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Schabbat Chol HaMoed || Schir HaSchirim

Kantor Amnon Seelig erklärt, weshalb das Hohelied im Judentum als besonders heilig angesehen wird.

Der am Abend beginnende Schabbat heißt Chol HaMoed. Er gehört zu den Feiertagen des Passafestes, die um den Ruhetag herum Halbfeiertage sind. Die Reihe der Wochenabschnitte der Tora wird nicht fortgesetzt. Neben einer besonderen Lesung aus dem 2. Buch Mose 33,12–34,26 wird in den Synagogen das Hohelied, Schir HaSchirim, gelesen.

Der Platz dieser Megilla (Rolle) innerhalb der Heiligen Schrift war bis ins 2. Jahrhundert und bis zu Rabbi Akiva umstritten. Dieser jedoch sagte: „Die ganze Welt ist nicht des Tages würdig, an dem das Hohelied Israel gegeben wurde“. Wenn alle Schriften des Tenach, der Bibel, heilig seien, dann sei das Hohelied „hochheilig“.

Zur Bedeutung von Schir HaSchirim spricht Kantor Amnon Seelig.


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Die heutige Tora-Auslegung findest du auch in meinem YouTube-Kanal. Außerdem kannst du sie als Podcast hören – in der „Substack“-App oder überall dort, wo du auch sonst deine Podcasts hörst – unter dem Titel „Wort zum Schabbat“.


Freitags um 14 Uhr kannst du live dabei, wenn das wöchentliche Wort zum Schabbat gesprochen wird. Wenn du dich (einmalig) registrierst, erhältst du rechtzeitig eine Einladung als Erinnerung:

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ahavta - Begegnungen
Das Wort zum Schabbat
Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt.
Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes.
Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.