Der Wochenabschnitt Ekew
5. Mose 7,12–11,25
Als Folge davon, daß ihr diese Rechtsordnungen höret und sie achtsam erfüllet, wird es geschehen, daß Gott, dein Gott, dir den Bund und die Liebe wahren wird, die er deinen Vätern geschworen.
Er wird dich lieben und wird dich segnen und wird dich vermehren, wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Bodens, dein Korn und deinen Most und dein Öl, den Wurf deiner Rinder und den Reichtum deiner Schafe auf dem Boden, den er deinen Vätern dir zu geben geschworen.
Gesegnet wirst du sein mehr als alle Völker, nicht wird ein Unfruchtbarer und eine Unfruchtbare unter dir sein und in deinem Viehstande.
Es wird Gott von dir jede Krankheit fern halten, und alle die bösen Leiden Mizrajims, die du kennst, wird er an dich nicht geben, wird sie geben an alle, die dich hassen.
Du wirst alle die Völker, die Gott, dein Gott, dir gibt, zu vernichten haben, keine Schonung soll dein Auge über sie fühlen, — damit du ihren Göttern nicht dienest — denn das ist deine Falle.
Wenn du in deinem Herzen sprechen wirst, diese Völker sind mir zu mächtig, wie werde ich sie zu vertreiben vermögen:
So fürchte dich nicht vor ihnen; bleibe immer dessen eingedenk, was Gott, dein Gott, an Pharao und an ganz Mizrajim geübt,
der großen Erprobungstaten, die deine Augen gesehen, der Zeichen und der Überzeugungshandlungen, der starken Hand und des gestreckten Arms, womit Gott, dein Gott, dich herausgeführt. So wird Gott, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.
Auch die Horniss wird Gott, dein Gott, wider sie schicken, bis zu Grunde gehen die übrig und vor dir verborgen Gebliebenen.
Schrecke nicht vor ihnen, denn Gott, dein Gott, in deiner Mitte ist ein großer und furchtbarer Gott.
Nach und nach wird Gott, dein Gott, diese Völker vor dir haltlos machen, nicht rasch wirst du sie vernichten können, sonst würde das Tier des Feldes sich über dich vermehren.
Es wird Gott, dein Gott, sie vor dich hingeben, wird sie in große Verwirrung bringen, bis sie vernichtet sind.
Er wird ihre Könige in deine Hand geben und du wirst ihren Namen unter dem Himmel wegtilgen; kein Mann wird sich vor dir aufrecht halten, bis du sie vernichtet hast.
Die Bilder ihrer Götter sollt ihr in Feuer verbrennen, erlüste nicht das Silber und Gold, das an ihnen ist, daß du es dir nehmest, sonst wirst du dadurch in die Falle geraten; denn ein Abscheu Gott, deines Gottes, ist es.
Bringe nichts, was Abscheu ist, in dein Haus, du würdest bannverfallen ihm gleich werden. Widerwillen sollst du daran haben und verabscheuen sollst du es, denn bannverfallen ist es.
Kapitel 8
Das ganze Gebot, auf welches ich dich heute verpflichte, möget ihr wahren zu erfüllen, damit ihr lebet und euch vermehret und hinkommet und das Land in Besitz nehmet, welches Gott euren Vätern zugeschworen.
Bleibe eingedenk des ganzen Weges, den Gott, dein Gott, dich nun vierzig Jahre in der Wüste geführt, um dich darben zu lassen, dich zu erproben, damit du erkennest, wie es in deinem Herzen bestellt ist, ob du seine Gebote hüten wirst oder nicht.
Er ließ dich darben, ließ dich hungern, und speiste dich dann mit dem Man, das du nicht gekannt und deine Väter nicht gekannt, um dich erfahren zu lassen, daß nicht auf dem Brot allein der Mensch das Leben zu fristen vermöge, sondern auf allem, was dem Munde Gottes entstammt, leben könne der Mensch.
Dein Kleid ist dir nicht abgealtert und dein Fuss nicht geschwollen nun vierzig Jahre.
So behalte denn die Erkenntnis fest an deinem Herzen, daß, wie ein Mann seinen Sohn erzieht, also Gott, dein Gott, dich erziehe,
und hüte die Gebote Gottes, deines Gottes, in seinen Wegen zu gehen und ihn zu fürchten.
Denn Gott, dein Gott, bringt dich hin zu einem guten Lande, zu einem Lande voll Wasserzügen, Quellen und Fluten, die im Tale und im Gebirge hervorbrechen,
zu einem Weizen- und Gerste-, Wein- und Feigen- und Granatapfellande, zu einem Oliven- und Dattelland,
einem Lande, in welchem du nicht mit Kargheit Brot essen wirst, in welchem dir nichts fehlen wird, einem Lande, dessen Gestein Eisen und aus dessen Bergen du Kupfer graben wirst.
Issest du dann und hast dich gesättigt, so segne Gott, deinen Gott, für das gute Land, das er dir gegeben.
Hüte dich dir, daß du Gottes, deines Gottes, nicht vergessest, seine Gebote, seine Rechtsordnungen und seine Gesetze nicht zu hüten, die ich dir heute gebiete.
Du könntest essen und dich sättigen, gute Häuser bauen und bewohnen,
deine Rinder und Schafe könnten sich vermehren, Silber und Gold sich dir mehren, alles, was du hast, sich mehren,
und dann könnte hochmütig werden dein Sinn und du Gottes, deines Gottes vergessen, der dich aus dem Lande Mizrajim geführt, aus der Sklavenheimat;
der dich in der großen und furchtbaren Wüste geführt, wo Schlangen, Saraph und Skorpionen, Durst und kein Wasser; der dir Wasser aus dem Kieselfels heraus gegeben,
der dich mit Man in der Wüste gespeist, den deine Väter nicht gekannt, um dich darben zu lassen und um dich zu erproben, dir am Ende dann wohl zu tun.
Du könntest dann sagen in deinem Sinn: meine Kraft und die Mächtigkeit meiner Hand hat mir dieses Vermögen geschaffen.
Bleibe daher eingedenk Gottes, deines Gottes, daß Er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen, um seinen Bund aufrecht zu halten, den er deinen Vätern geschworen, wie heutigen Tages.
Es wird sein, solltest du gleichwohl Gottes, deines Gottes, vergessen, andern Göttern nachwandeln, ihnen dienen und dich ihnen beugen: so bezeuge ich euch heute, daß ihr sicher zu Grunde gehen werdet.
Wie die Völker, die Gott vor euch zu Grunde gehen läßt, so werdet ihr zu Grunde gehen, infolge davon, daß ihr auf die Stimme Gottes, eures Gottes, nicht hören werdet.
Kapitel 9
Höre, Jisrael: Du überschreitest jetzt den Jarden, um einzuziehen, in den Besitz von Völkern zu treten, die größer sind und mächtiger als du, von Städten, die groß und fest bis in den Himmel.
Eine große und hochragende Bevölkerung, Söhne der Anaker, von denen du weißt und du gehört hast: wer kann vor den Söhnen Anaks bestehen!
So weißt du es denn heute, daß Gott, dein Gott, Er es ist, der vor dir herzieht als zehrendes Feuer. Er will sie vernichten, darum beugt Er sie vor dir, so daß du sie rasch vertreiben und vernichten wirst, wie dir Gott zugesprochen hat.
Sage nicht in deinem Herzen, wenn Gott, dein Gott, sie vor dir her fortstößt: um meiner Pflichttreue willen hat mich Gott hingebracht, dieses Land in Besitz zu nehmen, und doch nur wegen der Schlechtigkeit dieser Völker vertreibt sie Gott vor dir.
Nicht wegen deiner Pflichttreue und wegen der Geradheit deines Herzens kommst du hin, ihr Land in Besitz zu nehmen; sondern wegen der Schlechtigkeit dieser Völker vertreibt sie Gott, dein Gott, vor dir, und um das Wort in Erfüllung zu bringen, welches Gott deinen Vätern, Abraham, Jizchak und Jakob zugeschworen.
Du kannst es ja wissen, daß nicht wegen deiner Pflichttreue Gott, dein Gott, dir dieses gute Land gibt, es in Besitz zu nehmen; denn du bist ja ein hartnäckiges Volk.
Bleibe eingedenk, vergiss nicht, wie du Gott, deinen Gott, in der Wüste erzürnt hast; zurück von dem Tage an, da du aus dem Lande Mizrajim gezogen, bis ihr zu diesem Orte gekommen, waret ihr ungehorsam mit Gott.
Selbst zu Choreb habt ihr Gott erzürnt, und es zürnte Gott so wider euch, daß er euch vernichten wollte.
Als ich den Berg hinan gegangen war, steinerne Tafeln, Tafeln des Bundes zu empfangen, welchen Gott mit euch geschlossen hatte, und ich auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte verweilte, — Brot hatte ich nicht gegessen und Wasser nicht getrunken —
da gab mir Gott die zwei steinernen Tafeln, geschrieben mit dem Gottesfinger, und auf ihnen war allen den Worten gemäß, die Gott mit euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus am Tage der Versammlung gesprochen hatte.
Es war nach Ablauf von vierzig Tagen und vierzig Nächten, — Gott hatte mir bereits die beiden steinernen Tafeln, die Tafeln des Bundes, gegeben, —
da sagte Gott zu mir: Auf, gehe rasch hinunter von hier, denn dein Volk, das du aus Mizrajim herausgeführt, hat es verderbt! Sie sind gar rasch aus dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein Gussbild gemacht!
Gott sagte weiter zu mir: Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein hartnäckiges Volk.
Lasse ab von mir, daß ich sie vernichte und ihren Namen unter dem Himmel fortlösche; ich will dich zu einem noch zahlreicheren und mächtigeren Volke machen.
Ich wandte mich und ging von dem Berge hinunter, der Berg loderte noch in Feuer, und die beiden Tafeln des Bundes waren auf meinen beiden Händen.
Als ich da sah und siehe, ihr hattet gegen Gott, euren Gott, gesündigt, hattet euch ein gegossenes Kalb gemacht, waret rasch von dem Wege gewichen, den euch Gott geboten hatte:
da ergriff ich die beiden Tafeln und warf sie hinab von meinen beiden Händen, und zerbrach sie vor euren Augen.
Und ich warf mich hin vor Gott, wie das erste Mal, vierzig Tage und vierzig Nächte, Brot aß ich nicht und trank kein Wasser; über all eure Sünde, die ihr begangen, das, was das Böse in den Augen Gottes ist, zu vollbringen, ihn zu erzürnen.
Denn mir graute vor dem Zorn und dem Unwillen, da Gott über euch gezürnt hatte, euch zu vernichten. Auch diesesmal erhörte mich Gott.
Auch über Aharon war Gott sehr erzürnt, ihn zu vernichten, und ich betete auch für Aharon in jener Zeit.
Eure Sünde aber, das Kalb, das ihr gemacht hattet, hatte ich genommen und es in Feuer verbrannt, es vollständig zerstoßen und zerrieben, bis es fein zu Staub wurde, und seinen Staub in den Bach hingeworfen, der vom Berge herabkommt.
Ebenso in Tabera und in Massa und in Kibrot Hathaawa habet ihr Gott erzürnt.
Und als Gott euch von Kadesch Barnea mit dem Auftrag entsandte: Gehet hinauf und nehmet das Land in Besitz, das ich euch gegeben, da wart ihr gegen den Ausspruch Gottes, eures Gottes, ungehorsam und glaubtet ihm nicht und hörtet nicht auf seine Stimme.
Ungehorsam wäret ihr mit Gott seitdem ich euch kannte!
Als ich aber vor Gott mich niederwarf in jenen vierzig Tagen und vierzig Nächten, die ich niedergeworfen verbrachte, weil Gott gesprochen hatte, euch zu vernichten,
da betete ich zu Gott und sagte: In Liebe Recht übender Gott, mein Herr! Verhänge nicht Verderben über dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner Größe erlöst! das du aus Mizrajim mit gewaltiger Hand geführt!
Gedenke deiner Diener, Abrahams, Jizchaks und Jakobs, wende dich nicht an die Starrheit dieses Volkes, an seine Gesetzlosigkeit und seinen Leichtsinn!
daß nicht das Land, aus welchem du uns herausgeführt, sage: Es liegt nicht in der Macht Gottes, sie in das Land hinzubringen, das er ihnen zugesprochen hat, und aus Hass gegen sie hat er sie hinausgeführt, um sie in der Wüste umkommen zu lassen,
Und sie sind doch dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner großen Kraft und deinem gestreckten Arm hinausgeführt!
Kapitel 10
In jener Zeit sprach Gott zu mir: Haue dir zwei Tafeln aus Stein wie die ersten, und gehe herauf zu mir den Berg hinan, und mache dir eine Lade aus Holz.
Ich will auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast, und sie legst du in die Lade.
Da machte ich eine Lade aus Schittimhölzern, hieb zwei Tafeln aus Stein, wie die ersten, ging den Berg hinan, und die beiden Tafeln in meiner Hand.
Da schrieb Er auf die Tafeln wie die erste Schrift die zehn Aussprüche, die Gott zu euch auf dem Berge aus dem Feuer heraus äm Tage der Versammlung gesprochen hatte, und Gott gab sie mir.
Da wandte ich mich, ging von dem Berge herab und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte; und dort blieben sie, wie mir Gott geboten.
Und Jisraels Söhne zogen von den Brunnen der Bne-Jaakon nach Moßera, dort starb Aharon und wurde dort begraben, und sein Sohn Elasar ward an seiner Stelle Priester.
Von dort zogen sie nach Gudgod und von Gudgod nach Jatba, einem Lande mit Wasserbächen.
In jener Zeit hatte Gott auch den Stamm Levi ausgesondert, die Lade des Gottesbundes zu tragen, vor Gott zu stehen, ihm zu dienen und mit seinem Namen zu segnen, bis auf diesen Tag.
Darum erhielt Levi keinen Teil und kein Erbe mit seinen Brüdern, Gott ist sein Erbe, wie Gott, dein Gott, ihm zugesprochen.
Und ich war auf dem Berge geblieben, wie die erste Zeit, vierzig Tage und vierzig Nächte, und Gott erhörte mich auch zu jener Zeit, es hatte ja Gott der Forderung nicht nachgegeben, dich zu verderben.
Und es sagte Gott zu mir: Auf, gehe zum Fortzug vor das Volk hin, daß sie einziehen und das Land in Besitz nehmen, welches ich ihren Vätern geschworen habe, ihnen zu geben.
Und nun, Israel, was fordert Gott, dein Gott, von dir? Nichts, als Gott, deinen Gott, zu fürchten, in allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben, und Gott, deinem Gotte zu dienen mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele.
Die Gebote Gottes und seine Gesetze zu hüten, die ich dir heute gebiete, zu deinem eigenen Besten.
Siehe Gottes, deines Gottes, sind die Himmel und der Himmel Himmel, die Erde und alles, was auf ihr ist.
Nur an deinen Vätern hatte Gott Gefallen, sie zu lieben, und erwählte ihre Nachkommen nach ihnen, euch, aus allen Völkern, wie heutigen Tages.
So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und lasset ferner euren Nacken nicht hart sein.
Denn Gott, euer Gott, ist Gott der Götter und Herr der Herren, ist der große, starke und gefürchtete Gott, der kein Ansehen berücksichtigt und keine Bestechung annimmt.
Der das Recht der Waise und der Witwe schafft und den Fremdling liebt, ihm Brot und Gewand zu geben.
Liebt ihr auch den Fremden; denn Fremde waret ihr im Lande Mizrajim.
Gott, deinen Gott, fürchte so, daß du ihm dienst, an Ihn schließe dich an und bei Seinem Namen schwöre.
Er ist dein Ruhm und Er ist dein Gott, der mit dir all das Große und Furchtbare vollbracht hat, das dein Auge gesehen.
Mit siebzig Seelen zogen deine Väter nach Mizrajim, und jetzt hat dich Gott, dein Gott, wie die Sterne des Himmels an Menge werden lassen.
Kapitel 11
So liebe denn Gott, deinen Gott, und hüte sein dir Anvertrautes: seine Gesetze, seine Rechtsordnungen und seine Gebote alle Tage.
Ihr wisset doch heute, daß nicht mit euren Kindern, die die Erziehung Gottes, eures Gottes, nicht erfahren und nicht gesehen haben, seine Größe und seine starke Hand und seinen gestreckten Arm,
Seine Zeichen und seine Taten, die er in Mizrajim vollbracht hat, an Pharao, König von Mizrajim, und an seinem ganzen Land,
was er an Mizrajims Heer vollbracht hat, an seinen Rossen und seinen Wagen, da er das Wasser des Schilfmeeres über sie hinschwemmte, als sie euch nachsetzten, und so Gott sie vernichtete bis auf diesen Tag,
und was er an euch in der Wüste vollbracht hat, bis ihr zu diesem Orte gekommen seid,
und was er an Datan und Abiram, den Söhnen Eliabs, Sohn Reubens, vollbracht hat, daß die Erde ihren Schlund öffnete und sie samt ihren Häusern und ihren Zelten verschlang und alles Bestehende, das in ihrem Gefolge war, in Mitte von ganz Jisrael:
sondern eure Augen sinds, die das ganze große Gotteswerk sehen, das er vollbracht hat.
So hütet denn das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, damit ihr stark werdet und hinkommt und das Land in Besitz nehmet, wohin ihr hinüberzieht, es in Besitz zu nehmen,
und damit ihr lange auf dem Boden bleibt, welchen Gott euren Vätern ihnen und ihren Nachkommen zu geben geschworen hat, ein Land, das fließen kann von Milch und Honig.
Denn das Land, das in Besitz zu nehmen du hinkommst, ist nicht wie das Land Mizrajim, aus welchem ihr ausgezogen seid, daß du deine Saat sätest und mit deinem Fuße tränktest, wie einen Krautgarten;
das Land, wohin ihr zieht, es in Besitz zu nehmen, ist ein Land von Bergen und Tälern, durch den Regen vom Himmel trinkt es Wasser;
ein Land, welchem Gott, dein Gott, fürsorgt, stets sind darauf die Augen Gottes, deines Gottes, gerichtet, von des Jahres Anfang bis ans Ende des Jahres.
Und so wird es denn sein, wenn ihr hören, immer ernster hören werdet auf meine Gebote, die ich euch heute gebiete, so daß ihr Gott, euren Gott, liebt und ihm dienet mit euret ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele:
so werde ich den Regen eures Landes in seiner Zeit geben, den Frühund Spätregen, so daß du dein Korn, deinen Most und dein Öl einsammelst,
und werde Kraut auf deinem Felde deinem Viehe geben; du issest davon und sättigst dich.
Hütet euch aber euch, daß euer Herz, sich nicht der Verführung öffne und ihr abweichet und fremden Göttern dienet und ihnen euch niederwerfet.
Es wird dann der Zorn Gottes wider euch erglühen, wird den Himmel zurückhalten, und es wird kein Regen kommen, und der Boden wird seinen Ertrag nicht geben; und ihr werdet rasch von dem guten Lande fortkommen, welches Gott euch gibt.
Aber auch dann leget diese meine Worte euch ans Herz und an die Seele und knüpfet sie zum Zeichen an eure Hand und seien sie zum Hauptschmuck zwischen euren Augen,
und lehret sie eure Söhne von ihnen zu sprechen, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege wanderst, wenn du liegst und wenn du aufstehst.
Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an deine Tore,
damit eure Tage und die Tage eurer Kinder lange dauern auf dem Boden, den Gott euren Vätern ihnen zu geben geschworen, wie die Tage des Himmels auf der Erde.
Denn wenn ihr hüten und immerfort hüten werdet dieses Gebot, das ich euch gebiete, es zu vollbringen, Gott, euren Gott, zu lieben, in allen seinen Wegen zu gehen und fest an ihm zu hangen:
so wird Gott diese Völker alle vor euch her vertreiben, und ihr werdet in das Eigentum von Völkern eintreten, die größer sind und mächtiger als ihr.
Jeder Ort, den euer Fußballen betreten wird, soll euer werden, von der Wüste und den Libanon hinan, von dem Strome, dem Euphratstrom, bis zu dem Hintermeer soll euer Gebiet sein.
Kein Mann wird vor euch aufrecht bleiben; euren Schrecken und eure Furcht wird Gott, euer Gott, über das ganze Land geben, das ihr betretet, wie er es euch gesprochen.
Die Übersetzung des Wochenabschnitts stammt von „Der Pentateuch“, übersetzt und erläutert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: Sefaria.











