Wiedergabegeschwindigkeit
×
Post teilen
Post zum aktuellen Zeitpunkt teilen
0:00
/
0:00

Schabbat Kedoschim || Den Nächsten lieben

„Ein großer Grundsatz in der Tora“, sagt Rabbi Akiva. Und Jesus stimmt zu. Und Rabbiner Jehoschua Ahrens erläutert uns das.

Der Wochenabschnitt Kedoschim, קדושים „Heilige“, ist mit den Kapiteln 19 und 20 nicht nur ein zentraler Teil des 3. Buches Mose, Wajikra, sondern in mehrfacher Hinsicht der gesamten Tora. Das erklärt heute Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens in seinem Wort zum Schabbat über ahavta - Begegnungen.

Gleich zu Beginn der Parascha beauftragt Gott Mose, „der ganzen Gemeinde der Kinder Israel“, also jedem Einzelnen, zu sagen: „Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin ich, Haschem, euer Gott“. Was heißt heilig sein, heilig leben, frage ich den Rabbiner. Er verweist auf die 50 Gebote (Mizwot), die in dem relativ kurzen Wochenabschnitt zu finden sind: Diese erläutern bereits das geforderte Leben.

Dies gelte insbesondere, so Jehoschua Ahrens, für den Vers 19,18: „Du wirst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Für Hillel wie für Rabbi Akiva und auch für Jesus war dieses Gebot „ein großes Prinzip in der Tora“ (Akiva) bzw. eine Bündelung aller Mizwot der Tora (Jesus).

Der Rabbiner bezieht sich in seiner Auslegung auch auf andere Stimmen der jüdischen Tradition, wie z.B. Rabbiner Samson Raphael Hirsch.


Wenn du aktuelle Informationen aus Israel und zum Krieg gegen Hamas und Hisbollah suchst, tritt unserer WhatsApp-Gruppe „Israel at War - Daily Updates“ bei!

Die heutige Tora-Auslegung findest du auch in meinem YouTube-Kanal. Außerdem kannst du sie als Podcast hören – in der „Substack“-App oder überall dort, wo du auch sonst deine Podcasts hörst – unter dem Titel „Wort zum Schabbat“.


Freitags um 14 Uhr kannst du live dabei, wenn das wöchentliche Wort zum Schabbat gesprochen wird. Wenn du dich (einmalig) registrierst, erhältst du rechtzeitig eine Einladung als Erinnerung:

Live dabei sein


0 Kommentare
ahavta - Begegnungen
Das Wort zum Schabbat
Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt.
Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes.
Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.