ahavta - Begegnungen
Der Wochenabschnitt der Tora
Teruma
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Teruma

„Hebopfer“ • 2. Mose 25,1–27,19

Der Wochenabschnitt Teruma

2. Mose 25,1–27,19

Gott sprach zu Mosche:

Sprich zu Jisraels Söhnen, daß sie für mich eine Hebe in Empfang nehmen. Von jedermann, den sein Herz zur freiwilligen Spende bewegt, sollt ihr meine Hebe in Empfang nehmen.

Dies ist die Hebe, die ihr von ihnen in Empfang nehmen sollt: Gold und Silber und Kupfer;

himmelblaue Wolle, purpurrote und karmoisinrote Wolle, Byssus und Ziegenhaare;

rotgefärbte Widderfelle, Tachaschfelle und Schittimholz;

Öl zur Leuchte, Gewürze zum Salböl und für das Spezereiräucherwerk;

Schohamsteine und Einsatzsteine für den Ephod und den Brustschild:

Sie sollen mir ein Heiligtum schaffen, so werde ich unter ihnen wohnen.

Ganz so wie ich dir die Gestaltung der Wohnung und die Gestaltung aller ihrer Geräte zeige; und also sollt ihr auch in Zukunft anfertigen.

Sie sollen eine Lade von Schittimholz machen, zwei Ellen und eine halbe ihre Länge, eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre Höhe.

Überziehe sie mit reinem Golde, von innen und von außen sollst du sie überziehen, und mache sie überragend einen goldenen Reif ringsum.

Und gieße für sie vier goldene Ringe und gieb sie an ihre vier Schreitecken, zwei Ringe an ihre eine Seite und zwei Ringe an ihre andere Seite.

Und mache Stangen von Schittimholz und überziehe sie mit Gold,

und bringe die Stangen in die Ringe an den Seiten der Lade, die Lade mit ihnen zu tragen.

In den Ringen der Lade sollen die Stangen bleiben; sie sollen nie von ihr weichen.

In die Lade gibst du dann das Zeugnis, das ich dir geben werde.

Und mache einen Deckel von reinem Golde, zwei Ellen und eine halbe seine Länge, eine Elle und eine halbe seine Breite.

Und mache zwei Cherubim aus Gold; aus den beiden Enden des Deckels getrieben, sollst du sie machen.

Einen Cherub mache aus dem dem Ende jenseits; aus dem Deckel selbst sollt ihr die Cherubim an seine beiden Enden machen.

Die Cherubim sollen die Flügel aufwärts breiten, deckend über den Deckel mit ihren Flügeln, und ihr Angesicht einer dem andern zu; dem Deckel zugewandt sollen die Gesichter der Cherubim sein.

Den Deckel gibst du oben auf die Lade, in die Lade aber lege das Zeugnis, das ich dir geben werde.

Dort werde ich mich dir zur Zusammenkunft bestimmen und mit dir von oberhalb des Deckels, von zwischen den beiden Cherubim her, die auf der Zeugnislade sind, alles das reden, was ich dir für Jisraels Söhne auftrage.

Und mache einen Tisch von Schittimholz, zwei Ellen seine Länge und eine Elle seine Breite, und eine Elle und eine halbe seine Höhe.

Und belege ihn mit reinem Golde und mache ihm einen goldenen Reif ringsum.

Mache ihm einen handbreiten Rand ringsum, und den goldenen Reif mache ringsum an seinen Rand.

Und mache ihm vier goldene Ringe, und gib die Ringe an die vier Ecken, die seine vier Füße bilden.

Gegen den Rand sollen die Ringe sein zu Gehäusen für die Stangen, den Tisch zu tragen.

Die Stangen mache von Schittimholz und überziehe sie mit Gold; vermittelst ihrer werde der Tisch getragen.

Und mache seine Schüsseln, seine Löffel, seine Stützen, und seine Reinhaltungsröhren, mit denen er bedeckt wird; von reinem Golde sollst du sie machen.

Und auf diesen Tisch gibst du Angesichtsbrot vor mein Angesicht stets.

Und mache einen Leuchter aus reinem Golde; aus einem Stücke getrieben soll der Leuchter gefertigt werden, sein Fuß und sein Schaft; seine Kelche, seine Knaufe und seine Blüten sollen aus ihm heraus sein.

Und sechs Arme gehen aus seinen Seiten hervor: drei Leuchterarme aus seiner einen Seite und drei Leuchterarme aus seiner zweiten Seite.

Drei Mandelkelche an dem einen Arme, Knauf und Blüte, und drei Mandelkelche an dem einen Arm, Knauf und Blüte; so an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen.

An dem Leuchter selbst vier Kelche, mandelartig, seine Knaufe und seine Blüten.

Ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen, und ein Knauf unter den aus ihm hervorgehenden zwei Armen; an den sechs Armen, die aus dem Leuchter hervorgehen.

Ihre Knaufe und deren Stiele sollen aus ihm heraus sein; das Ganze ein getriebenes Stück von reinem Golde.

Und seine Lampen machst du sieben. Wer seine Lampen anzündet, läßt sie der Seite seiner Richtung zu leuchten.

Auch seine Zangen und seine Kohlpfannen von reinem Golde.

Aus einem Kikar reinen Goldes soll man ihn machen, samt allen diesen Geräten.

Siehe und fertige an, in ihrer Gestalt, die dir auf dem Berge gezeigt wird.

Kapitel 26

Und die Wohnung machst du aus zehn Teppichen. Aus sechsfädig gedrehtem Byßus, himmelblauer, purpur- und karmoisin-roter Wolle, aus Cherubim von Wirkerarbeit sollst du sie machen.

Die Länge eines Teppichs: achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, so ein Teppich; ein Maß aber sollen alle Teppiche haben.

Fünf dieser Teppiche sollen einer mit dem andern verbunden sein, und fünf Teppiche einer mit dem andern verbunden.

Und mache Schleifen von himmelblauer Wolle an den Saum des einen Teppichs, der am Ende der einen Teppichverbindung sich befindet, und ebenso mache an den Saum des äußersten Teppichs in der andern Teppichverbindung.

Fünfzig Schleifen mache an den einen Teppich, und fünfzig Schleifen mache an das Teppichende, welches in der andern Verbindung ist, gegenüberstehend die Schleifen, eine der entsprechenden andern.

Und mache fünfzig goldene Spangen und verbinde die Teppiche einen mit dem andern vermittelst der Spangen, so daß die Wohnung eins wird.

Mache ferner Teppiche von Ziegenhaaren zum Zelte über die Wohnung; elf Teppiche sollst du sie machen.

Die Länge eines Teppichs dreißig Ellen und die Breite vier Ellen; so einen Teppich. Ein Maß aber sollen elf Teppiche haben.

Fünf dieser Teppiche verbindest du allein, und sechs Teppiche allein; und den sechsten Teppich schlägst du zur Hälfte zur Vorderseite des Zeltes über.

Und mache fünfzig Schleifen an den Saum des einen äußersten Teppichs in der Verbindung, und fünfzig Schleifen an den Teppichsaum der zweiten Verbindung.

Und fünfzig kupferne Spangen mache und bringe die Spangen in die Schleifen, so verbinde das Zelt, daß es eins werde.

Die an den Zeltteppichen überschüssige Mehrlänge, die Hälfte nämlich des überschüssigen Teppichs, soll an der Rückseite der Wohnung überhängen.

Eine Elle diesseits und eine Elle jenseits von dem Mehrbetrag in der Länge der Zeltteppiche, soll an den Seiten der Wohnung diesseits und jenseits sie zu bedecken überhängen.

Mache ferner eine Decke für das Zelt von rotgefärbten Widderfellen und eine Decke von Thechaschimfellen noch darüber.

Und die Bretter für die Wohnung mache von stehenden Schittimhölzern.

Zehn Ellen die Länge des Brettes und eine und eine halbe Elle die Breite des einen Brettes.

Zwei Zapfen an das eine Brett, sprossenartig hervorgehend einer gegen den andern; also mache an alle Bretter der Wohnung.

Und diese Bretter der Wohnung machst du zwanzig Bretter zur Südseite, rechts.

Und vierzig silberne Füße machst du unter die zwanzig Bretter, zwei; Füße unter das eine Brett für dessen zwei Zapfen, und zwei Füße unter das eine Brett für seine zwei Zapfen.

Und für die zweite Wand der Wohnung zur Nordseite: zwanzig Bretter,

und ihre vierzig Füße von Silber, zwei Füße unter das eine Brett und zwei Füße unter das eine Brett.

Und für die Hinterseite der Wohnung westwärts machst du sechs Bretter,

und zwei Bretter machst du zu Winkelbrettern der Wohnung an der Hinterseite.

Sie sollen unten genau zusammenpassen und am Oberrande sollen sie zusammen in einen Ring ausgehen; so sei es für beide, an den beiden Winkeln sollen sie sein.

Es sind somit acht Bretter und ihre silbernen Füße, sechszehn Füße; zwei Füße unter einem Brett, zwei Füße unter einem Brett.

Und mache Riegel von Schittimhölzern, fünf für die Bretter der einen Wand der Wohnung,

und fünf Riegel für die Bretter der zweiten Wand der Wohnung und fünf Riegel für die Bretter der Wand der Wohnung an der Hinterseite westwärts.

Der mittlere Riegel, innerhalb der Bretter, riegelt von einem Ende zum andern.

Die Bretter belegst du mit Gold, ihre Ringe machst du von Gold zu Gehäusen für die Riegel, und überdeckst auch die Riegel mit Gold.

Und du richtest die Wohnung nach der Weise auf, die dir auf dem Berge gezeigt worden.

Einen Scheidevorhang mache ferner aus himmelblauer-, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsfädig gedrehtem Byssus; von Wirkerarbeit soll man ihn Cherubim bildend machen.

Und gibst ihn an vier mit Gold überzogene Schittimsäulen, deren Haken von Gold, auf vier silbernen Füßen.

Du gibst den Scheidevorhang unter die Spangen, und bringst dorthin innerhalb des Scheidevorhanges die Lade des Zeugnisses; es scheide euch der Scheidevorhang zwischen dem Heiligtum und dem Heiligtum der Heiligtümer.

Und du legst den Deckel auf die Lade des Zeugnisses in dem Heiligtum der Heiligtümer.

Und du stellst den Tisch außerhalb des Scheidevorhangs und den Leuchter dem Tische gegenüber an die Seite der Wohnung südwärts, den Tisch aber gibst du an die Nordseite.

Und mache einen Schutzvorhang für den Eingang des Zeltes aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsfädig gedrehtem Byssus, Stickerarbeit.

Und mache für den Schutzvorhang fünf Schittimsäulen und überziehe sie mit Gold, deren Haken von Gold, und gieße für sie fünf kupferne Füße.

Kapitel 27

Und den Altar mache von Schittimholz, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit, viereckig soll der Altar sein und drei Ellen seine Höhe.

Seine Höhenwinkel mache auf seine vier Winkel, aus ihm selber sollen seine Höhenwinkel sein, und belege ihn mit Kupfer.

Und mache seine Töpfe, um ihn zu entaschen, seine Schaufeln und seine Sprengbecken, seine Gabeln und seine Pfannen; Kupfer verarbeitest du zu allen seinen Geräten.

Und mache ihm ein Sieb, netzartig aus Kupfer, und vier kupferne Ringe mache an das Netz an seine vier Ecken,

und gib es unter den Vorsprung des Altars abwärts, so daß das Netz bis zur Hälfte des Altars reiche.

Und mache Stangen für den Altar, Stangen von Schittimholz, und belege sie mit Kupfer.

Man bringe seine Stangen in die Ringe, und es seien die Stangen an den beiden Seiten des Altars, wenn man ihn trägt.

Hohl von Tafeln mache ihn; wie man dir auf dem Berge gezeigt hat, so sollen sie verfertigen.

Und mache den Vorhof der Wohnung: Für die Südseite rechts Umhänge für den Vorhof aus sechsfädig gedrehtem Byssus, hundert Ellen an Länge für die eine Seite.

Und seine Säulen zwanzig, deren Füße zwanzig von Kupfer; die Haken der Säulen und deren Umreifungen von Silber.

Ebenso der Länge nach zur Nordseite, Umhänge von hundert (Ellen) Länge; seine Säulen zwanzig und deren Füße zwanzig von Kupfer; die Haken der Säulen und deren Umreifungen von Silber.

Die Breite des Vorhofes zur Westseite fünfzig Ellen Umhänge, ihre Säulen zehn und deren Füße zehn.

Die Breite des Vorhofs vorne nach Osten fünfzig Ellen.

Fünfzehn Ellen Umhänge zur Nebenseite, ihre Säulen drei und deren Füße drei.

Und zur zweiten Nebenseite fünfzehn Umhänge, ihre Säulen drei und deren Füße drei.

Zum Tor des Vorhofs einen Schutzvorhang von zwanzig Ellen aus himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsfädigem Byssus gedreht, Stickerarbeit; ihre Säulen vier und deren Füße vier.

Alle Säulen des Vorhofs ringsum mit Silber umreift, ihre Haken von Silber, ihre Füße aber von Kupfer.

Die Länge des Vorhofs: hundert Ellen, die freie Breite: fünfzig auf fünfzig, die Höhe: fünf Ellen, sechsfädig gedrehten Byssus; ihre Füße aber von Kupfer.

Zu allen Werkzeugen der Wohnung in ihrer ganzen Bedienung, auch alle ihre Pflöcke und die Pflöcke des Vorhofes von Kupfer.


Die Übersetzung des Wochenabschnitts stammt von „Der Pentateuch“, übersetzt und erläutert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: Sefaria.

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