Schabbat Wajechi || „Ich sterbe, aber Gott wird mit euch sein“

Yuval Lapide spricht das Wort zum Schabbat zum Wochenabschnitt „Wajechi“, 1. Mose 47,28–50,26

Die Parascha schließt die Geschichten um Joseph, seine Brüder und seinen Vater Jakob ab. Damit endet auch das erste Buch der Bibel, Genesis. Das Ziel des großen Joseph-Erzählung wird in Kapitel 50,20 von Joseph selbst benannt: Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen, um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk.

Der Erklärer dieses Woche ist Yuval Lapide. Und er beginnt mit dem letzten Kapitel des Buches. Dieses endet mit dem Tod Josephs. Der letzte Vers lautet in der Übersetzung von Martin Buber: Man balsamte ihn und man legte ihn in den Schrein in Ägypten. Yuval weist darauf hin, dass das hebräische Wort für den Schrein dasselbe ist wie für die Lade des Bundes, die die Gesetzestafeln enthielt – aron.

Zum Schluss kommt Yuval auf den berühmten Segen Jakobs über Efrajim und Menasche in Kapitel 48 zu sprechen. Jakob kann im Alter nicht mehr sehen. Yuval: „Wer äußerlich nicht sieht, sieht innerlich umso mehr.“ Und so gibt Jakob, der hier wieder Jisrael ist, den Segen bewusst mit gekreuzten Armen, so dass Efrajim, der jüngere den Segen der rechten Hand erhält, Menasche als Erstgeborener den Segen der Linken. Höre, wie Yuval dies ausdeutet!

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Das Wort zum Schabbat von Yuval Lapide findest du auch in meinem YouTube-Kanal. Außerdem kannst du es als Podcast hören – zum Beispiel bei Apple-Podcasts.


Freitags um 14 Uhr kannst du live dabei, wenn das wöchentliche Wort zum Schabbat gesprochen wird. Wenn du dich (einmalig) registrierst, erhältst du rechtzeitig eine Einladung als Erinnerung:

Live dabei sein


Am 6. Januar 2023 sprach Kantor Amnon Seelig das Wort zum Schabbat. In seiner Gemeinde in Mannheim wie überall segnen am Schabbatabend Väter ihre Söhne mit den Worten: „Dich mache G'tt wie Efraim und wie Menasche!“ Um diesen Segen Jakobs für seine Enkel und den für seine Söhne geht es in der Auslegung vor allem. Sind die mitunter schwierigen Worte von Jakob/Israel an die Söhne überhaupt Segensworte? Enthalten sie doch zum Teil unangenehme Wahrheiten! Amnon spricht darüber, welche Bedeutung „unangenehme Wahrheiten“ haben – auch in unserem eigenen persönlichen Leben.


Am 17. Dezember 2021 (13. Tewet 5782) sprach Rabbiner Dr. Jehoschua Ahrens das Wort zum Wochenabschnitt Wajechi für den wegen des Winters bereits vor 16 Uhr beginnenden Schabbat.


Am 1. Januar 2021 (17. Tewet 5781) erklärte Landesrabbiner Alexander Nachama in Erfurt bei ahavta - Begegnungen die Parascha Wajechi.

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ahavta - Begegnungen
Das Wort zum Schabbat
Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt. Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes. Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.
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Ricklef Münnich