nahm ihn hin zu dem Felde der Seher, den Gipfel der Anh&#246;he hinan. Er baute sieben Alt&#228;re und brachte als Emporopfer einen Stier und einen Widder auf jeden Altar. </p><p>Und er sagte zu Balak: Stelle dich hierher bei deinem Emporopfer und ich will mich dorthin der F&#252;gung hingeben. </p><p>Da f&#252;gte Gott sich zu Bileam und legte ein Wort in seinen Mund und sagte: Kehre zur&#252;ck zu Balak und also sollst du sprechen. </p><p>Er kam zu ihm und fand ihn stehend bei seinem Emporopfer und Balaks F&#252;rsten bei ihm. Da sagte ihm Balak: Was hat Gott gesprochen? </p><p>Da hob er seine Spruchrede an und sagte: Stehe auf, Balak, und h&#246;re, neig dein Ohr zu mir heran, den Zippor seinen Sohn nennt. </p><p>Nicht ein Mensch ist Gott, da&#223; er t&#228;usche, ein Adamssohn, da&#223; er Seinen Sinn &#228;ndere. Er h&#228;tte verhei&#223;en und vollbr&#228;chte es nicht, und er hat gesprochen und sollte es nicht aufrecht halten!? </p><p>Siehe, Segen habe ich empfangen, Er hat gesegnet, ich werde es nicht &#228;ndern! </p><p>Er hat keinen Machtmissbrauch in Jaakob geschaut, darum hat er kein Ungl&#252;ck in Jisrael gesehen, Gott, sein Gott ist mit ihm und K&#246;nigshuldigung in ihm. </p><p>Der Gott, der sie aus Mizrajim gef&#252;hrt, der ist ihm wie Reems aufsteigende Macht. </p><p>Denn nicht der Ahnung bedarfs in Jaakob, des Zaubers nicht in Jisrael. In diesem Augenblick wird Jaakob und Jisrael mitgeteilt, was hier Gott gewirkt! </p><p>Siehe, als Volksverein steht wie ein Leopard es auf und erhebt sich wie ein L&#246;we, der sich nicht niederlegt, bis er Fang verzehrt und Erschlagener Blut getrunken. </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Verw&#252;nschen sollst du es nicht, so solltest du es doch auch nicht segnen! </p><p>Bileam entgegnete aber und sagte zu Balak: Habe ich zu dir nicht gesprochen und gesagt: Alles, was Gott sprechen wird, das muss ich tun? </p><p>Da sagte Balak zu Bileam: Komme doch, ich will dich noch zu einem anderen Orte hinf&#252;hren, vielleicht wird es in Gottes Augen recht sein, da&#223; du es mir von dort verw&#252;nschest. </p><p>Balak f&#252;hrte Bileam zur Peorsspitze, die auf die &#214;de hinausschaut. </p><p>Und Bileam sagte zu Balak: Baue mir hier sieben Alt&#228;re und stelle mir hier bereit sieben Stiere und sieben Widder. </p><p>Balak tat also wie Bileam gesagt hatte und brachte einen Stier und einen Widder auf jeden Altar zum Emporopfer. </p><p><strong>Kapitel 24</strong></p><p>Bileam aber sah nun ein, da&#223; in Gottes Augen es nur gut sei, Israel zu segnen, darum ging er nicht, wie wiederholt bisher, Ahnungen entgegen, sondern richtete sein Angesicht der W&#252;ste zu. </p><p>Als da nun Bileam seine Augen erhob und Jisrael lagernd nach seinen St&#228;mmen sah, da ward Gottes Geist auf ihn, </p><p>und er hub seine Spruchrede an und sagte: Es spricht Bileam, den Beor seinen Sohn nennt, spricht der Mann ge&#246;ffneten Auges. </p><p>Spricht, h&#246;rend Gottes Reden, der, was &#1513;&#1491;&#1497; schauen l&#228;&#223;t, schaut, hingefallen und doch Aug&#8217; enth&#252;llt: </p><p>Was sind deine Zelte, Jaakob, gut, deine Wohnungen, Jisrael! </p><p>Wie B&#228;che sind sie geneiget, wie G&#228;rten an dem Strom; wie Aholsb&#228;ume, die Gott gepflanzt, wie Zedern an Gew&#228;sser! </p><p>Das Wasser flie&#223;t aus Seinen Eimern, und Seine Saat ists an reicher Flut. &#8212; Darum wird h&#246;her als Agag sein K&#246;nig und erhebet sich sein Reich. </p><p>Der Gott, der es aus Mizrajim gef&#252;hrt, der ist ihm wie Reems aufsteigende Macht. Es verzehrt V&#246;lker, weil sie Seine Feinde sind, und entmarkt deren Gebein, und als Seine Pfeile verwundet es. </p><p>Kniet es dann, ruht es wie ein L&#246;we und wie ein Leopard &#8212; wer st&#246;rt es auf! &#8212; Die dich segnen sind das Gesegnete, und die dir fluchen, das Fluchbeladene selbst. </p><p>Da ward Balaks Zorn gegen Bileam rege, und er schlug seine H&#228;nde zusammen. Und Balak sagte zu Bileam: Meine Feinde zu verw&#252;nschen habe ich dich gerufen, und nun hast du sie gar gesegnet schon dreimal! </p><p>Nun fl&#252;chte dich zu deiner Heimat hin!. Ich habe gedacht, ich werde dir gro&#223;e Ehre erweisen, siehe, aber Gott hat dich der Ehre entzogen. </p><p>Da sagte Bileam zu Balak: Habe ich es nicht auch zu deinen Boten, die du zu mir gesandt hast, ausgesprochen: </p><p>Wenn Balak mir sein Haus voll Silber und Gold geben w&#252;rde, k&#246;nnte ich doch nicht &#252;ber Gottes Wort hinausgehen, etwas Gutes oder B&#246;ses aus meinem Sinne zu tun, was Gott sprechen wird, das werde ich sprechen m&#252;ssen. </p><p>Nun, ich gehe zu meinem Volke. Komm, ich will dir einen Rat geben. Was dieses Volk deinem Volke tun wird, das wird erst am Ende der Tage sein. </p><p>Und er hub seine Spruchrede an und sagte: Es spricht Bileam, den Beor seinen Sohn nennt, und es spricht der Mann ge&#246;ffneten Auges, </p><p>spricht h&#246;rend Gottes Rede, und erkennend des H&#246;chsten Sinnen. Was schauen l&#228;&#223;t, schaut er, hingefallen &#1513;&#1491;&#1523; und doch Aug&#8217; enth&#252;llt. </p><p>Ich sehe es, aber nicht jetzt, ich schaue es und nicht nahe: Es hat ein Stern von Jaakob seinen Weg angetreten und ein Zepter sich erhoben von Jisrael, der schl&#228;gt die Angeln Moabs und entmauert alle S&#246;hne Seths. </p><p>Und Edom geht an einen Herrn &#252;ber, an einen Herrn &#252;ber Seir, seine Feinde, und Jisrael w&#228;chst an Macht. </p><p>Er herrscht von Jaakob aus, und das l&#228;&#223;t das letzte verloren gehen aus den St&#228;dten. </p><p>Er sah Amalek und hub seine Spruchrede an und sagte: Erstes der denn Gottesh&#252;lfe setzt er statt Mauer und Wall! V&#246;lker Amalek und sein Ende &#8212; bis es ein Verlorenes wird. </p><p>Und er sah den Keniten, und hub seine Spruchrede an und sagte: Lass deinen Sitz urfest bleiben und baue in den Fels dein Rest, </p><p>denn wenn Kajin zur Zerst&#246;rung wird, wohin w&#252;rde Aschur dich dann f&#252;hren! </p><p>Und er hub seine Spruchrede an und sagte: Wehe! Wer bleibt leben, seitdem Gott es gr&#252;ndet! </p><p>Schiffe kommen vom Kitterstrand und schw&#228;chen Aschur und schw&#228;chen Eber und auch er &#8212; bis er ein Verlorener wird. </p><p>Darauf erhub sich Bileam, ging und kehrte zu seiner Heimat zur&#252;ck, und auch Balak ging seines Weges. </p><p><strong>Kapitel 25</strong></p><p>Jisrael hatte sich niedergelassen in Schittim, da fing das Volk an unz&#252;chtig zu den T&#246;chtern Moabs hin abzufallen. </p><p>Sie luden das Volk ein zu den Opferm&#228;hlern ihrer G&#246;tter, das Volk speiste mit und sie b&#252;ckten sich ihren G&#246;ttern. </p><p>Da schloss sich Jisrael dem Peor-Baal an und Gottes Zorn ward rege wider Jisrael. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Nimm mit dir alle H&#228;upter des Volkes und h&#228;nge sie in Gegenwart der Sonne Gott hin, so wird Gottes rege gewordener Zorn von Jisrael sich abwenden. </p><p>Da sagte Mosche zu Jisraels Richtern: Richte jeder diejenigen der ihm &#220;berwiesenen hin, welche dem Peor-Baal angeschlossen sind. </p><p>Und siehe, da kam ein Mann von Jisraels S&#246;hnen und f&#252;hrte die Midjaniterin vor Mosches Augen und die Augen der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels hin, und diese weinten am Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Pinchas, Sohn Elasars, Sohn Aharons des Priesters, sah es, stand auf aus der Mitte der Gemeinde, nahm einen Speer in die Hand, </p><p>ging dem Manne Jisraels nach in den Alkoven und durchbohrte beide, den Mann Jisraels und das Weib in den Leib &#8212; und das Sterben ward gehemmt von Jisraels S&#246;hnen. </p><p>Es waren aber die in dem Sterben Umgekommenen vierundzwanzigtausend.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Chukkat]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Satzung&#8220; &#8226; 4. Mose 19,1&#8211;22,1]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/chukkat-5eb</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/chukkat-5eb</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:02:59 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/203302822/cc2dcc8a4ba7a74cfe6023defcf093f2.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Chukkat</strong></p><p><strong>4. Mose 19,1&#8211;22,1</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und Aharon: </p><p>Dies ist ein Grundgesetz der Lehre, das Gott geboten: Sprich zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie dir eine vollkommen rote Kuh nehmen, an welcher kein Fehler ist, auf welche kein Joch gekommen. </p><p>Und sie gebet ihr Elasar dem Priester; er f&#252;hrt sie hinaus au&#223;erhalb des Lagers hin, und er schlachtet sie vor seinem Angesicht. </p><p>Und es nimmt Elasar der Priester von ihrem Blute mit seinem Finger und sprengt gegen die Front des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hin von ihrem Blute siebenmal. </p><p>Man verbrennt sodann die Kuh vor seinen Augen; ihre Haut, ihr Fleisch, ihr Blut, samt ihrem Mist verbrenne man. </p><p>Und es nimmt der Priester ein Zedernscheit und Ysop und karmoisinrote Wolle und wirft es in den Brand der Kuh hinein. </p><p>Und es badet seine Kleider der Priester, und er badet seinen Leib im Wasser, und erst dann darf er eingehen ins Lager. Unrein aber bleibt der Priester bis zum Abend. </p><p>Auch der sie verbrennt, badet seine Kleider im Wasser und badet seinen Leib im Wasser und ist unrein bis zum Abend. </p><p>Es sammelt ein reiner Mann die Asche der Kuh und legt sie au&#223;erhalb des Lagers an einem reinen Ort nieder. Sie bleibt der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels zur Bewahrung, zu einem Entfernungswasser, ein Ents&#252;ndigungsopfer ists. </p><p>Und es badet, der die Asche der Kuh sammelt, seine Kleider, und ist unrein bis zum Abend. Und es sei dies Jisraels S&#246;hnen und dem in ihre Mitte eingetretenen Fremden zu einem ewigen Gesetz. </p><p>Wer die Leiche von irgend einer Menschenseele ber&#252;hrt, wird sieben Tage unrein. </p><p>Er hat sich damit zu ents&#252;ndigen am dritten Tage und am siebten Tage, damit er rein werde. Wenn er sich nicht am dritten Tage ents&#252;ndigt und am siebten Tage, wird er nicht rein. </p><p>Wer durch eine Leiche mit der Seele des Menschen in Ber&#252;hrung kommt, welcher dem Tode erliegt, und sich nicht ents&#252;ndigt, hat dann der Wohnung Gottes Unreinheit gebracht, so wird diese Seele aus Jisrael entwurzelt. Wenn das Entfernungswasser an ihn nicht geworfen worden, so bleibt er unrein, bleibend ist seine Unreinheit an ihm. </p><p>Dies ist nun die Lehre: Wenn ein Mensch in einem Zelte stirbt, so soll allen, was in das Zelt kommt, und alles, was im Zelte ist, sieben Tage unrein sein. </p><p>Und jedes offene Ger&#228;t, auf welchem kein Deckelverband ist, ist unrein. </p><p>Und allen, was &#252;ber die Feldesfl&#228;che mit Schwert-Erschlagenem oder mit einem Toten oder mit Menschengebein oder mit einem Grabe in Ber&#252;hrung kommt, soll sieben Tage unrein sein. </p><p>Und sie nehmen f&#252;r den Unreinen von dem Brandstaub des Ents&#252;ndigungsopfers, und er gibt darauf lebendiges Wasser in ein Gef&#228;&#223;. </p><p>Und es nimmt Ysop und tunkt es ins Wasser ein reiner Mann und sprengt an das Zelt und an alle Ger&#228;te und an alle die Personen, welche dort waren, und an den, welcher das Gebein oder den Erschlagenen oder den Toten oder das Grab ber&#252;hrt, </p><p>es sprengt der Reine an den Unreinen am dritten Tage und am siebten Tage und ents&#252;ndigt ihn am siebten Tage, er w&#228;scht seine Kleider und badet im Wasser und wird rein am Abend. </p><p>Derjenige aber, welcher unrein wird und sich nicht ents&#252;ndigt, die Seele wird aus der Mitte der Gemeinde entwurzelt; denn er hat das Heiligtum Gottes entreinigt, Entfernungswasser ist nicht an ihn geworfen worden, unrein ist er. </p><p>Es bleibe ihnen zu ewigem Gesetz. Wer sonst aber Entfernungswasser sprengt, hat seine Kleider zu waschen, und wer Entfernungswasser ber&#252;hrt, wird unrein bis zum Abend. </p><p>Auch allen, welches der Unreine ber&#252;hrt, wird unrein, auch die ihn ber&#252;hrende Person wird unrein bis zum Abend. </p><p><strong>Kapitel 20</strong></p><p>Es kamen Jisraels S&#246;hne, die ganze Gemeinde, in die W&#252;ste Zin im ersten Monat, und das Volk lie&#223; sich in Kadesch nieder. Da starb dort Mirjam und wurde dort begraben, </p><p>und es war kein Wasser f&#252;r die Gemeinde, und sie versammelten sich &#252;ber Mosche und Aharon. </p><p>Es haderte das Volk mit Mosche und sie sagten: W&#228;ren wir doch verschieden, als unsere Br&#252;der vor Gott verschieden! </p><p>Wozu habt ihr die Gemeinde Gottes zu dieser W&#252;ste hingebracht, damit dort wir und unsere Tiere sterben? </p><p>Wozu habt ihr uns aus Mizrajim heraufgef&#252;hrt? Uns zu diesem schlechten Ort hinzubringen? Das ist kein Ort von Saaten, Feigen, Wein, Granat&#228;pfeln &#8211; selbst Wasser zum Trinken ist nicht vorhanden! </p><p>Da zogen sich Mosche und Aharon vor der Versammlung zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zur&#252;ck und fielen auf ihr Angesicht. Da ward ihnen die Herrlichkeit Gottes sichtbar. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: </p><p>Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aharon, und sprechet zu dem Felsen vor ihren Augen, da&#223; er sein Wasser hergebe, so wirst du ihnen Wasser aus dem Felsen herausbringen und wirst die Gemeinde und ihre Tiere tr&#228;nken. </p><p>Da nahm Mosche den vor Gott niedergelegten Stab, wie er ihm geboten. </p><p>Und Mosche und Aharon versammelten die Gemeinde vor den Felsen hin. Da sagte er zu ihnen: H&#246;ret doch, ihr Ungehorsamen! Werden aus diesem Felsen wir euch Wasser herausbringen!? </p><p>Und Mosche hob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stabe zweimal, da kamen viel Wasser heraus, und es trank die Gemeinde und ihre Tiere. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche und Aharon: Weil ihr nicht fest an mir gehalten, mich zu heiligen vor den Augen der S&#246;hne Jisraels, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht zu dem Lande hinbringen, das ich ihnen gegeben habe. </p><p>Dies sind die Haderwasser, da Jisraels S&#246;hne mit Gott gehadert und er sich an ihnen in seiner Heiligkeit gezeigt. </p><p>Da schickte Mosche Boten von Kadesch zu dem K&#246;nige von Edom: So sagt dir dein Bruder Jisrael: Du hast alle die M&#252;hseligkeit erfahren, die uns betroffen. </p><p>Unsere V&#228;ter zogen nach Mizrajim hinab, und lange Zeit blieben wir in Mizrajim, die Mizrajim aber taten uns B&#246;ses und unsern V&#228;tern. </p><p>Da schrien wir zu Gott und Er h&#246;rte unsere Stimme, sandte einen Boten und f&#252;hrte uns aus Mizrajim. Nun sind wir in Kadesch, einer Stadt an der Grenze deines Gebietes, </p><p>Lasse uns doch durch dein Land ziehen, wir werden nicht durch Feld und Weinberg ziehen, werden nicht Wasser aus Brunnen trinken, den K&#246;nigsweg wollen wir ziehen, wollen nicht rechts und links abweichen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben. </p><p>Da lie&#223; ihm Edom sagen: Du sollst nicht durch mich ziehen, sonst werde ich mit dem Schwerte dir entgegen ausr&#252;cken. </p><p>Jisraels S&#246;hne lie&#223;en ihm wieder sagen: Den H&#246;henweg wollen wir hinaufziehen, und wenn wir deine Gew&#228;sser trinken, ich oder mein Vieh, so werde ich deren Kaufpreis zahlen, durchaus nichts anderes, lasse mich nur mit meinen F&#252;&#223;en durchwandern. </p><p>Da lie&#223; er sagen: Du sollst nicht durchziehen. Und Edom r&#252;ckte ihm entgegen mit schwerer Mannschaft und gewaltiger Macht. </p><p>Edom weigerte sich also, Jisrael zu gestatten, durch sein Gebiet zu ziehen, und Jisrael lenkte von ihm ab. </p><p>Sie zogen von Kadesch, und es kamen Jisraels S&#246;hne, die ganze Gemeinde, zum Berge Hor. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche und zu Aharon am Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom: </p><p>Aharon soll zu seines Volkes Kreisen eingesammelt werden; denn er soll nicht zu dem Lande hinkommen, das ich Jisraels S&#246;hnen gegeben habe, weil ihr meinem Munde zuwidergehandelt habet in Beziehung auf die Haderwasser. </p><p>Nimm Aharon und seinen Sohn Elasar und f&#252;hre sie den Berg Hor hinan, </p><p>und entkleide Aharon seiner Gew&#228;nder und bekleide damit seinen Sohn Elasar; Aharon aber soll eingesammelt werden und dort sterben. </p><p>Da tat Mosche, wie ihm Gott geboten hatte. Sie gingen zum Berge Hor hinauf vor den Augen der ganzen Gemeinde. </p><p>Mosche entkleidete Aharon seiner Gew&#228;nder und bekleidete damit seinen Sohn Elasar, und Aharon starb dort auf dem Gipfel des Berges. Mosche und Elasar stiegen herab vom Berge. </p><p>Da sah die ganze Gemeinde, da&#223; Aharon verschieden war, und das ganze Haus Jisraels weinte um Aharon drei&#223;ig Tage. </p><p><strong>Kapitel 21</strong></p><p>Da h&#246;rte der Kenaaniter K&#246;nig Arad, der den S&#252;den bewohnte, da&#223; Jisrael den Weg der Kundschafter komme, er begann Krieg gegen Jisrael und nahm von ihm gefangen. </p><p>Da gelobte Jisrael Gott ein Gel&#252;bde und sprach: Wenn du dieses Volk in meine Macht geben wirst, so werde ich ihre St&#228;dte zu Bann weihen. </p><p>Gott h&#246;rte auf Jisraels Stimme und gab den Kenaaniter hin. Es machte sie und ihre St&#228;dte zu Bann. Es nannte darum den Ort Chorma. </p><p>Sie zogen vom Berge Hor dem roten Meere zu, das Land Edom zu umgehen, da ward das Volk ungeduldig auf dem Wege. </p><p>Da sprach das Volk wider Gott und wider Mosche: Warum habt ihr uns aus Mizrajim heraufgef&#252;hrt, in der W&#252;ste zu sterben? Denn wir haben kein Brot und kein Wasser, und unser Sinn hat schon &#220;berdru&#223; an der gehaltlosen Nahrung. </p><p>Da lie&#223; Gott wider das Volk die Giftschlangen los, diese bissen das Volk, und es starb vieles Volk von Jisrael. </p><p>Da kam das Volk zu Mosche und sagten: Wir haben ges&#252;ndigt, indem wir gegen Gott und dich gesprochen. Bete zu Gott, da&#223; Er die Schlangen von uns abwende. Da betete Mosche zu Gott f&#252;r das Volk. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Mache dir eine Giftschlange und setze sie auf eine hohe Stange und es sei dann: jeder Gebissene sehe hin und so wird er leben bleiben. </p><p>Da machte Mosche eine kupferne Schlange, und setzte sie auf die hohe Stange, und es war, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte, so schaute er die kupferne Schlange an und blieb leben. </p><p>Jisraels S&#246;hne zogen weiter und lagerten in Obot. </p><p>Sie zogen von Obot und lagerten in den Ein&#246;den der &#220;berg&#228;nge in der W&#252;ste, welche vor Moab von Sonnenaufgang her liegt. </p><p>Von dort zogen sie und lagerten im Grunde Sared. </p><p>Von dort zogen sie und lagerten an der Seite des Arnon, welche in der W&#252;ste ist, die von dem Gebiet des Emoriten ausgeht. Denn der Arnon bildet die Grenze Moabs, zwischen Moab und den Emoriten. </p><p>Darum wird in dem Buche der Gottesk&#228;mpfe gesagt: Waheb in Sufah und die den Arnon bildenden B&#228;che. </p><p>Und der B&#228;cheergu&#223;, der sich ausbog, um Or Wohnraum zu geben, und sich dann an das Gebiet Moabs lehnt. </p><p>Von dort zum Brunnen hin. Es ist dies der Brunnen, von welchem Gott Moses gesagt hatte: Versammle das Volk, ich gebe ihnen Wasser. </p><p>Damals sang Jisrael diesen Gesang: Steig wieder herauf, Brunnen, wettsinget ihm. </p><p>Bist ja der Brunnen, den F&#252;rsten gegraben, den Edle des Volkes geh&#246;hlt mit dem Gesetzesgriffel an ihren St&#228;ben! Und aus der W&#252;ste ward er wieder gegeben. </p><p>Und von der Wiedergabe ein Gottesstrom und vom Gottesstrom H&#246;hen hinan. </p><p>Und von H&#246;hen ins Tal, das im Felde Moabs, den H&#246;hengipfel hinan, und schaut nun heraus auf der &#214;de Plan. </p><p>Da schickte Jisrael Boten zu Sichon, K&#246;nig der Emoriten: </p><p>Lasse mich durch dein Land ziehen, wir wollen nicht in Feld und in Weinberg ablenken, wollen Brunnenwasser nicht trinken, in dem K&#246;nigswege wollen wir gehen, bis wir dein Gebiet durchzogen haben. </p><p>Aber Sichon gestattete Jisrael nicht durch sein Gebiet zu ziehen. Sichon sammelte all sein Volk, ging Jisrael der W&#252;ste zu entgegen, kam nach Jahza und griff Jisrael an. </p><p>Da schlug ihn Jisrael mit des Schwertes Sch&#228;rfe, nahm sein Land in Besitz vom Arnon bis zum Jabbok bis zu den S&#246;hnen Ammon, denn dies Gebiet der S&#246;hne Ammon war fest. </p><p>Jisrael nahm alle diese St&#228;dte und Jisrael lie&#223; sich in allen St&#228;dten der Emoriten nieder, in Cheschbon und in allen seinen T&#246;chterst&#228;dten. </p><p>Denn Cheschbon war damals eine Stadt Sichons, des K&#246;nigs des Emoriters. Er hatte den fr&#252;heren K&#246;nig von Moab mit Krieg &#252;berzogen, und hatte sein ganzes Land bis zum Arnon aus seiner Gewalt genommen. </p><p>Darum sagen die Spruchredner: Gehet einmal hin nach Cheschbon! Es wird nun als Sichons Stadt gebaut und neu gegr&#252;ndet. </p><p>Denn von Cheschbon ging dann Feuer aus, Flamme aus Sichons Burg, verzehrte Moabs Or, Beherrscher von Arnons H&#246;hen. </p><p>Wehe dir Moab! Du bist verloren, Kemoschs Volk! Er hat seine S&#246;hne Fl&#252;chtlinge werden und seine T&#246;chter in die Gefangenschaft kommen lassen, dem K&#246;nige des Emori Sichon. </p><p>Und umwarfen wir sie, verloren ging Cheschbon bis Dibon, bis Nofach, das bis Medwa reicht, verw&#252;steten wir! </p><p>Jisrael lie&#223; sich im Lande des Emoriten nieder. </p><p>Mosche aber entsendete, Jaaser auszukundschaften, da nahmen sie dessen T&#246;chterst&#228;dte ein, und er vertrieb den Emoriten, welcher dort wohnte. </p><p>Sie wendeten sich sodann und zogen den Weg nach dem Baschan hinauf, da zog ihnen Og, der K&#246;nig des Baschan entgegen, er und sein ganzes Volk zum Kriege nach Edre&#239;. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: F&#252;rchte ihn nicht, denn in deine Hand habe ich ihn und sein ganzes Volk und sein Land gegeben, verfahre mit ihm, wie du mit Sichon, dem K&#246;nige des Emoriters getan, der in Cheschbon residierte. </p><p>Sie schlugen ihn und seine S&#246;hne und sein ganzes Volk, so da&#223; man von ihm keinen &#252;brig lie&#223;, und sie nahmen sein Land in Besitz. </p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Darauf zogen Jisraels S&#246;hne und lagerten in den &#214;den Moabs, jenseits des Jordans von Jericho.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Korach]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Korach&#8220; &#8226; 4. Mose 16,1&#8211;18,32]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/korach-dbd</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/korach-dbd</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:03:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/202477242/f14dfc9ff1188a3d6dd9a861a52aa74b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Korach</strong></p><p><strong>4. Mose 16,1&#8211;18,32</strong></p><p>Korach ma&#223;te sich an, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levis, und Datan und Abiram, die S&#246;hne Eliabs, und On, Sohn Pelets, S&#246;hne Reubens, </p><p>und sie traten auf vor Mosche, und auch M&#228;nner von den S&#246;hnen Jisraels zweihundertundf&#252;nfzig, Gemeindef&#252;rsten, Versammlungsberufene, M&#228;nner von Namen. </p><p>Als diese sich wider Mosche und Aharon versammelt hatten, sprachen sie zu ihnen: Ihr ma&#223;t euch zu viel an, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig und unter ihnen ist Gott. Und warum erhebet ihr euch &#252;ber die Gemeinde Gottes?! </p><p>Mosche h&#246;rte und warf sich auf sein Angesicht. </p><p>Und er sprach zu Korach und seinem Vereine: Lasset es Morgen werden, dann wird Gott kund tun, wer der Seine ist, und wer der Heilige, da&#223; Er ihn zu Sich nahen lasse. Wen Er erw&#228;hlen wird, den wird Er zu Sich nahen lassen! </p><p>Dieses tuet: Nehmet euch Kohlenpfannen. Korach und sein ganzer Verein, </p><p>gebet in sie Feuer und leget auf sie R&#228;ucherwerk morgen vor Gott, und dann wird es sein: der Mann, den Gott erw&#228;hlen wird, der ist der Heilige &#8212; ihr wollt zu viel, ihr S&#246;hne Levis. </p><p>Mosche redete dann zu Korach: H&#246;ret doch, S&#246;hne Levis! </p><p>Ist es euch zu wenig, da&#223; Jisraels Gott euch von der Gemeinde Jisraels ausgeschieden, euch sich n&#228;her treten zu lassen, den Dienst an der Gottwohnung zu verrichten und vor der Gemeinde zu stehen, sie zu bedienen? </p><p>Und da Er so dich und deine Br&#252;der alle, die S&#246;hne Levis mit dir, n&#228;hertreten lie&#223;, wollt ihr nun selbst Priestertum!? </p><p>Darum, du und dein ganzer Verein, ihr seid die wider Gott Versammelten! Aharon aber, was ist der, da&#223; ihr wider ihn Aufruhr erregt?! </p><p>Darauf schickte Mosche Datan und Abiram, S&#246;hne Eliabs, rufen zu lassen. Sie aber sagten: Wir kommen nicht hinauf. </p><p>Ists noch zu wenig, da&#223; du uns aus einem von Milch und Honig flie&#223;enden Lande herausgef&#252;hrt hast, uns in der W&#252;ste umkommen zu lassen, da&#223; du noch durch Willk&#252;rlichkeiten dich als Herrscher &#252;ber uns benehmen willst?! </p><p>Auch hast du uns noch keineswegs zu einem von Milch und Honig flie&#223;enden Lande gebracht, wann du uns Erbteil an Feld und Weinberg erteilt. Willst du die Augen dieser Leute ausstechen? Wir kommen nicht hinauf. </p><p>Dies tat Mosche sehr wehe, und er sprach zu Gott: Wende dich nicht zu ihrer Huldigungsgabe! Nicht den Esel eines einzigen von ihnen habe ich genommen, und habe nicht einem von ihnen wehe getan. </p><p>Da sagte Mosche zu Korach: Du und dein ganzer Verein, so seid denn vor Gott, du und sie und auch Aharon morgen, </p><p>und nehmet jeder seine Pfanne und gebet R&#228;ucherwerk auf sie und bringet jeder seine Pfanne vor Gott nahe, zweihundertundf&#252;nfzig Pfannen, und auch du und Aharon jeder seine Pfanne. </p><p>Sie nahmen auch jeder seine Pfanne, gaben Feuer auf sie, legten auf sie R&#228;ucherwerk und stellten sich am Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes auf, und auch Mosche und Aharon. </p><p>Korach aber versammelte wider sie die ganze Gemeinde hin zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, &#8212; da erschien die Herrlichkeit Gottes der ganzen Gemeinde. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche und Aharon: </p><p>Sondert euch aus der Mitte dieser Gemeinde, da&#223; ich sie augenblicklich vernichte. </p><p>Da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Gott! Gott der Geister allen Fleisches! Der eine Mann s&#252;ndigt, und &#252;ber die ganze Gemeinde willst du z&#252;rnen? </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Sprich zu der Gemeinde: Hebet euch fort aus dem Umkreis der Wohnung Korachs, Datans und Abirams! </p><p>Da stand Mosche auf und ging zu Datan und Abiram, ihm folgten die &#196;ltesten Jisraels, </p><p>Und er sprach zur Gemeinde: Weichet doch aus der N&#228;he der Zelte dieser frevelnden Leute und r&#252;hret nicht an das Geringste von dem Ihrigen, sonst k&#246;nnt ihr mit umkommen in allen ihren S&#252;nden. </p><p>Da hoben sie sich weg aus der N&#228;he der Wohnung Korachs, Datans und Abirams von allen Seiten. Datan aber und Abiram traten hinaus und standen aufrecht im Eingang ihrer Zelte mit ihren Frauen, ihren gro&#223;en und ihren kleinen Kindern. </p><p>Da sagte Mosche: Daran sollt ihr erkennen, da&#223; Gott mich gesandt hat, alle diese Taten zu ver&#252;ben und nicht aus meinem Sinne! </p><p>Wenn wie alle Menschen sterben, diese sterben werden, und ein Verh&#228;ngnis wie aller Menschen &#252;ber sie wird verh&#228;ngt werden: so hat Gott mich nicht gesandt. </p><p>Wenn aber eine neue Sch&#246;pfung Gott schaffen wird, und es &#246;ffnet der Erdboden seinen Mund und verschlingt sie und alles Ihrige und sie so lebend ins Grab sinken: so werdet ihr wissen, da&#223; diese Leute Gott geh&#246;hnt. </p><p>Und es war, wie er zu Ende war, alle diese Worte zu reden, da spaltete sich der Erdboden, der unter ihnen war, </p><p>die Erde &#246;ffnete ihren Mund und verschlang sie und ihre H&#228;user und alle die Menschen, welche Korachs waren und alle die Habe. </p><p>Sie und alles Ihre sanken lebend ins Grab und es schloss sich &#252;ber ihnen die Erde und sie verschwanden aus der Mitte der Gemeinde. </p><p>Ganz Jisrael, die rings um sie waren, flohen bei ihrem Geschrei, denn sie dachten: es k&#246;nnte auch uns die Erde verschlingen. </p><p>Feuer aber war von Gott ausgegangen und verzehrte die zweihundertundf&#252;nfzig Mann, die Darbringer R&#228;ucherwerks. </p><p><strong>Kapitel 17</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sage Elasar, dem Sohne Aharons, des Priesters, da&#223; er die Pfannen aus dem Brande heraushebe, das Feuer aber wirf weg; denn sie sind heilig geworden. </p><p>Eben die Pfannen dieser an ihren eigenen Personen zu S&#252;ndern gewordenen, man mache sie als d&#252;nn geschlagene Bleche zu einem &#220;berzug f&#252;r den Altar; denn da sie sie vor Gott hingebracht haben, so sind sie heilig geworden und sollen zum Zeichen f&#252;r die S&#246;hne Jisraels bleiben. </p><p>Der Priester Elasar nahm die kupfernen Pfannen, welche die Verbrannten nahe gebracht hatten, und man schlug sie d&#252;nne zum &#220;berzug f&#252;r den Altar. </p><p>Zur Erinnerung f&#252;r die S&#246;hne Jisraels, damit nicht ein Fremder, der nicht von Aharons Nachkommen ist, nahetrete, Rauchgabe vor Gott aufdampfen zu lassen, und er nicht werde wie Korach und sein Verein, wie Gott es ihm durch Mosche hatte ank&#252;ndigen lassen. </p><p>Am andern Tage murrte die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisrgels &#252;ber Mosche und Aharon und sprachen: Ihr habt den Tod des Volkes Gottes veranlasst! </p><p>Da w&#228;r es, indem die Gemeinde sich wider Mosche und Aharon versammelte, wandten sie sich dem Zusammenkunftsbestimmungszelte, zu, und siehe, es hatte es die Wolke bedeckt, und es erschien die Herrlichkeit Gottes. </p><p>Mosche und Aharon kamen hin vor das Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Hebet euch hinaus aus der Mitte dieser Gemeinde, damit ich sie augenblicklich vernichte. Sie aber fielen auf ihr Angesicht. </p><p>Und Mosche sagte zu Aharon: Nimm die Pfanne und gib auf sie Feuer von dem Altare und tue R&#228;ucherwerk hinzu und bringe es eilends zur Gemeinde hin und vollziehe S&#252;hne &#252;ber sie, denn schon ist das Z&#252;rnen von Gott ausgegangen, das Sterben hat begonnen. </p><p>Aharon nahm wie Mosche gesprochen und eilte hinein in die Mitte der Gemeinde, und siehe, es hatte das Sterben im Volke begonnen. Er gab das R&#228;ucherwerk hin und vollzog S&#252;hne &#252;ber das Volk. </p><p>Da stand er zwischen den Sterbenden und den Lebenden, und der Seuche ward Einhalt getan. </p><p>Vierzehntausendsiebenhundert waren die in der Seuche Gestorbenen au&#223;er den durch Korachs Veranlassung Gestorbenen. </p><p>Aharon kehrte zu Mosche zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zur&#252;ck, und die Seuche war innegehalten. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und nimm von ihnen je einen Stab f&#252;r ein Vaterhaus, von allen ihren F&#252;rsten des Hauses ihrer V&#228;ter, zw&#246;lf St&#228;be; eines jeden Namen schreibst du auf seinen Stab. </p><p>Und den Namen Aharons schreibst du auf den Stab Levis, denn ein Stab sei f&#252;r das Haupt des Hauses ihrer V&#228;ter. </p><p>Und du legest sie im Zusammenkunftsbestimmungszelt vor das Zeugnis nieder, wohin ich mich euch zur Zusammenkunft bestimme. </p><p>Und es sei: der Mann, den ich erw&#228;hle, dessen Stab wird bl&#252;hen So werde ich die murrenden Klagen der S&#246;hne Jisraels, die sie wider euch erregen, von mir abweisend zur Ruhe bringen. </p><p>Da sprach Mosche zu den S&#246;hnen Jisraels, und es gaben alle ihre F&#252;rsten, je einen Stab von je einem F&#252;rsten des Hauses ihrer V&#228;ter, zw&#246;lf St&#228;be. Und Aharons Stab mit unter ihren St&#228;ben. </p><p>Da legte Mosche die St&#228;be vor Gott nieder im Zelte des Zeugnisses. </p><p>Da war es am anderen Tage, als Mosche zum Zelte des Zeugnisses hin kam, siehe da bl&#252;hte Aharons Stab vom Hause Levi. Er brachte eine Bl&#252;te hervor und trieb Sprossen und zeitigte Mandeln. </p><p>Mosche brachte alle die St&#228;be von ihrer Stelle vor Gott zu allen Jisraels S&#246;hnen hinaus. Jeder sah und nahm seinen Stab. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Lege Aharons Stab wieder zur&#252;ck vor das Zeugnis, zur Aufbewahrung als Wahrzeichen f&#252;r M&#228;nner des Ungehorsams, damit dies ihre murrenden Klagen von mir abgewiesen zu Ende bringe und sie nicht sterben. </p><p>Mosche tat es; wie Gott ihm geboten hatte, also tat er. </p><p>Da sagten Jisraels S&#246;hne zu Mosche: So sind wir denn hingeschieden, verloren, sind alle verloren! </p><p>Jeder Nahe, der der Wohnung Gottes zu nahe tritt, stirbt &#8212; sind wir denn vollends hingegeben zum Verscheiden?! </p><p><strong>Kapitel 18</strong></p><p>Da sagte Gott zu Aharon, du und deine S&#246;hne und das Haus deines Vaters mit dir, ihr habt die Vers&#252;ndigung gegen das Heiligtum zu tragen, und du und deine S&#246;hne mit dir habt die Vers&#252;ndigung gegen euer Priestertum zu tragen. </p><p>Aber auch deine Br&#252;der, den Zweig Levi, den Stamm deines Vaters, lasse mit dir sich nahen, sie sollen dir sich anschlie&#223;en und dich bedienen, w&#228;hrend du und deine S&#246;hne mit dir vor dem Zelte des Zeugnisses wachet. </p><p>So haben sie deine Hut und die Hut des ganzen Zeltes zu vollziehen, jedoch zu den Gef&#228;&#223;en des Heiligtums und zum Altare haben sie nicht hinzutreten, damit sie nicht sterben, so sie wie ihr. </p><p>Dir anschlie&#223;en sollen sie sich und die Hut des Zusammenkunftsbestimmungszeltes verrichten in Beziehung auf allen Dienst des Zeltes, und kein Fremder soll zu euch hintreten. </p><p>H&#252;tet die Hut des Heiligtums und die Hut des Altares, so wird ferner kein Z&#252;rnen &#252;ber Jisraels S&#246;hne kommen. </p><p>Ich, siehe ich habe eure Br&#252;der die Leviten aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels herausgenommen; euch sind sie als eine Gabe gegeben f&#252;r Gottes Zwecke, den Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zu vollziehen. </p><p>Du aber und deine S&#246;hne mit dir, ihr habt eures Priestertums zu warten, in Beziehung auf alles den Altar Betreffende und bis in Beziehung auf das hinter dem Scheidevorhang Vorzunehmende, habt ihr den Dienst zu vollziehen; zum Dienst der Hingebung gebe Ich euer Priestertum; der Fremde, der hintritt, soll sterben. </p><p>Gott sprach zu Aharon: Und Ich, siehe, Ich habe dir die Hut meiner Heben &#252;bergeben; so f&#252;r alle Heiligt&#252;mer der S&#246;hne Jisraels, ich habe sie dir zur Weihe gegeben und deinen S&#246;hnen, zu ewiger Geb&#252;hr. </p><p>Das soll dir werden von dem Heiligtume der Heiligt&#252;mer von dem Feuer: alles, was sie nahebringen, von jeder ihrer Huldigungsgabe und von jedem ihrer Ents&#252;ndigungsopfer und von jedem ihrer Schuldopfer, was sie mir erstatten, als ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer wird es dir und deinen S&#246;hnen. </p><p>In Heiligkeit der Heiligt&#252;mer hast du es zu essen; jeder M&#228;nnliche darf es essen, ein Heiligtum soll es dir sein. </p><p>Und dies wird dir als Hebe ihrer Gabe, von allen Spenden der S&#246;hne Jisraels habe ich sie dir gegeben und deinen S&#246;hnen und deinen T&#246;chtern mit dir als ewige Geb&#252;hr. Jeder Reine in deinem Haufe darf es essen. </p><p>Alles Mark vom &#214;l und alles Mark vom Most und Korn, das erste davon, das sie Gott geben, dir habe ich sie gegeben. </p><p>Die Erstlinge von allem in ihrem Lande, was sie Gott bringen, wird dir; jeder Reine in deinem Hause darf es essen. </p><p>Jedes Banngel&#246;bnis in Jisrael wird dir. </p><p>Was einen Mutterscho&#223; von irgend einem Wesen er&#246;ffnet, das man Gott nahebringt unter Menschen und dem Viehe, wird dir; jedoch den Erstgeborenen des Menschen musst du ausl&#246;sen, und auch das Erstgeborene des unreinen Tieres sollst du ausl&#246;sen. </p><p>Und zwar vollziehst du seine Ausl&#246;sung vom zur&#252;ckgelegten Monat an in deiner Sch&#228;tzung an Silber f&#252;nf Schekel vom Schekel des Heiligtums; derselbe hat zwanzig Gera. </p><p>Jedoch das Erstgeborene vom Ochsen oder das Erstgeborene vom Schafe oder das Erstgeborene von der Ziege l&#246;sest du nicht aus, sie sind, ein Heiligtum; ihr Blut wirfst du an den Altar und ihr Fett gibst du dem Verdampfen hin als Feuergabe Gott zum Willfahrungsausdruck. </p><p>Ihr Fleisch aber werde dir, wie die Brust der Wende und wie der rechte Schenkel sei es dir. </p><p>Alle Heben der Heiligt&#252;mer, welche Jisraels S&#246;hne zu Gott erheben, habe ich dir und deinen S&#246;hnen und deinen T&#246;chtern mit dir zu ewiger Geb&#252;hr gegeben. Ein Bund ewigen Salzes ist es vor Gott dir und deinen Nachkommen mit dir. </p><p>Gott sagte ferner zu Aharon: In ihrem Lande erh&#228;ltst du kein Erbteil, und Anteil wird dir nicht unter ihnen. Ich bin dein Anteil und dein Erbe in der Mitte der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Den S&#246;hnen Levi aber, siehe, habe ich allen Zehnten in Jisrael zum Erbteil gegeben als Entgelt ihres Dienstes, welchen sie im Dienste des Zusammenkunftsbestimmungszeltes leisten, </p><p>so da&#223; Jisraels S&#246;hne nicht mehr zum Zusammenkunftsbestimmungszelte nahen, ein todesw&#252;rdiges Vergehen auf sich laden. </p><p>Der Levite, er hat den Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zu leisten und sie haben ihre S&#252;nde zu tragen. Ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen, in der Mitte der S&#246;hne Jisraels aber sollen sie kein Erbteil erhalten. </p><p>Denn den Zehnten der S&#246;hne Jisraels, den sie Gott als Hebe heben, habe ich den Leviten zum Erbteil gegeben. Darum habe ich f&#252;r sie erkl&#228;rt, da&#223; sie in der Mitte der S&#246;hne Jisraels kein Erbteil haben sollen. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Zu den Leviten aber sprich und sage ihnen: wenn ihr von den S&#246;hnen Jisraels den Zehnten, den ich euch von ihnen als euer Erbteil gegeben, empfanget so erhebt ihr davon als Gottes Hebe einen Zehnten vom Zehnten. </p><p>Und es soll von euch eure Hebe gedacht werden, wie das Getreide von der Scheuer und wie die F&#252;lle von der Kelter. </p><p>So hebet auch ihr eine Hebe Gottes von allen euren Zehnten, die ihr von Jisraels S&#246;hnen empfanget, und ihr gebet dann die Hebe Gottes Aharon dem Priester. </p><p>Von allem euch Gegebenen hebt ihr alle Gotthebe aus, von jeglichem seinem Mark seinen zu heiligenden Teil aus ihm. </p><p>Und sage ihnen ferner: Wenn ihr davon sein Mark aushebet, so ist es dann als Leviteneigentum zu achten wie der Scheuerertrag und wie der Kelterertrag. </p><p>Ihr genie&#223;et es an jeglichem Ort, ihr und euer Haus; denn ein Lohn ist es euch, ein Entgelt eures Dienstes im Zusammenkunftsbestimmungszelte. </p><p>Beladet euch darob nicht mit Vergehen, indem ihr sein Mark von ihm aushebet, und entweihet die Heiligt&#252;mer der S&#246;hne Jisraels nicht, damit ihr nicht sterbet.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schlach lecha]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Entsende dir&#8220; &#8226; 4. Mose 13,1&#8211;15,41]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schlach-lecha</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schlach-lecha</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 12:03:31 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/201374297/998dfda039ab6ce161bfffb1691cb375.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schlach lecha</strong></p><p><strong>4. Mose 13,1&#8211;15,41</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Entsende du dir M&#228;nner, da&#223; sie das Land Kenaan erforschen, welches ich den S&#246;hnen Jisraels gebe. Je einen Mann f&#252;r den Stamm seiner V&#228;ter sollt ihr entsenden, jeder sei ein Hervorragender unter ihnen. </p><p>Da entsandte sie Mosche von der W&#252;ste Paran nach Gottes Gebot, alle M&#228;nner, H&#228;upter der S&#246;hne Jisraels waren sie. </p><p>Und dies waren ihre Namen: F&#252;r den Stamm Reuben Schamua, Sohn Sakkurs, </p><p>f&#252;r den Stamm Schimeon Schafat, Sohn Choris, </p><p>f&#252;r den Stamm Jehuda Kaleb, Sohn Jefunnes, </p><p>f&#252;r den Stamm Jissachar Jigal, Sohn Josefs, </p><p>f&#252;r den Stamm Efrajim Hoschea, Sohn Nuns, </p><p>f&#252;r den Stamm Binjamin Palti, Sohn Rafus, </p><p>f&#252;r den Stamm Sebulun Gadiel, Sohn Sodis, </p><p>f&#252;r den Stamm Josef, den Stamm Menasche, Gadi, Sohn Sussis, </p><p>f&#252;r den Stamm Dan Amiel, Sohn Gemalis, </p><p>f&#252;r den Stamm Ascher Setur, Sohn Michaels, </p><p>f&#252;r den Stamm Naftali Nachbi, Sohn Wafsis, </p><p>f&#252;r den Stamm Gad Geuel, Sohn Machis. </p><p>Dies sind die Namen der M&#228;nner, welche Mosche entsandte, das Land zu erforschen. Es nannte dabei Mosche Hoschea, Sohn Nuns: Jehoschua. </p><p>Mosche entsandte sie, das Land Kenaan zu erforschen und sprach zu ihnen: Gehet hier im S&#252;den hinauf und ersteiget das Gebirge. </p><p>Und betrachtet das Land, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob es stark, ob es schwach, ob es gering an Zahl, oder ob es zahlreich ist. </p><p>Und wie das Land ist, in welchem es wohnt, ob es ein gutes oder ein schlechtes ist, und wie die St&#228;dte sind, in welchen es wohnt, ob in offenen, oder in befestigten Pl&#228;tzen. </p><p>Auch wie der Boden ist, ob er fett oder mager ist, ob auch Waldung darin ist oder nicht, und erdreistet euch und nehmet von den Fr&#252;chten des Landes. Die Zeit war die Zeit der ersten Traubenreife. </p><p>Sie gingen hinauf und erforschten das Land von der W&#252;ste Zin bis Rechob gegen Chamat hin. </p><p>Sie gingen im S&#252;den hinauf und einm&#252;tig gelangte man bis Chebron, dort waren Achiman, Scheschai und Talmai die Erzeugten des Anaks. Und Chebron war sieben Jahre gebaut worden, lange vor Zoan Mizrajim. </p><p>Sie kamen bis zum Traubentale und schnitten von dort eine Rebe ab und eine Traube mit Beeren, und sie trugen sie zu zweien auf einer Bahre; auch von den Granat&#228;pfeln und von den Feigen. </p><p>Diesen Ort nannte man Traubental in Veranlassung der Traube, welche Jisraels S&#246;hne von dort abgeschnitten haben. </p><p>Sie kehrten von der Erforschung des Landes am Ende von vierzig Tagen zur&#252;ck. </p><p>Sie gingen und kamen zu Mosche und zu Aharon und zu der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels zur W&#252;ste Paran nach Kadesch und brachten ihnen Antwort und der ganzen Gemeinde und zeigten ihnen die Frucht des Landes. </p><p>Sie erz&#228;hlten ihm und sagten: Wir sind in das Land gekommen, wohin du uns gesandt hast, es ist auch flie&#223;end an Milch und Honig und dies ist seine Frucht. </p><p>Allein das Volk, das in dem Lande wohnt, ist zu stark, und die St&#228;dte sind &#252;beraus gro&#223;e Festungen, auch Erzeugte des Anaks haben wir da gesehen. </p><p>Amalek wohnt im Lande des S&#252;dens, der Chiti, Jebu&#223;i und Emori wohnt im Gebirge, und der Kenaani wohnt am Meere und am Ufer des Jardens. </p><p>Da beschwichtigte Kaleb das Volk f&#252;r Mosche und sprach: Wir k&#246;nnen wohl hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir sind ihm wahrlich m&#228;chtig genug. </p><p>Die M&#228;nner aber, welche mit ihm hinaufgewandert waren, sagten: Wir k&#246;nnen nicht gegen dieses Volk hinaufziehen, denn es ist uns zu stark, </p><p>Und brachten nun Verleumdung des Landes, das sie erforscht hatten, unter Jisraels S&#246;hnen aus, und sagten: Das Land, das wir bereisten, um es zu erforschen, ist ein Land, das seine Bewohner aufreibt, und die ganze Bev&#246;lkerung, die wir darin gesehen, sind Leute von starkem Ma&#223;; </p><p>dort haben wir die Riesen gesehen, Anaks S&#246;hne, von den Riesen stammend. Wir waren wie Heuschrecken in unseren Augen, und so waren wir auch in ihren Augen. </p><p><strong>Kapitel 14</strong></p><p>Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und lie&#223;en ihr freien Lauf, und es weinte das Volk diese Nacht hindurch. </p><p>Darauf murrten &#252;ber Mosche und &#252;ber Aharon alle S&#246;hne Jisraels und es sprach zu ihnen die ganze Gemeinde: w&#228;ren wir doch im Lande Mizrajim gestorben, oder in dieser W&#252;ste, w&#228;ren wir da gestorben! </p><p>Warum bringt uns Gott zu diesem Lande hin, um durchs Schwert zu fallen. Unsere Frauen und unsere Kinder werden zur Beute! Besser wahrlich ist es f&#252;r uns, nach Mizrajim zur&#252;ckzukehren. </p><p>Da sprachen sie einer zum andern: Wir wollen uns einen Anf&#252;hrer geben und wollen zur&#252;ck nach Mizrajim! </p><p>Da fiel Mosche und Aharon auf ihr Angesicht, in Gegenwart der ganzen Versammlung der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, aber und Kaleb, Sohn Jefunnes, von den Kundschaftern des Landes, hatten ihre Kleider zerrissen, </p><p>und sprachen zur ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels: Das Land, das wir bereist haben, um es zu erforschen, ist ein ungemein gutes Land. </p><p>Wenn Gott Wohlgefallen an uns findet, so wird er uns in dies Land bringen und es uns geben, ein Land, das in Wahrheit von Milch und Honig flie&#223;t. </p><p>Nur emp&#246;rt euch nicht gegen Gott! Und ihr, ihr solltet die Bev&#246;lkerung dieses Landes nicht f&#252;rchten, denn unser Brot sind sie! Gewichen ist ihr Schatten von ihnen, da Gott mit uns ist, f&#252;rchtet sie nicht. </p><p>Da sprach die ganze Gemeinde davon, sie zu steinigen, als die Herrlichkeit Gottes im Zelte der Zusammenkunftsbestimmung allen S&#246;hnen Jisraels sichtbar ward. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: Wie lange soll dieses Volk mich h&#246;hnen! Und wie lange werden sie kein Vertrauen in mich setzen, bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte vollbracht! </p><p>Ich will sie mit Pest schlagen und sie aus dem Hiersein vertreiben und will dich zu einem gr&#246;&#223;eren und m&#228;chtigeren Volk machen, als es ist. </p><p>Da sprach Mosche: Und es h&#246;ren dies dann die Mizrer &#8212;, denn Du hast ja mit deiner Kraft dies Volk aus ihrer Mitte herausgef&#252;hrt &#8212;, </p><p>und werden zu dem Bewohner dieses Landes sprechen, &#8212; sie haben auch bereits geh&#246;rt, da&#223; Du, Gott, in Mitte dieses Volkes weilest, da&#223; Aug in Aug Du, Gott, sichtbar bist, deine Wolke &#252;ber ihnen ruht, und in Wolkens&#228;ule Du vor ihnen wandelst am Tage und in einer Wolkens&#228;ule nachts, &#8212; </p><p>und t&#246;test Du nun dieses Volk wie einen Mann, so werden diese V&#246;lker, die den Ruf von Dir vernommen, sprechen: </p><p>Es ist au&#223;er Gottes Verm&#246;gen, dieses Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zugeschworen, darum hat er sie in der W&#252;ste hingeschlachtet. &#8212; </p><p>Und nun sei doch die Kraft meines Herrn gro&#223;, wie du es ausgesprochen: </p><p>Gott, lange geduldend und liebereich, hinweghebend Kr&#252;mme und Emp&#246;rung und erl&#228;&#223;t doch nichts, denkt Elternkr&#252;mme an Kindern, an drittem und an viertem Geschlecht; </p><p>verzeihe doch der Kr&#252;mme dieses Volkes nach der Gr&#246;&#223;e deiner Liebe und wie du Ertragung diesem Volke gew&#228;hrt von Mizrajim bis hierher. </p><p>Da sprach Gott: Ich habe verziehen nach deinem Worte, </p><p>jedoch, so gewi&#223; ich lebe, und der Herrlichkeit Gottes die ganze Erde voll werden wird: </p><p>alle die M&#228;nner, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen, die ich in Mizrajim und in der W&#252;ste vollbracht, und mich nun bereits zehnmal erprobt und doch nicht meiner Stimme gehorcht haben, </p><p>nicht werden sie das Land sehen, das ich ihren V&#228;tern zugesprochen, und alle, die mich verh&#246;hnen, werden es nicht sehen. </p><p>Mein Diener Kaleb aber, weil ein anderer Geist mit ihm war, und er mir nachfolgend seine Pflicht erf&#252;llte, ihn werde ich in das Land bringen, wohin er gekommen, und seinen Nachkommen wird er es vererben. </p><p>Der Amalekiter und Kenaaniter wohnt im Tale, morgen wendet euch und ziehet in die W&#252;ste den Weg zum Schilfmeer. </p><p>Zu Mosche und Aharon aber sprach Gott: </p><p>Wie lange soll es dieser schlechten Gemeinde gestattet bleiben, da&#223; sie Aufruhr wider mich anstiften! Die Klagen der S&#246;hne Jisraels, welche sie zum Aufruhr wider mich bringen, habe ich geh&#246;rt. </p><p>Sage ihnen: So gewiss ich lebe, also ists von Gott gesprochen, wie ihr vor meinen Ohren gesprochen habet, also werde ich euch tun. </p><p>In dieser W&#252;ste werden eure Leichen fallen und alle eure Gez&#228;hlten bei jeder eurer Z&#228;hlung vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts; eben die, die ihr zum Aufruhr wider mich gebracht. </p><p>Nicht sollet ihr in das Land kommen, in welches euch wohnen zu setzen ich meine Hand erhoben habe, nur Kaleb, Sohn Jefunnes und Jehoschua, Sohn Nuns. </p><p>Eure Kinder, von denen ihr gesagt, da&#223; sie zur Beute werden w&#252;rden, sie werde ich hineinbringen, sie werden das Land kennen lernen, das ihr verschm&#228;ht habet. </p><p>Ihr aber, eure Leichen werden in dieser W&#252;ste fallen. </p><p>Und eure S&#246;hne werden vierzig Jahre in der W&#252;ste umherwandern und tragen euren Abfall, bis die letzte eurer Leichen in der W&#252;ste f&#228;llt. </p><p>Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land erforscht habet, vierzig Tage, jeden Tag zum Jahre sollt ihr eure S&#252;nden tragen: vierzig Jahre; und werdet die gegen mich ge&#252;bte Weigerung kennen lernen. </p><p>Ich, Gott, habe es gesprochen, dies werde ich an dieser ganzen schlechten Gemeinde vollbringen, die sich wider mich zusammen geeint: in dieser W&#252;ste sollen sie ihr Ende finden und dort sollen sie sterben. </p><p>Die M&#228;nner aber, welche Mosche das Land zu erforschen entsendet hatte und die zur&#252;ckgekehrt waren und hatten die ganze Gemeinde wider ihn aufgehetzt, indem sie Verleumdung &#252;ber das Land ausgebracht: </p><p>die M&#228;nner, welche die b&#246;se Verleumdung des Landes vorgebracht hatten, starben eines pl&#246;tzlichen Todes vor Gott. </p><p>Jehoschua, Sohn Nuns, und Kaleb, Sohn Jefunnes, aber blieben leben von diesen M&#228;nnern, welche zur Erforschung des Landes gegangen waren. </p><p>Mosche sprach diese Worte zu allen S&#246;hnen Jisraels, da trauerte das Volk sehr, </p><p>und am Morgen erhoben sie sich fr&#252;h und gingen zum Gipfel des Berges hinan, damit sagend: wir sind bereit, zu dem Orte hin hinaufzugehen, welchen Gott bestimmt hat, denn wir haben ges&#252;ndigt. </p><p>Da sprach Mosche: Warum &#252;bertretet ihr nun Gottes Befehl? Das wird ja nicht gelingen! </p><p>Geht nicht hinauf, denn Gott ist nicht in eurer Mitte. Werdet doch nicht vor euren Feinden geschlagen! </p><p>Denn der Amalekiter und der Kenaaniter ist dort vor euch, ihr werdet durchs Schwert fallen! Denn darum, weil ihr von der Nachfolge Gottes zur&#252;ckgewichen seid, wird Gott nicht mit euch sein. </p><p>Sie stemmten sich darauf, zum Gipfel des Berges hinanzusteigen; die Bundeslade Gottes und Mosche wichen jedoch nicht aus dem Lager. </p><p>Da kam der Amalekiter und Kenaaniter, der in diesem Gebirge wohnte, herab, und sie schlugen sie und zermalmten sie bis Chorma. </p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr in das Land eurer Niederlassungen, das Ich euch gebe, kommen werdet, </p><p>und werdet Gott eine Feuerhingebung, ein Emporopfer oder ein Mahlopfer vollziehen, f&#252;r einen Gelobungsvorsatz oder in freiwilliger Weihe oder an euren Festzeiten, Gott einen Willfahrungsausdruck vom Rind oder vom Schafe zu gestalten: </p><p>so soll der sein Opfer Gott Nahebringende zugleich eine Huldigungsgabe nahebringen, feines Mehl ein Zehntel mit einem Viertel Hin &#214;l durchr&#252;hrt. </p><p>Und Wein vollziehst du zum Gu&#223;opfer ein Viertel Hin beim Emporopfer oder zum Mahlopfer. So f&#252;r ein Schaf. </p><p>Oder f&#252;r einen Widder vollziehst du eine Huldigungsgabe: feines Mehl zwei Zehntel, durchr&#252;hrt mit einem Drittel Hin &#214;l. </p><p>Und Wein zum Gu&#223;opfer, ein Drittel Hin bringst du Gott als Willfahrungsausdruck nahe. </p><p>Und wenn du Gott ein Tier vom Rindgeschlechte als Emporopfer oder Mahlopfer vollziehst, f&#252;r einen Gelobungsvorsatz oder als Friedensopfer, </p><p>so hat er bei dem Tiere vom Rindgeschlechte eine Huldigungsgabe zu vollziehen: feines Mehl drei Zehntel, mit einem Halben Hin &#214;l durchr&#252;hrt. </p><p>Und Wein bringst du zum Gu&#223;opfer nahe ein Halbes Hin; es ist eine Feuerhingebung Gott zum Ausdruck der Willfahrung. </p><p>So werde f&#252;r je einen Ochsen oder je einen Widder vollzogen, oder f&#252;r das Lamm unter den Schafen oder Ziegen. </p><p>Also vollzieht ihr, nach der Anzahl, die ihr vollzieht, f&#252;r jedes eine nach ihrer Zahl. </p><p>Jeder Eingeborene kann auch in dieser Weise diese vollziehen, Gott eine Feuerhingebung des Willfahrungsausdrucks nahe zu bringen. </p><p>Und wann bei euch ein Fremder aus der Fremde eintritt, oder wer in eure Mitte bei euren Nachkommen eintritt und er vollzieht Gott eine Feuerhingebung des Willfahrungsausdrucks: wie ihr, also soll auch er vollziehen. </p><p>Volksgemeinel Ein Gesetz gilt f&#252;r euch und den aus der Fremde eingetretenen Fremden. Es ist ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen: Euch gleich sei der aus der Fremde Eingetretene vor Gott. </p><p>Eine Lehre und ein Recht sollt ihr und der aus der Fremde bei euch eingetretene Fremde haben. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: wenn ihr in das Land kommet, wohin ich euch bringe, </p><p>so sei es: wenn ihr von dem Brote des Landes esset, hebt ihr Gott eine Hebe. </p><p>Als Erstling eurer Tr&#246;ge, hebt ihr einen Brotkuchen als Hebe. Wie die Hebe der Scheuer, so hebet ihr diese. </p><p>Von dem ersten eurer Tr&#246;ge gebet ihr Gott eine Hebe f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Und wenn ihr einmal in den Irrtum geraten solltet, da&#223; ihr nicht mehr alle diese Gebote zu erf&#252;llen h&#228;ttet, die Gott zu Mosche gesprochen, </p><p>Alles, was Gott euch durch Mosche geboten, von dem Tage, da&#223; Gott Gebote erteilt hat und weiter zu euren Nachkommen: </p><p>so sei es, wenn von den Augen der Gemeinde es zu einer Unachtsamkeit in Tat geworden ist, so vollzieht die ganze Gemeinde je einen jungen Stier zum Emporopfer Gott zum Willfahrungsausdruck, und seine Huldigungsgabe und sein Gu&#223;opfer nach Vorschrift, und einen Ziegenbock zum Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Es vollzieht der Priester &#252;ber die ganze Gemeinde Jisraels S&#252;hne und es wird ihnen verziehen; denn es ist eine Unachtsamkeit, und sie haben ihre Wiederann&#228;herung Gott in einer Feuerhingebung gebracht, und ihr Ents&#252;ndigungsopfer vor Gott &#252;ber ihre Unachtsamkeit. </p><p>Der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels und dem in ihre Mitte aus der Fremde Eingetretenen wird verziehen; denn es kam dem ganzen Volke in Unachtsamkeit zu. </p><p>Und wenn eine Person sich in Unachtsamkeit vergeht, so bringt sie eine einj&#228;hrige Ziege zum Ents&#252;ndigungsopfer, </p><p>und es vollzieht der Priester &#252;ber die unachtsame Person, indem sie in Unachtsamkeit sich vergangen, S&#252;hne vor Gott und es wird ihr verziehen. </p><p>Der Eingeborene unter Jisraels S&#246;hnen und dem unter sie aus der Fremde Eingetretenen, eine Lehre soll euch f&#252;r denjenigen sein, der etwas in Unachtsamkeit ver&#252;bt. </p><p>Die Person aber, die es mit gehobener Hand tut, von Eingeborenen oder aus der Fremde Eingetretenen einer, der spricht damit Gottes L&#228;sterung aus, und diese Seele wird entwurzelt aus ihres Volkes Mitte. </p><p>Denn ein Wort Gottes hat er verachtet, hat ein Gebot von Ihm unwirksam gemacht, entwurzelt, entwurzelt wird diese Seele, ihre S&#252;nde kehrt wider sie. </p><p>Jisraels S&#246;hne waren in der W&#252;ste, da fanden sie einen Mann, H&#246;lzer zusammenlesend am Schabbattage. </p><p>Da brachten ihn diejenigen, welche ihn H&#246;lzer zusammenlesend fanden, zu Mosche, zu Aharon und zu der ganzen Gemeinde. </p><p>Diese legten ihn in Gewahrsam; denn es war nicht erkl&#228;rt, was ihm zu geschehen habe. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Der Mann werde hingerichtet, es bewerfe ihn mit Steinen die ganze Gemeinde au&#223;erhalb des Lagers. </p><p>Die ganze Gemeinde f&#252;hrte ihn au&#223;erhalb des Lagers hinaus, und sie bewarfen ihn mit Steinen so, da&#223; er starb, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Da sagte Gott zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage es ihnen so, da&#223; sie sich Sprossen an die Ecken ihrer Kleider machen f&#252;r ihre Nachkommen, und sollen sie an die Sprossen der Ecke einen Faden himmelblauer Wolle geben. </p><p>Das werde euch zu Sprossen, so da&#223; ihr sie sehet und euch an alle Gebote Gottes erinnert und sie erf&#252;llet, und nicht kundschaftet nach euren Herzen und nach euren Augen, denen nachfolgend ihr mir untreu werdet. </p><p>Damit ihr eingedenk bleibet und erf&#252;llet alle meine Gebote und eurem Gott heilig bleibet. </p><p>Ich, Gott, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, um euch Gott zu sein; Ich, Gott, euer Gott.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Behaalotcha]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du anz&#252;ndest&#8220; &#8226; 4. Mose 8,1&#8211;12,16]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/behaalotcha-fdb</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/behaalotcha-fdb</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:04:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/200335343/48870a92de937b9028faa39832e2967b.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Behaalotcha</strong></p><p><strong>4. Mose 8,1&#8211;12,16</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Aharon und sage ihm: Wenn du die Lampen aufleuchten l&#228;ssest, sollen der Richtung des Leuchters zu die sieben Lampen leuchten.</p><p>Aharon tat also, der Richtung des Leuchters zu lie&#223; er seine Lampen aufleuchten, wie Gott Mosche geboten hatte.</p><p>Und dies ist das Werk des Leuchters: aus einem St&#252;ck Gold geh&#228;mmert, zu Wurzelstock, zu Bl&#252;te ist er Hammerwerk. Wie das Gesicht, welches Gott Mosche hatte sehen lassen, also hatte er den Leuchter gestaltet.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Nimm die Leviten aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels, und vollziehe ihre Reinigung.</p><p>Also tue du ihnen zu ihrer Reinigung: sprenge an sie Ents&#252;ndigungswasser. Sie f&#252;hren dann ein Schermesser &#252;ber ihren ganzen Leib, baden ihre Gew&#228;nder und vollziehen ihre Reinigung an sich.</p><p>Sie nehmen dann einen jungen Stier, und seine Huldigungsgabe: feines Weizenmehl mit &#214;l durchr&#252;hrt; und einen zweiten jungen Stier nimmst du zu einem Ents&#252;ndigungsopfer.</p><p>Du l&#228;ssest die Leviten vor das Zusammenkunftsbestimmungszelt hintreten und versammelst die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels,</p><p>und l&#228;ssest die Leviten vor Gott hintreten, und Jisraels S&#246;hne st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf die Leviten.</p><p>Aharon vollzieht dann mit den Leviten eine Wendung vor Gott von den S&#246;hnen Jisraels; damit erhalten sie die Weihe, den Dienst Gottes zu vollbringen.</p><p>Und die Leviten st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf der Stiere, und du vollziehst Gott den einen als Ents&#252;ndigungsopfer und den andern als Emporopfer, S&#252;hne &#252;ber die Leviten zu erwirken.</p><p>Du stellst sodann die Leviten vor Aharon und seine S&#246;hne, und vollziehst mit ihnen Gott eine Wendung.</p><p>Damit sonderst du die Leviten aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels, und die Leviten werden mein.</p><p>Sodann kommen die Leviten, den Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten, daf&#252;r vollziehst du ihre Reinigung und daf&#252;r vollziehst du eine Wendung mit ihnen.</p><p>Denn gegeben, gegeben sind sie mir aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels; an die Stelle der Er&#246;ffnung jeden Mutterscho&#223;es, der Erstgeborenen aller von Jisraels S&#246;hnen, habe Ich sie Mir genommen.</p><p>Denn Mein wurde jeder Erstgeborene unter Jisraels S&#246;hnen unter Menschen und unter dem Viehe; am Tage, da ich jeden Erstgeborenen im Lande Mizrajim schlug, habe ich sie mir geheiligt.</p><p>Nun nahm ich die Leviten an die Stelle jedes Erstgeborenen unter den S&#246;hnen Jisraels,</p><p>und gab die Leviten, Aharon und seinen S&#246;hnen aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels gegeben, um den Dienst der S&#246;hne Jisraels am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten und &#252;ber Jisraels S&#246;hne S&#252;hne zu erwirken. So wird die S&#246;hne Jisraels kein Sterben treffen, indem Jisraels S&#246;hne dem Heiligtum nahen.</p><p>Mosche, Aharon und die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels taten also den Leviten allem gem&#228;&#223;, was Gott Mosche in betreff der Leviten geboten hatte, also taten ihnen die S&#246;hne Jisraels.</p><p>Es ents&#252;ndigten sich die Leviten und badeten ihre Gew&#228;nder, Aharon vollzog mit ihnen eine Wendung vor Gott und Aharon erwirkte S&#252;hne &#252;ber sie, ihre Reinigung zu vollbringen.</p><p>Nachher kamen die Leviten ihren Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten vor Aharon und vor seinen S&#246;hnen; wie Gott Mosche hinsichtlich der Leviten geboten hatte, also taten sie ihnen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Dies ist das f&#252;r die Leviten Bestimmte: Vom zur&#252;ckgelegten f&#252;nfundzwanzigsten Jahre aufw&#228;rts kommt er zur Leistung &#246;ffentlichen Dienstes im Dienste des Zusammenkunftsbestimmungszeltes,</p><p>und vom zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre tritt er zur&#252;ck von &#246;ffentlicher Leistung des Dienstes und hat nicht mehr Dienst zu leisten.</p><p>Wohl aber dient er mit seinen Br&#252;dern am Zusammenkunftsbestimmungszelt Wache zu halten, aber Dienst verrichtet er nicht mehr. Also verf&#228;hrst du mit den Leviten in ihren Amtsobliegenheiten.</p><h4>Kapitel 9</h4><p>Gott sprach zu Mosche in der W&#252;ste Sinai im zweiten Jahre nach ihrem Auszuge aus dem Lande Mizrajim im ersten Monat:</p><p>Lasse Jisraels S&#246;hne das Pe&#223;ach vollziehen in seiner bestimmten Zeit.</p><p>Am vierzehnten Tage dieses Monats zwischen den beiden Abenden sollt ihr es in seiner bestimmten Zeit vollziehen. Nach allen seinen Gesetzen und nach allen darauf bez&#252;glichen Vorschriften sollt ihr es vollziehen.</p><p>Da sprach Mosche zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie das Pe&#223;ach vollz&#246;gen;</p><p>und sie vollzogen das Pe&#223;ach im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats zwischen den beiden Abenden in der W&#252;ste Sinai; allem entsprechend, was Gott Mosche geboten hatte, also erf&#252;llten die S&#246;hne Jisraels.</p><p>Es waren aber M&#228;nner, welche in Beziehung zu einer Menschenperson unrein waren, und deshalb das Pe&#223;ach nicht an diesem Tage vollziehen konnten; diese traten vor Mosche und vor Aharon an diesem Tage hin,</p><p>und es sprachen diese M&#228;nner zu ihm: Wir sind unrein in Beziehung zu einer Menschenperson; warum sollen wir zur&#252;ckstehen, das Opfer Gottes nicht in seiner bestimmten Zeit nahe zu bringen in der Mitte der S&#246;hne Jisraels?</p><p>Da sagte ihnen Mosche: Wartet, ich will h&#246;ren, was Gott &#252;ber euch gebieten wird.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Wenn irgend einer in Beziehung auf eine Person unrein oder auf einem fernen Wege sein wird, bei euch oder euren Nachkommen, und hat Gott das Pe&#223;achopfer zu vollziehen,</p><p>so sollen sie es im zweiten Monat am vierzehnten Tage zwischen den beiden Abenden vollziehen, mit Mazzot und bitteren Kr&#228;utern sollen sie es essen;</p><p>sie sollen nichts davon bis zum Morgen &#252;brig lassen und keinen Knochen davon zerbrechen, dem ganzen Gesetze des Pe&#223;achopfers entsprechend sollen sie es vollziehen.</p><p>Derjenige aber, der rein ist und nicht auf einem Wege war und unterl&#228;&#223;t die Vollziehung des Pe&#223;achopfers, die Person wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt, derselbe Mann, wenn er das Opfer Gottes nicht in seiner bestimmten Zeit nahegebracht hat, hat seine S&#252;nde zu tragen.</p><p>Und wenn jemand aus der Fremde bei euch eingetreten sein wird, so hat er Gott das Pe&#223;achopfer zu vollziehen, nach dem Gesetze des Pe&#223;achopfers und nach der darauf bez&#252;glichen Vorschrift, also hat er es zu vollziehen. Ein Gesetz soll euch sein f&#252;r den aus der Fremde Eingetretenen und den Eingeborenen des Landes.</p><p>Und am Tage der Aufrichtung der Wohnung bedeckte die Wolke die Wohnung, dem Zelte des Zeugnisses zu, und am Abend war &#252;ber der Wohnung wie ein Feuerschein bis Morgens.</p><p>So war es stets, die Wolke bedeckte sie; und ein Feuerschein nachts.</p><p>Und je wie sich die Wolke von dem Zelt erhob, erst dann brachen Jisraels S&#246;hne auf; und da, wo die Wolke sich niederlie&#223;, dort nahmen Jisraels S&#246;hne Lager.</p><p>Nach Gottes Ausspruch zogen Jisraels S&#246;hne und nach Gottes Ausspruch lagerten sie; so lange die Wolke auf der Wohnung ruhte, lagerten sie.</p><p>Auch wann die Wolke viele Tage lang auf der Wohnung weilte, beachteten Jisraels S&#246;hne das ihnen von Gott zur Beachtung Gegebene und zogen nicht weiter.</p><p>Es kam auch vor, da&#223; die Wolke nur wenige Tage auf der Wohnung blieb; nach Gottes Ausspruch lagerten sie, und nach Gottes Ausspruch zogen sie.</p><p>Es kam auch vor, da&#223; die Wolke von Abend zu Morgen blieb, und es erhob sich die Wolke am Morgen und sie zogen; oder an einem Tage und nachts, und es erhob sich die Wolke und sie zogen.</p><p>Oder zwei Tage oder einen Monat oder ein Jahr: wenn die Wolke lange &#252;ber der Wohnung weilte und auf ihr ruhte, lagerten Jisraels S&#246;hne und zogen nicht weiter; wenn sie sich erhob, zogen sie.</p><p>Nach Gottes Ausspruch lagerten sie und nach Gottes Ausspruch zogen sie; das ihnen von Gott zur Beachtung Gegebene beachteten sie nach Gottes Ausspruch durch Mosche.</p><h4>Kapitel 10</h4><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Mache dir zwei silberne Trompeten, aus einem St&#252;ck geh&#228;mmert sollst du sie machen, und sie sollen dir dienen zur Berufung der Gemeinde und die Lager aufbrechen zu lassen.</p><p>Bl&#228;st man mit ihnen, so wird die ganze Gemeinde zu dir hin beschieden, zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes.</p><p>Wenn man aber mit einer bl&#228;st, so werden zu dir die F&#252;rsten beschieden, die H&#228;upter der Tausende Jisraels.</p><p>Und blaset ihr eine Terua, so brechen die Lager auf, die ostw&#228;rts lagern.</p><p>Und blaset ihr zum zweitenmale eine Terua, so brechen die Lager auf, die s&#252;dw&#228;rts lagern; Terua bl&#228;st man zu ihren Aufbr&#252;chen.</p><p>Bei Versammlung der Gemeindeversammlung blaset ihr, aber blaset keine Terua.</p><p>Aharons S&#246;hne, die Priester, sollen mit den Trompeten blasen; sie bleiben euch zu ewigem Gesetze f&#252;r eure Nachkommen.</p><p>Und wenn ihr in Krieg kommt in eurem Lande gegen den Dr&#228;nger, der euch dr&#228;ngt, so blaset ihr Teruot mit den Trompeten, und eurer wird gedacht vor Gott, eurem Gotte, und euch wird geholfen von euren Feinden.</p><p>Aber an einem Tage eurer Freude und an euren Festzeiten und an den Anf&#228;ngen eurer Monate blaset ihr mit den Trompeten bei euren Emporopfern und bei euren Friedensmahlopfern und sie werden euch zum Ged&#228;chtnis vor eurem Gotte, Ich, Gott, euer Gott.</p><p>Es war im zweiten Jahre, im zweiten Monate am zwanzigsten des Monats erhob sich die Wolke von ihrem Weilen &#252;ber der Wohnung des Zeugnisses.</p><p>Da brachen Jisraels S&#246;hne auf zu ihren Z&#252;gen von der W&#252;ste Sinai, und die Wolke lie&#223; sich zur Ruhe nieder in der W&#252;ste Paran.</p><p>Es was dies das erste Mal, da&#223; sie nach der durch Mosche von Gott erteilten Anordnung zogen.</p><p>Es brach die Fahne des Lagers der S&#246;hne Jehuda zuerst auf nach ihren Heeresgruppen, und sein Heeresoberer war Nachschon, Sohn Aminadabs.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Iissachar: Netanel, Sohn Zuars.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Sebulun: Eliab, Sohn Chelons.</p><p>War dann die Wohnung abgenommen, so brachen die S&#246;hne Gerschons und die S&#246;hne Meraris auf, die Tr&#228;ger der Wohnung.</p><p>Sodann brach die Fahne des Lagers Reuben nach ihren Heeresgruppen auf, und sein Heeresoberer: Elizur, Sohn Schedeurs.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Schimeon: Schlumiel, Sohn Zurischaddais.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Gad: Elja&#223;af, Sohn Deuels.</p><p>Es brachen sodann erst die Kehatiden, die Tr&#228;ger des Heiligtums auf, so da&#223; man die Wohnung aufrichtete, bis sie eintrafen.</p><p>Sodann brach die Fahne des Lagers Efrajim nach ihren Heeresgruppen auf, und sein Heeresoberer: Elischama, Sohn Amihuds.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Menasche: Gamliel, Sohn Pedazurs.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Binjamin: Abidan, Sohn Gidonis.</p><p>Sodann brach die Fahne des Lagers der S&#246;hne Dan auf, als Nachhut aller Lager nach ihren Heeresgruppen, und sein Heeresoberer: Achieser, Sohn Amischaddais.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes des S&#246;hne Ascher: Pagiel, Sohn Ochrans.</p><p>Und der Heeresobere des Stammes der S&#246;hne Naftali: Achira, Sohn Enans.</p><p>So waren die Z&#252;ge der S&#246;hne Jisraels nach ihren Heeresgruppen; und nun zogen sie.</p><p>Mosche aber sprach zu Chobab, Sohn Reuels des Midjaniten, Schwiegervater Mosches: Wir ziehen zu dem Orte hin, von welchem Gott gesprochen: ihn gebe ich euch; gehe doch mit uns, so werden wir dir Gutes erweisen, denn Gott hat Gutes &#252;ber Jisrael verhei&#223;en.</p><p>Da sprach er zu ihm: Ich werde nicht mitgehen, vielmehr werde ich zu meinem Lande und meinem Geburtsorte gehen.</p><p>Er aber sprach: Verlasse uns doch nicht! Denn darum bitte ich, weil du unseres Lagerns in der W&#252;ste kundig bist und uns zu Augen dienen kannst.</p><p>Wirst du mit uns gehen, so sei es: dasselbe Gute, das uns Gott in seiner G&#252;te erweisen wird, werden wir dir zu Teil werden lassen.</p><p>Sie zogen also vom Berge Gottes einen dreit&#228;gigen Weg, und die Lade des Gottesbundes zog ihnen voran einen dreit&#228;gigen Weg, ihnen Ruhe zu ersp&#228;hen.</p><p>Und die Wolke Gottes war &#252;ber ihnen am Tage, indem sie aus dem Lager zogen.</p><p>Es war, wenn die Lade aufbrach, sprach Mosche: Stehe auf, Gott, da&#223; zerstieben deine Feinde und fliehen deine Hasser vor deinem Angesicht.</p><p>Und wenn sie mild zu Raste ging, sprach er: Kehre wieder ein, Gott, in die Myriaden der Tausende Jisraels!</p><h4>Kapitel 11</h4><p>Das Volk aber war wie leidtragend &#252;ber sich selber, war schlecht vor Gottes Ohren. Gott h&#246;rte es, sein Zorn ergl&#252;hte, und es brach Feuer Gottes wider sie aus und verzehrte an einem Ende des Lagers.</p><p>Da schrie das Volk zu Mosche; Mosche betete zu Gott und das Feuer versank.</p><p>Den Namen dieses Ortes nannte er Tabera; denn Feuer Gottes war wider sie ausgebrochen.</p><p>Das Gesindel aber, das sie unter sich aufgenommen hatten, hatte sich zu L&#252;sternheit aufgestachelt, und da fingen auch Jisraels S&#246;hne wieder an zu weinen und sprachen: Wer g&#228;be uns doch Fleisch zu essen!</p><p>Wir gedenken noch der Fische, die wir in Mizrajim umsonst zu essen pflegten, der Gurken und der Melonen, des Lauchs und der Zwiebeln und des Knoblauchs,</p><p>und jetzt ist unsere Seele d&#252;rr, ohne allen; auf nichts, als auf das Man sind unsere Augen gewiesen!</p><p>Und das Man war doch wie Gadsamen, und sein Schein war wie der Anblick des Kristalls!</p><p>Es streifte das Volk und sammelte, und sie mahlten es auf M&#252;hlen oder stie&#223;en es in M&#246;rsern, kochten es im Topfe oder bereiteten es zu Kuchen; und es war sein Geschmack wie der eines &#214;lkuchens.</p><p>Fiel nachts der Tau auf das Lager, dann fiel das Man auf ihn.</p><p>Mosche h&#246;rte das Volk weinen nach seinen Familien, jeden an seines Zeltes T&#252;r. Gottes Zorn ergl&#252;hte sehr, und in Mosches Augen war es schlecht.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott: Wozu hast du deinem Diener solch Leid beschieden &#8212; und warum habe ich nicht Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen erlangt &#8212; die Last dieses ganzen Volkes auf mich zu legen!</p><p>Habe ich dieses ganze Volk unter dem Herzen getragen, oder habe ich es erzeugt, da&#223; du zu mir sprichst: trage es in deinem Scho&#223;e, wie der W&#228;rter den S&#228;ugling tr&#228;gt, hinauf zu dem Lande, das du seinen V&#228;tern zugeschworen!</p><p>Woher mir Fleisch diesem ganzen Volke zu geben! Denn &#252;ber mich weinen sie und sprechen: Gib uns doch Fleisch, da&#223; wir essen.</p><p>Nicht ich allein kann dieses ganze Volk tragen; denn mir ist es zu schwer.</p><p>Und wenn du so dich zur&#252;ckziehend mir geschehen l&#228;ssest, so lasse mich doch lieber umkommen, wenn ich Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen gefunden habe, und lass mich mein Ungl&#252;ck nicht sehen!</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Sammle mir siebzig M&#228;nner von Jisraels &#196;ltesten, die du kennst, da&#223; sie die &#196;ltesten des Volkes und seine Aufseher sind, und nimm sie hin zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt und lasse sie dort sich neben dich hinstellen.</p><p>Ich werde mich hinablassen und werde mit dir dort reden und werde von dem Geiste, der auf dich kommt, zur&#252;ckhalten und auf sie legen. Sie werden dann mit dir an der Last des Volkes tragen und du wirst sie nicht allein zu tragen haben.</p><p>Und zum Volke sprich: Haltet euch zu morgen bereit, da&#223; ihr dann Fleisch zu essen bekommt, denn ihr habet vor Gottes Ohren geweint und gesprochen: wer g&#228;be uns Fleisch zu essen! Denn besser hatten wir es in Mizrajim. So gibt euch denn Gott Fleisch zu essen.</p><p>Nicht einen Tag werdet ihr zu essen haben, und nicht zwei Tage, nicht f&#252;nf Tage, und nicht zehn Tage und nicht zwanzig Tage;</p><p>bis zu einem vollen Monate, bis es euch aus dem Halse wachsen und euch zum Erbrechen werden wird; weil ihr Gott, der in eurer Mitte weilt, verschm&#228;het habet, und habet vor ihm geweint und gesprochen: warum auch sind wir aus Mizrajim gezogen!</p><p>Da sprach Mosche: Sechsmalhunderttausend Fu&#223;volk ist das Volk, in dessen Mitte ich mich befinde, und du sagst, Fleisch soll ich ihnen geben, da&#223; sie einen vollen Monat zu essen haben!</p><p>Sollen Schaf und Rind ihnen geschlachtet werden, da&#223; es ihnen gen&#252;ge, oder soll man alle Fische des Meeres ihnen sammeln, da&#223; es ihnen gen&#252;ge?</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Wird Gottes Hand nicht ausreichen? Du wirst sogleich sehen, ob mein Wort dir zutreffen wird oder nicht.</p><p>Mosche ging hinaus und redete die Worte Gottes zum Volke. Er sammelte dann siebzig M&#228;nner aus den &#196;ltesten des Volkes und stellte sie rings um das Zelt.</p><p>Da lie&#223; sich Gott in der Wolke hinab und sprach mit ihm und hielt abschattend von dem Geiste, der auf ihn kam, zur&#252;ck, und gab es auf die siebzig als &#196;lteste berufenen M&#228;nner. Es war, sobald der Geist auf sie niedergekommen war, sprachen sie Prophetenreden, wie nie wieder.</p><p>Es blieben aber zwei M&#228;nner im Lager zur&#252;ck, der Name des einen: Eldad, der Name des zweiten: Medad, es kam auch auf sie der Geist nieder, sie waren mit unter den Aufgeschriebenen, waren aber nicht zum Zelte hinausgegangen. Sie redeten Prophetenreden im Lager.</p><p>Da lief der Knabe und berichtete es Mosche und sprach: Eldad und Medad reden Prophetenreden im Lager.</p><p>Da entgegnete Jehoschua, Sohn Nun, Mosches Diener von seiner Jugend an, und sprach: Mein Herr Mosche, halte sie ein!</p><p>Da sprach Mosche zu ihm: Eiferst du f&#252;r mich? Wer g&#228;be, da&#223; das ganze Volk Gottes Propheten w&#228;ren, da&#223; Gott seinen Geist auf sie g&#228;be!</p><p>Da zog sich Mosche ins Lager zur&#252;ck, er und die &#196;ltesten Jisraels.</p><p>Ein Wind aber war von Gott ausgegangen und hob Wachteln vom Meere ab und lie&#223; sie auf das Lager nieder, etwa eine Tagereise diesseits und eine Tagereise jenseits rings um das Lager, und ungef&#228;hr zwei Ellen hoch &#252;ber der Erde.</p><p>Da stand das Volk diesen ganzen Tag auf und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag, und sie sammelten die Wachteln. Der am wenigsten hatte, hatte zehn Chomer gesammelt, und sie breiteten sie rings um das Lager aus.</p><p>Noch war das Fleisch zwischen ihren Z&#228;hnen, bevor es noch verzehrt war, und der Zorn Gottes brach wider das Volk aus, und Gott schlug das Volk mit einer sehr gro&#223;en Niederlage.</p><p>Den Namen dieses Ortes nannte er Gr&#228;ber der L&#252;sternheit; denn dort hatte man das l&#252;sterne Volk begraben.</p><p>Von den Gr&#228;bern der L&#252;sternheit zog das Volk nach Chazerot, und sie waren in Chazerot.</p><h4>Kapitel 12</h4><p>Da sprach Mirjam und Aharon &#252;ber Mosche in betreff der &#8220;Mohrin&#8221;, die er geheiratet; denn &#8220;eine Mohrin&#8221; hatte er geheiratet.</p><p>Sie sagten: Hat denn ganz allein nur an Mosche Gott geredet? Hat nicht auch an uns Er geredet? Und es h&#246;rte es Gott.</p><p>Und der Mann Mosche war &#228;u&#223;erst dem&#252;tig, mehr als alle Menschen, welche auf der Erdenfl&#228;che leben.</p><p>Da sprach Gott pl&#246;tzlich zu Mosche, zu Aharon und zu Mirjam: Tretet ihr alle drei hinaus zum Zusammenkunftsbestimmungszelt. Sie traten alle drei hinaus.</p><p>Da lie&#223; sich Gott in einer Wolkens&#228;ule hinab, und er stand am Eingang des Zeltes. Er rief Aharon und Mirjam, sie gingen beide hinaus.</p><p>Er sprach: H&#246;ret doch meine Worte; w&#228;re er euer Prophet, w&#252;rde Gott, Ich, im Wiederschein mich ihm kund geben, im Traume an ihn reden.</p><p>Nicht also mein Diener Mosche; in meinem ganzen Hause ist er betraut.</p><p>Mund zu Mund rede ich an ihn, und Gesehenes und nicht in R&#228;tseln, und Gestaltung Gottes schauet er; warum denn habt ihr euch nicht gescheut, &#252;ber meinen Diener, &#252;ber Mosche zu reden?</p><p>Es ergl&#252;hte Gottes Zorn wider sie und er ging.</p><p>Wie aber die Wolke von dem Zelte gewichen war, siehe, da war Mirjam auss&#228;tzig wie Schnee. Da wendete sich Aharon zu Mirjam und siehe, sie war eine Auss&#228;tzige.</p><p>Da sprach Aharon zu Mosche: O, mein Herr, lege uns nicht als ernste Vers&#252;ndigung auf, was wir un&#252;berlegt getan, und was wir gefehlt!</p><p>Lasse sie doch nicht wie eine Leiche bleiben! Da sie dem Scho&#223;e deiner Mutter entstammt, w&#228;re doch eine H&#228;lfte deines Fleisches verzehrt!</p><p>Da schrie Mosche zu Gott: O Gott! doch, heile doch sie.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Und h&#228;tte ihr Vater vor ihr ausgespieen, w&#252;rde nicht sieben Tage sie sich sch&#228;men?! Bleibe sie sieben Tage au&#223;erhalb des Lagers abgeschlossen, und nachher soll sie wieder aufgenommen werden.</p><p>Da ward Mirjam sieben Tage au&#223;erhalb des Lagers abgeschlossen; das Volk aber zog nicht weiter, bis Mirjam wieder aufgenommen wurde.</p><p>Nachher zog das Volk von Chazerot, und sie lagerten in der W&#252;ste Paran.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Nasso]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Erhebe&#8220; &#8226; 4. Mose 4,21&#8211;7,89]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/nasso-3c1</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/nasso-3c1</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 28 May 2026 12:03:45 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/199309191/883cc12829c9e2c3c5f6cbd71c620486.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Nasso</strong></p><p><strong>4. Mose 4,21&#8211;7,89</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Nimm auch die Gesamtsumme der S&#246;hne Gerschons auf, nach ihrem Vaterhause, nach ihren Familien. </p><p>Vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre sollst du sie z&#228;hlen, jeden, der dazu kommt, &#246;ffentlichen Gesamtdienst zu leisten, Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt zu verrichten. </p><p>Dies ist der Dienst der Familien des Gerschunischen Hauses zu dienen und zu tragen: </p><p>sie tragen die Teppiche der Wohnung und das Zusammenkunftsbestimmungszelt, seine Bedachung und die Tachaschbedachung, die oben dar&#252;ber ist, und auch den Schutzvorhang des Eingangs zum Zusammenkunftsbestimmungszelt, </p><p>die Umh&#228;nge des Vorhofes, den Schutzvorhang des Toreingangs des Vorhofs, welcher rings um die Wohnung und um den Altar ist, ihre Seile und alle ihre Dienstger&#228;te; und alles, was f&#252;r diese Gegenst&#228;nde zu leisten ist, haben sie zu verrichten. </p><p>Nach dem Ausspruch Aharons und seiner S&#246;hne soll der ganze Dienst des Gerschunischen Hauses sein in bezug auf alles, was sie zu tragen und zu leisten haben. Alles, was sie zu tragen haben, habt ihr ihnen mit Hutverpflichtung aufzutragen. </p><p>Dies ist der Dienst der S&#246;hne des Gerschunischen Hauses am Zusammenkunftsbestimmungszelt, und ihr Hutauftrag geschieht durch Itamar, Sohn Aharons des Priesters. </p><p>Die S&#246;hne Meraris betreffend, so z&#228;hlst du sie nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer V&#228;ter. </p><p>Vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre sollst du sie, z&#228;hlen, jeden, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, den Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zu verrichten. </p><p>Und dies ist ihre Tr&#228;gerhutaufgabe f&#252;r all ihren Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt; die Bretter der Wohnung, ihre Riegel, S&#228;ulen und F&#252;&#223;e, </p><p>die Vorhofs&#228;ulen ringsum, deren F&#252;&#223;e, Pfl&#246;cke und Seile, samt allen ihren Ger&#228;ten und allem ihren Dienstbedarf; und mit Namennennung habt ihr die Ger&#228;te ihrer Tr&#228;gerhutaufgabe ihnen zu &#252;bergeben. </p><p>Dies ist der Dienst der Familien der S&#246;hne Meraris f&#252;r alle ihre Leistung am Zusammenkunftsbestimmungszelt durch Itamar, Sohn Aharons des Priesters. </p><p>Da z&#228;hlte Mosche und Aharon und die F&#252;rsten der Gemeinde die S&#246;hne des Kehatischen Hauses nach ihren Familien und nach dem Hause ihrer V&#228;ter, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeden, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, zum Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten nach ihrenFamilien zweitausendsiebenhundertundf&#252;nfzig. </p><p>Dies sind die Gez&#228;hlten der Familien des Kehatischen Hauses, jeder Diensttuende am Zusammenkunftsbestimmungszelt, welche Mosche und Aharon gez&#228;hlt haben, nach Gottes Ausspruch durch Mosche. </p><p>Und die Gez&#228;hlten der S&#246;hne Gerschons nach ihren Familien und nach dem Hause ihrer V&#228;ter, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeder, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, zum Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter zweitausendsechshundertunddrei&#223;ig. </p><p>Dies sind die Gez&#228;hlten der Familien der S&#246;hne Gerschons, jeder Diensttuende am Zusammenkunftsbestimmungszelt, welche Mosche und Aharon nach Gottes Ausspruch gez&#228;hlt haben. </p><p>Und die Gez&#228;hlten der Familien der S&#246;hne Meraris nach ihren Familien und nach dem Hause ihrer V&#228;ter, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeder, der zum &#246;ffentlichen Gesamtdienst kommt, zum Dienst am Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten nach ihren Familien dreitausendzweihundert. </p><p>Dies sind die Gez&#228;hlten der Familien der S&#246;hne Meraris, welche Mosche und Aharon nach Gottes Ausspruch durch Mosche gez&#228;hlt haben. </p><p>Alle die Gez&#228;hlten, welche Mosche und Aharon und die F&#252;rsten Jisraels bei den Leviten gez&#228;hlt haben, waren nach ihren Familien und nach ihrem Vaterhause, </p><p>vom zur&#252;ckgelegten drei&#223;igsten Jahre aufw&#228;rts bis zum zur&#252;ckgelegten f&#252;nfzigsten Jahre, jeder, der kommt, den Dienst des Dienstes und den Dienst des Tragens am Zusammenkunftsbestimmungszelte zu leisten. </p><p>Es waren ihre Gez&#228;hlten achttausendf&#252;nfhundertundachtzig. </p><p>Nach Gottes Ausspruch, er hatte einen jeden durch Mosche in betreff seines Dienstes und seines Tragens beauftragt, und Seine Gez&#228;hlten waren es, da Gott es Mosche geboten hatte. </p><p>Kapitel 5</p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie aus dem Lager jeden Auss&#228;tzigen, jeden Flu&#223;leidenden und jeden in Beziehung auf eine Person unrein Gewordenen hinausschicken. </p><p>Vom M&#228;nnlichen bis Weiblichen sollt ihr hinausschicken; au&#223;erhalb des Lagers hinaus sollt ihr sie schicken, und sie sollen ihren Lagern nicht die Reinheit nehmen, in deren Mitte Ich wohne. </p><p>Jisraels S&#246;hne taten also, sie schickten sie hinaus au&#223;erhalb des Lagers; wie Gott zu Mosche gesprochen hatte, also taten Jisraels S&#246;hne. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Wenn ein Mann oder eine Frau von allen Vergehungen des Menschen eine &#252;bt, Untreue gegen Gott zu begehen, und diese Person sich mit Schuld belastet hat: </p><p>so haben sie sich das Vergehen, das sie ge&#252;bt, zu gestehen, und hat er dann den Gegenstand seiner Verschuldung in seinem Kapitalwert zu erstatten und dessen F&#252;nftel hinzuzuf&#252;gen, und hat es dem zu geben, dem er sich verschuldet. </p><p>Wenn aber der Mann keinen Verm&#246;gensantreter hat, da&#223; diesem der Gegenstand der Verschuldung erstattet werden k&#246;nnte, so werde der Gott zur&#252;ckerstattete Verschuldungsgegenstand dem Priester; au&#223;er dem Widder der S&#252;hnungen, mit welchem ihm S&#252;hne erwirkt wird. </p><p>Auch alle Hebe in Beziehung auf alle Heiligt&#252;mer der S&#246;hne Jisraels, welche sie Gott n&#228;her dem Priester bringen, soll sein sein. </p><p>Jeder aber seine Heiligt&#252;mer &#8212; ihm stehen sie zu; nur was einer gibt dem Priester, das ist sein. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: jeder Mann, dessen Frau vom rechten Pfade abweicht und eine Untreue gegen ihn begeht, </p><p>es hat sich ein Mann zu ihr mit geschlechtlichem Lager gelegt, es ist aber ihrem Manne verborgen geblieben, sie ist aber in geheime &#214;rtlichkeit gegangen, so da&#223; sie ihre Reinheit eingeb&#252;&#223;t: so bedarf es keines vollen Zeugnisses wider sie, es kommt nur darauf an, da&#223; ihr nicht Gewalt geschehen. </p><p>Ist aber ein Geist der Rechtswahrung &#252;ber ihn gekommen, und er hat seine Frau gewarnt, sie aber mag gleichwohl ihre Reinheit eingeb&#252;st haben; oder es ist &#252;ber ihn ein Geist der Rechtswahrung gekommen, er hat seine Frau gewarnt, sie aber mag ihre Reinheit nicht eingeb&#252;st haben: </p><p>so bringt der Mann seine Frau zum Priester, und bringt f&#252;r sie ihr Opfer: ein Zehntel Epha Gerstenmehl; nicht &#214;l gie&#223;t er darauf und gibt darauf keinen Weihrauch; denn eine Gottunterwerfungsgabe der Rechtsverwahrungen ist es, eine Gottunterwerfungsgabe des Ged&#228;chtnisses, eine S&#252;nde zu gedenken gebend. </p><p>Es l&#228;&#223;t der Priester sie n&#228;her treten und er stellt sie vor Gott. </p><p>Und es nimmt der Priester heiliges Wasser in einem irdenen Gef&#228;&#223;, und von dem Erdenstaub, der auf dem Fu&#223;boden der Wohnung vorhanden sein soll, nimmt der Priester und gibt zu dem Wasser. </p><p>Und es stellt der Priester die Frau wieder vor Gott und entbl&#246;&#223;t den Kopf der Frau und gibt auf ihre H&#228;nde die Unterwerfungsgabe des Ged&#228;chtnisses, eine Unterwerfungsgabe der Rechtsverwahrungen ist sie; und in der Hand des Priesters seien die fluchbringenden Wasser der Bitterkeiten. </p><p>Es beschw&#246;rt der Priester sie und sagt zu der Frau: wenn kein Mann sich zu dir gelegt, und wenn du nicht bis zur Einbu&#223;e der Reinheit in dem Verh&#228;ltnisse zu deinem Manne abgewichen bist, so bleibe unber&#252;hrt von den Wassern dieser fluchbringenden Bitterkeiten. </p><p>Wenn du aber in dem Verh&#228;ltnis zu deinem Manne abgewichen bist und deine Reinheit eingeb&#252;&#223;t hast, indem dir ein Mann au&#223;er deinem Manne sein Lager gegeben: </p><p>&#8212; nun beschw&#246;rt der Priester die Frau mit einem Eide des Fluches und es sagt der Priester zur Frau &#8212;: so gebe Gott dich zum Fluchwort und zum Eide in der Mitte deines Volkes, indem Gott deine H&#252;fte abfallen und deinen Leib aufschwellen l&#228;&#223;t; </p><p>es kommen diese fluchbringenden Wasser in deine Eingeweide zur Anschwellung des Leibes und zum Abwurf der H&#252;fte; und es spricht die Frau: Amen, Amen. </p><p>Es schreibt sodann diese Fl&#252;che der Priester auf ein Schriftblatt und l&#246;scht sie in die Wasser der Bitterkeiten ab. </p><p>Und er l&#228;&#223;t die Frau die Fluch bringenden Wasser der Bitterkeiten trinken; und es kommen in sie die Fluch bringenden Wasser als Bitterkeiten. </p><p>Es nimmt der Priester sodann aus der Hand der Frau die Unterwerfungsgabe der Rechtswahrungen und wendet die Unterwerfungsgabe vor Gott und bringt sie n&#228;her an den Altar. </p><p>Es greift sodann der Priester aus der Unterwerfungsgabe deren Gedenkteil heraus und &#252;bergibt ihn zum Aufdampfen dem Altare hin. Und erst dann kann er die Frau die Wasser trinken lassen. </p><p>Er gibt ihr die Wasser zu trinken, und dann geschiehts, wenn sie ihre Reinheit eingeb&#252;&#223;t hat, indem sie Untreue an ihrem Manne begangen, so kommen in sie die Fluch bringenden Wasser und werden zu bittern, es schwillt ihr Leib auf und es f&#228;llt ihre H&#252;fte ab, und die Frau wird zum Fluchwort in der Mitte ihres Volkes. </p><p>Wenn aber die Frau ihre Reinheit nicht eingeb&#252;&#223;t hat und noch rein ist: so bleibt sie davon unber&#252;hrt, ja, wird mit Kindersegen bedacht. </p><p>Dies ist die Lehre der Rechtsverwahrungen, wenn eine Frau abweicht in dem Verh&#228;ltnis zu ihrem Manne und ihre Reinheit eingeb&#252;&#223;t hat, </p><p>oder wenn &#252;ber einen Mann der Geist der Rechtswahrung gekommen ist und er seine Frau gewarnt hat, und er die Frau vor Gott hinstellt und an ihr der Priester diese ganze Lehre vollzieht. </p><p>Ist der Mann frei von Schuld, so hat die Frau ihre Schuld zu tragen. </p><p>Kapitel 6</p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: sei es ein Mann oder eine Frau, wenn jemand den besonderen Willensvorsatz ausspricht, das Gel&#252;bde eines Nasirs zu geloben, Gott die Nasiraufgabe zu l&#246;sen, </p><p>so hat er von schwachem und von starkem Weine sich enthaltend sein Nasirtum zu l&#246;sen, Essig von schwachem und Essig von starkem Weine soll er nicht trinken, alles, worin Trauben eingeweicht waren, soll er nicht trinken, und Trauben, frisch oder trocken, nicht essen. </p><p>So lange seine Nasirtage dauern soll er von allem, was aus dem Wein spendenden Weinstocke bereitet wird, von Kernen bis H&#252;lse, nichts essen. </p><p>So lange die Tage seines Nasirgel&#252;bdes dauern, soll kein Schermesser &#252;ber sein Haupt kommen; bis die Tage voll sind, in denen er Gott die Nasiraufgabe zu l&#246;sen &#252;bernommen, soll es heilig sein, indem er ungehemmt wachsen l&#228;&#223;t das Haar seines Hauptes. </p><p>So lange die Tage seiner Gott zu l&#246;senden Nasiraufgabe dauern, darf er in die N&#228;he der Person eines Gestorbenen nicht kommen. </p><p>Selbst in Beziehung zu seinem Vater und seiner Mutter, seinem Bruder und seiner Schwester, selbst in Beziehung zu diesen darf er, wenn sie gestorben sind, sich nicht verunreinigen; denn das Diadem seines Gottes ist auf seinem Haupte. </p><p>So lange seine Nasirtage dauern, ist er Gott heilig. </p><p>Und wenn jemand in unvorhergesehener Pl&#246;tzlichkeit neben ihm stirbt, und dies seinem Nasirhaupte die Reinheit nimmt, so schert er sein Haupt am Tage seiner wieder erlangten Reinheit, am siebten Tage schert er es. </p><p>Und am achten Tage bringt er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zum Priester zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>der Priester vollzieht eine als Ents&#252;ndigungsopfer und die andere als Emporopfer und erwirkt f&#252;r ihn S&#252;hne von dem, was er an der Person gefehlt; und er heiligt wieder sein Haupt an diesem Tage. </p><p>Er l&#246;st dann Gott die Nasiraufgabe w&#228;hrend der Tage seines Nasirtums, bringt aber ein Schaf in seinem ersten Jahre als Schuldopfer; die fr&#252;heren Tage entfallen, denn sein Nasirtum hatte seine Reinheit verloren. </p><p>Dies aber ist die Lehre des Nasirs: Am Tage, wenn seine Nasirtage voll sind, begibt er sich zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>und bringt Gott sein Opfer nahe: ein Schaf in seinem ersten Jahre in seiner Ganzheit zum Emporopfer und ein weibliches Schaf in seinem ersten Jahre in seiner Ganzheit zum Ents&#252;ndigungsopfer, und einen Widder in seiner Ganzheit zum Friedensopfer. </p><p>Und einen Korb Mazzot, aus feinem Weizenmehl, mit &#214;l durchr&#252;hrte Kuchen und d&#252;nne, mit &#214;l bestrichene Mazzot, und ihr Huldigungsopfer und ihre Gu&#223;opfer. </p><p>Und es bringt der Priester vor Gott n&#228;her und vollzieht sein Ents&#252;ndigungsopfer und sein Emporopfer. </p><p>Und den Widder vollzieht er Gott als Friedensmahlopfer f&#252;r den Korb Mazzot, und es vollzieht der Priester sein Huldigungsopfer und sein Gu&#223;opfer. </p><p>Und es schert der Nasir bei ge&#246;ffnetem Zusammenkunftsbestimmungszelte sein Nasirhaupt und nimmt das Haar seines Nasirhauptes und gibt es auf das Feuer, das unter dem Friedensmahle ist. </p><p>Es nimmt dann der Priester den Vorderfu&#223; gekocht von dem Widder und einen Mazzakuchen aus dem Korbe und eine d&#252;nne Mazza, und legt es auf die H&#228;nde des Nasirs, nachdem er sich sein Nasirhaupt geschoren, </p><p>und es wendet sie der Priester in einer Wendung vor Gott; als Heiligtum ist es des Priesters nebst der Brust der Wende und dem Schenkel der Hebe; und dann darf der Nasir Wein trinken. </p><p>Dies ist die Lehre des Nasirs, der Gott sein Opfer f&#252;r sein Nasirtum gelobt, au&#223;er dem, was sein Verm&#246;gen erm&#246;glicht; nach seinem Gel&#252;bde, das er gelobt, also vollbringt er au&#223;er dem f&#252;r sein Nasirtum Vorgeschriebenen. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen: So sollt ihr Jisraels S&#246;hne segnen &#8212; zu sagen ist zu ihnen &#8212; </p><p>Es segne dich Gott und beh&#252;te dich. </p><p>Es erleuchte Gott sein Angesicht dir und begnade dich. </p><p>Es trage Gott sein Angesicht dir zu und gr&#252;nde dir Frieden. </p><p>Sie legen Meinen Namen auf Jisraels S&#246;hne; und Ich, ich segne sie. </p><p>Kapitel 7</p><p>Es war schon am Tage, als Mosche die Wohnung aufzurichten vollendete, als er sie salbte und sie und ihre Ger&#228;te, den Altar und alle seine Ger&#228;te heiligte, als er zusammen sie salbte und heiligte: </p><p>brachten Jisraels F&#252;rsten, die H&#228;upter ihres Vaterhauses n&#228;her &#8212; es waren dies die F&#252;rsten der St&#228;mme, dieselben, die sodann den Z&#228;hlungen beistanden, </p><p>und brachten ihr Opfer vor Gott hin: sechs Wagen mit Bedeckung und zw&#246;lf Rinder; je ein Wagen auf zwei F&#252;rsten und ein Ochse von je einem. Sie brachten sie vor die Wohnung hin. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Nimm sie von ihnen; sie sollen bleiben, um zum Dienste des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zu dienen, und du gibst sie den Leviten, jeglichem nach seinem Dienste. </p><p>Da nahm Mosche die Wagen und die Rinder und gab sie den Leviten. </p><p>Zwei der Wagen und vier der Rinder gab er den S&#246;hnen Gerschons nach ihrem Dienste, </p><p>und vier der Wagen und acht der Rinder gab er den S&#246;hnen Meraris; entsprechend ihrem Dienste, unter Leitung Itamars, des Sohnes Aharons, des Priesters. </p><p>Den S&#246;hnen Kehats gab er keine; denn ihnen lag der Dienst des Heiligtums ob, sie hatten auf der Schulter zu tragen. </p><p>Sodann brachten die F&#252;rsten die Einweihung des Altars n&#228;her, am Tage da man ihn salbte; es brachten die F&#252;rsten ihr Opfer n&#228;her vor den Altar. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Je ein F&#252;rst f&#252;r den Tag, je ein F&#252;rst f&#252;r den Tag sollen sie ihr Opfer zur Einweihung des Altares n&#228;her bringen. </p><p>Da war es, der am ersten Tage sein Opfer n&#228;her brachte: Nachschon, Sohn Aminadabs vom Stamme Jehuda. </p><p>Und sein Opfer war: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums; beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Nachschons, Sohn Aminadabs. </p><p>Am zweiten Tage brachte n&#228;her Netanel, Sohn Zuars, der F&#252;rst Jissachars. </p><p>Er brachte sein Opfer n&#228;her: Eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Retanels, Sohn Zuars. </p><p>Am dritten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Sebuluns: Eliab, Sohn Chelons. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Eliabs, Sohn Chelons. </p><p>Am vierten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Reubens: Elizur, Sohn Schedeurs. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe, dies das Opfer Elizurs, Sohn Schedeurs. </p><p>Am f&#252;nften Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Schimeons. Schlumiel, Sohn Zurischaddais. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafer dies das Opfer Schlumiels, Sohn Zurischaddais. </p><p>Am sechsten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Gads: Elja&#223;af, Sohn Deuels. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Elja&#223;afs, Sohn Deuels. </p><p>Am siebten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Efrajims: Elischama, Sohn Amihuds. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Elischamas, Sohn Amihuds. </p><p>Am achten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Menasches: Gamliel, Sohn Pedazurs. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehls, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe, dies das Opfer Gamliels, Sohn Pedazurs. </p><p>Am neunten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Binjamins: Abidan, Sohn Gidonis. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe dies das Opfer Abidans, Sohn Gidonis. </p><p>Am zehnten Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Dans: Achieser, Sohn Amischaddais. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe, </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe: dies das Opfer Achiesers, Sohn Amischaddais. </p><p>Am elften Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Aschers: Pagiel, Sohn Acherans. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Pagiels, Sohn Acherans. </p><p>Am zw&#246;lften Tage der F&#252;rst der S&#246;hne Naftalis: Achira, Sohn Enans. </p><p>Sein Opfer: eine silberne Schale, hundertunddrei&#223;ig an Gewicht, ein silbernes Gie&#223;becken, siebzig Schekel im Gewichte des Heiligtumes, beide voll feinen Weizenmehles, mit &#214;l durchr&#252;hrt, zu einer Huldigungsgabe. </p><p>Einen L&#246;ffel von zehn Schekel Gold mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt. </p><p>Einen jungen Stier, einen Widder, ein Schaf in seinem ersten Jahre zu einem Emporopfer. </p><p>Einen Ziegenbock zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und zum Friedensmahlopfer: zwei Rinder, f&#252;nf Widder, f&#252;nf B&#246;cke, f&#252;nf j&#228;hrige Schafe; dies das Opfer Achiras, Sohn Enans. </p><p>Dies die Einweihung des Altars, am Tage, da man ihn salbte von den F&#252;rsten Jisraels: silberne Schalen zw&#246;lf, silberne Gie&#223;becken zw&#246;lf, goldene L&#246;ffel zw&#246;lf. </p><p>Je eine Schale hundertunddrei&#223;ig an Silber und siebzig je ein Gie&#223;becken; alles Silber der Gef&#228;&#223;e: zweitausendvierhundert im Gewichte des Heiligtumes. </p><p>Goldene L&#246;ffel zw&#246;lf mit R&#228;ucherwerk gef&#252;llt, jeder L&#246;ffel zehn im Gewichte des Heiligtums, alles Gold der L&#246;ffel: hundertundzwanzig. </p><p>Alle Rinder zum Emporopfer: zw&#246;lf Stiere, Widder zw&#246;lf, j&#228;hrige Schafe zw&#246;lf nebst ihrer Huldigungsgabe, und Ziegenb&#246;cke zw&#246;lf zu einem Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Und alle Rinder zum Friedensmahlopfer: vierundzwanzig Stiere, Widder sechszig, B&#246;cke sechszig, j&#228;hrige Schafe sechszig. Dies die Einweihung des Altares, nachdem man ihn gesalbt hatte. </p><p>Und wann Mosche einging in das Zusammenkunftsbestimmungszelt mit Ihm zu reden, h&#246;rte er die Stimme sich zu ihm aussprechend von &#252;ber dem Deckel her, welcher auf der Lade des Zeugnisses war, zwischen den beiden Cherubim her; so sprach Er zu ihm.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bamidbar]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;In der W&#252;ste&#8220; &#8226; 4. Mose 1,1&#8211;4,20]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/bamidbar-f7a</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/bamidbar-f7a</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 14 May 2026 12:03:34 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/197240085/ed5289ea6a2ac4f326fa8f7f138cb609.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Bamidbar</strong></p><p><strong>4. Mose 1,1&#8211;4,20</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche in der W&#252;ste Sinai im Zusammenkunftsbestimmungszelt am ersten des zweiten Monats im zweiten Jahre von ihrem Auszuge aus dem Lande Mizrajim:</p><p>Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels auf nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen, alle M&#228;nnlichen nach ihren K&#246;pfen.</p><p>Vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeden in den Gesamtdienst Hinaustretenden in Jisrael, sollt ihr sie nach ihren Heeresgruppen z&#228;hlen, du und Aharon.</p><p>Und mit euch sollen je ein Mann vom Stamme sein, jeder sei das Haupt von dem Hause seiner V&#228;ter.</p><p>Dieses sind die Namen der M&#228;nner, welche euch zur Seite stehen sollen: f&#252;r Reuben Elizur, Sohn Schdeurs.</p><p>F&#252;r Schimon Schelumiel, Sohn Zurischadais.</p><p>F&#252;r Jehuda Nachschon, Sohn Aminadabs.</p><p>F&#252;r Ji&#223;achar Netanel, Sohn Zuars.</p><p>F&#252;r Sebulun Eliab, Sohn Chelons.</p><p>F&#252;r die S&#246;hne Josefs, f&#252;r Efraim Elischama, Sohn Amihuds; f&#252;r Menasche Gamliel, Sohn Pedazurs.</p><p>F&#252;r Binjamin Abidan, Sohn Gidonis.</p><p>F&#252;r Dan Achieser, Sohn Amischadais.</p><p>F&#252;r Ascher Pagiel, Sohn Acherans.</p><p>F&#252;r Gad Elia&#223;af, Sohn Deuels,</p><p>F&#252;r Naftali Achira, Sohn Enans.</p><p>Dies sind Berufene der Gemeinde, F&#252;rsten der St&#228;mme ihrer V&#228;ter, H&#228;upter der Tausende Jisraels sind sie.</p><p>Mosche nahm und Aharon diese M&#228;nner, welche mit Namen bezeichnet worden waren,</p><p>und die ganze Gemeinde versammelten sie am ersten des zweiten Monats, und sie gaben sich nach ihren Geburten bei ihren Familien an nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts nach ihren K&#246;pfen.</p><p>Wie Gott Mosche geboten hatte, so z&#228;hlte er sie in der W&#252;ste Sinai.</p><p>Es waren die S&#246;hne Reubens, des Erstgeborenen Jisraels, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen nach ihren K&#246;pfen, alle M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Reuben: sechsundvierzigtausendf&#252;nfhundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Schimeons, deren Geburten nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer V&#228;ter, auch seine Gez&#228;hlten mit Z&#228;hlung der Namen nach ihren K&#246;pfen, alle M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Schimeon: neunundf&#252;nfzigtausenddreihundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Gads, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten vom Stamme Gad: f&#252;nfundvierzigtausendsechshundertundf&#252;nfzig.</p><p>Zu den S&#246;hnen Jehudas, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Jehuda: vierundsiebzigtausendsechshundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Jissachars, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Jissachar: vierundf&#252;nfzigtausendvierhundert.</p><p>Zu den S&#246;hnen Sebuluns, deren Geburten nach ihren Familien nach dem Hause ihrer V&#228;ter, mit Z&#228;hlung der Namen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre aufw&#228;rts, jeder in den Gesamtdienst Hinaustretende:</p><p>ihre Gez&#228;hlten zum Stamme Sebulun: siebenundf&#252;nfzigtausendvierhundert.</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/bamidbar-f7a">
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   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bechukotai]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;In meinen Satzungen&#8220; &#8226; 3. Mose 26,3&#8211;27,34]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/bechukotai-05b</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/bechukotai-05b</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 07 May 2026 12:05:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188900940/51b6eacbca5ae631731a80f6c311f157.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Bechukotai</strong></p><p><strong>3. Mose 26,3&#8211;27,34</strong></p><p>Wenn ihr in meinen Gesetzen gehen werdet und meine Gebote h&#252;ten und sie aus&#252;ben werdet: </p><p>so werde ich eure Regen in ihrer Zeit geben, es gibt dann die Erde ihren Ertrag und der Baum des Feldes gibt seine Frucht. </p><p>Es erreicht euch die Dreschzeit die Weinlese und die Weinlese erreicht die Aussaat. Ihr esset euer Brot zur S&#228;ttigung und ihr wohnet sorgenfrei in eurem Lande. </p><p>Ich gebe Frieden im Lande, ihr legt euch nieder und nichts st&#246;rt eure Ruhe. Ich lasse wildes Tier aus dem Lande schwinden und kein Schwert wird durch euer Land ziehen. </p><p>Verfolgt ihr eure Feinde, so fallen sie dem Schwerte vor euch hin. </p><p>Es verfolgen eurer F&#252;nfe Hundert, und Hundert von euch verfolgen Zehntausend, und es fallen eure Feinde dem Schwerte vor euch hin. </p><p>Und ich wende mich zu euch und mache euch fruchtbar und vermehre euch und halte mit euch meinen Bund aufrecht. </p><p>Ihr esset verj&#228;hrtes Altes und r&#228;umet Altes vor Neuem aus. </p><p>Ich gebe meine Gegenwart unter euch und es st&#246;&#223;t meine Seele euch nicht zur&#252;ck. </p><p>Ich wandle unter euch und erweise mich euch als Gott, und ihr werdet mir zum Volke. </p><p>Ich, Gott, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, da&#223; ihr ihnen nicht Knechte bleibet; ich zerbrach dann auch die Schirrstangen eures Joches und lehrte euch aufrecht zu wandeln. </p><p>Wenn ihr aber mich nicht h&#246;ren werdet, und werdet nicht ausf&#252;hren alle diese Gebote; </p><p>und wenn ihr meine Gesetze verachten werdet und wenn eure Seele meine Rechtsordnungen verwerfen wird, damit alle meine Gebote nicht ausgef&#252;hrt werden, so da&#223; ihr meinen Bund aufhebet: </p><p>so werde auch ich euch dasselbe tun, werde Best&#252;rzung &#252;ber euch verh&#228;ngen, die Erschlaffung und Fieber erzeugt, welche die Augen in Verschmachtung verzehren und das Gem&#252;t mit Weh erf&#252;llen; ihr s&#228;et dann vergebens eure Saat, es essen sie eure Feinde. </p><p>Und mein Angesicht wende ich gegen euch, ihr werdet geschlagen vor euren Feinden. Eure Hasser beherrschen euch, und ihr fliehet, wo keiner euch verfolgt. </p><p>Und wenn ihr, bis es so weit gekommen, mich nicht h&#246;ren werdet, so werde ich fortfahren euch zu z&#252;chtigen, siebenmal &#252;ber eure S&#252;nden, </p><p>werde den Hochmut eurer Macht brechen, werde eure Himmel wie Eisen und euer Land wie kupfern sein lassen. </p><p>Vergebens reibt sich eure Kraft auf, euer Land gibt nicht mehr seinen Ertrag und des Landes Baum gibt nicht mehr seine Frucht. </p><p>Und wenn ihr mit mir im Zufall wandelt und euch nicht entschlie&#223;t, mich zu h&#246;ren, so f&#252;ge ich noch einen Schlag auf euch, siebenmal wie eure S&#252;nden. </p><p>Und lasse das Getier des Feldes wider euch los, da&#223; es euch der Kinder beraube, euren Viehstand vernichte und euch vermindere; und ver&#246;det liegen eure Wege. </p><p>Und wenn mit diesen ihr mir nicht durch Zucht gebessert werdet, und wandelt mit mir in Zufall: </p><p>so werde auch ich mit euch in Zufall gehen und werde auch ich euch siebenmal schlagen &#252;ber eure S&#252;nde. </p><p>Ich lasse ein Bundesrache r&#228;chendes Schwert &#252;ber euch kommen, und ihr sammelt euch in eure St&#228;dte. Da sende ich Pest in eure Mitte und ihr ergebt euch in die Hand des Feindes. </p><p>Indem ich euch da den Brotstab zerbreche, werden zehn Frauen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot nach dem Gewicht zur&#252;ckbringen; ihr werdet essen und werdet nicht satt. </p><p>Und wenn trotzdem ihr mich nicht h&#246;ret und wandelt mit mir in Zufall: </p><p>so gehe ich mit euch in die Wut des Zufalls und z&#252;chtige auch ich euch siebenmal &#252;ber eure S&#252;nden. </p><p>Ihr werdet das Fleisch eurer S&#246;hne essen, und das Fleisch eurer T&#246;chter werdet ihr essen. </p><p>Und ich lasse eure Anh&#246;hen vernichtet und eure Sonnenbilder zerst&#246;rt werden und ich gebe eure Leichen hin neben die Leichen eures G&#246;tterunwesens, und es verwirft euch meine Seele. </p><p>Ich gebe eure St&#228;dte der Zertr&#252;mmerung hin, und lasse eure Heiligt&#252;mer ver&#246;den, und nehme nicht mehr hin den Opferausdruck eurer Willfahrung. </p><p>Ich selber aber mache dann das Land zur &#214;de und es ver&#246;den darauf eure Feinde, die darin sich niederlassen. </p><p>Euch aber zerstreue ich unter die V&#246;lker und z&#252;cke hinter euch her das Schwert; euer Land aber bleibt &#246;de und eure St&#228;dte bleiben Tr&#252;mmer. </p><p>Dann wird das Land seine Befriedigung an seinen Schabbaten haben, so lange es ver&#246;det ist und ihr im Lande eurer Feinde seid, dann wird das Land Schabbat halten und seine Schabbatjahre befriedigen. </p><p>So lange es ver&#246;det ist, wird es Schabbat halten, den Schabbat, den es nicht gehabt w&#228;hrend eurer Schabbatjahre, als ihr in ihm wohntet. </p><p>Und die von euch &#252;bergeblieben, in deren Herz werde ich Verzagtheit bringen in den L&#228;ndern ihrer Feinde, das Ger&#228;usch eines verwehten Blattes wird sie zur Flucht bringen; sie fliehen wie man vor dem Schwerte flieht, sie fallen und es verfolgt sie keiner. </p><p>Sie straucheln einer durch den andern, wie vor dem Schwerte, und es ist gar kein Verfolger da, und es wird euch kein Aufkommen sein vor euren Feinden. </p><p>Ihr werdet euch verlieren unter den V&#246;lkern, und es verzehrt euch das Land eurer Feinde. </p><p>Die aber von euch &#252;berbleiben, werden in den L&#228;ndern eurer Feinde durch ihre S&#252;nde verwesen, und auch durch die noch bei ihnen vorhandenen S&#252;nden ihrer Eltern werden sie verwesen, </p><p>bis sie sich ihre S&#252;nde und die S&#252;nde ihrer Eltern in der Untreue, die sie an mir ge&#252;bt, gestehen, und auch, da&#223; sie mit mir in Zufall gewandelt. </p><p>Und auch ich werde im Zufall mit ihnen gehen und werde im Lande ihrer Feinde sie heimbringen. Oder es wird dann ihr ungef&#252;giges Herz sich beugen und dann werden sie ihre S&#252;ndenschuld befriedigen. </p><p>Dann gedenke ich meines Bundes &#8220;Jaakob&#8221;; und auch meines Bundes &#8220;Jizchak&#8221; und auch meines Bundes &#8220;Abraham&#8221; gedenke ich, und des Landes gedenke ich. </p><p>Und das Land, verlassen von ihnen, hat Befriedigung an seinen Schabbaten, so lange es von ihnen ver&#246;det ist, und sie befriedigen ihre S&#252;ndenschuld, &#8212; entsprechend und mit Entsprechendem dem, da&#223; sie meine Rechtsordnungen verachtet und ihre Seele meine Gesetze verworfen hatte. </p><p>Aber selbst auch dies: selbst w&#228;hrend sie im Lande ihrer Feinde sind, habe ich sie damit nicht verachtet und nicht verworfen, sie zu vernichten, meinen Bund mit ihnen aufzuheben; denn ich, Gott, bleibe ihr Gott, </p><p>und gedenke ihnen den Bund der Vordern, die ich ja aus Mizrajims Land hinausgef&#252;hrt vor Augen der V&#246;lker, mich ihnen als Gott zu bew&#228;hren, Ich, Gott. </p><p>Dieses sind die Gesetze, die Rechtsordnungen und die Lehren, welche Gott zwischen sich und Jisraels S&#246;hne gegeben hat, auf dem Berge Sinai in Mosches Hand. </p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn jemand seinen besonderen Willensvorsatz als Gel&#252;bde ausspricht in deiner Sch&#228;tzung von Seelen f&#252;r Gott, </p><p>so sei deine Sch&#228;tzung des M&#228;nnlichen vom zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre bis zur&#252;ckgelegtem sechzigsten Jahre; und daf&#252;r sei deine Sch&#228;tzung f&#252;nfzig Schekel Silber nach Gewicht des Heiligtums. </p><p>Ist es aber eine weibliche Person, so sei deine Sch&#228;tzung drei&#223;ig Schekel. </p><p>Und wenn vom zur&#252;ckgelegten f&#252;nften Jahre bis zum zur&#252;ckgelegten zwanzigsten Jahre: so sei deine Sch&#228;tzung des M&#228;nnlichen zwanzig Schekel und f&#252;r eine weibliche Person zehn Schekel. </p><p>Und wenn von zur&#252;ckgelegtem einem Monat bis zur&#252;ckgelegtem f&#252;nften Jahre, so sei deine Sch&#228;tzung des M&#228;nnlichen f&#252;nf Schekel Silber und f&#252;r die weibliche Person deine Sch&#228;tzung drei Schekel Silber. </p><p>Und wenn von zur&#252;ckgelegtem sechzigsten Jahre und dar&#252;ber, ists eine m&#228;nnliche Person, so sei deine Sch&#228;tzung f&#252;nfzehn Schekel und f&#252;r die weibliche Person zehn Schekel. </p><p>Ist er aber f&#252;r deine Sch&#228;tzung zu unverm&#246;gend, so stellt er ihn vor den Priester und es sch&#228;tzt ihn der Priester; nach dem, wof&#252;r das Verm&#246;gen des Gelobenden hinreicht, soll ihn der Priester sch&#228;tzen. </p><p>Ist es aber ein Tier, von welchem man Gott ein Opfer darbringen kann, so soll allen, was er davon Gott zu gewendet, heilig bleiben. </p><p>Er soll es nicht auswechseln und soll es nicht austauschen, Gutes gegen Schlechtes oder Schlechtes gegen Gutes. Wenn er wie immer auch ein Tier gegen Tier ausgetauscht, so bleibt es und auch sein Austausch, auch es wird heilig. </p><p>Ist es aber irgend ein Tier, das untauglich geworden, so da&#223; man davon Gott kein Opfer darbringen kann, so stellt man das Tier vor den Priester, </p><p>und der Priester sch&#228;tzt es, ob es gut oder schlecht ist, wie dir es der Priester sch&#228;tzt, also soll es sein. </p><p>L&#246;st er es selbst ein, so f&#252;gt er dessen F&#252;nftel auf deine Sch&#228;tzung hinzu. </p><p>Und wenn jemand sein Haus Gott als Heiligtum heiligt, so sch&#228;tzt es der Priester, ob gut oder schlecht; wie der Priester es sch&#228;tzt, so kann es erstanden werden. </p><p>Wenn aber der, der es geheiligt hat, selbst sein Haus wieder einl&#246;st, so f&#252;gt er ein F&#252;nftel deines Sch&#228;tzungswertes hinzu und dann wird es wieder sein. </p><p>Heiligt jemand Gott von dem Felde seines Erbeigentums, so sei deine Sch&#228;tzung nach seinem Saatma&#223;: ein Chomer Gerstensaatma&#223; f&#252;r f&#252;nfzig Schekel Silber. </p><p>Heiligt er sein Feld sofort nach dem Jobeljahre, so ist es nach dieser deiner Sch&#228;tzung zu erstehen; </p><p>wenn er aber nach dem Jobel sein Feld heiligt, so berechnet ihm der Priester den Wert nach Verh&#228;ltnis der noch bis zum Jobeljahre &#252;brigen Jahre; und er wird so geringer als deine Sch&#228;tzung. </p><p>Und wenn immer derjenige das Feld einl&#246;st, der es geheiligt hat, so f&#252;gt er ein F&#252;nftel deines Sch&#228;tzungswertes hinzu, und dann wird es wieder von ihm erstanden. </p><p>Wenn er aber das Feld nicht wieder einl&#246;st oder man hat das Feld bereits an einen andern verkauft, so kann es nicht mehr eingel&#246;st werden. </p><p>Vielmehr wird dann das Feld, wenn es im Jobel hinausgeht, Gott zur Heiligung, wie das Feld eines Banngel&#246;bnisses; dem Priester f&#228;llt sein Besitzrecht zu. </p><p>Wenn aber ein Kauffeld, das nicht vom Felde seines Erbeigentums ist, er Gott heiligt: </p><p>so berechnet ihm der Priester den Betrag deiner Sch&#228;tzung bis zum Jobeljahre, und er gibt an diesem Tage deine Sch&#228;tzung Gott als Heiligtum. </p><p>Im Jobeljahr kehrt das Feld an den zur&#252;ck, von welchem er es gekauft hat, an den n&#228;mlich, dem das Erbeigentum des Bodens zusteht. </p><p>Jede deine Sch&#228;tzung sei in Schekel des Heiligtums, zwanzig Gera der Schekel. </p><p>Jedoch ein Erstgeborenes, welches unter den Tieren als Erstgeborenes Gottes ist, hat keiner zu heiligen, sei es Ochse oder Schaf, so ist es Gottes. </p><p>Was man aber an unreinem Viehe weiht, das hat man nach deiner Sch&#228;tzung auszul&#246;sen und dessen F&#252;nftel hinzuzuf&#252;gen. Wird es nicht ausgel&#246;st, so wird es nach deiner Sch&#228;tzung verkauft. </p><p>Jedoch jedes Banngel&#246;bnis, das jemand Gott als Bann gelobt, von allem, was ihm eigen ist, von Menschen und Tieren und vom Felde seines Erbeigentums, soll nicht verkauft und nicht eingel&#246;st werden. Alles Banngelobte ist als ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer Gottes. </p><p>Wer aber der Bannausscheidung aus dem Kreise der Menschen verfallen ist, hat keine Ausl&#246;sung; vielmehr ist an ihm die Todesstrafe zu vollziehen. </p><p>Jeder Zehnte von der Saat des Landes, von der Baumfrucht, ist Gottes, ist Gott heilig. </p><p>Wenn immer jemand von seinem Zehnten einl&#246;st, so hat er dessen F&#252;nftel hinzuzuf&#252;gen. </p><p>Aller Zehnte aber von Rind oder Schafen, alles, was unter den Stab durchgeht, das Zehnte soll Gott heilig sein. </p><p>Er soll nicht unterscheiden zwischen Gutem und Schlechtem und soll es nicht austauschen; wenn er wie immer es austauscht, so bleibt es und sein Austausch, auch es wird heilig. Es darf nicht ausgel&#246;st werden. </p><p>Dies sind die Gebote, welche Gott Mosche f&#252;r Jisraels S&#246;hne geboten hat auf dem Berge Sinai. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>