Der Wochenabschnitt Pekude
2. Mose 38,21–40,38
Das sind die Berechnungsaufnahmen der Wohnung, der Wohnung des Zeugnisses, welche man auf Befehl Mosches aufgenommen hatte; es war dies das Dienstgeschäft der Leviten unter Leitung Itamars, des Sohnes des Priesters Aharon.
Bezalel, Sohn Uris, Sohn Churs vom Stamme Jehuda, hatte alles angefertigt, was Gott Mosche befohlen hatte.
Neben ihm war Oholiab, Sohn Achißamachs, vom Stamme Dan, Bildhauer und Wirker, und Sticker in himmelblauer, purpurroter, karmoisinroter Wolle und in Byssus.
Alles zum Werke geschaffte Gold war in dem ganzen Werke des Heiligtums; es war aber das Gold der Spende neunundzwanzig Kikar, siebenhundertunddreißig Schekel im Gewichte des Heiligtums.
Das Silber der Gemeindezählung war hundert Kikar und tausend siebenhundertundfünfundsiebzig Schekel im Gewichte des Heiligtums.
Ein Beka für den Kopf, die Hälfte eines Schekels des Heiligtums für jeden, der zu den Gezählten hinübertrat, von zwanzig Jahren aufwärts, für sechsmalhunderttausend, dreitausendfünfhundertundfünfzig.
Hundert Kikar dieses Silbers diente die Füße des Heiligtums und die Füße des Scheidevorhangs zu gießen, hundert Füße von hundert Kikar, ein Kikar für den Fuß.
Die Eintausendsiebenhundertfünfundsiebzig aber verarbeitete er zu Haken für die Säulen, überzog ihre Häupter damit und umreifte sie.
Das Kupfer der Spende war siebzig Kikar und zweitausendvierhundert Schekel.
Daraus machte er die Füße des Eingangs des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, den kupfernen Altar, das daran befindliche kupferne Sieb und alle Geräte des Altars,
auch die Füße des Vorhofs ringsum und die Füße des Vorhoftors, alle Pflöcke der Wohnung und alle Pflöcke des Vorhofs ringsum.
Kapitel 39
Von der himmelblauen, der purpur- und karmoisinroten Wolle machten sie Gewänder der Auszeichnung, im Heiligtum Dienst zu verrichten; sie machten nämlich die Gewänder des Heiligtums, welche Aharon bestimmt waren, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er machte den Ephod aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsfädig gedrehtem Byssus.
Sie schlugen die Goldbleche dünn und er schnitt Fäden daraus, sie in der himmelblauen, in der purpurroten, in der karmoisinroten Wolle und in dem Byssus zu verarbeiten; Wirkerarbeit.
Zusammenhängende Achseln machten sie daran, an seinen beiden Enden war er ganz zusammenhängend.
Der an ihm befindliche Latz seiner Umgürtung war aus ihm selber von gleicher Arbeit, aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsfädig gedrehtem Byssus, wie Gott Mosche geboten hatte.
Sie machten die Schohamsteine umgeben von goldenen Einfassungen, graviert nach Art der Siegelgravierungen, nach den Namen der Söhne Jisraels.
Er setzte sie auf die Achsel des Ephods als Steine des Gedächtnisses für Jisraels Söhne, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er machte den Schild von Wirkerarbeit wie die Arbeit des Ephods aus Gold, himmelblauer, purpur- und karmoisinroter Wolle und sechsfädig gedrehtem Byssus.
Viereck war er, doppelt machten sie den Schild, eine Spanne seine Länge, eine Spanne seine Breite, doppelt.
Sie setzten vier Steinreihen in ihn ein. Eine Reihe: Odem, Pitda und Bareket; also die eine Reihe;
die zweite Reihe: Nofech, Saphir und Jahalom;
die dritte Reihe: Leschem, Schebo und Achlama;
und die vierte Reihe: Tarschisch, Schoham und Jaschefe; von goldenen Einfassungen in ihren Einsetzungen umgeben.
Die Steine sind nach den Namen der Söhne Jisraels, zwölf nach ihren Namen, siegelgraviert jeder nach seinem Namen für die zwölf Stämme.
Sie machten an den Schild seilartige Endketten von reinem Golde.
Sie machten zwei goldene Einfassungen und zwei goldene Ringe und gaben die beiden Ringe an die beiden Enden des Schildes.
Sie gaben die beiden goldenen Seile an die beiden Ringe, an die Enden des Schildes.
Die beiden Enden der beiden Seile gaben sie an die beiden Einfassungen, und gaben diese an die Achseln des Ephods an die vordere Seite.
Sie machten zwei goldene Ringe und setzten sie an die beiden Enden des Schildes an seinen unteren Saum, der der Seite des Ephods einwärts zugewendet ist.
Sie machten ferner zwei goldene Ringe und gaben sie an die beiden Achseln des Ephods unten an der vorderen Seite, in der Nähe seiner Verbindung, oberhalb des Latzes des Ephods;
und vermittelst einer himmelblauen Schnur hielten sie den Schild von seinen Ringen zu den Ringen des Ephods hin fest, damit er an dem Latz des Ephods bleibe und der Schild nicht von dem Ephod weiche, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er machte den Mantel des Ephods von Weberarbeit, ganz von himmelblauer Wolle.
Die Mündung des Mantels nach innen gewandt, wie die Mündung eines Panzerhemdes, seine Mündung hatte einen Saum ringsum, er soll nicht eingerissen werden.
Sie machten an die unteren Säume des Mantels Granatäpfel von himmelblauer, purpurroter und karmoisinroter gedrehter Wolle.
Glocken von reinem Golde machten sie und gaben die Glocken zwischen die Granatäpfel ringsum zwischen die Granatäpfel an die unteren Säume des Mantels.
Je eine Glocke und einen Granatapfel, eine Glocke und einen Granatapfel ringsum an die unteren Säume des Mantels, zur Dienstverrichtung, wie Gott Mosche geboten hatte.
Sie machten die Röcke aus Byssus von Weberarbeit für Aharon und für seine Söhne,
den Kopfbund von Byssus und die Zierde der Hochbunde von Byssus, auch die leinenen Beinkleider von sechsfädig gedrehtem Byssus.
Den Gürtel von sechsfädig gedrehtem Byssus, himmelblauer, purpurund karmoisinroter Wolle, Stickerarbeit, wie Gott Mosche geboten hatte.
Sie machten das Schauband, das Diadem des Heiligtums, aus reinem Golde und schrieben darauf mit Siegelgravierungsschrift: Gottes das Heiligtum.
Sie gaben daran eine Schnur von himmelblauer Wolle, sie über den Kopfbund von oben zu geben, so wie Gott Mosche geboten hatte.
Die ganze zu lösende Aufgabe der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes war vollendet; Jisraels Söhne vollbrachten es; ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also vollbrachten sie.
Nun brachten sie die Wohnung zu Mosche, das Zelt und alle seine Geräte, seine Spangen, seine Bretter, seine Riegel, seine Säulen und seine Füße;
die Decke von rotgefärbten Widderfellen, die Decke von Tachaschfellen, und den deckenden Scheidevorhang.
Die Lade des Zeugnisses und seine Stangen und den Deckel;
den Tisch und alle seine Geräte und das Angesichtsbrot;
den reinen Leuchter, seine Lampen, die Lampen der Ordnung und alle seine Geräte, und das Öl der Leuchte;
den goldenen Altar, das Salböl und das Spezereiräucherwerk und auch den Türvorhang des Zeltes.
Den kupfernen Altar und das zu ihm gehörige kupferne Sieb, seine Stangen und alle seine Geräte; das Becken und seinen Untersatz;
die Umhänge des Vorhofs, seine Säulen und seine Füße, und die Decke für das Vorhoftor, seine Seile und seine Pflöcke und alle die zum Dienst der Wohnung für das Zelt der Zusammenkunftsbestimmung erforderlichen Geräte.
Die Gewänder der Auszeichnung zur Dienstverrichtung im Heiligtum, die Heiligtumsgewänder für den Priester Aharon und die Gewänder seiner Söhne zum Priesterdienst.
Ganz so wie Gott Mosche geboten hatte, also hatten Jisraels Söhne die ganze zu lösende Aufgabe vollbracht.
Mosche sah das ganze Werk und siehe, sie hatten es ausgeführt; wie Gott geboten, also hatten sie getan: da segnete sie Mosche.
Kapitel 40
Gott sprach zu Mosche:
Am ersten Neumondstage, am ersten des Monats, sollst du die Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes aufrichten.
Du stellst dort die Lade des Zeugnisses, deckst über die Lade den Scheidevorhang,
bringst den Tisch herein und ordnest seine Ordnung, bringst den Leuchter hinein und zündest seine Lampen an.
Du gibst den goldenen Altar zum Räuchern vor die Lade des Zeugnisses, und befestigst den Türschutzvorhang der Wohnung.
Du gibst den Altar des Emporopfers vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes.
Du gibst das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gibst darin Wasser.
Und stellst den Vorhof ringsum, und gibst den Schutzvorhang des Vorhoftores.
Du nimmst das Salböl und salbst die Wohnung und alles, was darin ist, und heiligst sie und alle ihre Geräte, so wird sie ein Heiligtum.
Du salbst den Emporopferaltar und alle seine Geräte, du heiligst den Altar, so wird der Altar ein Heiligtum der Heiligtümer.
Du salbst das Becken und seinen Untersatz und heiligst es.
Du lässest Aharon und seine Söhne zum Eingang des Zusammenkunftsbestimmungszeltes hertreten und badest sie in Wasser,
bekleidest Aharon mit den Heiligtumsgewändern, salbst ihn und heiligst ihn, daß er mir Priesterdienst verrichte.
Und seine Söhne lasse hertreten und bekleide sie mit Röcken,
und salbe sie, wie du ihren Vater gesalbt, daß sie mir Priesterdienst verrichten. Es sei dies, daß ihnen ihre Salbung zum ewigen Priestertum für ihre Nachkommen bleibe.
Mosche vollbrachte es; ganz wie ihm Gott geboten hatte, also tat er.
Es war im ersten Monat, im zweiten Jahre, am ersten des Monats, da war die Wohnung aufgerichtet.
Mosche richtete die Wohnung auf, gab ihre Füße hin, stellte ihre Bretter, gab ihre Riegel, und richtete ihre Säulen auf.
Er breitete das Zelt über die Wohnung, und legte die Zeltdecke oberhalb darüber, wie GottMosche geboten hatte.
Er nahm und gab das Zeugnis in die Lade, gab die Stangen an die Lade und gab den Deckel oberhalb auf die Lade.
Er brachte die Lade in die Wohnung und befestigte den deckenden Scheidevorhang, so daß er vor der Lade des Zeugnisses eine schützende Decke bildete, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er gab den Tisch in das Zusammenkunftsbestimmungszelt an die Seite der Wohnung nordwärts, außerhalb des Scheidevorhangs.
Er ordnete darauf eine Ordnung Brot vor Gott, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er stellte den Leuchter in das Zusammenkunftsbestimmungszelt dem Tische gegenüber, an die Seite der Wohnung südwärts.
Er zündete die Lampen vor Gott an, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er stellte den goldenen Altar in das Zusammenkunftsbestimmungszelt vor den Scheidevorhang,
ließ auf ihm Spezereiräucherwerk aufdampfen, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er befestigte die Türschutzdecke der Wohnung,
den Emporopferaltar stellte er vor den Eingang der Wohnung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes, ließ darauf das Emporopfer und das Huldigungsopfer aufsteigen, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er stellte das Becken zwischen das Zusammenkunftsbestimmungszelt und den Altar, und gab Wasser hinein zum Waschen.
Mosche, Aharon und seine Söhne wuschen daraus ihre Hände und ihre Füße.
Bei ihrem Eingehen ins Zusammenkunftsbestimmungszelt und bei ihrem Hintreten zum Altar hatten sie sie zu waschen, wie Gott Mosche geboten hatte.
Er richtete den Vorhof rings um die Wohnung und den Altar auf, gab den Schutzvorhang des Vorhofthors hin, und Mosche vollendete das Werk.
Da deckte die Wolke das Zusammenkunftsbestimmungszelt, und die Herrlichkeit Gottes füllte die Wohnung.
Mosche konnte nicht in das Zusammenkunftsbestimmungszelt eingehen, weil die Wolke darauf ruhte, und die Herrlichkeit Gottes die Wohnung erfüllte.
Wenn die Wolke sich von der Wohnung erhob, brachen Jisraels Söhne auf in allen ihren Zügen.
Wenn die Wolke sich nicht erhob, brachen sie nicht auf bis zum Tage, da sie sich erhob.
Denn Gottes Wolke war tags über der Wohnung, und Feuer war nachts darin, vor den Augen des ganzen Hauses Jisraels auf allen ihren Zügen.
Die Übersetzung des Wochenabschnitts stammt von „Der Pentateuch“, übersetzt und erläutert von Samson Raphael Hirsch. Frankfurt am Main, 1867-1878. Quelle: Sefaria.











