Walter Rothschild || Gott schütze den Regen
Von der talmudischen Geschichte Honis bis zur Wasserkrise im Iran: Eine theologische Betrachtung über Dürre als göttliches Zeichen und das politische Versagen eines Regimes.
Eine bekannte Gestalt im Talmud ist „Honi HaMe’agel“, Honi der Kreiszieher. Seine Geschichte wird im Talmud, im Traktat Ta’anit, erzählt – jenem Buch, das von den Fastentagen handelt und davon, wann und wie diese auszurufen sind. Den Blattseiten 19a und 23a zufolge zeichnete Honi in Zeiten, in denen es nicht genug Regen gab, einen Kreis in den staubigen…


