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Schabbat Tasria || reine Worte

Rabbiner Andrew Steiman mit dem Wort zum Schabbat zum Wochenabschnitt „Tasria“ in 3. Mose 12–13: Über Reinigungen und üble Nachrede

Der vierte Wochenabschnitt im 3. Buch Mose heißt „Tasria“, „sie empfängt“. Er enthält die Kapitel 12 und 13. Es spricht Rabbiner Andrew Steiman.

In der Parascha geht es um zwei Themen: die Reinigung der Frau nach ihrer Geburt und um Zaraat, den Aussatz.

Rabbiner Steiman denkt im Gespräch über das nach, was beide verbindet – nämlich, was tahor und tamé, rein und unrein im Judentum bedeutet. Und wie sich das das Unreine auch außerhalb der Religion in unserer Zeit in vielen Narrativen über den Krieg, den Israel führen muss, wiederfindet.

Mehrfach kommt er dabei auf Matthäus 15,11 zu sprechen: Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein. Jüdisch ist von Jesus damit laschon hara, die üble Nachrede gemeint. Eine sich gerade sehr ausbreitende Krankheit…

Auch das Gebot der Reinigung nach einer Geburt findet sich im Neuen Testament in Lukas 2: Als die Tage von Marias Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie Jesus hinauf nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, … und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: »ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben« (3. Mose 12,6–8). Darüber spreche ich mit Rabbiner Steiman gleich zu Beginn.


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Die heutige Tora-Auslegung findest du auch in meinem YouTube-Kanal. Außerdem kannst du sie als Podcast hören – in der „Substack“-App oder überall dort, wo du auch sonst deine Podcasts hörst – unter dem Titel „Wort zum Schabbat“.


Freitags um 14 Uhr kannst du live dabei, wenn das wöchentliche Wort zum Schabbat gesprochen wird. Wenn du dich (einmalig) registrierst, erhältst du rechtzeitig eine Einladung als Erinnerung:

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ahavta - Begegnungen
Das Wort zum Schabbat
Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt.
Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes.
Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.