<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[ahavta - Begegnungen: Echo der Weisung ]]></title><description><![CDATA[Das Neue Testament versteht man am besten als „neu“, wenn man es als Echo, als Widerhall und Resonanz der Tora wahrnimmt. Es klingt nicht aus sich selbst heraus.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/s/echo-der-weisung</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!bi2S!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe9a77d9d-c51f-4dd3-aa0b-553b2e45ec43_768x768.png</url><title>ahavta - Begegnungen: Echo der Weisung </title><link>https://plus.ahavta.com/s/echo-der-weisung</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 00:17:52 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://plus.ahavta.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Ricklef Münnich]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[info@ahavta.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[info@ahavta.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[Ricklef Münnich]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Feuer, Schweigen und der achte Tag]]></title><description><![CDATA[Wie kommt man Gott nahe? Die Parascha Schemini und das Neue Testament sagen: Nicht aus eigener Macht, sondern schweigend und mit der Kunst der Unterscheidung.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/feuer-schweigen-und-der-achte-tag</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/feuer-schweigen-und-der-achte-tag</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:02:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!vfoF!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43c2fa4a-0f57-43ab-813e-eab5e5d28eb1_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute hat das &#8222;Echo der Weisung&#8220; einen Bonus f&#252;r die Mitglieder von <strong>ahavta+</strong>. Du kannst den Beitrag &#8211; mit zus&#228;tzlichen Inhalten und Gedanken &#8211; als H&#246;rspiel in einem gesprochenen Dialog h&#246;ren. Das passt (nicht nur), wenn du lieber h&#246;rst als zu lesen. Schreibe mir doch in einem Kommentar, wie es dir gefallen hat! F&#252;r den Audiobeitrag scrolle einfach ganz nach unten&#8230;</em></p><div><hr></div><p>Es ist Stille, die am lautesten spricht.</p><p>Stell dir die Szene aus dem Wochenabschnitt <em><strong>Schemini</strong></em> (3. Mose 9&#8211;11) vor dein Auge: Nach Wochen der Vorbereitung, nach sieben Tagen strenger Einweihungsrituale, ist es endlich so weit. Aharon, der Bruder des Mose, tritt zum ersten Mal als Hohepriester in den Dienst. Das ganze Volk ist versammelt. Die Opfer werden dargebracht, die Gebete gesprochen. Und dann geschieht etwas Unerwartetes: Feuer kommt vom Himmel herab und verzehrt die Gaben auf dem Altar. Das Volk sieht es, jubelt, f&#228;llt auf sein Angesicht. Gott ist da. Seine Gegenwart ist real und sp&#252;rbar.</p><p>Und mitten in diesen Jubel hinein bricht die Katastrophe.</p><p>Aharons zwei &#228;lteste S&#246;hne, Nadab und Abihu, ergreifen ihre R&#228;ucherpfannen, entz&#252;nden eigenes Feuer und treten damit vor Gott. Aus eigenem Antrieb, auf eine Weise, &#8222;die Gott ihnen nicht geboten hatte&#8220;. Und wieder kommt Feuer von Gott. Aber diesmal verzehrt es sie.</p><p>Was folgt, ist ein einziger Satz. Mose wendet sich an den stumm dastehenden Vater und sagt: <strong>&#8222;An denen, die Mir nahe sind, werde Ich mich heiligen&#8220;</strong> (3. Mose 10,3) . Und Aharon &#8211; der Vater, der soeben seine beiden S&#246;hne verloren hat &#8211; schweigt. <em>Wajidom Aharon.</em> Aaron war still.</p><p>Dieses Schweigen und dieser Satz sind der Schl&#252;ssel zu allem, was dieser Wochenabschnitt zu sagen hat. Sein Name <em>Schemini</em> bedeutet &#8222;der Achte&#8220;.</p><h4>Der achte Tag: Wenn Geschichte neu beginnt</h4><p>Warum &#8222;der Achte&#8220;? Warum nicht &#8222;der erste&#8220; oder &#8222;der n&#228;chste&#8220;?</p><p><em>Rabbiner Samson Raphael Hirsch</em>, einer der bedeutendsten j&#252;dischen Denker des 19. Jahrhunderts, hat darauf eine Antwort gegeben, die bis heute leuchtet. <a href="https://www.jta.org/2021/04/07/ny/eight-is-judaisms-number-for-new-beginnings">Die Zahl Acht</a>, so Hirsch, &#8222;symbolisiert die h&#246;here Oktave&#8220;. Eine musikalische Metapher: Die Tonleiter hat sieben T&#246;ne, und der achte ist wieder der erste &#8212; aber eine Ebene h&#246;her. Sieben ist Vollendung, Abschluss, Ruhe; Acht ist der neue Beginn jenseits des Abgeschlossenen. Der Sch&#246;pfungszyklus ist voll &#8212; nun beginnt etwas Neues auf einer h&#246;heren Ebene.</p><p>Darum wird im Judentum auch am achten Tag beschnitten: Eintritt in den Bund Abrahams als Zeichen eines Neuanfangs. Darum dauert Chanukka acht Tage &#8212; am achten Tag kommt das neue, reine &#214;l. Darum tr&#228;gt diese ganze Parascha den Namen &#8222;der Achte&#8220; &#8212; weil es um einen Neubeginn geht, der den bisherigen Rahmen aufbricht.</p><p>Wer das Neue Testament mit j&#252;dischen Augen liest, erkennt sofort das Echo. Die Auferstehungsberichte &#8212; in den Evangelien sowie in der Apostelgeschichte und den Briefen &#8212; beschreiben ein Geschehen &#8222;am ersten Tag der Woche&#8220; (Johannes 20,1). Die fr&#252;he christliche Gemeinde nannte diesen Tag bald den &#8222;achten Tag&#8220; &#8212; den Tag jenseits des Siebenzyklus, den Tag eines neuen Sch&#246;pfungsbeginns. Ein Text aus dem fr&#252;hen zweiten Jahrhundert (<em>Barnabasbrief</em> 15,8) benennt es direkt: <em>&#8222;Der achte Tag ist der Beginn einer anderen Welt.&#8220;</em> Wie Aaron am achten Tag sein hohepriesterliches Amt antrat, nach sieben Tagen der Vorbereitung, so markiert der &#8222;erste Tag&#8220; der Auferstehung im Neuen Testament einen neuen Morgen der Welt.</p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!vfoF!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F43c2fa4a-0f57-43ab-813e-eab5e5d28eb1_1200x630.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" 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class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" 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Die Tora sagt: Sie brachten <em>esch sara, &#8222;fremdes Feuer&#8220;</em> &#8211; Feuer, das ihnen nicht geboten worden war (3. Mose 10,1). Rabbinische Ausleger haben diese Szene &#252;ber Jahrhunderte diskutiert. War es Eigenwilligkeit? Trunkenheit (<a href="https://www.sefaria.org/Rashi_on_Leviticus.10.1.1?lang=bi">Raschi zu Levitikus 10,1</a> &#252;berliefert Rabbi Jischmaels Meinung)? Die Anma&#223;ung, vor ihrem Lehrer Mose eigenst&#228;ndige Halacha-Entscheide zu treffen (so die Meinung Rabbi Eliesers)? Es gibt viele Deutungen, aber sie laufen auf dasselbe hinaus: Man kann dem Heiligen nicht mit eigenem Feuer begegnen. Was Gott nicht geboten hat, das hat im Heiligtum nichts zu suchen.</p><p>Nadab und Abihu taten etwas Religi&#246;ses aus eigenem Antrieb. Das klingt zun&#228;chst nach einer &#252;bertriebenen Strafe f&#252;r einen harmlosen Fehler. Aber die Antwort erschlie&#223;t sich, wenn man fragt: Was ist das eigentlich f&#252;r ein &#8222;Feuer&#8220;, das sie mitgebracht haben?</p><p>Es ist das Feuer der eigenen Vorstellung von Gott. Der eigene Enthusiasmus, das eigene Bild, die selbst entworfene Gottesn&#228;he. Sie wollten Gott nahesein &#8211; aber auf ihre Weise, nicht auf seine. Und genau darin, lehrt dieser Text, liegt eine spirituelle Gefahr, die so alt ist wie die Religion selbst: Wir formen uns einen Gott nach unserem Bild, wir suchen religi&#246;se Erf&#252;llung nach unserem Geschmack, wir n&#228;hern uns dem Heiligen zu unseren Bedingungen. Das ist menschlich. Aber es reicht nicht.</p><p><em>Samson Raphael Hirsch</em> sagte es so: Echter Gottesdienst ist keine Selbstexpression, sondern Antwort auf einen Ruf. Wer Gott sucht, muss sich finden lassen &#8211; nicht sich selbst finden. Und <em>Abraham Joshua Heschel</em> im 20. Jahrhundert sah in dem Schweigen Aharons das Ur-Bild des Menschen, der aufgeh&#246;rt hat zu reden und angefangen hat zu h&#246;ren: jene Stille, die tiefer geht als alle Sprache, weil sie vom Geheimnis Gottes ber&#252;hrt ist.</p><p>Der Talmud (<a href="https://www.sefaria.org/Sanhedrin.52a?lang=bi">Sanhedrin 52a</a>) beschreibt die Art des Todes der zwei S&#246;hne Aharons auf eine erschreckende Weise: Das Feuer brannte innen. Zwei Feuerf&#228;den drangen in die N&#252;stern der S&#246;hne Aarons, und verbrannten sie von innen &#8212; die Seele wurde verzehrt, der K&#246;rper blieb &#228;u&#223;erlich unversehrt: Was innen falsch war, wurde innen getroffen.</p><p>Wer die Apostelgeschichte liest, wird in Kapitel 5,1&#8211;11 bei der Erz&#228;hlung von Ananias und Saphira unweigerlich an Nadab und Abihu denken. Eine neue Gemeinschaft ist gerade in Jerusalem entstanden, durchdrungen vom Geist. Ananias und Saphira verkaufen ein Grundst&#252;ck, behalten einen Teil des Erl&#246;ses heimlich zur&#252;ck, l&#252;gen dem Apostel Petrus &#8212; und damit dem heiligen Geist &#8212; ins Gesicht. Sie sterben auf der Stelle, nacheinander.</p><p>Die Strukturparallele ist genau: In beiden F&#228;llen ist eine neue Gottesdienstordnung gerade eingeweiht worden. In beiden F&#228;llen sterben Menschen darin, weil sie das Heilige mit Eigenm&#228;chtigkeit oder Betrug betreten haben. In beiden F&#228;llen folgt nach dem Tod eine Ersch&#252;tterung der Gemeinschaft &#8212; und die Botschaft ist dieselbe: Das Heilige ist ernst. Gott ist wirklich da. Das ist kein Spiel.</p><p>F&#252;r die ersten Leser der Apostelgeschichte, gebildete j&#252;dische Christen, war die Parallele offenkundig. Der Schreiber der Apostelgeschichte hat sie gekannt und gewollt.</p><h4>Das Schweigen, das lauter ist als Worte</h4><p>Dann kommt dieser Moment, der schwer zu fassen ist. Aaron steht vor den Leichen seiner S&#246;hne. Sein Bruder Mose tritt zu ihm und sagt etwas Theologisches, das tr&#246;sten will: &#8222;Das ist es, was der HERR gemeint hat, als er sagte: &#8218;Durch jene, die mir nahe sind, will ich mich heiligen.&#8216;&#8220; Es ist eine Deutung. Eine Erkl&#228;rung. Ein Versuch, das Unfassbare einzuordnen.</p><p>Und Aharon schwieg: <em><strong>Wajidom Aharon</strong>.</em></p><p>Das hebr&#228;ische Wort <em>wajidom</em> kommt von der Wurzel Dalet-Mem-Mem &#8212; dieselbe Wurzel wie <em>demama</em>, der &#8222;stille, leise Hauch&#8220;, den der Prophet Elija in 1. K&#246;nige 19,12 auf dem Horeb h&#246;rt, nachdem Sturm und Feuer und Erdbeben vorbeigezogen sind. Nicht im Sturm war Gott. Im stillen, leisen Hauch.</p><p>Aarons Schweigen ist aus demselben Stoff. Es ist nicht Sprachlosigkeit aus Schmerz &#8212; obwohl der Schmerz real ist. Es ist nicht Resignation &#8212; obwohl die Unterwerfung real ist. Ein <a href="https://www.sdjewishworld.com/2026/04/09/contemporary-torah-the-sacred-architecture-of-silence/">Artikel in San Diego Jewish World</a> beschreibt es treffend: &#8222;Es war kein Schweigen der K&#228;lte; es war ein Schweigen von ersch&#252;tternder Gegenwart.&#8220; Wie Rabbi Rachel Mikva es dort formuliert: Aaron weigert sich, das Unbegreifliche wegzuerkl&#228;ren. Manchmal ist der fr&#246;mmste Akt, den Mund zu halten.</p><p>Die Kommentatoren &#252;ber die Jahrhunderte haben das Schweigen Aarons immer anders gelesen. <em>Raschi</em> sieht darin eine Haltung, die Lohn verdient: Gott spricht Aaron danach allein an, ohne Mose als Vermittler. Der <em>Ramban</em> (Nachmanides) sagt: Das Wort <em>wajidom</em> zeigt an, dass Aaron zuerst geweint hat &#8212; laut, offen, menschlich &#8212; und dann erst still wurde. Nicht sofort. Danach. Das Schweigen folgte auf das Weinen. Und der <em>Sefat Emet</em>, ein gro&#223;er chassidischer Meister des 19. Jahrhunderts, schreibt: <em>&#8222;Aaron brachte nicht nur seine Stimme zum Schweigen, sondern sein ganzes Selbst. Er wollte Gott in diesem schweren Moment h&#246;ren, und daf&#252;r musste er sein ganzes Selbst zum Schweigen bringen.&#8220;</em> (<a href="https://www.sefaria.org/sheets/480279">Sefaria Sheet 480279</a>)</p><p>Das Echo im Neuen Testament liegt offen da. In Matth&#228;us 27,12&#8211;14 wird beschrieben, wie Jesus vor Pilatus &#8212; angeklagt und in Todesnot &#8212; nichts sagt: <em>&#8222;Als er von den Hohenpriestern und &#196;ltesten angeklagt wurde, antwortete er nichts.&#8220;</em> Pilatus wundert sich sehr. Dieser Satz ist wie ein Fingerzeig auf eine viel &#228;ltere Szene: den Knecht Gottes in Jesaja 53,7, <em>&#8222;der wie ein Lamm zur Schlachtbank gef&#252;hrt wird und seinen Mund nicht &#246;ffnet&#8220;</em>.</p><p>Und dahinter &#8212; als tiefste Schicht &#8212; das Schweigen Aarons. Schweigen als Ur-Geste des Glaubens. Schweigen als die Geste des Menschen, der sich dem Urteil Gottes &#252;berantwortet, ohne es wegzuerkl&#228;ren.</p><h4>&#8222;Seid heilig, denn ich bin heilig&#8220;</h4><p>Am Ende der Parascha, am Schluss des langen Kapitels &#252;ber reine und unreine Tiere, kommt der theologische Kern. 3. Mose 11,44&#8211;45 formuliert in zwei kurzen Versen das eigentliche Programm:</p><p><em><strong>Denn ich bin der HERR, euer Gott. Ihr sollt euch heiligen und heilig sein, denn ich bin heilig.</strong></em></p><p>Das ist der Satz, der alles zusammenh&#228;lt: das Feuer, das Schweigen, die Unterscheidung, die Speisegesetze. Alles dient einem einzigen Ziel: Heiligkeit. Heiligkeit ist Ausrichtung. Sie ist die Praxis der <strong>Nachahmung Gottes</strong> &#8212; <em>imitatio Dei</em>, wie man auf Lateinisch sagt (<em>Thomas von Kempen</em>, 1380&#8211;1471, hat ein wunderbares Buch dar&#252;ber geschrieben). Du kannst nicht so heilig sein wie Gott. Der <em>Sifra Kedoschim</em>, ein fr&#252;hes rabbinisches Werk, stellt diese Frage direkt und beantwortet sie klar: <em>&#8222;Meine Heiligkeit ist h&#246;her als eure Heiligkeit&#8220;</em> (<a href="https://www.sefaria.org/Vayikra_Rabbah.24.9?lang=bi">Wajikra Rabba 24,9</a>). Aber du kannst in seiner Richtung gehen. Du kannst die Unterscheidungen &#252;ben, die er lehrt. Du kannst werden, was er dir erm&#246;glicht zu werden.</p><p>Und dann schreibt der erste Petrusbrief, ein Brief an <em>&#8222;Fremdlinge der Diaspora&#8220;</em> in 1,15f.: </p><p><em><strong>Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, so seid auch ihr heilig in eurem ganzen Wandel; denn es steht geschrieben: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.</strong></em></p><p>Das ist kein Echo. Das ist ein w&#246;rtliches Zitat &#8212; 3. Mose 11,44 in den Brief hineinkopiert, ohne Ver&#228;nderung, ohne Abschw&#228;chung, ohne dass dieser Satz eines Kommentars bed&#252;rfte. Der Verfasser des Petrusbriefes behandelt den Toravers wie die eigene Stimme. Es ist seine Stimme. Es ist dieselbe Weisung.</p><h4>Die Speisegesetze: Ein verbreitetes Missverst&#228;ndnis</h4><p>Ein letztes Echo, bei dem es wichtig ist, genau hinzuh&#246;ren.</p><p>Levitikus 11 enth&#228;lt die ber&#252;hmten Speisegesetze: was man essen darf (Rinder, Schafe, Hirsche; Fische mit Flossen und Schuppen) und was nicht (Schweine, Hasen, Adler, Tintenfische). Diese Gesetze werden oft im Neuen Testament &#8222;aufgehoben&#8220; gesehen &#8212; insbesondere durch die Vision des Petrus in der Apostelgeschichte, Kapitel 10.</p><p>Aber Petrus selbst sagt uns, worum es geht. Vers 28: <em>&#8222;Gott hat mir gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.&#8220;</em> Die Vision handelt von Menschen &#8212; von der Frage, ob Nichtjuden aus den V&#246;lkern in die Gemeinschaft aufgenommen werden k&#246;nnen. Die Tiere im Traum sind eine visuelle Metapher. Petrus interpretiert sie selbst &#8212; und er spricht von V&#246;lkern, nicht von Fleisch. Das best&#228;tigt die Analyse von <a href="https://lifehopeandtruth.com/bible/biblical-laws/clean-and-unclean-animals/acts-10/">Life Hope and Truth</a>: Die Vision dient nicht der Abschaffung der Kaschrut, sondern der &#214;ffnung der Gemeinschaft f&#252;r alle Menschen.</p><p>Ebenso sorgf&#228;ltig muss man das ber&#252;hmte Markus-7-Wort Jesu lesen. Der Satz in Markus 7,19, den viele als &#8222;Jesus erkl&#228;rt alle Speisen f&#252;r rein&#8220; &#252;bersetzen, ist grammatisch viel differenzierter. Eine ausgezeichnete Analyse auf <a href="https://www.psephizo.com/biblical-studies/does-jesus-declare-all-foods-clean-in-mark-7-19/">Psephizo</a> &#8212; gest&#252;tzt auf eine preisgekr&#246;nte Studie von Dr. Logan Williams in der renommierten Zeitschrift &#8222;New Testament Studies&#8220; &#8212; zeigt: Jesus diskutiert die Pharis&#228;er-Tradition des rituellen H&#228;ndewaschens vor dem Essen, nicht die Speisegesetze der Tora. Das Partizip im griechischen Originaltext bezieht sich auf den Menschen, der die Nahrung isst und sie &#8222;reinigt&#8220; durch die Verdauung &#8212; eine physiologische Beobachtung, keine theologische Abschaffung.</p><p>Jesus debattiert hier &#8212; als j&#252;discher Schriftgelehrter &#8212; &#252;ber Auslegungsfragen innerhalb der Tora, nicht &#252;ber ihre Abschaffung.</p><h4>Die bleibende Kunst des Unterscheidens</h4><p>Nach dem Tod der S&#246;hne Aharons ergeht ein Gebot, das wie eine ruhige Erkl&#228;rung klingt: Ihr sollt unterscheiden zwischen dem Heiligen und dem Allt&#228;glichen, zwischen dem Reinen und dem Unreinen (3. Mose 10,10). Auf Hebr&#228;isch hei&#223;t diese Unterscheidung <em>Hawdala</em> &#8211; ein Wort, das dir vielleicht bekannt ist als Name der kleinen Zeremonie am Ende des Schabbats, wenn man Wein, Gew&#252;rze und eine geflochtene Kerze segnet und die heilige Zeit vom gew&#246;hnlichen Wochentag trennt.</p><p><em>Hawdala</em> &#8211; Unterscheidung &#8211; ist nicht Gleichg&#252;ltigkeit. Es ist das Gegenteil. Es bedeutet: Nicht alles ist gleich. Es gibt Momente, die schwerer wiegen als andere. Es gibt Handlungen, die das Selbst formen, und solche, die es aush&#246;hlen. Es gibt Arten, sich dem Leben zuzuwenden, die zur Heiligkeit f&#252;hren, und solche, die von ihr wegf&#252;hren.</p><p>Das gesamte letzte Kapitel der Parascha, die langen und f&#252;r uns heute fremd wirkenden Listen der reinen und unreinen Tiere (3. Mose 11), ist nichts anderes als eine riesige, konkrete &#220;bungsanleitung in dieser Unterscheidungskunst. Jede Mahlzeit wird zu einer kleinen Entscheidung: Wer bin ich? Wie lebe ich? Was nehme ich in mich auf &#8211; nicht nur k&#246;rperlich, sondern als Mensch? <em>Ramban</em>, der mittelalterliche Bibelgelehrte, formulierte es so: Was wir essen, hinterl&#228;sst Spuren in der Seele, auch wenn wir sie nicht sehen. Und der amerikanische Rabbiner <em>Joseph Soloveitchik</em> schrieb im 20. Jahrhundert: Die Speisegesetze sind eine Schule der Freiheit. Sie lehren uns, dass wir nicht jeden Impuls erf&#252;llen m&#252;ssen. Dass der Mensch, der sich selbst unterscheiden kann, freier ist als einer, der allem nachgibt.</p><p>Diese Spannung kennt auch Paulus, wenn er im R&#246;merbrief (Kapitel 14&#8211;15) &#252;ber Menschen schreibt, die verschiedene Gewissens&#252;berzeugungen hinsichtlich der Speisen haben &#8211; und die trotzdem gemeinsam Tisch halten sollen. Die Frage von Schemini steht dahinter: Was bildet uns? Was verbindet uns? Und wie halten wir die Unterscheidung aufrecht, ohne daran die Gemeinschaft zu zerrei&#223;en?</p><h4>Zwei Feuer &#8211; eine Wahl</h4><p>Parascha Schemini entfaltet sich zwischen zwei Feuern. Das erste kommt vom Himmel: Es verzehrt die Opfer, best&#228;tigt den Dienst Aharons, l&#246;st Jubel und Ehrfurcht aus. Es ist das Feuer des empfangenen Lebens, der geschenkten N&#228;he, der von Gott selbst entz&#252;ndeten Heiligkeit. Das zweite Feuer bringen Nadab und Abihu mit: selbst entz&#252;ndet, selbst entworfen, religi&#246;s in der Form, aber eigenm&#228;chtig in der Haltung. Und dieses Feuer vernichtet.</p><p>Zwischen diesen beiden Feuern liegt die gesamte spirituelle Botschaft der Parascha. Es gibt eine N&#228;he zu Gott, die tr&#228;gt und verwandelt &#8211; und eine, die verbrennt. Der Unterschied liegt nicht in der Intensit&#228;t des religi&#246;sen Gef&#252;hls, nicht allein in der Aufrichtigkeit des Herzens allein. Der Unterschied liegt in der Frage: Empfange ich, oder ergreife ich? H&#246;re ich, oder rede ich nur? Lasse ich mich rufen, oder dr&#228;nge ich mich vor?</p><p>Die Rabbinen aller Generationen haben diese Frage nicht rhetorisch gestellt. Sie haben sie gelebt &#8211; in der Entscheidung an jedem Esstisch, in jedem stillen Moment des Schabbats, in der kleinen <em>Hawdala</em>-Kerze, die zwischen heilig und allt&#228;glich unterscheidet. </p><p>Und die Gemeinden des fr&#252;hen Christentums haben sie ebenfalls gelebt &#8211; in der Entscheidung, wer sie sind, wenn niemand zuschaut, wie sie mit Schwachen und Fremden umgehen, ob ihre Fr&#246;mmigkeit tr&#228;gt oder nur gl&#228;nzt.</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/feuer-schweigen-und-der-achte-tag">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das Feuer, das niemals erlischt]]></title><description><![CDATA[&#8222;Ein stetes Feuer gl&#252;he auf der Statt, es verl&#246;sche nicht.&#8220; Was als Dienstanweisung f&#252;r die Priester im Wochenabschnitt Zaw begann, brennt bis heute.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/das-feuer-das-niemals-erlischt</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/das-feuer-das-niemals-erlischt</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 07:02:37 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!eKO8!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F8c615d3f-7063-4fab-b285-75da9fe94ebd_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Manche Bibelverse lesen sich wie technische Vorschriften und erweisen sich bei n&#228;herer Betrachtung als kosmologische Statements. Ein Beispiel ist der Vers am Beginn der <em><strong>Parascha Zaw</strong></em> (3. Mose 6&#8211;8): <em><strong>&#8222;Ein st&#228;ndiges Feuer soll auf dem Altar brennen; es darf niemals erl&#246;schen.&#8220;</strong></em> (6,6) Ein Satz, n&#252;chtern wie eine Dienstanweisung. Und doch tr&#228;gt er eine tiefgre&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/das-feuer-das-niemals-erlischt">
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   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[„Ein wohlgefälliger Duft“ — wie Jesu Kreuzestod im Licht der Opfer von Wajikra gedeutet wurde]]></title><description><![CDATA[Die Hand auf dem Haupt des Tieres. Das Blut au&#223;erhalb des Lagers. Der Duft, der aufsteigt. Der Wochenabschnitt Wajikra gab dem Kreuzestod Jesu Worte und Bedeutung.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/ein-wohlgefaelliger-duft</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/ein-wohlgefaelliger-duft</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 09:01:52 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HA2-!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F76d62b60-0f80-4abd-94b6-4999e4cdb513_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Im Machtbereich des R&#246;mischen Reiches wurden Zehntausende, die als Aufst&#228;ndische galten, in allen Provinzen gekreuzigt. Jesus von Nazaret war einer von ihnen. Sein Tod war, wie auch die Evangelien wussten, nicht einzigartig, erw&#228;hnen sie doch zwei Mitgekreuzigte.</p><p>F&#252;r diejenigen, die Jesus nachfolgten, erhielt sein Tod am Kreuz durch den Bericht und teilw&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/ein-wohlgefaelliger-duft">
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      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das Herz kommt vor der Hand]]></title><description><![CDATA[Das freiwillige Herz: Die Tora hat es grundgelegt. Die Rabbinen lehrten es. Paulus schrieb dar&#252;ber nach Korinth. Eine Linie, die nie abriss.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/das-herz-kommt-vor-der-hand</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/das-herz-kommt-vor-der-hand</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 07:31:08 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!HBop!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fa5c98470-ab06-47b4-9b3d-38a82e1e8b0b_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Momente in der Bibellekt&#252;re, in denen man das Gef&#252;hl hat, zwei Texte aus v&#246;llig verschiedenen Zeiten und Welten sprechen pl&#246;tzlich miteinander &#8211; leise, aber un&#252;berh&#246;rbar. Einer dieser Momente entsteht, wenn man die Parascha <strong>Wajakhel</strong> (2. Mose 35&#8211;38,20) neben den zweiten Brief des Paulus an die Korinther legt, speziell sein neuntes Kapitel. Der Ab&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/das-herz-kommt-vor-der-hand">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[„Tilge mich“ – Mose, Paulus und die Kunst der äußersten Fürbitte]]></title><description><![CDATA[Mose bot Gott an, ihn aus dem Buch des Lebens zu tilgen. Paulus w&#252;nschte sich von Christus getrennt. Beide &#8211; f&#252;r Israel. Was beide wollten: f&#252;r den Apostel hat der Christus es tats&#228;chlich getan.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/tilge-mich-mose-paulus-und-die-kunst</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/tilge-mich-mose-paulus-und-die-kunst</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 08:01:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!jjho!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F6d94fef5-de32-4c93-9e5a-e25f77353a2a_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Momente in der Geschichte, die alles ver&#228;ndern. Momente, in denen eine einzige Entscheidung &#252;ber Leben und Tod bestimmt &#8211; &#252;ber das Schicksal eines ganzen Volkes. Einer dieser Momente ereignete sich am Fu&#223; des Sinai, w&#228;hrend Mose noch oben auf dem Berg stand. Er wird berichtet im Wochenabschnitt <strong>Ki Tissa</strong> (2. Mose 30,11&#8211;34,35).</p><p>Unten tanzte Israel &#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/tilge-mich-mose-paulus-und-die-kunst">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Priester im Kampf – Die Waffenrüstung Gottes und das Gewand Aharons]]></title><description><![CDATA[Vom W&#252;stenheiligtum zum Kampf der Geister: Die Priesterkleidung Aharons im Wochenabschnitt Tezawe lebt im Epheserbrief weiter &#8211; tiefer als es den Anschein hat.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/priester-im-kampf</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/priester-im-kampf</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 02 Mar 2026 07:01:04 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!iTFs!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fe787e334-f0b1-4c89-ae7e-01be227225a7_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Im Wochenabschnitt <em><strong>Tezawe</strong></em> (2. Mose 27,20&#8211;30,10) geht es im 28. Kapitel um die Kleidung der Priester. Mose pers&#246;nlich erh&#228;lt in Vers 2 den Auftrag: <em>&#8222;Und du sollst f&#252;r Aharon, deinen Bruder, heilige Kleider zur Ehre und zur Pracht machen.&#8220;</em> Dieser Auftrag gilt f&#252;r alle Zeiten, nicht nur in der W&#252;ste. Daher hei&#223;t es in Vers 3: <em>&#8222;Du aber sprich zu allen, die &#8230;</em></p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/priester-im-kampf">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[In eurer Mitte: Teruma und das Geheimnis der Einwohnung]]></title><description><![CDATA[Gott wohnt nicht &#8222;im Heiligtum&#8220;, sondern &#8222;in ihrer Mitte&#8220;. Vom Mischkan &#252;ber Midraschim bis zum Johannesevangelium zeigt sich: Gottes Gegenwart ereignet sich in Beziehung, Lernen und Leben.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/in-eurer-mitte-teruma-und-das-geheimnis</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/in-eurer-mitte-teruma-und-das-geheimnis</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 23 Feb 2026 08:02:39 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Zffi!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0fd7ab8e-0f12-44bf-9bef-28d9531ef586_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenabschnitt <em><strong>Teruma</strong></em> (2. Mose 25,1&#8211;27,19) &#246;ffnet einen neuen Horizont: Der Gott des Auszugs und der Offenbarung will nicht nur handeln und thronen, sondern mitten im Leben seines Volkes gegenw&#228;rtig sein. </p><p>Zu Beginn hei&#223;t es in 2. Mose 25,8f. (in eigener, an Martin Buber angelehnter Wiedergabe):</p><div class="preformatted-block" data-component-name="PreformattedTextBlockToDOM"><label class="hide-text" contenteditable="false">Text within this block will maintain its original spacing when published</label><pre class="text"><em>Ein <strong>Heiligtum</strong> sollen sie mir machen, 
damit ich in ihre&#8230;</em></pre></div>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/in-eurer-mitte-teruma-und-das-geheimnis">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wie die Kirchen Jesu Lehre verrieten – und Israel einen Rachegott zuschrieben]]></title><description><![CDATA[&#8222;Auge um Auge" war nie Vergeltung, sondern Entsch&#228;digung. Doch Theologie machte daraus ein Codewort gegen Juden &#8211; und verkehrte damit Jesus ins Gegenteil.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wie-die-kirchen-jesu-lehre-verrieten</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wie-die-kirchen-jesu-lehre-verrieten</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 16 Feb 2026 07:30:16 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!y4TZ!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0760880b-6aa3-4c06-b419-414238d84755_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Unter den 53 Geboten und Verboten (<em>Mizwot</em>) im Wochenabschnitt <em><strong>Mischpatim</strong></em> (2. Mose 21&#8211;24) ist au&#223;erhalb des Judentums keines so bekannt und folgenreich geworden wie das in Kapitel 21,22&#8211;25, in dem es hei&#223;t: <em><strong>&#8222;Auge um Auge, Zahn um Zahn&#8220;</strong></em> (so &#252;bersetzte Martin Luther im Vers 24). Der Grund daf&#252;r ist, dass Jesus diese Worte in seiner im Matth&#228;usevangelium, K&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/wie-die-kirchen-jesu-lehre-verrieten">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die Zehn Gebote: Judentum und Christentum im Vergleich]]></title><description><![CDATA[W&#228;hrend die Kirche die Zehn Gebote ins Zentrum r&#252;ckt, entfernte sie das Judentum aus der t&#228;glichen Liturgie. Historische Entwicklungen, theologische Auslegungen und ein Aufruf zur N&#228;chstenliebe]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/die-zehn-gebote-judentum-und-christentum</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/die-zehn-gebote-judentum-und-christentum</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 09 Feb 2026 07:30:49 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!c7r8!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F10560fa6-406b-47f9-845b-261c60117811_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenabschnitt <em><strong>Jitro</strong></em> (2. Mose 18&#8211;20) enth&#228;lt zu Beginn des 20. Kapitels den einleitenden Vers &#8222;Und Gott redete zu Mose alle diese Worte&#8220;, auf den die Zehn Gebote aus dem Munde Gottes folgen. Die Bedeutung des Dekalogs im Christentum kann wohl kaum &#252;bersch&#228;tzt werden. Seine Zentralisierung war freilich kein pl&#246;tzliches Ereignis, sondern ein langer, &#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/die-zehn-gebote-judentum-und-christentum">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der wandernde Fels – Paulus deutet den Exodus]]></title><description><![CDATA[Aus schriftlicher wird m&#252;ndliche Tora: Paulus deutet den Exodus midraschisch und wendet ihn auf die Gegenwart an &#8211; rabbinische Methodik im Dienst der messianischen Verk&#252;ndigung.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/der-wandernde-fels</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/der-wandernde-fels</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 02 Feb 2026 08:02:57 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!TqfR!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F67576df4-ae27-48ae-891e-f107e4d8cf6e_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenabschnitt <em><strong>Beschallach</strong></em> in <strong>2. Mose 13,17&#8211;17,16</strong> f&#252;hrt uns zu dem wohl ausgearbeitetsten Midrasch im Neuen Testament und zum Apostel Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther. </p><p>Paulus beginnt in Kapitel  10, Vers 1, mit einer stilisierten Einleitung, wie sie sich mehrfach in seinen Briefen findet, wenn er wichtige Mitteilungen oder Belehrungen zu &#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/der-wandernde-fels">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Das Pessachlamm: Vom Exodus zum Kreuz]]></title><description><![CDATA[Warum nennt Johannes Jesus das &#8222;Lamm Gottes&#8220;? Die tiefe Symbolik zwischen dem Pessach in &#196;gypten und Jesu Passion &#8211; vom Blut an den T&#252;rpfosten bis zum Kreuzestod am Holz.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/das-pessachlamm-vom-exodus-zum-kreuz</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/das-pessachlamm-vom-exodus-zum-kreuz</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:02:51 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!l1yz!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F3cfb46d0-e8a8-48dd-969d-0bf6ea8692b9_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb des Wochenabschnitts <em><strong>Bo</strong></em> (2. Mose 10,1&#8211;13,16) markiert das 12. Kapitel den dramatischen H&#246;hepunkt der gesamten Exodus-Erz&#228;hlung: Es beschreibt die Einsetzung des Pessach-Festes kurz vor dem Auszug aus &#196;gypten.</p><p>In den Versen 2&#8211;13 gibt Gott detaillierte Anweisungen: Jede Familie soll am 10. Tag des 1. Monats ein fehlerfreies, einj&#228;hriges m&#228;nnliche&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/das-pessachlamm-vom-exodus-zum-kreuz">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wenn Gott den Finger rührt]]></title><description><![CDATA[Kein Zauber, sondern Souver&#228;nit&#228;t: Wie Jesus mit einem Zitat aus Wa'era seine Herausforderer schachmatt setzte und die Befreiung Israels als Vorbild f&#252;r seine Heilungen nahm.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wenn-gott-den-finger-ruehrt</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wenn-gott-den-finger-ruehrt</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 19 Jan 2026 08:02:52 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Vh4I!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fd9a47388-b9f7-4f9e-9e2e-78301d9faa39_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenabschnitt <em><strong>Wa&#8217;era</strong></em> beschreibt sieben der zehn Plagen, die Gott &#252;ber &#196;gypten brachte. Die drei letzten folgen in Parascha Bo. Zuvor erhalten Mose und Aaron in 2. Mose 7 von Gott den Auftrag, vor Pharao zu treten und den Auszug der Israeliten aus seinem Land zu verlangen. Dabei steht bereits fest: <em>Pharao wird nicht auf euch h&#246;ren.</em> (7,4) Doch zweim&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/wenn-gott-den-finger-ruehrt">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der Gott der Lebenden]]></title><description><![CDATA[Jesu Auferstehungsbeweis aus 2. Mose 3,6 ist keine christliche Erfindung, sondern rabbinische Meisterleistung &#8211; verwurzelt in pharis&#228;ischer Exegese und Bundestheologie.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/der-gott-der-lebenden</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/der-gott-der-lebenden</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Sun, 11 Jan 2026 13:02:21 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!PGL9!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F0600856d-6a29-4ad0-8c9a-3fe4ce7bda59_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Etwa in der Mitte des <em><strong>Wochenabschnitts Schemot</strong></em> h&#252;tet Mose die Schafe seines Schwiegervaters Jitro und gelangt dabei zum Berg Horeb. Dort erscheint ihm der Engel des HERRN in einer feurigen Flamme aus einem Dornbusch. Er sieht, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Als Mose hinzutritt, um sich das Ereignis anzusehen, spricht Gott&#8230;</p>
      <p>
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wem gebührt das Zepter? Juda, Jesus und die Treue Gottes]]></title><description><![CDATA[6. Januar: Was verbindet die drei Weisen mit Jakobs Segen f&#252;r Juda? Entdecke das Geheimnis von &#8222;Schilo&#8220; und welches Geschenk Israel heute wirklich braucht.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/wem-gebuehrt-das-zepter</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/wem-gebuehrt-das-zepter</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 05 Jan 2026 13:04:14 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!YBn5!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fddf06aed-3e0e-4186-8555-4bfd3c92080b_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, am 6. Januar, begehen Christen das Fest der Heiligen Drei K&#246;nige. Ihre Geschichte basiert auf dem <strong>Matth&#228;us-Evangelium (2,1&#8211;12)</strong>. Allerdings steht dort weder, dass es drei waren, noch dass es sich um K&#246;nige handelte. Vielmehr ist von &#8222;Magoi&#8220; (Sterndeutern oder Gelehrten) die Rede. Da sie dem neugeborenen Jesus jedoch kostbare Gaben brachten, die m&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/wem-gebuehrt-das-zepter">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[70 oder 75 Seelen? Wenn Gott mitzählt]]></title><description><![CDATA[Hinter dem biblischen Zahlenstreit verbirgt sich ein radikaler Gedanke: Ein Midrasch deutet an, dass Gott selbst mitz&#228;hlt und Sein Volk nach &#196;gypten begleitet.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/70-oder-75-seelen-wenn-gott-mitzaehlt</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/70-oder-75-seelen-wenn-gott-mitzaehlt</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 29 Dec 2025 13:01:17 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Das Neue Testament ist ein Widerschall, ein Resonanzk&#246;rper der Tora. Allerdings entstanden seine Schriften zu einer Zeit, als die Tora selbst noch in Bewegung war. Besser gesagt, es existierten Varianten der schriftlichen &#220;berlieferung nebeneinander. Im Wochenabschnitt <em><strong>Wajigasch</strong></em> gibt es daf&#252;r ein gutes Beispiel.</p><p>In <strong>1. Mose 46,26f.</strong> lesen wir:</p><p><em>Alle Personen, die dem Jaakob nach Mizrajim kamen, die von ihm stammenden, au&#223;er den Frauen der S&#246;hne Jaakobs, alle Personen: sechsundsechzig. Und Josefs S&#246;hne, die ihm in Mizrajim geboren worden: zwei Personen; alle dem Hause Jaakobs geh&#246;rige Personen, die nach Mizrajim gekommen waren: siebzig.</em> </p><p>In der langen und gro&#223;en <strong>Rede des Stephanus</strong> in Apostelgeschichte 7,2&#8211;53 hingegen schreibt diese in <strong>Vers 14</strong>:</p><p><em>Josef aber schickte nach seinem Vater und lie&#223; ihn und alle seine Verwandten zu sich kommen, f&#252;nfundsiebzig Personen.</em></p><p>So wird der Vers in den deutschen Bibeln wiedergegeben. Zum Verst&#228;ndnis sollten wir den griechischen Text jedoch wie folgt &#252;bersetzen: </p><p><em>Josef aber schickte nach seinem Vater und lie&#223; ihn holen; alle seine Verwandten waren f&#252;nfundsiebzig Personen.</em></p><p><strong>Wie erkl&#228;rt sich der Unterschied &#8211; hier 70, dort 75 Seelen?</strong> Der naheliegende Grund ist der Text der <strong>Septuaginta</strong>, der antiken j&#252;dischen &#220;bersetzung des Tenach f&#252;r die griechischsprachige Diaspora des Judentums.</p><p>Die beiden Septuagintaverse 46,26f. lauten in deutscher &#220;bersetzung:</p><p><em>Alle Seelen aber, die mit Jakob nach &#196;gypten kamen, die aus seinen Lenden hervorgegangen waren &#8211; ohne die Frauen der S&#246;hne Jakobs &#8211;, alle Seelen waren sechsundsechzig. Die S&#246;hne Josephs aber, die ihm im Land &#196;gypten geboren wurden, waren neun Seelen. Alle Seelen des Hauses Jakob, die nach &#196;gypten kamen, waren f&#252;nfundsiebzig. </em></p><div class="captioned-image-container"><figure><a class="image-link image2 is-viewable-img" target="_blank" href="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg" data-component-name="Image2ToDOM"><div class="image2-inset"><picture><source type="image/webp" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_424,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_848,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_1272,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_1456,c_limit,f_webp,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 1456w" sizes="100vw"><img src="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg" width="1200" height="630" data-attrs="{&quot;src&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg&quot;,&quot;srcNoWatermark&quot;:null,&quot;fullscreen&quot;:null,&quot;imageSize&quot;:null,&quot;height&quot;:630,&quot;width&quot;:1200,&quot;resizeWidth&quot;:null,&quot;bytes&quot;:842441,&quot;alt&quot;:null,&quot;title&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;image/jpeg&quot;,&quot;href&quot;:null,&quot;belowTheFold&quot;:true,&quot;topImage&quot;:false,&quot;internalRedirect&quot;:&quot;https://plus.ahavta.com/i/182780630?img=https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg&quot;,&quot;isProcessing&quot;:false,&quot;align&quot;:null,&quot;offset&quot;:false}" class="sizing-normal" alt="" srcset="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_424,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 424w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_848,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 848w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_1272,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 1272w, https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!V-5s!,w_1456,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F07375473-4aff-4e38-b2a1-fb8e25ff5074_1200x630.jpeg 1456w" sizes="100vw" loading="lazy"></picture><div class="image-link-expand"><div class="pencraft pc-display-flex pc-gap-8 pc-reset"><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container restack-image"><svg role="img" width="20" height="20" viewBox="0 0 20 20" fill="none" stroke-width="1.5" stroke="var(--color-fg-primary)" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><g><title></title><path d="M2.53001 7.81595C3.49179 4.73911 6.43281 2.5 9.91173 2.5C13.1684 2.5 15.9537 4.46214 17.0852 7.23684L17.6179 8.67647M17.6179 8.67647L18.5002 4.26471M17.6179 8.67647L13.6473 6.91176M17.4995 12.1841C16.5378 15.2609 13.5967 17.5 10.1178 17.5C6.86118 17.5 4.07589 15.5379 2.94432 12.7632L2.41165 11.3235M2.41165 11.3235L1.5293 15.7353M2.41165 11.3235L6.38224 13.0882"></path></g></svg></button><button tabindex="0" type="button" class="pencraft pc-reset pencraft icon-container view-image"><svg xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" width="20" height="20" viewBox="0 0 24 24" fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" class="lucide lucide-maximize2 lucide-maximize-2"><polyline points="15 3 21 3 21 9"></polyline><polyline points="9 21 3 21 3 15"></polyline><line x1="21" x2="14" y1="3" y2="10"></line><line x1="3" x2="10" y1="21" y2="14"></line></svg></button></div></div></div></a></figure></div><p>Die Septuaginta z&#228;hlt also alle S&#246;hne Josephs mit zu den Seelen des Hauses Jakobs, nicht nur Ephraim und Manasse. In Vers 20 hatte sie &#8211; &#252;ber den hebr&#228;isch-massoretischen Text der Tora hinaus &#8211; bereits f&#252;nf dieser Nachkommen genannt:</p><p><em>Die S&#246;hne Manasses, die ihm die syrische Nebenfrau gebar, waren Machir, und Machir zeugte Galaad; die S&#246;hne Ephraims, des Bruders von Manasse, [waren] Suthalaam und Thaam; die S&#246;hne Sulthalaams aber: Edem.</em></p><p>Allerdings kommt man bei 2 + 5 = 7 noch nicht auf neun S&#246;hne Josephs, und somit auch nicht auf die Gesamtsumme von 75 Personen.</p><p>Lange Zeit nahm man an, dass es sich bei den 75 Personen um eine Eigenart der griechischen &#220;bersetzung der Tora handelt. Die Entdeckung der Schriften vom Toten Meer zeigte jedoch mit den Fragmenten der <strong>H&#246;hle 4 in Qumran</strong> (4QGen-Exod-a und 4QExod-b) einen hebr&#228;ischen Text mit der Lesart 75 Personen. Die Angabe 70 Personen fand sich ebenfalls in Qumran in der Handschrift 4QPaleoGen-Exod&#185;. Das letztgenannte Fragment wird auf die Jahre 100&#8211;25 v. Chr. datiert, die beiden anderen auf die Jahre 125&#8211;100 v. Chr. bzw. 30 v.&#8211;20 n. Chr. Damit w&#228;re die Angabe von <strong>75 Personen das &#228;lteste bekannte Textzeugnis</strong>.</p>
      <p>
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Korn, Wein und ein Befehl: Josefs Echo in Kana]]></title><description><![CDATA[Warum spricht Maria wie ein Pharao? Ein einziger Satz in Kana enth&#252;llt Jesus als den neuen Josef. Eine spannende Parallele zwischen Kornkammern und Weinkr&#252;gen.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/korn-wein-und-ein-befehl</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/korn-wein-und-ein-befehl</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 22 Dec 2025 13:03:17 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/18d3ab89-f894-4b98-9d73-d24831e3345b_1200x630.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt S&#228;tze in der Bibel, die wie Br&#252;cken &#252;ber Jahrhunderte hinweg gespannt sind. Sie verbinden das Alte mit dem Neuen Testament und zeigen so, dass die Geschichte Gottes mit den Menschen kein blo&#223;es Aneinanderreihen von Zuf&#228;llen ist, sondern ein meisterhaft komponiertes Werk. Einer dieser verborgenen Schl&#252;ssel liegt in einem einfachen Befehl, der gen&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/korn-wein-und-ein-befehl">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Der Durchbruch der Gnade: Ein Midrasch über Tamar im Stammbaum Jesu]]></title><description><![CDATA[&#8222;Sie ist gerechter als ich.&#8220; Warum Matth&#228;us Tamar w&#228;hlte und wie ihr mutiger Schritt die Linie des Messias rettete. Ein Blick in die j&#252;dischen Wurzeln des Evangeliums.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/der-durchbruch-der-gnade-ein-midrasch</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/der-durchbruch-der-gnade-ein-midrasch</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 15 Dec 2025 14:06:37 GMT</pubDate><enclosure url="https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!p4WC!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Fb0cb5f7f-a97e-4a49-b452-a2d7c6a2a4fe_1225x810.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Matth&#228;us beginnt sein Evangelium mit den <em>toldot Jeschua haMaschiach, ben David, ben Awraham</em>, mit den &#8222;Hervorbringungen, die zu Jesus Christus, dem Sohn Davids, dem Sohn Abrahams gef&#252;hrt haben&#8220;. Lies dazu bereits hier:</p><div class="digest-post-embed" data-attrs="{&quot;nodeId&quot;:&quot;a0ec9212-44f2-44e6-99a5-8bf07b0dd406&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Das Neue Testament versteht man am besten als &#8222;neu&#8220;, wenn man es als Echo, als Widerschall und Resonanz der Tora h&#246;rt. Es klingt nicht aus sich selbst heraus.&quot;,&quot;cta&quot;:&quot;Read full story&quot;,&quot;showBylines&quot;:true,&quot;size&quot;:&quot;sm&quot;,&quot;isEditorNode&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;Das Buch der Menschheit: Eine Spurensuche von Adam bis zum Messias&quot;,&quot;publishedBylines&quot;:[{&quot;id&quot;:119526272,&quot;name&quot;:&quot;Ricklef M&#252;nnich&quot;,&quot;bio&quot;:&quot;Als Pfarrer i.R. mache ich, was mir wichtig ist. Ich schreibe &#252;ber rabbinisches &amp; heutiges Judentum. Ein Verst&#228;ndnis davon ist f&#252;r den christlichen Glauben essentiell &#8211; wie der Jude Jesus, den ich als Christus bekenne. Er ist es, der mich auffordert.&quot;,&quot;photo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/454195ca-5401-407e-bc9c-37f522f20570_2952x2952.jpeg&quot;,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null}],&quot;post_date&quot;:&quot;2025-10-21T15:58:45.230Z&quot;,&quot;cover_image&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/a5a6abf3-ccbb-4de4-88ab-b11ef332757e_1225x810.jpeg&quot;,&quot;cover_image_alt&quot;:null,&quot;canonical_url&quot;:&quot;https://plus.ahavta.com/p/das-buch-der-menschheit-eine-spurensuche&quot;,&quot;section_name&quot;:&quot;Echo der Weisung &quot;,&quot;video_upload_id&quot;:null,&quot;id&quot;:176750484,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;reaction_count&quot;:7,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;publication_id&quot;:1278977,&quot;publication_name&quot;:&quot;ahavta - Begegnungen&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Q24G!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Faea3c9f6-d934-49cb-b5c7-92c8f773175f_768x768.png&quot;,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;youtube_url&quot;:null,&quot;show_links&quot;:null,&quot;feed_url&quot;:null}"></div><p>In diesem &#8222;Stammbaum&#8220; Jesu, wie deutsche Ausgaben des Neuen Testaments h&#228;ufig &#252;bersetzen, begegnen &#8211; und das ist auff&#228;llig &#8211; vier Frauen i&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/der-durchbruch-der-gnade-ein-midrasch">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Von Esau zum verlorenen Sohn]]></title><description><![CDATA[Warum &#228;hnelt der &#8222;verlorene Sohn&#8220; der Begegnung von Jakob und Esau? Eine Analyse der verborgenen Linien zwischen Genesis, Lukas und der Apostelgeschichte.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/von-esau-zum-verlorenen-sohn</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/von-esau-zum-verlorenen-sohn</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 08 Dec 2025 13:03:47 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/42226c94-3b13-4192-854e-cf00b0b6e809_1225x810.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Das Neue Testament erschlie&#223;t sich in seiner ganzen Tiefe erst dann, wenn man es als einen Resonanzraum der Tora begreift. Es spricht nicht aus sich selbst heraus, sondern fungiert als ein Echo, ein lebendiger Widerhall der Weisung. Im Wochenabschnitt <em><strong>Wajischlach</strong></em> (1. Mose 32,4&#8211;36,43) findet sich ein Motiv, das im Neuen Testament auf faszinierende Weise &#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/von-esau-zum-verlorenen-sohn">
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          </a>
      </p>
   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Engel auf der Leiter: Die Verbindung von Jakob und Jesus]]></title><description><![CDATA[Die Engel steigen auf Jakob hinauf und hinab &#8211; so deutet der Midrasch die Himmelsleiter. Das Johannesevangelium nimmt diese Tradition auf und &#252;bertr&#228;gt sie auf Jesus.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/engel-auf-der-leiter</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/engel-auf-der-leiter</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 01 Dec 2025 15:36:41 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/452f8447-0045-4f68-8365-b8590465d898_1225x810.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Das Neue Testament versteht man am besten als &#8222;neu&#8220;, wenn man es als Echo, als Widerhall und Resonanz der Tora wahrnimmt. Es klingt nicht aus sich selbst heraus. In der Sidra <em><strong>Wajeze</strong></em> (<em>1. Mose 28,10&#8211;32,3</em>) h&#246;ren wir in dieser Woche ein besonders deutliches Echo. Freilich gilt hier wie regelm&#228;&#223;ig: Es ist &#252;berhaupt nur zu vernehmen, wenn wir neben der geschr&#8230;</p>
      <p>
          <a href="https://plus.ahavta.com/p/engel-auf-der-leiter">
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   ]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Die verdrängten Erstgeborenen]]></title><description><![CDATA[Das 1. Buch Mose: Nicht der Erstgeborene erbt den Segen, sondern der Erw&#228;hlte. Ein Handeln Gottes, das bis ins Neue Testament ausgreift &#8211; und dort soziale Sprengkraft entfaltet.]]></description><link>https://plus.ahavta.com/p/die-verdraengten-erstgeborenen</link><guid isPermaLink="false">https://plus.ahavta.com/p/die-verdraengten-erstgeborenen</guid><dc:creator><![CDATA[Ricklef Münnich]]></dc:creator><pubDate>Mon, 24 Nov 2025 07:30:54 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/148b7d1d-be9a-4de7-bff3-a48da8ca50ab_1225x810.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p>Im &#8222;Echo der Weisung&#8220; zum Wochenabschnitt Bereschit (&#8222;Im Anfang&#8220;) habe ich &#252;ber <em>Toldot</em> (&#8222;Hervorbringungen&#8220;) als ein strukturierendes Grundwort im 1. Buch Mose geschrieben.</p><div class="digest-post-embed" data-attrs="{&quot;nodeId&quot;:&quot;ee8a1c00-7f05-4ce3-a69e-f4e40965dca2&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Das Neue Testament versteht man am besten als &#8222;neu&#8220;, wenn man es als Echo, als Widerschall und Resonanz der Tora h&#246;rt. Es klingt nicht aus sich selbst heraus.&quot;,&quot;cta&quot;:&quot;Read full story&quot;,&quot;showBylines&quot;:true,&quot;size&quot;:&quot;sm&quot;,&quot;isEditorNode&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;Das Buch der Menschheit: Eine Spurensuche von Adam bis zum Messias&quot;,&quot;publishedBylines&quot;:[{&quot;id&quot;:119526272,&quot;name&quot;:&quot;Ricklef M&#252;nnich&quot;,&quot;bio&quot;:&quot;Als Pfarrer i.R. mache ich, was mir wichtig ist. Ich schreibe &#252;ber rabbinisches &amp; heutiges Judentum. Ein Verst&#228;ndnis davon ist f&#252;r den christlichen Glauben essentiell &#8211; wie der Jude Jesus, den ich als Christus bekenne. Er ist es, der mich auffordert.&quot;,&quot;photo_url&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/454195ca-5401-407e-bc9c-37f522f20570_2952x2952.jpeg&quot;,&quot;is_guest&quot;:false,&quot;bestseller_tier&quot;:null}],&quot;post_date&quot;:&quot;2025-10-21T15:58:45.230Z&quot;,&quot;cover_image&quot;:&quot;https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/a5a6abf3-ccbb-4de4-88ab-b11ef332757e_1225x810.jpeg&quot;,&quot;cover_image_alt&quot;:null,&quot;canonical_url&quot;:&quot;https://plus.ahavta.com/p/das-buch-der-menschheit-eine-spurensuche&quot;,&quot;section_name&quot;:&quot;Echo der Weisung &quot;,&quot;video_upload_id&quot;:null,&quot;id&quot;:176750484,&quot;type&quot;:&quot;newsletter&quot;,&quot;reaction_count&quot;:7,&quot;comment_count&quot;:0,&quot;publication_id&quot;:1278977,&quot;publication_name&quot;:&quot;ahavta - Begegnungen&quot;,&quot;publication_logo_url&quot;:&quot;https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!Q24G!,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2Faea3c9f6-d934-49cb-b5c7-92c8f773175f_768x768.png&quot;,&quot;belowTheFold&quot;:false,&quot;youtube_url&quot;:null,&quot;show_links&quot;:null,&quot;feed_url&quot;:null}"></div><p>Der sechste Wochenabschnitt in 1. Mose 25,19&#8211;28,9 hei&#223;t nun selbst <strong>Toldot</strong>. In ihm geht es um die &#8222;Hervorbringungen&#8220; bzw. &#8222;Nachkommen&#8220; von Jizchak, geboren von seiner Frau Riwka. Die Pa&#8230;</p>
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          <a href="https://plus.ahavta.com/p/die-verdraengten-erstgeborenen">
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   ]]></content:encoded></item></channel></rss>