Der Wochenabschnitt Bo
2. Mose 10,1–13,16
Da sprach Gott zu Mosche: Komme zu Pharao; denn ich habe sein und seiner Diener Herz unbewegt sein lassen, um diese meine Zeichen in seiner Mitte aufzustellen,
und damit du deinem Sohn und Enkel ins Ohr erzählest, in welcher Reihe von Taten ich mich an Mizrajim gezeigt, und meine Zeichen, die ich unter ihnen gestiftet, so daß ihr erkennt, daß ich Gott bin.
Da kam Mosche und Aharon zu Pharao und sagten zu ihm: So hat Gott, der Gott der Ibrer, gesprochen: Auf wie lange hin hast du dich denn geweigert, dich vor meinem Angesichte zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, daß sie mir dienen!
Denn wenn du dich weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so bringe ich morgen Heuschrecken in dein Gebiet.
Sie wird das Auge der Erde bedecken, so daß es nicht die Erde sehen kann, und sie wird den geretteten Rest verzehren, der euch von dem Hagel geblieben ist, wird jeden Baum verzehren, der euch von dem Felde wächst.
Deine und aller deiner Diener Häuser und die Häuser aller Mizrer werden voll werden, wie es deine Väter und deiner Väter Väter nicht gesehen von dem Tage, da sie auf Erden waren, bis auf diesen Tag. Darauf wendete er sich und ging von Pharao fort.
Da sprachen die Diener Pharaos zu ihm! Bis wie lange soll dieser uns zum Fallstrick werden? Lasse die Männer ziehen und Gott, ihrem Gotte, dienen! Bist du denn noch immer nicht auf dem Wege, einzusehen, daß Mizrajim verloren ist?!
Man brachte Mosche und Aharon zu Pharao zurück und er sagte zu ihnen: — Gehet, dienet Gott, eurem Gotte; wer aber sind denn, die gehen sollen?
Mosche erwiderte: In unsern Jungen und in unsern Alten gehen wir, in unsern Söhnen und in unsern Töchtern, in unsern Schafen und in unsern Rindern gehen wir; denn ein Gottesfest haben wir.
Da sagte er zu ihnen: Sei also Gott mit euch, wie ich euch und eure Kinder ziehen lasse! Sehet, auf Böses ist euer Angesicht gerichtet!
Nicht also, gehet doch ihr Männer und dienet Gott, denn das wollt ihr ja! Er jagte sie aus Pharaos Angesicht fort.
Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand über das Land Mizrajim wider die Heuschrecke, daß sie heraufkomme über das Land Mizrajim. Sie wird alles Kraut des Landes aufzehren, alles, was der Hagel übrig gelassen.
Da neigte Mosche seinen Stab über das Land Mizrajim, und Gott hatte bereits einen Ostwind durch die Erde hingeführt, den ganzen Tag und die ganze Nacht. Der Morgen kam und der Ostwind hatte die Heuschrecke heraufgehoben.
Die Heuschrecke kam herauf über das ganze Land Mizrajim und ließ sich in dem ganzen Gebiete Mizrajims nieder. Über die Maßen schwer war sie, zuvor war also keine Heuschrecke ihr gleich und nach ihr wird also keine sein.
Sie bedeckte das Auge des ganzen Landes, das Land ward finster, und sie fraß alles Kraut des Landes und alle Baumfrucht, die der Hagel übrig gelassen hatte. Nichts Grünes blieb am Baume und an dem Kraut des Feldes im ganzen Lande Mizrajim.
Da ließ Pharao Mosche und Aharon eilends rufen und sagte: Ich habe Gott, eurem Gotte, und euch gesündigt;
und nun, nur dieses Mal verzeihe noch meiner Sünde und lasset die Bitte zu Gott, eurem Gotte, dringen, daß er von mir nur diesen Tod entferne.
Er ging von Pharao fort und flehte zu Gott.
Gott führte wieder einen sehr starken Westwind herbei, der hub die Heuschrecke auf und versenkte sie in das Schilfmeer; nicht eine Heuschrecke blieb im ganzen Gebiete Mizrajims übrig.
Damit machte Gott Pharaos Herz wieder fest, und er ließ Jisraels Söhne nicht fort.
Da sprach Gott zu Mosche: Neige deine Hand über den Himmel hin, so wird eine Finsternis über das Land Mizrajim werden und die Finsternis wird tasten lassen.
Mosche neigte seine Hand über den Himmel hin, da ward eine alles verhüllende Finsternis im ganzen Lande Mizrajim drei Tage.
Einer sah den andern nicht und keiner stand drei Tage lang von seiner Stelle auf. Allen Söhnen Jisraels war aber Licht in ihren Wohnungen.
Da ließ Pharao Mosche rufen und sagte: Gehet, dienet Gott, nur eure Schafe und eure Rinder sollen her gestellt werden, eure Kinder mögen auch mit euch gehen.
Da erwiderte Mosche: Du selbst musst uns noch Mahl- und Emporopfer in Händen geben, damit wir sie Gott, unserm Gotte, vollbringen.
Und auch unser Gut muss mit uns gehen, kein Huf darf übrig bleiben, denn davon müssen wir nehmen, um Gott, unserm Gotte, zu dienen; wir selbst wissen gar nicht, womit wir Gott zu dienen haben werden, bis wir dorthin kommen.
Gott ließ Pharaos Herz fest werden, und er bewilligte nicht, sie ziehen zu lassen.
Pharao erwiderte ihm: Gehe fort von mir! Hüte dich, komme nicht wieder vor mein Angesicht; denn so bald du wieder vor mein Angesicht kommst, stirbst du!
Darauf sagte Mosche: Du hast recht gesprochen; ich komme nicht wieder vor dein Angesicht.
Kapitel 11
Es sprach nämlich Gott zu Mosche: Eine Plage noch bringe ich über Pharao und über Mizrajim, dann wird er euch von hier fortschicken; wenn er euch aber fortschicken wird, wird er ganz, wird er mit Gewalt euch von hier forttreiben.
Sprich doch in die Ohren des Volkes, daß jeder von seinen Bekannten und jede von ihrer Bekannten sich silberne und goldene Geräte erbitte.
Und Gott gab die Gunstwürdigkeit des Volkes in Mizrajims Augen, auch der Mann Mosche war im Lande Mizrajim sehr groß, in den Augen der Diener Pharaos und in den Augen des Volkes.
Daher fuhr Mosche fort: So hat bereits Gott gesprochen: Wenn die Nacht sich wiederum teilt, trete ich hinaus in Mizrajims Mitte,
und es stirbt jeder Erstgeborne im Lande Mizrajim, von dem Erstgebornen Pharaos, der auf seinem Throne sitzt, bis zu dem Erstgebornen der Sklavin, der hinter der Mühle steht, und jedes Erstgeborne des Viehes.
Da wird im ganzen Lande Mizrajim ein großes Geschrei sein, desgleichen noch nimmer geworden, und desgleichen nie wieder sein wird.
Allen Söhnen Jisraels aber vom Menschen bis zum Vieh wird kein Hund seine Zunge regen; damit ihr erkennet, daß Gott wunderbar scheidet zwischen Mizrajim und Jisrael.
Dann werden alle diese deine Diener zu mir herabkommen und sich mir mit den Worten zu Füßen werfen: Zieh hinaus, du und das ganze Volk, das in deinem Gefolge ist, und danach werde ich ausziehen! Er ging von Pharao in Zornesglut hinweg. —
Gott sprach zu Mosche: Pharao wird nicht auf euch hören, um meine Belehrungswunder im Lande Mizrajim zu vervielfältigen.
Und Mosche und Aharon hatten alle diese Belehrungswunder vor Pharao geübt, und Gott hatte Pharaos Herz fest sein lassen, so daß er Jisraels Söhne aus seinem Lande nicht fortließ:
Kapitel 12
Da sprach Gott zu Mosche und Aharon im Lande Mizrajim also:
Diese Mondeserneuung sei euch Anfang von Neumonden; er sei euch der erste unter den Monaten des Jahres.
Sprechet zur ganzen Gemeinde Jisraels: Am zehnten dieses Monats, dann sollen sie jeder sich ein Lamm nehmen für ein Elternhaus, ein Lamm für das Haus.
Und wenn das Haus zu klein würde, um von einem Lamme zu sein, so nehme er und sein Nachbar, der seinem Hause nahe ist, durch Hinzuzählung von Seelen; jeden nach seinem Essen sollt ihr zu dem Lamme hinzuzählen.
Ein vollständiges Lamm, männlich, jährig, soll es euch sein; von den Schafen und von den Ziegen möget ihr es nehmen.
Es sei euch zur Bewahrung bis zum vierzehnten Tage dieses Monats; dann schlachte es die ganze Versammlung der Gemeinde Jisraels zwischen den beiden Abenden.
Und sie nehmen von dem Blute und geben es an die beiden Pfosten und an die Oberschwelle, an die Häuser, in welchen sie es essen sollen.
Dann essen sie das Fleisch in dieser Nacht, feuergebraten, und ungesäuerte Brote, mit bittern Kräutern sollen sie es essen.
Ihr dürft davon nichts halbgar und auch nicht wie immer in Wasser gekocht essen; nicht anders als feuergebraten, Kopf samt Füßen und Eingeweiden.
Und nichts sollt ihr davon, bis es Morgen wird, übrig lassen, und was davon, bis es Morgen wird, übrig bleibt, sollt ihr im Feuer verbrennen.
Und also sollt ihr es essen: eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an den Füßen, und euren Stab in der Hand; ihr sollt es in Eile essen, es ist ein an Gott gerichtetes Peßach.
Ich ziehe durchs Land Mizrajim in dieser Nacht und erschlage jeden Erstgebornen im Lande Mizrajim von Menschen bis Vieh, und an allen Göttern Mizrajims übe ich Gerichte, Ich, Gott.
Dann wird das Blut für euch zum Zeichen dienen an den Häusern, in welchen ihr euch befindet; ich sehe das Blut und schreite über euch hin und euch wird kein vernichtender Stoß treffen, während ich im Lande Mizrajim erschlage.
Es bleibe dieser Tag euch zum Andenken und ihr sollt ihn als ein Gott geweihtes Fest feiern; für eure Nachkommen als ein ewiges Gesetz sollt ihr ihn feiern.
Sieben Tage sollt ihr nur ungesäuertes Brot essen; jedoch an jenem ersten Tage sollt ihr aus euren Häusern Sauerteig fortschaffen; denn wer Gesäuertes ißt, die Seele wird aus Jisrael vernichtet, vom ersten Tage bis zum siebenten Tage.
Und am ersten Tage soll Berufung zum Heiligtume und am siebenten Tage Berufung zum Heiligtume euch sein; es darf kein Werk an ihnen geschaffen werden; jedoch das, was für alle Menschen zum Genusse dienen kann, das allein darf für euch geschaffen werden.
Und ihr sollt die ungesäuerten Brote hüten, weil Ich an eben diesem Tage eure Heere aus dem Lande Mizrajim hinausgeführt, und sollt so diesen Tag hüten für eure Nachkommen als ein ewiges Gesetz.
Im ersten, am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen; bis zum einundzwanzigsten Tage des Monats am Abend.
Sieben Tage soll Sauerteig in euren Häusern nicht gefunden werden; denn jeder, der Chamezhaltiges ißt, die Seele wird aus der Gemeinde Jisraels vernichtet, sei es unter den aus der Fremde Gekommenen, oder den Eingeborenen des Landes.
Was nur chamezhaltig ist, sollt ihr nicht essen; in allen euren Wohnstätten sollt ihr Mazzot essen.
Darauf rief Mosche alle Ältesten Israels und sprach zu ihnen: Ziehet hinaus und nehmet euch Schafe für eure Familien und schlachtet das Peßach.
Nehmet ein Bündel Ysop, tauchet in das Blut, welches im Becken ist, und lasst von dem Blute, das in dem Becken ist, an die Dachschwelle und an die beiden Pfosten rühren; ihr aber, keiner gehe aus seinem Hause, bis es Morgen wird.
Und Gott zieht hindurch, Mizrajim zu treffen, und sieht das Blut an der Dachschwelle und an den beiden Pfosten und es schreitet zögernd Gott über den Eingang hin, und läßt das Verderbende nicht in eure Häuser kommen, tödlich zu treffen.
Dieses Wort sollt ihr bewahren, daß es dir und deinen Kindern zum Gesetz werde auf ewig.
Und es sei, wenn ihr zu dem Lande kommt, welches Gott euch geben wird, wie er gesprochen, so sollt ihr diesen Dienst hüten.
Und es sei dann, wenn eure Söhne zu euch sprechen werden: Was soll euch dieser Dienst?
So sollt ihr sagen: Ein Mahl zögernd hinüber schreitender Rettung ist es, Gott geweiht, der über die Häuser der Söhne Jisraels in Mizrajim zögernd hingeschritten, als er Mizrajim tödlich traf und unsere Häuser rettete! Da neigte sich das Volk und warf sich hin.
Jisraels Söhne gingen und vollbrachten, wie Gott Mosche und Aharon geboten, also vollbrachten sie.
Es war in der Mitte der Nacht, da hatte Gott jeden Erstgebornen im Lande Mizrajim geschlagen, von Pharaos Erstgebornem, der auf seinem Throne sitzt, bis zu dem Erstgebornen der Gefangenen, die im Grubenhause, und alle Erstgebornen des Viehes.
Da stand Pharao Nachts auf, er, alle seine Diener und ganz Mizrajim, und es war ein großes Geschrei in Mizrajim; denn es war kein Haus, woselbst kein Toter;
und er rief Mosche und Aharon Nachts und sprach: Stehet auf, gehet hinaus aus meinem Volke, ihr sowohl als Jisraels Söhne; und gehet, dienet Gott, wie ihr gesprochen.
Auch eure Schafe, auch eure Rinder nehmet, wie ihr gesprochen und gehet — und segnet auch mich!
Mizrajim brauchte Gewalt über das Volk, sie rasch aus dem Lande fortzuschicken; denn sie sagten, wir sterben alle!
Das Volk erhob seinen Teig, bevor er gor, ihre Tröge in ihre Gewänder gebunden auf ihre Schulter.
Jisraels Söhne hatten nach Mosches Wort getan und von Mizrajim sich silberne und goldene Geräte und Kleider erbeten,
und Gott hatte des Volkes Gewährungswürdigkeit in Mizrajims Augen gegeben, sie kamen noch ihren Bitten zuvor und leerten Mizrajim aus.
Jisraels Söhne brachen von Raamses auf nach Suckot, an sechsmalhunderttausend Fußmannschaft, die Männer ohne die Kinder.
Auch eine große gemischte Menge zog mit ihnen hinauf, und Schafe und Rinder eine sehr bedeutende Herde.
Sie backten den Teig, den sie aus Mizrajim mitgenommen, zu ungegorenen Kuchen, denn er war nicht gegoren; denn getrieben wurden sie aus Mizrajim und konnten sich nicht aufhalten und selbst Mundvorrat hatten sie sich nicht bereitet.
Die Art und Weise aber, wie Jisraels Söhne in Mizrajim gewohnt, hatte vierhundertunddreißig Jahre gedauert.
Es war nach Verlauf von vierhundertunddreißig Jahren, es war an demselben Tage, zogen alle Heere Gottes aus dem Lande Mizrajim.
Eine Nacht vielfältiger, sorgfältiger Hut war sie Gott, sie aus dem Lande Mizrajim hinauszuführen. Diese Nacht bleibt Gott vielfältige, sorgfältige Hut allen Söhnen Jisraels für ihre Nachkommen.
Gott sprach zu Mosche und Aharon: Dies ist die Bedingung des Peßach: Kein Sohn des Fremdentums darf davon essen.
Und jeder für Geld erworbene Knecht eines Mannes, den musst du beschneiden, dann darf er davon essen.
Beisasse und Mietling darf nicht davon essen.
In einem Hause soll es gegessen werden; von dem Fleische darfst du nichts aus dem Hause hinausbringen, und keinen Knochen sollt ihr an ihm zerbrechen.
Die ganze Gemeine Jisraels soll es vollbringen.
Und wenn bei dir ein Fremder weilt und will Gott ein Peßach vollbringen, so muss ihm alles Männliche beschnitten werden, dann darf er sich nahen, es zu vollbringen und soll dem Eingebornen des Landes gleich sein. Kein Unbeschnittener darf davon essen.
Eine Lehre sei für den Eingebornen und für den Fremdling, der in eurer Mitte weilt.
Alle Söhne Jisraels vollbrachten es; wie Gott Mosche und Aharon geboten hatte, also vollbrachten sie.
Es war an eben diesem Tage, Gott hatte Jisraels Söhne aus dem Lande Mizrajim nach ihren Heeresgruppen hinausgeführt.
Kapitel 13
Da sprach Gott zu Mosche also:
Heilige mir jeden Erstgebornen, die Eröffnung eines jeden Mutterschoßes unter Jisraels Söhnen, unter den Menschen und unter dem Viehe; mein ist er.
Da sprach Mosche zu dem Volke: Bleibet dieses Tages eingedenk, an welchem ihr aus Mizrajim, aus dem Sklavenhause gezogen seid, daß mit Stärke der Hand Gott euch von hier herausgeführt, und es werde darum kein Gegorenes gegessen.
Heute zieht ihr hinaus, im Halm-Monat!
Und es sei, wenn dich Gott zu dem Lande des Kenaani und des Chitti, des Emori, des Chiwi und des Jebusi bringen wird, das er dir zu geben deinen Vätern geschworen hat, zu einem Lande, das von Milch und Honig fließt: dann begehe diesen Dienst in diesem Monat.
Sieben Tage sollst du dann ungegorenes Brot essen, und am siebten Tag ist dann ein Gott geweihtes Fest.
Ungegorenes Brot soll diese sieben Tage gegessen, und dir kein gegorenes Brot und dir kein Sauerteig gesehen werden in deinem ganzen Gebiete.
Und du erzählest dann deinem Kinde an jenem Tage: „Um dieses willen hat Gott für mich gehandelt, als ich aus Mizrajim zog,
und das soll dir zum Zeichen an deiner Hand und zum Gedächtnis zwischen deinen Augen sein, — damit Gottes Lehre der Inhalt deines Mundes werde, — daß mit starker Hand Gott dich aus Mizrajim hinausgeführt,
und du sollst dieses Gesetz hüten zu seiner bestimmten Zeit von Jahr zu Jahr“.
Und nun sei es: wenn dich Gott zu dem Lande des Kenaani bringen wird, wie er dir und deinen Vätern geschworen, und es dir gegeben haben wird:
So sollst du jede Mutterschoßeröffnung Gott zuführen, und ebenso Gott zu von jeder Wurferöffnung eines Viehes, das dir gehören wird, die männlichen.
Jede Geburtseröffnung eines Esels lösest du mit einem Lamme aus; lösest du es nicht aus, so musst du es durch Genickschlag töten; auch jede Menschen-Erstgeburt unter deinen Söhnen lösest du aus.
Und wenn dich nun in einer andern Zeit dein Sohn einst fragen wird: Was ist dies? so sagst du zu ihm: „Mit Stärke der Hand hat uns Gott aus Mizrajim, aus dem Sklavenhause geführt.
Da war es, als Pharao hartnäckig war, uns ziehen zu lassen, erschlug Gott jede Erstgeburt im Lande Mizrajim, von Menschen-Erstgeburt bis zur Erstgeburt des Viehes. Darum opfere ich Gott jede Mutterschoßeröffnung, die Männlichen, und löse jeden Erstgebornen meiner Söhne aus.
Und auch an deiner Hand soll es zum Zeichen sein und zum Stirnschmucke zwischen deinen Augen, daß mit Stärke der Hand Gott uns aus Mizrajim hinausgeführt.“
Die Übersetzung des Wochenabschnitts stammt von „Der Pentateuch“, übersetzt und erläutert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: Sefaria.










