<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[ahavta - Begegnungen: Sidra deutsch]]></title><description><![CDATA[Zur Vorbereitung auf das „Wort zum Schabbat“ findest du in dieser Rubrik die „Sidra“ zum Toraabschnitt. Das Besondere: Es ist eine Audio-Datei. Du kannst dir also den Wochenabschnitt anhören. Der Text beruht auf der Übersetzung der Tora, die Rabbiner Dr. Simon Bernfeld 1902 veröffentlichte. ]]></description><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bi2S!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe9a77d9d-c51f-4dd3-aa0b-553b2e45ec43_768x768.png</url><title>ahavta - Begegnungen: Sidra deutsch</title><link>https://plus.ahavta.com/s/sidra-deutsch</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 23:18:34 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://plus.ahavta.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Ricklef Münnich]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[info@ahavta.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Emor]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Sprich&#8220; &#8226; 3. Mose 21,1&#8211;24,23]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/emor-913</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/emor-913</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:00:52 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188703940/f2c880814003a57fa4e0c14ab4876e02.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Emor</strong></p><p><strong>3. Mose 21,1&#8211;24,23</strong></p><p>Gott redete zu Mosche: Rede nun zu den Priestern, den S&#246;hnen Aharons. Sage ihnen: In Beziehung zu keiner Person darf er sich unter seinen Volksgenossen verunreinigen.</p><p>Nur in Beziehung zu seiner Eheh&#228;lfte, die ihm nahe ist, in Beziehung zu seiner Mutter, seinem Vater, seinem Sohne, seiner Tochter, und seinem Bruder,</p><p>auch zu seiner jungfr&#228;ulichen Schwester, die ihm noch nahe ist, die keines Mannes geworden, in Beziehung zu ihr hat er sich zu verunreinigen.</p><p>Nicht hat ein Ehemann sich unter seinen Volksgenossen zu verunreinigen in Beziehung zu einer Ehe, die ihm Entweihung war.</p><p>Sie sollen keine Glatzstelle auf ihren Kopf machen und die Ecke ihres Bartes nicht abscheeren, und an ihren Leib sollen sie keine Verwundung machen.</p><p>Heilig sollen sie ihrem Gotte sein und sollen den Namen ihres Gottes nicht entweihen; denn was durch Hingebung an Gottes Feuer zum Opfer ihres Gottes gestaltet werden soll, bringen sie nahe, darum sollen sie ein Heiligtum sein.</p><p>Eine Unz&#252;chtige und Entweihte sollen sie nicht heiraten und eine von ihrem Manne Geschiedene sollen sie nicht heiraten, denn heilig ist er (der Aharonsstamm) seinem Gotte.</p><p>Und du sollst ihn zur Heiligkeit anhalten; denn das Opfer deines Gottes bringt er nahe; heilig auch soll er dir sein; denn heilig bin Ich, Gott, der euch zur Heiligkeit beruft.</p><p>Und wenn die Tochter eines Mannes, der Priester ist, sich entweiht Unzucht zu &#252;ben, so entweiht sie ihren Vater, sie soll verbrannt werden.</p><p>Der Priester aber, der von seinen Br&#252;dern der gr&#246;&#223;te ist, auf dessen Haupt das Salb&#246;l gegossen sein soll und den man erm&#228;chtigt hat sich mit den Gew&#228;ndern zu bekleiden, soll sein Haupthaar nicht vernachl&#228;ssigen und seine Gew&#228;nder nicht einrei&#223;en,</p><p>und zu keinerlei als Leiche darliegenden Pers&#246;nlichkeiten eingehen (oder: zu keinen die Pers&#246;nlichkeit repr&#228;sentierenden Teilen einer Leiche), nicht in Beziehung zu seinem Vater und nicht in Beziehung zu seiner Mutter darf er sich verunreinigen.</p><p>Und aus dem Heiligtum hat er nicht zu weichen, um nicht das Heiligtum seines Gottes zu entweihen; denn die Salbungskrone seines Gottes ruht auf ihm, Ich, Gott.</p><p>Und er soll eine Frau in ihrer ganzen Jungfr&#228;ulichkeit heiraten;</p><p>eine Witwe und eine Geschiedene, und eine Entweihte, eine Unz&#252;chtige, keine von diesen soll er heiraten; vielmehr eine Jungfrau von seinen Volksgenossen soll er heiraten,</p><p>und soll seine Nachkommen nicht zu Entweihten machen unter seinen Volksgenossen; denn Ich, Gott, heilige ihn.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Aharon: Ein Mann von deiner Nachkommenschaft f&#252;r alle Zukunft, an welchem ein Leibesfehler sein wird, soll nicht nahen, ein Opfer seines Gottes nahe zu bringen.</p><p>Denn jeder Mann, an welchem ein Leibesfehler ist, soll nicht nahen; ein blinder Mann, oder ein Lahmer, oder dem das Nasenbein eingesenkt, oder die H&#252;fte hervorgestreckt ist;</p><p>oder ein Mann, an welchem ein Beinbruch oder ein Handbruch ist;</p><p>oder dessen Brauen herabh&#228;ngen, oder in dessen Auge ein H&#228;utchen oder eine Mischung ist; oder trockner oder feuchter Grind, oder Hodenverletzung:</p><p>kein Mann, an welchem ein Leibesfehler ist von den Nachkommen Aharons des Priesters, darf hintreten, die Hingebungen an das Gottesfeuer n&#228;her zu bringen; so lange an ihm ein Leibesfehler ist, darf er ein Opfer seines Gottes n&#228;her zu bringen nicht hintreten.</p><p>Ein Opfer seines Gottes von den Heiligt&#252;mern der Heiligt&#252;mer und von den Heiligt&#252;mern darf er genie&#223;en;</p><p>jedoch zu dem Scheidevorhang darf er nicht eingehen und zu dem Altar nicht hintreten; denn es ist ein Leibesfehler an ihm; er soll meine Heiligt&#252;mer nicht entweihen, denn Ich, Gott, heilige sie.</p><p>Mosche sprach es zu Aharon und seinen S&#246;hnen aus, und zu allen S&#246;hnen Jisraels.</p><p>Kapitel 22</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Aharon und seinen S&#246;hnen, da&#223; sie sich zu Zeiten entfremdet halten von den Heiligt&#252;mern der S&#246;hne Jisraels und nicht meinen heiligen Namen entweihen, den diese mir heiligen, Ich, Gott.</p><p>Sage ihnen: F&#252;r eure Nachkommen, jeder der von aller eurer Nachkommenschaft sich den Heiligt&#252;mern naht, welche Jisraels S&#246;hne Gott heiligen, w&#228;hrend seine Unreinheit auf ihm ist, diese Person wird entwurzelt aus dem Bereiche meines Angesichts, Ich, Gott.</p><p>Jeder, jeder von Aharons Nachkommenschaft, der auss&#228;tzig oder flu&#223;leidend ist, darf von den Heiligt&#252;mern nichts genie&#223;en, bis er rein geworden sein wird. Und wer irgend einen an einer Leiche unrein Gewordenen ber&#252;hrt, oder wem Samenergu&#223; entgangen,</p><p>oder wer irgend etwas von einem Kriechtier, das ihm unrein ist, ber&#252;hrt, oder einen Menschen, der ihm unrein ist, in Beziehung aller seiner unreinen Zust&#228;nde,</p><p>die Person, die solches ber&#252;hrt, bleibt unrein bis zum Abend und sie darf von den Heiligt&#252;mern nichts essen, so lange sie nicht ihren Leib in Wasser gebadet.</p><p>Ist dann die Sonne untergegangen und er rein geworden, dann erst darf er von den Heiligt&#252;mern essen, denn es ist die ihm zugewiesene Nahrung.</p><p>Gefallenes und Entrissenes darf er nicht essen, dadurch unrein zu werden; Ich, Gott.</p><p>Sie haben mein ihnen Anvertrautes zu h&#252;ten und dadurch keine S&#252;nde auf sich zu laden, sie w&#252;rden daran sterben, wenn sie es entweihten; Ich, Gott, bin es, der sie heiligt.</p><p>Und kein Fremder soll Heiliges essen, Beisasse eines Priesters und Mietling soll nichts Heiliges essen.</p><p>Aber wenn ein Priester eine Seele als Eigentum erwirbt, die darf davon genie&#223;en, auch seines Hauses Geborener, diese d&#252;rfen von der ihm &#252;berwiesenen Nahrung genie&#223;en.</p><p>Eine Priestertochter aber, wenn sie eines fremden Mannes wird, die darf von der Hebe der Heiligt&#252;mer nicht mit genie&#223;en.</p><p>Wenn aber eine Priesterstochter Witwe und Geschiedene wird und kein Kind hat und zu dem Hause ihres Vaters wie in ihrer Jugend zur&#252;ckkehrt, so darf sie von der ihrem Vater &#252;berwiesenen Nahrung essen, kein Fremder aber darf davon mit essen.</p><p>Wenn aber jemand Heiliges im Irrtum i&#223;t, so hat er dessen f&#252;nften Teil hinzuzuf&#252;gen und gibt dem Priester das Heilige.</p><p>Die Heiligt&#252;mer der S&#246;hne Jisraels sollen sie nicht entweihen, die sie zu Gott zu heben haben.</p><p>Sie w&#252;rden sich mit S&#252;nde einer Verschuldung belasten, indem sie ihre Heiligt&#252;mer essen; denn ich, Gott, heilige sie.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sage zu Aharon und seinen S&#246;hnen und zu allen S&#246;hnen Jisraels, und sage ihnen: Jeder, jeder vom Hause Jisraels und von den aus der Fremde in Jisrael Eingetretenen, der f&#252;r alle ihre Gelobungen und alle ihre Weihungen sein Opfer nahebringen will, das sie Gott zum Emporopfer nahebringen wollen:</p><p>zu eurem Willensausdruck muss es ganz, m&#228;nnlich sein, vom Rind, von Schafen und von Ziegen.</p><p>Alles, woran ein Fehler ist, sollt ihr nicht nahebringen, denn es soll euch nicht zum Willensausdruck dienen.</p><p>Und wenn jemand Gott ein Friedensopfermahl nahebringt, f&#252;r einen Gelobungsvorsatz oder eine Weihung vom Rind oder vom Kleinvieh: soll es als Ganzes zum Willensausdruck bleiben; kein Fehler soll daran kommen.</p><p>Blindheit oder Gebrochenes, oder Eingeritztes, oder eine Warze, oder trockener oder feuchter Grind, diese sollt ihr Gott nicht nahebringen, und als Feuerhingebung sollt ihr von diesen nichts Gott auf den Altar geben.</p><p>Und Ochs und Lamm mit einem zu gro&#223;en Glied oder einem Klumpfu&#223;e, ein solches kannst du wohl zu einer Weihegabe machen, aber als Gelobung soll es nicht zum Willensausdruck dienen.</p><p>Und Zerdr&#252;cktes und Zersto&#223;enes, Abgerissenes und Abgeschnittenes sollt ihr Gott nicht nahebringen und auch in eurem Lande nicht machen.</p><p>Auch aus der Hand eines Fremden sollt ihr das Opfer eures Gottes von allen diesen nicht nahebringen; denn sie tragen ihr Verderbnis an sich in dem an ihnen befindlichen Fehler; sie k&#246;nnen euch nicht zum Willensausdruck dienen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Wenn ein Ochs oder ein Schaf oder eine Ziege geboren wird, soll es sieben Tage unter seiner Mutter sein, und von dem achten Tage und weiter kann es als Willensausdruck Gott zur Nahebringung einer Feuergabe dienen.</p><p>Und Ochse oder ein Schaf, es und sein Junges sollt ihr nicht an einem Tage schlachten.</p><p>Und wenn ihr Gott ein Dankopfermahl schlachtet, sollt ihr zu eurem Willensausdruck schlachten.</p><p>An demselben Tage soll es gegessen werden, nichts sollt ihr davon bis zum Morgen &#252;brig lassen, Ich, Gott.</p><p>H&#252;tet meine Gebote und erf&#252;llet sie, Ich, Gott.</p><p>Und entweihet nicht meinen heiligen Namen, vielmehr la&#223;t mich geheiligt werden inmitten der S&#246;hne Jisraels, Ich, Gott, heilige euch.</p><p>Der ich euch aus dem Lande Mizrajim herausf&#252;hre, euch zum Gott zu sein, Ich, Gott.</p><p>Kapitel 23</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes, die ihr als Berufungen zum Heiligtum verk&#252;nden werdet, diese sind meine Zusammenkunftsbestimmungszeiten.</p><p>Sechs Tage soll Werk geschaffen werden und am siebten Tage ist der Schabbat der Werkeinstellung eine Berufung zum Heiligtum, kein Werk d&#252;rft ihr dann schaffen; es ist Gott Schabbat in allen euren Wohnst&#228;tten.</p><p>Dies sind die Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes, Berufungen zum Heiligtum, die ihr in der f&#252;r sie bestimmten Zeit zu verk&#252;nden habet.</p><p>Im ersten Monat am vierzehnten des Monats zwischen den beiden Abenden ist das an Gott gerichtete Pe&#223;ach.</p><p>Und am f&#252;nfzehnten dieses Monats ist das Gott geweihte Mazzotfest; sieben Tage sollt ihr nur unges&#228;uerte Brote essen.</p><p>Am ersten Tage soll euch Berufung zum Heiligtum sein, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Und ihr bringet sieben Tage Gott eine Feuerhingabe nahe; am siebten Tage ist Berufung zum Heiligtum, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Wenn ihr zu dem Lande kommt, das ich euch gebe, und seine Ernte schneidet, so bringt ihr das Erstlingsomer eures Schnittes zum Priester.</p><p>Und er wendet das Omer vor Gott zum Ausdruck eures Willens, am Tage nach diesem Schabbat wendet es der Priester.</p><p>Und ihr vollzieht am Tage eurer Omerwende ein ganzes j&#228;hriges Schaf, Gott zum Emporopfer.</p><p>Und seine Huldigungsgabe zwei Zehntel feines mit &#214;l durchmengtes Weizenmehl, eine Feuerhingebung an Gott, zum Ausdruck der Willfahrung; und sein Weingu&#223;opfer ein Viertel Hin.</p><p>Und Brot, durch R&#246;sten gewonnenes Mehl und gr&#252;ne K&#246;rner sollt ihr nicht essen bis eben an diesem Tage, bis ihr das Opfer eures Gottes gebracht habet; ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen in allen euren Wohnst&#228;tten.</p><p>Und ihr z&#228;hlt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des Omers der Wende; sieben volle Schabbate sollen es sein;</p><p>bis zum Tage nach dem siebten Schabbat z&#228;hlt ihr f&#252;nfzig Tage; und bringt dann Gott eine neue Huldigungsgabe nahe.</p><p>Aus euren Wohnst&#228;tten bringt ihr zwei Brote der Wende aus zwei Zehnteln; sie sollen feines Weizenmehl sein, sie ges&#228;uert gebacken werden; Erstlinge sind es Gott.</p><p>Und ihr bringt mit dem Brote sieben Schafe nahe, ganz, j&#228;hrig, und einen jungen Stier und zwei Widder. Sie sollen Gott ein Emporopfer sein, und ihre Huldigungsgabe und ihre Gu&#223;opfer: eine Feuerhingabe des Willfahrungsausdrucks an Gott.</p><p>Und ihr vollziehet einen Ziegenbock zum Ents&#252;ndigungsopfer und zwei j&#228;hrige Schafe zum Friedensmahlopfer.</p><p>Und es wendet der Priester diese zusammen mit dem Brote der Erstlinge eine Wende vor Gott, zusammen mit zwei Schafen. Heilig seien sie Gott, und von Ihm dem Priester.</p><p>Und ihr verk&#252;ndet an eben diesem Tage, eine Berufung zum Heiligtum soll euch sein; kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen: ein ewiges Gesetz in allen euren Wohnst&#228;tten f&#252;r eure Nachkommen.</p><p>Und wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, sollst du die Ecke deines Feldes nicht ganz fortnehmen indem du schneidest, und sollst das Aufzulesende deines Schnittes nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen, Ich, Gott, euer Gott.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Im siebten Monat am ersten des Monats soll euch Werkeinstellung sein, Teruar&#252;ckblick, Berufung zum Heiligtum.</p><p>Kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen, und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung nahe.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Nur am zehnten dieses siebten Monats ist der Tag der S&#252;hnungen, Berufung zum Heiligtum soll er euch sein, und ihr lasset eure Lebensgeister darben; und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung nahe.</p><p>Und kein Werk d&#252;rft ihr an eben diesem Tage schaffen; denn ein Tag der S&#252;hnungen ist er, euch S&#252;hne vor Gott, eurem Gotte, zu erwirken.</p><p>Denn jede Seele, die man an eben diesem Tage nicht darben l&#228;&#223;t, die wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt,</p><p>und jede Seele, die an eben diesem Tage irgend ein Werk schafft, diese Seele lasse ich aus ihres Volkes Mitte zu Grunde gehen.</p><p>Kein Werk d&#252;rft ihr schaffen; ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen, in allen euren Wohnst&#228;tten.</p><p>Ein durch T&#228;tigkeitseinstellung zu begehender Schabbat ist er euch, und ihr lasset eure Lebensgeister darben; am neunten des Monats am Abend, von Abend zu Abend begeht ihr euren Schabbat.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Am f&#252;nfzehnten Tage dieses siebten Monats ist das Fest der H&#252;tten, sieben Tage Gott geweihet.</p><p>Am ersten Tage Berufung zum Heiligtum, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Sieben Tage bringet ihr Gott eine Feuerhingebung nahe; am achten Tage soll euch Berufung zum Heiligtume sein, und ihr bringet Gott eine Feuerhingebung nahe, ein bewahrendes Zusammenfassen ist es, kein Dienstwerk d&#252;rft ihr schaffen.</p><p>Das sind die Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes, die ihr als Berufung zum Heiligtum verk&#252;nden sollt, Gott eine Feuerhingebung nahe zu bringen, Emporopfer und Huldigungsgabe, Mahl- und Gu&#223;opfer, das dem Tage Entsprechende an seinem Tage.</p><p>Au&#223;er den Schabbaten Gottes und au&#223;er euren Pflichtgaben und au&#223;er allen euren Gelobungen und au&#223;er allen euren Weihungen, die ihr Gott zu geben habet.</p><p>Nur am f&#252;nfzehnten Tage des siebten Monats, wenn ihr das Ertr&#228;gnis des Landes einsammelt, sollt ihr das Gottesfest sieben Tage begehen; am ersten Tage ist Werkeinstellung und am achten Tage ist Werkeinstellung.</p><p>Und ihr nehmet euch am ersten Tage Frucht vom Prachtbaume, Palmzweigbl&#228;tter und Zweig vom Myrtenbaume und Bachweiden, und freuet euch vor Gott, eurem Gotte, sieben Tage.</p><p>Ihr feiert es als Gottesfest sieben Tage im Jahre, ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen, im siebten Monat feiert ihr es.</p><p>In den H&#252;tten sollt ihr sieben Tage wohnen, wer in Jisrael eingeboren ist, sollen alle in den H&#252;tten wohnen.</p><p>Damit eure Nachkommen es wissen, da&#223; in den H&#252;tten ich Jisraels S&#246;hne habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Lande Mizrajim f&#252;hrte; Ich, Gott, euer Gott.</p><p>Es sprach Mosche die Zusammenkunftsbestimmungszeiten Gottes Jisraels S&#246;hnen aus.</p><p>Kapitel 24</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie dir reines Oliven&#246;l, gepresst zur Leuchte nehmen, um best&#228;ndig Licht aufleuchten zu lassen.</p><p>Au&#223;erhalb des Scheidevorhangs des Zeugnisses im Zusammenkunftsbestimmungszelte soll es Aharon von Abend zu Morgen best&#228;ndig vor Gott ordnen; ein ewiges Gesetz f&#252;r eure Geschlechter.</p><p>Auf dem reinen Leuchter soll er die Lampen ordnen; best&#228;ndig vor Gott.</p><p>Und du nimmst feines Weizenmehl und backst es zu zw&#246;lf Broten, ein Quantum von zwei Zehnteln werde das einzelne Brot.</p><p>Und du setzest sie zu zwei Schichten, je sechs die Schicht, auf den reinen Tisch vor Gott.</p><p>Und du gibst zu jeder Schicht reinen Weihrauch; der sei dem Brote zum Gedenkteil, Gott eine Feuerhingebung.</p><p>Am Schabbat f&#252;r Schabbat soll er es ordnen, best&#228;ndig vor Gott; von Jisraels S&#246;hnen zu ewigem Bund.</p><p>Es werde aber Aharon und seinen S&#246;hnen, und sie essen es an heiliger St&#228;tte; denn als ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer wird es ihm von Gottes Feuerhingebungen zu ewiger Geb&#252;hr.</p><p>Es trat der Sohn einer jisraelitischen Frau, der aber der Sohn eines mizrischen Mannes war, in die Mitte der S&#246;hne Jisraels hinaus, und es gerieten im Lager der Sohn der Jisraelitin und ein Mann, der ein Jisraelite war, in Streit.</p><p>Der Sohn der jisraelitischen Frau nannte ausdr&#252;cklich den Gottesnamen und l&#228;sterte, und man brachte ihn zu Mosche. Der Name seiner Mutter war Schelomit, Tochter des Dibri, aus dem Stamme Dan.</p><p>Man brachte ihn ins Gewahrsam, damit ihnen nach Gottes Ausspruch Erkl&#228;rung werde.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche:</p><p>F&#252;hre den L&#228;sterer au&#223;erhalb des Lagers hinaus, und alle, die es geh&#246;rt haben, st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf sein Haupt, und es steinige ihn die ganze Gemeinde.</p><p>Zu Jisraels S&#246;hnen aber sprichst du: Jeder, jeder, der seinen Gott l&#228;stert, hat seine S&#252;nde zu tragen.</p><p>Wer aber dabei ausdr&#252;cklich den Namen Gott nennt, soll get&#246;tet werden, steinigend soll die ganze Gemeinde ihn mit Steinen werfen; der aus der Fremde Eingetretene wie der Eingeborene, indem er dabei ausdr&#252;cklich den Gottesnamen nennt, soll get&#246;tet werden.</p><p>Und wenn jemand irgend ein Menschenwesen erschl&#228;gt, soll er get&#246;tet werden.</p><p>Wer aber ein Tierwesen erschl&#228;gt, hat es zu ersetzen, Wesen zum Ersatz des Wesens.</p><p>Und wenn jemand eine Verletzung an seinen N&#228;chsten bringt, so soll, wie er getan, ihm getan werden.</p><p>Bruch aber zum Ersatz eines Bruches, Auge zum Ersatz eines Auges, Zahn zum Ersatz eines Zahnes, wie er eine Verletzung an den Menschen bringt, so soll durch ihn gegeben werden.</p><p>Der Totschl&#228;ger eines Tieres hat es zu bezahlen, und der Totschl&#228;ger eines Menschen ist zu t&#246;ten.</p><p>Ein Recht soll euch sein, gleich sei der aus der Fremde Eingetretene und der Eingeborene; denn Ich, Gott, bin euer Gott.</p><p>Mosche sprach&#8217;s zu Jisraels S&#246;hnen, da f&#252;hrten sie den L&#228;sterer au&#223;erhalb des Lagers hinaus und steinigten ihn; Jisraels S&#246;hne verfuhren, wie Gott Mosche geboten hatte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kedoschim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Heilige&#8220; &#8226; 3. Mose 19,1&#8211;20,27]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/kedoschim-342</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/kedoschim-342</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:05:48 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188614953/91d66b4967a4222ed22c188f0af18a79.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Kedoschim</strong></p><p><strong>3. Mose 19,1&#8211;20,27</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zur ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels, und sage ihnen: Heilig sollt ihr sein; denn heilig bin Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Ehrf&#252;rchtet jeder seine Mutter und seinen Vater und meine Schabbate h&#252;tet; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Wendet euch nicht zu den verneinenden G&#246;ttern, und Gottheiten aus Gu&#223; machet euch nicht; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Und wenn ihr Gott ein Friedensmahlopfer schlachtet, so schlachtet es zum Ausdruck eures Willens. </p><p>Am Tage eures Schlachtens soll es auch gegessen werden und auch am anderen Tage; was bis zum dritten Tage &#252;brig bleibt, soll in Feuer verbrannt werden. </p><p>Wenn es hat am dritten Tage gegessen werden sollen, so ist es ein Verworfenes, es wird darin nicht ein Entsprechen des g&#246;ttlichen Willens erblickt. </p><p>Wer es isst, hat seine S&#252;nde zu tragen; denn er hat das Heiligtum Gottes entweiht; es wird diese Seele aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Und wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet, sollst du die Ecke deines Feldes nicht vollends abschneiden, und sollst das Aufzulesende deines Schnittes nicht auflesen; </p><p>und deinem Weinberg die unfertigen Trauben nicht entnehmen und den Beerenabfall deines Weinbergs nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Nicht sollt ihr stehlen, und ihr sollt nicht leugnen und ihr sollt nicht l&#252;gen einer wider den anderen. </p><p>Und ihr sollt nicht schw&#246;ren bei meinem Namen zur L&#252;ge; du w&#252;rdest den Namen deines Gottes entweihen, ich Gott. </p><p>Vorenthalte deinem N&#228;chsten nichts und &#252;be keinen Raub, nicht &#252;bernachten soll bei dir der erarbeitete Lohn eines Tagel&#246;hners bis zum Morgen. </p><p>Fluche keinem Tauben und vor einen Blinden lege kein Strauchelwerk, und f&#252;rchte dich vor deinem Gotte, ich Gott. </p><p>Tut nicht Unrecht im Gerichte! Schenke einem Herabgekommenen nicht Ber&#252;cksichtigung und einem Gro&#223;en nicht bevorzugende Ehre: nach Recht richte deinen N&#228;chsten. </p><p>Gehe nicht als Herumtr&#228;ger in deines Volkes Kreisen; stehe nicht m&#252;&#223;ig bei dem Blute deines N&#228;chsten, ich Gott. </p><p>Hasse deinen Bruder nicht in deinem Herzen. Zur Rede, wiederholt zur Rede stelle deinen N&#228;chsten, lade aber darob nicht S&#252;nde auf dich. </p><p>R&#228;che dich nicht und grolle nicht den S&#246;hnen deines Volkes und liebe deines N&#228;chsten Wohl wie deines, Ich Gott. </p><p>Meine Gesetze h&#252;tet: du darfst dein Tier nicht in Gattungsmischung z&#252;chten, dein Feld nicht in Gattungsmischung s&#228;en, und ein Gewand aus Gattungsmischung Schaatnes darf nicht auf dich kommen. </p><p>Und ein Mann, der einer Frau mit Samenergu&#223; beiwohnt, und sie ist eine einem Manne angetraute Sklavin, vollst&#228;ndig ist sie noch nicht ausgel&#246;st, oder ein Freibrief ihr noch nicht gegeben: so soll sie einer Disziplinarstrafe unterliegen, nicht get&#246;tet sollen sie werden, weil sie noch nicht ganz frei geworden war. </p><p>Er aber bringt Gott sein Schuldopfer zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes in einem Schuldopferwidder. </p><p>Es vollzieht der Priester f&#252;r ihn S&#252;hne mit dem Widder des Schuldopfers vor Gott wegen seines Vergehens, das er begangen, und es wird ihm f&#252;r das von ihm begangene Vergehen verziehen. </p><p>Und wenn ihr in das Land kommt und irgend einen Baum zum Fruchtgenuss pflanzt, so sollt ihr, w&#228;hrend einer ihn eurem Gebrauch entziehenden Zeit, in Beziehung auf seine Frucht im Gebrauche gehemmt sein. Drei Jahre soll sie euch nur im Gebrauche gehemmt zustehen, soll nicht genossen werden. </p><p>Im vierten Jahre werde dann all seine Frucht Gott ein Heiligtum des Tatenpreises, </p><p>und erst im f&#252;nften Jahre sollt ihr seine Frucht genie&#223;en, da&#223; er fortan euch seinen Ertrag zuwachsen lasse; ich, Gott, euer Gott. </p><p>Esset nicht beim Blute; haltet nicht auf Ahnungen und nicht auf Zeitenwahl. </p><p>Die Ecke eures Haupthaares sollt ihr nicht abrunden, und die Ecke deines Bartes sollst du nicht glattscheren. </p><p>Und Verwundung um einen Verstorbenen sollt ihr an euren Leib nicht geben und eine eingedrungene Schrift nicht geben an euch, ich, Gott. </p><p>Du sollst deine Tochter nicht entweihen, sie zu Unzucht zu verleiten, da&#223; nicht das Land euch die Treue bricht, wie das Land voller Sinnlichkeit wird. </p><p>Meine Schabbate h&#252;tet und mein Heiligtum f&#252;rchtet, ich, Gott. </p><p>Wendet euch nicht zu den Obot und den Jidonim, suchet nicht durch sie eurer Reinheit beraubt zu werden; ich, Gott, euer Gott. </p><p>Vor einem greisen Haupte stehe auf und ehre das Angesicht eines an Weisheit Gereiften, und f&#252;rchte dich vor deinem Gotte, ich, Gott. </p><p>Und wenn ein Fremder bei dir aus der Fremde eingetreten sein wird in eurem Lande, sollt ihr ihn nicht kr&#228;nken. </p><p>Wie ein Eingeborener von euch soll euch der bei euch aus der Fremde eingetretene Fremde sein, du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremdlinge waret ihr im Lande Mizrajim; Ich, Gott, euer Gott. </p><p>Tuet kein Unrecht im Rechtsausspruch: im L&#228;ngenmass, im Gewichte und im Umfangsma&#223;. </p><p>Gerechte Waage, gerechte Gewichtssteine, gerechtes Epha und gerechtes Hin soll euch sein; Ich, Gott, euer Gott, der ich euch aus dem Lande Mizrajim gef&#252;hrt habe. </p><p>So h&#252;tet denn alle meine Gesetze und alle meine Rechtsvorschriften und erf&#252;llet sie, Ich, Gott. </p><p>Kapitel 20</p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Zu den S&#246;hnen Jisraels aber sage: Jeder, jeder von Jisraels S&#246;hnen und von den Fremden, der aus der Fremde in Jisrael eingetreten, der von seiner Nachkommenschaft dem Molech &#252;bergibt, soll get&#246;tet werden; die Landesvolksgemeine soll ihn steinigen. </p><p>Und auch Ich richte mein Angesicht gegen diesen Mann und lasse ihn aus der Mitte seines Volkes entwurzelt werden; denn er hat von seiner Nachkommenschaft dem Molech &#252;bergeben, um meinem Heiligtum die Reinheit zu rauben und meinen heiligen Namen zu entweihen. </p><p>Wenn aber die Landesvolksgemeine ihre Augen von diesem Manne entziehen sollte, indem er von seiner Nachkommenschaft dem Molech &#252;bergeben, so da&#223; sie ihn nicht t&#246;ten: </p><p>so setze ich mein Angesicht gegen diesen Mann und gegen seine Familie und lasse ihn entwurzelt werden und alle die, die ihm im Abfall nachfolgen, dem Molech mir entgegen nachzuh&#228;ngen, aus der Mitte ihres Volkes. </p><p>Und die Person, die sich zu den Obot und den Jidonim wendet, ihnen abfallend nachzufolgen, gegen diese Person richte ich mein Angesicht und lasse ihn aus seines Volkes Mitte entwurzelt werden. </p><p>Haltet euch heilig, so werdet ihr heilig sein; denn Ich, Gott, bin euer Gott. </p><p>So wachet denn &#252;ber meine Gesetze und vollf&#252;hret sie; Ich, Gott, f&#252;hre euch zur Heiligkeit. </p><p>Denn jeder, jeder, der seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll get&#246;tet werden; er hat seinem Vater oder seiner Mutter geflucht, sein Blut f&#228;llt in ihn zur&#252;ck. </p><p>Und wer mit dem Weibe eines Mannes Ehebruch begeht, mit dem Weibe seines N&#228;chsten Ehebruch begeht, soll er, der Verbrecher, und die Ehebrecherin get&#246;tet werden. </p><p>Und wer der Frau seines Vaters beiwohnt, der hat die Bl&#246;&#223;e seines Vaters ent&#252;llt; beide sollen sie get&#246;tet werden, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wer seiner Schwiegertochter beiwohnt, sollen sie beide get&#246;tet werden; Entmenschung haben sie ge&#252;bt, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wenn ein Mann einem M&#228;nnlichen wie einem Weibe beiwohnt, so haben sie beide Abscheuliches ge&#252;bt; sie sollen get&#246;tet werden, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wer eine Frau und ihre Mutter nimmt, das ist eine unz&#252;chtige Sinnlichkeit, durch Feuer sollen sie verbrannt werden, er und sie, und es soll unz&#252;chtige Sinnlichkeit kein Dasein haben unter euch. </p><p>Und wer sein Lager bei einem Tiere gibt, der soll get&#246;tet werden, und auch das Tier sollt ihr umbringen. </p><p>Und eine Frau, die sich irgend einem Tiere n&#228;hert, sie zu begatten, die Frau und das Tier sollst du umbringen; get&#246;tet sollen sie werden, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck. </p><p>Und wer seine Schwester, die Tochter seines Vaters oder die Tochter seiner Mutter nimmt und er sieht ihre Bl&#246;&#223;e und sie sieht seine Bl&#246;&#223;e, eine s&#252;ndhafte Hingebung ists, sie werden entwurzelt vor den Augen ihrer Volksgenossen; er hat die Bl&#246;&#223;e seiner Schwester enth&#252;llt, er hat seine S&#252;nde zu tragen. </p><p>Und wer einer Frau, wenn sie unwohl ist, beiwohnt und enth&#252;llt ihre Bl&#246;&#223;e, hat er auch nur entbl&#246;&#223;t ihren Born und auch sie hat den Born ihrer Bluterscheinungen enth&#252;llt, so werden sie beide aus der Mitte ihres Volkes entwurzelt. </p><p>Und die Bl&#246;&#223;e der Schwester deiner Mutter oder der Schwester deines Vaters sollst du nicht entbl&#246;&#223;en. Wenn einer seine Blutverwandtschaft auch nur entbl&#246;&#223;t, werden sie ihre Schuld zu tragen haben. </p><p>Und wer seiner Tante beiwohnt, der hat seines Onkels Bl&#246;&#223;e enth&#252;llt, ihre S&#252;nde haben sie zu tragen, kinderlos werden sie sterben. </p><p>Und wer die Frau seines Bruders nimmt, so lange sie ihm eine zu Meidende ist, der hat die Bl&#246;&#223;e seines Bruders enth&#252;llt, kinderlos werden sie bleiben. </p><p>So h&#252;tet alle meine Gesetze und alle meine Rechtsordnungen und erf&#252;llet sie, damit das Land, wohin ich euch bringe, um dort euren Wohnsitz zu haben, euch nicht ausspeie. </p><p>Und gehet nicht in den Satzungen der Bev&#246;lkerung, die ich vor euch fortschicke, denn dies alles hatten sie getan, da sie mein Widerwillen traf, </p><p>und ich zu euch sprach: Ihr seid geeignet, ihren Boden in Besitz zu nehmen, und Ich gebe ihn euch, ihn zu besitzen, als ein an Milch und Honig &#252;berflie&#223;endes Land, Ich, Gott, euer Gott, der ich euch von den V&#246;lkern ausgeschieden. </p><p>Unterscheidet zwischen dem reinen Tiere und dem unreinen und zwischen dem unreinen Vogel und dem reinen, und machet eure Seelen nicht zum Abscheu durch Tiere und V&#246;gel und durch alles, was den Erdboden betritt, was Ich euch ausscheidend f&#252;r unrein erkl&#228;rte. </p><p>Und bleibet mir heilig, denn Ich, Gott, bin heilig und euch habe ich aus den V&#246;lkern ausgeschieden, mein zu sein. </p><p>Wenn aber unter M&#228;nnern oder Frauen ein Ob oder Jidoni sein wird, sollen sie get&#246;tet werden; steinigen soll man sie, ihr Blut f&#228;llt in sie zur&#252;ck.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Acharej Mot]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Nach dem Tod&#8220; &#8226; 3. Mose 16,1&#8211;18,30]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/acharej-mot-41b</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/acharej-mot-41b</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:03:11 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/188254276/03a2e5d02f9ab78c61e286131722160a.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Acharej Mot</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche nach dem Tode der beiden S&#246;hne Aharons: in ihrem Nahetreten vor Gott lag es, da&#223; sie starben! </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Sprich zu deinem Bruder Aharon, da&#223; er nicht zu jeder Zeit zum Heiligtum eingehe, nicht hinter den Scheidevorhang; nicht vor den Deckel hin, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe; denn durch die Wolke soll man auf mich hinschauen &#252;ber dem Deckel. </p><p>Mit diesem gehe Aharon ein zum Heiligtum hin: mit einem jungen Stier zum Ents&#252;ndigungsopfer und einem Widder zum Emporopfer. </p><p>Mit einem leinenen Rock des Heiligtums bekleide er sich, und leinene Beinkleider seien bereits auf seinem Leibe, und mit einem leinenen G&#252;rtel g&#252;rte er sich, und mit einem leinenen Bunde umwinde er den Kopf; Heiligtums Gew&#228;nder sind sie, er badet im Wasser seinen Leib und zieht sie an. </p><p>Und von der Gemeinde der S&#246;hne Jisraels nehme er zwei Ziegenb&#246;cke zum Ents&#252;ndigungsopfer und einen Widder zum Emporopfer. </p><p>Den Ents&#252;ndigungsopferstier, der der seine ist, f&#252;hrt Aharon nahe und erstrebt S&#252;hne f&#252;r sich und f&#252;r sein Haus. </p><p>Er nimmt sodann die beiden B&#246;cke und stellt sie vor Gott in den Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>es gibt Aharon auf die beiden B&#246;cke Lose, ein Los: &#8220;Gottes&#8221;, und ein Los: &#8220;Asasels&#8221;. </p><p>Den Bock, &#252;ber welchen das Los: &#8220;Gottes&#8221; ergangen, f&#252;hrt Aharon n&#228;her und bestimmt ihn zum Ents&#252;ndigungsopfer, </p><p>der Bock aber, &#252;ber welchen das Los: &#8220;Asasels&#8221; ergangen, bleibt vor Gott lebendig bestehen, S&#252;hne auf ihm zu erstreben, ihn als &#8220;Asasels&#8221; fortzuschicken in die W&#252;ste hin. </p><p>Wiederum f&#252;hrt Aharon den Ents&#252;ndigungsstier, der der seine ist, n&#228;her und erstrebt S&#252;hne f&#252;r sich und f&#252;r sein Haus und schlachtet den Ents&#252;ndigungsstier, der der seine ist, </p><p>nimmt sodann die Pfanne voll Feuerkohlen vom Altar herab, von der Gott zugewandten Seite, und seine H&#228;nde voll feines R&#228;ucherwerk, und bringt es hinein hinterhalb des Scheidevorhangs, </p><p>gibt sodann das R&#228;ucherwerk auf das Feuer vor Gott, so da&#223; die Wolke des R&#228;ucherwerks den Deckel bedecke, welcher auf dem Zeugnis ruht, und er nicht sterbe. </p><p>Darauf nimmt er von dem Blute des Stieres und sprengt mit seinem Finger an die ostw&#228;rts gewandte Fl&#228;che des Deckels hinan, vor den Deckel hin aber sprengt er siebenmal von dem Blute mit seinem Finger. </p><p>Hierauf schlachtet er den Bock des Ents&#252;ndigungsopfers, welcher des Volkes ist, und bringt dessen Blut hinein hinterhalb des Scheidevorhanges, und verf&#228;hrt mit dessen Blut, wie er mit dem Blute des Stieres verfahren, sprengt es an den Deckel hinan und vor den Deckel hin, </p><p>und vollzieht so S&#252;hne &#252;ber das Heiligtum von den Unreinheiten der S&#246;hne Jisraels und von ihren Verbrechen in Beziehung aller ihrer Verirrungen; und ebenso vollbringt er f&#252;r das Zusammenkunftsbestimmungszelt, das bei ihnen mitten in ihren Unreinheiten St&#228;tte hat. </p><p>Kein Mensch aber sei im Zusammenkunftsbestimmungszelt, wenn er eingeht im Heiligtum S&#252;hne zu vollziehen, bis er wieder heraustritt und f&#252;r sich und f&#252;r sein Haus und f&#252;r die ganze Gemeinde Jisraels S&#252;hne vollbracht hat. </p><p>Er tritt sodann zu dem Altare hinaus, welcher vor Gott steht und vollzieht S&#252;hne &#252;ber ihn. Er nimmt n&#228;mlich von dem Blute des Stieres und von dem Blute des Bockes und gibt an die H&#246;henwinkel des Altares allseitig, </p><p>sprengt auf ihn von dem Blute siebenmal mit seinem Finger, und reinigt ihn und heiligt ihn von den Unreinheiten der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Hat er so das Heiligtum ges&#252;hnt, das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar: so f&#252;hrt er den lebendigen Bock nahe, </p><p>Aharon st&#252;tzt seine beiden H&#228;nde vereinigt auf den Kopf des lebendigen Bockes und bekennt sich auf ihm alle S&#252;nden der S&#246;hne Iisraels und alle ihre Verbrechen in Beziehung zu allen ihren Verirrungen, und gibt sie auf den Kopf des Bockes, und entsendet ihn durch einen dazu l&#228;ngst bereiten Mann zur W&#252;ste hin. </p><p>Der Bock tr&#228;gt auf sich alle ihre S&#252;nden zu einem steil abgeschnittenen Boden hin, und von dort entsendet er den Bock hinab in die W&#252;ste. </p><p>Noch einmal kommt Aharon in das Zusammenkunftsbestimmungszelt; dann zieht er die leinenen Gew&#228;nder aus, die er, als er in das Heiligtum eingegangen war, wieder angezogen hatte, und l&#228;&#223;t sie dort. </p><p>Zuvor aber badet er seinen Leib im Wasser an einer heiligen Stelle und zieht seine Kleider an, geht hinaus und vollbringt sein Emporopfer, das Emporopfer des Volkes, und vollzieht S&#252;hne f&#252;r sich und f&#252;r das Volk. </p><p>Und das Fett des Ents&#252;ndigungsopfers gibt er zum Aufdampfen dem Altare hin. </p><p>Der aber den Bock als Asasels entsendet, hat seine Kleider zu waschen und er badet seinen Leib im Wasser; nachher kommt er wieder hinein ins Lager. </p><p>Den Ents&#252;ndigungsstier und den Ents&#252;ndigungsbock aber, dessen Blut hineingebracht worden im Heiligtum S&#252;hne zu vollziehen, l&#228;&#223;t er au&#223;erhalb des Lagers hinausbringen, und sie verbrennen ihre Haut, ihr Fleisch und ihren Mist im Feuer. </p><p>Der aber, der sie verbrennt, hat seine Kleider zu waschen, und er badet seinen Leib im Wasser; nachher kommt er wieder hinein in das Lager. </p><p>Es sei euch zu ewigem Gesetz: im siebten Monat, am Zehnten des Monats lasset ihr eure Lebensgeister darben und vollbringet keinerlei Werk, der Eingeborene und der Fremdling, der aus der Fremde in eure Mitte eingetreten. </p><p>Denn an diesem Tage soll er S&#252;hne &#252;ber euch bringen, euch zu reinigen; von allen euren Verirrungen sollt vor Gott ihr rein werden. </p><p>Ein durch T&#228;tigkeitseinstellung zu begehender Schabbat ist es euch, und ihr lasset eure Lebensgeister darben, als ewiges Gesetz. </p><p>Aber auch der Priester vollzieht S&#252;hne, den man salben und bevollm&#228;chtigen wird, an der Stelle seines Vaters Priesterdienst zu verrichten, und er bekleidet sich mit den leinenen Gew&#228;ndern, den Gew&#228;ndern des Heiligtums. </p><p>Er s&#252;hnt zun&#228;chst die Heiligkeitsst&#228;tte des Heiligtums, und das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar s&#252;hnt er, und vollzieht &#252;ber die Priester S&#252;hne und &#252;ber alles Volk der Gemeinde. </p><p>Und es bleibe euch dies zu ewigem Gesetz, &#252;ber Jisraels S&#246;hne S&#252;hne von allen ihren Verirrungen zu erwirken einmal im Jahre; er tat, wie Gott Mosche geboten. </p><p><strong>Kapitel 17</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen und zu allen S&#246;hnen Jisraels und sage ihnen: Dies ist das Wort, welches Gott geboten: </p><p>Jeder, jeder vom Hause Jisraels, der einen Ochsen, oder ein Schaf, oder eine Ziege im Lager schlachtet, oder der sie au&#223;erhalb des Lagers schlachtet, </p><p>und hat es nicht zu dem Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes gebracht, es als Opfer Gott nahezubringen vor der Wohnungsst&#228;tte Gottes: dem Manne wird es als Blut geachtet, Blut hat er vergossen; und es wird dieser Mann aus seines Volkes Mitte entwurzelt. </p><p>Damit, da&#223; Jisraels S&#246;hne ihre Schlachtm&#228;hler, die sie auf freiem Felde schlachten, hineinbringen und sie Gott bringen zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, zum Priester hin, und sie Gott als Friedensmahlopfer schlachten. </p><p>Und der Priester gie&#223;t das Blut an Gottes Altar im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hinan und l&#228;&#223;t das Fett Gott zum Willfahrungsausdruck aufdampfen, </p><p>so da&#223; sie nicht ferner ihre Schlachtm&#228;hler den B&#246;cken schlachten, denen sie von mir abfallend nachh&#228;ngen. Ein ewiges Gesetz sei dies ihnen f&#252;r ihre Nachkommen. </p><p>Und ihnen sage ferner: Jeder, jeder vom Hause Jisraels und von dem Fremdling, welcher aus der Fremde in ihre Mitte eingetreten sein wird, der ein Emporopfer oder ein Mahlopfer darbringt, </p><p>und bringt es nicht zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, es Gott zu vollziehen, der Mann wird aus seines Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Und jeder, jeder vom Hause Jisraels und von dem Fremden, der in eure Mitte eingetreten ist, welcher irgend Blut i&#223;t, gegen die Blut essende Seele richte ich mein Angesicht und lasse sie aus ihres Volkes Mitte entwurzeln. </p><p>Denn die Seele des Fleisches ist im Blute gegenw&#228;rtig, und habe ich es euch darum dem Altare bestimmt, S&#252;hne &#252;ber eure Seelen zu erwirken; denn das Blut bedeutet: mit der Seele erwirkt man S&#252;hne. </p><p>Darum habe ich zu Jisraels S&#246;hnen gesprochen: Jede Seele von euch soll kein Blut essen, und der Fremde, der in eure Mitte eingetreten, soll kein Blut essen. </p><p>Und jeder, jeder von Jisraels S&#246;hnen und von dem Fremden, der in ihre Mitte eingetreten ist, welcher einen Fang an Wild oder an V&#246;gel gemacht, welcher zu essen ist, der hat dessen Blut hinzugie&#223;en und es in Erdstaub zu bedecken. </p><p>Denn die Seele allen Fleisches ist sein von seiner Seele beherrschtes Blut, weshalb ich zu Jisraels S&#246;hnen gesprochen: Blut von irgend welchem Fleisch sollt ihr nicht essen, denn die Seele allen Fleisches, sie ist sein Blut, jeder derer, die es essen, wird entwurzelt werden. </p><p>Und jede Seele, welche Gefallenes und Entrissenes i&#223;t, unter den Eingeborenen und unter den Fremden, hat ihre Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden, bleibt unrein bis zum Abend und wird dann rein. </p><p>Wenn er nicht w&#228;scht und seinen Leib nicht badet, so hat er seine Vers&#252;ndigung zu tragen. </p><p><strong>Kapitel 18</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen und sage ihnen: Ich, Gott, bin euer Gott! </p><p>Nach dem Verfahren des Landes Mizrajim, in welchem ihr gewohnt habt, sollt ihr nicht handeln, und nach dem Verfahren des Landes Kenaan, wohin ich euch bringe, sollt ihr nicht handeln, und sollt in ihren Satzungen nicht wandeln. </p><p>Meine Rechtsordnungen &#252;bet und meine Gesetze h&#252;tet, um in ihnen zu wandeln, Ich, Gott, bin euer Gott. </p><p>H&#252;tet meine Gesetze und meine Rechtsordnungen, die der Mensch zu erf&#252;llen hat und Leben durch sie gewinnt; Ich, Gott. </p><p>Jeder, jeder, zu aller Verwandtschaft seines Fleisches sollt ihr euch nicht n&#228;hern, Bl&#246;&#223;e zu enth&#252;llen, Ich, Gott. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e deines Vaters und die Bl&#246;&#223;e deiner Mutter sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist deine Mutter, du darfst ihre Bl&#246;&#223;e nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Frau deines Vaters sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Bl&#246;&#223;e deines Vaters. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, einer Geburt des Hauses oder einer au&#223;erh&#228;uslichen Geburt, deren Bl&#246;&#223;e sollst du nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter, deren Bl&#246;&#223;e sollst du nicht enth&#252;llen, denn deine Bl&#246;&#223;e sind sie. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Tochter der Frau deines Vaters, der Geburt deines Vaters, sie ist deine Schwester; ihre Bl&#246;&#223;e sollst du nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Schwester deines Vaters sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Verwandte deines Vaters. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Schwester deiner Mutter sollst du nicht enth&#252;llen; denn sie ist die Verwandte deiner Mutter. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e des Bruders deines Vaters sollst du nicht enth&#252;llen, seiner Frau sollst du dich nicht n&#228;hern, sie ist deine Tante. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e deiner Schwiegertochter sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Frau deines Sohnes, du darfst ihre Bl&#246;&#223;e nicht enth&#252;llen. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e der Frau deines Bruders sollst du nicht enth&#252;llen; sie ist die Bl&#246;&#223;e deines Bruders. </p><p>Die Bl&#246;&#223;e einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht enth&#252;llen; ihres Sohnes Tochter und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen ihre Bl&#246;&#223;e zu ent&#252;llen; Verwandtschaft sind sie, unz&#252;chtige Sinnlichkeit ist es. </p><p>Und eine Frau zu ihrer Schwester sollst du nicht nehmen, sie zusammen zu verbinden, ihre Bl&#246;&#223;e neben ihr bei ihrem Leben zu ent&#252;llen. </p><p>Und zu einer Frau in der Entfernungszeit ihrer Unreinheit sollst du dich nicht n&#228;hern, ihre Bl&#246;&#223;e zu enth&#252;llen. </p><p>Und zum Weibe deines N&#228;chsten sollst du dein Lager nicht geben, das der Zeugung eignet, durch sie deine Reinheit zu verlieren. </p><p>Und von deiner Nachkommenschaft sollst du nichts hingeben, es dem Molech durch zu f&#252;hren, und sollst den Namen deines Gottes nicht entweihen, Ich, Gott. </p><p>Und einem M&#228;nnlichen sollst du nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; eine Abscheulichkeit ist dies. </p><p>Und bei einem Tiere sollst du dein Lager nicht geben, dich dadurch zu verunreinigen; und ein Weib soll nicht vor einem Tiere zur Begattung stehen; Entmenschung ist es. </p><p>Macht euch durch keines von diesem allen unrein! Denn durch alles dieses sind die V&#246;lker, die ich vor euch entsende, unrein geworden. </p><p>Da ward das Land unrein, und ich suchte seine S&#252;nden &#252;ber es heim, und das Land spie seine Bewohner aus. </p><p>So h&#252;tet denn ihr meine Gesetze und meine Rechtsordnungen, und &#252;bet, der Eingeborene und der als Fremder in eure Mitte Eingetretene, nichts von allen diesen Abscheulichkeiten. </p><p>Denn all solche Abscheulichkeiten haben die Menschen des Landes, die euch vorangingen, ge&#252;bt, und da ist das Land unrein geworden. </p><p>da&#223; euch nicht das Land ausspeie, indem ihr es unrein machet, wie es das Volk ausgespien, das euch vorangegangen. </p><p>Denn jeder, der von diesen Abscheulichkeiten etwas &#252;bt, die es ver&#252;benden Seelen werden aus der Mitte ihres Volkes entwurzelt. </p><p>Darum h&#252;tet das euch von mir zur Hut &#220;bergebene, da&#223; nichts von den abscheulichen Satzungen, die vor euch in &#220;bung waren, geschehe, auf da&#223; ihr nicht unrein durch sie werdet; Ich, Gott, euer Gott.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mezora]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Auss&#228;tziger&#8220; &#8226; 3. Mose 14,1&#8211;15,33]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/mezora-8dc</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/mezora-8dc</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:05:39 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187978042/f5421f5549686601dfe626a040d91cf0.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Mezora</strong></p><p><strong>3. Mose 14,1&#8211;15,33</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Dies sei die Lehre des Auss&#228;tzigen am Tage seines Reinwerdens: er wird zum Priester gebracht. </p><p>Der Priester geht hinaus, au&#223;erhalb des Lagers; und sieht der Priester, und siehe, der Schaden des Aussatzes ist von dem Auss&#228;tzigen fort geheilt: </p><p>so befiehlt der Priester und man nimmt f&#252;r den sich Reinigenden zwei lebendige, reine V&#246;gel und ein Zedernscheit, karmoisinrote Wolle und Ysop. </p><p>Es befiehlt der Priester, man schlachtet den einen Vogel in ein irdenes Gef&#228;&#223; &#252;ber lebendiges Wasser; </p><p>den lebendigen Vogel nimmt er allein und das Zedernscheit mit der karmoisinroten Wolle und dem Ysop, und tunkt diese zugleich mit dem lebendigen Vogel in das Blut des geschlachteten Vogels auf dem lebendigen Wasser, </p><p>und sprengt an den sich vom Aussatze Reinigenden siebenmal, und l&#228;&#223;t den lebendigen Vogel auf das Feld fortfliegen. </p><p>Der sich Reinigende w&#228;scht seine Kleider, schert all sein Haar, badet in Wasser und wird rein, und danach darf er ins Lager kommen, hat aber sieben Tage au&#223;erhalb seines Zeltes zu bleiben. </p><p>Am siebten Tage schert er all sein Haar: seinen Kopf, seinen Bart, die Brauen seiner Augen, all sein Haar soll er scheren, und w&#228;scht seine Kleider, badet seinen Leib in Wasser und wird rein. </p><p>Am achten Tage soll er zwei Schafe in ihrer Ganzheit nehmen und ein einj&#228;hriges weibliches Schaf in seiner Ganzheit, und drei Zehntel feines Mehl als Huldigungsgabe, mit &#214;l durchger&#252;hrt, und ein Log &#214;l. </p><p>Und es stellt der die Reinigung vollziehende Priester den sich reinigenden Mann und sie vor Gott in den Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelt, </p><p>es nimmt der Priester das eine Schaf und bringt es zum Schuldopfer nahe und das Log &#214;l und wendet sie eine Wende vor Gott, </p><p>und schlachtet das Schaf an der St&#228;tte, wo er das Ents&#252;ndigungs- und das Emporopfer schlachtet, an der St&#228;tte des Heiligtums; denn wie das Ents&#252;ndigungsopfer ist das Schuldopfer dem Priester, ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Es nimmt sodann der Priester von dem Blut des Schuldopfers auf, und es gibt der Priester auf den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden, und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den Daumen seines rechten Fu&#223;es. </p><p>Es nimmt der Priester ferner von dem Log &#214;l und gie&#223;t auf die innere linke Hand des Priesters; </p><p>der Priester betunkt seinen rechten Zeigefinger von dem &#214;le, das sich auf seiner inneren linken Hand befindet, und sprengt von dem &#214;le mit seinem Zeigefinger siebenmal vor Gott; </p><p>und von dem Reste des &#214;les, welches sich auf seiner inneren Hand befindet, gibt der Priester an den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden und an den Daumen seiner rechten Hand und an den Daumen seines rechten Fu&#223;es auf das Blut des Schuldopfers, </p><p>und was am &#214;le, das sich auf der inneren Hand des Priesters befindet, &#252;brig ist, soll er auf den Kopf des sich Reinigenden geben, und es erwirkt der Priester S&#252;hne f&#252;r ihn vor Gott. </p><p>Der Priester vollzieht sodann das Ents&#252;ndigungsopfer und erwirkt f&#252;r den sich Reinigenden S&#252;hne von seiner Unreinheit; sodann soll er das Emporopfer schlachten. </p><p>Und es &#252;bergibt der Priester das Emporopfer und die Huldigungsgabe auf den Altar hin; der Priester erwirkt S&#252;hne f&#252;r ihn und er wird rein. </p><p>Und wenn er arm ist, so da&#223; sein Verm&#246;gen nicht hinreicht, so nimmt er ein Schaf als Schuldopfer zur Wende, f&#252;r ihn S&#252;hne zu erwirken, und ein Zehntel feines Mehl mit &#214;l durchger&#252;hrt zu einer Huldigungsgabe, und ein Log &#214;l. </p><p>Ferner zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, wozu sein Verm&#246;gen ausreicht: die eine werde ein Ents&#252;ndigungsopfer, die andere ein Emporopfer. </p><p>Er bringt sie am achten Tage zu seiner Reinigung zum Priester, hin zu dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelt vor Gott. </p><p>Der Priester nimmt das Schaf des Schuldopfers und das Log &#214;l und es wendet der Priester sie eine Wende vor Gott, </p><p>schlachtet das Schaf des Schuldopfers, und es nimmt der Priester von dem Blute des Schuldopfers und gibt auf den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den Daumen seines rechten Fu&#223;es. </p><p>Von dem &#214;le soll der Priester auf die innere linke Hand des Priesters gie&#223;en; </p><p>es sprengt der Priester mit seinem rechten Zeigefinger von dem &#214;le, das sich auf seiner inneren linken Hand befindet, siebenmal vor Gott; </p><p>es gibt der Priester von dem &#214;le, das sich auf seiner inneren Hand befindet, an den Knorpel des rechten Ohres des sich Reinigenden und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf den Daumen seines rechten Fu&#223;es auf die Stelle des Blutes des Schuldopfers, </p><p>und was von dem &#214;le, das sich auf der inneren Hand des Priesters befindet, &#252;brig ist, soll er auf den Kopf des sich Reinigenden geben, S&#252;hne f&#252;r ihn vor Gott zu erwirken. </p><p>Er vollzieht dann die eine von den Turteltauben, oder von den jungen Tauben, von dem, wozu sein Verm&#246;gen reicht, </p><p>Das, wozu sein Verm&#246;gen reicht, die eine als Ents&#252;ndigungsopfer und die eine als Emporopfer samt der Huldigungsgabe; und es erwirkt der Priester f&#252;r den sich Reinigenden S&#252;hne vor Gott. </p><p>Das ist die Lehre dessen, an welchem ein Aussatzschaden ist, dessen Verm&#246;gen nicht ausreicht in seiner Reinigung. </p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Wenn ihr in das Land Kenaan, das Ich euch zum Besitze gebe, kommt, und ich einen Aussatzschaden an einem Hause des Landes eures Besitztums entstehen lasse: </p><p>so kommt der, dem das Haus eignet, und berichtet dem Priester: als ob ein Schaden am Hause sei, scheint mir. </p><p>Und es befiehlt der Priester, da&#223; sie das Haus, bevor der Priester den Schaden zu sehen kommt, r&#228;umen, damit nicht alles, was im Hause ist, unrein werde, und nachher komme der Priester, das Haus zu untersuchen. </p><p>Sieht er den Schaden, und siehe, der Schaden ist an den W&#228;nden des Hauses, dunkelgr&#252;ne oder dunkelrote Tiefflecken, und deren Schein ist tiefer als die Wand: </p><p>so geht der Priester aus dem Hause hinaus hin zu dem Eingang des Hauses und erkl&#228;rt das Haus unter Verschluss auf sieben Tage. </p><p>Kehrt der Priester am siebten Tage zur&#252;ck und sieht, und siehe, der Schaden hat sich an den W&#228;nden des Hauses ausgebreitet: </p><p>so befiehlt der Priester, da&#223; sie die Steine, an welchen der Schaden sich befindet, herausnehmen und sie au&#223;erhalb der Stadt hinaus an einen unreinen Ort hinwerfen. </p><p>Das Haus aber l&#228;&#223;t er von innen rings herum abschaben, und die Erde, die sie abgeschabt, sch&#252;tten sie au&#223;erhalb der Stadt hin an einen unreinen Ort. </p><p>Sie nehmen sodann andere Steine und bringen sie hin an die Stelle der Steine, und andere Erde nimmt er und bekleidet damit das Haus. </p><p>Kehrt der Schaden wieder zur&#252;ck und bricht im Hause aus, nachdem er die Steine hinausgenommen und nachdem das Haus abgeschabt und nachdem es wieder bekleidet worden, </p><p>und es kommt der Priester und er sieht, und siehe, der Schaden ist weiter gewachsen im Hause: so ist dies ein verderblicher Schaden im Hause, unrein ist es. </p><p>Er rei&#223;t das Haus nieder, seine Steine, sein Holz, und alle Erde des Hauses, und bringt es au&#223;erhalb der Stadt hinaus an einen unreinen Ort. </p><p>Wer in das Haus kommt w&#228;hrend aller der Tage, die er es unter Verschluss erkl&#228;rt hat, soll unrein sein bis Abend. </p><p>Wer aber in dem Hause sich niedergelegt, hat seine Kleider zu waschen, auch wer in dem Hause speist, hat seine Kleider zu waschen. </p><p>Kommt aber der Priester wieder und sieht, und siehe, der Schaden ist im Hause nicht weiter gewachsen, nachdem das Haus wieder bekleidet worden: so hat er das Haus f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, denn der Schaden ist geheilt. </p><p>Um das Haus zu ents&#252;ndigen, nimmt er zwei V&#246;gel und ein Zedernscheit, karmoisinrote Wolle und Ysop, </p><p>schlachtet den einen Vogel in ein irdenes Gef&#228;&#223; hin &#252;ber lebendiges Wasser, </p><p>nimmt sodann das Zedernscheit, das Ysop und die karmoisinrote Wolle und den lebendigen Vogel, betunkt sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebendige Wasser und sprengt siebenmal zum Hause hin. </p><p>Er ents&#252;ndigt das Haus mit dem Blute des Vogels und mit dem lebendigen Wasser, und mit dem lebendigen Vogel, dem Zedernscheit, dem Ysop und der karmoisinroten Wolle, </p><p>und l&#228;&#223;t den lebendigen Vogel au&#223;erhalb der Stadt hinaus zum freien Felde hin fliegen, vollzieht so S&#252;hne &#252;ber das Haus und es ist rein. </p><p>Dies ist die Lehre f&#252;r allen Aussatzschaden und f&#252;r die Enthaarung, </p><p>f&#252;r den Schaden des Gewandes und f&#252;r das Haus, </p><p>f&#252;r das Hochwei&#223;, f&#252;r das sich ihm Anschlie&#223;ende und f&#252;r das Glanzwei&#223;, </p><p>zu lehren am Tage des unrein und am Tage des rein zu Erkl&#228;renden; dies ist die Lehre des Aussatzes. </p><p><strong>Kapitel 15</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Sprechet zu Jisraels S&#246;hnen und saget zu ihnen: Jeder Mann, wenn er flu&#223;leidend von seinem K&#246;rperteil wird, so ist sein Ausfluss unrein. </p><p>Dies aber soll seine durch seinen Ausfluss verursachte Unreinheit sein &#8212; es mag sein K&#246;rperteil seinen Ausfluss rinnen, oder seinen K&#246;rperteil schlie&#223;en lassen durch seinen Ausflu&#223;, immer bewirkt es seine Unreinheit &#8212;: </p><p>jedes Lager, auf welchem der Flu&#223;leidende liegt, wird unrein, und jedes Ger&#228;te, auf welchem er sitzt, wird unrein. </p><p>Und jeder, der sein Lager ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden, und bleibt unrein bis zum Abend; </p><p>wer auf dem Ger&#228;te sitzt, auf welchen der Flu&#223;leidende sitzt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend; </p><p>und wer den K&#246;rper des Flu&#223;leidenden ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Auch wenn der Flu&#223;leidende an einen Reinen Speichel wirft, hat dieser seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Jedes Reitzeug, auf welchem der Flu&#223;leidende reitet, wird unrein. </p><p>Und jeder, der das, was ihm unterliegt, ber&#252;hrt, wird unrein bis zum Abend. Wer sie aber tr&#228;gt, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und jeder, den der Flu&#223;leidende ber&#252;hrt, und seine H&#228;nde nicht im Wasser abgebadet hat, hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Ein irdenes Ger&#228;t, das der Flu&#223;leidende ber&#252;hrt, soll zerbrochen, und jedes h&#246;lzerne Ger&#228;t im Wasser abgebadet werden. </p><p>Und wenn der Flu&#223;leidende von seinem Flusse rein wird, so hat er sich sieben Tage zu seiner Reinigung zu z&#228;hlen und seine Kleider zu waschen. Er badet seinen K&#246;rper in lebendigem Wasser und wird rein. </p><p>Am achten Tage nimmt er sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, kommt vor Gott zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und gibt sie dem Priester hin. </p><p>Der Priester vollzieht sie, die eine als Ents&#252;ndigungsopfer, die andere als Emporopfer, und es vollzieht der Priester &#252;ber ihn S&#252;hne vor Gott von seinem Ausflusse. </p><p>Ein Mann aber, dem ein Samenergu&#223; entgehet, hat sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und jedes Gewand und jedes Fell, auf welches Samenergu&#223; kommt, das ist im Wasser zu waschen und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und eine Frau, der ein Mann mit Samenergu&#223; beiwohnt, sie haben sich im Wasser zu baden und bleiben unrein bis Abend. </p><p>Eine Frau aber, die ihren Flu&#223; erh&#228;lt, deren Fluss soll Blut sein in ihrem K&#246;rper; sieben Tage bleibe sie in ihrer Entfernung, und alles, was sie ber&#252;hrt, wird unrein bis zum Abend. </p><p>Und allen, worauf sie in ihrer Entfernung liegt, wird unrein, und unrein alles, worauf sie sitzt. </p><p>Wer ihr Lager ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, badet sich im Wasser und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Wer irgend ein Ger&#228;te, worauf sie sitzt, ber&#252;hrt, hat seine Kleider zu waschen, badet sich im Wasser und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und so auch, wenn er sich &#252;ber dem Lager befindet, oder &#252;ber dem Ger&#228;te, auf welchem sie sitzt, wodurch, wenn er es nur ber&#252;hrt, er bis zum Abend unrein wird. </p><p>Wenn aber ein Mann ihr beiwohnt, so komme ihre Entfernung auf ihn, und er wird sieben Tage unrein; jedes Lager, auf welches er sich legt, wird unrein. </p><p>Eine Frau aber, bei der sich ein Blutflu&#223; mehrere Tage in der nicht mehr zu ihrer Entfernung geh&#246;renden Zeit eingestellt, oder wenn sie nach zur&#252;ckgelegter Entfernung wieder einen Fluss hat, so soll sie alle Tage des Flusses ihrer Unreinheit wie in den Tagen ihrer Entfernung sein, unrein ist sie. </p><p>Jedes Lager, auf welchem sie an irgend einem Tage ihres Flusses liegt, soll ihr wie das Lager ihrer Entfernung sein; und jedes Ger&#228;te, auf welchem sie sitzt, soll wie ihre Entfernungsunreinheit unrein sein, </p><p>und wer ihnen nahe kommt, wird unrein; er hat seine Kleider zu waschen, sich im Wasser zu baden und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>Und wenn sie von ihrem Flusse rein geworden ist, so z&#228;hlt sie sich sieben Tage und nachher wird sie rein. </p><p>Am achten Tage nimmt sie sich zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben und bringt sie zum Priester zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, </p><p>der Priester vollzieht die eine als Ents&#252;ndigungsopfer und die andere als Emporopfer, und der Priester vollzieht vor Gott &#252;ber sie S&#252;hne von dem Flusse ihrer Unreinheit. </p><p>Lehret Jisraels S&#246;hne sich von ihrer Unreinheit fern zu halten, damit sie nicht durch ihre Unreinheit sterben, indem sie meine Wohnung unrein machen, die sich in ihrer Mitte befindet. </p><p>Dies ist die Lehre des Flu&#223;leidenden und dessen, dem Samenergu&#223; entgangen, durch welchen er unrein wird, </p><p>der Unwohlen in ihrer Entfernung und dessen, bei dem sich ein Flu&#223; einstellt, sei es ein M&#228;nnlicher, oder eine Weibliche, und f&#252;r den Mann, der einer Unreinen beiwohnt. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Tasria]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Sie empf&#228;ngt&#8220; &#8226; 3. Mose 12,1&#8211;13,59]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/tasria-424</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/tasria-424</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:01:03 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187527537/6a68236bee60f97fa4bf0759038ff6b6.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Tasria</strong></p><p><strong>3. Mose 12,1&#8211;13,59</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Eine Frau, wenn sie einen Menschenspross zeitigt und geb&#228;rt ein M&#228;nnliches, so soll sie sieben Tage unrein sein; wie die Entfernungstage ihres Unwohlseins soll sie unrein sein. </p><p>Und am achten Tage soll er an dem Fleische seiner Vorhaut beschnitten werden. </p><p>Dreiunddrei&#223;ig Tage aber bleibe sie im Reinigungsgebl&#252;te; nichts Geheiligtes soll sie ber&#252;hren und in das Heiligtum nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinheit voll sind. </p><p>Wenn sie aber ein Weibliches geb&#228;rt, so soll sie zwei Wochen wie ihre Entfernungszeit unrein sein und sechsundsechzig Tage auf dem Reinigungsgebl&#252;te bleiben. </p><p>Und wenn die Tage ihrer Reinheit bei einem Sohn oder einer Tochter voll sind, bringt sie ein noch in seinem ersten Jahre stehendes Schaf zu einem Emporopfer und eine junge oder Turteltaube zu einem Ents&#252;ndigungsopfer zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes zum Priester hin. </p><p>Er bringt es vor Gott nahe und vollzieht S&#252;hne &#252;ber sie, so wird sie rein von dem Quell ihres Gebl&#252;tes. Das ist die Lehre der Geb&#228;rerin beim M&#228;nnlichen oder Weiblichen. </p><p>Reicht aber ihr Verm&#246;gen nicht hin, ein Lamm zu bestreiten, so nimmt sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine zu einem Emporopfer und eine zu einem Ents&#252;ndigungsopfer; es vollzieht der Priester S&#252;hne &#252;ber sie und sie wird rein. </p><p><strong>Kapitel 13</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Ein Mensch, wenn an der Haut seines Fleisches etwas Hochwei&#223;es oder dem Nahekommendes oder Glanzwei&#223;es ist, und es gestaltet sich in der Haut seines Fleisches zu einem Aussatzschaden: so werde er zu Aharon, dem Priester, oder zu einem von seinen S&#246;hnen, den Priestern, gebracht, </p><p>und es sieht der Priester den Schaden in der Haut des Fleisches, das Haar in dem Schaden hat sich in Wei&#223; verwandelt und die Farbe des Schadens ist tiefer als die Haut seines Fleisches, so ist es ein Aussatzschaden; der Priester hat ihn zu sehen und hat ihn f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren. </p><p>Ist es aber eine wei&#223;gl&#228;nzende Stelle in der Haut seines Fleisches, und selbst wenn ihre Farbe nicht so viel tiefer als die Haut ist, und das Haar hat sich nicht in Wei&#223; verwandelt: so l&#228;&#223;t der Priester den Schaden sieben Tage unter Verschluss bleiben. </p><p>Und es sieht ihn der Priester am siebten Tage, und siehe, es ist noch der Schaden, er ist innerhalb seiner Farbenn&#252;ancen geblieben, es hat sich auch der Schaden in der Haut nicht ausgebreitet: so l&#228;&#223;t der Priester ihn zum zweitenmale sieben Tage unter Verschlu&#223; bleiben. </p><p>Und es sieht ihn der Priester am siebten Tage zum zweitenmale, und siehe, der Schaden ist dunkler geworden und es hat sich der Schaden nicht in der Haut ausgebreitet: so hat ihn der Priester f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, ein nur dem Aussatz nahekommender Schaden ist es, er hat seine Gew&#228;nder zu waschen und ist dann rein. </p><p>Breitet sich aber der dem Aussatz nahegekommene Schaden, nachdem er dem Priester zu seiner Reinerkl&#228;rung gezeigt worden, in der Haut weiter aus, so wird er wiederum dem Priester gezeigt. </p><p>Sieht dann dem Priester und siehe, der dem Aussatz nahegekommene Schaden hat sich in der Haut weiter ausgebreitet, so erkl&#228;rt ihn der Priester f&#252;r unrein, es ist Aussatz. </p><p>Wenn ein Aussatzschaden an einem Menschen entsteht, so werde er zum Priester gebracht, </p><p>und es sieht der Priester und siehe, es ist eine hochwei&#223;e Stelle in der Haut, und sie hat das Haar in Wei&#223; umwandelt; und ebenso wenn eine gesunde Stelle gesunden Fleisches in dem Hochwei&#223;en sich befindet: </p><p>so ist es ein bereits alter Aussatz in der Haut seines Fleisches, der Priester hat ihn f&#252;r unrein zu erll&#228;ren, er hat ihn nicht unter Verschluss bleiben zu lassen, denn er ist unrein. </p><p>Bricht aber dann der Aussatz in der Haut weiter hervor und es bedeckt der Aussatz die ganze f&#252;r den Schaden empf&#228;ngliche Haut von seinem Kopfe bis zu seinen F&#252;&#223;en, so weit die Augen des Priesters sehen, </p><p>und es sieht der Priester und siehe, es hat der Aussatz seinen ganzen Leib bedeckt: so hat er den Schaden f&#252;r rein zu erkl&#228;ren. Er hat sich ganz in Wei&#223; umwandelt, so ist er rein. </p><p>An dem Tage aber, an welchem wieder gesundes Fleisch zur Besichtigung kommt, wird er unrein. </p><p>Es sieht der Priester das gesunde Fleisch und hat ihn f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren. Das gesunde Fleisch, es ist unrein, Aussatz ist es. </p><p>Oder, wenn das gesunde Fleisch wieder zur&#252;cktritt und sich in Wei&#223; umwandelt hat, so komme er zum Priester. </p><p>Es sieht ihn der Priester und siehe, der Schaden hat sich in Wei&#223; umwandelt, so hat der Priester den Schaden f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, rein ist er. </p><p>Und Fleisch, wenn daran in seiner Haut ein Entz&#252;ndungsgeschw&#252;r ist und es ist geheilt, </p><p>es ist aber an der Stelle des Entz&#252;ndungsgeschw&#252;rs eine hochwei&#223;e oder gl&#228;nzend wei&#223;e ins Rothe spielende Stelle, so ist es dem Priester zu zeigen; </p><p>und sieht der Priester, und siehe, ihre Farbe ist niedriger als die Haut, und ihr Haar hat sich in Wei&#223; umwandelt: so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, ein Aussatzschaden ist es, der auf dem Entz&#252;ndungsgeschw&#252;r ausgebrochen ist. </p><p>Wenn aber der Priester sie sieht und siehe, es ist kein wei&#223;es Haar darauf, und selbst wenn sie nicht so viel niedriger als die Haut, vielmehr dunkler ist: so hat der Priester ihn sieben Tage unter Verschluss bleiben zu lassen. </p><p>Wenn sie dann in der Haut sich weiter ausbreitet, so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, es ist ein Schaden. </p><p>Wenn aber das Glanzwei&#223;e auf seine Stelle beschr&#228;nkt bleibt, sich nicht ausgebreitet hat, so ist es eine Vernarbung des Entz&#252;ndungsgeschw&#252;rs, der Priester hat ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren. </p><p>Oder Fleisch, wenn in seiner Haut ein durch Feuer entstandenes Brandgeschw&#252;r ist und die Heilstelle des Brandgeschw&#252;rs ist ins R&#246;tliche spielendes Glanzwei&#223; oder Reinwei&#223;, </p><p>und es sieht sie der Priester, und siehe, es ist zu Wei&#223; umwandeltes Haar in dem Glanzwei&#223;en, und dessen Farbe ist tiefer als die Haut: so ist es Aussatz, in dem Brandgeschw&#252;r ist er ausgebrochen, der Priester hat ihn f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, Aussatz ist es. </p><p>Wenn aber der Priester sie sieht und siehe, in dem Glanzwei&#223;en ist kein wei&#223;es Haar, selbst wenn sie nicht so viel niedriger als die Haut, vielmehr dunkler ist: so hat der Priester ihn sieben Tage unter Verschluss bleiben zu lassen. </p><p>Und es sieht ihn der Priester am siebten Tage, ist sie dann weiter in der Haut ausgebreitet, so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, ein Aussatzschaden ist es. </p><p>Wenn aber das Glanzwei&#223;e auf seine Stelle beschr&#228;nkt bleibt, sich nicht in der Haut ausgebreitet hat, und ebenso wenn sie dunkler ist, so ist es ein Hochwei&#223; des Brandgeschw&#252;rs, der Priester hat ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren; denn es ist eine Vernarbung des Brandgeschw&#252;rs. </p><p>Und ein Mann, oder eine Frau, wenn an ihnen ein Schaden ist am Kopfe, oder am Barte, </p><p>es sieht der Priester den Schaden und siehe, seine Farbe ist tiefer als die Haut und darauf ist kurzes goldfarbiges Haar: so hat ihn der Priester f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren, eine Enthaarung ist es, es ist ein Aussatz des Kopfes oder des Bartes. </p><p>Wenn aber der Priester den Enthaarungsschaden sieht und siehe, seine Farbe ist nicht tiefer als die Haut und schwarzes Haar ist nicht darauf, so l&#228;&#223;t der Priester den Enthaarungsschaden sieben Tage unter Verschluss bleiben. </p><p>Am siebten Tage sieht der Priester den Schaden und siehe, der Enthaarungsschaden hat sich nicht ausgebreitet, es ist auch kein goldfarbiges Haar darin entstanden, und die Farbe des Enthaarungsschadens ist nicht tiefer als die Haut: </p><p>so soll er sich scheren; den Enthaarungsschaden aber schert er nicht fort, und es l&#228;&#223;t der Priester den Enthaarungsschaden sieben Tage zum zweitenmal unter Verschluss bleiben. </p><p>Und es sieht der Priester den Enthaarungsschaden am siebten Tag und siehe, der Enthaarungsschaden hat sich in der Haut nicht ausgebreitet und seine Farbe ist nicht tiefer als die Haut, so hat der Priester ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren, er w&#228;scht seine Gew&#228;nder und ist rein. </p><p>Wenn sich aber der Enthaarungsschaden in der Haut ausbreitet selbst nach seiner Reinerkl&#228;rung, </p><p>und es sieht ihn der Priester und siehe, der Enthaarungsschaden hat sich in der Haut ausgebreitet: so soll der Priester nicht nach dem goldfarbigen Haar suchen, unrein ist er. </p><p>Wenn aber der Enthaarungsschaden in seinen Erscheinungen geblieben und schwarzes Haar darauf gewachsen ist, so ist der Enthaarungsschaden geheilt, er ist rein und der Priester hat ihn f&#252;r rein zu erkl&#228;ren. </p><p>Ein Mann oder eine Frau, wenn in der Haut ihres Fleisches Glanzstellen sind, die Glanzstellen sind wei&#223;. </p><p>und es sieht der Priester und siehe, in der Haut ihres Fleisches sind Glanzstellen, aber dunkelwei&#223;: so ist dies nur ein Glanz, der in der Haut aufgegangen ist, er ist rein. </p><p>Und jemand, wenn ihm sein Kopf kahl wird, so ist er ein Hinterglatzkopf, rein ist er. </p><p>Wird ihm sein Kopf von der Vorderseite kahl, so ist er ein Vorderglatzkopf, rein ist er. </p><p>Entsteht aber auf der Hinterglatze oder auf der Vorderglatze ein wei&#223;r&#246;tlicher Schaden, so ist es ein auf seiner Hinterglatze oder auf seiner Vorderglatze hervorbrechender Aussatz. </p><p>Sieht ihn der Priester und siehe, das Hochwei&#223;e des Schadens ist ins R&#246;tliche spielendes Wei&#223; auf seiner Vorderglatze oder auf seiner Hinterglatze, &#228;hnlich der Aussatzfarbe an der Fleischhaut: </p><p>so ist es ein auss&#228;tziger Mann, unrein ist er, f&#252;r unrein hat ihn der Priester zu erkl&#228;ren, er hat seinen Schaden auf seinem Kopf. </p><p>Jeder Auss&#228;tzige aber, an welchem der Schaden haftet, dessen Kleider sollen eingerissen sein, sein Kopf soll ungeschoren sein, bis &#252;ber den Lippenbart soll er sich verh&#252;llen, und &#8220;unrein!&#8221; &#8220;unrein!&#8221; soll er rufen. </p><p>Alle Tage, so lange der Schaden an ihm ist, soll er unrein sein, unrein ist er. Abgesondert soll er bleiben, au&#223;erhalb des Lagers ist sein Sitz. </p><p>Und das Gewand, in welchem ein Aussatzschaden ist, an einem wollenen oder an einem leinenen Gewande, </p><p>oder an Kette- oder an Einschlaggarn von Flachs oder von Wolle, oder an einem Felle, oder an irgend einer Verarbeitung von Fell; </p><p>und es ist der Schaden dunkelgr&#252;n oder dunkelrot, an dem Gewande, oder an dem Fell oder an dem Kette- oder an dem Einschlaggarn, oder an irgend einem Ger&#228;te aus Fell: so ist es ein Aussatzschaden und ist dem Priester zu zeigen. </p><p>Sieht der Priester den Schaden, so hat er den Schaden sieben Tage unter Verschluss bleiben zu lassen. </p><p>Und sieht er den Schaden am siebten Tag, da&#223; der Schaden in dem Gewande sich ausgebreitet hat, oder in dem Kette- oder in dem Einschlaggarn, oder in dem Fell, zu welchem Werk auch das Fell verarbeitet sein mag: so ist der Schaden ein verderblicher Aussatz, unrein ist er. </p><p>Er verbrennt das Gewand oder das Kette- oder das Einschlaggarn von Wolle oder von Flachs, oder irgendwelches Ger&#228;te aus Fell, an welchem der Schaden sich befindet; dem ein verderblicher Aussatz ist er, es soll in Feuer verbrannt werden. </p><p>Sieht aber der Priester und siehe, der Schaden hat sich in dem Gewande, oder in dem Kette- oder in dem Einschlaggarn, oder in irgend einem Ger&#228;te aus Fell nicht ausgebreitet: </p><p>so befiehlt der Priester und man w&#228;scht das, woran der Schaden befindlich ist, und er l&#228;&#223;t ihn zum zweitenmale sieben Tage unter Verschluss halten. </p><p>Sieht dann der Priester, nachdem der Schaden gewaschen worden, und siehe, es hat der Schaden seine Farbe nicht verwandelt, und es hat der Schaden sich nicht ausgebreitet: so ist er unrein, du sollst ihn in Feuer verbrennen, eine Vertiefung ist es im Abgetragenen oder Vollwolligen. </p><p>Sieht aber der Priester und siehe, der Schaden ist, nachdem man ihn gewaschen, blasser geworden, so rei&#223;t er ihn aus dem Gewande, oder aus dem Felle, oder aus dem Kette- oder aus dem Einschlaggarn. </p><p>Und wenn er wieder in dem Gewande, oder in dem Kette- oder in dem Einschlaggarn, oder in irgend einem Ger&#228;te aus Fell sichtbar wird, so ist es ein wiederausbrechender, in Feuer sollst du es verbrennen, das, woran der Schaden ist. </p><p>Das Gewand aber, oder das Kette- oder das Einschlaggarn, oder irgendwelches Ger&#228;te aus Fell, welches du w&#228;schest und es verschwindet der Schaden daraus, das werde zum zweitenmale gewaschen und werde rein. </p><p>Dies ist die Lehre des Aussatzschadens des wollenen oder des leinenen Gewandes, oder des Kette- oder des Einschlaggarns, oder irgend eines Ger&#228;tes aus Fell, es f&#252;r rein zu erkl&#228;ren oder es f&#252;r unrein zu erkl&#228;ren.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schemini]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Am achten&#8220; &#8226; 3. Mose 9,1&#8211;11,47]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schemini-3ff</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schemini-3ff</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 09 Apr 2026 12:01:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187456450/374207109adfcdd9895c38a275395531.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schemini</strong></p><p><strong>3. Mose 9,1&#8211;11,47</strong></p><p>Und es war am achten Tage, da hatte Mosche Aharon und seine S&#246;hne und die &#196;ltesten Jisraels gerufen, </p><p>und sprach zu Aharon: Nimm dir ein vom Rind erzeugtes Kalb zum Ents&#252;ndigungsopfer und einen Widder zum Emporopfer in ihrer Ganzheit, und bringe sie vor Gott n&#228;her. </p><p>Und zu Jisraels S&#246;hnen sprich: Nehmet einen Ziegenbock zum Ents&#252;ndigungsopfer und ein Kalb und ein Schaf, einj&#228;hrig, in ihrer Ganzheit, zum Emporopfer. </p><p>Und einen Ochsen und einen Widder zum Friedensopfer, Mahlopfer vor Gott zu vollziehen, und eine mit &#214;l durchr&#252;hrte Huldigungsgabe; denn heute erscheint euch Gott. </p><p>Sie nahmen was Mosche geboten hin zum Zelte der Zusammenkunftsbestimmung; es trat die ganze Gemeinde n&#228;her und sie standen vor Gott. </p><p>Da sprach Mosche: Dieses Wort, welches Gott geboten, verwirklicht, so wird euch die Herrlichkeit Gottes sich zeigen. </p><p>Und Mosche sprach zu Aharon: Tritt n&#228;her zum Altare hin und vollziehe dein Ents&#252;ndigungsopfer und dein Emporopfer und vollbringe S&#252;hne f&#252;r dich und f&#252;r das Volk, und vollziehe dann das Opfer des Volkes und vollbringe S&#252;hne f&#252;r sie, wie Gott geboten. </p><p>Da trat Aharon n&#228;her hin zum Altare und schlachtete das ihm geh&#246;rige Ents&#252;ndigungsopferkalb. </p><p>Die S&#246;hne Aharons brachten ihm das Blut nahe, er tunkte seinen Finger in das Blut und gab an die H&#246;henwinkel des Altars, das Blut aber goss er zu dem Altargrunde hin. </p><p>Das Fett und die Nieren samt dem Zwerchfell von der Leber von dem Ents&#252;ndigungsopfer gab er zum Verdampfen dem Altare hin, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Das Fleisch aber und das Fell verbrannte er au&#223;erhalb des Lagers in Feuer. </p><p>Er schlachtete sodann das Emporopfer; die S&#246;hne Aharons reichten ihm das Blut hin und er warf es an den Altar allseitig. </p><p>Das Emporopfer hatten sie ihm nach seinen Teilen und den Kopf hingereicht, und er lie&#223; sie auf dem Altare verdampfen, </p><p>wusch sodann das Eingeweide und die Fu&#223;glieder und &#252;bergab sie zum Verdampfen auf dem Emporopfer dem Altare hin. </p><p>Darauf brachte er das Opfer des Volkes nahe, nahm den dem Volke geh&#246;rigen Ents&#252;ndigungsopferbock, schlachtete ihn und vollzog ihn als Ents&#252;ndigungsopfer wie das erste, </p><p>brachte das Emporopfer nahe und vollzog es nach Vorschrift, </p><p>brachte das Huldigungsopfer nahe, f&#252;llte seine Hand davon und lie&#223; es auf dem Altare verdampfen, au&#223;er dem Emporopfer des Morgens. </p><p>Er schlachtete sodann den Ochsen und den Widder, das dem Volke geh&#246;rige Friedensmahlopfer, die S&#246;hne Aharons reichten ihm das Blut hin und er warf es an den Altar allseitig. </p><p>Auch die Fettteile von dem Ochsen, und von dem Widder das Schwanzst&#252;ck, die Decke und die Nieren und das Zwerchfell der Leber; </p><p>sie legten die Fettteile auf die Brustst&#252;cke, er &#252;bergab die Fettteile zum Verdampfen dem Altare hin. </p><p>Die Brustst&#252;cke aber und den rechten Schenkel hatte Aharon in einer Wendung vor Gott gewendet, wie Mosche geboten hatte. </p><p>Da erhub Aharon seine H&#228;nde dem Volke zu und segnete sie und ging dann von Vollziehung des Ents&#252;ndigungsopfers, des Emporopfers und der Friedensopfer hinab. </p><p>Darauf ging Mosche und Aharon in das Zusammenkunftsbestimmungszelt; sie traten wieder hinaus, segneten das Volk &#8212; da zeigte sich die Herrlichkeit Gottes dem ganzen Volke. </p><p>Es ging Feuer von Gott her aus und verzehrte auf dem Altar das Emporopfer und die Fettteile; das Volk sah und jauchzte und sie sanken auf ihr Angesicht. </p><p><strong>Kapitel 10</strong></p><p>Da nahmen Aharons S&#246;hne, Nadab und Abihu, jeder seine Pfanne, gaben Feuer in sie und legten darauf R&#228;ucherwerk; und brachten vor Gott fremdes Feuer nahe, das Er ihnen nicht geboten hatte. </p><p>Da ging Feuer von Gott her aus und verzehrte sie, und sie starben vor Gott. </p><p>Da sprach Mosche zu Aharon: Das ist, was Gott gesprochen: Durch die mir Nahen will ich geheiligt und so vor dem ganzen Volke geehrt werden; da schwieg Aharon. </p><p>Mosche aber rief Mischael und Elzaphan, S&#246;hne Usiels, Oheims Aharons, und sagte ihnen: Tretet n&#228;her, tragt eure Br&#252;der aus dem Angesicht des Heiligtums hinaus au&#223;erhalb des Lagers. </p><p>Sie traten n&#228;her und trugen sie in ihren R&#246;cken hinaus au&#223;erhalb des Lagers, wie Mosche gesprochen hatte. </p><p>Zu Aharon und Eleasar und Ithamar, seinen S&#246;hnen, sprach aber Mosche: Eure H&#228;upter lasset nicht ungeschoren und machet in eure Kleider keinen Riss, damit ihr nicht sterbet und Er so &#252;ber die ganze Gemeinde z&#252;rne; eure Br&#252;der aber, das ganze Haus Jisraels, sollen den Brand beweinen, welchen Gott gez&#252;ndet. </p><p>Und von dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes gehet nicht fort, damit ihr nicht sterbet; denn das &#214;l der Gottesweihe ist auf euch. Sie taten nach Mosches Wort. </p><p>Gott sprach zu Aharon: </p><p>Wein und Berauschendes trinke du nicht und deine dir zur Seite stehenden S&#246;hne, wenn ihr zum Zusammenkunftsbestimmungszelt eingeht, damit ihr nicht sterbet; ewiges Gesetz f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Und so auch zum Unterscheiden zwischen Geheiligtem und Ungeheiligtem, und zwischen Unreinem und Reinem, </p><p>und Jisraels S&#246;hne alle die Gesetze zu lehren, welche Gott f&#252;r sie durch Mosche ausgesprochen hat. </p><p>Mosche sprach zu Aharon und zu seinen &#252;brig gebliebenen S&#246;hnen Elasar und Itamar: Nehmet das von den Feuergaben Gottes &#252;brige Huldigungsopfer und esset es als Mazzot neben dem Altar, denn ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Esset es an heiliger St&#228;tte, denn es ist dies dein und deiner S&#246;hne Geb&#252;hr von Gottes Feuergaben; denn also ward mir geboten. </p><p>Und die Brust der Wendung und den Schenkel der Hebe sollt ihr an einem reinen Orte essen, du und deine S&#246;hne und deine T&#246;chter mit dir; denn sie sind von den Friedensmahlopfern der S&#246;hne Jisraels als dein und deiner S&#246;hne Geb&#252;hr gegeben. </p><p>Den Schenkel der Hebe und die Brust der Wende auf den Feuergaben der Fettst&#252;cke bringen sie, um vor Gott eine Wende zu vollziehen; und es soll dir und deinen dir zur Seite stehenden S&#246;hnen eine ewige Geb&#252;hr sein, wie Gott geboten. </p><p>Nach dem Ents&#252;ndigungsopferbock forschte Mosche, und siehe, er war verbrannt worden. Da z&#252;rnte er &#252;ber Elasar und Itamar, die &#252;briggebliebenen S&#246;hne Aharons, und sprach: </p><p>Warum habt ihr das Ents&#252;ndigungsopfer nicht an der Stelle des Heiligtums gegessen, es ist doch ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer, und eben es hat er euch gegeben, um die S&#252;nde der Gemeinde aufzuheben, S&#252;hne f&#252;r sie vor Gott zu erwirken. </p><p>Sehet, es ist doch sein Blut nicht zum Heiligtum ins Innere gebracht worden, es h&#228;ttet ihr im heiligen Raum essen sollen, wie ich geboten! </p><p>Da sprach Aharon zu Mosche: Siehe, heute haben sie ihr Ents&#252;ndigungs- und ihr Emporopfer vor Gott nahe gebracht und da traf mich solches: h&#228;tte ich heutigen Tages Ents&#252;ndigungsopfer gegessen, w&#228;re es das, was in Gottes Augen recht gewesen? </p><p>Als Mosche dies vernahm, war es recht in seinen Augen. </p><p><strong>Kapitel 11</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon ihnen zu sagen: </p><p>Sprechet zu Jisraels S&#246;hnen: Dies, wenn es lebenskr&#228;ftig ist, ist, was ihr von allem Vieh, das auf dem Lande lebt, essen d&#252;rft: </p><p>alles, was einen Huf bildet und ihn ganz durchspaltet zu zwei Hufen, zugleich wiederkauend ist unter dem Viehe, das d&#252;rft ihr essen. </p><p>Jedoch dies d&#252;rft ihr nicht essen, von den Wiederk&#228;uern und den also Behuften: das Kamel, denn wiederkauend ist es, jedoch den rechten Huf bildet es nicht, unrein ist es euch; </p><p>und das Kaninchen, denn wiederkauend ist es, aber einen Huf bildet es nicht, unrein ist es euch; </p><p>Und den Hasen, denn wiederkauend ist er, aber er hat keinen Huf gebildet, unrein ist er euch; </p><p>Und das Schwein, denn hufebildend ist es und spaltet ganz durch den Huf, es wiederkaut aber nicht, unrein ist es euch. </p><p>Von ihrem Fleische sollt ihr nicht essen und ihr Aas nicht ber&#252;hren, unrein sind sie euch. </p><p>Dies d&#252;rft ihr essen von allem was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, die d&#252;rft in Meeren und in Str&#246;men ihr essen. </p><p>Alles aber, was Flossen und Schuppen nicht hat in Meeren und in Str&#246;men, von allem Kleintier des Wassers und von allem Tierwesen, das im Wasser lebt, Abscheu sind sie euch. </p><p>Und Abscheu sollen sie euch sein, von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihren ihrem Element entnommenen Leib als Abscheu halten. </p><p>Alles, was nicht Flosse und Schuppe hat im Wasser, das ist euch Abscheu. </p><p>Und diese sollt ihr als Abscheu halten von dem Gefl&#252;gel, sie sollen nicht gegessen werden, Abscheu sind sie: den Rescher, den Peres und die Osnijah; </p><p>die Daah und die Ajah nach ihrer Art; </p><p>jeden Oreb nach seiner Art; </p><p>die Bat Hajaanah, den Tachmas, den Schachaf und den Nez nach seiner Art; </p><p>den Kos, den Schalach und den Janschuf; </p><p>die Tinschemet, den Kaat und den Racham; </p><p>die Cha&#223;ida, die Anafah nach ihrer Art, die Duchifat und den Atalef. </p><p>Jedes gefl&#252;gelte Kriechtier, das auf Vieren geht, ist euch Abscheu. </p><p>Nur dieses d&#252;rft ihr von allem auf Vieren gehenden gefl&#252;gelten Kriechtier essen, das Springf&#252;&#223;e oberhalb seiner F&#252;&#223;e hat, mit ihnen auf der Erde zu springen, </p><p>diese von ihnen d&#252;rft ihr essen: den Arbeh nach seiner Art, den Solam nach seiner Art, den Chargol nach seiner Art, und den Chagab nach seiner Art. </p><p>Jedes gefl&#252;gelte Kriechtier, das vier F&#252;&#223;e hat, ist euch Abscheu. </p><p>Und in Beziehung auf diese sollt ihr euch als unrein halten, wer ihren Leichnam ber&#252;hrt, soll unrein bleiben bis zum Abend, </p><p>und jeder, der von ihrem Leichnam tr&#228;gt, soll seine Kleider waschen und bleibt unrein bis zum Abend. </p><p>In Beziehung auf jedes Tier, das Klauen hat, aber sie nicht durchspaltet und nicht wiederkaut; sie sind euch unrein, was sie ber&#252;hrt, soll unrein sein. </p><p>Und auch alles, was auf seinen Pfoten geht unter allem auf Vieren gehenden Tier, unrein sind sie euch, wer ihren Leichnam ber&#252;hrt, soll bis zum Abend unrein sein, </p><p>und wer ihren Leichnam tr&#228;gt, soll seine Kleider waschen und bleibt unrein bis zum Abend; unrein sind sie euch. </p><p>Und dies ist euch das Unreine unter dem Kriechtier, das auf der Erde kriecht: das Wiesel, die Maus und die Kr&#246;te nach ihrer Art, </p><p>der Igel, der Koach, die Eidechse, der Chomet und der Maulwurf. </p><p>Diese sind es, die euch unter allem Kriechtier unrein sind, wer sie in ihrem Tode ber&#252;hrt, soll bis zum Abend unrein sein. </p><p>Und alles, worauf etwas von ihnen in ihrem Tode f&#228;llt, &#8212; sei es von allem h&#246;lzernen Ger&#228;te, oder Kleid, oder von Leder, oder ein Sack, jegliches Ger&#228;te, mit welchem man ein Werk verrichtet, &#8212; soll in Wasser gebracht werden, bis zum Abend unrein bleiben und dann rein sein. </p><p>Und jedes irdene Ger&#228;t, in dessen Hohlraum etwas von ihnen hineinf&#228;llt, so wird alles, was in seinem Hohlraum sich befindet, unrein, und es sollt ihr zerbrechen; </p><p>von irgend Speise, die gegessen wird, auf welche Wasser kommt, wird so unrein, und so auch wird jedes Getr&#228;nk, das getrunken wird, in irgend einem Gef&#228;&#223;e unrein. </p><p>Und alles, worauf etwas von ihrem Leichnam f&#228;llt, wird unrein, selbst Ofen und Herd muss man einreissen, sie sind unrein, und nur als unrein d&#252;rfen sie euch dienen. </p><p>Ein Quell jedoch und eine Zisterne, eine Ansammlung von Wasser bleibt rein, was aber auch dort ihren Leichnam ber&#252;hrt, wird unrein. </p><p>Und wenn von ihrem Leichnam auf irgend Aussaatsamen, der ges&#228;t wird, f&#228;llt, ist er rein. </p><p>Wird aber Wasser auf Samen gegeben, und es f&#228;llt von ihrem Leichnam darauf, so ist er euch unrein. </p><p>Und wenn von dem Tiere, das euch zum Essen gestattet ist, stirbt, soll, der dessen Leichnam ber&#252;hrt, bis zum Abend unrein sein. </p><p>Wer von dessen Leichnam i&#223;t, hat seine Kleider zu waschen und ist unrein bis zum Abend; auch wer nur dessen Leichnam tr&#228;gt, hat seine Kleider zu waschen und ist unrein bis zum Abend. </p><p>Und jedes Kriechtier, das auf der Erde kriecht, Abscheu ist es, es soll nicht gegessen werden. </p><p>Alles, was auf dem Bauche geht und alles, was auf Vieren geht, bis zu allem Vielf&#252;&#223;igen, von irgend einem Kriechtier, das auf der Erde kriecht, sie sollt ihr nicht essen, denn Abscheu sind sie. </p><p>Machet eure Seelen nicht zum Abscheu durch alles Kriechtier, das kriecht, und macht euch durch sie nicht unrein, ihr w&#252;rdet durch sie v&#246;llig untergehen. </p><p>Denn ich, Gott, bin euer Gott, darum heiliget euch, so werdet ihr heilig werden, denn heilig bin ich, und machet eure Seelen nicht unrein durch alles Kriechtier, das auf der Erde schreitet. </p><p>Denn ich, Gott, bin es, der euch aus dem Lande &#196;gypten emporf&#252;hrt, euch Gott zu sein; so seiet denn heilig, denn heilig bin ich. </p><p>Dies ist die Lehre des Tiers und des Vogels, und jedes lebenden Wesens, das im Wasser sich bewegt, und f&#252;r alles Wesen, das auf der Erde kriecht, </p><p>zu unterscheiden zwischen dem Unreinen und dem Reinen, und zwischen dem Lebendigen, das gegessen wird, und dem Lebendigen, das nicht gegessen werden soll. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Zaw]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Gebiete!&#8220; &#8226; 3. Mose 6,1&#8211;8,36]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/zaw-ab8</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/zaw-ab8</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:01:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/187035757/91feeae14987877d4608c878e2404d39.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Zaw</strong></p><p><strong>3. Mose 6,1&#8211;8,36</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Verpflichte Aharon und seine S&#246;hne also: Dies ist die Lehre des Emporopfers: Es ist das Emporopfer auf der Brandst&#228;tte auf dem Altar die ganze Nacht bis gegen Morgen, wo dann das Feuer des Altars auf ihm wieder angez&#252;ndet wird. </p><p>Es zieht der Priester seine leinene Bekleidung an und leinene Beinkleider zieht er an auf seinen Leib und hebt die Asche, zu welcher das Feuer das Emporopfer auf dem Altar verzehrt, und legt sie zur Seite des Altars nieder. </p><p>Er zieht sodann seine Kleider aus und bekleidet sich mit anderen Kleidern und bringt die Asche au&#223;erhalb des Lagers hinaus an einen reinen Ort. </p><p>Das Feuer aber soll f&#252;r den Altar auf ihm angez&#252;ndet werden, soll nicht ausgehen; es legt darauf der Priester am fr&#252;hen Morgen H&#246;lzer zum Brennen, ordnet darauf das Emporopfer und l&#228;&#223;t auf diesem die Fettteile der Friedensopfer aufdampfen. </p><p>Feuer soll stets auf dem Altare angez&#252;ndet werden, wo es nie ausgeht. </p><p>Und dies ist die Lehre des Huldigungsopfers: Aharons S&#246;hne haben es vor Gott an die Vorseite des Altars nahezubringen. </p><p>Er hebt davon mit seinem Handgriffe von dem Feinmehl des Huldigungsopfers und von seinem &#214;le heraus und all den Weihrauch, der auf dem Huldigungsopfer ist, und gibt seinen Gedenkteil dem Altare zum Aufdampfen hin als Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Das &#220;brige davon essen Aharon und seine S&#246;hne; als Mazzot soll es an einem heiligen Orte gegessen werden, im Vorhof des Zusammenkunftsbestimmungszeltes sollen sie es essen. </p><p>Es darf nicht gegoren gebacken werden, als ihren Anteil habe ich es von den Feuergaben an mich gegeben; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es, wie das Ents&#252;ndigungsopfer und wie das Schuldopfer. </p><p>Jeder M&#228;nnliche unter den S&#246;hnen Aharons darf es essen, es ist eine ewige Geb&#252;hr f&#252;r eure Nachkommen von den Feuergaben an Gott; alles was mit ihnen in Ber&#252;hrung kommt wird heilig. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: </p><p>Dies ist das Opfer Aharons und seiner S&#246;hne, welche Gott, jeder am Tage, da man ihn ins Amt eingeweiht, ein Zehntel Epha Feinmehl als stetes Huldigungsopfer nahe bringen sollen, die H&#228;lfte davon am Morgen und die H&#228;lfte davon am Abend. </p><p>Auf der Pfanne in &#214;l soll es bereitet werden, weichgesotten sollst du es bringen, vielf&#228;ltig gebacken nach Art des in St&#252;cke zu zerbrechenden Huldigungsopfers sollst du es als Willfahrungsausdruck Gott nahe bringen. </p><p>Der Priester, der an seiner Stelle von seinen S&#246;hnen gesalbt wird, soll es vollbringen. Als ein ewiger Tribut soll es Gott ganz dem Aufdampfen &#252;bergeben werden. </p><p>Jedes Huldigungsopfer eines Priesters soll also ganz geschehen, soll nicht gegessen werden. </p><p>Und Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen: Dies ist die Lehre des Ents&#252;ndigungsopfers: an der Stelle, wo das Emporopfer geschlachtet wird, wird auch das Ents&#252;ndigungsopfer vor Gott geschlachtet, ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Der Priester, dem seine Vollziehung als Ents&#252;ndigungsopfer obliegt, soll es zum Genuss erhalten; an heiliger St&#228;tte soll es gegessen werden, im Vorhof des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Alles, was mit seinem Fleische in Ber&#252;hrung tritt, soll heilig werden,und was von seinem Blute auf ein Gewand spritzt, sollst du, das n&#228;mlich worauf es spritzt, an heiliger St&#228;tte waschen. </p><p>Und ein irdenes Gef&#228;&#223;, in welchem es gekocht worden, soll zerbrochen werden; ist es aber in einem kupfernen Gef&#228;&#223; gekocht worden, so wird es durch Wasser gereinigt und abgeschwenkt. </p><p>Jeder M&#228;nnliche unter den Priestern soll es zum Genuss erhalten; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist es. </p><p>Jedes Ents&#252;ndigungsopfer, von dessen Blut in das Zusammenkunftsbestimmungszelt gebracht wird, um im Heiligtum S&#252;hne zu vollziehen, darf nicht gegessen werden, es muss im Feuer verbrannt werden. </p><p><strong>Kapitel 7</strong></p><p>Und dies ist die Lehre des Schuldopfers: ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern ist es. </p><p>In dem Raume, wo sie das Emporopfer schlachten, schlachten sie auch das Schuldopfer, und sein Blut wirft er an den Atar allseitig. </p><p>All sein Fett bringt er davon nahe: das Schwanzst&#252;ck und das Fett, das die Eingeweide deckt, </p><p>die beiden Nieren und das Fett, welches auf ihnen sitzt, das an den Lenden sich befindet; auch das Zwerchfell an der Leber, mit den Nieren hat er es herauszunehmen. </p><p>Es gibt sie der Priester an den Altar zum Aufdampfen hin, Gott zur Feuerhingebung: ein Schuldopfer ist es. </p><p>Jeder M&#228;nnliche unter den Priestern erh&#228;lt davon zum Genuss; in heiligem Raume soll es gegessen werden: ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern ist es. </p><p>Dem Ents&#252;ndigungsopfer ist das Schuldopfer gleich, eine Lehre gilt f&#252;r sie der Priester, der damit S&#252;hne zu vollziehen hat, dem wird es zu teil. </p><p>Und der Priester, der eines Mannes Emporopfer nahebringt, das Fell des Emporopfers, das er nahe gebracht hat, ist des Priesters, ihm wird es zu teil. </p><p>Auch jedes Huldigungsopfer, das im Ofen gebacken wird und jedes im Tiegel und auf der Pfanne bereitete, ist des Priesters, der es nahebringt, ihm wird es zu teil. </p><p>Und so auch jedes Huldigungsopfer, mit &#214;l durchr&#252;hrt oder trocken, allen S&#246;hnen Aharons soll es zu teil werden, einem wie dem andern. </p><p>Und dies ist die Lehre des Friedensmahlopfers, welches er Gott nahebringt. </p><p>Wenn wegen Dankespflicht er es nahebringt, so bringt er bei dem Dankesmahlopfer mit &#214;l durchr&#252;hrte Mazzotbrote und mit &#214;l bestrichene d&#252;nne Mazzotfladen und aus weichgesottenem Feinmehl mit &#214;l durchr&#252;hrte Brote. </p><p>Gleichzeitig mit Broten gegorenen Brotes bringt er sein Opfer, zugleich mit seinem Friedensdankmahlopfer. </p><p>Er bringt davon eines von jedem Opfer als Hebe zu Gott; dem Priester, der das Blut des Friedensopfers wirft, dem wird es zu teil. </p><p>Und das Fleisch seines Friedensdankmahlopfers soll am Tage seiner Nahebringung gegessen werden, er soll nichts davon bis zum Morgen liegen lassen. </p><p>Wenn aber sein Mahlopfer ein Gel&#252;bde oder ein freiwillig geweihtes ist, so soll es am Tage seiner Opfernahebringung gegessen werden, und auch am folgenden Tage soll, was n&#228;mlich davon &#252;brig geblieben, gegessen werden d&#252;rfen. </p><p>Was dann aber von dem Fleisch des Mahlopfers &#252;brig bleibt, soll am dritten Tage im Feuer verbrannt werden. </p><p>Und wenn von dem Fleische seines Friedensopfermahls am dritten Tage gegessen werden soll, so wird darin nicht ein Entsprechen des g&#246;ttlichen Willens f&#252;r den, der es nahebringt, erkl&#228;rt, es wird ihm nicht gedacht, ein Verworfenes soll es sein; die Person, welche davon i&#223;t, wird ihre S&#252;nde tragen. </p><p>Auch das Fleisch, das irgend Unreines ber&#252;hrt, soll nicht gegessen werden, es soll im Feuer verbrannt werden. Und das Fleisch, jeder Reine darf Fleisch essen. </p><p>Die Person aber, welche Fleisch von dem Friedensmahlopfer i&#223;t, welches Gottes ist, und es ruht ihre Unreinheit auf ihr, diese Person soll aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt werden. </p><p>Eine Person, die irgend Unreines ber&#252;hrt, die Unreinheit eines Menschen, ein unreines Tier, oder irgend ein unreines Kriechtier und i&#223;t vom Fleisch des Friedensmahlopfers, welches Gottes ist, diese Person soll aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt werden. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Irgend Fett von Ochsen, Schafen und Ziegen sollt ihr nicht essen. </p><p>Und Fett von Gefallenem und Fett von zum Fra&#223; Ergriffenem darf zu jeglichem Werke verbraucht werden, aus beiden Gr&#252;nden jedoch d&#252;rft ihr es nicht essen. </p><p>Denn, wer immer Fett von einem Viehe isst, von welchem Gott eine Feuergabe nahe gebracht werden kann, die Person, welche solches i&#223;t, wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Und irgend welches Blut sollt ihr nicht essen in allen euren Wohnsitzen, vom Vogel und vom Viehe. </p><p>Jegliche Person, welche irgend welches Blut i&#223;t, diese Person wird aus ihres Volkes Kreisen entwurzelt. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Derjenige, der ein Friedensopfermahl Gott nahe bringt, der bringe Gott sein Opfer von seinem Friedensopfermahl. </p><p>Seine H&#228;nde sollen die Feuergaben Gottes bringen; das Fett auf der Brust, es soll er bringen; die Brust, um damit vor Gott eine Wendung vorzunehmen. </p><p>Der Priester gibt das Fett dem Altare zum Verdampfen hin, und die Brust wird dann Aharon und seinen S&#246;hnen zu teil. </p><p>Auch den rechten Schenkel sollt ihr als Hebe dem Priester geben von euren Friedensopfermahlen. </p><p>Derjenige von den S&#246;hnen Aharons, der das Blut des Friedensopfers und das Fett nahebringt, dem soll der rechte Schenkel zum Anteil werden. </p><p>Denn die Brust der Wende und den Schenkel der Hebe habe ich von Jisraels S&#246;hnen von ihren Friedensopfermahlen genommen, und habe sie dem Priester Aharon und seinen S&#246;hnen zur ewigen Geb&#252;hr von Jisraels S&#246;hnen gegeben. </p><p>Es ist dies die Weihe Aharons und die Weihe seiner S&#246;hne von den Feuergaben Gottes, an dem Tage, da er sie n&#228;her treten lie&#223;, Gott als Priester zu dienen. </p><p>Es ist dies, was Gott am Tage, da er sie weihte, geboten, da&#223; ihnen von Jisraels S&#246;hnen gegeben werde: ein ewiges Gesetz f&#252;r ihre Nachkommen. </p><p>Dies ist die Lehre f&#252;r das Emporopfer, f&#252;r das Huldigungsopfer, und f&#252;r das Ents&#252;ndigungsopfer und f&#252;r das Schuldopfer; und f&#252;r die Bevollm&#228;chtigungsopfer und f&#252;r das Friedensopfermahl, </p><p>welche Gott bereits Mosche auf dem Berge Sinai geboten hatte, am Tage, da er Jisraels S&#246;hne verpflichtete, ihre Opfer Gott nahe zu bringen, in der W&#252;ste Sinai. </p><p><strong>Kapitel 8</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Nimm Aharon und seine S&#246;hne mit ihm, und die Kleider und das Salb&#246;l; den Stier des Ents&#252;ndigungsopfers und die beiden Widder und den Korb der Mazzot. </p><p>Und die ganze Gemeinde versammele hin zu dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Mosche tat wie ihm Gott geboten, und die Gemeinde versammelte sich hin zu dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Da sprach Mosche zur Gemeinde: Dies ist der Ausspruch, den Gott zu vollf&#252;hren geboten. </p><p>Darauf lie&#223; Mosche Aharon und seine S&#246;hne n&#228;hertreten, badete sie in Wasser, </p><p>gab ihm den Rock &#252;ber, g&#252;rtete ihn mit dem G&#252;rtel, bekleidete ihn mit dem Mantel, gab ihm das Ephod &#252;ber, g&#252;rtete ihn mit dem Latze des Ephod und umschloss ihn damit. </p><p>Er legte ihm das Brustschild an und gab in das Brustschild die Urim und die Tumim. </p><p>Er setzte den Kopfbund auf sein Haupt und gab an den Kopfbund seinem Angesichte zu das goldene Schauband, das Diadem des Heiligtums, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Mosche nahm sodann das Salb&#246;l und salbte die Wohnung und alles darin Befindliche, und heiligte sie. </p><p>Er sprengte davon siebenmal auf den Altar, und salbte den Altar und alle seine Ger&#228;te, und das Becken und seinen Untersatz, sie zu heiligen. </p><p>Er goss von dem Salb&#246;l auf Aharons Haupt und salbte ihn, ihn zu heiligen. </p><p>Und Mosche lie&#223; Aharons S&#246;hne n&#228;her treten, bekleidete sie mit R&#246;cken, g&#252;rtete sie mit einem G&#252;rtel und umwand ihnen Hochbunde, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er f&#252;hrte sodann den Stier des Ents&#252;ndigungsopfers n&#228;her, Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzten ihre H&#228;nde auf den Kopf des Ents&#252;ndigungsopferstiers. </p><p>Er schlachtete, und es nahm Mosche das Blut, gab davon mit seinem Finger allseitig an die H&#246;hewinkel des Altars und ents&#252;ndigte den Altar; das Blut aber goss er in den Grund des Altars hin und heiligte ihn zur S&#252;hnevollbringung auf ihm. </p><p>Er nahm alles Fett, das an dem Eingeweide aufsitzt, das Zwerchfell der Leber und die beiden Nieren samt deren Fett, und es &#252;bergab Mosche es zum Aufdampfen dem Altare hin. </p><p>Den Stier aber, sowohl seine Haut, als sein Fleisch und seinen Mist, verbrannte er au&#223;erhalb des Lagers im Feuer, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er brachte darauf den Emporopferwidder nahe, und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzten ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Er schlachtete, und Mosche warf das Blut an den Altar allseitig. </p><p>Den Widder aber zerlegte er in seine Teile, und Mosche &#252;bergab den Kopf, die Teile und das Fett dem Aufdampfen hin. </p><p>Die Eingeweide und die Fu&#223;glieder wusch er in Wasser, und Mosche &#252;bergab den ganzen Widder dem Altare zum Aufdampfen hin, er ist ein Emporopfer zum Willfahrungsausdruck; eine Feuergabe an Gott ist er; wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er brachte sodann den zweiten Widder nahe, den Widder der Bevollm&#228;chtigung, und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzten ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Er schlachtete, und Mosche nahm von seinem Blute und gab an Aharons rechten Ohrknorpel, an den Daumen seiner rechten Hand und an die gro&#223;e Zehe seines rechten Fu&#223;es. </p><p>Er lie&#223; sodann die S&#246;hne Aharons n&#228;hertreten, und Mosche gab von dem Blute an ihren rechten Ohrknorpel, an den Daumen ihrer rechten Hand und an die gro&#223;e Zehe ihres rechten Fu&#223;es, und es warf Mosche das Blut allseitig an den Altar. </p><p>Er nahm das Fett, das Schwanzst&#252;ck und alles Fett, das an dem Eingeweide aufsitzt, das Zwerchfell der Leber und die beiden Nieren samt deren Fett und den rechten Schenkel, </p><p>nahm aus dem Korb der Mazzot, welcher vor Gott stand, einen Mazzakuchen, einen &#214;lbrotkuchen und einen d&#252;nnen Fladen und legte sie auf die Fettteile und auf den rechten Schenkel, </p><p>gab alles auf Aharons H&#228;nde und auf die H&#228;nde seiner S&#246;hne, und wendete sie in einer Wende vor Gott. </p><p>Mosche nahm sie sodann von ihren H&#228;nden und gab sie dem Altare zum Aufdampfen zu dem Emporopfer hin; Bevollm&#228;chtigungsopfer sind sie zum Willfahrungsausdr&#252;ck, eine Feuergabe an Gott ist es. </p><p>Mosche nahm sodann die Brust, wendete sie in einer Wendung vor Gott; von dem Bevollm&#228;chtigungsopferwidder ward es Mosche zuteil, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Endlich nahm Mosche von dem Salb&#246;l und von dem Blute, welches an dem Altare war, und sprengte an Aharon, an seine Gew&#228;nder, an seine S&#246;hne und an die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne mit ihm, und heiligte Aharon, seine Gew&#228;nder, seine S&#246;hne und die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne mit ihm. </p><p>Mosche sprach sodann zu Aharon und zu seinen S&#246;hnen: Kochet das Fleisch im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, und dort sollt ihr es und das Brot, das im Korb der Bevollm&#228;chtigungsopfer ist, essen, wie ich das Gebot &#252;berbracht: Aharon und seine S&#246;hne sollen es essen. </p><p>Was an dem Fleische und an dem Brote &#252;brig bleibt, sollt ihr in Feuer verbrennen. </p><p>Und von dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes sollt ihr sieben Tage euch nicht entfernen bis zum Vollendungstage der Tage eurer Bevollm&#228;chtigung; denn sieben Tage vollzieht er eure Bevollm&#228;chtigung. </p><p>Wie er heute vollzogen, hat Gott noch wiederholt zu vollziehen geboten, um die S&#252;hne f&#252;r euch zu vollbringen. </p><p>Tags und nachts sollt ihr im Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes weilen, und h&#252;tet den Gottesauftrag, so da&#223; ihr nicht sterbet; denn also ward mir geboten. </p><p>Aharon und seine S&#246;hne erf&#252;llten alle die Ausspr&#252;che, die Gott durch Mosche geboten hatte. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wajikra]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er rief&#8220; &#8226; 3. Mose 1,1&#8211;5,26]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajikra-0c9</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajikra-0c9</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Mar 2026 13:03:14 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186927474/143ecbab67fe656d0df5a42c2e8fd5e0.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajikra</strong></p><p><strong>3. Mose 1,1&#8211;5,26</strong></p><p>Es rief Mosche und sprach Gott zu ihm aus dem Zelte der Zusammenkunftsbestimmung: </p><p>Sprich es aus zu Jisraels S&#246;hnen und erl&#228;utere es ihnen: ein Mensch, wenn er von euch ein Opfer Gott nahebringen will, aus dem Viehgeschlecht, aus der Rinder- und aus der Kleinviehgattung sollt ihr euer Opfer nahebringen. </p><p>Wenn ein Emporopfer sein Opfer, und zwar aus dem Rindergeschlechte ist, so soll er m&#228;nnlich, ganz, es nahebringen; zum Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hin soll er es nahebringen, als Ausdruck seines Strebens vor Gott. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf das Haupt des Emporopfers; so wird es ihm als dem g&#246;ttlichen Willen entsprechend aufgenommen, S&#252;hne f&#252;r ihn zu erwirken. </p><p>Er schlachtet sodann das Tier vom Rindgeschlechte vor Gott und Aharons S&#246;hne, die Priester, bringen das Blut n&#228;her und werfen das Blut an den Altar allseitig, welcher Eingangs zum Zusammenkunftsbestimmungszelt steht. </p><p>Er enth&#228;utet das Emporopfer und zerlegt es in seine Teile. </p><p>Es geben aber S&#246;hne Aharons, des Priesters, Feuer auf den Altar und ordnen H&#246;lzer auf das Feuer. </p><p>S&#246;hne Aharons, die Priester, ordnen die Teile, den Kopf und das freie Fett, auf die H&#246;lzer, welche auf dem Feuer liegen, das auf dem Altare sich befindet. </p><p>Seine Eingeweide und seine Fu&#223;glieder w&#228;scht er in Wasser, und es &#252;bergibt der Priester das Ganze zur Aufdampfung dem Altare hin als ein Emporopfer, als einen durch Feuerhingebung zu gestaltenden Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Auch wenn aus dem Kleinvieh sein Opfer ist, aus den Schafen oder aus den Ziegen zum Emporopfer, soll er es als ein M&#228;nnliches Vollst&#228;ndiges n&#228;her bringen. </p><p>Er schlachtet es an der R&#252;ckseite des Altars nordw&#228;rts vor Gott, und die S&#246;hne Aharons, die Priester, werfen sein Blut allseitig an den Altar hinan. </p><p>Er zerlegt es in seine Teile, so wie seinen Kopf und sein freies Fett; und der Priester ordnet sie f&#252;r die H&#246;lzer, welche auf dem Feuer liegen, das sich auf dem Altar befindet. </p><p>Die Eingeweide und die unteren Fu&#223;glieder aber w&#228;scht er in Wasser, und der Priester bringt das Ganze n&#228;her und gibt es zum Aufdampfen auf den Altar hin, ein Emporopfer ist es, ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Und wenn ein Emporopfer aus demn Gefl&#252;gel sein Opfer an Gott ist, so bringt er von den Turteltauben oder von den Jungen der Taube sein Opfer n&#228;her. </p><p>Und der Priester bringt es n&#228;her hin zu dem Altar, dr&#252;ckt ihm den Kopf ab und &#252;bergibt ihn zum Verdampfen dem Altar hin, w&#228;hrend sein Blut an die Wand des Altares ausgedr&#252;ckt worden. </p><p>Er nimmt seinen Kropf mit dessen Federn heraus und wirft ihn neben den Altar ostw&#228;rts zur St&#228;tte der Asche. </p><p>Er zerreisst es an seinen Fl&#252;geln, ohne es jedoch ganz zu trennen, und es &#252;bergibt der Priester es auf den Altar hin zum Verdampfen, auf die H&#246;lzer, welche auf dem Feuer sich befinden; ein Emporopfer ist es, ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p><strong>Kapitel 2</strong></p><p>Eine Person aber, die das Opfer einer Huldigungsgabe Gott n&#228;her bringen will, feines Weizenmehl soll sein Opfer sein; er gie&#223;t &#214;l dar&#252;ber und gibt Weihrauch darauf. </p><p>Und bringt es zu den S&#246;hnen Aharons, den Priestern, deren einer von dort seinen Griff voll von dessen Mehle und von dessen &#214;le herausgreift samt all dessen Weihrauch; und es &#252;bergibt der Priester dessen Gedenkteil dem Altare zum Verdampfen hin, als ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Das &#252;brige von der Huldigungsgabe wird Aharon und seinen S&#246;hnen zu teil, ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern von den Feuerhingebungen Gottes. </p><p>Und wenn du das Opfer einer Huldigungsgabe von im Ofen Gebackenem nahebringen willst, so komme feines Weizenmehl als mit &#214;l durchmengte Mazzotbrote oder d&#252;nne mit &#214;l bestrichene Mazzotfladen. </p><p>Und wenn eine Huldigungsgabe auf der Pfanne dein Opfer ist, so sei es mit &#214;l durchmengtes feines Weizenmehl, Mazza. </p><p>Man zerbricht es in St&#252;cke und du gie&#223;est &#214;l dar&#252;ber; eine Huldigungsgabe ist es. </p><p>Und wenn eine Huldigungsgabe eines Tigels dein Opfer ist, so werde es aus feinem Weizenmehl in &#214;l bereitet. </p><p>Du bringst Gott die Huldigungsgabe, die man von diesen bereitet; man n&#228;hert sie zum Priester, der aber reicht sie dem Altare hin, </p><p>es hebt der Priester aus der Huldigungsgabe deren Gedenkteil und &#252;bergibt es zum Verdampfen dem Altare hin als ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Das &#252;brige von der Huldigungsgabe wird Aharon und seinen S&#246;hnen zu teil, ein Heiligtum von Heiligt&#252;mern von den Feuerhingebungen Gottes. </p><p>Jede Huldigungsgabe, die ihr Gott nahebringt, darf nicht gegoren bereitet werden; denn von dem mindesten Sauerteig und der mindesten Fruchts&#252;&#223;e d&#252;rft ihr keine Feuerhingebung an Gott aufdampfen lassen. </p><p>Als Erstlingsopfer sollt ihr sie Gott nahebringen, aber auf den Altar d&#252;rfen sie nicht zum Willfahrungsausdruck kommen. </p><p>Und alles Nahezubringende deiner Huldigungsgabe sollst du mit Salz salzen, und lasse nicht Salz, das B&#252;ndnis deines Gottes, von deiner Huldigungsgabe fortbleiben; bei allem, was du nahebringst, bringe Salz nahe. </p><p>Wann du eine Erstlingshuldigungsgabe an Gott nahebringst, in erster Halmreife, an Feuer ger&#246;stet, die Kerne noch frisch enth&#252;lst, bringst du die Huldigungsgabe deiner Erstlinge nahe. </p><p>Du gibst &#214;l dar&#252;ber und legst Weihrauch darauf; eine Huldigungsgabe ist es. </p><p>Der Priester &#252;bergibt ihren Gedenkteil von ihrem Kernmehl und ihrem &#214;le s&#228;mt allem ihren Weihrauch zum Verdampfen als eine Feuerhingebung an Gott. </p><p><strong>Kapitel 3</strong></p><p>Und wenn ein Friedensmahl sein Opfer ist, wenn von dem Rinde er nahebringt, ob m&#228;nnlich oder weiblich, ganz soll er es vor Gott hin nahebringen. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf seines Opfers, und er schlachtet es im Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelte, und S&#246;hne Aharons, die Priester, werfen das Blut allseitig an den Altar. </p><p>Und er bringt von dem Friedensmahl Gott eine Feuerhingebung nahe: das Fett, das die Eingeweide deckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Ferner die beiden Nieren und das Fett, das auf ihnen sitzt, das an den Lenden sich befindet; auch das Zwerchfell an der Leber, mit den Nieren hat er es herauszusondern. </p><p>Und S&#246;hne Aharons &#252;bergeben es dem Altare hin zum Verdampfen, auf das Emporopfer, das auf den H&#246;lzern vorhanden ist, welche auf dem Feuer liegen; ein durch Feuerhingebung zu gestaltender Willfahrungsausdruck an Gott. </p><p>Und wenn aus dem Kleinvieh sein Opfer zum Friedensmahle an Gott ist, soll er, m&#228;nnlich oder weiblich, ganz es nahebringen. </p><p>Bringt er ein Schaf als sein Opfer nahe, so hat er es vor Gott hin nahezubringen. </p><p>Und er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf seines Opfers, und er schlachtet es vor dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, und S&#246;hne Aharons werfen sein Blut an den Altar ringsum. </p><p>Von dem Friedensmahle bringt er sodann als Feuergabe vor Gott nahe sein Fett: das ganze Schwanzst&#252;ck, gegen das R&#252;ckgrat soll er es abl&#246;sen, &#8212; und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, auch alles Fett, welches an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Die beiden Nieren und das auf ihnen sitzende Fett, welches an den Lenden sich befindet; auch das Zwerchfell an der Leber, mit den Nieren hat er es herauszusondern. </p><p>Und der Priester gibt es auf den Altar zum Verdampfen hin, als ein durch Feuerhingebung zu gestaltendes Opfer an Gott. </p><p>Und ist eine Ziege sein Opfer, so bringt er es nahe vor Gott hin. </p><p>Und st&#252;tzt seine Hand auf dessen Kopf, und er schlachtet es vor dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, und S&#246;hne Aharons werfen sein Blut an den Altar ringsum. </p><p>Er bringt davon sodann sein Opfer als eine Feuerhingebung an Gott nahe: das Fett, welches die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Auch die beiden Nieren und das auf ihnen sitzende Fett, das an den Lenden aufsitzt, und das Zwerchfell an der Leber, samt den Nieren, hat er es herauszusondern. </p><p>Der Priester &#252;bergiebt sie zum Verdampfen auf den Altar hin als ein durch Feuerhingebung zu gestaltendes Opfer zum Willfahrungsausdruck; alles Fett ist Gottes. </p><p>Ein Gesetz f&#252;r die Ewigkeit ist es f&#252;r eure Nachkommen in allen euren Wohnsitzen: alles Fett und alles Blut sollt ihr nicht essen. </p><p><strong>Kapitel 4</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Wenn eine Person sich in Unachtsamkeit vergeht in Beziehung auf einige von allen den Dingen, die Gott geboten, da&#223; sie nicht geschehen sollen, und sie &#252;bt etwas von einem von diesen: </p><p>Wenn der gesalbte Priester sich vergeht zur Verschuldung des Volkes, so bringt er &#252;ber seine S&#252;nde, die er begangen, einen jungen ganzen Stier, zum S&#252;ndopfer nahe an Gott. </p><p>Er bringt den Stier zu dem Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes vor Gott, st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Stieres und schlachtet den Stier vor Gott. </p><p>Es nimmt der gesalbte Priester von dem Stierblute in Empfang und bringt es in das Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Der Priester tunkt seinen Finger in dieses Blut und sprengt von diesem Blute siebenmal vor Gott zu dem Scheidevorhang des Heiligtums hin. </p><p>Sodann gibt der Priester von dem Blute an die H&#246;hewinkel des Spezereir&#228;ucherwerkaltares vor Gott, welcher im Zusammenkunftsbestimmungszelt ist; das ganze Blut des Stiers aber gie&#223;t er in den Grund des Emporopferaltars, der dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelt zun&#228;chst sich befindet. </p><p>Alles Fett des Ents&#252;ndigungsstiers hebt er aus ihm heraus: das Fett, das &#252;ber den Eingeweiden deckt, und all das Fett, das an den Eingeweiden aufsitzt. </p><p>Die beiden Nieren und das an ihnen aufsitzende Fett, das an den Lenden aufsitzt, und das Zwerchfell an der Leber, samt den Nieren hat er es herauszusondern, </p><p>sowie vom Ochsen des Friedensmahles abgehoben wird; und es &#252;bergibt sie der Priester auf den Emporopferaltar zum Verdampfen. </p><p>Die Haut des Stieres und all sein Fleisch aber, samt dessen Kopf und samt dessen Fu&#223;gelenken, sowie seine Eingeweide und seinen Mist, </p><p>den ganzen Stier bringt er au&#223;erhalb des Lagers an einen reinen Ort zu dem Aschenschutt hinaus und verbrennt ihn auf H&#246;lzern mit Feuer; auf dem Aschenschutt soll er verbrannt werden. </p><p>Und wenn Jisraels ganzes Kollegium irrt, und es entzieht sich etwas den Augen der Gemeinde, und diese &#252;ben eines von allen Dingen, von denen Gott geboten, da&#223; sie nicht geschehen sollen, und haben so sich verschuldet; </p><p>und es ist das Vergehen erkannt worden, in Beziehung auf welches sie sich vergangen: so bringt die Gemeinde einen jungen Stier zum S&#252;ndopfer nahe, und sie bringen ihn vor das Zusammenkunftsbestimmungszelt. </p><p>Die &#196;ltesten des Kollegiums st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Stieres vor Gott, und man schlachtet den Stier vor Gott. </p><p>Der gesalbte Priester bringt von dem Blute des Stieres hinein in das Zusammenkunftsbestimmungszelt, </p><p>und es betunkt der Priester seinen Finger von dem Blute und sprengt siebenmal vor Gott hin gegen den Scheidevorhang. </p><p>Und von dem Blute gibt er an die H&#246;henwinkel des Altars, der vor Gott, der in dem Zusammenkunftsbestimmungszelte steht; alles Blut aber gie&#223;t er hin in den Grund des Emporopferaltars, welcher dem Eingange zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt zun&#228;chst sich befindet. </p><p>All sein Fett hebt er von ihm aus und gibt es auf den Altar zum Aufdampfen hin, </p><p>und verf&#228;hrt mit diesem Stier, wie er mit dem Stier des Ents&#252;ndigungsopfers verfahren, ganz so hat er mit ihm zu verfahren. Es erwirkt der Priester S&#252;hne f&#252;r sie, und ihnen wird verziehen. </p><p>Man bringt den Stier hinaus au&#223;erhalb des Lagers, und man verbrennt ihn, wie man den ersten Stier verbrannte: ein Ents&#252;ndigungsopfer der Gemeinde ist er. </p><p>Wenn aber ein F&#252;rst sich vergeht und in Unachtsamkeit eines von den Dingen &#252;bt, in Beziehung auf welche Gott, sein Gott, geboten, da&#223; sie nicht ge&#252;bt werden sollen: so lastet; auf ihm eine Schuld. </p><p>Oder ist ihm sein Vergehen, worin er sich vergangen, zum Bewusst sein gebracht, so bringt er als sein Opfer einen Bock vom Ziegengeschlechte, m&#228;nnlich, ganz. </p><p>Und er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Bockes und schlachtet ihn an der Stelle, wo man das Emporopfer schlachtet, vor Gott: ein Ents&#252;ndigungsopfer ist er. </p><p>Der Priester nimmt von dem Blute des Ents&#252;ndigungsopfers mit seinem Finger und gibt an die H&#246;henwinkel des Emporopferaltars; sein Blut gie&#223;t er dann in den Grund des Emporopferaltars. </p><p>All sein Fett gibt er dem Altare hin zum Aufdampfen, wie das Fett des Friedensmahlopfers; es erwirkt &#252;ber ihn der Priester S&#252;hne wegen seines Vergehens, und es wird ihm verziehen. </p><p>Und wenn eine Person sich in Unachtsamkeit vergeht von dem Volke des Landes, indem sie eines von den Dingen &#252;bt, von denen Gott geboten, da&#223; sie nicht geschehen sollen, so lastet eine Schuld auf ihr. </p><p>Oder, ist ihm sein Vergehen, das er begangen, zum Bewusstsein gebracht, so bringt er als sein Opfer eine Gei&#223;, vom Ziegengeschlechte, ganz, weiblich, in Beziehung auf das Vergehen. das er begangen. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Ents&#252;ndigungsopfers, und man schlachtet das Ents&#252;ndigungsopfer an dem Orte des Emporopfers. </p><p>Es nimmt der Priester von ihrem Blute mit seinem Finger und gibt an die H&#246;henwinkel des Emporopferaltars; all ihr Blut aber gie&#223;t er dann in den Grund des Altars. </p><p>All ihr Fett sondert er aus wie das Fett vom Friedensmahlopfer ausgesondert worden, und der Priester gibt es zum Verdampfen an den Altar hin zum Willfahrungsausdruck an Gott; der Priester vollzieht f&#252;r ihn S&#252;hne, und ihm wird verziehen. </p><p>Bringt er ein Schaf als sein Opfer zum Ents&#252;ndigungsopfer, so soll er weiblich, ganz, es bringen. </p><p>Er st&#252;tzt seine Hand auf den Kopf des Ents&#252;ndigungsopfers, und man schlachtet es (das weibliche Schaf) zum Ents&#252;ndigungsopfer an dem Orte, wo man das Emporopfer schlachtet. </p><p>Der Priester nimmt von dem Blute des Ents&#252;ndigungsopfers mit seinem Finger und gibt an die H&#246;henwinkel des Emporopferaltars, all sein Blut aber gie&#223;t er dann in den Grund des Altars. </p><p>All sein Fett sondert er aus wie das Fett des Schafes vom Friedensmahlopfer auszusondern ist, und der Priester gibt sie zum Verdampfen an den Altar hin zu den Feuergaben Gottes; der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn in Beziehung auf sein Vergehen, das er begangen, und ihm wird verziehen. </p><p><strong>Kapitel 5</strong></p><p>Und wenn eine Person sich vergeht und h&#246;rt die Aufforderung eines Eides, und er ist ein Zeuge &#8212; hat entweder gesehen oder erfahren &#8212; so da&#223;, wenn er nicht aussagt, er seine S&#252;nde tr&#228;gt; </p><p>oder eine Person, die irgend einen unreinen Gegenstand ber&#252;hrt, sei es das Aas eines unreinen Tieres, oder das Aas eines unreinen Viehes, oder das Aas eines unreinen Kleintiers, es entzieht sich seinem Bewusstsein, er ist aber unrein und verschuldet sich; </p><p>oder wenn er mit dem unreinen Zustand eines Menschen in Ber&#252;hrung kommt, in Beziehung auf jeglichen unreinen Zustand desselben, durch welchen er unrein wird, und es entzieht sich seinem Bewusstsein, er hat es aber erfahren, und es lastet also Verschuldung auf ihm; </p><p>oder wenn eine Person schw&#246;rend mit den Lippen &#228;u&#223;ert etwas zu versagen oder zu gew&#228;hren, in Beziehung auf alles, was der Mensch im Schwur &#228;u&#223;ern mag, und es hat sich seinem Bewusstsein entzogen; er hat es nun erfahren, und es lastet in Beziehung zu einem von diesen Verschuldung auf ihm: </p><p>so sei es, wenn er sich in Beziehung zu einem von diesem verschuldet, so soll er sich das, in Beziehung auf welches er sich vergangen, gestehen, </p><p>und bringt Gott als Ausdruck seiner Verschuldung in Beziehung auf sein Vergehen, das er begangen, ein Weibliches vom Kleinvieh, ein weibliches Schaf oder eine Gei&#223; vom Ziegengeschlechte zum Ents&#252;ndigungsopfer, und es vollzieht f&#252;r ihn der Priester S&#252;hnung von seinem Vergehen. </p><p>Reicht aber sein Verm&#246;gen nicht hinl&#228;nglich aus f&#252;r ein Lamm, so bringt er als Ausdruck seiner Verschuldung, die er begangen, Gott zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine zu einem Ents&#252;ndigungsopfer und eine zu einem Emporopfer. </p><p>Er bringt sie zum Priester und dieser bringt das zum Ents&#252;ndigungsopfer zu Bestimmende zuerst nahe, dr&#252;ckt dessen Kopf von der Nackengegend ab, ohne da&#223; er ihn v&#246;llig trennt, </p><p>und sprengt von dem Blute des Ents&#252;ndigungsopfers an die Wand des Altars; was aber von dem Blute &#252;brig ist, wird in den Grund des Altars ausgedr&#252;ckt: es ist ein Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Das zweite vollzieht er als Emporopfer nach der Vorschrift; es vollzieht der Priester f&#252;r ihn S&#252;hnung von seinem Vergehen, das er begangen, und es wird ihm verziehen. </p><p>Reicht aber sein Verm&#246;gen nicht hin f&#252;r zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, so bringt er als Ausdruck seiner Wiederann&#228;herung, die er verfehlt, ein Zehntel Epha Feinmehl zu einem Ents&#252;ndigungsopfer, tut kein &#214;l darauf und gibt darauf keinen Weihrauch; denn es ist ein Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Er bringt es zum Priester, und der Priester greift davon seinen Griff voll dessen Gedenkteil heraus und gibt es zum Verdampfen dem Altar hin zu den Feuergaben Gottes; es ist ein Ents&#252;ndigungsopfer </p><p>Der Priester vollzieht f&#252;r ihn S&#252;hnung &#252;ber sein Vergehen, das er von einem von diesen begangen, und ihm wird verziehen. Es aber werde dem Priester wie die Huldigungsgabe. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Wenn eine Person Untreue begeht und sich in Sorglosigkeit an einigen von Gottes Heiligt&#252;mern vergeht, so bringt er Gott als Ausdruck seiner Verschuldung einen ganzen von den Schafen ausgew&#228;hlten Widder, in deiner Sch&#228;tzung Silberschekel wert, in Schekel des Heiligtums, zum Schuldopfer. </p><p>Und das, wogegen er sich vom Heiligtum verschuldet hat, ersetzt er und f&#252;gt sein F&#252;nftel darauf und gibt es dem Priester; der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn mit dem Widder der Verschuldung, und es wird ihm verziehen. </p><p>Und wenn eine Person, da sie sich vergeht und eine von allen denjenigen Handlungen &#252;bt, von welchen Gott geboten, da&#223; sie nicht ge&#252;bt werden sollen, aber ungewiss ist und von Schuld belastet, und seine S&#252;nde zu tragen hat, </p><p>so bringt er einen Widder, in seiner Ganzheit, von den Schafen, in deinem Sch&#228;tzungswerte zum Schuldopfer zu dem Priester. Der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn wegen seiner Unachtsamkeit, die er begangen und er noch ungewiss ist, und es wird ihm verziehen. </p><p>Ein Schuldopfer ist es, er hat sich Gott gegen&#252;ber sehr verschuldet. </p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Wenn eine Person sich vergeht und begeht eine Untreue gegen Gott: er hat seinem N&#228;chsten ein anvertrautes Gut, oder Darlehen, oder einen Raub abgeleugnet, oder hat seinem N&#228;chsten etwas vorenthalten; </p><p>oder hat ein Verlorenes gefunden und es abgeleugnet, und hat die L&#252;ge beschworen, in Beziehung auf irgend etwas von allem, was der Mensch ver&#252;bt, sich darin zu vergehen: </p><p>So sei es, wenn er sich des Vergehens schuldig und schuldbelastet wei&#223;, so soll er den Raub, den er geraubt, zur&#252;ckgeben, oder das, was er vorenthalten, oder das anvertraute Gut, das bei ihm zur Bewahrung gegeben war, oder das Verlorene, das er gefunden, </p><p>oder irgend anderes, wor&#252;ber er zur L&#252;ge geschworen, das zahlt er im Kapitalwert und f&#252;gt sein F&#252;nftel hinzu. Demjenigen, dem es zukommt, soll er es am Tage, da er seine Schuld gesteht, geben. </p><p>Sein Schuldopfer aber bringt er Gott, einen Widder im ganzen Zustande von den Schafen in deinem Sch&#228;tzungswert als Schuldopfer zu dem Priester. </p><p>Der Priester vollzieht S&#252;hne f&#252;r ihn vor Gott und ihm wird verziehen, in Beziehung auf eines von allem, was er ver&#252;bt, sich dadurch mit Schuld zu belasten. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Pekude]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Berechnungen&#8220; &#8226; 2. Mose 38,21&#8211;40,38]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/pekude</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/pekude</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:05:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186349925/8dc908b1cacc3fab3726965e6391bbba.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Pekude</strong></p><p><strong>2. Mose 38,21&#8211;40,38</strong></p><p>Das sind die Berechnungsaufnahmen der Wohnung, der Wohnung des Zeugnisses, welche man auf Befehl Mosches aufgenommen hatte; es war dies das Dienstgesch&#228;ft der Leviten unter Leitung Itamars, des Sohnes des Priesters Aharon. </p><p>Bezalel, Sohn Uris, Sohn Churs vom Stamme Jehuda, hatte alles angefertigt, was Gott Mosche befohlen hatte. </p><p>Neben ihm war Oholiab, Sohn Achi&#223;amachs, vom Stamme Dan, Bildhauer und Wirker, und Sticker in himmelblauer, purpurroter, karmoisinroter Wolle und in Byssus. </p><p>Alles zum Werke geschaffte Gold war in dem ganzen Werke des Heiligtums; es war aber das Gold der Spende neunundzwanzig Kikar, siebenhundertunddrei&#223;ig Schekel im Gewichte des Heiligtums. </p><p>Das Silber der Gemeindez&#228;hlung war hundert Kikar und tausend siebenhundertundf&#252;nfundsiebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums. </p><p>Ein Beka f&#252;r den Kopf, die H&#228;lfte eines Schekels des Heiligtums f&#252;r jeden, der zu den Gez&#228;hlten hin&#252;bertrat, von zwanzig Jahren aufw&#228;rts, f&#252;r sechsmalhunderttausend, dreitausendf&#252;nfhundertundf&#252;nfzig. </p><p>Hundert Kikar dieses Silbers diente die F&#252;&#223;e des Heiligtums und die F&#252;&#223;e des Scheidevorhangs zu gie&#223;en, hundert F&#252;&#223;e von hundert Kikar, ein Kikar f&#252;r den Fu&#223;. </p><p>Die Eintausendsiebenhundertf&#252;nfundsiebzig aber verarbeitete er zu Haken f&#252;r die S&#228;ulen, &#252;berzog ihre H&#228;upter damit und umreifte sie. </p><p>Das Kupfer der Spende war siebzig Kikar und zweitausendvierhundert Schekel. </p><p>Daraus machte er die F&#252;&#223;e des Eingangs des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, den kupfernen Altar, das daran befindliche kupferne Sieb und alle Ger&#228;te des Altars, </p><p>auch die F&#252;&#223;e des Vorhofs ringsum und die F&#252;&#223;e des Vorhoftors, alle Pfl&#246;cke der Wohnung und alle Pfl&#246;cke des Vorhofs ringsum. </p><p><strong>Kapitel 39</strong></p><p>Von der himmelblauen, der purpur- und karmoisinroten Wolle machten sie Gew&#228;nder der Auszeichnung, im Heiligtum Dienst zu verrichten; sie machten n&#228;mlich die Gew&#228;nder des Heiligtums, welche Aharon bestimmt waren, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er machte den Ephod aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Sie schlugen die Goldbleche d&#252;nn und er schnitt F&#228;den daraus, sie in der himmelblauen, in der purpurroten, in der karmoisinroten Wolle und in dem Byssus zu verarbeiten; Wirkerarbeit. </p><p>Zusammenh&#228;ngende Achseln machten sie daran, an seinen beiden Enden war er ganz zusammenh&#228;ngend. </p><p>Der an ihm befindliche Latz seiner Umg&#252;rtung war aus ihm selber von gleicher Arbeit, aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Sie machten die Schohamsteine umgeben von goldenen Einfassungen, graviert nach Art der Siegelgravierungen, nach den Namen der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Er setzte sie auf die Achsel des Ephods als Steine des Ged&#228;chtnisses f&#252;r Jisraels S&#246;hne, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er machte den Schild von Wirkerarbeit wie die Arbeit des Ephods aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Viereck war er, doppelt machten sie den Schild, eine Spanne seine L&#228;nge, eine Spanne seine Breite, doppelt. </p><p>Sie setzten vier Steinreihen in ihn ein. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareket; also die eine Reihe; </p><p>die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom; </p><p>die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama; </p><p>und die vierte Reihe: Tarschisch, Schoham und Jaschefe; von goldenen Einfassungen in ihren Einsetzungen umgeben. </p><p>Die Steine sind nach den Namen der S&#246;hne Jisraels, zw&#246;lf nach ihren Namen, siegelgraviert jeder nach seinem Namen f&#252;r die zw&#246;lf St&#228;mme. </p><p>Sie machten an den Schild seilartige Endketten von reinem Golde. </p><p>Sie machten zwei goldene Einfassungen und zwei goldene Ringe und gaben die beiden Ringe an die beiden Enden des Schildes. </p><p>Sie gaben die beiden goldenen Seile an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes. </p><p>Die beiden Enden der beiden Seile gaben sie an die beiden Einfassungen, und gaben diese an die Achseln des Ephods an die vordere Seite. </p><p>Sie machten zwei goldene Ringe und setzten sie an die beiden Enden des Schildes an seinen unteren Saum, der der Seite des Ephods einw&#228;rts zugewendet ist. </p><p>Sie machten ferner zwei goldene Ringe und gaben sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vorderen Seite, in der N&#228;he seiner Verbindung, oberhalb des Latzes des Ephods; </p><p>und vermittelst einer himmelblauen Schnur hielten sie den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin fest, damit er an dem Latz des Ephods bleibe und der Schild nicht von dem Ephod weiche, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er machte den Mantel des Ephods von Weberarbeit, ganz von himmelblauer Wolle. </p><p>Die M&#252;ndung des Mantels nach innen gewandt, wie die M&#252;ndung eines Panzerhemdes, seine M&#252;ndung hatte einen Saum ringsum, er soll nicht eingerissen werden. </p><p>Sie machten an die unteren S&#228;ume des Mantels Granat&#228;pfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter gedrehter Wolle. </p><p>Glocken von reinem Golde machten sie und gaben die Glocken zwischen die Granat&#228;pfel ringsum zwischen die Granat&#228;pfel an die unteren S&#228;ume des Mantels. </p><p>Je eine Glocke und einen Granatapfel, eine Glocke und einen Granatapfel ringsum an die unteren S&#228;ume des Mantels, zur Dienstverrichtung, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Sie machten die R&#246;cke aus Byssus von Weberarbeit f&#252;r Aharon und f&#252;r seine S&#246;hne, </p><p>den Kopfbund von Byssus und die Zierde der Hochbunde von Byssus, auch die leinenen Beinkleider von sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Den G&#252;rtel von sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, himmelblauer, purpurund karmoisinroter Wolle, Stickerarbeit, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Sie machten das Schauband, das Diadem des Heiligtums, aus reinem Golde und schrieben darauf mit Siegelgravierungsschrift: Gottes das Heiligtum. </p><p>Sie gaben daran eine Schnur von himmelblauer Wolle, sie &#252;ber den Kopfbund von oben zu geben, so wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Die ganze zu l&#246;sende Aufgabe der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes war vollendet; Jisraels S&#246;hne vollbrachten es; ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also vollbrachten sie. </p><p>Nun brachten sie die Wohnung zu Mosche, das Zelt und alle seine Ger&#228;te, seine Spangen, seine Bretter, seine Riegel, seine S&#228;ulen und seine F&#252;&#223;e; </p><p>die Decke von rotgef&#228;rbten Widderfellen, die Decke von Tachaschfellen, und den deckenden Scheidevorhang. </p><p>Die Lade des Zeugnisses und seine Stangen und den Deckel; </p><p>den Tisch und alle seine Ger&#228;te und das Angesichtsbrot; </p><p>den reinen Leuchter, seine Lampen, die Lampen der Ordnung und alle seine Ger&#228;te, und das &#214;l der Leuchte; </p><p>den goldenen Altar, das Salb&#246;l und das Spezereir&#228;ucherwerk und auch den T&#252;rvorhang des Zeltes. </p><p>Den kupfernen Altar und das zu ihm geh&#246;rige kupferne Sieb, seine Stangen und alle seine Ger&#228;te; das Becken und seinen Untersatz; </p><p>die Umh&#228;nge des Vorhofs, seine S&#228;ulen und seine F&#252;&#223;e, und die Decke f&#252;r das Vorhoftor, seine Seile und seine Pfl&#246;cke und alle die zum Dienst der Wohnung f&#252;r das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung erforderlichen Ger&#228;te. </p><p>Die Gew&#228;nder der Auszeichnung zur Dienstverrichtung im Heiligtum, die Heiligtumsgew&#228;nder f&#252;r den Priester Aharon und die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne zum Priesterdienst. </p><p>Ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also hatten Jisraels S&#246;hne die ganze zu l&#246;sende Aufgabe vollbracht. </p><p>Mosche sah das ganze Werk und siehe, sie hatten es ausgef&#252;hrt; wie Gott geboten, also hatten sie getan: da segnete sie Mosche. </p><p><strong>Kapitel 40</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Am ersten Neumondstage, am ersten des Monats, sollst du die Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes aufrichten. </p><p>Du stellst dort die Lade des Zeugnisses, deckst &#252;ber die Lade den Scheidevorhang, </p><p>bringst den Tisch herein und ordnest seine Ordnung, bringst den Leuchter hinein und z&#252;ndest seine Lampen an. </p><p>Du gibst den goldenen Altar zum R&#228;uchern vor die Lade des Zeugnisses, und befestigst den T&#252;rschutzvorhang der Wohnung. </p><p>Du gibst den Altar des Emporopfers vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes. </p><p>Du gibst das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gibst darin Wasser. </p><p>Und stellst den Vorhof ringsum, und gibst den Schutzvorhang des Vorhoftores. </p><p>Du nimmst das Salb&#246;l und salbst die Wohnung und alles, was darin ist, und heiligst sie und alle ihre Ger&#228;te, so wird sie ein Heiligtum. </p><p>Du salbst den Emporopferaltar und alle seine Ger&#228;te, du heiligst den Altar, so wird der Altar ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer. </p><p>Du salbst das Becken und seinen Untersatz und heiligst es. </p><p>Du l&#228;ssest Aharon und seine S&#246;hne zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hertreten und badest sie in Wasser, </p><p>bekleidest Aharon mit den Heiligtumsgew&#228;ndern, salbst ihn und heiligst ihn, da&#223; er mir Priesterdienst verrichte. </p><p>Und seine S&#246;hne lasse hertreten und bekleide sie mit R&#246;cken, </p><p>und salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt, da&#223; sie mir Priesterdienst verrichten. Es sei dies, da&#223; ihnen ihre Salbung zum ewigen Priestertum f&#252;r ihre Nachkommen bleibe. </p><p>Mosche vollbrachte es; ganz wie ihm Gott geboten hatte, also tat er. </p><p>Es war im ersten Monat, im zweiten Jahre, am ersten des Monats, da war die Wohnung aufgerichtet. </p><p>Mosche richtete die Wohnung auf, gab ihre F&#252;&#223;e hin, stellte ihre Bretter, gab ihre Riegel, und richtete ihre S&#228;ulen auf. </p><p>Er breitete das Zelt &#252;ber die Wohnung, und legte die Zeltdecke oberhalb dar&#252;ber, wie GottMosche geboten hatte. </p><p>Er nahm und gab das Zeugnis in die Lade, gab die Stangen an die Lade und gab den Deckel oberhalb auf die Lade. </p><p>Er brachte die Lade in die Wohnung und befestigte den deckenden Scheidevorhang, so da&#223; er vor der Lade des Zeugnisses eine sch&#252;tzende Decke bildete, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er gab den Tisch in das Zusammenkunftsbestimmungszelt an die Seite der Wohnung nordw&#228;rts, au&#223;erhalb des Scheidevorhangs. </p><p>Er ordnete darauf eine Ordnung Brot vor Gott, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er stellte den Leuchter in das Zusammenkunftsbestimmungszelt dem Tische gegen&#252;ber, an die Seite der Wohnung s&#252;dw&#228;rts. </p><p>Er z&#252;ndete die Lampen vor Gott an, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er stellte den goldenen Altar in das Zusammenkunftsbestimmungszelt vor den Scheidevorhang, </p><p>lie&#223; auf ihm Spezereir&#228;ucherwerk aufdampfen, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er befestigte die T&#252;rschutzdecke der Wohnung, </p><p>den Emporopferaltar stellte er vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, lie&#223; darauf das Emporopfer und das Huldigungsopfer aufsteigen, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er stellte das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gab Wasser hinein zum Waschen. </p><p>Mosche, Aharon und seine S&#246;hne wuschen daraus ihre H&#228;nde und ihre F&#252;&#223;e. </p><p>Bei ihrem Eingehen ins Zusammenkunftsbestimmungszelt und bei ihrem Hintreten zum Altar hatten sie sie zu waschen, wie Gott Mosche geboten hatte. </p><p>Er richtete den Vorhof rings um die Wohnung und den Altar auf, gab den Schutzvorhang des Vorhofthors hin, und Mosche vollendete das Werk. </p><p>Da deckte die Wolke das Zusammenkunftsbestimmungszelt, und die Herrlichkeit Gottes f&#252;llte die Wohnung. </p><p>Mosche konnte nicht in das Zusammenkunftsbestimmungszelt eingehen, weil die Wolke darauf ruhte, und die Herrlichkeit Gottes die Wohnung erf&#252;llte. </p><p>Wenn die Wolke sich von der Wohnung erhob, brachen Jisraels S&#246;hne auf in allen ihren Z&#252;gen. </p><p>Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob. </p><p>Denn Gottes Wolke war tags &#252;ber der Wohnung, und Feuer war nachts darin, vor den Augen des ganzen Hauses Jisraels auf allen ihren Z&#252;gen. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wajakhel]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er versammelte&#8220; &#8226; 2.Mose 35,1&#8211;38,20]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajakhel-b47</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajakhel-b47</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Mar 2026 13:01:29 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186251647/fd833d348d00264cea963c338e23662c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajakhel</strong></p><p><strong>2.Mose 35,1&#8211;38,20</strong></p><p>Mosche lie&#223; die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels sich versammeln und sprach zu ihnen: Dies sind die Gegenst&#228;nde, die Gott zu machen geboten hat. </p><p>Sechs Tage soll Werk geschaffen werden, aber am siebten Tage soll euch ein Heiligtum, ein durch Werkeinstellung Gott zu begehender Schabbat sein; wer an ihm ein Werk schafft, soll hingerichtet werden. </p><p>Ihr sollt kein Feuer in allen euren Wohnst&#228;tten am Tage des Schabbats anz&#252;nden. </p><p>Mosche sprach zur ganzen Gemeinde der S&#246;hne Jisraels: Das ist es, was Gott geboten: </p><p>Nehmet von euch Gott eine Hebe, jeder, von seinem Herzen getrieben, bringe sie, die Gotteshebe an Gold, Silber und Kupfer, </p><p>an himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle, an Byssus und Ziegenhaaren; </p><p>an rot gef&#228;rbten Widderfellen, Tachaschfellen und Schittimholz; </p><p>an &#214;l zur Leuchte und Gew&#252;rzen zum Salb&#246;l und zum Spezereir&#228;ucherwerk, </p><p>und an Schohamsteinen und Einsatzsteinen f&#252;r den Ephod und den Brustschild. </p><p>Und jeder Herzensweise unter euch, sie sollen kommen und alles, was Gott geboten, anfertigen: </p><p>die Wohnung und ihr Zelt und dessen Decke; ihre Spangen und Bretter, ihre Riegel, S&#228;ulen und F&#252;&#223;e; </p><p>die Lade und ihre Stangen, den Deckel, und den Scheidevorhang der Bedeckung; </p><p>den Tisch samt seinen Stangen und allen seinen Ger&#228;ten und das Schaubrot; </p><p>den Leuchter der Leuchte samt seinen Ger&#228;ten und Lampen, und das &#214;l der Leuchte; </p><p>Den R&#228;ucheraltar samt seinen Stangen, das Salb&#246;l und das Spezereir&#228;ucherwerk; und den T&#252;rschutzvorhang f&#252;r den Eingang der Wohnung; </p><p>den Altar des Emporopfers samt dem dazu geh&#246;rigen kupfernen Sieb, seinen Stangen und all seinen Ger&#228;ten; das Becken und seinen Untersatz; </p><p>die Umh&#228;nge des Vorhofs, dessen S&#228;ulen und seine F&#252;&#223;e; und den Schutzvorhang des Vorhoftors; </p><p>die Pfl&#246;cke der Wohnung, die Pfl&#246;cke des Vorhofs und deren Stricke; </p><p>die Gew&#228;nder der Auszeichnung zur Bedienung im Heiligtum: die Heiligtumsgew&#228;nder f&#252;r den Priester Aharon und die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne zum Priesterdienst. </p><p>Die ganze Gemeinde der S&#246;hne Jisraels gingen aus der Versammlung vor Mosche fort; </p><p>und darauf kamen jeder, den sein Herz erhoben; und jeder, den sein Geist getrieben, brachte die Gotteshebe zum Werke des Zusammenkunftsbestimmungszeltes und f&#252;r alles dazu Erforderliche, sowie f&#252;r die Gew&#228;nder des Heiligtums. </p><p>Es kamen die M&#228;nner nebst den Frauen; alle, vom Herzen getrieben, brachten Tuchnadeln, Nasenringe, Fingerringe und Halter, alle Arten goldener Ger&#228;te, und jeder, der Gott eine Spende an Gold zugewendet hatte; der vor Moses stattgehabten Versammlung. </p><p>jeder auch, bei dem sich himmelblaue, purpur- und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare gefunden, rotgef&#228;rbte Widderfelle und Tachaschfelle, brachte es. </p><p>Jeder auch, der eine Hebe an Silber und Kupfer gemacht, brachte darin die Gotteshebe, auch jeder, bei dem Schittimholz f&#252;r jegliches Werk der zu l&#246;senden Aufgabe gefunden, brachte es. </p><p>Alle herzensweisen Frauen spannen mit eigenen H&#228;nden und brachten als Gespinnst die himmelblaue und die Purpurwolle, die Karmoisinwolle und den Byssus. </p><p>Und alle Frauen, deren Herz sie in Weisheit erhoben, spannen die Ziegenhaare. </p><p>Die F&#252;rsten aber brachten die Schohamsteine und die Einsatzsteine f&#252;r den Ephod und den Brustschild, </p><p>das Gew&#252;rze und das &#214;l zur Leuchte und zum Salb&#246;l und zum Spezereir&#228;ucherwerke. </p><p>Jeder Mann und jede Frau, deren Herz sie getrieben, zum ganzen Werke, welches Gott durch Mosche anzufertigen geboten hatte, beizutragen, brachten als Jisraels S&#246;hne Gott aus freiem Antrieb eine Spende. </p><p>Da sprach Mosche zu Jisraels S&#246;hnen: Sehet, es hat Gott mit Namen Bezalel, den Sohn Uris, Sohn Churs, vom Stamme Jehuda berufen, </p><p>da er ihn mit Gottesgeist erf&#252;llte, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Erkenntnis und mit jeglicher Ausf&#252;hrung, </p><p>und Ideen zu verbinden, sie in Gold, in Silber und in Kupfer auszuf&#252;hren, </p><p>im Steinschnitt zum Einsetzen und im Holzschnitt, in jeglichem Gedanken ausf&#252;hrenden Werke herzustellen. </p><p>Und auch die Gabe der Belehrung hat er in sein Herz gegeben; ihm und Oholiab, dem Sohne Achi&#223;amachs vom Stamme Dan. </p><p>Er hat sie mit Herzensweisheit erf&#252;llt, jegliches Werk eines Schneidek&#252;nstlers, Wirkers und Stickers in himmelblauer und in Purpurwolle, in Karmoisinwolle und in Byssus, und eines Webers auszuf&#252;hren; sie f&#252;hren jegliches Werk aus und verbinden Ideen. </p><p><strong>Kapitel 36</strong></p><p>Bezalel und Oholiab und jeglicher herzensweise Mann, in welche Gott Weisheit und Einsicht zu kenntnisvoller Ausf&#252;hrung gegeben, sollen alles zum Dienst des Heiligtums erforderliche Werk ausf&#252;hren in Beziehung auf alles, was Gott geboten. </p><p>Da rief Mosche Bezalel und Oholiab und jeden herzensweisen Mann, in dessen Herz Gott Weisheit gegeben, jeden, den sein Herz erhoben, hinzutreten zum Werke, es auszuf&#252;hren, </p><p>und diese empfingen von Mosche aus alle die Hebe, die Jisraels S&#246;hne f&#252;r das zum Dienst des Heiligtums erforderliche Werk, es auszuf&#252;hren gebracht hatten; sie brachten ihm noch an jedem Morgen aus freiem Antrieb Spenden. </p><p>Da kamen alle die Weisen, die all das Werk des Heiligtums ausf&#252;hrten, jeder von seinem Werke, das sie ausf&#252;hrten, </p><p>und sprachen zu Mosche: Das Volk bringt zu viel, mehr als f&#252;r den zum Werk erforderlichen Dienst gen&#252;gt, das Gott auszuf&#252;hren geboten hat. </p><p>Da befahl Mosche und sie lie&#223;en den Ruf durchs Lager gehen: Mann und Frau, keiner schaffe mehr Werk f&#252;r die Hebe des Heiligtums; da hielt das Volk sich zur&#252;ck vom Bringen. </p><p>Das Werk war ihnen gen&#252;gend f&#252;r alles Werk es auszuf&#252;hren; und war noch mehr. </p><p>Alle die Herzensweisen unter den Werkausf&#252;hrern machten die Wohnung aus zehn Teppichen, aus sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus und himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit machte er sie. </p><p>Die L&#228;nge des einen Teppichs achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Ma&#223; hatten alle Teppiche. </p><p>F&#252;nf Teppiche verband er einen mit dem andern, und f&#252;nf Teppiche einen mit dem andern. </p><p>Er machte Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der Verbindung war; so machte er auch an den Saum des &#228;u&#223;eren Teppichs an der anderen Verbindung. </p><p>F&#252;nfzig Schleifen machte er an den einen Teppich und f&#252;nfzig Schleifen machte er an das Teppichende, welches an der anderen Verbindung war; gegen&#252;berstehend waren die Schleifen, die eine entsprechend der andern. </p><p>Er machte f&#252;nfzig goldene Spangen und verband die Teppiche einen mit dem andern durch die Spangen, und so ward die Wohnung eine. </p><p>Er machte Ziegenhaarteppiche zum Zelte &#252;ber die Wohnung; elf Teppiche machte er sie. </p><p>Die L&#228;nge des einen Teppichs war drei&#223;ig Ellen und vier Ellen war die Breite des einen Teppichs, ein Ma&#223; hatten elf Teppiche. </p><p>Er verband je f&#252;nf der Teppiche allein und sechs der Teppiche allein, </p><p>und machte f&#252;nfzig Schleifen an den Saum des &#228;u&#223;ersten Teppichs in der Verbindung, und f&#252;nfzig Schleifen machte er an den Saum des andern sich ihm anschlie&#223;enden Teppichs. </p><p>Er machte f&#252;nfzig kupferne Spangen, das Zelt zu verbinden, damit es eins werde. </p><p>Er machte eine Decke f&#252;r das Zelt von rotgef&#228;rbten Widderfellen und eine Decke von Tachaschfellen noch dar&#252;ber. </p><p>Er machte die Bretter f&#252;r die Wohnung von stehenden Schittimh&#246;lzern, </p><p>zehn Ellen die L&#228;nge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes. </p><p>Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also machte er an alle Bretter der Wohnung. </p><p>Er machte diese Bretter f&#252;r die Wohnung: zwanzig Bretter f&#252;r die S&#252;dseite, rechts, </p><p>und vierzig silberne F&#252;&#223;e machte er unter die zwanzig Bretter, zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett, f&#252;r dessen zwei Zapfen, und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett, f&#252;r dessen zwei Zapfen. </p><p>Und f&#252;r die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite machte er zwanzig Bretter, </p><p>und deren vierzig F&#252;&#223;e von Silber, zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett. </p><p>Und f&#252;r die Hinterseite der Wohnung westw&#228;rts machte er sechs Bretter, </p><p>und zwei Bretter machte er zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite. </p><p>Sie sollten von unten genau zusammen und am Oberende zusammen in einen Ring ausgehen, so machte er sie beide an die beiden Winkel. </p><p>Es waren somit acht Bretter, und ihre silbernen F&#252;&#223;e sechzehn F&#252;&#223;e, je zwei F&#252;&#223;e unter einem Brett. </p><p>Er machte Riegel von Schittimholz, f&#252;nf f&#252;r die Bretter der einen Wand der Wohnung, </p><p>und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der zweiten Wand der Wohnung, und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der Wohnung an der Hinterseite westw&#228;rts. </p><p>Er machte den mittleren Riegel innerhalb der Bretter, von einem Ende zum andern zu riegeln. </p><p>Die Bretter belegte er mit Gold, ihre Ringe machte er von Gold zu Geh&#228;usen f&#252;r die Riegel und &#252;berdeckte auch die Riegel mit Gold. </p><p>Er machte den Scheidevorhang von himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, von Wirkerarbeit Cherubim bildend machte er ihn. </p><p>Er machte dazu vier S&#228;ulen von Schittim und &#252;berzog sie mit Gold, deren Haken von Gold, und goss f&#252;r sie vier silberne F&#252;&#223;e. </p><p>Er machte einen Schutzvorhang f&#252;r den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus von Stickerarbeit, </p><p>dessen S&#228;ulen f&#252;nf, und deren Haken und machte den &#220;berzug ihrer H&#228;upter, sowie ihre Umreifungen von Gold, ihre f&#252;nf F&#252;&#223;e aber von Kupfer. </p><p><strong>Kapitel 37</strong></p><p>Bezalel selbst machte die Lade von Schittimholz, zwei Ellen und eine halbe ihre L&#228;nge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre H&#246;he. </p><p>Er &#252;berzog sie von innen und von au&#223;en mit reinem Gold und machte ihr einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Er goss f&#252;r sie vier goldene Ringe an ihre vier Ecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite. </p><p>Er machte Stangen von Schittimholz und &#252;berzog sie mit Gold, </p><p>und brachte die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, um die Lade zu tragen. </p><p>Er machte einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine L&#228;nge und eine Elle und eine halbe seine Breite. </p><p>Er machte zwei Cherubim von Gold, getrieben machte er sie aus den beiden Enden des Deckels. </p><p>Einen Cherub aus dem Ende diesseits und einen Cherub aus dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst machte er die Cherubim aus seinen beiden Enden. </p><p>Es waren die Cherubim Fl&#252;gel aufw&#228;rts breitend, deckend mit ihren Fl&#252;geln &#252;ber den Deckel, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt waren die Gesichter der Cherubim. </p><p>Er machte einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine L&#228;nge, eine Elle seine Breite und eine Elle und eine halbe seine H&#246;he. </p><p>Er belegte ihn mit reinem Golde und machte ihm einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Er machte ihm einen handbreiten Rand ringsum und einen goldenen Reif machte er ringsum an seinen Rand. </p><p>Er goss ihm vier goldene Ringe und gab die Ringe an die vier Ecken, die seine vier F&#252;&#223;e bilden. </p><p>Gegen den Rand waren die Ringe, zu Geh&#228;usen f&#252;r die Stangen, den Tisch zu tragen. </p><p>Er machte die Stangen von Schittimholz und &#252;berzog sie mit Gold, um den Tisch zu tragen. </p><p>Er machte die Ger&#228;te, die zu dem Tisch geh&#246;rten, seine Sch&#252;sseln, seine L&#246;ffel, seine Reinhaltungsr&#246;hren und die St&#252;tzen, vermittelst deren er bedeckt wird, von reinem Golde. </p><p>Er machte den Leuchter aus reinem Golde, aus einem St&#252;ck getrieben machte er den Leuchter, seinen Fu&#223; und seinen Schaft; seine Kelche, seine Kn&#228;ufe, seine Bl&#252;ten waren aus ihm selbst heraus. </p><p>Sechs Arme gingen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite. </p><p>Drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl&#252;te, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl&#252;te, also an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgingen. </p><p>An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Bl&#252;ten. </p><p>Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus ihm hervorgingen. </p><p>Ihre Knaufe und deren Stiele waren aus ihm heraus, das Ganze ein getriebenes St&#252;ck von reinem Golde. </p><p>Er machte seine Lampen sieben, auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde. </p><p>Aus einem Kikar reinen Goldes machte er ihn und alle seine Ger&#228;te. </p><p>Er machte den Altar des R&#228;ucherwerks aus Schittimholz, eine Elle seine L&#228;nge und eine Elle seine Breite, viereck, und zwei Ellen seine H&#246;he, aus ihm selber waren seine H&#246;henwinkel. </p><p>Er belegte ihn mit reinem Golde, seine Dachfl&#228;che, seine W&#228;nde ringsum und seine H&#246;henwinkel, und machte ihm ringsum einen goldenen Reif. </p><p>Zwei goldene Ringe machte er ihm unterhalb seines Reifes an seinen beiden Seiten, n&#228;mlich an zwei seiner einander gegen&#252;ber liegenden Seiten, so da&#223; sie Stangen zu Geh&#228;usen dienen, ihn durch sie zu tragen. </p><p>Er machte die Stangen aus Schittimholz und &#252;berzog sie mit Gold. </p><p>Er machte das Salb&#246;l als Heiligtum und rein das Spezereir&#228;ucherwerk, nach Art des Wohlgeruchstoffbereiters. </p><p><strong>Kapitel 38</strong></p><p>Er machte den Altar des Emporopfers aus Schittimholz, f&#252;nf Ellen seine L&#228;nge und f&#252;nf Ellen seine Breite, viereck, und drei Ellen seine H&#246;he. </p><p>Er machte seine H&#246;henwinkel auf seine vier Winkel, aus ihm selber waren seine H&#246;henwinkel; und er belegte ihn mit Kupfer. </p><p>Er machte alle Ger&#228;te des Altars: die T&#246;pfe, die Schaufeln, die Sprengbecken, die Gabeln und die Pfannen; alle seine Ger&#228;te machte er aus Kupfer. </p><p>Er machte an den Altar ein Sieb, netzartig, aus Kupfer, unter seinen Vorsprung, unterhalb bis zu seiner H&#228;lfte. </p><p>Er goss vier Ringe an die vier Ecken an das kupferne Sieb, als Geh&#228;use f&#252;r die Stangen. </p><p>Er machte die Stangen aus Schittimholz und &#252;berzog sie mit Kupfer. </p><p>Er brachte die Stangen in die Ringe an die Seiten des Altars, ihn durch sie zu tragen; hohl von Tafeln machte er ihn. </p><p>Er machte das Becken aus Kupfer und seinen Untersatz aus Kupfer, aus den Spiegeln der versammelten Frauen, die sich am Eingange des Zusammenkunftsbestimmungszeltes versammelt hatten. </p><p>Er machte den Vorhof: f&#252;r die S&#252;dseite rechts Umh&#228;nge des Vorhofs aus sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus hundert Ellen; </p><p>ihre S&#228;ulen zwanzig und ihre F&#252;&#223;e zwanzig aus Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>F&#252;r die Nordseite hundert Ellen, ihre S&#228;ulen zwanzig und deren F&#252;&#223;e zwanzig aus Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>F&#252;r die Westseite Umh&#228;nge f&#252;nfzig Ellen; ihre S&#228;ulen zehn und deren F&#252;&#223;e zehn, die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>Die Vorderseite ostw&#228;rts hatte f&#252;nfzig Ellen. </p><p>F&#252;nfzehn Ellen Umh&#228;nge zur Nebenseite, hre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei; </p><p>und zur zweiten Nebenseite, zu beiden Seiten des Vorhofthores, f&#252;nfzehn Ellen Umh&#228;nge, ihre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei. </p><p>Alle Umh&#228;nge des Vorhofs ringsum von sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus. </p><p>Die F&#252;&#223;e der S&#228;ulen von Kupfer, die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber, auch der &#220;berzug ihrer H&#228;upter von Silber, sie, alle S&#228;ulen des Vorhofs, waren mit Silber umreift. </p><p>Der Schutzvorhang des Vorhoftors von Stickerarbeit aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, und zwar zwanzig Ellen die L&#228;nge, die H&#246;he durch die Breite: f&#252;nf Ellen, entsprechend den Umh&#228;ngen des Vorhofs. </p><p>Ihre S&#228;ulen vier und deren F&#252;&#223;e vier von Kupfer; ihre Haken von Silber und der &#220;berzug ihrer H&#228;upter sowie ihre Umreifungen von Silber. </p><p>Alle Pfl&#246;cke f&#252;r die Wohnung und f&#252;r den Vorhof ringsum von Kupfer.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ki Tissa]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Wenn du erhebst&#8220; &#8226; 2. Mose 30,11&#8211;34,35]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ki-tissa-33d</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ki-tissa-33d</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:00:56 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186123491/03eb6a5c8678832b0f888138d798ee1c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Ki Tissa</strong></p><p><strong>2. Mose 30,11&#8211;34,35</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Wenn du die Gesamtsumme der S&#246;hne Jisraels nach ihren Gez&#228;hlten aufnimmst, soll jeder von ihnen Gott eine S&#252;hne seiner Person geben, indem man sie z&#228;hlt, so wird kein Sterben unter ihnen sein, indem man sie z&#228;hlt.</p><p>Dies sollen sie geben, jeder, der hin&#252;bergeht hin zu den Gez&#228;hlten: die H&#228;lfte eines Schekels im Gewichte des Heiligtums; zwanzig Gera der Schekel, die H&#228;lfte eines solchen Schekels Gott als Hebe.</p><p>&#220;berhaupt jeder, der zu den Gez&#228;hlten hin&#252;bergeht, von zwanzig Jahren aufw&#228;rts, soll eine Gotteshebe geben.</p><p>Der Reiche soll nicht mehr und der Arme nicht weniger als die H&#228;lfte eines Schekels spenden, damit die Gotteshebe zu geben, um f&#252;r eure Seelen S&#252;hne zu vollziehen.</p><p>Das Geld der S&#252;hnungen aber nimmst du von den S&#246;hnen Jisraels und verwendest es zum Dienst des Zusammenkunftsbestimmungszeltes; es soll Jisraels S&#246;hnen zum Gedenken vor Gott sein, f&#252;r eure Seelen S&#252;hne zu vollziehen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Mache ein Becken aus Kupfer und seinen Untersatz aus Kupfer zum Waschen; stelle es zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar und gib Wasser hinein.</p><p>Aharon und seine S&#246;hne sollen sich daraus ihre H&#228;nde und ihre F&#252;&#223;e waschen.</p><p>Wenn sie in das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung eingehen, sollen sie sie mit Wasser waschen, und so nicht sterben, oder indem sie zum Altare zur Bedienung hintreten, Gott eine Feuergabe aufdampfen zu lassen.</p><p>H&#228;nde und F&#252;&#223;e sollen sie waschen und dann nicht sterben; es sei ihnen dies ein ewiges Gesetz, ihm und seinen Kindern, f&#252;r ihre Nachkommen.</p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Und du nimm dir Gew&#252;rze bester Art: reine Myrrhe f&#252;nfhundert, w&#252;rzigen Zimmt in H&#228;lften von zweihundertundf&#252;nfzig, Gew&#252;rzrohr zweihundertundf&#252;nfzig,</p><p>und Cassia f&#252;nfhundert Schekel des Heiligtums, und Oliven&#246;l ein Hin.</p><p>Das machst du zu einem &#214;l heiliger Salbung, Wohlgeruchsstoffbereitung, nach der Art des Wohlgeruchstoffbereiters; ein &#214;l heiliger Salbung soll es sein.</p><p>Und du salbst damit das Zusammenkunftsbestimmungszelt und die Lade des Zeugnisses,</p><p>den Tisch und alle seine Ger&#228;te, den Leuchter und seine Ger&#228;te und den Altar des R&#228;ucherwerks,</p><p>den Altar des Emporopfers und alle seine Ger&#228;te, das Becken und seinen Untersatz,</p><p>und heiligst sie, so da&#223; sie ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer werden; alles, was sie ber&#252;hrt, wird heilig.</p><p>Auch Aharon und seine S&#246;hne sollst du salben, und heiligst sie, mir als Priester zu dienen.</p><p>Zu Jisraels S&#246;hnen aber sprichst du: &#214;l einer heiligen Salbung soll dies mir f&#252;r eure Nachkommen sein,</p><p>auf den K&#246;rper eines Menschen soll es nicht gesalbt werden, und in seinem Mischungsverh&#228;ltnis sollt ihr ihm Gleiches nicht machen; ein Heiligtum ist es, ein Heiligtum soll es euch sein.</p><p>Wer ihm Gleiches bereitet, und wer von ihm auf einen Fremden gibt, wird aus seinem Volke entwurzelt werden.</p><p>Gott sprach zu Mosche: Nimm dir Spezereien wie Balsamharz, Seenagel und Galban; solche Spezereien und reinen Weihrauch; jedes sei f&#252;r sich gesondert.</p><p>Und du bereitest es zu einem R&#228;ucherwerk, Wohlgeruchsstoffbereitung nach Art des Wohlgeruchsstoffbereiters, durchdrungen, rein, heilig.</p><p>Davon zerreibst du ganz fein und gibst davon vor das Zeugnis im Zelte der Zusammenkunftbestimmung, wohin ich mich dir zur Zusammenkunft bestimme; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer soll es euch sein.</p><p>Und dieses R&#228;ucherwerk, das du bereitest, sollt ihr in seinem bestimmten Mischungsverh&#228;ltnisse nicht f&#252;r euch machen; Gott heilig soll es dir sein.</p><p>Wer ihm Gleiches macht daran zu riechen, wird aus seines Volkes Kreisen entwurzelt.</p><p><strong>Kapitel 31</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche:</p><p>Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, Sohn Uris, des Sohnes Churs vom Stamme Jehuda,</p><p>da ich ihn mit Geist Gottes erf&#252;llte, mit Weisheit, mit Einsicht und mit Erkenntnis und mit jeglicher Ausf&#252;hrung,</p><p>Ideen zu verbinden, sie in Gold, in Silber und in Kupfer herzustellen,</p><p>im Steinschnitt zum Einsetzen und im Holzschnitt; in jeglicher Ausf&#252;hrungsart herzustellen.</p><p>Und ebenso, siehe, habe ich ihm Ahaliab, Sohn Achi&#223;amachs, vom Stamme Dan, zur Seite gestellt, und habe in das Herz jedes Herzensweisen Weisheit gegeben; sie werden alles, was ich dir geboten, herstellen:</p><p>Das Zusammenkunftbestimmungszelt und die Lade f&#252;r das Zeugnis sowie den Deckel, der darauf sein soll, und alle Ger&#228;te des Zeltes:</p><p>sowohl den Tisch und seine Ger&#228;te, wie den reinen Leuchter und alle seine Ger&#228;te und den Altar des R&#228;ucherwerks,</p><p>den Altar des Emporopfers und alle seine Ger&#228;te, das Becken und seinen Untersatz,</p><p>die Gew&#228;nder der Auszeichnung, sowohl die Gew&#228;nder des Heiligtums f&#252;r Aharon, den Priester, als die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne zum Priesterdienst,</p><p>das Salb&#246;l und das R&#228;ucherwerk der Spezereien f&#252;r das Heiligtum; ganz dem entsprechend, wie ich dir jegliches befohlen, werden sie es herstellen.</p><p>Gott sagte zu Mosche:</p><p>Du aber sprich es aus zu den S&#246;hnen Jisraels: Nur meine Schabbate h&#252;tet! Denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch f&#252;r eure Nachkommen, zur Erkenntnis, da&#223; Ich, Gott, euch heilige.</p><p>Darum h&#252;tet den Schabbat; denn ein Heiligtum ist er euch. Die ihn entweihen, soll man hinrichten; denn wer an ihm ein Werk ausf&#252;hrt, die Seele wird aus der Gemeinschaft ihrer Genossenschaftskreise entwurzelt.</p><p>Sechs Tage soll man Werk ausf&#252;hren, aber am siebten Tage ist ein durch Werkeinstellung zu feiernder Schabbat, ein Gott eignendes Heiligtum; wer am Tage des Schabbats Werk ausf&#252;hrt, soll hingerichtet werden.</p><p>So sollen Jisraels S&#246;hne den Schabbat h&#252;ten, den Schabbat f&#252;r ihre Nachkommen als ewigen Bund zu verwirklichen.</p><p>Zwischen mir und den S&#246;hnen Jisraels ist er f&#252;r ewig ein Zeichen, da&#223; sechs Tage Gott den Himmel und die Erde geschaffen und mit dem siebten Tage zu schaffen aufgeh&#246;rt hatte, da er sich in sein Wesen zur&#252;ckzog.</p><p>Als er mit ihm auf dem Berge Sinai zu reden vollendet hatte, gab er Mosche zwei Tafeln des Zeugnisses, Tafeln von Stein, geschrieben mit Gottes Finger.</p><p><strong>Kapitel 32</strong></p><p>Als das Volk sah, da&#223; Mosche ihre Erwartung vom Berge herabzukommen nicht erf&#252;llte, versammelte sich das Volk &#252;ber Aharon, und sie sprachen zu ihm: Auf, mache uns G&#246;tter, die vor uns hergehen sollen; denn dieser Mosche, der uns aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt, wir wissen nicht, was ihm geschehen ist.</p><p>Aharon sagte zu ihnen: Entnehmet die goldenen Ringe, die in den Ohren eurer Frauen, eurer S&#246;hne und T&#246;chter sind, und bringet sie mir.</p><p>Da entnahm das ganze Volk sich die goldenen Ringe, die in ihren Ohren waren, und brachten sie zu Aharon.</p><p>Er nahm es aus ihrer Hand, bildete es mit dem Gravirstichel und machte es so zu einem Kalbe aus Guss; da sagten sie: Dies sind deine G&#246;tter, Jisrael, die dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt!</p><p>Als Aharon dieses sah, baute er einen Altar vor sich hin, und Aharon rief aus und sprach: Morgen ist Gott ein Fest.</p><p>Sie standen aber am anderen Tage fr&#252;h auf, lie&#223;en Emporopfer aufsteigen, brachten Friedensmahlopfer n&#228;her, und das Volk setzte sich zu essen und zu trinken, und sie erhoben sich, Mutwillen zu treiben.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Geh, geh hinab; denn dein Volk hat es verderbt, das du aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt,</p><p>sie sind gar rasch aus dem Wege gewichen, den ich ihnen befohlen, haben sich ein Kalb von Guss gemacht! Und haben sich ihm sodann niedergeworfen, haben ihm Opfer gebracht, haben gesagt: dies sind deine G&#246;tter, Jisrael, die dich aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt!</p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein hartn&#228;ckiges Volk,</p><p>und nun, &#252;berlasse es mir, so wird mein Zorn wider sie ergl&#252;hen, so da&#223; ich sie vernichte, und dich werde ichzu einem gro&#223;en Volke machen.</p><p>Da flehte Mosche vor Gott seinem Gotte und sprach: Zu welchem Zweck, o Gott, soll dein Zorn wider dein Volk ergl&#252;hen, das du aus dem Lande Mizrajim mit gro&#223;er Kraft und mit starker Hand gef&#252;hrt?!</p><p>Warum sollen die Mizrer sagen: in b&#246;ser Absicht hat er sie hinausgef&#252;hrt, sie in den Bergen umzubringen und sie von der Fl&#228;che des Erdbodens zu vertilgen?! Kehre zur&#252;ck von dem Ergl&#252;hen deines Zornes und lasse dich zur &#196;nderung deines Sinnes bestimmen &#252;ber das deinem Volke zugedachte Ungl&#252;ck!</p><p>Gedenke Abrahams, Jizchaks und Jisraels, deiner Diener, denen du bei dir geschworen und zu denen du gesprochen hast: ich werde eure Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren, und dieses ganze Land, von dem ich gesagt, da&#223; ich es euren Nachkommen geben werde, das sollen sie f&#252;r immer als Eigentum behalten.</p><p>Da lie&#223; sich Gottzur &#196;nderung seines Sinnes hinsichtlich des Ungl&#252;cks bestimmen, das er seinem Volke schaffen zu wollen ausgesprochen hatte.</p><p>Nun wendete sich und ging Mosche von dem Berge hinab, und die beiden Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, Tafeln, geschrieben von ihren beiden Seiten, von hier und von hier sind sie geschrieben.</p><p>Und die Tafeln sind ein Werk Gottes, und die Schrift ist eine Gottesschrift, durchgegraben auf die Tafeln.</p><p>Als Jehoschua die Stimme des Volkes in dem L&#228;rm seiner Ausgelassenheit h&#246;rte, sprach er zu Mosche: Kriegsstimme ist im Lager!</p><p>Dieser aber sprach: Nicht eine Stimme, die ein Siegen ank&#252;ndigt, und nicht eine Stimme, die ein Erliegen ank&#252;ndigt; eine Stimme, die uns niederschl&#228;gt, h&#246;re ich.</p><p>Da war es, als er n&#228;her zum Lager gekommen war und das Kalb und T&#228;nze sah &#8212; da ergl&#252;hte Mosches Zorn, und er warf aus seinen vereinten H&#228;nden die Tafeln, und zerschmetterte sie unten am Berge.</p><p>Er nahm sodann das Kalb, das sie gemacht hatten, verbrannte es im Feuer, zerrieb es, bis es ganz fein worden, streuete es auf das Wasser hin und gab davon Jisraels S&#246;hnen zu trinken.</p><p>Nun sprach Mosche zu Aharon: Was hat dir dieses Volk getan, da&#223; du &#252;ber dasselbe eine gro&#223;e S&#252;nde hast kommen lassen?</p><p>Aharon erwiderte: Ergl&#252;he der Zorn meines Herrn nicht! Du kennst das Volk, wenn es in B&#246;sem ist.</p><p>Sie sagten mir: Mache uns Gottheiten, die vor uns hergehen sollen; denn dieser Mann Mosche, der uns aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt, wir wissen nicht, was ihm geworden.</p><p>Da ich ihnen sagte: Wer hat Gold, hatten sie sich dessen schon entledigt und gaben es mir; ich warf es ins Feuer, und so kam dieses Kalb heraus.</p><p>Da sah Mosche das Volk, da&#223; es z&#252;gellos war, da&#223; Aharon es seiner sittlichen Schw&#228;che ungez&#252;gelt &#252;berlassen inmitten ihrer Gesetzemp&#246;rer,</p><p>Und da stellte sich Mosche in das Tor des Lagers und sprach: Wer Gottes ist, zu mir! Da sammelten sich zu ihm alle S&#246;hne Levis.</p><p>Zu ihnen sprach er: So hat Gott, der Gott Jisraels, gesprochen: Leget jeder sein Schwert an seine H&#252;fte und durchzieht hin und zur&#252;ck, von Tor zu Tor im Lager, und richtet hin, jeder seinen Bruder, jeder seinen Freund, jeder seinen Verwandten!</p><p>Die S&#246;hne Levis taten nach Mosches Wort, und es fielen von dem Volke an diesem Tage an dreitausend Mann.</p><p>Da sprach Mosche: Bevollm&#228;chtigt euch selber heute f&#252;r Gott, &#8212; denn jeder bleibe wider seinen Sohn und wider seinen Bruder, &#8212; und &#252;ber euch heute Segen zu geben.</p><p>Es war am anderen Tage, da sprach Mosche zum Volke: Ihr habt eine gro&#223;e Vers&#252;ndigung begangen; und nun will ich zu Gott hinangehen, vielleicht vermag ich S&#252;hne f&#252;r eure S&#252;nde zu erwirken.</p><p>Da kehrte Mosche zu Gott zur&#252;ck und sprach: O, doch! Es hat dieses Volk eine gro&#223;e Vers&#252;ndigung begangen, indem sie sich G&#246;tter aus Gold gemacht.</p><p>Und nun, wenn du ihre S&#252;nde verzeihen m&#246;chtest &#8212; wenn aber nicht, so l&#246;sche mich doch aus aus deinem Buche, das du geschrieben.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Wer mir ges&#252;ndigt hat, den l&#246;sche ich aus meinem Buche aus!</p><p>Und nun, gehe, f&#252;hre das Volk dorthin, wohin ich dir gesagt habe; siehe, mein Engel wird vor dir hergehen. Am Tage aber, wo Ich gedenke, werde ich ihrer S&#252;nde &#252;ber sie gedenken.</p><p>Da traf Gott mit pl&#246;tzlichem Tode das Volk, weil sie das Kalb gemacht hatten, welches Aharon gemacht hatte.</p><p><strong>Kapitel 33</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: Gehe, ziehe hinauf von hier, du und das Volk, das du aus dem Lande Mizrajim heraufgef&#252;hrt, zu dem Lande hin, das ich Abraham, Jizchak und Jaakob also zugeschworen: deiner Nachkommenschaft werde ich es geben;</p><p>&#8212; Ich werde einen Engel vor dich her senden und den Kenaani, den Emori, den Chitti und den Perisi, den Chiwi und den Jebu&#223;i vertreiben &#8212;</p><p>zu einem Lande hin, das von Milch und Honig flie&#223;t; denn ich werde nicht in deiner Mitte weiter ziehen, weil du ein hartn&#228;ckiges Volk bist; ich w&#252;rde dich auf dem Wege verderben.</p><p>Da das Volk dieses b&#246;se Wort h&#246;rte, versenkten sie sich in Trauer, und es legte niemand seinen Schmuck an.</p><p>Da sagte Gott zu Mosche: Sage es Jisraels S&#246;hnen: ihr seid ein hartn&#228;ckiges Volk, in einem Augenblick, den ich in deiner Mitte weiterz&#246;ge, w&#252;rde ich dich verderben. Und nun, lasse deinen Schmuck ferner von dir ab, ich will erkennen, was ich dir zu tun habe.</p><p>So entkleideten sich Jisraels S&#246;hne selbst ihres Schmuckes vom Berge Choreb.</p><p>Und Mosche sollte das Zelt nehmen und es sich au&#223;erhalb des Lagers, fern vom Lager aufspannen, und es Zusammenkunftsbestimmungszelt nennen; es sollte jeder, der Gott suchte, zu dem Zusammenkunftsbestimmungszelt, das au&#223;erhalb des Lagers war, hinausgehen.</p><p>So war es denn, wenn Mosche zu dem Zelte hinausging, stand das ganze Volk auf, und jeder blieb am Eingang seines Zeltes stehen, und so schauten sie Mosche nach, bis er in das Zelt hineingekommen war.</p><p>Und es geschah dann, wie Mosche in das Zelt gekommen war, stieg die Wolkens&#228;ule herab und stand am Eingang des Zeltes, und dann sprach er mit Mosche.</p><p>Das ganze Volk sah die Wolkens&#228;ule am Eingang des Zeltes stehen; es erhob sich das ganze Volk, und jeder warf sich am Eingang seines Zeltes nieder.</p><p>Es sprach Gott Angesicht zu: Angesicht zu Mosche, wie ein Mann zu seinem Genossen spricht; kehrte er dann zum Lager zur&#252;ck, so wich sein jugendlicher Diener Jehoschua, Sohn Nuns, nicht aus dem Zelte.</p><p>Mosche sprach zu Gott: Siehe, du sprichst zu mir: f&#252;hre dieses Volk weiter! und du hast mich nicht wissen lassen, was du mit mir sendest; und du hast gesagt: ich habe dich mit Namen erkannt und du hast auch Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in meinen Augen erreicht.</p><p>Und nun, wenn ich denn in deinen Augen Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit erreicht habe, lasse mich doch die Einheit in der Mannigfaltigkeit deiner Wege erkennen, so da&#223; ich dich erkenne, damit ich ferner Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen erreiche; und siehe ferner, da&#223; ja doch dein Volk diese Nation ist.</p><p>Er sprach: Mein Angesicht selbst wird gehen, und ich werde dir willfahren.</p><p>Da sprach er zu ihm: Wenn dein Angesicht nicht selbst geht, lasse uns von hier nicht weiter ziehen.</p><p>Wodurch sonst wird denn erkannt werden, da&#223; ich in deinen Augen Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit erlangt habe, ich und dein Volk, ist es nicht, indem du mit uns wandelst? Dann w&#252;rden wir, ich und dein Volk, wunderbar von jedem Volke ausgezeichnet sein, das auf der Oberfl&#228;che des Erdbodens ist.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Auch dieses Wort, das du gesprochen hast, will ich erf&#252;llen; denn du hast Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in meinen Augen erreicht, seitdem ich dich mit Namen erkannt habe.</p><p>Da sprach er: Lasse mich doch deine Herrlichkeit sehen!</p><p>Er sprach: Ich werde alle meine G&#252;te deinem Angesicht vor&#252;ber f&#252;hren, werde Gott mit Namen vor dir verk&#252;nden, werde mit Gew&#228;hrung segnen, dem ich gew&#228;hre, und werde mich erbarmen, dessen ich mich erbarme.</p><p>Er sprach: Du kannst mein Angesicht nicht sehen; denn es sieht mich der Mensch nicht und lebt.</p><p>Es sprach Gott: Siehe, einen Standpunkt gibt es neben mir; auf den Fels stelle dich.</p><p>Wenn dann meine Herrlichkeit hin&#252;berzieht, so berge ich dich in die Kl&#252;ftung des Felsens und decke meine Hand &#252;ber dich, bis ich hin&#252;ber gezogen.</p><p>Ich entferne meine Hand dann, wird nicht gesehen.</p><p><strong>Kapitel 34</strong></p><p>Und es sprach Gott zu Mosche: Haue dir zwei Tafeln von Steinen wie die ersten; ich werde auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln, welche du zerbrochen hast, gewesen waren.</p><p>Sei bereit zum Morgen, und am Morgen steigst du den Berg Sinai hinan, und stellst dich meiner gew&#228;rtig auf den Gipfel des Berges.</p><p>Kein Mensch soll mit dir hinangehen, auch kein Mensch auf dem ganzen Berge gesehen werden, auch die Schafe und die Rinder sollen nicht der Richtung dieses Berges zugewandt weiden.</p><p>Er bildete zwei Tafeln von Steinen wie die ersten, und fr&#252;h erhob sich Mosche am Morgen und ging den Berg Sinai hinan, wie ihm Gott geboten hatte, und nahm zwei Tafeln von Steinen in seine Hand.</p><p>Und Gott stieg nieder in der Wolke und stellte sich neben ihn dort, und nannte Gott mit Namen.</p><p>Es zog Gott seinem Angesicht vor&#252;ber und verk&#252;ndete: Gott bleibt immer Gott, kraft&#252;bend, sein Werk liebend und gew&#228;hrungsbereit; lange geduldend, und liebereich und wahrheitreich;</p><p>pflegend Liebe f&#252;r die Tausendsten, hinweghebend Kr&#252;mme und Emp&#246;rung und Leichtsinn; und erl&#228;&#223;t doch nichts, denkt Elternkr&#252;mme an Kindern und Kindeskindern, an drittem und viertem Geschlecht.</p><p>Da eilte Mosche, neigte sein Haupt zur Erde und warf sich hin,</p><p>und sprach: Wenn ich denn Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in deinen Augen erreicht habe, mein Herr, gehe doch mein Herr in unserer Mitte; weil es ein hartn&#228;ckiges Volk ist, wirst du unsere Kr&#252;mme und unseren Leichtsinn verzeihen und uns so zu deinem bleibenden Eigentum gewinnen!</p><p>Darauf sprach er: Siehe, ich errichte einen Bund: in Gegenwart deines ganzen Volkes werde ich Wunder vollbringen, die auf der ganzen Erde und unter allen V&#246;lkern nicht geschaffen worden; es soll das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, das Werk Gottes sehen, wie zu f&#252;rchten es ist, was ich mit dir vollbringe.</p><p>Bewahre dir, was ich dir heute gebiete: siehe, ich vertreibe vor dir den Emori und den Kenaani, den Chitti und den Perisi, den Chiwi und den Jebu&#223;i;</p><p>nimm dich um deiner selbst willen in acht, da&#223; du dem Bewohner des Landes, &#252;ber welches du kommst, keinen Bund errichtest, damit er nicht zum Fallstrick in deiner Mitte werde.</p><p>Denn ihre Alt&#228;re sollt eben ihr zerst&#246;ren, und ihre Denksteine ihr zerbrechen, und seine heiligen B&#228;ume ihr umhauen.</p><p>Denn du sollst dich nicht einem anderen Gotte niederwerfen; denn Gott, ausschlie&#223;end ist sein Name, sein ausschlie&#223;endes Recht fordernder Gott ist er.</p><p>W&#252;rdest du dem Bewohner des Landes einen Bund errichten, so w&#252;rden sie ihren G&#246;ttern nach abweichen, w&#252;rden ihren G&#246;ttern opfern, und es ladet dich einer ein und du issest von seinem Mahle,</p><p>und nimmst von seinen T&#246;chtern f&#252;r deine S&#246;hne, es weichen dann seine T&#246;chter ihren G&#246;ttern nach ab und bringen auch deine S&#246;hne zum Ab- und Hinfall an ihre G&#246;tter.</p><p>G&#246;tter aus Guss sollst du dir nicht machen!</p><p>Das Fest der unges&#228;uerten Brote sollst du h&#252;ten, sieben Tage unges&#228;uerte Brote, die ich dir geboten, essen, zur Zusammenkunftszeit des Halmmonats; denn im Halmmonat bist du aus Mizrajim gezogen.</p><p>Jede Mutterscho&#223;er&#246;ffnung ist mein, und all dein Besitz soll in seiner Abh&#228;ngigkeit Erinnerungsweihe durchs M&#228;nnliche erhalten, das die Geburt er&#246;ffnet bei Ochs und Schaf;</p><p>und die Geburtser&#246;ffnung eines Esels l&#246;sest du mit einem Lamme aus; l&#246;sest du sie nicht aus, so t&#246;test du sie durch Nackenschlag; jeden Erstgeborenen deiner S&#246;hne l&#246;sest du aus, und nicht mit leeren H&#228;nden wird mein Angesicht geschaut.</p><p>Dienend schaffst du sechs Tage, und am siebten Tage stellst du dein Werk ein; in der Pflugzeit und in der Erntezeit stellst du dein Werk ein.</p><p>Und als ein Wochenfest hast du dir das Fest der Erstlinge des Weizenschnittes zu gestalten, und ein Fest der Ernte mit der Jahreswende.</p><p>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes sich sehen unmittelbar vor dem Angesicht des Herrn, Gottes, des Gottes Jisraels.</p><p>Wenn ich V&#246;lker vor dir austreibe und dein Gebiet ein weites sein lasse, so wird doch niemand dein Land l&#252;stern antasten, wenn du hinaufziehst, unmittelbar vor dem Angesicht Gottes, deines Gottes, dich zu sehen dreimal im Jahre!</p><p>Du sollst aber auch nicht bei Gegorenem das Blut meines Mahlopfers schlachten, und es soll nicht das Opfermahl des Pe&#223;achopfers bis zum Morgen &#252;bernachten.</p><p>Heim in das Haus Gottes, deines Gottes, bringst du das erste der Erstlinge deines Bodens; du kochest nicht ein Junges in der Milch seiner Mutter.</p><p>Gott sprach zu Mosche: Schreibe dir diese Worte nieder; denn &#252;ber den lebendigen Inhalt dieser Worte habe ich mit dir einen Bund errichtet und mit Jisrael.</p><p>Vierzig Tage und vierzig N&#228;chte war er dort bei Gott, Brot hatte er nicht gegessen und Wasser nicht getrunken, und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die zehn Worte.</p><p>Da war es, als Mosche vom Berge Sinai herab kam und die beiden Tafeln des Zeugnisses in Mosches Hand waren, da er vom Berge herab kam &#8212; und Mosche wusste nicht, da&#223; die Haut seines Angesichts strahlend geworden war, indem Er mit ihm sprach &#8212;</p><p>da sah Aharon und alle S&#246;hne Jisraels Mosche und siehe, es war die Haut seines Angesichts strahlend geworden, und sie f&#252;rchteten sich, zu ihm hinzutreten.</p><p>Mosche aber rief ihnen zu, da kehrten Aharon und alle F&#252;rsten in der Gemeinde wieder zu ihm hin, und Mosche sprach mit ihnen.</p><p>Nachher traten auch alle S&#246;hne Jisraels zu ihm hin, und er gebot ihnen alles, was Gott mit ihm auf dem Berge Sinai gesprochen hatte.</p><p>Als Mosche mit ihnen zu Ende geredet hatte, gab er eine Decke &#252;ber sein Angesicht.</p><p>Wenn Mosche hineintrat vor Gott, um mit ihm zu reden, nahm er die Decke ab, bis er wieder hinausging; dann ging er hinaus und sprach zu Jisraels S&#246;hnen, was ihm aufgetragen worden.</p><p>Dann sahen Jisraels S&#246;hne Mosches Angesicht, da&#223; die Haut des Angesichts Mosches strahlend geworden; sodann aber legte Mosche die Decke wieder &#252;ber sein Angesicht, bis er wieder hineintrat, mit ihm zu reden.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Tezawe]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Du sollst gebieten&#8220; &#8226; 2. Mose 27,20&#8211;30,10]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/tezawe-db2</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/tezawe-db2</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 26 Feb 2026 13:01:27 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/186019327/806f5043267cd4d5980fd6cc90371c95.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Tezawe</strong></p><p><strong>2. Mose 27,20&#8211;30,10</strong></p><p>Und du verpflichte Jisraels S&#246;hne, da&#223; sie dir reines Oliven&#246;l, gepresst, zur Leuchte nehmen, um best&#228;ndig Licht aufleuchten zu lassen. </p><p>Im Zusammenkunftbestimmungszelte, au&#223;erhalb des Scheidevorhanges, welcher &#252;ber dem Zeugnis ist, soll es Aharon und seine S&#246;hne von Abend zu Morgen vor Gott ordnen; ein ewiges Gesetz f&#252;r ihre Geschlechter: von Jisraels S&#246;hnen. </p><p><strong>Kapitel 28</strong></p><p>Und lasse du ferner deinen Bruder Aharon und seine S&#246;hne mit ihm aus der Mitte der S&#246;hne Jisraels zu dir n&#228;her treten, da&#223; er mir als Priester diene: Aharon, Nadab und Abihu, Elasar und Itamar, als S&#246;hne Aharons. </p><p>Und mache heilige Gew&#228;nder f&#252;r deinen Bruder Aharon, zur Ehre und zur Auszeichnung. </p><p>Und sprich du zu allen Weisen, deren Herz ich mit Geist der Weisheit erf&#252;llt habe, da&#223; sie Aharons Gew&#228;nder machen, ihn zu heiligen, da&#223; er mir als Priester diene. </p><p>Dies sind die Gew&#228;nder, die sie machen sollen: Einen Schild, einen Ephod und einen Mantel, und einen Rock von Kassettenarbeit, einen Kopfbund und einen G&#252;rtel; sie sollen sie als heilige Gew&#228;nder f&#252;r deinen Bruder Aharon und f&#252;r seine S&#246;hne machen, damit er mir als Priester diene. </p><p>Sie sollen das Gold, die himmelblaue, die Purpurwolle, die karmoisinrote Wolle und den Byssus in Empfang nehmen; </p><p>und den Ephod machen aus Gold, himmelblauer und Purpurwolle, karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, Wirkerarbeit. </p><p>Zwei zusammenh&#228;ngende Schulterst&#252;cke soll er an seinen beiden Ecken haben und ganz zusammenh&#228;ngen. </p><p>Der an ihm befindliche Latz seiner Umg&#252;rtung soll von gleicher Arbeit aus ihm selber sein: Gold, himmelblaue, Purpurwolle, karmoisinrote Wolle und sechsf&#228;dig gedrehter Byssus. </p><p>Nimm dann zwei Schohamstein und graviere auf sie die Namen der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Sechs ihrer Namen auf den einen Stein und die Namen der &#252;brigen sechs auf den zweiten Stein, nach ihrer Geburt. </p><p>Steinschneiderarbeit, nach Art der Siegelgravierungen sollst du die beiden Steine nach den Namen der S&#246;hne Jisraels ausgravieren, von goldenen Einfassungen umgeben sollst du sie machen. </p><p>Und du setzest die beiden Steine auf die Achseln des Ephods, als Ged&#228;chtnissteine f&#252;r Jisraels S&#246;hne; ihre Namen soll Aharon vor Gott auf seinen beiden Achseln zum Ged&#228;chtnis tragen. </p><p>Mache ferner Einfassungen von Gold, </p><p>und zwei Ketten von reinem Golde, als Endketten machst du sie nach Art von Seilen und gibst die Seilketten an die Einfassungen. </p><p>Und mache einen Rechtsschild von Wirkerarbeit, nach Art des Ephods sollst du ihn machen; von Gold, himmelblauer und Purpurwolle, karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus sollst du ihn machen. </p><p>Viereckig sei er, doppelt; eine Spanne seine L&#228;nge und eine Spanne seine Breite. </p><p>Und du setzest einen Einsatz von Steinen in ihn ein, vier Reihen von Steinen. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareket; so die eine Reihe. </p><p>Die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom. </p><p>Die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama. </p><p>Und die vierte Reihe: Tarschisch. Schoham und Jaschefe; von Gold umfa&#223;t sollen sie in ihren Einsetzungen sein. </p><p>Die Steine sollen nach den Namen der S&#246;hne Jisraels zw&#246;lf sein nach ihren Namen: jeder nach seinem Namen siegelgraviert sollen sie f&#252;r zw&#246;lf St&#228;mme sein. </p><p>Und an den Schild machst du seilartige Endketten von reinem Golde. </p><p>Du machst n&#228;mlich f&#252;r den Schild zwei goldene Ringe und gibst die beiden Ringe in die beiden Ecken des Schildes, </p><p>und die beiden goldenen Seile gibst du an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes. </p><p>Die beiden Enden der beiden Seile gibst du aber an die beiden Einfassungen und gibst diese an die Achseln des Ephods, an die vordere Seite. </p><p>Du machst zwei goldene Ringe und setzest sie an die beiden Enden des Schildes an dessen unteren Saum, der der Seite des Ephods einw&#228;rts zugewendet ist. </p><p>Du machst ferner zwei goldene Ringe und gibst sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vordern Seite in der N&#228;he seiner Verbindung oberhalb des Latzes des Ephods, </p><p>und mit einer himmelblauen wollenen Schnur soll man den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin festhalten, damit er an dem Latze des Ephods sei, und es soll der Schild nicht weichen von dem Ephod. </p><p>Aharon trage so die Namen der S&#246;hne Jisraels durch den Rechtsschild auf seinem Herzen, wenn er in das Heiligtum kommt, stets zum Ged&#228;chtnis vor Gott. </p><p>In den Rechtsschild gibst du die Urim und die Tummim, da&#223; sie auf Aharons Herz seien, wenn er vor Gott kommt; Aharon trage das Recht der S&#246;hne Jisraels auf seinem Herzen stets vor Gott. </p><p>Und mache den Mantel des Ephods ganz von himmelblauer Wolle. </p><p>Die M&#252;ndung seines Oberendes soll nach innen gewandt sein, ringsum soll seine M&#252;ndung einen Saum von Wirkerarbeit haben, wie die M&#252;ndung eines Panzerhemdes soll auch die seine sein, er soll nicht eingerissen werden. </p><p>An seine unteren S&#228;ume machst du Granat&#228;pfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter Wolle, rings um seine unteren S&#228;ume, und goldene Glocken zwischen ihnen ringsum. </p><p>Eine goldene Glocke und einen Granatapfel, eine goldene Glocke und einen Granatapfel, an die unteren S&#228;ume des Mantels ringsum. </p><p>Aharon habe ihn an zur Dienstverrichtung; es soll seine Stimme geh&#246;rt werden, wenn er vor Gott ins Heiligtum kommt, und wenn er hinausgeht, damit er nicht sterbe. </p><p>Und mache ferner ein Schauband von reinem Golde, und graviere darauf mit Siegelgravierung: Gottes das Heiligtum. </p><p>Und du befiehlst es an eine Schnur von himmelblauer Wolle und diese soll &#252;ber den Kopfbund gehen; es aber soll gegen die Vorderseite des Kopfbundes sein. </p><p>Auf Aharons Stirne soll es sein, und Aharon so die Kr&#252;mmung der Heiligt&#252;mer aufheben, die Jisraels S&#246;hne dem Heiligtume weihen, in Beziehung auf alle ihre heiligen Hingebungen. Auf seiner Stirne soll es stets f&#252;r sie zum Ausdruck ihres Willens vor Gottes Angesicht sein. </p><p>Den Rock machst du kassettenartig von Byssus, und machst einen Kopfbund von Byssus; den G&#252;rtel aber machst du von Stickerarbeit. </p><p>F&#252;r Aharons S&#246;hne mache R&#246;cke, und machst ihnen G&#252;rtel, und Hochbunde mache ihnen zur Ehre und zur Auszeichnung. </p><p>Mit diesen bekleide deinen Bruder Aharon und zugleich mit ihm seine S&#246;hne; salbe sie und bevollm&#228;chtige sie und heilige sie, da&#223; sie mir als Priester dienen. </p><p>Mache ihnen auch leinene Beinkleider zur Bedeckung der Bl&#246;&#223;e; von den Lenden bis &#252;ber die H&#252;fte hinab sollen sie reichen. </p><p>Sie sollen Aharon und seine S&#246;hne bedecken, indem sie in das Zusammenkunftbestimmungszelt eingehen, oder zum Altare hintreten, im Heiligtum zu dienen, so werden sie keine Vers&#252;ndigung auf sich laden und sterben. Ein ewiges Gesetz ist es f&#252;r ihn und f&#252;r seine Nachkommen nach ihm. </p><p><strong>Kapitel 29</strong></p><p>Und dies ist das, was du ihnen tun sollst, um sie zu heiligen, mir als Priester zu dienen: Nimm einen jungen Stier und zwei fehlerlose Widder. </p><p>Und Mazzotbrot, und Mazzotkuchen mit &#214;l durchger&#252;hrt und d&#252;nne, mit &#214;l bestrichene Mazzot; aus feinem Weizenmehl bereite sie. </p><p>Lege sie auf einen Korb und bringe sie in dem Korbe hin mit dem Stiere und mit den beiden Widdern. </p><p>Und Aharon und seine S&#246;hne l&#228;ssest du zum Eingang des Zeltes der Zusammenkunftsbestimmung n&#228;her treten, und badest sie in Wasser. </p><p>Du nimmst dann die Gew&#228;nder und bekleidest Aharon mit dem Rocke, mit dem Ephodmantel, mit dem Ephod und dem Brustschild, und umschlie&#223;est sie ihm mit dem Latze des Ephod. </p><p>Setzest den Kopfbund auf sein Haupt und gibst das Diadem des Heiligtums an den Bund, </p><p>nimmst das Salb&#246;l und gie&#223;est auf sein Haupt und salbest ihn. </p><p>L&#228;ssest sodann seine S&#246;hne n&#228;her treten und bekleidest sie mit R&#246;cken, </p><p>und g&#252;rtest sie, Aharon wie seine S&#246;hne, mit G&#252;rteln und umwindest ihnen Hochbunde; damit wird ihnen das Priestertum zur ewigen Geb&#252;hr, und du bevollm&#228;chtigst damit Aharon und seine S&#246;hne. </p><p>Du bringst sodann den Stier vor das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Stieres. </p><p>Dann schlachtest du den Stier vor Gott, vor dem Eingang zum Zelte der Zusammenkunftsbestimmung, </p><p>nimmst von dem Blute des Stieres und du gibst es an die H&#246;henwinkel des Altars mit deinem Finger; alles Blut aber gie&#223;est du in den Grund des Altars. </p><p>Du nimmst sodann alles Fett, das die Eingeweide bedeckt, und das Zwerchfell mit der Leber, auch die beiden Nieren und das an ihnen befindliche Fett, und giebst es zum Aufdampfen dem Altare hin. </p><p>Das Fleisch des Stieres aber, sein Fell und seinen Mist verbrennst du in Feuer au&#223;erhalb des Lagers: er ist ein Ents&#252;ndigungsopfer. </p><p>Den einen Widder nimmst du sodann, und Aharon und seine S&#246;hne st&#252;tzen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Du schlachtest den Widder, nimmst sein Blut und wirfst es an den Altar ringsum. </p><p>Den Widder selbst aber zerlegst du in seine Teile, w&#228;schest seine Eingeweide und seine F&#252;&#223;e und legst sie zu seinen Teilen und zu seinem Kopfe, </p><p>und gibst den ganzen Widder zum Aufdampfen dem Altare hin, es ist ein Gott gebrachtes Emporopfer; Willfahrungsausdr&#252;ck, Feuergabe ist es Gott. </p><p>Und du nimmst den zweiten Widder, und es st&#252;tzt Aharon mit seinen S&#246;hnen ihre H&#228;nde auf den Kopf des Widders. </p><p>Du schlachtest den Widder, nimmst von seinem Blute und du gibst an den rechten Ohrknorpel Aharons und an den rechten Ohrknorpel seiner S&#246;hne, ebenso an den Daumen ihrer rechten Hand und an die gro&#223;e Zehe ihres rechten Fu&#223;es, und wirfst das Blut an den Altar ringsum. </p><p>Du nimmst dann von dem Blute, welches an dem Altare ist, und von dem Salb&#246;l und sprengest an Aharon und an seine Gew&#228;nder, an seine S&#246;hne und an die Gew&#228;nder seiner S&#246;hne mit ihm: so wird er heilig und seine Gew&#228;nder und seine S&#246;hne und ihre Gew&#228;nder mit ihm. </p><p>Und du nimmst von dem Widder das Fett und das Schwanzst&#252;ck und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das Zwerchfell der Leber, die beiden Nieren samt dem Fett, das an ihnen ist, und den rechten Schenkel &#8212; denn es ist Widder der Bevollm&#228;chtigung &#8212; </p><p>und einen Laib Brot, einen &#214;lbrotkuchen und einen d&#252;nnen Fladen aus dem Korb der Mazzot, der vor Gott steht, </p><p>und legst alles auf Aharons H&#228;nde und auf die H&#228;nde seiner S&#246;hne, und wendest sie in einer Wendung vor Gott. </p><p>Sodann nimmst du sie von ihren H&#228;nden und gibst sie zum Aufdampfen dem Altare hin zu dem Emporopfer; zum Ausdruck der Willfahrung vor Gott ist es Gott eine Feuergabe. </p><p>Und du nimmst die Brust von dem Widder der Bevollm&#228;chtigung, der Aharons ist, und wendest sie in einer Wendung vor Gott; sie wird sodann dir zum Anteil. </p><p>So heiligst du die Brust der Wende und den Schenkel der Hebe, die gewendet und gehoben worden, von dem Widder der Bevollm&#228;chtigung, von dem, was Aharons und von dem, was seiner S&#246;hne ist. </p><p>Und so bleibe es Aharon und seinen S&#246;hnen zu ewiger Geb&#252;hr von Jisraels S&#246;hnen, denn es ist eine Hebe; und eine Hebe soll es von Jisraels S&#246;hnen von ihren Friedenopfern bleiben, es ist ihre Gott gespendete Hebe. </p><p>Die Heiligtumsgew&#228;nder aber, die jetzt Aharons sind, sollen auch f&#252;r seine ihm nachfolgenden S&#246;hne bleiben, durch sie ihre Salbung, und durch sie ihre Bevollm&#228;chtigung zu vollziehen. </p><p>Sieben Tage soll, der an seiner Stelle von seinen S&#246;hnen Priester wird, der n&#228;mlich in das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung eingehen soll im Heiligtum zu bedienen, sich mit ihnen bekleiden. </p><p>Den Widder der Bevollm&#228;chtigung nimmst du und kochest sein Fleisch an einem heiligen Ort. </p><p>Es soll Aharon und seine S&#246;hne das Fleisch des Widders und das Brot, das im Korbe ist, vor dem Eingang zum Zusammenkunftsbestimmungszelte essen. </p><p>Essen sollen sie nun dieselben Gegenst&#228;nde, mit welchen zuvor S&#252;hne erwirkt worden, ihnen Vollmacht zu erteilen, sie zu heiligen; ein Fremder aber soll nicht davon genie&#223;en, denn sie sind ein Heiligtum. </p><p>Bleibt von dem Fleische der Bevollm&#228;chtigung und von dem Brote bis zum Morgen &#252;brig, so verbrennst du das &#220;briggebliebene in Feuer, es soll nicht gegessen werden, denn es ist ein Heiligtum. </p><p>So, ganz wie ich dir befohlen, sollst du Aharon und seinen S&#246;hnen tun; sieben Tage sollst du ihre Bevollm&#228;chtigung wiederholen, </p><p>und einen Ents&#252;ndigungsstier t&#228;glich au&#223;er diesen S&#252;hnungen vollziehen; du ents&#252;ndigst zugleich den Altar, indem du S&#252;hne auf ihm vollziehst, und sollst ihn salben, ihn zu heiligen. </p><p>Sieben Tage vollziehst du S&#252;hne auf dem Altar und heiligst ihn. Fortan ist der Altar ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer, was einmal den Altar ber&#252;hrt, bleibt heilig. </p><p>Und dies ist, was du auf dem Altare vollziehen sollst: einj&#228;hrige Schafe, dem Tag entsprechend zwei, stets. </p><p>Das eine Schaf vollziehst du am Morgen und das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden. </p><p>Und ein Zehntel Feinmehl, mit einem starken Viertel Hin durch Pressen gewonnenen &#214;les durchger&#252;hrt, und als Gu&#223;opfer ein Viertel Hin Wein: f&#252;r das eine Schaf. </p><p>Das zweite Schaf vollziehst du zwischen den beiden Abenden; wie die Huldigungsgabe des Morgens und wie deren Gussopfer vollziehst du ihr, zum Ausdruck der Willfahrung, Gott eine Feuergabe. </p><p>Es ist ein Emporopfer der Best&#228;ndigkeit f&#252;r eure Nachkommen, im Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes vor Gott, wohin ich mich euch zur Zusammenkunft bestimme, dort mit dir zu reden. </p><p>Dorthin bestimme ich mich Jisraels S&#246;hnen zur Zusammenkunft, und so wird es durch meine Herrlichkeit geheiligt. </p><p>Ich heilige das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und Aharon und seine S&#246;hne werde ich heiligen, mir Priesterdienst zu verrichten. </p><p>Wohnen werde ich in der Mitte der S&#246;hne Jisraels und werde ihnen zum Gott sein. </p><p>Sie werden es erfahren, da&#223; Ich, Gott, ihr Gott bin, der ich sie aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, um in ihrer Mitte zu wohnen, Ich, Gott, ihr Gott. </p><p><strong>Kapitel 30</strong></p><p>Mache einen Altar, eine R&#228;ucherst&#228;tte f&#252;r R&#228;ucherwerk, aus Schittimholz sollst du ihn machen. </p><p>Eine Elle seine L&#228;nge und eine Elle seine Breite, viereckig soll er sein, und zwei Ellen seine H&#246;he; aus ihm selber sollen seine H&#246;henwinkel hervorgehen. </p><p>Du belegst ihn mit reinem Golde, seine Dachfl&#228;che, seine W&#228;nde ringsum und seine H&#246;henwinkel; und einen goldenen Reif machst du ihm ringsum. </p><p>Zwei goldene Ringe mache ihm unterhalb seines Reifes an seinen beiden Seiten, n&#228;mlich an zwei seiner einander gegen&#252;ber liegenden Seiten sollst du sie machen, so da&#223; es Stangen zu Geh&#228;usen diene, ihn durch sie zu tragen. </p><p>Du machst die Stangen aus Schittimholz und belegst sie mit Gold. </p><p>Und du stellst ihn vor den Scheidevorhang, welcher &#252;ber der Lade des Zeugnisses ist; vor den Deckel, der &#252;ber dem Zeugnis liegt, wohin ich mich dir zur Zusammenkunft bestimme. </p><p>Es l&#228;&#223;t Aharon auf ihm Spezerei-R&#228;ucherwerk aufdampfen; und jeden Morgen, w&#228;hrend er die Lampen herrichtet, soll er es aufdampfen lassen. </p><p>Und wenn Aharon die Lampen zwischen den beiden Abenden anz&#252;ndet, soll er es aufdampfen lassen: eine stete R&#228;ucherung vor Gott f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Kein fremdes R&#228;ucherwerk, kein Empor- noch Huldigungsopfer sollt ihr auf ihn bringen und kein Gu&#223;opfer auf ihn gie&#223;en. </p><p>Einmal im Jahre soll Aharon an seinen H&#246;hewinkeln S&#252;hne vollbringen; vom Blute des Ents&#252;ndigungsopfers der S&#252;hnungen soll er einmal im Jahre auf ihm S&#252;hne vollbringen f&#252;r eure Nachkommen; ein Heiligtum der Heiligt&#252;mer ist er Gott.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Teruma]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Hebopfer&#8220; &#8226; 2. Mose 25,1&#8211;27,19]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/teruma-fd7</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/teruma-fd7</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 19 Feb 2026 13:02:00 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/185463110/e839b14269789407fbffc34f5200439e.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Teruma</strong></p><p><strong>2. Mose 25,1&#8211;27,19</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie f&#252;r mich eine Hebe in Empfang nehmen. Von jedermann, den sein Herz zur freiwilligen Spende bewegt, sollt ihr meine Hebe in Empfang nehmen. </p><p>Dies ist die Hebe, die ihr von ihnen in Empfang nehmen sollt: Gold und Silber und Kupfer; </p><p>himmelblaue Wolle, purpurrote und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare; </p><p>rotgef&#228;rbte Widderfelle, Tachaschfelle und Schittimholz; </p><p>&#214;l zur Leuchte, Gew&#252;rze zum Salb&#246;l und f&#252;r das Spezereir&#228;ucherwerk; </p><p>Schohamsteine und Einsatzsteine f&#252;r den Ephod und den Brustschild: </p><p>Sie sollen mir ein Heiligtum schaffen, so werde ich unter ihnen wohnen. </p><p>Ganz so wie ich dir die Gestaltung der Wohnung und die Gestaltung aller ihrer Ger&#228;te zeige; und also sollt ihr auch in Zukunft anfertigen. </p><p>Sie sollen eine Lade von Schittimholz machen, zwei Ellen und eine halbe ihre L&#228;nge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre H&#246;he. </p><p>&#220;berziehe sie mit reinem Golde, von innen und von au&#223;en sollst du sie &#252;berziehen, und mache sie &#252;berragend einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Und gie&#223;e f&#252;r sie vier goldene Ringe und gieb sie an ihre vier Schreitecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite. </p><p>Und mache Stangen von Schittimholz und &#252;berziehe sie mit Gold, </p><p>und bringe die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, die Lade mit ihnen zu tragen. </p><p>In den Ringen der Lade sollen die Stangen bleiben; sie sollen nie von ihr weichen. </p><p>In die Lade gibst du dann das Zeugnis, das ich dir geben werde. </p><p>Und mache einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine L&#228;nge, eine Elle und eine halbe seine Breite. </p><p>Und mache zwei Cherubim aus Gold; aus den beiden Enden des Deckels getrieben, sollst du sie machen. </p><p>Einen Cherub mache aus dem dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst sollt ihr die Cherubim an seine beiden Enden machen. </p><p>Die Cherubim sollen die Fl&#252;gel aufw&#228;rts breiten, deckend &#252;ber den Deckel mit ihren Fl&#252;geln, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt sollen die Gesichter der Cherubim sein. </p><p>Den Deckel gibst du oben auf die Lade, in die Lade aber lege das Zeugnis, das ich dir geben werde. </p><p>Dort werde ich mich dir zur Zusammenkunft bestimmen und mit dir von oberhalb des Deckels, von zwischen den beiden Cherubim her, die auf der Zeugnislade sind, alles das reden, was ich dir f&#252;r Jisraels S&#246;hne auftrage. </p><p>Und mache einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine L&#228;nge und eine Elle seine Breite, und eine Elle und eine halbe seine H&#246;he. </p><p>Und belege ihn mit reinem Golde und mache ihm einen goldenen Reif ringsum. </p><p>Mache ihm einen handbreiten Rand ringsum, und den goldenen Reif mache ringsum an seinen Rand. </p><p>Und mache ihm vier goldene Ringe, und gib die Ringe an die vier Ecken, die seine vier F&#252;&#223;e bilden. </p><p>Gegen den Rand sollen die Ringe sein zu Geh&#228;usen f&#252;r die Stangen, den Tisch zu tragen. </p><p>Die Stangen mache von Schittimholz und &#252;berziehe sie mit Gold; vermittelst ihrer werde der Tisch getragen. </p><p>Und mache seine Sch&#252;sseln, seine L&#246;ffel, seine St&#252;tzen, und seine Reinhaltungsr&#246;hren, mit denen er bedeckt wird; von reinem Golde sollst du sie machen. </p><p>Und auf diesen Tisch gibst du Angesichtsbrot vor mein Angesicht stets. </p><p>Und mache einen Leuchter aus reinem Golde; aus einem St&#252;cke getrieben soll der Leuchter gefertigt werden, sein Fu&#223; und sein Schaft; seine Kelche, seine Knaufe und seine Bl&#252;ten sollen aus ihm heraus sein. </p><p>Und sechs Arme gehen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite. </p><p>Drei Mandelkelche an dem einen Arme, Knauf und Bl&#252;te, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Bl&#252;te; so an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen. </p><p>An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Bl&#252;ten. </p><p>Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen. </p><p>Ihre Knaufe und deren Stiele sollen aus ihm heraus sein; das Ganze ein getriebenes St&#252;ck von reinem Golde. </p><p>Und seine Lampen machst du sieben. Wer seine Lampen anz&#252;ndet, l&#228;&#223;t sie der Seite seiner Richtung zu leuchten. </p><p>Auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde. </p><p>Aus einem Kikar reinen Goldes soll man ihn machen, samt allen diesen Ger&#228;ten. </p><p>Siehe und fertige an, in ihrer Gestalt, die dir auf dem Berge gezeigt wird. </p><p><strong>Kapitel 26</strong></p><p>Und die Wohnung machst du aus zehn Teppichen. Aus sechsf&#228;dig gedrehtem By&#223;us, himmelblauer, purpur- und karmoisin-roter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit sollst du sie machen. </p><p>Die L&#228;nge eines Teppichs: achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Ma&#223; aber sollen alle Teppiche haben. </p><p>F&#252;nf dieser Teppiche sollen einer mit dem andern verbunden sein, und f&#252;nf Teppiche einer mit dem andern verbunden. </p><p>Und mache Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der einen Teppichverbindung sich befindet, und ebenso mache an den Saum des &#228;u&#223;ersten Teppichs in der andern Teppichverbindung. </p><p>F&#252;nfzig Schleifen mache an den einen Teppich, und f&#252;nfzig Schleifen mache an das Teppichende, welches in der andern Verbindung ist, gegen&#252;berstehend die Schleifen, eine der entsprechenden andern. </p><p>Und mache f&#252;nfzig goldene Spangen und verbinde die Teppiche einen mit dem andern vermittelst der Spangen, so da&#223; die Wohnung eins wird. </p><p>Mache ferner Teppiche von Ziegenhaaren zum Zelte &#252;ber die Wohnung; elf Teppiche sollst du sie machen. </p><p>Die L&#228;nge eines Teppichs drei&#223;ig Ellen und die Breite vier Ellen; so einen Teppich. Ein Ma&#223; aber sollen elf Teppiche haben. </p><p>F&#252;nf dieser Teppiche verbindest du allein, und sechs Teppiche allein; und den sechsten Teppich schl&#228;gst du zur H&#228;lfte zur Vorderseite des Zeltes &#252;ber. </p><p>Und mache f&#252;nfzig Schleifen an den Saum des einen &#228;u&#223;ersten Teppichs in der Verbindung, und f&#252;nfzig Schleifen an den Teppichsaum der zweiten Verbindung. </p><p>Und f&#252;nfzig kupferne Spangen mache und bringe die Spangen in die Schleifen, so verbinde das Zelt, da&#223; es eins werde. </p><p>Die an den Zeltteppichen &#252;bersch&#252;ssige Mehrl&#228;nge, die H&#228;lfte n&#228;mlich des &#252;bersch&#252;ssigen Teppichs, soll an der R&#252;ckseite der Wohnung &#252;berh&#228;ngen. </p><p>Eine Elle diesseits und eine Elle jenseits von dem Mehrbetrag in der L&#228;nge der Zeltteppiche, soll an den Seiten der Wohnung diesseits und jenseits sie zu bedecken &#252;berh&#228;ngen. </p><p>Mache ferner eine Decke f&#252;r das Zelt von rotgef&#228;rbten Widderfellen und eine Decke von Thechaschimfellen noch dar&#252;ber. </p><p>Und die Bretter f&#252;r die Wohnung mache von stehenden Schittimh&#246;lzern. </p><p>Zehn Ellen die L&#228;nge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes. </p><p>Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also mache an alle Bretter der Wohnung. </p><p>Und diese Bretter der Wohnung machst du zwanzig Bretter zur S&#252;dseite, rechts. </p><p>Und vierzig silberne F&#252;&#223;e machst du unter die zwanzig Bretter, zwei; F&#252;&#223;e unter das eine Brett f&#252;r dessen zwei Zapfen, und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett f&#252;r seine zwei Zapfen. </p><p>Und f&#252;r die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite: zwanzig Bretter, </p><p>und ihre vierzig F&#252;&#223;e von Silber, zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett und zwei F&#252;&#223;e unter das eine Brett. </p><p>Und f&#252;r die Hinterseite der Wohnung westw&#228;rts machst du sechs Bretter, </p><p>und zwei Bretter machst du zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite. </p><p>Sie sollen unten genau zusammenpassen und am Oberrande sollen sie zusammen in einen Ring ausgehen; so sei es f&#252;r beide, an den beiden Winkeln sollen sie sein. </p><p>Es sind somit acht Bretter und ihre silbernen F&#252;&#223;e, sechszehn F&#252;&#223;e; zwei F&#252;&#223;e unter einem Brett, zwei F&#252;&#223;e unter einem Brett. </p><p>Und mache Riegel von Schittimh&#246;lzern, f&#252;nf f&#252;r die Bretter der einen Wand der Wohnung, </p><p>und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der zweiten Wand der Wohnung und f&#252;nf Riegel f&#252;r die Bretter der Wand der Wohnung an der Hinterseite westw&#228;rts. </p><p>Der mittlere Riegel, innerhalb der Bretter, riegelt von einem Ende zum andern. </p><p>Die Bretter belegst du mit Gold, ihre Ringe machst du von Gold zu Geh&#228;usen f&#252;r die Riegel, und &#252;berdeckst auch die Riegel mit Gold. </p><p>Und du richtest die Wohnung nach der Weise auf, die dir auf dem Berge gezeigt worden. </p><p>Einen Scheidevorhang mache ferner aus himmelblauer-, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus; von Wirkerarbeit soll man ihn Cherubim bildend machen. </p><p>Und gibst ihn an vier mit Gold &#252;berzogene Schittims&#228;ulen, deren Haken von Gold, auf vier silbernen F&#252;&#223;en. </p><p>Du gibst den Scheidevorhang unter die Spangen, und bringst dorthin innerhalb des Scheidevorhanges die Lade des Zeugnisses; es scheide euch der Scheidevorhang zwischen dem Heiligtum und dem Heiligtum der Heiligt&#252;mer. </p><p>Und du legst den Deckel auf die Lade des Zeugnisses in dem Heiligtum der Heiligt&#252;mer. </p><p>Und du stellst den Tisch au&#223;erhalb des Scheidevorhangs und den Leuchter dem Tische gegen&#252;ber an die Seite der Wohnung s&#252;dw&#228;rts, den Tisch aber gibst du an die Nordseite. </p><p>Und mache einen Schutzvorhang f&#252;r den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, Stickerarbeit. </p><p>Und mache f&#252;r den Schutzvorhang f&#252;nf Schittims&#228;ulen und &#252;berziehe sie mit Gold, deren Haken von Gold, und gie&#223;e f&#252;r sie f&#252;nf kupferne F&#252;&#223;e. </p><p><strong>Kapitel 27</strong></p><p>Und den Altar mache von Schittimholz, f&#252;nf Ellen lang und f&#252;nf Ellen breit, viereckig soll der Altar sein und drei Ellen seine H&#246;he. </p><p>Seine H&#246;henwinkel mache auf seine vier Winkel, aus ihm selber sollen seine H&#246;henwinkel sein, und belege ihn mit Kupfer. </p><p>Und mache seine T&#246;pfe, um ihn zu entaschen, seine Schaufeln und seine Sprengbecken, seine Gabeln und seine Pfannen; Kupfer verarbeitest du zu allen seinen Ger&#228;ten. </p><p>Und mache ihm ein Sieb, netzartig aus Kupfer, und vier kupferne Ringe mache an das Netz an seine vier Ecken, </p><p>und gib es unter den Vorsprung des Altars abw&#228;rts, so da&#223; das Netz bis zur H&#228;lfte des Altars reiche. </p><p>Und mache Stangen f&#252;r den Altar, Stangen von Schittimholz, und belege sie mit Kupfer. </p><p>Man bringe seine Stangen in die Ringe, und es seien die Stangen an den beiden Seiten des Altars, wenn man ihn tr&#228;gt. </p><p>Hohl von Tafeln mache ihn; wie man dir auf dem Berge gezeigt hat, so sollen sie verfertigen. </p><p>Und mache den Vorhof der Wohnung: F&#252;r die S&#252;dseite rechts Umh&#228;nge f&#252;r den Vorhof aus sechsf&#228;dig gedrehtem Byssus, hundert Ellen an L&#228;nge f&#252;r die eine Seite. </p><p>Und seine S&#228;ulen zwanzig, deren F&#252;&#223;e zwanzig von Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>Ebenso der L&#228;nge nach zur Nordseite, Umh&#228;nge von hundert (Ellen) L&#228;nge; seine S&#228;ulen zwanzig und deren F&#252;&#223;e zwanzig von Kupfer; die Haken der S&#228;ulen und deren Umreifungen von Silber. </p><p>Die Breite des Vorhofes zur Westseite f&#252;nfzig Ellen Umh&#228;nge, ihre S&#228;ulen zehn und deren F&#252;&#223;e zehn. </p><p>Die Breite des Vorhofs vorne nach Osten f&#252;nfzig Ellen. </p><p>F&#252;nfzehn Ellen Umh&#228;nge zur Nebenseite, ihre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei. </p><p>Und zur zweiten Nebenseite f&#252;nfzehn Umh&#228;nge, ihre S&#228;ulen drei und deren F&#252;&#223;e drei. </p><p>Zum Tor des Vorhofs einen Schutzvorhang von zwanzig Ellen aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsf&#228;digem Byssus gedreht, Stickerarbeit; ihre S&#228;ulen vier und deren F&#252;&#223;e vier. </p><p>Alle S&#228;ulen des Vorhofs ringsum mit Silber umreift, ihre Haken von Silber, ihre F&#252;&#223;e aber von Kupfer. </p><p>Die L&#228;nge des Vorhofs: hundert Ellen, die freie Breite: f&#252;nfzig auf f&#252;nfzig, die H&#246;he: f&#252;nf Ellen, sechsf&#228;dig gedrehten Byssus; ihre F&#252;&#223;e aber von Kupfer. </p><p>Zu allen Werkzeugen der Wohnung in ihrer ganzen Bedienung, auch alle ihre Pfl&#246;cke und die Pfl&#246;cke des Vorhofes von Kupfer.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Mischpatim]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Rechtsordnungen&#8220; &#8226; 2. Mose 21,1&#8211;24,18]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/mischpatim-d6d</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/mischpatim-d6d</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 12 Feb 2026 13:02:06 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/184818335/48fe83eed4510aa7a85a6e206b3390e2.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Mischpatim</strong></p><p><strong>2. Mose 21,1&#8211;24,18</strong></p><p>Dies aber sind die Rechtsordnungen, die du ihnen ausf&#252;hrlich auseinander setzen sollst. </p><p>Wenn du einen ibrischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen; aber im siebten soll er zur Freiheit unentgeltlich hinausgehen. </p><p>Tritt er nur mit seiner Person ein, so geht er auch mit seiner Person hinaus; ist er Gatte einer Frau, so geht seine Frau mit ihm hinaus. </p><p>Gibt ihm sein Herr eine Frau, und sie gebiert ihm S&#246;hne oder T&#246;chter, so verbleibt die Frau mit ihren Kindern ihrem Herrn, und er geht mit seiner Person hinaus. </p><p>Sagt aber der Knecht wiederholt: Ich habe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder lieb gewonnen, ich will nicht frei hinausgehen: </p><p>so f&#252;hrt ihn sein Herr zum Gerichte hin, f&#252;hrt ihn hin zu der T&#252;re oder zu dem Pfosten, es bohrt sein Herr das Ohr ihm mit dem Pfriemen, und er hat ihm dann f&#252;r immer zu dienen. </p><p>Wenn ein Mann seine Tochter zur Magd verkauft, soll sie nicht wie die Knechte ausgehen. </p><p>Ist sie missf&#228;llig in den Augen ihres Herrn, der sie sich bedingungsweise zur Ehe bestimmt hat, so hat er ihre Ausl&#246;sung zu vermitteln; einem ihr fremd bleibenden Kreise hat er nicht die Befugnis sie zu verkaufen, indem er unv&#228;terlich an ihr handelt. </p><p>Wird er sie aber seinem Sohne zur Ehe bestimmen, so hat er ihr nach Recht der T&#246;chter zu leisten; </p><p>nimmt er sich auch eine andere, so darf er ihre Kost, ihre Gewandung und den Umgang mit ihr nicht schm&#228;lern, </p><p>Wenn er keines von diesen dreien ihr bewerkstelligt, so geht sie umsonst hinaus, ohne Entgelt. </p><p>Wer einen Menschen schl&#228;gt, da&#223; er stirbt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Wer aber nicht dahin gezielt, aber Gott hat ihn seiner Hand zugeschickt, f&#252;r den werde ich dir einen Ort bestimmen, wohin er fliehen soll. </p><p>Sinnt aber einer &#252;ber den andern, ihn mit bewu&#223;tvoller Absicht zu t&#246;ten, von meinem Altare weg sollst du ihn nehmen zu sterben. </p><p>Auch wer Vater oder Mutter schl&#228;gt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Und wer einen Menschen stiehlt und verkauft ihn und er war in seiner Hand befunden worden, soll get&#246;tet werden. </p><p>Und wer Vater oder Mutter flucht, soll get&#246;tet werden. </p><p>Wenn M&#228;nner im Streit begriffen sind, und es schl&#228;gt einer den andern mit einem Steine oder einer Faust, es ist nicht t&#246;dlich, er kommt aber zu liegen: </p><p>steht er auf und geht auf der Stra&#223;e auf seiner fr&#252;hern St&#252;tze, so ist der Schl&#228;ger frei; nur sein Vers&#228;umnis hat er zu geben, und hat ihn heilen zu lassen. </p><p>Wenn einer seinen Knecht oder seine Magd in der Zucht schl&#228;gt, und er stirbt unter seiner Hand, soll er ger&#228;cht werden. </p><p>Jedoch wenn er ein oder zwei Tage noch sich erh&#228;lt, soll er nicht ger&#228;cht werden, weil er sein Eigentum ist. </p><p>Wenn M&#228;nner sich schlagen und treffen eine schwangere Frau, so da&#223; deren Kinder entweichen, es erfolgt aber kein Todesfall, so soll er mit Geld bestraft werden, wenn der Mann der Frau die Auferlegung fordert, und hat sie nach Richterausspruch zu geben. </p><p>Wenn aber ein Todesfall eintritt, so hast du zu geben Leben f&#252;r Leben. </p><p>Auge Ersatz f&#252;r Auge, Zahn Ersatz f&#252;r Zahn; Hand Ersatz f&#252;r Hand, Fu&#223; Ersatz f&#252;r Fu&#223;. </p><p>Brand Ersatz f&#252;r Brand, Wunde Ersatz f&#252;r Wunde; Geschwulst Ersatz f&#252;r Geschwulst. </p><p>Wenn jemand das Auge seines Knechtes oder das Auge seiner Magd schl&#228;gt und vernichtet es, soll er ihn zur Freiheit entlassen als Ersatz seines Auges. </p><p>Und wenn er den Zahn seines Knechtes oder den Zahn seiner Magd ausschl&#228;gt, soll er ihn zur Freiheit entlassen als Ersatz f&#252;r seinen Zahn. </p><p>Wenn ein Ochse einen Mann oder eine Frau st&#246;&#223;t, so da&#223; er stirbt, so muss der Ochse gesteinigt werden und es darf nicht sein Fleisch genossen werden, der Eigent&#252;mer des Ochsen ist aber frei. </p><p>Ist es aber nun ein st&#246;&#223;iger Ochse, dadurch da&#223; er bereits gestern und vorgestern gesto&#223;en, und es ist dies nun seinem Eigent&#252;mer bezeugt worden, er t&#246;tet einen Mann oder eine Frau: so wird der Ochse gesteinigt und auch sein Eigent&#252;mer ist todesschuldig. </p><p>Wann ihm ein S&#252;hnegeld auferlegt wird, hat er die Ausl&#246;sung seiner Person zu geben, ganz so wie es ihm auferlegt wird. </p><p>Er mag auch einen Knaben sto&#223;en, oder ein M&#228;dchen sto&#223;en, so ist mit ihm nach diesem Recht zu verfahren. </p><p>St&#246;&#223;t der Ochse einen Knecht oder eine Magd, so hat er drei&#223;ig Schekel seinem Herrn zu geben, der Ochse aber muss gesteinigt werden. </p><p>Wenn jemand eine Grube &#246;ffnet, oder wenn jemand eine Grube bereitet und bedeckt sie nicht, und es f&#228;llt dort ein Ochse oder ein Esel hinein: </p><p>so hat der Herr der Grube zu zahlen, den Wert hat er seinem Eigent&#252;mer zu erstatten; dessen aber ist das Tote. </p><p>Wenn der Ochse eines Mannes den Ochsen seines N&#228;chsten st&#246;&#223;t, so da&#223; er stirbt, so verkaufen sie den lebenden Ochsen und teilen sich seinen Wert und auch den toten teilen sie sich. </p><p>Oder es ist nun erkannt, da&#223; er ein st&#246;&#223;iger Ochse ist, dadurch, da&#223; er auch gestern und vorgestern gesto&#223;en, und es h&#252;tet ihn fortan sein Eigent&#252;mer nicht: so hat er voll zu ersetzen Ochsen f&#252;r Ochsen, der tote aber bleibt sein. </p><p>Wenn ein Mann einen Ochsen oder ein Schaf stiehlt und hat es geschlachtet oder hat es verkauft, so soll er f&#252;nf Rinder zahlen zum Ersatz des Ochsen und vier Schafe zum Ersatz des Schafes. </p><p><strong>Kapitel 22</strong></p><p>Wenn im Einbruch der Dieb befunden wird und wird geschlagen, da&#223; er stirbt, so ist seinetwegen keine Blutschuld. </p><p>Hat die Sonne &#252;ber ihm getagt, so ist Blutschuld seinetwegen. Zum Ersatz ist er verpflichtet; hat er nichts, so wird er f&#252;r seinen Diebstahl verkauft. </p><p>Wird jedoch der Diebstahl in seinem Besitz aufgefunden, so hat er &#8212; sei es Ochs, Esel, Schaf, vollst&#228;ndig, und zwar zwiefach zu zahlen. </p><p>Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg durch Vieh besch&#228;digen l&#228;&#223;t, er l&#228;&#223;t entweder sein Vieh herrenlos laufen, oder l&#228;&#223;t sein Vieh fressen in dem Felde eines andern, so hat er das Beste seines Feldes und das Beste seines Weinberges zum Ersatz zu geben. </p><p>Wenn Feuer hinausgeht und findet D&#246;rner, und es wird Getreidehaufen oder stehendes Getreide oder der Acker verzehrt, so hat derjenige, der den Brand angez&#252;ndet, vollen Ersatz zu leisten. </p><p>Wenn ein Mann seinem N&#228;chsten Geld oder Ger&#228;te zu h&#252;ten gibt, und es soll aus dem Hause des Mannes gestohlen worden sein: wird der Dieb gefunden, so hat er zwiefach zu ersetzen. </p><p>Wird der Dieb nicht gefunden, so hat er sich als Herr des Hauses Gott nahe zu stellen, wenn er nicht an das Gut seines N&#228;chsten seine Hand gestreckt hat, </p><p>( &#8212; &#252;ber jede Anschuldigung, &#252;ber Ochs, &#252;ber Esel, &#252;ber Schaf, &#252;ber Gewand, &#252;ber jedes verlorene Gut, hinsichtlich deren er sagt, da&#223; es dies sei, hat beider Wort bis zu Gott zu kommen &#8212;) finden ihn dann Richter schuldig, so hat er zwiefach seinem N&#228;chsten zu ersetzen. </p><p>Wenn ein Mann seinem N&#228;chsten einen Esel oder einen Ochsen oder ein Schaf oder irgend ein Tier zu h&#252;ten gibt, und es ist gestorben oder gebrochen oder gewaltsam weggef&#252;hrt ohne Augenzeugen: </p><p>so hat ein Gotteseid zwischen sie beide einzutreten, wenn er nicht seine Hand an das Gut seines N&#228;chsten gestreckt hat, den hat dessen Eigent&#252;mer entgegenzunehmen, zu ersetzen hat er nicht. </p><p>Wenn es aber irgendwie ihm entwendet wird, so hat er es dessen Eigent&#252;mer zu ersetzen. </p><p>Wenn es aber irgendwie zerrissen worden, so hat er den Fall durch Zeugnis vorzubringen: das Zerrissene hat er nicht zu ersetzen. </p><p>Wenn ein Mann von seinem N&#228;chsten leiht, und es wird gebrochen oder stirbt: ist dessen Eigent&#252;mer nicht bei ihm, so hat er es voll zu ersetzen. </p><p>War aber dessen Eigent&#252;mer bei ihm, so hat er es nicht zu ersetzen. War es ein Gemietetes, so war es f&#252;r sein Mietgeld gekommen. </p><p>Wenn jemand eine Jungfrau, die nicht einem Manne angetraut ist, verf&#252;hrt und legt sich zu ihr, so soll er sie sich zur Frau erwerben. </p><p>Wenn aber ihr Vater sich weigert, sie ihm zu geben, so soll er so viel Silber zuw&#228;gen, wie das Ehegut der Jungfrauen. </p><p>Eine Zauberin sollst du nicht leben lassen. </p><p>Wer bei einem Tiere liegt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Wer den G&#246;ttern &#8212; wer nicht ausschlie&#223;lich Gott allein &#8212; opfert, soll durch Vernichtung ausgeschieden werden. </p><p>Einen zu euch &#252;bergetretenen Fremden aber sollst du nicht kr&#228;nken und ihn nicht dr&#228;ngen, denn Fremde waret ihr im Lande Mizrajim. </p><p>Keine Witwe und Waise sollt ihr ihre Abh&#228;ngigkeit f&#252;hlen lassen. </p><p>Weh&#8217;, wenn auch du sie ihre Abh&#228;ngigkeit f&#252;hlen l&#228;ssest! Denn wenn sie erst zu mir aufschreien muss, ich h&#246;re gewiss ihr Geschrei, </p><p>und mein Zorn ergl&#252;ht dann, und ich lasse euch durchs Schwert umkommen, und eure Frauen werden Witwen und eure Kinder Waisen! </p><p>Wenn du meinem Volke, dem Armen neben dir, Geld leihest, sollst du ihm nicht wie ein Schuldforderer sein; ihr sollt ihm keinen Zins auflegen. </p><p>Wenn du, auf welche Weise auch immer, das Kleid deines N&#228;chsten pf&#228;ndest, bis zum Sonnenuntergang gib es ihm zur&#252;ck; </p><p>denn es allein ist seine Bedeckung, es ist sein Gewand f&#252;r seinen Leib. Worauf soll er sich betten? Wird er zu mir schreien, so h&#246;re ich, denn ich bin gnadevoll. </p><p>Einem Richter sollst du nicht fluchen, und einem F&#252;rsten in deinem Volke sollst du nicht fluchen. </p><p>Von deiner Ackerf&#252;lle und deiner Traubenpresse sollst du die Spenden nicht verschieben; den Erstgeborenen deiner S&#246;hne gibst du mir. </p><p>So sollst du auch mit deinem Ochsen, mit deinem Kleinvieh verfahren. Sieben Tage soll es bei seiner Mutter bleiben, am achten kannst du mir es geben. </p><p>Und M&#228;nner eines heiligen Berufes sollt ihr mir sein; Fleisch, im Felde zum Fra&#223;e entrissen, sollt ihr nicht essen, dem Hunde sollt ihr es hinwerfen. </p><p><strong>Kapitel 23</strong></p><p>Nimm keine unwahre Aussage auf. Stelle deine Macht nicht einem schlechten Menschen zur Seite, da&#223; er ein gewaltt&#228;tiger Zeuge sein k&#246;nne. </p><p>Folge nicht einer einfachen Majorit&#228;t zu Strafurteilen, und stimme bei streitigen Meinungen nicht also ab, da&#223; einer von seiner Meinung abgehe, damit nach der Majorit&#228;t der Ausschlag erfolge. </p><p>Und selbst einen herabgekommenen Armen sollst du in seinem Rechtsstreite nicht mit Ehren bevorzugen. </p><p>Wenn du den Ochsen deines Feindes oder seinen Esel herumirrend triffst, sollst du ihn ihm wiederholt zur&#252;ckbringen. </p><p>Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last liegen siehest, so sollst du dir nicht gestatten, es ihm zu &#252;berlassen; vielmehr alles fahren lassen und ihm beispringen. </p><p>Neige nicht das Recht deines Armen in seinem Rechtsstreite. </p><p>Halte dich fern von einem Worte der L&#252;ge; und einen Unschuldigen und einen Freigesprochenen lasse nicht hinrichten, denn ich werde einen Schuldigen nicht frei sprechen. </p><p>Und Bestechung sollst du nicht nehmen; denn die Bestechung blendet Hellsehende und macht schwankend die Worte der Gerechten. </p><p>Einen Fremden sollst du also nicht beschr&#228;nken, &#8212; ihr kennet ja das Gem&#252;t des Fremden, denn ihr waret Fremde im Lande Mizrajim &#8212; </p><p>und sechs Jahre sollst du dein Land bes&#228;en, und seinen Ertrag einsammeln, </p><p>aber das siebte hindurch l&#228;ssest du es fahren und sagst dich von ihm los, da&#223; es die Armen deines Volkes genie&#223;en und, was diese &#252;brig lassen, das Tier des Feldes esse; also tust du deinem Weinberge, deinem &#214;lbaum. </p><p>Sechs Tage schaffst du deine Werke und am siebten Tage feierst du, damit dein Ochse und dein Esel ruhe, und der Sohn deiner Magd und der Fremde zu sich komme. </p><p>Und in allem, was ich euch gesagt habe, sollt ihr euch unter die eigene Hut stellen; den Namen anderer G&#246;tter sollt ihr nicht erw&#228;hnen, er soll durch deine Veranlassung nicht genannt werden. </p><p>Drei Wanderfeste sollst du mir im Jahre feiern. </p><p>Das Fest der unges&#228;uerten Brote sollst du h&#252;ten, sieben Tage unges&#228;uerte Brote essen, wie ich dich verpflichtet, zur Zusammenkunftzeit des Halm-Monats; denn in ihm bist du aus Mizrajim gezogen; und nicht leer soll mein Angesicht erblickt werden. </p><p>Und das Fest des Schnittes, der Erstlinge deiner T&#228;tigkeiten, die du in das Feld eins&#228;est, und das Fest des Einerntens, wenn das Jahr zu Ende gegangen, wenn du deine T&#228;tigkeit einerntest von dem Felde. </p><p>Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes in Beziehung zu dem Angesichte Gottes, des Herrn, sich zeigen. </p><p>Opfere nicht bei Ges&#228;uertem das Blut meines Mahlopfers, und lasse das Fett meines Festopfers nicht bis zum Morgen &#252;bernachten. </p><p>Das Erste der Erstlinge deines Bodens bringst du in das Haus Gottes, deines Gottes; koche nicht Tierfleisch in der Milch seiner Mutter. </p><p>Siehe, ich sende einen Boten vor dich her, dich auf dem Wege zu h&#252;ten und dich zu der St&#228;tte, die ich vorbereitet habe, hinzubringen. </p><p>H&#252;te dich vor ihm und gehorche ihm, lasse keine Bitterkeiten wider ihn aufkommen! Denn er kann eurem Ungehorsam keine Nachsicht schenken; denn meinen Namen tr&#228;gt er in sich. </p><p>Vielmehr gehorche, gehorche ihm, und tue alles, was ich aussprechen werde, so werde ich deinen Feinden feind sein und dr&#228;ngen, die dich dr&#228;ngen. </p><p>Wenn nun mein Bote vor dir hergeht und dich zu dem Emori, dem Chitti, dem Perisi, dem Kenaani, dem Chiwi und dem Jebu&#223;i gebracht haben wird und ich diese einzeln vernichtet haben werde: </p><p>sollst du dich ihren G&#246;ttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen und nicht nach ihren Handlungsweisen tun; vielmehr niederreissen sollst du sie und ihre Gedenksteine v&#246;llig zerbrechen; </p><p>Und sollet Gott, eurem Gotte, dienen, so wird er dein Brot und deine Gew&#228;sser segnen, und Ich werde Krankheit aus deiner Mitte scheuchen. </p><p>Es wird keine Fehlgeb&#228;rerin und keine Unfruchtbare in deinem Lande sein; die Zahl deiner Tage lasse ich voll werden. </p><p>Den Schrecken meiner Macht sende ich vor dich her und bringe die ganze Bev&#246;lkerung, unter welche du einziehst, in j&#228;he Verwirrung; alle deine Feinde lasse ich dir den Nacken zuwenden. </p><p>Ich sende die Hornisse vor dich her, da&#223; sie den Chiwi, den Kenaani und den Chitti vor dir vertreibe. </p><p>Nicht in einem Jahre werde ich ihn vor dir vertreiben, das Land k&#246;nnte &#246;de werden, und sich das Tier des Feldes dir in &#220;berma&#223; vermehren. </p><p>Nach und nach werde ich ihn vor dir vertreiben, bis da&#223; du heranwachsest und das Land besetzen kannst. </p><p>Ich werde deine Grenze vom Schilfmeere bis zum Philistermeere und von der W&#252;ste bis zum Strome setzen; denn ich werde die Bewohner des Landes in eure Gewalt geben, und du wirst sie vor dir her vertreiben. </p><p>Du sollst mit ihnen und ihren G&#246;ttern kein B&#252;ndnis schlie&#223;en, </p><p>sie sollen nicht in deinem Lande wohnen bleiben, damit sie dich nicht zu S&#252;nden wider mich bringen; denn du wirst ihren G&#246;ttern dienen; denn es wird dir zur Falle werden. </p><p><strong>Kapitel 24</strong></p><p>Zu Mosche aber hatte er gesprochen: Steige zu Gott hinan, du und Aharon, Nadab und Abihu, und siebzig aus den &#196;ltesten Jisraels, und beuget euch aus der Ferne nieder. </p><p>N&#228;her aber soll Mosche allein zu Gott hintreten, sie hingegen sollen nicht n&#228;her treten; das Volk aber soll gar nicht mit ihm hinansteigen. </p><p>Da kam nun Mosche und erz&#228;hlte dem Volke alle Worte Gottes und alle die Rechtsordnungen. Da antwortete das ganze Volk einstimmig und sprachen: Alle die Worte, die Gott gesprochen hat, wollen wir vollbringen. </p><p>Darauf schrieb Mosche alle die Worte Gottes nieder, stand am Morgen fr&#252;h auf, baute einen Altar unten am Berge, und zw&#246;lf Gedenksteine f&#252;r die zw&#246;lf St&#228;mme Jisraels, </p><p>und schickte die J&#252;nglinge der S&#246;hne Jisraels, sie brachten Emporopfer und opferten Gott Friedensmahlopfer von Stieren. </p><p>Da nahm Mosche die H&#228;lfte des Blutes und behielt es in den Becken, die andere H&#228;lfte des Blutes aber hatte er an den Altar hingegossen, </p><p>nahm das Buch des Bundes und las es dem Volke vor. Da sprachen sie: Alles, was Gott gesprochen, wollen wir tun und h&#246;ren. </p><p>Da nahm Mosche das Blut, goss es gegen das Volk hin und sprach: Seht da das Blut des Bundes, den Gott mit euch &#252;ber alle diese Worte geschlossen hat. </p><p>Darauf gingen Mosche und Aharon, Nadab und Abihu und siebzig aus den &#196;ltesten Jisraels hinan, </p><p>und sie sahen &#8212; Jisraels Gott &#8212; und ihm zu F&#252;&#223;en wie das Schaffen eines saphirenen Ziegels, und wie des Himmels Wesen an Reine. </p><p>Zu den Entfernteren der S&#246;hne Jisraels aber sendete er nicht seine Hand; sie schauten innerlich Gott und a&#223;en und tranken. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Gehe hinauf zu mir den Berg hinan und bleibe dort. Ich m&#246;chte dir die steinernen Tafeln, die Lehre und das Gebot geben, die ich geschrieben habe, um sie zu lehren. </p><p>Da erhub sich Mosche und sein Diener Jehoschua, und Mosche ging zum Gottesberg hinan. </p><p>Zu den &#196;ltesten aber hatte er gesprochen: Bleibet uns erwartend hier, bis wir zu euch zur&#252;ckommen; sehet, Aharon und Chur sind bei euch; wer etwas vorzutragen hat, trete zu ihnen hin. </p><p>Als Mosche den Berg hinan stieg, h&#252;llte die Wolke den Berg ein. </p><p>Die Herrlichkeit Gottes ruhte auf dem Berge Sinai, und sechs Tage umh&#252;llte ihn die Wolke. Am siebten Tage rief er Mosche mitten aus der Wolke. </p><p>Und die Erscheinung der Herrlichkeit Gottes war wie ein zehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der S&#246;hne Jisraels. </p><p>Mosche ging hinein in die Mitte der Wolke und stieg den Berg hinan, und Mosche blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig N&#228;chte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Jitro]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Jitro&#8220; &#8226; 2. Mose 18,1&#8211;20,23]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/jitro</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/jitro</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 05 Feb 2026 13:02:17 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/184708080/9566b422f912e233f9ce8b7bf0c5130d.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Jitro</strong></p><p><strong>2. Mose 18,1&#8211;20,23</strong></p><p>Jitro, Priester zu Midjan, Mosches Schwiegervater, h&#246;rte alles, was Gott f&#252;r Mosche und f&#252;r sein Volk Jisrael getan, da&#223; Gott Jisrael aus Mizrajim gef&#252;hrt. </p><p>Da nahm Jitro, Mosches Schwiegervater, Zippora, Mosches Frau, nachdem sie wieder heimgeschickt worden war, </p><p>und ihre beiden S&#246;hne, deren einer Gerschom hie&#223;, denn er hatte gesprochen: Fremdling war ich in einem mir fremden Lande, </p><p>und der andere Elieser: denn meines Vaters Gott ist in meiner Hilfe und hat mich von dem Schwerte Pharaos gerettet. </p><p>Es kam Jitro, Mosches Schwiegervater und seine S&#246;hne und seine Frau zu Mosche in die W&#252;ste hin, in welcher er lagerte, bis zum Gottes-Berge. </p><p>Er lie&#223; Mosche sagen: Ich, dein Schwiegervater Jitro, komme zu dir und deine Frau und ihre beiden S&#246;hne mit ihr. </p><p>Da ging Mosche seinem Schwiegervater entgegen, b&#252;ckte sich und k&#252;sste ihn, sie fragten einer nach des andern Wohl und gingen ins Zelt. </p><p>Mosche erz&#228;hlte seinem Schwiegervater alles, was Gott an Pharao und an Mizrajim in Veranlassung Jisraels getan; alle die M&#252;hseligkeit, die sie auf dem Wege getroffen, und wie Gott sie gerettet. </p><p>Jitro freute sich &#252;ber all das Gute, welches Gott an Jisrael getan, da&#223; Er es aus der Hand Mizrajims gerettet, </p><p>und es sprach Jitro: Gesegnet sei Gott, der euch aus Mizrajims Hand und aus Pharaos Hand gerettet, der das Volk aus dem Joche der Hand Mizrajims gerettet! </p><p>Jetzt habe ich erkannt, da&#223; Gott gr&#246;&#223;er als alle G&#246;tter ist; denn ich erkannte ihn gerade in dem, was sie &#252;ber sie B&#246;ses ersonnen hatten. </p><p>Jitro, Mosches Schwiegervater, weihte Gott ein Emporopfer und Mahlopfer, und Aharon, sowie alle &#196;ltesten Jisraels, kam mit dem Schwiegervater Mosches vor Gott zu speisen. </p><p>Am andern Tage sa&#223; Mosche das Volk zu richten, und es stand das Volk um Mosche von dem Morgen bis zum Abend. </p><p>Mosches Schwiegervater sah alles, was er dem Volke leistete und sprach: Was ist dies, das du dem Volke leistest? Warum sitzest du allein, und das ganze Volk steht um dich, von morgens bis abends? </p><p>Mosche erwiderte seinem Schwiegervater: Es kommt das Volk zu mir, Gott zu suchen. </p><p>Wenn sie ein Anliegen haben, kommt es zu mir. Ich habe zu richten zwischen dem Einen und seinem N&#228;chsten. Ich habe die Gesetze Gottes und seine Lehren bekannt zu machen. </p><p>Mosches Schwiegervater sagte zu ihm: Was du tust, ist nicht gut. </p><p>Du musst notwendig erm&#252;den, du sowohl, als auch dieses Volk, das bei dir ist; denn die Sache ist dir zu schwer, du kannst sie nicht allein ausf&#252;hren. </p><p>Nun h&#246;re auf meine Stimme, ich rate dir, und Gott wird mit dir sein: sei du f&#252;r das Volk Gott gegen&#252;ber und bringe du die Anliegen zu Gott; </p><p>und du musst ihnen auch die Gesetze und die Lehren beleuchten, und ihnen den Weg bekannt machen, in welchen sie eingehen, und das Tun, das sie vollbringen sollen; </p><p>aber ersehe du auch aus dem ganzen Volke M&#228;nner von T&#252;chtigkeit, gottesf&#252;rchtige, M&#228;nner von Wahrheit, die Gewinnst hassen, und setze &#252;ber sie F&#252;rsten aus Tausenden, F&#252;rsten aus Hunderten, F&#252;rsten aus F&#252;nfzigen, F&#252;rsten aus Zehnen. </p><p>Diese richten das Volk zu jeder Zeit, und sei es also: jede gro&#223;e Angelegenheit bringen sie zu dir, jede kleine richten sie; erleichtere dir die Last und lasse sie mit dir tragen. </p><p>Wenn du dieses tust, so kann dir Gott seine Befehle erteilen und du kannst bestehen, und auch dieses ganze Volk wird, jeder in Frieden, auf die ihm geb&#252;hrende Stelle kommen. </p><p>Mosche h&#246;rte auf die Stimme seines Schwiegervaters und tat alles, was er gesagt hatte. </p><p>Mosche w&#228;hlte die t&#252;chtigsten M&#228;nner aus ganz Israel aus und ernannte sie zu H&#228;uptern &#252;ber das Volk: F&#252;rsten aus Tausenden, F&#252;rsten aus Hunderten, F&#252;rsten aus F&#252;nfzigen und F&#252;rsten aus Zehnen. </p><p>Diese hatten das Volk zu jeder Zeit zu richten; eine schwierige Sache brachten sie zu Mosche, jede leichtere Sache entschieden sie. </p><p>Mosche entlie&#223; seinen Schwiegervater und er ging wieder in seine Heimat. </p><p><strong>Kapitel 19</strong></p><p>Am dritten Neumond nach dem Auszuge der S&#246;hne Jisraels aus dem Lande Mizrajim, an demselben Tage waren sie in die W&#252;ste Sinai gekommen; </p><p>sie zogen n&#228;mlich von Refidim, kamen in die W&#252;ste Sinai, schlugen ihr Lager in der W&#252;ste auf, und Jisrael lagerte dort dem Berge gegen&#252;ber. </p><p>Mosche aber war hinan gegangen zu Gott hin, da rief ihm Gott vom Berge zu: Also sage dem Hause Jaakobs und stelle den S&#246;hnen Jisraels vor: </p><p>Ihr habt gesehen, was ich an Mizrajim getan, w&#228;hrend ich euch auf Adlerfl&#252;gel hob und euch zu mir brachte. </p><p>Und nun, wenn ihr auf meine Stimme ernstlich h&#246;ren und meinen Bund h&#252;ten wollet, so m&#252;sst ihr mehr als alle V&#246;lker mir ausschlie&#223;lich angeh&#246;ren, denn mein ist die ganze Erde. </p><p>Ihr aber sollt mir ein Reich von Priestern und ein heilig Volk sein! Dies sind die Worte, die du zu Jisraels S&#246;hnen sprechen sollst. </p><p>Mosche kam, berief die &#196;ltesten des Volkes und legte ihnen alle diese Worte vor, die ihm Gott aufgetragen. </p><p>Das ganze Volk antwortete einstimmig und sprach: Alles, was Gott gesprochen, wollen wir tun. Mosche brachte die Worte des Volkes zur&#252;ck zu Gott. </p><p>Gott sprach darauf zu Mosche: Siehe, ich komme zu dir in einer Verdichtung der Wolke, damit das Volk h&#246;re, wenn ich mit dir rede, und so werden sie auch dir f&#252;r immer vertrauen. Mosche hielt Gott die Worte des Volkes entgegen. </p><p>Gott aber sprach zu Mosche: Gehe zum Volke und heilige sie heute und morgen, und lasse sie ihre Kleider waschen. </p><p>Lasse sie zum dritten Tage bereit sein; denn am dritten Tage wird Gott vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai sich hinablassen. </p><p>Umgrenze das Volk ringsum und sage ihm: H&#252;tet euch wohl, den Berg zu besteigen oder auch nur einen Teil davon zu ber&#252;hren! Jeder, der den Berg anr&#252;hrt, soll get&#246;tet werden. </p><p>Da&#223; ihn keine Hand ber&#252;hre! Denn gesteinigt soll er werden, oder nur hinabgest&#252;rzt, sei es Vieh oder Mann, er soll nicht leben bleiben; wenn das Entlassungshorn seine T&#246;ne dehnt, d&#252;rfen sie wieder den Berg ersteigen. </p><p>Mosche ging vom Berge hinab zum Volke, heiligte das Volk, und sie wuschen ihre Kleider. </p><p>Er aber sprach zum Volke: Seid auf drei Tage bereit; nahet euch keinem Weibe. </p><p>Und es war am dritten Tage, als der Morgen ward, da waren Donner und Blitze und eine schwere Wolke auf dem Berge und ein &#252;beraus starker Schofarton. Alles Volk, das im Lager war, erbebte. </p><p>Mosche f&#252;hrte das Volk hinaus, Gott entgegen aus dem Lager; sie stellten sich aufrecht im Talgrund des Berges. </p><p>Der Berg Sinai dampfte ganz, deswegen weil Gott auf ihn im Feuer sich hinabgelassen. Sein Dampf stieg auf wie der Dampf des Kalkofens, und der ganze Berg erzitterte sehr. </p><p>Und w&#228;hrend der Schofarton immer fortfuhr und st&#228;rker wurde, sprach Mosche, und Gott antwortete ihm laut. </p><p>Gott lie&#223; sich hinab auf den Berg Sinai, hin zu dem Gipfel des Berges, und Gott rief Mosche hin zu dem Gipfel des Berges, und Mosche stieg hinan. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Gehe hinab, warne das Volk, da&#223; sie nicht durchbrechen zu Gott hin, um zu sehen, es k&#246;nnte viel von ihm fallen. </p><p>Und auch die Priester, die zu Gott hintreten, sollen an ihre Heiligung denken, sonst k&#246;nnte Gott &#252;ber sie Verderben senden. </p><p>Mosche erwiderte Gott: Es kann das Volk nicht zum Berge Sinai hinansteigen, denn du hast uns gewarnt: umgrenze den Berg und heilige ihn! </p><p>Da sprach Gott zu ihm: Geh hinab, und komme du wieder herauf und Aharon mit dir; die Priester aber und das Volk sollen nicht durchbrechen zu Gott hinanzusteigen, er k&#246;nnte sonst Verderben unter sie senden. </p><p>Mosche stieg hinab zum Volke und sagte es ihnen. </p><p><strong>Kapitel 20</strong></p><p>Da sprach Gott alle diese Worte: </p><p>Ich, &#1491;&#1523;, sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgef&#252;hrt. </p><p>Es soll dir nicht ein anderer Gott sein vor meinem Angesichte. </p><p>Mache dir nicht in Bild, noch in irgend einer Darstellung, was im Himmel in der H&#246;he, was auf Erden in der Tiefe, oder was im Wasser ist tief unter der Erde, </p><p>wirf dich ihnen nicht hin und diene ihnen nicht; denn ich, &#1491;&#1523;, dein Gott, bin ein sein ausschlie&#223;endes Recht fordernder Gott, denke die S&#252;nde von Eltern an Kindern, an dritten und an vierten Geschlechtern, denen, die mich hassen, </p><p>und &#252;be Liebe Tausenden, denen die mich lieben, und denen, die meine Gebote h&#252;ten. </p><p>Nimm nicht den Namen &#1491;&#1523; deines Gottes zum Gleichg&#252;ltigen auf dich; denn es l&#228;&#223;t Gott den nicht frei, der seinen Namen zum Gleichg&#252;ltigen auf sich nimmt. </p><p>Denke des Schabbattages ihn zu heiligen. </p><p>Sechs Tage diene und schaffe all dein Werk, </p><p>und der siebte Tag ist Schabbat Gott, deinem Gotte. Keinerlei Werk sollst du schaffen, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, und dein Vieh, und dein Fremder, der in deinen Toren; </p><p>denn sechs Tage hatte Gott den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was in ihnen ist, gebildet, als er mit dem siebten Tage ruhte; darum hat Gott den Tag des Schabbats gesegnet, da er ihn heiligte. </p><p>Ehre deinen Vater und deine Mutter; damit lange deine Tage dauern auf dem Boden, den Gott, dein Gott, dir gibt. </p><p>Du sollst nicht morden; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht als L&#252;genzeuge wider deinen N&#228;chsten aussagen. </p><p>Du sollst nicht erl&#252;sten das Haus deines N&#228;chsten; du sollst nicht erl&#252;sten das Weib deines N&#228;chsten, seinen Knecht, seine Magd, seinen Ochsen, seinen Esel, noch irgend was deinem N&#228;chsten geh&#246;rt. </p><p>Und das ganze Volk sah die Stimmen und die Flammen, und den Schofarruf, und den Berg dampfend; das Volk sah und bebte, und stand von ferne &#8212; </p><p>und sie sprachen zu Mosche: Sprich du mit uns, wir wollen h&#246;ren; m&#246;ge Gott nicht mit uns sprechen, wir k&#246;nnten sterben. </p><p>Da erwiderte Mosche dem Volke: F&#252;rchtet nicht, denn in der Absicht, euch zu erproben, ist Gott in dieser Erscheinung gekommen, und in der Absicht, da&#223; seine Furcht vor eurem Angesicht bleibe, so da&#223; ihr nicht s&#252;ndiget. </p><p>Es blieb das Volk von ferne, und Mosche war hingetreten zu dem Gew&#246;lke, wo Gott erschienen. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Also sprich zu Jisraels S&#246;hnen: Ihr habt gesehen, da&#223; ich vom Himmel mit euch gesprochen; </p><p>gestaltet ihr nichts bei mir; G&#246;tter aus Silber und G&#246;tter aus Gold sollt ihr euch nicht machen. </p><p>Einen Altar aus Erde sollst du mir machen und darauf deine Emporopfer und Friedenopfer, dein Schaf und dein Rind opfern; an jedem Orte, wo ich meines Namens gedacht wissen will, werde ich zu dir kommen und dich segnen. </p><p>Und wenn du mir einst einen Altar aus Steinen errichten wirst, sollst du sie nicht behauen bauen; denn hast du dein Schwert &#252;ber einen geschwungen, so hast du ihn entweiht. </p><p>Und nicht vermittelst Stufen sollst du zu meinem Altar hinansteigen, so da&#223; deine Bl&#246;&#223;e nicht auf ihm enth&#252;llt werde.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Beschallach]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Als er fort lie&#223;&#8220; &#8226; 2.Mose 13,17&#8211;17,16]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/beschallach-c88</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/beschallach-c88</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 29 Jan 2026 13:03:03 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/184598664/f020c5f2ec338fd1a3c51e506358eae1.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Beschallach</strong></p><p><strong>2.Mose 13,17&#8211;17,16</strong></p><p>Als nun Pharao das Volk fort lie&#223;, f&#252;hrte Gott sie nicht den Weg durch das Land der Philister, weil dieses nahe ist; denn Gott sprach: Es k&#246;nnte das Volk anderes Sinnes werden, wenn sie Krieg vor sich sehen, und nach Mizrajim zur&#252;ckkehren. </p><p>Gott lie&#223; das Volk einen Umweg, n&#228;mlich den Weg in die W&#252;ste zum Schilfmeer machen, und es waren Jisraels S&#246;hne gewaffnet aus dem Lande Mizrajim gezogen. </p><p>Mosche nahm die Gebeine Josefs mit sich, denn er hatte Jisraels S&#246;hne beschworen: Gott wird sicher euch bedenken, dann nehmet meine Gebeine von hier mit euch. </p><p>Sie zogen von Suckot und lagerten in Etam am Anfang der W&#252;ste. </p><p>Und Gott ging vor ihnen her, am Tage in einer Wolkens&#228;ule, sie den Weg zu f&#252;hren, und Nachts in einer Feuers&#228;ule, ihnen zu leuchten, so da&#223; sie Tag und Nacht wandern konnten. </p><p>Es wich nicht die Wolkens&#228;ule Tags, und Nachts die Feuers&#228;ule vor dem Volke. </p><p>Kapitel 14</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Sprich zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie zur&#252;ckkehren und sich vor Pi Hachirot lagern, zwischen Migdol und dem Meere. Im Anblick des Baal Zefon, ihm gegen&#252;ber sollt ihr am Meere lagern. </p><p>Es wird Pharao von Jisraels S&#246;hnen sagen: Gefangen sind sie im Lande! Er hat um sie die W&#252;ste verschlossen! </p><p>So werde ich Pharaos Herz stark werden lassen, also da&#223; er ihnen nachsetzt und ich, wie ich es w&#252;nsche, in der ganzen Wucht meiner Gr&#246;&#223;e an Pharao und an seinem ganzen Heer erkannt werde. Es werden Mizrajim es erfahren, da&#223; ich Gott bin! Sie taten also: </p><p>Dem K&#246;nige von Mizrajim wurde hinterbracht, da&#223; das Volk geflohen sei, da wurde Pharaos und seiner Diener Sinn in Beziehung zum Volke umwandelt, und sie sprachen: Was haben wir da getan, da&#223; wir Jisrael aus unserm Dienst entlassen haben! </p><p>Er spannte seinen Wagen an und sein Volk nahm er mit sich. </p><p>Er nahm sechshundert Wagen mit auserlesener Mannschaft und alle Wagen Mizrajims, und Befehlshaber &#252;ber das Ganze. </p><p>Gott lie&#223; das Herz Pharaos, des K&#246;nigs von Mizrajim, fest sein, so da&#223; er Jisraels S&#246;hnen wieder nachsetzte, und Jisraels S&#246;hne waren doch mit gehobener Hand ausgezogen! </p><p>Die Mizrer setzten ihnen nach und erreichten sie an dem Meere lagernd, alle Rosse der Wagen Pharaos, seine Reiter und sein Heer, bei Pi Hachirot, im Anblick des Baal Zefon. </p><p>Pharao hatte n&#228;her r&#252;cken lassen; da hoben Jisraels S&#246;hne ihre Augen auf und siehe, Mizrajim zieht ihnen nach, da f&#252;rchteten sie sich sehr, und Jisraels S&#246;hne schrien zu Gott. </p><p>Und sie sprachen zu Mosche: Ists wohl aus Mangel, da&#223; keine Gr&#228;ber in Mizrajim sind, da&#223; du uns hierhergenommen, um in der W&#252;ste zu sterben? Was hast du uns getan, uns aus Mizrajim hinauszuf&#252;hren! </p><p>Ist das nicht das Vort, das wir dir bereits in Mizrajim gesagt: Lasse von uns, wir wollen lieber Mizrajim dienen! Denn es ist f&#252;r uns besser, Mizrajim zu dienen, als da&#223; wir in der W&#252;ste sterben! </p><p>Mosche sprach hierauf zum Volke: F&#252;rchtet euch nicht! Stellet euch hin und sehet die Rettung Gottes, die er euch heute schaffen wird; denn die ihr heute die Mizrer gesehen, ihr werdet sie nie mehr in Ewigkeit zu sehen bekommen. </p><p>Gott wird f&#252;r euch streiten, und ihr &#8212; schweiget! </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Was flehest du zu mir, sprich zu Jisraels S&#246;hnen, da&#223; sie aufbrechen! </p><p>Und du &#8212; hebe deinen Stab und neige deine Hand &#252;ber das Meer und spalte es, da&#223; die S&#246;hne Jisraels mitten im Meer ins Trockene kommen. </p><p>Und ich &#8212; siehe, ich lasse Mizrajims Herz fest sein, sie werden ihnen nachfolgen und ich werde meiner Absicht gem&#228;&#223; an Pharao und an seinem ganzen Heere trotz seiner Wagen und seiner Reiter in der Wucht meiner Gr&#246;&#223;e erkannt werden. </p><p>Mizrajim selber erkenne, da&#223; ich Gott bin, indem ich in der Wucht meiner Gr&#246;&#223;e mich an Pharao zeige, trotz seiner Wagen und seiner Reiter. </p><p>Der Engel Gottes, der vor Jisraels Lager herging, brach sodann auf und ging hinter sie. Es zog auch die Wolkens&#228;ule vor ihnen weg und stellte sich hinter sie. </p><p>Sie kam zwischen das Lager Mizrajims und das Lager Jisraels, und so war dort die Wolke und die Finsternis auch, da Er die Nacht erleuchtete. Es kam einer dem andern die ganze Nacht nicht nahe. </p><p>Da neigte Mosche seine Hand &#252;ber das Meer, und Gott f&#252;hrte das Meer durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer zum Trocknen; die Wasser wurden gespalten. </p><p>Jisraels S&#246;hne kamen hinein ins Meer im Trocknen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken. </p><p>Die Mizrer verfolgten und kamen ihnen nach, alle Rosse Pharaos, seine Wagen und seine Reiter, ins Meer hinein. </p><p>In der Morgenwache war es, da schaute Gott hinab zum Lager Mizrajims durch eine Feuer- und Wolkens&#228;ule, und brachte Mizrajims Lager in Verwirrung. </p><p>Er trennte die R&#228;der seiner Wagen und f&#252;hrte es mit Schwere. Da sprach Mizrajim: Ich will fliehen vor Jisrael, denn Gott streitet f&#252;r sie gegen Mizrajim. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand &#252;ber das Meer, so werden die Wasser &#252;ber Mizrajim, &#252;ber seine Wagen und seine Reiter zur&#252;ckkehren. </p><p>Mosche neigte seine Hand &#252;ber das Meer, das Meer kehrte um die Morgenwende zu seinem Urstande zur&#252;ck, die Mizrer flohen ihm entgegen: da sch&#252;ttete Gott Mizrajim in das Meer hin. </p><p>So kehrten f&#252;r das ganze Heer Pharaos, das ihnen nach in das Meer gefolgt, die Wasser zur&#252;ck und bedeckten die Wagen und die Reiter, so da&#223; selbst nicht einer von ihnen &#252;brig blieb, </p><p>und Jisraels S&#246;hne gingen auf dem trocknen Grunde mitten durchs Meer, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken! </p><p>So rettete Gott an diesem Tage Jisrael von Mizrajims Hand, und Jisrael sah Mizrajim tot an des Meeres Ufer. </p><p>Da aber Jisrael die gro&#223;e Hand sah, welche Gott an Mizrajim ge&#252;bt, f&#252;rchtete das Volk Gott, und vertraute Gott und seinem Diener Mosche. </p><p>Kapitel 15</p><p>Damals sang Mosche und Jisraels S&#246;hne Gott diesen Gesang; sie sprachen: Gott m&#246;chte ich singen, wie hoch, wie hoch Er gewesen, Ro&#223; und Reiter hat Er ins Meer geschleudert! </p><p>Mein Sieg und Sang ist Gott, das ward mir zur Rettung; Der ist fortan mein Gott, ihm will ich St&#228;tte sein. Er war bereits meines Vaters Gott, ich will ihn erh&#246;hen. </p><p>Gott ist ein Kriegsmamn, Gott hei&#223;t er! </p><p>Pharaos Wagen und sein Heer hat Er ins Meer geschleudert, und die Auserlesensten seiner Obern wurden ins Schilfmeer hineingesenkt! </p><p>Fluten bedecken sie nun, sie sind in Schattengr&#252;nde wie ein Stein hinabgefahren. </p><p>Deine Rechte, Gott, die sich in dieser Kraft machteinzig gezeigt, deine Rechte, Gott, schreckt fortan jeden Feind. </p><p>In deiner Hoheit &#220;berma&#223; zertr&#252;mmerst du, die wider dich sich aufrichten; hieltest du deinen Zorn nicht zur&#252;ck, verzehrte er sie wie Stroh! </p><p>Und durch den Wind deines Verlangens hatten sich doch Wasser get&#252;rmt, waren Flie&#223;ende doch scheu wie eine Mauer zur&#252;ckgestanden, waren doch Fluten im Herzen des Meeres geronnen! </p><p>Und es sprach darum der Feind: Ich setze nach, erreiche, verteile Beute; s&#228;ttigen soll sich an ihnen mein Verlangen; ich z&#252;cke mein Schwert, meine Hand erobert sie zur&#252;ck! </p><p>Da wehtest du mit deinem Winde, es deckte sie das Meer; schattig tief sanken sie wie Blei in m&#228;chtig wogende Wasser. </p><p>Wer ist wie du unter den G&#246;ttern, Gott! Wer wie du machteinzig in Heiligkeit! Gef&#252;rchtet in Tatenliedern, Wundervollbringer! </p><p>Du strecktest deine Rechte &#8212; es: verschlingt sie die Erde. </p><p>Dies Volk aber, das du erl&#246;set, hattest du mit deiner Liebe zum Ziele gef&#252;hrt, hattest es mit deiner unwiderstehlichen Macht deiner heiligen St&#228;tte zugeleitet. </p><p>Schon hatten V&#246;lker geh&#246;rt und beben, krei&#223;ende Angst hatte schon Pleschets Bewohner gefasst; </p><p>nun aber wurden Edoms Heerf&#252;hrer best&#252;rzt, Moabs M&#228;chtige ergreift Zittern, aufgel&#246;st sind alle Bewohner Kenaans. </p><p>Es f&#228;llt &#252;ber sie Schrecken und Angst, &#8212; wenn dein Arm sich gro&#223; zeigt, verstummen sie wie Stein, bis hin&#252;ber ist, Gott, dein Volk, hin&#252;ber dies Volk, das du erkaufest! </p><p>Du bringest sie heim, du pflanzest sie ein in das Gebirge deines Erbes, die f&#252;r dein Weilen bereite St&#228;tte, die, Gott, du erzielt, das Heiligtum, Gott, das deine H&#228;nde gegr&#252;ndet. &#8212; </p><p>Gott wird in alle Ewigkeit hin regieren; </p><p>denn Pharaos Ro&#223; mit seinen Wagen und mit seinen Reitern ist ins Meer gekommen, da f&#252;hrte Gott &#252;ber sie des Meeres Wasser zur&#252;ck, und Jisraels S&#246;hne gingen in Trockenem mitten im Meere! </p><p>Mirjam, die Prophetin, Aharons Schwester, nahm die Pauke in die Hand, und ihr nach zogen alle Frauen hinaus mit Pauken und mit Reigen. </p><p>Da entgegnete ihnen Mirjam: Singet Gott, wie hoch, wie hoch er gewesen, Ro&#223; und Reiter hat er ins Meer geschleudert. </p><p>Mosche lie&#223; Jisrael vom Schilfmeere aufbrechen, und sie zogen hinaus in die W&#252;ste Schur. Sie gingen drei Tage in der W&#252;ste und fanden kein Wasser. </p><p>Sie kamen nach Mara und konnten von Mara keine Wasser trinken, weil sie bitter waren; darum nannte es den Ort Mara. </p><p>Es murrte das Volk &#252;ber Mosche und sprach: Was sollen wir trinken? </p><p>Er schrie auf zu Gott, und Gott lehrte ihn ein Holz, das warf er in die Wasser und die Wasser wurden s&#252;&#223;. Dort gr&#252;ndete Er ihm Gesetz und Recht und dort erprobte es sie. </p><p>Er sprach: Wenn du nur auf die Stimme Gottes, deines Gottes, h&#246;ren und, was in seinen Augen gerade ist, tun wirst, und wirst dein Ohr seinen Geboten hingeben und wirst alle seine Gesetze wahren: so werde ich all das Leid, das ich in Mizrajim verh&#228;ngt, &#252;ber dich nicht verh&#228;ngen; denn ich, Gott, bin dein Arzt. </p><p>Sie kamen nach Elim und dort waren zw&#246;lf Wasserquellen und siebzig Dattelb&#228;ume, sie lagerten dort am Wasser. </p><p>Kapitel 16</p><p>Von Elim brachen sie auf und sie kamen, die ganze Gemeine der S&#246;hne Jisraels, zur W&#252;ste Sin, die zwischen Elim und Sinai ist, am f&#252;nfzehnten Tage des zweiten Monats nach ihrem Auszuge aus Mizrajim. </p><p>Da murrte die ganze Gemeine der S&#246;hne Jisraels &#252;ber Mosche und Aharon in der W&#252;ste, </p><p>und S&#246;hne Jisraels sagten zu ihnen: Wer g&#228;be, wir w&#228;ren durch Gottes Hand im Lande Mizrajim gestorben, w&#228;hrend wir am Fleischtopf sa&#223;en, w&#228;hrend wir Brot zur S&#228;ttigung a&#223;en; denn ihr habt uns in diese W&#252;ste hinausgef&#252;hrt, diese ganze Menge durch Hunger sterben zu lassen. </p><p>Gott aber sprach zu Mosche: Siehe, ich bin schon im Begriff, euch Brot vom Himmel regnen zu lassen; das Volk wird hinausgehen und t&#228;glich das T&#228;gliche sammeln, damit ich es erprobe, ob es in meiner Lehre gehen wird oder nicht. </p><p>Und es wird am sechsten Tage sich begeben, da werden sie, was sie heimbringen, zubereiten, und dann wird es doppelt das sein, was sie Tag f&#252;r Tag sammeln. </p><p>Da sprach Mosche und Aharon zu allen S&#246;hnen Jisraels: Abends werdet ihr erkennen, da&#223; Gott euch aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, </p><p>und morgens werdet ihr die Herrlichkeit Gottes sehen, obgleich er euer Murren wider Gott geh&#246;rt. Wir aber, was sind wir, da&#223; ihr &#252;ber uns Murren anregt! </p><p>Mosche aber sprach: Wenn Gott euch abends Fleisch zu essen gibt und Brot am Morgen zur S&#228;ttigung, wenn Gott euer Murren h&#246;rt, das ihr &#252;ber Ihn anregt, &#8212; was sind da wir! Nicht &#252;ber uns ergeht euer Murren, sondern &#252;ber Gott. </p><p>Darauf sprach Mosche zu Aharon: Sage der ganzen Gemeine der S&#246;hne Jisraels: Tretet vor Gott hin! denn Er hat euer Murren geh&#246;rt! </p><p>Und es war, wie Aharon zur ganzen Gemeine der S&#246;hne Jisraels redete und sie sich der W&#252;ste zuwendeten: siehe, da war die Herrlichkeit Gottes in der Wolke sichtbar. </p><p>Und Gottt sprach zu Mosche: </p><p>Ich habe das Murren der S&#246;hne Jisraels geh&#246;rt, sprich zu ihnen: Zwischen den beiden Abenden sollt ihr Fleisch essen und am Morgen euch an Brot s&#228;ttigen, und sollt erkennen, da&#223; Ich, Gott, euer Gott bin. </p><p>Es war am Abend, da kam der Selaw herauf und bedeckte das Lager, und am Morgen war ein Tauniederschlag rings um das Lager. </p><p>Der Tauniederschlag stieg in die H&#246;he, siehe, da war auf der Fl&#228;che der W&#252;ste etwas Feines, v&#246;llig Enth&#252;lltes, fein wie der Reif auf der Erde. </p><p>Jisraels S&#246;hne sahen es, und sagten einer zum andern: Eine Gabe (Man) ist es! denn sie wussten nicht, was es war. Mosche aber sprach zu ihnen: Es ist das Brot, das Gott euch zur Nahrung gegeben. </p><p>Dies ists, was Gott geboten: sammelt davon jeder nach Bed&#252;rfnis seiner Nahrung; ein Omer f&#252;r den Kopf nach der Zahl eurer Seelen nehmet jeder f&#252;r die Glieder seines Zeltes. </p><p>Jisraels S&#246;hne taten also; sie sammelten, der eine viel, der andere wenig. </p><p>Da sie es aber mit dem Omer ma&#223;en, da hatte, der viel gesammelt hatte, nichts &#252;brig, und der wenig gesammelt hatte, nicht zu wenig, jeder hatte nach Bed&#252;rfnis seine Nahrung gesammelt. </p><p>Mosche sprach zu ihnen: Keiner lasse davon bis zum Morgen &#252;brig. </p><p>Einige h&#246;rten aber nicht auf Mosche und lie&#223;en davon bis zum Morgen &#252;brig. Da erhob es sich in W&#252;rmer und ward faul; Mosche z&#252;rnte &#252;ber sie. </p><p>So sammelten sie es jeden Morgen, jeder nach Bed&#252;rfnis seiner Nahrung; ward die Sonne hei&#223;, so schmolz es. </p><p>Da war es, am sechsten Tage, hatten sie doppeltes Brot, zwei Omer f&#252;r jeden, gesammelt; es kamen alle die F&#252;rsten der Gemeine und berichteten es Mosche. </p><p>Da sagte er ihnen: Das ist, was Gott bereits gesprochen, ein den Gott heiligen Schabbat begehender Werkstillstand ist morgen; was ihr backen wollt, backet; was ihr kochen wollt, kochet; und lasset alles, was &#252;brig bleibt, euch zur Aufbewahrung liegen bis zum Morgen. </p><p>Sie lie&#223;en es bis zum Morgen liegen, wie Mosche befohlen hatte, und es ward nicht faul und kein Wurm war daran. </p><p>Da sagte Mosche: Esset es heute! Denn heute ist Gott ein Schabbat! Heute werdet ihr es nicht auf dem Felde finden! </p><p>Sechs Tage sollt ihr es einsammeln, und am siebten Tage ist Schabbat, an dem nichts wird. </p><p>Gleichwohl waren am siebten Tage von dem Volke hinausgegangen zu sammeln, sie fanden aber nichts. </p><p>Darauf sprach Gott zu Mosche: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Lehren zu h&#252;ten? </p><p>Sehet, da&#223; Gott euch den Schabbat gegeben hat, darum gibt Er euch am sechsten Tage Brot f&#252;r zwei Tage. Bleibet jeder wo er ist, keiner gehe aus seinem Orte am siebten Tage! </p><p>Da hielt das Volk mit aller T&#228;tigkeit inne am siebten Tage. </p><p>Das Haus Jisraels nannte es Man; es war wie Gadsamen wei&#223;, und schmeckte wie feinstes Mehl mit Honig. </p><p>Mosche sagte: Dies ist es, was Gott geboten: ein Omer voll davon bleibe f&#252;r eure Nachkommen zur Bewahrung, damit sie das Brot sehen, welches ich euch in der W&#252;ste essen lie&#223;, als ich euch aus dem Lande Mizrajim f&#252;hrte. </p><p>Zu Aharon aber sagte Mosche: Nimm eine K&#252;hlflasche und gib darin ein Omer voll Man und lege es vor Gott nieder zur Bewahrung f&#252;r eure Nachkommen. </p><p>Wie Gott Mosche geboten hatte, legte es Aharon vor das Zeugnis zur Bewahrung nieder. </p><p>Jisraels S&#246;hne a&#223;en das Man vierzig Jahre, bis sie zu einem bewohnten Lande kamen; das Man a&#223;en sie, bis sie zur Grenze des Landes Kenaan kamen. </p><p>Das Omer ist ein Zehntel vom Epha. </p><p>Kapitel 17</p><p>Es zog die ganze Gemeine der S&#246;hne Jisraels von der W&#252;ste Sin nach ihren Z&#252;gen auf Gottes Gehei&#223;; sie lie&#223;en sich in Refidim nieder, da war kein Wasser f&#252;r das Trinken des Volkes. </p><p>Da haderte das Volk mit Mosche und sie sprachen: Gebet uns Wasser, da&#223; wir trinken! Mosche sagte zu ihnen: Was hadert ihr mit mir! Was versuchet ihr Gott! </p><p>Als aber das Volk dort nach dem Wasser durstig ward, da murrte das Volk &#252;ber Mosche, und es sprach: Warum denn hast du uns aus Mizrajim heraufgef&#252;hrt, mich und meine Kinder und meine Herden durch den Durst umkommen zu lassen! </p><p>Mosche schrie zu Gott: Was soll ich diesem Volke tun! Ein wenig noch, so steinigen sie mich. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Ziehe dem Volke voraus und nimm mit dir von den &#196;ltesten Jisraels; den Stab aber, mit dem du den Fluss geschlagen hast, nimm in deine Hand und gehe. </p><p>Siehe, ich stehe dort vor dir auf dem Felsen zu Choreb, schlage an den Felsen, so werden daraus Wasser herauskommen und das Volk wird trinken. Mosche tat also vor den Augen der &#196;ltesten Jisraels. </p><p>Er nannte den Ort: Versuchung und Hader, wegen des Haders der S&#246;hne Jisraels und weil sie Gott versuchten und sprachen: Ob wohl Gott in unserer Mitte ist, oder nicht? </p><p>Es kam Amalek und k&#228;mpfte mit Jisrael in Refidim. </p><p>Da sprach Mosche zu Jehoschua: W&#228;hle uns M&#228;nner und gehe hinaus, k&#228;mpfe mit Amalek. Morgen stehe ich auf dem Gipfel des H&#252;gels, den Stab Gottes in meiner Hand. </p><p>Jehoschua tat, wie ihm Mosche gesagt hatte, mit Amalek zu k&#228;mpfen. Mosche, Aharon und Chur waren zum Gipfel des H&#252;gels hinangegangen. </p><p>Und es war, wenn Mosche seine Hand in der H&#246;he hielt, siegte Jisrael, und wenn er seine Hand ruhen lie&#223;, siegte Amalek. </p><p>Mosches H&#228;nde wurden schwer, da nahmen sie einen Stein, legten ihn ihm unter, und er setzte sich darauf. Aharon und Chur st&#252;tzten seine H&#228;nde, der eine von hier, der andere von dort; so blieben seine H&#228;nde Ausdruck des Vertrauens, bis die Sonne unterging. </p><p>Jehoschua schw&#228;chte Amalek und sein Volk mit der Sch&#228;rfe des Schwertes. </p><p>Gott sprach zu Mosche: Schreibe dies zum Ged&#228;chtnis in das Buch, und gib es auch in Jehoschuas Ohren, da&#223; ich Amaleks Ged&#228;chtnis g&#228;nzlich von unter dem Himmel forttilgen werde. </p><p>Da baute Mosche einen Altar und nannte ihn: Gott ist mein Panier! </p><p>Er sprachs; denn die Waltung auf Gottes Thron hei&#223;t: Krieg f&#252;r Gott wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Bo]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Komm&#8220; &#8226; 2. Mose 10,1&#8211;13,16]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/bo-d13</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/bo-d13</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jan 2026 13:02:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/184487829/5873c2c8ad4c0157f3bb9d9381fd5949.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Bo</strong></p><p><strong>2. Mose 10,1&#8211;13,16</strong></p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao; denn ich habe sein und seiner Diener Herz unbewegt sein lassen, um diese meine Zeichen in seiner Mitte aufzustellen, </p><p>und damit du deinem Sohn und Enkel ins Ohr erz&#228;hlest, in welcher Reihe von Taten ich mich an Mizrajim gezeigt, und meine Zeichen, die ich unter ihnen gestiftet, so da&#223; ihr erkennt, da&#223; ich Gott bin. </p><p>Da kam Mosche und Aharon zu Pharao und sagten zu ihm: So hat Gott, der Gott der Ibrer, gesprochen: Auf wie lange hin hast du dich denn geweigert, dich vor meinem Angesichte zu dem&#252;tigen? Lass mein Volk ziehen, da&#223; sie mir dienen! </p><p>Denn wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so bringe ich morgen Heuschrecken in dein Gebiet. </p><p>Sie wird das Auge der Erde bedecken, so da&#223; es nicht die Erde sehen kann, und sie wird den geretteten Rest verzehren, der euch von dem Hagel geblieben ist, wird jeden Baum verzehren, der euch von dem Felde w&#228;chst. </p><p>Deine und aller deiner Diener H&#228;user und die H&#228;user aller Mizrer werden voll werden, wie es deine V&#228;ter und deiner V&#228;ter V&#228;ter nicht gesehen von dem Tage, da sie auf Erden waren, bis auf diesen Tag. Darauf wendete er sich und ging von Pharao fort. </p><p>Da sprachen die Diener Pharaos zu ihm! Bis wie lange soll dieser uns zum Fallstrick werden? Lasse die M&#228;nner ziehen und Gott, ihrem Gotte, dienen! Bist du denn noch immer nicht auf dem Wege, einzusehen, da&#223; Mizrajim verloren ist?! </p><p>Man brachte Mosche und Aharon zu Pharao zur&#252;ck und er sagte zu ihnen: &#8212; Gehet, dienet Gott, eurem Gotte; wer aber sind denn, die gehen sollen? </p><p>Mosche erwiderte: In unsern Jungen und in unsern Alten gehen wir, in unsern S&#246;hnen und in unsern T&#246;chtern, in unsern Schafen und in unsern Rindern gehen wir; denn ein Gottesfest haben wir. </p><p>Da sagte er zu ihnen: Sei also Gott mit euch, wie ich euch und eure Kinder ziehen lasse! Sehet, auf B&#246;ses ist euer Angesicht gerichtet! </p><p>Nicht also, gehet doch ihr M&#228;nner und dienet Gott, denn das wollt ihr ja! Er jagte sie aus Pharaos Angesicht fort. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand &#252;ber das Land Mizrajim wider die Heuschrecke, da&#223; sie heraufkomme &#252;ber das Land Mizrajim. Sie wird alles Kraut des Landes aufzehren, alles, was der Hagel &#252;brig gelassen. </p><p>Da neigte Mosche seinen Stab &#252;ber das Land Mizrajim, und Gott hatte bereits einen Ostwind durch die Erde hingef&#252;hrt, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Der Morgen kam und der Ostwind hatte die Heuschrecke heraufgehoben. </p><p>Die Heuschrecke kam herauf &#252;ber das ganze Land Mizrajim und lie&#223; sich in dem ganzen Gebiete Mizrajims nieder. &#220;ber die Ma&#223;en schwer war sie, zuvor war also keine Heuschrecke ihr gleich und nach ihr wird also keine sein. </p><p>Sie bedeckte das Auge des ganzen Landes, das Land ward finster, und sie fra&#223; alles Kraut des Landes und alle Baumfrucht, die der Hagel &#252;brig gelassen hatte. Nichts Gr&#252;nes blieb am Baume und an dem Kraut des Feldes im ganzen Lande Mizrajim. </p><p>Da lie&#223; Pharao Mosche und Aharon eilends rufen und sagte: Ich habe Gott, eurem Gotte, und euch ges&#252;ndigt; </p><p>und nun, nur dieses Mal verzeihe noch meiner S&#252;nde und lasset die Bitte zu Gott, eurem Gotte, dringen, da&#223; er von mir nur diesen Tod entferne. </p><p>Er ging von Pharao fort und flehte zu Gott. </p><p>Gott f&#252;hrte wieder einen sehr starken Westwind herbei, der hub die Heuschrecke auf und versenkte sie in das Schilfmeer; nicht eine Heuschrecke blieb im ganzen Gebiete Mizrajims &#252;brig. </p><p>Damit machte Gott Pharaos Herz wieder fest, und er lie&#223; Jisraels S&#246;hne nicht fort. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand &#252;ber den Himmel hin, so wird eine Finsternis &#252;ber das Land Mizrajim werden und die Finsternis wird tasten lassen. </p><p>Mosche neigte seine Hand &#252;ber den Himmel hin, da ward eine alles verh&#252;llende Finsternis im ganzen Lande Mizrajim drei Tage. </p><p>Einer sah den andern nicht und keiner stand drei Tage lang von seiner Stelle auf. Allen S&#246;hnen Jisraels war aber Licht in ihren Wohnungen. </p><p>Da lie&#223; Pharao Mosche rufen und sagte: Gehet, dienet Gott, nur eure Schafe und eure Rinder sollen her gestellt werden, eure Kinder m&#246;gen auch mit euch gehen. </p><p>Da erwiderte Mosche: Du selbst musst uns noch Mahl- und Emporopfer in H&#228;nden geben, damit wir sie Gott, unserm Gotte, vollbringen. </p><p>Und auch unser Gut muss mit uns gehen, kein Huf darf &#252;brig bleiben, denn davon m&#252;ssen wir nehmen, um Gott, unserm Gotte, zu dienen; wir selbst wissen gar nicht, womit wir Gott zu dienen haben werden, bis wir dorthin kommen. </p><p>Gott lie&#223; Pharaos Herz fest werden, und er bewilligte nicht, sie ziehen zu lassen. </p><p>Pharao erwiderte ihm: Gehe fort von mir! H&#252;te dich, komme nicht wieder vor mein Angesicht; denn so bald du wieder vor mein Angesicht kommst, stirbst du! </p><p>Darauf sagte Mosche: Du hast recht gesprochen; ich komme nicht wieder vor dein Angesicht. </p><p><strong>Kapitel 11</strong></p><p>Es sprach n&#228;mlich Gott zu Mosche: Eine Plage noch bringe ich &#252;ber Pharao und &#252;ber Mizrajim, dann wird er euch von hier fortschicken; wenn er euch aber fortschicken wird, wird er ganz, wird er mit Gewalt euch von hier forttreiben. </p><p>Sprich doch in die Ohren des Volkes, da&#223; jeder von seinen Bekannten und jede von ihrer Bekannten sich silberne und goldene Ger&#228;te erbitte. </p><p>Und Gott gab die Gunstw&#252;rdigkeit des Volkes in Mizrajims Augen, auch der Mann Mosche war im Lande Mizrajim sehr gro&#223;, in den Augen der Diener Pharaos und in den Augen des Volkes. </p><p>Daher fuhr Mosche fort: So hat bereits Gott gesprochen: Wenn die Nacht sich wiederum teilt, trete ich hinaus in Mizrajims Mitte, </p><p>und es stirbt jeder Erstgeborne im Lande Mizrajim, von dem Erstgebornen Pharaos, der auf seinem Throne sitzt, bis zu dem Erstgebornen der Sklavin, der hinter der M&#252;hle steht, und jedes Erstgeborne des Viehes. </p><p>Da wird im ganzen Lande Mizrajim ein gro&#223;es Geschrei sein, desgleichen noch nimmer geworden, und desgleichen nie wieder sein wird. </p><p>Allen S&#246;hnen Jisraels aber vom Menschen bis zum Vieh wird kein Hund seine Zunge regen; damit ihr erkennet, da&#223; Gott wunderbar scheidet zwischen Mizrajim und Jisrael. </p><p>Dann werden alle diese deine Diener zu mir herabkommen und sich mir mit den Worten zu F&#252;&#223;en werfen: Zieh hinaus, du und das ganze Volk, das in deinem Gefolge ist, und danach werde ich ausziehen! Er ging von Pharao in Zornesglut hinweg. &#8212; </p><p>Gott sprach zu Mosche: Pharao wird nicht auf euch h&#246;ren, um meine Belehrungswunder im Lande Mizrajim zu vervielf&#228;ltigen. </p><p>Und Mosche und Aharon hatten alle diese Belehrungswunder vor Pharao ge&#252;bt, und Gott hatte Pharaos Herz fest sein lassen, so da&#223; er Jisraels S&#246;hne aus seinem Lande nicht fortlie&#223;: </p><p><strong>Kapitel 12</strong></p><p>Da sprach Gott zu Mosche und Aharon im Lande Mizrajim also: </p><p>Diese Mondeserneuung sei euch Anfang von Neumonden; er sei euch der erste unter den Monaten des Jahres. </p><p>Sprechet zur ganzen Gemeinde Jisraels: Am zehnten dieses Monats, dann sollen sie jeder sich ein Lamm nehmen f&#252;r ein Elternhaus, ein Lamm f&#252;r das Haus. </p><p>Und wenn das Haus zu klein w&#252;rde, um von einem Lamme zu sein, so nehme er und sein Nachbar, der seinem Hause nahe ist, durch Hinzuz&#228;hlung von Seelen; jeden nach seinem Essen sollt ihr zu dem Lamme hinzuz&#228;hlen. </p><p>Ein vollst&#228;ndiges Lamm, m&#228;nnlich, j&#228;hrig, soll es euch sein; von den Schafen und von den Ziegen m&#246;get ihr es nehmen. </p><p>Es sei euch zur Bewahrung bis zum vierzehnten Tage dieses Monats; dann schlachte es die ganze Versammlung der Gemeinde Jisraels zwischen den beiden Abenden. </p><p>Und sie nehmen von dem Blute und geben es an die beiden Pfosten und an die Oberschwelle, an die H&#228;user, in welchen sie es essen sollen. </p><p>Dann essen sie das Fleisch in dieser Nacht, feuergebraten, und unges&#228;uerte Brote, mit bittern Kr&#228;utern sollen sie es essen. </p><p>Ihr d&#252;rft davon nichts halbgar und auch nicht wie immer in Wasser gekocht essen; nicht anders als feuergebraten, Kopf samt F&#252;&#223;en und Eingeweiden. </p><p>Und nichts sollt ihr davon, bis es Morgen wird, &#252;brig lassen, und was davon, bis es Morgen wird, &#252;brig bleibt, sollt ihr im Feuer verbrennen. </p><p>Und also sollt ihr es essen: eure Lenden geg&#252;rtet, eure Schuhe an den F&#252;&#223;en, und euren Stab in der Hand; ihr sollt es in Eile essen, es ist ein an Gott gerichtetes Pe&#223;ach. </p><p>Ich ziehe durchs Land Mizrajim in dieser Nacht und erschlage jeden Erstgebornen im Lande Mizrajim von Menschen bis Vieh, und an allen G&#246;ttern Mizrajims &#252;be ich Gerichte, Ich, Gott. </p><p>Dann wird das Blut f&#252;r euch zum Zeichen dienen an den H&#228;usern, in welchen ihr euch befindet; ich sehe das Blut und schreite &#252;ber euch hin und euch wird kein vernichtender Sto&#223; treffen, w&#228;hrend ich im Lande Mizrajim erschlage. </p><p>Es bleibe dieser Tag euch zum Andenken und ihr sollt ihn als ein Gott geweihtes Fest feiern; f&#252;r eure Nachkommen als ein ewiges Gesetz sollt ihr ihn feiern. </p><p>Sieben Tage sollt ihr nur unges&#228;uertes Brot essen; jedoch an jenem ersten Tage sollt ihr aus euren H&#228;usern Sauerteig fortschaffen; denn wer Ges&#228;uertes i&#223;t, die Seele wird aus Jisrael vernichtet, vom ersten Tage bis zum siebenten Tage. </p><p>Und am ersten Tage soll Berufung zum Heiligtume und am siebenten Tage Berufung zum Heiligtume euch sein; es darf kein Werk an ihnen geschaffen werden; jedoch das, was f&#252;r alle Menschen zum Genusse dienen kann, das allein darf f&#252;r euch geschaffen werden. </p><p>Und ihr sollt die unges&#228;uerten Brote h&#252;ten, weil Ich an eben diesem Tage eure Heere aus dem Lande Mizrajim hinausgef&#252;hrt, und sollt so diesen Tag h&#252;ten f&#252;r eure Nachkommen als ein ewiges Gesetz. </p><p>Im ersten, am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr unges&#228;uertes Brot essen; bis zum einundzwanzigsten Tage des Monats am Abend. </p><p>Sieben Tage soll Sauerteig in euren H&#228;usern nicht gefunden werden; denn jeder, der Chamezhaltiges i&#223;t, die Seele wird aus der Gemeinde Jisraels vernichtet, sei es unter den aus der Fremde Gekommenen, oder den Eingeborenen des Landes. </p><p>Was nur chamezhaltig ist, sollt ihr nicht essen; in allen euren Wohnst&#228;tten sollt ihr Mazzot essen. </p><p>Darauf rief Mosche alle &#196;ltesten Israels und sprach zu ihnen: Ziehet hinaus und nehmet euch Schafe f&#252;r eure Familien und schlachtet das Pe&#223;ach. </p><p>Nehmet ein B&#252;ndel Ysop, tauchet in das Blut, welches im Becken ist, und lasst von dem Blute, das in dem Becken ist, an die Dachschwelle und an die beiden Pfosten r&#252;hren; ihr aber, keiner gehe aus seinem Hause, bis es Morgen wird. </p><p>Und Gott zieht hindurch, Mizrajim zu treffen, und sieht das Blut an der Dachschwelle und an den beiden Pfosten und es schreitet z&#246;gernd Gott &#252;ber den Eingang hin, und l&#228;&#223;t das Verderbende nicht in eure H&#228;user kommen, t&#246;dlich zu treffen. </p><p>Dieses Wort sollt ihr bewahren, da&#223; es dir und deinen Kindern zum Gesetz werde auf ewig. </p><p>Und es sei, wenn ihr zu dem Lande kommt, welches Gott euch geben wird, wie er gesprochen, so sollt ihr diesen Dienst h&#252;ten. </p><p>Und es sei dann, wenn eure S&#246;hne zu euch sprechen werden: Was soll euch dieser Dienst? </p><p>So sollt ihr sagen: Ein Mahl z&#246;gernd hin&#252;ber schreitender Rettung ist es, Gott geweiht, der &#252;ber die H&#228;user der S&#246;hne Jisraels in Mizrajim z&#246;gernd hingeschritten, als er Mizrajim t&#246;dlich traf und unsere H&#228;user rettete! Da neigte sich das Volk und warf sich hin. </p><p>Jisraels S&#246;hne gingen und vollbrachten, wie Gott Mosche und Aharon geboten, also vollbrachten sie. </p><p>Es war in der Mitte der Nacht, da hatte Gott jeden Erstgebornen im Lande Mizrajim geschlagen, von Pharaos Erstgebornem, der auf seinem Throne sitzt, bis zu dem Erstgebornen der Gefangenen, die im Grubenhause, und alle Erstgebornen des Viehes. </p><p>Da stand Pharao Nachts auf, er, alle seine Diener und ganz Mizrajim, und es war ein gro&#223;es Geschrei in Mizrajim; denn es war kein Haus, woselbst kein Toter; </p><p>und er rief Mosche und Aharon Nachts und sprach: Stehet auf, gehet hinaus aus meinem Volke, ihr sowohl als Jisraels S&#246;hne; und gehet, dienet Gott, wie ihr gesprochen. </p><p>Auch eure Schafe, auch eure Rinder nehmet, wie ihr gesprochen und gehet &#8212; und segnet auch mich! </p><p>Mizrajim brauchte Gewalt &#252;ber das Volk, sie rasch aus dem Lande fortzuschicken; denn sie sagten, wir sterben alle! </p><p>Das Volk erhob seinen Teig, bevor er gor, ihre Tr&#246;ge in ihre Gew&#228;nder gebunden auf ihre Schulter. </p><p>Jisraels S&#246;hne hatten nach Mosches Wort getan und von Mizrajim sich silberne und goldene Ger&#228;te und Kleider erbeten, </p><p>und Gott hatte des Volkes Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit in Mizrajims Augen gegeben, sie kamen noch ihren Bitten zuvor und leerten Mizrajim aus. </p><p>Jisraels S&#246;hne brachen von Raamses auf nach Suckot, an sechsmalhunderttausend Fu&#223;mannschaft, die M&#228;nner ohne die Kinder. </p><p>Auch eine gro&#223;e gemischte Menge zog mit ihnen hinauf, und Schafe und Rinder eine sehr bedeutende Herde. </p><p>Sie backten den Teig, den sie aus Mizrajim mitgenommen, zu ungegorenen Kuchen, denn er war nicht gegoren; denn getrieben wurden sie aus Mizrajim und konnten sich nicht aufhalten und selbst Mundvorrat hatten sie sich nicht bereitet. </p><p>Die Art und Weise aber, wie Jisraels S&#246;hne in Mizrajim gewohnt, hatte vierhundertunddrei&#223;ig Jahre gedauert. </p><p>Es war nach Verlauf von vierhundertunddrei&#223;ig Jahren, es war an demselben Tage, zogen alle Heere Gottes aus dem Lande Mizrajim. </p><p>Eine Nacht vielf&#228;ltiger, sorgf&#228;ltiger Hut war sie Gott, sie aus dem Lande Mizrajim hinauszuf&#252;hren. Diese Nacht bleibt Gott vielf&#228;ltige, sorgf&#228;ltige Hut allen S&#246;hnen Jisraels f&#252;r ihre Nachkommen. </p><p>Gott sprach zu Mosche und Aharon: Dies ist die Bedingung des Pe&#223;ach: Kein Sohn des Fremdentums darf davon essen. </p><p>Und jeder f&#252;r Geld erworbene Knecht eines Mannes, den musst du beschneiden, dann darf er davon essen. </p><p>Beisasse und Mietling darf nicht davon essen. </p><p>In einem Hause soll es gegessen werden; von dem Fleische darfst du nichts aus dem Hause hinausbringen, und keinen Knochen sollt ihr an ihm zerbrechen. </p><p>Die ganze Gemeine Jisraels soll es vollbringen. </p><p>Und wenn bei dir ein Fremder weilt und will Gott ein Pe&#223;ach vollbringen, so muss ihm alles M&#228;nnliche beschnitten werden, dann darf er sich nahen, es zu vollbringen und soll dem Eingebornen des Landes gleich sein. Kein Unbeschnittener darf davon essen. </p><p>Eine Lehre sei f&#252;r den Eingebornen und f&#252;r den Fremdling, der in eurer Mitte weilt. </p><p>Alle S&#246;hne Jisraels vollbrachten es; wie Gott Mosche und Aharon geboten hatte, also vollbrachten sie. </p><p>Es war an eben diesem Tage, Gott hatte Jisraels S&#246;hne aus dem Lande Mizrajim nach ihren Heeresgruppen hinausgef&#252;hrt.</p><p><strong>Kapitel 13</strong></p><p>Da sprach Gott zu Mosche also: </p><p>Heilige mir jeden Erstgebornen, die Er&#246;ffnung eines jeden Mutterscho&#223;es unter Jisraels S&#246;hnen, unter den Menschen und unter dem Viehe; mein ist er. </p><p>Da sprach Mosche zu dem Volke: Bleibet dieses Tages eingedenk, an welchem ihr aus Mizrajim, aus dem Sklavenhause gezogen seid, da&#223; mit St&#228;rke der Hand Gott euch von hier herausgef&#252;hrt, und es werde darum kein Gegorenes gegessen. </p><p>Heute zieht ihr hinaus, im Halm-Monat! </p><p>Und es sei, wenn dich Gott zu dem Lande des Kenaani und des Chitti, des Emori, des Chiwi und des Jebusi bringen wird, das er dir zu geben deinen V&#228;tern geschworen hat, zu einem Lande, das von Milch und Honig flie&#223;t: dann begehe diesen Dienst in diesem Monat. </p><p>Sieben Tage sollst du dann ungegorenes Brot essen, und am siebten Tag ist dann ein Gott geweihtes Fest. </p><p>Ungegorenes Brot soll diese sieben Tage gegessen, und dir kein gegorenes Brot und dir kein Sauerteig gesehen werden in deinem ganzen Gebiete. </p><p>Und du erz&#228;hlest dann deinem Kinde an jenem Tage: &#8222;Um dieses willen hat Gott f&#252;r mich gehandelt, als ich aus Mizrajim zog, </p><p>und das soll dir zum Zeichen an deiner Hand und zum Ged&#228;chtnis zwischen deinen Augen sein, &#8212; damit Gottes Lehre der Inhalt deines Mundes werde, &#8212; da&#223; mit starker Hand Gott dich aus Mizrajim hinausgef&#252;hrt, </p><p>und du sollst dieses Gesetz h&#252;ten zu seiner bestimmten Zeit von Jahr zu Jahr&#8220;. </p><p>Und nun sei es: wenn dich Gott zu dem Lande des Kenaani bringen wird, wie er dir und deinen V&#228;tern geschworen, und es dir gegeben haben wird: </p><p>So sollst du jede Mutterscho&#223;er&#246;ffnung Gott zuf&#252;hren, und ebenso Gott zu von jeder Wurfer&#246;ffnung eines Viehes, das dir geh&#246;ren wird, die m&#228;nnlichen. </p><p>Jede Geburtser&#246;ffnung eines Esels l&#246;sest du mit einem Lamme aus; l&#246;sest du es nicht aus, so musst du es durch Genickschlag t&#246;ten; auch jede Menschen-Erstgeburt unter deinen S&#246;hnen l&#246;sest du aus. </p><p>Und wenn dich nun in einer andern Zeit dein Sohn einst fragen wird: Was ist dies? so sagst du zu ihm: &#8222;Mit St&#228;rke der Hand hat uns Gott aus Mizrajim, aus dem Sklavenhause gef&#252;hrt. </p><p>Da war es, als Pharao hartn&#228;ckig war, uns ziehen zu lassen, erschlug Gott jede Erstgeburt im Lande Mizrajim, von Menschen-Erstgeburt bis zur Erstgeburt des Viehes. Darum opfere ich Gott jede Mutterscho&#223;er&#246;ffnung, die M&#228;nnlichen, und l&#246;se jeden Erstgebornen meiner S&#246;hne aus. </p><p>Und auch an deiner Hand soll es zum Zeichen sein und zum Stirnschmucke zwischen deinen Augen, da&#223; mit St&#228;rke der Hand Gott uns aus Mizrajim hinausgef&#252;hrt.&#8220;</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wa'era]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und ich erschien&#8220; &#8226; 2. Mose 6,2&#8211;9,35]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/waera-e01</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/waera-e01</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 15 Jan 2026 13:01:01 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/184373216/0a1e595e02a67984ee72c140da344b28.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wa&#8217;era</strong></p><p><strong>2. Mose 6,2&#8211;9,35</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche und sagte ihm: Ich bin &#8216;&#1491;, </p><p>auch da ich Abraham, Jizchak und Jaakob als der allgen&#252;gende Gott sichtbar ward, und als der, den mein Name bedeutet, ihnen nicht zur Erkenntnis &#1491;&#1523; geworden war. </p><p>Und ich habe auch mein B&#252;ndnis mit ihnen errichtet, ihnen das Land Kenaan zu geben, das Land ihres Fremdlingsaufenthaltes, in welchem sie sich aufgehalten, </p><p>und ich habe auch das Angstgeschrei der S&#246;hne Jisraels geh&#246;rt, welche die &#196;gypter in Knechtschaft halten, und habe meines B&#252;ndnisses gedacht. </p><p>Darum sage Jisraels S&#246;hnen: Ich bin &#1491;&#1523;! Ich werde euch von dem Erliegen unter Mizrajims Lasten hinausf&#252;hren, werde euch von ihrer Knechtschaft retten, werde euch mit gestrecktem Arme und mit gro&#223;en Strafgerichten erl&#246;sen, </p><p>werde euch mir zum Volke nehmen und euch zum Gotte werden; ihr werdet erfahren, da&#223; ich &#1491;&#1523; euer Gott bin, der euch von dem Erliegen unter Mizrajims Lasten hinausf&#252;hrt, </p><p>und werde euch dann zu dem Lande bringen, das ich meine Hand erhoben habe, Abraham, Jizchak und Jaakob zu geben, und werde es euch als Erbteil geben, Ich &#1491;&#1523;! </p><p>Mosche sprach also zu Jisraels S&#246;hnen, sie h&#246;rten aber nicht auf Mosche, vor Geistesk&#252;rze und vor hartem Dienst. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: </p><p>Gehe hin, sprichs zu Pharao, K&#246;nig von Mizrajim, da&#223; er Jisraels S&#246;hne aus seinem Lande schicke! </p><p>Da sprach Mosche vor Gott: Siehe, Jisraels S&#246;hne haben nicht auf mich geh&#246;rt, wie wird mich Pharao anh&#246;ren, ich bin ja ungef&#252;giger Lippe! </p><p>Darauf sprach Gott zu Mosche und zu Aharon und befahl ihnen in bezug auf Jisraels S&#246;hne und in bezug auf Pharao, den K&#246;nig von Mizrajim, Jisraels S&#246;hne aus Mizrajim zu f&#252;hren. </p><p>Dieses sind die H&#228;upter ihres V&#228;ter-Hauses. Reubens S&#246;hne, des Erstgeborenen Jisraels: Chanoch, Pallu, Chezron und Karmi; dies die Familien Reubens. </p><p>Schimeons S&#246;hne: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zochar und Schaul, der Kenaaniterin Sohn; dies die Familien Schimeons. </p><p>Und dies die Namen der S&#246;hne Levis nach ihrer Geburt: Gerschon, Kehat und Merari. Levis Lebensjahre: Hundertsiebenunddrei&#223;ig Jahre. </p><p>Gerschons S&#246;hne: Libni und Schimi nach ihren Familien. </p><p>Kehaths S&#246;hne: Amram, Jizhar, Chebron und Usiel. Kehats Lebensjahre: Hundertdreiunddrei&#223;ig Jahre. </p><p>Meraris S&#246;hne: Machli und Muschi. Dies die Familien des Levi nach ihrer Abstammung. </p><p>Amram nahm sich seine Tante Jochebed zur Frau, und sie gebar ihm Aharon und Mosche. Amrams Lebensjahre: Hundertsiebenunddrei&#223;ig Jahre. </p><p>Jizhars S&#246;hne: Korach, Nefeg und Sichri. </p><p>Usiels S&#246;hne: Mischael, Elzafan und Sitri. </p><p>Aharon nahm sich Elischeba, Aminadabs Tochter, Nachschons Schwester, zur Frau; sie gebar ihm Nadab und Abihu, Elasar und Itamar. </p><p>Korachs S&#246;hne: Assir, Elkana und Abia&#223;af; dies die Familien des karchischen Zweiges. </p><p>Elasar, Sohn Aharons, nahm sich von den T&#246;chtern Putiels sich zur Frau, die ihm Pinchas gebar; dies die V&#228;ter-H&#228;upter der Leviten nach ihren Familien. </p><p>Dies Aharon und Mosche, zu denen Gott gesprochen hatte: F&#252;hret Jisraels S&#246;hne nach ihren Scharen aus dem Lande Mizrajim. </p><p>Dies, die zu Pharao, dem K&#246;nige von Mizrajim, sprachen, Jisraels S&#246;hne aus Mizrajim zu f&#252;hren, dies Mosche und Aharon. </p><p>Der war er an dem Tage, an welchem Gott zu Mosche im Lande Mizrajim gesprochen hatte. </p><p>Als Gott also zu Mosche sprach: Ich, Gott! Sprich zu Pharao, dem K&#246;nige von Mizrajim, alles, was ich zu dir spreche, </p><p>da sagte Mosche vor Gott: Siehe, ich bin ungef&#252;giger Lippen, wie wird Pharao auf mich h&#246;ren! </p><p><strong>Kapitel 7</strong></p><p>Darauf sagte Gott zu Mosche: Siehe, ich habe dich als Gott f&#252;r Pharao bestimmt, und dein Bruder Aharon wird dein Prophet sein. </p><p>Du sprichst alles aus, was ich dir befehle, und dein Bruder Aharon spricht es zu Pharao, da&#223; er Jisraels S&#246;hne aus seinem Lande frei lasse. </p><p>Ich werde aber Pharaos Herz hart sein lassen, und werde viele Zeichen und &#220;berzeugungstaten von mir im Lande Mizrajim geben, </p><p>Pharao wird nicht auf euch h&#246;ren, dann werde ich meine Macht gegen Mizrajim wenden und meine Scharen, mein Volk, die S&#246;hne Jisraels, mit gro&#223;en Gerichten aus dem Lande Mizrajim f&#252;hren. </p><p>Die Mizrer werden es inne werden, da&#223; ich Gott bin, indem ich meine Hand &#252;ber Mizrajim strecke und Jisraels S&#246;hne aus ihrer Mitte herausf&#252;hre. </p><p>Mosche und Aharon vollbrachten es. Wie Gott ihnen befohlen, also vollbrachten sie es. </p><p>Und Mosche war achtzig, Aharon dreiundachtzig Jahre alt, als sie zu Pharao sprachen. </p><p>Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: </p><p>Wenn Pharao zu euch sprechen wird: Gebt euch einen Beweis, so sage zu Aharon: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, er wird zu einem Krokodil. </p><p>Darauf kam Mosche und Aharon zu Pharao und sie taten also, wie Gott befohlen. Aharon warf seinen Stab vor Pharao und vor seine Diener, da ward er zu einem Krokodil. </p><p>Pharao aber rief auch die Weisen und die Zauberer; auch sie, die Schriftkundigen Mizrajims, taten mit ihren Blendwerken also. </p><p>Es warf jeder seinen Stab hin und sie wurden zu Krokodilen. Aharons Stab aber verschlang ihre St&#228;be. </p><p>Pharaos Herz blieb fest und er h&#246;rte nicht auf sie, wie es Gott gesprochen hatte. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Schwer ist Pharaos Herz zu bewegen, er weigert sich, das Volk ziehen zu lassen. </p><p>Gehe zu Pharao am Morgen, siehe, er geht zum Wasser hinaus, so stelle dich ihm entgegen am Ufer des Flusses, und den Stab, der zu einer Schlange umwandelt worden, nimmst du in deine Hand, </p><p>und sagst zu ihm: Gott, der Gott der Ibrer, hat mich zu dir gesendet, dir zu sagen: Lass mein Volk ziehen, da&#223; sie mir in der W&#252;ste dienen; und siehe, du hast bis jetzt nicht gehorcht. </p><p>So spricht Gott: Daran sollst du erkennen, da&#223; Ich Gott bin; siehe, ich schlage mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, auf das Wasser, welches im Flusse ist, und so wird es zu Blut verwandelt. </p><p>Der Fisch, der im Flusse ist, stirbt, faul wird der Flu&#223;, und die Mizrer werden es aufgeben, Wasser aus dem Flusse zu trinken. </p><p>Gott sprach zu Mosche, sprich zu Aharon: Nimm deinen Stab und neige deine Hand &#252;ber Mizrajims Gew&#228;sser, &#252;ber ihre Str&#246;me, ihre Fl&#252;sse, ihre Teiche und &#252;ber jede Sammlung ihrer Gew&#228;sser, damit sie Blut werden; so wird Blut im ganzen Lande Mizrajim sein, auch in h&#246;lzernen und steinernen Gef&#228;&#223;en. </p><p>Mosche und Aharon taten also, wie Gott geboten, er schwang mit dem Stabe und schlug das Wasser, welches im Flusse war, vor Pharaos und seiner Diener Augen; alles Wasser, das im Flusse war, ward da zu Blut umwandelt. </p><p>Und der Fisch, welcher im Flusse war, starb, so da&#223; der Flu&#223; faul ward und die Mizrer kein Wasser aus dem Flusse trinken konnten; das Blut ward im ganzen Lande Mizrajim. </p><p>Es taten die Schriftkundigen Mizrajims mit ihren Geheimk&#252;nsten ebenso; da blieb Pharaos Herz fest und er h&#246;rte nicht auf sie, wie es Gott gesprochen hatte. </p><p>Pharao wendete sich, ging nach Hause, und richtete sein Herz auch darauf nicht. </p><p>Alle Mizrer gruben rings um den Flu&#223; nach Wasser, um zu trinken; denn sie konnten nicht von den Gew&#228;ssern des Flusses trinken. </p><p>Ein Kreis von sieben Tagen verstrich, nachdem Gott den Flu&#223; geschlagen hatte. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao und sage ihm: So hat Gott gesprochen: Lasse mein Volk ziehen, da&#223; sie mir dienen! </p><p>Weigerst du dich, sie ziehen zu lassen, siehe, so schlage ich dein ganzes Gebiet mit Fr&#246;schen. </p><p>Es wird der Flu&#223; von Fr&#246;schen wimmeln, sie steigen hinauf und kommen in dein Haus, in dein Schlafgemach, auf dein Bett! Und in das Haus deiner Diener und unter dein Volk, in deine &#214;fen und in deine Brottr&#246;ge. </p><p>Ja, an dich sollen und an dein Volk und an alle deine Diener die Fr&#246;sche hinaufkriechen! </p><p><strong>Kapitel 8</strong></p><p>Gott sprach zu Mosche: Sage Aharon, neige deine Hand mit deinem Stabe &#252;ber die Str&#246;me, &#252;ber die Fl&#252;sse und &#252;ber die Teiche und bringe die Fr&#246;sche &#252;ber das Land Mizrajim hinauf. </p><p>Da neigte Aharon seine Hand &#252;ber Mizrajims Gew&#228;sser, und es kam der Frosch herauf und bedeckte das Land Mizrajim. </p><p>Die Schriftkundigen Mizrajims taten ebenso mit ihren Geheimk&#252;nsten &#8212; und brachten die Fr&#246;sche &#252;ber das Land Mizrajim. </p><p>Da lie&#223; Pharao Mosche und Aharon rufen und sprach: Flehet dringend zu Gott, da&#223; er die Fr&#246;sche von mir und meinem Volke weichen lasse, so will ich gerne das Volk ziehen lassen, damit sie Gott Opfer bringen. </p><p>Darauf erwiderte Mosche dem Pharao: Suche dir einen Ruhm &#252;ber mich, auf wann soll ich dir, deinen Dienern und deinem Volke erflehen, die Fr&#246;sche von dir und deinen H&#228;usern zu vernichten? Nur im Flusse sollen sie bleiben. </p><p>Er sprach: Zu morgen. Er erwiderte: Wie du gesprochen, damit du erkennest, da&#223; nichts Gott, unserem Gotte, gleich kommt. </p><p>Es werden die Fr&#246;sche von dir und von deinen H&#228;usern, und von deinen Dienern und von deinem Volke weichen; nur im Flusse werden sie bleiben. </p><p>Da ging Mosche und Aharon von Pharao fort, und Mosche schrie zu Gott &#252;ber das die Fr&#246;sche betreffende Wort, welches er dem Pharao festgestellt. </p><p>Gott tat nach Mosches Wort. Die Fr&#246;sche starben aus den H&#228;usern, Geh&#246;ften und Feldern. </p><p>Sie trugen sie zu Haufen zusammen, und das Land wurde &#252;belriechend. </p><p>Als aber Pharao sah, da&#223; die Erleichterung eingetreten war und da&#223; sein Herz wieder Festigkeit gewann, gab er ihnen kein Geh&#246;r; wie Gott es vorher gesagt hatte. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Sage zu Aharon, neige deinen Stab und schlage den Staub des Landes, so wird er zu Ungeziefer im ganzen Lande Mizrajim. </p><p>Sie taten also. Aharon neigte seine Hand mit seinem Stabe und schlug den Staub des Landes, da ward das Ungeziefer am Menschen und am Vieh; aller Staub des Landes ward Ungeziefer im ganzen Lande Mizrajim. </p><p>Die Schriftkundigen taten auch so mit ihren Geheimk&#252;nsten, das Ungeziefer fortzuschaffen; sie vermochten es aber nicht. Das Ungeziefer blieb am Menschen und am Vieh. </p><p>Da sprachen die Schriftkundigen zu Pharao: Es ist ein Finger Gottes. Pharaos Herz aber blieb fest und er h&#246;rte nicht auf sie, wie es Gott gesprochen. </p><p>Gott sprach zu Mosche: Erhebe dich fr&#252;h am Morgen und stelle dich vor Pharao, siehe, er geht zum Wasser hinaus, und sage zu ihm: So hat Gott gesprochen, lasse mein Volk ziehen, damit sie mir dienen. </p><p>Denn wenn du mein Volk nicht ziehen l&#228;ssest, siehe, so lasse ich wider dich und deine Diener und wider dein Volk und in deine H&#228;user das W&#252;stentier los; Mizrajims H&#228;user werden des Tieres der W&#252;ste voll werden und selbst der Boden, auf welchem sie sich befinden. </p><p>Das Land Goschen aber, auf welchem mein Volk steht, sondere ich an jenem Tage wunderbar ab, da&#223; dort kein W&#252;stentier hinkomme; damit du erkennest, da&#223; ich, Gott, in Mitte der Erde bin. </p><p>Erl&#246;sung setze ich zwischen mein Volk und dein Volk. Zu morgen wird dieses Zeichen sein. </p><p>Gott tat also: Es kamen Tiere der W&#252;ste in schwerer Menge zum Hause Pharaos und zum Hause seiner Diener, und im ganzen Lande Mizrajim wollte das Land zu Grunde gehen vor dem Tier der W&#252;ste. </p><p>Da rief Pharao zu Mosche und nach Aharon und sprach: Gehet, opfert eurem Gott im Lande. </p><p>Mosche erwiderte: Es ist nicht m&#246;glich, also zu tun, denn Mizrajims Abscheu opfern wir Gott, unserm Gotte; siehe, k&#246;nnten wir das von Mizrajim Verabscheute vor ihren Augen opfern, ohne da&#223; sie uns steinigten?! </p><p>Einen Weg von drei Tagen wollen wir in die W&#252;ste wandern und Gott, unserm Gotte, opfern, wie er uns sagen wird. </p><p>Darauf erwiderte Pharao: Ich werde euch ziehen lassen, und ihr sollt Gott, eurem Gotte, in der W&#252;ste opfern, nur entfernt euch nicht gar zu weit; flehet f&#252;r mich! </p><p>Da sagte Mosche, siehe, wie ich von dir fortgehe, werde ich zu Gott flehen und es wird das Tier der W&#252;ste von Pharao, von seinen Dienern und von seinem Volke morgen weichen. Nur m&#246;ge Pharao nicht ferner necken, das Volk doch nicht ziehen zu lassen, Gott zu opfern. </p><p>Mosche ging von Pharao fort und flehte zu Gott. </p><p>Da tat Gott nach Mosches Wort. Er lie&#223; das W&#252;stentier von Pharao, von seinen Dienern und von seinem Volke weichen; nicht eines blieb &#252;brig. </p><p>Pharao aber machte auch diesmal sein Herz schwer und lie&#223; das Volk nicht ziehen. </p><p><strong>Kapitel 9</strong></p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao und sprich zu ihm: So hat Gott, der Gott der Ibrer gesprochen: Lass ziehen mein Volk, da&#223; sie mir dienen! </p><p>Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen und noch sie als dein Eigentum festh&#228;ltst, </p><p>siehe, da wird die Hand Gottes an dein Eigentum, das du auf dem Felde hast, an die Rosse, an die Esel, an die Kamele, an die Rinder und an die Schafe in einer sehr schweren Pest. </p><p>Und wunderbar scharf wird Gott zwischen Jisraels Eigentum und Mizrajims Eigentum scheiden; von allem, was Jisraels S&#246;hnen eigen ist, wird nicht das Geringste sterben. </p><p>Eine bestimmte Zeit setzte Gott: Morgen wird Gott dieses Wort im Lande verwirklichen. </p><p>Gott verwirklichte dieses Wort am andern Tage; alles Eigentum Mizrajims starb, von dem Eigentum der S&#246;hne Jisraels aber starb nicht eines. </p><p>Da schickte Pharao hin und siehe, selbst nicht eines von Jisraels Eigentum war gestorben; doch blieb Pharaos Herz unbeweglich und er lie&#223; das Volk nicht fort. </p><p>Darauf sprach Gott zu Mosche und zu Aharon: Nehmet euch eure beiden H&#228;nde voll Ru&#223; aus einem Kalkofen und Mosche werfe ihn zum Himmel vor Pharaos Augen. </p><p>Er wird zu Staub &#252;ber das ganze Land Mizrajim werden, und er wird im ganzen Lande Mizrajim zu einem an Menschen und Vieh in Blasen aufbrechenden Entz&#252;ndungsaussatz werden. </p><p>Sie nahmen Ru&#223; aus dem Kalkofen und stellten sich vor Pharao. Mosche warf ihn zum Himmel. Da ward Blasenentz&#252;ndungsaussatz, aufbrechend an Menschen und an Vieh. </p><p>Die Schriftkundigen konnten vor Mosche wegen des Entz&#252;ndungsaussatzes nicht stehen bleiben; denn es war der Aussatz an den Schriftkundigen und an ganz Mizrajim. </p><p>Gott lie&#223; aber Pharaos Herz stark sein, und er gab ihnen kein Geh&#246;r; wie es Gott zu Mosche gesprochen hatte. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Erhebe dich fr&#252;h am Morgen und stelle dich vor Pharao und sage zu ihm: So hat Gott, der Gott der Ibrer gesprochen: Lasse mein Volk ziehen, da&#223; sie mir dienen. </p><p>Denn diesesmal sende ich alle meine Plagen in dein Herz, an deine Diener und an dein Volk, damit du erkennest, da&#223; mir nichts gleicht auf der ganzen Erde. </p><p>Denn jetzt h&#228;tte ich bereits meine Hand ausgestreckt, h&#228;tte dich und dein Volk mit Pest geschlagen, und du w&#228;rest von der Erde vernichtet worden. </p><p>Allein deshalb habe ich dich stehen lassen, um dich meine Kraft sehen zu lassen und damit meinen Namen auf der ganzen Erde zu erz&#228;hlen. </p><p>Noch erhebst du dich unendlich hoch gegen mein Volk, um sie nicht ziehen zu lassen &#8212; </p><p>siehe, da lasse ich morgen um diese Zeit einen &#252;beraus schweren Hagel hinabregnen, desgleichen in Mizrajim nicht gewesen, selbst wenn du zur&#252;ckgehst bis von dem Tage an, da es in schwachen Anf&#228;ngen gegr&#252;ndet ward bis jetzt. </p><p>Und nun, schicke, fl&#252;chte dein Eigentum und alles, was du auf dem Felde hast. Jeder Mensch und das Tier, das sich auf dem Felde befindet und nicht ins Haus geborgen wird, auf die wird der Hagel hinabkommen und sie werden sterben. </p><p>Wer nun von Pharaos Dienern das Wort Gottes f&#252;rchtete, fl&#252;chtete seine Knechte und sein Eigentum in die H&#228;user. </p><p>Wer aber sein Herz nicht auf das Wort Gottes richtete, der lie&#223; seine Knechte und sein Eigentum im Felde. </p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand &#252;ber den Himmel hin, da&#223; Hagel werde &#252;ber das ganze Land Mizrajim, &#252;ber Menschen und Vieh und &#252;ber alles Kraut des Feldes im Lande Mizrajim. </p><p>Mosche neigte seinen Stab &#252;ber den Himmel hin und Gott hatte schon Donner und Hagel gegeben, anhaltend fuhr Feuer zur Erde. Es lie&#223; Gott Hagel regnen &#252;ber das Land Mizrajim. </p><p>Es war da Hagel und Feuer, sich selber fassend mitten im Hagel. Er war sehr schwer, desgleichen im ganzen Lande Mizrajim nie gewesen, seitdem es zu einem Volke geworden. </p><p>Der Hagel erschlug im ganzen Lande Mizrajim alles, was im Felde war von Menschen bis Vieh. Alles Kraut des Feldes schlug der Hagel nieder und jeden Baum des Feldes zerbrach er. </p><p>Nur im Lande Goschen, wo Jisraels S&#246;hne waren, war kein Hagel. </p><p>Da schickte Pharao und lie&#223; Mosche und Aharon rufen und sagte zu ihnen: Nunmehr habe ich ges&#252;ndigt; Gott ist der Gerechte, und ich und mein Volk, wir sind die Schuldigen. </p><p>Lasst Flehen zu Gott dringen! Er ist Meister, um Gott verk&#252;ndenden Donner und Hagel nicht mehr sein zu lassen; so will ich gerne euch fortlassen und ihr sollt nicht l&#228;nger bleiben. </p><p>Mosche erwiderte ihm: Wie ich die Stadt durchgegangen sein werde, werde ich meine H&#228;nde zu Gott ausbreiten; die Donner werden aufh&#246;ren und der Hagel nicht mehr sein, damit du es wissest, da&#223; Gottes die Erde sei. </p><p>Du aber und deine Diener, ich wei&#223; es, da&#223; ihr noch weit davon entfernt seid, euch vor Gott zu f&#252;rchten. </p><p>Ist auch sowohl der Flachs als die Gerste zerschlagen, weil die Gerste bereits auf dem Halm und der Flachs im Stengel stand, </p><p>so sind doch noch weder der Weizen, noch der Spelt getroffen, da sie sp&#228;treifend sind. </p><p>Mosche ging von Pharao weg die Stadt hindurch und breitete seine H&#228;nde zu Gott, da h&#246;rten die Donner und der Hagel auf und es goss auch nicht Regen zur Erde. </p><p>Als Pharao sah, da&#223; der Regen und der Hagel und der Donner aufh&#246;rte, fuhr er zu s&#252;ndigen fort und machte sein Herz unbeweglich, er und seine Diener. </p><p>Es blieb Pharaos Herz fest und er schickte Jisraels S&#246;hne nicht fort, wie es Gott durch Mosche gesprochen hatte.</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Schemot]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Namen&#8220; &#8226; 2. Mose 1,1&#8211;6,1]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/schemot-ab6</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/schemot-ab6</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 08 Jan 2026 13:02:36 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/183827592/b72184cd4e5f795986338416fb611a7c.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Schemot</strong></p><p><strong>2. Mose 1,1&#8211;6,1</strong></p><p>Und dies sind die Namen der S&#246;hne Jisraels, die nach Mizrajim kamen; mit Jaakob kam jeder und sein Haus.</p><p>Reuben, Schimeon, Levi und Jehuda,</p><p>Jissachar, Sebulun und Binjamin,</p><p>Dan und Naftali, Gad und Ascher.</p><p>Es waren alle von Jaakob stammenden Seelen siebzig Seelen; und Josef war bereits in Mizrajim.</p><p>Josef starb und alle seine Br&#252;der und das ganze damalige Geschlecht.</p><p>Jisraels S&#246;hne waren fruchtbar gewesen an zahlreichen Geburten, sie wurden in gro&#223;em &#220;berma&#223; viel und stark; das Land wurde ihrer voll.</p><p>Es erhob sich ein neuer K&#246;nig &#252;ber Mizrajim, der von Josef nichts wusste;</p><p>der sprach zu seinem Volke: Seht, ein Volk sind die S&#246;hne Jisraels, zu zahlreich und m&#228;chtig f&#252;r uns;</p><p>wohlan, wir wollen ihm mit Klugheit begegnen, es k&#246;nnte sich vermehren, und dann, wenn die Ereignisse Krieg bringen, sich auch zu unseren Feinden schlagen, oder auch uns bek&#228;mpfen und aus seinem Lande heraufziehen.</p><p>Sie setzten &#252;ber es Fiskalbeamte, um es durch ihre Lasten zu qu&#228;len. So baute es Vorratsst&#228;dte f&#252;r Pharao, Pitom und Raamses.</p><p>So wie sie es aber qu&#228;lten, so vermehrte es sich und so breitete es sich aus; sie bekamen an allem &#220;berdruss wegen der Gegenwart der S&#246;hne Jisraels.</p><p>Die Mizrer machten daher Jisraels S&#246;hne zu Sklaven mit brechender H&#228;rte.</p><p>Sie verbitterten ihr Leben mit harter Arbeit in Lehm und in Ziegeln und mit jeglicher Arbeit auf dem Felde, verbitterten alle ihre Arbeiten, die sie durch sie mit H&#228;rte ausf&#252;hren lie&#223;en.</p><p>Darauf sprach der K&#246;nig von Mizrajim zu den ibrischen Hebammen, deren eine Schifra und die andere Pua hie&#223;,</p><p>er sprach: Wenn ihr die Ibrinnen entbindet, so habet acht auf den krei&#223;enden Scho&#223;: ist es ein Sohn, so t&#246;tet ihn, ist es eine Tochter, so mag sie leben.</p><p>Die Hebammen aber f&#252;rchteten Gott und taten nicht, wie der K&#246;nig von Mizrajim zu ihnen gesprochen, ja, sie erhielten die Kinder am Leben.</p><p>Da rief der K&#246;nig von Mizrajim nach den Hebammen und sagte ihnen: Warum habt ihr dieses getan? Und habt die Kinder am Leben erhalten!</p><p>Die Hebammen erwiderten Pharao: Weil nicht wie die mizrischen Frauen die ibrischen sind; weil sie lebendig sind; bevor noch die Hebammen zu ihnen kommt, haben sie geboren.</p><p>Da erzeigte Gott den Hebammen die Wohltat: es vermehrte sich das Volk und wurde ungemein kr&#228;ftig.</p><p>Da war es nun, da die Hebammen Gott f&#252;rchteten und er ihnen H&#228;user entstehen lie&#223;,</p><p>so befahl Pharao seinem ganzen Volke: Jeden geborenen Sohn werfet in den Flu&#223; und jede Tochter lasset am Leben.</p><p><strong>Kapitel 2</strong></p><p>Da ging ein Mann aus dem Hause Levi und nahm die Tochter Levis.</p><p>Die Frau ward Mutter und gebar einen Sohn. Da sie sah, da&#223; er gut sei, verbarg sie ihn drei Monde.</p><p>L&#228;nger konnte sie es nicht bewirken, da&#223; er verborgen blieb; sie nahm f&#252;r ihn daher ein K&#228;stchen von Rohr, bestrich es mit dem entsprechenden Lehm und Pech, legte das Kind hinein und stellte es in das Schilf am Ufer des Flusses.</p><p>Seine Schwester befand sich von der Ferne hingestellt, der Kunde willen, was ihm geschehen werde.</p><p>Da ging die Tochter Pharaos hinab zu baden an dem Flusse, und ihre Dienerinnen wandelten am Ufer des Flusses. Sie sah das K&#228;stchen in Mitte des Schilfes, schickte ihre Magd hin und lie&#223; es holen.</p><p>Sie &#246;ffnete und sah es, das Kind, und siehe: ein weinender Knabe! Da ward sie bewegt um ihn und sprach: Von den Kindern der Ibrer ist dies!</p><p>Da sagte die Schwester zur Tochter Pharaos: Soll ich hingehen und dir eine s&#228;ugende Frau von den Ibrinnen rufen, damit sie dir das Kind s&#228;uge?</p><p>Gehe, sagte ihr die Tochter Pharaos. Da ging das M&#228;dchen und rief die Mutter des Kindes.</p><p>Die Tochter Pharaos sagte zu ihr: Bringe dieses Kind fort und s&#228;uge es mir, ich will dir deinen Lohn geben. Die Frau nahm das Kind und s&#228;ugte es.</p><p>Als das Kind heranwuchs, brachte sie es der Tochter Pharaos, und es ward ihr zum Sohne. Sie nannte ihn Mosche, denn, sprach sie, ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.</p><p>Es war in diesen Tagen, da ward Mosche gro&#223;, ging hinaus zu seinen Br&#252;dern und sah ihre Lasten an. Da sah er einen mizrischen Mann einen ibrischen Mann von seinen Br&#252;dern schlagen.</p><p>Er wendete sich hier- und dorthin, sah, da&#223; niemand da war, erschlug den Mizri und vergrub ihn in den Sand.</p><p>Er ging am zweiten Tage hinaus, und fand da zwei ibrische M&#228;nner im Streite. Er sprach zu dem Schuldigen: Warum schl&#228;gst du deinen N&#228;chsten?</p><p>Er erwiderte: Wer hat dich zu einem Manne gesetzt, zu einem F&#252;rsten und Richter &#252;ber uns? Denkst du mich zu erschlagen, wie du den Mizrer erschlagen? Mosche f&#252;rchtete und sprach: Also ist die Sache bekannt!</p><p>Pharao h&#246;rte diese Sache und suchte Mosche zu t&#246;ten. Mosche entfloh vor Pharao und kam zur Ruhe im Land Midjan; er setzte sich dort an den Brunnen.</p><p>Der Priester Midjans hatte aber sieben T&#246;chter; diese kamen, sch&#246;pften und f&#252;llten die Tr&#228;nkrinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tr&#228;nken.</p><p>Da kamen die Hirten und vertrieben sie. Da stand Mosche auf und half ihnen und tr&#228;nkte ihre Schafe.</p><p>Sie kamen zu ihrem Vater R&#235;uel; da sprach dieser: Warum seid ihr heute so rasch heimgekommen?</p><p>Sie antworteten: Ein mizrischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten gerettet, und er hat auch ganz f&#252;r uns gesch&#246;pft und die Schafe getr&#228;nkt.</p><p>Er sprach zu seinen T&#246;chtern: Wo ist er denn? Warum habt ihr den Mann verlassen? Ladet ihn ein, da&#223; er etwas genie&#223;e.</p><p>Mosche entschloss sich, bei dem Manne zu bleiben, und gab er Mosche seine Tochter Zippora.</p><p>Sie gebar einen Sohn, den er Gerschom nannte; denn er sprach: ein Fremdling war ich in einem fremden Lande.</p><p>Es war in diesen vielen Tagen, da starb der K&#246;nig von Mizrajim und Jisraels S&#246;hne seufzten von der Knechtschaft auf und schrien, und es stieg ihr Hilferuf hinauf zu Gott von der Knechtschaft.</p><p>Gott h&#246;rte ihr Angstgeschrei, da gedachte Gott seines B&#252;ndnisses mit Abraham, mit Jizchak und mit Jaakob;</p><p>da sah Gott Jisraels S&#246;hne, und es erkannte Gott.</p><p><strong>Kapitel 3</strong></p><p>Mosche aber hatte inzwischen die Schafe seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midjan, geweidet. Er f&#252;hrte die Schafe der Trift nach und kam zum Gottesberge, zum Choreb.</p><p>Da ward ihm ein Engel Gottes sichtbar im Herzen eines Feuers aus der Mitte des Dornbusches. Er sah, und siehe, der Dornbusch brennt in dem Feuer und der Dornbusch wird nicht verzehrt!</p><p>Ich will doch hingehen, sprach Mosche, und diese gro&#223;e Erscheinung sehen. Warum verbrennt nicht der Dornbusch?</p><p>Als Gott sah, da&#223; er hinging, um zu sehen, rief Gott ihm aus der Mitte des Dornbusches zu und sprach: Mosche, Mosche! Er sprach: Hier bin ich!</p><p>Er sprach: Tritt nicht hierher! Ziehe deine Schuhe von deinen F&#252;&#223;en; denn der Ort, auf welchem du stehst, ist ein Boden heiliger Bestimmung!</p><p>Er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks und der Gott Jaakobs. Da barg Mosche sein Angesicht, denn er scheute sich hinzuschauen zu Gott.</p><p>Da sprach Gott: Ich habe das Elend meines Volkes, welches in Mizrajim ist, wohl gesehen, und ihr Geschrei habe ich geh&#246;rt wegen ihrer Dr&#228;nger; denn ich habe seine Leiden erkannt;</p><p>nun bin ich herabgestiegen, es von Mizraims Hand zu retten und es von diesem Lande zu einem guten und ger&#228;umigen Lande hinaufzuf&#252;hren, zu einem Lande, das flie&#223;en kann von Milch und Honig, zu dem Orte des Kenaani, des Chitti, des Emori, des Perisi, des Chiwi und des Jebu&#223;i.</p><p>Und nun &#8212; siehe, das Geschrei der S&#246;hne Jisraels ist zu mir gekommen und ich habe auch den Druck gesehen, den die Mizrer an ihnen &#252;ben;</p><p>so gehe denn nun, ich will dich zu Pharao senden, und f&#252;hre mein Volk, die S&#246;hne Jisraels, aus Mizrajim.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott: Wer bin ich, da&#223; ich zu Pharao gehen, und da&#223; ich die S&#246;hne Jisraels aus Mizrajim f&#252;hren soll?</p><p>Er sprach: Weil ich mit dir sein werde! Und eben dies wird f&#252;r dich das Zeichen sein, da&#223; ich dich geschickt habe. Wenn du das Volk aus Mizrajim f&#252;hrst, werdet ihr Gottes Diener werden an diesem Berg.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott: Siehe, ich komme zu den S&#246;hnen Jisraels und sage ihnen: der Gott eurer V&#228;ter hat mich an euch gesandt, so werden sie mir sagen; wie ist sein Name? was soll ich ihnen dann sagen?</p><p>Darauf sprach Gott zu Mosche: &#1488;&#1492;&#1497;&#1492; &#1488;&#1513;&#1512; &#1488;&#1492;&#1497;&#1492; [Ich werde sein, der Ich sein will]! Er sprach: So sollst du f&#252;r Jisraels S&#246;hne sagen: &#1488;&#1492;&#1497;&#1492; hat mich an euch gesandt.</p><p>Es sprach aber ferner Gott zu Mosche: So sprich zu den S&#246;hnen Jisraels: Gott, der Gott eurer V&#228;ter, der Gott Awrahams, der Gott Jizchaks und der Gott Jaakows hat mich an euch gesandt; dies ist Mein Name f&#252;r die ferne Zukunft und dies ist Mein Ged&#228;chtnis f&#252;r jegliches Geschlecht.</p><p>Geh, und sammle zu dir die &#196;ltesten Jisraels und sage zu ihnen: Gott, der Gott eurer V&#228;ter ist mir sichtbar geworden, der Gott Abrahams, Jizchaks und Jaakobs, um zu sagen: bedacht habe ich euch und das, was an euch in Mizrajim ver&#252;bt wird.</p><p>Darum sprach ich: ich will euch aus dem Elende Mizrajims hinauff&#252;hren zum Lande des Kenaani, des Chitti, des Emori, des Perisi, des Chiwi und des Jebu&#223;i, zu einem Lande, das flie&#223;en kann von Milch und Honig.</p><p>Sie werden auf deine Stimme h&#246;ren und du kommst dann, du und die &#196;ltesten Jisraels, zum K&#246;nig von Mizrajim, und ihr saget zu ihm: Gott, der Gott der Ibrer, ist &#252;ber uns gef&#252;gt worden, und nun lasse uns doch einen Weg von drei Tagen in die W&#252;ste gehen, und Gott, unserm Gott, ein Opfer bringen!</p><p>Ich wei&#223; es aber, da&#223; der K&#246;nig von Mizrajim euch nicht gehen lassen wird, selbst nicht mit gewaltiger Hand,</p><p>dann werde ich meine Hand ausstrecken und Mizrajim mit allen meinen Wundern schlagen, die ich in seiner Mitte vollbringen werde; danach wird er euch fortschicken.</p><p>Ich lasse dann die Gew&#228;hrungsw&#252;rdigkeit dieses Volkes in den Augen Mizrajims hervortreten, und so wird es werden, da&#223;, wenn ihr dann gehen werdet, ihr nicht leer gehen werdet.</p><p>Es soll dann jede Frau von ihrer Nachbarin und von ihrer Mitbewohnerin silberne und goldene Ger&#228;te und Kleider fordern, die ihr euren S&#246;hnen und T&#246;chtern zu tragen gebet und ihr werdet Mizrajim sich entleeren lassen.</p><p><strong>Kapitel 4</strong></p><p>Mosche erwiderte und sprach: Und siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme h&#246;ren; denn sie werden sagen: dir ist Gott nicht sichtbar geworden!</p><p>Da sprach Gott zu ihm: Was ist dies in deiner Hand? Er sprach: Ein Stab.</p><p>Er sprach: Wirf ihn zur Erde. Er warf ihn zur Erde, da ward er zu einer Schlange und Mosche floh vor ihr.</p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Strecke deine Hand und fasse an ihren Schwanz. Er streckte seine Hand und ergriff sie, da ward sie zu einem Stabe in seiner Hand.</p><p>Damit sie glauben, da&#223; dir Gott, der Gott ihrer V&#228;ter sichtbar geworden, der Gott Abrahams, der Gott Jizchaks und der Gott Jaakobs.</p><p>Gott sprach ferner zu ihm: Bringe doch deine Hand in deinen Scho&#223;. Er brachte seine Hand in seinen Scho&#223;. Er nahm sie heraus und siehe, seine Hand war auss&#228;tzig wie Schnee.</p><p>Er sprach: Bringe deine Hand wieder in deinen Scho&#223;. Er brachte seine Hand wieder in seinen Scho&#223;. Er nahm sie heraus aus seinem Scho&#223;e, und siehe, sie war wieder wie sein &#252;briges Fleisch geworden.</p><p>Es sei, wenn sie dir nicht Glauben schenken und nicht auf die Stimme des ersten Zeichens h&#246;ren werden, so werden sie der Stimme dieses letztern Zeichens Glauben schenken.</p><p>Es sei aber, wenn sie auch diesen beiden Zeichen keinen Glauben schenken und auf deine Stimme nicht h&#246;ren werden, so nimmst du von dem Gew&#228;sser des Flusses und gie&#223;est es aufs Trockene, so werden die Wasser, die du aus dem Flusse nehmen wirst, sie selbst werden auf dem Trockenen zu Blut werden.</p><p>Da sprach Mosche zu Gott: O, mein Herr, ich bin kein Mann der Rede, weder von gestern noch vorgestern, noch von da an, da&#223; du zu deinem Diener gesprochen; denn schwer an Mund und schwer an Zunge bin ich.</p><p>Da sprach Gott zu ihm: Wer hat denn einen Mund dem Menschen gemacht, oder wer macht noch stumm, oder taub, oder hellsehend, oder blind, bin ich es nicht, Gott?</p><p>Und nun gehe! Ich werde mit deinem Munde sein; und dich lehren, was du sprechen sollst.</p><p>Er sprach: O, mein Herr! Schicke doch durch den, den du doch wirst schicken m&#252;ssen.</p><p>Da ergl&#252;hte der Zorn Gottes wider Mosche und er sprach: Ist nicht Aharon, dein Bruder, der Levi? Ich wei&#223; es, da&#223; er gerne sprechen wird. Siehe, er geht dir auch entgegen, er wird dich sehen und sich in seinem Herzen freuen.</p><p>Zu ihm wirst du sprechen und die Worte in seinen Mund legen, und Ich werde mit deinem Munde und mit seinem Munde sein und werde euch das lehren, was ihr tun sollt.</p><p>Er wird f&#252;r dich zum Volke sprechen, und sei es denn also: er wird dir zu einem Munde und du wirst ihm zu einem Gotte.</p><p>Und diesen Stab nimmst du in deine Hand, mit welchem du die Zeichen vollbringen sollst.</p><p>Mosche ging und kehrte zu seinem Schwiegervater Jitro zur&#252;ck. Er sagte ihm: Ich m&#246;chte doch gehen und einmal zu meinen Br&#252;dern in Mizrajim zur&#252;ckkehren und sehen, ob sie noch am Leben sind. Jitro sagte zu Mosche: Gehe zum Frieden.</p><p>Gott aber sagte zu Mosche in Midjan: Gehe, kehre nach Mizrajim zur&#252;ck; denn alle die M&#228;nner, welche nach deinem Leben trachten, sind gestorben.</p><p>Da nahm Mosche seine Frau und seine S&#246;hne, lie&#223; sie auf dem Esel reiten und kehrte nach dem Lande Mizrajim zur&#252;ck. Den Stab Gottes nahm Mosche in seine Hand.</p><p>Gott sprach zu Mosche: Indem du nach Mizrajim zur&#252;ckzukehren gehest, siehe alle die &#220;berzeugungswunder, die ich in deine Hand gelegt, sie sollst du vor Pharao &#252;ben; ich aber werde sein Herz fest sein lassen und er wird das Volk nicht freigeben,</p><p>bis du zu Pharao sprechen wirst: Es hat Gott gesprochen, mein Sohn, mein Erstgeborner ist Jisrael;</p><p>ich habe dir gesagt, gib meinen Sohn frei, da&#223; er mir diene, und du hast dich geweigert, ihn frei zu geben: siehe, so erschlage ich deinen Sohn, deinen Erstgebornen!</p><p>Es war auf dem Wege in der Herberge &#8212; da trat ihm Gott entgegen und wollte ihn lieber sterben lassen.</p><p>Da nahm Zippora ein Felsst&#252;ck, schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab und reichte sie ihm zu F&#252;&#223;en hin und sprach: Denn ein der Blutschuld Verm&#228;hlter bist du meinetwillen geworden.</p><p>Es lie&#223; von ihm ab, da sprach sie: Der Blutschuld Verm&#228;hlter f&#252;r alle Beschneidungen!</p><p>Gott sprach zu Aharon: Gehe Mosche entgegen, der W&#252;ste zu. Er ging, traf ihn am Berge Gottes und k&#252;sste ihn.</p><p>Mosche teilte Aharon alle die Worte Gottes, mit denen er ihn gesendet hatte, mit, und alle die Zeichen, die er ihm aufgetragen.</p><p>Mosche ging und Aharon und sie versammelten alle die &#196;ltesten der S&#246;hne Jisraels.</p><p>Aharon sprach aber die Worte, die Gott zu Mosche gesprochen hatte, und er vollbrachte die Zeichen vor den Augen des Volkes.</p><p>Das Volk vertraute; sie h&#246;rten, da&#223; Gott Jisraels S&#246;hne bedacht hatte und da&#223; er ihr Elend geschaut; sie neigten sich und warfen sich hin.</p><p><strong>Kapitel 5</strong></p><p>Nachher sind Mosche und Aharon gekommen und sagten zu Pharao: So hat Gott, Gott Jisraels gesprochen: Gib mein Volk frei, da&#223; sie mir ein Fest in der W&#252;ste feiern!</p><p>Pharao erwiderte: Wer ist Gott, dessen Stimme ich zu gehorchen h&#228;tte, Jisrael frei zu lassen? Ich kenne Gott nicht, und auch Jisrael lasse ich nicht frei.</p><p>Sie sprachen darauf: Der Gott der Ibrim ist &#252;ber uns hingerufen worden. Lass uns doch einen Weg von drei Tagen in die W&#252;ste gehen und Gott, unserem Gotte, Opfer bringen; er k&#246;nnte uns sonst mit Pest oder Schwert heimsuchen.</p><p>Da sprach der K&#246;nig von Mizrajim zu ihnen: Warum, Mosche und Aharon, wollt ihr das Volk von seiner T&#228;tigkeit l&#246;sen; geht zu euren Berufslasten!</p><p>Pharao sagte endlich: Seht, die Bev&#246;lkerung des Landes ist jetzt gestiegen, und ihr werdet sie zum Feiern von ihren Berufslasten bringen!</p><p>An demselben Tage befahl Pharao den Befehlshabern des Volkes und seinen Antreibern also:</p><p>Ihr sollt nicht mehr dem Volke Stroh zum Bereiten der Ziegel wie gestern und vorgestern zusammen geben. Sie sollen gehen und sich Stoppeln auflesen zum Stroh.</p><p>Und das Summenverh&#228;ltnis der Ziegel, das sie gestern und vorgestern schaffen, sollt ihr ihnen auflegen, sollt nicht davon nachlassen. Denn faul sind sie, darum schreien sie: wir m&#246;chten gehen, m&#246;chten unserem Gotte Opfer bringen.</p><p>Schwer muss der Dienst auf den M&#228;nnern lasten, da&#223; sie in ihm T&#228;tigkeit finden und sich nicht in nichtigen Dingen herumbewegen.</p><p>Die Befehlshaber des Volkes und seine Antreiber gingen hinaus und sagten zum Volke: So hat Pharao gesprochen: Ich gebe euch nicht Stroh;</p><p>Ihr, gehet und nehmet euch Stroh, woher ihr es findet; denn von eurem Dienste wird nichts abgelassen.</p><p>Da lie&#223; das Volk im ganzen Lande Mizrajim herumstreifen, Stoppeln statt Stroh zu suchen.</p><p>Die Befehlshaber aber dr&#228;ngten und sagten: Vollendet eure Arbeit, t&#228;glich das T&#228;gliche, wie es war, als noch das Stroh euch wurde.</p><p>Da wurden die Antreiber der S&#246;hne Jisraels, welche Pharaos Befehlshaber &#252;ber sie gesetzt hatten, geschlagen, mit den Worten: warum habt ihr gestern schon und heute euer Festgesetztes an Ziegelarbeit nicht wie Tags zuvor und vorher fertig gebracht?</p><p>Die Antreiber der S&#246;hne Jisraels kamen und schrien zu Pharao: Warum tust du so deinen Knechten?</p><p>Stroh wird deinen Knechten nicht gegeben und Ziegel, sagt man zu uns, schaffet! So werden deine Knechte geschlagen, und dein Volk muss sich an uns vers&#252;ndigen.</p><p>Er sprach: Faul seid ihr, faul! Darum sagt ihr: wir m&#246;chten gehen, m&#246;chten Gott Opfer bringen!</p><p>Und nun gehet, leistet eure Arbeit, und Stroh wird euch nicht gegeben werden, und das Verh&#228;ltnis der Ziegel m&#252;sst ihr liefern!</p><p>Da sahen sich die Antreiber der S&#246;hne Jisraels in der ungl&#252;cklichen Lage zu sagen: Ihr d&#252;rft von euren Ziegeln nichts nachlassen; t&#228;glich das T&#228;gliche!</p><p>Als sie von Pharao hinauskamen, traten sie zu Mosche und Aharon hin, die ihrer wartend standen,</p><p>und sprachen zu ihnen: M&#246;ge Gott auf euch herabschauen und richten, die ihr unsern Geruch faul gemacht habet in Pharaos und seiner Diener Augen, ihnen ein Schwert in die Hand zu geben, uns umzubringen!</p><p>Da kehrte Mosche zu Gott zur&#252;ck, und sprach: Mein Herr! Zu welchem Zwecke hast du diesem Volke das Ungl&#252;ck beschieden? Warum hast du gerade mich gesendet?</p><p>Und seitdem ich zu Pharao gekommen, in deinem Namen zu sprechen, hat er dem Volke noch mehr Misshandlung zugef&#252;gt, und nicht einmal davor hast du dein Volk gerettet?</p><p><strong>Kapitel 6</strong></p><p>Da sprach Gott zu Mosche: Jetzt wirst du sehen, was ich an Pharao vollbringen werde; denn durch eine starke Hand wird er sie freilassen, ja, durch eine starke Hand sie aus seinem Lande treiben!</p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wajechi]]></title><description><![CDATA[Jetzt anh&#246;ren | &#8222;Und er lebte&#8220; &#8226; 1. Mose 47,28&#8211;47,27]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wajechi</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wajechi</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Thu, 01 Jan 2026 13:02:28 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.substack.com/feed/podcast/183130637/f8479eefdc67e3af1dec6c35e7adfb75.mp3" length="0" type="audio/mpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wochenabschnitt Wajechi</strong></p><p><strong>1. Mose 47,28&#8211;50,26</strong></p><p>Siebzehn Jahre lebte Jaakob im Lande Mizrajim, und es waren die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens: hundertsiebenundvierzig Jahre. </p><p>Jisraels Tage n&#228;herten sich zum Sterben, da lie&#223; er seinen Sohn Josef rufen und sprach zu ihm: Wenn ich denn doch Gunst in deinen Augen gefunden habe, so lege doch deine Hand unter meine H&#252;fte, und &#252;be an mir Liebe und Wahrheit: begrabe mich doch nicht in Mizrajim! </p><p>Ich werde mich zu meinen V&#228;tern legen, dann trage mich hinauf von Mizrajim und begrabe mich in ihr Begr&#228;bnis. Er sprach: Ich werde nach deinem Worte tun. </p><p>Da sprach er: Schw&#246;re mir. Da schwur er ihm, und Jisrael b&#252;ckte sich zum Kopfende des Bettes hin. </p><p>Kapitel 48</p><p>Es war nach diesen Ereignissen, da lie&#223; er Josef sagen: Siehe, dein Vater ist krank. Er nahm darauf seine beiden S&#246;hne mit sich, Menasche und Efrajim. </p><p>Er lie&#223; es Jaakob erz&#228;hlen und dann ihm sagen: Siehe, dein Sohn Josef ist zu dir gekommen; da erkr&#228;ftigte sich Jisrael und setzte sich im Bette auf. </p><p>Jaakob sprach dann zu Josef: Gott, der Allgen&#252;gende, ist mir in Lus im Lande Kenaan erschienen und hat mich gesegnet. </p><p>Er sprach zu mir: Siehe, ich mache dich fruchtbar und vervielf&#228;ltige dich und lasse dich zu einer Versammlung von V&#246;lkern werden und gebe dieses Land deinem dir nachfolgenden Samen zum ewigen Besitz. </p><p>Und nun, deine beiden S&#246;hne, die dir im Lande Mizrajim geboren sind, bevor ich zu dir kam, sind mein: Efrajim und Menasche sollen mir wie Reuben und Schimeon geh&#246;ren. </p><p>Die Kinder aber, die du nach ihnen erzeugt, sollen dir bleiben, auf den Namen ihrer Br&#252;der sollen sie in ihrem Erbe genannt werden. </p><p>Und ich &#8212; als ich von Padan kam, starb mir Rachel im Lande Kenaan auf dem Wege, als noch etwa eine Strecke Landes war bis nach Efrath hin, da begrub ich sie dort auf dem Wege nach Efrat, d.i. Betlechem. </p><p>Da sah Jisrael Josefs S&#246;hne und sprach: Wer sind diese? </p><p>Josef erwiderte seinem Vater: Meine S&#246;hne sind es, die mir Gott hier geschenkt. Er sprach: Nimm sie doch her zu mir, da&#223; ich sie segne. </p><p>Jisraels Augen waren schwer vor Alter, er konnte nicht sehen. Er f&#252;hrte sie n&#228;her zu ihm, er k&#252;sste sie und umarmte sie. </p><p>Da sprach Jisrael zu Josef: Dein Angesicht zu sehen, habe ich nicht mehr f&#252;r m&#246;glich geachtet, und nun hat mich Gott selbst deinen Samen sehen lassen! </p><p>Da lie&#223; sie Josef von seinen Knien hervortreten und warf sich auf sein Angesicht zur Erde. </p><p>Darauf nahm Josef sie beide, Efrajim mit seiner Rechten, zur Linken Jisraels und Menasche mit seiner Linken, zur Rechten Jisraels, und f&#252;hrte sie so ihm n&#228;her. </p><p>Da streckte Jisrael seine Rechte und legte sie auf Efrajims Haupt, und der war doch der j&#252;ngere, seine Linke aber auf Menasches Haupt. Er legte seine H&#228;nde mit Bedacht, denn Menasche war der Erstgeborene. </p><p>Er segnete Josef und sprach: Der Gott, vor dem meine V&#228;ter sich gef&#252;hrt, Abraham und Jizchak, &#8212; der Gott, der mich weidet von meinem Dasein bis auf diesen Tag, &#8212; </p><p>der Engel, der mich erl&#246;st aus allem &#220;bel, segne die Knaben, da&#223; in ihnen mein Name und meiner V&#228;ter Name, Abraham und Jizchak, genannt werde und sie den Fischen &#228;hnlich zur Menge gedeihen mitten auf Erden. </p><p>Als Josef sah, da&#223; sein Vater seine rechte Hand auf Efrajims Haupt legen wollte, erschien ihm das unrecht; er st&#252;tzte daher die Hand seines Vaters, um sie von Efrajims Haupt auf Menasches Haupt zu bringen. </p><p>Nicht so mein Vater, sagte Josef zu seinem Vater, denn dieser ist der Erstgeborene, lege deine Rechte auf sein Haupt. </p><p>Sein Vater weigerte sich und sprach: &#8212; Ich wei&#223; es, mein Sohn, ich wei&#223; es, auch er wird zu einem Stamme, auch er gro&#223; werden, jedoch sein j&#252;ngerer Bruder wird gr&#246;&#223;er als er, und sein Samen wird die Erg&#228;nzung der St&#228;mme werden. </p><p>Er segnete sie an jenem Tage also: Mit dir m&#246;ge Jisrael also segnen: es mache dich Gott wie Efrajim und Menasche; er setzte Efrajim vor Menasche. </p><p>Darauf sprach Jisrael zu Josef: Siehe, ich sterbe, und Gott wird mit euch sein und euch zu dem Lande eurer V&#228;ter wieder zur&#252;ckbringen. </p><p>Ich aber habe dir die W&#252;rde des &#252;ber deinen Br&#252;dern stehenden einen erteilt, die ich dem Emoriten abgerungen mit meinem Schwerte und meinem Bogen. </p><p>Kapitel 49</p><p>Jaakob berief seine S&#246;hne und sprach: Sammelt euch alle in einem! Ich m&#246;chte euch sagen, was euch in der Hinterlassenschaft der Tage treffen wird. </p><p>Haltet zusammen und h&#246;ret, S&#246;hne Jaakobs! Und h&#246;ret auf euren Vater Jisrael! </p><p>Reuben, mein Erstgeborener bist du, meine Kraft und der erste meiner Habe, bevorzugt an W&#252;rde und bevorzugt an Macht. &#8212; </p><p>Jedoch eine dem Wasser gleiche Haltlosigkeit l&#228;&#223;t den Vorzug nicht zu, denn du hast das Lager deines Vaters erstiegen; da entweihtest du den, der mein Lager erstieg. </p><p>Schimeon und Levi, Br&#252;der sinds, allein Werkzeuge der Gewalt sind ihre Bewerbungen. </p><p>In ihren Rat darf mein Wille nicht kommen, in ihrer Versammlung meine Ehre sich nicht anschlie&#223;en; denn in ihrem Zorn haben sie an Menschen Mord ge&#252;bt, und hatten zuvor durch ihre Freundlichkeit deren Stiereskraft gel&#228;hmt. </p><p>Fluch darum ihrem Zorne, denn er ist zu stark, und ihrer Ausschreitung, denn sie war zu hart. Verteilen will ich sie in Jaakob und zerteilen in Jisrael. </p><p>Jehuda, du bist es, dir werden deine Br&#252;der huldigen! Deine Hand sitzt in dem Nacken deiner Feinde. Dir beugen sich die S&#246;hne deines Vaters. </p><p>Ein junger, alter L&#246;we ist Jehuda, &#252;ber gemeinem Raub bist du, mein Sohn, erhaben. Er kniet, er ruht auch wie ein L&#246;we, und wer m&#246;chte ihn aufreizen zum entflammten Leu! </p><p>Nicht wird weichen Herrscherstab von Jehuda und Gesetzesschreibgriffel zwischen seinen F&#252;&#223;en hinweg, bis da&#223; sein scheinbar letzter, schwacher Spr&#246;&#223;ling starken, altersschwach die V&#246;lker zufallen. </p><p>Er bindet an den Weinstock sein F&#252;llen, an die edle Rebe seiner Eselin Sohn; er hat in Wein sein Gewand gebadet, im Traubenblut seinen Mantel; </p><p>gl&#252;hender an Augen als Wein, wei&#223;er an Z&#228;hnen als Milch &#8212; </p><p>Sebulun wird an einer Hafenbucht von Meeren wohnen, wird selbst zu einem Hafen von Schiffen, und sein &#228;u&#223;erstes Gebiet wird an Zidon reichen. </p><p>Jissachar, ein gelenkes Lasttier, ruht zwischen den Ger&#228;treihen. </p><p>Er hat eingesehen, da&#223; Mu&#223;e das Gute sei, und da&#223; daf&#252;r der Boden entsprechend; darum hat er seine Schulter zum Tragen geneigt und sich zum Tribut des Ackerbauers hingegeben. </p><p>Dan wird seines Volkes Recht vertreten, wie nur einer der St&#228;mme Jisraels. </p><p>Werden wird Dan eine Schlange am Heerweg, eine Natter am Pfade, die bei&#223;t des Rosses Ferse, und da ist r&#252;cklings der Reiter gefallen. </p><p>Auf deinen Beistand hoffe ich, Gott! </p><p>Gad, manche Freischaar wird wie ein Keil in ihn einfahren, er aber wird wie ein Keil in ihre Ferse fahren. </p><p>Durch Ascher wird dessen Speise markig, und K&#246;nigswonnen liefert er. </p><p>Naftali, ein rehgleicher Bote, erzeugt sch&#246;n gegliederte Reden. </p><p>Ein edel hervorragender Sohn war Josef, ein edel hervorragender Sohn schon an der Quelle &#8212; T&#246;chter! auch sie schritt &#252;ber die Mauer! &#8212; </p><p>Als daher ihn mit Bitterkeiten &#252;bersch&#252;tteten und sich zu Hader verschworen, als mit tiefem Ha&#223; ihn sich zum Ziele die Herren der Pfeile erkoren, </p><p>da blieb doch in unersch&#252;tterlicher Ruhe sein Bogen, selbst als schon g&#252;lden geschm&#252;ckt waren die Arme seiner H&#228;nde: von den H&#228;nden der Schwungkraft Jaakobs, die von dort ab weidet den Stein Jisraels. </p><p>Es war dies von dem Gotte deines Vaters, der dir ferner beistehen wird; du bliebst bei dem Allgen&#252;genden, der dich weiter segnen wird, mit Segnungen des Himmels von oben, mit Segnungen der Flut, die tief unten ruht; mit Segnungen der Br&#252;ste und des Mutterscho&#223;es. </p><p>Es sind dies die Segnungen deines Vaters, die selbst nur auf Grund der Segnungen meiner Erzeuger zu der H&#246;he gelangt, bis zu dem Ziele hinan, wohin die H&#252;gel der Zeiten streben; sie werden Josefs Haupt zu Teil, zu Teil dem Scheitel des Enthaltsamsten unter seinen Br&#252;dern. </p><p>Binjamin wird den Wolf zerrei&#223;en, am Morgen schon zehrt er ein St&#252;ck, aber am Abend wird er ihn als Beute verteilen. </p><p>Alle diese sind St&#228;mme Jisraels, zw&#246;lf, und dies ists, was ihr Vater &#252;ber sie ausgesprochen, da er sie segnete; jeden, nach dem, was seinem besondern Segen gem&#228;&#223; war, hat er sie gesegnet. </p><p>Er befahl ihnen und sprach zu ihnen: Ich werde hinweggehoben zu meinem Volke, begrabet mich zu meinen V&#228;tern, zur H&#246;hle hin, die im Felde des Chitters Efron liegt, </p><p>in der H&#246;hle, welche im Felde der Machpela ist, das vor Mamre im Lande Kenaan liegt, welches Feld Abraham vom Chitter Efron zum Grabbesitz gekauft hat. </p><p>Dorthin haben sie Abraham und seine Frau Sara begraben, dorthin haben sie Jizchak und seine Frau Ribka begraben, und dorthin habe ich Lea begraben. </p><p>Der Kauf des Feldes und der H&#246;hle, die darin ist, geschah von den S&#246;hnen Chets. </p><p>Als Jakob die Befehle an seine S&#246;hne geendigt hatte, zog er seine F&#252;&#223;e in das Bette, verschied und wurde zu seinen V&#246;lkern hingenommen. </p><p>Kapitel 50</p><p>Da warf sich Josef auf das Angesicht seines Vaters und weinte &#252;ber ihm und k&#252;&#223;te ihn. </p><p>Josef befahl seinen Dienern, den &#196;rzten, seinen Vater einzubalsamieren, und die &#196;rzte balsamierten Jisrael ein. </p><p>Es wurden ihm vierzig Tage voll, denn also war die volle Zeit der Einzubalsamierenden. Die &#196;gypter beweinten ihn siebzig Tage. </p><p>Die Tage seines Beweinens waren vor&#252;ber, da sprach Josef zu dem Hause Pharaos also: Wenn ich denn Gunst in euren Augen gefunden habe, so sprechet doch zu Pharaos Ohren also: </p><p>Mein Vater hat mich also beschworen: siehe, ich sterbe, in mein Grab, das ich mir im Lande Kenaan bereitet, dorthin begrabe mich. Und nun m&#246;ge ich doch hinaufziehen, meinen Vater begraben und wiederkehren. </p><p>Pharao sagte darauf: Ziehe hinauf und begrabe deinen Vater, wie er dich hat schw&#246;ren lassen. </p><p>Josef zog nun hinauf, seinen Vater zu begraben, mit ihm zogen alle Diener Pharaos hinauf, die &#196;ltesten seines Hauses und alle &#196;ltesten des Landes Mizraim, </p><p>das ganze Haus Josefs, seine Br&#252;der und das Haus seines Vaters; nur ihre Kinder, ihre Schafe und ihre Rinder lie&#223;en sie im Lande Goschen. </p><p>Auch Wagen und Reiter zogen mit ihm hinauf; es war das Lager sehr bedeutend. </p><p>Sie kamen zur Dorntenne diesseits des Jardens und hielten dort eine sehr gro&#223;e und bedeutende Totenklage; er veranstaltete seinem Vater eine siebent&#228;gige Trauer. </p><p>Der kenaanitische Bewohner des Landes sah die Trauer in der Dorntenne und sie sprachen: Das ist eine bedeutende Trauer f&#252;r Mizrajim! Darum nannte er sie: Mizrajim in Trauer; sie ist jenseits des Jardens. </p><p>Sodann erf&#252;llten an ihm seine S&#246;hne also, wie er ihnen befohlen. </p><p>Es trugen ihn seine S&#246;hne ins Land Kenaan und begruben ihn in der H&#246;hle des Feldes der Machpela, welches Feld Abraham zum Grabbesitz von dem Chitter Efron vor Mamre gekauft hatte. </p><p>Josef und seine Br&#252;der und alle, die mit ihm hinaufgezogen waren, Mizrajim zur&#252;ck, nachdem er seinen Vater begraben hatte. </p><p>Die Br&#252;der Josefs sahen, da&#223; ihr Vater gestorben war und sagten: Wenn Josef doch einen stillen Groll gegen uns in sich bergen sollte! Er k&#246;nnte jetzt uns all das B&#246;se zur&#252;ckgeben, das wir an ihm vollbracht. </p><p>Sie gaben daher den Auftrag, Josef zu sagen: Dein Vater hat vor seinem Tode also beauftragt: </p><p>Also saget Josef: O doch, verzeihe doch das Verbrechen deiner Br&#252;der und ihr Vergehen, da&#223; sie B&#246;ses an dir vollbracht haben. Und nun, gew&#228;hre doch Verzeihung dem Verbrechen der Diener des Gottes deines Vaters! Josef weinte, als man also zu ihm sprach. </p><p>Es gingen dann auch seine Br&#252;der und warfen sich vor ihm nieder und sagten: Hier sind wir dir zu Knechten! </p><p>Josef aber sagte zu ihnen: F&#252;rchtet nichts! Denn bin ich denn an Gottes Statt? </p><p>Habet ihr auch B&#246;ses &#252;ber mich gesonnen, Gott hat es zum Guten gewollt, um dies Gegenw&#228;rtige zu gestalten, ein zahlreiches Volk zu erhalten. mehr versorgen werde ich euch und eure Kinder! Er tr&#246;stete sie und sprach ihnen ans Herz. </p><p>Und nun f&#252;rchtet nichts! Vielmehr versorgen werde ich euch und eure Kinder! Er tr&#246;stete sie und sprach ihnen ans Herz. </p><p>So wohnte denn Josef in Mizrajim, er und seines Vaters Haus; und Josef lebte hundertundzehn Jahre. </p><p>Josef sah von Efrajim Kinder des dritten Geschlechtes, auch Kinder Machirs, des Sohnes Menasches, wurden auf Josefs Knien geboren. </p><p>Josef sprach zu seinen Br&#252;dern: Ich sterbe. Und Gott wird doch euch einst wieder bedenken und euch von diesem Lande zu dem Lande hinauff&#252;hren, das er Abraham, Jizchak und Jaakob zugeschworen. </p><p>Josef beschwor Jisraels S&#246;hne also: Wird Gott euch einst wieder bedenken, so habt ihr meine Gebeine von hier hinaufzubringen. </p><p>Josef starb im Alter von hundertundzehn Jahren; man balsamierte ihn ein, und er wurde nach seinem Willen in einen Sarg in Mizrajim gelegt. </p><div><hr></div><p><em>Die &#220;bersetzung des Wochenabschnitts stammt von &#8222;Der Pentateuch&#8220;, &#252;bersetzt und erl&#228;utert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: <a href="https://www.sefaria.org/">Sefaria</a>.</em></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>