Gott sieht nicht aufs Gesicht
Wer moralisch punkten will, wählt heute eine Seite. Die Tora kennt einen, der genau das verweigert – und Israel trotzdem bevorzugt. Ein Widerspruch, den schon die Engel bemerkt haben.
Derzeit gehört es zum guten Ton, Partei zu ergreifen. Man ist „gegen rechts“, man fördert Vielfalt, man stellt sich an die Seite von Minderheiten und Randgruppen. Das ist ehrenwert. Doch aus Haltungen sind Gebote geworden, und aus Geboten ein Klima: Wer die richtige Seite gewählt hat, gilt bereits als gut – unabhängig davon, was er tatsächlich tut. Das …



