Schabbat Wajakhel || Auf dem Weg zu Pessach

Rabbiner Daniel Katz spricht das Wort zum Schabbat zum Wochenabschnitt „Wajakhel“ in 2. Mose 35,1–38,20.
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Der neue Wochenabschnitt heißt „Wajakhel“, ויקהל „Und er versammelte“. Er steht in 2. Mose 35,1–38,20. Rabbiner Dr. Daniel Katz spricht dazu aus Düsseldorf das Wort für den am Abend beginnenden Schabbat. Dieser trägt nicht nur den Namen der Parascha, sondern ist auch der „Schabbat Schekalim“.

Der Rabbiner nimmt dies zum Anlass, die vier Schabbatot mit einem eigenen Namen und einer zusätzlichen Lesung aus der Tora in den Synagogen vorzustellen, die den Weg zum Passafest bahnen. Er ordnet sie in den jüdischen Jahreskreis ein, auch weil der „Schabbat Schekalim“ in diesem Jahr, dem jüdischen Jahr 5784 in einem Schaltmonat liegt. Das ist der Monat Adar 1 oder Adar Alef.

So erläutert Daniel Katz nicht nur astronomisch, sondern auch theologisch den Sinn und die Bedeutung des jüdischen Jahres. Dieses beginnt nach der Tora mit dem Pessach-Monat Nissan, den sie den ersten Monat nennt. Er ist der Anfang des Jahres, weil in ihm das Volk Israel aus der Knechtschaft herausgeführt wurde. Der Auszug aus Ägypten ist damit auch der Anfang des Volkes Israel.

Im Blick auf die Schöpfung und die Jahre liegt das Neujahrsfest jedoch im Herbst und beginnt mit dem 1. Tischri, welcher der siebente Monat ist. Mischna und Talmud nennen darüber hinaus noch zwei weitere Jahresanfänge – das Neujahrsfest der Bäume am 15. Schwat (Tu biSchwat) und das Neujahr für das Vieh.


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Die heutige Tora-Auslegung findest du auch in meinem YouTube-Kanal. Außerdem kannst du sie als Podcast hören – in der „Substack“-App oder überall dort, wo du auch sonst deine Podcasts hörst – unter dem Titel „Wort zum Schabbat“.


Freitags um 14 Uhr kannst du live dabei, wenn das wöchentliche Wort zum Schabbat gesprochen wird. Wenn du dich (einmalig) registrierst, erhältst du rechtzeitig eine Einladung als Erinnerung:

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ahavta - Begegnungen
Das Wort zum Schabbat
Mit Rosch HaSchana, dem Neujahrsfest im Herbst, beginnt das jüdische Jahr. Die Festtage des Volkes Israel sind gemäß der Gebote der Tora festgelegt. Die Zeit aber wird vom Schabbat, dem siebenten Tag der Woche, strukturiert. Ihn hat Gott selbst mit der Schöpfung der Welt eingeführt.
Am Schabbat wird in den Synagogen ein Stück der Tora vorgelesen. Die Wochenabschnitte führen das Jahr über durch die fünf Bücher Mose. Das Ende und zugleich der neue Anfang der Lesungen ist an Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude zum Abschluss des Laubhüttenfestes.
Bei ahavta - Begegnungen erklärt immer Freitags ein Rabbiner, Kantor oder Lehrer den jeweiligen Tora-Abschnitt. Die Video-Aufnahmen findest du bei https://plus.ahavta.com und auch bei YouTube unter https://youtube.com/@ahavta.
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Ricklef Münnich